Feuchtmittel im Offsetdruck INK ACADEMY

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Feuchtmittel im Offsetdruck INK ACADEMY"

Transkript

1 INK ACADEMY Feuchtmittel im ffsetdruck

2 Feuchtmittel im ffsetdruck Farbe und Wasser im Dialog 2 Die Basis Wasser 3 Anforderungen an Feuchtmittelzusätze 4 Parameter im Feuchtmittel kontrollieren 5 Alkohol im Feuchtmittel 7 Korrosionsschutz in ffsetdruckmaschinen 7 Mikroorganismen im Feuchtmittel 8 Dosierung von Feuchtmittelzusätzen 8 Feuchtmittel-Abwasser aus Druckereibetrieben 8 Körnung: Feinheit der Poren und Rauigkeit der berfläche einer Druckplatte Emulsion: Gemisch aus zwei eigentlich nicht mischbaren Flüssigkeiten, fein verteilt, ohne Entmischungsanzeichen Grenzflächenspannung: Kräfte, die zwischen berflächen von Substanzen auftreten, die in unterschiedlicher Form vorliegen fest, flüssig, gasförmig Farbe und Wasser im Dialog Der ffsetdruck ist das einzige Druckverfahren, das mit zwei Flüssigkeiten auf der Druckform arbeitet. Dabei bleibt die eine, die zähflüssige Farbe, nach dem Druckvorgang sichtbar. Die andere wird nur durch Fehlerbilder im Druck sichtbar. So betrachtet, rückt das Feuchtmittel aus seiner scheinbaren Unbedeutsamkeit immer nur dann heraus, wenn es nicht gut funktioniert. Wasserführende Partien Farbführende Partien H H H Anziehen des Wassers H Wasser Al-xid Metall Farbe Farbe R R R R Abstoßen der fettigen Farbe Farbe Farbe R R R R R R R R R R R R Kopierschicht Al-xid Metall Anziehen der fettigen Farbe Abb. 1: Schematische Darstellung der Benetzungs phänomene R = organische Molekülgruppe H = wasserfreundliche Stoffgruppen H = H 2 = Wasser Abstoßen des Wassers Die wasserführende Schicht auf einer lithographischen Druckplatte ist porös und besteht aus eloxiertem (elektrochemisch oxidiertem) Aluminium. Der Druckplattenhersteller bestimmt im Herstellungsprozess die Dicke dieser Schicht, die Feinheit der Körnung und damit die sogenannten Wasserführungseigenschaften der Druckplatte. Diese Eigenschaften müssen an den bildfreien Stellen vom Feuchtmittel in optimaler Weise bedient werden, um Anhaften von Farbe auf der Aluminiumoxidschicht zu verhindern. Folglich kann von den wasserführenden Partien der Druckplatte keine Farbe an das Drucktuch übertragen werden. Die schematische Darstellung zeigt das Prinzip, vernachlässigt aber die komplexen Vorgänge von Emulsion und Grenzflächenspannung. Auf den Bildstellen der Platte hingegen haftet das Wasser nicht oder nur unzureichend. Die Einfärbung kann ungehindert erfolgen und eine saubere Trennung zwischen druckenden und farbfreien Stellen ist die Folge. 2

3 Die Basis Wasser Wasser, so wie es aus dem Wasserhahn fließt, ist ein regional sehr unterschiedlich zusammengesetztes Gemisch. Es besteht aus der chemisch definierten Verbindung von zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom, plus einer variablen Menge an gelösten Substanzen. Unter den gelösten Verbindungen stellen die Gase und Salze den größten Anteil. Manche von diesen Inhaltsstoffen des Wassers können negative Auswirkungen auf den ffsetdruck haben, andere schaffen Voraussetzungen, die man bei der Zugabe von Feuchtmittelkonzentraten berücksichtigen sollte. Es ist daher ratsam, einige Parameter des Leitungswassers zu prüfen. Bestimmte Werte geben uns Aufschluss über die Eignung des Leitungswassers für die Anwendung im lithographischen Prozess. Bezeichnung Erläuterung Zielwert Gesamthärte in dh Hat Einfluss auf die Wasserbalance und bei sehr niedrigen Werten wurden schon Probleme mit der oxidativen Farbtrocknung und Druckplattenoberflächen 8-12 dh beobachtet. Hohe Werte nicht erwünscht, wegen des Risikos des Blanklaufens. Hydrogencarbonate in mg/l Entscheidet darüber, wie sauer ein Feuchtmittelkonzentrat sein muss, damit der ph-wert für die gewünschten Produktionsbedingungen auch erreicht wird. kein fest gelegter Zielwert Leitfähigkeit in µs/cm ph-wert Halogenid-Ionen, Sulfate, Nitrate Beschreibt die Menge an gelösten Ionen im Wasser. Hat Leitungswasser bereits sehr hohe Messwerte in der Leitfähigkeit, weist das auf eine hohe Salzfracht hin. Das kann in Einzelfällen bereits zu störenden Erscheinungen führen. Er ist ein einheitsloser Indikator für die Konzentration an Wasserstoff ionen in einer Flüssigkeit, der über den Charakter sauer oder alkalisch Auskunft gibt. Im Leitungswasser von geringer Bedeutung. Sind korrosive Ionen, die zum Schutz des Maschinenstahls bestimmte Werte nicht überschreiten sollten. Wichtig ist dies besonders bei Feuchtwerken, die systembedingt Aerosole verursachen (Sprüh- und Schleuderfeuchtwerke). kein fest gelegter Zielwert kein fest gelegter Zielwert < 20 mg/l Nitrat < 25 mg/l Chlorid < 50 mg/l Sulfat Wann bedarf es einer Wasseraufbereitung? In einigen Regionen schwanken die Messwerte über das Jahr hinweg so stark, dass es nicht möglich ist, sich zu jeder Zeit passend auf die Wasserqualität einzustellen. Manche Wasserversorgung findet über verschiedene Quellen statt (z.b. Seewasser und Grundwasser, je nach Verfügbarkeit) und die oben genannten Messwerte machen mehrmals täglich große, unvorhersagbare Sprünge. In diesen Fällen, oder wenn einer der o.g. Grenzwerte überschritten ist, sollte eine Wasseraufbereitung in Betracht gezogen werden. Die Erfahrung zeigt, dass eine Wasserenthärtung mit anschließender Umkehr-smose und kontrollierter Rückaufhärtung die zuverlässigsten Ergebnisse Grad deutsche Härte produziert. 1 Grad deutsche Härte (1 dh) entspricht einer Menge von gelösten mg Kalziumoxid (Ca) pro Liter Wasser, oder 17,85 ppm. Der Wert beschreibt zuverlässig, wieviel Kalzium zurückbleibt, wenn das Trägermedium Wasser verdunstet. Bereits bei Zimmertemperatur verdunstet Wasser leicht Die Abbildung zeigt die deutsche Skala der Gesamthärte von Wasser im Vergleich zu einer international gebräuchlichen Einheit, sehr weich weich mittelhart ziemlich hart hart sehr hart ppm Ca pro Liter zu weich tolerabel optimal bedingt geeignet zu hart Abb. 2: Härteskala deutsche Härte 3

