Bundesministerium der Verteidigung. Soldat sein heute. Leitgedanken zur Neuausrichtung der Bundeswehr

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bundesministerium der Verteidigung. Soldat sein heute. Leitgedanken zur Neuausrichtung der Bundeswehr"

Transkript

1 Bundesministerium der Verteidigung Soldat sein heute Leitgedanken zur Neuausrichtung der Bundeswehr

2

3 Unsere Neuausrichtung Die Neuausrichtung der Bundeswehr folgt den sicherheitspolitischen Veränderungen in Europa und der Welt. Die Dimension dieses Wandels beschreiben die Verteidigungspolitischen Richtlinien 2011 und setzen damit den sicherheitspolitischen Rahmen für die Neuausrichtung der Bundeswehr. Zukunftsfähige, demographiefeste und finanzierbare Streitkräfte werden künftig Deutschlands Sicherheit gemeinsam mit unseren Bündnispartnern gewährleisten. Der Erfolg der Neuausrichtung ist aber nicht ausschließlich eine Frage von Streitkräftestrukturen, Fähigkeitsprofilen und finanzieller Ausstattung. Vielmehr sollte der Wandel auch eine geistige Orientierung anstoßen, um auf veränderte gesellschaftliche und militärische Rahmenbedingungen nicht nur organisatorisch sondern auch inhaltlich angemessen zu reagieren. Wir müssen also gleichermaßen unser berufliches Selbstverständnis und unsere Führungskultur weiterentwickeln. Diese Leitgedanken sollen Anstoß und Richtung dafür geben und ich möchte alle Soldatinnen und Soldaten, aber auch unsere zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich ermuntern, sich in diesen Diskurs persönlich einzubringen. Nur so wird es uns gelingen, die Neuausrichtung der Bundeswehr umfassend zu gestalten. 1

4 Eine Standortbestimmung Neben den sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen hat sich in den Jahrzehnten seit Ende des Kalten Krieges nicht nur das Anforderungsprofil der Soldaten der Bundeswehr verändert. Auch gesellschaftliche Entwicklungen haben Einfluss auf die Streitkräfte und verändern das Innere Gefüge der Bundeswehr. Die Wiedervereinigung brachte über zwei Jahrzehnte Menschen aus Ost- und Westdeutschland mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Erfahrungen in der Armee der Einheit zusammen. Frauen wurden ab 2001 zu allen Laufbahnen der Bundeswehr zugelassen, nachdem sie zuvor lediglich im Sanitätsdienst und den Musikkorps dienen durften. Heute sind in der Bundeswehr mehr Religionen und Glaubensrichtungen vertreten als je zuvor. Gleichzeitig stieg die Zahl der Soldatinnen und Soldaten ohne religiöse Bindung vergleichbar zum gesamtgesellschaftlichen Trend. Zunehmend gilt vor allem für die jüngeren Mannschaften, Unteroffiziere und Offiziere, was Sozialstudien der vergangenen Jahre für diese Generation grundsätzlich festgestellt haben: Sie sind individualistischer als frühere Jahrgänge und besitzen weniger traditionelle und religiöse Bindungen; aber Freundschaft, Verlässlichkeit, Familie und soziale Akzeptanz ihres Handelns bleiben vielen weiterhin wichtig. Gleichzeitig haben pragmatische Einstellungen zugenommen. Das politische Engagement junger Menschen verteilt sich heute vielfältiger auf die zahlreichen Angebote und ist in einer globalisierten Informationsgesellschaft zunehmend anders organisiert als in früheren Zeiten. 2

5 Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr haben heute ein sehr viel differenzierteres Weltbild als dies noch vor Jahren der Fall war. Durch intensiveren Kontakt mit ausländischen Kulturen, eine nahezu grenzenlose Europäische Union, die globalen Vernetzungsmöglichkeiten im Internet, gestiegene Kompetenz in der Mediennutzung sowie die Möglichkeiten des Tourismus haben sie auf vielfältige Weise Erfahrungen mit anderen Nationalitäten und Kulturen gesammelt. Unbestritten wachsen sie internationaler auf als vorangegangene Generationen. Das Bildungs- und Ausbildungsniveau unserer Rekruten ist dabei unverändert hoch und entspricht den Anforderungen moderner Streitkräfte. Zudem sind gute Fremdsprachenkenntnisse in Englisch wie auch in einer Reihe anderer Sprachen immer häufiger anzutreffen. Grundsätzlich sind unsere Soldaten heute also nicht besser oder schlechter für den Dienst geeignet als früher. Wohl aber erfahren Stärken und Schwächen dieser jungen Menschen heute eine andere Ausprägung. Daneben haben unverändert ältere Kameraden und Vorgesetzte ihren Platz, die noch zu Zeiten des Kalten Krieges in die Bundeswehr eingetreten sind. Viele von ihnen wurden noch im Geiste des Diktums Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen sozialisiert und nicht alle konnten inzwischen Erfahrungen im Auslandseinsatz sammeln. Das Miteinander unterschiedlicher Erfahrungen funktioniert dort problemlos, wo alle bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Aber es kann zu Unstimmigkeiten führen, wenn das Verständnis füreinander fehlt, es an Lernbereitschaft mangelt oder berufliche Unzufriedenheit entsteht. Die Bevölkerung in Deutschland wird nach statistischen Erhebungen in den nächsten Jahren deutlich abnehmen. Gleichzeitig wird der Anteil 3

6 junger Erwerbstätiger aufgrund der Altersstruktur weiter sinken. Damit wird die Bundeswehr künftig in einem noch stärkeren Wettbewerb um geeigneten und qualifizierten Nachwuchs bestehen müssen. Die veränderte Bedrohungslage erlaubt im Rahmen der Neuausrichtung zwar eine Reduzierung der Umfänge, aber eine stärkere Technologisierung und ein hoher, vermutlich noch wachsender Bedarf an Spezialisten machen es wahrscheinlich, dass die Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs eine strategische Herausforderung bleiben wird. Der Dienst in der Bundeswehr erfordert traditionell eine ausgeprägte Bereitschaft zur Mobilität. Dieser Anspruch gilt mittlerweile in unterschiedlicher Ausprägung für alle Laufbahnen. Großstandorte, die eine langjährige Verwendung in unterschiedlichen Bereichen ermöglichten, sind selten geworden und konkurrieren mit der Forderung nach Präsenz in der Fläche. Zudem beobachten wir, dass die Bereitschaft, an einen neuen Standort zu ziehen, insbesondere bei jungen Familien rückläufig ist, zum Beispiel, weil zunehmend beide Partner berufstätig sind. Die Zahl der Pendler wird daher absehbar zunächst auf hohem Niveau verharren. Für viele besonders junge Menschen stellt sich die Frage, ob der Wunsch, eine Familie zu gründen, mit dem Dienst in den Streitkräften in Einklang zu bringen ist. Die Bundeswehr ist deshalb bemüht, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ständig weiter zu verbessern, auch wenn es unter den besonderen Bedingungen soldatischen Dienens nicht möglich sein wird, dieses Spannungsfeld gänzlich aufzulösen. Umso wichtiger ist es, dass die Vorgesetzten aller Ebenen sich der besonderen Verantwortung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bewusst sind und ihren vollen Handlungsspielraum ausschöpfen, um den ihnen anvertrauten Menschen die erforderlichen Freiräume zu schaffen. 4

7 Der Anpassungsdruck auf Streitkräfte ist aufgrund der aufgezeigten sicherheitspolitischen, gesellschaftspolitischen, aber auch ökonomischen Einflussfaktoren kontinuierlich spürbar. Die Dynamik der Veränderung wird auch nach der Neuausrichtung der Bundeswehr nicht nachlassen. Deshalb müssen wir geeignete Mittel und Wege finden, um Handlungsbedarf früh zu erkennen und daraus resultierende Veränderungen kontinuierlich zu ermöglichen. Ein Schlüssel zum Erfolg ist dabei die Überwindung unseres institutionellen Beharrungsvermögens, da dieses immer wieder Reformbedarf verstärkt, der dann zyklisch sehr tiefgreifende Veränderungen in der Bundeswehr erfordert. Einsatzrealität und Freiwilligenarmee Die Innere Führung gewährleistet die Verwirklichung der Werte und Normen unseres Grundgesetzes in der Bundeswehr. Sie wirkt im Spannungsfeld zwischen den soldatischen Prinzipien von Befehl und Gehorsam und den persönlichen und demokratischen Freiheitsrechten. Die gewachsene Herausforderung für die Bundeswehr besteht darin, diesen hohen Anspruch auch unter großen Belastungen durch die Einsätze und unter den Bedingungen der Freiwilligenarmee zu verwirklichen. Unsere Streitkräfte sind integraler Bestandteil einer Risikovorsorge, die den Schutz unseres Landes und seiner Bevölkerung gegen aktuelle und künftige Gefahren zum Ziel hat. Wiederholt hat sich unser Land seit 1991 erfolgreich an Missionen im Ausland beteiligt und damit seine Bereitschaft zur Übernahme internationaler Verantwortung bewiesen. Diese Haltung entspricht der Erwartung unserer Verbündeten wie der internationalen Staatengemeinschaft, dass sich Deutschland auch 5

