Pflegeforschung n Pflegepraxis. Angelika Zegelin. «Festgenagelt sein» Der Prozess des Bettlägerigwerdens. 2., ergänzte Auflage

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Pflegeforschung n Pflegepraxis. Angelika Zegelin. «Festgenagelt sein» Der Prozess des Bettlägerigwerdens. 2., ergänzte Auflage"

Transkript

1 Pflegeforschung n Pflegepraxis Angelika Zegelin «Festgenagelt sein» Der Prozess des Bettlägerigwerdens 2., ergänzte Auflage

2 5 Inhalt Geleitwort (Ruth Schröck) Vorwort Zusammenfassung Einleitung Der Erkenntnisstand zur Bettlägerigkeit Bettlägerigkeit und Pflegebedürftigkeit Vorkommen von Bettlägerigkeit Einstellung zur Bettlägerigkeit und anthropologische Grundlagen Definitionen in Pflegeliteratur und Lexika Pathophysiologische Auswirkungen von Bettlägerigkeit/Bettruhe Medizinische Diskussionen zur Verordnung von Bettruhe (Patho-)physiologische Auswirkungen des Liegens Sensorische und psychische Auswirkungen des Liegens Strukturelle Aspekte zur Bettlägerigkeit Kognitive Einbußen durch Rückzug Erfahrungen von liegenden Menschen Nomenklaturen, Konzepte und Theorien Die International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) Die Taxonomie der US-amerikanischen Pflegediagnosen Konzeptanalyse «Mobilität» Immobilität als «Pflegekonzept» Das Konzept «chronische Krankheiten» Das Bett als besonderer Ort Verordnetes Liegen ein Erbe aus dem 19. Jahrhundert Der Rückzug ins Bett als historisches Schonungskonzept Das Beispiel Florence Nightingale Der Rückzug ins Bett in der heutigen Zeit

3 6 1.9 Fazit der Literaturanalyse Vorsensibilisierung durch die Befragung Pflegender Methodologie Problemstellung Forschungsziel und Fragestellungen Der qualitative Untersuchungsansatz Grounded Theory Erkenntnistheoretische Einordnung Entwicklung und Charakteristika der Grounded Theory Sample und Samplingstrategien Auswahl der Interviewpartner (Sample) Stichprobenumfang Feldzugang Theoretical Sampling Besonderheiten des Samples Datenbestand Beobachtung Datenerhebung Technik der Interviewführung Datenanalyse Offenes Kodieren Axiales Kodieren Selektives Kodieren Notizen im Forschungsprozess Gütekriterien Ethische Erwägungen Ergebnisse I: Personen und Geschichten Herr Kampmann Beobachtung Bericht Frau Schulz Beobachtung Bericht Frau Merz Beobachtung Bericht....94

4 3.4 Frau Schmidt Beobachtung Bericht Frau Winter Beobachtung Bericht Frau Meier Beobachtung Bericht Frau West Beobachtung Bericht Ergebnisse II: Das Phasenmodell mit beeinflussenden Faktoren Der erste Faktor: Individualität Der zweite Faktor: Liegepathologie und kognitive Einbußen Der dritte Faktor: Krankheitsausprägung und Komplikationen Der vierte Faktor: Weltsicht und Bewältigung Der fünfte Faktor: Die Pflegenden Einstellung, Wissen, Möglichkeiten Die erste Phase: Instabilität Die zweite Phase: Ereignis Klinikaufenthalt aus verschiedenen Gründen Sturzereignisse mit und ohne Klinikaufenthalt Rehabilitationsmaßnahmen Situation des Transfers Die dritte Phase: Immobilität im Raum Transfersituation «Gezerre» Möblierung im häuslichen Bereich und im Altenheim Rücksichtnahme Geglückte Mobilisation Liegepathologie in der Phase der Immobilität im Raum Die vierte Phase: Ortsfixierung Sich einrichten Selbstbestimmte Wechsel Beschäftigung und Langeweile Bewusstwerdung, Schlüsselereignisse und familiäre Geschehnisse Hilfen zur Mobilitätsförderung Krankheitsbewältigung in der Phase der Ortsfixierung

5 Die fünfte Phase: Bettlägerigkeit Zeitverlust Die Pflegenden Einstellung, Wissen, Möglichkeiten Verlust an Handlungsmöglichkeiten und Abhängigkeit von Hilfe Warten müssen Sich nicht ernst genommen fühlen, keine Ansprache mehr haben Territorium, Radius und persönlicher Raum Zuhause: Räume nicht mehr nutzen Verlust des persönlichen Raumes Integration der Ergebnisse zur Kernkategorie Instabilität Ereignis und Unterordnung Schicksalhafter Verlauf durch Einflussfaktoren Immobilität im Raum durch fehlende Mobilisierungshilfen Mangelnde Aktivierung trotz aktivierender Pflege Abnehmender Bewegungsradius Zentrale Kategorie: allmähliche Ortsfixierung Diskussion und Erkenntnisgewinn Theoretische Relevanz des Phasenmodells Das Konzept «Bettlägerigkeit» Definitorische Aussage zur «Bettlägerigkeit» Faktoren und Formen der Bettlägerigkeit Zeitzerfall Lägerigkeit als Daseinsstrategie Praktische Relevanz der Untersuchung Schließen von Versorgungslücken Anwendung umfassender Aktivierungskonzepte Sturzprophylaxe Bedarfsorientierte Ausstattung mit Möbeln und Hilfsmitteln Rollstühle nach Maß Anpassung an die Gegebenheiten Aufnahme des Themas Bettlägerigkeit in die Pflegeausbildung Erkenntnisgewinn

6 7. Methodische und inhaltliche Reflexion Glaubwürdigkeit der Ergebnisse Grenzen der Studie Vorschläge für weitere Forschungen Schlussbemerkungen Ergebnisse aus Praxis-Projekten Bestätigung früherer Ergebnisse Orientierung der Praxisprojekte Ablauf der Praxisprojekte I Analysephase Umsetzungsphase Ergebnisse aus den Praxisprojekten Pflegeprozess, -dokumentation und Einschätzung Physiotherapie Angebote für bereits bettlägerige Menschen Institutionalisierung Wertschätzung Biografische Orientierung Architektur und Raumnutzung Lage der Einrichtung, Umgebung, Natur Möglichkeiten zum Spazierengehen im Haus Normalitäts- und Alltagsorientierung, Einzugsmanagement Ablauf der Praxisprojekte II Arbeitsgruppe Mobilität Das Drei-Schritte-Programm Evaluation Nachhaltigkeit Schlussgedanken Renaissance der Bewegung Bewegung und Demenz Menschen brauchen Bewegung Anhang Beispiel einer Fallanalyse Frau Bayer Interview Auswertung der Fragebögen Pflegedokumentation Ergebnisse der Fallbesprechung

7 10 Nachwort zur 2. Auflage Literaturverzeichnis Autorin Sachwortverzeichnis...229

