FINANZMARKT- NEWSLETTER 45/2014

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1 Überblick Wochenvergleich Trend Woche Monat Jahr DAX 9.326,87 MDAX ,25 EONIA 0,08 % Umlaufrendite 0,70 % Dow Jones ,52 S&P ,05 EUR/ USD 1,2525 Gold in EUR 936,83 Öl in EUR 64,30 Stand :30 Ein Unternehmen der Ecclesia Gruppe ++Aktuelles erstes Kreditinstitut mit Strafzinsen für Privatanleger japanische Notenbank sorgt für weltweites Kursfeuerwerk neuer Streik der Lokführer über 91 Stunden? DAX im Monatsvergleich trotz zwischenzeitlichem Kursrutsch von Punkten nur leicht im Minus Die wesentlichen Themen des DVAM-Finanzmarkt-Newsletters Während nahezu alle Marktteilnehmer auf die US-Notenbank und auf die Europäische Zentralbank (EZB) schauten, sorgte die japanische Notenbank mit einer nochmaligen Ausweitung ihrer ohnehin schon beispiellos expansiven Geldpolitik für einen Paukenschlag. Über die Gründe und die Auswirkungen berichten wir im Allgemeinen Teil. Basierend auf guten Wirtschaftsdaten aus den USA, die wir in dem Bereich Konjunktur näher beleuchten, entschied hingegen die US-Notenbank ihre Anleihekäufe für uns etwas überraschend tatsächlich vollständig zu beenden. Die Zinsen werden in den USA aber bis in den Sommer 2015 hinein niedrig bleiben, sofern die US-Wirtschaft nicht noch dynamischer als derzeit erwartet wächst. Dies ist momentan etwas der Blick in die Glaskugel, weil zwar die überwiegende Anzahl der US-Unternehmen relativ erfreulich über das 3. Quartal 2014 berichten, erfolgende Gewinnwarnungen aber deutlich ausfallen und für entsprechend heftige Reaktionen an den Kapitalmärkten sorgen. Dies stellen wir im Aktienmarkt näher dar, richten aber den Blick auf deutsche Unternehmen wie Linde oder Lufthansa, die z. T. auch mit ungeschickter Präsentation ihrer Zahlen für starke Kursauschläge sorgten. Während dort aber relativ schnell Gegenbewegungen zu erkennen waren, bleibt das Anlagejahr 2014 für Goldanleger nach den erheblichen Rückgängen im letzten Jahr ebenfalls verlustreich. Inzwischen ist der Preis für das Edelmetall auf dem tiefsten Stand seit vier Jahren angekommen. Es zieht Silber mit hinunter, was zu einer kuriosen Situation führt, die wir im Segment Rohstoffe erläutern. Rettung könnte aus der Schweiz kommen, da dort eine Volksabstimmung ansteht, ob man den Schweizer Franken (CHF) teilweise mit einer Golddeckung versehen sollte. Die Auswirkungen für den Goldpreis wären spürbar, für die Währungspolitik der Schweiz und den Außenwert des CHF wären sie dramatisch. Die Gründe stellen wir im Bereich Währung dar.