4 Enthärtetes Wasser mit div. Salzen ohne Härtebildner (Calcium, Magnesium) Kationenaustauscher (Harz) Abb. 3: Prinzip der Enthärtung Reinwasser (50-75%) mit ca. 3% aller Salze smosemembrane Brauchwasser mit div. Salzen mit Härtebildnern (Calcium, Magnesium) Konzentrat (25-50%) mit ca. 97% aller Salze Brauchwasser mit div. Salzen ohne die Härtebildner Calcium und Magnesium den parts per million. Nur im grünen Bereich gilt ein problemfreies Arbeiten als gesichert. Die weißen und roten Bereiche raten dringend zu einer Wasseraufbereitung an. Vorteile einer Wasseraufbereitung In der Praxis lässt sich durchaus ein Einfluss von Wasserhärte und sonstiger Feuchtmittel-Qualitätsschwankung auf die Druckqualität beobachten. So ist zum Beispiel die Tonwertzunahme im Druck eine Größe, die deutliche Einflüsse durch Veränderungen im Feuchtmittel erfahren kann. Da die Tonwertzunahme bei der Standardisierung des ffsetdrucks eine der maßgeblichen Kenngrößen ist, die sich zwingend innerhalb gewisser Toleranzen bewegen muss, ist es wichtig, das Feuchtmittel ebenfalls zu standardisieren. Dazu wird nicht nur die entsprechende Mess- und Regeltechnik für die Dosierung von Feuchtmittelzusätzen benötigt, sondern auch eine konstante Qualität des Brauchwassers. Die Entscheidung für eine Wasseraufbereitung muss immer dann fallen, wenn das Ziel einer Standardisierung im Sinne der IS bis 5 angestrebt wird und das Brauchwasser bedingt geeignet oder von schwankender Qualität ist. Aufhärtung Darunter versteht man das Einbringen von Kalzium- oder Magnesiumionen in das zuvor behandelte Wasser. Enthärtetes Wasser kann in Regionen mit hartem Wasser durch Verschneiden mit Rohwasser aufgehärtet werden. Das nahezu pure Wasser aus der Umkehr-smose wird vor der Verwendung im ffsetdruck meist mit einem Aufhärtungsmittel auf die gewünschte Resthärte von 8 bis 12 dh gebracht. Wasseraufbereitungsverfahren sind in vielfältigen technischen Ausführungen erhältlich. Art und Ausführung der Wasseraufbereitungsanlage muss spezifisch für jeden Betrieb auf Anforderung und Bedarfsmenge an Brauchwasser ausgelegt werden. Lassen Sie sich dazu vom Fachmann beraten. Abb. 4: Prinzip der Umkehrosmose Anforderungen an Feuchtmittelzusätze Wirkung auf das Wasser Einstellung und langfristige Stabilisierung des ph-wertes Gezielte Einstellung der berflächenspannung Partielle Bindung der Härtebildner Wirkung im Maschinenbereich Verwendbar für möglichst viele Feuchtwerkstypen Schutz von Maschinenstahl, Walzen und Kunststoffen Sicherstellen einer optimalen Produktivität Wirkung auf Druckplatten Gute Benetzung der wasserführenden Partien Schnelles Freilaufen der Druckplatten Guter Schutz der Druckplatten vor Korrosion Wirkung auf ffsetdruckfarben Bildung einer stabilen Feuchtmittel-in-Farbe-Emulsion Schnelle Einstellung des Farb-/Feucht mittel-gleichgewichts Keine Beeinträchtigung der Farbtrocknung Wirkung auf den Bedruckstoff Kein Anlösen des Papierstrichs Keine Trennschicht hinterlassen, welche die Farbhaftung negativ beeinflussen könnte 4

5 Die Anforderungen dieser Liste werden mit einem Gemisch aus funktionellen chemischen Substanzen erfüllt. Die Funktionen der einzelnen Substanzen lassen sich in vier Hauptgruppen zusammenfassen: Pufferkomponenten sorgen für einen stabilen ph-wert im Feuchtmittel Plattenschutzkomponenten verbleiben nach dem Abtrocknen der Druckplatte auf der wasserführenden Schicht und erleichtern das schnelle Wiederanfeuchten Netzmittel stellen die berflächenspannung des Feuchtmittels ein und garantieren eine gleichmäßige Benetzung bei geringem Wasserbedarf Lösevermittler sorgen dafür, dass die Netzmittel mit dem Wasser mischbar sind und eine ausreichende Lagerfähigkeit des Feuchtmittelkonzentrats gegeben ist Parameter im Feuchtmittel kontrollieren Der ph-wert Als Maß für die Säurestärke eines Mediums geht die Skala von 0 bis 14. Der Bereich von 0 bis 7 ist als sauer, der Bereich von 7 bis 14 als alkalisch definiert. ph 7 stellt den Neutralpunkt dar. Eine Abfallen des ph-wertes um einen Zähler bedeutet eine Verzehnfachung der Säurestärke. Der ph-wert hat Einfluss auf verschiedene drucktechnisch relevante Größen. Der Bereich zwischen ph 5,0 und 5,3 hat sich im Zuge der Entwicklung des ffsetdruckverfahrens als drucktechnisch günstig erwiesen. In den USA sind jedoch auch Werte von 3,5 nicht selten und das Drucken funktioniert dort ph-wert Neutralpunkt auch. Allerdings haben sich die dortige Papier- und Farbindustrie auf diese niedrigen Werte eingestellt, denn der ph-wert hat starken Einfluss auf anorganische Metallverbindungen im Papierstrich und in der Druckfarbe. Andere Branchensparten, wie der Zeitungsdruck, arbeiten in den Vereinigten Staaten aus verschiedenen Gründen das Papier betreffend mit neutralen oder leicht alkalischen Feuchtmittelzusätzen. Man kann daraus ableiten, dass es unterschiedliche Möglichkeiten und Philosophien in dieser Angelegenheit gibt. Hier in Europa hat sich jedoch unter den Herstellern von Feuchtmittelkonzentraten der o.g. ph-wert-bereich manifestiert. Der Feuchtmittelzusatz muss bei einer möglichst festgelegten und konstanten Zusatzmenge den ph-wert auf den gewünschten Bereich einstellen und über längere Nutzungsdauer konstant halten. Aus diesem Grund sind Feuchtmittelzusätze gepuffert. drucktechnisch günstiger Bereich Konzentration der Wasserstoff-Ionen (mol/l) zunehmend sauer zunehmend alkalisch ph-wert (pondus hydrogenii) negativer dekadischer Logarithmus der Konzentra tion der Wasserstoff-Ionen Abb. 5: ph-wert und Säurekonzentration anorganische Metallverbindungen wie kalziumhaltige Bestandteile können sich aus dem Papierstrich lösen und zu Aufbauen führen oder das empfindliche Farb-/Wasser-Gleichgewicht stören. Zudem sind Trockenstoffe in der Druckfarbe betroffen. Sie können ihre Wirkung verlieren und die Trocknung der Druckfarbe so verlangsamen. Als gepuffert bezeichnet man wässrige Lösungen dann, wenn sie äußere Einflüsse abfangen, ohne dass der ph-wert sich merklich ändert. 5

6 Indikatorflüssigkeiten verändern ihre Farbe bei Zugabe von Säure oder Lauge. Es gibt verschiedene sogenannte Indikatoren, die bei bestimmten ph Werten von einer Farbe zu einer anderen Farbe umschlagen. Es müssen also zur Abdeckung der Kontrolle eines breiten ph Wertebereichs eine Vielzahl an verschiedenen Indikatortypen verwendet werden. Zur Messung des ph-wertes im Feuchtmittel stehen zwei Methoden zur Verfügung: Messstäbchen sind in vielfältigen Abstufungen und Ausführungen erhältlich. In allen Fällen handelt es sich um Papierstreifen, die mit Indikatorflüssigkeiten getränkt sind und nach Eintauchen in das Feuchtmittel durch Farbtonänderung auf den ph- Wert schließen lassen. Bei gepufferten oder gefärbten Systemen betragen die beobachteten Messfehler nicht selten 0,5 ph-einheiten oder mehr. Diese Methode eignet sich daher lediglich zur groben Prüfung und nicht zur genauen Messung. Die elektrische Messung mit ph-meter und geeigneter ph-elektrode ist sehr genau, auch dann, wenn die zu messende Flüssigkeit gepuffert oder gefärbt ist. Voraussetzung ist eine den Vorgaben entsprechende Lagerung, Pflege und Kalibrierung der Messkette. Die elektrische Leitfähigkeit Die vielfältigen Anforderungen an einen Feuchtmittelzusatz können nur dann ausreichend erfüllt werden, wenn die vorgeschriebene Zusatzmenge eingehalten wird. Die Messung der Leitfähigkeit gibt eine Aussage darüber, wie gut elektrische Ladungen in einer Lösung transportiert werden können. Mit zunehmender Menge an Feuchtmittelzusatz im Feuchtmittel steigt die elektrische Leitfähigkeit proportional an. Dieser Zusammenhang lässt die elektrische Leitfähigkeit als ideale Kontroll- und Steuergröße erscheinen. Der praktische Einsatz dieser Messmethode stößt jedoch an Grenzen, die dem Anwender bekannt sein sollten und beachtet werden müssen: Leitfähigkeit in µs/cm Abb. 6: Leitfähigkeitsdifferenzen bei unterschiedlicher Feuchtmittelchemie Während Feuchtmittelzusatz A laut Dosieranleitung mit vier Prozent 10 µs/cm Leitfähigkeit erreicht, ist der Zusatz B bei 650 µs/cm als Dreiprozenter korrekt dosiert. Aus dem Leitwert alleine lässt sich also keine produktunabhängige Qualitätsaussage ableiten. Feuchtmittelzusatz A Feuchtmittelzusatz B % Zusatz Jeder Feuchtmittelzusatz bringt aufgrund der jeweiligen Zusammensetzung eine eigene, spezifische Leitfähigkeit mit. Bei Wechsel des Feuchtmittelzusatzes ist in jedem Fall mit einer Veränderung des Leitwertes zu rechnen. Da auch Wasser verschiedene Salze enthält, ist die elektrische Leitfähigkeit des Feuchtmittels von der eingesetzten Wasserqualität abhängig. Schwankungen im Salzgehalt des Wassers führen zu Schwankungen in der Leitfähigkeit des Feuchtmittels. Bekanntlich ist Isopropanol in jedem Verhältnis wassermischbar. Allerdings erfolgt dabei keine Aufspaltung in Ionen wie bei den Salzen aus dem Puffersystem. Isopropanol kann elektrische Ladungen nicht transportieren und die elektrische Leitfähigkeit eines Feuchtmittels sinkt bei Zugabe von Alkohol. Während des Druckprozesses gelangen Fremdstoffe ins Feuchtmittel, welche die elektrische Leitfähigkeit erhöhen können (gelöste Anteile aus Pigmenten oder Papier strich) oder senken (Waschmittel, Bindemittel aus Druckfarben). Veränderungen der Temperatur des Feuchtmittels führen zu einer Veränderung der elektrischen Leitfähigkeit, auch wenn die Zusammensetzung sich nicht verändert hat. Je höher die Temperatur, desto höher die Beweglichkeit der Ionen respektive die Leitfähigkeit. 6

