Nur einen Ehemann weit von der Armut entfernt? Alte und neue Befunde zur Alterssicherung von Frauen in Deutschland

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1 Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau Fachtagung Programmierte Frauenarmut? Bremen, Nur einen Ehemann weit von der Armut entfernt? Alte und neue Befunde zur Alterssicherung von Frauen in Deutschland Prof. Dr. Ute Klammer Universität Duisburg-Essen, Essen

2 Nur einen Ehemann weit von der Armut entfernt? Alte und neue Befunde zur Alterssicherung von Frauen Gliederung I Problemaufriss: Altersarmut und Alterssicherung II Alterssicherung von Frauen heute: eine Bestandsaufnahme III Rentenreform 2001 und folgende: institutionelle Änderungen und ihre Auswirkungen auf Frauen IV Prognosen V Schlussfolgerungen und Handlungsbedarf

3 I. Problemaufriss: Altersarmut und Alterssicherung

4 I. Problemaufriss Armut von Frauen allgemein und im Alter Bei insgesamt gestiegenen Armutsrisikoquoten haben sich in den letzten Jahren die Quoten für Frauen und Männer (durch die besonders gestiegene Betroffenheit von Männern) angenähert Besonders von Armut betroffen sind jedoch Frauen, die weder über einen Partner noch über ein hinreichendes Erwerbseinkommen verfügen: vor allem sind dies allein erziehende Mütter, deren Armutsrisikoquote bei etwa 1/3 liegt. Nach Trennung und Scheidung verdoppelt sich für Frauen das Armutsrisiko innerhalb des ersten Jahres, während es sich bei Männern kaum ändert. Im Alter sind Frauen zur Zeit zwar häufiger von Armut betroffen als ihre männlichen Altersgenossen, jedoch nicht häufiger als Frauen generell. Dieses Ergebnis resultiert jedoch zu großen Teilen auf den üblichen Verfahren zur Armutsmessung (auf Haushaltsebene) und bedeutet nicht, dass Frauen über Armut vermeidende eigenständige Alterssicherungsansprüche verfügen würden.

5 I. Problemaufriss Armut von Frauen und Männern allgemein und im Alter Deutschland 1998, 2003, (EVS) Armutsrisikoquoten in % (60% des Medians) 2003 (EVS) 2005 (EU-SILC) Weibliche Bevölkerung 13,3 14,4 13 Männliche Bevölkerung 10,7 12,6 12 Rentnerinnen 14,2 13,5 Rentner 9,7 9,8 13 1) 1) Nicht nach Geschlecht differenziert. Quelle: 1998, 2003: Bundesregierung 2005, 2. Armuts- und Reichtumsbericht, EVS-Daten; 2005: Bundesregierung 2008, 3. Armuts- und Reichtumsbericht, EU-SILC-Daten (ohne selbstgenutztes Wohneigentum).

6 II. Alterssicherung von Frauen heute: eine Bestandsaufnahme

7 II. Alterssicherung von Frauen heute: eine Bestandsaufnahme in Euro/ Monat Zahl und Höhe der Versichertenrenten von Frauen und Männern in der Gesetzlichen Rentenversicherung West- und Ostdeutschland 2006 * Frauen: insges. 10 Millionen Versichertenrenten Männer: insges. 8 Millionen Versichertenrenten Versichertenrenten Frauen Versichertenrenten Männer West Ost Quelle: VDR, Statistik Rentenbestand, Eigene Darstellung.

8 II. Alterssicherung von Frauen heute: eine Bestandsaufnahme Rentenhöhe der Rentenzugänge 2006 nach SGB VI Westdeutschland in % > < 50 in Euro Frauen Männer Quelle: Zusammenstellung aus Daten des VDR, Altersrentenzugang

9 in % II. Alterssicherung von Frauen heute: eine Bestandsaufnahme Rentenhöhe der Rentenzugänge 2006 nach SGB VI Ostdeutschland > < Quelle: Zusammenstellung aus Daten des VDR, Altersrentenzugang 2006, in Euro Frauen Männer

10 II. Alterssicherung von Frauen heute: eine Bestandsaufnahme Zahl und Höhe der Hinterbliebenenrenten von Frauen und Männern in der Gesetzlichen Rentenversicherung West- und Ostdeutschland 2006 * in Euro/ Monat Frauen: insges. 4,99 Millionen Hinterbliebenenrenten Männer: insges. 0,49 Millionen Hinterbliebenenrenten Witwenrenten West Ost Witwerrenten Quelle: VDR, Statistik Rentenbestand; Zugriff Eigene Darstellung.

