Lernbereich 2: Ausbildungs- und Prüfungssituation von Pflegenden

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Lernbereich 2: Ausbildungs- und Prüfungssituation von Pflegenden"

Transkript

1 Krankenpflegeschule der Kliniken Essen Mitte Henricistraße Essen Kurs 2008 / 2011 (Oberkurs) Kursleitung: Lernbereich 2: Ausbildungs- und Prüfungssituation von Pflegenden Teilbereich 6: Persönliche Gesunderhaltung Projektarbeit zur mündlichen Abschlussprüfung in der Gesundheits- und Krankenpflege am 22. September 2011 Möglichkeiten der persönlichen Gesunderhaltung in der beruflichen Pflege am Beispiel des betrieblichen Gesundheits- und Eingliederungsmanagements Name : Adresse : Abgabedatum : 1

2 Inhaltsverzeichnis Seite 1. Einleitung 1 2. Vorwort 2 3. Definition Hilflosigkeit und ihre Folgen Praxisbeispiel und Transfer Fazit und Ausblick Literaturverzeichnis Eigenständigkeitserklärung 13 2

3 1. Einleitung Mir ist das Thema Helfen, hilflos sein persönlich wichtig, da ich in meiner Ausbildungszeit damit Erfahrung machen musste. Durch den Verlust eines Arbeitskollegen, der während meiner Dienstzeit verstorben ist, bin ich mit dem Thema besonders tief konfrontiert worden. Ich fühlte mich in dieser Situation hilflos, weil mir klar war, dass die Situation für den Patienten nicht gut ausgehen konnte und ich nicht in der Lage war zu helfen. Im Nachhinein habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ob ich die Situation hätte verändern können, wenn ich früher zur Schelle gegangen wäre. Durch viele Gespräche, mit Pflegedienstleitung, Schule und natürlich Kollegen, wurde mir klar gemacht, dass es nichts geändert hätte. Ich denke, dass dieses Thema jeden Berufstätigen in der Pflege betrifft, weil jeder in seinem Berufsleben mit Sterben oder anderen schwierigen Situationen in Berührung kommt. Dann ist es wichtig entsprechende Unterstützung zu erhalten um das Erlebte zu verarbeiten. 3

4 2. Vorwort Der folgende Text zum Thema Helfen, hilflos sein soll unter der Fragestellung persönlicher Gesunderhaltung in der Pflege, klären welche Möglichkeiten es für Pflegende gibt Stress zu bewältigen. Stress soll in diesem Zusammenhang in Verbindung mit Hilflosigkeit gebracht werden. Im Hauptteil werde ich zunächst Stellung zu zwei Definitionen von Hilflosigkeit nehmen, um dann auf Hilflosigkeit und ihre Folgen zu sprechen zu kommen. Hierzu soll der Begriff Stress definiert, Stressfaktoren genannt und das biopsychologische Stresskonzept nach Hans Selye erläutert werden. Auch auf Stressbewältigung soll eingegangen werden. Im Anschluss daran Versuche ich anhand eines Praxisbeispiels die Verbindung zwischen Theorie und Praxis herzustellen. Zunächst soll das Praxisbeispiel erklärt werden, um dann zu erläutern wie mit dem Problem umgegangen werden kann. Zum Thema Stressbewältigung soll auch eine kurze Erläuterung zum Thema Wiedereingliederungsmanagement erfolgen. Im anschließenden Fazit, möchte ich noch einmal zusammenfassen was ich heraus gearbeitet habe und in wie weit es umsetzbar ist im beruflichen Alltag. 4

5 3. Definition 3.1 Hilflosigkeit Das Gefühl und die Überzeugung mit eigenen Kräften eine Situation nicht bewältigen zu können, verknüpft mit der Angst, dass die Bewältigung auch von keinem anderen übernommen wird. Meiner Meinung nach ist dies eine zutreffende Definition, weil es sowohl für Pflegende als auch für Patienten schwierig ist mit Hilflosigkeit umzugehen beziehungsweise diese zu bewältigen. Pflegende können Patienten in Ihrer Hilflosigkeit beistehen und versuchen die Angst und Unwissenheit bezüglich Untersuchungen zu nehmen. Patienten kommen meist mit einer Verdachtsdiagnose oder mit unklaren Beschwerden deren Ursache im Verlauf des Aufenthaltes geklärt werden muss. Patienten fühlen sich immer hilflos wenn Sie ins Krankenhaus kommen, da es für Sie eine fremde Situation darstellt, Sie nicht wissen was bezüglich Untersuchungen auf Sie zukommen und wie es in Zukunft für Sie weitergehen wird. Pflegende sind der erste Ansprechpartner für Patienten und müssen daher versuchen eine Vertrauensbasis aufzubauen damit der Patient sich in einem gewissen Rahmen wohlfühlt. Pflegende hingegen müssen mit ihrer Hilflosigkeit allein zurecht kommen. Sie sind oft zu gering besetzt und können sich nicht in dem Maße um Ihre Patienten kümmern wie Sie es gerne möchten und so macht sich Unzufriedenheit breit unter den Pflegenden. Dazu kommt, dass Pflegende in Situationen geraten in denen Sie nicht mehr helfen können und mit dieser Hilflosigkeit klar zu kommen ist oftmals schwierig. 3.2 Ohnmachtsgefühl Empfindungen einer überlegenen Macht ausgeliefert zu sein, [ ]. Gerade in den Institutionen die ohne Pflegende nicht funktionieren würden, ist nicht zu übersehen, welchen zivilisatorischen Fortschritt sie darstellen. Ein Krankenhaus als Organisation ist immer wach, kann immer reagieren, kann immer Krisensituationen bewältigen. Das muss organisiert werden. Zwar kann 5

6 das fast immer noch besser und für alle Beteiligten noch konstruktiver geschehen, doch ist es trotz aller Reibereien und Konflikte im Ablauf ein kleines Wunder, ein lebensrettendes, lebenserhaltendes System, das über jeden Einzelnen hinausgreift und für das weder allein dem Chefarzt noch allein dem Pflege- oder Verwaltungsdirektor zu danken ist, sondern allen, die darin arbeiten. Diese Definition befasst sich mehr mit den Pflegenden als mit den Patienten. Wie in dem Zitat genannt ist auf den Krankenhausalltag bezogen, der Tod die überlegene Macht, der man in manchen Fällen nichts mehr entgegen wirken kann. Ich denke, dass frisch Examinierten und Auszubildenden die Konfrontation mit sterbenden Menschen Angst macht und es sie überfordert. Es müssen nicht nur Extremsituationen sein die Überforderung hervorrufen sondern auch Situationen in denen man den Toten im Zimmer auffindet. Durch die Unterbesetzung und das zu bewältigende hohe Arbeitspensum sind die Pflegenden täglich Stress ausgeliefert, der auf unterschiedlichste Weise bewältigt wird, auf Stress, Stressbewältigungsstrategien und deren Folgen werde ich im Verlauf noch weiter eingehen. Bezugnehmend auf die oben genannte Definition von Ohnmachtsgefühlen, ist ein Krankenhaus eine komplexe Organisationsform in der jede einzelne Berufsgruppe maßgeblich zum Erfolg beiträgt, wenn jeder einzelne funktioniert. 4. Hilflosigkeit und ihre Folgen Ausgehend von der Annahme, dass Stress auch eine Form von Hilflosigkeit ist, soll im folgenden Kapitel näher auf das Thema Stress und mögliche Folgen eingegangen werden. Zunächst soll der Begriff Stress definiert werden. Des Weiteren werden Stressfaktoren und das biopsychologische Stresskonzept nach Hans Selye 6