8 59 2. Methodologie In diesem Kapitel werden die Problemstellung, Ziele und Hauptfragen der Untersuchung zentriert. Daraus begründet sich der Forschungsansatz, der dann in weiteren Abschnitten vorgestellt wird. Feldzugang, Sample und Samplingstrategien, die Phase der Datenerhebung, Vorstellung der Analyseschritte, Gütekriterien und ethische Erwägungen werden thematisiert. 2.1 Problemstellung Der vorliegende Begründungszusammenhang zeigt, dass bisher vor allem die Folgen des Liegens, und diese überwiegend aus der Perspektive der Pathophysiologie, untersucht wurden. Dabei wurde in der Regel von einer befristeten Zeit der Bettruhe ausgegangen. Bettlägerigkeit als langfristiger Seinszustand und vor allem Ursachen und Entwicklung des Zu-liegen-Kommens von Menschen sind bisher nicht systematisch geklärt. Bettruhe «hat» man, sie ist ein von außen vorgegebener Zustand, bettlägerig «ist» man wobei eine bestimmte Krankheitsdiagnose wohl nicht «automatisch» zur Bettlägerigkeit führt. Einige Menschen werden (bei vergleichbarem Krankheitsverlauf) frühzeitig bettlägerig, andere überhaupt nicht. Bettlägerigkeit scheint viele Ursachen zu haben. Bettlägerig zu werden mag auch ein soziales Phänomen sein es hängt möglicherweise von Umfeldbedingungen, biografischen Faktoren und vielem mehr ab. Hierzu bietet die Literaturanalyse keine Erkenntnisse. 2.2 Forschungsziel und Fragestellungen Das Hauptziel dieser Forschung ist die Erkenntnis über die Entstehung von Bettlägerigkeit. Die Fragestellungen dieser Untersuchung lauten deshalb: Auf welche Art und Weise werden Menschen bettlägerig? Welche Prozesse führen zur Bettlägerigkeit? Lassen sich verschiedene Ursachen und Formen unterscheiden?

9 60 2. Methodologie Damit verbunden ist die bisher ungelöste Frage, was Bettlägerigkeit überhaupt ausmacht. Sind nur Menschen gemeint, die überhaupt nicht mehr aufstehen können, oder sind auch die Menschen eingeschlossen, die mit Hilfe ein- oder mehrmals täglich das Bett verlassen können? Weitere Fragen sind: Gibt es wiederkehrende Muster, gibt es «Schlüsselmomente», in denen sozusagen eine Weichenstellung erfolgt, gibt es Verschnellerungs- und Verlangsamungspunkte? Ist «Bettlägerigwerden» immer mit einer Abwärtsentwicklung verbunden, oder ist die Situation auch umkehrbar? Wie gehen die Betroffenen mit der Situation um, und beeinflusst dies die Entwicklung zur Lägerigkeit? Besonders die letzten Fragen legen nahe zu untersuchen, ob es Analogien zu den Beschreibungen des oben vorgestellten Trajektmodells gibt. Die Untersuchung soll dem Verständnis für die komplexen Zusammenhänge von Bettlägerigwerden dienen, und eine differenzierte Wahrnehmung von Bettlägerigkeit soll gefördert werden. Dieses Wissen richtet sich in erster Linie an die beruflich Pflegenden, sollte aber nützlich sein für alle anderen Personen, die mit dem Phänomen Bettlägerigkeit zu tun haben. Erhofft wird, dass auf Grundlage dieser Untersuchung pflegerische Strategien entwickelt werden können, um Bettlägerigkeit professioneller zu begegnen. Dies könnte z. B. darin bestehen, dass durch Kenntnis der Zusammenhänge ein frühes und ungewolltes Liegen rechtzeitig verhindert wird oder auch dass ein Rückzug ins Bett als für diesen Menschen wichtige Daseinsform respektiert werden kann. Es wird auch davon ausgegangen, dass diese Arbeit weitere Fragen zum Thema Bettlägerigkeit generiert und eine Grundlage für zahlreiche fortführende Studien in diesem Bereich wird. 2.3 Der qualitative Untersuchungsansatz Aus den vorliegenden Materialien ist es nicht möglich, Bettlägerigkeit als Phänomen zu erschließen und Erklärungen für die Entstehung abzuleiten. Im Gegensatz zu den Folgen von Bettruhe scheint die Entstehung von Bettlägerigkeit ein weitgehend unbekanntes Thema zu sein, Bettlägerigkeit ist bisher nicht konzeptualisiert. Bei der Entstehung von Bettlägerigkeit handelt es sich offensichtlich um ein längerfristiges und komplexes Geschehen mit vielen Einflussfaktoren. Dazu gibt es keine Wissensgrundlage, es liegen weder empirische Befunde vor, noch scheint ein bestimmter theoretischer Rahmen zur Erklärung geeignet. Erste Erkenntnisse müssen aus Erfahrungen und Berichten über subjektive Zustände generiert werden. Dies erfordert ein

10 2. Methodologie 61 Vorgehen, dass dieser Problemlage gerecht wird. Um Faktoren der Beschreibung und Entstehung von Bettlägerigkeit zu entdecken, ist ein offenes, qualitatives Vorgehen im Sinne interpretativer Forschung notwendig. Die alltägliche Erfahrungswelt bettlägeriger Menschen, ihre Wirklichkeit und ihr Erleben der Entwicklung sollen Ausgangspunkt für diese Untersuchung sein. Auch wenn der Umstand der Bettlägerigkeit mit der betroffenen Person eng verbunden sein mag, scheint es Konstellationen zu geben, die eine Vielzahl von Menschen ins Bett «zwingen». Diese Konstellationen aufzuklären und daraus Handlungsmuster zu rekonstruieren sind ein Anliegen dieser Arbeit. Qualitative Verfahren eignen sich, wenn nur wenig über den Gegenstand bekannt ist: Daten werden in angemessener Weise erhoben und begründen das neue Wissen empirisch. Der methodische Zugang muss offen und flexibel gehandhabt werden. Ein breites Spektrum von Ansätzen soll der Komplexität und Prozesshaftigkeit des Untersuchungsgegenstandes gerecht werden. Um Glaubwürdigkeit zu erreichen, müssen qualitativ orientierte Forscher stets Rechenschaft über Entscheidungsschritte und Interpretationsleistungen ablegen. Qualitative Ansätze zielen auf die direkte Überprüfung der empirischen Welt, d. h., die Untersuchung findet im «Feld», im natürlichen Lebenskontext, statt. Die subjektive Realität der Menschen wird fokussiert, und dabei werden auch Beobachtungen gemacht; diese Beobachtungen sind zu systematisieren und zu reflektieren. Die qualitative Forschung bündelt eine ganze Reihe unterschiedlicher Verfahren, Grundannahmen und Merkmale kennzeichnen sie aber gemeinsam. Für Flick et al. (2000) gilt u. a., dass qualitative Forschung annimmt, die Wirklichkeit als gesellschaftliches Konstrukt zu begreifen. Dass Realität interaktiv hergestellt und subjektiv bedeutsam wird, dass sie über kollektive und individuelle Interpretationsleistungen vermittelt und handlungswirksam wird, sind Hintergrundannahmen unterschiedlicher qualitativer Forschungsansätze. (Flick et al., 2000, S. 21) Dabei ist auch die Erhebungssituation durch beiderseitige Interpretation gekennzeichnet; Forscher und Beforschte nehmen eine Beziehung auf. Auch dies ist Teil der Erkenntnis und sollte in jeder Situation der Datengewinnung und Auswertung berücksichtigt werden. Die Autoren (Flick et al., 2000) fassen Kennzeichen qualitativer Forschung zusammen und weisen darauf hin, dass sich qualitative Forschung am Alltagsgeschehen orientiert und deshalb der Kontextualität verpflichtet ist. Es geht mehr um das Verstehen von komplexen Zusammenhängen als um die Isolierung einzelner Aspekte. Sie stellen weiter dar: Qualitative Studien setzen häufig an der Analyse oder Rekonstruktion von (Einzel-)Fällen [ ] an und gehen erst im zweiten Schritt dazu über, diese Fälle vergleichend und verallgemeinernd zusammenzufassen oder gegenüberzustellen. (Flick et al., 2000, S. 23)