8 militärisch auf eine Weise engagiert, die seiner Rolle und Bedeutung angemessen erscheint. Die Bundeswehr handelt als Bündnisarmee und operiert im engen Verbund mit ihren Partnern und befreundeten Nationen. Multinationalität ist Anspruch und kennzeichnendes Wesen deutscher Militär- und Verteidigungspolitik. Der Dienst an der Seite ausländischer Kameraden aus NATO, Europäischer Union und weiteren Partnernationen ist gelebte Realität. Dies gilt gleichermaßen für die Landes- und Bündnisverteidigung wie für die vielfältigen Auslandseinsätze jenseits unserer Bündnisgrenzen. Die enge Kooperation mit der Bevölkerung in Krisenregionen, mit Streitkräften, Regierungen und Behörden vor Ort ist von ähnlicher Bedeutung für unsere Missionen wie das enge Zusammenwirken mit staatlichen und nicht-staatlichen, deutschen und internationalen zivilen Akteuren. Die Männer und Frauen der Bundeswehr dienen in diesem Spannungsfeld durchaus konkurrierender Einflüsse im gesamten Aufgabenspektrum. Soldaten der Bundeswehr schützen, kämpfen vermitteln und helfen heute in Regionen weit jenseits unserer Bündnisgrenzen. Die Notwendigkeit, in Gefechten und militärischen Kampfhandlungen zu bestehen, trat erst in den letzten Jahren verstärkt ins Bewusstsein unserer Streitkräfte und einer breiten Öffentlichkeit. Das meint nicht weniger, als den bewussten Einsatz militärischer Gewalt gegen einen Gegner, der häufig in hochkomplexen Szenarien ohne Bindung an das humanitäre Völkerrecht seine Mittel in asymmetrischer Aufstellung zur Wirkung bringt und darüber hinaus Zeitpunkt, Ort und Wahl der Mittel selbst bestimmt. Die Bundeswehr hat sich in diesen Einsätzen behauptet und bewährt. 6

9 Diese Einsatzerfahrung prägt die Bundeswehr auf eine neue Weise: Begriffe wie Kameradschaft und Tapferkeit sind mittlerweile für viele von uns mit persönlichen Erlebnissen und Erinnerungen an Auslandseinsätze verbunden. Tod und Verwundung als ständige Bedrohung und fremde, oft grausame Eindrücke aus den Krisenregionen wirken nach. Zudem erfordert die Einsatzrealität von den Soldatinnen und Soldaten die Einhaltung komplexer Vorschriften und Regeln und die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen, Traditionen und Werteordnungen. Schon in der Ausbildung sind unsere Soldatinnen und Soldaten verstärkt auf jene Bewährungsproben für die Innere Führung vorzubereiten, die sich ergeben, wenn Kampf, Multinationalität und der Kontakt mit fremden Kulturen die Einsatzwirklichkeit bestimmen. Die Prinzipien der Inneren Führung wirken dabei sinnstiftend und stärken die Moral unserer Soldatinnen und Soldaten; sie erhöhen die Kampfkraft. Jede Generation, die in die Bundeswehr eintritt, besitzt spezifische Prägungen sowie eigene Stärken und Schwächen. Die Innere Führung und eine gute Ausbildung garantieren, dass wir auch vor dem Hintergrund der Freiwilligenarmee und stetigen gesellschaftlichen Wandels weiterhin jene vorzüglichen Soldaten erhalten, die den guten Ruf der Bundeswehr auch für die Zukunft begründen werden. Die Bundeswehr in der Mitte der Gesellschaft In den Auslandseinsätzen sind unsere Soldatinnen und Soldaten oft weit umfänglicher von der Lebens- und Erfahrungswelt der deutschen Bevölkerung entfernt, als dies in früheren Zeiten der Fall war. Gefahr, Entbehrungen, Tod und Verwundung, aber auch die Ermangelung jeglicher Privatsphäre sind soldatische Erfahrungen, die in der 7

10 Bundeswehr vielfach, in der breiten Gesellschaft hingegen höchst selten anzutreffen sind. Gleichzeitig blieben unsere Möglichkeiten bisher beschränkt, diese Erfahrungen in die Gesellschaft zu tragen. Mit der Aussetzung der verpflichtenden Einberufung zum Wehrdienst wird die Wahrnehmung der Bundeswehr im täglichen Leben der Menschen zudem deutlich abnehmen. Die Reduzierung des Personalumfangs und die notwendige Schließung von Standorten können diese Tendenz noch verstärken. Daher wird ein großer Teil der Gesellschaft die Einsatzrealität und den militärischen Alltag unserer Soldatinnen und Soldaten weitgehend über die Berichterstattung in den Medien und viel weniger aus persönlicher Betroffenheit wahrnehmen. Darauf müssen wir uns einstellen und neue Möglichkeiten erschließen, die Bundeswehr für die breite Öffentlichkeit erfahrbar zu machen. Als Angehörige der Bundeswehr haben wir deshalb das Recht und die Pflicht, unsere Interessen und Ansichten auf verantwortungsbewusste Weise in den gesellschaftlichen Dialog gleichberechtigt einzubringen. Als Soldaten und mündige Bürger sind gerade wir es, die besonders authentisch die Sinnhaftigkeit unseres Dienstes und den Auftrag von Streitkräften auch nach außen vermitteln können. Das sollten wir nicht nur anderen überlassen. Dazu bedarf es einer Kultur des Vertrauens und der Verantwortung innerhalb der Bundeswehr, aber auch im Umgang mit anderen gesellschaftlichen Gruppen und den Medien. Wenn das Verhältnis zwischen der Bundeswehr und anderen gesellschaftlichen Gruppen zudem von Unvoreingenommenheit und Respekt geprägt ist, habe ich keine Sorge, dass es selbst in 8

11 demographisch schwierigen Zeiten gelingen wird, genügend Freiwillige für unsere Streitkräfte zu werben. Wer die Bundeswehr in diesem Bemühen kritisiert, sollte nicht verkennen, dass auch eine gesellschaftliche Verantwortung besteht, für den Dienst in der Bundeswehr die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Eine Armee für die Gesellschaft muss eben auch eine Armee in der Gesellschaft sein. Uns ist bewusst: Die Unterstützung aller Mitbürger werden wir nie erreichen können. Aber die Anerkennung einer überwiegenden Mehrheit der Deutschen können wir gewinnen. Dies sollte unser Ziel sein. Um das Vertrauen anderer Gesellschaftsgruppen in die Bundeswehr zu stärken, müssen wir ihnen mit Offenheit und Transparenz begegnen. Militärische Geheimhaltungsinteressen, rechtliche und operative Überlegungen sowie der Persönlichkeitsschutz unserer Soldaten müssen dabei berücksichtigt werden; sie dürfen die Kommunikation aber nicht verhindern. Trotz der wachsenden medialen Aufmerksamkeit erreicht der öffentliche Diskurs über die Konsequenzen der sicherheits- und verteidigungspolitischen Entwicklungen und die Aufgaben der Bundeswehr, insbesondere Sinn und Zweck der Einsätze im Ausland, noch nicht die gewünschte Breite und Tiefe. Das wachsende Interesse in der Bevölkerung für die Soldaten im Einsatz, die öffentliche Anteilnahme an den Trauerfeiern für die gefallenen Kameraden und das große Interesse am Schicksal der an Leib oder Seele verwundeten Heimkehrer sind jedoch Anzeichen für ein wachsendes gesellschaftliches Interesse, das zuversichtlich stimmt. Auch Umfragen des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr dokumentieren breite Anerkennung. 9