7 beschrieben werden. Im Anschluss daran möchte ich auf Folgen für die Gesundheit und auf Stressbewältigung eingehen. Zur Definition von Stress ist zu sagen, dass es ein Sammelbegriff für viele verschiedene Einzelphänomene ist. Der Körper versucht sich durch verschiedene Anpassungsmechanismen an die Umweltgegebenheiten anzupassen. Stress ist ein Zustand des Organismus, bei dem das Wohlbefinden durch innere oder äußere Bedrohung gefährdet wird und deshalb alle Kräfte konzentriert, um den Organismus vor Bedrohung zu schützen. Desweiteren muss man Stress in zwei Formen unterscheiden, in den positiven Eustress und den negativen Disstress. Es gibt fünf Formen von Stressoren die ich im Folgenden aufführen werde: 1. Äußere Stressoren wie zum Beispiel die Überflutung oder der Entzug von Sinnesreizen oder Informationen; Schmerzreize; Gefahrensituationen (Unfälle, Operationen, Kampfsituationen) 2. Der Entzug von Nahrung, Schlaf, Wasser, Bewegung (d.h. primäre Bedürfnisse werden nicht befriedigt) 3. Leistungsstressfaktoren wie zum Beispiel Überforderung durch Zeitdruck, Mehrfachbelastung, Ablenkung oder Mangel an ausreichender Erholungsmöglichkeit; Monotonie; Prüfungen; Versagen; Kritik 4. Soziale Stressoren zum Beispiel Isolation 5. Psychische oder psychosoziale Stressoren zum Beispiel Konflikte, Ungewissheit, fehlende Kontrolle und das Gefühl des Ausgeliefertseins Das biopsychologische Stresskonzept wurde von Hans Selye entwickelt und besagt, dass Stressoren unabhängig von Ihrer Qualität ein Syndrom körperlicher Anpassungsreaktionen auslöst, Dieses nennt man auch das Adaptationssyndrom, welches aus drei Phasen besteht. 1. Alarmreaktionen Sind physiologische Reaktionen wie zum Beispiel Blutzuckererhöhung zur Energiebereitstellung oder die Freisetzung von Adrenalin und Noradrenalin. 7

8 2. Widerstandsphase Der Widerstand gegenüber dem aktuellen Stressor ist erhöht d.h. der Körper konzentriert sich darauf und vernachlässigt währenddessen den Widerstand gegenüber anderen Stressoren. Zum Beispiel die Schwächung des Immunsystems während besonders stressigen Arbeitsphasen. 3. Erschöpfungsphase Je nach dem wie lange der Körper diesem Druck stand halten muss und die Grundverfassung des Einzelnen ist, kommt es zu psychosomatischen, psychischen oder psychosozialen Folgen. Geht man von dem Adaptationssyndrom aus, können mögliche Folgen für die Gesundheit zum Beispiel eine Beeinträchtigung der Infektabwehr sein wie sie zum Beispiel bei Personen mit hoher psychischer Belastung (Pflegepersonal) der Fall sein kann. Besonders bei chronischem Stress ist ein erhöhtes Auftreten von Magen-Darm-Erkrankungen; Bronchialasthma; Arthritis; Migräne; Spannungskopfschmerz und Allergien möglich. Die individuelle Stressbewältigung ist für die soziale Funktionstüchtigkeit und die Gesundheit wichtig, jeder Mensch hat seine eigene Art Stress abzubauen. Die Häufigkeit und Intensität von Stresserleben sind ebenfalls unterschiedlich. Auch die Forschung geht mittlerweile davon aus, dass die Persönlichkeit eines Menschen Auswirkungen darauf hat, welche Folgen Stress auf den Einzelnen hat. Es gibt positive und negative Stressbewältigungsversuche. Positiv wäre Ursachenforschung und bekämpfung, negativ das Unterlassen von Handlungen beziehungsweise Vermeidungsstrategien. Positive Faktoren für eine günstige Stressbewältigung sind ein intaktes soziales Stützsystem wie zum Beispiel Freunde und Familie, eine gute eigene Selbsteinschätzung und Optimismus. Bei nicht erfolgter Stressbewältigung, wäre eine mögliche Folge das Burnout- Syndrom. Die Hauptsymptome sind emotionale Erschöpfung, Depersonalisation und verminderte Leistungsfähigkeit. Mögliche 8

9 Verhaltensweisen sind negative Einstellung, Zurückgezogenheit, ein Gefühl der Sinnlosigkeit und die Hilflosigkeit. Das Krankheitsbild entwickelt sich langsam und ist das Ergebnis eines Prozesses bei dem Arbeitsbelastung, Stress und psychische Anpassung miteinander einhergehen. Auch die Persönlichkeit spielt hierbei wieder eine Rolle, da persönliche Stressoren wie zum Beispiel hohe Leistungserwartung oder starke Identifikation mit der Arbeit wichtige Auslöser sein können. Häufig betroffen sind Beratungs-, Pflege- und Betreuungsberufe. Mögliche Maßnahmen für den Heilungsprozess sind zum Beispiel die Stärkung individueller Ressourcen (Stressbewältigungsstrategien) und die Reduktion von Perfektionismus und unrealistischen Erwartungen. Die in diesem Kapitel beschriebenen Probleme sind eine Form von Hilflosigkeit oder können Hilflosigkeit hervorrufen, je nachdem wie stark die Symptome ausgeprägt sind. Deshalb ist es wichtig Auszubildende und frisch Examinierte über Stress und Stressbewältigungsstrategien aufzuklären und entsprechende Bewältigungsstrategien aufzuzeigen, um der Hilflosigkeit vorzubeugen. 5. Praxisbeispiel und Transfer Aus eigener Erfahrung weiß ich wie es ist, eine bekannte Person zu pflegen, die eine Diagnose, die möglicherweise mit dem Tod enden kann, bekommen hat. Als Pflegende/r weiß man nicht wie man mit dieser Person umgehen soll: Kann man sie duzen oder soll man sie siezen? Wie geht man mit den Angehörigen um, die man möglicherweise auch kennt? Dies waren Fragen die ich mir gestellt habe und keine Antwort darauf wusste, also habe ich nach Gefühl gehandelt. Dadurch, dass das Pflegepersonal keinerlei Aufklärung darüber erhielt, was mit dem Patienten passieren könnte, ging ich völlig unvorbereitet in dieses Zimmer. Dies war für mich ein großer Schockmoment und es war schwer für mich adäquat zu reagieren, da ich so etwas in meiner Ausbildungszeit noch nicht erlebt hatte. Darum war ich mir nicht im Klaren, dass es für den Patienten keine Rettung mehr gab. Ich denke wenn ich vorher 9

