Projektleiterin/Projektleiter Unterrichtsfächer

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1 1 Eckdaten 17 Schule Große Stadtschule Geschwister Scholl Straße PLZ Ort Schulstraße 9/ Wismar Telefon / Fax dienstl URL / Internetadresse Schulform Gymnasium Projektleiterin/Projektleiter Unterrichtsfächer Jürgen Michaelsen Englisch, Latein, Philosophie, DAF, Informatik denkmal aktiv-schulteam Jahrgang Unterrichtsfach/-fächer denkmal aktiv Sek. I Kunst, Geschichte, Wirtschaft, Informatik, Musik, Deutsch, Philosophie, Englisch, Naturwissenschaften Kurs oder Arbeitsgruppe Anzahl beteiligter Schülerinnen und Schüler denkmal aktiv 12 Beteiligte Kolleginnen/Kollegen Frau Svenja Kochems Fachlicher Partner vor Ort (Name, Einrichtung) Torsten Sonntag, Geprüfter Immobilienfachwirt, DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbh & Co. KG; Dr. Rosemarie Wilcken, Deutsche Stiftung Denkmalschutz; Prof. Dr. Herbert Müller, Experte für Sakralbauten im Ostseeraum; Norbert Huschner, Weltkulturerbemanager der Hansestadt Wismar; Dr. Nils Jörn, Leiter Stadtarchiv Wismar, Beatrice Busjan, Leiterin des Stadtmuseums, Benjamin Rätz, Architekturstudent; Detlef Schmidt, Stadtchronist; Dr. Steffen Stuth, Leiter Kulturhistorisches Museum Rostock Straße PLZ Ort Hinter dem Chor Wismar Telefon Telefax URL / Internetadresse 2 Angaben zum Schulprojekt (Verbund-)Projekttitel UNESCO-Welterbe der Hansestadt Wismar als Lern- und Kommunikationsort begreifen Objekt / Kurzbeschreibung des Projektes Wismar und Stralsund zwei Städte, die während des Mittelalters wichtige Handelszentren der Hanse waren, gehören mit ihren Altstädten seit 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe. In Wismar lebend, gehen die Schüler am Geschwister-Scholl- Gymnasium dem Begriff Weltkulturerbe und der damit verbundenen Idee auf den Grund. Am Beispiel ausgewählter Gebäude arbeiten Kleingruppen zu verschiedenen Themen, darunter Entstehung, Wert und Bedeutung, Umgang und Nutzung und lernen diese Orte in Zusammenarbeit mit Experten als Lern- und Kommunikationsorte kennen. Das Projekt ist ein Beitrag im Themenfeld "UNESCO-Welterbe: Lernorte interkultureller Begegnung" der Deutschen UNESCO-Kommission e.v..

2 3 Vorerfahrungen der Schule / der Projektleitung Kulturelles Erbe und Denkmalschutz sind an unserer Traditionsschule, die 2016 ihren 475. Geburtstag feiert, eine wesentliche Grundlage unseres pädagogischen Handelns. Individuelle Arbeitspläne berücksichtigen diesen Denkansatz im Unterrichtsgeschehen und im außerschulischen Bereich. Diesbezüglich themenorientierte Projektwochen, themenrelevante Exkursionen und Studienfahrten sowie die Teilnahme an thematischen Wettbewerben gehören zum Schulalltag. Seit mehreren Jahren gibt es unter Berücksichtigung UNESCO-relevanter Themen, die jährlich wechseln, mit unserer Partnerschule in Peking einen regen und erfolgreichen Gedankenaustausch mit wechselseitigen Besuchen und gegenseitigen englischsprachigen Präsentationen. 