Bullwhip-Effekt im Supply Chain Planning und Möglichkeiten der Reduktion durch gemeinsame Datenhaltung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bullwhip-Effekt im Supply Chain Planning und Möglichkeiten der Reduktion durch gemeinsame Datenhaltung"

Transkript

1 Bullwhi-Effe im Suly Chain Planning und Möglicheien der Reduion durch gemeinsame Daenhalung Seminararbei im Rahmen des Seminars Suly Chain Managemen Sommersemeser 00/01 vorgeleg am

2 ii Inhal Seie 1 Einleiung 1 Die Ursachen des Bullwhi-Effees Unsicherhei bei Nachfragerognosen 3. ange ieferzeien 3.3 Besellgrößenlanung 3.4 Preisfluuaionen 4.5 Nachfrageüberhänge 5 3 Das mahemaische Modell Zwei-Sufen Modell Moving Average Forecass Exonenial Smoohing Forecass 8 3. Mehrere Veräufer und ein Produzen 9 4 Der Einfluss der gemeinsamen Daenhalung Gemeinsame Daenhalung Keine gemeinsame Daenhalung Schlussfolgerung 11 5 Zusammenfassung und Mehoden 1 zur Gegenseuerung ieraurverzeichnis 14 Abbildungsverzeichnis Abbilding 1.1 ianzversärung der Besellmengen enlang der ieferee 1

3 1 1 Einleiung Eine wichige Beobachung im Suly Chain Managemen (SCM) is der sogenanne Bullwhi-Effe (Peischenhieb), der eine ianzerhöhung bei der Nachfrage enlang des Informaionsflusses in der ieferee (Suly Chain) bedeue. 1 Nach ee, Padmanabhan und Whang wurde dieser Begriff von Procer & Gamble (P&G) geräg. Vor einiger Zei bemere P&G, dass Nachfrage nach ihren Windeln (Pamers) seiens der Endunden nur unbedeuend schwane, bei den Großhändlern jedoch bereis überraschend groß war. Als P&G ihre Maerialbesellungen bei den Zulieferern, wie z.b. 3M, überrüfe, waren die Schwanungen am särsen. Obwohl die Konsumenen, hier die Babies, die Windeln in gleichmäßigen Mengen verbrauchen, versär sich die ianz enlang der ieferee. Abbilding 1.1 ianzversärung der Besellmengen enlang der ieferee 3 1 Vgl. awrenz,hildebran, Nenninger, Suly Chain Managemen, 000, Seie 37 Vgl. ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie 93 3 ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie 94

4 Ohne wirliche Produveraufszahlen zu wissen, müssen sich die Firmen auf die Besellmengenmuser der Weierveräufer verlassen, um die Produnachfrage vorauszusagen, Kaaziäslanung durchzuführen, agerbesände zu onrollieren und den Produionslan aufzusellen. Die saren Nachfrageschwanungen sind ein großes Problem für das Managemen. Die Auswirungen solcher Schwanungen önnen sein: große agerbesände mangelhafe Vorhersagen der zuünfigen Produnachfrage uneffiziene Kaaziäsnuzung schlecher Kundenservice bei langen Rücsänden unsichere Produionslanung und hohe Kosen im Falle von Änderrungen (Schnellversand, Übersunden). 4 Um das Problem der Informaionsverzerrung zu lösen, müssen die Firmen zuers versehen, was den Bullwhi-Effe erzeug, um so Sraegien enwiceln zu önnen, die ihm engegenwiren. Moderne Firmen in verschiedenen Indusriebranchen haben herausgefunden, dass sie diesen Aufschauelungsrozess onrollieren und ihr Performance durch die Koordinaion des Informaionsausausches und der Planung enlang der ganzen ieferee seigern önnen. 5 In dieser Seminararbei wollen wir die Möglichei der Reduion durch gemeinsame Daenhalung unersuchen. Zuers werden im zweien Kaiel die Ursachen des Bullwhi-Effees disuier. Im drien Kaiel wird ein mahemaisches Modell zur Beschreibung des Effees und der Einwirung von Forecasing(Vorhersage)-Technien und ieferzeien berachen. Diese Ergebnisse helfen uns bei der Unersuchung der Reduionsmöglicheien durch die gemeinsame Daenhalung im vieren Kaiel. Zum Schluss, im fünfen Kaiel, folg eine Zusammenfassung der Ergebnisse und es werden einige Mehoden zur Gegenseuerung vorgesell. 4 Vgl. ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie 93 5 Vgl. ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie 95

5 3 Die Ursachen des Bullwhi-Effees Die bese Illusraion des Bullwhi-Effees is das sogenanne Beer Disribuion Game. In diesem Siel übernehmen die Teilnehmer die Rollen von Konsumenen, Einzelhändlern, Großhändlern und ieferanen einer oulären Biermare. Die Sieler önnen nich mieinander ommunizieren und müssen ihre Besellenscheidungen nur aufgrund der Besellungen des in der Kee benachbaren Sielers reffen. Alle Besellmuser erweisen eine gemeinsame Eigenschaf: als Konsequenz des raionalen Verhalens der Sieler in der iefereeninfrasruur nimm die ianz enlang des Informaionsflusses immer zu. 6 Es sind fünf wichigen Ursachen, die den Bullwhi-Effe erzeugen..1 Unsicherhei bei Nachfragerognosen Jedes Unernehmen in der ieferee benuz eine einfache Mehode, wie z.b. moving average oder exonenial smoohing, um die Nachfrage vorauszusagen und danach die Produion-, Kaaziäen- und Maeriallanung durchzuführen. Diese Vorhersagen basieren of auf den vergangenen Besellmengen der unmielbaren Parnern in der ieferee und werden als ein Signal über die zuünfige Produnachfrage berache. Die Besellungen zum ieferanen siegeln die Menge wieder, die man brauch um die zuünfige Nachfrage zu erfüllen und schließ wenn nöig dami verbundene Sicherheisbesände ein. 7. ange ieferzeien Die ieferzeien (leadimes) sind definier als Zeien zwischen der Abgabe der Besellung und dem Emfang der ieferung. Bei langen ieferzeien is es nich ungewöhnlich, dass man größere Sicherheisbesände brauch, was die Nachfrageschwanungen enlang der ieferee versär. 8.3 Besellgrößenlanung Jedes Berieb in der ieferee mach seine Besellungen nach einer Besandüberwachungsmehode. Die Besände werden oninuierlich geleer, aber die Firmen machen nich sofor ihre Besellungen. Sie saeln oder 6 Vgl. Serman, Modeling Managerial Behavior, 1989, Seien Vgl. ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie 95 8 Vgl. ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie 95

6 4 aumulieren ihre Nachfrage bevor sie eine Besellung an den ieferanen abgeben. Es exisieren zwei Formen der Besellgrößenlanung: eriodic ordering und ush ordering. Die eriodischen Besellungen önnen in einem Wochen-, Zweiwochen- oder sogar Monaszylus erfolgen. Es gib mehrere Gründe für diese Besellzylen. Of önnen die ieferanen häufige Besellverarbeiung nich durchführen, weil der Zei- und Kosenaufwand dafür berächlich werden ann. Zum anderen, machen viele Produzenen ihre Einaufsbesellungen ers dann, wenn sie eine Maerialbedarfslanung (Maerial Requirenmens Planning) durchführen. Dies geschieh ofmals nur einmal im Mona. Die Firmen mi leinen Absazmengen ziehen regelmäßige zylische Besellverhalen vor, aber wenn die Mehrhei der Firmen ihre Einaufsbesellungen am Anfang (am Ende) des Monas vornehmen, vergrößer dieses Verhalen den Billwhi-Effe.. Noch ein Hindernis für die häufigere Besellungen sind die Transorosen. Hier sind wesenliche Unerschiede zwischen Preisen für die Vollbeladung (Full-Truc- oad) und die Teilbeladung (ess-than-truc-oad). Dadurch enseh ein großer Anreiz bei der Maerialbesellung Vollbeladung zu erzielen und es ann zu Verlängerung der Besellzylen führen. Im Falle von ush ordering, erfahren die Firmen einen Andrang in der Nachfrage von den Veräufern, die ihre Veraufsquoe noch füllen müssen und auf Vorra und vorzeiig besellen. Für die ieferanen sind solche Besellungen noch unberechenbarer. 9.4 Preisfluuaionen In Folge der araiven Preisolii der Produzenen (Preisnachlässe, Sonderangeboe, Rabae, Guscheine usw.) aufen die Kunden im voraus mehr als sie unmielbar brauchen; sie aufen in großen Mengen und decen sich für die Zuunf ein. Die Besellungen der Kunden ensrechen dann nich mehr ihrem eigenen Verbrauch, die ianz wird größer und es ri der Bullwhi- Effe ein. Wenn die Preisfluuaion exisier, dann sind die Käufe im voraus eine raionale Enscheidung, solange die Kosen für die agerung der Produe 9 Vgl. ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie 96