10 über das mögliche Geschehen informiert worden wäre, wäre ich mit einer anderen Erwartung in die Situation getreten. Das Ereignis wäre nicht weniger schrecklich gewesen, aber ich wäre möglicherweise vorbereiteter gewesen. Nachdem ich erfahren hatte, dass der Patient verstorben ist, habe ich mich hilflos gefühlt und hatte große Schuldgefühle. Dies war eine sehr schwere Zeit für mich und ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich etwas hätte anders machen können. Mithilfe vieler Gespräche wurde mir klar gemacht, dass ich nichts weiter hätte tun können. Diesen Vorfall werde ich nicht vergessen können zum einen, weil es eine Person war die ich kannte und zum andern, weil es ein einschneidendes Erlebnis war. Ich denke, der Umgang mit bekannten sterbenden Personen ist gerade für frisch Examinierte und Auszubildende schwierig, da ihnen häufig die Erfahrung fehlt, die sich langjährig Examinierte im Laufe der Zeit angeeignet haben. Mit bekannten Patienten umzugehen ist eine Sache, mit sterbenden bekannten Patienten umzugehen erfordert Kraft und psychische Stärke. Das kann man in der Schule nicht lernen, das sind Erfahrungen, die man sich mit der Zeit im Beruf aneignet. Ich finde die Vorbereitung darauf einen sterbenden bekannten Menschen zu pflegen ist eine wichtige Grundlage um eine solche Situation so gut wie möglich bewältigen zu können. Gerade neu Examinierte und Schüler/innen, die häufig noch sehr jung sind, ist Unterstützung und Hilfestellung im Umgang mit dem Patientenklientel von großer Bedeutung. Es ist wichtig, wenn so eine Situation auf Station auftritt, dass man mit dem gesamten Team spricht und auch die Schüler/innen anspricht und für ihre Fragen und Ängste offen ist. Desweiteren muss besprochen werden wie man mit dem Patienten umgehen kann, damit frisch Examinierte und Auszubildende einen gewissen Leitfaden haben. Ich denke jedoch, dass es keine festen Umgangsformeln gibt mit sterbenden Bekannten umzugehen, aber durch die möglichen Erfahrungen der älteren Pflegenden kann man sich untereinander austauschen. Ich denke, dass es auch für das gesamte Team hilfreich sein könnte, denn auch für erfahrene Pfleger/innen ist es eine nicht alltägliche Situation. Weiterhin sollten Ärzte das Pflegeteam über mögliche Folgen einer Erkrankung aufklären, wie zum Beispiel den plötzlich eintreffenden Tod des Patienten. Damit sich die 10

11 Schwestern und Pfleger auf eine Situation vorbereiten können und mit den Schülern und frisch Examinierten zusammensetzen, um mit Ihnen über die möglichen Folgen sprechen zu können. In diesen Gesprächen sollte man Ihnen auch ganz klar sagen, dass wenn Sie feststellen, dass sie mit der Situation überfordert sind oder sich unwohl fühlen, sie sich raus ziehen dürfen und auch müssen. Das ist keinerlei Ausdruck für Schwäche und auch das muss den frisch Examinierten und Auszubildenden klar gemacht werden. Ein Patient merkt es wenn man sich unwohl fühlt und Patienten, die man kennt merken es noch besser. Sollte der Fall eintreten, dass der Patient verstirbt und das ein Pflegender in die eben beschriebene Situation kommt, muss man ihn begleiten, Gespräche anbieten möglicherweise auch mit geschultem Personal. Man sollte den betreffenden Pflegenden mögliche Anlaufstellen aufzeigen, wenn sie nicht mit Mitarbeitern sprechen wollen. Grundsätzlich ist es wichtig, dass der Betroffene im Voraus darüber aufgeklärt wurde, wie er in der Situation reagieren kann allerdings muss jeder für sich entscheiden was für ihn das Beste ist. Stellen Mitarbeiter der Station fest, dass der Betroffene sich häufig krank meldet, sich sozial zurück zieht, sich aus pflegerischen Tätigkeiten zurückzieht oder sich anderweitig sein Verhalten ändern sollte, muss dies dem Arbeitgeber gemeldet werden um entsprechende Schritte einleiten zu können. Der erste Schritt allerdings sollte sein, dass man mit dem Betroffenen persönlich das Gespräch sucht. Sollte sich an der Situation nichts ändern, kann der Arbeitgeber gegebenenfalls Schritte wie das Wiedereingliederungsmanagement einleiten. Die rechtliche Grundlage hierzu ist: 84 Abs. 2 Sozialgesetzbuch (SGB) IX: Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, klärt der Arbeitgeber mit der zuständigen Interessenvertretung im Sinne des 93, bei schwerbehinderten Menschen außerdem mit der Schwerbehindertenvertretung, 11

12 mit Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Person die Möglichkeiten, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann (betriebliches Eingliederungsmanagement).... Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) bietet dem Mitarbeiter die Möglichkeit sein Problem und die Hilflosigkeit zu überwinden und wieder in den Arbeitsalltag einzusteigen. Da ein Mitarbeiter der sich häufig und über lange Zeit krank meldet ein hoher Kostenfaktor für den Betrieb ist kann ein erfolgreiches BEM diese Kosten wieder senken und die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erhöhen. Deshalb ist wichtig frisch Examinierten und Auszubildenden entsprechendes Werkzeug an die Hand zu geben, wie sie mit Stress und Hilflosigkeit umgehen können, damit BEM vielleicht gar nicht erst greifen muss. Desweiteren könnte man auf somatischen Stationen, sowie es auf der Psychiatrie üblich ist, sogenannte Supervisionen einführen. Dort wird in regelmäßigen Abständen über bewegende Ereignisse im Arbeitsalltag der Mitarbeiter gesprochen. In diesen Gesprächen kann man gemeinsam Stressbewältigungsstrategien entwickeln. Außerdem merkt man, dass man mit seinen Problemen nicht alleine ist. Die regelmäßigen Treffen sind für den Gruppenzusammenhalt wichtig und können das Arbeitsklima verbessern. 12

13 6. Fazit und Ausblick Zusammenfassend ist zu sagen, dass Körper, Geist und Seele so wie es das holistische Menschenbild sagt, zusammenhängen. Das heißt, ist eine der Komponenten angeschlagen hat dies automatisch Auswirkungen auf die anderen. Dies kann man besonders gut anhand des Adaptationssyndroms erkennen wie es in Kapitel 4 beschrieben wird, da psychischer Stress immer auch Auswirkung auf die körperliche Gesundheit hat. Stress geht immer mit dem Gefühl der Hilflosigkeit einher, da man sich einer Situation hilflos ausgeliefert fühlt und alleine keinen Ausweg findet. In dem Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege, versucht man den Patienten klar zu machen, dass sie Körper, Geist und Seele in Einklang bringen müssen um zu genesen. Die Pflegenden stellen dies für sich häufig an letzte Stelle und reagieren meist erst wenn es schon fast zu spät ist und ihr Körper resigniert. Darum ist es wichtig, dass man von Anfang an Pflegende auf ihren Beruf vorbereitet und ihnen mögliche Stressbewältigungsstrategien vermittelt. Aber auch die Pflegenden selbst, müssen sich ihre Auszeiten einräumen und auf ihre körperliche und seelische Gesundheit achten, um ihren anspruchsvollen Beruf erfolgreich und möglichst lang ausüben zu können. Der Gesetzgeber hat den Betrieben in Form von BEM ein Werkzeug an die Hand gegeben um Arbeitnehmern die Möglichkeit zu bieten, wenn ihre Stressbewältigungsstrategien nicht mehr greifen, wieder in ihren Beruf zurück zu kehren. Ich denke, dass es eine wichtige Angelegenheit ist, weil man gegenüber den Patienten eine große Verantwortung hat aber auch sich selbst gegenüber und das vergessen viele Pflegende im Arbeitsalltag. Meiner Meinung nach ist es zwar schwierig allen Mitarbeitern gerecht zu werden, aber wenn alle zusammen arbeiten und auf einander acht geben ist es umsetzbar. 13

14 Literaturverzeichnis Der Brockhaus Psychologie; Fühlen, Denken und Verhalten verstehen; 2 vollständige überarbeitete Auflage; Mannheim, Leipzig; F.A. Brockhaus, Mannheim Schmidbauer, Wolfgang; Helfersyndrom und Burnout-Syndrom; 1. Auflage; Jena; Urban & Fischer Verlag München; 2002 Broschüre BEM ZB Info 14

15 Eigenständigkeitserklärung Ich versichere, das ich die vorgelegte Projektarbeit eigenständig und ohne fremde Hilfe verfasst, keine anderen als die angegebenen Quellen verwendet und die den benutzten Quellen entnommenen Passagen als solche kenntlich gemacht habe. Diese Projektarbeit ist in dieser oder einer ähnlichen Form in keinem anderen Kurs vorgelegt worden. Unterschrift: Essen, den: 15

