Business Whitepaper. Best Practices für betriebsfähige Anwendungen

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1 Business Whitepaper Best Practices für betriebsfähige Anwendungen

2 Inhaltsverzeichnis Contents 3 Kurzübersicht 3 Einführung 3 Best Practices auf Unternehmensebene 5 Best Practices auf Projektebene 7 Software für ganzheitliches Application Lifecycle Management 8 Zusammenfassung

3 Kurzübersicht Ein zentraler Faktor bei der Entwicklung von Anwendungen, die bestimmte geschäftliche Anforderungen erfüllen müssen, besteht darin, bereits im Vorfeld die richtigen Anforderungen zu definieren. Diese müssen klar und prägnant sein, aber gleichzeitig das Feed back ver schiedener Entscheidungsträger berücksichtigen. Im vorliegenden Whitepaper werden für diese Zwecke unternehmens- und projektspezifische Best Practices vorgestellt, die dabei helfen, Buiness-Anforderungen zu erfüllen. Sobald bestehende Lücken zwischen den Arbeitsprozessen in IT-Silos geschlossen werden, können Teams schneller auf veränderte Geschäftsanforderungen reagieren und geeignete Anwendungen bereitstellen. Einführung Eines der größten Hindernisse beim Erstellen solcher Anwendungen ist die klare und verständliche Formulierung der geschäftlichen Anforderungen. Werden solche Anforderungen, die dem Bedarf einer anderen Benutzergruppe gerecht werden sollen, von einer oder mehreren Personen definiert, können bei der Umsetzung Informationen auf der Strecke bleiben. In der Folge können dadurch bereits im Frühstadium unabsichtlich Fehler in eine Anwendung eingebaut werden. Diese Mängel werden möglicherweise erst später entdeckt und machen die Behebung wesentlich kostspieliger. Projektbudgets werden oft durch Nachbesserungen übermäßig belastet, wenn vorab definierte Anforderungen durch geschäftliche Veränderungen modifiziert werden müssen. Da Projektteams immer stärker geografisch verteilt arbeiten (bedingt durch Outsourcing, Fusionen, Betriebsübernahmen und anderen Faktoren), wird die Kommunikation zunehmend schwieriger. Darüber hinaus werden die Anforderungsprozesse und die Anwendungen selbst durch Cloudtechnologien, mobile und kombinierte Anwendungen deutlch komplexer. Durch diesen Wandel greifen viele Unternehmen auf agile Entwicklungstechniken zurück, mit denen sich der Anforderungsprozess unter Einbindung von Rückmeldungen der Projektbeteiligten während des Projektverlaufs optimieren lässt. Diese Änderungen, die sich auf zuvor vereinbarte Anforderungen auswirken können, müssen protokolliert und an alle Teammitglieder in Echtzeit weitergeleitet werden. Wie können IT-Unternehmen also angesichts dieser Herausforderungen Anwendungen bereitstellen, die besser auf die geschäftlichen Anforderungen, die Budgets und die Zeitpläne abgestimmt sind? In dieser Broschüre werden Best Practices sowohl auf Unter nehmens- als auch Projektebene untersucht, mit denen sich klar und verständlich formulierte Anforderungen erfassen und verwalten lassen. Diese Verfahren helfen inbesondere Teams, die agile und andere iterative Prozesse verwenden oder traditionelle Wasser fallmethoden einsetzen. Durch die Verbesserung dieser Definitions- und Verwaltungsabläufe können Softwareprojekte erfolgreich abgewickelt und schneller bereitgestellt werden. Best Practices auf Unternehmensebene Die ersten drei Best Practices werden auf Unterneh mens ebene implementiert. Durch die unternehmensweite Standardisierung, eine gemeinsame Sprache, bessere Verfolgbarkeit und Konsistenz im gesamten Anwendungslebenszyklus durch verständlich