7 5 niedriger als der Preisnachlass sind. Obwohl einige Firmen Preisfluuaion fördern, müssen sie meisens selbs daruner leiden. Im Angesich großer Schwanungen, müssen die Firmen of mi Übersunden große Nachfrage bewäligen und bei leiner Nachfrage die Produion einsellen. Alernaiv önnen sie große agerbesände bilden, wenn sie Nachfrageschwanungen erwaren. In beiden Fällen erhöhen sich die Kosen, die sich aber auf die Preisolii der Unernehmen zurüczuführen sind Nachfrageüberhänge Wenn die Nachfrage nach einem Produ das ieferoenial überseig, muss der Produzen seine ieferungen raionieren. Im einem Fall ann er seine ieferungen roorional zu den Besellmengen aufeilen. Wissend über diese Tasache, versuchen die Kunden in größeren Mengen als sie brauchen zu besellen. Säer, wenn die Nachfrage nachläss, bleiben die Besellungen lözlich aus und die Sornierungen häufen sich. Diese scheinbare Überreaion der Kunden auf die Nachfrageüberhänge resulier aus den vernünfigen, öonomischen Enscheidungen der Konsumenen. Aufgrund solcher Verhalensmuser (Shorage Game) önnen die Produzenen sehr wenig Informaionen über die asächliche Produnachfrage aus den Besellungen der Kunden ableien, besonders bei der Einführung eines neuen Produes Das mahemaische Modell In diesen Abschni wird nich nur der Ausmaß der ianzseigerung in jeder Sufe der ieferee demonsrier, sondern auch die Zusammenhänge zwischen Nachfragevereilung, Forecasing-Technien, ieferzeien und der ianzseigerung gezeig Zwei-Sufen-Modell Zuers gehen wir von einer einfachen ieferee aus. Diese beseh aus einem Veräufer, der die Konsumenennachfrage D nach einem Produ zum 10 Vgl. ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie Vgl. ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie 98 1 Vgl. Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi, Managerial Insighs, 1998, Seie 4

8 6 Zeiun beobache und eine Menge q des Produes bei dem Produzenen besell. Angenommen die Konsumnachfrage sei eine Zufallsvariable: D = µ + ρ 1 + ε, D wobei µ eine nichnegaive Konsane und ρ der Korrelaionsarameer mi ρ <1 is. Die Fehlererme ε sind unabhängige, idenisch und symmerisch vereile iablen mi der Erwarung 0 und der ianz σ. Wir sezen auch eine onsane ieferzei voraus, d.h. dass der Veräufer, der eine Besellung an Ende der Periode abgegeben ha, die ieferung ers am Anfang der Periode µ = 1 ρ σ 1 ρ + beomm. eich zu zeigen is, dass E ( D ) und ( D ) = (Übungsaufgabe!). Diese Nachfragevereilung wird bei vielen Auoren, die den Bullwhi-Effe analysieren, angenommen. Für ρ = 0 is die Nachfrage unabhängig und idenisch vereil (i.i.d) mi Erwarung µ und ianz σ. 13 Eine weiere Voraussezung is auch, dass die Veräufer für die Besandsonrolle ein einfaches Verfahren, wie z.b. order-o-u invenory olicy, anwenden. Nach diesem Verfahren wird der Besellzeiun durch die Menge y wie folg besimm: y = µ ˆ + zσˆ wobei µˆ eine Schäzung für die erwaree Nachfrage während der ieferzei, σˆ eine Schäzung für die Sandardabweichung der Fehlererme während der ieferzei und z ein Parameer für das Erreichen des gewünschen evels is. Es is beann, dass für die Normalvereilung und i.i.d Nachfrage diese Form der Besandonrolle oimal is Moving Average Forecass Um die Besandonrolle durchführen zu önnen, müssen die Veräufer die Erwarung und die Sandardabweichung der Nachfrage auf der Grundlage der beobacheen Kundennachfrage schäzen. Angenommen, die Veräufer benuzen eine der einfachsen Vorhersagenechnien, moving average. Bei diesen Verfahren wird in jeder Periode die Erwarung der Nachfrage während 13 Vgl. Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi, Managerial Insighs, 1998, Seie 4,43 14 Vgl. Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi, Managerial Insighs, 1998, Seie 40

9 7 der ieferzei geschäz als ˆ = µ, wobei µ ˆ Nachfrage in den lezen Perioden berechne wird, also = D i 1 i ˆµ =. µˆ als der Durchschni der Die Schäzung der Sandardabweichung der Fehlererme während der ieferzei erfolg mi Hilfe der Sandardabweichung des Fehlerermes einzelnen Perioden, also wobei dann ˆ σ ρ = i 1 = C, ( ε ) i ε = ˆ in D µ C, ρ eine onsane Funion von und ρ is. Um den Bullwhi- Effe mahemaisch zu beschreiben, müssen wir den Quoienen zwischen der ianz von q (der Besellmenge des Veräufers) und der ianz von (beobachee Kundennachfrage) berachen. Zu diesem Zwec schreiben wir als q = + y y 1 D 1. Man beache, dass q auch negaiv werden ann. In diesem Fall wird vorausgesez, dass die überschüssige Besände ohne Kosen zurüc geschic werden. Diese Voraussezung ha aber eine große Auswirungen auf weiere Ergebnisse. 15 D q Können µˆ und σˆ geschäz werden, gelang man nach einigen Rechenschrien (siehe Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi) zum folgenden Ergebnis: MA ( q ) ( D) ( ρ ) Die Gleichhei is im Falle z = 0 erreich. Die Berachung dieser Ungleichung ermöglich einige Folgerungen: man sieh sofor, dass die Unergrenze des Quoienen eine Funion mi drei Parameer, und ρ is. Der Einfluss von und is inuiive sofor lar. Mi größeren ieferzeien versär sich die ianz und mi dem größeren Beobachungsraum verringer sie sich. Der. 15 Vgl. Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi, Managerial Insighs, 1998, Seie 43

10 8 Korrelaionsoeffizien ρ ha auch einen saren Einfluss auf die Versärung der ianz. Is ρ = 0, d.h. wenn die Nachfrage i.i.d is, dann folg: MA ( q ) 1+ + ( D) Is ρ > 0, d.h. die Nachfrage is osiiv orrelier, dann wird die ianzversärung mi größeren ρ leiner. Is < 0 gerade und ( 1 ) > 1 ρ, dann is ( 1 ) < 1 ρ für ρ für ungerade. Dies bedeue, dass Die Unergrenze für die Versärung der ianz für gerade is leiner als für ungerade Exonenial Smoohing Forecass Obere Analyse ann auf jede andere Forecasing-Techni angewand werden, z.b. auf exoneniales Gläen, die meis verbreiee Mehode in der Praxis. Bei dieser Mehode schäz der Veräufer die erwaree Nachfrage während der ieferzei als ˆ = µ mi ˆ 1 ( 1 ) ˆ = αd + α µ 1 µ ˆ der Praxis is 0 <α 0. 3 üblich. Können wieder µ, wobei 0 <α 1 is. In µˆ und σˆ geschäz werden, dann önnen wir analoge Analyse durchführen und gelangen zum folgenden Ergebnis: wobei ES ( q ) 1 ρ 1+ ( ) α + D α 1 βρ α β = 1 α und die Gleichhei im Falle z = 0 erreich is. Auch hier is die Unergrenze des Quoienen eine Funion mi drei Parameer, α und ρ. Der Einfluss der ieferzeien und des Gläungsarameers is inuiiv versändlich. Mi größeren ieferzeien wird die ianzversärung größer. Mi seigendem α wird die lezen beobachee Nachfrage särer gewiche, was zur ianzerhöhung führen ann. Der Korrelaionsoeffizien ρ ha auch hier einen Einfluss auf die ianzversärung. Is ρ = 0, dann is ES ( q ) α 1+ α + ( D) α., 1 ρ Für ρ > 0 is < 1 1 βρ und für < 0 1 ρ ρ is > 1. 1 βρ 16 Vgl. Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi, Managerial Insighs, 1998, Seie 44

11 9 Demnach is für osiiv orreliere Nachfrage die ianzerhöhung leiner als bei der i.i.d Nachfrage und ungeehr für negaiv orreliere Nachfrage größer Mehrere Veräufer und ein Produzen Das oben berachee Modell is zu einfach und siegel nich die Komlexiä einer realen Suly Chain. Die Ergebnisse önnen aber leich z.b auf den Fall mehrerer Veräufer überragen werden. Sei eine ieferee mi n Veräufern und einem Produzenen gegeben. Veräufer beobache zum Zeiun -1 die Kundennachfrage D 1, benuz die moving average Mehode mi Perioden um die Erwarung µˆ und die Sandardabweichung σ ˆ der Nachfrage während, der ieferzei vorherzusagen, besimm die oder-u-o Menge y und mach eine Besellung q beim Produzenen. Wenn wir wie in dem oberen Abschni voraussezen, dass überschüssige Besände ohne Kosen zurücgeschic werden önnen, beomm man q y y + 1 D 1 =. Wir sezen hier gleiche ieferzeien für alle Veräufer voraus, obwohl die Rechnungen auch um verschiedene ieferzeien für jeden Veräufer erweierbar sind. Der Produzen beomm Besellungen von n Veräufern in der Periode. Die gesame, beselle Menge is dann Q = = q 1 n. Um den Bullwhi-Effe in diesem Fall zu unersuchen, werden ianz der gesamen besellen Menge und die ianz der gesamen Kundennachfrage gegenübergesell. Uner der Annahme über i.i.d Nachfrage beomm man als Ergebnis: ( Q) n D ) = 1 ( Die Gleichhei is im Falle z = 0 erreich. Man sieh sofor, dass die Unergrenze der relaiven ianzerhöhung im Fall mehrerer Veräufern idenisch mi der Unergrenze im Fall eines einzigen Veräufers is Der Einfluss der gemeinsamen Daenhalung Eine der häufigsen Vorschlägen zur Reduion des Bullwhi-Effees is die gemeinsame Daenhalung der Nachfrageinformaionen in der ieferee. 17 Vgl. Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi, Managerial Insighs, 1998, Seie 45,46 18 Vgl. Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi, Managerial Insighs, 1998, Seie 46

