Bernd Irlenborn DAS PROBLEM DER SCHULD IN HEIDEGGERS SEIN UND ZEIT Kritische Anmerkungen

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1 Bernd Irlenborn DAS PROBLEM DER SCHULD IN HEIDEGGERS SEIN UND ZEIT Kritische Anmerkungen In diesem Beitrag möchte ich kritisch zu Heideggers Phänomenologie der Schuld in Sein und Zeit Stellung nehmen. 1 Zugespitzt lautet die These meiner Ausführungen: Heideggers Formalisierung des Schuldbegriffs in Sein und Zeit, durch die eine im Vergleich zum traditionellen Verständnis ursprünglichere existenziale Schuld freigelegt werden soll, konstruiert eine Schuld ohne Verschuldung. Sie entfernt sich damit vom alltäglichen Phänomen der Schuld und behauptet ein Fundierungsverhältnis, das sich phänomenologisch nicht aufweisen lässt. Diese Schwachstelle ist bislang in der Sekundärliteratur zur Schuldthematik von Sein und Zeit nicht wahrgenommen worden. Um dies zu begründen, möchte ich Heideggers höchst komplizierte und verzweigte Analyse der Schuld in Sein und Zeit im Einzelnen untersuchen. Im ersten Abschnitt gilt es, in die Thematik einzuführen und den Ort des Schuldkapitels im Argumentationsgang von Sein und Zeit aufzuzeigen. Im zweiten Abschnitt soll Heideggers Versuch einer Formalisierung des herkömmlichen Schuldbegriffs nachgezeichnet werden. Im dritten und letzten Abschnitt möchte ich meine Kritik an Heideggers Konzept näher begründen und dabei auch auf die bisherige Interpretation der Heidegger-Forschung eingehen. I. Einleitung: Der Schuldbegriff im Kontext von Sein und Zeit Das Problem der Schuld stellt sich in Sein und Zeit in dem umfangreichen 58. Um diese Ausführungen verstehen zu können, ist es notwendig, den Zusammenhang dieses Paragraphen mit dem Programm von Sein und Zeit aufzuzeigen. Heideggers Grundintention in Sein und Zeit liegt darin, die in der Tradition verschüttete Frage nach der Phänomenalität des vielfältig in der Welt vorfindlichen Seienden in Richtung auf eine Offenheit, die er Sein nennt, wieder aufzunehmen und radikaler zu entfalten. Da dieses Sein nur als das eines Seienden verstanden werden kann, und das Sein des Seienden Mensch dadurch vor anderem Seienden ausgezeichnet ist, dass es als einziges nicht durch ein weltloses Verhältnis bestimmt ist, sondern durch einen Bezug zu der Tatsache, dass es existiert, analysiert Sein und Zeit ebendieses Dasein, und zwar in einer ausdrücklich unverstellten, d. h., nicht durch anthropologische

2 2 oder theologische Bestimmungen des Menschen vorgezeichneten Untersuchungsweise. Diese spezifische Art der sich von sich selbst her bekundenden Seinsweise des Menschen bezeichnet Heidegger bekanntlich als Alltäglichkeit. Die Herausarbeitung der Seinsweise des Menschen ist aber methodisch nur der erste Schritt auf dem Weg zur Exposition der Seinsfrage überhaupt. Schon hier zeichnet sich ein wichtiger Punkt ab für die Problematik der Schuld: Die Seinsfrage soll auf die apriorische Bedingung der Möglichkeit aller bisherigen Ontologie abheben, die diese Frage gerade nicht beziehungsweise nicht ursprünglich genug gestellt habe (SZ, 11). Insofern kann beispielsweise das, was traditionell als Schuld gilt, nur in unauthentischer Weise dem entsprechen, was sich als Schuld zeigt, wenn man das Phänomen von seinen Verdeckungen befreit. Die Intention der Ursprünglichkeit verweist auf eine je schon - Struktur, in der sich die Seinsweise des untersuchten Phänomens, vor aller Konstruktion durch formale Kategorien, erst originär zeigt. Diese Struktur durchzieht die Ausführungen des Buches wie ein roter Faden. Das heißt, die Alltäglichkeit der Selbstkundgabe des Seienden wird, wie im Beispiel der Schuld ersichtlich, eidetisch gefiltert, denn es geht der Analyse nicht darum, irgendwelche beliebigen, sondern allein wesenhafte Strukturen herauszustellen, die einer Verallgemeinerung insofern fähig sein müssen, als sie die Seinsart einer