formulierte Anforderungen werden diese Best Practices Teil der Unternehmenskultur. Unternehmensweite Standardisierung: Standardi sieren Sie die Verwaltung von Anforderungen auf Unternehmensebene, um die Zusammenarbeit zwischen Business-Analysten, Entwicklungsabteilung und Qualitätssicherung zu verbessern. Ein zentrales System enthält dabei alle aktuellen und eindeutigen Informationen, auf die die Projektteams zugreifen können. Die Bedeutung eines solchen Systems zeigt sich insbesondere dann, wenn sich Anforderungen mit der Zeit ändern. Dies kann zwei Ursachen haben: Die geschäftlichen Bedingungen haben sich verändert oder das Design wurde im Rahmen eines iterativen Entwicklungsprozesses wie Agile umgestaltet. Ein solches zentrales System bietet außerdem bessere Kontrollmechanismen, über die die Anwendungsverantwortlichen und andere Entscheidungsträger den Fortschritt bei der Umsetzung der Anforderungen im Blick behalten können. Gemeinsame Sprache: Geben Sie konsistente Richt linien für die Sprache vor, die für alle Anforderungen gelten, damit sich diese einfacher dokumentieren und befolgen lassen. Überflüssige Arbeiten durch das Hinzufügen unnötiger Details lassen sich dadurch vermeiden. Dies gilt auch für Verzögerungen durch ungenaue Beschreibungen und das dadurch bedingte Zurücksetzen des Entwicklungsprozesses in einen früheren Status. Wir empfehlen folgende Richtlinien: Einfache Sätze in Befehlsform (z. B.: Nur Flüge vom Startzum Zielpunkt der Abflugliste hinzufügen) Formulierung in Präsens Indikativ, d. h. verwenden Sie die einfache Gegenwartsform (z. B.: Das System erfordert eine Einzelanmeldung.) Vermeidung von Semikola oder Konjunktionen (und, oder). Wenn Sie eine Anforderung pro Satz formulieren, lässt sich diese besser beurteilen. Entwicklungs- und Testarbeiten lassen sich zudem einfacher delegieren. Vermeidung von Aussagen mit den Verben können oder dürfen. Anforderungen, die mit diesen Verben formuliert werden, sind zu vage. 3

4 Vorlagen zur Definition von Anforderungen sind ein weiteres bewährtes Verfahren, um eine einheitliche Sprache zu gewährleisten. Durch solche Richtlinien werden Anforderungen nicht nur prägnanter, sondern sind auch einfacher zu befolgen. Außerdem lässt sich die Qualität der Anforderungen besser beurteilen. Die Qualitätsindikatoren umfassen Folgendes: Textzeilen Anzahl der Textzeilen im Anforderungsdokument. Durch eine einheitliche Beschreibung der Anforderungen kann der Benutzer anhand dieses Indikators die Funktionalität und die Höhe des erforderlichen Testaufwands für die Software einschätzen. Imperative Anzahl der Notwendigkeiten in unter schiedlichen Kategorien wie soll, muss und wird. Die Anzahl der Imperative ermöglicht eine grobe Schätzung der in der Software erforderlichen Designfunktionalität. Außerdem lässt sich dadurch die Höhe des Testaufwands zur Einhaltung dieser Imperative einschätzen. Schwache Ausdrücke die Anzahl der schwachen Ausdrücken wie groß, schnell, genug usw. Schwache Ausdrücke weisen auf ungenaue Designanforderungen hin, die sich nicht testen lassen. Vollständigkeit der Prozentsatz der Anforderungen, die keine Ausdrücke wie TBD (to be determined noch zu entscheiden) und TBS (to be specified noch zu spezifizieren) enthalten. Anforderungen, die diese Ausdrücke enthalten, werden als unvollständig eingestuft. Ausdrücke mit Optionen die Anzahl der Ausdrücke, die Wörter wie können, dürfen, ich/wir denke/n enthalten. Diese Ausdrücke weisen auf Anforderungen hin, die sich ggf. bei der Entwicklung nur schwer erfüllen