Burn In statt Burn Out in Zeiten ständiger Erreichbarkeit. MMag. Martin Unterkircher Unfallverhütungsdienst der AUVA

Burn In statt Burn Out in Zeiten ständiger Erreichbarkeit. MMag. Martin Unterkircher Unfallverhütungsdienst der AUVA Burn In statt Burn Out in Zeiten ständiger Erreichbarkeit MMag. Unfallverhütungsdienst der AUVA Stress das sind die Handschellen, die man uns ums Herz legt. (Helmut Qualtinger) Stress entsteht wenn, wir

Mehr

die Kunst des positiven Denkens Dr. med. Martin Lison,, MBA

die Kunst des positiven Denkens Dr. med. Martin Lison,, MBA Stressbewältigung und -prophylaxe die Kunst des positiven Denkens Überblick Was ist Stress? Unterschied zwischen Eu- und Dysstress Warum kann Stress krank machen? Beispiele für f r Stresskrankheiten Stressprophylaxe

Mehr

Kurs 2008 / 2011 (Oberkurs) Kursleitung: Lernbereich 2: Ausbildungs- und Prüfungssituation von Pflegenden

Kurs 2008 / 2011 (Oberkurs) Kursleitung: Lernbereich 2: Ausbildungs- und Prüfungssituation von Pflegenden Krankenpflegeschule der Kliniken Essen Mitte Henricistraße 92 45136 Essen Kurs 2008 / 2011 (Oberkurs) Kursleitung: Lernbereich 2: Ausbildungs- und Prüfungssituation von Pflegenden Teilbereich 6: Persönliche

Mehr

Prävention. Frühwarnzeichen & Wege aus der Stressfalle! Vortragsreihe der NÖGKK in Kooperation mit dem

Prävention. Frühwarnzeichen & Wege aus der Stressfalle! Vortragsreihe der NÖGKK in Kooperation mit dem Stress- & Burn-out Prävention Frühwarnzeichen & Wege aus der Stressfalle! Vortragsreihe der NÖGKK in Kooperation mit dem Berufsverband Österreichischer Psychologinnen & Psychologen Herbst 2008 Dr. Schmid

Mehr

Keine krankheitsbedingte Kündigung ohne Betriebliches Eingliederungsmanagement? -Prävention im Vorfeld von Kündigungen

Keine krankheitsbedingte Kündigung ohne Betriebliches Eingliederungsmanagement? -Prävention im Vorfeld von Kündigungen Keine krankheitsbedingte Kündigung ohne Betriebliches Eingliederungsmanagement? -Prävention im Vorfeld von Kündigungen Krankheitsbedingte Kündigung K bei Geltung des Kündigungsschutzgesetzes: K 1. Prognose

Mehr

Fragebogen zu arbeitsplatzbezogenen Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen

Fragebogen zu arbeitsplatzbezogenen Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen Fragebogen zu arbeitsplatzbezogenen Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen Die Aussagen auf den folgenden Seiten beziehen sich auf Situationen, Gedanken und Gefühle, die man im Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz

Mehr

NINA DEISSLER. Flirten. Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus?

NINA DEISSLER. Flirten. Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus? NINA DEISSLER Flirten Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus? Die Steinzeit lässt grüßen 19 es sonst zu erklären, dass Männer bei einer Möglichkeit zum One-Night-Stand mit

Mehr

Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener

Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener CAMPUS GROSSHADERN PSYCHO-ONKOLOGIE AN DER MEDIZINISCHEN KLINIK UND POLIKLINIK III Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener Pia Heußner Psycho-Onkologie

Mehr

Betriebliche Sozial- und Konfliktberatung am UKW. Beratungsstelle für Mitarbeiter und Führungskräfte

Betriebliche Sozial- und Konfliktberatung am UKW. Beratungsstelle für Mitarbeiter und Führungskräfte Betriebliche Sozial- und Konfliktberatung am UKW Beratungsstelle für Mitarbeiter und Führungskräfte Unser Angebot Unterstützung von Mitarbeitern in schwierigen, betriebl. Situationen Weg von der emotionalen

Mehr

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Interview mit Frau Dr. Pia Heußner vom Mai 2012 Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Die Diagnose Krebs ist für jede Partnerschaft eine große Herausforderung. Wie hält das Paar die Belastung

Mehr

Fernlehrgang. Tierkommunikation SPEZIAL. Mag.a Christina Strobl-Fleischhacker www.de-anima.at

Fernlehrgang. Tierkommunikation SPEZIAL. Mag.a Christina Strobl-Fleischhacker www.de-anima.at Fernlehrgang Tierkommunikation SPEZIAL Mag.a Christina Strobl-Fleischhacker www.de-anima.at Urheberrechtsnachweis Alle Inhalte dieses Skriptums, insbesondere Texte und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt

Mehr

Recovery. Chronische Erkrankungen überwinden!

Recovery. Chronische Erkrankungen überwinden! Recovery Chronische Erkrankungen überwinden! Dr. Hans-Peter Unger Zentrum für seelische Gesundheit Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie Asklepios Klinik Harburg Woche für seelische Gesundheit,

Mehr

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Die Diagnose Die Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein, ist für die meisten Menschen erst einmal ein Schock. Das Leben scheint angehalten

Mehr

Vorstellung zur Abschlussarbeit zur Lehrerin für Pflegeberufe im März 1998:

Vorstellung zur Abschlussarbeit zur Lehrerin für Pflegeberufe im März 1998: Anja König AG Pflegeforschung 2. Mai 2007 Vorstellung zur Abschlussarbeit zur Lehrerin für Pflegeberufe im März 1998: Thema: Umgang mit Verstorbenen auf Krankenpflegestationen am Beispiel einer deutschen

Mehr

IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION BERUFLICHES TRAININGSZENTRUM STUTTGART

IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION BERUFLICHES TRAININGSZENTRUM STUTTGART IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN BERUFLICHES TRAININGSZENTRUM STUTTGART SRH BERUFLICHE REHABILITATION IHR WEG ZURÜCK IN DIE ARBEIT: BERUFLICHES TRAINING Wenn eine psychische Erkrankung das Leben

Mehr

Im Zentrum: Der Patient

Im Zentrum: Der Patient Zum Umgang mit Kranken am Beispiel Krebs Dagmar Schipanski Der Krebs hat mein Leben verändert. Der Krebs war mein Feind. Er hat mir mein Lachen gestohlen. Doch ich habe gekämpft. Der Krebs hat verloren.

Mehr

Fernausbildung Fachberater/in für holistische Gesundheit. Modul 6

Fernausbildung Fachberater/in für holistische Gesundheit. Modul 6 Fernausbildung Fachberater/in für holistische Gesundheit Modul 6 Vorwort Liebe(r) Teilnehmer/in Herzlich willkommen in Modul 6 Mit dem 6. Modul beenden Sie nun Ihre Ausbildung, denn einmal muss schliesslich

Mehr

IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION

IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION IHR WEG ZURÜCK IN DIE ARBEIT: BERUFLICHES TRAINING Wenn eine psychische Erkrankung das Leben durcheinanderwirft, ändert sich alles:

Mehr

Anpassung an die Dialysesituation

Anpassung an die Dialysesituation 28. AfnP Symposium Fulda, 28.-29.10.2006 Abstract Anpassung an die Dialysesituation Dagmar Breuker & Fritz A. Muthny Das Einsetzen der Dialysepflicht stellt für die meisten Patienten ein einschneidendes

Mehr

Themenbereich "Trauer"

Themenbereich Trauer Ergebnisse aus der Meinungsforschung: "So denken die Bürger" Übersicht Zu dem Verlust eines Menschen gehört meist auch die Trauer danach. Wissenschaftler sprechen dabei gerne von Trauerphasen und suchen

Mehr

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Was ist Zahnarztangst bzw. Dentophobie? Unter dem Begriff Dentophobie versteckt sich eine häufig belastende, übersteigerte Angst vor Zahnbehandlungen

Mehr

regelmäßige Teilnahme an der Angehörigenund Betreuungsgruppe

regelmäßige Teilnahme an der Angehörigenund Betreuungsgruppe HALMA e.v./sabine Seipp Berliner Platz 8 97080 Würzburg www.halmawuerzburg.de sabine.seipp@halmawuerzburg.de Ausgangslage: vermehrt Anfragen von berufstätig pflegenden Ehepartnern 2006 Bedürfnisse der

Mehr

WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von. Hans Kottke

WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von. Hans Kottke Hans Kottke Blasiusstr.10 38114, Braunschweig mail@hanskottke.de ca. 701 Wörter WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von Hans Kottke Mai 2012 Die Ausgangslage Kottke / Was tun bei Angst & Depression / 2 Es

Mehr

Stress Was tun bei Stress?