12 10 Wenn die Daen über die Nachfrage an jeder Sufe der Suly Chain beann sind, werden die Vorhersagen nich mehr auf der Grundlage der Besellmengen der unmielbaren Geschäfsarner, die größere Schwanungen aufweisen önnen, sondern auf der Grundlage originärer Daen geroffen. Um den Einfluss der gemeinsamen Daenhalung auf den Bullwhi-Effe zu unersuchen, werden im folgenden zwei Fälle disuier: mi und ohne gemeinsame Daenhalung Gemeinsame Daenhalung Berachen wir jez eine mehrsufige ieferee, in der die erse Sufe (z.b. Einzelhändler) die omleen Nachfragedaen jeder anderen Sufe zur Verfügung sell. Angenommen, dass alle Miglieder der Suly Chain die moving average Mehode mi Perioden zur Schäzung der Nachfrageerwarung benuzen und dass wir eine i.i.d Nachfrage haben. Da alle die gleiche Nachfrageinformaionen haben, bilden auch alle die gleiche Schäzung für die Nachfrageerwarung, und zwar ˆµ i = 1 = Anschließend wird noch vorausgesez, dass in jeder Sufe die folgende orderu-o Mehode angewende wird: Die order-u-o Menge y der Sufe wird D i besimm als y = µˆ. Dies is der Sezialfall der vorherigen order-u-o Mehode mi z = 0. Mi der beannen Analyse beomm man folgenden Zusammenhang zwischen der ianz der Besellmenge der ianz der Kundennachfrage D: ( q ) ( D) ( i ) ( i ) i= 1 i= 1 + = 1 +. q in der Sufe und In diesem Fall is die Gleichung ähnlich der aus dem Zwei-Sufen-Modell, allerdings sind die einfachen ieferzeien durch die i = hier versär sich die ianz enlang der ieferee. 0 1 i ersez. Aber auch 19 Vgl. Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi, Managerial Insighs, 1998, Seie Vgl. Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi, Managerial Insighs, 1998, Seie 431,43

13 11 4. Keine gemeinsame Daenhalung Berachen wir jez eine ieferee wie oben, aber ohne gemeinsame Daenhalung. In diesem Fall sellen die Einzelhändler die Informaionen über Kundennachfrage den anderen Teilnehmern der ieferee nich zur Verfügung. Dies bedeue, dass jede Sufe der Suly Chain ihre Nachfragerognosen auf der Grundlage der Besellmuser ihrer unmielbaren Parner mach. Angenommen, jede Sufe befolg eine order-u-o Mehode von der Form: ( ) ˆ y = µ, wobei die ieferzei zwischen den Sufen und + 1 is, = D (1) i 1 i ˆµ = und 1 = 1 q ( ) j 1 j ˆµ =. Hier is q die Besellmenge der Sufe zum Zeiun. In diesem Fall beommen wir folgende Unergrenze für die ianzversärung: ( q ) ( ) D i= 1 i i Der Ausdruc für die Unergrenze is ähnlich dem aus dem Zwei-Sufen- Modell, auch hier wird die ianz enlang der ieferee immer größer, allerdings wird die ianzvergrößerung in jeder Sufe muliliaiv versär Schlussfolgerung Um den Einfluss der gemeinsamen Daenhalung auf den Bullwhi-Effe zu besimmen, müssen wir die ianzerhöhung in der Suly Chain in beiden Fällen mieinander vergleichen. Wie wir schon gesehen haben, erfolg in jedem Fall eine ianzerhöhung enlang der ieferee. Der Unerschied der beiden Syseme lieg in der Termen für die ianzversärung von einer Sufe zur anderen. Bei der gemeinsamen Daenhalung is die ianzzunahme in jeder Sufe eine addiive Funion von der ieferzei und dem Quadra der ieferzei, andererseis, wenn eine gemeinsame Daenhalung vorlieg, is die unere Grenze für die ianzzunahme eine muliliaive Funion. Man ann abschließend sagen, dass die gemeinsame Daenhalung den Bullwhi-Effe bedeuend reduzieren ann, aber nich omle ausschließen, sogar wenn in 1 Vgl. Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi, Managerial Insighs, 1998, Seie 43,433

14 1 jeder Sufe einer ieferee gleiche Mehoden für die Nachfragerognosen und für die Besandsonrolle benuz wird. 5 Zusammenfassung und Mehoden zur Gegenseuerung In dieser Seminararbei wurde demonsrier, dass der Phänomen, beann als der Bullwhi-Effe, aus den öonomisch raionalen Enscheidungen der Teilnehmer einer ieferee resulier. Zum Teil wird er auch durch die mehrfachen Nachfragerognosen versär. Wenn die Unernehmen die Schäzungen für die Erwarung und die ianz der Nachfrage basierend auf den Besellmusern ihrer unmielbaren Geschäfsarner eriodisch aualisieren, versär sich die ianz enlang der Kee. Weierhin wurde gezeig, dass die gemeinsame Daenhalung den Bullwhi-Effe bedeuend reduzieren (aber nich vollommen ausschließen) ann. Sogar wenn alle Sufen einer ieferee gleiche Forecasing-Technien und gleiche Besellraien oder Besandsonrollen benuzen, exisier der Bullwhi-Effe immer noch. 3 ee, Padmanabhan und Whang schlagen auch weiere Mehoden zur Gegenseuerung des Bullwhi-Effees vor. Durch die Reduzierung der Nachfrageschwanungen schon bei den Endunden ann der Aufschauelungsrozess gehemm werden. Geringere ianz am Anfang der Kee bedeue, dass die Schwanungen am Ende auch leiner werden. Dies ann z.b. durch die Preissabilisierung geschehen. Wenn die Einzelveräufer every day low ricing (EDP) bereiben, dann bieen sie ein Produ immer zu einem fesen, niedrigen Preis an und nich mehr zu einem regulären Preis mi eriodischen Preisreduzierungen. Durch die Eliminierung der Preisschwanungen, werden die Anreize zu Hamseräufen bei den Kunden genommen. 4 Bei den Nachfrageüberhängen, um den Shorage Gaming auszuschließen, önnen die ieferanen nich die Kunden mi den höchsen Besellungen, sondern mi den höchsen Veräufen in der Vergangenhei vorziehen. Die Vgl. Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi, Managerial Insighs, 1998, Seie Vgl. Chen, Drezner, Ryan, Simchi-evi, Managerial Insighs, 1998, Seie Vgl. ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie 101

15 13 Offenlegung der Maerial- und Kaaziässiuaion gegenüber Kunden ann auch die Schwanungen in der Nachfrage reduzieren. 5 Unsere Ergebnisse zeigen, dass die langen ieferzeien einen großen Einfluss auf die ianzerhöhung haben. Die Verürzung der ieferzeien ann den Bullwhi-Effe bedeuend reduzieren. Es wurde auch der Zusammenhang zwischen den ieferzeien und der Forecasing-Techni demonsrier. Bei der moving average Mehode z. B. müssen bei längeren ieferzeien mehr Vergangenheiswere der Besellmengen für die Prognosen benuz werden ( ), um den Aufschauelungsrozess zu hemmen. Große Auswirung auf die ieferzeien ha auch die Besellgrößenlanung. Geringere Besellmengen bei gleichzeiiger höherer Besellfrequenz verringern den Bullwhi-Effe. Die Kosen einer Besellung önnen z.b. durch Einsaz von EDI (Elecrinic Daa Inerchange) und CAO (Comuer-Assised Ordering) reduzier werden. Diese Ersarnisse werden aber durch die Hohe der Kosen für die ess-than-truc-oad verschwende. Deshalb biee es sich bei leineren Besellmengen die Full-Truc-oad durch die Besellung verschiedener Produe bei einem ieferanen zu erreichen. Andererseis önnen die Unernehmen FT auch durch Third-Pary-ogisic erreichen. Dabei lassen sich die Produe unerschiedlicher, aber räumlich nahe liegenden ieferanen zu einer adung zusammenführen. 6 Zum Schluss läss sich zusammenfassen, dass höhere Kundenzufriedenhei und geringere ogisiosen aus verbesserer Kommuniaion und Kooeraion zwischen den Berieben innerhalb der Suly Chain resulieren. Z.B. bei VMI (Vendor Managed Invenory) oder CRP (Coninuous Relenishmen Program) führ der Produzen die Besandsonrollen seines Produes bei den Veräufern durch. Die Veräufer werden dabei zu assiven Parnern in der Kee. Die Produzenen müssen sich nich mehr auf die Beselldaen ihrer Kunden verlassen, und so den Bullwhi-Effe fas gänzlich vermeiden. 7 5 Vgl. ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie Vgl. ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie Vgl. ee, Padmanabhan, Whang, The Bullwhi Effec, 1997, Seie 99