12 Insbesondere die gesellschaftliche Verantwortung für unsere Soldaten und deren Familien wird jedoch in der Öffentlichkeit zu wenig diskutiert. Diese Thematik überwindet noch zu selten die Grenzen der einschlägigen sicherheits- und verteidigungspolitischen Kreise und das unmittelbare Umfeld der Bundeswehr. Die Öffentlichkeit muss sich beispielsweise bewusst sein, dass die Angehörigen der Bundeswehr, die über Monate hohen physischen und psychischen Belastungen und der Trennung von ihrem privaten und sozialen Umfeld ausgesetzt sind, Hilfe und Unterstützung brauchen, um ihr körperliches und seelisches Gleichgewicht wieder zu erlangen. Diese Kameraden müssen gleichzeitig die Gewissheit haben, dass auch ihre Angehörigen und Familien eine ihrer besonderen Situationen angemessene Betreuung erfahren. Unsere Militärseelsorge leistet auch für diese Fälle in den Einsatzländern und in der Heimat einen unverzichtbaren Beitrag zur seelsorglichen Betreuung von Soldaten und deren Familien, die auch die anders und nicht-konfessionell gebundenen Kameradinnen und Kameraden einbezieht. Unüberhörbar ist für mich der Wunsch in den Reihen der Bundeswehr, dass die Gesellschaft den soldatischen Dienst als wertvoll und ehrenhaft anerkennt zumal, wenn Menschen im äußersten Fall bereit sind, ihr Leben für unser Land einzusetzen. Auch deshalb sind das Ehrenmal für die Toten der Bundeswehr in Berlin, die Einführung der Tapferkeitsmedaille und der Einsatzmedaille Gefecht wichtige Gesten und Zeichen der Anerkennung treuen Dienens und unverändert gültiger soldatischer Tugenden. 10

13 Berufliches Selbstverständnis Die militärische Auftragserfüllung ist Anspruch und Ziel soldatischen Handelns. Die Erfüllung militärischer Aufträge in ihrer ganzen Vielfalt und Besonderheit bedarf soldatischer Tugenden wie Tapferkeit, Kameradschaft und Fürsorge, Disziplin und moralische Urteilsfähigkeit. Sie stärken auch den besonderen Zusammenhalt in der Truppe. Erziehung und Bildung müssen deshalb die Förderung unserer soldatischen Tugenden angemessen berücksichtigen. Daher stützt sich die Bundeswehr auch in ihrer künftigen Struktur auf gewachsene organische Einheiten, die soldatische Tugenden im kameradschaftlichen Miteinander erfahrbar machen. Tapferkeit allerdings erlangt gerade im Einsatz eine besondere Bedeutung. Wer zur Erfüllung seines Auftrags in kameradschaftlicher Einbindung und ethischer Verpflichtung die Furcht vor Tod und Verwundung überwindet, handelt tapfer und wird zum Vorbild für andere. Auszeichnungen für Tapferkeit sollten aber immer auch die Erfüllung anderer soldatischer Tugenden einbeziehen. Die Militärgeschichte kennt unzählige Beispiele für die Vorzüge des Prinzips Führen mit Auftrag. Die Komplexität der Entscheidungsfindung, mit der ein militärischer Führer konfrontiert wird, erfordert Handlungsspielräume, Mitwirkung und Mitverantwortung. Das Maß an Handlungsfreiheit richtet sich dabei oft nach der Art der zu erfüllenden Aufträge. Auf allen Ebenen müssen wir uns daher bemühen, dieses Prinzip weiter zu fördern und zu verwirklichen. Hierzu bedarf es besonderen Vertrauens und einer durch Toleranz geprägten Fehlerkultur. Die umfängliche Verwirklichung dieses Grundsatzes wird aber nur gelingen, wenn auch die Geführten entschlossen sind, ihn zu 11

14 beherzigen, und auf eigene Initiative gewährte Freiräume erschließen und nutzen. Führen mit Auftrag ist nicht nur ein Grundsatz für den Einsatz von Streitkräften. Verständnis und Haltung müssen wir über alle Ebenen bereits im Grundbetrieb entwickeln, denn nur auf diese Weise wird die gemeinsame Verantwortung für die Auftragserfüllung gestärkt. Die Neuausrichtung der Bundeswehr sollten wir deshalb als Chance begreifen, Freude an der Verantwortung und Mut zur Entscheidung auf allen Ebenen stärker zu fördern und den Trends zur Rückversicherung und detailversessener Kontrolle auf allen Führungsebenen bereits im Ansatz entschieden entgegen zu treten. In der Bundeswehr übernehmen Menschen in recht jungen Jahren Verantwortung als militärische Vorgesetzte. Dieses Attraktivitätsmerkmal des Soldatenberufs ist daher auch eine Herausforderung an die jeweilige Persönlichkeitsentwicklung. Militärische Vorgesetzte müssen sich bewusst sein, dass sie für das ihnen anvertraute Personal gleichermaßen Bezugsperson wie Vorbild sein müssen. Dies erfordert authentische Persönlichkeiten, deren gefestigter Charakter bei allen altersbedingten Zugeständnissen an die persönliche Reife und jeweiligen Lebensumstände auf klaren Wertvorstellungen gründet und sich in ihrer Lebensführung widerspiegelt. Menschen also, deren Führungsverantwortung in souveränem Handeln, Entschlossenheit, aber auch sicherem Gespür für die berechtigten Belange der anvertrauten Soldaten Ausdruck findet. Das ausgeprägte Gerechtigkeitsempfinden gerade der jungen Untergebenen kann den Vorgesetzten hierbei als Orientierung dienen. 12

15 Vertrauen als Grundlage soldatischer Führung setzt immer wohlverstandenes Selbstvertrauen, aber auch Aufrichtigkeit und Loyalität voraus. Militärische Vorgesetzte wirken durch Führungsanspruch sowie durch ihre den Soldaten zugewandte Haltung und fürsorgliche Pflichterfüllung. Erfolgreiche Führung ist im Ergebnis immer eine Gemeinschaftsleistung. Die Omnipräsenz medialer Wahrnehmung im Einsatz führt dazu, dass bereits taktisches Handeln auf unterer Ebene politische und strategische Bedeutung erlangen kann. Diese Wirkung darf den Vorgesetzten in seiner Entscheidungsfindung nicht lähmen. Aus diesem Grund sind situatives Gespür und Sensibilität für die Außenwirkung eigenen Handelns, aber auch ausgeprägte soziale und interkulturelle Kompetenz notwendig, um den operativen Erfolg nicht zu gefährden. Militärische Vorgesetzte finden vor diesem Hintergrund ihre größte Herausforderung als Führer im Gefecht, denn dort werden alle Qualifikationen in verdichteter Form und unter besonderer physischer und psychischer Belastung gleichzeitig abgerufen. Aus diesem Grund bleibt das Bestehen im Einsatz unter Kampfbedingungen der höchste Maßstab, an dem sich Vorgesetzte zu orientieren haben. Trotz hoch entwickelter Technik bleibt immer der Soldat entscheidend für den Erfolg im Einsatz. Unsere militärische Ausbildung hat das Ziel, charakterliche Eignung und militärische Leistungsfähigkeit unserer Soldatinnen und Soldaten in einem ganzheitlichen Ansatz zu fördern. Ausbildung muss realistisch, fordernd und, wann immer möglich, an Einsatzerfordernissen orientiert sein. Gute Ausbildung ist auch eine Verpflichtung im Rahmen unserer Vorsorge und Fürsorge. Aktuelle Einsatz- und Übungserfahrungen müssen unverzüglich und für die Truppe spürbar in die Ausbildung 13

