ZUKUNFT GESTALTEN. Seminarprogramm. Weiterbildung für Betriebs- und Personalräte. Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen

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1 2015 Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen ZUKUNFT GESTALTEN Seminarprogramm Weiterbildung für Betriebs- und Personalräte Zertifiziert nach AZWV Zeit für Bildung

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3 Inhalt 3 Inhalt Betriebsverfassung Grundlagenseminare Aller Anfang ist... gar nicht so schwer! 6 Mensch geht vor! 7 Agieren statt reagieren! 8 Beständig ist allein der Wandel 9 Spezialseminare Fachkräftemangel im Betrieb verhindern Möglichkeiten des BR bei der Personalplanung 10 Betriebsratsarbeit der Auffrischungs kurs für Experten 11 Der richtige Betriebsratsbeschluss 12 Arbeitsrecht Grundlagenseminar Einführung in das Arbeitsrecht mit Besuch beim Arbeitsgericht 14 Spezialseminare Das große Einmaleins der Kündigung 15 Prekäre Beschäftigung im Betrieb 16 Wirtschaftliche Angelegenheiten Der erfolgreiche Wirtschaftsausschuss Einführung 18 Der erfolgreiche Wirtschaftsausschuss Aufbau 19 Der erfolgreiche Wirtschaftsausschuss Überblick 19

4 4 Inhalt Arbeitsorganisation und Kommunikation Kommunikation Rhetorik Präsentation 21 Kommunikation und Öffentlichkeits arbeit des Betriebsrates 22 Verhandlungskompetenz erwerben 23 SONSTIGE THEMEN Teamentwicklung für Betriebsräte 25 Arbeitszeit und Gesundheit Arbeitszeiten in der Praxis 27 Betriebliches Stressmanagement und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrates 28 Betriebliches Gesundheits management 29 Burnout- und Stressprophylaxe 30 Konfliktmanagement 31 Konfliktmanagement: Mediation und Kommunikation 32 Mobbing am Arbeitsplatz 33 service Unsere Referentinnen und Referenten 35 Hotels und Tagesstätten 36 Allgemeine Informationen zu den Seminaren 38 Tarife 39 Rechtsgrundlagen und Teilnahme bedingungen für die BR/PR-Seminare 42 Kontaktdaten ARBEIT UND LEBEN 44 Anmeldeformular ARBEIT UND LEBEN 45 Datenschutzerklärung 46

5 Betriebsverfassung Grundlagenseminare Seite 6 9 Spezialseminare Seite 10 12

6 6 Betriebsverfassung // Grundlagenseminar Aller Anfang ist... gar nicht so schwer! Einführung und Überblick (BR 1) Mit diesem Grundkurs wird ein Einstieg in die Betriebsratsarbeit vermittelt. Neu gewählte Betriebsräte sollten damit systematisch beginnen, die eigene Qualifizierung aufzubauen. Der Kurs bildet die Basis für das umfassende Aufgabenfeld und ist so aufgebaut, dass anschließend die Kurse BR 2 und BR 3 besucht werden können. Auch für die Teilnahme an den speziellen Tagesseminaren schafft BR 1 eine entsprechende Grundlage. Grundbegriffe des Betriebsverfassungsgesetzes Geschäftsführung des Betriebsrats Allgemeine Aufgaben des Betriebsrats Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten (Überblick) Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten (Überblick) Datum Referent Kurs-Nr. Hannover Melanie Guba H Osnabrück Jost Buddenberg OS Jost Buddenberg OS Willingen Jost Buddenberg OS Jost Buddenberg OS Jost Buddenberg OS Jost Buddenberg OS-65414

7 Betriebsverfassung // Grundlagenseminar 7 Mensch geht vor! Personelle Angelegenheiten (BR 2) Der Kurs für alle, die bereits einen Grundlehrgang für Betriebsräte besucht haben. Der Schwerpunkt bei diesem Kurs liegt in der Behandlung personeller Angelegenheiten über die der Betriebsrat zu befinden hat. Die direkte und vielfach mit individuellen Sonderfällen versehene Interessenvertretung verlangt in erheblichem Maße Kenntnisse des BetrVG und damit zusammenhängender Rechtsbereiche. Überblick über die Beteiligungsrechte des Betriebsrats bei personellen Angelegenheiten Beteiligungsrechte des Betriebsrats bei Personalplanung und Stellenausschreibung ( BetrVG) Beteiligungsrechte des Betriebsrats bei personellen Einzelmaßnahmen gemäß der 99 f BetrVG (Einstellung, Versetzung, Ein- und Umgruppierung ) anhand praktischer Fallbeispiele Beteiligungsrechte des Betriebsrats bei Kündigungen anhand praktischer Fallbeispiele ( 102 BetrVG) Achtung: Hierzu keine vertiefende, sondern lediglich eine Grundlagenvermittlung! Sanktionsmittel und Durchsetzungsmöglichkeiten der Beteiligung des Betriebsrats im Zusammenhang mit personellen Angelegenheiten Datum Referent Kurs-Nr. Hannover Melanie Guba H Melanie Guba H Willingen Jost Buddenberg OS Mark Schäfer OS-65404

