FTP-Modul Version 2.0 Bedienungsanleitung

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1 FTP-Modul Version 2.0 Bedienungsanleitung

2 - Inhaltsverzeichnis - 1. Einsatzzweck Installation des FTP-Moduls Hauptmaske FTP-Projekt bearbeiten Serververwaltung Notbetrieb Vernetzungsprojekt durch PC-Wahl erstellen Projektdisketten erstellen Direktes Laden von FTP-Dateien in PC-Wahl (FTP-Abfrage) Berninger Software GmbH, Marburg Dieses Handbuch ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Handbuches sowie des dazugehörigen Programmpaketes darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder sonstigem Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder vervielfältigt werden.

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4 1. Einsatzzweck Das FTP-Modul ist ein ergänzendes Modul zum Wahlauswertungsprogramm PC-Wahl, das den automatisierten Datentransfer zwischen Kommunen und Kreisen ermöglicht. Seitens der Kommunen werden hierzu angemeldete Wahldateien nach neuen Ergebniserfassungen automatisch auf ein voreingestelltes Verzeichnis eines FTP-Servers hochgeladen. Parallel überprüft das Modul, ob inzwischen aktuellere Ergebnisse anderer Kommunen vorliegen und lädt deren Wahlergebnisdateien automatisch herunter. Die heruntergeladenen Ergebnisse können entweder automatisch in eine Kreiswahlergebnisdatei übertragen werden oder aber von jedem PC-Wahl- Arbeitsplatz aus manuell geladen werden. Die Nutzung dieses Modules setzt voraus, dass ein Arbeitsplatz pro Kommune über einen Internet-/Intranetzugang mit FTP-Transferrechten verfügt. 1

5 2. Installation des FTP-Moduls Die Programmdate FTPModul.exe und die Hilfedatei FTPModul.hlp müssen im PC-Wahl-Hauptverzeichnis abgelegt werden (in welchem auch die PC-Wahl- Programmdatei Studio.exe zu finden ist). Das FTP-Modul können Sie entweder starten, indem Sie auf dem Windows- Desktop eine Verküpfung zu FTPModul.exe anlegen oder indem Sie in der Hauptmaske von PC-Wahlstudio (Versionen 6.0 oder 7.0) das Internetsymbol anklicken, das unten links angezeigt wird. Voraussetzung zum Betrieb des FTP-Moduls ist ein funktionierender Internetzugang, der das Recht zum FTP-Transfer beinhaltet. Die entsprechenden Voraussetzungen und Rechte sind mit dem Internetadministrator zu klären. Das FTP-Modul kann bei Kommunen durch Projektdisketten, die von der Kreisverwaltung erstellt werden, automatisch installiert werden. 3. Hauptmaske In der Hauptmaske werden die FTP-Projekte verwaltet. Diese werden in der linken Auswahlmaske gelistet. Zum Bearbeiten oder Starten eines Projektes muss dieses mit der Maus markiert und anschließend einer der rechts platzierten Befehlsknöpfe aktiviert werden. FTP-Basisstart Dieser Befehl bewirkt das Ausführen aller in der Projektliste markierten Projekte (bei denen der Haken neben dem Namen ist gesetzt ist). Aus den zugrunde liegenden Wahldaten und unter Berücksichtigung der für das Projekt getroffenen Einstellungen werden die eigenen Wahlergebnisdaten auf den FTP- Server transferiert und ggf. die Ergebnisdaten anderer teilnehmenden Kommunen heruntergeladen. Sofern dem FTP-Projekt eine Kreiswahlgesamtdatei zugeordnet ist, werden die eigenen Ergebnisse und die heruntergeladenen Ergebnisse andere Kommunen automatisch in diese Datei übertragen und stehen zur sofortigen Präsentation zur Verfügung. Sofern innerhalb des Projektes die Funktion "Autobetrieb" aktiviert ist, erfolgt der Datentransfer bis zum Schließen des Projektfensters vollautomatisch (wiederholend). Zudem können auf diese Weise mehrere Projekte parallel abgearbeitet werden. Hierbei werden die betroffenen Wahldateien "bewacht": wenn sich das Ergebnis einer Wahldatei durch Neuerfassungen oder Korrekturen ändert, wird jede angemeldete Ergebnisdatei neu auf den Server hochgeladen. 2

