CSR und Diversity was ist Teilmenge wovon? Monika Rühl Leiterin Change Management und Diversity Stuttgart, Forum EnviComm, 25.

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1 und Diversity was ist Teilmenge wovon? Stuttgart, Forum EnviComm, 25.

2 Inhalt Einstieg Diversity Fazit Seite 2

3 Die Konzern - Gesellschaften Einstieg Lufthansa AG Nr. 2 im internat. Luftverkehr Umsatz 12 Mrd. Mitarbeitende (2006) 53,4 Mio. Passagiere (2006) Technik AG Weltweiter Marktführer Umsatz 3,1 Mrd. Mitarbeitende Lufthansa Cargo AG Nr. 1 im int. Cargo-Geschäft Umsatz 2,8 Mrd. Mitarbeitende Weltgrößter Caterer Umsatz 2,2 Mrd. Mitarbeitende Thomas Cook AG Nr. 2 in Europa Umsatz 7,7 Mrd. Mitarbeitende LH Anteil 50 % Lufthansa Systems GmbH IT-Lösungen für die Luftfahrtindustrie Umsatz 0,7 Mrd. Mitarbeitende Daten vom Geschäftsbericht 2005 Seite 3

4 Fakten und Zahlen (Lufthansa Konzern 2006) Einstieg Umsätze Mio. Beteiligungen ca. 400 Konzernflotte 413 Flugzeuge Destinationen 510 Zielorte in 94 Ländern Mitarbeitende davon in Deutschland: (66,17 %) davon im Ausland (33,83 %) Seite 4

5 Ein ganz normaler Tag bei Lufthansa Einstieg Wir starten und landen mal Wir begrüßen Fluggäste an Bord und befördern t Fracht Wir beantworten Telefonanrufe Wir passen unsere Preise mal an Wir versorgen unsere Kunden mit Essen Wir warten Flugzeuge 53,4 Millionen Passagiere pro Jahr Seite 5

6 Inhalt Einstieg Fazit Diversity Einstieg Seite 6

7 Was bedeutet Nachhaltigkeit für LH? Wirtschaftlicher Erfolg und eine an dem Leitbild der Nachhaltigkeit orientierte Unternehmenspolitik schließen sich nicht aus. Wir sind überzeugt, dass Umweltschutz und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung die Grundlage für einen dauerhaften ökonomischen Erfolg darstellen. Balance zu halten ist für Lufthansa Verpflichtung! Das Grundprinzip der Nachhaltigkeit ist im strategischen Unternehmensleitbild der LH verankert (nachzulesen im Konzernportal im Internet unter Über uns - Management Strategie ) Seite 7

8 Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden und Gesellschaft: Corporate Social Responsibility bei der Lufthansa Sustainability, Corporate Citizenship sozial ökonomisch ökologisch Schaffung und Erhalt eines wachstumsfördernden Betriebsklimas ( Unternehmenskultur ) Sicherung nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolges des LH-Konzerns durch Balance ökologischer, ökonomischer und sozialer Aktivitäten (Erhalt der Licence to operate ) Seite 8

9 Warum? Die Erhaltung eines Gleichgewicht der drei Komponenten sozial, ökonomisch und ökologisch sollen den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns sichern! Seite 9

10 Drei Aspekte I Shareholder-Fokus Ausschöpfung von Gewinnpotentialen Aufnahme und Verbleib in Nachhaltigkeitsindizes Human Resources Erhöhte Identifikation und Motivation ( Unternehmensbindung) Verbesserung der Unternehmenskultur und des Umgangs miteinander Leistungssteigerung der Mitarbeitenden und Führungskräfte ( Produktivitätssteigerung) Seite 10

11 Drei Aspekte II Unternehmensimage Vertrauensaufbau, Wahrnehmung als good corporate citizen, regional wie global Verbesserung der Standortbeziehungen erhöhte Kundenzufriedenheit Wettbewerbsvorteile Seite 11

12 : Interne Aktivitäten I Aus- und Weiterbildung Diversity - Ausbildung: (Konzern) : Azubis (Vertrag) // 17 kaufmännische Ausbildungsberufe, 18 technische Ausbildungsberufe - Corporate College: Qualifizierung (z. B. Explorers 21 -> seit 2000, internationale soziale Projekte) und freiwillige Weiterbildung - Corporate University - Teamentwicklungsprojekt mit FKs - Maßnahmen zu Work-Life-Integration - Familienservice + Fluggiland - Integration von behinderten Menschen - Programm zur Förderung älterer MA - Trainings zur interkulturellen Kompetenz - Ausländerbetreuung - Reiseregelungen - Mentoring-Programme - etc Seite 12

13 : Interne Aktivitäten II Arbeitsbedingungen / Gesundheits- und Arbeitsschutz / freiw. Firmenleistungen - Gesundheitspolitik (Arbeits- & Flugmedizin, Sozialberatung, Trainings zur Gesundheitsvorsorge, Critical Incident Stress Management, regelmäßige Arbeitsplatzuntersuchungen) - LH Unterstützungswerk - Mitarbeiter Service (u. a. Jobticket, Car Pool) - Interne Coachings Personalpolitik / Unternehmenskultur - Arbeitsplatzerhalt in Krisen - Teilzeit / Altersteilzeit - unbezahlter Sonderurlaub - Flexibilität Engagement der Mitarbeiter - Wake up! (Aidshilfe seit 1992) - SAT (Special Assistance Team) Seite 13