16 einfließen. Ausbilder müssen neben fachlicher Kompetenz vor allem über persönliche Integrität, vorbildliches Auftreten und soziale Kompetenz verfügen. Daher darf sich Ausbildung nicht nur auf reine Wissensvermittlung beschränken, sondern muss immer auch Erziehung und Persönlichkeitsbildung einbeziehen. Sie leistet damit einen Beitrag zur Legitimation des Dienens und hilft, dessen Sinnhaftigkeit zu erkennen. Es entspricht unserer langjährigen Erfahrung, dass das politische und gesellschaftliche Meinungsbild vieler junger Soldatinnen und Soldaten stets weiterer Festigung und Prägung bedarf. Deswegen gehört die politische und ethische Bildung zum festen Bestandteil der Aus- und Weiterbildung und ergänzt so die schulische und persönliche Vorbildung in diesem Bereich nachhaltig. Die Ausbildung muss auf eine Weise gestaltet werden, die die Bundeswehr als Ganzes in den Blick nimmt und sich nicht auf den Erfolg militärischer Teildisziplinen beschränkt. Ausbildung muss stets realitätsnah die gegenwärtigen Szenare der Einsätze abbilden, ohne sie jedoch auf diese Blaupause zu beschränken. Grundlage ist und bleibt auf allen Ebenen das Beherrschen des militärischen Handwerks, das Zusammenwirken der Kräfte im Verbund und eine klare und unmissverständliche Sprache. Unter den Bedingungen der Freiwilligenarmee wird eine methodisch geschickte, umfassende Ausbildung noch weiter an Bedeutung gewinnen, da die Personalfluktuation in den Einheiten signifikant abnehmen wird. Dies erlaubt eine bessere Balance allgemeiner und einsatzvorbereitender Ausbildungsabschnitte im organischen Verbund der Einheit, der zukünftig auch über den Einsatz selbst erhalten bleibt. 14

17 Tradition Die Frage nach den Wurzeln unseres beruflichen Selbstverständnisses ist auch eine Frage nach unserer Tradition. Diese fördert Identität und Gemeinsinn in einem historischen Bezug über die Generationen, Teilstreitkräfte und Truppengattungen hinweg und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Wir wollen die noch heute gültigen Überlieferungen und Lehren der Vergangenheit erfahrbar machen, damit sie uns helfen, die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu bestehen. Die Bundeswehr kann mittlerweile immer größere Anteile ihrer Tradition selbst begründen. Ihre Bewährung im Kalten Krieg, ihr Beitrag zur deutschen Einheit und zur Einigung Europas, ihr Engagement bei Hilfseinsätzen sowie ihre herausragenden Leistungen in den Auslandseinsätzen bieten hierzu die Quellen. Der derzeit gültige Traditionserlass ist vor dem Hintergrund der deutschen Teilung, des Ost-West-Konfliktes und der bisherigen Notwendigkeit einer allgemeinen Wehrpflicht entstanden. Die jüngere Geschichte der Bundeswehr wird darin nicht ausreichend reflektiert. Wir sollten ihn fortentwickeln. Schlussgedanke Wenn gesellschaftliche Veränderungen, der Wechsel zur Freiwilligenarmee und die Erfahrungen aus den Einsätzen auf die Bundeswehr einwirken, so erwachsen daraus naturgemäß Bewährungsproben in der Neuausrichtung der Bundeswehr. Diese muss eben auch gewährleisten, dass die geistige und sittliche Verfassung 15

18 sowie das innere Gefüge der Truppe unter den veränderten Bedingungen in Takt bleiben. Die Leitgedanken folgen diesem Anspruch und weisen die Richtung, in die wir die Neuausrichtung um ihre innere Dimension ergänzen wollen. 16

19 Impressum Herausgeber Bundesministerium der Verteidigung Generalinspekteur der Bundeswehr Stauffenbergstrasse Berlin Internet Gestaltung und Druck Bundesamt für Wehrverwaltung ZA 9 Zentraldruckerei Köln/Bonn Postfach Bonn Intranet: Stand Mai 2012

20

FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR KOMMUNIKATION, INFORMATIONSVERARBEITUNG UND ERGONOMIE FKIE UNSER FÜHRUNGSLEITBILD

FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR KOMMUNIKATION, INFORMATIONSVERARBEITUNG UND ERGONOMIE FKIE UNSER FÜHRUNGSLEITBILD FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR KOMMUNIKATION, INFORMATIONSVERARBEITUNG UND ERGONOMIE FKIE UNSER FÜHRUNGSLEITBILD FÜHRUNG BEI FRAUNHOFER VISION UND STRATEGIE»Wer seiner Führungsrolle gerecht werden will, muss

Mehr

Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v.

Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v. Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v. Die 1860 als eine deutsche Burschenschaft mit dem aus Liebe zum deutschen Vaterland entspringenden festen Vorsatz,

Mehr

Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013

Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013 Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013 Herzlichen Dank an alle Paten und Spender*, die an unserer Befragung teilgenommen haben! Wir haben insgesamt 2.417 Antworten erhalten. 17% der

Mehr

Rede. der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, anläßlich. der 50. Münchner Sicherheitskonferenz. München,

Rede. der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, anläßlich. der 50. Münchner Sicherheitskonferenz. München, 1 Rede der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, anläßlich der 50. Münchner Sicherheitskonferenz München, 31. Januar 2014 Es gilt das gesprochene Wort! 2 Münchner Sicherheitskonferenz

Mehr

www.dbwv.de Deutscher BundeswehrVerband DBwV www.dbwv.de

www.dbwv.de Deutscher BundeswehrVerband DBwV www.dbwv.de Deutscher BundeswehrVerband DBwV www.dbwv.de 1 1 Die personelle Situation und Aufstellung der Bundeswehr Referat des Vorsitzenden Luftwaffe im Deutschen BundeswehrVerband Oberstleutnant Dr. Detlef Buch

Mehr

IN EINEM LEISTUNGSFÄHIGEN TEAM STECKEN GESUNDE MITARBEITER

IN EINEM LEISTUNGSFÄHIGEN TEAM STECKEN GESUNDE MITARBEITER Core Coaches Erfolgreich verändern Führungsseminar: Gesund führen Core Coaches Tel. +49 (0)7642 920825 M. +49 (0)151 1159 6980 info@core-coaches.de www.core-coaches.de Core Seminar ArbeitsSpielraum I FührungsSpielraum

Mehr

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis Hessen Wie wir uns verstehen Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis 2 Selbstverständnis Diakonie Hessen Diakonie Hessen Selbstverständnis 3 Wie wir uns verstehen

Mehr

RESOLUTION DER GENERALVERSAMMLUNG. verabschiedet am 29. November 1959

RESOLUTION DER GENERALVERSAMMLUNG. verabschiedet am 29. November 1959 RESOLUTION DER GENERALVERSAMMLUNG verabschiedet am 29. November 1959 1386 (XIV). Erklärung der Rechte des Kindes Präambel Da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die Grundrechte

Mehr

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Präambel Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der wichtigsten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Anliegen, das sowohl die Familien als

Mehr

Katholische Kindertagesstätte St. Jakobus

Katholische Kindertagesstätte St. Jakobus Katholische Kindertagesstätte St. Jakobus Vorwort W 2 ir heißen Sie in unserer Einrichtung herzlich willkommen. Uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass sich Ihr Kind und Sie sich bei uns zu Hause fühlen.

Mehr

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen T R Ä G E R K O N Z E P T I O N Einleitung Die ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen Familien ergänzenden Bildungs- und Erziehungsangebot. Entstanden aus der Elterninitiative

Mehr

Damit Würde Wirklichkeit wird

Damit Würde Wirklichkeit wird Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen Stiftung privaten Rechts Georg-Haccius-Straße 9 29320 Hermannsburg Postfach 1109 29314 Hermannsburg Damit Würde Wirklichkeit wird Grundsätze der Entwicklungsarbeit

Mehr

O U T P L A C E M E N T RECRUITING. PRIVATES KARRIEREMANAGeMENT

O U T P L A C E M E N T RECRUITING. PRIVATES KARRIEREMANAGeMENT O U T P L A C E M E N T RECRUITING Personalprojekte Newplacement PRIVATES KARRIEREMANAGeMENT Mit Erfahrung und weitsicht Den Wandel in der Berufs- und Arbeitswelt stets neu zu gestalten, ist eine große

Mehr

ENCOA - Online Weiterbildung für Berufsunteroffiziere startet durch

ENCOA - Online Weiterbildung für Berufsunteroffiziere startet durch ENCOA - Online Weiterbildung für Berufsunteroffiziere startet durch Eine Kooperation der Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw) in Appen mit der österreichischen Heeresunteroffiziersakademie (HUAk) in

Mehr

VANESSA SCHLEVOGT Sozialforschung + Beratung

VANESSA SCHLEVOGT Sozialforschung + Beratung Unterstützung familiärer Erziehungskompetenzen als besondere Aufgabe von Kinder- und Familienzentren Workshop auf Fachtagung Bundesverband der Familienzentren Berlin, 22. November 2012 Planung Ausgangslage:

Mehr

Männer als Paten für Kinder

Männer als Paten für Kinder Männer als Paten für Kinder inhaltsverzeichnis 3 4 7 11 16 19 22 23 25 27 29 2 vorwort veit hannemann 01. 3 02. GrUsswort von evelyn selinger und andreas schulz 4 03. 01. Männer Und die übernahme von

Mehr

sechsseiten FÜHRUNG UND MOTIVATION AUSGABE 01-5 NOVEMBER 2007 > Motivation eine Führungsaufgabe?

sechsseiten FÜHRUNG UND MOTIVATION AUSGABE 01-5 NOVEMBER 2007 > Motivation eine Führungsaufgabe? sechsseiten FÜHRUNG UND MOTIVATION AUSGABE 01-5 NOVEMBER 2007 > Motivation eine Führungsaufgabe? sechsseiten FÜHRUNG UND MOTIVATION AUSGABE 01-5 NOVEMBER 2007 Das Engagement sinkt von Jahr zu Jahr 2001

Mehr

Wir achten und schätzen

Wir achten und schätzen achten und schätzen Der Mensch und seine Einzigartigkeit stehen bei uns im Zentrum. begegne ich den Mitarbeitenden auf Augenhöhe und mit Empathie stehe ich den Mitarbeitenden in belastenden Situationen

Mehr

Leitlinien der Führung und Zusammenarbeit

Leitlinien der Führung und Zusammenarbeit Leitlinien der Führung und Zusammenarbeit ANDREAS STIHL AG & Co. KG Badstraße 115 71336 Waiblingen www.stihl.de Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Themen Führung und Zusammenarbeit haben bei STIHL

Mehr

S9-A Der Zusammenhang von Kommunikation und Nachhaltigkeit im Handwerk

S9-A Der Zusammenhang von Kommunikation und Nachhaltigkeit im Handwerk S9-A Der Zusammenhang von Kommunikation und Nachhaltigkeit im Handwerk Von Paul Watzlavick stammt die Aussage Man kann nicht nicht kommunizieren. Er weist vor allem darauf hin, dass jedes Verhalten kommunikativen

Mehr

EMPLOYABILITY GESUNDHEIT- ERFOLG. JOACHIM HOFFMANN, LEITER STRATEGISCHE PERSONALENTWICKLUNG UND CHANGE MANAGEMENT BERATUNG.

EMPLOYABILITY GESUNDHEIT- ERFOLG. JOACHIM HOFFMANN, LEITER STRATEGISCHE PERSONALENTWICKLUNG UND CHANGE MANAGEMENT BERATUNG. Fachtagung Bildungsarbeit ist Qualitätsarbeit eine multiperspektivische Annäherung an einen schillernden Begriff, 24.04.2012 EMPLOYABILITY GESUNDHEIT- ERFOLG. JOACHIM HOFFMANN, LEITER STRATEGISCHE PERSONALENTWICKLUNG

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Die Magna Charta der Universitäten Präambel Die unterzeichneten Universitätspräsidenten und -rektoren, die sich in Bologna anlässlich der neunten Jahrhundertfeier der ältesten europäischen Universität

Mehr

Erfolgreiche Internationalisierung für kleine und mittlere Unternehmen

Erfolgreiche Internationalisierung für kleine und mittlere Unternehmen B a u s t e i n e Erfolgreiche Internationalisierung für kleine und mittlere Unternehmen Nutzen Sie die Chancen der Internationalisierung Die großen internationalen Konzerne solche Ausdrücke können den

Mehr

Welche Werte sind heute wichtig?

Welche Werte sind heute wichtig? 1 Vieles, was den eigenen Eltern und Großeltern am Herzen lag, hat heute ausgedient. Dennoch brauchen Kinder Orientierungspunkte, um in der Gemeinschaft mit anderen zurechtzukommen. Alle Eltern wollen

Mehr

Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren, Bischofsweihe und Amtseinführung von Erzbischof Dr. Stefan Heße am 14. März 2015 Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren, heute bekommen die Katholiken

Mehr

Sozialisation und Identität

Sozialisation und Identität Universität Augsburg Lehrstuhl für Soziologie Übung: Grundkurs Soziologie Dozent: Sasa Bosancic, M.A. Sebastian Schmidt, Marion Röder, Hanna Heß Sozialisation und Identität Inhaltsverzeichnis Biographie

Mehr

Gemeinsame Erklärung. des. Präsidenten der Kultusministerkonferenz. und der

Gemeinsame Erklärung. des. Präsidenten der Kultusministerkonferenz. und der Gemeinsame Erklärung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz und der Vorsitzenden der Bildungs- und Lehrergewerkschaften sowie ihrer Spitzenorganisationen Deutscher Gewerkschaftsbund DGB und DBB -

Mehr

O U T P L A C E M E N T RECRUITING. PRIVATES KARRIEREMANAGeMENT

O U T P L A C E M E N T RECRUITING. PRIVATES KARRIEREMANAGeMENT O U T P L A C E M E N T RECRUITING Personalprojekte Newplacement PRIVATES KARRIEREMANAGeMENT D e n Wa n d e l g e s talte n. 2 Mit Erfahrung und weitsicht Den Wandel in der Berufs- und Arbeitswelt stets

Mehr

Dr. Eberhard Veit Dipl.-Kfm. Alfred Goll Dr. Claus Jessen. Der Vorstand der Festo Aktiengesellschaft

Dr. Eberhard Veit Dipl.-Kfm. Alfred Goll Dr. Claus Jessen. Der Vorstand der Festo Aktiengesellschaft Wir wollen unseren Kunden dienen und nicht nur besser, sondern auch anders sein als der Wettbewerb. Wir wollen Neues schaffen und unsere Leistung steigern. Dabei gilt es, die Werte des Familienunternehmens

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen und österreichischen Landesparlamente, des Deutschen Bundestages, des Bundesrates sowie des Südtiroler Landtages

Mehr

MITTEILUNG DER KOMMISSION. Ein verstärktes Engagement für die Gleichstellung von Frauen und Männern Eine Frauen-Charta

MITTEILUNG DER KOMMISSION. Ein verstärktes Engagement für die Gleichstellung von Frauen und Männern Eine Frauen-Charta EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 5.3.2010 KOM(2010)78 endgültig MITTEILUNG R KOMMISSION Ein verstärktes Engagement für die Gleichstellung von Frauen und Männern Eine Frauen-Charta Erklärung der Europäischen

Mehr

Möglichkeiten und Grenzen. beim Aufbau von. Demenzpaten-Projekten

Möglichkeiten und Grenzen. beim Aufbau von. Demenzpaten-Projekten Möglichkeiten und Grenzen beim Aufbau von Demenzpaten-Projekten Dipl.-Theologin, Dipl.-Psycho-Gerontologin aufschwungalt, München Konzeptumsetzung Beachtung der Kriterien eines modernen bürgerschaftlichen

Mehr

Globale Solidarität in Bewegung. Christliche Praxis in Solidaritätsgruppen

Globale Solidarität in Bewegung. Christliche Praxis in Solidaritätsgruppen Globale Solidarität in Bewegung Christliche Praxis in Solidaritätsgruppen 1. Was bedeutet Globalisierung? Die technischen Möglichkeiten weltweiter Kommunikation haben die Distanzen von Raum und Zeit zusammenschmelzen

Mehr

Reader : Copyshop Rotplombe Nr. 19

Reader : Copyshop Rotplombe Nr. 19 Reader : Copyshop Rotplombe Nr. 19 Online Texte: Homepage: http://www.unierfurt.de/internationalebeziehungen/ Passwort: EinführungPO Politische Ordnungen Staaten und Soveränität Dr. Andrea Ribeiro Hoffmann

Mehr

Die UN- Behindertenrechtskonvention: Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Die UN- Behindertenrechtskonvention: Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe Die UN- Behindertenrechtskonvention: Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe 18.07.2014 in Allensbach anlässlich der Fachtagung Integration und Inklusion als kommunale Gemeinschaftsaufgaben Dr. Valentin

Mehr

Arche Noah Kindergarten Ahornstraße 30 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 54 45

Arche Noah Kindergarten Ahornstraße 30 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 54 45 Arche Noah Kindergarten Ahornstraße 30 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 54 45 Katharinen-Kindergarten Fresekenweg 12 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 49 50 Martin-Luther-Kindergarten Jahnstraße 12 59821

