NachmehrjährigerBearbeitungwurdewährendderWeltgesundheitsversammlungimJahr2010derGlobaleVerhaltenskodexzurRekrutierungvonGesundheitspersonal

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1 Deutscher Bundestag Drucksache 17/ Wahlperiode Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Marlies Volkmer, Karin Roth (Esslingen), Mechthild Rawert, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD Drucksache 17/9208 Umsetzung des globalen Verhaltenskodex der Weltgesundheitsorganisation für die grenzüberschreitende Anwerbung von Gesundheitsfachkräften durch die Bundesregierung Vorbemerkung der Fragesteller LautderWHO (WorldHealthOrganization)herrschtin57LändernderWeltein akutermangelangesundheitspersonal (davonin36ländernalleininafrika). DemstehteinwachsenderBedarfindenentwickeltenLänderngegenüber.Die internationalerekrutierungvongesundheitspersonalkannzurentwicklung undstärkungdernationalenarbeitskräftebeitragen,jedochauchnegativeauswirkungaufdiequalitätdermedizinischenversorgungindenbetroffenenländern haben. NachmehrjährigerBearbeitungwurdewährendderWeltgesundheitsversammlungimJahr2010derGlobaleVerhaltenskodexzurRekrutierungvonGesundheitspersonal (imfolgendenwho-kodexgenannt)von193staatenunterzeichnet.hatsichaktivanderausarbeitungdeskodexbeteiligtund diesen mit auf den Weg gebracht. AlsersterSchrittzurUmsetzunghättebiszumJuni2011einesogenannte NationalAuthority (nationaleransprechpartner)benanntwerdensollen,wasdie Bundesregierungnichtgetanhat.DiesernationaleAnsprechpartneristverantwortlichfürdenAustauschvonInformationenbezüglichderImplementierung deskodex,ersollmaßnahmenkoordinieren,relevanteakteurezusammenbringenundmotivieren,denkodexumzusetzenundauchmitdennationalenansprechpartnernausanderenländern,derwhoundweitereninteressenvertretern zu diesem Thema kommunizieren. IndiesemJahrstehtimMaialsMeilensteindieersteBerichtsrundezurUmsetzungdesKodexandieWeltgesundheitsversammlungan.Eswerdensowohl qualitativealsauchquantitativedatenabgefragt,diedurcheinenonlinefragenkatalogerhobenwerden.beidenquantitativendatengehtesinsbesondere darum,einedatenbasiszuerstellen,anhanddererindenkommendenjahren Fortschritteermitteltwerdenkönnen.EsmussverlässlicheDatenüberMigrationsbewegungenvonGesundheitspersonalgeben,umentsprechendreagieren zukönnen.hiergehteszumbeispielauchumwanderketten,diedurchdie DieAntwortwurdenamensderBundesregierungmitSchreibendesBundesministeriumsfürGesundheitvom12.April2012 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich in kleinerer Schrifttype den Fragetext.

