Beispiele. Automatisierungsansätze. im Umfeld des Geschäftsgangs. Single Sign-On. Single Sign-On. Achim Oßwald

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1 Beispiele im Umfeld des Geschäftsgangs Single sign-on RFID Bestelldatenaustausch mit Buchhändlern (EDItEUR / ONIX) Achim Oßwald FH Köln Institut für Informationswissenschaft Wintersemester 2010/11 Stand: / 26 2/ 26 Single Sign-On Single Sign-On Single Sign-on befasst sich mit der Zugangskontrolle von mehreren, unabhängigen Software-Systemen. der Anwender muss sich über Single Sign-on nur einmal anmelden und erhält sofort Zugang zu allen Systemen. Dementsprechend steht Single Sign-out für das gleichzeitige Ausloggen aus diesen Systemen. (8.1.11) 3/ 26 4/ 26

2 Single Sign-On Ausgewählte Vorteile: Es wird ein einheitlicher Authentifizierungsmechanismus verwendet. Der Anwender muss sich nur ein Passwort und einen Login-Namen merken. Es kann ein komplexeres, sicheres Passwort gewählt werden. Die Kosten reduzieren sich, da Wartungsarbeiten einfacher durchzuführen sind. Zitiert nach: (8.1.11) Single Sign-On Ausgewählte Nachteile: Der Single Sign-on-Mechanismus kann zum Single Point of Failure werden. Die Anwender-Daten werden zentral gespeichert. (Datenschutz) Ein Identity-Provider kann speichern welche Dienste der Anwender wann benutzt hat. (Data Tracking) Zitiert nach: (8.1.11) 5/ 26 6/ 26 Lösungsansätze für Single Sign-On Benutzer loggt sich auf einem Portal ein und bekommt Zugriff auf alle eingebundenen Dienste. Benutzer speichert alle Logins auf einem Datenträger o. im Netzwerk. Ein lokales Programm loggt in separat bei jedem Dienst ein. Benutzer meldet sich auf einem der Dienste an und bekommt ein Ticket für den gesamten Kreis der Vertrauten Shibboleth International bekanntestes Anwendungsprogramm (open source) zur Realisierung des single sign-on. It allows sites to make informed authorization decisions for individual access of protected online resources in a privacy-preserving manner. (8.1.11) Demo im Rahmen einer PPT unter Derzeit Version im Umlauf Quelle Grafik: (8.1.11) 7/ 26 8/ 26

3 Shibboleth Shibboleth (sprachlich) was developed specifically to address the challenges of: multiple passwords required for multiple applications scaling the account management of multiple applications security issues associated with accessing third-party services privacy interoperability within and across organizational boundaries enabling institutions to choose their authentication technology enabling service providers to control access to their resources facilitating the rapid and effective integration of disparate third-party services (e.g. cloud computing applications), leveraging campus identity management and trust services (8.1.11) Ein Schibboleth ist eine sprachliche Besonderheit, durch die sich ein Sprecher einer sozialen Gruppe oder einer Region zuordnen lässt. Zu unterscheiden sind Schibboleths von Zungenbrechern, die für alle Sprecher schwer auszusprechen sind. Vielmehr handelt es sich bei Schibboleths um vermeintlich leicht auszusprechende Wörter, die jedoch die Herkunft des Sprechers erkennen lassen und somit zu einem sozialen Code werden. (8.1.11) 9/ / 26 Shibboleth Shibboleth Authentifizierung (Wer bist du?) Ein Benutzer will auf eine geschützte Ressource zugreifen. Der Anbieter nimmt die Anfrage entgegen und prüft, ob der Benutzer bereits authentifiziert ist. Wenn nicht, wird er zu einem Lokalisierungsdienst weitergeleitet. Der Lokalisierungsdienst bietet eine Auswahl von Einrichtungen an. Der Benutzer wählt seine Heimateinrichtung aus und wird zu dieser weitergeleitet. Die Heimateinrichtung prüft, ob der Benutzer bereits authentifiziert ist. Ist dies nicht der Fall, wird der Benutzer aufgefordert, dies zu tun (zum Beispiel mit Benutzerkennung und Passwort oder Chipkarte). Die Heimateinrichtung stellt einen "digitalen Ausweis" aus und leitet den Benutzer zum Anbieter zurück. Der Anbieter prüft den Inhalt des digitalen Ausweises. (8.1.11) Autorisierung (Was darfst du?) Benötigt der Anbieter weitere Informationen, um zu entscheiden, ob der Benutzer auf die gewünschte Ressource zugreifen darf (zum Beispiel die Fakultätszugehörigkeit bei einer Universität), so fragt er bei der Heimateinrichtung des Benutzers nach. Der Anbieter prüft über das eigene System, ob der Benutzer auf die Ressource zugreifen darf, und gestattet den Zugriff oder lehnt ihn ab. (8.1.11) 11 / / 26