11 62 2. Methodologie Wie schon ausgeführt, legen die Vorarbeiten und weitere Aspekte, z. B. die Erfahrung als Ausgangspunkt, in dieser Studie ein qualitatives Vorgehen nahe. Es geht um die Entdeckung bisher unbekannter Phänomene und um die Generierung neuen Wissens. Zum einen sollte Bettlägerigkeit überhaupt als Konzept geklärt werden, aus den Aussagen der Befragten werden dazu Daten gewonnen. Zum anderen scheint Bettlägerigkeit prozesshaft durch «Korrespondenz» von Erleben und Handeln der beteiligten Personen zu entstehen; verschiedene Phänomene hängen möglicherweise miteinander zusammen. Aus der Untersuchung der vorgefundenen Phänomene soll induktiv ein Theoriebeitrag entstehen; dazu bietet sich der Forschungsstil der Grounded Theory (Strauss/Corbin, 1996) an. 2.4 Grounded Theory Die Grounded Theory beabsichtigt, einen «gegenstandsbezogenen» Theoriebeitrag zu liefern. Sie eignet sich besonders, Elemente der sozialen Wirklichkeit und deren Beziehung untereinander zu untersuchen. Die vorliegende Studie folgt in mehreren Aspekten dem Forschungsverfahren der Grounded Theory: Erhebung, Kodierung und Analyse wechseln sich ab; die Ergebnisse werden im Feld neu überprüft, bis keine neuen Kategorien «auftauchen» und sich ein zentrales Thema herauskristallisiert Erkenntnistheoretische Einordnung Die erkenntnistheoretische Grundlage der Grounded Theory ist der symbolische Interaktionismus. Dessen Wurzeln liegen ebenfalls in der Mitte des vorigen Jahrhunderts in Chicago und gehen auf die Tradition der Arbeiten von Pragmatisten wie John Dewey oder George Herbert Mead zurück. Der symbolische Interaktionismus ist sowohl eine Theorie als auch ein Forschungsansatz zur Untersuchung von menschlichem Verhalten. Es wird davon ausgegangen, dass Interaktionen unsere Wirklichkeit determinieren, sie sind nicht nur Medium, sondern haben selbst eine zentrale Bedeutung. Wechselseitige Interpretationsleistungen schaffen Regeln und konstituieren soziale Erfahrung. Unser Selbst wird gebildet durch Rollen, Erwartungen und Wahrnehmung, durch Erfahrungen in der jeweiligen Kultur mit ihren Werten und Überzeugungen. Über symbolisch vermittelte Interaktion entsteht auch unsere personale Identität das Verhalten jedes Individuums ist vom gesellschaftlichen Ganzen abhängig. Allerdings ist der Prozess insofern reziprok, als dass ein Individuum nicht nur passiv beeinflusst wird. Der Mensch nutzt auch Gestaltungsspielräume, interpretiert und deutet individuell dadurch werden Entwicklungen angestoßen und es wird ein Fortschreiten ermöglicht. Bedeutungen werden dabei auch als soziale Produkte verstanden. Bei Forschungsanliegen im Sinne des symbolischen Interaktionismus geht es darum, soziale Prozesse zu entdecken, die durch Interaktion geformt werden und

12 2. Methodologie 63 menschliches Verhalten beeinflussen. Bei direkter Überprüfung der alltäglichen Welt bietet der symbolische Interaktionismus den geeigneten Rahmen. Für den Forschenden bedeutet dies eine hohe Flexibilität und Sensibilität bei der Erfassung der Handlungszusammenhänge; er muss die Bedeutung kennen lernen, die Gegenstände im situativen Kontext für im Alltag Handelnde besitzen. Mit anderen Worten: Der Forschende sollte die Situation so sehen und verstehen, wie sie von den Handelnden gedeutet wird. Weiter müssen sämtliche Schritte in einer Forschungsarbeit daraufhin geprüft werden, ob sie der Beschaffenheit der vorgefundenen Welt gerecht werden. Blumer (1973) formulierte die wichtigsten Prämissen des symbolischen Interaktionismus: Menschen handeln auf der Grundlage von Bedeutungen. Bedeutungen entstehen aus der sozialen Interaktion. Bedeutungen werden in einem individuellen, interpretativen Prozess genutzt. In der dritten Prämisse ist enthalten, dass Menschen Bedeutungen nicht nur regelhaft anwenden, sie prüfen und verändern auch Bedeutungen, nutzen einen Spielraum immer ist eine Interpretationsleistung erforderlich; Erfahrungen und Prozesse schaffen also wieder Regeln, die aufrechterhalten und weiterentwickelt werden. Durch wechselseitige Interpretationsleistungen werden soziale «Produkte» geschaffen. Diese unterscheiden sich von «klaren» Gegenständen wie ein Tisch oder ein Fluss, sie unterscheiden sich aber auch von innerpsychischen Vorgängen, in denen ein Individuum sich selbst Rechenschaft über Gefühle oder Motive ablegt. Die Menschheitsgeschichte ist ein unermesslicher Prozess, in dem die Menschen Gegenstände ihrer Welt bilden, unterhalten oder verändern auch Bedeutungsveränderungen sind möglich und nötig. Ständig werden neue Objekte geschaffen, bestätigt, umgeformt oder verworfen. Dies lässt sich am Beispiel dieser Forschungsarbeit illustrieren. Bettlägerigkeit «fällt nicht vom Himmel». Dass Menschen überhaupt in einem Möbel namens Bett liegen, sich in einen Raum ihrer Wohnung zurückziehen, dass es so etwas wie eine Pflegeversicherung gibt, dass Familienangehörige meistens nicht für eine 24-stündige Versorgung zur Verfügung stehen, dass Hilfeleistungen auch mit Dankbarkeit «vergütet» werden, dass Menschen eine medizinische Behandlung aufsuchen, dass dort ein bestimmter diagnostischer Gang beginnt, dass Betroffene sich als krank definieren, in ein Krankenhaus kommen und sich dort selbstverständlich in die aufgestellten Betten legen, dass Menschen sich einordnen in eine Patientengruppe und sich einstellen auf die Handlungen der Pflegenden, dass der Sanitätsfachhandel Hilfsmittel zur besseren Beweglichkeit liefert all dies sind in wenigen Beispielen Ausformulierungen einer langen Kette von sozialen Handlungen und Deutungen. Ein bettlägeriger Mensch interagiert mit sich selbst durch einen sozialen Prozess; er definiert sein «Unvermögen», seine Teilhabe oder seine Einsamkeit. Einerseits ist er gezwungen, sein Handeln im Rahmen der Dinge, denen er Beachtung schenkt,

John Dewey (Art as Experience, 1935, S.50)

John Dewey (Art as Experience, 1935, S.50) Wenn der Künstler in seinem Schaffensprozess keine neue Vision ausbildet, so arbeitet er mechanisch und wiederholt irgendein altes Modell, das wie eine Blaupause in seinem Geist haftet John Dewey (Art