lassen. Nachverfolgbarkeit: Stellen Sie die Nachverfolgbarkeit während des gesamten Anwendungslebenszyklus sicher, um entscheiden zu können, ob das aktuelle Projekt die Anforderungen erfüllt. Verknüpfungen lassen sich bidirektional zwischen Anforderungen und Tests sowie zwischen Anforderungen und Code verfolgen. Dadurch können Business- Analysten und andere Entscheidungsträger im Unternehmen sicherstellen, dass die IT die vom Unternehmen erwarteten Leistungen erbringt. Die Anforderungen bilden dabei die Grundlage für die Anwendungstests. Die QA-Teams können somit die Tests anhand der vom Geschäftsbereich definierten Kriterien durchführen. Entwickler können durch die Verfolgbarkeit zwischen Anforderung und Code bestimmte Elemente wiederverwenden, wenn dieselbe Funktionalität anwendungsübergreifend benötigt wird. Für das QA-Team wiederum bietet eine solche Verfolgbarkeit die Möglichkeit, geschäftliche Anforderungen und Testszenarios zuzuordnen. Dies spielt gerade beim Berichten von Fehlern eine wichtige Rolle. Anwendungsverantwortliche und andere Führungskräfte erhalten durch diese Funktionalität einen detaillierten Einblick in die wichtigsten Indikatoren zum Projektfortschritt und können dadurch beurteilen, wie gut die Anwendung die geschäftlichen Anforderungen erfüllt. Solche Indikatoren sind beispielsweise: Nachverfolgte Anforderungen pro Spezifikation Nicht nachverfolgte Anforderungen Nicht konsistent nachverfolgte Anforderungen Anzahl der Aufwärts- und Abwärtsverknüpfungen pro Anforderung. (Mit diesem Wert lassen sich der Grad der Wiederverwendbarkeit und die Auswirkungen von Änderungen auf die gesamte Anwendung bestimmen.) Abdeckung Prozentsatz der nachverfolgten Anforderungen, die mit Tests, fehlgeschlagenen Tests oder nicht ausgeführten Tests verknüpft sind. 4

5 Best Practices auf Projektebene Die nächsten vier Best Practices werden auf Projekt ebene angewandt. Der Einsatz dieser Verfahren schafft Klarheit im Anforderungsprozess und hilft dabei, Nacharbeiten bei der Entwicklung und beim Testen der Anwendungen vorzubeugen. Außerdem helfen diese Schritte, überflüssige Arbeiten und Nachbesserungen bei der eigentlichen Anforderungsdefi nition zu vermeiden. Kurz formulieren: Erstellen Sie keine Anforderungs-Assets, wenn diese dem Anwendungsteam keinen Nutzen bringen. Die Assets mit dem größten Nutzen sind wiederverwendbare Assets. Zu einem schlanken Ansatz gehört das Automatisieren von Prozessen und das Vermeiden überflüssiger Arbeiten. Durch eine systematische Anordnung der Anforderungen lässt sich leichter bestimmen, welche notwendig sind und welche nicht. Die Standardisierung von Anforderungsinhalten durch Vorlagen und eine gemeinsame Sprache hilft, diese verständlicher zu machen und Nachbesserungen zu vermeiden. Iterieren: Erstellen Sie Anforderungen iterativ, um Feedback zu generieren. Fördern Sie die Zusammenarbeit und helfen Sie den Teams, Fehler zu einem frühen Zeitpunkt im Softwareentwicklungszyklus zu erkennen. Beginnen Sie den Prozess mit einer detaillierten geschäftlichen Anforderung, die angibt, wer die Funktionalität zu welchem Zweck und aus welchem Grund benötigt. Anstatt danach isoliert weiterzuarbeiten, sollte sich der zuständige Business-Analyst erneut mit den wichtigsten Entscheidungsträgern darüber austauschen, ob diese Anforderung den geschäftlichen Bedarf angemessen beschreibt. Entwickler sollten ebenfalls befragt werden, ob die Informationen ausreichen, um mit der Programmierung beginnen zu können. Ist dies nicht der Fall, muss der Business- Analyst