Mehr

Was uns wichtig ist ALPRO² LEISTUNGSORIENTIERTE WERTE. Ambition

Was uns wichtig ist ALPRO² LEISTUNGSORIENTIERTE WERTE. Ambition Was uns wichtig ist Alpro hat ein deutliches Unternehmensleitbild, das seit mehreren Jahren unverändert geblieben ist: Wir schaffen wohlschmeckende, natürlich gesunde, pflanzliche Lebensmittel für das

Mehr

Unser Weg Verwirklichen, worauf es ankommt

Unser Weg Verwirklichen, worauf es ankommt Unser Weg Verwirklichen, worauf es ankommt 6 Unser Weg WOFÜR stehen wir? WAS zeichnet uns aus? WIE wollen wir langfristig erfolgreich sein? Joe Kaeser Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG Unser Weg

Mehr

Helvetia Gruppe. Unser Leitbild

Helvetia Gruppe. Unser Leitbild Helvetia Gruppe Unser Leitbild Unser Leitsatz Spitze bei Wachstum, Rentabilität und Kundentreue. Das Leitbild der Helvetia Gruppe hält die grundlegenden Werte und die Mission fest, die für alle Mitarbeitenden

Mehr

SFB 882-Teilprojekt B3: Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben

SFB 882-Teilprojekt B3: Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben Befragung von Großbetrieben in Deutschland Unternehmen stehen heute angesichts vielfältiger Lebensentwürfe von Arbeitnehmern vor gestiegenen Herausforderungen, qualifizierte Beschäftigte nicht nur zu gewinnen,

Mehr

UNTERNEHMENSKULTUR DURCH GUTE KOMMUNIKATION, WERTSCHÄTZUNG UND EMPATHISCHE FÜHRUNG

UNTERNEHMENSKULTUR DURCH GUTE KOMMUNIKATION, WERTSCHÄTZUNG UND EMPATHISCHE FÜHRUNG UNTERNEHMENSKULTUR DURCH GUTE KOMMUNIKATION, WERTSCHÄTZUNG UND EMPATHISCHE FÜHRUNG Zentralschweizer Pflegesymposium Luzerner Kantonsspital, 24. Juni 2014 Stefan Ruhl KLASSISCHES MANAGEMENT - EIN AUSLAUFMODELL?

Mehr

Governance, Risk & Compliance

Governance, Risk & Compliance Governance, Risk & Compliance 05 Sehr geehrte Damen und Herren, ein erfolgreiches Unternehmen definiert sich heute nicht mehr ausschließlich über Umsatz und Gewinn. Die Art und Weise, wie Erfolge erzielt

Mehr

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick...

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Sozialpsychiatrie ist ein Fachbegriff für eine bestimmte Art, Menschen bei seelischen Krisen und psychischen Erkrankungen professionell zu helfen. Besonders

Mehr

Umfrage über die Erfolgsfaktoren beim Change Management. ICG Change Scout. www.integratedconsulting.at

Umfrage über die Erfolgsfaktoren beim Change Management. ICG Change Scout. www.integratedconsulting.at Umfrage über die Erfolgsfaktoren beim Change Management ICG Change Scout www.integratedconsulting.at 1 «Change-Vorhaben werden noch viel zu oft an Berater delegiert, brauchen aber eigentlich kraftvolle

Mehr

Verhaltenskodex. Verhaltenskodex. SIGNUM Consulting GmbH

Verhaltenskodex. Verhaltenskodex. SIGNUM Consulting GmbH Verhaltenskodex Einleitung Die hat einen Verhaltenskodex erarbeitet, dessen Akzeptanz und Einhaltung für alle Mitarbeiter als Voraussetzung zur Zusammenarbeit gültig und bindend ist. Dieser Verhaltenskodex

Mehr

> Menschenrechte Elternrechte

> Menschenrechte Elternrechte Gutmann Menschenrechte Elternrechte Kinderrechte : DAKJ Symposium Kinderrechte stärken! Berlin 8. Oktober 2014 > Menschenrechte Elternrechte Kinderrechte: Prof. Dr. Thomas Gutmann Lehrstuhl für Bürgerliches

Mehr

Persönlich wirksam sein

Persönlich wirksam sein Persönlich wirksam sein Wolfgang Reiber Martinskirchstraße 74 60529 Frankfurt am Main Telefon 069 / 9 39 96 77-0 Telefax 069 / 9 39 96 77-9 www.metrionconsulting.de E-mail info@metrionconsulting.de Der

Mehr

Diversity Management ein Berufsfeld mit Zukunft und Entwicklungsperspektiven

Diversity Management ein Berufsfeld mit Zukunft und Entwicklungsperspektiven Diversity Management ein Berufsfeld mit Zukunft und Entwicklungsperspektiven Unternehmen, Non-Profit-Organisationen, staatliche Einrichtungen, öffenliche Verwaltungen und Hochschulen haben die Notwendigkeit

Mehr

Faktenblatt zu Hamburger Mentor- und Patenprojekten

Faktenblatt zu Hamburger Mentor- und Patenprojekten Faktenblatt zu Hamburger Mentor- und Patenprojekten Arbeitskreis Mentor.Ring Hamburg 40 Initiativen mit mehr als 2.000 ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren In Hamburg haben sich in den letzten Jahren

Mehr

Demotivation bei Mitarbeitenden Auslösende Faktoren und Wege zur Verhinderung

Demotivation bei Mitarbeitenden Auslösende Faktoren und Wege zur Verhinderung Demotivation bei Mitarbeitenden Auslösende Faktoren und Wege zur Verhinderung Thomas Ehret, Executive MBA Leiter Pflegedienst & Stv. Spitaldirektor Bethesda Spital AG 13. Juni 2012 Agenda 1. Einleitung

Mehr

Informationen der BMW Group Mai 2002

Informationen der BMW Group Mai 2002 Informationen der BMW Group Mai 2002 Wir bei BMW. Das Mitarbeiter- und Führungsleitbild der BMW Group. Die Mitarbeiter bestimmen den Erfolg unseres Unternehmens. Damit die BMW Group weiterhin erfolgreich

Mehr

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben.

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben. Vom Erstkontakt zur Zusammenarbeit mit Eltern Netzwerk web Aufbau 4 Postulate zum Einstieg Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachpersonen Heilpädagogik-Kongress in Bern 2. September 2009 Beziehungs- und

Mehr

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt?

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt? Leben 1 1.Korinther / Kapitel 6 Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Dein Körper ist etwas

Mehr

Unser Leitbild unsere Richtlinien. Wir kommunizieren nach innen und aussen einheitlich und offen.

Unser Leitbild unsere Richtlinien. Wir kommunizieren nach innen und aussen einheitlich und offen. Unser Leitbild unsere Richtlinien Wir kommunizieren nach innen und aussen einheitlich und offen. Inhalt Bildungsauftrag 4 Kultur 6 Führung 8 Unterricht 10 Partner 12 Infrastruktur 14 Unser Leitbild unsere

Mehr

Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern

Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern Deutsche Übersetzung. Im Zweifelsfall gilt das englische Original Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern Ausgabe 2012 Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft

Mehr

Projekte präsentieren

Projekte präsentieren Projekte präsentieren von Hedwig Kellner 1. Auflage Hanser München 2003 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 446 22093 5 Zu Inhaltsverzeichnis schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de

Mehr

DGFP Messepodium 2008. Die ComTeam Studie 2008: True Change. Was Macher und Betroffene von Veränderungsprozessen wirklich halten

DGFP Messepodium 2008. Die ComTeam Studie 2008: True Change. Was Macher und Betroffene von Veränderungsprozessen wirklich halten 1 DGFP Messepodium 2008 Die ComTeam Studie 2008: True Change Was Macher und Betroffene von Veränderungsprozessen wirklich halten True Change: Was Macher und Betroffene von Veränderungsprozessen wirklich

Mehr

Wandel gestalten für Frauen und Männer

Wandel gestalten für Frauen und Männer Wandel gestalten für Frauen und Männer Wissenschaft Medien Öffentliche Institutionen Wirtschaft Sozialwirtschaft Unsere Initiative Chefsache. Wandel gestalten für Frauen und Männer ist ein Netzwerk zur

Mehr

Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract

Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract Resonanz pädagogischer Fachkräfte auf ein interaktives Fortbildungsangebot zur Verwirklichung gesundheitlicher Chancengleichheit Grimm Iris,

Mehr

Erfolgreiches Change Management. Prospektive Integration der Vielfalt an Herausforderungen

Erfolgreiches Change Management. Prospektive Integration der Vielfalt an Herausforderungen Erfolgreiches Change Management Prospektive Integration der Vielfalt an Herausforderungen SCMT 2010 www.scmt.com Prof. Dr. Christian Loffing Unternehmen im Wandel Unternehmen unterliegen einem fortlaufenden

Mehr

Miteinander arbeiten miteinander umgehen. Unsere Unternehmens-Leitlinien

Miteinander arbeiten miteinander umgehen. Unsere Unternehmens-Leitlinien Miteinander arbeiten miteinander umgehen Unsere Unternehmens-Leitlinien Die Nummer 1 in Wilhelmshaven Unsere Unternehmens-Leitlinien Unsere Sparkasse hat ihre Wurzeln in Wilhelmshaven. In mehr als 130

Mehr

Die Führungsakademie auf ihrem Weg in die Cloud

Die Führungsakademie auf ihrem Weg in die Cloud 17. Bonner Microsoft -Tag für Bundesbehörden am 09. und 10. Juli 2013 Die Führungsakademie auf ihrem Weg in die Cloud Konzeptionelle Überlegungen und praktische Erfahrungen aus der Fallstudie Wissensmanagement

Mehr

AGENDA BUNDESWEHR IN FÜHRUNG AKTIV. ATTRAKTIV. ANDERS.

