Installations- und. Programmieranleitung TELEFONINTERFACE

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1 Installations- und Programmieranleitung TELEFONINTERFACE

2 Funktionsbeschreibung: Die Telefoninterfaces (50 Rufnummernspeicher) und (180 Rufnummernspeicher) dienen zur Verbindung der BIBUS Torsprechanlage mit einer Telefonnebenstellenanlage. Somit besteht die Möglichkeit Rufe von einer Torstelle auf Telefonapparate oder Handys weiterzuleiten. Als Schnittstelle wird ein analoger Anschluss einer Telefonanlage benutzt. UNBEDINGT ERFORDERLICH IST EIN ANALOGER ANSCHLUSS DER TELEFONANLAGE UND MFV-WÄHLVERFAHREN (TONWAHL)! Wenn ein Ruf durch Tastendruck oder Auswahl von einer digitalen Torstelle abgesetzt wird, wählt das Telefoninterface automatisch die programmierte Nummer. Wird am Telefon abgehoben kann man nach dem Gespräch mit der Taste 0 die Türe öffnen und es wird die Verbindung automatisch getrennt. Die Gesprächsdauer ist analog zur Gesprächsdauer im BIBUS-System beschränkt. Anschaltung: Der BIBUS wird mit 2 Drähten an das Telefoninterface angeschalten. Welche Buslinie vom Bus-Koppler verwendet wird ist dabei unerheblich. Es gelten die vom BIBUS-System vorgeschriebene Leitungslängen und Querschnitte wie folgt: Entfernung zwischen Buskoppler und Telefoninterface: 0-100m -200m -400m 0,6mm 2 0,75mm² 1,5mm² Es empfiehlt sich das Telefoninterface in max. 50m Entfernung zu installieren. Anschaltung der Telefonleitung erfolgt mit 2 Adern a b an einen analogen Teilnehmeranschluss einer Telefonnebenstellenanlage. (siehe Abbildung am Ende der Anleitung) Die Programmierung erfolgt durch direktes Anwählen des Telefoninterfaces durch einen Telefonapparat. Allgemeines: positiver Quittungston [PQT]= Einzelton hoch negativer Quittungston [NQT]= Einzelton tief Passwort: *00# Passwort Sonderfunktionen: 2001 Es empfiehlt sich, vor der Programmierung eine Liste zu erstellen, wo die Tastennummer, Speicherplatznummer und Rufnummer eingetragen werden. Das Telefoninterface hebt nach Erkennen des Rufes sofort ab, meldet sich mit einen kurzen Doppelton und wartet auf ein Passwort!

3 Programmierung der Tasten und Rufnummern über BIBUS-Torstelle: An BiBus-Torstelle : 1) Terminal anschließen. 2) Gegebenenfalls die benötigten Codes programmieren (siehe Anleitung Lautsprecher) 3) Jetzt in festgelegter Reihenfolge Klingeltasten drücken mit denen das Interface programmiert werden soll. 4) Abwarten bis Signalton der Torstelle hörbar ist. 5) Telefoninterface über Nebenstelle anwählen, Doppelton abwarten. Passwort eingeben: *00# Programmierung von Taste 1 (Taste die zuerst gedrückt wurde): 40.. Programmierung einleiten *001.. Speicherplatz festlegen. (Wert zwischen 001 und 050 bei ; 001 bis 180 bei ) *12345#.. Zu programmierende Telefonnummer. Bei Wahl über die Amtsleitung ist vor die Nummer eine 0 zu setzen. Bei richtiger Programmierung wird mit einem positiven Quittungston bestätigt, bei falscher Programmierung ertönt ein negativer Quittungston. Programmierung von Taste 2: Analog zu Taste 1 (anderen Speicherplatz wählen z.b.: 002) Nachdem alle Tasten programmiert worden sind auflegen! Beispiel eine Taste, Nummer : *00# [PQT] 40 *001 * # [PQT] Bei Programmierung mit Torstelle mit digitalem Namensregister bitte im Anhang nachlesen. Änderung der zugeordneten Telefonnummern: 12.. Programmierung einleiten *001.. Speicherplatz wählen *012345#.. Zu programmierende Telefonnummer. Bei Wahl über die Amtsleitung ist vor die Nummer eine 0 zu setzen. Pos. Quittungston abwarten. Entweder 12 für nächste Änderung wählen, oder auflegen. Parallelbetrieb: Es besteht die Möglichkeit, bevor der Ruf in die Telefonanlage abgesetzt wird, eine Innenstelle läuten zu lassen. Hebt bei der Innenstelle nach einer gewissen Zeit (einstellbar) niemand ab, wird der Ruf in die Telefonanlage abgesetzt. Die Innenstelle wird wie in der BIBUS 2-Anleitung mit einer Taste der Torstelle programmiert. Danach wird mit der selben Taste das Telefoninterface programmiert, (Siehe: Programmierung der Tasten und Rufnummern) mit dem Unterschied, dass vor der Telefonnummer noch ein * einzutippen ist. Die Wartezeit kann wie folgt eingestellt werden:

4 *00#.. Passwort, anschließend Pos. QT 35#.. 5 Sekunden, oder 36#.. 6 Sekunden 31#.. 11 Sekunden 37#.. 7 Sekunden 32#.. 12 Sekunden 38#.. 8 Sekunden 33#.. 13 Sekunden 39#.. 9 Sekunden (default) 34#.. 14 Sekunden 30#.. 10 Sekunden Pos. Quittungston abwarten, auflegen. Beispiel: *00# [PQT] 40 *001 ** # [PQT] Gesprächssignalton: Damit der Angerufene weiß, dass der Anruf von einer Torstelle kommt, ist alle 20 Sekunden ein kurzer Ton während des Gespräches hörbar. Falls der Ruf auf einen Display angezeigt werden kann, besteht die Möglichkeit den Gesprächssignalton auszuschalten. *00#.. Passwort, anschließend Pos. QT 23#.. Gesprächssignalton ein, oder 24#.. Gesprächssignalton aus Pos. Quittungston abwarten, auflegen. Besetztonerkennung: Nach Auflegen des Hörers erkennt das Telefoninterface nach kurzer Zeit das Besetztzeichen und schaltet ab. Sollte es aber schon im Gespräch zu Abschaltungen kommen, kann die Besetztonerkennung deaktiviert werden. *00#.. Passwort, anschließend Pos. QT 25#.. Besetzttonerkennung ein, oder 26#.. Besetzttonerkennung aus Pos. Quittungston abwarten, auflegen. Pause: Wenn notwendig kann nach der Amtbelegung eine Pause programmiert werden, indem nach der Amtbelegungsnummer ein * programmiert wird. Beispiel: *00# 40 *001 *0* # Zurücksetzen auf Defaultwerte: Rücksetzen auf Parallelzeit 9sek, Gesprächssignalton ein, Besetztonerkennung ein; Es werden keine programmierten Rufnummern gelöscht!! Passwort, anschließend Pos. QT 90#.. Rücksetzen Auflegen.

5 Löschen des gesamten Speichers: ACHTUNG: Alle gespeicherten Daten wie Tastenzuordnung, Rufnummern, usw. werden gelöscht Passwort, anschließend pos. Quittung 99#.. Löschen einleiten Auflegen. (Der Löschvorgang dauert ca. 2 Minuten) Ruf auf eine Portierzentrale: Durch Anwahl des Telefoninterfaces und Eingabe des Passwortes *01# und Nachwahl der Ziffer 9. Türöffnen-Funktionen: Die Türöffner können über das Interface mit Taste 0 geöffnet werden, wobei das Gespräch automatisch beendet wird. Besteht der Wunsch nach dem Türöffnen das Gespräch noch weiterführen zu wollen, so kann mit Taste 7 die Türe geöffnet werden und dann mit Taste * das Gespräch beendet werden oder es wird automatisch mit Hilfe der Besetzttonerkennung beendet. Programmierbeispiele : 1) Programmierung von 2 Tasten, Taste 1 mit externer Rufnummer (mit Pause nach 0) , Taste 2 mit interner Rufnummer Klappe 96: 1. Torstelle : Programmierung einleiten, 2. gewünschte 2 Tasten der Reihe nach drücken 3. warten bis Signalton hörbar ist 4. Anwahl des Telefoninterfaces 5. Doppelton abwarten 6. Folgende Kombination eingeben: *00# [PQT] 40 *001 *0* # [PQT] 7. weiters: 40 *002 *96# [PQT], 8. Auflegen. 2) Rufnummer von der Speicherzelle 005 ändern auf : 1. Anwahl Telefoninterface 2. Doppelton abwarten 3. Folgende Kombination wählen: *00# [PQT] 12 *005 * # [PQT] 4. Auflegen 3) Programmierung von 1 Taste, mit Parallelapparat und Rufnummer extern (ohne Pause nach 0) auf Speicherplatz Torstelle : Programmierung einleiten 2. warten bis Signlaton hörbar 3. Anwahl Telefoninterface 4. Doppelton abwarten 5. folgende Kombination wählen: *00# [PQT] 40 *045 ** # [PQT] 6. Auflegen

