Die Pflege liegt am Boden auch wenn es regnet! Für eine menschenwürdige Pflege

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1 1 von :44 Seitenmenü Soziales Die Pflege liegt am Boden auch wenn es regnet! Für eine menschenwürdige Pflege nh 11. Februar Kommentare Polnische Pflegekräfte? pflege.de/24-stunden-pflege 24 Stunden Pflege - Wir helfen bei der Suche nach seriöser Pflege! Insgesamt 64 Teilnehmer bei zwei Flashmobs am 8.2. zu Die Pflege liegt am Boden in Heidelberg - via Pflege am Boden Heidelberg - Die ersten Teilnehmer, die sich in Heidelberg 20 Minuten vor Beginn des Flashmobs Die Pflege liegt am Boden am Zeitungsleserdenkmal, am Beginn der Fußgängerzone versammelt ha%en, waren schon gespannt, wie viele sich diesmal zum 3. Heidelberger Pflege-Flashmob einfinden würden. Noch kurz vor Beginn der Veranstaltung war kaum einer zu sehen. Doch eine Beteiligte beruhigte die Anwesenden. Keine Angst, die kommen noch. Und tatsächlich, fünf vor zwölf lagen 43 Teilnehmer am Boden: Krankenschwestern, Altenpfleger, Pflegeschüler, Lehrer für Pflegeberufe, betroffene Angehörige, Führungskrä8e aus dem Pflegebereich und Sympathisanten. Sie alle ha%en sich eingefunden und niedergelegt, um gemeinsam für die Anliegen der Pflege symbolisch 10 Minuten auf dem Boden zu liegen.

2 2 von :44 Obwohl es in der Vergangenheit immer wieder hieß: Pflegekrä8e gehen nicht auf die Straße, sie sind für die Pflegebedür8igen da und kämpfen nicht für sich selbst, scheint sich dies mit den seit Oktober 2013 bundesweit sta=indenden Pflege am Boden Flashmobs langsam zu ändern. Es war bundesweit der 5. Flashmob, der an diesem Tag in mehr als 70 Städten Deutschlands sta=and und der auch zukün8-8ig immer am zweiten Samstag im Monat geplant ist. Waren es vor 5 Monaten nur vereinzelte MuCge, die sich in den kleinen und größeren Städten an zentralen Orten auf den Boden legten, werden es mi%lerweile immer mehr, die für den eigenen Berufsstand eintreten wollen, etwas verändern möchten und sich symbolisch mit auf den Boden legen, um die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Es ist ein scller Appell an die PoliCk, endlich täcg zu werden. Wir wollen Taten sehen! stand deshalb auf einem der vielen mitgebrachten Plakate.

3 3 von :44 Die Personalknappheit sehen viele Teilnehmer der Flashmobs als eines der größten Probleme an. Wir können nicht vernün8ig pflegen, wenn bald keiner mehr da ist, der pflegt, Wir können uns nicht zerreißen. Wer auf der Strecke bleibt, sind die Pflegebedür8igen und letztendlich auch wir, so einige Teilnehmer. Die Personalknappheit führt zu massivem Zeitdruck, zu teilweise unmenschlichen und familienfeindlichen Arbeitszeiten, hohen Krankheitsraten, einem daraus resulcerendem ständigem Einspringen und kaum planbarer Freizeit für das Pflegepersonal. Auf den Plakaten fand man deshalb Sprüche wie: Wir können nicht mehr, Wer pflegt uns? oder Nein zum Pflegenotstand. Im Jahr 2030 werden in Deutschland voraussichtlich Pflegekrä8e fehlen. Dabei gab und gibt es, viele gut ausgebildete Pflegekrä8e, die der Pflege und damit auch der Gesellscha8 verloren gegangen sind. Viele Auszubildende hören, kurz nachdem sie ihren Abschluss in der Tasche haben, wieder auf. Sie kehren einem Beruf, in dem Ihnen ein Arbeitsplatz nahezu garancert ist, den Rücken zu. Wie kann das möglich sein? Wie können wir uns das leisten?

4 4 von :44 In Heidelberg fand am Samstagnachmi%ag ein zweiter Flashmob sta%. Um Uhr vor Einbruch der Dunkelheit, trafen sich weitere 21 PflegeakCvisten, um ihrem Unmut auf friedliche Weise Ausdruck zu verleihen. Es regnete inzwischen, doch das hielt niemanden ab, sich für 10 Minuten auf den Boden zu legen. Die ReakCon der Passanten war überwiegend posicv, viele interessierten sich für die Anliegen der am Boden Liegenden. Einige berichteten von eigenen Erfahrungen als pflegebedür8ige Angehörige. Viel Trauer und Leid war teilweise aus nur wenigen Sätzen zu hören. Es handelt sich hierbei letztendlich um Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, die in einer hilflosen SituaCon nicht mehr adäquat versorgt werden können in einem der reichsten Länder der Welt. Teilen: Tagged: Alter Pflege Pflegenotstand

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