Stand: April Leitfaden zur Bildsprache

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1 Leitfaden zur

2 Grundsätzliches zur Die ist ein wichtiger und besonders wirksamer Aspekt des Erscheinungsbildes, um die Kommu nikation der Diakonie in Übereinstimmung mit ihrem Selbstverständnis und ihren Leitgedanken zu gestalten. Bilder illustrieren nicht nur konkrete Sachverhalte, sondern vermitteln durch ihre Farbwahl, Perspektive, Bildkomposition usw. auch Botschaften grundsätzlicher Art. Für die der Diakonie hat eine interne Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit Kommunikations spezialisten eine Reihe inhaltlicher und formaler Kriterien erarbeitet, die es ermöglichen, solche Bilder zu identifizieren oder zu produzieren, die das Wertesystem der Diakonie zum Ausdruck bringen und damit die Marke»Diakonie«stärken. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Darzustellende Eigenschaften Übertragung in konkrete Bild-Eigenschaften Inhaltliche und formale Eigenschaften Dieser Leitfaden fasst die wichtigsten Eigenschaften zusammen, die ein Diakonie-Bild aufweisen soll, gibt Hilfestellung beim Beurteilen von Bildern und zeigt einige Beispiele gelungener. Er wird Sie dabei unterstützen, leichter die richtigen Bilder zu finden oder zu fotografieren sowie Agenturen/Fotografen gezielter zu beauftragen. Wenn Sie weitere Fragen zur haben, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Designbeauftragten oder an: Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e. V. Zentrum Kommunikation Markenkommunikation Öffentlichkeitsarbeit Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer kommunikativen Arbeit für die Diakonie.

3 Grundsätzliches zur Darzustellende Eigenschaften Fünf relevante Eigenschaften, die den Kern der Diakonie umreißen, sollen in der zum Ausdruck kommen:»nah«,»respektvoll«,»solidarisch«,»kompetent«und»aktiv«. Jedem dieser Begriffe sind weitere Eigenschaften zugeordnet, die den Oberbegriff näher bestimmen oder einzelne, besonders wichtige Aspekte hervorheben. Grundsätzlich sollten sich in jedem Bild der Diakonie diese Eigenschaften widerspiegeln. Das wird natürlich nie vollständig geschehen, sondern in unterschiedlicher Gewichtung je nach Motiv und Kontext. Bei der Konzep tion und Beurteilung von Fotos ist daher nicht so sehr auf Vollständigkeit zu achten, sondern darauf, dass der Gesamteindruck mit dem hier aufgezeigten Raster der Eigenschaften übereinstimmt. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Darzustellende Eigenschaften Übertragung in konkrete Bild-Eigenschaften Inhaltliche und formale Eigenschaften nah im Alltag der Menschen in jeder Lebenssituation respektvoll die Würde achtend transparent solidarisch dialogorientiert sozial kompetent verantwortungsvoll verlässlich aktiv engagiert lebendig zeitgemäß auf Augenhöhe ausgleichend seriös agierend lokal menschlich gemeinschaftlich nachhaltig praktisch zugewandt christlich anwaltschaftlich professionell zupackend protestantisch

4 Grundsätzliches zur Übertragung der Eigenschaften in konkrete Bild-Eigenschaften Die Eigenschaften»nah«,»respektvoll«,»solidarisch«,»kompetent«und»aktiv«und ihre Unter-Eigenschaften können auf vielerlei Art in die Bildkonzeption einfließen. Als»nah«wird ein Foto wirken, wenn Menschen darauf zu sehen sind und erst recht, wenn sie kommunizieren (= Nähe aufbauen), wenn das Bild im Hier und Jetzt verankert ist, unmittelbar verständlich und nicht abstrakt oder gestellt (also keine Distanz aufbaut). Aber auch formale Details geben Nähe wieder: Kameraposition auf Augenhöhe (und nicht von oben herab), eine Körperhaltung, die sich nicht verschließt oder abwendet, eine freundliche Lichtstimmung oder die Tatsache, dass ein echter Raum zu erkennen ist und kein abstrakter Hintergrund. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Darzustellende Eigenschaften Übertragung in konkrete Bild-Eigenschaften Inhaltliche und formale Eigenschaften»Respektvoll«zeigt sich ein Bild, wenn Menschen selbst in schwierigen Situationen als eigenständige, ernstzunehmende Individuen abgebildet sind und nicht als Fälle. Auch ein positiver Grundton trägt zum Respekt bei und spricht nicht von vornherein die Hoffnung ab. Formal gehört die bereits erwähnte Aufnahme auf Augenhöhe ebenfalls zur respektvollen Haltung, ebenso das Achten auf gute Farbqualität, die weder durch Grelles verzerrt noch die Personen verblassen lässt. Der Grundgedanke der»solidarität«spiegelt sich in vielen der bereits genannten Aspekte: in der Darstellung von Menschen und ihrem Kommunizieren, in der respektvollen Darstellung oder im positiven Grundton, der Perspektiven für Mitmenschen sucht. Solidarität zeigt sich auch in der Auswahl von Bildsituationen, in denen sich der Betrachter wiederfinden kann, und vor allem in der im Foto spürbaren Empathie: keine gestellten, stereotypen Gesten, sondern echtes Gefühl.»Kompetenz«signalisieren Fotos in erster Linie, wenn sie aus den Arbeitsbereichen der Diakonie stammen und ihre Leistungsfähigkeit nachvollziehbar und adäquat darstellen. Dazu gehört, dass das Bild zeitgemäß ist veraltete Geräte oder auch nur Kleidungsdetails vermitteln Mangel an Professionalität. Das gilt übrigens auch bei der Bildkomposition: Konzentration auf die entscheidenden Elemente und Weglassen überflüssiger, zufälliger Details zeigt Professionalität (dilettantische Schnappschüsse nicht). Die Eigenschaft»aktiv«zeigt sich ebenfalls in mehreren der dargestellten Aspekte, so zum Beispiel in zeitgemäßen, im Hier und Jetzt verankerten Motiven, in der Vermeidung symbolischer (also praxisferner) Bilder und vor allem im positiven Grundton, der Hoffnung macht und gegen Resignation wirkt. Und auch hier tragen formale Details zur Unterstützung bei: Eine freundliche Lichtstimmung ist immer ein Zeichen für eine aktive Einstellung (statt düster-passiv), und ebenso eine reduzierte und fokussierte Bildkonzeption, die die Aufmerksamkeit aktiv steuert und nicht einfach zufällige Details anhäuft. Wie Sie bemerkt haben, wiederholen sich einige Gesichtspunkte. Das ist durchaus logisch, denn die fünf Grundeigenschaften bilden zusammen ein untrennbares Ganzes.