Mehr

8. Grundlagen der empirischen Sozialforschung

8. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Einführung in das Studium der Management- und Wirtschaftswissenschaften WS 2013/14 8. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Internationales Institut für Management und ökonomische Bildung Professur

Mehr

Qualitative Methoden Ein einleitender Überblick. Dr. Daniela Hayder, MScN Pflegewissenschaftlerin

Qualitative Methoden Ein einleitender Überblick. Dr. Daniela Hayder, MScN Pflegewissenschaftlerin Qualitative Methoden Ein einleitender Überblick Dr. Daniela Hayder, MScN Pflegewissenschaftlerin Themen 1. Qualitative Forschung Ziele und Ansinnen im Kontext von Public Health 2. Unterschiede qualitativer

Mehr

Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder

Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder 1 2 3 Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder die Forschungsziele. Ein erstes Unterscheidungsmerkmal

Mehr

Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens

Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens 1 Physiotherapie und Wissenschaft 11 1.1 Physiotherapie als Wissenschaft 12 1.2 Wissenschaftliche Fundierung der Physiotherapie 14 1.2.1 Handlungsfeld Physiotherapie 14 Voraussetzungen im Bereich Physiotherapie

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Für-sorgen als Handlungspraxis von Angehörigen bei der Betreuung ihrer Eltern und Schwiegereltern

Für-sorgen als Handlungspraxis von Angehörigen bei der Betreuung ihrer Eltern und Schwiegereltern Matthias Corvinus Str. 15 3100 St. Pölten E: inclusion@fhstp.ac.at I: http://inclusion.fhstp.ac.at Für-sorgen als Handlungspraxis von Angehörigen bei der Betreuung ihrer Eltern und Schwiegereltern 5. Forschungsforum

Mehr

Auswertung qualitativer Interviews

Auswertung qualitativer Interviews Auswertung qualitativer Interviews Problem: umfangreiche Texte in eine Form zu bringen, die als Erzählung, als Leseangebot für den Leser dienen können Texte müssen eingedickt werden, sie müssen im Rahmen

Mehr

Menschen mit Demenz professionell betreuen

Menschen mit Demenz professionell betreuen Sylke Werner Dr. Ernst Eben Menschen mit Demenz professionell betreuen Sichere und kompetente Begleitung Einleitung............................................ 11 1 Fachliche Grundlagen............................

Mehr

Methoden der Erkenntnisgewinnung. Seminar Empirische Sozialforschung/ Pflegeforschung Prof. Dr. U. Toellner-Bauer

Methoden der Erkenntnisgewinnung. Seminar Empirische Sozialforschung/ Pflegeforschung Prof. Dr. U. Toellner-Bauer Methoden der Erkenntnisgewinnung Seminar Empirische Sozialforschung/ Pflegeforschung Prof. Dr. U. Toellner-Bauer Parabel Ein Ichthyologe, ein Fischkundiger, will das Leben im Meer erforschen. Er wirft

Mehr

TEIL A GRUNDLAGENTHEORETISCHER BEZUGSRAHMEN.. 7 I

TEIL A GRUNDLAGENTHEORETISCHER BEZUGSRAHMEN.. 7 I Inhaltsverzeichnis TEIL A GRUNDLAGENTHEORETISCHER BEZUGSRAHMEN.. 7 I Einleitung 7 1 Prolog" - Ausgangsüberlegungen 7 1.1 Inhaltliche Vorüberlegungen 7 1.2 Paradigmatische Vorüberlegungen 12 2 Aufbau der

Mehr

Pflegekompetenz mit Tradition.

Pflegekompetenz mit Tradition. Paulinenkrankenhaus um 1920 Pflegekompetenz mit Tradition. Viele Berliner nennen es liebevoll Pauline ; manche sind sogar hier geboren. Aus Tradition ist das historische Paulinenhaus in Berlin-Charlottenburg

Mehr

Grundlagen sportwissenschaftlicher Forschung Qualitative Forschung

Grundlagen sportwissenschaftlicher Forschung Qualitative Forschung Grundlagen sportwissenschaftlicher Forschung Qualitative Forschung Dr. Jan-Peter Brückner jpbrueckner@email.uni-kiel.de R.216 Tel. 880 4717 Qualitative Forschung Grundgedanken der qualitativen Forschung

Mehr

Inhaltsverzeichnis aus: Lamnek, Qualitative Sozialforschung. Inhaltsübersicht

Inhaltsverzeichnis aus: Lamnek, Qualitative Sozialforschung. Inhaltsübersicht sverzeichnis aus: Lamnek, Qualitative Sozialforschung sübersicht Vorwort XIII 1 Einführung 1 2 Erste Charakterisierung der qualitativen Sozialforschung 3 3 Grundlagen qualitativer Sozialforschung 30 4

Mehr

Miriam Heckmann. Dynamische Fähigkeiten im. Strategischen HRM: Zugrunde liegende HR-Prozesse. und Wirkungen. Eine qualitative Einzelfallstudie

Miriam Heckmann. Dynamische Fähigkeiten im. Strategischen HRM: Zugrunde liegende HR-Prozesse. und Wirkungen. Eine qualitative Einzelfallstudie Miriam Heckmann Dynamische Fähigkeiten im Strategischen HRM: Zugrunde liegende HR-Prozesse und Wirkungen Eine qualitative Einzelfallstudie Verlag Dr. Kovac Hamburg 2014 Inhaltsverzeichnis Geleitwort Vorwort

Mehr

Qualitative Sozialforschung

Qualitative Sozialforschung Siegfried Lamnek Qualitative Sozialforschung Lehrbuch 4., vollständig überarbeitete Auflage BEHZPVU Vorwort xi 1 Einführung l 2 Erste Charakterisierung der qualitativen Sozialforschung 3 2.1 2.2 2.2.1

Mehr

Vorstellung zur Abschlussarbeit zur Lehrerin für Pflegeberufe im März 1998:

Vorstellung zur Abschlussarbeit zur Lehrerin für Pflegeberufe im März 1998: Anja König AG Pflegeforschung 2. Mai 2007 Vorstellung zur Abschlussarbeit zur Lehrerin für Pflegeberufe im März 1998: Thema: Umgang mit Verstorbenen auf Krankenpflegestationen am Beispiel einer deutschen

Mehr

Die soziale Konstruktion der Wirklichkeit nach Peter L. Berger und Thomas Luckmann

Die soziale Konstruktion der Wirklichkeit nach Peter L. Berger und Thomas Luckmann Geisteswissenschaft Andrea Müller Die soziale Konstruktion der Wirklichkeit nach Peter L. Berger und Thomas Luckmann Studienarbeit DIE SOZIALE KONSTRUKTION DER WIRKLICHKEIT NACH PETER L. BERGER UND THOMAS

Mehr

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Sperrvermerk Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Bachelorarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Spezielle wissenschaftliche Arbeitsmethoden

Spezielle wissenschaftliche Arbeitsmethoden Prof. Dr. Ralf Laging Einführung in die speziellen wissenschaftlichen Arbeitsmethoden Vorlesungsteil 1 Spezielle wissenschaftliche Arbeitsmethoden Einführung in forschendes Arbeiten Worum es in diesem