16 14 ieraurverzeichnis Oliver awrenz; Knu Hildebrand; Michael Nenninger: Suly Chain Managemen, Vieweg, 000,. 37. Hau. ee; V. Padmanabhan and Seungjin Whang: The Bullwhi Effec in Suly Chains, in: Sloan Managemen Review, Vol. 38, No.3, Sring, 1997, John Serman: Modeling Managerial Behavior: Miserceion of Feedbac in a Dynamic Decision-Maing Exerimen, in: Managemen Science, Vol. 35, No.3, 1989, Fran Chen; Zvi Drezner; Jennifer K. Ryan and David Simchi-evi: The Bullwhi Effec: Managerial Insighs on he Imac of Forecasing and Informaion on iabiliy in a Suly Chain, in: Sridhar Tayur; Ram Ganeshan; Michael J. Magazine (Hrsg): Quaniaive Models for Suly Chain Managemen, Kluwer Academic Pub, 1998,

Phillips Kurve (Blanchard Ch.8) JKU Linz Riese, Kurs Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit SS 2008

Phillips Kurve (Blanchard Ch.8) JKU Linz Riese, Kurs Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit SS 2008 Phillips Kurve (Blanchard Ch.8) 151 Einleiung Inflaion und Arbeislosigkei in den Vereinigen Saaen, 1900-1960 In der beracheen Periode war in den USA eine niedrige Arbeislosigkei ypischerweise von hoher

Mehr

PPS-Auswahl und -einsatz - weniger ist mehr!

PPS-Auswahl und -einsatz - weniger ist mehr! Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Dangelmaier Einleiung Die eine Aussage dieser Überschrif is: Auswahlprozesse für die Produkionsplanung und -seuerung laufen nich immer so ab, dass schließlich das geeigneese Sysem

Mehr

Impuls-Apéro 2003: Change ERP / MRP? Spielerisch zum Erfolg. 08. Mai 2003, Zürich. Jean Philippe Burkhalter Dr. Acél & Partner AG, Zürich

Impuls-Apéro 2003: Change ERP / MRP? Spielerisch zum Erfolg. 08. Mai 2003, Zürich. Jean Philippe Burkhalter Dr. Acél & Partner AG, Zürich Impuls-Apéro 2003: Change ERP / MRP? Spielerisch zum Erfolg 08. Mai 2003, Zürich Jean Philippe Burkhaler Dr. Acél & Parner AG, Zürich Seie 1 / 13 Begriffe-Sala in der Produkionsseuerung JIT Kanban JIS

Mehr

2.1 Produktion und Wirtschaftswachstum - Das BIP

2.1 Produktion und Wirtschaftswachstum - Das BIP 2.1 Produkion und Wirschafswachsum - Das BIP DieVolkswirschafliche Gesamrechnung(VGR)is das Buchführungssysem des Saaes. Sie wurde enwickel, um die aggregiere Wirschafsakiviä zu messen. Die VGR liefer

Mehr

1. Mathematische Grundlagen und Grundkenntnisse

1. Mathematische Grundlagen und Grundkenntnisse 8 1. Mahemaische Grundlagen und Grundkennnisse Aufgabe 7: Gegeben sind: K = 1; = 18; p = 1 (p.a.). Berechnen Sie die Zinsen z. 18 1 Lösung: z = 1 = 5 36 Man beache, dass die kaufmännische Zinsformel als

Mehr

Kosten der Verzögerung einer Reform der Sozialen Pflegeversicherung. Forschungszentrum Generationenverträge Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Kosten der Verzögerung einer Reform der Sozialen Pflegeversicherung. Forschungszentrum Generationenverträge Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Kosen der Verzögerung einer Reform der Sozialen Pflegeversicherung Forschungszenrum Generaionenverräge Alber-Ludwigs-Universiä Freiburg 1. Berechnungsmehode Die Berechnung der Kosen, die durch das Verschieben

Mehr

4. Kippschaltungen mit Komparatoren

4. Kippschaltungen mit Komparatoren 4. Kippschalungen mi Komparaoren 4. Komparaoren Wird der Operaionsversärker ohne Gegenkopplung berieben, so erhäl man einen Komparaor ohne Hserese. Seine Ausgangsspannung beräg: a max für > = a min für

Mehr

Latente Wärme und Wärmeleitfähigkeit

Latente Wärme und Wärmeleitfähigkeit Versuch 5 Laene Wärme und Wärmeleifähigkei Aufgabe: Nehmen Sie für die Subsanz,6-Hexandiol Ersarrungskurven auf und ermieln Sie daraus die laene Wärme beim Phasenübergang flüssig-fes sowie den Wärmedurchgangskoeffizienen

Mehr

P. v. d. Lippe Häufige Fehler bei Klausuren in "Einführung in die ökonometrische Datenanalyse" Duisburg

P. v. d. Lippe Häufige Fehler bei Klausuren in Einführung in die ökonometrische Datenanalyse Duisburg P. v. d. Lippe Häufige Fehler bei Klausuren in "Einführung in die ökonomerische Daenanalyse" Duisburg a) Klausur SS 0 Klausuren SS 0 bis SS 03 akualisier 9. Augus 03. Sehr viele Teilnehmer rechnen einfach

Mehr

Abb.4.1: Aufbau der Versuchsapparatur

Abb.4.1: Aufbau der Versuchsapparatur 4. xperimenelle Unersuchungen 4. Aufbau der Versuchsanlage Für die Unersuchungen zum Schwingungs- und Resonanzverhalen sowie Soffausauschprozess wurde eine Versuchsanlage aufgebau. In der Abbildung 4.

Mehr

Flip - Flops 7-1. 7 Multivibratoren

Flip - Flops 7-1. 7 Multivibratoren Flip - Flops 7-7 Mulivibraoren Mulivibraoren sind migekoppele Digialschalungen. Ihre Ausgangsspannung spring nur zwischen zwei fesen Weren hin und her. Mulivibraoren (Kippschalungen) werden in bisabile,

Mehr

Zahlungsverkehr und Kontoinformationen

Zahlungsverkehr und Kontoinformationen Zahlungsverkehr und Konoinformaionen Mulibankfähiger Zahlungsverkehr für mehr Flexibilä und Mobiliä Das Zahlungsverkehrsmodul biee Ihnen für Ihre Zahlungsverkehrs- und Konenseuerung eine Vielzahl mulibankenfähiger

Mehr

3.2 Festlegung der relevanten Brandszenarien

3.2 Festlegung der relevanten Brandszenarien B Anwendungsbeispiel Berechnungen Seie 70.2 Feslegung der relevanen Brandszenarien Eine der wichigsen Aufgaben beim Nachweis miels der Ingenieurmehoden im Brandschuz is die Auswahl und Definiion der relevanen

Mehr

Motivation. Finanzmathematik in diskreter Zeit

Motivation. Finanzmathematik in diskreter Zeit Moivaion Finanzmahemaik in diskreer Zei Eine Hinführung zu akuellen Forschungsergebnissen Alber-Ludwigs-Universiä Freiburg Prof. Dr. Thorsen Schmid Abeilung für Mahemaische Sochasik Freiburg, 22. April

Mehr

Customer Lifetime Value

Customer Lifetime Value Cusomer Lifeime Value Monia Seyerle Fachhochschule Nüringen 72603 Nüringen monia.seyerle@web.de Zusammenfassung Der Cusomer Lifeime Value (CLV) is der ganzheiliche Wer eines Kunden für ein besimmes Unernehmen

Mehr

Die Halbleiterdiode. Demonstration der Halbleiterdiode als Ventil.