Stress Was tun bei Stress? Stress Was tun bei Stress? Stress Ich bin so im Stress, stöhnt die Kollegin und wir wissen: Sie hat viel zu tun und fühlt sich unter Zeitdruck. Ganz so einfach ist die psychologische Definition von Stress

Mehr

"Wir sind in einem Dialog, der so schnell kein Ergebnis hat. Aber wichtig ist, dass wir ihn führen."

Wir sind in einem Dialog, der so schnell kein Ergebnis hat. Aber wichtig ist, dass wir ihn führen. 2015/81 Berliner Depressionsgespräche Assistierter Suizid - Die Debatte in der Rückschau Exzerpt einer kontroversen Debatte zwischen Ethik, Recht und ärztlicher Aufgabe 5 10 15 "Wir sind in einem Dialog,

Mehr

Theo IJzermans Coen Dirkx. Wieder. Ärger. im Büro? Mit Emotionen am Arbeitsplatz konstruktiv umgehen

Theo IJzermans Coen Dirkx. Wieder. Ärger. im Büro? Mit Emotionen am Arbeitsplatz konstruktiv umgehen Theo IJzermans Coen Dirkx Wieder Ärger im Büro? Mit Emotionen am Arbeitsplatz konstruktiv umgehen Inhaltsverzeichnis 1 Wie wir unseren eigenen Stress produzieren... 9 2 Wir fühlen, was wir denken... 13

Mehr

Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh?

Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh? Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh? Stimmungen schwanken Seit Jahren macht sich im Gesundheitsbereich ein interessantes Phänomen bemerkbar es werden immer neue Krankheitsbilder

Mehr

Das Burnout Syndrom. Diagnose, Prophylaxe, Beratung, Behandlung. Patientenseminar, 15. Mai 2013

Das Burnout Syndrom. Diagnose, Prophylaxe, Beratung, Behandlung. Patientenseminar, 15. Mai 2013 Das Burnout Syndrom Diagnose, Prophylaxe, Beratung, Behandlung Patientenseminar, 15. Mai 2013 Dr. med. Claus Krüger, MBA Chefarzt der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Kreisklinik

Mehr

6.3. Materialien zur Vorbereitung von Personalgesprächen

6.3. Materialien zur Vorbereitung von Personalgesprächen 6.3. Materialien zur Vorbereitung von Personalgesprächen Vorbereitungsblatt aus der Sicht der Führungskraft 59 Es wird vereinbart, dass vom... bis... monatlich bis zu max.... Stunden für die Auswertung

Mehr

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN 04 FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, Inhaltsverzeichnis die chronische Erschöpfung, Fatigue, Symptomatik Fatigue 4 Erkenntnisse rund um

Mehr

Burnout und Depression Wie gehe ich mit Stress im Alltag um?

Burnout und Depression Wie gehe ich mit Stress im Alltag um? Burnout und Depression Wie gehe ich mit Stress im Alltag um? 28. Januar 2014, Co-Chefärztin 1 KOMPETENT UND GEMEINSAM FÜR LEBENSQUALITÄT Inhalt Stress verstehen und erkennen Dauerstress hat Folgen Ausgleich

Mehr

Ein Fragebogen zum Selbsttest bei psychischen Problemen

Ein Fragebogen zum Selbsttest bei psychischen Problemen Ein Fragebogen zum Selbsttest bei psychischen Problemen Der folgende Fragebogen enthält Aussagen über Beschwerden und Probleme, die bei vielen Menschen im Laufe des Lebens auftreten. Dabei beschränken

Mehr

Mitarbeitergesundheit in kommunalen Einrichtungen

Mitarbeitergesundheit in kommunalen Einrichtungen Mitarbeitergesundheit in kommunalen Einrichtungen AOK - Die Gesundheitskasse München, 05.05.2011 Dr. Gesine Wildeboer Krankenstand - Gradmesser für Gesundheit? Die Spitze des Eisbergs... Gesundheitsbeeinträchtigungen

Mehr

Leitfaden zur Konfliktprävention und Konfliktbewältigung Vorbemerkungen

Leitfaden zur Konfliktprävention und Konfliktbewältigung Vorbemerkungen Leitfaden zur Konfliktprävention und Konfliktbewältigung Vorbemerkungen Wenn mehrere Menschen zusammen arbeiten, kommt es unweigerlich auch zu Missverständnissen, Meinungsverschiedenheiten und Konflikten.

Mehr

Betriebliches Eingliederungsmanagement - BEM - Ulrich Römer KVJS Baden-Württemberg -Integrationsamt-

Betriebliches Eingliederungsmanagement - BEM - Ulrich Römer KVJS Baden-Württemberg -Integrationsamt- Betriebliches Eingliederungsmanagement - BEM - Ulrich Römer KVJS Baden-Württemberg -Integrationsamt- Karlsruhe, 23.10.2012 Karl-Friedrich Ernst Rechtsgrundlage 84 Absatz 2 SGB IX 84 Prävention (1) Der

Mehr

Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten

Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten Fortbildungsangebote Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit. Franka Meinertzhagen Wissen Klarheit Arbeitserleichterung Entlastung

Mehr

Was haben Beweglichkeit im Alter und Psyche mit einander zu tun?

Was haben Beweglichkeit im Alter und Psyche mit einander zu tun? Was haben Beweglichkeit im Alter und Psyche mit einander zu tun? Ein Vortrag über Psychosomatik im Alter Dr. med. Andreas Schmid Facharzt für Innere Medizin FMH Hildi Ruesch Dipl. Physiotherapeutin Inhalt

Mehr

Anamnesebogen für Kopfschmerzen

Anamnesebogen für Kopfschmerzen 1 Anamnesebogen für Kopfschmerzen NAME: ALTER: GESCHLECHT: weiblich männlich Mit der Beantwortung der folgenden Fragen helfen Sie dabei, ihre Kopfschmerzen korrekt diagnostizieren zu können. Nehmen Sie

Mehr

Psychische Belastungen

Psychische Belastungen Psychische Belastungen eine Herausforderung für Pflegeeinrichtungen und Führungskräfte Veranstaltung GDA Pflege Gesund pflegen Gesund bleiben 23.02.2012 Osnabrück Dr. Christiane Perschke-Hartmann 1. Was

Mehr

Betriebliches Eingliederungsmanagement BEM (SGB IX 84)

Betriebliches Eingliederungsmanagement BEM (SGB IX 84) Betriebliches Eingliederungsmanagement BEM (SGB IX 84) Dr.Jürgen Pietsch Betriebliches Eingliederungsmanagement BEM SGB IX 84 verpflichtet alle Arbeitgeber zum Eingliederungsmanagement, sobald Arbeitnehmer

