Christian Sawade BCA Kompetenzcenter Altersvorsorge

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1 Christian Sawade BCA Kompetenzcenter Altersvorsorge

2 Einführung bav Grundlagen der bav Durchführungsweg: Schwerpunkt Direktversicherung Formen der Zusage Portabilität bav Unterstützung der BCA im Überblick

3 Formen der Zusage

4 Formen der Zusage: (3 Formen) Leistungszusage beitragsorientierte Leistungszusage ab Beitragszusage mit Mindestleistung ab Zusagen mit Besonderheiten Standardzusagen für Direktversicherungen

5 Beitragsorientierte Leistungszusage: Die Standard- zusage bei Direktversicherungen nach 3 Nr. 63 EStG mit klassischer Garantie Der Arbeitgeber sagt eine Leistung, die auf einem bestimmten Beitrag beruht. Zugesagt wird die garantierte Leistung des Versicherers, die sich ergibt, wenn mit dem Beitrag aufgrund der persönlichen Daten der versicherten Person ein bestimmter Tarif zugrundegelegt wird. Vorteile: Keine finanzielle Einstandspflicht, da der Tarif des Versicherers die finanziellen Leistungen abdeckt. Bei Ausscheiden des Arbeitnehmers erfolgt die Enthaftung des Arbeitgebers entweder durch die versicherungsvertragliche Lösung durch die Portabilität des Übertragungswertes

6 Beitragszusage mit Mindestleistung: Die Standard -zusage für Hybrid- und Fondsprodukte. Der Arbeitgeber sagt mindestens die Summe der gezahlten Beiträge zzgl. der daraus erzielten Erträge zu, abzgl. der Beiträge, die für biometrische Risiken erforderlich waren. Die Mindestleistung muss im Versorgungsfall (z.b. Beginn der Altersversorgung) zur Verfügung stehen Diskussion: Was passiert bei kurzfristiger Laufzeit der Verträge und geringem Deckungskapital? Auswahlprozess ist wichtig!

7 Portabilität

8 Ausscheiden des Arbeitnehmers Portabilität : Grundfrage: Ist die Anwartschaft gesetzlich oder vertraglich unverfallbar? 1. Möglichkeit: Versicherungsvertragliche Lösung mit Übertragung der Versicherungsnehmereigenschaft auf den Arbeitnehmer ( Mitgeben des Vertrags ) 2. Möglichkeit Übertragung mit allen Rechten und Pflichten auf den neuen AG (evtl. Übertragungsabkommen ) 3. Möglichkeit Übertragung des Übertragungswertes auf den Versicherer, den der neue Arbeitgeber anbietet (neuer Vertrag) 4. Möglichkeit Abfindung in den Grenzen von 3 BetrAVG

9 Betriebsrentengesetz? Versicherungsvertragliche Lösung Der Arbeitgeber kann verlangen, dass die Höhe der unverfallbaren Anwartschaft des Arbeitnehmers auf die Leistung der Direktversicherung begrenzt wird( Anspruchsbegrenzung ). Der Arbeitgeber muss dies dem Arbeitnehmer innerhalb von 3 Monaten nach Ausscheiden des Arbeitnehmers mitteilen(oft schon im Antrag geregelt), ansonsten gelten wesentlich ungünstigere Regelungen! Drei Voraussetzungen müssen zusätzlich erfüllt sein: Spätestensnach3 Monatennach Ausscheidenmuss das Bezugsrecht unwiderruflich sein, Beitragsrückstände müssen ausgeglichen sein und es darf keine Abtretung oder Beleihung durch den Arbeitgeber vorhanden sein Vom Beginn der Versicherung an müssen alle Überschussanteile zur Verbesserung der Leistungen verwendet werden. Der ausgeschiedene Arbeitnehmer muss den Vertrag mit eigenen Beiträgen fortsetzen dürfen[praxis: Arbeitnehmer wird VN]. 2 Abs. 2 BetrAVG

10 Übertragung des Vertrages auf neuen AG Der neue Arbeitgeber übernimmt die VN-Eigenschaft Der neue Arbeitgeber übernimmt die Zusage

11 Portabilität nach dem Übertragunsabkommen Grundproblem: Der neue Arbeitgeber möchte nicht den bestehenden DirektversicherungsvertragbeimVersichererA übernehmen, sondern alle Verträge sollen bei dem Versicherer B geführt werden. Theoretische Lösung für Direktversicherungen/ Pensionskassen/ -fonds und für Unterstützungskassen/ Pensionszusgage Übertragung des Übertragungswertes auf den neuen Arbeitgeber Vorteile für den neuen Arbeitgeber: einheitliches Versorgungswerk( ein Versicherer ) keine Nachhaftung für einen Altvertrag des Arbeitnehmers

12 Portabilität: Zusage nach 3 Nr. 63 EStG (Direktversicherung / PKasse / Pfonds) Anspruch des Arbeitnehmers auf Übertragung auf neuen Arbeitgeber Rechtsanspruch für Zusagen, die nach dem erteilt wurden Bei Altzusagen vor dem ist eine einvernehmliche Übertragung möglich Rechtsanspruch nur, wenn beim alten Arbeitgeber eine Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds bestand Neue Versorgung muss über Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds durchgeführt werden.