weiter in die Tiefe gehen und mehr Detailinformationen hinzufügen. Sind die Informationen ausreichend, können die Entwickler mit der Arbeit beginnen. Abbildung 1 HP ALM Coverage Analysis bietet Nachverfolgbarkeit in Echtzeit für alle Lebenszyklus-Assets einschließlich Aufgaben, Tests und Defekte. Unterschiedliche Anforderungen erfordern einen unter schiedlichen Detaillierungsgrad. Beschränken Sie sich bei der Ausarbeitung auf das Wesentliche. Sie vermeiden dadurch Komplexität und sparen Zeit. Anforderungen, die leicht verständlich sind, müssen nicht bis ins Detail beschrieben werden. 5

6 Wenn ein Projekt solche Iterationsprozesse durchläuft, ist die Analyse, wo und wie sich Anforderungen mit der Zeit verändern, besonders wichtig. Die Indikatoren für solche Änderungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Volatilität Anzahl der Anforderungen, die hinzugefügt, gelöscht und geändert wurden. Die Klassifizierung erfolgt nach dem Grund für die Änderung. Anfänglich zugewiesene Anforderungen Anzahl der technischen und nichttechnischen Anforderungen, die ursprünglich vom Kunden kamen. Dieser Indikator beschreibt in Kombination mit den letztendlich zugewiesenen Anforderungen und Änderungen pro Anforderung, in welchem Maß sich Anforderungen ändern. Letztendlich zugewiesene Anforderungen Anzahl der technischen und nichttechnischen Anforderungen, die für die Entwicklung des endgültigen Softwareprodukts verwendet wurden. Änderungen pro Anforderung Anzahl der Änderungen, die für jede einzelne Anforderung vorgenommen wurden. Änderungen im Lauf der Zeit beispielsweise die Anzahl der Änderungen pro Woche. Dieser Indi kator beschreibt den Grad der Volatilität von Anforderungen. Dieser Wert muss am Ende des Software lebenszyklus abnehmen, da er ein Indiz für die Konvergenz der Anforderungen ist. Änderungsgrund Die Kategorisierung hilft bei der Bestimmung der häufigsten Gründe für Änderungen und bei der Verbesserung des Softwareprozesses. Quelle der Änderung dient zum Kennzeichnen der Ursache für die Änderung (d. h., von wem die Änderung angefordert wurde). Dieser Indikator hilft, solche Quellen in Zukunft vorwegzunehmen. Visualisieren: In vielen Fällen sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Nutzen Sie die Visualisierung, um Anforderungen und Abhängigkeiten besser verständlich zu machen. Durch eine Visualisierung lassen sich potenzielle Probleme wie fehlende Nutzungsszenarien leicher erkennen. Außerdem können Bilder einfacher zu lesen sein und eine bessere Orientierung bieten als textbasierte Anforderungen. Teams, die wie beim agilen Verfahren Code nicht zu einem frühen Zeitpunkt im Prozess schreiben wollen, können Visualisierungs- und Simulationstechniken verwenden, um ein frühes Feedback zu erhalten und dadurch möglichst viele identische Zielsetzungen zu realisieren. Zusammenarbeiten: Arbeiten Sie von Anfang an zusammen und vermeiden Sie isolierte Arbeitsweisen zwischen Gruppen, um am Ende alle Anforderungen einzuhalten. Während ein Business-Analyst eine Anforderung und deren Inhalt aus Benutzersicht sehen kann, kann die Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam klären, ob die Anforderung überhaupt implementierbar ist. Abbildung 2 Wiederverwendbare Anforderungs-Assets wie Business Process Models (BPMs), über die Anforderungen generiert werden können, bieten den größten Nutzen. 6