5 Grundsätzliches zur Inhaltliche und formale Eigenschaften Auf den folgenden Seiten haben wir die bereits erwähnten Bild-Eigenschaften einzeln aufgelistet und kurz erläutert. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Darzustellende Eigenschaften Übertragung in konkrete Bild-Eigenschaften Inhaltliche und formale Eigenschaften Beschaffenheit der Fotos der Diakonie 1 Beschaffenheit der Fotos der Diakonie 2 Checkliste

6 Grundsätzliches zur Inhaltliche und formale Eigenschaften Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Darzustellende Eigenschaften Übertragung in konkrete Bild-Eigenschaften Inhaltliche und formale Eigenschaften Beschaffenheit der Fotos der Diakonie 1 Beschaffenheit der Fotos der Diakonie 2 Checkliste Wie sollen Fotos der Diakonie beschaffen sein? Immer Menschen auf dem Bild Der Kern der Diakonie, der Dienst am Menschen, sollte durch den unmittelbaren Bezug auf eben den Menschen stets impliziert sein. Dabei muss keineswegs immer nur eine Helfer-Betroffene(r)-Situation zu sehen sein. Es kann auch Bilder ohne oder nur mit Diakonie-Vertretern geben. Zeitgemäße Darstellung von alltäglichen Situationen im realen Kontext der Arbeitsfelder der Diakonie Es ist nicht unbedingt notwendig, immer konkrete Arbeitssituationen darzustellen. Der Kontext sollte jedoch mit den Tätigkeitsfeldern der Diakonie zusammenhängen. Darstellung kommunizierender Menschen Das muss nicht immer ein Gespräch sein. Eine Geste oder ein Detail kann bereits den Gesamtzusammenhang andeuten. Gelegentlich wird es sinnvoll sein, dass nur ein Mensch im Bild zu sehen ist. Auch hier sollte die kommunikative Eingebundenheit sichtbar sein (Telefon, Brief, Blume, liebevoll gedeckter Tisch o. ä.). Situationen wählen, die keiner Erklärung bedürfen Jedes Bild erzählt eine kleine Geschichte. Mehr muss gar nicht sein. Verzichten Sie auf komplexe»handlungen«oder symbolische Szenen. Die Bildsituation muss auf einen Blick verständlich sein. Testen Sie die Verständlichkeit, indem sie die spontane Reaktion von unbeteiligten Kolleginnen und Kollegen abfragen. Keine Allegorien/Metaphern/symbolische Darstellungen Symbolische Bilder, die etwas anderes darstellen sollen, als das, was zu sehen ist, sollten vermieden werden. Metaphern und Allegorien sind sprachliche Mittel und wirken nur als solche. Das liegt daran, dass die Sprache Bilder nicht unmittelbar zeigt, sondern im Kopf entstehen lässt. Übersetzt man die Metapher, die selber ja eine Übersetzung ist, wiederum in Bilder, ergibt sich eine Art Rückkopplungseffekt, der unechte, emotionsferne, schablonenhafte Bilder hervorbringt. Respektvoller Umgang mit den jeweiligen Themen Alle Bilder müssen die Würde der dargestellten (oder anderer) Personen achten, gerade auch bei der Darstellung benachteiligter Menschen. Diese sollen nicht als passive Opfer erscheinen, sondern als autonome Individuen. Empathie der Personen sollte sichtbar sein Hier ist besonders auf Natürlichkeit und Glaubwürdigkeit zu achten. Stereotypen wie Händedruck oder gezwungenes Lächeln u. ä. sind zu vermeiden, da sie oft genau das Gegenteil erreichen.

7 Grundsätzliches zur Inhaltliche und formale Eigenschaften Positiv-hoffnungsvoller Grundton Auch bei schwierigen Themen sollte das Bild eine freundliche Aus strahlung haben. Das heißt nicht, dass ernste Themen bagatellisiert oder beschönigt werden, sondern dass die im christlichen Glauben verankerte Hoffnung wahrnehmbar sein soll. Andeutung der fachlichen Kompetenz der Diakonie Diese muss nicht in jedem Bild thematisiert sein. Es ist aber darauf zu achten, dass jedes Detail, das mit den Arbeitsbereichen der Diakonie zu tun hat, von einer professionellen und zeitgemäßen Praxis zeugt. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Darzustellende Eigenschaften Übertragung in konkrete Bild-Eigenschaften Inhaltliche und formale Eigenschaften Beschaffenheit der Fotos der Diakonie 1 Beschaffenheit der Fotos der Diakonie 2 Checkliste Perspektive immer auf Augenhöhe Die Begegnung auf Augenhöhe wird so durch die fotografische Sprache gestützt. Keine Darstellung mit verschlossener Körperhaltung Personen sollen nicht mit dem Rücken zur Kamera stehen/sitzen, nicht den Kopf in den Händen, möglichst keine verschränkten Arme, keine gebückte/auf den Boden schauende Haltung, kein abgewandtes Gesicht. Helle und freundliche Lichtstimmung Keine grellen Farben, aber auf Kontraste achten, Bilder dürfen nicht kraftlos/blass wirken, Farbigkeit muss realistisch sein. Helligkeit ist menschlich; der Verzicht auf Grelles signalisiert Zuwendung (nah) und Respekt. Klarheit der Konturen vermittelt Entschlossenheit und Verbindlichkeit. Vermeiden Sie unerwünschte Farbstiche durch schlechte Lichtsituationen. Reduktion der Elemente Achten Sie darauf, dass das Bild möglichst ruhig ist und nur wenige, für die Situation»logische«Details vorkommen. Zu viele Gegenstände lenken ab und verringern die Wirkung. Fokussierung auf eine wesentliche Bildaussage Das Bild sollte einen klaren inhaltlichen Schwerpunkt haben, der auch möglichst zentral platziert sein sollte. Mehrfachhandlungen sind zu vermeiden. Die Bildsituation muss auf einen Blick verständlich sein. Die Fokussierung kann durch Schärfe/Unschärfe unterstrichen werden. In jedem Fall muss der Hauptbereich den höchsten Schärfegrad des Bildes aufweisen. Es muss immer ein Raum erkennbar sein Szenen dürfen nie ohne räumlichen Bezug sein (keine ausgeschnittenen [freigestellten] Menschen, kein Hintergrund nur aus Farbe oder Farbverlauf, keine Montagen); die räumliche Situation egal ob innen oder außen muss für das Auge nachvollziehbar sein.