14 UN Global Compact I Ziel: Freiwillige Verständigung global agierender Unternehmen, Institutionen und Organisationen auf wesentliche Grundsätze zu Menschenrechten, Arbeit und Umwelt Oberste Maxime: Auswirkungen der Globalisierung auf Menschen aller Nationen so nachhaltig wie möglich zu gestalten Seite 14

15 UN Global Compact II Aktives Engagement für Nachhaltigkeit UN Global Compact: durch UN Generalsekretär Kofi Annan gegründet - Globalisierung nachhaltig gestalten - LH tritt im Januar 2003 als erste Airline bei Beitritt der LH zum UN Global Compact : LH hat ihre Verpflichtung unterstrichen, auch weiterhin neben wirtschaftlichen Aspekten der Verantwortung im Umwelt- und Sozialbereich gerecht zu werden!!! Seite 15

16 : Help Alliance 1999 gegründeter Verein als Dachverband für 10 Projekte von Lufthanseaten, die sich weltweit ehrenamtlich sozial engagieren. Leona - Senegal Family Singers e.v. - Kinder helfen Kindern Smokey Mountain - der Müllberg von Manila Waisenkinder Nigeria Direkt e.v. Abeni: Hilfe in Benin Human Help Network e.v. Strassenkinder-Hilfsorganisation Tonga-Südhilfe e.v. Tara Section - Ausblldungsprojekt für Tibeterinnen in Südindien Die Kinder der Casa do Beija-Flor - Family-Friends Brazil e.v. Hilfe für ein Buschhospital in Kaloleni, Kenia Seite 16

17 Verantwortung Verantwortung im Internetauftritt von Lufthansa r_uns/balance/index.html Seite 17

18 Inhalt Einstieg Diversity Fazit Seite 18

19 Diversity Diversity Diversity: Ein neues Thema?... denn hier muss ein jeder nach seiner Façon selig werden! (Friedrich der Große, 1740) Seite 19

20 Facetten von Diversity Diversity Gender Lifestyle Religion/ Weltanschaung Sexuelle Identität Pers. Ansichten Rasse/ Ethnie Kultur Sprache Position Werte Erwartungen Vielfalt... Behinderung Seniorität Berufserfahrung Nationalität Alter Workstyle Bildung Hierarchie Seite 20

21 Diversity Eisberg Diversity Alter Sichtbar Ethnie/ Kultur Geschlecht Behinderung Berufserfahrung Lebenssituation Religion Dauer der Gegenwärtige Firmenzuge-Tätigkeihörigkeit Lohn/ Gehalt Sexuelle Orientierung Unsichtbar Sprache Kultur/ Nationalität Politische Orientierung Persönlicher Stil im Umgang mit Anderen Persönlichkeitsstruktur Hobbies Ausbildung Seite 21

22 Diversity Management Diversity Es gibt keine allgemeingültige für Diversity Management! Jedes Unternehmen entscheidet für sich, OB und WAS es will! Diversity schaut nicht auf Diskriminierung (negativer Ansatz), sondern gestaltet die Vielfalt pro-aktiv! Seite 22

23 Überblick über ausgewählte Diversity-Aktivitäten bei Lufthansa Diversity Work-Life-Balance Familienservice: Kinderbetreuung/Elder Care Ausnahmebetreuung Arbeitszeit-/-ortflexiblilisierung Gender Cross Mentoring (Pause) Interne Mentorings (Pause) Girlsday (LTAG, LSY) Behinderte Mentoring 90% der Fluguntauglichen werden intern vermittelt Integrationsprogramm für die Ausbildung von Gehörlosen bei LH-Technik (HH) Alter Pro 40 Managing Volatility Junior Round Table CBT, elearning Explorers 21 IT-Schulung Smart & Study and more Vergütungspolitik, betriebl. Altersversorgung Gesundheitsmanagement Herkunft Interkulturelle Trainings Drittlandentsendungen Global Feel - Local Touch Konzept (z. Bsp. Bordkarte für arabische Länder) Internes Consulting bei Beteiligungen, Mergers und Acquisitions Sexuelle Orientierung Reisebegleitung (Mitarbeitende) Gleichstellung mit Ehen für eingetragene Lebenspartner Seite 23

24 Welche Ziele verfolgt Lufthansa mit Diversity? Diversity Statt Trennung und Pflege einer jeden Diversity-Gruppe Inklusion und Normalisierung Nur einige Aktionen mit Katalysator-Wirkung Seite 24

25 Inhalt Einstieg Diversity Fazit Seite 25

26 Der LH Mehrwertansatz: Balance halten Fazit Shareholder Value ohne Employee Value reduziert Unternehmenswert Erst durch Balance aller Stakeholder-Interessen wird nachhaltiger Shareholder Value geschaffen Aber: Wer das Primat der Profitabilität nicht anerkennt, handelt unsozial Gesellschaft Gesellschaft Kunde Aktionär Mitarbeiter Gesellschaft Seite 26

27 Ziele Fazit Brücken schlagen... von Financial Values über Corporate Values zu Individual Values Diversity......ist individuelle Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern...ist ethische Verpflichtung des Unternehmens Seite 27 steigern...kann Unternehmenswert

28 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Seite 28

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