jeden Existenz bestimmen sollen (SZ, 17). Vor dem Hintergrund lässt sich Heideggers Vorhaben in Sein und Zeit als Aufklärung unterschiedlicher Existenzweisen des Daseins bezeichnen, die mittels einer ontologischen Interpretation von dessen alltäglicher Selbstkundgabe zu klären hat, ob sich das Dasein in authentischer Weise von ihm selbst her, als Phänomen zeigt (SZ, 28), oder ob andererseits diese Selbstbezeugung das Dasein gerade nicht von ihm selbst her zeigt, sondern nur uneigentlich, als etwas, was es an ihm selbst nicht ist. Letzteres wäre für Heidegger ein Sich-zeigen allein im Modus des Scheins (SZ, 222), weil hierbei das Erschlossene und Freigelegte der ontologischen Aufklärung nur eine Verstellung der originären Möglichkeit des Daseins freigäbe. 2 Ergebnis des ersten Abschnitts von Sein und Zeit ist die Feststellung einer ursprünglichen Grundstruktur in der Seinsweise des Daseins, die die von Heidegger herausgearbeiteten drei Zeitbestimmungen der menschlichen Zukunftsorientierung, des Gegenwartsbezugs und der Vergangenheitsdurchdringung eint und als Sorge bezeichnet wird. Da dieser erste Abschnitt aber für Heidegger den Mangel besitzt, die Selbstverständlichkeit des alltäglichen Daseins ohne die Frage nach dem tatsächlichen Vollzug des Seinsverhältnisses und damit nach der Originarität einer solchen Selbstbekundung vorausgesetzt zu haben, soll der zweite Abschnitt dieses Defizit beheben und in seiner Auslegung die Mög-

3 3 lichkeit eines eigentlichen Seinkönnens in die Existenzidee konstruktiv hineinnehmen (SZ, 233). Grundlage des zweiten Abschnitts ist dem gemäß das Vorhaben einer existenziellen Modifikation des uneigentlichen zum eigentlichen, des scheinhaften zum phänomenalen Selbstsein. 3 In dem Zusammenhang gilt es für Heidegger nun, im Dasein einen Antrieb aufzuweisen, der diese Modifikation hin auf die angestrebte Existenzidee der ontologischen Analytik in Gang setzen kann und damit das Dasein aus seiner Uneigentlichkeit herauszurufen vermag. Mit anderen Worten: Es muss eine gleichsam selbständige und inkontaminierte Instanz im Dasein selbst aufgezeigt werden, die es aus seiner Verfallenheit und Vergessenheit aufwecken kann, und damit die gerade angesprochene Modifikation initiiert. Diese Aufgabe erfüllt in Sein und Zeit das Gewissen. Es besitzt für Heidegger einen appellativen Charakter, der das Dasein zum möglichen Selbstseinkönnen motiviert in der Weise des Aufrufs zum eigensten Schuldigsein (SZ, 269). 4 Heidegger denkt sich die Funktion des Gewissens wie folgt: Da das Gewissen eine im Dasein verwurzelte Anlage der Selbsterschließung und damit eben keine es von außen normierende Instanz darstellt, ruft das Dasein niemand anderen als sich selbst. Das heißt, das Gewissen beschreibt ein auch durch die äußerste Verfallenheit unverdeckbares Residuum des Daseins für eine Umwendung aus der alltäglichen Selbstvergessenheit. Angerufen werden soll das Man-selbst in seiner Tendenz zur scheinhaften Existenzweise, aufgerufen damit das ich-selbst zur Überwindung derselben in der Erkenntnis dessen, was Heidegger in ursprünglichem Sinne Schuld nennt. II. Die Formalisierung des Schuldbegriffs Dies sind die Voraussetzungen, um die Ausführungen zur Schuldthematik im 58 im Zusammenhang von Sein und Zeit verstehen zu können. Heidegger unterscheidet zwei Schuldbegriffe (SZ, 285): ein existenziales Schuldigsein und eine daraus abgeleitete existenzielle Verschuldung, wie sie traditionsgemäß gedacht wird. Vorweg gesagt, will Heidegger mit dem ersten Begriff auf eine grundlegende Schuld hinweisen, auf die sich der Gewissensruf beziehen soll. In diesem Sinne ist der Gewissensappell immer durch eine Schuld gestimmt und wird nicht erst durch eine spezifische Verfehlung, d. h. durch etwas Nicht-sein- Sollendes und damit Böses, aktiviert. Der existenzielle Begriff der Schuld der den sittlichen mit einschließe (SZ, 282) verbietet sich für Heidegger aus zwei Gründen: Erstens impliziert er den Begriff des Sollens (SZ, 283). Man kann sich den Gewissensruf so vorstellen, als ob er durch den Hinweis auf die Verfehlung einer vorgegebenen Norm ein