Mehr

Teilnehmende Beobachtung: Das Protokollieren

Teilnehmende Beobachtung: Das Protokollieren PH-Weingarten Kolloquium, 16.12.2009 Teilnehmende Beobachtung: Das Protokollieren Jürgen H.P. Hoffmeyer-Zlotnik Struktur: - Einführende Bemerkungen zu qualitativen Grundprinzipien und einer Definition

Mehr

Kundenzufriedenheits- Analyse 4.0

Kundenzufriedenheits- Analyse 4.0 Kundenzufriedenheits- Analyse 4.0 Kundenzufriedenheit ist eine subjektive Grösse Das Konsum- und Entscheidungsverhalten von Menschen lässt sich nicht fixen Kategorien zuschreiben. Es zeigen sich situative

Mehr

Wintersemester 2006-07 / Vorlesung: Methoden der empirischen Sozialforschung / Lehrstuhl für Mikrosoziologie / Prof. Dr. Karl Lenz

Wintersemester 2006-07 / Vorlesung: Methoden der empirischen Sozialforschung / Lehrstuhl für Mikrosoziologie / Prof. Dr. Karl Lenz Vorlesung im Wintersemester 2006-07 Prof. Dr. Karl Lenz Methoden der empirischen Sozialforschung III. Komplex: Qualitative Forschungsmethoden Folien zur Vorlesung im Netz: www.tu-dresden.de/phfis/lenz

Mehr

Theorie qualitativen Denkens

Theorie qualitativen Denkens Theorie qualitativen Denkens Vorbetrachtungen - vor den 70er Jahren standen vor allem quantitative Forschungen im Mittelpunkt - qualitative Wende in den 70er Jahren in der BRD - seit dem setzt sich qualitatives

Mehr

Sozialwissenschaftliche Methoden I

Sozialwissenschaftliche Methoden I Sozialwissenschaftliche Methoden I 4. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Wintersemester 2008/09 Jr.-Prof. Dr. Thomas Behrends Internationales Institut für Management ABWL, insb. Personal und Organisation

Mehr

Qualitative Sozialforschung: Ein Überblick. Autor: Thomas Brüsemeister Überarbeitung: Patrick Heiser und Judith Bündgens-Kosten

Qualitative Sozialforschung: Ein Überblick. Autor: Thomas Brüsemeister Überarbeitung: Patrick Heiser und Judith Bündgens-Kosten Qualitative Sozialforschung: Ein Überblick Autor: Thomas Brüsemeister Überarbeitung: Patrick Heiser und Judith Bündgens-Kosten 2011 FernUniversität in Hagen. Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften.

Mehr

Ethische Probleme psychologischer Forschung

Ethische Probleme psychologischer Forschung Ethische Probleme psychologischer Forschung Beeinträchtigung / Schädigung der Teilnehmer/- innen Eindringen in die Privatsphäre der Teilnehmer/- innen Missinformation / Täuschung 17.12.02 Einführung in

Mehr

4.4 Interne Evaluation

4.4 Interne Evaluation 4.4 Interne Evaluation Inhaltsverzeichnis 1. Ziele 2. Verantwortung 3. Inhalt und Umsetzung 3.1 Evaluationszyklus 3.2 Qualitätsbereiche 3.3 Organisationsstruktur 3.4 Prozessschritte 3.5 Beteiligte 3.6

Mehr

2 Begriffliche und theoretische Grundlagen... 9

2 Begriffliche und theoretische Grundlagen... 9 Inhaltsverzeichnis Geleitwort... V Vorwort... VII Zusammenfassung... IX Inhaltsverzeichnis... XI Abbildungsverzeichnis... XVII Tabellenverzeichnis... XIX Abkürzungsverzeichnis... XXIII 1 Einführung...

Mehr

Die Berücksichtigung von demenziell erkrankten Menschen in der Pflegeversicherung: Die Perspektive des neuen Begutachtungsassessment (NBA)

Die Berücksichtigung von demenziell erkrankten Menschen in der Pflegeversicherung: Die Perspektive des neuen Begutachtungsassessment (NBA) Die Berücksichtigung von demenziell erkrankten Menschen in der Pflegeversicherung: Die Perspektive des neuen Begutachtungsassessment (NBA) Susanne Fudalla September 2015 Erstgutachter : Herr Prof. Dr.

Mehr

Tanz auf dem Diamanten

Tanz auf dem Diamanten Tanz auf dem Diamanten Seite - 1 - I. Fallbeispiel Person A hat vor einiger Zeit eine neue Stelle angetreten, weil sie sich davon bessere Karrierechancen versprach. Beeinflusst wurde diese Entscheidung

Mehr

Steffen Huth. Synergiemanagement. Netzwerk. Eine empirische Untersuchung horizontaler Linkages in Multinationalen Unternehmen

Steffen Huth. Synergiemanagement. Netzwerk. Eine empirische Untersuchung horizontaler Linkages in Multinationalen Unternehmen Steffen Huth Synergiemanagement im intra-organisationalen Netzwerk Eine empirische Untersuchung horizontaler Linkages in Multinationalen Unternehmen Verlag Dr. Kovac Hamburg 2015 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis

Mehr

Optimierung der Sturzprophylaxe und ggf. Senkung der Sturzhäufigkeit durch Kompetenzförderung bei Pflegenden einer gerontopsychiatrischen Wohngruppe

Optimierung der Sturzprophylaxe und ggf. Senkung der Sturzhäufigkeit durch Kompetenzförderung bei Pflegenden einer gerontopsychiatrischen Wohngruppe Optimierung der Sturzprophylaxe und ggf. Senkung der Sturzhäufigkeit durch Kompetenzförderung bei Pflegenden einer gerontopsychiatrischen Wohngruppe MASTER-Thesis zur Erlangung des Grades Master of Arts

Mehr

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll GK Psychologie 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50 Stundenprotokoll 1. Was ist Psychologie? Psychologie ist nicht... Seelenspionage, Gläser rücken, Psycho von Hitchcock, der Kummerkasten für alle...

Mehr

Qualitative Sozialforschung

Qualitative Sozialforschung Philosophische Fakultät Institut für Soziologie Lehrstuhl für Mikrosoziologie Qualitative Sozialforschung Methoden der empirischen Sozialforschung II, Tino Schlinzig, SoSe2010 Inhalt 1. Einführung in die

Mehr

Verlaufsplanung und Durchführungshilfe für das Unterrichtsprojekt Umwelt und Verkehr

Verlaufsplanung und Durchführungshilfe für das Unterrichtsprojekt Umwelt und Verkehr Technische Universität Dresden Dresden, den 05.06.2014 Fakultät Verkehrswissenschaften Institut Verkehrspsychologie Lehr / Lernpsychologie: Anwendungen im Kontext Verkehr Unterrichtsprojekte Verkehr Dozentin:

Mehr

Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter

Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter LV: 18.92 Empirische Forschungsmethoden in praktischer Anwendung Leiterin: Mag. Dr. Gunhild Sagmeister Inhaltsverzeichnis 1. Fragestellung/Erkenntnisinteresse

Mehr

Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010

Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010 Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010 Max. Gesamtpunktzahl: 28 (bestanden mit 14 Punkten) Matrikelnummer: - Bei Antwortmöglichkeiten mit müssen Sie jeweils alle die Kästchen

Mehr

«Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen

«Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen 18 «Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen teilnimmt und teilhat.» 3Das Konzept der Funktionalen