8 8 Betriebsverfassung // Grundlagenseminar Agieren statt reagieren! Soziale Angelegenheiten (BR 3) Der Betriebsrat hat neben seiner Aufgabenwahrnehmung nach dem BetrVG in den unterschiedlichsten Bereichen auch die Möglichkeit aktive Gestaltungsarbeit zu leisten. Agieren heißt nach vorne zu schauen, die Sachkenntnisse einzusetzen uns selber aktive Gestaltungspolitik zu betreiben. Umfassende Kenntnisse über das, was man definitiv als Betriebsrat mitzubestimmen hat und die praktische Umsetzung stehen im Mittelpunkt. Erfahrungsaustausch zur betrieblichen Situation Überblick über die Bereiche der Mitbestimmung nach dem BetrVG Systematisches Vorgehen des Betriebsrates im Mitbestimmungsverfahren gem. 87 BetrVG Möglichkeiten der Informationsbeschaffung, Situationsanalyse Fallbeispiele aus der Praxis Konsequenzen für die Gestaltung der Betriebsratsarbeit Einigungsstelle nach 76 BetrVG Gesamteinschätzung der Arbeitsergebnisse Datum Referent Kurs-Nr. Hannover Melanie Guba H Melanie Guba H Willingen Mark Schäfer OS Mark Schäfer OS Volker Buddenberg OS-65418

9 Betriebsverfassung // Grundlagenseminar 9 Beständig ist allein der Wandel Wirtschaftliche Angelegenheiten (BR 4) Kaum ein Betrieb heutzutage, in dem nicht umorganisiert wird. Auslagerungen, Teilschließungen oder Betriebsschließungen häufen sich und gefährden Tausende von Arbeitsplätzen. Im betrieblichen Alltag wirken sich größere und kleine Veränderungen auf Arbeitsinhalte, Qualifikationsanforderungen oder Arbeitsbedingungen der Beschäftigten aus. In diesem Seminar geht es um Einflussmöglichkeiten und Grenzen des Betriebsrats bei Veränderungsprozessen. An konkreten Fallbeispielen werden betriebliche Veränderungen bearbeitet. Rechtliche Bestimmungen sind dabei genauso wichtig wie die richtige Strategie. Auszüge aus dem Themenplan: Bewertung betrieblicher Veränderungen und ihrer Konsequenzen Beteiligung des Betriebs-/Personalrates an betrieblichen Veränderungsprozessen Entwicklung und Durchsetzung von Forderungen Datum Referent Kurs-Nr. Willingen Volker Buddenberg OS Volker Buddenberg OS-65420

10 10 Betriebsverfassung // Spezialseminar Fachkräftemangel im Betrieb verhindern Möglichkeiten des BR bei der Personalplanung Hoch qualifizierte und motivierte Beschäftigte machen den wichtigsten Unterschied erfolgreicher Unternehmen gegenüber ihren Mitbewerbern aus. Sie sind Voraussetzung für den Erhalt der Arbeitsplätze. Als Betriebsrat sollten Sie sich fragen: Werden die Mitarbeiter in meinem Betrieb ausreichend gefördert und ihrer Qualifikation entsprechend eingesetzt? Gibt es ungenutztes Potenzial bei Fachkräften oder droht das Ausscheiden qualifizierter Kräfte ohne dass für Nachwuchs gesorgt wird? Das Seminar gibt Einblicke in moderne Personalwirtschaft und zeigt Ansatzpunkte der wirksamen Beteiligung von Betriebsräten bei der Gestaltung der personellen Zukunft ihres Betriebes. Was ist Personalentwicklung? --Personalbildung und -förderung als Teil der Unternehmens entwicklung --Was ist Lebenszyklusorientierte Personalentwicklung? Was heißt strategische Personalentwicklung --Beispiel Altersstrukturanalyse --Beispiel Bildungsbedarfsanalyse Personalentwicklung als Teil der Organisations entwicklung und Mitbestimmungs-, Beratungs- und Vorschlagsrechte des Betriebsrats bei den Themen: --Individueller Personalentwicklungsplan --Betriebliches Weiterbildungssystem --Sicherung der Nachhaltigkeit Datum Referent Kurs-Nr. Hannover / Dr. Angela Wagener H