Mehr

Persönlich. Engagiert. Veränderungen am Lebensende

Persönlich. Engagiert. Veränderungen am Lebensende Persönlich. Engagiert. Veränderungen am Lebensende Der drohende Verlust eines nahen Angehörigen kann Unsicherheiten, Ängste und Befürchtungen hervorrufen diese Gefühle werden durch Unklarheiten und fehlendes

Mehr

Dr. med. dent. Martin Desmyttère. Zahnarztangst

Dr. med. dent. Martin Desmyttère. Zahnarztangst Dr. med. dent. Martin Desmyttère Zahnarztangst Zahnarztangst "Aufgrund eines Lochs im Zahn musste ich im Alter von 14 Jahren einmal mehr zum Zahnarzt. Zuvor hatte es nie Probleme gegeben, doch dieses Mal

Mehr

Landwirtschaftliche Sozialversicherung

Landwirtschaftliche Sozialversicherung Landwirtschaftliche Sozialversicherung Herausgeber: Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Weißensteinstraße 70-72 34131 Kassel www.svlfg.de Stressreduktion und Entspannung Stand:

Mehr

WIE ICH STERBEN MÖCHTE

WIE ICH STERBEN MÖCHTE WIE ICH STERBEN MÖCHTE GLARNER PATIENTENVERFÜGUNG EINFÜHRUNG Die Lebenszeit auf dieser Welt ist für jeden Menschen begrenzt. Zum Leben gehört der Tod. Unter anderem dank der modernen Medizin ist es vielen

Mehr

Professionell handeln in Gewaltsituationen

Professionell handeln in Gewaltsituationen Professionell handeln in Gewaltsituationen Professional Assault Response Training (PART ) Wolfgang Papenberg Referenten: Anja Appel & Bärbel Ilg-Tatzel W. Papenberg 04/2013 W. Papenberg 03/2013 Warum?

Mehr

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden Alles gut!? Tipps zum Cool bleiben, wenn Erwachsene ständig was von dir wollen, wenn dich Wut oder Aggressionen überfallen oder dir einfach alles zu viel wird. Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings

Mehr

Seele in Not was tun? Beratungsstellen und Fachpersonen im Kanton Zug.

Seele in Not was tun? Beratungsstellen und Fachpersonen im Kanton Zug. Seele in Not was tun? Beratungsstellen und Fachpersonen im Kanton Zug. Gesundheitsdirektion Seelische Krisen und psychische Erkrankungen können jeden Menschen treffen. «Ich fühle mich lustlos, müde und

Mehr

Professionell handeln in Gewaltsituationen

Professionell handeln in Gewaltsituationen Professionell handeln in Gewaltsituationen Professional Assault Response Training (PART ) Konzeptvorstellung anlässlich der EREV-Tagung Gewalt Erziehungshilfen mit Sicherheit Bad Honnef 15. Mai 2013 Wolfgang

Mehr

Berufsunfähigkeit? Da bin ich finanziell im Trockenen.

Berufsunfähigkeit? Da bin ich finanziell im Trockenen. Berufsunfähigkeit? Da bin ich finanziell im Trockenen. Unsere EinkommensSicherung schützt während des gesamten Berufslebens und passt sich an neue Lebenssituationen an. Meine Arbeitskraft für ein finanziell

Mehr

Hilfen und Begleitung für Klinikpersonal, das ein sterbendes Kind pflegt und dessen Familie begleitet.

Hilfen und Begleitung für Klinikpersonal, das ein sterbendes Kind pflegt und dessen Familie begleitet. Hilfen und Begleitung für Klinikpersonal, das ein sterbendes Kind pflegt und dessen Familie begleitet. Die Pflege sterbender Kinder und die Begleitung der Eltern und Geschwisterkinder stellt eine der größten

Mehr

Walliser Milchverband (WMV), Siders //

Walliser Milchverband (WMV), Siders // Walliser Milchverband (WMV), Siders // Arbeitgeber Olivier Jollien, Verantwortlicher HR und Finanzen Herr Z. hat schon während seiner Berufsmatura ein Praktikum beim Walliser Milchverband (WMV, Dachorganisation

Mehr

Qualitätssicherungsverfahren

Qualitätssicherungsverfahren Qualitätssicherungsverfahren der Gesetzlichen Krankenkassen Patientenbogen Indikationsbereich Psychische und psychosomatische Erkrankungen Fragebogen zur psychosozialen Gesundheit Rehabilitations - Beginn

Mehr

Während der letzten 4 Wochen habe ich mich wohl gefühlt, weil... sehr häufig 0 1 2 3 4 5 6. weise

Während der letzten 4 Wochen habe ich mich wohl gefühlt, weil... sehr häufig 0 1 2 3 4 5 6. weise Fragebogen zur Erfassung der aktuellen Ressourcenrealisierung (RES) Dieser Fragebogen enthält Aussagen zu verschiedenen Bereichen, die allgemein in einem engen Zusammenhang stehen zu dem Wohlbefinden und

Mehr

Anforderungen an patientenrelevante Qualitätssicherung am Beispiel Patientensicherheit im sektorenübergreifenden Ansatz

Anforderungen an patientenrelevante Qualitätssicherung am Beispiel Patientensicherheit im sektorenübergreifenden Ansatz Anforderungen an patientenrelevante Qualitätssicherung am Beispiel Patientensicherheit im sektorenübergreifenden Ansatz Ilona Schlegel Patientenvertreterin im G-BA (AG ESQS), Geschäftsführerin ASBH e.

Mehr

ratgeber Immer mehr Druck im Arbeitsleben? Ein Ratgeber für Beschäftigte

ratgeber Immer mehr Druck im Arbeitsleben? Ein Ratgeber für Beschäftigte ratgeber Immer mehr Druck im Arbeitsleben? Ein Ratgeber für Beschäftigte DGB Bundesvorstand Abteilung Sozialpolitik Oktober 2013 Impressum Herausgeber: DGB Bundesvorstand Abteilung Sozialpolitik Henriette-Herz-Platz

Mehr

Hinweis zur Ergänzung im Fall schwerer Erkrankung. Anpassung der PATIENTENVERFÜGUNG für den Fall schwerer Krankheit

Hinweis zur Ergänzung im Fall schwerer Erkrankung. Anpassung der PATIENTENVERFÜGUNG für den Fall schwerer Krankheit 40 Hinweis zur Ergänzung im Fall schwerer Erkrankung Liegt bereits eine schwere Erkrankung vor, bedarf es einer hieran angepassten Patientenverfügung. Diese kann nur in engem Zusammenwirken mit dem behandelnden

Mehr

alle Bilder: Google-Suche Unterstützung von Angehörigen Krebskranker

alle Bilder: Google-Suche Unterstützung von Angehörigen Krebskranker alle Bilder: Google-Suche Unterstützung von Angehörigen Krebskranker Berlin-Buch Gritt Schiller 1 Wie kann man das Gleichgewicht im System wieder herstellen? Ideal: Gleichgewicht im System Ungleichgewicht

Mehr

Gesprächsleitfaden Mitarbeitergespräch (MAG) für Mitarbeiter/innen

Gesprächsleitfaden Mitarbeitergespräch (MAG) für Mitarbeiter/innen UNIVERSITÄT HOHENHEIM DER KANZLER Miteinander Aktiv - Gestalten Gesprächsleitfaden Mitarbeitergespräch (MAG) für Mitarbeiter/innen Liebe Kolleginnen und Kollegen, Sie werden in nächster Zeit mit Ihrem

Mehr

Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes

Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes Vermittlungsstelle (Stempel) Name: Datum: Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes Sie überlegen sich, ein Pflegekind aufzunehmen. Damit werden spezielle Fragen auf Sie zukommen, z. B.