4 Ziele des Schulprojekts Kurzbeschreibung der Projektidee An ausgewählten Einzelobjekten der Hansestadt Wismar machen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Kernbedeutung des Begriffes Weltkulturerbe in seiner Vielschichtigkeit altersgerecht vertraut. In Zusammenarbeit mit den Fachpartnern und unter Nutzung der örtlichen Gegebenheiten lernen sie anhand spannender Geschichten, Recherchen, Entdeckungen, Gespräche und Vorträge das Welterbe ihrer Stadt als Lern- und Kommunikationsort begreifen, das Gelernte zu präsentieren und nachhaltig zu dokumentieren. Es ist geplant, die Umsetzung der Projektidee an folgenden Einzelobjekten durchzuführen: a) Erneuerung des S c h a b b e l h a u s e s (Stadtmuseum der Hansestadt Wismar) b) Rekonstruktion des S t a d t h a u s e s (ehemals Touristeninformation) c) Wiedereröffnung des W e i n b e r g s (Denkmalgeschütztes Traditionsrestaurant) d) Tapetensaal im neu eingerichteten Welterbe-Haus der Hansestadt Wismar e) Wiederaufbau des Gebäudes Al t e S c h u l e f) UNESCO-Welterbe Alte Buchenwälder Deutschlands, N a t i o n a l p a r k J a s m u n d auf Rügen Ziele (u.a. bezogen auf: Einführung in das Thema Denkmalschutz und Kulturerbe; Regionale Kulturdenkmale; Entwicklung von Handlungsvorschlägen; Dokumentation des Verlaufs und der Ergebnisse; Kontinuitätssicherung) Konkrete Ziele Recherche b e g l e i t e n d e Diskussionsthemen, die auf Nachhaltigkeit zielen:. Was ist UNESCO-Weltkulturerbe - nationale und internationale Betrachtung - und warum Weltkulturerbe? (Übersicht über Weltkulturerbestätten). Warum ist es für Menschen, die in einer UNESCO-Welterbestätte wohnen, besonders wichtig, sich mit dem Welterbe der Menschheit auseinanderzusetzen? (Bezug zum Gesellschaftskunde-, Geschichts-, Wirtschafts- und Philosophieunterricht). Wofür wurden die Denkmale zur Zeit ihrer Entstehung genutzt? Wie werden sie heute genutzt?. Wie gehen wir mit baulichem Erbe um, das nicht mehr existiert? Für und Wider einen Wiederaufbau dieser nur noch bruchstückhaft erhaltenen Gebäude. (Bezug zum Gesellschaftskunde-, Wirtschafts- und Kunstunterricht). Welche Materialien wurden für den Bau zur Zeit der Entstehung und werden heute für die Rekonstruktion und die Renovierung genutzt? (Bezug zum Chemie- und Physikunterricht). Welche Methoden gibt es für die Erschließung historisch wertvoller Bauten und Einzelelemente? Welche Baustile verstecken sich in den Gebäuden? (Bezug zum Kunstunterricht). Welche Geschichten erzählen Einzelelemente und Gebäude? (Bezug zum Geschichts- und Deutschunterricht). Was ist das Einzigartige an den denkmalgeschützten Objekten? (Bezug zum Geschichts- und Kunstunterricht). Welche Musik wurde zur Zeit der Entstehung der Objekte gespielt und gesungen? (Bezug zum Musik- und Religionsunterricht). Welche Bedeutung haben Weltnaturerbestätten für die Menschen und die Menschheit? (Bezug zum Biologie- und Wirtschaftsunterricht). Welche Aufgaben kommen auf die junge Generation zu, wenn es um die Bildung von Welterbebewusstein geht? (Bezug zum Philosophie- und Wirtschaftsunterricht). Beschreibung der Geschichte eines Einzelelements und Vergleich der Geschichte mit einem ähnlichen Einzelelement in einer anderen Hansestadt (Bezug zum Kunst- und Lateinunterricht)

3 Skizzierung der angestrebten Projektergebnisse. Schüler als Fragende und Zuhörende bei den Expertengesprächen und beim Entdecken der Einzeldenkmale. Schüler als Entdecker beim Sichten von Fundstücken. Schüler als Vermittler von Welterbewissen für Mitschüler. Schulung von gezielten Recherchefähigkeiten und der Zusammenarbeit mit Fachpartnern. Anfertigung von Powerpoint-Präsentationen,zu den ausgewiesenen Einzelobjekten. Anfertigen von Zeichnungen und Fotografien. Erstellen einer Fotodokumentation (früher, heute). Herstellen einer Begleitmappen für den Unterricht (u.a. Kopien von Skizzen der damaligen Baumeister und Konstrukteure). Üben von Repräsentationstechniken. Erlernen eines Liedes in lateinischer Sprache aus der Zeit der Entstehung der