7 Software für ganzheitliches Application Lifecycle Management HP Application Lifecycle Management (ALM) ist eine einheitliche, skalierbare Plattform, mit der die IT den gesamten Anwendungslebenszyklus verwalten kann. ALM fungiert sozusagen als Bindeglied für den ge samten Bereitstellungsprozess bei Anwendungen vom Projektentwurf bis zur Inbetriebnahme. HP ALM erlaubt die vollständige Verwaltung von Anforderungen in einem zentralen System, um eine optimale Abstimmung zwischen den Projektteams zu ermöglichen. HP ALM bietet den Teams folgende Vorteile: Anforderungsvorlagen und Import des ursprünglichen Quellenmaterials in Formate, die Business-Analysten vertraut sind. Dazu zählen u. a. Microsoft Word und Microsoft Excel Dokumente. HP ALM Editor mit umfassenden Textverarbeitungsfunktionen (ähnlich wie Microsoft Word), um Nutzungsszenarios und strukturierte Anforderungen zu bearbeiten. Verknüpfung von Anforderungen mit Projektplänen und Erstellung von Leistungsindikatoren in Form von KPIs (Key Performance Indicators) für den Anforderungsprozess. Coverage- Analysen für die Verfolgung aller Lebenszyklus-Assets wie Aufgaben, Tests und Fehler in Echtzeit. Automatische Generierung eines anforderungsbasierten Testplanrahmens mit vollständiger Verfolgbarkeit für das QA-Team, um die für das Unternehmen wichtigsten Punkte zu testen. Automatische Generierung der Dokumentation für geschäftliche Anforderungen in benutzerdefinierten Formaten, die an das Management und andere Mitarbeiter im Unternehmen verteilt werden kann. Wiederverwendung von Anforderungs-Assets durch Integration von HP ALM in Tools anderer Anbieter. Import von UI-Layouts (Benutzerschnittstellenlayouts) und Mockups sowie BPM-Modellen (Business Process Models) durch Business-Analysten. Erkennung aller Projektpfade eines BPM durch HP ALM. Automatische Generierung der Anforderungen für jeden Pfad und jeden Schritt im Modell. Keine Zeitaufwände mehr für die manuelle Umsetzung. Weitere Vorteile: Verwaltung von Datenanforderungen durch An hängen von Microsoft Excel-Datentabellen. HP ALM ermöglicht eine klare Anordnung von Anforderungen. Funktionale und nicht-funktionale Anforderungen sowie Datenanforderungen können separat aufgelistet werden. Iterativer Ansatz für die Anforderungsdefinition. Die Versionsverwaltung erfolgt auf Anforderungs- und Prozessebene. Erstellen und Vergleichen von Basisparametern, um Änderungen zwischen Builds und Zyklen und damit verbundene Aufwände zu identifizieren. HP ALM bietet die Möglichkeit, Anforderungen von anfänglichen Konzepten bis hin zu tatsächlichen Anforderungen abzustufen einhergehend mit einer angemessenen Validierung. Unterschiedliche Visualisierungsformen für Anforderungen einschließlich BPM-Modellen, Bildschirm-Mockups und Datenflussdiagrammen sowie Funktionszuordnungen. Zusammenarbeit mit anderen Teams über ein einziges System, um eine umfassende Anforderungsverwaltung mit webbasiertem, globalem Zugriff zu erreichen. HP ALM bietet die Versionsverwaltung für alle Anforderungsartefakte in einem redundanten Repository, um eine teamübergreifende Zusammenarbeit mit gemeinsamem Zugriff zu ermöglichen. Abbildung 3 Bilder und UI-Mockups sind leichter lesbar und verständlicher als Beschreibungstext. 7