8 Grundsätzliches zur Inhaltliche und formale Eigenschaften Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Darzustellende Eigenschaften Übertragung in konkrete Bild-Eigenschaften Inhaltliche und formale Eigenschaften Beschaffenheit der Fotos der Diakonie 1 Beschaffenheit der Fotos der Diakonie 2 Checkliste Checkliste Sind Menschen auf dem Bild? Hat die Situation mit einem der Arbeitsbereiche der Diakonie zu tun? Ist die Situation glaubwürdig? Wirken die Menschen natürlich, ungestellt? Stehen die Menschen in einem kommunikativen Zusammenhang? Ist Empathie zumindest ansatzweise sichtbar? Lässt sich die Kompetenz der Diakonie aus dem Bild intuitiv ableiten? Sind verletzende oder Scham erzeugende Details vermieden? Ist das Bild im Hier und Jetzt verankert? Versteht man die Situation? Gibt sie keine Rätsel auf? Ist das Bild nicht düster/deprimierend? Es ist durchaus möglich, dass auf einige Fragen nicht eindeutig mit ja geantwortet werden kann. Allerdings ist unbedingt darauf zu achten, dass das ausgewählte Bild keinem der Punkte direkt widerspricht. Beispiel: Wenn auf einem Bild ein einzelner Mensch zu sehen ist, dann mag das kein unmittelbar kommunikativer Zusammenhang sein. Auf jeden Fall darf aber die Person nicht abgewendet oder in sich versunken erscheinen. Erfolgte die Aufnahme auf Augenhöhe? Sind die abgebildeten Personen dem Betrachter zugewandt? Ist die Lichtstimmung hell und freundlich? Wurden grelle Farben vermieden? Wurde andererseits eine zu blasse Anmutung vermieden? Wirken die Farben echt? Ist auf dem Bild nicht»zuviel los«? Ist der Hauptbereich des Bildes deutlich erkennbar und scharf? Ist die Bildszene in einem/einer erkennbaren Raum/Landschaft angesiedelt? Optional: Könnte im Bereich unten links die Kreuzfläche platziert werden? Für einzelne Kommunikationszwecke (Kampagnen, Themenbroschüren usw.) können spezifische Aspekte hinzukommen (etwa thematische Eingrenzungen oder Auswahl bestimmter Personengruppen). Diese werden jedoch stets mit den grundsätzlichen Eigenschaften vereinbar sein und ersetzen die Grundzüge nicht.

9 Auf den folgenden Seiten zeigen wir einige Bilder, die den dargestellten Prinzipien besonders deutlich und nachvollziehbar entsprechen. Sie sollen beispielhaft zeigen, wie einzelne der hier genannten Aspekte umgesetzt werden können und als Vergleich bei der Auswahl von Fotos sowie als Anregung beim Fotografieren dienen. Die Fotos stammen mehrheitlich aus den Bereichen Diakonie für ältere Menschen und Diakonie für Menschen in Not(lagen). Der Fotostil ist auch auf alle anderen Arbeitsfelder der Diakonie übertragbar. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Diakonie für ältere Menschen Diakonie für Menschen in Not(lagen) Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Fotostrecke Porträts Umgang mit historischen Bildern Negativ-Beispiele

10 Diakonie für ältere Menschen Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Diakonie für ältere Menschen Diakonie für Menschen in Not(lagen) Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Fotostrecke Porträts Umgang mit historischen Bildern Negativ-Beispiele

11 Diakonie für Menschen in Not(lagen) Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Diakonie für ältere Menschen Diakonie für Menschen in Not(lagen) Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Fotostrecke Porträts Umgang mit historischen Bildern Negativ-Beispiele

12 Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Mit einer exemplarischen Prüfung dieses Bildes zeigen wir auf den folgenden Seiten den Umgang mit den relevanten Attributen»nah«,»respektvoll«,»solidarisch«,»kompetent«und»aktiv«(Raster der Eigenschaften) sowie mit der Checkliste. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Diakonie für ältere Menschen Diakonie für Menschen in Not(lagen) Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Prüfung nach Diakonie-Kriterien Prüfung nach Checkliste Fotostrecke Porträts Umgang mit historischen Bildern Negativ-Beispiele

13 Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Prüfung nach Diakonie-Kriterien nah respektvoll solidarisch kompetent aktiv im Alltag der Menschen die Würde achtend dialogorientiert verantwortungsvoll engagiert in jeder Lebenssituation transparent sozial verlässlich lebendig Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Diakonie für ältere Menschen Diakonie für Menschen in Not(lagen) Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Prüfung nach Diakonie-Kriterien Prüfung nach Checkliste Fotostrecke Porträts Umgang mit historischen Bildern Negativ-Beispiele zeitgemäß lokal zugewandt auf Augenhöhe menschlich christlich ausgleichend gemeinschaftlich anwaltschaftlich protestantisch seriös nachhaltig professionell agierend praktisch zupackend Ein kurzer Blick zeigt bereits, dass die meisten Schlüsselbegriffe der (die Kern-Eigenschaften der Diakonie) durch das Bild wiedergegeben werden. Alle fünf Oberbegriffe sind unmittelbar aus der Situation ablesbar, ebenso die meisten Unterbegriffe. Eigenschaften, die nicht explizit im Bild verankert sind wie etwa»lokal«,»transparent«,»anwaltschaftlich«stehen keineswegs im Widerspruch.

