B. Stundentafel Sekundarschule Basel-Landschaft

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1 B. Stundentafel Sekundarschule BaselLandschaft 1 Entwurf der Steuergruppe Lehrplanarbeiten vom basierend auf dem Entwurf des Erziehungsrates vom 7. Februar 2001; gemäss ihrem Auftrag hat die Steuergruppe aufgrund von "Einsichten aus den Arbeiten am Stufenlehrplan" Änderungsvorschläge gemacht. Diese Änderungsvorschläge sind in der Stundentafel mittels Schattierung ausgewiesen. Folgende Änderungsvorschläge sind in der Vorlage enthalten: Darlegung zu den "Querschnittsbereichen" als Kooperationsfeld; Neubezeichnung der Teilbildungsbereiche Textiles Gestalten und Werken; Obligatorisches ergänzendes Angebot "Tastaturschreiben" in der 1. Klasse reduziert auf mindestens 1/2 Lektion (statt 1 Lektion); Aufnahme von "Informatik Plus" als obligatorisches, ergänzendes Angebot in der 3. Klasse (Nachfolgelösung für das bisherige Sekundarschulangebot "Mädchen werden Informatikerinnen"); Verzicht auf Bandbreite der Stundendotation in Deutsch und Mathematik Niveau A; Bildnerisches Gestalten und Musik als Promotionsfächer (nicht nur hälftig verrechnet wie bisher) entsprechend der Neugewichtung im MaturitätsAnerkennungsregelment als mögliche Schwerpunktfächer; Von den 2 Wochen Blockveranstaltungen in der 3. Klasse wird im Niveau E für die Berufs und Schulwahlvorbereitung eingesetzt. a) Kooperationsfelder Die Kooperationsfelder dienen der sozialen Integration der Schülerinnen und Schüler im Sinne der Leitideen und Richtziele der Sekundarschule; der Stärkung der schulischen Gemeinschaft und der Identifikation mit der Schule im Sinne eines "WirGefühls"; der gemeinsamen Nutzung der in den Kollegien vorhandenen Qualifikationen für die Bereitstellung eines hochwertigen Bildungsangebotes für die Schülerinnen und Schüler aller Niveaus. Niveauübergreifendes Lernen und Handeln der Schülerinnen und Schüler ist in folgenden Feldern möglich: 1. Individuum und Gemeinschaft Der Unterricht in Individuum und Gemeinschaft (mit Inhalten wie Gleichstellung der Geschlechter, Jugend und Gesellschaftsfragen, Interkulturelle Pädagogik, Grundfragen des Lebens, Berufswahlvorbereitung) wird niveauübergreifend geplant und abgestimmt. Die Durchführung erfolgt mit klassenübergreifenden Veranstaltungen und im Klassenverband. Die Klassenstunde wird in der Klasse durchgeführt. 2. Schulveranstaltungen Schulveranstaltungen wie Sporttage, Schulreisen, Exkursionen, Kulturanlässe, Schul und Sportlager oder Projektwochen können niveauübergreifend durchgeführt werden. Dazu gehören auch Schul und Klassenpartnerschaften in Verbindung mit Schülerinnen und Schüleraustausch. Für die Schulveranstaltungen werden weiterhin 1 bis 2 Wochen eingesetzt.

2 3. Übergreifende Kursbildung bei Fächern mit gleichem Anforderungsniveau In Teilbildungsbereichen (Fächern) wie Sport können bei gleicher Stundendotation und gleichen Anforderungen Kurse teilweise oder ganz niveauübergreifend geführt werden. Bei Unterschieden in den im Lehrplan auszuweisenden Treffpunkten wird der Unterricht niveaugetrennt durchgeführt. 4. Ergänzendes Angebot der Schule Das ergänzende Angebot der Schule steht grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern in gleicher Weise zur Verfügung. Einschränkungen gibt es für die Bereitstellung des Angebotes durch die Schulen gemäss Stundentafel bei der Nachhilfe für die Niveaus P und E. Es werden zwei Typen von Nachhilfen angeboten: Basiskurse dienen zum Niveauerhalt und zum Erreichen des Abschlusses A. "PlusKurse" unterstützen das Erreichen erweiterter Anforderungen bzw. den Wechsel in das anspruchsvollere Niveau E oder P. Die Lehrpersonen beraten die Schülerinnen und Schüler bei der des Angebotes. 5. Querschnittsthemen in Individuum und Gemeinschaft (Berufs und Schulwahlvorbereitung, Klassenstunde, Genderfragen, Gesundheitsförderung und Prävention, Interkulturelle Pädagogik und Lernmethodik) Informatik In den Teilbildungsbereichen von "Individuum und Gemeinschaft" sowie im Teilbildungsbereich Informatik sind im Lehrplan Bedeutung, Grobziele und Treffpunkte einerseits für die ausgewiesenen Zeitgefässe dargestellt. Andererseits handelt es sich um Querschnittsthemen, die ohne gesicherte Zeitgefässe im Sinne einer doppelten Zielsetzung fächerübergreifend unterrichtet werden. So erwerben sich Schülerinnen und Schüler zum Beispiel ihre lernmethodischen Kompetenzen immer auch im Fachunterricht anhand relevanter Lernaufgaben. Informatik wird in einem zweistufigen Modell unterrichtet. Die Erarbeitung der Grundlagen erfolgt im Grundkurs Informatik im 6. Schuljahr. Ab dem 7. Schuljahr steht für Informatik kein speziell ausgewiesenes Zeitgefäss zur Verfügung, sondern die Informations und Kommunikationstechnologien werden als Gegenstand und Medium im Unterricht integriert. Im Spannungsfeld zwischen den hohen Anforderungen der Querschnittsthemen, dem lokalen Bedarf und den begrenzten Möglichkeiten der Schule klärt die Schulleitung im Rahmen der Arbeit am Schulprogramm Umsetzungsformen und tiefe sowie die niveauübergreifende Kooperation. 2 b) Entwurf Stundentafel für die Sekundarschule Seiten 36