11 Betriebsverfassung // Spezialseminar 11 Betriebsratsarbeit der Auffrischungs kurs für Experten Manchmal ist es schon verdammt lang her, dass er oder sie ein Grundlagen- oder Aufbauseminar besucht hat. Der Betriebs ratsalltag zwingt uns aber dazu, sich immer wieder neu zu orientieren und gleichzeitig nicht den Überblick im oft komplizierten Umgang mit dem BetrVG zu verlieren. In diesem Jahr bieten wir daher für bereits lang oder länger tätige Betriebsräte einen Auffrischungskurs an, der sich an den nachfolgenden Themenbereichen und Rechtsproblemen orientiert: Auszüge aus dem Themenplan: Geschäftsführung des BR, Grundlagen Betriebsverfassungsrecht Personelle Einzelmaßnahmen Soziale Angelegenheiten Wirtschaftliche Angelegenheiten Datum Referent Kurs-Nr. Hannover Maria Lück H

12 12 Betriebsverfassung // Spezialseminar Der richtige Betriebsratsbeschluss Der Betriebsratsbeschluss ist das Ergebnis der Willensbildung im Betriebsrat und das zentrale Instrument seiner Arbeit. Nur im Rahmen der Beschlüsse darf der Vorsitzende den Betriebsrat nach außen vertreten. Betriebsvereinbarungen und sonstige Entscheidungen mit sogenannter Außenwirkung (z.b. Zustimmung zur Einstellung, Widerspruch gegen Kündigung, Seminarteilnahme etc.) setzen zwingend einen wirksamen Beschluss voraus. Fehler bei der Beschlussfassung können auch nach langer Zeit noch zu erheblichen Problemen führen und sogar jahrelange Arbeit im Ergebnis zunichte machen. Deshalb benötigt jedes Betriebsratsmitglied grundlegende Kenntnisse, wie ein wirksamer Betriebsratsbeschluss zu Stande kommt und welche typischen Fehler es zu vermeiden gilt. Das Seminar wendet sich besonders an Betriebsratsvorsitzende sowie deren Stellvertreter, aber auch an Schriftführer und einfache BR-Mitglieder. Themen sind u. a.: Rechtsgrundlagen Formvorschriften Inhaltliche Anforderungen Bedeutung der Protokolle Fehlerhafte Beschlüsse und ihre Folgen Vermeidung typischer Fehler Korrekturen?/Heilung? fehlerhafter Beschlüsse Suspendierung von Beschlüssen Durchführung gefasster Beschlüsse Aktuelle Rechtsprechung In Kooperation mit der IG Metall Nienburg-Stadthagen Datum Referent Kurs-Nr. Nienburg Achim Kutschke H

13 Arbeitsrecht Grundlagenseminare Seite 14 Spezialseminare Seite 15/16

14 14 Arbeitsrecht // Grundlagenseminar Einführung in das Arbeitsrecht mit Besuch beim Arbeitsgericht Gute Kenntnisse im Betriebsverfassungsgesetz allein reichen nicht aus für die Arbeit im Betriebsratsgremium. Kenntnisse im Arbeitsrecht sind Grundbedingungen für eine erfolgreiche Betriebsratsarbeit. Auf diesem Seminar werden die wichtigsten Arbeitsrechtsgesetze im Überblick behandelt. Inhalte: Kündigungsschutzgesetz Arbeitszeitgesetz Tarifvertragsgesetz Gleichstellungsgesetz Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz Sozialgesetzbuch Stand der Arbeitsrechtsprechung Tipps für die Arbeit im Betriebsratsgremium Besuch beim Arbeitsgericht Datum Referent Kurs-Nr. Hannover Peter-Christian Voigt H Osnabrück Dieter Nowak OS Dieter Nowak OS-65416