4 4 Schuldbewusstsein zeitigt. Das ist zumindest eine geläufige und vordergründig plausible Vorstellung. Weil diese Norm aber zumeist ein von außen an das Dasein herangetragener Maßstab ist, entstünde für eine simple Übernahme dieser Konzeption in Sein und Zeit die große Gefahr, dass die ontologische Analytik die Seinsweise des Daseins gerade nicht von ihm selbst her und damit nicht phänomenal ursprünglich zeigen könnte. Zweitens verbietet sich die traditionelle Schuldvorstellung, da sich durch das eben angesprochene Sollen ein Mangel, eine Privation, in der Seinsweise des Daseins im Sinne eines durch die Verfehlung entstandenen Defizits bekunden würde, das beispielsweise durch das Phänomen der Reue wieder auszugleichen wäre. Dieser Ausstand würde aber Heidegger zufolge das Dasein als ein bloß vorhandenes Etwas begreifen, dem man sozusagen noch einen Rest anstücken könnte. Heideggers Kritik am Privationsgedanken wird im folgenden Satz deutlich: Fehlen besagt aber Nichtvorhandensein. Mangel als Nichtvorhandensein eines Gesollten ist eine Seinsbestimmung eines Vorhandenen (SZ, 283). Demgegenüber ist das Dasein gerade dadurch ausgezeichnet, dass das ihm Wesentliche, was in einem unreflektierten Zeitbegriff stets noch bevorsteht, als Möglichkeit immer schon in seine Seinsweise einbezogen ist. Auf den ersten Blick ist das eine befremdliche Konzeption. Die Bestimmung der Schuld soll ursprünglich nichts mit einem Mangelzustand zu tun haben. Rein phänomenologisch betrachtet, wäre das gerade naheliegend: Durch die Missachtung einer Norm entstünde eine zuweisbare Schuldigkeit, die, gemessen an einem Ideal, ein Defizit oder eine Mangelhaftigkeit implizierte, also etwas, das gemäß gemeinsamer Übereinkunft der Menschen nicht sein soll, aber trotzdem geschehen ist. Demzufolge würde der Konsensbruch durch die Strafe wieder ausgeglichen, die die Geltung der Norm bekräftigte. Vorweg gesagt: Eine solche Kompensation fasst Heidegger im Sinne eines ausgleichenden Verrechnens von Ansprüchen (SZ, 283). 5 Wie ist diese Kritik zu verstehen? Warum soll das Schuldphänomen in der gewohnten Auslegung nicht angemessen beschrieben sein? Die Gründe für Heideggers Kritik der gewöhnlichen Schuldauslegung sind zentral nicht nur für ein Verständnis seines existenzialen Schuldbegriffs, sondern auch für seine Ablehnung der Theorie des Bösen als privatio boni. 6 Deswegen gilt es, in aller Kürze auf seinen Versuch einzugehen, den oben beschriebenen Schwierigkeiten der traditionellen Schuldvorstellung auszuweichen und trotzdem am Schuldbegriff festzuhalten. Zweifellos besteht darin sozusagen die Kunst des Schuldkapitels in Sein und Zeit. Aus dem für Heidegger notwendigen Bruch mit der konventionellen Schuldvorstellung und seiner eigenen Analyse eines ursprünglicheren Phänomens, das aber nolens volens stets nur von jener Vorstellung her verstanden und daran auch gemessen

5 5 werden kann, erklärt sich die Eigentümlichkeit seiner Interpretation der existenzialen Schuld. Denn was Heidegger hier entwirft, ist wie in der Ausgangsthese angedeutet nichts anderes als eine Schuld ohne Schuld. Heideggers Methode der Differenzierung der beiden Schuldbegriffe ist eine Formalisierung der Idee von schuldig, die so weit zu gehen habe, dass die vulgären Schuldvorstellungen mit ihren Implikationen eines Sollens und eines Mangelzustands wegfallen (SZ, 283). 