7 Bei Berücksichtigung dieser Einflussgrößen ist die Messung der elektrischen Leitfähigkeit zur Bestimmung der Zusatzmenge (im frisch angesetzten Feuchtmittel) sinnvoll. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die elektrische Leitfähigkeit, im Gegensatz zum ph-wert, keine eindeutig drucktechnisch relevante Kenngröße des Feuchtmittels darstellt. Alkohol im Feuchtmittel Isopropanol verdunstet zu großen Teilen während des Druckprozesses und gelangt mit negativen Auswirkungen für die Umwelt in die Atmosphäre. Die EG-Richtlinie zur Begrenzung der Emissionen an flüchtigen organischen Verbindungen (volatile organic compounds VC) 1999/13/EG hatte zum Ziel, die Lösemittel-Emission der Mitgliedsstaaten bis Ende ktober 2007 um 50% gegenüber 1990 zu reduzieren und führte zu einem kritischeren Umgang mit technischem Alkohol. Ähnliche und strengere Regularien gibt es bereits in anderen Ländern der Welt, in vielen Ländern ist der Einsatz von Isopropanol oder Ethanol im Feuchtmittel längst nicht mehr zulässig. Die Feuchtmittelzusätze für den alkoholfreien Druck enthalten spezielle Wirkstoffe zur Einstellung der berflächenspannung sowie zur Steuerung des Emulgier- und Transportverhaltens. Alkoholersatzstoffe sind schwer flüchtige, wassermischbare Substanzen, die bereits in sehr kleinen Konzentrationen das Freilaufen verbessern und die Feuchtmittelaufnahme der Farben begrenzen. Sie verzögern die Trocknung der Druckfarben nicht und sind nicht gesundheitsschädlich. Darüber hinaus sind sie für alle Druckplattenarten geeignet, können aber die Standdauer der Druckplatte leicht reduzieren. Die am Markt verfügbaren Produkte haben ihr Funktionieren bewiesen, werden aber oft noch mit viel Skepsis betrachtet. Hier ist ein Umdenken überfällig! Beschränkt man sich auf das Reduzieren des Isopropanol-Anteils (<5%), zeigen die herkömmlichen Alkohol-Dosiergeräte, die mit einem Schwimmersystem ausgerüstet sind, keine ausreichende Genauigkeit. In diesen Fällen müssen moderne Anlagen eingesetzt werden, die auf anderen Messmethoden (z.b. Infrarot-Messung) beruhen. Verzichtet man gänzlich auf den Einsatz von IPA, bedarf es keiner teuren Mess- und Regelanlage dazu kommt die Ersparnis durch Wegfall des Alkohols. Als flüchtige organische Verbindungen bezeichnet man kohlenstoffund wasserstoffhaltige Substanzen, die schon bei niedrigen Temperaturen (wie Zimmertemperatur) verdunsten oder aber gasförmig vorliegen. Es gibt keine weltweit einheitliche Definition von VC. In verschiedenen Varianten wird mit Angaben zu Aggregatszustand bei Referenztemperatur, Siedebereich, Dampfdruck, Umwelteinfluss und/oder Klassifizierung von chemischer Verbindung gearbeitet. Die Standdauer einer Druckplatte entspricht der Menge an Druckabbildungen, die sie vor Verlust der Informationsinhalte oder der Abbildungsqualität leisten kann. Diese Herstellerangabe kann oft dann nicht erreicht werden, wenn chemische oder mechanische Einflüsse die Plattenoberfläche (i.d.r. das zu druckende Bild) vorzeitig zerstören. Korrosionsschutz in ffsetdruckmaschinen Ein eigens dafür geschaffener Arbeitskreis hat bereits 1985 sowohl Empfehlungen für den Korrosionsschutz an ffsetmaschinen als auch Prüfverfahren und Grenzwerte für Feuchtmittelzusätze erarbeitet. Diese Richtlinien für den Korrosionschutz an ffsetdruckmaschinen, zunächst erarbeitet für den Zeitungsdruck, wurden im Jahr 2001 auch auf den Bogen- und Rollenoffset-Heatset ausgedehnt. Produkte, die den Anforderungen der Richtlinie entsprechen, werden auf der Website der Fogra (www.fogra.org) als zertifiziert ausgewiesen. Neben einer geeigneten Wasserqualität und dem Einsatz zertifizierter Feuchtmittelzusätze ist auch die Verwendung korrosionsinhibierter Reinigungs- und Pflegemittel wichtig. Zertifizierbar im Sinne der Korrosionsschutzrichtlinie ist ein Feuchtmittelzusatz nur, wenn dessen ph-wert zwischen 5.0 und 9.0 liegt (Schwankungstoleranz ±0.2). Zudem darf durch Zugabe des Zu satzes (in Anwendungskonzentration) der Leitwert des Brauchwassers für den Bogen offset nicht um mehr als 1700 µs/cm, für den Rol len offset nicht um mehr als 1500 µs/ cm ansteigen. Beides sind K..-Kriterien! 7

8 Mikroorganismen im Feuchtmittel 1,5 1,0 0,5 Wachstumskonstante psychrophile Bakterien mesophile Bakterien C Abb. 7: Temperaturabhängigkeit des Bakterienwachstums Es gibt Bakterien mit verschiedenen Temperaturvorlieben. Die blaue Kurve stellt das Wachstum von kälteliebenden Bakterien dar, die rote Kurve jene Bakterien mit einem Temperaturoptimum bei 37 C. Niedrige Temperaturen haben einen positiven Einfluss auf die Teilungsrate von Mikroorganismen. Zu beachten ist dabei, dass es wichtiger sein kann, die Kühlung möglichst ohne Unterbrechung zu gewährleisten, als besonders stark herunterzukühlen. Temperaturen zwischen 12 C und 18 C sind im Normalfall ausreichend. Feuchtmittelzusätze können in Anwendungskonzentration keine Keime abtöten. Wäre das anders, müssten sie mit großen Mengen an Konservierungsstoffen ausgestattet sein. Komplizierte Entsorgung und eine Kennzeichnung wären unvermeidlich. Da dies unerwünscht ist, beschränkt man sich auf das Sicherstellen der Funktion eines Feuchtmittels ohne keimtötende Substanzen. Mikroorganismen können sich unter guten Bedingungen in ihrer Zahl jede Stunde vervier- bis versechsfachen. Die Kühlung des Feuchtmittels leistet auch einen Beitrag zur diesbezüglichen Stabilisierung der Qualität, sollte aber so gewählt werden, dass sie mit Augenmaß den Energieaufwand und die Wirkung berücksichtigt. Systemreinigungen sind viertel- bis halbjährlich empfehlenswert (auch zum Schutz der Wärmetauscher). Verwenden Sie alkoholfreie Feuchtmittel ohne Spezialfiltration nicht länger als 200 Betriebsstunden. Eine vorschriftsmäßige Dosierung des Feuchtmittelzusatzes ist ausschlaggebend für eine einwandfreie Funktion des Feuchtmittels in der Produktion. Dosierung von Feuchtmittelzusätzen Zur Standardisierung des ffsetdruckprozesses sollte auch die Zusatzmenge des Feuchtmittelzusatzes standardisiert sein. Die für ein Produkt empfohlene Zusatzmenge garantiert, dass alle enthaltenen Wirkstoffe in der notwendigen Menge auf diese Anwendungskonzentration abgestimmt sind. Sowohl Über- als auch Unterdosierung sind nicht ratsam und können langfristig Probleme verursachen. Besonders Korrosionsinhibitoren und Alkoholersatzstoffe benötigen eine Mindestkonzentration, um ihre Wirkung entfalten zu können. Es empfiehlt sich, zur Dosierung volu metrisch arbeitende Systeme einzusetzen. Die Prüfung der Dosiergenauigkeit sollte unbedingt in regelmäßigen Abständen erfolgen, entweder über die Leitfähigkeit des Feuchtmittels im frischen Ansatz, oder durch volumetrische Kontrolle. Die technischen Mitarbeiter Ihres Lieferanten sind dabei gerne behilflich. Feuchtmittel-Abwasser aus Druckereibetrieben MHM Holding GmbH Feldkirchener Str. 15 D Kirchheim Da das Feuchtmittel im ffsetdruck verfahrensgemäß verbraucht wird, fällt nur im Falle der Reinigung des Feuchtmittelkreislaufs Feuchtmittel und/oder Spülflüssigkeit als Abwasser an. Aus Sicht des Zulieferers kann momentan nur die Entsorgung des gebrauchten Feuchtmittels oder der Spülflüssigkeit als überwachungsbedürftiger Abfall empfohlen werden es sei denn, der Druckereibetrieb findet mit der örtlichen Behörde eine andere Vereinbarung. 1D12/2D2

Die Feuchtung im Offsetdruck

Die Feuchtung im Offsetdruck 2 Technische Information 25.01 11.2006 Bogenoffset Feuchtmittelzusätze Die Feuchtung im Offsetdruck Wichtige Informationen über den Einsatz von Feuchtmittelzusätzen Technische Information hubergroup. 25.01.