15 Arbeitsrecht // Spezialseminar 15 Das große Einmaleins der Kündigung Betriebs-, personen-, verhaltensbedingt Entlassung oder Rausschmiss die Folgen für die Betroffenen sind meist katastrophal. Die Hintergründe für eine Kündigung sind in der Regel schnell zu erkennen und Personalabbau ist vielfach ein umschreibendes Wort dafür. Aber es gibt immer zwei Seiten der Betrachtung. Handelt es sich tatsächlich um eine Betriebsbedingte Kündigung oder geht es mehr um persönliche Auseinan der setzungen? Gibt es Fehlverhalten oder spielen andere Fragen eine Rolle? Das Richtige zu erkennen, sachlich zu beurteilen und rechtlich mögliche Maßnahmen zur Vermeidung einer Kündigung einzuleiten sind unsere Tagesthemen. Datum Referent Kurs-Nr. Hannover / Peter-Christian Voigt H

16 16 Arbeitsrecht // Spezialseminar Prekäre Beschäftigung im Betrieb Der stetige Wandel der Arbeitswelt der letzten zwei Jahrzehnte stellt die Beschäftigten vor ständig neue Herausforderungen. Ob Tarifflucht, Outsourcing oder Standortverlagerung: Der Druck auf die Belegschaften steigt. Und auch auf die einzelnen Arbeitsverhältnisse der Beschäftigten wird mehr und mehr Druck ausgeübt. Denn wo vor wenigen Jahren noch das so genannte Normalarbeitsverhältnis das Bild der Arbeitswelt in Deutschland prägte, nehmen heute prekäre Beschäftigungsverhältnisse immer mehr Raum ein. Doch viele der derzeit grassierenden Zumutungen der modernen Arbeitswelt sind schlichtweg rechtswidrig. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmenden die notwendige Rechtssicherheit zu vermitteln und juristische Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf den Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats. Befristungsrecht: Wann ist eine Befristung unwirksam? Diskriminierungsschutz für Teilzeitkräfte. Sittenwidrige unbezahlte Praktika: Was müssen sich Praktikant/innen bieten lassen? Wann muss trotz Praktikums vertrag Entgelt bezahlt werden? Keine Arbeitnehmer/innen zweiter Klasse: Studentische Hilfskräfte, Aushilfen, 450-Euro-Jobber/innen. Leiharbeit: Was ist legal, was ist verboten? Wie entsteht manchmal doch ein Arbeitsverhältnis zum Entleiherbetrieb? Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats bei prekärer Beschäftigung im Betrieb. Datum Referent Kurs-Nr. Hannover Martin Ludwizak H

17 Wirtschaftliche Angelegenheiten Seminare Seite 18/19

18 18 Wirtschaftliche Angelegenheiten Der erfolgreiche Wirtschaftsausschuss Einführungsseminar In diesem Seminar werden den Betriebsrats- und Wirtschafts ausschussmitgliedern ihre Informations- und Mitwirkungsrechte in wirtschaftlichen Angelegenheiten nach 106 bis 109 BetrVG vorgestellt. Sie werden insbesondere die wichtigsten Instrumente zur Durchsetzung ihrer Rechte kennen lernen, die Nutzung und das Verstehen der zahlreichen Informationsquellen üben ebenso wie die Aufbereitung ihrer Erkenntnisse für die Betriebsratsarbeit. Auszüge aus dem Themenplan: Rechtsgrundlagen Aufgaben des Wirtschaftsausschusses Wirtschaftliche Angelegenheiten 106 Abs.3 Nr. 1 bis 10 BetrVG u.a. Wirtschaftsausschuss und Betriebsrat / GBR / KBR Betriebswirtschaftliche Informationsquellen im Betrieb Informationsgewinnung durch Jahresabschluss und Geschäftsbericht Mittel zur Durchsetzung der Informations- und Beratungsrechte Aktuelle Rechtsprechung Datum Referent Kurs-Nr. Osnabrück Lothar Havemann OS-65402

19 Wirtschaftliche Angelegenheiten 19 Der erfolgreiche Wirtschaftsausschuss Aufbauseminar Aufbauend auf unseren Einführungskurs in die Arbeit des Wirtschaftsausschuss soll nach einigen Wochen ein Erfahrungs austausch stattfinden. Ziel ist es daher, die aufkommenden Fragen aus der praktischen Arbeit möglichst zeitnah zu behandeln und zu überprüfen, inwieweit die gesammelten Grundlagen einer Anpassung bedürfen. Fragen der praktischen Bilanzanalyse und des Controlling stehen im Vordergrund. Der Kurs richtet sich daher nur an Teilnehmende des Einführungsseminars. Datum Referent Kurs-Nr. Osnabrück Lothar Havemann OS Der erfolgreiche Wirtschaftsausschuss Ein Überblick In unserem Tagesseminar erhalten die Betriebsrats- und Wirtschaftsausschussmitglieder einen allgemeinen Überblick über ihre Informations- und Mitwirkungsrechte in wirtschaftlichen Angelegenheiten nach 106 bis 109 BetrVG. Sie lernen insbesondere die wichtigsten Instrumente zur Durchsetzung ihrer Rechte kennen. In Kooperation mit der IG Metall Nienburg-Stadthagen Datum Referent Kurs-Nr. Nienburg Achim Kutschke H