6 Gleichzeitig wird die Aktualität der auf dem Server abgelegten Dateien anderen Kommunen überprüft und immer der neuste Datenstand heruntergeladen. Beim Basisstart werden alle bisher heruntergeladenen Ergebnisdateien andere FTP-Teilnehmer gelöscht und die bisher in die zugeordnete Kreiswahldatei übertragenenen Ergebnisse werden wieder auf Nullerwerte zurückgesetzt. Der Wahlabend muss mit einem FTP-Basisstart begonnen werden. Transfer fortsetzen: Dieser Befehl entspricht dem Befehl FTP-Basisstart, jedoch werden die bisher heruntergeladenen Ergebnisdateien sowie die zugeordneten Kreiswahlergebnisse nicht gelöscht. Dieser Befehl ist zur Wiederaufnahme einer unterbrochenen FTP-Verbindung vorgesehen. Datenversand per siehe Kapitel Notbetrieb, S. 11 Datenübernahme aus Versanddateien: siehe Kapitel Notbetrieb, S. 11 Serververwaltung (nur für Kreisverwaltung): siehe S. 10 3

7 Neues Projekt: Eine leere Maske zur Bearbeitung eines FTP-Projektes wird geladen und ein neues Projekt kann erstellt werden. Bearbeiten: Die Maske zur Bearbeitung eines FTP-Projektes wird geladen. Projekt löschen: Das in der linken Auswahlmaske markierte Projekt wird gelöscht. Hinweis: Das Projekt wird nicht in den Windows-Papierkorb verschoben, daher ist das Löschen unwiederruflich. Die Projektdaten sind in der Datei FTPMODUL.INI gespeichert. Das Sichern dieser Datei kommt einem Sichern aller Projektinformationen gleich. 4. FTP-Projekt bearbeiten In der FTP-Projektbearbeitungsmaske legen Sie fest, welche Wahl per FTP abgeglichen werden soll und in welcher Form dieser Abgleich erfolgen soll. Register Basiseinstellungen Aktives Projekt: Hier wird festgelegt, ob das Projekt als aktiv gelten soll. Aktive Projekte sind in der Projektauswahlmaske des FTP-Moduls mit einer Markierung versehen. Beim FTP-Start werden alle markierten Projekte gleichzeitig gestartet. Sie können hier einen Zeitpunkt festlegen, ab dem das Projekt als nicht mehr aktiv gelten soll, so dass gewährleistet ist, dass es bei zukünftigen Wahlen nicht versehentlich mitgestartet wird. Wahlkennzahl: Hier geben Sie die Wahlkennzahl ein, welche für die betreffende Wahl in den Wahldatei-Grundeinstellungen festgelegt wurde. Wenn im Fenster "Dazu gefundenes PC-Wahl-Projekt" kein zur Wahlnummer passender Wahldateiname ausgegeben wird, so ist entweder das FTP- Modul nicht im PC-Wahl-Basisverzeichnis abgelegt oder für die betreffende Wahl wurde durch noch kein Wahlprojekt angelegt (was im PC-Wahl-Bereich "Datei" durch den Knopf "Internetvernetzung" möglich ist). 4