Mehr

Anforderungen an die Heizwasserqualität / VDI 2035

Anforderungen an die Heizwasserqualität / VDI 2035 Anforderungen an die Heizwasserqualität / VDI 2035 Inhalt 1. Die Technische Regel VDI 2035... 3 1.1. Kernziele der VDI 2035... 3 1.2. Wasserbehandlung nach VDI 2035... 3 1.3. Vorteile von VE-Heizwasser:...

Mehr

Chemische und Mikrobiologische Untersuchung von mittels YVE-310-Filterkanne aufbereitetem Leitungswasser

Chemische und Mikrobiologische Untersuchung von mittels YVE-310-Filterkanne aufbereitetem Leitungswasser REPORT Chemische und Mikrobiologische Untersuchung von mittels YVE-310-Filterkanne aufbereitetem Leitungswasser DI Otmar Plank Verteiler: 1-3 Fa. YVE & BIO GmbH, Bremen 4 Otmar Plank 5 HET August 2014

Mehr

Laborbericht. Wasserhärte Leitfähigkeit. Anna Senn Bianca Theus

Laborbericht. Wasserhärte Leitfähigkeit. Anna Senn Bianca Theus Laborbericht Wasserhärte Leitfähigkeit Anna Senn Bianca Theus 14.09. 2004 03.11. 2004 Inhaltsverzeichnis 1. Ziel... 1 2. Theorie... 1 2.1 Leitfähigkeit... 1 2.2 Wasserhärte... 2 2.3 Entstehung von Wasserhärte...

Mehr

Optimales Heizungswasser. Für dauerhaften Schutz und Energieeffizienz.

Optimales Heizungswasser. Für dauerhaften Schutz und Energieeffizienz. PERMASOFT und HEIZUNGSBEFÜLLSTATIONEN Optimales Heizungswasser. Für dauerhaften Schutz und Energieeffizienz. n a c h h a lt i g e W a s s e r b e h a n d lu n g z u r O p t i m i e r u n g v o n H e i

Mehr

Feuchtwasser im Offsetdruck

Feuchtwasser im Offsetdruck Feuchtwasser im Offsetdruck Feuchtwasser im Offsetdruck Komponenten Aufgabe Das Funktionsprinzip des Offsetdrucks beruht auf der natürlichen Reaktion, dass sich Fett und Wasser gegenseitig abstoßen. Während

Mehr

Kalk-und Korrosionsschutz in Heizanlagen nach gültigen Normen und Richtlinien SIA 384/1 DIN 2035

Kalk-und Korrosionsschutz in Heizanlagen nach gültigen Normen und Richtlinien SIA 384/1 DIN 2035 Kalk-und Korrosionsschutz in Heizanlagen nach gültigen Normen und Richtlinien SIA 384/1 DIN 2035 Unternehmer ist verantwortlich Jahrelang wurde bei der Heizungsbefüllung einfach das Trinkwasser unbehandelt

Mehr

Münchner Trinkwasser-Analysewerte

Münchner Trinkwasser-Analysewerte Münchner Trinkwasser-Analysewerte Stand: Januar 2015 Münchner Trinkwasser-Analysewerte Stand: Januar 2015 M-Wasser: Ein erstklassiges Naturprodukt Das Münchner Trinkwasser zählt zu den besten in ganz Europa.

Mehr

Chemische und Mikrobiologische Untersuchung von mittels EVA -Wasserfiltersystem aufbereitetem Leitungswasser

Chemische und Mikrobiologische Untersuchung von mittels EVA -Wasserfiltersystem aufbereitetem Leitungswasser REPORT Chemische und Mikrobiologische Untersuchung von mittels EVA -Wasserfiltersystem aufbereitetem Leitungswasser DI Otmar Plank Verteiler: 1-3 Fa. Aquadec GmbH, Bremen 4 Otmar Plank 5 HET Berichtsnummer:

Mehr

Forschung Verstehen Lernen

Forschung Verstehen Lernen Forschung Verstehen Lernen Oder die Frage: Was hat eigentlich das Team Wasser 3.0 auf der ökologischen Expedition denn überhaupt wissenschaftlich erhoben? von: Carolin Hiller und Katrin Schuhen Von Nord

Mehr

Zusammensetzung und Dosierung von Waschmitteln und Auswirkung auf das Waschverhalten

Zusammensetzung und Dosierung von Waschmitteln und Auswirkung auf das Waschverhalten Leonardo Da Vinci Projekt Nachhaltigkeit in der gewerblichen Wäscherei Modul 4 Einsatz von Wasch- und Waschhilfsmitteln Kapitel 2 Zusammensetzung und Dosierung von Waschmitteln und Auswirkung auf das Waschverhalten

Mehr

Kontaktlinsen & Pflege

Kontaktlinsen & Pflege Kontaktlinsenpflege Kontaktlinsen & Pflege Wie wichtig schätzt der Endverbraucher die Kontaktlinsenpflege ein? 80% das KL-Material 20 % die KL-Pflege 50% das KL-Material 50 % die KL-Pflege 20% das KL-Material

Mehr

Dissoziation, ph-wert und Puffer

Dissoziation, ph-wert und Puffer Dissoziation, ph-wert und Puffer Die Stoffmengenkonzentration (molare Konzentration) c einer Substanz wird in diesem Text in eckigen Klammern dargestellt, z. B. [CH 3 COOH] anstelle von c CH3COOH oder

Mehr

Chemie der Dünger---Zusammenhänge der Rohstoffe mit dem Wasser

Chemie der Dünger---Zusammenhänge der Rohstoffe mit dem Wasser Chemie der Dünger---Zusammenhänge der Rohstoffe mit dem Wasser Vorbemerkung: Die Wahl eines Düngers hängt von verschiedenen Faktoren ab, u. a. von der Kulturweise. Ich greife jetzt nur die in modernen

Mehr

DGZfP-Jahrestagung 2007 - Vortrag 09. Thomas WILLEMS, Christoph KRINGE, Chemetall, Frankfurt

DGZfP-Jahrestagung 2007 - Vortrag 09. Thomas WILLEMS, Christoph KRINGE, Chemetall, Frankfurt DGZfP-Jahrestagung 27 - Vortrag 9 Vergleich der Eigenschaften von fluoreszierenden, wasserabwaschbaren, Eindringmitteln auf (ARDROX 972X Serie) mit traditionellen, fluoreszierenden, wasserabwaschbaren

Mehr

Praxisnahe und einfach zu handhabende Bestimmung von Bodenleitfähigkeit und Salzgehalt mit TRIME-Sonden

Praxisnahe und einfach zu handhabende Bestimmung von Bodenleitfähigkeit und Salzgehalt mit TRIME-Sonden Praxisnahe und einfach zu handhabende Bestimmung von Bodenleitfähigkeit und Salzgehalt mit TRIME-Sonden IMKO s TRIME TDR-Sonden können jetzt standardmäßig sowohl Bodenleitfähigkeit EC als auch Feuchte

Mehr

P1 Säuren und Laugen aus Erde, Feuer, Luft und Wasser (ca. 25 Stunden)

P1 Säuren und Laugen aus Erde, Feuer, Luft und Wasser (ca. 25 Stunden) SLZB Fachbereich Naturwissenschaften Schulinternes Curriculum für das Fach Chemie Klasse 9 P1 Säuren und Laugen aus Erde, Feuer, Luft und Wasser (ca. 25 ) Sicherheitsbelehrung Wdh. PSE Atombau Säuren und

Mehr

Erwägungen Beim Offsetdruck Auf Direkt-Thermopapier

Erwägungen Beim Offsetdruck Auf Direkt-Thermopapier Erwägungen Beim Offsetdruck Auf Direkt-Thermopapier Eigenschaften des Drucktuchs Bei der Auswahl eines Drucktuchs für den Einsatz mit Direkt-Thermopapier sollten Sie die folgenden Punkte berücksichtigen.