2 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode aktiveabwerbungvonpersonaldurchauseuropäischenländern beeinflusst werden. ZurUmsetzungdesKodexisteineKooperationdesfederführendenBundesministeriumsfürGesundheitmitanderenInstitutionen,beispielsweisedem BundesministeriumfürwirtschaftlicheZusammenarbeitundEntwicklung,dem BundesministeriumdesInnern,demBundesministeriumfürArbeitundSoziales sowieprivatenrekrutierungsagenturen,arbeitsagenturen,arbeitgeberverbänden,kommunalenimmigrationsbürosundauchnichtregierungsorganisationen notwendig. 1.WelcheMaßnahmenhatdieBundesregierungbisherergriffen,umden WHO-Kodexumzusetzen,undwelcheMaßnahmenplantsiefürdielaufende Legislaturperiode? DerfreiwilligeVerhaltenskodexlegtPrinzipienundPraktikenfestfüreine ethischvertretbareinternationalerekrutierungvongesundheitspersonal.hierfürschlägtderverhaltenskodexverschiedenefreiwilligemaßnahmenvor.so solltenländereinewirksamepersonalplanungsowiestrategienfüraus-und WeiterbildungundfürdieBindungvonFachkräftenimGesundheitswesenumsetzen,umfürdienotwendigeAnzahlvonGesundheitsfachkräftenzusorgen, diefürdiespezifischesituationdeslandeserforderlichistundumweniger GesundheitspersonalausdemAuslandrekrutierenzumüssen.Darüberhinaus werdenmitgliedstaatenaufgefordert,entwicklungs-oderschwellenländernmit akutemmangelangesundheitspersonaltechnischeundfinanzielleunterstützung zur Verfügung zu stellen. WievondemfreiwilligenVerhaltenskodexgefordert,wirbtdieBundesregierungkeineGesundheitsfachkräfteaktivab auchnichtausden57ländernder Welt,indenennachAnsichtderWeltgesundheitsorganisation (WHO)einakuter MangelanGesundheitspersonalherrscht.istzudemtraditionell keinland,indasausgebildetegesundheitsfachkräfteausentwicklungsländern auswandern, um dort im Gesundheitswesen tätig zu werden. WievonArtikel7.3desVerhaltenskodexnahegelegt,hatdieBundesregierung dasbundesministeriumfürgesundheit (BMG)alszuständigenationaleBehördezurUmsetzungdesVerhaltenskodexbestimmtunddiesderWHOmitgeteilt.DieBundesregierunghatdarüberhinauseineReihevonMaßnahmeneingeleitet,umdieSicherungderFachkräftebasisinGesundheitundPflege sicherzustellen,ohnegezieltaufzugewandertesgesundheitspersonalzurückgreifen zu müssen: ImBereichderambulantenärztlichenVersorgungistdazuinsbesonderedas GKV-Versorgungsstrukturgesetzzuzählen,dasmitzahlreichenMaßnahmen daraufzielt,dieärztlicheversorgunginsbesondereauchmitblickaufdenländlichenraumzuverbessern.dasgkv-versorgungsstrukturgesetzwirdergänzt durchänderungeninderapprobationsordnungfürärzte,diedazubeitragen, denarztberufnochattraktiverzugestalten.umdarüberhinausdievereinbarkeitvonfamilieundberufimgesundheitswesenzuverbessern,hatdasbmg hierzueinenrundentischeingerichtet,derbisherdreimalgetagtundzahlreiche Empfehlungenvorgelegthat.VondiesenhabenetlichebereitsBerücksichtigung ingesetzlichenregelungen,wiez.b.indererweiterungvonvertretungszeiträumenfürniedergelasseneärztinnenimzusammenhangmitdergeburtoder ininformationsmaßnahmenzufamilienfreundlichenarbeitsbedingungenin Krankenhaus und Arztpraxis gefunden. GrundlegendfüreinattraktivesBeschäftigungsfeldinderAlten-,Kranken-und Kinderkrankenpflegeisteinezukunftsgerechte.DieBundesregierungstrebtdeshalbdieWeiterentwicklungderPflegeberufean.Altenpflegeausbildung,Gesundheits-undKrankenpflegeausbildungsowieGesundheits-

3 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 3 Drucksache 17/9314 undkinderkrankenpflegeausbildungsollenineinemneuenberufsgesetzzusammengeführtwerden.weiterhinhatdiebundesregierunggemeinsammitden LändernundVerbändenimMai2011eine Ausbildungs-undQualifizierungsoffensiveAltenpflege gestartet.zieldieserkonzertiertenaktionistes,über möglichstkonkretezieleallerbeteiligtendieaus-undweiterbildungderaltenpflegezustärkenunddieattraktivitätdesbeschäftigungsfeldeszusteigern. DieUnterzeichnungeinerentsprechendenVereinbarungmitdreijährigerLaufzeit ist noch für dieses Frühjahr geplant. BesonderswichtigzurVerbesserungdesArbeitsalltagsvonPflegekräftenist aucheinabbauvonüberflüssigerbürokratie.dasbmghatdeshalbeineombudspersonfürdieentbürokratisierunginderpflegebenannt,dievorschläge zumbürokratieabbausammeltundaufihreumsetzbarkeitprüft.dieimrahmenderreformderpflegeversicherungvorgesehenenmaßnahmenwerden auchzurentlastungderpflegekräfteindendienstenundeinrichtungenführen undsodazubeitragen,diearbeitsbedingungeninderpflegeweiterzuverbessern.schließlichhatdasbmgunlängstdasprojekt HerausforderungPflege ModelleundStrategienzurStärkungdesBerufsfeldesAltenpflege vergeben. ImRahmendesProjektssollenwegweisendeModelleundStrategienzurStärkungdesBerufsfeldesAltenpflegesystematischerfasstundanalysiertwerden. DaraufbasierendsindVorschlägezuentwickeln,wiedemMangelanunddem zunehmendenbedarfvonqualifiziertempersonalinderpflegebegegnetwerden kann.zielistunteranderemdieerarbeitungvonbest-practice-ansätzenzurrekrutierung,qualifizierungundförderungdesberufsverbleibsvonpflegekräften. DieStärkungvonGesundheitssystemenistdarüberhinauseinePrioritätder WHO-Politik der Bundesregierung. FernerleistetdieBundesregierungimRahmenderTechnischenundFinanziellenEntwicklungszusammenarbeitderzeiteinenBeitragzumAuf-undAusbau vongesundheitssystemeninrund35entwicklungsländerneinschließlich 15SchwerpunktpartnerländernundzweiRegionalprogrammen,diejeweils mehrereländerumfassen.infastallenprogrammenistdieunterstützungvon Strategien zur Ausbildung von Gesundheitsfachkräften wichtiger Bestandteil. DieBundesregierunghatindenvergangenenJahrendieGlobalHealthWorkforceAlliance (GHWA),einebeimWHO-SekretariatinGenfangesiedelteinternationalePartnerschaft,miteinemBeitraginHöhevon1,345Mio.Eurounterstützt.DieGHWAwurde2006insLebengerufen,umaufregionalerund globalerebeneansätzegegendenfachkräftemangelzuentwickelnundentwicklungsländern Beratung anzubieten. DarüberhinaushatdieBundesregierungeineinformelleArbeitsgruppeGesundheitsfachkräfteinEntwicklungsländerngegründet,derdasBundesministerium fürwirtschaftlichezusammenarbeitundentwicklung,dasbmg,dasbundesministeriumfürarbeitundsoziales,durchführungsorganisationenderentwicklungszusammenarbeitundorganisationenderzivilgesellschaftangehören. ZieldieserGruppeistesunteranderem,AnsätzeundErfahrungenzurUmsetzungdesVerhaltenskodexzudiskutierenunddieUmsetzungdesVerhaltenskodex soweit möglich flankierend zu unterstützen. 2.WurdevonSeitenderBundesregierungeinnationalerAktionsplanzurUmsetzung des WHO-Kodex oder ein vergleichbares Instrument erarbeitet? WieinFrage1erläutert,hatdieBundesregierungeineReihevonMaßnahmen ergriffen,umdieattraktivitätvongesundheitsberufenzusteigern.einnationa- leraktionsplanzurumsetzungdeswho-verhaltenskodexwirdvomwho- Verhaltenskodex nicht gefordert.