AGENDA BUNDESWEHR IN FÜHRUNG AKTIV. ATTRAKTIV. ANDERS. AGENDA BUNDESWEHR IN FÜHRUNG AKTIV. ATTRAKTIV. ANDERS. Themenfeld 2 Das Gewinnen und Weiterqualifizieren von Fach- und Führungskräften ist auch für das Personalmanagement der Bundeswehr die zentrale Herausforderung

Mehr

Umgang mit elektronischen Medien Inhalt:

Umgang mit elektronischen Medien Inhalt: Umgang mit elektronischen Medien Inhalt: 1. Einleitung... 2 2. Leitsätze zum Umgang mit elektronischen Medien im Heizenholz... 2 3. Definitionen/Begriffe... 3 4. Unterstützung bei der Nutzung von Medien...

Mehr

Leitbild. der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE Stiftung für das chronisch kranke Kind. Gemeinsam an der Seite kranker Kinder

Leitbild. der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE Stiftung für das chronisch kranke Kind. Gemeinsam an der Seite kranker Kinder Leitbild der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE Stiftung für das chronisch kranke Kind Gemeinsam an der Seite kranker Kinder Präambel Die DEUTSCHE KINDERKREBSNACHSORGE Stiftung für das chronisch kranke Kind

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

W I S S E N S I C H E R N

W I S S E N S I C H E R N W I S S E N S I C H E R N Wissensmanagement als Mittel zum effizienten Ressourceneinsatz Ingenieurbüro für D i p l. - I n g. P e t e r L e h m a c h e r S t e t t i n e r S t r a ß e 1 7, 5 3 1 1 9 B o

Mehr

Dr. med. Brigitte Hoffmann. Augsburg,28.11.2009

Dr. med. Brigitte Hoffmann. Augsburg,28.11.2009 Bis dass der Tod uns scheidet Hausärztliches Selbst-Verständnis Augsburg,28.11.2009 2009 Hausärzte, die ihre Patienten über Jahrzehnte kennen, dürfen diese nicht mehr beim Sterben betreuen Der Spezialist

Mehr

SECURITY Consulting Education Detective IKA

SECURITY Consulting Education Detective IKA SECURITY Consulting Education Detective IKA Personenschutz 2011 Erweiterte Anforderungsprofile Vortragender: Herr Helwig Finger Inhaber Firma Finger - Security Service SECURITY Consulting Education IKA

Mehr

Ergebnisse der Experten-Interviews und Konsequenzen für medienpädagogisches Handeln Prof. Dr. Gabi Reinmann, Universität der Bundeswehr München

Ergebnisse der Experten-Interviews und Konsequenzen für medienpädagogisches Handeln Prof. Dr. Gabi Reinmann, Universität der Bundeswehr München Digitale Privatsphäre Heranwachsende und Datenschutz auf Sozialen Netzwerkplattformen Ergebnisse der Experten-Interviews und Konsequenzen für medienpädagogisches Handeln Prof. Dr. Gabi Reinmann, 29. Oktober

Mehr

Empfehlungen zur Begleitung von Demenzkranken in der Sterbephase. Empfehlungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Empfehlungen zur Begleitung von Demenzkranken in der Sterbephase. Empfehlungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Empfehlungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Empfehlungen zur Begleitung von Demenzkranken in der Sterbephase Das Abschiednehmen gehört über eine besonders lange Zeit zum Alltag der Angehörigen von

Mehr

Eine empirische Studie unter (ehemaligen) Zivildienstleistenden des Österreichischen Roten Kreuzes.

Eine empirische Studie unter (ehemaligen) Zivildienstleistenden des Österreichischen Roten Kreuzes. Zivildienst als wichtige Sozialisationsinstanz oder Erziehung zur Menschlichkeit Eine empirische Studie unter (ehemaligen) Zivildienstleistenden des Österreichischen Roten Kreuzes. Mag. Gerald Czech Das

Mehr

Greutol AG Aussendämmsysteme Mörtel / Putze / Farben. Das Familienunternehmen. mit Tradition und Innovation

Greutol AG Aussendämmsysteme Mörtel / Putze / Farben. Das Familienunternehmen. mit Tradition und Innovation Greutol AG Aussendämmsysteme Mörtel / Putze / Farben Das Familienunternehmen mit Tradition und Innovation 1958 Firmengründung durch Fritz Greutmann 1965 Produktion von Farben, 1968 Gründung der Aktiengesellschaft

Mehr

MATHIAS FISCHEDICK BUSINESS COACH. LEADING EXCELLENCE Das moderne Trainingsprogramm für erfolgreiches Führen

MATHIAS FISCHEDICK BUSINESS COACH. LEADING EXCELLENCE Das moderne Trainingsprogramm für erfolgreiches Führen MATHIAS FISCHEDICK BUSINESS COACH LEADING EXCELLENCE Das moderne Trainingsprogramm für erfolgreiches Führen Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent, mein Name ist Mathias Fischedick, ich

Mehr

Innovations- Coaching für Organisationsentwicklung

Innovations- Coaching für Organisationsentwicklung Innovations- Coaching für Organisationsentwicklung Anwendung des integralen Managements 2. BAYREUTHER WISSENSCHAFTSGESPRÄCH Strategien für den Wandel 13. März 2014 Dirk Dobermann imu augsburg GmbH & Co.

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur mit Landesrat Rudi Anschober und Dr. David Pfarrhofer (market-institut) am 16. Dezember 2008 zum Thema "Aktuelle market-meinungsumfrage Die große OÖ Klimaumfrage: Oberösterreicherinnen

Mehr

WE-Dentity. Wie das Netzwerk-Ich die Wirtschaft und Gesellschaft von morgen verändert. Von Bettina Höchli, Karin Frick, Mirjam Hauser

WE-Dentity. Wie das Netzwerk-Ich die Wirtschaft und Gesellschaft von morgen verändert. Von Bettina Höchli, Karin Frick, Mirjam Hauser GDI Studie Nr. 42 WE-Dentity Wie das Netzwerk-Ich die Wirtschaft und Gesellschaft von morgen verändert Von Bettina Höchli, Karin Frick, Mirjam Hauser Impressum GDI Studie Nr. 42 We-Dentity: Wie das Netzwerk-Ich

Mehr

DOSB l SPORT INTERKULTURELL Ein Qualifizierungsangebot zur integrativen Arbeit im Sport. DOSB l Sport bewegt!