Die Halbleiterdiode. Demonstration der Halbleiterdiode als Ventil. R. Brinkmann hp://brinkmanndu.de Seie 1 26.11.2013 Diffusion und Drif Die Halbleierdiode Versuch: Demonsraion der Halbleierdiode als Venil. Bewegliche Ladungsräger im Halbleier: im n Leier sind es Elekronen,

Mehr

15. Netzgeräte. 1. Transformator 2. Gleichrichter 3. Spannungsglättung 4. Spannungsstabilisierung. Blockschaltbild:

15. Netzgeräte. 1. Transformator 2. Gleichrichter 3. Spannungsglättung 4. Spannungsstabilisierung. Blockschaltbild: Ein Nezgerä, auch Nezeil genann, is eine elekronische Schalungen die die Wechselspannung aus dem Sromnez (230V~) in eine Gleichspannung umwandeln kann. Ein Nezgerä sez sich meisens aus folgenden Komponenen

Mehr

Monistische Spitalfinanzierung

Monistische Spitalfinanzierung Monisische Spialfinanzierung Refera von Prof. Rober E. Leu 1. Einleiung Kennzeichnend für monisische Spialfinanzierungsmodelle is, dass die formale Finanzierungsveranworung (Zahllas) ausschliesslich bei

Mehr

Kapitel 11 Produktion, Sparen und der Aufbau von Kapital

Kapitel 11 Produktion, Sparen und der Aufbau von Kapital apiel 11 Produkion, Sparen und der Aufbau von apial Vorbereie durch: Florian Barholomae / Sebasian Jauch / Angelika Sachs Die Wechselwirkung zwischen Produkion und apial Gesamwirschafliche Produkionsfunkion:

Mehr

Lehrstuhl für Finanzierung

Lehrstuhl für Finanzierung Lehrsuhl für Finanzierung Klausur im Fach Finanzmanagemen im Winersemeser 1998/99 1. Aufgabe Skizzieren Sie allgemein die von Kassenhalungsproblemen miels (sochasischer) dynamischer Programmierung! Man

Mehr

I. Vorbemerkungen und wichtige Konzepte

I. Vorbemerkungen und wichtige Konzepte - 1 - I. Vorbemerkungen und wichige Konzee A.Warum und zu welchem Zweck bereiben wir Wirschafsheorie? 1. Zur Beanworung der ökonomischen Grundfragen Fragen der Allokaion (Ziel is die effiziene Allokaion

Mehr

Ein Optimierungsansatz für ein fortlaufendes Datenqualitätsmanagement und seine praktische Anwendung bei Kundenkampagnen

Ein Optimierungsansatz für ein fortlaufendes Datenqualitätsmanagement und seine praktische Anwendung bei Kundenkampagnen Universiä Augsburg Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl Kernkompeenzzenrum Finanz- & Informaionsmanagemen Lehrsuhl für BWL, Wirschafsinformaik, Informaions- & Finanzmanagemen Diskussionspapier WI-74 Ein Opimierungsansaz

Mehr

Unternehmensbewertung

Unternehmensbewertung Unernehmensbewerung Brush-up Kurs Winersemeser 2015 Unernehmensbewerung 1. Einführung 2. Free Cash Flow 3. Discouned-Cash-Flow-Bewerung (DCF) 4. Weighed average cos of capial (wacc) 5. Relaive Bewerung/

Mehr

Signal- und Systemtheorie for Dummies

Signal- und Systemtheorie for Dummies FB Eleroechni Ewas Signal- und Sysemheorie or Dummies Version - Juli Oh No!!!! Pro. Dr.-Ing. ajana Lange Fachhochschule Merseburg FB Eleroechni Pro. Dr.-Ing. ajana Lange Signal- und Sysemheorie or Dummies

Mehr

Analog-Elektronik Protokoll - Transitorgrundschaltungen. Janko Lötzsch Versuch: 07. Januar 2002 Protokoll: 25. Januar 2002

Analog-Elektronik Protokoll - Transitorgrundschaltungen. Janko Lötzsch Versuch: 07. Januar 2002 Protokoll: 25. Januar 2002 Analog-Elekronik Prookoll - Transiorgrundschalungen André Grüneberg Janko Lözsch Versuch: 07. Januar 2002 Prookoll: 25. Januar 2002 1 Vorberachungen Bei Verwendung verschiedene Transisor-Grundschalungen

Mehr

Hamburg Kernfach Mathematik Zentralabitur 2013 Erhöhtes Anforderungsniveau Analysis 2

Hamburg Kernfach Mathematik Zentralabitur 2013 Erhöhtes Anforderungsniveau Analysis 2 Hmburg Kernfch Mhemik Zenrlbiur 2013 Erhöhes Anforderungsniveu Anlysis 2 Smrphones Die Mrkeinführung eines neuen Smrphones vom Elekronikherseller PEAR wird ses ufgereg erwre. Zur Modellierung der Enwicklung

Mehr

Seminararbeitspräsentation Risiko und Steuern. On the Effects of Redistribution on Growth and Entrepreneurial Risk-taking

Seminararbeitspräsentation Risiko und Steuern. On the Effects of Redistribution on Growth and Entrepreneurial Risk-taking Seminararbeispräsenaion Risiko und Seuern On he Effecs of Redisribuion on Growh and Enrepreneurial Risk-aking aus der Vorlesung bekann: Posiionswahlmodell Selbssändigkei vs. abhängige Beschäfigung nun

Mehr

WORKING PAPERS Arbeitspapiere der Betrieblichen Finanzwirtschaft

WORKING PAPERS Arbeitspapiere der Betrieblichen Finanzwirtschaft WORKING PAPERS Arbeispapiere der Berieblichen Finanzwirschaf Lehrsuhl für Beriebswirschafslehre, insbes. Beriebliche Finanzwirschaf Bfw29V/03 Zusandsabhängige Bewerung mi dem sochasischen Diskonierungsfakor

Mehr

Warum ist die Frage, wem ein Leasingobjekt zugerechnet wird, wichtig? Welche Vorteile kann ein Leasinggeber (eine Leasinggesellschaft) ggf. erzielen?

Warum ist die Frage, wem ein Leasingobjekt zugerechnet wird, wichtig? Welche Vorteile kann ein Leasinggeber (eine Leasinggesellschaft) ggf. erzielen? 1) Boschafen von Kapiel 7 Welche Eigenschafen ha ein Finanzierungs-Leasing-Verrag? Warum is die Frage, wem ein Leasingobjek zugerechne wird, wichig? FLV, vollkommener Kapialmark und Gewinnseuer Welche

Mehr

Kondensator und Spule im Gleichstromkreis

Kondensator und Spule im Gleichstromkreis E2 Kondensaor und Spule im Gleichsromkreis Es sollen experimenelle nersuchungen zu Ein- und Ausschalvorgängen bei Kapaziäen und ndukiviäen im Gleichsromkreis durchgeführ werden. Als Messgerä wird dabei

Mehr

Investment under Uncertainty Princeton University Press, New Jersey, 1994

Investment under Uncertainty Princeton University Press, New Jersey, 1994 Technische Universiä Dresden Fakulä Wirschafswissenschafen Lehrsuhl für Energiewirschaf (EE 2 ) Prof. Dr. C. v. Hirschhausen / Dipl.-Vw. A. Neumann Lesebeweis: Avinash K. Dixi und Rober S. Pindyck Invesmen

Mehr

Moderne Software zur Erstellung und Verwaltung von PC-gestützten Schweißparametern und Schweißprogrammen für MIG/MAG-Stromquellen

Moderne Software zur Erstellung und Verwaltung von PC-gestützten Schweißparametern und Schweißprogrammen für MIG/MAG-Stromquellen Moderne Sofware zur Ersellung und Verwalung von PC-gesüzen Schweißparameern und Schweißprogrammen für MIG/MAG-Sromquellen S. Kröger, Mündersbach und R. Killing, Solingen Einleiung Jede Schweißaufgabe erforder

Mehr

8. Betriebsbedingungen elektrischer Maschinen

8. Betriebsbedingungen elektrischer Maschinen 8. Beriebsbedingungen elekrischer Maschinen Neben den Forderungen, die die Wirkungsweise an den Aufbau der elekrischen Maschinen sell, müssen bei der Konsrukion noch die Bedingungen des Aufsellungsores

Mehr

Fallstudie zu Projektbezogenes Controlling :

Fallstudie zu Projektbezogenes Controlling : Projekbezogenes Conrolling SS 2009 Fallsudie zu Projekbezogenes Conrolling : Thema: Erfolgspoenzialrechnung Lehrsuhl für Beriebswirschafslehre, insb. Conrolling Projekbezogenes Conrolling SS 2009 LITERATUR

Mehr

Aufgaben zur Zeitreihenanalyse (Kap. 5)

Aufgaben zur Zeitreihenanalyse (Kap. 5) Prof. Dr. Reinhold Kosfeld Fachbereich Wirschafswissenschafen Aufgaben zur Zeireihenanalyse (Kap. 5) Aufgabe 5.1 Welches Phänomen läss sich mi ARCH-Prozessen modellieren und welche prognosische Relevanz

Mehr

Mathematik III DGL der Technik

Mathematik III DGL der Technik Mahemaik III DGL der Technik Grundbegriffe: Differenialgleichung: Bedingung in der Form einer Gleichung in der Ableiungen der zu suchenden Funkion bis zu einer endlichen Ordnung aufreen. Funkions- und

Mehr

Praktikum Grundlagen der Elektrotechnik Versuch 5. Matrikelnummer:... ...

Praktikum Grundlagen der Elektrotechnik Versuch 5. Matrikelnummer:... ... FH D FB 3 Fachhochschule Düsseldorf Universiy of Applied Sciences Fachbereich Elekroechnik Deparmen of Elecrical Engineering Prakikum Grundlagen der Elekroechnik Versuch 5 Name Marikelnummer:... Anesa

Mehr

V 321 Kondensator, Spule und Widerstand Zeit- u. Frequenzverhalten

V 321 Kondensator, Spule und Widerstand Zeit- u. Frequenzverhalten V 32 Kondensaor, Spule und Widersand Zei- u. Frequenzverhalen.Aufgaben:. Besimmen Sie das Zei- und Frequenzverhalen der Kombinaionen von Kondensaor und Widersand bzw. Spule und Widersand..2 Ermieln Sie

Mehr

So prüfen Sie die Verjährung von Ansprüchen nach altem Recht

So prüfen Sie die Verjährung von Ansprüchen nach altem Recht Akademische Arbeisgemeinschaf Verlag So prüfen Sie die von Ansprüchen nach alem Rech Was passier mi Ansprüchen, deren vor dem bzw. 15. 12. 2004 begonnen ha? Zum (Sichag) wurde das srech grundlegend reformier.