4 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 3.InwiefernwerdenderWHO-KodexunddasThema MangelanGesundheitsfachkräfteninEntwicklungsländern inderglobalengesundheitsstrategie der Bundesregierung berücksichtigt? DieBundesregierungarbeitetderzeitaneinerStrategiezurglobalenGesundheitspolitik.DieserregierungsinterneProzessistnochnichtabgeschlossen.InsofernkannüberdieendgültigenInhalteeinerentsprechendenStrategienoch nicht berichtet werden. 4.HatdieBundesregierungindenvergangenenzweiJahrenseitderUnterzeichnungdesWHO-KodexdieMöglichkeitgenutzt,einFeedbackbezüglich der Umsetzbarkeit des Kodex an die WHO zu melden? Falls ja, was wurde gemeldet? DieBundesregierungstehtimständigenAustauschmitderWHO.DieBundesregierunghatauchhinsichtlichderUmsetzungdesVerhaltenskodexdeninformellenKontaktzurWHOgepflegt.Am20.März2012schicktedieWHOdas NationalReportingInstrument andiebundesregierung.mitdem National ReportingInstrument werdendiemitgliedstaatenerstmalsgebeten,inabgestimmterweiseüberihremaßnahmenunderfahrungenimzusammenhangmit demverhaltenskodexzuberichten.das NationalReportingInstrument dient auchalserstesformellesfeedbackgegenüberdemwho-sekretariatbezüglich der Umsetzbarkeit des Verhaltenskodex. 5.HatsichdieBundesregierunganderAusarbeitungderWHO- Guidelineson Monitoring the Implementation of the Code beteiligt? Falls nein, warum nicht? DasStatistischeBundesamtwarnochvorVerabschiedungdesVerhaltenskodex infrüheüberlegungenderwhozueinemberichtsweseneinbezogen.die BundesregierungwarimRahmeneinerKonsultationanderAusarbeitungder GuidelinesonMonitoringtheImplementationoftheCode beteiligt.aufgrund derrückmeldungvielermitgliedstaaten,die GuidelinesonMonitoringthe ImplementationoftheCode seienunpraktikabel,entschiedsichdaswho- Sekretariat,diesezuüberarbeitenunddurchdas NationalReportingInstrument zu ersetzen. 6.WelcheBilanzziehtdieBundesregierungüberdiebisherigeUmsetzungdes WHO-Kodexin,undwaswirdsiebeidererstenBerichtsrunde bei der Weltgesundheitsversammlung 2012 berichten? WieobengeschildertwurdendieInformationenzum NationalReportingInstrument erstam20.märz2012andiebundesregierunggesandt. wurdegebeten,biszum31.mai2012erstmalsüberdiemaßnahmenimzusammenhangmitdemverhaltenskodexzuberichten.diebundesregierungwirddie GelegenheitnutzenundsichindiesemRahmenanderBerichterstattungbeteiligen. AndersalsinderVorbemerkungderFragestellerdargestellt,sinddieMitgliedstaatennichtaufgefordert,derdiesjährigenWeltgesundheitsversammlungim MaiüberdienationalenMaßnahmenimZusammenhangmitdemVerhaltenskodexzuberichten.VielmehrwirddieWHOausdenfreiwilligenRücksendungender NationalReportingInstruments einenumfassendenberichterstellen, der dann der Weltgesundheitsversammlung im Mai 2013 vorgelegt wird.