11 II. Alterssicherung von Frauen heute: eine Bestandsaufnahme in Euro/ Monat GRV: Anzahl der Rentner/innen und durchschnittl. Rentenbezüge Frauen: 10,3 Millionen Rentenbezieherinnen Durchschn. Zahlbetrag 572, West- und Ostdeutschland Männer: 8,3 Millionen Rentenbezieher Durchschn. Zahlbetrag 975, Einzelrentnerin, Altersrentnerin Einzelrentnerin, Witwenrenten Einzelrentner, Altersrentner Einzelrentner, Witwerrenten Mehrfachrentnerinnen Mehrfachrentner West Ost Stand: Durchschnittliche Zahlbeträge nach Abzug des KVdR-/PVdR-Beitrages. Quelle: VDR-Daten, Eigene Darstellung.

12 II. Alterssicherung von Frauen heute: eine Bestandsaufnahme Deckungsgrad und Höhe der Betriebs und Zusatzrenten Westdeutschland und Ostdeutschland 2003 Westdeutschland Ostdeutschland Frauen Männer Frauen Männer Anteil der ehemaligen ArbeiterInnen und Angestellten (65 und älter), die eigene Leistungen 1) aus der betrieblichen Altersvorsorgung der Privatwirtschaft oder aus der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes beziehen Durchschnittliche Höhe der gezahlten Renten 1) Ohne abgeleitete Hinterbliebenenrenten. Quelle: ASID 03, BMGS 2005: % 55% 2% 3%

13 II. Alterssicherung von Frauen heute: eine Bestandsaufnahme Die Zusammensetzung des Einkommens älterer Frauen nach Familienstand, 2003, in /Monat Verheiratet (Haushaltseinkommen des Paares) Alleinlebende Frauen alle Gruppen Allein lebende verwitwete Frauen Allein lebende geschiedene Frauen Allein lebende Frauen, die nie verheiratet waren Frauen des jeweiligen Typs - in Einkommen in Durchschnittliches Bruttoeinkommen Zum Vergleich: Männer Zusammensetzung des Einkommens der Frauen Summe Renteneinkommen eigenständige Renten abgeleitete Renten (16) - andere Einkommensquellen Steuern und Sozialbeiträge Nettoeinkommen insgesamt Quelle: BmAS (2005), Anhang: 40 42, Daten der ASID.

14 III. Rentenreform 2001 und folgende: institutionelle Änderungen und ihre Auswirkungen auf Frauen

15 III. Rentenreform 2001 und folgende: was ist für die Alterssicherung von Frauen zu erwarten? Relativen Besserstellung von Kindererziehenden im Rahmen der Rentenreform 2001 Fakultatives Anwartschaftssplitting von Ehepaaren Deutliche allgemeine Kürzungen des Rentenniveaus in der GRV seit der Rentenreform 2001 Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters ( Rente mit 67 ) Förderung der betrieblichen und privaten Vorsorge; inzwischen Unisex-Tarife Übergang zur nachgelagerten Besteuerung

16 III. Rentenreform 2001 und folgende: was ist für die Alterssicherung von Frauen zu erwarten? Wichtige Regelungen zur relativen Besserstellung von Kindererziehenden im Rahmen der Rentenreform 2001 eigenständige Sicherung: Rentenanwartschaften von unterdurchschnittlich entlohnten Beschäftigten, die zugleich Kinder unter 10 Jahren beziehen und teilzeitbeschäftigt sind, werden um 50%, maximal bis zur Höhe des Durchschnittseinkommens, aufgestockt (Ausnahme: Mini-Jobs ohne Zuzahlung). Nicht erwerbstätige Mütter (Eltern) mit 2 und mehr Kindern enthalten einen entsprechenden Ausgleich abgeleitete Sicherung: Einführung eines Kinderbonus. Für Hinterbliebene, die Kinder erzogen haben, beläuft sich die Hinterbliebenenrente auf 60% der Versichertenrente (gegenüber 55% für andere Hinterbliebene, die Anspruch auf eine große Hinterbliebenenrente haben). Eigenes Einkommen wird verstärkt auf die Hinterbliebenenrente angerechnet; hieraus resultiert eine relative Besserstellung von Frauen (Müttern), die wenig erwerbstätig waren bzw. verdient haben, gegenüber Frauen mit längeren Erwerbsbiographien und höheren Erwerbseinkommen.