Mehr

Kurs 9.3: Forschungsmethoden II

Kurs 9.3: Forschungsmethoden II MSc Banking & Finance Kurs 9.3: Forschungsmehoden II Zeireihenanalyse Lernsequenz 03: Einführung in die sochasische Modellierung November 014 Prof. Dr. Jürg Schwarz Folie Inhal Ziele 6 Saische vs. dynamische

Mehr

Machen Sie Ihre Kanzlei fi für die Zukunf! Grundvoraussezung für erfolgreiches Markeing is die Formulierung einer Kanzleisraegie. Naürlich, was am meisen zähl is immer noch Ihre fachliche Kompeenz. Aber

Mehr

Grundgebiete der Elektrotechnik II Feedbackaufgabe: Transiente Vorgänge

Grundgebiete der Elektrotechnik II Feedbackaufgabe: Transiente Vorgänge heinisch-wesfälische Technische Hochschule Aachen Insiu für Sromricherechni und Elerische Anriebe Universiäsprofessor Dr. ir. i W. De Doncer Grundgebiee der Eleroechni II Feedbacaufgabe: Transiene Vorgänge

Mehr

26 31 7 60 64 10. 16 6 12 32 33 9

26 31 7 60 64 10. 16 6 12 32 33 9 Lineare Algebra / Analyische Geomerie Grundkurs Zenrale schrifliche Abiurprüfungen im Fach Mahemaik Aufgabe 4 Fruchsäfe in Berieb der Geränkeindusrie produzier in zwei Werken an verschiedenen Sandoren

Mehr

Abiturprüfung Baden-Württemberg 1986

Abiturprüfung Baden-Württemberg 1986 001 - hp://www.emah.de 1 Abirprüfng Baden-Würemberg 1986 Leisngskrs Mahemaik - Analysis Z jedem > 0 is eine Fnkion f gegeben drch f x x x e x ; x IR Ihr Schabild sei K. a Unersche K af Asympoen, Schnipnke

Mehr

Information zum Dimmen von LED-Lichtquellen

Information zum Dimmen von LED-Lichtquellen nformaion zum Dimmen von LED-Lichquellen Zenralverband Elekroechnik- und Elekronikindusrie mpressum nformaion zum Dimmen von LED-Lichquellen Herausgeber: ZVE - Zenralverband Elekroechnikund Elekronikindusrie

Mehr

Ökonomische Potenziale einer Online-Kundenwertanalyse zur gezielten Kundenansprache im Internet

Ökonomische Potenziale einer Online-Kundenwertanalyse zur gezielten Kundenansprache im Internet Ökonomische Poenziale einer Online-Kundenweranalyse zur gezielen Kundenansprache im Inerne von Julia Heidemann, Mahias Klier, Andrea Landherr, Florian Probs Dezember 2011 in: D. C. Mafeld, S. Robra-Bissanz

Mehr

Fünfte Untersuchung zu den quantitativen Auswirkungen von Solvabilität II (Quantitative Impact Study 5 QIS 5)

Fünfte Untersuchung zu den quantitativen Auswirkungen von Solvabilität II (Quantitative Impact Study 5 QIS 5) Fünfe Unersuchung zu den quaniaiven Auswirkungen von Solvabiliä II (Quaniaive Impac Sudy 5 QIS 5) Anleiung zur inflaionsneuralen Bewerung in der Krankenversicherung nach Ar der Lebensversicherung Inhalsverzeichnis

Mehr

Seminar Bewertungsmethoden in der Personenversicherungsmathematik

Seminar Bewertungsmethoden in der Personenversicherungsmathematik Seminar Bewerungsmehoden in der Personenversicherungsmahemaik Technische Reserven und Markwere I Sefanie Schüz Mahemaisches Insiu der Universiä zu Köln Sommersemeser 2010 Bereuung: Prof. Hanspeer Schmidli,

Mehr

Bericht zur Prüfung im Oktober 2007 über Finanzmathematik und Investmentmanagement

Bericht zur Prüfung im Oktober 2007 über Finanzmathematik und Investmentmanagement Berich zur Prüfung im Okober 7 über Finanzmahemaik und Invesmenmanagemen (Grundwissen) Peer Albrech (Mannheim) Am 5 Okober 7 wurde zum zweien Mal eine Prüfung im Fach Finanzmahemaik und Invesmenmanagemen

Mehr

Leitfaden zum. sysshares Large Cap Europe MinRisk TR Index. Version 1.0 vom 25.03.2015

Leitfaden zum. sysshares Large Cap Europe MinRisk TR Index. Version 1.0 vom 25.03.2015 Leifaden zum sysshares Large Ca Euroe MinRisk TR Index Version 1.0 vom 25.03.2015 1 Inhal Einführung 1 Parameer des Index 1.1 Kürzel und ISIN 1.2 Sarwer 1.3 Vereilung 1.4 Preise und Berechnungsfrequenz

Mehr

HAFixD Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA Baader Bank AG Bayerische Börse AG Juni 2015 Leitfaden zum Aktienindex HAFixD Seite 1/14

HAFixD Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA Baader Bank AG Bayerische Börse AG Juni 2015 Leitfaden zum Aktienindex HAFixD Seite 1/14 Leifaden zum Akienindex HAFixD Seie 1/14 Leifaden zum Akienindex HAFixD* Juni 2015 * Der HAFixD is ein Index der, der von der Baader Bank AG berechne und von der Bayerische Börse AG über die Börse München

Mehr

Garantiekosten in der Altersvorsorge Entwicklung eines Garantiekostenindexes

Garantiekosten in der Altersvorsorge Entwicklung eines Garantiekostenindexes Garaniekosen in der Alersvorsorge Enwicklung eines Garaniekosenindexes Auoren der Sudie Maximilian Renz Prof. Dr. Olaf Soz Professur für Asse Managemen Frankfur School of Finance & Managemen Sonnemannsr.

Mehr

Saisonbereinigung ökonomischer Zeitreihen: Das Beispiel BIP

Saisonbereinigung ökonomischer Zeitreihen: Das Beispiel BIP Jürgen Kähler, Nicolas Pinkwar Saisonbereinigung ökonomischer Zeireihen: Das Beispiel BIP IWE Working Paper Nr. 01-2009 ISSN: 1862-0787 Erlangen, Dezember 2009 Insiu für Wirschafswissenschaf (Insiu of

Mehr

Warnung der Bevölkerung

Warnung der Bevölkerung Bonn, Sepember 2012 Warnung der Bevölkerung Die heuige Konzepion der Warnung Zu den Grundpfeilern des Zivil- und Kaasrophenschuzes gehör es, die Bevölkerung angemessen, rechzeiig, schnell und flächendeckend

Mehr

Protokoll zum Anfängerpraktikum

Protokoll zum Anfängerpraktikum Prookoll zu nfängerprakiku Besiung der FRDY Konsanen durch Elekrolyse Gruppe 2, Tea 5 Sebasian Korff 3.7.6 nhalsverzeichnis 1. Einleiung -3-1.1 Die Faraday Konsane -3-1.2 Grundlagen der Elekrolyse -4-2.

Mehr

9. EXPONENTIALFUNKTION, LOGARITHMUSFUNKTION

9. EXPONENTIALFUNKTION, LOGARITHMUSFUNKTION Eponenialfunkion, Logarihmusfunkion 9. EXPONENTIALFUNKTION, LOGARITHMUSFUNKTION 9.. Eponenialfunkion (a) Definiion Im Abschni Zinseszinsrechnung konne die Berechnung eines Kapials K n nach n Perioden der

Mehr

Die Sensitivität ist eine spezielle Form der Zinselastizität: Aufgabe 1

Die Sensitivität ist eine spezielle Form der Zinselastizität: Aufgabe 1 Neben anderen Risiken unerlieg die Invesiion in ein fesverzinsliches Werpapier dem Zinsänderungsrisiko. Dieses Risiko läss sich am einfachsen verdeulichen, indem man die Veränderung des Markweres der Anleihe

Mehr

Der Einfluss von Sozialkapital in der Asset Allocation von Privatanlegern

Der Einfluss von Sozialkapital in der Asset Allocation von Privatanlegern Universiä Augsburg Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl Kernkompeenzzenrum Finanz- & Informaionsmanagemen Lehrsuhl für BWL, Wirschafsinformaik, Informaions- & Finanzmanagemen Diskussionspapier WI-236 Der Einfluss

Mehr

Risikomanagement für IT-Projekte Oliver F. LEHMANN

Risikomanagement für IT-Projekte Oliver F. LEHMANN Risikomanagemen für IT-Projeke Oliver F. LEHMANN Oliver Lehmann, PMP, Informaion Technology Training, Wendelseinring 11, D-85737 Ismaning, oliver@oliverlehmann.com 1 METHODISCHE GRUNDLAGE Mehr noch als

Mehr

Lösungen zu Kontrollfragen

Lösungen zu Kontrollfragen Lehrsuhl für Finanzwirschaf Lösungen zu Konrollfragen Finanzwirschaf Prof. Dr. Thorsen Poddig Fachbereich 7: Wirschafswissenschaf Einführung (Kapiel ) Sichweisen in der Finanzwirschaf. bilanzorieniere