5 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 5 Drucksache 17/ WelchequalitativenundquantitativenDatenwurdenfürdenBerichtzur Umsetzung des WHO-Kodex erhoben? Woher erhält die Bundesregierung diese Daten? Wieobengeschildert,istderFragebogenerstEndeMärz2012demBMGzugegangen.DieBundesregierungistderzeitdabei,denBerichtandieWHOzu erstellen.derberichtverlangtkeinequantitativendaten.vielmehrsollzunächst erfasstwerden,welchequalitätandatenimnationalenkontextzurverfügung steht,dasheißtobfürimmigrierteärzte,krankenpflegerundhebammendas Alter,dasGeschlecht,dasJahrderRekrutierungsowiedasLandderersten Ausbildung erfasst wird. 8.WirddieBundesregierungzukünftigzusätzlicheDatenerhebenlassen,um die Berichtsanforderungen der WHO besser zu erfüllen? Falls nein, warum nicht? DieBundesregierungkoordiniertderzeitdieAntwortaufdas NationalReportingInstrument.NachAbschlussdieserKoordinierungundAuswertungder RückmeldungendurchdieWHO,welcheDatenglobalvalideerhobenwerden können,wirddiebundesregierungklären,obüberdieaugenblicklicherfassten Daten zukünftig zusätzliche Daten erhoben werden sollen. 9.WeristdieNationalAuthority/dernationaleAnsprechpartnerinderBundesregierung für die Umsetzung des WHO-Kodex? DasBMGistimRessortkreisfederführendfürdieUmsetzungdesWHO-Verhaltenskodex.ZuständigistdieInternationaleAbteilung,erreichbarper unter 10.GibteseineressortübergreifendeArbeitsgruppemitVertreternderzuständigenBundesministerien (BundesministeriumfürGesundheit,BundesministeriumfürwirtschaftlicheZusammenarbeitundEntwicklung,BundesministeriumdesInnern,BundesministeriumfürArbeitundSoziales),die sich mit dem Thema des WHO-Kodex beschäftigt? WieinderAntwortzuFrage1dargelegt,gibtesbereitseineinformelleArbeitsgruppeGesundheitsfachkräfteinEntwicklungsländern,anderauchdiegenanntenRessortsteilnehmenunddiesichunteranderemmitdemVerhaltenskodex beschäftigt.darüberhinausgibtesseitjahreneinenressortkreiszuden SchwerpunkteninderWHO-ZusammenarbeitfürdieAbstimmungvonPositionenunddieInformationsweitergabeimWHO-Kontext,dieauchgenutztwerden,umrelevanteFragenimZusammenhangmitdemVerhaltenskodexzubesprechen. 11.AuswelchenLändernstammtdaszurzeitintätigeausländischeGesundheitspersonal (bittenachländernundqualifikationaufschlüsselnundbeideneinzelnenländernangeben,wiederschlüsselarzt/einwohner ist)? ImJuni2011warenin93100sozialversicherungspflichtigeBeschäftigtemitausländischerStaatsangehörigkeitinGesundheitsdienstberufen (nachderklassifikationderberufe1988)tätig.vondiesenbeschäftigtenhatten 40000eineStaatsangehörigkeitausderEuropäischenUnionund53100eine StaatsangehörigkeitaußerhalbderEuropäischenUnion.InderTabellederAn-

