Jeder Mensch muss selbst über sein Leben bestimmen können!

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1 Jeder Mensch muss selbst über sein Leben bestimmen können! In Kooperation mit den Verbänden der Behindertenhilfe und -selbsthilfe

2 Das ist eine wichtige Info zu dem Text in Leichter Sprache. Damit Sie den Text gut lesen und verstehen können. In dem Text schreiben wir nur von Lehrern oder Assistenten. Wir schreiben nicht von Lehrerinnen oder Assistentinnen. Das bedeutet: Wir benutzen in dem Text nur die männliche Form. Damit meinen wir aber Männer und Frauen. Wir machen das so, damit Sie den Text besser lesen und verstehen können. Im Text stehen ein paar Wörter in schwerer Sprache. Diese Wörter sind in blauer Farbe gedruckt. Diese Wörter werden im Text erklärt. Hier ein Beispiel: Alle Menschen müssen zeigen können, welche Talente sie haben. Talente bedeutet: Jeder Mensch kann etwas besonders gut. Diese Broschüre ist in Leichter Sprache geschrieben. 1

3 Das können Sie in diesem Heft lesen! Was bedeutet Selbst-Bestimmung? 4 Menschen mit Behinderung müssen Politik machen können 26 Warum Selbst-Bestimmung wichtig ist 8 Daniel Themann macht Politik 30 Manchmal muss man lernen, über das eigene Leben zu bestimmen 11 Es gibt viele Regeln für die Rechte von Menschen mit Behinderung 31 Hilfen auf dem Weg in ein selbst-bestimmtes Leben 12 Die Aktion Mensch macht sich für Selbst-Bestimmung stark 34 Menschen mit Behinderung sind Experten in eigener Sache 14 Noch mehr Informationen 36 Unterstützung im Alltag durch: Persönliche Assistenz 15 Persönliches Geld 17 Selbst bestimmen, wo ich arbeiten will 18 Die Geschichte von Juewen Zhang und dem Persönlichen Geld 20 Wohnen wie ich will 21 Das Leben in einer Wohn-Gemeinschaft mit Assistenz

4 Jeder Mensch muss selbst über sein Leben bestimmen können! Was bedeutet Selbst-Bestimmung? Wenn eine Person Unterstützung braucht, bedeutet das aber nicht: Dass sie nicht selbst über ihr Leben bestimmen kann. Alle diese Sachen bedeuten: Selbst-Bestimmung Jeder Mensch hat Bedürfnisse und Wünsche. Das bedeutet: Jeder Mensch braucht bestimmte Sachen. Für jeden Menschen sind bestimmte Sachen wichtig. Zum Beispiel: Jeder Mensch muss essen und trinken. Jeder Mensch möchte gut und in Sicherheit leben. Jeder Mensch möchte mit anderen Menschen etwas zusammen machen. Jeder Mensch möchte einen anderen Menschen lieben. Oder möchte von einem anderen Menschen geliebt werden. Jeder Mensch möchte Spaß haben im Leben. Aber nicht alle Menschen können sich ihre Bedürfnisse alleine erfüllen. Viele Menschen mit Behinderung brauchen dazu Unterstützung. Zum Beispiel: Menschen, die eine schwere Behinderung haben. Oder Menschen mit Lern-Schwierigkeiten. Jeder Mensch muss selbst entscheiden können: Diese Dinge will ich in meinem Leben machen. Diesen Beruf möchte ich lernen. So möchte ich leben. Jeder Mensch muss selbst Verantwortung für sein Leben übernehmen können. Das bedeutet: Jeder Mensch muss Fehler machen können. Dann muss er überlegen: Wie kann ich Dinge anders machen? Wie kann ich Dinge besser machen? Jeder Mensch muss seinen Alltag selber regeln können. Manche Menschen mit Behinderung können das nicht alleine. Dann müssen sie dafür gute Unterstützung bekommen. Die Aktion Mensch macht sich für Selbst-Bestimmung stark Sie brauchen oft Unterstützung bei ganz verschiedenen Sachen. Zum Beispiel: beim Essen, bei der Arbeit oder in der Freizeit. Seit dem Jahr 2006 gibt es einen Vertrag über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Den Vertrag haben viele Länder auf der ganzen Welt unterschrieben. Der Vertrag heißt in schwerer Sprache: UN-Behinderten-Rechts-Konvention. 4 5

5 Das ist eine Information: Wir benutzen in diesem Heft für das schwere Wort: UN-Behinderten-Rechts-Konvention die Abkürzung: UN-Vertrag In dem UN-Vertrag steht zum Beispiel: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte, wie Menschen ohne Behinderung. Menschen mit Behinderung müssen überall mitmachen können. Zum Beispiel: bei Freizeit-Angeboten, bei der Arbeit, in der Politik. Die Aktion Mensch macht sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung stark. Deshalb hat sie zum Beispiel verschiedene Förder-Programme. Das bedeutet: Die Aktion Mensch gibt Geld für gute Ideen und Projekte. Damit Menschen mit Behinderung überall dabei sein können. Und die Aktion Mensch macht viel Aufklärungs-Arbeit. Damit die Menschen in unserer Gesellschaft verstehen: Diese Probleme haben Menschen mit Behinderung. Aufklärungs-Arbeit bedeutet: Die Aktion Mensch macht zum Beispiel: Info-Blätter und Info-Hefte. Mit den Förder-Programmen und der Aufklärungs-Arbeit will die Aktion Mensch zeigen: Das müssen wir alle tun, damit Inklusion gut wird. Denn Inklusion ist für alle Menschen wichtig. Inklusion bedeutet: Alle Menschen sollen überall dabei sein. Alle Menschen haben die gleichen Rechte. Alle Menschen können selbst bestimmen was sie wollen. Niemand wird ausgeschlossen. Im Jahr 2013 macht die Aktion Mensch viele Sachen zum Thema Selbst-Bestimmung von Menschen mit Behinderung. Zum Beispiel: Info-Hefte und Veranstaltungen. Am 5. Mai gibt es viele Veranstaltungen für Selbst-Bestimmung von Menschen mit Behinderung. Diese Veranstaltungen heißen: Ich bin entscheidend. Das bedeutet: Ich bestimme selbst. Ich weiß am besten, was gut für mich ist. Der 5. Mai ist der Europäische Protest-Tag zur Gleich-Stellung von Menschen mit Behinderung. Das bedeutet: Menschen mit Behinderung machen sich für ihre Rechte stark. In vielen Ländern von Europa 6 7