Mehr

7. Woche. Gesamtanalyse (Vollanalyse) einfacher Salze. Qualitative Analyse anorganischer Verbindungen

7. Woche. Gesamtanalyse (Vollanalyse) einfacher Salze. Qualitative Analyse anorganischer Verbindungen 7. Woche Gesamtanalyse (Vollanalyse) einfacher Salze Qualitative Analyse anorganischer Verbindungen Die qualitative Analyse ist ein Teil der analytischen Chemie, der sich mit der qualitativen Zusammensetzung

Mehr

Biologische und chemische Vorgänge in stehenden Gewässern. Eine zusammenfassende Betrachtung der Zusammenhänge in einem Gewässer

Biologische und chemische Vorgänge in stehenden Gewässern. Eine zusammenfassende Betrachtung der Zusammenhänge in einem Gewässer Eine zusammenfassende Betrachtung der Zusammenhänge in einem Gewässer Der ph-wert Das Karbonathärte-Puffersystem Algen verstehen und bekämpfen Phosphatfrachten Der Teich Symbiose aller Lebewesen In einem

Mehr

[ FAQ zur RIMUVA-Reinigungsfolie ]

[ FAQ zur RIMUVA-Reinigungsfolie ] [ FAQ zur RIMUVA-Reinigungsfolie ] A Abziehen Anwendungsgebiet Ausrüstung Aussenanwendung Nach vollständiger Trocknung kann die Folie durch vorsichtiges Abziehen entfernt werden. Gründliche und wasserfreie

Mehr

Leistung, die überzeugt

Leistung, die überzeugt Protegra CS RO Serie Allen Ansprüchen gelassen begegnen RO- und RO EDI-systeme Manometer RO-Modul RO- Pumpe Vorfiltration Serviceventil Leitfähigkeitsmessung Druckschalter Rückschlagventil Reduzierblende

Mehr

DIAMANT-TROCKNER MIX 3

DIAMANT-TROCKNER MIX 3 1/5 1. Stoff/Zubereitungs und Firmenbezeichnung Angaben zum Produkt: Handelsname: AUTOSOL QUICKSERIE DIAMANTTROCKNER MIX 3 Angaben zum Hersteller/Lieferanten DursolFabrik Martinstr. 22 Postfach 190210

Mehr

Leitfähigkeitsmessung (induktiv)

Leitfähigkeitsmessung (induktiv) MPT GmbH Ferdinand-Porsche-Ring 8 63110 Rodgau Tel. 06106-4853 Fax. 06106-18039 e-mail: info@mpt-rodgau.de DIN EN ISO 90 01 Web : www.mpt-rodgau.de Reg.-Nr. 73 100 489 Technische Daten: Lf-Bereich Lf-

Mehr

IONENAUSTAUSCH FÜR LAIEN

IONENAUSTAUSCH FÜR LAIEN IONENAUSTAUSCH FÜR LAIEN Eine Einführung Wasser Wasser ist eine Flüssigkeit. Wasser besteht aus Wassermolekülen (Formel H 2 O). Alle natürlichen Gewässer enthalten Fremdsubstanzen, gewöhnlich in kleinen

Mehr

Detergenzien [BAD_1093101.DOC]

Detergenzien [BAD_1093101.DOC] Detergenzien [BAD_1093101.DOC] Die Funktion der Tenside lässt sich durch ihren molekularen Aufbau erklären. Tenside bestehen allgemein aus einem hydrophoben ( wasserabweisenden ) Kohlenwasserstoffrest

Mehr

Trinkwasserversorgung in Flensburg

Trinkwasserversorgung in Flensburg Trinkwasserversorgung in Flensburg Trinkwasserversorgung in Flensburg Basisdaten 2006 In Flensburg erfolgt die öffentliche Trinkwasserversorgung über zwei von der Stadtwerke Flensburg GmbH betriebene Was

Mehr

Curriculum Fach: Chemie Klasse: 8 Hölderlin-Gymnasium Nürtingen. Chemie

Curriculum Fach: Chemie Klasse: 8 Hölderlin-Gymnasium Nürtingen. Chemie Klassenstufe 8 BS (nach S. 196/197) Curriculum Fach: Chemie Klasse: 8 Chemie Kerncurriculum Inhalte Zeit Kompetenzen: die Schülerinnen und Schüler können Stoffe und ihre Eigenschaften Bemerkungen Wichtige

Mehr

Belagbildung und Korrosion in Dampferzeugern mit schwierigen Brennstoffen

Belagbildung und Korrosion in Dampferzeugern mit schwierigen Brennstoffen Belagbildung und Korrosion in Dampferzeugern mit schwierigen Brennstoffen Wolfgang Spiegel, Gabi Magel, Thomas Herzog, Wolfgang Müller, Werner Schmidl GmbH, Augsburg www.chemin.de 1 MVA Augsburg Kraftwerke

Mehr

Enseignement secondaire technique

Enseignement secondaire technique Enseignement secondaire technique Régime de la formation de technicien Division génie civil Chimie appliquée Classe de T3GC Nombre de leçons: 0 Nombre minimal de devoirs: 2 Langue véhiculaire: Allemand

Mehr

Elektrische Leitfähigkeit

Elektrische Leitfähigkeit A. Allgemeines Unter der elektrischen Leitfähigkeit versteht man die Fähigkeit F eines Stoffes, den elektrischen Strom zu leiten. Die Ladungsträger ger hierbei können k sein: Elektronen: Leiter 1. Art

Mehr

Wiederholung 1. Vervollständigen Sie die Skizze: Papier. Herstellung 4. Semester Frank Wagner wagner@aida-concept.de

Wiederholung 1. Vervollständigen Sie die Skizze: Papier. Herstellung 4. Semester Frank Wagner wagner@aida-concept.de Wiederholung 1 Der Hochdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die erhaben sind. In seiner Entstehung wurde dieses Verfahren auch genannt. Damals setze man einzelne von Hand. Daher war die Herstellung der

Mehr

Enthärtungsanlagen und physikalische Geräte zur Verhinderung von Kalkbildung

Enthärtungsanlagen und physikalische Geräte zur Verhinderung von Kalkbildung Enthärtungsanlagen und physikalische Geräte zur Verhinderung von Kalkbildung Prof. Dr. Jean-Marc Stoll, 9.7.2009 Verkalkung kann zu Einschränkungen der Funktionsfähigkeit von Wasserleitungen, Boilern,

Mehr

Abfall. Altöle. Bei Altölen ist eine sortenreine Trennung besonders wichtig.

Abfall. Altöle. Bei Altölen ist eine sortenreine Trennung besonders wichtig. Altöle Abfall Auch Altöle sind dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz unterworfen. Eine Altölverordnung enthält die Bestimmungen der aufarbeitbaren Altöle und der Aufbereitungsverfahren. Altöle Bei

Mehr

Der Gesamtdruck eines Gasgemisches ist gleich der Summe der Partialdrücke. p [mbar, hpa] = p N2 + p O2 + p Ar +...

Der Gesamtdruck eines Gasgemisches ist gleich der Summe der Partialdrücke. p [mbar, hpa] = p N2 + p O2 + p Ar +... Theorie FeucF euchtemessung Das Gesetz von v Dalton Luft ist ein Gemisch aus verschiedenen Gasen. Bei normalen Umgebungsbedingungen verhalten sich die Gase ideal, das heißt die Gasmoleküle stehen in keiner

Mehr

Chemie für Biologen WS 2005/6 Arne Lützen Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil 8: Säuren und Basen, Elektrolyte)

Chemie für Biologen WS 2005/6 Arne Lützen Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil 8: Säuren und Basen, Elektrolyte) Chemie für Biologen WS 2005/6 Arne Lützen Institut für rganische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil 8: Säuren und Basen, Elektrolyte) Lösungen, Konzentration Viele chemische Reaktionen werden

Mehr

Chemische Verbrennung

Chemische Verbrennung Christopher Rank Sommerakademie Salem 2008 Gliederung Die chemische Definition Voraussetzungen sgeschwindigkeit Exotherme Reaktion Reaktionsenthalpie Heizwert Redoxreaktionen Bohrsches Atommodell s Elektrochemie:

Mehr

Erprobungsbericht: Entkeimung wassermischbarer Kühlschmierstoffe mittels UV-Licht-Anlage

Erprobungsbericht: Entkeimung wassermischbarer Kühlschmierstoffe mittels UV-Licht-Anlage Erprobungsbericht: Entkeimung wassermischbarer Kühlschmierstoffe mittels UV-Licht-Anlage Situation Uwe Wellmann, MTU Aero Engines AG Zur Reduzierung der Keim- und Schimmelbelastung in wassermischbaren

Mehr

Plasma-elektrolytisches Polieren von Metallen

Plasma-elektrolytisches Polieren von Metallen Plasmaelektrolytisches Polieren von Metallen Meyer, W.; Adamitzki, W.; Unger, M. Einführung in die Elektrochemie Technologiepark Lauta 2. Dezember 2005 BECKMANNINSTITUT für Technologieentwicklung e.v.