7 Die Idee eines Phänomens zu formalisieren ist insofern schon ein schwieriges Unterfangen, als die Methode nicht eine Entleerung desselben von allen sachhaltigen Bestimmungen nach sich ziehen darf, wenn die Konnotation mit der üblichen Schuldvorstellung weiter beibehalten werden soll. Verkürzt gesagt, verfährt Heidegger dabei folgendermaßen: Die Formalisierung zeigt in einem ersten Schritt die Verneinung auf, die im gewöhnlichen Begriff der Schuld ausgedrückt ist. Schuldig bedeutet dann: Grundsein für ein durch ein Nicht bestimmtes Sein (SZ, 283). Im traditionellen Verständnis heißt das: durch eine bestimmte Verfehlung für etwas verantwortlich sein, das nicht sein soll, für etwas Böses. Bis hierhin stimmen der herkömmliche und der existenziale Begriff der Schuld überein. Der zweite Schritt von Heideggers Formalisierung geht in einer doppelten Hinsicht weiter: Zum einen wird aus dem spezifischen Nicht einer Verfehlung eine eher unspezifische, das Dasein durchtönende Nichtigkeit. Dadurch verlagert sich die Position von der bloß gelegentlichen Verfehlung, der Verschuldung, hin zu einem eher generellen Schuldigsein. Damit meint Heidegger eine in der Endlichkeit des Daseins verwurzelte Unfähigkeit, der eigenen unvordenklichen Existenz vollständig mächtig zu sein. Nur vor diesem Hintergrund lässt sich zum anderen verstehen, warum er die im ersten Formalisierungsschritt gewonnene Bestimmung der Schuld gleichsetzen zu können glaubt mit der zweiten, die lautet: Grundsein einer Nichtigkeit (SZ, 283). Das in der ersten Formel genannte, sich noch auf ein Defizit beziehende Nicht, wird in der zweiten Bestimmung von Heidegger geschickt unterbunden, weil es wie oben bereits dargelegt auf eine Privation und damit auf die Vorstellung zurückverweist, das Dasein sei ein Vorhandenes, bei dem durch Nichterfüllung einer Forderung noch etwas ausstehen könne. Vor dem Hintergrund dieser beiden Schritte kann Heidegger unterscheiden zwischen zwei Nicht -Charakteren (SZ, 283): einem, dem gewöhnlichen Schuldbegriff zuzuordnenden privativen Nicht, und einem für Heideggers existenziales Schuldigsein verantwortlichen Nicht, das ich als strukturelles oder existenziales Nicht bezeichne. Nun lautet seine These, dass das existenziale Schuldigsein das Fundament für die existenzielle Verschuldung darstelle und letztere nur aus dieser Verwurzelung zu verstehen sei (SZ, 284). Um das strukturelle Nicht kreist dann Heideggers existenzialer Schuldbegriff.

6 6 Zusammengefasst bedeutet dies: Der Hintergrund von Heideggers Kritik an der Ontologie war die Entwicklung seines existenzialen Schuldbegriffs und des dazu notwendigen privationsfreien Nicht. Als Phänomen der Schuld erachtete Heidegger das Grundsein für ein durch ein Nicht bestimmtes Sein. Durch die Kritik am herkömmlichen Verständnis des Nicht anhand des Privationsbegriffs zeigte er die Möglichkeit eines unprivativen, nicht auf ein Defizit verweisenden Nicht, welches Grundlage eines gegenüber dem gewöhnlichen Verständnis ursprünglicheren Schuldphänomens sein soll. Dessen Nichtcharakter ist einerseits bestimmt durch die Unaufhebbarkeit der Geworfenheit und andererseits durch das, was Heidegger Nichtigkeit des Entwurfs nennt. Mit anderen Worten: Heidegger dreht die übliche Relation im Schuldbegriff um und kann deswegen das Schuldigsein als Bedingung der Möglichkeit der Verschuldung erkennen. Demgegenüber sieht das vertraute Schuldverständnis die Schuldigkeit erst in einer spezifischen Verschuldung begründet, d. h., in einem Vergehen gegen eine bestimmte Norm. Formal bezieht sich die Bestimmung der Schuld damit auf die Zurechnung einer Verschuldung, die durch die konkrete Missachtung eines Gesollten entstanden ist. Damit wird eine Defizienz gegenüber einem vorausgesetzten Ideal ausgedrückt, das durch die Verfehlung missachtet wurde. Als schuldig gilt damit derjenige, der dieses Ideal verletzt hat, und diese Missachtung bezeichnet man als böse. Heideggers Formalisierung des Schuldbegriffs ist deshalb die Grundlage seiner Kritik an der Vorstellung eines nur privativ verstandenen Bösen, insofern diese immer noch an der von Sein und Zeit kritisierten Ontologie der