6 Selbst-bestimmt leben bedeutet: Jeder Mensch muss selbst entscheiden können. Jeder Mensch muss selbst Verantwortung für sein Leben übernehmen können. Jeder Mensch muss seinen Alltag selber regeln können. Dafür brauchen alle Menschen gute Wahl-Möglichkeiten Für die Aktion Mensch bedeutet Inklusion: Alle Menschen sollen gleich-berechtigt überall dabei sein können. Und sie sollen gleich-berechtigt überall mitmachen können. Dabei ist es egal: Welche Dinge ein Mensch besonders gut kann. Oder welche Dinge er nicht gut kann. Aus welchem Land er kommt Ob er aus einer reichen Familie kommt. Oder ob er aus einer armen Familie kommt. Oder wie alt ein Mensch ist. Deshalb ist Selbst-Bestimmung wichtig Menschen mit Behinderung werden oft bei vielen Dingen ausgeschlossen. Weil Menschen ohne Behinderung oft nur sehr wenig über das Leben von Menschen mit Behinderung wissen. Oder weil sie falsche Dinge denken. Sie denken zum Beispiel: Blinde Menschen wollen nicht verreisen. Weil sie nichts sehen können. Menschen mit Lern-Schwierigkeiten finden Politik nicht spannend. Weil sie nicht verstehen, was Politiker sagen. Gehörlose Menschen wollen nicht in Musik-Konzerte gehen. Weil sie die Musik nicht hören können. Wenn eine Person eine Behinderung hat, bedeutet das aber nicht: Dass sie nicht überall dabei sein will. Dass sie nicht überall mitmachen will. Dass die Person nicht selber über ihr Leben bestimmen kann. Menschen mit Behinderung haben oft viele Unterstützer und Helfer. Alle diese Menschen bestimmen über das Leben von Menschen mit Behinderung. Zum Beispiel: die Eltern, die Betreuer, die Pfleger und die Sach-Bearbeiter auf dem Amt. Weil sie denken: Sie wissen am besten was für die Person mit Behinderung gut ist. Sie bestimmen zum Beispiel: Dass ein Kind mit Behinderung in eine Förder-Schule gehen soll. Weil es da viel Unterstützung bekommen kann. Eine Förder-Schule ist eine besondere Schule für Kinder mit Behinderung. 8 9

7 Die Arbeits-Kollegen bestimmen: Der Mitarbeiter mit Behinderung soll bei der Arbeit nur die leichten Aufgaben machen. Weil sie denken: Die anderen Aufgaben sind zu schwer. Menschen mit Behinderung wollen nicht, dass andere Personen für sie bestimmen. Sie wissen selbst am besten was sie können. Menschen mit Behinderung müssen gefragt werden. Sie müssen selbst über ihr Leben bestimmen können. Damit sie Verantwortung für ihr Leben übernehmen können. Damit sie viele Dinge aus-probieren können. Damit sie Sachen machen können, die ihnen Spaß machen. Damit sie zeigen können, welche Talente sie haben. Talente bedeutet: Eine Person kann etwas besonders gut. Das steht in der Duisburger Erklärung: Wir wollen Verantwortung für unser Leben übernehmen. Wir wollen uns um schwächere Menschen kümmern. Alle haben das Recht, am Leben der Gemeinschaft teilzunehmen. Wir möchten die Wahl haben, in welche Schule wir gehen. Wir möchten die Wahl haben, wo und wie wir wohnen. Wir möchten so viel Geld verdienen, wie man zum Leben braucht. Wir wollen überall dabei sein! Im Sport, in Kneipen, im Urlaub. Wir möchten über Freundschaft und Partnerschaft selbst entscheiden. Alle diese Forderungen stehen auch in dem UN-Vertrag über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Das bedeutet: Selbst-Bestimmung ist jetzt ein Menschen-Recht. Manchmal muss man lernen, über das eigene Leben zu bestimmen Im Jahr 1994 hat der Verein Lebenshilfe eine große Veranstaltung in Duisburg gemacht. Der Verein macht sich für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten stark. Bei dieser Veranstaltung haben viele Menschen mit Lern-Schwierigkeiten mitgemacht. Es wurden viele wichtige Forderungen aufgeschrieben. Auf der Veranstaltung wurde die Duisburger Erklärung geschrieben. Über das eigene Leben bestimmen. Verantwortung übernehmen. Den Alltag selbst regeln. Das alles ist für viele Menschen mit Behinderung oft nicht einfach. Weil sie nicht wissen: Welche Bedürfnisse habe ich. Welche Wünsche habe ich. Dass alles wissen Menschen mit Behinderung oft nicht. Weil sie noch nie danach gefragt wurden