14 Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Diakonie für ältere Menschen Diakonie für Menschen in Not(lagen) Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Prüfung nach Diakonie-Kriterien Prüfung nach Checkliste Fotostrecke Porträts Umgang mit historischen Bildern Negativ-Beispiele Prüfung nach Checkliste Sind Menschen auf dem Bild? Hat die Situation mit einem der Arbeitsbereiche der Diakonie zu tun? Ist die Situation glaubwürdig? Wirken die Menschen natürlich, ungestellt? Stehen die Menschen in einem kommunikativen Zusammenhang? Ist Empathie zumindest ansatzweise sichtbar? Lässt sich die Kompetenz der Diakonie aus dem Bild intuitiv ableiten? Sind verletzende oder Scham erzeugende Details vermieden? Ist das Bild im Hier und Heute verankert? Versteht man die Situation? Gibt sie keine Rätsel auf? Ist das Bild nicht düster/deprimierend? Erfolgte die Aufnahme auf Augenhöhe? Sind die abgebildeten Personen dem Betrachter zugewandt? Ist die Lichtstimmung hell und freundlich? Wurden grelle Farben vermieden? Wurde andererseits eine zu blasse Anmutung vermieden? Wirken die Farben echt? Ist auf dem Bild nicht»zuviel los«? Ist der Hauptbereich des Bildes deutlich erkennbar und scharf? Ist die Bildszene in einem/einer erkennbaren Raum/Landschaft angesiedelt? Optional: Könnte im Bereich unten links die Kreuzfläche platziert werden? Alle Anforderungen der Checkliste werden durch das Bild wiedergegeben. Es ist durchaus möglich, dass auf einige Fragen nicht eindeutig mit ja geantwortet werden kann. Allerdings ist unbedingt darauf zu achten, dass das ausgewählte Bild keinem der Punkte direkt widerspricht.

15 Fotostrecke Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Diakonie für ältere Menschen Diakonie für Menschen in Not(lagen) Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Fotostrecke Porträts Umgang mit historischen Bildern Negativ-Beispiele Für Fotostrecken gelten die inhaltlichen und formalen Grundsätze der unverändert. Dabei kann es durchaus sein, dass ein einzelnes Bild nur einen Teil der Aspekte erfüllt. Das ist unproblematisch, solange es im Kontext der Gesamtstrecke verwendet wird (siehe Bild rechts unten); alleinstehend darf es jedoch nicht verwendet werden. Zusätzlich zu den allgemeinen Grundsätzen ist darauf zu achten, dass die Fotostrecke eine schlüssige Dramaturgie hat, einen roten Faden. Das bedeutet nicht, dass sie eine Bildergeschichte im engeren Sinn ergeben muss, sondern lediglich, dass die Bilder einerseits genug Abwechslung bieten sollen (verschiedene Situaionen, unterschiedliche Schwerpunkte und nicht einfach nur sechs Aufnahmen derselben Szene), andererseits einen offensichtlichen Zusammenhang aufweisen müssen.

16 Porträts Porträts sind in keine Szene eingebunden. Details im Hintergrund können erkennbar sein, dürfen jedoch kein Eigengewicht erhalten (keine Geschichte erzählen oder Rätsel aufgeben). Auch bei neutraler Umgebung ist für eine natürliche Lichtatmosphäre zu sorgen. Keine Studiofotografie! Die Bilder sollten den Charakter einer Dokumentation oder Reportage haben, die Mimik der foto grafierten Person sollte mit dem erwartbaren Lebens- oder Arbeitskontext in Verbindung gebracht werden können. Anschnitte sind möglich und je nach Motiv zu entscheiden. Schwarz-Weiß-Fotografie kann als stilistisches Mittel eingesetzt werden. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Diakonie für ältere Menschen Diakonie für Menschen in Not(lagen) Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Fotostrecke Porträts Umgang mit historischen Bildern Negativ-Beispiele

17 Umgang mit historischen Bildern Historische Bilder werden nur punktuell innerhalb von Publikationen eingesetzt (Rückblicke u. ä.). Sie sollten grundsätzlich keine kommunikative Hauptfunktion haben (nicht auf Titelseiten, Plakaten usw.), es sei denn, das Thema einer gesamten Publikation ist historisch (etwa zum 200. Geburtstag von Johann Hinrich Wichern). 30 Kapitelthema Seitenthema Kapitelthema Seitenthema 31 Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Diakonie für ältere Menschen Diakonie für Menschen in Not(lagen) Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Fotostrecke Porträts Umgang mit historischen Bildern Negativ-Beispiele 60 Jahre Altenpflege in Stuttgart 1951 das ehemalige Weisenhaus... Rit ipit ut illam, core modiam, conullam zzrillutat, quat acil el utpat dolore moloreet wis delenibh ea faccummy nulla commolor alit aut lutatem ea commod dio con veriliquat iliquat adiatie magnit nibh ex et, consenim elisl et verat. 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18 Negativ-Beispiele Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Diakonie für ältere Menschen Diakonie für Menschen in Not(lagen) Kommentiertes Best-Practice-Beispiel Fotostrecke Porträts Umgang mit historischen Bildern Negativ-Beispiele Farben zu grell Szene zu gestellt Kein konkreter Raum zu sehen Szene zu gestellt Bild nicht mehr zeitgemäß Von unten fotografiert statt auf Augenhöhe

19 Im dieses Leitfadens zur haben wir für Sie weiterführende Informationen für die individuelle Umsetzung eigener Fotoshootings zusammengestellt. Wir geben Tipps, die für das Briefing des von Ihnen ausgewählten Fotografen hilfreich sein können. Außerdem finden Sie Hinweise zu den rechtlichen Grundlagen. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Tipps für das Fotografen-Briefing Technische Ergänzungen zur Datenabgabe Rechtliche Grundlagen Impressum und Bildnachweis