Mehr

16. Mitarbeiterbefragung im SPZ

16. Mitarbeiterbefragung im SPZ 16. Mitarbeiterbefragung im SPZ Von der Qualitätskommission verabschiedet im Dezember 2006 Publikation am 01.03.2007 Mitglieder des Qualitätszirkels: Frau Dipl. Soz. MA Stephanie v. Frankenberg, Oberhausen

Mehr

Flexibilität und Erreichbarkeit

Flexibilität und Erreichbarkeit Flexibilität und Erreichbarkeit Auswirkungen und Gesundheitsrisiken Ergebnisse einer Umfrage unter Führungskräften, in Zusammenarbeit mit dem Verband Die Führungskräfte e.v. BARMER GEK Hauptverwaltung

Mehr

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

Arbeitsheft 6. Beratung oder Therapie? Success. Arbeitshefte für die Praxis. Hannes Sieber. Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte

Arbeitsheft 6. Beratung oder Therapie? Success. Arbeitshefte für die Praxis. Hannes Sieber. Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte Success Weil Persönlichkeit entscheidet Arbeitshefte für die Praxis Arbeitsheft 6 Hannes Sieber Beratung oder Therapie? Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte Sicherheit im Umgang mit

Mehr

Garmisch Partenkirchen

Garmisch Partenkirchen Garmisch Partenkirchen Diplom-Psychologin Aufgaben des Praxisteams im Umgang mit Angstpatienten Garmisch Partenkirchen Diplom-Psychologin Patient Angehörige Praxispersonal Überblick Psychologie in der

Mehr

Gesundheitsprävention & Arbeitsrecht

Gesundheitsprävention & Arbeitsrecht Gesundheitsprävention & Arbeitsrecht Referent: Thorsten Armborst Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht 15.10.2013 1/16 Agenda Vorüberlegungen Was kann der AG tun, um Fehlzeiten zu verringern? Das

Mehr

Hinweise zum Fragebogen. Wir möchten Sie darum bitten, die jeweils zutreffenden Antworten in den dafür vorgesehenen

Hinweise zum Fragebogen. Wir möchten Sie darum bitten, die jeweils zutreffenden Antworten in den dafür vorgesehenen Hinweise zum Fragebogen Wir möchten Sie darum bitten, die jeweils zutreffenden Antworten in den dafür vorgesehenen kleinen Kästchen anzukreuzen. Bei den Fragen 4 bis 8 füllen Sie bitte auf der 5er Skala

Mehr

Erfolgsmodell für Unternehmen gesunde Mitarbeiter geben Burnout keine Chance

Erfolgsmodell für Unternehmen gesunde Mitarbeiter geben Burnout keine Chance Erfolgsmodell für Unternehmen gesunde Mitarbeiter geben Burnout keine Chance Frank Becker Chefarzt Psychosomatik Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in aller Munde Bis zu 200 Ärzte nehmen sich

Mehr

Irrfahrt durch die Depression! Mein Weg in die Normalität

Irrfahrt durch die Depression! Mein Weg in die Normalität Dieter Broichhagen Irrfahrt durch die Depression! Mein Weg in die Normalität Abbildung 1 3 Nachdruck oder Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors. Bibliografische

Mehr

Stress Burnout Mobbing. Hilfe bei Konflikten am Arbeitsplatz

Stress Burnout Mobbing. Hilfe bei Konflikten am Arbeitsplatz Stress Burnout Mobbing Hilfe bei Konflikten am Arbeitsplatz 2 HILFE BEI KONFLIKTEN AM ARBEITSPLATZ Die Dr. Becker Klinik Juliana hat sich auf die Hilfe bei arbeitsplatzbezogenen Problemen spezialisiert.

Mehr

Helsana Business Health

Helsana Business Health Helsana Business Health Zusatzleistung für Unternehmen Unterstützt Unternehmen mit Gesundheitsmanagement Schafft besseres Wohlbefinden und reduziert Absenzen Bereitet professionell auf den demografischen

Mehr

Herzlich willkommen! 1. Vortrag mit kurzen Übungen und Tipps (ca. 50 Minuten) 2. Anschließend Möglichkeit zu Gesprächen mit Getränken und Snacks

Herzlich willkommen! 1. Vortrag mit kurzen Übungen und Tipps (ca. 50 Minuten) 2. Anschließend Möglichkeit zu Gesprächen mit Getränken und Snacks Herzlich willkommen! 1. Vortrag mit kurzen Übungen und Tipps (ca. 50 Minuten) 2. Anschließend Möglichkeit zu Gesprächen mit Getränken und Snacks Was ist Stress? Wenn Ist und Soll auseinander weichen Wenn

Mehr

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement vor Gericht

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement vor Gericht Das Betriebliche Eingliederungsmanagement vor Gericht Angela Huber Rechtsanwältin, Fachanwältin für Sozialrecht, Mediatorin BM, Disability Manager CDMP Entstehung Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX)

Mehr

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis Einführung 19 Tradings. Und wenn Ihnen dies wiederum hilft, pro Woche einen schlechten Trade weniger zu machen, aber den einen guten Trade zu machen, den Sie ansonsten verpasst hätten, werden Sie persönlich

Mehr

Vorwort des Verfassers

Vorwort des Verfassers Vorwort des Verfassers Dieser Ratgeber ist für Patienten, ihre Angehörigen und all diejenigen gedacht, für die es wichtig ist, über den Prostatakrebs, die möglichen Therapien und über die eventuellen Auswirkungen

Mehr

Statistische Auswertung der Mitarbeiterbefragung. von Dezember 2013

Statistische Auswertung der Mitarbeiterbefragung. von Dezember 2013 Statistische Auswertung der Mitarbeiterbefragung von Dezember 2013 1 Auswertung der Mitarbeiterbefragung Basis sind die Rückmeldungen von 47 Mitarbeiter/-innen Als statistisches Mittel wurde nicht der

Mehr

- Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern - Caritas

- Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern - Caritas 12.10.2013 ist ein Kooperationsprojekt von verband Rhein-Kreis Neuss e.v. Sozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH SkF Sozialdienst katholischer Frauen e.v. Es ist ein Angebot für Menschen im Rhein-Kreis Neuss

Mehr

Führungskräfte, MitarbeiterInnen und psychische Belastung am Arbeitsplatz - Eine Dreiecksbetrachtung Mag. Ulrike Gmachl-Fischer

Führungskräfte, MitarbeiterInnen und psychische Belastung am Arbeitsplatz - Eine Dreiecksbetrachtung Mag. Ulrike Gmachl-Fischer Führungskräfte, MitarbeiterInnen und psychische Belastung am Arbeitsplatz - Eine Dreiecksbetrachtung Mag. Ulrike Gmachl-Fischer (Wien, 2011) Anhand von zwei Studien beleuchtet Mag. Gmachl-Fischer psychische

Mehr

Betreuender Elternteil. Ko-elterliche Interaktion

Betreuender Elternteil. Ko-elterliche Interaktion FAGS-Itemzuordnung (betr) 1/5 Betreuender Elternteil Ko-elterliche Interaktion Elterliche Kommunikation: Es kommt mit meinem Ex-Partner problemlos eine kurze Unterhaltung in entspannter Atmosphäre zustande.

Mehr

meinen Lebensstandard. Sicherheit durch Solidität Als öffentlicher Versicherer in Bayern und der Pfalz stehen wir für Zuverlässigkeit und Stabilität.

meinen Lebensstandard. Sicherheit durch Solidität Als öffentlicher Versicherer in Bayern und der Pfalz stehen wir für Zuverlässigkeit und Stabilität. Sicherheit unter dem blauen Schirm! Jeden Tag hält das Leben neue Abenteuer für Sie bereit. Egal ob große, kleine, lustige oder herausfordernde je sicherer Sie sich fühlen, desto mehr können Sie es genießen.

