2. Rechenschaftsbericht 2012 ( )

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1 2. Rechenschaftsbericht 2012 ( ) 1 Zusammenfassung 1.1 Finanzen Der Forstbetrieb schließt mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 55' (Budget = Mehraufwand von Fr ). Der Ertragsüberschuss wird der Forstreserve zugeführt. Diese beträgt neu Fr und liegt damit über dem Sollbestand von Fr , welcher dem durchschnittlichen Holzerlös der letzten 5 Jahre entspricht. 1.2 Arbeitssicherheit Im abgelaufenen Forstjahr mussten zwei Bagatellunfälle verzeichnet werden. 1.3 Ausserordentliche Ereignisse : Erste Baumpflanzaktion für Neugeborene bei strahlendem Frühlingswetter : Evaluation der Abteilung Wald betreffend Waldpflege. Dem Forstbetrieb wurde ein gutes Zeugnis ausgestellt. Holzpreise sinken auf Rekordtief. Holznutzung wird ende Februar eingestellt. Der Gemeinderat unterzeichnet am 7. Dezember die Zusatzvereinbarung Beiträge an Wiederbewaldungsmassnahmen auf Sturmflächen mit der Abt. Wald. Die EWG verpflichtet sich als Standgemeinde der waldbesitzenden OBG rund Fr. 10' an die Pflanz- und Pflegearbeiten zu bezahlen. Mit dieser Zusicherung werden Kantonsbeiträge in Höhe von Fr. 194' ausgelöst. 1.4 Umwelt Die Wetterextreme führten zu einem erneuten Strassenrutsch auf der Felli im Revier Fetzholz in Murgenthal. Das Eschentriebsterben hat 80 Prozent der Eschen befallen. Es ist mit einem Totalausfall dieser Baumart zu rechnen. Da in den Waldungen der OBG Aarburg keine Reinbestände vorkommen ist der Ausfall fürs Auge verkraftbar. Ökologisch ist es wie beim Wegfall der Ulme eine Verarmung und ökonomisch ein herber Verlust. Dies insbesondere, da die Esche als Edellaubholz in den letzten 20 Jahren stark gefördert wurde. 1.5 Zielverfehlungen Infolge rekordtiefer Holzpreise wurde die Nutzung lediglich zu 49 % ausgeschöpft. Der geplante Strassenunterhalt wurde wegen des drohenden Defizits mangels Holzerlös zurückgestellt.

2 2 Personal 2.1 Bestand Name Funktion Pensum Budget Jörg Villiger Förster 50 % 50 % Werner Fischer bis 31. März Maschinist 50 % 50 % Total 100 % 100 % 2.2 Mutation Werner Fischer wurde am 31. März 2012 in den verdienten Ruhestand entlassen. 2.3 Krankheits- und Unfallgeschehen Es waren keine Fehlstunden zu verzeichnen. 2.4 Sicherheitsausrüstung Die Sicherheitsausrüstung wurde soweit nötig ersetzt. 3 Rechnung 3.1 Zahlen der Finanzbuchhaltung Wie in der Zusammenfassung erwähnt, schliesst die Forstrechnung mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 55' (60'196.45) ab. Dies als Folge der Beitragszahlung seitens Kanton für die Wiederbestockung der Sturmflächen im Revier Langholz in Rothrist. 3.2 Investitionen Es wurden keine Investitionen getätigt. 3.3 Betriebsabrechnung BAR Aus Kostengründen wurde auf eine extern erarbeitete Betriebsabrechnung verzichtet. 3.4 Bemerkungen zur Forstrechnung Siehe Rechnungsteil!

3 4. Flächenkontrolle Im FJ 2012 wurden folgende Flächen Jungwald behandelt Maßnahme Einheit Anzahl Säliwald Aren 140 (469) Born Aren 111 (0) Langholz Aren 580 (733) Alt Oftriger Aren 0 (63) Fetzholz Aren 559 (761) Gesamttotal Aren 1'390 (2'026) 5. Nutzungskontrolle Im Forstjahr 2012 fielen gesamthaft Efm (4 733) Holz an. Revier Rundholz Industriehol Energieholz Derbholz Subtotal Total z Hack Säli Langholz Fetzholz Nutzung AG Born Mattenthal Nutzung SO Total Der durchschnittliche Nettoholzerlös pro m 3 liegt bei Fr pro m 3 (84.--). Infolge der geringen Nachfrage sowie der tiefen Preise für Rund- und Nutzholz wurde vorwiegend der Bedarf für Industrie- und Brennholz gedeckt. Bezeichnung m3 Bruttoholzertrag Fr./m3 Nadelrundholz SFr. 6' SFr Laubnutzholz SFr. 25' SFr Nadelindustrieholz SFr. 1' SFr Laubindustrieholz SFr. 43' SFr Nadelbrennholz 1.40 SFr SFr Laubbrennholz 7.00 SFr. 1' SFr Hachschnitzel SFr. 8' SFr Total SFr. 87' SFr

4 6. Nachhaltigkeitsrechnung Mehr- / Mindernutzung (+/-) in der laufenden Wirtschaftsperiode im Vergleich zum Hiebsatz in Efm. Hiebsatz OBG Aarburg Kt. AG: 2'620 Efm Kt. SO: 180 Efm Stand gemäß Rapport Vorjahr: Abweichung im Berichtsjahr: Stand Ende Berichtsjahr: Kulturen- und Provenienzkontrolle 7.1 Art und Anzahl Pflanzen Baumart Stück Eibe 600 Nadelholz 600 Zur Vervollständigung kantonaler Projekte zur Förderung seltener Baumarten sowie Ergänzungspflanzungen wurden im Berichtsjahr 600 junge Eiben eingebracht. 8. Einsatz Pflanzenbehandlungsmittel In Absprache mit den Holzkäufern konnte auf den Einsatz von Spritzmitteln verzichtet werden. 9. Weiteres 9.1 Waldstrassen Die nasse Witterung verursachte einen erneuten Rutsch an der Fellistrasse im Revier Fetzholz in Murgenthal. Die Strasse ist für Lastwagen nicht mehr passierbar. 9.2 Waldschäden Die Rindennekrose ist vermehrt festzustellen. Das Eschentriebsterben nimmt erschreckende Ausmasse an. Douglasien zeigen starke Kronenverlichtungen. 9.3 Wildschäden Nach wie vor ist der Wildbestand in allen Revieren viel zu hoch. Die Jurawaldungen ertragen den Druck dank üppigem Äsungsangebot. Im Lang- und Fetzholz können die gesetzlichen Vorgaben betreffend natürlicher, standortgerechter Waldverjüngung nicht eingehalten werden. Das zugewanderte Rotwild verschärft die Situation zusätzlich. In diesen Revieren muss der Abschuss zwingend erhöht werden. 9.4 Wildschadenverhütung Die Wildschadenverhütung beschränkte sich mangels Kapazität auf den Schutz der neu eingebrachten Jungpflanzen.

5 9.5 Wanderwege Die Wanderwege befinden sich in mässigem Zustand. 9.6 Naturschutz Gemäss Pflegevertrag wurden die Stockausschläge in der Säliflue auf den Stock gesetzt. Die dabei beachtete Mondphase, welche ein anschliessend reduziertes Ausschlagen vorhersagte, erwies sich als haltlos. 9.7 Öffentlichkeitsarbeit : erstes Baumpflanzen für Neugeborene mit Jahrgang : dritter öffentlicher Waldarbeitstag Einsatz für Waldkindergarten Murgenthal Einsatz für Waldspielgruppe Aarburg Antrag: Der Rechenschaftsbericht 2012 sei zu genehmigen.

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