Mehr

Batterie; Aufbau der Bleibatterie

Batterie; Aufbau der Bleibatterie 3. Aufbau der Bleibatterie am Beispiel einer Starterbatterie mit Gitterplatten Bild 1: Aufbau einer Starterbatterie 1 Anschlusspol 7 Batteriegehäuse (Polypropylen PP) 2 Verschlusszapfen 8 Schlammraum 3

Mehr

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u Analytische Chemie Stöchiometrie Absolute Atommasse Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m() = 1 u Stoffmenge n Die Stoffmenge

Mehr

Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele. Tenside. Helge Rütz. 16. November 2007

Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele. Tenside. Helge Rütz. 16. November 2007 Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele 16. November 2007 Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele... sind Substanzen, die Grenzflächenspannung herabsetzen. ermöglichen Vermengung

Mehr

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg PROTOKOLL Modul: Versuch: Physikalische Eigenschaften I. VERSUCHSZIEL Die

Mehr

Der Schmelzpunkt von Salzen

Der Schmelzpunkt von Salzen Der Schmelzpunkt von Salzen Vergleich die Smp. der Salze (links). Welche Rolle könnten die Ionenradien bzw. die Ladung der enthaltenen Ionen spielen? Der Schmelzpunkt von Salzen ist i.d.r. sehr hoch. Er

Mehr

Entfernung von Schwefelverbindungen mit hoher Konzentration aus Biogas

Entfernung von Schwefelverbindungen mit hoher Konzentration aus Biogas Entfernung von Schwefelverbindungen mit hoher Konzentration aus Biogas M. Wecks, U. Freier, J. Hofmann und J. Ondruschka Dessau, 29./30.11.2007 Internationale Fachtagung INNOGAS: Herstellung von Biomethan

Mehr

Fach Chemie Unterrichtsinhalte Jahrgang 7

Fach Chemie Unterrichtsinhalte Jahrgang 7 Unterrichtsinhalte Jahrgang 7 Brennerführerschein und Laborgeräteführerschein 1.1 Kristalle 1.2 Schokolade macht dick 1.3 Stoffe des Alltags 1.4 Protokolle 1.5 Teilchenmodell 2.1 Stoffeigenschaften 2.2

Mehr

Verfahren der Haltbarmachung. 03 / Wie Lebensmittel überleben

Verfahren der Haltbarmachung. 03 / Wie Lebensmittel überleben 03 / Wie Lebensmittel überleben Drei Arten von Verfahren Kälte und Hitze physikalisch Bestrahlung Wasserentzug Pökeln Säuern chemisch biolologisch Zuckern Salzen Räuchern Konservierunsstoffe Physikalisches

Mehr

Wasserfilter, warum und welcher?

Wasserfilter, warum und welcher? Wasserfilter, warum und welcher? Seit nach Wasser gesucht wird und mehrere Quellen zur Auswahl stehen, gibt es die Frage, welches Wasser das Beste ist. Schon die alten Römer holten sich Ihr Wasser über

Mehr

3M Fluortenside. Netzmittel. für die Farben- und Lackindustrie

3M Fluortenside. Netzmittel. für die Farben- und Lackindustrie 3M Fluortenside Netzmittel für die Farben- und Lackindustrie 3M Fluortenside für Farben und Lacke Auf schwer zu lackierenden, unpolaren Oberflächen führen Verunreinigungen zu Schäden auf der Lackoberfläche

Mehr

Gruppenarbeit physikalische und chemische Eigenschaften von Alkansäuren

Gruppenarbeit physikalische und chemische Eigenschaften von Alkansäuren Gruppenarbeit Gruppe 1: Siedetemperaturen von Alkansäuren Löst die gestellten Aufgaben in eurer Gruppe. Ihr habt dafür 20 Minuten Zeit. Tragt die Ergebnisse in die Folie ein. Wählt eine Gruppensprecherin

Mehr

Bindungsarten und ihre Eigenschaften

Bindungsarten und ihre Eigenschaften Bindungsarten und ihre Eigenschaften Atome sowohl desselben als auch verschiedener chemischer Elemente können sich miteinander verbinden. Dabei entstehen neue Stoffe, die im Allgemeinen völlig andere Eigenschaften

Mehr

Analyse der Chemischen/Biologischen Wasseruntersuchungen der mittleren Aisch 2011

Analyse der Chemischen/Biologischen Wasseruntersuchungen der mittleren Aisch 2011 Analyse der Chemischen/Biologischen Wasseruntersuchungen der mittleren Aisch 2011 Meßstellen: Pegel-Birkenfeld Flß/km60,7 ; oberhalb Wehr Pahres Flß/km49,1 ; Trafo vor Dachsbach Flß/km43,1 Anlagen: Diagramme

Mehr

Untersuchungsbericht. über die Änderung. der Trinkwasserqualität. nach der Umstellung. im Versorgungsbereich. Bomlitz / Benefeld 10-06-15

Untersuchungsbericht. über die Änderung. der Trinkwasserqualität. nach der Umstellung. im Versorgungsbereich. Bomlitz / Benefeld 10-06-15 Untersuchungsbericht über die Änderung der Trinkwasserqualität nach der Umstellung im Versorgungsbereich Bomlitz / Benefeld 1 Inhaltsverzeichnis Seite Aufgabe 3 Untersuchung 4-5 Ergebnis 6 Vergleich des

Mehr

Photochemische Wasserdesinfektion und -reinigung. Ein Vortrag von Janina Mamok und Olga Olfert

Photochemische Wasserdesinfektion und -reinigung. Ein Vortrag von Janina Mamok und Olga Olfert Photochemische Wasserdesinfektion und -reinigung Ein Vortrag von Janina Mamok und Olga Olfert Geschichtliches Reinigung von Wasser Desinfektion von Wasser -DNS - Replikation von DNS - Verhinderung der

Mehr

Zellstofftechnologie. IM-MS Anaerob-Reaktor

Zellstofftechnologie. IM-MS Anaerob-Reaktor Zellstofftechnologie IM-MS Anaerob-Reaktor IM-MS Anaerob-Reaktor 3 IM-MS Effiziente, stabile und wirtschaftliche Abwasserreinigung IM-MS steht für Integrierter Mischer & Membran Separator und bietet gegenüber

Mehr

Flüssigkeitsmanagement Maßgeschneiderte, sichere Lösungen für Ihr Labor

Flüssigkeitsmanagement Maßgeschneiderte, sichere Lösungen für Ihr Labor Flüssigkeitsmanagement Maßgeschneiderte, sichere Lösungen für Ihr Labor Sensors & Systems Worldwide: www.fafnir.de Alles unter Kontrolle Sie suchen einen zuverlässigen Weg, Ihre Laboranlagen sicher und

Mehr

Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III)

Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III) 07.03.2012 14.00 Uhr 17.00 Uhr Moritz / Pauer Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III) Die folgende Tabelle dient Korrekturzwecken und darf vom Studenten nicht ausgefüllt werden. 1 2 3 4 5 6

Mehr

Sauber ohne Lösemittel

Sauber ohne Lösemittel Seite/Page: 1 Sauber ohne Lösemittel Mit neuartigen Mikroemulsionen sind VOC-freie, phneutrale, nicht toxische und gleichzeitig biologisch abbaubare Industriereiniger herstellbar, die den gesetzlichen

Mehr

Fachschulen für Land-, Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim. Fachschule für: LANDWIRTSCHAFT. Lehrplan aus dem Fach: Chemie

Fachschulen für Land-, Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim. Fachschule für: LANDWIRTSCHAFT. Lehrplan aus dem Fach: Chemie Fachschulen für Land-, Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim Biennium / Inhalte 1. Schuljahr / 2 Wochenstunden Fachschule für: LANDWIRTSCHAFT Lehrplan aus dem Fach: Chemie KOMPETENZEN FERTIGKEITEN GRUNDKENNTNISSE

Mehr

Oberflächenspannung und Dichte von n-propanollösungen

Oberflächenspannung und Dichte von n-propanollösungen Oberflächenspannung und Dichte von n-propanollösungen Zusammenfassung Die Oberflächenspannungen von n-propanollösungen wurden mit Hilfe eines Tropfentensiometers bei Raumtemperatur bestimmt. Dabei wurden