2 Allgemeines japanische Notenbank sorgt für Kursfeuerwerk US-Notenbank beendet Anleihekäufe globale Geldmenge wird weiter steigen Krisen werden ausgeblendet Ukraine wird immer weniger wahrgenommen Brasilien spielt international auch keine Rolle Nahezu völlig aus dem Nichts entschied die japanische Notenbank ihre expansive Geldpolitik nochmals deutlich zu forcieren und nun jährlich umgerechnet fast 600 Mrd. EUR neues Geld in Anleihekäufe u. ä. zu investieren statt wie bislang 500 Mrd. EUR. Damit zögert man den japanischen Schuldenschnitt heraus, der bei einer Verschuldung von mehr als 200 % der Wirtschaftsleistung perspektivisch unausweichlich sein wird. Aber Verschuldung spielt momentan ohnehin keine Rolle, so dass die Aktienmärkte auf diese Nachricht mit deutlichen Zuwächsen reagierten. Der japanische Leitindex Nikkei stieg auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2007 und allein am letzten Freitag um fast 5 %. Davon profitierten die Börsen weltweit, aber auch beispielsweise deutsche Anleihen stiegen von dem ohnehin extrem hohen Niveau weiter leicht an. Dies war insofern überraschend, da die US-Notenbank kurz zuvor aus unserer Sicht zu voreilig entschieden hat, die dortigen Anleihekäufe nun zu beenden, was zu leichten Kursverlusten bei US-Anleihen führte. Entsprechend hoch ist die Renditedifferenz zwischen Deutschland und den USA, worauf wir im Rentenmarkt noch gesondert eingehen. Aber die weiter in verschiedenen Regionen expansive Geldpolitik USA führen vorerst Nullzinspolitik fort, EZB kauft zumindest in sehr bescheidenen Umfang Pfandbriefe und Japan erhöht mit unkalkulierbarem Risiko das Tempo nochmals führt zu einer anhaltenden Liquiditätsschwemme, auf die die Aktienmärkte sehr positiv reagieren. Entsprechend gering fielen die Reaktionen auf den seitens der US- Notenbank weitgehend erwarteten Schritt der Beendigung der Anleihekäufe aus. Die Maßnahme in Japan, die der Bekämpfung der Deflation und der Stagnation dient, war so nicht erwartet worden, zeigt aber wie schwierig es ist, eine Volkswirtschaft aus einer solchen Schwäche zu befeuern. Dies sorgte für die positive Stimmung an den Kapitalmärkten, von der auch der vor uns liegende Wochenauftakt geprägt sein wird. Alle anderen Krisen werden nun ausgeblendet. So spielte Ebola in den letzten Tagen an den Kapitalmärkten keine Rolle mehr. Die Kämpfe in Syrien und im Nordirak gegen die Terrormiliz IS werden aufgrund der Fortschritte in Folge der US-Luftangriffe an den Kapitalmärkten etwas sorgenfreier gesehen. Ähnliches gilt auch für den Konflikt um die Ukraine. Dort kam es aktuell zwar zu einer fragwürdigen Abstimmung über den Status des Ostens des Staates, aber an den Kapitalmärkten vor allem die Einigung im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine wahrgenommen wurde. Man geht davon aus, dass Russland noch mehr zur Deeskalation tun muss, da sich die Schwäche des russischen Rubels fortsetzt und die dortige Notenbank zur Stützung der heimischen Währung den Leitzins deutlich auf nun 9,5 % p. a. erhöht hat. Allerdings sinken die Devisenreserven Russlands kaum, so dass der Handlungsdruck dort relativ gering bleibt, während sich die sorgenvollen Stimmen in anderen Staaten mehren, die von einer Beeinträchtigung der eigenen Wirtschaft durch die bestehenden Sanktionen ausgehen. Deswegen rechnen wir weiterhin mit einer kurzfristigen Beendigung der Sanktionspolitik. Aber dies hat die Kapitalmärkte international ebenso wenig beeindruckt wie ein Minicrash der brasilianischen Börse nach dem Ausgang der Präsidentschaftswahl, in der die wenig reformwillige Amtsinhaberin überraschend wiedergewählt wurde. Neben den dortigen Aktienwerten hat es den brasilianischen Real stark unter Druck gesetzt, so dass auch dort die Notenbank den Leitzins deutlich erhöht hat. Aber auch hier steht ähnlich wie in der Eurozone der Beweis aus, dass Geldpolitik Strukturreformen ersetzen kann. Seite 2 von 6