DOSB l SPORT INTERKULTURELL Ein Qualifizierungsangebot zur integrativen Arbeit im Sport. DOSB l Sport bewegt! DOSB l Sport bewegt! DOSB l SPORT INTERKULTURELL Ein Qualifizierungsangebot zur integrativen Arbeit im Sport im Rahmen des Programms Integration durch Sport des Deutschen Olympischen Sportbundes und seiner

Mehr

CHARTA DER DÄNISCHEN PRODUKTIONSSCHULEN

CHARTA DER DÄNISCHEN PRODUKTIONSSCHULEN CHARTA DER DÄNISCHEN PRODUKTIONSSCHULEN Der Verband der dänischen Produktionsschulen proklamiert hiermit den folgenden Text als die Charta für die grundlegenden Prinzipien der dänischen Produktionsschule

Mehr

cmc Learning & Communication Boards Managementinformation Wissen effizient vermitteln, Veränderungen überzeugend kommunizieren

cmc Learning & Communication Boards Managementinformation Wissen effizient vermitteln, Veränderungen überzeugend kommunizieren Managementinformation Learning & Communication Boards Wissen effizient vermitteln, Veränderungen überzeugend kommunizieren Ausgangspunkte Konzept Erfahrungen Einsatzfelder Kernargumente 1 Ausgangspunkte

Mehr

Berufssoldat beim Armee-Aufklärungsdetachement 10

Berufssoldat beim Armee-Aufklärungsdetachement 10 Berufssoldat beim Armee-Aufklärungsdetachement 10 1 2 3 4 5 6 7 8 Einsatz & Auftrag I Auswahlverfahren & Anforderungen I Ausbildung I Berufsalltag I Kontakt Das Armee-Aufklärungsdetachement 10 (AAD 10)

Mehr

geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind und von Unterstützung- und Dienstleistungen ausgeschlossen sein können,

geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind und von Unterstützung- und Dienstleistungen ausgeschlossen sein können, Beschluss Nr. 110 des UNHCR-Exekutivkomitees über Flüchtlinge mit Behinderungen und andere Personen mit Behinderungen, die Schutz und Unterstützung von UNHCR erhalten verabschiedet auf seiner 61. Sitzung

Mehr

Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann

Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann ein Artikel von Ulrike Arnold Kaum ein Projekt wird in der vorgegebenen Zeit und mit dem geplanten Budget fertiggestellt. Und das, obwohl die

Mehr

Abschnitt 8. Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern und Bestimmungen zur Frauenförderung gemäß 10 Abs 3 Z 10 FHStG idgf

Abschnitt 8. Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern und Bestimmungen zur Frauenförderung gemäß 10 Abs 3 Z 10 FHStG idgf Abschnitt 8. Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern und Bestimmungen zur Frauenförderung gemäß 10 Abs 3 Z 10 FHStG idgf Satzung FH OÖ, Version 1, 28.05.2014 Inhaltsverzeichnis Maßnahmen zur

Mehr

Bilanz: Auswirkungen des Tabakgesetzes nach 6 Monaten

Bilanz: Auswirkungen des Tabakgesetzes nach 6 Monaten Bilanz: Auswirkungen des Tabakgesetzes nach 6 Monaten Präsentation einer österreichweiten Umfrage zur Umsetzung des Nichtraucherschutzes in den heimischen Gastronomiebetrieben Wien, 10. Jänner 2011 Ihre

Mehr

WORKSHOP A: MITARBEITER GEWINNEN UND BINDEN. JOACHIM HOFFMANN, LEITER STRATEGISCHE PERSONALENTWICKLUNG UND CHANGE MANAGEMENT BERATUNG.

WORKSHOP A: MITARBEITER GEWINNEN UND BINDEN. JOACHIM HOFFMANN, LEITER STRATEGISCHE PERSONALENTWICKLUNG UND CHANGE MANAGEMENT BERATUNG. 7. Human Capital Tagung 2012, 15. November 2012 WORKSHOP A: MITARBEITER GEWINNEN UND BINDEN. JOACHIM HOFFMANN, LEITER STRATEGISCHE PERSONALENTWICKLUNG UND CHANGE MANAGEMENT BERATUNG. ASPEKTE... Gallup

Mehr

Weiterbildung/Lernen: Wo stehen wir? Herausforderungen für das Personalmanagement. Personalentwicklung und Lernen

Weiterbildung/Lernen: Wo stehen wir? Herausforderungen für das Personalmanagement. Personalentwicklung und Lernen Beschäftigungsfähigkeit in Krisenzeiten: Wie halten wir es mit dem Lernen und Qualifizieren? Innovation jetzt! Besser durch die Krise dank Mitarbeiterorientierung Berlin, 13. Mai 2009 André Schleiter Project

Mehr

11. Potsdamer Forum Herausforderung Ausbildung

11. Potsdamer Forum Herausforderung Ausbildung 11. Potsdamer Forum Herausforderung Ausbildung Herausforderung Ausbildung Ines Rohde, Haupt-JAV Land Berlin Stand: 16.05.2013 2 Haupt-Jugend- und Auszubilde ndenvertretung für die Behörden, Gerichte und

Mehr

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Menschen wahrnehmen... 3 Offen für alle Menschen, die uns brauchen...

Mehr

stellenangebote.at Eine Studie von GfK Austria im Auftrag von karriere.at GmbH

stellenangebote.at Eine Studie von GfK Austria im Auftrag von karriere.at GmbH stellenangebote.at Eine Studie von GfK Austria im Auftrag von karriere.at GmbH Growth from Knowledge GfK Austria GmbH 1 Daten zur Untersuchung WER WANN WIE Grundgesamtheit: Österreichische Bevölkerung

Mehr

Wissenserwerb und Wissensmanagement in deutschen Unternehmen - Eine Untersuchung der Fraunhofer Gesellschaft und der Medienakademie Köln

Wissenserwerb und Wissensmanagement in deutschen Unternehmen - Eine Untersuchung der Fraunhofer Gesellschaft und der Medienakademie Köln Wissenserwerb und Wissensmanagement in deutschen Unternehmen - Eine Untersuchung der Fraunhofer Gesellschaft und der Medienakademie Köln Management Summary Das Prinzip vom lebenslangen Lernen ist als Lippenbekenntnis

Mehr

Eine global vernetzte Ökonomie braucht die Menschen

Eine global vernetzte Ökonomie braucht die Menschen Tobias Kämpf, Andreas Boes, Andrea Baukrowitz, Kira Marrs Eine global vernetzte Ökonomie braucht die Menschen Strategische Herausforderungen für Arbeit und Qualifikation Abschlusstagung des Förderschwerpunkts

Mehr

Beschaffungslogistik

Beschaffungslogistik Beschaffungslogistik Trends und Handlungsempfehlungen Ralf Grammel Steigender Interregionaler Handel Quelle: 2009; www.bpb.de Entwicklung der Logistik in Europa Und morgen? Ab 1970 Klassische Logistik

Mehr

Erfolg durch Werte und Glaubwürdigkeit

Erfolg durch Werte und Glaubwürdigkeit Corporate Branding Erfolg durch Werte und Glaubwürdigkeit Redaktioneller Beitrag von CEO Tobias Bartenbach im GWA-Jahrbuch Healthcare-Kommunikation 2014 www.bartenbach.de Corporate Branding Erfolg durch

Mehr

Überlegungen zur politischen Weiterbildung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.09.1998)

Überlegungen zur politischen Weiterbildung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.09.1998) Überlegungen zur politischen Weiterbildung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.09.1998) - 2-1. Grundsätze und Problemstellung 1.1 Demokratischer Auftrag Politische Weiterbildung soll einen unverzichtbaren

Mehr

Aufstiegsstipendium. Studieren mit Berufserfahrung BILDUNG

Aufstiegsstipendium. Studieren mit Berufserfahrung BILDUNG Aufstiegsstipendium Studieren mit Berufserfahrung BILDUNG Grußwort Bildung und Qualifizierung sind die Voraussetzung für indivi duelle Lebenschancen und gesellschaftliche Teilhabe. Zugleich bilden sie

Mehr

Transferprojekt Öffentlichkeits- und Marketingstrategie demographischer Wandel

Transferprojekt Öffentlichkeits- und Marketingstrategie demographischer Wandel Transferprojekt Öffentlichkeits- und Marketingstrategie demographischer Wandel Dieses Dokument ist auf der Homepage des Projektes unter www.demotrans.de verfügbar. Titel: Senior Professionals als personalpolitische

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 109-5 vom 10. September 2015 Rede der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, zum Haushaltsgesetz 2016 vor dem Deutschen Bundestag

Mehr

Projektbearbeitung. Dr. Friedrich Stratmann Diplom-Sozialwissenschaftler. Carsten Bartels Diplom- Wirtschaftswissenschaftler

Projektbearbeitung. Dr. Friedrich Stratmann Diplom-Sozialwissenschaftler. Carsten Bartels Diplom- Wirtschaftswissenschaftler Change-Management Workshop Prüfungsverwaltung zwischen Informationschaos und Neustrukturierung 3. Februar 2006 Change-Management Yvonne Bauer / Carsten Bartels / Harald Gilch / Friedrich Stratmann, 3.

Mehr