Mehr

Fragebogen zur Mitarbeiterzufriedenheit in Rehabilitationskliniken

Fragebogen zur Mitarbeiterzufriedenheit in Rehabilitationskliniken Name der Klinik Fragebogen zur Mitarbeiterheit in Rehabilitationskliniken Sie werden im Fragebogen zu verschieden Bereichen befragt, die Ihren Arbeitsalltag bestimmen. Bitte beantworten Sie die Fragen

Mehr

Burnout bei chronischer Erkrankung und Möglichkeiten von Coaching

Burnout bei chronischer Erkrankung und Möglichkeiten von Coaching Burnout bei chronischer Erkrankung und Möglichkeiten von Coaching Fortbildung der Gesellschaft Nierentransplantierter und Dialysepatienten Juni 2006 Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek Der Burnout - Zyklus

Mehr

Fragebogen zur Arbeitsbelastung von MitarbeiterInnen in Kitas:

Fragebogen zur Arbeitsbelastung von MitarbeiterInnen in Kitas: Fragebogen zur Arbeitsbelastung von MitarbeiterInnen in Kitas: *** Die in diesem Fragebogen benutzten Personenbezeichnungen umfassen Männer und Frauen*** Bitte nehmen Sie den Fragebogen mit nach Hause

Mehr

Burnout und Depression keine Modediagnose, sondern eine Krankheit auf dem Vormarsch

Burnout und Depression keine Modediagnose, sondern eine Krankheit auf dem Vormarsch Burnout und Depression keine Modediagnose, sondern eine Krankheit auf dem Vormarsch Sibylle Schröder, Geschäftsführerin Fachtagung PKRück und Zuger Pensionskasse vom 13.6.12 Themen Psychische Gesundheit

Mehr

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) ggmbh Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) Arbeitsfähigkeit erhalten Krankheitskosten senken Partner für eine starke berufliche Zukunft. www.faw-bgm.de

Mehr

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Betriebliches Eingliederungsmanagement Mai 2016 Betriebliches Eingliederungsmanagement Impressum Inhalte: Nadine Gray Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz e. V., Kaiserstraße 62, 55116 Mainz E-Mail: rheinland-pfalz@vdk.de Internet: www.vdk.de/rheinland-pfalz

Mehr

Sie sind gefragt! Das xxxxxxxxxxxxx aus Sicht seiner. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vorsitzender: xxxxxxxxxxxxxxxxxx. xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Sie sind gefragt! Das xxxxxxxxxxxxx aus Sicht seiner. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vorsitzender: xxxxxxxxxxxxxxxxxx. xxxxxxxxxxxxxxxxxx An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Vorsitzender: xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx Tel: xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx Tel.: xxxxxxxxxxxxxxxxxx Fax: xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Mehr

Was sind die Gründe, warum die Frau, der Mann, das Paar die Beratungsstelle aufsucht?

Was sind die Gründe, warum die Frau, der Mann, das Paar die Beratungsstelle aufsucht? 6 Checkliste 3 Checkliste der relevanten Fragestellungen für die psychosoziale Beratung bei vorgeburtlichen Untersuchungen mit dem Ziel der informierten und selbstbestimmten Entscheidung Es müssen nicht

Mehr

Mitarbeiterbefragung 2015

Mitarbeiterbefragung 2015 ARBEITSZUFRIEDENHEIT voll nicht Alles in allem bin ich frieden mit meiner Arbeit bei Sprimag. Alles in allem bin ich frieden mit meiner Arbeit in meiner Abteilung/ meinem Bereich. Ich kann meine Kenntnisse

Mehr

Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium

Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium Schatz, ich habe keine Zeit, ich muss lernen Partnerschaft und Studium Ist Work-Love-Balance möglich? Abb.: http://us.123rf.com/400wm/400/400/flybird163/flybird1631206/flybird163120600068/14164295-balance-of-work-and-love.jpg

Mehr

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO (Stand: Oktober 2015) Fantastische Superhelden Ein Gruppenangebot für Kinder, deren Familie von psychischer Erkrankung betroffen ist; für Jungen und Mädchen zwischen

Mehr

Und es geht doch Einleitung

Und es geht doch Einleitung Und es geht doch Einleitung 7 Fast eine Million Menschen in Deutschland wissen, was es heißt, Stimmen zu hören, die andere Menschen nicht wahrnehmen, sich in eine eigene Wahnwelt einzuspinnen, himmelhoch

Mehr

Lorenz & Grahn. Angebote für Mitarbeiter der Pflege. Wertschätzende Kommunikation in der Klinik

Lorenz & Grahn. Angebote für Mitarbeiter der Pflege. Wertschätzende Kommunikation in der Klinik Angebote für Mitarbeiter der Pflege Wertschätzende Kommunikation in der Klinik Neben der fachlichen Kompetenz trägt eine wertschätzende Kommunikation mit Patienten und Angehörigen als auch im Team wesentlich

Mehr

Stress, psychische Belastung, Burnout Handeln, bevor der Job krank macht

Stress, psychische Belastung, Burnout Handeln, bevor der Job krank macht Vitos Klinikum Rheingau Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Eichberg Stress, psychische Belastung, Burnout Handeln, bevor der Job krank macht Tag der seelischen Gesundheit Wiesbaden 04.07.2015 Dr.

Mehr

UMSETZUNGSHILFE Nr. 25. Betriebliches Eingliederungsmanagement als Chance für Mitarbeiter und Unternehmen

UMSETZUNGSHILFE Nr. 25. Betriebliches Eingliederungsmanagement als Chance für Mitarbeiter und Unternehmen UMSETZUNGSHILFE Nr. 25 Betriebliches Eingliederungsmanagement als Chance für Mitarbeiter und Unternehmen August 2011 BEM als Pflicht und Chance: 1. Ziele des BEM 2. Ihre 6 Schritte im BEM 2.1 Überprüfen

Mehr

BURNOUT-Hotline des Deutschen Ärztinnenbundes

BURNOUT-Hotline des Deutschen Ärztinnenbundes BURNOUT-Hotline des Deutschen Ärztinnenbundes Isabel Hach, Nürnberg Annette Remane, Leipzig Namensgebung Shakespeare: She burnt with love as straw with fire flameth. She burnt out love, as soon as straw

Mehr

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst.

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst. 40-Tage-Wunder- Kurs Umarme, was Du nicht ändern kannst. Das sagt Wikipedia: Als Wunder (griechisch thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass

Mehr

Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung

Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung Christiane Viereck, Diplom-Psychologin 9. April 2011 Vortragsinhalte Einführung und

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort.... 5 I. Allgemeine psychologische Grundlagen... 13 1 Begriffe, Ziele, Aufgaben und Anforderungen der Psychologie... 13 2 Entstehung, Entwicklung und Denkrichtungen der Psychologie...

Mehr

Was ist eine bipolare Störung?

Was ist eine bipolare Störung? Was ist eine bipolare Störung? Bipolare Menschen leben oft zwischen den extremen Polen depressiv, manisch, hypomanisch oder auch gemischten Phasen - ein Leben wie ein Achterbahnfahren der Gefühle. Zwar

Mehr

Auswertung. Mitarbeiterbefragung zum Leistungsangebot Klinischer Sozialarbeit am Universitätsklinikum Münster

Auswertung. Mitarbeiterbefragung zum Leistungsangebot Klinischer Sozialarbeit am Universitätsklinikum Münster Auswertung Mitarbeiterbefragung zum Leistungsangebot Klinischer Sozialarbeit am Universitätsklinikum Münster Universitätsklinikum Münster Domagkstraße 5 48149 Münster Telefon: 02 51 83-5 81 17 Fax: 02

Mehr