Mehr

Das Verhalten ausgewählter technischer Indikatoren bei simulierten Finanzzeitreihen

Das Verhalten ausgewählter technischer Indikatoren bei simulierten Finanzzeitreihen Das Verhalen ausgewähler echnischer Indikaoren bei simulieren Finanzzeireihen Diplomarbei Wirschafsmahemaik von Carsen Zimmer Prof. Dr. Jürgen Franke Fachbereich Mahemaik Universiä Kaiserslauern Dank An

Mehr

Ein Modell zur dynamischen Investitionsrechnung von IT-Sicherheitsmaßnahmen

Ein Modell zur dynamischen Investitionsrechnung von IT-Sicherheitsmaßnahmen Universiä Augsburg Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl Kernkompeenzzenrum Finanz- & Informaionsmanagemen Lehrsuhl für BWL, Wirschafsinformaik, Informaions- & Finanzmanagemen Diskussionspapier WI-176 Ein Modell

Mehr

Thema : Rendite und Renditemessung

Thema : Rendite und Renditemessung Thema : Rendie und Rendiemessung Lernziele Es is wichig, die Zeigewichung der Rendie als ennzahl zu versehen, den Unerschied zwischen einer koninuierlichen und einer diskreen erzinsung zu begreifen und

Mehr

MODUL: AGRARPREISBILDUNG AUF EU-MÄRKTEN WS 01/02 ULRICH KOESTER

MODUL: AGRARPREISBILDUNG AUF EU-MÄRKTEN WS 01/02 ULRICH KOESTER MODUL: AGRARPREISBILDUNG AUF EU-MÄRKTEN WS 01/02 ULRICH KOESTER 5.3: INTERTEMPORALER PREISZUSAMMENHANG 1 Einleiung und Lernziele Die Grundlagen der Preisheorie werden zunächs mi Hilfe von saischen Modellen

Mehr

7.3. Partielle Ableitungen und Richtungsableitungen

7.3. Partielle Ableitungen und Richtungsableitungen 7.3. Parielle Ableiungen und Richungsableiungen Generell vorgegeben sei eine Funkion f von einer Teilmenge A der Ebene R oder allgemeiner des n-dimensionalen Raumes R n nach R. Für x [x 1,..., x n ] aus

Mehr

Versuch: Phosphoreszenz

Versuch: Phosphoreszenz Versuch O8 PHOSPHORESZENZ Seie 1 von 6 Versuch: Phosphoreszenz Anleiung für folgende Sudiengänge: Biowissenschafen, Pharmazie Raum: Physik.24 Goehe-Universiä Frankfur am Main Fachbereich Physik Physikalisches

Mehr

Bewertung von Versicherungsrisiken mittels des Äquivalenznutzenprinzips

Bewertung von Versicherungsrisiken mittels des Äquivalenznutzenprinzips Bewerung von Versicherungsrisiken miels des Äquivalenznuzenprinzips Diplomarbei zur Erlangung des akademischen Grades Diplom-Wirschafsmahemaiker der Fakulä für Mahemaik und Wirschafswissenschafen der Universiä

Mehr

Unterschied 2: kurzfristige vs langfristige Zinssätze. Arbitrage impliziert: r = i e i = r + e (1) (2)

Unterschied 2: kurzfristige vs langfristige Zinssätze. Arbitrage impliziert: r = i e i = r + e (1) (2) Unerschied : kurzfrisige vs langfrisige Zinssäze Inermediae Macro - Uni Basel 10 Arbirage implizier: (1) () Es gib eine klare Beziehung zwischen langfrisigen Zinsen und erwareen künfigen Kurzfriszinsen

Mehr

5')6FKHPDXQG'XEOLQ&RUH

5')6FKHPDXQG'XEOLQ&RUH RDF in wissenschaflichen Biblioheken 5')6FKHPDXQG'XEOLQ&RUH RDF [RDFM&S] ermöglich die gleichzeiige Nuzung unerschiedlicher Vokabulare für die Beschreibung von Meadaen.

Mehr

HAW Hamburg Fakultät Life Sciences - Physiklabor Physikalisches Praktikum

HAW Hamburg Fakultät Life Sciences - Physiklabor Physikalisches Praktikum HAW Hamburg Fakulä Life Sciences - Physiklabor Physikalisches Prakikum Auf- und Enladungen von Kondensaoren in -Gliedern Messung von Kapaziäen Elekrische Schalungen mi -Gliedern finde man z. B. in Funkionsgeneraoren

Mehr

5.5 Transaktionsverwaltung/Fehlerbehandlung. Transaktionsbegriff - Was ist eine Transaktion - Wozu braucht man Transaktionen - ACID-Eigenschaften

5.5 Transaktionsverwaltung/Fehlerbehandlung. Transaktionsbegriff - Was ist eine Transaktion - Wozu braucht man Transaktionen - ACID-Eigenschaften 5.5 Transakionsverwalung/Fehlerbehandlung Transakionsbegriff - Was is eine Transakion - Wozu brauch man Transakionen - ACID-Eigenschafen Fehlerszenarien - Klassifikaion - Fehlerursachen Fehlerbehandlungsmaßnahmen

Mehr

¼ GEFAHR ¼ WARNUNG ½ VORSICHT. KNX Logikmodul Basic REG-K. Modul kennen lernen. Anschlüsse, Anzeigen und Bedienelemente. Inhaltsverzeichnis

¼ GEFAHR ¼ WARNUNG ½ VORSICHT. KNX Logikmodul Basic REG-K. Modul kennen lernen. Anschlüsse, Anzeigen und Bedienelemente. Inhaltsverzeichnis KNX Logikmodul Basic REG-K Produkbeschreibung 3 2 2 Ar.-Nr. 6769 Inhalsverzeichnis Zu Ihrer Sicherhei... Modul kennen lernen... Anschlüsse, Anzeigen und Bedienelemene... Modul monieren... Modul in Berieb

Mehr

Angewandte Versicherungsmathematik und Risikomanagement

Angewandte Versicherungsmathematik und Risikomanagement Angewande Versicherungsmahemaik und Risikomanagemen Vorlesung am Insiu für Mahemaik der Universiä Wien Winersemeser 6/7 Skripum Version. Dr. Huber Schickeanz Dr. Huber Schickeanz Angewande Versicherungsmahemaik

Mehr

Der Zeitwert des Geldes - Vom Umgang mit Zinsstrukturkurven -

Der Zeitwert des Geldes - Vom Umgang mit Zinsstrukturkurven - - /8 - Der Zeiwer des Geldes - Vom Umgang mi Zinssrukurkurven - Dr. rer. pol. Helmu Sieger PROBLEMSELLUNG Zinsänderungen beeinflussen den Wer der Zahlungssröme, die Krediinsiue, Versicherungen und sonsige

Mehr

Leitfaden zum. Solactive LED Performance-Index

Leitfaden zum. Solactive LED Performance-Index Leifaden zum Solacive LED Performance-Index Version 1.0 vom 04. November 2010 1 Inhal Einführung 1 Parameer des Index 1.1 Kürzel und ISIN 1.2 Sarwer 1.3 Vereilung 1.4 Preise und Berechnungsfrequenz 1.5

Mehr

vom 22. November 2012

vom 22. November 2012 rüfungs- und Sudienordnung des Bachelorsudiengangs Eleroechni und Informaionsechni des Deparmens Informaions- und Eleroechni an der Faulä Techni und Informai der Hochschule für Angewande Wissenschafen

Mehr

Hilfestellung zur inflationsneutralen Berechnung der Erwartungswertrückstellung in der Krankenversicherung nach Art der Lebensversicherung

Hilfestellung zur inflationsneutralen Berechnung der Erwartungswertrückstellung in der Krankenversicherung nach Art der Lebensversicherung Viere Unersuchung zu den quaniaiven Auswirkungen von Solvabiliä II (Quaniaive Impac Sudy 4 QIS 4) Hilfesellung zur inflaionsneuralen Berechnung der Erwarungswerrücksellung in der Krankenversicherung nach

Mehr

GRUNDLAGENLABOR CLASSIC RC-GLIED

GRUNDLAGENLABOR CLASSIC RC-GLIED GUNDLAGNLABO LASSI -GLID Inhal: 1. inleing nd Zielsezng...2 2. Theoreische Afgaben - Vorbereing...2 3. Prakische Messafgaben...4 Anhang: in- nd Asschalvorgänge...5 Filename: Version: Ahor: _Glied_2_.doc

Mehr

Informationssicherheit erfolgreich managen. Mit den Beratungsangeboten der VNG AG sind Sie auf der sicheren Seite

Informationssicherheit erfolgreich managen. Mit den Beratungsangeboten der VNG AG sind Sie auf der sicheren Seite Informaionssicherhei erfolgreich managen Mi den Beraungsangeboen der VNG AG sind Sie auf der sicheren Seie 1 Informaionen sind Unernehmenswere Sichere Zukunf dank sicherer Informaionen! 2 Informaionen