8 Das Feld Gemeindekennziffer sollte möglichst nur dann genutzt werden, wenn die eigene Gemeindekennziffer für den Transfer nicht gelten soll. Dies ist z.b. notwendig, wenn eine Kreisverwaltung den Transfer einer an die FTP- Vernetzung nicht angeschlossenen Gemeinde übernimmt. Über den Schalter Eigene Datei(en) im Autobetrieb alle X Sekunden prüfen und bei Änderung hochladen legen Sie fest, dass die Wahlergebnisdateien automatisch (in vorher festgelegten Zeitabständen) auf den FTP-Server übertragen bzw. heruntergeladen werden. Damit der Datentransfer funktioniert, muss auf dem transferierenden Rechner eine funktionierende Internetverbindung aufgebaut sein! Bitte achten Sie darauf, dass in Ihrer DFÜ-Konfiguration voreingestellt sein kann, dass nach mehreren Minuten ohne Datentransfer automatisch die Telefonverbindung abgebaut wird. Wenn dies geschieht, ist kein automatischer Datentransfer mehr möglich! Durch die Einstellung...alle X Sekunden... wird der Zeitabstand zwischen den Übertragungen der Ergebnisdatei auf den Server festgelegt. Bitte beachten Sie, dass die Datei nur beim ersten Durchlauf übertragen wird und danach nur dann, wenn sie tatsächlich durch eine Neuerfassung geändert wurde. 5

9 Das Nutzen der Option dabei jedes Xte mal die Wahldateien anderer Gemeinden auf Aktualität prüfen und bei Bedarf nachladen bewirkt eine Zweiweg-Verbindung, d.h. das FTP-Modul überprüft nicht nur die angemeldete Wahldatei und lädt diese ggf. auf den Server hoch, sondern überprüft danach auch die auf dem Server abgelegten Dateien anderer Kommunen und lädt diese herunter, sofern sie seit der letzten Überprüfung aktualisiert wurden (nur so sind die Ergebnisse anderer Kommunen über PC-Wahl abfragbar). Da die Datentransfermenge hier ein Vielfaches der hochzuladenden Datenmenge beträgt, kann diese Überprüfung durch diese Option nur jedesi x-te mal seltener durchgeführt werden. Bitte beachten Sie, dass Kreisverwaltungen, die an der FTP-Vernetzung teilnehmen, i.d.r. keine eigene Datei hochladen, sondern nur lesend am FTP-Transfer teilnehmen. Die Einstellung nach spätestens X Minuten komplett nachladen bewirkt, dass das Herunterladen der Ergebnisdateien anderen Kommunen nach der eingestellten Zeitschwelle komplett erfolgt, also unabhängig davon, ob die Daten inzwischen aktualiert wurden oder nicht. Dies ist notwendig, da Dateien auf FTP-Servern nicht sekundengenau, sondern nur minutengenau registriert werden und nur so sichergestellt werden kann, dass nicht ein neuer Ergebniszwischenstand nicht erkannt wurde, weil die Datei einer anderen Kommune erst nach dem letzten Herunterladen, jedoch noch in derselben Minute auf dem Server aktualisiert wurde. Die Option Automatischer Übertrag der FTP-Dateiergebnisse in die Kreiswahldatei dient zum automatisierten Transfer der Wahlergebnisse in eine zugeordnete Kreiswahldatei. Sowohl beim Hochladen eigener Ergebnisse als auch beim Herunterladen der Ergebnisse anderer FTP-Teilnehmer erfolgt dieser Transfer automatisch, d.h. in die Kreiswahldatei werden sofort alle aktuellen Ergebnisdaten gespeichert. Die Einstellung gelesene Datei danach völlig freigeben sollte sicherheitshalber aktiviert sein. Sie bewirkt eine hartes Schließen der Wahldatei, wodurch eine Freigabe der Wahldatei für zukünftige Zugriffe garantiert ist. Dies ist u. U.. bei Linuxservern zwingend notwendig. Durch die Option Stimmbezirkserfassungszeiten an die lokale Uhrzeit anpassen, falls sie aktueller sind als die lokale Uhrzeit können Sie das Problem vermeiden, dass durch vorgestellte Systemuhren teilnehmender Gemeinden Erfassungszeiten übernommen werden, die aktueller sind, als es nach ihrer Systemuhrzeit möglich wäre. In diesem Fall wird die Erfassungszeit entsprechender Bezirke auf die aktuelle Uhrzeit Ihres System zurückgesetzt. 6