20 Arbeitsorganisation und Kommunikation Seminare Seite 21 23

21 Arbeitsorganisation und Kommunikation 21 Kommunikation Rhetorik Präsentation Verstehen und Verstanden werden Kommunikation, Rhetorik und Präsentation sind wichtige Bestandteile im beruflichen und privaten Alltag. Nicht selten stellt sich insbesondere für Betriebsrätinnen und Betriebsräten die Frage: Wie bringe ich es rüber? Im Seminar werden die Schlagworte mit Leben gefüllt. Es werden theoretische Impulse und praktische Übungen geboten, die eine Auseinandersetzung mit der eigenen Kommunikation gewährleisten und Veränderungsmöglichkeiten aufzeigen. Wichtig ist hierbei ein authentisches Auftreten, bei sich die Teilnehmenden selbst treu bleiben können. Seminarinhalte: Kommunikation Was ist das eigentlich? Missverständnisse Authentizität Haltung und Wirkung Praktische Umsetzung Datum Referent Kurs-Nr. Wolfsburg / Katharina Barrenscheen, Dr. Kati Zenk WOB

22 22 Arbeitsorganisation und Kommunikation Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Betriebsrates Damit unsere Arbeit auch rüber kommt: Betriebliche Öffentlichkeitsarbeit besser, leichter, einfacher machen. Betriebsräte müssen gem. BetrVG. die Belegschaft über ihre Arbeit und Vorhaben informieren. Das ist leichter gesagt, als getan. Denn jede/r weiß, dass im Alltag Flugblätter, Aushänge und Plakate kaum gelesen werden. Auch moderne Wege wie Intranet und sind keine Garantie auf Erfolg. Es bleibt aber wichtig, die Belegschaft nachhaltig zu informieren und an den Vorhaben des Betriebsrates zu beteiligen. Wie das mit geringstem Aufwand möglich ist und auch noch Freude macht, das zeigt dieses praxisnahe Seminar auf. Es gibt pfiffige, sympatisch-freche Instrumente, die deutlich mehr Wirkung zeigen als traditionelle Wege. Es gibt Instrumente, die man in wenigen Minuten erstellt hat und dann in aller Munde sind. Zudem wird jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer die Möglichkeit geboten, sich auch noch in den Monaten nach dem Seminar kostenlos Entwürfe zu vorgestellten Ideen durchsehen zu lassen. Die Betriebsversammlung Wie kann man die Kolleginnen und Kollegen überhaupt erreichen? Informationspolitik Wie schafft man es, dass sie alle über unsere Arbeit und unsere Botschaften reden? Wie setzt man etwas durch, obwohl man kaum Zeit und Finanzmittel hat? Datum Referent Kurs-Nr. Osnabrück Wolfgang Nafroth OS-65412

23 Arbeitsorganisation und Kommunikation 23 Verhandlungskompetenz erwerben Einführungsseminar in die erfolgreiche Gestaltung von Verhandlungen und Besprechungen Irgendwie habe ich das Gefühl, wir hätten da mehr für die Beschäftigten rausholen können. Nur, was können wir da anders machen? Möchtest du in Verhandlungen sicher auftreten? Möchtest du die bestmögliche Verhandlungs lösung erreichen? Betriebsräte sind sehr häufig in Verhandlungssituation. Da soll eine neue Betriebsvereinbarung gemacht werden, eine Betriebsänderung steht an, auf der Betriebsrats sitzung werden Vorgehensweisen besprochen, die Beschäftigten tragen ihre Vorstellungen an den Betriebsrat heran, und und und in all diesen Situation ist Verhandlungs geschick gefordert. In diesem Seminar geht es darum, Ziele zu entwickeln und in Verhandlungen durch zu setzen. Erarbeitet wird das Handwerkszeug von erfolgreichen Verhandlungen. Themenübersicht Grundlagen der Verhandlungsführung Sich und die Verhandlungspartner einschätzen können Taktiken und Strategien in Verhandlungen Training: Ein Thema verhandeln Bedeutung für meine Betriebsratspraxis Was hast Du davon Du kennst deinen individuellen Verhandlungsstil Du verhandelst effektiv und effizient Du vertrittst offensiv die Interessen der Beschäftigten Datum Referent Kurs-Nr. Hannover / Ela Windels H / Ela Windels H