20 Tipps für das Fotografen-Briefing Die fachliche Ausrichtung des Fotografen sollte eher bei der Dokumentar- beziehungsweise Reportagefotografie angesiedelt sein. Ein möglichst detailliertes Briefing sollte mündlich erfolgen und als Erinnerungsstütze schriftlich festgehalten werden. Im Vorfeld ist ein inhaltliches Konzept zu entwickeln, in dem festgelegt wird, welche Aspekte des Themas dargestellt werden sollen. Wie diese Aspekte umgesetzt werden, orientiert sich an der der Diakonie. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Tipps für das Fotografen-Briefing Technische Ergänzungen zur Datenabgabe Rechtliche Grundlagen Impressum und Bildnachweis Der Einsatzzweck der Bilder (z. B. Anzeigenkampagne, Broschüre, Geschäftsbericht, Website usw.) und die damit verbundene Zielgruppe muss vorab bestimmt werden. Auch bevorzugte Formate (hoch/quer, seitenfüllend oder kleine Bilder usw.) sollten in die Bildkonzeption einfließen. Inhaltliche Vorgaben (beispielhafte Minimalformulierungen): Die Arbeit der Diakonie ist im jeweiligen Kontext kompetent und empathisch im Umgang mit den Betroffenen zu zeigen. Es ist immer von Dokumentarfotografie auszugehen, die das betreffende Thema glaubwürdig und authentisch umsetzt. Grundsätzlich sollen Menschen auf den Bildern dargestellt sein. Der Fotograf nimmt keine Außenperspektive ein, sondern agiert als Teil des Geschehens. Die Perspektive muss für den Betrachter immer auf Augenhöhe erscheinen; keine Draufsichten oder Untersichten. Keine grellen Farben, eher sachliche, kühle Lichtstimmung, ohne dabei die Natürlichkeit in den Hauttönen zu verlieren. Die gesamte Bildstrecke sollte einen Spannungsbogen gewährleisten, ein roter Faden / storyline muss sich durchziehen. Alle Rahmenbedingungen sollten vorab mit der/dem Fotografin/en geklärt werden: Umfang und Honorar (pro Motiv oder nach Tagessätzen beziehungsweise als Pauschale) Fremdkosten (werden Fremdkosten, z. B. Leihgebühren, erwartet und von wem sind sie zu tragen) Spezifikation der Lieferung: Finale Daten werden in einer Datenmenge von mindestens A3/300 dpi z. B. auf DVD abgegeben. Bildrechte: Übertragung uneingeschränkter oder zeitlich beziehungsweise örtlich (national/international) begrenzter Nutzungsrechte; Exklusivität ja oder nein Persönlichkeitsrechte (wer holt die Erlaubnis der abgebildeten Personen ein) Wenn Sie einen Fotografen/eine Fotografin in Ihrer Nähe suchen, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Landesverband.

21 Technische Ergänzungen zur Datenabgabe Farbmanagement: Kameras sollten auf die Arbeitsfarbräume srgb oder AdobeRGB eingestellt werden. Monitorkalibrierung auf L* resp. etwa Gamma 2,2. Der Weißpunkt sollte zwischen 5500 und 6500 Kelvin gesetzt werden (ggf. einige wenige Musterfotos liefern) Datenaufbereitung: Dateibenennung nach Absprache. Die IPTC-Daten sollten zumindest Stichworte zur Bildbeschreibung enthalten. EXIF-Daten (Blende, Zeit, etc.) bitte nach Möglichkeit erhalten. Datenbearbeitung: Umfang von Bildbearbeitung nach Absprache. Finales Schärfen bitte nur, wenn es vereinbart ist. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Tipps für das Fotografen-Briefing Technische Ergänzungen zur Datenabgabe Rechtliche Grundlagen Impressum und Bildnachweis Datenübertragung: Lieferung für gewöhnlich als jpg-dateien mit dem Farbräumen srgb oder AdobeRGB, bei reiner Internetnutzung nach Absprache evtl. nur srgb.

22 Rechtliche Grundlagen Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Tipps für das Fotografen-Briefing Rechtliche Grundlagen Allgemeines Nutzungen Persönlichkeitsrechte Impressum und Bildnachweis Allgemeines Fotos sind grundsätzlich urheberrechtsschutzfähige Werke. Entsprechend ihrer künstlerischen Gestaltungshöhe genießen sie Schutz als Lichtbildwerke gem. 2 I Nr. 5 UrhG (Schutzfrist: Das Urheberrecht erlischt 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers, 64 UrhG) oder als Lichtbilder gem. 72 UrhG (Schutzfrist: Das Recht erlischt 50 Jahre nach dem Erscheinen des Lichtbildes, 72 Absatz 3 UrhG) Bearbeiten Sie ein bereits vorhandenes Foto müssen Sie das Urheberrecht des Schöpfers, also des Fotografen/der Fotografin beachten und vor der Bearbeitung seine/ihre Zustimmung einholen. Durch die Bearbeitung kann ein Miturheberrecht gem. 3 UrhG entstehen. Nutzungen 1. Allgemein Jeder Urheber kann aus seinem Urheberrecht sowohl Urheberpersönlichkeitsrechte, z.b. auf Anerkennung der Urheberschaft und auf Namensnennung, als auch Verwertungsrechte, die auf die finanzielle Abschöpfung des Wertes des Werkes zielen, geltend machen. 2. Beauftragung von Fotografen - Verträge - Wenn Sie eine(n) Fotografen/Fotografin beauftragen möchten, um z.b. während einer Veranstaltung Fotos zu machen oder ein Projekt zu dokumentieren, handelt es sich um einen sog. Werkvertrag nach 631 BGB. Hauptpflicht des Fotografen ist zum einen die Herstellung der Fotos, zum anderen die Einräumung der Nutzungsrechte. Es ist daher geboten, über die eingeräumten Nutzungsrechte eine schriftliche Vereinbarung abzuschließen, da dies für beide Vertragsparteien klar erkennbar macht, welche Verwendung der Fotos erlaubt und welche ausgeschlossen ist. a) Nutzungsrechte Das Urheberrecht des Fotografen entsteht im Augenblick der Schöpfung des Werkes, also mit der Entstehung des Fotos. Das Urheberrecht ist nicht übertragbar und bleibt deshalb mit Ausnahme des Erbfalls zwingend beim Urheber. Der Urheber kann deshalb Anderen lediglich sog. Nutzungsrechte einräumen. Klausel zur Rechtseinräumung (Beispiel): Der/die Fotograf/-in überträgt dem Auftraggeber unbeschränkt für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts das einfache/ das ausschließliche sowie zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung des in x genannten Werkes. Zunächst ist also zwischen ausschließlichen und einfachen Nutzungsrechten zu unterscheiden. Das einfache Nutzungsrecht berechtigt den Inhaber des Nutzungsrechts, also denjenigen, dem es vom Urheber eingeräumt wurde, das Werk auf die erlaubte Art zu nutzen, ohne dass eine Nutzung durch andere ausgeschlossen ist. In diesem Fall könnte der Fotograf also auch mehreren anderen Personen erlauben, die Bilder zu nutzen.