6 Anschlussplan: BiBus B1A (B2A, B3A, B4A) B1B (B2B, B3B, B4B) BxA BxB Buskoppler Telefoninterface 230V 50Hz A B PABX b a 230V 50Hz

7 ANHANG: Programmierung des Interface mit Torstelle mit digitalem Namensregister: Menüpunkt Codes/Namen: Eingabe Daten: Bei Bestätigung erscheint auf dem Display unter Position die erste freie Position dieses Tormuduls (max. 150). Darunter wird der Code verlangt, der hier max. vierstellig eingegeben werden soll. Beachte: Keine führenden Nullen eingeben!! Nach der Bestätigung des Codes wird der Name des Benutzers verlangt. Dieser kann auch zu einem späteren Zeitpunkt eingegeben werden. (Leerzeichen mit Taste ) Zum Schluss besteht die Möglichkeit der Eingabe eines 4-stelligen Türöffnercodes für genau diesen Benutzer. (Anmerkung: Wurde kein Name eingegeben erscheint diese Funktion nicht!) Die Eingabe kann durch Drücken der Taste Glocke übergangen werden. Menüpunkt Zuordnung: In diesem Menü erfolgt die Programmierung der Innenstellen oder des Telefoninterface. Bei Auswahl des Menüs erscheint die erste Position mit der Codenummer. Soll diese Innenstelle programmiert werden, so ist dies mit der Taste GLOCKE zu bestätigen. Neben des zu programmierenden Codes erscheint dann folgendes Symbol:. Dies bedeutet, dass dieser Code einer Innenstelle zugewiesen wird. Bei Drücken der Taste SCHLÜSSEL wird dieser Code aus der Zuweisungsliste wieder entfernt. Das Symbol verschwindet neben dem Code. Nach der Kennzeichnung der zu programmierenden Positionen muss zum Einleiten der Programmierung die Taste X ca. 3 Sekunden lang gedrückt werden. Es erscheint dann die Meldung: MODUL IST PROGRAMMIERT Als Versorgung wird das Telefoninterface an Netzspannung 230V 50Hz ohne Erdung PE angeschlossen. Nun das Telefoninterface über eine Nebenstelle anwählen, Doppelton abwarten. Passwort eingeben: *00# Programmierung von Code 1 (Die erste programmierte Position in der Zuweisungsliste): 40.. Programmierung einleiten *001.. Speicherplatz festlegen. (Wert zwischen 001 und 050 bei ; 001 bis 180 bei ) *12345#.. Zu programmierende Telefonnummer. Bei Wahl über die Amtsleitung ist vor die Nummer eine 0 zu setzen. Bei richtiger Programmierung wird mit einem positiven Quittungston [PQT] bestätigt, bei falscher Programmierung ertönt ein negativer Quittungston [NQT] Programmierung von Code 2: Analog zu Code 1 (anderen Speicherplatz wählen z.b.: 002) Nachdem alle Codes programmiert worden sind auflegen! Beispiel Code1: *00# [PQT] 40 *001 * # [PQT] Code 2: 40 *002 * # [PQT]

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