10 Für die ergänzende Übertragung der FTP-Dateien per kann unter Adresse für den Datenversand per eine Zieladresse (i.d.r. die der Kreiswahlleitung) voreingetragen. Ist eine solche Adresse vorhanden, versucht das FTP-Modul, beim Start der Funktion Datenversand per einen automatisierten Mailversand durchzuführen (Erzeugen einer inkl. der notwendigen Dateianhänge diese Funktion wird jedoch nicht von allen - Systemem unterstützt) Register FTP-Zugangsdaten Die Einstellung schnelle FTP-Verbindung bewirkt, dass die Verbindung pro Transferdurchgang nur einmal aufgebaut wird und dann aufrechterhalten bleibt (Voreinstellung). Wenn diese Option deaktiviert ist, wird ansonsten für das Hoch- und Herunterladen jeweils ein getrenntes Einloggen vorgenommen, was wesentlich länger dauern kann. Durch die Sendemethode legen Sie fest, auf welche Art die Daten hochgeladen werden. Die Unterscheidung diese Methoden ist notwendig, da FTP- Server unterschiedliche Behandlungsweisen haben. 7

11 Empfohlen ist die Methode Mit Temporärnamen hochladen, alte Datei löschen, dann umbenennen, weil so vermieden wird, dass nicht vollständig hochgeladene Dateien auf dem FTP-Server zum Download bereitstehen. Diese Methode sollte nur geändert werden, wenn der FTP-Server das Umbennenen der Temporärdatei nicht unterstützt. Beim FTP-Transfer wird das Standard-FTP-Protokoll genutzt, das durch folgende Parameter gesteuert wird. Hostname: Hier ist der Name (bzw. die Kennnummer) der gemeinsamen Internetpräsenz eingetragen (z.b. Der Hostname und die sonstigen FTP-Server-Zugangsdaten (User-ID etc.) sind für alle FTP-Teilnehmer identisch. User-ID: Hier wird der Nutzername eingetragen, unter dem sich die FTP- Teilnehmer auf dem obigen Server (Hostname) einloggen. Passwort: Die User-ID ist i.d.r. mit einem Passwort verbunden, dass zum Zugriff auf die Internetseite bestätigt werden muss. Dieses wird hier festgelegt. Server-Verzeichnis: Das Serververzeichnis, auf dem die FTP-Dateien abgelegt sind. Für jedes FTP-Projekt sollte es ein eigenes Verzeichnis geben. Beispiel: Wenn auf dem FTP-Server alle Wahldaten im Verzeichnis wahlen abgelegt sind und für das Projekt "Kommunalwahl" ein eigenes Unterverzeichnis KW eingerichtet ist, müsste als Server-Verzeichnis /wahlen/kw eingetragen werden. Bitte achten Sie hierbei unbedingt auf die Groß-/Kleinschreibung und auf die Konvention, dass Verzeichnisse durch das Zeichen "/" getrennt werden und nicht durch das Backslashzeichen "\"). Port: Der Serverport wird hier festgelegt. Standardvorgabe ist der Wert 21. Timeout: Wenn wegen schlechter Erreichbarkeit des Servers einer der Schritte des Datentransfers scheitert (Verbindung aufnehmen, Verzeichnis wechslen, Datei übertragen), wird nach der hier festgelegten Dauer (Sekunden) der Vorgang als gescheitert betrachtet und abgebrochen. Erst mit der nächsten Datenaktualisierung erfolgt wieder ein automatischer Transfer. Die Proxy-Einstellungen müssen nur gesetzt werden, wenn dies systemtechnisch unbedingt notwendig ist. Das FTP-Modul kann zumeist mit den obigen Definitionen betrieben werden. Wenn kein Proxy genutzt wird, muss die Einstellung Verbindungstyp auf nur FTP (ohne Proxy) gesetzt sein. Durch die Option FTP-Übertragung emulieren können Sie das FTP-Modul lokal testen. Das FTP-Modul erwartet nun, dass als Serverpfad ein lokales Verzeichnis (bzw. Serverzeichnis) angegeben ist. 8