23 Rechtliche Grundlagen Das ausschließliche Nutzungsrecht berechtigt den Inhaber, das Werk unter Ausschluss aller anderen Personen auf die ihm erlaubte Art zu nutzen, so dass es sich hier um ein Exklusivrecht handelt. Der Inhaber eines ausschließlichen Nutzungsrechts ist berechtigt, selbst Dritten (einfache und ausschließliche) Nutzungsrechte einzuräumen. Es kann bestimmt werden, dass zusätzlich die Nutzung durch den Urheber vorbehalten bleibt. Ferner ist zu bestimmen, ob das ausschließliche oder das einfache Nutzungsrecht unbeschränkt oder beschränkt eingeräumt wurde. Folgende Beschränkungen sind z.b. denkbar: örtlich: z.b.: deutschlandweit/europaweit/im deutschsprachigen Raum zeitlich: z.b.: für die Dauer des zugrundeliegenden Vertrages/für 2 Jahre Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Tipps für das Fotografen-Briefing Rechtliche Grundlagen Allgemeines Nutzungen Persönlichkeitsrechte Impressum und Bildnachweis Schließlich sind die Nutzungsarten zu definieren. Fehlt es daran, ist gemäß 31 Absatz 5 UrhG auf der Grundlage des abgeschlossenen Vertrages zu ermitteln, welche Nutzungsrechte eingeräumt wurden (sog. Zweckübertragungstheorie ). In Betracht kommen hier insbesondere Vervielfältigungs- und Verbreitungsrechte, sowie das Ausstellungsrecht und wichtig: das Recht zur öffentlichen Zugänglichmachung gem. 19 a UrhG im Internet und anderen Netzwerken. Seit der Reform (sog. 2. Korb ) des Urhebergesetzes, die zum in Kraft getreten ist, ist es gem. 31 a UrhG möglich, vertraglich auch Rechte über Nutzungsarten einzuräumen, die zum Zeitpunkt des Vertragsschluss noch unbekannt sind. Eine entsprechende Klausel muss daher ebenfalls im Vertrag aufgenommen werden, da sie wirksam nur schriftlich vereinbart werden kann. Die Einräumung kann widerrufen werden. Der Urheber hat in dem Fall, dass von dieser Regelung später Gebrauch gemacht wird, gem. 32 c UrhG das Recht, für diese Nutzung eine entsprechend angemessene Nachvergütung zu erhalten. Im Rahmen des Vertragsabschlusses ist daher rechtzeitig zu überlegen, welche konkrete Verwendung die beauftragten Fotos zunächst finden sollen, aber auch, welche Verwendung zu einem späteren Zeitpunkt denkbar wäre. Die nachträgliche Einholung weiterer Nutzungsrechte wird regelmäßig schwierig sein, weshalb Nachverhandlungen möglichst vermieden werden sollten. Beispiele für mögliche Klauseln: das Recht des ganzen oder teilweisen Abdrucks in Zeitungen/Magazinen das Werk auf Bild- oder Tonträger festzuhalten und zu vervielfältigen das Werk in Bildungsmaterialen aufzunehmen und zu verwenden das Werk zu archivieren das Werk im In- und Ausland zu verwerten zur sonstigen Vervielfältigung, insbesondere durch CD-Rom, durch fotomechanische oder ähnliche Verfahren zur Bearbeitung des Werkes den Beitrag auf den Websites/bei Facebook/Youtube zu veröffentlichen.