8 Oder sie wissen nicht: Was sie besonders gut können. Oder was ihnen Spaß macht. Weil sie noch nie verschiedene Sachen ausprobieren konnten. Das bedeutet: Menschen mit Behinderung müssen oft noch lernen: Dass sie selbst über ihr Leben bestimmen können. Dafür können sie gute Unterstützung bekommen. Zum Beispiel von Fach-Leuten: Die viel über Selbst-Bestimmung wissen. Die viel über das Leben von Menschen mit Behinderung wissen. Und die viel über Unterstützungs-Möglichkeiten wissen. Damit Menschen mit Behinderung selbst-bestimmt leben können. Hilfen auf dem Weg in ein selbst-bestimmtes Leben Gute Unterstützung und Hilfen gibt es zum Beispiel: Im Kompetenz-Zentrum Selbst-bestimmt Leben in Köln. Im Kompetenz-Zentrum Selbst-bestimmt Leben in Köln arbeiten viele Fach-Kräfte mit Behinderung. Sie wissen viel über das Leben von Menschen mit Behinderung. Weil sie selbst eine Behinderung haben. Deshalb können sie andere Menschen mit Behinderung gut beraten. Und sie können sie gut unterstützen. Die Fach-Kräfte beraten zum Beispiel dazu: Diese Rechte haben Menschen mit Behinderung. Diese Unterstützung können sie bekommen. Diese Hilfen können sie bekommen. Damit sie selbst-bestimmt leben können. In Kassel gibt es den Verein bifos. Bifos ist die Abkürzung für: Bildungs- und Forschungs-Institut zum selbst-bestimmten Leben Behinderter. Der Verein macht eine Weiter-Bildung zum Thema: Selbst-Bestimmung. Die Weiter-Bildung heißt: Inklusiv Leben lernen. Die Aktion Mensch hat dafür Geld gegeben. Kompetenz bedeutet: Etwas besonders gut können. Oder über eine Sache besonders viel wissen. Ein Zentrum ist ein Haus, in dem viele Fach-Kräfte zusammen arbeiten. In der Weiter-Bildung können Menschen mit Behinderung lernen: Was Inklusion bedeutet. Diese Rechte haben Menschen mit Behinderung. Diese verschiedenen Wohn-Möglichkeiten gibt es. Für diese Sachen können Menschen mit Behinderung Assistenz bekommen. Das ist das Persönliche Geld. Dafür können Menschen mit Behinderung das Persönliche Geld bekommen

9 Persönliches Geld ist für die Unterstützung, die Menschen mit Behinderung brauchen. Damit sie selbst-bestimmt leben können. In schwerer Sprache heißt das Persönliche Geld: Persönliches Budget In der Weiter-Bildung vom Verein bifos können Menschen mit Behinderung viele Sachen üben. Zum Beispiel: Sie sollen sagen, wie sie sich ihr Leben vorstellen. Und was für Bedürfnisse und Wünsche sie haben. Sie sollen bestimmen, wie sie leben wollen. Das bedeutet: Sie sollen selbst Entscheidungen treffen. Sie sollen die Entscheidungen durch-setzen. Das bedeutet: Sie sollen mit anderen Menschen darüber reden. Und anderen Menschen sagen: Diese Entscheidung ist wichtig für mich. Menschen mit Behinderung sind Experten in eigener Sache Menschen mit Behinderung wissen selbst am besten, was gut für sie ist. Genauso wie alle anderen Menschen auch. Deshalb müssen zum Beispiel Eltern und Betreuer lernen: Menschen mit Behinderung können selber Entscheidungen treffen. Sie wollen nicht, dass andere Menschen über ihr Leben bestimmen. Eltern und Betreuer müssen eine andere Rolle im Leben von Menschen mit Behinderung übernehmen. Das bedeutet: Eltern und Betreuer müssen Menschen mit Behinderung ernst nehmen. Und sie müssen Menschen mit Behinderung dabei unterstützen: Selbst zu bestimmen, wie sie leben wollen. Aus Betreuung und Förderung muss gute Unterstützung und Assistenz werden. Unterstützung im Alltag durch: Persönliche Assistenz Viele Menschen mit Behinderung brauchen Unterstützung oder Hilfe. Damit sie ihren Alltag selbst regeln können. Diese Hilfen bekommen Menschen mit Behinderung aber oft nur von Einrichtungen oder von Pflege-Diensten. Einrichtungen sind zum Beispiel: Werkstätten für Menschen mit Behinderung Oder Wohn-Heime Bei den Einrichtungen oder Pflege-Diensten können Menschen mit Behinderung oft nicht mit-bestimmen. Sie können nicht bestimmen: Wer die Pflege macht. Wann sie Unterstützung bekommen. Welche Unterstützung sie bekommen. Das bedeutet: Menschen mit Behinderung können ihren Alltag nicht selbst-bestimmt regeln