12 Dementsprechend müssen in diesem Verzeichnis die Dateien liegen, die sonst auf dem FTP-Server abgelegt sind. Das Hoch- und Herunterladen der FTP- Dateien wird nun durch einfache Kopiervorgänge ersetzt. Ansonsten funktioniert das FTP-Modul so, als ob ein Echtbetrieb stattfinden würde. Der Schalter Windows-internes FTP-Programm nutzen bewirkt, dass der FTP-Transfer nicht durch die in das FTP-Modul integrierte FTP-Komponente erfolgt, sondern stattdessen das in Windows integrierte Programm ftp.exe genutzt wird. Dieses ist ein unabhängiges Konsolenprogramm, das im Scriptbetrieb gestartet wird. Dieses Programm sollte nur genutzt werden, wenn die interne FTP-Funktionen des FTP-Moduls nicht korrekt arbeiten und die Änderung FTP-Zugangseinstellungen keine Lösung bringt. Durch den Schalter Programm PSFTP.EXE nutzen können Sie per Scriptsteuerung das Programm PSFTP.Exe (=Putty-SFTP) nutzen, welches den Übertrag der Daten nach dem S-FTP-Standard ermöglicht. Dieses Programm ist nicht im Lieferumfang des HTML-Moduls enthalten. Bitte wenden Sie sich bei Fragen hierzu an den Programmhersteller. Achtung: Es gibt mehrere SFTP-Programme mit Namen PSFTP.EXE. Das HTML-Modul unterstützt derzeit nur die Putty-Version (und kompatible). 9

13 5. Serververwaltung Die Serververwaltung ermöglicht es, den Status der Kommunen auf dem FTP- Server festzulegen. Der Zugriff auf diese Funktion ist aus Sicherheitsgründen bei der Auslieferung gesperrt. Eine Freigabe ist nur für die Kreisverwaltung möglich. Bitte wenden Sie sich hierzu an Berninger Software Kommunen können fixiert und gesperrt werden. Die Fixierung bewirkt, dass der letzte Stand der Kommune auf dem FTP- Server eingefroren wird. Die Kommune kann zwar weiterhin Aktualisierungen auf den FTP-Server hochladen, diese werden aber beim Download durch andere Kommunen ignoriert. Durch die Fixierung kann bewirkt werden, dass zu einem festgelegten Zeitpunkt einheitliche Ergebnisse existieren. Hinweis: Hierzu wird auf dem FTP-Server im Namen der Kommunendatei das Zeichen $ durch ### ersetzt. Die Sperrung bewirkt, dass die Ergebnisse der Kommune als fehlerhaft betrachtet und dementsprechend bei allen FTP-Teilnehmern gelöscht werden (alle Stimmbezirke gelten als nicht erfasst). Diese Maßnahme sollte ergriffen werden, wenn eine Komunen fehlerhafte Daten liefert (z.b. Testergebnisse). Hinweis: Hierzu wird auf dem FTP-Server im Namen der Kommunendatei das Zeichen $ durch --- ersetzt. 10