13 Portabilität: Zusage nach 3 Nr. 63 EStG (Direktversicherung / PKasse / Pfonds) Anspruch des Arbeitnehmers auf Übertragung auf neuen Arbeitgeber Rechtsanspruch ist begrenzt auf einen Übertragungswert, der die BBG im Jahr der Übertragung nicht überschreitet (2013 = ) Der Anspruch muss innerhalb eines Jahres nach Ausscheiden geltend gemacht werden. Es entstehen keine neuen Abschlusskosten, es gelten neue Rechnungsgrundlagen

14 Portabilität nach dem Übertragungsabkommen UKasse / Pensionszusage Direktversicherung, PKasse, (Pfonds)* Direktversicherung, PKasse, (Pfonds)* Zusage vor dem Zusage nach dem einvernehmliche Übertragung Rechtsanspruch auf Übertragung Noch kein Übertragungsabkommen Übertragungsabkommen ist in Funktion für Direktversicherung und Pensionskasse *Seit 2010

15 Optionen bei Ausscheiden (DV, Zusage ab ) AG-Wechsel Ist der AG zur Übernahme der bestehende Zusage bereit? nein ja nein Möchte der AN den Vertrag privat fortführen? ja Die Übernahme findet statt, der neue AG wird Versicherungsnehmer. nein Möchte der AN den Vertrag auf den neuen AG übertragen? Hierauf hat er einen Rechtsanspruch! ja Versicherungsnehmerwechsel auf den AN findet i.d.r. statt Der AN möchte weder übertragen noch privat fortführen. Er kann den Vertrag beitragfrei stellen. Übertragung auf das Versorgungssysten des neuen AG findet statt.

16 Abfindung gemäß 3 BetrAVG Auf Verlangen des Arbeitgebers können ohne Zustimmung des Arbeitnehmers Kleinstrenten abgefunden werden, wenn die vorgesehene Altersrente im Jahr 1% das vorgesehene Alterskapital 120% der monatlichen Bezugsgröße nach 18 SGB IV (2013: 2.695,- EURO)nicht übersteigt max. Rente: 26,95 EURO mtl. max. Kapital: 3.234,- EURO Keine Abfindung möglich, wenn der Arbeitnehmer vom Recht auf Übertragung (Portabilität) Gebrauch macht.

17 bav Unterstützung der BCA im Überblick

18 Nutzen Sie unseren besonderen Service in der bav: Bedarfs- und Risikoanalyse Sie positionieren sich als ausgesprochen kompetenter Fachmann für die bav. Sie vereinfachen Ihre Beratungsdokumentation Sie erhalten zahlreiche Ansätze für Neugeschäft durch das Aufzeigen von dringendem Handlungsbedarf.

19 Nutzen Sie unseren besonderen Service in der bav: Unterstützung im Belegschaftsgeschäft Sie übertragen die zeitintensive Beratung der einzelnen Mitarbeiter. Sie erreicht damit im Schnitt eine Abschlussquote von 50-60%. Sie übergeben die Beratungshaftung. Sie sparen sich die komplette Bestandsverwaltung, zum Beispiel bei Arbeitgeberwechsel. Sie entscheiden welche Leistungen Sie outsourcen.

20 Nutzen Sie unseren besonderen Service in der bav: Pension Check Up Sie erhalten einen individuell konzeptionierten Lösungsansatz für Ihren Kunden. Sie minimieren Ihre Haftungsrisiken und die Ihrer Kunden. Sie nutzen das Geschäftspotenzial, der hohen Zahl an Unterdeckungen.

21 Nutzen Sie unseren besonderen Service in der bav: Versicherungsmathematische Gutachten Versicherungsmathematische Gutachten zu allen Durchführungswegen, insbesondere Berechnung von Pensionsrückstellungen für die Handels- und Steuerbilanz sowie nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften Prognoseberechnungen über die langfristige Entwicklung von Pensionsrückstellungen und des Versorgungsaufwandes Berechnung für Jubiläums-, Vorruhestands-, Sterbegeld- und Altersteilzeitverpflichtungen Berechnungen von Beitragsbemessungsgrundlagen für den Pensionssicherungsverein Gutachten für Pensions- und Unterstützungskassen

22 Nutzen Sie unseren besonderen Service in der bav: Statusfeststellungsverfahren für GGF Erweiterung der Fachkompetenz in allen Bereichen der Unternehmerversorgung In Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner RA Thomas Schettler (Kanzlei für Versorgungsrecht Göttingen) Beratung zu Statusfeststellungsverfahren und rechtlich anerkannte Vertretung von Einzelmandaten gegenüber der Deutschen Rentenversicherung Erschließung weiterer Beratungsansätze und neuer Kundensegmente (Restrukturierung von Pensionszusagen bzw. von Versorgungswerken, Mitarbeitende Ehegatten und Kinder)

23 Gewerbekunden im Fokus Christoph Scherf Komposit/ Gewerbe Wünsche zur Sendereihe an Sebastian Koch VHS / D&O Auch für Ihre eigene VSH nach 34d und 34f Dirk Kober BAV Vor Ort Unterstützung bei bav Terminen Ersan Odabasi Kranken/ BKV Vorteile und Vertriebsansätze zur BKV

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