Baudenkmale. Archivierung der Ergebnisse im UNESCO-Bereich der Schule 5 Vorgehensweise, geplante Umsetzung Wichtige Projektphasen und "Meilensteine" März 2014 April 2014 Mai 2014 Themen- und Projektfindung Sensibilisierung von Zielen, Methoden, Sicherung der Ergebnisse und Zeitplanung Kontaktaufnahme zu Fachpartnern für die o. gen. denkmalgeschützten Gebäude und zu Experten des Welterbeidee 19. Mai 2014 Bewerbung denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule Erkundungsphase August 2014 September 2014 Beginn der permanenten Zusammenarbeit mit den Fachpartnern nach der Zusage einer erfolgreichen Bewerbung Beginn der permanenten Recherche; Sammlung und Dokumentation von Ergebnissen permanentes Einbeziehung außerschulischer Lernorte (Archiv, Bibliothek, Welterbe- Haus, AG-Besuch der Einzelobjekte) 14. September 2014 Tag des Offenen Denkmals, Fachgespräch mit Herrn Zimmermann, Restaurator des Tapetensaals des Welterbe-Hauses in Wismar Fachvortrag Wiederaufbau der Alten Schule? (Herr Rätz) Besuch des Fachvortrages Backstein-Panorama Wismar im Zeughaus (Herr Volster, Fotograf, Herr Schmidt, Stadtchronist) Oktober 2014 Internationale Recherche Tapetensaal (New York, London, Paris) Sichten von bisher unveröffentlichten Fundstücken aus der Sanierung des Welterbe- Hauses, Öffnen der Schatztruhe (Fachgespräch: Dr. Jörn, Archiv, Frau Busjan, Museum; Herr Sonntag, DSK) November 2014 AG-Gruppenführung im Weinberg durch den Welterbemanager der Hansestadt, Herrn Norbert Huschner Besuch Europäische Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung in Leipzig Fachvortrag: Geheimnisse der Bauweise der Kirchen der Backsteingotik in den Hansestädten (Prof. Dr.-Ing. habil.müller) Erste Erste Auswertungsphase Dokumentation und Aufbereitung der Forschungsergebnisse: erste Vorstellung der Projektergebnisse in der Aula vor Schülern anderer Schulen Reflexion auf die erste Dokumentation möglicherweise Revision der Arbeitspläne November Beschreibung der Geschichte eines Einzelelements und Vergleich der Geschichte mit einem ähnlichen Einzelelement in der Hansestadt Rostock Fachvortrag: Geschichte und Motivwahl des Tapetensaals des Schifffahrtsmuseums der Hansestadt Rostock (Dr. Stuth, Leiter Kulturhistorisches Museum Rostock) Fachvortrag: Erfahrungen und Schwerpunkte in der Denkmalpflege in Deutschland (Dr. Rosemarie Wilcken, Deutsche Stiftung Denkmalschutz)

4 Zweite 24. Januar 2015 Februar 2014 Dokumentation und Aufbereitung der Forschungsergebnisse: zweite Vorstellung vor Eltern, Gästen und Schülern Vortrag: Denkmalschutz und Weltkulturerbe in der VR China an ausgewählten Objekten (Mitschüler aus den 11. Klassen, die am themengebundenen Chinaprojekt beteiligt waren, berichten über ihre Arbeitsergebnisse) Teilnahme am Erfahrungsaustauschtreffen der denkmal aktiv -Teilnehmer 2014/15 in Bad Segeberg April 2015 Mai 2015 Fachvortrag: Synergieeffekte Denkmalpflege und UNESCO-Weltkulturerbe in Wismar (Welterbemanager der Hansestadt Wismar, Herr Huschner) Fachvortrag, Besuch und Führung im Welterbe-Haus in Stralsund durch Frau Behrendt, Welterbemanagerin der Hansestadt Stralsund Fachvortrag und Führung im Weltnaturerbegebiet Alte Buchenwälder Deutschlands, N a t i o n a l p a r k J a s m u n d auf Rügen (Pädagogische Mitarbeiterin Frau Weise) Umsetzungsphase Juni 2015 Fertigstellen der Begleitmappen, Zeichnungen, Fotografien, Powerpoint- Präsentationen, der Fotodokumentationen; Aufführen des Lateinisches Liedes Vortrag: World-Heritage-Sites in the USA (Adrian, Austauschschüler aus den USA) Dritte Juli 2015 Abschluss Juli 2015 Stadtweites Hoffest: Dokumentation und Aufbereitung der Forschungsergebnisse: dritte Vorstellung vor Eltern, Gästen und Schülern Reflexion und Ausblick auf Neues Dank und Aushändigung der englischsprachigen World-Heritage-Map 2014 aus Paris Inhaltliche Aspekte, u.a. Konkretisierung der zu bearbeitenden Einzelthemen, ggf. inhaltliche Beiträge der beteiligten Fächer Die i n h a l t l i c h e Vorbereitung der oben genannten Einzelprojekte erfolgt über den Fachunterricht in den ausgewiesenen Fächern, das Welterbe-Haus der Hansestadt Wismar, das Stadtarchiv, die Bibliothek und über die Fachpartner aus verschiedenen Bereichen des Denkmalschutzes. Gegenstand der inhaltlichen Arbeit wird das Besondere des jeweiligen Einzelprojekts im Kontext seiner Entstehung, Entwicklung und Bedeutung in der Vergangenheit und in der Gegenwart unter Bezugnahme auf den Inhalt des Begriffes Weltkulturerbe/Welterbeidee sein. Einzelthemen. permanente Zusammenarbeit mit den einzelnen Fachpartnern nach selbstständiger Absprache. permanentes Recherchieren, Finden und Sammeln von Informationen unter Anleitung von Fachpartnern nach selbstständiger Absprache. permanentes Lernen am anderen Ort und Nutzung von Wissen und Können aus dem Fachunterricht einzelner Fächer unter dem Aspekt der Verknüpfung von bisherigem und neu gewonnenem Wissen und Können. Fachvorträge, bezogen auf Einzelobjekte und auf das Bewusstmachen von Weltkulturerbe und Verpflichtungen der Menschen, dieses zu wahren. Besuch der Einzelobjekte mit Fachpartnern Methodisch-didaktische Aspekte, u.a. Grad des selbständigen Arbeitens der Schülerinnen und Schüler. zunächst Bewusstmachen der Bedeutung von Weltkulturerbestätten und der daraus resultierenden Verpflichtung, Weltkulturebestätte zu achten und zu schützen(teilnehmer als aufmerksame Zuhörer). Fachpartner referieren zu Einzelobjekten (Teilnehmer als Zuhörer und Fragende). Fachpartner stehen den selbstständig arbeitenden Teilnehmern hilfreich zur Seite (Teilnehmer als Fragende, Antwortende und Organisierende) Organisatorische Aspekte, u.a. Aufgabenverteilung zwischen Schulteam und fachlichem Partner, Verzahnung/Schnittstellen

5 . Einhalten der abgesprochene Zeitschiene, um Kontinuität der Auseinandersetzung mit der Thematik zu ermöglichen und Überbelastung zu vermeiden. Prinzip der Freiwilligkeit an der Arbeit der Einzelobjekte. kritische Prüfung der Ergiebigkeit eines Einzelthemas und ggf. Umlenkung und Veränderung der Schwerpunktsetzung im Team 6 Kostenplan Herkunft der Projektmittel (Förderung, Sponsoren) Anfragen bei potenziellen betrieblichen Sponsoren bisher negativ. Möglicherweise Unterstützung durch das Bundesland im Jahr 2015 über Posten mitarbeitende UPS 200,00 Ausgezahlte Fördermittel Deutsche Stiftung Denkmalschutz: 1200,00 Gesamtsumme 1400,00 Einsatz der Projektmittel, Planung/aktueller Stand Reisekosten, Exkursionen, Fachpartner 400,00 Kosten für die Erstellung und Präsentation der Projektergebnisse 1000,00 Planung Fahrtkosten zum Treffen in Bad Segeberg, März ,00 Fahrtkosten zum Tapetensaal Rostock 40,00 Fahrtkosten zum Tapetensaal Stralsund und Weltnaturerbe Jasmunder Bodden, Rügen 80,00 Fahrtkosten nach Leipzig zur Denkmalmesse 80,00 Eingabe Einsatz Projektmittel.Fahrtkosten zum Starttreffen in Neumarkt vom , Hin- und Rückfahrt 97,50.Fachvortrag Wiederaufbau Alte Schule 20,00.Kopierkosten im Archiv 10,00

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