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1 Datenaustauschformate FLV-Dateien CSV-Dateien XML-Dateien Excel-Dateien Access- Backupdateien Günter M. Goetz 108 Datenaustauschformate - FLV Fixed Length Values Repräsentation einer Tabelle als 'Flat-File' Jede Zeile repräsentiert einen Datensatz und wird mit CRLF abgeschlossen Einzelne Spalten haben eine feste Zeichenlänge Abwandlungen können mit anderen Zeilendelimitern auftreten Name Vorname Matrikelnummer Meier Markus Mustermann Werner Günter M. Goetz 109 1

2 Datenaustauschformate - CSV Comma Separated Values Repräsentation einer Tabelle als 'Flat-File' Jede Zeile repräsentiert einen Datensatz und wird mit CRLF abgeschlossen Einzelne Spalten werden durch Kommas separiert Spalten, die Kommas enthalten können, werden mit Anführungszeichen 'maskiert' Abwandlungen können mit anderen Spalten- bzw. Zeilendelimitern auftreten Die erste Zeile kann die Spaltennamen enthalten Name,Vorname,Matrikelnummer Meier,Markus, Mustermann,Werner, Günter M. Goetz 110 XML Extensible Markup Language 1996 von der SGML Working Group als Teilmenge der Standard Generalized Markup Language (SGML) definiert verwendet vergleichbar mit HTML Tags Attribute Anders als in HTML ist die Bedeutung von Tags und Attributen nicht allgemein festgelegt, sondern werden von der verarbeitenden Anwendung interpretiert. (http://ww.w3.org/tr/1998/rec-cml xml) Günter M. Goetz 111 2

3 XML XML unterscheidet strikt zwischen Großund Kleinschreibung XML ist eine Metasprache, deren Beschreibung in einer Document Type Definition (DTD) festgelegt wird In der DTD werden Namen der Elemente, Attribute und deren Strukturierung festgelegt Die DTD kann dabei auch Teil des XML- Dokuments sein Günter M. Goetz 112 XML (DTDs) Elementdeklaration <!element Name (Inhalt)> Sequenz (A,B) Alternative (A B) Iteration (Wiederholung) A* beliebige Iteration A + nichtleere Iteration A? optionales Element spezielle Inhalte #PCDATA, empty <!-- Fachhochschul - DTD --> <!element Fakultaet (Fach, Dekan)> <!element Fach (Fachtitel, Abschluss)> <!element Dekan (Name, Telefonnummer?)> <!element Name (#PCDATA)> Günter M. Goetz 113 3

4 XML (DTDs) Attributdeklaration <!Attlist Elementname Attributname Attributinhalt Optionalität > Attributinhalt CDATA ID, IDREF (Aufzählungen) Optionalität #REQUIRED #IMPLIED #FIXED DefaultValue <!- Fachhochschul - DTD -> <!element Kurs (Bezeichnung, Ort, Zeit)> <!attlist Kurs Kursnummer CDATA #Required > Günter M. Goetz 114 XML XML-Dokumente haben immer folgende Struktur document := prolog element Misc* Dies bedeutet, das jedes XML-Dokument mindestens ein Element enthält und daß es exakt ein 'root'-element gibt. Alle anderen Elemente werden von diesem umschlossen. Dokumente, die dieser Struktur entsprechen heißen 'well-formed'. Günter M. Goetz 115 4

5 XML-Dokumente - Prolog XML-Deklaration (erstes Element eines XML-Dokuments) <?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?> version obligatorische Angabe zur XML-Version encoding Angaben zum Zeichensatz standalone Angaben über die Verwendung einer DTD innerhalb bzw. ausserhalb des Dokuments Günter M. Goetz 116 XML-Dokumente - Prolog Die Document Type Declaration erfolgt immer direkt nach der XML-Deklaration Einbinden interner DTD-Anweisungen <!DOCTYPE Name [Definition]> Einbinden einer externen DTD <!DOCTYPE Name SYSTEM Pfad> <?xml version="1.0"?> <!DOCTYPE Kurs SYSTEM "http://www.fbi.fh-koeln.de/.dtd" > Günter M. Goetz 117 5

6 XML-Dokumente - Elemente Elemente bestehen aus Start- und End- Tags <Studierender></Studierender> oder aus leeren Tags <Studierender /> Attributwerte müssen immer in Anführungszeichen stehen <Studierender Matrikelnummer="1234" /> Kommentare werden wie in HTML ausgeführt <!-- Kommentar --> Günter M. Goetz 118 XML-Dokumente - Sonderzeichen Zeichen Notation in XML < < > > & & " " ' &apos; Günter M. Goetz 119 6

7 XML-Dokumente - Beispiel <spielfilme> <film regie="tom Tykwer" titel="lola rennt"> <beschreibung> <name typ="w">lola</name> rennt für <name typ="m">manni</name>, der Mark liegengelassen hat und noch 20&apos; Zeit hat, das Geld auszuliefern. </beschreibung> </film> </spielfilme> modifiziert nach: SelfHTML, 2001 Günter M. Goetz 120 7

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