Vorhandenheit ausgerichtet ist. III. Gibt es eine Schuld ohne Schuld? Methodisch will Heidegger also mittels der Formalisierung aufzeigen, was zur existenzialen Bedingung der Möglichkeit des je faktisch-existenziellen Seinkönnens gehört (SZ, 280). Das ist die strukturelle, für das menschliche Dasein konstitutive Schuld. Heideggers These lautet in dem Zusammenhang: Die Verschuldung müsse aus dem existenzialen Schuldigsein verstanden werden, und nicht umgekehrt (SZ, 284). Es gilt nun, genauer zu fragen, welches Phänomen mit dieser ominösen ursprünglichen Schuld beschrieben sein soll. Oben wurde schon darauf hingewiesen, dass das menschliche Dasein durch eine Ambivalenz geprägt ist: einerseits durch die Unmöglichkeit, sich selbst begründen zu können hierfür sprach die Geworfenheit, andererseits aber auch durch die Möglichkeit, als dieses in der Welt seiende Dasein für existenzielle Möglichkeiten frei zu sein. Also einerseits durch ein Nicht, wie Heidegger sagt, bestimmt zu sein, ande-

7 7 rerseits aber auch nicht durch ein Nicht bestimmt zu sein. Dieser Gedanke, der zwei Aspekte der Seinsweise des Menschen unterscheidet, lässt sich durchaus nachvollziehen. Was besagt nun die These von der ursprünglichen Schuld? Die Formalisierung hatte ergeben: Grundsein einer Nichtigkeit (SZ, 283). Wie problematisch Heideggers Herleitung dieser Formel ist, wurde oben schon vermerkt. Nach seiner Auffassung soll sie sich ableiten aus der vorausgehenden Formel: Grundsein für ein durch ein Nicht bestimmtes Sein : 8 Die formal existenziale Idee des schuldig bestimmen wir daher also: Grundsein für ein durch ein Nicht bestimmtes Sein d. h. Grundsein einer Nichtigkeit (SZ, 283). Es wird sich zeigen, dass diese Ableitung und die Gleichsetzung beider Formeln nicht rechtmäßig ist. Um dies zu begründen, ist es nötig, näher auf die Formalisierung des Schuldbegriffs einzugehen. Der Abschnitt, in der die Idee von schuldig formalisiert werden soll, ist einer der schwierigsten in Sein und Zeit überhaupt. 9 Generell fällt auf, dass es sich bei dieser Formalisierung weniger um einen argumentativ nachvollziehbaren Gedankengang handelt, als eher um eine Art thesenartiger Deduktion, die begründen soll, warum das Phänomen der Schuld ursprünglicher gedacht werden müsse. Verwirrend ist des weiteren, dass Heidegger im Gang der Formalisierung, um die Privationslosigkeit der existenzialen Schuld zu gewährleisten, zwei den unterschiedlichen Schuldphänomenen entsprechende Nichtcharaktere einräumen muss, die er sonst in dem diffusen Begriff Nichtigkeit identifiziert: das privative und das strukturelle Nicht. 10 Im weiteren Verlauf geht Heidegger aber nicht mehr auf diese Unterscheidung ein und konfundiert beide Begriffe, so dass es so aussieht, als sei die Ambivalenz des Daseins das Nicht der Selbstbegründbarkeit und das Nicht des Entwerfens durch einen einzigen Nichtcharakter begründet. Im Einzelnen verfolgt Heidegger bei der Formalisierung zwei zusammenhängende Ziele. Erstens die Abwehr eines privativen Schuldverständnisses und damit eines defizitären Existenzbegriffs: dem Dasein kann in bezug auf seine Seinsweise nichts mangeln (SZ, 283), weil es nicht einfach vorhanden ist. Das hatte sich schon bei Heideggers Kritik am Privationsbegriff gezeigt. Zweitens das Festhalten an einem strukturellen Nicht -Begriff. Dies könnte auf den ersten Blick erstaunen, denn wenn nicht mehr von einem Mangel die Rede sein soll, wozu ist dann noch ein Nicht erforderlich? Welche Rolle jedoch das Nicht spielt, kann man an der Identifizierung der beiden Formalisierungsformeln ersehen. Nicht kann einmal heißen, nicht etwas, so wie man sagt: Ich bin schuld daran, dass etwas nicht geschehen ist. Diese Version findet sich in der ersten, dem Phänomen noch angemessenen Formel. Hier beschreibt das Nicht eine gleichsam punktuelle Instanz, ein Geschehnis, das eine Person verschuldet hat. So kann man durch eine Unterlassung schuld daran sein, dass sich