Mehr

Messungen zum Laden und Entladen eines Modell-Bleiakkumulators

Messungen zum Laden und Entladen eines Modell-Bleiakkumulators Messungen zum und eines Modell-Bleiakkumulators Von Peter Keusch, Jörg Baran und Jürgen P. Pohl Die Messung des zeitlichen Ablaufs chemischer oder physikalischer Vorgänge mit Hilfe von Messdaten-Erfassungssystemen

Mehr

HOBART GMBH CHEMIEFIBEL

HOBART GMBH CHEMIEFIBEL HOBART GMBH CHEMIEFIBEL 1. IHR KOMPETENTER PARTNER RUND UMS SPÜLEN HOBART GMBH CHEMIEFIBEL 1.1 KOMPETENZ RUND UMS SPÜLEN ALLES AUS EINER HAND HOBART ist weltweiter Marktführer für gewerbliche Spültechnik

Mehr

Glysofor ELP - Spezifikation

Glysofor ELP - Spezifikation Glysofor ELP - Spezifikation Produkteigenschaften Glysofor ELP ist ein hochreines Propylenglykol (high purity grade), das in jeder Konzentration lieferbar ist. Das Produkt kommt in Anwendungen zum Einsatz

Mehr

Leiter: MS-Verantwortliche: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Erstakkreditierung: Letzte Akkreditierung: Aktuellste Version:

Leiter: MS-Verantwortliche: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Erstakkreditierung: Letzte Akkreditierung: Aktuellste Version: Seite 1 von 6 Prüfstelle für chemisch-analytische Untersuchungen von Umweltproben (Boden, Abfall, Wasser) sowie ökotoxikologische Untersuchungen von chemischen Produkten und Gebrauchsgegenständen BMG Engineering

Mehr

a.) Wie groß ist die Reaktionsenthalpie für die Diamantbildung aus Graphit? b.) Welche Kohlenstoffform ist unter Standardbedingungen die stabilere?

a.) Wie groß ist die Reaktionsenthalpie für die Diamantbildung aus Graphit? b.) Welche Kohlenstoffform ist unter Standardbedingungen die stabilere? Chemie Prüfungsvorbereitung 1. Aufgabe Folgende Reaktionen sind mit ihrer Enthalpie vorgegeben C (Graphit) + O 2 CO 2 R = 393,43 KJ C (Diamant) + O 2 CO 2 R = 395,33 KJ CO 2 O 2 + C (Diamant) R = +395,33

Mehr

Solarliquid L gebrauchsfertig -22 C

Solarliquid L gebrauchsfertig -22 C PRODUKTINFORMATION Solarliquid L gebrauchsfertig -22 C Umweltfreundliches, gebrauchsfertiges Langzeit-Frostschutzmittel mit Korrosionsinhibitoren für thermische Solaranlagen (für Flach- und Vakuumröhrenkollektoren

Mehr

Thermo Scientific Zentrale Wasseraufbereitungsanlagen Kundenspezifische Lösungen

Thermo Scientific Zentrale Wasseraufbereitungsanlagen Kundenspezifische Lösungen Thermo Scientific Zentrale Wasseraufbereitungsanlagen Kundenspezifische Lösungen für einen Tagesbedarf von 300 bis >100.000 L Zuverlässige und effiziente Reinwasseraufbereitung mit einem System Wasser

Mehr

Übungsklausur zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach

Übungsklausur zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übungsklausur zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach 1. (10P) Was ist richtig (mehrere Richtige sind möglich)? a) Fructose besitzt 5 Kohlenstoffatome. FALSCH, Fructose besitzt

Mehr

Stimulationstechniken und ihre Auswahlkriterien in der Geothermie

Stimulationstechniken und ihre Auswahlkriterien in der Geothermie Stimulationstechniken und ihre Auswahlkriterien in der Geothermie Sebastian Pfeil 1 Allgemeine Informationen Gesteinstyp Karbonat Sandstein Mineralogie Ton Pyrit Temperatur Bohrlochsgeomertie Open Hole

Mehr

Wasser Kaffeefilter ein Streifen Filterpapier als Docht Schere Tasse

Wasser Kaffeefilter ein Streifen Filterpapier als Docht Schere Tasse Trennen von Farben Was Du brauchst: schwarzfarbige Filzstifte Wasser Kaffeefilter ein Streifen Filterpapier als Docht Schere Tasse Wie Du vorgehst: Schneide einen Kreis aus dem Kaffeefilter. Steche mit

Mehr

KOMBINIERTES ZENTRIFUGAL-MAGNETISCHES VERFAHREN DER WASSERREINIGUNG FÜR ZIRKULIERENDE SYSTEME DER WASSERZULIEFERUNG, WASSERWÄRMUNGSANLAGEN UND

KOMBINIERTES ZENTRIFUGAL-MAGNETISCHES VERFAHREN DER WASSERREINIGUNG FÜR ZIRKULIERENDE SYSTEME DER WASSERZULIEFERUNG, WASSERWÄRMUNGSANLAGEN UND KOMBINIERTES ZENTRIFUGAL-MAGNETISCHES VERFAHREN DER WASSERREINIGUNG FÜR ZIRKULIERENDE SYSTEME DER WASSERZULIEFERUNG, WASSERWÄRMUNGSANLAGEN UND WASSERHEIZKESSEL PROBLEMAUFRISS Generelles Problem der effizienten

Mehr

Schwefelsäure. (Sulfat Ion)

Schwefelsäure. (Sulfat Ion) Schwefelsäure 1. Bau: Definition Säuren: Molekülverbindungen, deren wässrige Lösungen elektrisch positiv geladene Wasserstoff Ionen und elektrisch negativ geladene Säurerest Ionen enthalten. Baumerkmale:

Mehr

Fachtagung: Effizienzsteigerung von Biogasanlagen

Fachtagung: Effizienzsteigerung von Biogasanlagen NaRoTec e.v. & Landwirtschaftskammer NRW mit dem Zentrum für nachwachsende Rohstoffe NRW Fachtagung: Effizienzsteigerung von Biogasanlagen 10. November 2011 im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse 1 LUFA

Mehr

Materialbeanspruchung durch thermische und chemische Desinfektionsmaßnahmen

Materialbeanspruchung durch thermische und chemische Desinfektionsmaßnahmen 10. Sanitärtechnisches Symposium FH Münster 20. Februar 2008 Materialbeanspruchung durch thermische und chemische Desinfektionsmaßnahmen J.W. Erning Dr. Erning FH Münster 02/2008 1 Einleitung Trinkwasser

Mehr

Verschiedene feste Stoffe werden auf ihre Leitfähigkeit untersucht, z.b. Metalle, Holz, Kohle, Kunststoff, Bleistiftmine.

Verschiedene feste Stoffe werden auf ihre Leitfähigkeit untersucht, z.b. Metalle, Holz, Kohle, Kunststoff, Bleistiftmine. R. Brinkmann http://brinkmann-du.de Seite 1 26/11/2013 Leiter und Nichtleiter Gute Leiter, schlechte Leiter, Isolatoren Prüfung der Leitfähigkeit verschiedener Stoffe Untersuchung fester Stoffe auf ihre

Mehr

LEHRPLANÜBERSICHT: CHEMIE, KLASSE 7-10 (STAND: JANUAR 2010)

LEHRPLANÜBERSICHT: CHEMIE, KLASSE 7-10 (STAND: JANUAR 2010) LEHRPLANÜBERSICHT: CHEMIE, KLASSE 7-10 (STAND: JANUAR 2010) Regelschule Förderschule/Lernen Förderschule/Geistige Entwicklung Anmerkungen Regelschule Klasse 7 1. Stoffe und ihre Eigenschaften 9. Gegenstand

Mehr

Sicherheitsdatenblatt Gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

Sicherheitsdatenblatt Gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 1. Stoff- / Zubereitungs- und Firmenbezeichnung Bezeichnung des Stoffes oder der Zubereitung Artikelbezeichnung: KELLER-DAP Verwendung des Stoffes / der Zubereitung: Hefenährsalz zur Förderung der Hefebildung

Mehr

Physikalisch-chemisches Praktikum

Physikalisch-chemisches Praktikum Physikalisch-cheisches Praktiku Versuch: Oberflächenspannung (Tensioetrie) Datu: 28.03.2008 Gruppe: B23 ars Thiele, Matthias Wolz, Andreas van Kapen 1 Einleitung In diese Versuch wird die Oberflächenspannung

Mehr

Ultraschnelle elektrische Speicher auf Basis von Nanodiamantkompositen

Ultraschnelle elektrische Speicher auf Basis von Nanodiamantkompositen Projektverbund Umweltverträgliche Anwendungen der Nanotechnologie Zwischenbilanz und Fachtagung, 27. Februar 2015 Wissenschaftszentrum Straubing Ultraschnelle elektrische Speicher auf Basis von Nanodiamantkompositen