24 Rechtliche Grundlagen b) Vergütung Es gilt folgender Grundsatz: Je umfangreicher die Rechtseinräumung, desto teurer die beauftragten Fotos. Trotzdem ist zu überlegen, ob im Einzelfall nicht ein ausschließliches Nutzungsrecht sinnvoll ist, um sicherzustellen, dass der Fotograf/die Fotografin die Bilder nicht ebenfalls an die Konkurrenz verkauft. Eventuell kann im Einzelfall auch eine sog. Branchenschutzklausel (Konkurrenzklausel) aufgenommen werden. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Tipps für das Fotografen-Briefing Rechtliche Grundlagen Allgemeines Nutzungen Persönlichkeitsrechte Impressum und Bildnachweis Üblich sind bei der Beauftragung von Fotografen Tagessätze, deren Höhe sich neben dem Umfang der Rechtseinräumung auch aus der Berühmtheit des Fotografen/der Fotografin ergibt. In Streitfällen legen Gerichte üblicherweise und zunehmend die Empfehlungen der MFM zu Grunde, um die marktüblichen Preisen zu ermitteln. Die MFM (Mittelstandgesellschaft Fotomarketing) ist ein Arbeitskreis des Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.v. (BVPA), der jährlich die durchschnittlichen Nutzungshonorare für Fotografien in Deutschland ermittelt. Die Broschüre Bildhonorare ist kostenpflichtig und kann über die Website des BVPA erworben werden. Im gemeinnützigen Bereich sind Fotografen häufig bereit, zu einem von ihrem üblichen Honorar abweichenden, entsprechend günstigeren Betrag tätig zu werden. Hierbei ist zu beachten, dass dem Urheber gem. 32 UrhG das Recht auf angemessene Vergütung zusteht. Dieses Recht ist unverzichtbar: Der Gesetzgeber will mit dieser Regelung den Fotografen davor schützen, im Wettbewerb und aufgrund möglicher Abhängigkeiten von Auftraggebern, zu Dumping-Preisen arbeiten zu müssen. Dies hat zur Folge, dass der Verzicht auch auf ein Teil-Honorar auch dann nicht wirksam sein wird, wenn der Fotograf diesen selbst anbietet. In diesen Konstellationen besteht also die Gefahr, dass der Fotograf/die Fotografin später, etwa wegen knapper Auftragslage, doch noch eine Nachvergütung verlangen kann. Obgleich sie die Unwirksamkeit des Verzichts nicht heilen kann, sollte in diesen Fällen in den Vertrag unter xy Vergütung eine Klausel aufgenommen werden, die den vom Fotografen gewährten Gemeinnützigkeitsrabatt ausdrücklich bezeichnet. Rechtssicherer ist es allerdings, das reguläre Honorar zu zahlen und es dem Fotografen/der Fotografin zu überlassen, selbst einen Teil davon freiwillig zu spenden. c) Namensnennung Der Fotograf hat gemäß 13 UrhG das Recht, sein Werk mit einer Urheberbezeichnung zu versehen. Gemäß Absatz 2 der Vorschrift hat er das Recht, über das Ob und Wie der Nennung zu entscheiden. Insbesondere im Bereich der Fotografie hat der/die Fotograf/-in also das Recht, bei Nutzung seines/ihres Fotos die gleichzeitige Nennung seines/ihres Namens zu verlangen. Er/Sie kann sich aber auch dafür entscheiden, anonym zu bleiben oder ein Pseudonym, eine Abkürzung o.ä. zu verwenden. 3. Verstöße gegen Urheberrechte Wird ein Foto genutzt, ohne dass die entsprechenden Nutzungsrechte vorab eingeräumt wurden, handelt es sich um eine Urheberrechtsverletzung. Diese führt zu Beseitigungs-, Unterlassungs- und Schadensersatzansprüchen des Urhebers gegen den Verletzer. Daneben können Straf- und Bußgeldvorschriften zur Anwendung kommen. Zum Schadensersatzanspruch zählt nicht nur der Anspruch des Fotografen auf nachträgliche angemessene Vergütung (sog. Lizenzanalogie ), sondern auch die Herausgabe des erzielten Gewinns. Wird die Nennung des Urhebers unterlassen, folgt daraus u.a. ein Schadensersatzanspruch des Urhebers auf einen Strafzuschlag in Höhe von 100% des vereinbarten Honorars 1. 1 Dreier, Thomas/Schulze, Gernot: Urheberrechtsgesetz, 3. Auflage München 2008, 13 Rn. 35.

25 Rechtliche Grundlagen 4. Bildagenturen/Online-Bildarchive In den vergangen Jahren hat die Zahl der über Bildagenturen vertriebenen Fotos deutlich zugenommen, da diese den Fotografen eine weitere Verwertungsplattform ihrer Fotos eröffnet. Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Tipps für das Fotografen-Briefing Rechtliche Grundlagen Allgemeines Nutzungen Persönlichkeitsrechte Impressum und Bildnachweis a) Vermittlung eigener Fotos an eine Bildagentur Hierbei ist zu beachten, dass der Agentur Nutzungsrechte mit dem Recht der Weitergabe dieser Rechte an Dritte eingeräumt werden. Hier sollte in dem Fall, dass Sie einer Agentur Fotos zur Verfügung stellen, darauf geachtet werden, dass ein Zustimmungsvorbehalt besteht. Geschuldet wird auch hier die gem. 32 UrhG angemessene Vergütung, wobei die Vermittlertätigkeit der Agentur bei der Verwertung der Bilder selbstverständlich ebenfalls angemessen abzuziehen ist. Prüfpflichten von Bildagenturen über die etwaige Unzulässigkeit der übermittelten Fotos kommen nur anlassbezogen in Betracht, wenn aufgrund besonderer Umstände offenkundig mit einer rechtswidrigen Veröffentlichung zu rechnen ist 2. b) Nutzung von Agenturmaterial Auch hier ist der Umfang der Rechtseinräumung zur Nutzung der ausgewählten Bilder zu entscheiden. In der Regel wird es sich um die Einräumung eines einfachen Nutzungsrechtes handeln. Zu verhandeln ist die zeitliche Dauer der Nutzungseinräumung und ggf. der Umfang der Veröffentlichung. Es gelten die Ausführungen unter Nutzungsrechte II.2.a. Persönlichkeitsrechte Werden z.b. im Rahmen einer Veranstaltung zu Dokumentationszwecken Fotos gemacht, die auch die Teilnehmenden abbilden, sind unbedingt deren Persönlichkeitsrechte, also das Recht am eigenen Bild gem. 823 BGB i.v.m. 22, 23 KUG, zu beachten und zu wahren. Das Recht am eigenen Bild gem. 22 ff KUG schützt vor der unbefugten Veröffentlichung und Verbreitung des eigenen Bildes. Dies setzt voraus, dass die abgebildete Person aufgrund der im Bild oder im Kontext der Veröffentlichung mitgeteilten Informationen erkennbar ist. Die begründete Befürchtung, auf einem Bild erkannt zu werden, reicht nach der Rechtsprechung des BGH aus, um die Erkennbarkeit zu bejahen 3. Das Persönlichkeitsrecht kann auch dann verletzt sein, wenn auf dem Bildnis die Gesichtszüge der abgebildeten Person zwar nicht zu erkennen sind. Es genügt aber, wenn der Dargestellte aufgrund anderer Merkmale (Haarfarbe, Kleidung, Körperhaltung) sowie Aussagen von Zeugen, die dabei gewesen waren, als das Foto gemacht wurde, identifiziert werden kann 4. Rechtswidrige Verstöße gegen das Recht am eigenen Bild führen zu Unterlassungsansprüchen des Verletzten, Ansprüchen auf Beseitigung und bei schuldhafter Verletzung auch zu Schadensersatzansprüchen. 2 LG Hamburg O 859/06, ZUM-RD 2007, BGH, NJW 1971, LG München O 497/84, RzU LGZ Nr 197.