8 8 formal ausgedrückt die Seinsweise eines notleidenden Menschen nicht verändert hat. Insofern ist schuldig hier zu Recht aufzufassen als Grundsein für ein durch ein Nicht bestimmtes Sein. Warum reicht dieser Begriff aber nicht für die Formalisierung? Warum ist er sozusagen noch nicht weit genug formalisiert? Die Antwort ist einfach, da sie schon von der Kritik am Privationsbegriff her bekannt ist. Das Problem ist hier nämlich wieder die privative Implikation in dieser immer noch dem traditionellen Schuldbegriff entsprechenden ersten Formel, die Heidegger insofern weiter formalisieren muss. Die entscheidende Absicht der Formalisierung liegt ja darin, zu einem Schuldbegriff zu gelangen, der nicht durch eine Tat oder Unterlassung entstanden (SZ, 287), sondern frei von singulärer Verschuldung ist. Deshalb spielt ein zweites Nicht undifferenziert mit hinein: ein unprivatives, strukturelles Nicht. Das ist der erste Schritt für die folgenden Verwirrungen. Denn in der ersten Formalisierungsformel bezieht sich Heidegger noch auf das privative Nicht, weshalb der Satz, wie gezeigt, auch verständlich ist: Grundsein für ein durch ein Nicht bestimmtes Sein. In der angeblich gleichlautenden zweiten Formel, Grundsein einer Nichtigkeit, liegt nun der zweite Nicht - Begriff zugrunde, auf den sich Heidegger im weiteren Verlauf seiner Analysen allein bezieht. Grundlegend für diesen Begriff ist, dass es überhaupt nicht mehr um irgendeine Bestimmung geht, die etwas mit dem alltäglichen Phänomen der Verschuldung zu tun hätte, sondern um eine strukturelle Nichtigkeit, die aus dem Faktum der Geworfenheit, der Unbegründbarkeit und Unvordenklichkeit des eigenen Daseins erwächst. 11 Fraglos beschreibt die Geworfenheit ein wichtiges Phänomen, auf das Sein und Zeit aufmerksam gemacht hat. Allein es bleibt die Frage, ob es noch irgendeine grundlegende Gemeinsamkeit zwischen dieser Nichtigkeit einerseits und der geläufigen Vorstellung von Schuld andererseits gibt, die es ermöglicht, erstens eine Verknüpfung und sei es auch durch eine Formalisierung zwischen beiden Phänomenen zu ziehen, und zweitens, den Vieldeutigkeiten zu entgehen, mit denen Heidegger im Schuldkapitel operiert. Das ist aber nicht der Fall, und zwar aus dem gewichtigen Grund, weil das von Heidegger aufgezeigte Schuldigsein gar keinen sachlichen Bezug mehr zu dem alltäglichen Schuldverständnis besitzt. Heidegger nennt jenes noch Schuldigsein, um durch den dadurch entstehenden Verweis auf den gewöhnlichen Schuldbegriff sich nicht den Vorwurf zuzuziehen, die existenziale Analyse konstruiere etwas in das Dasein hinein. Als Grund für die Unplausibilität der formalisierten Schuld lässt sich neben den bisher zutage getretenen inneren Unstimmigkeiten die schlichte Tatsache anführen, dass man als Konsequenz dieses Begriffs genauso auch von Schuld-

9 9 losigkeit bei der Analyse der Geworfenheit reden könnte. Das ist der entscheidende Punkt. Denn das Dasein ist an der Nichtigkeit eo ipso unschuldig, wenn diese ein Nicht beschreiben soll, das dieses Sein des Daseins, seine Geworfenheit, konstituiert. In der Sekundärliteratur wurde dies bislang so interpretiert, als sei das Dasein einesteils Grund seines Handelns, obwohl ihm anderenteils aber das souveräne Setzen des Grundes abgehe, so dass es sich schon vor jeder einzelnen Handlung etwas schulde. Genau dies sei die existenziale Schuld. 12 Was aber hat das mit dem Phänomen der Schuld zu tun? Wenn dem Menschen die Selbstbegründung entzogen bleibt, schuldet er sich gar nichts, da er sich gerade nicht selbst begründen kann. Weil es von vornherein keine Berechtigung gibt, sich die Selbstbegründung auch tatsächlich schulden zu können, ist es abwegig, hier zu behaupten, der dazu unfähige Mensch schulde sich etwas. Genauso wäre es sinnlos zu sagen, dem Menschen sei die Allwissenheit entzogen und deswegen schulde er sich etwas. Man muss nicht eigens eine Phänomenologie der Schuld entwerfen, um zu zeigen, dass Schuld immer etwas mit Verantwortlichkeit und Zurechenbarkeit zu tun hat, 13 im übrigen selbst wenn man von Kollektivschuld spricht. 