24 SONSTIGE THEMEN Seminare Seite 25

25 Sonstige Themen 25 Teamentwicklung für Betriebsräte Ein gutes Team braucht Visionen und einen ganz konkreten Plan. In einem guten Team stehen gemeinsame Ziele und Interessen im Vordergrund. Es herrscht Klarheit über die Rolle jedes einzelnen Teammitglieds und über seine Aufgaben. Die Produktivität des Teams und seine dauerhafte Leistungsfähigkeit beruhen auf der Erschließung der vielfältigen Ressourcen der einzelnen Teammitglieder. Das hier angebotene Seminar beschäftigt sich mit aktuellen Erkenntnissen zum Thema Team-Building und überträgt sie auf die Arbeit von Personalrat und Betriebsrat. Eigene Erfahrungen und Problemstellungen der Teilnehmenden werden gern aufgegriffen. Kommunikation und Zusammenarbeit im Team --Grundlagen für Kommunikation und Zusammenarbeit im Team --Gemeinsame Kommunikations- und Führungsregeln --Was uns verbindet stärken die Basis unseres Handelns Wo stehen wir gegenwärtig? --Beziehungen und Rollen im Team klären und anerkennen Konflikt- und Stressmanagement im Team --Wie können positive Ressourcen aus Stresssituationen und Konflikten des Teams freigesetzt und besser genutzt werden? Vision und gemeinsame Zielvereinbarung für die Teamentwicklung --Vision und Zielformulierung: Wohin wollen wir und was sind die nächsten Schritte? Datum Referent Kurs-Nr. Hannover / Dr. Angela Wagener H

26 Arbeitszeit und Gesundheit Seminare Seite 27 33

27 Arbeitszeit und Gesundheit 27 Arbeitszeiten in der Praxis Module 1 3 Gute Gründe für eine deutliche Verkürzung der Arbeitszeit gibt es viele. Ohne Arbeitszeitverkürzung wird Massenarbeitslosigkeit nicht wirklich zurückgedrängt, sondern nur in prekären Beschäftigungsverhältnissen versteckt. Ohne Arbeitszeitverkürzung wird die Gesundheit von Arbeitnehmern weiter leiden. Überlange Schichten und Nachtarbeit machen krank. Flexibilisierungskonzepte haben die Grenze zwischen Arbeitszeit und Freizeit verwischt. Der ständig erreichbare Arbeitnehmer endet häufig im Burn out. Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten, Zunahme von Spätschichten und Wochen endarbeit belasten das Familienleben und verhindern die Balance zwischen Arbeit und Privatleben. Das alles ist bekannt. Und dennoch steht das Thema Arbeitszeitverkürzung nicht auf der Tagesordnung der Tarifbewegungen. Das kann sich nur ändern, wenn die Arbeitszeit wieder stärker zum Gegenstand der betrieblichen Ausein andersetzung gemacht wird. Dazu soll dieses Seminar beitragen. Modul 1 Arbeit muss Grenzen haben. Tägliche und wöchentliche Höchstarbeitszeit. Modul 2 Erholung muss sein. Unterbrechungen der Arbeitszeit. Pausen, Ruhezeit und Urlaubsregelungen. Modul 3 Allzeit bereit? Aktuelle Rechtssprechung zu Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft Inhouse-Seminar: Sie haben zurzeit keinen Bedarf für ein Grundlagen-Seminar zur Arbeitszeit, wollen aber ein ganz bestimmtes arbeitszeitrechtliches Problem betrieblich lösen? Dann sprechen Sie uns an. Wir bieten Inhouse-Seminare, die für Ihre betriebliche Problemstellung maßgeschneidert sind. Datum Referent Kurs-Nr. Willingen N. N. Karl O. Räcke H