10 Persönliche Assistenz Persönliche Assistenz bedeutet für Menschen mit Behinderung: Sie können so leben, wie sie es wollen. Wenn sie etwas nicht alleine machen können, helfen ihnen Assistenten bei vielen Sachen im Alltag. Dabei bestimmen die Menschen mit Behinderung selbst: Wann sie Unterstützung brauchen. Welche Unterstützung sie brauchen. Und wer die Unterstützung machen soll. Das bedeutet. Die Person mit Behinderung ist der Chef. Menschen mit Behinderung können für viele verschiedene Sachen Assistenz bekommen. Zum Beispiel: Beim Wohnen und in der Freizeit, in der Schule und am Arbeits-Platz, bei der Kinder-Betreuung. Und sie können selbst wählen, wer die Assistenz machen soll. Manche Menschen mit Behinderung stellen die Assistenten selbst ein. Sie machen die Bewerbungs-Gespräche. Sie machen einen Arbeits-Plan. Sie sprechen mit den Assistenten: Welche Unterstützung sie brauchen. Wie die Unterstützung sein muss. Bei was sie Unterstützung brauchen. Und bezahlen den Lohn. In schwerer Sprache heißt das: Sie regeln ihre Unterstützung mit dem Arbeit-Geber-Modell. Das Arbeit-Geber-Modell macht sehr viel Arbeit. Und die Person mit Behinderung muss viele Sachen wissen. Deshalb gibt es Vereine, die diese Arbeit machen. Zum Beispiel in Bremen und in Hamburg. Die kennen sich gut mit dem Arbeit-Geber-Modell aus. Persönliches Geld Seit Januar 2008 haben Menschen mit Behinderung ein Recht auf das Persönliche Geld. Das ist eine neue Art von Hilfe für Menschen mit Behinderung. Das Persönliche Geld bezahlt das Amt. Dafür muss die Person mit Behinderung einen Antrag schreiben. Das Persönliche Geld können alle Menschen mit Behinderung bekommen. Egal wie viel Unterstützung sie brauchen. Egal, wie alt sie sind. Mit dem Persönlichen Geld können Menschen mit Behinderung ihre Unterstützung bezahlen. Das Persönliche Geld soll dabei helfen: Menschen mit Behinderung sollen selbst über ihr Leben bestimmen können. Sie sollen überall dabei sein. Und sie sollen überall mitmachen können

11 Selbst bestimmen, wo ich arbeiten will Viele Menschen mit Behinderung arbeiten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Oft haben sie sich das nicht selbst ausgesucht. Sondern andere Menschen haben bestimmt: Dass sie in einer Werkstatt arbeiten sollen. Menschen mit Behinderung haben aber das Recht selbst zu bestimmen: Welchen Beruf sie machen wollen. Wo sie arbeiten wollen. Und sie müssen genug Geld für ihre Arbeit bekommen. Damit sie gut davon leben können. Das steht in dem UN-Vertrag über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Es muss mehr barriere-freie Arbeits-Plätze auf dem 1. Arbeits-markt geben. Damit Menschen mit Behinderung überall arbeiten können. Zum Beispiel: Im Super-Markt oder im Kranken-Haus. Alles muss so gemacht werden, dass Menschen mit Behinderung alles gut benutzen können. Zum Beispiel: Gebäude müssen Rampen haben. Damit Menschen im Rollstuhl rein kommen können. Für Menschen mit Behinderung muss es besondere Tische und Stühle geben. Wenn sie die brauchen. Damit Menschen mit Behinderung überall gut arbeiten können gibt es viele Verträge mit den Arbeit-Gebern. Diese Verträge nennt man in schwerer Sprache: Integrations-Vereinbarungen In den Verträgen steht zum Beispiel: So muss der Arbeits-Platz sein. So muss die Arbeit geregelt sein. So sind die Arbeits-Zeiten. Menschen mit Behinderung können das Persönliche Geld bekommen. Manche Menschen mit Behinderung brauchen Unterstützung am Arbeits-Platz. Damit sie ihre Arbeit gut machen können. Zum Beispiel: Blinde Menschen brauchen Assistenten, die ihnen Texte vorlesen. Oder gehörlose Menschen brauchen Gebärden-Sprach-Übersetzer. Damit sie mit anderen Menschen sprechen können. Für die Unterstützung am Arbeits-Platz können Menschen mit Behinderung das Persönliche Geld bekommen. Wenn Menschen mit Behinderung eine Schulung machen wollen. Damit sie einen Arbeits-Platz auf dem 1. Arbeits-Markt bekommen. Oder wenn sie einen Beruf lernen wollen. Und dafür viel Hilfe und Unterstützung brauchen. Dann können sie das Persönliche Geld bekommen

12 Die Geschichte von Juewen Zhang und dem Persönlichen Geld Juewen Zhang ist 17 Jahre alt. Er hat eine Behinderung. Juewen ist Autist. Das bedeutet: Juewen kann manche Sachen nicht so gut verstehen. Manchmal versteht er auch die Menschen nicht. Dann lebt er in seiner eigenen Welt. Aber manche Sachen kann Juewen besonders gut. Zum Beispiel kann er besonders gut malen und zeichnen. Seit Juewen 15 Jahre alt ist geht er regel-mäßig in eine Kunst-Werkstatt. Dort arbeiten viele Künstler mit Behinderung. Dabei werden sie von Lehrern und Studenten von der Kunst-Hoch-Schule unterstützt. In einer Kunst-Hoch-Schule kann man zum Beispiel lernen: Wie man Bilder malt. Oder wie man tolle Fotos macht. Als Juewen mit seiner Schule fertig war, hat er gesagt: Ich will nicht in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten. Ich möchte eine Ausbildung in der Kunst-Werkstatt machen. Ich möchte Künstler werden. Seine Eltern haben einen Antrag geschrieben. Damit Juewen das Persönliche Geld bekommt. Und damit seine Ausbildung bezahlen kann. Jetzt macht Juewen eine Ausbildung in der Kunst-Werkstatt. Wohnen wie ich will Für alle Menschen ist Wohnen wichtig. Denn alle Menschen wollen gut leben können. Und alle wollen einen Ort haben, an dem sie sich wohl fühlen. Alle Menschen brauchen andere Menschen: Freunde, Bekannte oder Nachbarn. Man kann sich im Haus oder im Garten treffen. Kann in der Freizeit viele Sachen zusammen machen. Und den Nachbarn um Hilfe bitten. Diese Sachen sind für alle Menschen wichtig. Damit es allen Menschen gut geht. Im UN-Vertrag über die Rechte von Menschen mit Behinderung steht: Menschen mit Behinderung können selbst bestimmen, wie sie leben wollen. Sie müssen wählen können: Wo sie wohnen wollen. Wie sie wohnen wollen. Ob sie mit jemandem zusammen wohnen wollen. Ob sie alleine wohnen wollen. Niemand darf bestimmen, dass Menschen mit Behinderung: In einem Wohn-Heim leben müssen. Oder in einer Wohn-Gruppe wohnen müssen. Menschen mit Behinderung haben das Recht da zu leben, wo andere Menschen auch leben