14 6. Notbetrieb Datenversand per (siehe Hauptmaske, S. 2) Die auf den FTP-Server hochzuladende eigene Ergebnisdatei und die komprimierte Serverversion dieser Datei können in das Wahlunterzeichnis \netzwahl\export ausgegeben werden, falls das Hochladen per FTP aus technischen Gründen nicht möglich ist (z.b. wegen einer Serverüberlastung). Anschließend können die Dateien per (oder auf sonstigen Wege) an die Kreisverwaltung oder andere FTP-Teilnehmer gesendet werden. Die komprimierte Datei (Zusatz "$" im Dateinamen) entspricht hierbei der Datei, die auf dem FTP-Server abzulegen ist. Sie kann Datenübernahme on der Kreisverwaltung nach dem Empfang manuell oder durch die Funktion Datenübernahme aus Versanddateien (folgender Abschnitt) auf den FTP-Server gestellt werden, so dass sie für alle angeschlossenen Teilnehmer verfügbar ist. Der Datenversand per sollte zur Sicherheit am Ende der Wahl (ggf. auch während der Wahl) von jeder Gemeinde durchgeführt werden, so dass die Kreisverwaltung noch über eine zusätzliche Sicherungskopie aller Gemeindedateien verfügt. Datenübernahme aus Versanddateien (siehe Hauptmaske, S. 2): Sollte der Zugriff auf den FTP-Server bei einzelnen Teilnehmern nicht funktionieren, können die Kreisverwaltung und die sonstigen FTP-Teilnehmer die Dateien dieses Teilnehmers manuell übernehmen. Es sollten hierzu möglichst Dateien genutzt werden, die durch die Methode Datenversand per (s.o.) erstellt und weitergegeben wurden. Beispiel: Die Wahldateien der Gemeinde für das Wahlprojekt Nr. 53 tragen die Namen (unkomprimierte Version) und $.053 (komprimierte Version). Eine der beiden Dateien genügt für die Übernahme, dementsprechend muss nur eine der beiden Varianten zur Übernahme ausgewählt werden (s.u). Diese Dateien, die Sie i.d.r. per erhalten, sollten möglichst im Wahlunterverzeichnis \netzwahl\import abgelegt werden, das als Standardimportverzeichnis vorgesehen ist. Sie können die Dateien aber auch in einem beliebigen anderen Verzeichnis oder direkt im Wahlprojektverzeichnis speichern (z.b. im Verzeichnis [pcwahl]\netzwahl\pcw32 für das Projekt mit der Wahlkennzahl 32). Hier sind die zu übertragenden Dateien allerdings nicht mehr eindeutig zu identifieren, so dass Verwechslungen mit den Dateien anderen Gemeinden möglich sind. 11

15 Nach der Festlegung des Importverzeichnisses, das aus den geschilderten Gründen möglichst das Standardimportverzeichnis sein sollte, können Sie die darin enthaltenen Gemeindewahldateien markieren und deren Ergebnisse in die Kreiswahldatei übertragen. Hierbei können Sie jeweils zwischen den unkomprimierten und komprimierten Versionen der Dateien wählen (deren Namen das Zeichen $ enthält), sofern beide Varianten vorhanden sind. Falls sie die Dateien direkt im Wahlprojektverzeichnis abgelegt haben und von einer Gemeinde nur eine der beiden Varianten erhalten haben, ist für den Fall, dass bereits Dateien für diese Gemeinde im Projektverzeichnis existieren, genau die Ihnen zugesandte Datei zu markieren (da sonst die schon vorhandene, veraltete Ergebnisdatei übertragen wird). Wichtig: In den Projektgrundeinstellungen muss die Einstellung automatischer Übertrag die in Kreiswahldatei aktiviert sein, da sonst eine Datenübertragung in die Kreiswahlergebnisdatei nicht möglich ist. Die Option Markierte Dateien auf den FTP-Server hochladen ist nur für Kreisverwaltungen nutzbar (mit Serververwaltungsrecht, s. S. 10). Die Dateien von Teilnehmern, die Probleme beim Upload hatten, können so ersatzweise von der Kreisverwaltung auf den FTP-Server transferiert werden, so dass sie allen sonstigen Teilnehmern zur Verfügung stehen. 12