17 III. Rentenreform 2001 und folgende: was ist für die Alterssicherung von Frauen zu erwarten? Allgemeine Kürzungen des Rentenniveaus in der GRV seit der Rentenreform 2001 Insgesamt wird das Rentenniveau deutlich absinken. Die im Rahmen der Rentenreform 2001 verankerte Niveausicherungsklausel wird mit dem RV- Nachhaltigkeitsgesetz ab 2005 weiter abgeschwächt. Vorrangiges Ziel ist die Begrenzung des Beitragssatzanstiegs auf 20% in 2020 und 22% in Ohne Berücksichtigung des Alterseinkünftegesetzes sinkt das Nettostandardrentenniveau nach Angaben des VDR von 68,9% (2002) auf 58,5% in 2030, durch den Übergang zur nachgelagerten Besteuerung ergibt sich für den Standardrentenzugang 2030 ein Niveau von 52,2%. Durch die allgemeinen Kürzungen der GRV-Renten verlieren auch die vor allem für Frauen wichtigen Ausgleichselemente, z.b. für Kindererziehung und Pflege, an Gewicht. Eine gebremste Anpassung der Bestandsrenten sorgt dafür, dass auch Menschen im Rentenalter die sukzessive Reduzierung der 1. Säule weiter mittragen ( Nullrunden )

18 III. Rentenreform 2001 und folgende: was ist für die Alterssicherung von Frauen zu erwarten? Die staatliche Förderung der betrieblichen und privaten Vorsorge (Rentenreform 2001ff) a) Riester-Förderung : Im Rahmen der Riester-Förderung wird eine vertraglich vereinbarte Anlage (2006: mindestens 3% des sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens, ab 2008 in der Endstufe 4%) im Rahmen einer staatlich zertifizierten Anlageform gefördert. Wahlweise besteht die Förderung in einer festen Grund- und ergänzenden Kinderzulagen oder sofern günstiger in einem Sonderausgabenabzug. 2008: Zulage für Erwachsene je 154, Zulage pro Kind 185., Sonderausgabenabzug: 2100 Die Vorsorgebeiträge werden aus dem individuell versteuerten Einkommen bezahlt, auf das auch Sozialbeiträge entrichtet wurden. Ab 2005 ist lt. Alterseinkünftegesetz nur noch ein Sockelbeitrag von 60 pro Jahr erforderlich, um die Altersvorsorgezulagen zu erhalten. Vorteil für Frauen: Unisex-Tarife seit 2006!

19 III. Rentenreform 2001 und folgende: was ist für die Alterssicherung von Frauen zu erwarten? Die staatliche Förderung der betrieblichen und privaten Vorsorge (Rentenreform 2001ff) b) Eichel-Förderung : Mit der Eichel-Förderung wird das Recht der ArbeitnehmerInnen auf eine Entgeltumwandlung für Vorsorgezwecke nach 3 Nr. 63 EStG bezeichnet, bei der die Beiträge in Höhe von max. 4% der (westdeutschen) Beitragsbemessungsgrenze der GRV steuer- und sozialabgabenfrei gestellt werden. Eine zusätzliche Riester-Förderung ist nicht möglich. Die meisten Tarifrenten mit der Möglichkeit zur Entgeltumwandlung bieten diese Form an. Ansprüche aus Gehaltsumwandlungen sind sofort unverfallbar, gegen Insolvenz geschützt und können bei einem Arbeitgeberwechsel mitgenommen werden.