Mehr

Themenbereich 1: Das Individuum im Erziehungsprozess I

Themenbereich 1: Das Individuum im Erziehungsprozess I Inhaltsfeld: IF 1: Bildungs- und Erziehungsprozesse Das pädagogische Verhältnis Anthropologische Grundannahmen Erziehung und Bildung im Verhältnis zu Enkulturation Erziehungsstile Erziehungsziele Bildung

Mehr

Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Helmut Krcmar

Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Helmut Krcmar Sonja Hecht Ein Reifegradmodell für die Bewertung und Verbesserung von Fähigkeiten im ERP- Anwendungsmanagement Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Helmut Krcmar 4^ Springer Gabler Inhaltsverzeichnis Geleitwort

Mehr

Adoptionsfaktoren. Thorsten^Litfin^ Empirische Analyse am Beispiel eines innovativen Telekommunikationsdienstes. Deutscher Universitäts-Verlag

Adoptionsfaktoren. Thorsten^Litfin^ Empirische Analyse am Beispiel eines innovativen Telekommunikationsdienstes. Deutscher Universitäts-Verlag Thorsten^Litfin^ Adoptionsfaktoren Empirische Analyse am Beispiel eines innovativen Telekommunikationsdienstes Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Sänke Albers Deutscher Universitäts-Verlag Inhaltsverzeichnis

Mehr

Inhalt. 1 Grundlagen der qualitativen Forschung 9. 2 Idealtypischer Ablauf qualitativer Forschung 23. 3 Erhebungsmethoden 37.

Inhalt. 1 Grundlagen der qualitativen Forschung 9. 2 Idealtypischer Ablauf qualitativer Forschung 23. 3 Erhebungsmethoden 37. Inhalt Einleitung 6 1 Grundlagen der qualitativen Forschung 9 Geschichtliche Entwicklung 10 Grundelemente qualitativer Forschung 11 Prinzip der Offenheit 11 Zurückhaltung bezüglich Universalitätsansprüchen

Mehr

Peter Brückner-Bozetti. Unternehmensberatung. und Partizipation. Eine empirische Untersuchung. in Krankenhausunternehmen

Peter Brückner-Bozetti. Unternehmensberatung. und Partizipation. Eine empirische Untersuchung. in Krankenhausunternehmen Peter Brückner-Bozetti Unternehmensberatung und Partizipation Eine empirische Untersuchung in Krankenhausunternehmen Mit einem Geleitwort von Univ.-Prof. Dr. Michael Lingenfelder Springer Gabler Inhaltsverzeichnis

Mehr

Virale Markenkommunikation

Virale Markenkommunikation Daniel Stenger Virale Markenkommunikation Einstellungs- und Verhaltenswirkungen viraler Videos Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch fya Springer Gabler RESEARCH Geleitwort, VII Vorwort

Mehr

P 31 Studienbegleitung Inhalt Wendungen um die Satzlogik zu benennen... 2 Formulierungen für die Absicht der Arbeit / einzelner Kapitel...

P 31 Studienbegleitung Inhalt Wendungen um die Satzlogik zu benennen... 2 Formulierungen für die Absicht der Arbeit / einzelner Kapitel... Inhalt Wendungen um die Satzlogik zu benennen... 2 Formulierungen für die Absicht der Arbeit / einzelner Kapitel... 2 Verben und Verbalausdrücke zur Formulierung des Themas und der Zielsetzung... 3 Formulierungen

Mehr

1 Ausgangspunkt: Die Fusion von Coaching und Training

1 Ausgangspunkt: Die Fusion von Coaching und Training 1 Ausgangspunkt: Die Fusion von Coaching und Training Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Frage, wie sich Kommunikationstrainings stärker an persönlichen Lernzielen und individuellen Kommunikationssituationen

Mehr

Vorwort V Inhaltsverzeichnis VII Abbildungsverzeichnis XIII Tabellenverzeichnis XVII Abkürzungsverzeichnis XIX

Vorwort V Inhaltsverzeichnis VII Abbildungsverzeichnis XIII Tabellenverzeichnis XVII Abkürzungsverzeichnis XIX VII Inhaltsverzeichnis Vorwort V Inhaltsverzeichnis VII Abbildungsverzeichnis XIII Tabellenverzeichnis XVII Abkürzungsverzeichnis XIX 1. Einleitung 1 1.1 Ausgangslage: Veränderte Rahmenbedingungen für

Mehr

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben 1. Einleitendes Kapitel 1.1.1 Einen Text einleiten und zum Thema hinführen In der vorliegenden Arbeit geht es um... Schwerpunkt dieser Arbeit ist...

Mehr

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades,,Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1 Einleitung... 1. 1.1 Problemstellung... 1. 1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise... 2

Inhaltsverzeichnis. 1 Einleitung... 1. 1.1 Problemstellung... 1. 1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise... 2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsübersicht... I Inhaltsverzeichnis...III Tabellenverzeichnis... XI Abbildungsverzeichnis...XIII Verzeichnis der Beispiele... XV Abkürzungsverzeichnis...XVI 1 Einleitung... 1 1.1

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 0. Einleitung Seite 1

Inhaltsverzeichnis. 0. Einleitung Seite 1 Inhaltsverzeichnis 0. Einleitung Seite 1 I Teil: Theoretische Grundlagen des Qualitätsmanagement Seite 5 1. 10 Argumente für die Einführung von Qualitätsmanagement Seite 5 1.1. Begriffe und Methoden des

Mehr

Outsourcing der Personalfunktion

Outsourcing der Personalfunktion Jim Hwa Kwon Outsourcing der Personalfunktion Eine beschäftigungssystemfundierte theoretische und empirische Analyse Rainer Hampp Verlag München, Mering 2010 Inhaltsverzeichnis Geleitwort Vorwort Inhaltsverzeichnis

Mehr

3. Methodik der Datenerhebung

3. Methodik der Datenerhebung 3. Methodik der Datenerhebung 3.1. Fragebogen Das verwendete Untersuchungsinstrument gliedert sich in vier Abschnitte. Im ersten Abschnitt geht es um die Meinung und allgemeine Spendebereitschaft des Fachpersonals.

Mehr

Biographisches Lernen und

Biographisches Lernen und Bettina Biographisches Lernen und Lernprozesse von Lehrenden in Pflegeberufen VS VERLAG Inhalt Vorwort von Heide von Felden 13 Einleitung 17 1. Lehrende für Pflegeberufe im Prozess des Wandels 23 1.1 Makroebene:

Mehr

Das Internet als Herausforderung politischer Bildung

Das Internet als Herausforderung politischer Bildung A im S t u d i e n z u P o l i t i k u n d W i s s e n s c h a f t Thilo Harth Das Internet als Herausforderung politischer Bildung WOCHEN SCHAU VERLAG Inhalt Votwort 1 1 Einleitung 3 Das Internet ist

Mehr

Zur Rekonstruktion von Interkulturalität

Zur Rekonstruktion von Interkulturalität Zur Rekonstruktion von Interkulturalität Koole & ten Thije (2001) ten Thije (2002) 1 Copyright bei Dr. Kristin Bührig, Hamburg 2004. Alle Rechte vorbehalten. Zu beziehen auf: www.pragmatiknetz.de Zweck