4 RFID RFID RFID in Bibliotheken (knb) Glossar basisinformationen/glossar/ Anbieter von RFID-Lösungen für Bibliotheken -in-bibliotheken/marktbeobachtung/ Internationale Normung zu RFID: ISO TC46/SC4/WG11 RFID in libraries 13 / / 26 Funktionsweise RFID RFID Konvertierstation mit RFID-Drucker Lesepad Ausleihautomat Rückgabeautomat und Sortieranlage Sicherungsgate Intelligentes Buchregal CD-Dispenser und Weiteres Quelle: (8.1.11) nach: Piper: RFID neuester Stand der Technik. Aktuelle Entwicklungen und Trends, Reutlingen / / 26

5 RFID: Weitere Hinweise Literatur u. aktuelle Berichte aus dem Bibliotheksbereich literatur/ Beispiele für Anwendungen ON_ID=904a04d13df611f8f8d1190dcf231d70 Take_a_seat (video 1:54) EDItEUR / ONIX 17 / / 26 EDItEUR / ONIX: Bestelldatenaustausch Bibliothek - Buchhändler EDItEUR is the international group coordinating development of the standards infrastructure for electronic commerce in the book and serials sectors. EDItEUR provides its membership with research, standards and guidance in such diverse areas as: - EDI and other e-commerce standards for book and serial transactions - Bibliographic and product information - The standards infrastructure for digital publishing - Rights management and trading - Radio frequency identification tags Established in 1991, EDItEUR is a truly international organisation with 90 members from 17 countries, including Australia, Canada, Japan, South Africa, United States and most of the European countries. (8.1.11) ONIX (Online Information exchange) Datenformat zum Austausch von produktbezogenen und bibliografischen Daten im Verlagsbereich, Buchhandel und seinen Handelspartnern, also auch Bibliotheken XML-basiert ONIX for Books 3.0 Beispieldokument: ONIX 3.0_annotated_sample_1.pdf ONIX Books Code Lists, Issue 10, for Release 3.0, ONIX for Serials 19 / / 26

6 EDItEUR / ONIX The ONIX family includes standards for Books, Serials and Licensing Terms ( ). All ONIX standards are designed to support computerto-computer communication between parties involved in creating, distributing, licensing or otherwise making available intellectual property in published form, whether physical or digital. All are expressed in XML. z.b. für Smartphones, tablet PCs 21 / / 26 Unterschieden werden sollten Einschränkungen Zugriff auf und Nutzung von bibliothekarischen Webangeboten mittels internetfähiger Mobiltelefone etc. z.b. Herunterladen und Nutzung bibliothekarische Angebote auf dem internetfähigen Mobiltelefon etc. (betriebssystemspezifische Apps) Bildschirmdarstellung wesentlich kleiner Dateneingabe aufwändiger Aufwändige Bilder vermeiden wg. Datenvolumen Aufmerksamkeitsspanne geringer als bei sonstiger Webnutzung => leichte Verständlichkeit wichtig 23 / / 26

7 Anwendungsbereiche (2008/09) Keren Mills, "M-Libraries: Information Use on the Move," Arcadia Program, University of Cambridge zitiert nach: Aldrich, Alan: Universities and Libraries Move to the Mobile Web, in: EDUCAUSE Quarterly (EQ), Vol. 33, Nr. 2, 2010, 2 Quelle: ebd. S. 4/5 Figure 2. Resources and Services Most Useful to Access Using a Smartphone 25 / / 26

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