13 Viele verschiedene Wohn-Angebote für Menschen mit Behinderung Früher waren viele Wohn-Heime für Menschen mit Behinderung weit weg von der Stadt. Heute gibt es immer mehr neue Wohn-Angebote: Mitten in der Stadt oder im Dorf. Zum Beispiel: Wohn-Gemeinschaften mit Assistenz Wohnungen für Paare in einem Mehr-Generationen-Haus Da wohnen junge und alte Menschen zusammen. inklusive Wohn-Gemeinschaften Da wohnen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. oder Menschen mit Behinderung wohnen in einer eigenen Wohnung Viele Menschen mit Behinderung brauchen gute Unterstützung. Damit sie bei diesen Wohn-Angeboten mitmachen können. Dafür können sie das Persönliche Geld bekommen. Mit dem Persönlichen Geld können sie die Unterstützung bezahlen. Damit Menschen mit Behinderung selbst-bestimmt leben können, brauchen sie noch viele andere Angebote. Zum Beispiel. Barriere-freie Läden zum Einkaufen. Ärzte, die nicht so weit weg sind. Und barriere-freie Busse und Bahnen. Nicht alle Menschen mit Behinderung dürfen selbst-bestimmt Leben Manchmal kostet das selbst-bestimmte Leben von Menschen mit Behinderung sehr viel Geld. Zum Beispiel für Menschen mit einer sehr schweren Behinderung. Weil sie oft sehr viel Unterstützung und Hilfe brauchen. Dann sagt das Amt: So viel Persönliches Geld können wir nicht bezahlen. Der Mensch mit Behinderung muss in einem Wohn-Heim leben. Das kostet nicht so viel Geld. Im Wohn-Heim bestimmen die Betreuer und Pfleger über das Leben von Menschen mit Behinderung. Sie sagen zum Beispiel: Wann die Menschen mit Behinderung morgens aufstehen müssen. Wann sie auf die Toilette gehen können. Wann es etwas zu essen gibt. Wann die Menschen mit Behinderung abends ins Bett gehen müssen. Und wann sie Freunde besuchen dürfen. Das alles bedeutet: Menschen im Wohn-Heim können nicht selbst über ihr Leben bestimmen. Sie müssen die Sachen machen, die andere Menschen für sie bestimmen

14 Das Leben in einer Wohn-Gemeinschaft mit Assistenz In der Stadt Oldenburg gibt es eine Gruppe. Die Gruppe heißt SELAM-Lebenshilfe Das ist die Abkürzung für: SELbst-bestimmtes Leben und AMbulantes Wohnen. Die Gruppe SELAM unterstützt Menschen mit Behinderung. Damit sie selbst-bestimm leben können. Sie regelt zum Beispiel die Assistenz in Wohn-Gemeinschaften für Menschen mit Behinderung. In Oldenburg gibt es 14 Wohn-Gemeinschaften, die von SELAM unterstützt werden. In manchen Wohnungen leben 3 oder 4 Bewohner. In manchen Wohnungen leben Paare zusammen. Die Menschen in den Wohn-Gemeinschaften werden bei vielen verschiedenen Sachen unterstützt. Zum Beispiel: Im Haushalt, beim Einkaufen oder in der Freizeit. Die Unterstützung machen Assistenten. Sie kommen in die Wohn-Gemeinschaften. Manchmal nur 1 oder 2 Mal in der Woche, manchmal jeden Tag und manchmal sind sie auch Tag und Nacht da. Zum Beispiel wenn eine Person mit Behinderung bei sehr vielen Sachen Unterstützung braucht. Oder wenn eine Person krank ist. Dann können die Assistenten in der Wohn-Gemeinschaft schlafen. In den Wohn-Gemeinschaften leben oft Menschen mit Behinderung, die viele Sachen alleine machen können. Manchmal brauchen sie nur bei kleinen Dingen Unterstützung. Zum Beispiel wenn sie den Einkauf-Zettel schreiben. Dann hilft der Assistent Damit sie nichts vergessen. In allen Wohn-Gemeinschaften hängt ein Wochen-Plan. Auf dem sind viele Bilder zu sehen. Die Bilder zeigen zum Beispiel: Wann der Assistent kommt. Welcher Assistent kommt. Und was an dem Tag gemacht werden soll. Duschen, putzen, Besuch bei den Eltern oder vielleicht ein Disco-Abend. Die Assistenten helfen auch: Wenn Bewohner von der Wohn-Gemeinschaft einen Ausflug machen wollen. Oder in ein Cafe gehen wollen. Die Assistenten unterstützen die Menschen mit Behinderung bei vielen verschieden Sachen. Damit sie selbst über ihr Leben bestimmen können. Und damit sie so leben können, wie alle anderen Menschen auch