28 28 Arbeitszeit und Gesundheit Betriebliches Stressmanagement und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrates Stress gehört zu unserem täglichen Leben. Er kann lebensbedrohlich und gesundheitsgefährdend sein, motivierend wirken und uns zu Höchstleistungen antreiben. Die richtige Dosierung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Der Arbeitsalltag zeigt, dass das Verhältnis von Druck und Entspannung nicht mehr in dem Maße gegeben ist, dass wir gesund und trotzdem leistungsfähig bleiben. Fremdbestimmung und die Überforderung der Arbeitsmenge sind bedeutende Stressauslöser. Ein wertschätzender Führungsstil ist neben dem Gesundheits- und Arbeitsschutz eine wichtige Basis, um Ressourcen zu aktivieren und inneren Kündigungen vorzubeugen. Das Seminar hat das Ziel, über Stress zu informieren, zu sensibilisieren und Lösungen zu erarbeiten, die von Seiten des Betriebsrats im Betrieb umgesetzt werden können. Inhalte des Seminares: Entstehung von Stress Auswirkungen auf die Gesundheit Psychische Belastungen am Arbeitsplatz Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen und Stress Handlungsbedarf Was kann getan werden? Handlungshilfen Die Kommunikation mit den Betroffenen Eigene Kompetenzen zur Stressreduzierung Wie Gelassenheit trainiert werden kann Welche Maßnahmen können im Betrrieb umgesetzt werden? Arbeits- und Gesundheitsschutz Präventions- und Gesundheitsangebote Datum Referent Kurs-Nr. Hannover / Ela Windels H

29 Arbeitszeit und Gesundheit 29 Betriebliches Gesundheits management (BGM) Gesundheitsmanagement ist ein systematischer Ansatz zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheitslage in einer Firma. Solch ein Ansatz geht über die gesetzlichen Mindestanforderungen (Arbeitsschutz, Berufsgenossenschaftliches Regelwerk, etc.) hinaus und kann nachweisbare, betriebswirtschaftlich messbare Erfolge erreichen. Diese kommen sowohl den Beschäftigten als auch dem Unternehmen zugute. Das Seminar soll Betriebsräten und Personalleitern von kleinen und mittleren Unternehmen Mut zur BGM Einführung machen und Argumentations hilfen hierfür an die Hand geben. Ziel des Seminars ist es, die Elemente eines BGM zu verstehen, den Standort des eigenen Unternehmens zu reflektieren und Handlungsfelder zu ermitteln. Inhalte des Seminars: Das Konzept des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) im Überblick Problembeschreibung: Eckdaten der Gesundheitsstatistik Einführung eines BGM, Hemmnisse, Beteiligte/Unterstützung, Elemente eines BGM, Schlüsselrolle der Führungskräfte/der Geschäftsleitung, Argumente für Betriebsräte und Management Gruppenarbeit: --Bestimmung des Standortes des eigenen Unternehmens --Vorhandene Elemente im BGM Netz einordnen --Handlungsfelder ableiten --Pilotvorhaben definieren Praxisbeispiel für mitarbeiterorientierte Gefährdungsbeurteilung Datum Referent Kurs-Nr. Hannover Dr. B. Wiechmann, Dr. H. Burchert H Dr. B. Wiechmann, Dr. H. Burchert H

30 30 Arbeitszeit und Gesundheit Burnout- und Stressprophylaxe Schwerpunkt im ersten Teil des Seminars sind das eigene Stresserleben am Arbeitsplatz und entsprechende Bewältigungsmöglichkeiten. Ausgehend von der Frage: Was ist das eigentlich, das Burnout-Syndrom? Wie kommt es zum Burnout? wollen wir uns mit Stressmodellen auseinandersetzen, das Hintergrundwissen aus der Stressforschung und die individuelle Reflexion des eigenen Verhaltens nutzen, um jeweils ganz eigene Problemlöse-Trainings zu entwickeln und so dem Burnout präventiv entgegenzuwirken. Mit der Methode der Zukunftswerkstatt werden im zweiten Teil Ursachen für Stress/Burnout analysiert, phantasievolle Zukunftsideen entworfen, die dann für die jeweiligen Betriebe betreibstauglich modifiziert werden. Das Seminar will über das Thema Ausgebrannt am Arbeitsplatz informieren und für diese spezielle Problematik sensibi lisieren. Die Entwicklung einer Zukunftswerkstatt zeigt neue Ansätze und Handlungsmöglichkeiten zum praktischen Umgang in den Unternehmen auf. Datum Referent Kurs-Nr. Bad Essen Waltraud Schönhoff OS Waltraud Schönhoff OS-65421

31 Arbeitszeit und Gesundheit 31 Konfliktmanagement Bestehende Konflikte bewältigen, notwendige Konflikte anpacken und überflüssigen Konflikten vorbeugen. Konflikte gehören zum Alltag. Produktiv genutzt können sie unseren Blick für Widersprüche schärfen und Entwicklungen vorantreiben. Dies gelingt jedoch nur denjenigen, die die sachlichen Inhalte von Konflikten aufdecken und Eskalationen, insbesondere personelle Konfrontationen, zu verhindern wissen. Die notwendigen Kompetenzen hierzu vermittelt das Seminar. Seminarinhalte: Grundlagen der Kommunikation Konfliktdiagnose Behandlung von Konflikten Instrumente und Methoden Orientierung Datum Referent Kurs-Nr. Hannover / Dr. Angela Wagener H