16 7. Vernetzungsprojekt durch PC-Wahl erstellen Zum Erstellen eines Vernetzungsprojektes müssen folgende Bedingungen erfüllt sein. - Für die Wahl muss zwischen allen teilnehmenden Kommunen und der Kreisverwaltung eine eindeutige Wahlkennziffer vereinbart sein. - In der anzumeldenden Wahldatei muss diese Wahlkennziffer in den Wahldatei-Grundeinstellungen eingetragen sein - Jede Kommune muss innerhalb der eigenen Vernetzungs- Teilnehmergruppe (Kreis) eine eindeutige Kommunennummer erhalten. Diese Nummer wird in PC-Wahlstudio im Bereich "Konfiguration" unter "Basiseinstellungen" eingetragen. Sind diese Bedinungen erfüllt, so kann eine Wahl für das Vernetzungsprojekt angemeldet werden. Starten Sie hierzu in PC-Wahlstudio im Bereich Datei den Anwahlpunkt FTP-Projekte (siehe Grafik) In der Maske "Vernetzung per Internet" kann nun ein PC-Wahl-internes Vernetzungsprojekt aufgebaut oder ein bestehendes Projekt gelöscht werden. Vernetzungsdateien sind im PC-Wahl-Unterverzeichnis Netzwahl abgelegt. 13

17 Jedes Vernetzungsprojekt erhält hier ein eigenes Projektverzeichnis, dessen Nummer auf der Wahlkennzahl (s.o.) basiert (z.b. PCW55 für Wahl mit Kennzahl 55). Die Wahlkennzahl wird über PC-Wahl in den Wahldatei- Grundeinstellungen der jeweiligen Wahldatei eingetragen. Das folgende Schema veranschaulicht die Projektstruktur innerhalb von PC- Wahl. Innerhalb jedes wahlbezogenen Projektverzeichnisses sind die eigentlichen Wahlergebnisdateien abgelegt. Die Namen setzen sich immer aus der Nummer der Kommune (s.o.) und der Wahlkennziffer (im Beispiel 55) zusammen. Der Zusatz $ kennzeichnet immer eine komprimierte Datei. Auf die hochzuladende Datei wird durch eine Verweisdatei verwiesen: Beispiel: Die Datei Up ist die eigene Verweisdatei. Die Zahlenwerte und 6 stehen für die eigene Gemeindekennziffer (999999) und die Ergebnisdatei ([pcwahl]\wahldat\typ-??.006), die auf den FTP-Server transferiert wird. Auf dem FTP-Server wird diese Datei in komprimierter Form unter dem Namen $.055 abgelegt (055=Wahlkennziffer). Die Datei $.055 ist vom FTP-Server automatisch heruntergeladene Ergebnisdatei der Kommune , die Datei ist die unkomprimierte Variante dieser Datei. 14

18 Die Datei KVorgabe.pcw kann von der Kreisverwaltung zusätzlich auf dem FTP-Server abgelegt werden. Sie sollte eine Kopie der Kreiswahlgesamtdatei sein. Die Nutzung dieser Datei macht nur dann Sinn, wenn dem FTP- Projekt keine Kreiwahlgesamtergebnisdatei zugeordnet ist und statt dessen FTP-Abfragen nur aus PC-Wahl heraus erzeugt werden (folgendes Kapitel). Die Datei KVorgabe.pcw wird hierbei als Struktur-Vorgabedatei genutzt, in die die Kommunenergebnisse übertragen werden Projektpaket erstellen Durch die Funktion Erstellen (Kreis) kann eine Kreisverwaltung aus einer vorhandenen PC-Wahl-Kreisdatei eine Teildatei extrahieren, die nur die Wahlbezirke einer Kommune enthält und für die Kommune ein Projektdatenpaket erzeugen, das über die Funktion Import (Gemeinde) von der Kommune importiert werden kann. Bei der Erstellung eines Datenpaketes werden - die Kommunen-Wahldatei zur Ergebniserfassung, - die Kreiswahlgesamtdatei zur Ergebnispräsentation (hierhin werden die FTP- Ergebnisse automatisch übertragen) und - die FTP-Projekteinstellungen (und die FTP-Programmdatei) übergeben Die Anmeldung des FTP-Projektes und dessen komplette Einrichtung erfolgen nach dem Start der Funktion Import automatisch, d.h. die Kommune ist nach dem Import einer Projektdiskette komplett auf die Wahl vorbereitet, denn sie verfügt danach über eine vorkonfigurierte Erfassungsdatei, eine Kreiswahldatei und ein vorkonfiguriertes FTP-Modul, das nur noch gestartet werden muss. Abzuändern sind ggf. noch die FTP-Zugangseinstellungen. 15