15 Menschen mit Behinderung müssen Politik machen können Seit dem Jahr 1948 gibt es ein wichtiges Papier über die Rechte von allen Menschen auf dieser Welt. Dieses Papier heißt in schwerer Sprache: Allgemeine Erklärung der Menschen-Rechte. In der Erklärung steht zum Beispiel: Alle Menschen haben die gleichen Rechte. Alle Menschen haben das Recht: Am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen. Das bedeutet: Alle Menschen dürfen überall dabei sein. Alle Menschen dürfen überall mitmachen. Seit dem Jahr 2006 gibt es den UN-Vertrag über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Der Vertrag soll dabei helfen: Dass die Menschen-Rechte für Menschen mit Behinderung erfüllt werden. Denn Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte, wie Menschen ohne Behinderung. Das steht schon auf dem wichtigen Papier aus dem Jahr Diese Sachen stehen im UN-Vertrag über die Rechte von Menschen mit Behinderung Menschen mit Behinderung müssen bei allen Kultur-Angeboten mitmachen können. Sie müssen überall hingehen können: Ins Theater und ins Kino, ins Museum oder in die Bücherei. Sie müssen sich wichtige Orte ansehen können. Zum Beispiel alte Kirchen oder Häuser von berühmten Menschen. Menschen mit Behinderung müssen selber Kunst machen können. Zum Beispiel: Bilder malen oder Theater spielen. Sie müssen bei vielen Sport-Angeboten mitmachen können. Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf Meinungs-Freiheit Das bedeutet: Menschen mit Behinderung dürfen ihre Meinung sagen. Deshalb brauchen sie viele wichtige Informationen, die sie lesen und verstehen können. Egal, was für eine Behinderung sie haben. Die Informationen müssen ganz verschieden sein. Für blinde Menschen und Menschen mit Seh-Behinderung muss es Informationen in Blinden-Schrift geben. Blinden-Schrift kann man mit den Fingern ertasten. Für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten muss es Informationen in Leichter Sprache geben. Für gehörlose Menschen muss es Informationen in Gebärden-Sprache geben. Gebärden-Sprache spricht man mit Armen und Händen

16 Menschen mit Behinderung können bei der Politik mitmachen. Sie haben das Recht zu wählen: Welcher Politiker in Deutschland etwas bestimmen darf. Sie können selbst bestimmen: Wen sie wählen wollen. Menschen mit Behinderung können selber Politik machen. Sie können in einer Partei mitmachen. Und sie können selbst gewählt werden. Menschen mit Behinderung können auch in anderen Gruppen mitmachen. Und sie können selbst eine Gruppe gründen. Zum Beispiel eine Gruppe, die sich für andere Menschen stark macht. Gesundheits-Sachen Der Betreuer hilft bei Gesprächen mit dem Arzt. Er regelt alle Sachen mit der Kranken-Kasse. Und hilft der Person mit Behinderung im Kranken-Haus. Wohnung-Sachen Der Betreuer kümmert sich um den Miet-Vertrag. Und passt auf, dass die Miete und der Strom bezahlt werden. Post-Sachen Der Betreuer darf die Post öffnen. Er darf Briefe vom Amt lesen. Und er darf die Briefe beantworten. Manche Menschen mit Behinderung dürfen bei einer Wahl nicht mitmachen. Bei manchen Menschen mit Behinderung bestimmt der gesetzliche Betreuer über alle diese Sachen. Manche Menschen mit Behinderung haben einen gesetzlichen Betreuer. Gesetzlicher Betreuer bedeutet: Ein Gericht hat gesagt: Die Person mit Behinderung braucht einen Betreuer. Der über viele Sachen in ihrem Leben bestimmt. Zum Beispiel über: Geld-Sachen Der Betreuer hilft dabei, dass die Person mit Behinderung ihr Geld gut einteilt. Er passt auf, dass die Miete bezahlt wird Und regelt wichtige Dinge bei der Bank. Dann dürfen die Menschen mit Behinderung nicht wählen: Welcher Politiker in Deutschland etwas bestimmen darf. Und sie dürfen selber auch nicht gewählt werden. Dafür gibt es Gesetze. Das sind das Bundes-Wahl-Gesetz und das Europa-Wahl-Gesetz. Das Deutsche Institut für Menschen-Rechte in Berlin sagt: Dieses Gesetz muss weg. Alle Menschen mit Behinderung müssen wählen können. Das ist ein Menschen-Recht. Ein Institut für Menschen-Rechte arbeitet für die Rechte von Menschen im eigenen Land