Mehr

2 Aufbau der Arbeit und wissenschaftliche Problemstellung

2 Aufbau der Arbeit und wissenschaftliche Problemstellung 2 Aufbau der Arbeit und wissenschaftliche Problemstellung Nach der Definition der grundlegenden Begriffe, die in dieser Arbeit verwendet werden, soll die Ausbildung, wie sie von der Verfasserin für Schüler

Mehr

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen Ergebnisse 77 5 Ergebnisse Das folgende Kapitel widmet sich der statistischen Auswertung der Daten zur Ü- berprüfung der Hypothesen. Die hier verwendeten Daten wurden mit den in 4.3 beschriebenen Instrumenten

Mehr

Konkurrenzvorteile am Point-of-Sale

Konkurrenzvorteile am Point-of-Sale Lucie Lotzkat Konkurrenzvorteile am Point-of-Sale Möglichkeiten der Erfassung, Bewertung und Folgenabschätzung Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Günter Silberer fyl Springer Gabler RESEARCH IX Inhaltsverzeichnis

Mehr

Ästhetik von Websites

Ästhetik von Websites Meinald T. Thielsch Ästhetik von Websites Wahrnehmung von Ästhetik und deren Beziehung zu Inhalt, Usability und Persönlichkeitsmerkmalen Inhaltsverzeichnis Vorwort xiii I Theoretische Grundlagen 1 1 Das

Mehr

Evaluierung und Auswahl von

Evaluierung und Auswahl von Berichte aus der Wirtschaftsinformatik Stefan Wind Evaluierung und Auswahl von Enterprise Cloud Services Shaker Verlag Aachen 2014 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis

Mehr

Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate

Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate von Julia Becker Erstauflage Diplomica Verlag 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95850 860 6 schnell und portofrei

Mehr

Ethik der Interpersonalität

Ethik der Interpersonalität Martin W. Schnell (Hrsg.) Ethik der Interpersonalität Die Zuwendung zum anderen Menschen im Licht empirischer Forschung Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet

Mehr

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 374

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 374 DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN Nr. 374 Eignung von Verfahren der Mustererkennung im Process Mining Sabrina Kohne

Mehr

Der Autor. Kontakt: info@joergkussmaul.de www.joergkussmaul.de

Der Autor. Kontakt: info@joergkussmaul.de www.joergkussmaul.de Der Autor Jörg Kußmaul, Diplom-Pflegewirt (FH), TQM-Auditor, examinierter Krankenpfleger, ist freiberuflicher Berater für Pflege- und Qualitätsmanagement (Kußmaul Health Care Consulting Network), Lehrbeauftragter

Mehr

Qualitative Politikanalyse

Qualitative Politikanalyse Joachim K. Blatter Frank Janning Claudius Wagemann Qualitative Politikanalyse Eine Einfuhrung in Forschungsansatze und Methoden VSVERLAG FUR SOZIALWISSENSCHAFTEN Inhaltsverzeichnis Vorwort der Reihenherausgeber

Mehr

Empirische Methoden PM-EMP-P12-040828

Empirische Methoden PM-EMP-P12-040828 Studiengang Pflegemanagement Fach Empirische Methoden Art der Leistung Prüfungsleistung Klausur-Knz. Datum 28.08.2004 Die Klausur besteht aus 5 Aufgaben, von denen alle zu lösen sind. Ihnen stehen 90 Minuten

Mehr

Reihe Private Finance und Wealth Management, Band 11:

Reihe Private Finance und Wealth Management, Band 11: Reihe Private Finance und Wealth Management, Band 11: NETZWERKE IM PRIVATE BANKING von Anna Poser 581 Seiten, Uhlenbruch Verlag, 01/2013 EUR 79,- inkl. MwSt. und Versand ISBN 978-3-933207-79-1 - - - -

Mehr

Unsere Pflegeleistungen

Unsere Pflegeleistungen Alten- und Pflegeheim Bruckmühl (Einrichtung) Bewohnerin/Bewohner: Name BetreuerIn/Bevollmächtigte(r): Name Anlage zum Vertrag für vollstationäre Einrichtungen Unsere Pflegeleistungen Inhalt der allgemeinen

Mehr

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 348

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 348 DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN Nr. 348 Konzeption eines Projektvorgehensmodells für die Business-Intelligence-Strategieberatung

Mehr

Inhaltsverzeichnis 1 Zielsetzung und Problemstellung der Arbeit... 1 2 Theoretischer Rahmen und Forschungsstand Entwicklung eines Bezugsrahmens der

Inhaltsverzeichnis 1 Zielsetzung und Problemstellung der Arbeit... 1 2 Theoretischer Rahmen und Forschungsstand Entwicklung eines Bezugsrahmens der Inhaltsverzeichnis 1 Zielsetzung und Problemstellung der Arbeit... 1 2 Theoretischer Rahmen und Forschungsstand Entwicklung eines Bezugsrahmens der Untersuchung... 5 2.1 Historische Einordnung der Studie

Mehr

Claus Ebster, Lieselotte Stalzer, Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler

Claus Ebster, Lieselotte Stalzer, Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Zusatzmaterialien zum UTB-Band Claus Ebster, Lieselotte Stalzer, Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler bereitgestellt über www.utb-shop.de/9783825238612 Das Buch vermittelt

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

Strategische Umsetzung von Corporate. Mittelständigen Unternehmen in Bayern. unter besonderer Berücksichtigung der

Strategische Umsetzung von Corporate. Mittelständigen Unternehmen in Bayern. unter besonderer Berücksichtigung der Strategische Umsetzung von Corporate Social Responsibility in Klein- und Mittelständigen Unternehmen in Bayern unter besonderer Berücksichtigung der Herausforderungen der Internationalisierung Erik Lindner

Mehr

Gesundheitsökonomie. Guido W. Weber. Marketing in der gesetzlichen Krankenversicherung. Kundenbindung in einem regulierten Wettbewerb

Gesundheitsökonomie. Guido W. Weber. Marketing in der gesetzlichen Krankenversicherung. Kundenbindung in einem regulierten Wettbewerb Gesundheitsökonomie Guido W. Weber Marketing in der gesetzlichen Krankenversicherung Kundenbindung in einem regulierten Wettbewerb D21 (Diss. Universität Tübingen) Shaker Verlag Aachen 2012 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Forschungsmethoden in der Sozialen Arbeit (XVI)

Forschungsmethoden in der Sozialen Arbeit (XVI) Forschungsmethoden in der Sozialen Arbeit (XVI) Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Alice-Salomon Hochschule für Soziale arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung University of Applied

Mehr

1 Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege

1 Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege 1 Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege 1.1 Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen 1.2 Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren 1.3 Alte

Mehr

Familiale Pflege. Herzlich Willkommen zum kostenlosen Initialpflegekurs für Pflegende Angehörige und Interessierte

Familiale Pflege. Herzlich Willkommen zum kostenlosen Initialpflegekurs für Pflegende Angehörige und Interessierte Herzlich Willkommen zum kostenlosen Initialpflegekurs für Pflegende Angehörige und Interessierte Inhalt Der Kurs besteht aus 3 Sequenzen à vier Unterrichtsstunden (drei Zeitstunden) 25.10.2013 1. Sequenz

Mehr

Tobias Haupt. Social Media Marketing und Kapitalisierungsmöglichkeiten im Spitzensport