20 III. Rentenreform 2001 und folgende: was ist für die Alterssicherung von Frauen zu erwarten? Rente mit 67? Wann gehen Frauen und Männer heute in Rente? (GRV 2004) Jahr Alle Versichertenrenten Altersrenten Frauen Männer Frauen Männer Westdeutschland ,4 60,8 63,4 63,3 Ostdeutschland ,9 59,3 61,2 62,2 Deutschland ,0 60,5 63,0 63,1 Quelle: VDR, Statistik Rentenzugang, eigene Berechnungen

21 III. Rentenreform 2001 und folgende: was ist für die Alterssicherung von Frauen zu erwarten? Greift die Förderung der betrieblichen und privaten Vorsorge? - I Eine Befragung der Bertelsmann-Stiftung aus 2003 zeigte: Der Anteil der Frauen/Männer, die nach der Einführung der neuen Instrumente bis 2003 ihre Altersvorsorge weder erhöht haben, noch eine Erhöhung planen (Stand 2003), lag bei 65%/60%. Insbesondere Frauen (aber auch Niedrigverdiener und Ostdeutsche) hatten ihre Altersvorsorge unterdurchschnittlich häufig ausgebaut. 45% der Frauen, die 2002 noch eine Erhöhung ihrer Altersvorsorge geplant hatten, hatten bis 2003 ihren Vorsatz wieder aufgegeben. Inzwischen Vereinfachung der Regeln.

22 Greifen die Instrumente? - II III. Rentenreform 2001 und folgende: was ist für die Alterssicherung von Frauen zu erwarten? Der 2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (2005) kommt zu einer positiven Zwischenbilanz: Bis Sept sind ca. 4,2 Mio. Altersvorsorgeverträge abgeschlossen worden Für fast 20 Mio. Arbeitnehmer/innen sind Möglichkeiten zur Entgeltumwandlung in Tarifverträgen geschaffen worden (keine Informationen zur Verteilung nach Geschlecht!) Im 3. Armuts- und Reichtumsbericht (2008: 33) wird bezogen auf die Riester- Renten betont: Im unteren Quintil liegen die Anteile der Personen mit Anwartschaften ( ) um 2 Prozentpunkte (West) bzw. 3 Prozentpunkte (Ost) über dem Durchschnitt in den oberen vier Einkommenssegmenten. Bei alleinstehenden Frauen in Westdeutschland zeigt sich für die Riester Rente sogar eine fast doppelt so hohe Quote mit 13% im unteren Quintil und 7% in den zusammengefassten oberen Quintilen ( ). Damit wird deutlich, dass bereits ( ) 2004 die Attraktivität der Riesterförderung auch für Bezieher niedriger Einkommen durchaus bekannt war. Erreicht die betriebliche/private Vorsorge tatsächlich die selbst gesteckten Ziele?

23 IV. Prognosen

24 IV Prognosen Das Rentenniveau für den so genannten Eckrentner mit 45 Versicherungsjahren bzw. Entgeltpunkten ist bereits auf 63% des Nettoeinkommens gesunken und wird in den nächsten 30 Jahren weiter bis auf ca. 43% absinken. Die Möglichkeiten von Frauen zur eigenständigen Existenzsicherung werden einerseits durch das veränderte Erwerbsverhalten steigen; Kürzungen bei den GRV-Leistungen sowie insgesamt die politisch gewollte Verschiebung zur zweiten und dritten Säule werden diese Tendenz allerdings zumindest abschwächen. Im Resultat werden sich Frauen- und Männerrenten (etwas) stärker angleichen.

25 IV. Prognosen AVID 2005 (Dt. RV Bund 2007): Männer der Geburtsjahrgänge werden nur noch durchschnittlich 38 Versicherungsjahre erreichen, Frauen 33. Die Einschnitte in der gesetzlichen Rente können Personen mittleren Alters selbst bei 100%iger Ausnutzung der Riester-Rente voraussichtlich nicht voll ausgleichen. Personen der Jahrgänge werden ohne private Vorsorge c.p. nur 88% des Versorgungsniveaus der Geborenen erreichen, mit Riester- Vorsorge (bei einer angenommenen Verzinsung von 2,75% und 100%iger Teilnahme an der privaten Vorsorge) 95%, im Osten 93%. Nur bei einer unwahrscheinlichen Verzinsung von 5% erreichen sie das Versorgungsniveau der älteren Jahrgänge. Die Gefahr der Altersarmut wird vor allem in den Neuen Bundesländern zunehmen. Nach den offiziell vorgestellten AVID-Daten (Rische 2007) sinkt der durchschnittliche GRV-Rentenanspruch bei ostdeutschen Männern um 15%, bei ostdeutschen Frauen um 12%; die Ansprüche westdeutscher Männer bleiben etwa unverändert, während sich die Ansprüche westdeutscher Frauen sogar um 8% verbessern. Bei diesen Werten der so genannten Basisvariante sind allerdings zukünftige verminderte Rentenanpassungen, wie sie angesichts des bereits beschlossenen Nachhaltigkeitsfaktors zu erwarten sind, noch ebenso wenig berücksichtigt wie die steigende Steuerbelastung von Rentnern durch den Übergang zur nachgelagerten Besteuerung. Ein besonderes Risiko, im Alter zu verarmen, haben Personen mit längeren Arbeitslosenphasen, geringfügiger Beschäftigung und Kleinselbständige.