17 Daniel Themann macht Politik Daniel Themann ist 40 Jahre alt. Er ist Mensch mit Lern-Schwierigkeiten. Er hat das Down Syndrom Das wird so ausgesprochen: Daun sündrom. Daniel arbeitet in einer Tischlerei. In seiner Freizeit macht er sich dafür stark: Dass junge Menschen einen Arbeits-Platz bekommen. Vor ein paar Jahren war Daniel in Berlin. Dort hat er den Bundes-Tag besucht. Der Bundes-Tag arbeitet im Reichs-Tags-Gebäude von Berlin. Das ist ein sehr altes Haus. Bei seinem Besuch hat sich Daniel lange mit einem Politiker unterhalten. Der Politiker war aus der gleichen Stadt wie Daniel. Nach dem Besuch in Berlin ist Daniel Mitglied bei der SPD geworden. Die SPD ist eine große politische Partei in Deutschland. SPD ist die Abkürzung für: Sozial-Demokratische Partei Deutschland. Seine Eltern waren etwas überrascht. Aber sie wissen: Daniel findet Politik sehr spannend. Er macht bei jeder Wahl mit, seit er 18 Jahre alt ist. Jetzt macht Daniel in seiner Heimat-Stadt Politik. Er arbeitet im Orts-Beirat mit. Das ist eine politische Gruppe. Sie macht sich für verschiedene Sachen stark. Daniel geht zu jeder Versammlung vom Orts-Beirat. Er hört genau zu, was die anderen sagen Und manchmal sagt er auch seine Meinung zu verschiedenen Sachen. Daniel war Wahlmann bei der Bundes-Präsidenten Wahl Das bedeutet: Er durfte den Bundes-Präsidenten wählen. Der Bundes-Präsident von Deutschland ist Joachim Gauck Im März 2012 wurden Wahl-Männer für die Bundes-Präsidenten-Wahl gesucht. Der Vater von Daniel hat gesagt: Bei der Wahl müssen auch Menschen mit Behinderung mitmachen. Er hat Daniel vorgeschlagen. Daniel und viele andere Menschen haben gewählt. Joachim Gauck ist der neue Bundes-Präsident geworden. Daniel hat Joachim Gauck auch gewählt. Weil er für Gerechtigkeit und Freiheit ist. Es gibt viele Regeln für die Rechte von Menschen mit Behinderung Damit Menschen mit Behinderung selbst über ihr Leben bestimmen können. Diese Regeln kann man in vielen Gesetz-Büchern und Verträgen lesen

18 Zum Beispiel: Im UN-Vertrag über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Deutschland hat diesen Vertrag im Jahr 2009 unterschrieben. Das bedeutet: Deutschland muss sich an den Vertrag halten Im Allgemeinen Gleich-Behandlungs-Gesetz Die Abkürzung dafür ist: AGG Die Regeln vom AGG sind seit dem Jahr 2006 gültig. Im AGG steht zum Beispiel: Alle Menschen müssen gleich behandelt werden. Im Sozial-Gesetz-Buch 9 Die Abkürzung dafür ist: SGB 9 Im SGB 9 stehen viele Regeln, damit Menschen mit Behinderung selbst-bestimmt leben können. Und welche Hilfen sie dafür bekommen können. Die Regeln vom SGB 9 sind seit dem Jahr 2001 gültig. Die Behinderten-Vereine sagen: Viele Regeln für Menschen mit Behinderung stehen nur auf dem Papier. Es gibt noch sehr viele Hindernisse. Bis Menschen mit Behinderung selbst bestimmen können, wie sie leben wollen. Menschen mit Behinderung müssen viele Anträge schreiben. Und sie müssen mit vielen Menschen auf dem Amt sprechen. Damit sie Hilfe und Unterstützung bekommen. Zum Beispiel beim Persönlichen Geld gibt es viele Stellen, die zusammen-arbeiten müssen. Das ist oft sehr schwierig. Und die Menschen mit Behinderung müssen oft lange warten, bis sie das Persönliche Geld bekommen. Die Rechte von Menschen mit Behinderung werden oft nicht erfüllt. Weil es zu viel Geld kostet. Zum Beispiel: Eine Person mit Behinderung möchte in der eigenen Wohnung leben. Dafür braucht sie viel Unterstützung. Das kostet sehr viel Geld. Dann kann das Amt sagen: So viel Geld können wir nicht bezahlen. Die Person mit Behinderung muss in einem Wohn-Heim leben. Oder sie muss in einem Pflege-Heim leben. Alle Menschen, die arbeiten bezahlen Geld in eine Pflege-Versicherung. Damit alle Menschen gute Pflege bekommen können: Wenn sie alt sind, wenn sie eine Behinderung bekommen oder wenn sie eine Behinderung haben. Diese Pflege-Versicherung bezahlt Geld für die Pflege: In der eigenen Wohnung, im Wohn-Heim oder im Pflege-Heim. Für die Pflege im Heim gibt sie aber mehr Geld, als für die Pflege in der eigenen Wohnung

19 Die Aktion Mensch macht sich für Selbst-Bestimmung stark Menschen mit und ohne Behinderung müssen viele Sachen zusammen machen. Damit Menschen ohne Behinderung verstehen: Alle Menschen haben den gleichen Wunsch. Sie wollen selbst über ihr Leben bestimmen. Deshalb dürfen die Rechte von Menschen mit Behinderung nicht nur auf dem Papier stehen. Sie müssen erfüllt werden. Damit Menschen mit Behinderung selbst bestimmen können: So soll mein Leben sein. Mit den Förder-Programmen und der Aufklärungs-Arbeit macht sich die Aktion Mensch für Inklusion stark. Die Aktion Mensch fordert: Deutschland muss sich an den UN-Vertrag halten. Die Rechte von Menschen mit Behinderung müssen erfüllt werden. Und die Aktion Mensch macht Info-Hefte und Plakate dazu: Für Menschen mit Behinderung darf es keine Hindernisse mehr geben. Die Aktion Mensch macht viel für Menschen mit Behinderung Seit dem Jahr 1964 macht die Aktion Mensch viele Sachen für Menschen mit Behinderung. Und seit dem Jahr 2000 macht die Aktion Mensch auch viele Sachen für Kinder und junge Menschen. Denn die Aktion Mensch will: Alle Menschen sollen in unserer Gesellschaft gut leben können. Die Aktion Mensch ist die größte Förder-Gruppe in Deutschland. In schwerer Sprache heißt das: Die Aktion Mensch ist die größte Förder-Organisation. Sie unterstützt jeden Monat viele verschiedene Projekte für: Menschen mit Behinderung und Kinder und junge Menschen. Dafür braucht die Aktion Mensch sehr viel Geld. Deshalb macht sie eine große Lotterie. Das bedeutet: Alle Menschen können bei der Aktion Mensch Lose kaufen. Damit können die Menschen Geld oder Häuser gewinnen. Für diese Lose bezahlen sie Geld. Und damit unterstützt die Aktion Mensch viele verschiedene Projekte. Menschen mit Behinderung müssen überall arbeiten können. Alle Menschen müssen selbst über ihr Leben bestimmen können. Menschen mit und ohne Behinderung müssen zusammen in eine Schule gehen können