14 Genau diese Momente findet man auch bei jedem einzelnen der geläufigen Schuldphänomene, die Heideggers selbst auflistet (SZ, 282). Diese Zurechenbarkeit einer Handlung impliziert stets, dass man sie auch hätte unterlassen können. Dieser Aspekt der Verantwortlichkeit ist aber nicht mehr beziehungsweise nur scheinbar ersichtlich in Heideggers Formel: Grundsein einer Nichtigkeit. Inwiefern liegt darin irgendein Moment von Zurechenbarkeit oder Verantwortlichkeit? Wie Heidegger treffend formuliert, kann man des eigensten Seins von Grund auf nie mächtig sein (SZ, 284), d. h., man kann zwar im Sinne des existenziellen Schuldphänomens für dieses und jenes zur Rechenschaft gezogen werden, aber nicht für die Faktizität des eigenen Seins. Nun hilft aber die Mehrdeutigkeit des Begriffs Grund in der zweiten Formalisierungsformel, dass in Heideggers Sinne der Eindruck einer solchen Zurechenbarkeit doch entstehen kann und wohl auch soll. Insofern ließe sich, abgesehen von der bereits besprochenen Äquivokation des Begriffs Nichtigkeit, auch Grundsein ganz vage mit Verantwortlichkeit etwa im Sinne einer Wirkursache zusammenbringen. Grundsein einer Nichtigkeit wäre dann so zu verstehen, als sei der Mensch im unbestimmten Sinne schuld an einer Nichtigkeit, als sei er dafür verantwortlich oder als ließe sich ihm der Umstand dieser Nichtigkeit irgendwie zurechnen. Dass dies jedoch nicht der Fall ist, liegt auf der Hand. 15 Die begriffliche Unschärfe fördert hier den falschen Anklang an die Zurechenbarkeit; letztlich wird sie von Heidegger wohl auch toleriert, um die Formalisierung nicht zu gefährden.

10 10 Überschaut man noch kurz den weiteren Verlauf der Formalisierung, so zeigt sich: Nach der Identifizierung der beiden Formeln beruft sich Heidegger auf das Resultat, das sich aus der Kritik am Privationsbegriff und am Verständnis des Daseins als Vorhandenem ergeben hatte: an der Existenz kann nichts mangeln. So heißt es: Es kann nicht schlechthin von einem daseinsmäßig verursachten Mangel, der Nichterfüllung einer Forderung, auf die Mangelhaftigkeit der Ursache zurückgerechnet werden (SZ, 283f.). Heidegger will damit sagen, man könne nicht von einer faktischen Verschuldung und dem damit entstandenen privativen Mangel auf einen generellen Mangel in der Seinsweise des Daseins schließen. Der pejorative Beiklang von zurückgerechnet ist insofern gewollt, als Heidegger die alltägliche Idee der Verschuldung, wie gezeigt, im Sinne eines verrechnenden Besorgens verstanden hatte (SZ, 283). Aus der unausgesprochenen Differenzierung zweier Begriffe von Mangel folgt die an dieser Stelle erst ausgesprochene zweier Nichtbegriffe: das privative und das existenziale Nicht. Interessanterweise benutzt Heidegger zu deren Ableitung wieder die erste Formalisierungsformel: Das Grundsein für braucht nicht denselben Nichtcharakter zu haben wie das in ihm gründende und aus ihm entspringende Privativum (SZ, 284). Daran wird ersichtlich, dass die zweite Formel schon hier untauglich ist, was Heidegger jedoch dadurch kaschiert, dass er die erste Formel zwar mit Auslassungspunkten nur andeutet, aber nicht ausformuliert. Im übrigen ist an dieser Stelle das Resultat, das er aus der Formalisierung gewinnen will und das die Grundlage für die Bedingtheitsthese des moralisch Bösen darstellen wird, schon vorweggenommen: Der Grund braucht nicht erst seine Nichtigkeit von seinem Begründeten zurückzuerhalten. Darin liegt aber dann: Das Schuldigsein resultiert nicht erst aus einer Verschuldung, sondern umgekehrt: diese wird erst möglich auf Grund eines ursprünglichen Schuldigseins (SZ, 