6 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode lage1findensichangabenzudeneinzelnenberufsordnungen,derqualifikation der Beschäftigten und den am stärksten vertretenen Staatsangehörigkeiten. InderÄrztestatistikderBundesärztekammerwerdendiein beruflichtätigenärzteauchnachherkunftslanderfasst.diestatistikerlaubt einedifferenzierungnachdertätigkeitimkrankenhausbzw.imniedergelassenenbereich.detaillierteergebnissesinddertabelleinanlage2zuentnehmen. 12.WelchebilateralenAbkommenzurRekrutierungvonGesundheitsfachkräften existieren, und wie sind die Rahmenbedingungen? DieAnwerbungundVermittlungvonPflegekräftenausStaatenaußerhalbder EuropäischenUnionoderdesEuropäischenWirtschaftsraumsistnachgeltendemRechtderBundesagenturfürArbeitvorbehalten.UmdabeidieInteressen derherkunftsländerzuberücksichtigen,setztdiezulassungderausländischen Pflegekräftevoraus,dasssieaufderGrundlageeinerAbsprachederBundesagenturfürArbeitmitderArbeitsverwaltungdesHerkunftslandesnach vermitteltwerden.dieunerlaubtevermittlungdurchprivatevermittleroderdieanwerbungvonpflegekräftenausdrittstaatendurcharbeitgeber ist als Ordnungswidrigkeit mit Geldbuße belegt. EineAbspracheüberdieVermittlungvonPflegekräftenbestehtderzeitnurmit derarbeitsverwaltungvonkroatien.imrahmenderabsprachewurdeninden letztendreijahreninsgesamt131kroatischepflegekräftenachvermittelt.dievermittlungsetztvoraus,dassdiebewerberinnenundbewerber einepflegeausbildungabgeschlossenhaben,ihreausbildungin nachdemkranken-/altenpflegegesetzalsgleichwertiganerkanntwirdundsie gutekenntnissederdeutschensprache (Fach-undAlltagssprache)besitzen.Die Vermittlungsabsprachesiehtvor,dassdiePflegekräfteeinenzweisprachigen Arbeitsvertragerhalten.DieArbeitsbedingungenmüssendeneninländischer Pflegefachkräfte entsprechen. DasBMGhatkeineentsprechendenAbkommenzurRekrutierungvonmedizinischemGesundheitspersonalvorbereitetodervereinbart,jedochbesteheneinzelneKooperationsvereinbarungenzurstrukturiertenWeiterbildungvonausländischenÄrztenzuFachärztenandeutschenKliniken,vgl.AntwortzuFrage WiestelltdieBundesregierungsicher,dassdieseAbkommendiebetreffendenLändernichtnegativinihremFachkräfteangebotbeeinflussen,beziehungsweisedassdieseLändernichtselbstausschlechtergestelltenLändern abwerben? ImRahmenderAbsprachemitKroatienistdurchdieBeteiligungder kroatischenarbeitsverwaltunganderbewerberauswahlsichergestellt,dassdie Pflegekräfte nicht gegen die Interessen von Kroatien vermittelt werden. 14.WelcheDatenwerdenerhoben,umdieAuswirkungdieserbilateralenAbkommenaufdieFachkräftedichteindiesenLändernundaufDrittstaaten (Stichwort Wanderketten) zu untersuchen? Die Bundesregierung erhebt keine entsprechenden Daten. 15.WiestelltdieBundesregierungsicher,dasskeinGesundheitspersonalaus von der WHO als Krisenländer eingestuften Ländern abgeworben wird? Die Bundesregierung wirbt kein Personal aktiv ab.