3 negative Unternehmensberichte haben keine Wirkung auf den Gesamtmarkt Konjunktur Inflation Geldmarkt Außerhalb Brasiliens wird diese Entwicklung zwar verfolgt, der Einfluss auf die Kapitalmärkte ist aber nicht spürbar. Dies gilt auch für negative Nachrichten in der US-Berichtssaison, die insbesondere aus dem Internetsektor kommen. Nach Amazon enttäuschten Facebook und Twitter die Anleger. Die Aktien verloren in der Folge teilweise mehr als 10 % an einem Handelstag, aber eine nachhaltige Beeinträchtigung der Stimmung war nicht feststellbar. Dazu trägt natürlich auch die Vielzahl guter Quartalsberichte bei, die ein weit weniger kritisches Bild der konjunkturellen Situation zeichnen, als dies teilweise von der Politik oder Wirtschaftsforschungsinstituten aus unserer Sicht fälschlicherweise getan wird. Konjunkturell setzt sich das Bild der letzten Wochen fort. Klare Daten gibt es nicht, aber tendenziell sind die Daten in der Eurozone im internationalen Vergleich eher schwächer. Dies zeigt der Vergleich der Erwartungen an das Wirtschaftswachstum sehr deutlich: Während man in Deutschland seitens des DIHK nur noch mit 0,8 % Wachstum im kommenden Jahr rechnet, ist in den USA die Wirtschaft im 3. Quartal 2014 mit hochgerechnet 3,5 % auf Jahressicht gewachsen. Deutschland könnte in diesem Zeitraum sogar leicht geschrumpft sein, weil die Einzelhandelsumsätze mit einem Minus von 2,9 % so stark wie seit sieben Jahren nicht mehr zurückgegangen sind. Hinzu kam ein erneut sinkender ifo-geschäftsklima-index, während die USA nur leicht höhere Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und etwas niedrigere Auftragseingänge der Industrie zu verkraften hatten. Positiv in Deutschland ist jedoch zu werten, dass erstmals die Erzeugerpreise wieder leicht gestiegen sind. Dies könnte auch einen positiven Effekt in den nächsten Monaten auf die Inflation haben, die in der Eurozone mit 0,4 % auf Jahressicht zwar im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen ist, aber nicht nur auf niedrigem Niveau bleibt, sondern auch deutlich unter dem Wert vor einem Jahr liegt. Auch von dieser Seite besteht also Druck auf die EZB, zu agieren, zumal die weiteren Auswirkungen der bisherigen Maßnahmen auf das Zinsniveau vordergründig moderat bleiben. Fundamental bot der Geldmarkt auch in der hinter uns liegenden Handelswoche wenig Neuigkeiten. Das Monatsende und der Mindestreservestichtag bei der EZB sorgten für leichte Steigerungen beim Tagesgeldsatz EONIA, der sich aber sonst im Geldmarkt nicht bemerkbar machte. Wesentlich größer war die Resonanz auf die Nachricht einer in Thüringen beheimateten Direktbank aus dem genossenschaftlichen Umfeld, dass dort Negativzinsen für Privatanleger bei Anlagen ab EUR berechnet würden. Ein wesentliches Argument für diesen Schritt war die Behauptung, die Politik der EZB hätte schon bei institutionellen Investoren zu negativzinsen für kurzfristige Einlagen gesorgt. Dies können wir so nicht bestätigen. Vielmehr bleibt das Zinsniveau im Geldmarkt seit Monaten auf niedrigem Niveau konstant. Die mit solchen Entwicklungen verbundenen Gefahren darf man nicht unterschätzen, zumal schon von der Deutsche Bank öffentliche Hinweise zu einer Verstärkung einer solchen Entwicklung kamen. Dies kann tatsächlich dazu führen, dass Guthaben nicht mehr verzinst werden, während Kredite nicht mit Guthabenzinsen versehen werden und entsprechend Kreditinstitute von den paar Prozenten Differenz noch besser als ohnehin in diesem durch die Notenbanken extrem subventionierten Umfeld leben können. Dies würde zu Lasten der Anleger gehen, so dass unabhängige Expertise in der Beratung auch bei Geldmarktanlagen immer wichtiger wird. Rentenmarkt In Relation zum Geldmarkt, der durch die Nachricht von Strafzinsen für Privatanleger in den Fokus rückte, war der Rentenmarkt langweilig. Mit dem Anstieg der Aktienmärkte wurden auch Anleiherisiken wieder vermehrt gekauft, wovon teilweise auch spekulativere Nachranganleihen als von uns beachtet profitieren konnten. Durch den Bankenstresstest waren auch deutsche Bankanleihen gesucht, wobei man bei einzelnen Kreditinstituten weiterhin vorsichtig sein muss. Ob beispielsweise eine HSH Nordbank eine mittelfristige Perspektive hat, muss man kritisch hinterfragen. Seite 3 von 6