Mehr

A. Multiple Choice Teil der Klausur (22 Punkte) Lösungen jeweils in blauer Schrift

A. Multiple Choice Teil der Klausur (22 Punkte) Lösungen jeweils in blauer Schrift A. Muliple Choice eil der Klausur ( Punke) Lösungen jeweils in blauer chrif Punk Lösung: B Homoskedasiziä bedeue dass a) Annahme B gil, d.h. dass die geschäzen örgrößen û über alle Zeipunke gerechne eine

Mehr

Untersuchung von Gleitentladungen und deren Modellierung durch Funkengesetze im Vergleich zu Gasentladungen

Untersuchung von Gleitentladungen und deren Modellierung durch Funkengesetze im Vergleich zu Gasentladungen Unersuchung von Gleienladungen und deren Modellierung durch Funkengeseze im Vergleich zu Gasenladungen Dipl.-Ing. Luz Müller, Prof. Dr.-Ing. Kur Feser Insiu für Energieüberragung und Hochspannungsechnik,

Mehr

Kurs 9.3: Forschungsmethoden II

Kurs 9.3: Forschungsmethoden II Mc Banking & Finance Kurs 9.3: Forschungsmehoden II Zeireihenanalyse Lernsequenz 06: Zeireihen mi sochasischer Volailiä November 04 Prof. Dr. Jürg chwarz Folie Inhal Ziele 5 Einführung 7 chäzung von ARCH(p)-Modellen

Mehr

Lösung zu Aufgabenblatt 05: Potenzialrechnungen

Lösung zu Aufgabenblatt 05: Potenzialrechnungen Lösung zu Aufgabenbla 05: Poenzialrechnungen Aufgabe 5.1: Das in der Erfolgspoenzialrechnungen zu Grunde gelege Erfolgsziel is die Maximierung des Eigenümerweres einer Unernehmung uner Berücsichigung des

Mehr

MEA DISCUSSION PAPERS

MEA DISCUSSION PAPERS Ale und neue Wege zur Berechnung der Renenabschläge Marin Gasche 01-2012 MEA DISCUSSION PAPERS mea Amaliensr. 33_D-80799 Munich_Phone+49 89 38602-355_Fax +49 89 38602-390_www.mea.mpisoc.mpg.de Ale Nummerierung:

Mehr

Optimierung der Stromversorgungsqualität

Optimierung der Stromversorgungsqualität Technology Review Filer für die 3. Harmonische Opimierung der Sromversorgungsqualiä Jouko Jaakkola Ihr PC-Bildschirm flimmer, hör auf zu flimmern, fäng wieder an... Sicherlich läsig und vielleich das erse

Mehr

Zuverlässigkeitstechnik

Zuverlässigkeitstechnik Zuverlässigkeisechnik Derzei gebräuchliche Begriffe, Modelle, Mehoden, und deren Anwendung Mache die Dinge so einfach wie möglich aber nich einfacher! 13. Dezember 2012 Dr. Andraes Hildebrand Alber Einsein

Mehr

Zwei Rechenbeispiele für die einfache lineare Regression

Zwei Rechenbeispiele für die einfache lineare Regression Einfache Regression mi Ecel Prof. Dr. Peer von der Lippe Zwei Rechenbeispiele für die einfache lineare Regression 1.1. Daen 1. Mindeslöhne Beispiel 1 Ennommen aus Rolf Ackermann, pielball des Lobbyisen,

Mehr

Asset Liability Management in einem selbstfinanzierenden Pensionsfonds

Asset Liability Management in einem selbstfinanzierenden Pensionsfonds Forschung am IVW Köln, 9/215 Insiu für Versicherungswesen Asse Liabiliy Managemen in einem selbsfinanzierenden Pensionsfonds Osar Goece Forschung am IVW Köln, 9/215 Wählen Sie ein Elemen aus. Osar Goece

Mehr

Leitfaden zum. Vontobel Oil-Strategy Index

Leitfaden zum. Vontobel Oil-Strategy Index Leifaden zum Vonobel Oil-Sraegy Inde Version 1.2 vom 15. November 2012 1 Inhal Einführung 1 Parameer des Inde 1.1 Kürzel und ISIN 1.2 Sarwer 1.3 Vereilung 1.4 Preise und Berechnungsfrequenz 1.5 Gewichung

Mehr

1 Abtastung, Quantisierung und Codierung analoger Signale

1 Abtastung, Quantisierung und Codierung analoger Signale Abasung, Quanisierung und Codierung analoger Signale Analoge Signale werden in den meisen nachrichenechnischen Geräen heuzuage digial verarbeie. Um diese digiale Verarbeiung zu ermöglichen, wird das analoge

Mehr

Thema 6: Kapitalwert bei nicht-flacher Zinsstruktur:

Thema 6: Kapitalwert bei nicht-flacher Zinsstruktur: Thema 6: Kapialwer bei nich-flacher Zinssrukur: Markzinsmehode Bislang unersell: i i kons. (, K, T) (flache Zinskurve) Verallgemeinerung der KW-Formel auf den Fall beliebiger Zinskurven jedoch ohne weieres

Mehr

½ Achtung: 2. Montage. 1. Funktion

½ Achtung: 2. Montage. 1. Funktion W Bus ON Prog. Kapiel 7 Schalakoren 7.5 Schalakor 8-fach Schalakor REG-K/8x23/6 mi Handbeäigung Ar.-Nr. 647893 REG-K/8x23/6 mi HandbeäigungKapiel 7SchalakorenAr.-Nr.647893Sand /37.5Schalakor 8-fach Schalakor

Mehr

Regelungstechnik für den Praktiker. Manfred Schleicher

Regelungstechnik für den Praktiker. Manfred Schleicher Regelungsechnik für den Prakiker Manfred Schleicher Vorwor und Hinweise zum Inhal dieser Broschüre Bezüglich der Regelungsechnik is eine Vielzahl von Büchern und Abhandlungen erhällich, welche häufig

Mehr

Was sind Lévy-Prozesse?

Was sind Lévy-Prozesse? G 5971 15. 214 Risikomanagemen mi Sprungprozessen (Teil 1) Was sind Lévy-Prozesse? Inhal 1, 6 Was sind Lévy-Prozesse? 3 Sandpunk, Kurz & Bündig 14 Buchbesprechung 15 Fremdwährungs- und Warenposiionsrisiken

Mehr

Versuch 1 Schaltungen der Messtechnik

Versuch 1 Schaltungen der Messtechnik Fachhochschule Merseburg FB Informaik und Angewande Naurwissenschafen Prakikum Messechnik Versuch 1 Schalungen der Messechnik Analog-Digial-Umsezer 1. Aufgaben 1. Sägezahn-Umsezer 1.1. Bauen Sie einen

Mehr

Bericht zur Prüfung im Oktober 2009 über Grundprinzipien der Versicherungs- und Finanzmathematik (Grundwissen)

Bericht zur Prüfung im Oktober 2009 über Grundprinzipien der Versicherungs- und Finanzmathematik (Grundwissen) Berich zur Prüfung i Okober 9 über Grundrinziien der Versicherungs- und Finanzaheaik (Grundwissen Peer lbrech (Mannhei 6 Okober 9 wurde zu vieren Mal eine Prüfung i Fach Grundrinziien der Versicherungs-

Mehr

Soziale Sicherung durch Markt und Staat SS 2005 5. Rentenversicherung Version vom 02.06.2005. Equation Section 5

Soziale Sicherung durch Markt und Staat SS 2005 5. Rentenversicherung Version vom 02.06.2005. Equation Section 5 Soziale Sicherung durch Mark und Saa SS 2005 5. Renenversicherung Version vom 02.06.2005 Equaion Secion 5 Equaion Secion 5...2 5. Renenversicherung...3 5. Einleiung...3 5.2 Das Alerssicherungssysem in

Mehr

BESTIMMUNG DER ANZAHLVERTEILUNG VON TRACERPARTIKELN

BESTIMMUNG DER ANZAHLVERTEILUNG VON TRACERPARTIKELN Fachagung Lasermehoden in der Srömungsmessechnik 5. 7. Sepember 2006, Braunschweig BESTIMMUNG DER ANZAHLVERTEILUNG VON TRACERPARTIKELN Dipl.-Ing. (FH) Leander Möler Palas GmbH, Greschbachsr. 3b, 76229

Mehr

Aktienoptionsbewertung im Sprung/Diffusionsfall - eine Neubetrachtung aus ökonomischer Sicht

Aktienoptionsbewertung im Sprung/Diffusionsfall - eine Neubetrachtung aus ökonomischer Sicht Aienopionsbewerung im Sprung/Diffusionsfall - eine Neuberachung aus öonomischer Sich von Dr. Bernhard Nieer Arbeispapier 3/997 uni 997 Dr. Bernhard Nieer Universiä Passau Lehrsuhl für Beriebswirschafslehre

Mehr

DHV-Sicherheitstest LTF A- und B-Gleitschirme

DHV-Sicherheitstest LTF A- und B-Gleitschirme Foo: Eki Maue DHV-Sicherheises LTF A- und B-Gleischirme Folge 9 Dieser Berich bau auf den Arikel aus dem DHV-Info 174 auf, der auch im Web (www.dhv.de uner Sicherhei und Technik) nachzulesen is. Angaben

Mehr