8 HP Requirements Management ist in HP ALM integriert, um eine zentrale, browserbasierte Plattform für Business- Analysten, Projektmanager, Designer, Entwickler, Tester und die Anwendungsverantwortlichen bereitzustellen. Anforderungen, die in HP ALM verwaltet werden, sind für alle wichtigen Entscheidungsträger über den gesamten Anwendungslebenszyklus sichtbar. Außerdem können Entwickler in den gängigsten IDE-Umgebungen wie Microsoft Visual Studio und Eclipse problemlos darauf zugreifen. Dashboard-Ansichten für alle Entscheidungsträger können je nach den in den Anforderungen definierten Beziehungen dargestellt werden (z. B. um feststellen zu können, welche Quellencodemodule von Entwicklern und welche Testszenarios auf welche speziellen Anforderungen zutreffen). Dies bildet die Basis für den geschäftliche Kontext für alle Bereiche der Anwendungsbereitstellung. Da Änderungen an einer Anforderung erhebliche Auswirkungen auf andere Anforderungen und somit auch auf Code und Tests haben können, werden diese Änderungen von HP ALM in Echtzeit verwaltet. Jede Änderung lässt sich über die systemseitige Versionskontrolle auf Feldebene rückgängig machen. Diese spielt für die weltweite Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle. Zusammenfassung Durch die Implementierung der oben beschriebenen Best Practices erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass Projekte die angestrebten geschäftlichen Vorgaben (z. B. Budgets, Zeitpläne und Kundenzufriedenheit) erfüllen. Durch das Schließen von Lücken zwischen Arbeitsprozessen in IT-Silos hilft HP ALM den IT-Teams, schneller Anwendungen für geänderte geschäftliche Anforderungen bereitzustellen. Ein international tätiges Unternehmen aus dem Gesundheitswesen verbesserte erst kürzlich seine Anforderungsverwaltung in der ERP-Umgebung. Mit HP Requirements Management erzielte das Unternehmen folgende Verbesserungen: Angeben und Verknüpfen von Anforderungen, um Beziehungen zwischen Anforderungen einfach herstellen und erkennen zu können. Verknüpfen von Anforderungen mit Testszenarios und Code, um eine nachverfolgbare Verknüpfung zur entsprechenden Anforderungsdefinition herzustellen. Verknüpfen von Fehlern mit Testläufen, um beurteilen zu können, welche Anforderungen betroffen sind. Die Daten wurden dabei nach Testlauf, Testszenario und den verknüpften Anforderungen klassifiziert. Erstellen eines grafischen Berichts, in dem der Teststatus detailliert aufgeführt ist, um Qualitätsstufen und Risiken zu erkennen. Umstellen auf eine Umgebung mit elektronischer Dokumentation der Anforderungen. Durch diese Verbesserungen konnte das Anwendungs team eine umfassende Verfolgbarkeit gewährleisten und sicherstellen, dass die Entwicklung anforderungsorientiert erfolgen konnte und die Tests erfolgreich durchgeführt werden konnten. Da Business-Analysten, Entwicklungsabteilung, Qualitätssicherung und Projektteams nun wesentlich besser kommunizieren und zusammenarbeiten können, ergibt sich daraus für alle Beteiligten ein besseres Verständnis der zu erbringenden Leistungen. Daraus resultieren letztendlich Softwarelösungen, die präzise auf die geschäftlichen Erwartungen und die Anforderungen der Benutzer abgestimmt ist. Get connected hp.com/go/getconnected Informationen zu technischen Trends, Support-Hinweisen und HP Lösungen für Ihren Geschäftserfolg An Kollegen weiterleiten Copyright Hewlett-Packard Development Company, L.P. Änderungen vorbehalten. Die Garantien für HP Produkte und Services werden ausschließlich in der entsprechenden, zum Produkt oder Service gehörigen Garantieerklärung beschrieben. Aus dem vorliegenden Dokument sind keine weiterreichenden Garantieansprüche abzuleiten. HP übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in diesem Dokumen. Microsoft und Excel sind in den USA eingetragene Marken der Microsoft Corporation. 4AA3-6360DEE, erstellt Oktober 2011; aktualisiert April 2012, Rev. 1 Gedruckt mit HP Indigo.

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