4 Dennoch werden solche Papiere gekauft, weil das Angebot an anderen Werten sehr überschaubar ist und auch die Neuemissionstätigkeit auf der Rentenseite sehr schwach ist. Nun ist zu befürchten, dass in diesem Jahr nur noch wenige neue Anleihen auf den Markt kommen, was wiederum Neuanlagen erschwert und zudem zu weiter steigenden Kursen bei bestehenden Anleihen führt. Dies machte sich in der hinter uns liegenden Handelswoche schon bemerkbar, da die Kurse für deutsche Staatsanleihen weiter leicht stiegen und zehn Jahre laufende Staatspapiere nur mit 0,87 % p. a. verzinst werden, während in den USA die Zinsen auf nun wieder 2,3 % p. a. für zehn Jahre leicht stiegen. Diese Zinsdifferenz macht trotz einer leichten Überbewertung des USD US-Anleihen interessant, wobei man bei Unternehmen bessere Alternativen als bei den USA selbst findet. Vermutlich wird sich diese Zinsdifferenz ausweiten, weil die US-Notenbank ihr Anleihekaufprogramm einstellt, während die EZB gerade erst beginnt. Allerdings fällt der Staat mit Pfandbriefkäufen im Wert von 1,7 Mrd. EUR sehr verhalten aus. Entsprechend bleibt sich die Notenbank ihrer eher symbolisch ausgerichteten Geldpolitik treu. Dies wird sie allerdings nicht mehr lange durchhalten können, wie spätestens der Blick auf die Entwicklung griechischer Staatsanleihen zeigt. Dort liegen die Renditen für zehn Jahre laufende Staatsanleihen wieder deutlich über 7 % p. a., weil die Kapitalmärkte fürchten, Griechenland könne aus den Rettungspaketen aussteigen, um sich ohne Einschnitte ggf. sogar günstiger refinanzieren. Kauft die EZB nun Papiere aus Griechenland droht genau dieser Schritt, tut sie es nicht, steht die gesamte EUR-Rettungspolitik wieder zur Diskussion. Also wird die EZB auch mit Blick auf die Entscheidung der Notenbank Japans und dem Außenwert des EUR dazu übergehen, Staatsanleihen von allen Eurostaaten zu kaufen und damit das Zinsniveau weiter künstlich zu senken. Entsprechende Signale kann es schon bei der nun anstehenden EZB-Sitzung geben, zumal der deutsche Bundesbank-Präsident Jens Weidmann turnusmäßig nicht teilnehmen wird. Aktienmarkt Vergleicht man die Entwicklung auf Monatssicht, hat der deutsche Leitindex DAX nur leicht verloren. Allerdings wird diese Betrachtung den Schwankungen nicht gerecht. Schließlich hat der Index zwischenzeitlich mehr als Punkte verloren, die er in rund zwei starken Wochen weitgehend wieder aufholen konnte. Dazu zählte auch die hinter uns liegende Handelswoche mit einem Zuwachs von 3,7 %, während MDAX mit 3,3 % und Dow Jones mit 3,5 % etwas schwächer abschnitten. Allerdings hat der US- Leitindex ein neues Allzeithoch aufgestellt. Eigentlich greift auch die Wochenbetrachtung zu kurz, weil die Märkte am letzten Montag zwischenzeitlich deutlich unter Druck waren und es eher nach einer größeren Abwärtsbewegung aussah, die sich tatsächlich erst mit der im allgemeinen Teil beschriebenen Entscheidung der japanischen Notenbank zunächst endgültig erledigt hatte. Aber genau in diese Phase fiel der elektronische Handel an der Frankfurter Börse aus, so dass im Xetra-Handel erteilte Orders nicht mehr bearbeitet werden konnten. Auch an dieser Stelle ist unabhängige Expertise hilfreich, die zum einen alternative Handelsplätze kennt und Orders entsprechend platzieren kann, aber zum anderen auf diese Entwicklungen überhaupt reagiert. Die Ursache für diesen technischen Ausfall war nicht zu erkennen. Betrachtet man nun die Einzelwerte sieht man hier ebenfalls eine große Bandbreite. So kann die Aktie der Deutsche Post von Plänen profitieren, nach dem Briefporto auch Paketpreise zu erhöhen, was die Gewinnperspektiven des Konzerns deutlich verbessert. Seite 4 von 6