32 32 Arbeitszeit und Gesundheit Konfliktmanagement: Mediation und Kommunikation Konflikte sind das Salz in der Suppe und doch ist der Umgang mit ihnen nicht immer einfach. So sind die Mitglieder des Betriebsrates häufig die erste Ansprechpartner/innen wenn es um die Lösung von unterschiedlichen Anliegen und Konflikten im Kollegenkreis geht. Dann sind sie als Klärungshelfende und Ratgebende gefragt. Ausgehend von theoretischen Impulsen zum Konfliktmanagement wird im Seminar aktiv die Rolle als Konfliktklärungshelfende und die Anwendung praktischer Konfliktlösungsmethoden im Alltag erprobt. Seminarinhalte: Instrumente eines betrieblichen Konfliktmanagements Mediationsmethode als eine Möglichkeit der Konfliktlösung Konfliktlösungsmethoden Chancen und Risiken einer mediativen Haltung Neutralität im Konflikt Praktische Umsetzung Datum Referent Kurs-Nr. Wolfsburg / K. Barrenscheen, Dr. K. Zenk WOB

33 Arbeitszeit und Gesundheit 33 Mobbing am Arbeitsplatz Mobbing am Arbeitsplatz ist kein Einzelschicksal. In der Bundesrepublik wird aktuell von etwa 2 Millionen Mobbing- Opfern am Arbeitsplatz ausgegangen. Mobbing bedeutet Psychoterror am Arbeitsplatz, der den Betroffenen das Leben zur Hölle macht und ihre Gesundheit angreift. Stress, psychische und körperliche Störungen sowie verringertes Selbstwertgefühl sind Auswirkungen, gegen die Betroffene anzukämpfen haben. Mobbing kann Jeden treffen. Ob als ältere/r Beschäftigte/r, als Frau in einem männlich geprägten Berufsumfeld, als Berufsanfänger oder Wiedereinsteigerin irgendwann können wir alle aufgrund bestimmter Umstände in eine Außenseiterrolle geraten, ohne selbst etwas dazu zu tun. Betriebsräte und Personalvertretungen sind verstärkt mit dem Thema Mobbing konfrontiert und stehen ihm nicht selten hilflos gegenüber. Das Seminar vermittelt hier praxisnahe Tipps für die Arbeit als Interessenvertreter/in und gibt einen Überblick über die derzeitige Rechtslage. Inhalt Was ist Mobbing und wie entsteht es? Wodurch unterscheidet sich Mobbing von einem "normalen" Konflikt? Wie ist Hilfe für Mobbing-Opfer möglich? Der Einzelfall entscheidet: Aktuelle Fallbeispiele (eigene Beispiele können eingebracht werden) Datum Referent Kurs-Nr. Hannover / Dr. Angela Wagener H

34 service Seite 35 46

35 Service // Unsere Referentinnen und Referenten 35 Unsere Referentinnen und Referenten Katharina Barrenscheen Sozialwissenschaftlerin Dr. Helmut Buchert Unternehmensberater Jost Buddenberg Fachdozent für Betriebsverfassungsrechtund Arbeitsrecht Volker Buddenberg Rechtsanwalt Melanie Guba Rechtsanwältin Lothar Havemann Trainer, Coach Achim Kutschke Fachanwalt für Arbeitsrecht Maria Lück Rechtsanwältin Wolfgang Nafroth Kommunikationsberater Dieter Nowak Rechtsanwalt Mark Schäfer Rechtsanwalt Heike Schneppendahl Rechtsanwältin Waltraud Schönhoff Dipl. Sozialökonomin, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin Peter-Christian Voigt Rechtsanwalt, Assessor jur. Dr. Angela Wagener Ökonomin, Trainerin, Systemischer Coach Dr. Bodo Wiechmann Dipl. Physiker, Unternehmensberater Ela Windels Sozialpsychologin, Psychotherapeutin, Entspannungstrainerin Dr. Kati Zenk Dr. Phil., Sozialwissenschaftlerin, Pädagogin Karl Otto Räcke Krankenpfleger, langjähriger stellvertretender Betriebsrats vorsitzender

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