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1 - nicht nur für Frauen - 1

2 Beruf/Karriere Familie Kinder Pflege Angehöriger Beziehungspflege Freizeit 2

3 Erwerbsarbeit hat an Bedeutung gewonnen Raum für Selbstverwirklichung Quelle gesellschaftlicher Integration und gesellschaftlicher Anerkennung Arbeitgeber verlangen grenzenlose Flexibilität Zeitlich, räumlich + in der Qualifikation Jobs sind Immer mehr sozial wenig abgesichert Oft schlechter bezahlt 3

4 Frauen verdienen im Durchschnitt in Deutschland 23 % weniger als Männer Gleich ist nicht gleich gleich! Teilzeitarbeit ist immer noch ein Karrierehindernis Familienarbeit wir nicht als Bereicherung, sondern als Ablenkung gesehen Familien-Auszeiten werden als Verlust von Qualifikation gewertet 4

5 Traditionelles Familienbild Mann Vollzeit erwerbstätig ( Ernährer ) Frau Teilzeit oder nicht erwerbstätig + zuständig für Familie + Hausarbeit 32 Formen (DJI) Alleinerziehend, Patchworkfamilien, homosexuelle Familien, 3-Generationen-Familien mit und ohne Trauschein, getrennt oder zusammen lebend. 5

6 Rollenbilder Negative Zuschreibungen: Rabenmütter /Sonntagsväter Gesellschaftliche Erwartungen Integriert, selbstbewusst,geachtet Arbeitswelt Qualifiziert, flexibel, unendlich belastbar 6

7 Quelle: DGB-Index Gute Arbeit

8 Stellen sie sich vor: sie wachen morgen früh auf und es ist das Jahr 2020 Beziehung Beruf Freizeit Familie Status 8

9 9

10 unter 20 Std./Wo. 21 bis 34 Std./Wo 35 bis 40 Std./Wo 41 bis 45 Std./Wo 46 Std./Wo. und mehr. In (sehr) hohem Maß (%) (%) In geringem Maß /Nein Allein lebend. Alleinerziehend In Partnerschaft, beide berufstätig.. In Partnerschaft, Einverdiener/in. Familie mit Kind(ern), beide berufstätig Familie mit Kind(ern), Einverdiener/in. DGB-Index Gute Arbeit

11 Nimmt Ihr Arbeitgeber Rücksicht auf die Anforderungen und Bedürfnisse von Familien? Durch welche Maßnahmen geschieht dies? Familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung 34% Familienfreundliche Arbeitsorganisation/- verteilung 16% Betreuungsangebote für Kinder 4% Sonstige Maßnahmen 17% DGB-Index Gute Arbeit

12 Arbeitszeitsouveränität? Lage der Arbeitszeit, wöchentliche, monatliche, jährliche Stundenanzahl? Betreuung für die Kinder? Krippe, Kita, Tagesbetreuung? Freistellungsmöglichkeiten bei zeitlich begrenzter Inanspruchnahme durch Partner/in/Familie? Kind, Partner/in, Angehörige/r erkrankt Angebote im Betrieb für akuten familiären Notfall? Betreuungsperson verhindert Gesundheitsförderung im Betrieb? Stressbewältigung, Rückenschule, gesunde Pausen u.s.w 12

13 Qualifizierte Mitarbeiter/innen können gewonnen bzw. gehalten werden Die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter/innen wird erhöht Kostensparend durch niedrigere Fluktuation und Krankenstände Kostensparend durch höhere Produktivität der Mitarbeiter/innen Wiedereinsteiger/innen werden schneller integriert Abwesenheitszeit aus z.b. Elternzeit verkürzt sich 13

14 Betriebsräte, Personalräte, Frauenbeauftragte Gewerkschafter/innen, Studentenvertretungen Unternehmen + öffentliche Arbeitgeber Politik + Verwaltungen Verbundprojekte wie: Beruf und Familie d. BMFSFJ durch Betriebsvereinbarungen, Frauenförderpläne, Tarifverträge, Gesetze, freiwillige Abkommen 14

15 Die Bedürfnisse von Frauen und Männer haben sich verändert Anspruch von eigenständiger Existenzsicherung für beide Geschlechter Beruf/Karriere und Leben kein ODER mehr Wahlmöglichkeit muss gegeben sein! Die Arbeitswelt wandelt sich in zwei unterschiedliche Richtungen: Wandel hin zu mehr prekärer und weniger sozial abgesicherter Beschäftigung Mehr Bewusstsein in (eher größeren) Unternehmen hin zu der Strategie Familienfreundlicher Betrieb 15

16 Jede Frau und jeder Mann hat ein Recht auf eine eigenständige, existenzsichernde Arbeit und ein menschenwürdiges Leben Chancengleichheit ist eine Grundlage für ein faires Miteinander Jede/r muss von seiner/ihrer Arbeit leben können Arbeit darf nicht krank machen Arbeiten und Leben muss sich in der Balance halten lassen Dafür müssen sich alle Beteiligten engagieren! 16

17 17

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