5 Wie viel in diesem, teilweise sehr kritisch wahrgenommenen Umfeld möglich ist, zeigt die Entwicklung des Gewinns von Volkswagen, der um 16 % gestiegen ist, obwohl die Kernmarke schwächelt und die Absatzrückgänge in Russland spürbar sind. Die Premium-Marken Audi und Porsche konnten dies kompensieren. Deswegen ist es nicht verwunderlich, wenn die Entscheidung von Fiat die Luxussportwagentochter Ferrari an die Börse zu bringen, für Euphorie sorgte. Dies kann eine sehr erfolgreiche Neuemission werden, wenn man den Börsengang zu einem angemessenen Preis durchführt. Weniger emotional, aber ähnlich erfolgreich kann dies auch für den deutschen Automobilzulieferer Hella gelten, der am für einen Anteil von maximal 15 % des Unternehmens sein Börsendebüt anstrebt. Auch dies kann eine Aktie werden, die Anlegern viel Freude macht. Weniger in diese Rubrik fallen die Papiere von Deutsche Bank, Deutsche Lufthansa und Linde, die alle drei deutliche Gewinnwarnungen bzw. einbußen ankündigen mussten. Während dies bei der Deutsche Bank auf die weiterhin bestehenden Rechtsrisiken und damit verbundene Rückstellungen zurückzuführen ist, befindet sich Linde in einer Umstrukturierung und leidet unter dem rückläufigen Russlandgeschäft. Der starke Kursrückgang von zwischenzeitlich fast 10 % war aber eher auf die unglückliche Kommunikation der Unternehmensentwicklung zurückzuführen. Ähnlich kann man dies auch für die Entwicklung des Kurses bei der Deutsche Lufthansa sehen, weil man operativ den angestrebten Gewinn in diesem Jahr wohl erzielen will, obwohl die wiederholten Streiks der Piloten das Unternehmen deutlich belasten, aber die Risiken für die Zukunft und positive Sondereffekte weniger wahrscheinlich geworden sind. Dazu zählt die angestrebte Reduzierung der Altersregelung für die Piloten, die sich mit einem Sonderertrag von bis zu 1 Mrd. EUR bemerkbar machen würde. Die Aktie könnte aber von einem neuerlichen Streik der Lokführer und vor allem den Diskussionen um AirBerlin profitieren. Insgesamt ist von einem positiven Wochenauftakt am Aktienmarkt auszugehen, bei dem beispielsweise Klöckner&Co erfreuliche Zahlen berichten wird. Nach der Rallye der letzten Tage ist aber eine Konsolidierung nicht unwahrscheinlich und würde insbesondere den deutschen Märkten guttun, da hier die Ausschläge teilweise extrem hoch sind. Rohstoffe Nun ist es zu kurz gesprungen, die teilweise wieder beeindruckende Stärke der Aktienmärkte als Grund für die schwache Entwicklung des Goldpreises heranzuziehen. Dieser ist nach einer zwischenzeitlichen Gegenbewegung im Sommer 2014 wieder deutlich gefallen und notiert aktuell auf dem niedrigsten Stand seit 4 Jahren. Die nochmalige Ausweitung der expansiven Geldpolitik, der erstmalige Kauf von Pfandbriefen durch die EZB und die weiterhin niedrigen Zinsen in den USA konnten das Edelmetall, das angeblich Schutz vor einer ausufernden Geldmenge bieten soll, nicht stützen. Betrachtet man die fundamentalen Daten wird sich der Abwärtstrend von Gold weiter fortsetzen und ein Preis von USD bzw. knapp 800 EUR erscheint auf Sicht wahrscheinlich, wenn nicht Hilfe aus der Schweiz kommen sollte, auf die wir im Bereich Währung eingehen. Aber auch dies würde lediglich ein Strohfeuer darstellen. In diesem Zuge fiel aber auch der Preis für Silber, das nun deutlich unter den Produktionskosten gehandelt wird. Wer also aktuell Silber fördert, macht damit Verluste. Entsprechend werden die Förderkapazitäten gedrosselt und das industriell teilweise benötigte Edelmetall wird damit verknappt. Entsprechend gibt es dort eine Perspektive für Preissteigerungen, die aus unserer Sicht beim Goldpreis fehlt. Eine aufwärtsgerichtete Preisentwicklung hängt damit sehr stark von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ab. Nur so können industriell benötigte Rohstoffe deutlich im Preis steigen. Eine mögliche Ausnahme findet sich bei Kupfer, da dort ein Hedgefonds über Zugriff von 50 % der derzeit verfügbaren Kupferbestände haben Seite 5 von 6