20 Noch mehr Informationen Diese Internet-Seiten sind oft nicht in Leichter Sprache! Barriere-freies Internet So können Sie barriere-freie Internet-Seiten machen. Hier können Sie Informationen dazu lesen: Familien-Ratgeber von der Aktion Mensch In dem Familien-Ratgeber von der Aktion Mensch können Sie viel zum Thema Freizeit und Arbeit lesen. Und Sie können viele Adressen bekommen von: Einrichtungen, Hilfs-Diensten und Pflege-Diensten in Ihrer Stadt. Hefte und Informationen für Lehrer und Schüler Über Inklusion: Schule für alle gestalten gibt es viele Informationen auf der Internet-Seite: Da können sich Lehrer und Schüler auch Hefte bestellen. Das Förder-Programm von der Aktion Mensch Auf der Internet-Seite: können Sie viele Informationen über die Förder-Programme Inklusion und Miteinander gestalten lesen. Netzwerk Leichte Sprache Informationen über das Netzwerk Leichte Sprache können Sie hier lesen: Dach-Verband der Selbst-Hilfe-Gruppen Auf der Internet-Seite: können Sie zum Beispiel Informationen über Selbst-Hilfe-Förderung lesen. Selbst-Hilfe bedeutet: Menschen mit Behinderung machen sich selbst für ihre Rechte stark. Informationen für Menschen mit Behinderung im Arbeits-Leben Auf der Internet-Seite: können Arbeit-Nehmer und Arbeit-Geber viele Informationen bekommen. Zum Beispiel zum Thema: Schwer-Behinderung. Interessen-Vertretung Selbst-Bestimmt Leben Deutschland e.v. Das ist ein Verein von und für Menschen mit Behinderung. In den Verein sind viele Selbst-Hilfe-Vereine von Menschen mit Behinderung. Und die Zentren für das selbst-bestimmte Leben behinderter Menschen in ganz Deutschland. Hier können Sie viele Informationen lesen: bifos e.v. Auf der Internet-Seite: können Sie viele Informationen zum Thema: Selbst-bestimmtes Leben lesen. Assistenz Viele Informationen über das Thema: Assistenz können auf der Internet-Seite: lesen. Bundes-Verband Forum selbst-bestimmter Assistenz behinderter Menschen e.v. Viele Informationen über Persönliche Assistenz und das Persönliche Geld können Sie hier lesen:

21 Mobile Selbst-bestimmtes Leben Behinderter e.v. Informationen in Leichter Sprache über Persönliche Assistenz können sie auf der Internet-Seite: Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales Hier können Sie Informationen in Leichter Sprache zum Persönlichen Geld lesen: a722-pers-budget-einfachesprache.pdf? blob=publicationfile Mensch zuerst Netzwerk People First Deutschland e.v. Das ist ein Verein von und für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten. Auf der Internet-Seite: können Sie viele Informationen in Leichter Sprache lesen. Zum Beispiel hier: über das Persönliche Geld. Behinderten-Gleich-Stellungs-Gesetz Die Abkürzung dafür ist: BGG Auf der Internet-Seite: können Sie Informationen zum BGG lesen. Aktion Mensch: Noch mehr Informationen in Leichter Sprache zum UN-Vertrag können Sie in der Broschüre: Ein großer Schritt für die Rechte von Menschen mit Behinderung Gleiche Rechte für alle Menschen Susanne Göbel: So möchte ich wohnen! Wie ich selbst bestimmen kann, dass ich mich in meinen vier Wänden wohlfühle; Lebenshilfe Verlag Marburg; 2012 Bundesvereinigung Lebenshilfe: Ich weiß doch selbst, was ich will. Tagungsbericht von der Tagung in Duisburg 1994 Noch mehr Informationen über das Thema Assistenz können Sie hier lesen: UN-Vertrag über die Rechte von Menschen mit Behinderung Mehr Informationen über den UN-Vertrag in Leichter Sprache können Sie hier lesen:

22 Impressum Wer das Heft gemacht hat. Aktion Mensch e.v. Heinemannstraße Bonn Telefon: Fax: Projekt-Leitung: Carolina Bontà Wer den Text in schwerer Sprache geschrieben hat: Eva Keller Wer den Text in Leichter Sprache geschrieben hat: Büro für Leichte Sprache Leicht ist klar / Andrea Tischner Die Prüfung auf Leichte Sprache haben Menschen mit Lern-Schwierigkeiten aus der Kasseler Werkstatt gemacht. Die Bilder sind von: Reinhild Kassing Clip Arts Das Zeichen für Leichte Sprache ist von Inclusion Europe Stand Februar

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