7 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 7 Drucksache 17/9314 BeidenKrankenpflegekräftenausKroatienwirdüberdasInstrumentderVermittlungsabsprachensichergestellt,dassdiesenurinÜbereinstimmungmitden Herkunftsstaatenangeworbenwerden.AußerdemsiehtderGesetzentwurfzur UmsetzungderHochqualifizierten-RichtliniederEuropäischenUnionfürdas BundesministeriumfürArbeitundSozialeseineErmächtigungvor,durchVerordnungfüreinzelneHerkunftsstaatenBerufsgruppenfestzulegen,fürdiedie ErteilungeinerBlauenKarteEUversagtwerdenkann,umeinemFachkräftemangel im Herkunftsland entgegenzuwirken. 16.WiestelltdieBundesregierungsicher,dassArbeitgeberverbändeundprivateAnwerbeagenturendarüberinformiertsind,auswelchenLändern keine Fachkräfte abgeworben werden sollten? DieBundesregierunghatdieÄrztekammernimNachgangzuderVerabschiedungdesVerhaltenskodexüberdieAnnahmedesVerhaltenskodexinformiert. DieDeutscheKrankenhausgesellschafte.V.istebenfallsüberdenInhaltdes Verhaltenskodexinformiert.DieBundesregierunghatdenVerhaltenskodex übersetzenlassenundstimmtdieseübersetzungaugenblicklichmitanderen deutschsprachigenwho-mitgliedstaatenab,umeinegemeinsamabgestimmte Fassungzuveröffentlichen.DarüberhinaushatdieBundesregierungdasBenutzerhandbuch GlobalerVerhaltenskodexderWHOzurinternationalenRekrutierungvonGesundheitspersonal derwhoinsdeutscheübersetzenlassen,um die relevanten Stellen in informieren zu können. 17.WirddieBundesregierungdieGlobalHealthWorkforceAllianceweiterhin finanziell unterstützen? Falls nein, warum nicht? DiebisherigeUnterstützungderGlobalHealthWorkforceAlliance (GHWA) durchdiebundesregierungläuftimerstenhalbjahr2012planmäßigaus.eine EntscheidungübereineeventuelleFortsetzungderFörderungimBereich Gesundheitsfachkräfte undüberdieggf.zuförderndenstrukturenwirdvonden ErgebnissenderReformschritteindiesemBereichundvonderMittelverfügbarkeitabhängen.DerzeitistdieAufgabenabstimmung/Arbeitsteilungzwischen derghwaundderrestrukturiertenwho-abteilungzu Gesundheitssystemstärkung,diejetztauchdieUnterabteilungzu Gesundheitsfachkräften umfasst, unklar. Auf die Antwort zu Frage 1 wird verwiesen. 18.WelcheMaßnahmenergreiftdieBundesregierung,umzugewährleisten, dassauchzukünftigkeinenotwendigkeitbesteht,gesundheitsfachkräfte aus Entwicklungsländern/Krisenländern abzuwerben? HierzuwirdaufdieAntwortzuFrage1verwiesen.ImÜbrigenhatdieBundesregierung2011zurSicherungderFachkräftebasisininihremKonzept entlang der fünf Sicherungspfade (1) Aktivierung und Beschäftigungssicherung, (2) Vereinbarkeit von Familie und Beruf, (3) Bildungschancen für alle von Anfang an, (4) Qualifizierung: Aus- und Weiterbildung, (5) Integration und qualifizierte Zuwanderung ZieleundMaßnahmenderBundesregierungzurFachkräftesicherungdargestellt.DemKonzeptliegtalsLeitgedankedieAusschöpfungallerPotenziale

8 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode zursicherungderfachkräftebasis,mitschwerpunktaufderausschöpfunginländischerpotenzialezugrunde.großepotenzialewerdenhiervorallembeiden Gruppen der Älteren und Frauen gesehen. SowurdederRundeTisch VereinbarkeitvonFamilieundBerufimGesundheitswesen initiiert,daeinesolchevereinbarkeitaufgrundunregelmäßiger ArbeitszeitenfürdievielenbeschäftigtenFrauenimGesundheitswesenbesonders virulent ist. Seitdem1.Januar2012bestehtaußerdemeinAnspruchfüreinefreiwilligeFamilienpflegezeitfürArbeitnehmerinnenundArbeitnehmerzurPflegevonFamilienangehörigen. 19.WiestelltdieBundesregierungsicher,dassFachkräfteausdemAuslanddie gleichen Arbeitsbedingungen wie deutsche Gesundheitsfachkräfte haben? Auf die Antwort zu Frage 12 wird verwiesen. 20.WiestelltdieBundesregierungsicher,dassPflegekräfte,dieimRahmendes Abkommensnachkommen,hierentsprechendihrerBerufsqualifikation eingestellt und bezahlt werden? Auf die Antwort zu Frage 12 wird verwiesen 21.WiestelltdieBundesregierungdieRahmenbedingungenfürdasFunktionieren einer zirkulären Migration von Gesundheitsfachkräften sicher? DasdeutscheAusländerbeschäftigungsrechtkenntkeinespeziellenRegelungen zurzirkulärenmigrationvongesundheitsfachkräften.esobliegtderpersönlichenentscheidungderausländischenarbeitnehmerinunddesausländischen Arbeitnehmers,wielangesieodererzurBeschäftigunginbleibt undoboderwannsieodererindasherkunftslandzurückkehrt.dabeihabendie Fachkräfte,dienachinderRegelfünfjährigemAufenthalteineErlaubniszum Daueraufenthalt-EGerhaltenhaben,dieMöglichkeitbiszueinemJahrauszureisen,ohnedassihrAufenthaltsrechtinerlischt.FürFachkräfte,die dasdaueraufenthaltsrecht-egkünftigalsinhabereinerblauenkarteeuerworbenhaben,wirddiesemöglichkeitaufauslandsaufenthaltebiszuzweijahren verlängert. DiebilateralenBeziehungendesBMGzuPartnerstaatenumfasseningeeigneten FällenauchProjektezurzirkulärenMigrationvonGesundheitsfachkräften. BereitsseiteinigenJahrenbestehenmitneunStaatendesarabischenund asiatischenraumskooperationsvereinbarungenzurstrukturiertenweiterbildungvonausländischenärztenzufachärztenandeutschenkliniken.etwa 1000ÄrztinnenundÄrztewerdenderzeitaufdieserGrundlageweitergebildet; wesentlicheszielderprogrammeistderstrukturierteaufbauärztlicherkompetenz in Schwellenländern. 22.WieinformiertdieBundesregierungandererelevanteAkteure,beispielsweisedieLänderbehörden,Arbeitgeberverbände,überdieInhaltedes WHO-Kodex? ImRahmenderVerhandlungdesVerhaltenskodexwurdendiedeutschenPositionenmitdenLändernüberdieGeschäftsstellederGesundheitsministerkonferenz (GMK)abgestimmt.ÜberdasErgebnisderVerhandlungenunddieVerabschiedungdesTextesdesVerhaltenskodexwurdenalleamVerhandlungsprozess