6 soll. Entsprechend ist man dort ggf. Preisspekulationen ausgeliefert, die man meiden sollte. Sonst deutet der wieder leicht gestiegene Ölpreis auf eine Stabilisierung im Rohstoffbereich, in dem auch wieder stärker fundamentale Faktoren in den Fokus rücken und damit die weltweit robuste wirtschaftliche Entwicklung stärker gewichtet wird. Entsprechend sehen wir industriell benötige Rohstoffe anders als Gold verhalten positiv. Allerdings zeigt die Situation bei Kupfer, dass die Tücke im Detail steckt. Entsprechend sind Rohstoffanlagen nur für erfahren Anleger und ausschließlich als Beimischung sinnvoll. Währung Allerdings zieht dieses Segment Spekulanten noch stärker an als jedes andere Segment im Finanzmarkt. Deswegen wird es bis zum zu starken Ausschlägen beim Goldpreis kommen. An diesem Termin entscheidet die Schweiz, ob etwas vereinfacht formuliert die eigene Währung mit dem Edelmetall unterlegt wird. Sicherlich würde dies den Mythos des sicheren Hafen CHF nochmals stützen, hätte aber auch die Folge, dass die Schweiz ihre Untergrenze zum EUR 1,20 aufgeben müsste. Die Währung würde von allen, mit dramatischen Verlustängsten geplagten Anleger extrem nachgefragt werden. Dieser Entwicklung könnte sich die Schweizerische Notenbank nicht entgegen stellen, weil sie dann neben anderen Währungen auch immer Gold kaufen müsste. Entsprechend würde der CHF deutlich aufwerten, weil dann noch Anleger hinzukämen, die dann von Gold unter Flexibilitätsgesichtspunkten in den goldgedeckten CHF umschichten würden. Dies würde dann das Aufwärtspotenzial des Goldpreises begrenzen, das gegeben wäre, weil die Schweiz ca. 2/3 der weltweiten Goldproduktion eines Jahres kaufen müsste, um die angestrebte Goldunterlegung zu erreichen. Man würde dies aber über einen so langen Zeitraum strecken, dass der Preiseffekt miniert und die Aufwertungsbewegung so gering wie möglich ausfällt. Dies ist in diesem Umfeld schon schwierig genug, nachdem beispielsweise auch die schwedische Notenbank ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 0,0 % p. a. gesenkt hat und so dazu beigetragen hat, dass die SEK gegenüber dem USD ein 4-Jahrestief markiert hat. Entscheidend für diesen Schritt in Schweden waren die dort ebenfalls niedrige Inflationsrate und die drohenden Risiken einer wirtschaftlichen Stagnation. Der USD hingegen hat nach der Entscheidung der US-Notenbank, die Anleihekäufe zu beenden, weiter an Stärke hinzugewonnen, was sich wiederum teilweise durch die wirtschaftliche Stärke der USA, aber vor allem der im Rentenmarkt beschriebenen Zinsdifferenz erklären lässt. Deswegen sehen wir eine leichte Übertreibung beim Wert des USD, aber gerade für mittelfristig orientierte Anleger kann eine Beimischung entsprechender USD-Anleihen interessant sein. Spekulativ kann man sicherlich auf eine Erholung des RUB setzen, die fundamental deutlich wahrscheinlicher ist als die vielfach erwartete Kurssteigerung der brasilianischen Währung, da Brasilien vor massiven wirtschaftlichen Herausforderungen steht, deren Lösung in weiter Ferne liegt, während Russland deutlich besser aufgestellt ist und trotz der Sanktionen und niedriger Energiepreise kaum Devisenreserven abbauen muss. Beim RUB ist eine Gegenreaktion wahrscheinlich. Dennoch raten wir von solchen Anlagen ab, da der Zeitpunkt und das Einstiegsniveau fundamental nicht zu beurteilen sind. Grundsätzlich sollten Währungen nur Beimischungen darstellen und nur über Anleihen und ggf. Aktien beigemischt werden. Disclaimer Der DVAM-FINANZMARKT- ist für die Information der Ecclesia-Unternehmensgruppe und deren Kunden vorgesehen. Die DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH hat diese Veröffentlichung auf Basis von Informationen und Auswertungen vorgenommen, die als verlässlich eingeschätzt werden. Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben oder Prognosen wird nicht übernommen. Die Informationen können eine Beratung nicht ersetzen. Die im DVAM FINANZMARKT- enthaltene Analyse genügt nicht allen gespeicherten Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen. Die Analyse unterliegt zudem nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Verantwortlich für den DVAM FINANZMARKT- ist Markus Schön, Geschäftsführer der DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH. Die zuständige Aufsichtsbehörde der DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Lurgiallee 12 in Frankfurt. DVAM Deutsche Vorsorge Asset Management GmbH Klingenbergstraße 4 Telefon +49 (0) Detmold 2014 Seite 6 von 6

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