26 Rechtliche Grundlagen Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Tipps für das Fotografen-Briefing Rechtliche Grundlagen Allgemeines Nutzungen Persönlichkeitsrechte Impressum und Bildnachweis 1. Einwilligung Grundsätzlich ist daher gemäß 22 Satz 1 KUG die vorherige Einwilligung des Abgelichteten zur Veröffentlichung erforderlich. Unter Umständen kann auch bereits die Herstellung des Fotos unzulässig sein. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn Prominente in ihrem Privatbereich (z.b. per Teleobjektiv im eigenen Garten) fotografiert werden. Bei Minderjährigen ist die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters, in der Regel also der Eltern, erforderlich. Die erforderliche Einwilligung kann auch konkludent, also stillschweigend erfolgen. Für eine stillschweigende Einwilligung sind jedoch konkrete, deutliche Anhaltspunkte erforderlich, die sowohl die Herstellung des Fotos als auch die spätere konkrete Verwendung umfassen 5. Ein Indiz für eine konkludente Einwilligung kann vorliegen, wenn der Fotografierte sein Gesicht deutlich zur Kamera wendet, innehält und in die Kamera winkt 6. Dies bedeutet jedoch nicht, dass er/sie damit auch seine Einwilligung zu jedweder Art der Veröffentlichung erteilt hat, z.b. sein/ihr Foto auf der Homepage im Internet zu veröffentlichen. Vielmehr muss dem/der Fotografierten erkennbar sein, zu welchem Zweck das Foto gemacht wird und auf welche Art es veröffentlicht werden soll. Umso größer die Reichweite der späteren Veröffentlichung des Fotos, desto höher sind die Anforderungen an die Einwilligung: eine passwortgeschützte Veröffentlichung im Intranet ist als weniger intensiver Eingriff zu werten, als im Vergleich dazu eine Veröffentlichung in den Hausmitteilungen, ein Aushang am Info-Brett, eine Veröffentlichung in der deutschlandweiten Betriebszeitung oder gar im Internet bei Facebook oder Youtube (Stichwort: Das Internet vergisst nie ). Insbesondere voreilige, unüberlegte Veröffentlichungen im Internet sind daher zu vermeiden. Die schwierige Praktikabilität und praktische Handhabung der Einwilligungseinholung rechtfertigen Verstöße gegen das Recht am eigenen Bild nicht! Hinweis: Werden bei einer Veranstaltung Fotos der Teilnehmenden gemacht, sollten diese ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass und wofür die Aufnahmen gemacht werden, und wo sie veröffentlicht werden, sowie darum gebeten werden, ggf. ihr fehlendes Einverständnis ausdrücklich zu erklären. Werden Fotos im Internet/bei Facebook/Youtube veröffentlicht, ist die ausdrückliche, vorzugsweise schriftliche Einwilligung der Abgebildeten einzuholen. Bei Referenten/Referentinnen einer Veranstaltung sollte ein entsprechender Passus in den Vertrag aufgenommen werden. Dies gilt beispielweise für Jahrestagungen der Diakonischen Konferenz, für Fachtage und andere Veranstaltungen. 5 Palandt, 67. Auflage 2008, 823 Rn. 113a 6 OLG Frankfurt U 206/08, ZUM-RD 2010,

27 Rechtliche Grundlagen Leitfaden zur der Diakonie Grundsätzliches zur Tipps für das Fotografen-Briefing Rechtliche Grundlagen Allgemeines Nutzungen Persönlichkeitsrechte Impressum und Bildnachweis 2. Ausnahmen Gemäß 23 KUG ist eine Einwilligung in bestimmten Fällen nicht erforderlich. Hierzu zählen die Fallgruppen in denen der/die Abgebildete das bloße Beiwerk neben einer Landschaft oder in der Öffentlichkeit ist sowie die Teilnahme an Versammlungen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass diese Ausnahmen tatsächlich nur dann Anwendung finden, wenn die Abgebildeten tatsächlich Beiwerk neben dem eigentlichen Foto-Motiv sind (z.b. zufällig anwesende Passanten beim Fotografieren des Pariser Eifelturms) oder lediglich eine Person mitten in einer Menge von anderen Teilnehmenden abgebildet wird. Von einer Zulässigkeit kann demnach dann nicht mehr ausgegangen werden, wenn ein/e Teilnehmer/-in aus der Menge portraitartig heraus gezoomt wird 7, so dass nicht mehr die Veranstaltung/Versammlung als solche im Vordergrund der Abbildung steht, sondern die abgebildete Person das zentrale Motiv des Bildes darstellt. Disclaimer: Sowohl das Urheber- als auch das Persönlichkeitsrecht sind stark einzelfallbezogen. Der vorliegende Kurzleitfaden kann daher nur als erste Orientierung dienen und Grundlagen skizzieren, ohne eine rechtliche Bewertung von konkreten Einzelfällen vornehmen zu können. Eine umfassende Rechtsberatung kann und soll hierdurch nicht ersetzt werden. : Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie KunstUrhG Ausfertigungsdatum: Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, dass er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. Nach dem Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von 10 Jahren der Einwilligung der Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten. 23 (1) Ohne die nach 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden: 1. Bildnisse aus dem Bereiche der Zeitgeschichte; 2. Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen; 3. Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben; 4. Bildnisse, die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst dient. (2) Die Befugnis erstreckt sich jedoch nicht auf eine Verbreitung und Schaustellung, durch die ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten oder, falls dieser verstorben ist, seiner Angehörigen verletzt wird. 7 AG Ingolstadt C 2700/08, MMR 2009, 436.

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