Mehr

Grundwissen 8. Klasse Chemie

Grundwissen 8. Klasse Chemie Grundwissen 8. Klasse Chemie 1. Gefahrstoffkennzeichnung 2. Wie werden naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen? 1. Beobachtung von Umwelterscheinungen => Problem => Hypothese (Vermutung) zur Problemlösung

Mehr

Sauberes Wasser durch Sonnenenergie

Sauberes Wasser durch Sonnenenergie Sauberes Wasser durch Sonnenenergie Abb. 1: Materieströme auf der Oberfläche unserer Sonne sogenannte Protuberanzen. Die freiwerdende Energiemenge kann man erahnen, wenn man bedenkt, dass hier Material

Mehr

Neue Messverfahren zur Analyse in der Lebensmittelproduktion

Neue Messverfahren zur Analyse in der Lebensmittelproduktion Bockenberg 1a D-04668 Grimma e-mail: info@inb-erdmann.de Tel.: +49 3437 941245 Fax: +49 3437 941365 mobil: 0177-2411468 Neue Messverfahren zur Analyse in der Lebensmittelproduktion In den letzten Jahren

Mehr

Innovative Temperaturüberwachung bei Radeberger in Frankfurt

Innovative Temperaturüberwachung bei Radeberger in Frankfurt 01 Measurements for Life Innovative Temperaturüberwachung bei Radeberger in Frankfurt Zeitsparender Einsatz von Mini-Temperaturloggern in der Flasche ebro Electronic GmbH 02 Die Radeberger Gruppe ist mit

Mehr

flüssig-flüssig homogen fest-flüssig Sprudel Stoffgemisch fest-fest Weinbrand Legierung Emulsion heterogen fest-flüssig Rauch

flüssig-flüssig homogen fest-flüssig Sprudel Stoffgemisch fest-fest Weinbrand Legierung Emulsion heterogen fest-flüssig Rauch 1. 2. dazugehörige Lies den Text Erklärung. durch. ein zweites Mal durch und unterstreiche dabei wichtige Begriffe und die Partnerpuzzle zu Reinstoffen und Mischungen 3. (Gemäßigter Vervollständigt Gruppe

Mehr

Versuch: Siedediagramm eines binären Gemisches

Versuch: Siedediagramm eines binären Gemisches Versuch: Siedediagramm eines binären Gemisches Aufgaben - Kalibriermessungen Bestimmen Sie experimentell den Brechungsindex einer gegebenen Mischung bei unterschiedlicher Zusammensetzung. - Theoretische

Mehr

Was ich über Batterien wissen sollte

Was ich über Batterien wissen sollte Was ich über Batterien wissen sollte Ein Kurzlehrgang über den Aufbau von Batterien in 13 Lektionen H. A. Kiehne und GRS Batterien Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien Heidenkampsweg 44 20097

Mehr

METAL FINISHING HIGH PERFORMANCE CLEANING TECHNOLOGY WELCHES IST IHR PROBLEM? ECOLOGICAL CLEANING CONCEPT SWISS QUALITY

METAL FINISHING HIGH PERFORMANCE CLEANING TECHNOLOGY WELCHES IST IHR PROBLEM? ECOLOGICAL CLEANING CONCEPT SWISS QUALITY CLEANING TECHNOLOGY HIGH PERFORMANCE WELCHES IST IHR PROBLEM? ISO 9001 CERTIFICAT SQS No. 11443 ISO 14001/ OHSAS 18001 CERTIFICAT SQS No. 30865 SWISS QUALITY ECOLOGICAL CLEANING CONCEPT Quel est votre

Mehr

DER ZOTEFOAMS UNTERSCHIED

DER ZOTEFOAMS UNTERSCHIED DER ZOTEFOAMS UNTERSCHIED Weitere Informationen finden Sie auf www.zotefoams.com ZOTEFOAMS PLC, 675 Mitcham Road, Croydon, Surrey, CR9 3AL, UK Tel: +44 (0) 20 8664 1600 Fax: +44 (0) 20 8664 1616 email:

Mehr

Umsetzung des Kernlehrplans Chemie am Kreisgymnasium Halle Jahrgangsstufe 9

Umsetzung des Kernlehrplans Chemie am Kreisgymnasium Halle Jahrgangsstufe 9 a) kk b) pk à bei diesem Themenfeld Übergang aus Jahrgangsstufe 8 Freiwillige und erzwungene Elektronenübertragungen - Oxidationen als Elektronenübertragungsreaktionen Reaktionen zwischen Metallatomen

Mehr

Die gängigen Verfahren

Die gängigen Verfahren Die gängigen Verfahren Das hier in diesem Buch vorgestellte Verfahren ist die Unterätzung. Im englischen Sprachraum auch als CBX benannt. Normalerweise ist die Unterätzung ein unerwünschter Fehler beim

Mehr

Element. Verbindung. Reinstoff. homogenes Gemisch

Element. Verbindung. Reinstoff. homogenes Gemisch Element Reinstoff, der chemisch nicht mehr zersetzt werden kann und dessen Teilchen(Atome oder Moleküle) aus einer einzigen Atomart (d.h. Teilchen mit gleicher Ordnungszahl) besteht. Verbindung Reinstoff,

Mehr

3 Scotch-Weld 30 Kontakt-Klebstoff auf Polychloroprenbasis

3 Scotch-Weld 30 Kontakt-Klebstoff auf Polychloroprenbasis 3 Scotch-Weld 30 Kontakt-Klebstoff auf Polychloroprenbasis Produktinformation November 2006 Beschreibung Scotch-Weld 30 ist ein Kontakt-Klebstoff auf Polychloroprenbasis mit hoher Soforthaftung und einer

Mehr

1.2. Stoffgemische. 1. Gibt man ein Salzkristall in Wasser, so sind die Wasserteilchen in der Lage,

1.2. Stoffgemische. 1. Gibt man ein Salzkristall in Wasser, so sind die Wasserteilchen in der Lage, 1.2. Stoffgemische 1.2.1. Lösungsvorgänge Erklärung des Lösungsvorgangs mit dem Teilchenmodell 1. Gibt man ein Salzkristall in Wasser, so sind die Wasserteilchen in der Lage, die Salzteilchen aus ihrem

Mehr

www.ideales-wasser.eu

www.ideales-wasser.eu Expertenmeinung Dr. Elvan Erdal Dr. der Humanbiologie, Apotheker Trinkgewohnheiten Unser Körper besteht etwa zu 65 Prozent aus Wasser. Es ist eine der größten Gefahren, dass es den Zellfunktionen durch

Mehr

Peltier-Element kurz erklärt

Peltier-Element kurz erklärt Peltier-Element kurz erklärt Inhaltsverzeichnis 1 Peltier-Kühltechnk...3 2 Anwendungen...3 3 Was ist ein Peltier-Element...3 4 Peltier-Effekt...3 5 Prinzipieller Aufbau...4 6 Wärmeflüsse...4 6.1 Wärmebilanz...4

Mehr

Innovative Druckhaltung und Entgasung effektiver Korrosionsschutz ohne Chemikalien

Innovative Druckhaltung und Entgasung effektiver Korrosionsschutz ohne Chemikalien Innovative Druckhaltung und Entgasung effektiver Korrosionsschutz ohne Chemikalien 1 Innovative Druckhaltung und Entgasung Effektiver Korrosionsschutz ohne Chemikalien PNEUMATEX AG Produktübersicht Hauptsitz

Mehr

2. Chemische Bindungen 2.1

2. Chemische Bindungen 2.1 2. Chemische Bindungen 2.1 Chemische Bindungen Deutung von Mischungsversuchen Benzin und Wasser mischen sich nicht. Benzin ist somit eine hydrophobe Flüssigkeit. Auch die Siedepunkte der beiden Substanzen

Mehr

Kompetenz für Tribologie und Chemie

Kompetenz für Tribologie und Chemie Kompetenz für Tribologie und Chemie Tribologie So läuft alles wie geschmiert Mit medias -T bestimmen Sie schnell und zuverlässig den passenden Schmierstoff für Ihre Anwendung Normalerweise ist guter Kontakt

Mehr

Ionenselektive Elektroden

Ionenselektive Elektroden Ionenselektive Elektroden Leitfaden zur potentiometrischen Messung DE2.A NORDANTEC GmbH Norddeutsche Analytik und Messtechnik Friedhofstr. 26 27576 Bremerhaven Postfach 21 02 30 27523 Bremerhaven Telefon

Mehr

Effiziente Klärschlammentwässerung und Phosphorrückgewinnung mittels HTC

Effiziente Klärschlammentwässerung und Phosphorrückgewinnung mittels HTC Effiziente Klärschlammentwässerung und Phosphorrückgewinnung mittels HTC 5. VDI-Fachkonferenz Klärschlammbehandlung Straubing September 2014 Vertrauliche Information / AVA-CO2 1 DIE AVA GRUPPE AVA-CO2

Mehr