9 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 9 Drucksache 17/9314 Beteiligteninformiert.DieBundesregierungwirdauchinZukunftüberrelevanteMaßnahmenimZusammenhangmitdemVerhaltenskodexdenLändern über die GMK berichten. Darüber hinaus siehe Antwort zu Frage WelcheMaßnahmenergreiftdieBundesregierung,umeinekohärentePolitik zwischen den Bundesländern und der Bundesregierung zu erreichen? Auf die Antwort zu Frage 22 wird verwiesen 24.HatdieBundesregierungdieBesonderheiteneinesföderalenSystems (beispielsweisediekonkurrierendegesetzgebung)beidemvonihrmaßgeblich mitgestalteten WHO-Kodex eingebracht? Fallsnein,wurdenderWHOfestgestellteProblemebeiderUmsetzungdes Kodex mitgeteilt? ImRahmenderVerhandlungdesVerhaltenskodexhabenverschiedeneMitgliedstaatenmitföderalemAufbauaufdieBesonderheitendesföderalenSystems hingewiesen. 25.GibtesBestrebungenderBundesregierung,sichmitdenandereneuropäischen Staaten, die den WHO-Kodex ebenfalls umsetzen, auszutauschen? Falls nein, warum nicht? DieBundesregierungstehtimengenKontaktzuanderenMitgliedstaatenbei FragenimWHO-Kontext,soinsbesondereauchmitanderenEU-Mitgliedstaaten.DieBundesregierunghatsichbereitsmiteinigenEU-Mitgliedstaatenüber diejeweiligenmaßnahmenzurumsetzungdesverhaltenskodexausgetauscht und wird sich weiter in die Diskussion einbringen. 26.UnterstütztdieBundesregierungmultilateraleInstitutionenwiedenGlobalenFondszurBekämpfungvonMalaria,AIDSundTuberkulosebeider Bekämpfung des Fachkräftemangels? Falls nein, warum nicht? DieBundesregierungunterstütztmultilateraleInstitutionenwiedenGlobalen FondszurBekämpfungvonAIDS,TuberkuloseundMalaria (GFATM)beider GesundheitssystemstärkungundindiesemZusammenhangauchbeiderBekämpfungdesFachkräftemangelsinEntwicklungsländern.ImVerwaltungsrat desgfatmhatsichdiebundesregierungfüreinestrategiedesfondszur Gesundheitssystemstärkungstarkgemacht.DerGFATMunterstütztdieBekämpfungdesFachkräftemangelsimGesundheitssektorimZusammenhangmit derbekämpfungvonaids,tuberkuloseodermalaria,z.b.durchdieaus-und Fortbildung von Gesundheitspersonal. 27.InvestiertdieBundesregierungdievonderWHOempfohlenen0,1Prozent OfficialDevelopmentAssistance (ODA)indieGesundheitunddavon 25ProzentindieStärkungvonGesundheitspersonalinEntwicklungsländern? Falls nein, warum nicht? AusSichtderBundesregierungsindfürdieHöhederdeutschenGesundheits- ODAdieG8-VerpflichtungenvonHeiligendammundMuskokamaßgeblich.

10 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode DieBundesregierungstelltimRahmenihrerEntwicklungszusammenarbeitjährlichmehrals700Mio.Eurounddamitmehrals10ProzentdesderzeitigenEtats desbundesministeriumsfürwirtschaftlichezusammenarbeitundentwicklung zurunterstützungdesgesundheitssektorsinentwicklungsländernzurverfügung.davonentfallenmehrals25prozentaufdiestärkungvongesundheitspersonalinentwicklungsländern.beidenstufenzielenfürdenprozentsatzdes Bruttonationaleinkommens,indessenHöhelautWHOGesundheits-ODAgeleistetwerdensollte (2010:0,076Prozent,2015:0,1Prozent),handeltessichum WHO-Empfehlungen,diesichdieBundesregierungnichtzueigengemachthat.