26 V Schlussfolgerungen und Handlungsbedarf

27 V Schlussfolgerungen und Handlungsbedarf Altersarmut: Armutsvermeidung gelingt Frauen heute vor allem durch die Kombination eigenständiger und abgeleiteter Ansprüche: Frauen, die auf die Versorgungsinstitution der Ehe gesetzt haben, dies aber mit eigener Erwerbstätigkeit zu verbinden wussten, verfügen heute über die höchsten Renteneinkünfte allerdings erst nach dem Ableben ihres Ehemannes. Armut von Frauen entsteht vor allem bei einer Abweichung von der Norm.

28 Frauen im Alter Die eigenständigen GRV-Renten heutiger Rentnerinnen in Westdeutschland liegen im Durchschnitt etwa halb so hoch wie westdeutsche Männerrenten; diese Relation hat sich seit den frühen 1960er Jahren (bei deutlicher Steigerung des Anteils rentenberechtigter Frauen) kaum verändert. In Ostdeutschland erreichen Frauen trotz der längeren Erwerbsbiographien etwa 2/3 der Männerrenten. Für Kindererziehung erhalten heutige Rentnerinnen im Durchschnitt nur rund 60 /Monat, in Zukunft wird der Beitrag der kindbezogenen Leistungen in der Rente von Müttern jedoch durch zwischenzeitlich erfolgte Reformen sehr viel höher ausfallen. Die zweite Säule der Alterssicherung (Betriebsrenten) hat in der Vergangenheit deutlich zur Verstärkung der geschlechtsspezifischen Einkommensdifferenzen im Alter beigetragen. Dass Frauen im Alter heute weniger als der Durchschnitt aller Frauen von Armut betroffen sind (13,5% vs. 14.4% lt. 2. Armuts- und Reichtumsbericht von 2005) geht auf das Zusammenleben mit dem Ehepartner und nach seinem Tod auf den immer noch hohen Beitrag der abgeleiteten Hinterbliebenenrenten zum Alterseinkommen der Frauen zurück. Witwen, die eine eigene und eine abgeleitete Rente kumulieren, erreichen fast das Versorgungsniveau allein lebender männl. Rentner. Abgeleitete Renten begründen gegenüber eigenständigen Ansprüchen allerdings nur zweitklassige, zunehmend am Fürsorgeprinzip orientierte Ansprüche. Unter den allein lebenden alten Frauen stehen sich die Witwen wie auch die echten Singles besser als geschiedene Frauen; dies kann als Indiz für die Probleme bei einem Rollenwechsel gesehen werden. Die Möglichkeiten von Frauen zur eigenständigen Existenzsicherung werden einerseits durch das veränderte Erwerbsverhalten steigen; Kürzungen bei den GRV-Leistungen sowie insgesamt die politisch gewollte Verschiebung zur zweiten und dritten Säule werden diese Tendenz allerdings zumindest abschwächen.

29 V Schlussfolgerungen und Handlungsbedarf Ansatzpunkte zur Vermeidung von Altersarmut und zur Verbesserung der Alterssicherung von Frauen: Weitere Boni für Kindererziehung und andere Care-Tätigkeiten? Obligatorisches Anwartsschaftssplitting unter Ehepaaren? Förderung besserer Alterssicherungsansprüche von Frauen durch Förderung ihrer Situation auf dem Arbeitsmarkt! (Dauer und Umfang der Erwerbsbeteiligung; Lohnstrukturen) Einführung einer allgemeinen Versicherungspflicht in der GRV! Stärkung mindestsichernder Elemente im System der gesetzlichen Alterssicherung! Weiterer Abbau von Barrieren in der betrieblichen und privaten Altersvorsorge! Aufklärung, Verbesserung der finanziellen Bildung!

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