19 Nach dem Start der Funktion Projektpaket erstellen müssen Sie festlegen, ob die Projektdaten als Einzelpaket (alle Dateien in einer Datei) oder als Komplettpaket (mit getrennten Einzeldateien) weitergegeben werden sollen. Die Erstellung eines Komplettversandpaketes (mit allen Einzeldateien) ist notwendig, wenn es sich beim Empfänger um eine Gemeinde handelt, die noch die PC-Wahl-Programmversion 6.0 einsetzt, da diese Programmversion gepackte Versandpakete nicht verarbeiten kann. Wenn Sie die Option Gepacktes Versandpaket gewählt haben, wird die Versanddatei im Wahlunterverzeichnis \netzwahl\export abgelegt. Sie erhält dabei den Namen Wahlxxx_GKZyyy.cpr (xxx=ftp-wahlkennzahl, yyy= Gemeindekennziffer). Unter diesem Namen sollte sie auch an die Gemeinde weitergegeben werden. Hierzu bietet Ihnen PC-Wahl im Abschluss an die Erstellung der Datei optional die Möglichkeit, diese direkt per zu versenden. Der automatische -Versand ist nur möglich, wenn Ihr System MAPIkompatibel ist (MAPI=Mail Application Programming Interface). Andernfalls müssen Sie die Mail manuell erstellen und verschicken. Der E- mailtext sollte hierbei einen Hinweis auf die Seite ftpmodul/projektimport.html enthalten, auf der für die Gemeinden die Vorgehensweise beim Import beschrieben ist. 16

20 8. Direktes Laden von FTP-Dateien in PC-Wahl (FTP-Abfrage) Zum direkten Laden vernetzter Wahldateien muss in PC-Wahl im Wahldateiauswahlmenü der Knopf FTP-Abfrage aktiviert werden (siehe Grafik). Nun legen Sie fest, ob die zuletzt abgefragte (temporär gespeicherte) Wahlergebnisdatei nochmals geladen werden soll oder ob eine neue Abfragedatei erstellt werden soll. Sofern noch keine Endergebnisse vorliegen, sollte immer die erste Option (Anfrage starten) genutzt werden. Es öffnet sich in diesem Fall eine weitere Abfragemaske (sofern mehrere Wahl-Vernetzungsprojekte existieren, muss zuerst das gewünschte Wahlprojekt festgelegt werden). Hier werden nun die Dateien der Kommunen gelistet, welche am Vernetzungsprojekt teilgenommen haben. Als erste Option wird der Kreis selbst gelistet, die Wahl dieser Option (Kreisergebnis) bewirkt, dass eine Summendatei mit den Ergebnissen aller Kommunen gebildet wird. Anwenderbezogen wird daraufhin im Wahldateienverzeichnis \wahldat eine temporäre Wahldatei erstellt und geladen. Deren Namen basiert auf der laufenden PC-Wahl-internen Verwaltungsnummer des eingeloggten Anwenders (0=Supervisor). Eine Abfragedatei des Supervisors trägt z.b. den Namen [wahlverzeichnis]\wahldat\serv000.dat. Das direkte Laden ist nicht nötig, wenn im FTP-Projekt eine Kreiswahlgesamtdatei definiet ist, in die Ergebnisse automatisch übertragen werden. 17

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