11 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat mit ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: Anlage 1 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 11 Drucksache 17/9314

12 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: mit Vg Gesundheitsdienstberufe ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode

13 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: mit 841 Ärzte ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich * * * * * 27 * * * * 520 * * * 611 * * * * * - * * * 67 * - 64 * Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 13 Drucksache 17/9314

14 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: mit 842 Zahnärzte ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich * 21 * 17 * * * * 15 * 65 6 * 55 * * * * * - 29 * 19 - * * * 3 * - * * * * Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode

15 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: mit 843 Tierärzte ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich * - * * * * 9 * * 64 * - 53 * 7 * - * - 23 * - 19 * * * * - * - * - - * - 15 * - 12 * * - - * - 4 * - * Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 15 Drucksache 17/9314

16 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: mit 844 Apotheker ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich * * 6 * 4 * * * - * - - * - * * * * * * * * 21 * 15 * - 9 * * 40 * 13 3 * 6 * 8 4 * * * * - 5 * 33 * * * 20 * * - - * - * * * * Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode

17 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: mit 851 Heilpraktiker ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich * * * 5 * - * * 24 8 * * 8 7 * - * - * * * * 6 4 * - * - * * * 5 * * * - * * - * - * * - * - * - * - - * * Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 17 Drucksache 17/9314

18 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: mit 852 Masseure, Krankengymnasten u.verw.berufe ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich * * 10 7 * * - * 4 * * - * * * * * * * * * * * 8 5 * * - * 10 * * * - - * Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode

19 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: mit 853 Krankenschwestern, -pfleger, Hebammen ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich * * * * * * * * * * * * * Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 19 Drucksache 17/9314

20 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: mit 854 Helfer in der Krankenpflege ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich * 54 * * 32 * * * * * * * Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode

21 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: mit 855 Diätassistenten, Pharmaz.-techn. Assist. ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich * - * 4 * - - * * * - - * * * - - * * * * * * * * - * * * * * * * * * * * Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 21 Drucksache 17/9314

22 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: mit 856 Sprechstundenhelfer ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich * * * * * 5 * * * * * * * 88 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode

23 Tabelle: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Stichtag: (vorläufiger Stand) Staat Keine Angabe Unbekannt unbekanntes Ausland staatenlos Ausland EU ohne EU ohne, Top 5 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Polen Italien Österreich Griechenland Rumänien Ausland ohne EU und Ausland ohne EU, Top 10 bezogen auf alle Gesundheitsberufe Türkei Kroatien Bosnien und Herzegowina Russische Föderation Serbien Ukraine Islamische Republik Iran Kosovo Philippinen Mazedonien *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Gleiches gilt, wenn in einer Region 1 oder 2 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über den Branchenführer darstellt (Dominanzfall). Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Erstellungsdatum: mit 857 Medizinallaboranten ohne Fach- und Hochschulabschluss keine Zuordnung möglich * * * * * * * * * * * * * * 10 * * * - * Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 23 Drucksache 17/9314

24 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode Anlage 2 Berufstätige ausländische Ärztinnen und Ärzte nach ausgewählten Herkunftsländern in Herkunftsland Ausländische Ärzte darunter: im Krankenhaus niedergelassen Europa darunter EU-Staaten dav. Belgien Bulgarien Dänemark Estland Finnland Frankreich Griechenland Irland Italien Lettland Litauen Luxemburg Malta Niederlande Österreich Polen Portugal Rumänien Schweden Slowakei Slowenien Spanien Tschechische Republik Ungarn Vereinigtes Königreich Zypern Übriges Europa dav. Kroatien Norwegen Russland/ SU Schweiz Serbien und Montenegro Türkei Ukraine

25 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 25 Drucksache 17/9314 Berufstätige ausländische Ärztinnen und Ärzte nach ausgewählten Herkunftsländern in Herkunftsland Ausländische Ärzte darunter: im Krankenhaus niedergelassen Afrika dav. Ägypten Äthiopien Ghana Kamerun Libyen Nigeria Sudan Amerika dav. Nordamerika Mittelamerika Südamerika Asien dav. Afghanistan China Indien Indonesien Irak Iran Israel Japan Jemen Jordanien Kasachstan Libanon Syrien Vietnam Australien/Ozeanien Sonst/ staatenlos Quelle: BÄK

26

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28 Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83 91, Berlin, Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbh, Postfach , Köln, Telefon (02 21) , Fax (02 21) , ISSN

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