284). Die Wichtigkeit dieser These für die weitere Erörterung kann man dem Kursivdruck entnehmen. Das ist ein klassisches Beispiel einer petitio principii: Bis zu dieser These war höchstens erkennbar, dass Heidegger einen existenzialen von einem existenziellen Schuldbegriff formalisieren wollte, und dass jener ursprünglicher als dieser sein sollte, aber nirgendwo wurde konkret aufgezeigt, inwiefern der existenzielle Begriff tatsächlich in jenem gründet. Warum hier ein Fundierungsverhältnis bestehen soll, ist, schlicht gesagt, völlig schleierhaft. Zudem ist argumentativ unklar, wieso im ersten Satz des Zitats, wie behauptet, der zweite Satz liegen soll. Wie kann man aus dem braucht nicht im ersten Satz auf das resultiert nicht im zweiten schließen? Nun mag man mit gutem Willen einwenden, die These Heideggers sei an dieser Stelle noch hypothetisch und er behalte es der weiteren Erörterung vor,

11 11 sie sachlich anzureichern. Wie steht es damit? Als Berechtigung seiner Behauptung möchte Heidegger folgende Schwierigkeit vorstellen: Einerseits sei das Dasein seinem Sein überantwortet, andererseits sei es nicht der Grund seines Seins, insofern es dem eigensten Sein von Grund aus nie mächtig werde (SZ, 284). Doch wo liegt hier ein Problem? Beide Aspekte sind angemessen expliziert; es ist sachlich überhaupt nicht einsichtig, dass und warum hier ein Zusammenhang bestehen soll. Die Antwort ist einfach: Der Zusammenhang ist auch kein sachlicher, sondern ein rein terminologischer, und zwar im ambivalenten Begriff Grund. In Heideggers Sinne müsste es heißen: Das Dasein ist nicht Grund seines Seins, gleichwohl aber Grund seines Seins. Es ist wohl mittlerweile nicht allzu gewagt zu behaupten, dass die eine Bestimmung mit der anderen nichts zu tun hat. Heidegger will sagen: Das Dasein ist nicht Grund seines In-der-Welt-seins, nicht Grund dafür, dass es als geworfenes ist; es ist aber Grund seines Seinkönnens, insofern es sich selbst überantwortet ist. Die Aporien, die hier offensichtlich entstehen, wurden bereits bei der Diskussion des Verhältnisses der beiden inkonsistenten Formalisierungsformeln ersichtlich. Als Fazit der Erörterung lässt sich festhalten, dass das existenziale Schuldigsein keine sachliche Ausweisung besitzt und dem alltäglichen Phänomen gewissermaßen unterschoben wird. Warum das Fundierungsverhältnis zwischen Schuldigsein und Verschuldung so wichtig für Sein und Zeit ist, kann man daran erkennen, dass die existenziale Analyse, wie Heidegger sagt, existenziell, d. h. ontisch verwurzelt ist (SZ, 13). Ohne eine solche Bindung wäre das existenziale Schuldigsein rein konstruktiv, ohne Verweisung auf irgendein existenzielles Phänomen. 16 Wohlgemerkt: Es bleibt offen, ob und wie es eine generelle Schuldigkeit der Menschen gibt und geben kann, 17 dagegen wird hier nicht argumentiert. 18 Es sollte jedoch deutlich werden, dass diese vermeintliche Schuld in der formalisierten Variante Heideggers nichts mehr mit dem alltäglichen Phänomen zu tun hat. Das muss aber der Fall sein, wenn die Formalisierung nicht zwei völlig verschiedene Instanzen verbinden will. Und darin liegt gerade der entscheidende Punkt für die Bestimmung des moralisch Bösen. Denn erst die Verbindung zwischen beiden Ebenen ermöglicht ja die These von der Bedingtheit des Bösen. Interessanterweise spricht Heidegger nach Sein und Zeit nicht mehr von diesem generellen Schuldigsein der Menschen. Nun wäre es zu einfach, daraus ein Argument gegen Sein und Zeit gewinnen zu wollen. Man kann es dahingestellt sein lassen, warum dies geschieht, ob die inneren Widersprüche dazu Anlass gegeben haben. Entscheidend ist aber, dass Heidegger kaum zwei Jahre später nur noch von dem privationsfreien Nicht ausgeht, das er das urgewaltige Negative und das Nichts nennt. 19 Die so bezeichnete Ebene hat dann aus-

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