Tobias Haupt. Social Media Marketing und Kapitalisierungsmöglichkeiten im Spitzensport Tobias Haupt Social Media Marketing und Kapitalisierungsmöglichkeiten im Spitzensport Eine empirische Erfolgsfaktorenanalyse im Rahmen der 1. Fußball-Bundesliga herausgegeben von Christian Werner und Florian

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 7 Implikationen für Forschung und Praxis 169 7.1 Implikationen aus dem theoretischen Teil... 170

Inhaltsverzeichnis. 7 Implikationen für Forschung und Praxis 169 7.1 Implikationen aus dem theoretischen Teil... 170 I 1 Einführung 1 1.1 Ausgangslage und Problemstellung... 1 1.2 Stand der Forschung... 3 1.3 Forschungslücke.... 6 1.3.1 Theoretische Lücke... 6 1.3.2 Praktische Lücke.... 7 1.4 Forschungsfrage und Abgrenzung

Mehr

Make-or-Buy bei Anwendungssystemen

Make-or-Buy bei Anwendungssystemen Björn Brandt Make-or-Buy bei Anwendungssystemen Eine empirische Untersuchung der Entwicklung und Wartung betrieblicher Anwendungssoftware Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Peter Buxmann GABLER RESEARCH

Mehr

Identifikation von Erfolgsfaktoren und Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems in der Apotheke

Identifikation von Erfolgsfaktoren und Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems in der Apotheke Identifikation von Erfolgsfaktoren und Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems in der Apotheke Inaugural-Dissertation zur Erlangung des akademischen

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr

Qualitätsmanagement- Handbuch

Qualitätsmanagement- Handbuch (Pflegemodell) Pflegetheoretische Orientierung Die theoretische Grundlage unseres pflegerischen Handelns ist angelehnt an das Pflegemodell von Monika Krohwinkel. Das Strukturmodell: Krohwinkel orientiert

Mehr

Informationen zu den LAB-Profilen

Informationen zu den LAB-Profilen Infos zu den LAB-Profilen Seite 1 Informationen zu den LAB-Profilen Was sind LAB-Profile? Die Language and Behaviour-Profile (kurz: LAB-Profile) sind ein hochwirksames Instrument über den Zusammenhang

Mehr

Erfolgsfaktoren des Mobile Marketing

Erfolgsfaktoren des Mobile Marketing Kyriaki Carolin Kazantzidis Erfolgsfaktoren des Mobile Marketing PETER LANG Internationaler Verlag der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis 13 Tabellenverzeichnis 17 Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie Diplomarbeit von Dipl.-Ökonom Dan Litvan, vorgelegt am 27. August 2008, XOPA Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie A U S Z U G 6. Zusammenfassung und

Mehr

Von wegen pflegen kann jeder/e 100 Jahre Berufliche Bildung

Von wegen pflegen kann jeder/e 100 Jahre Berufliche Bildung 17. November 2007 neuer Tag der Pflege Von wegen pflegen kann jeder/e 100 Jahre Berufliche Bildung Zukünftige Qualifikationen und Kompetenzen Prof. Dr. rer. medic. Birgit Vosseler Hochschule Ravensburg-Weingarten

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Einleitung... 15

Inhaltsverzeichnis. Einleitung... 15 Inhaltsverzeichnis Einleitung... 15 I. Kapitel: Theoretische Grundlagen... 21 1. Verortung der Arbeit in der Fremdsprachendidaktik... 21 1.1 Status Quo Die Perspektive der Lernenden in der fachdidaktischen

Mehr

18.12.2006 Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung Interviews und Inhaltsanalyse

18.12.2006 Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung Interviews und Inhaltsanalyse WS 07/06 18.12.2006 Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung Interviews und Inhaltsanalyse Gliederung 1 Wiederholung: Methoden - warum? 2 Erhebungsmethoden - Interview Literatur/Quellen

Mehr

Qualitative und Quantitative Forschungsmethoden

Qualitative und Quantitative Forschungsmethoden Qualitative und Quantitative Forschungsmethoden Unterschiede zwischen den Forschungsstrategien Überprüfendes vs. Entdeckendes Erkenntnisinteresse Ziel ist die Überprüfung von Theorieaussagen. Es werden

Mehr

Patient oder Kunde das ist hier die Frage

Patient oder Kunde das ist hier die Frage 5. Septisches Symposium Ingolstadt, 27.-28.1.2012 Patient oder Kunde das ist hier die Frage M.E. Wenzl Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs-, Hand- und Plastische Chirurgie Klinikum Ingolstadt (Direktor:

Mehr

Entwicklungspsychologie: Einführung und die Theorie von Piaget (19.6.) Einführung und Theorienüberblick Die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget

Entwicklungspsychologie: Einführung und die Theorie von Piaget (19.6.) Einführung und Theorienüberblick Die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget Entwicklungspsychologie: Einführung und die Theorie von Piaget (19.6.) Einführung und Theorienüberblick Die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget Literatur für den Bereich Entwicklungspsychologie Zimbardo,

Mehr

Methoden der empirischen Sozialforschung [Grundkurs]

Methoden der empirischen Sozialforschung [Grundkurs] Methoden der empirischen Sozialforschung [Grundkurs] Mag. Dr. Elfriede Penz MAS Institut für Internationales Marketing und Management Sprechstunde: Mittwoch 16:00-17:00 Uhr UZA1, 3. Stock, Kern B Überblick

Mehr

Fokus: Intensivpflege

Fokus: Intensivpflege Angelika Abt-Zegelin (Hrsg.) Fokus: Intensivpflege Pflegewissenschaftliche Erkenntnisse zu Critical Care Nursing Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet

Mehr

Ich hab mich jetzt so abgefunden muss ich ja Das Leben psychisch kranker Menschen im Wohnheim

Ich hab mich jetzt so abgefunden muss ich ja Das Leben psychisch kranker Menschen im Wohnheim Abteilung 4: Qualifikations- und Seite Curriculumforschung 1 Ich hab mich jetzt so abgefunden muss ich ja Das Leben psychisch kranker Menschen im Wohnheim Seite 2 Überblick Ausgangssituation: Psychiatrisches

Mehr

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation 1. Einleitung In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Faktoren den erfolgreichen Ausgang eines Supply-Chain-Projektes zwischen zwei Projektpartnern beeinflussen. Dazu werden zum einen mögliche

Mehr

Kohärenzgefühl und Krankheitsbewältigung - eine sozialpsychologische Betrachtungsweise

Kohärenzgefühl und Krankheitsbewältigung - eine sozialpsychologische Betrachtungsweise Kohärenzgefühl und Krankheitsbewältigung - eine sozialpsychologische Betrachtungsweise Magisterarbeit angefertigt im Hauptfach Soziale Verhaltenswissenschaften Lehrgebiet Psychologie Sozialer Prozesse

Mehr

Psychosoziale Arbeit im Kontext von Gesundheit und Krankheit. Interdisziplinäre Grundlegung für die Soziale Arbeit und andere Gesundheitsberufe

Psychosoziale Arbeit im Kontext von Gesundheit und Krankheit. Interdisziplinäre Grundlegung für die Soziale Arbeit und andere Gesundheitsberufe Willkommen Willkommen zu einem zu einem inhaltlichen Rundgang Rundgang durch durch den VHB-Kurs: den VHB-Kurs: Psychosoziale Arbeit im Kontext von Gesundheit und Krankheit. Interdisziplinäre Grundlegung

Mehr