3 3 1. Klasse Niveau A Niveau E Niveau P A E P Promotionsbereich Sprache Promotion Deutsch x x x Französisch x x x M a t h e m a t i k Mathematik x x x Mensch und Umwelt Biologie x x x Informatik Grundkurs Gestalten und Musik Bildnerisches Gestalten x x x Textiles Gestalten x x Werken x x Musik x x x Sport Promotionsfreier Bereich Individuum und Gemeinschaft Klassenstunde lektionen Ergänzendes Angebot der einzelnen Schule Zusätzliche Bildungsangebote Tastaturschreiben 0 3 1/2 Nachhilfe 2) 0 3 Nachhilfe Basis lektionen 0 3 stundenzahl Höchststundenzahl Religionsunterricht Musikschule 0 1 9)

4 4 2. Klasse Niveau A Niveau E Niveau P A E P P r o m o t i o n s b e r e i c h pflicht pflicht pflicht Promotion S p r a c h e Deutsch x x x Französisch 2 3a) 4 4 x x x Englisch 2 3a) 3 3 x x x M a t h e m a t i k Mathematik x x x M e n s c h u n d U m w e l t Biologie x x x G e s t a l t e n u n d M u s i k Bildnerisches Gestalten x x Textiles Gestalten x x Werken x x Musik x x S p o r t ) P r o m o t i o n s f r e i e r B e r e i c h I n d i v i d u u m u n d G e m e i n s c h a f t A n z a h l P f l i c h t l e k t i o n e n 29 bis E r g ä n z e n d e s A n g e b o t d e r e i n z e l n e n S c h u l e Z u s ä t z l i c h e B i l d u n g s a n g e b o t e N a c h h i l f e 2) Nachhilfe Basis Nachhilfe Plus A n z a h l W a h l l e k t i o n e n W ö c h e n t l i c h e P f l i c h t s t u n d e n z a h l 29 bis W ö c h e n t l i c h e H ö c h s t s t u n d e n z a h l R e l i g i o n s u n t e r r i c h t 0 1 9) M u s i k s c h u l e

5 5 3. Klasse Niveau A Niveau E Niveau P A E P Promotionsbereich pflicht pflicht pflicht Promotion Sprache Deutsch x x x Französisch 2 3a) 4 4 x x x Englisch 2 3a) 3 3 x x x Latein 4 4) x Italienisch 4 5) x Mathematik Mathematik x x x Geometrisches Zeichnen 1 x Anwendungen der Mathematik 2 6), 7) x Mensch und Umwelt Biologie mit Chemie x x x Chemie 2 6) x Hauswirtschaft 4 4 x x Wirtschaftskunde 2 7) x Gestalten und Musik Bildnerisches Gestalten x x x Textiles Gestalten 4 2 x x Werken 4 2 x x Musik 1 x x x Sport ) ) Promotionsfreier Bereich Individuum und Gemeinschaft Berufs und Schulwahlvorbereitung 2 Wochen davon Klassenstunde Berufs und Schulwahlvorbereitung 1 lektionen 28 bis Ergänzendes Angebot der einzelnen Schule Zusätzliche Bildungsangebote Italienisch Musik 2 Hauswirtschaft Informatik plus Berufs und Schulwahlvorbereitung Nachhilfe 2 ) Nachhilfe Basis lektionen * stundenzahl 28 bis Höchststundenzahl Religionsunterricht Musikschule * 0 1 9) * ohne Hauswirtschaft: Maximal 34 Lektionen.

6 6 Niveau A Niveau E Niveau P A E P 4. Klasse P r o m o t i o n s b e r e i c h pflicht pflicht pflicht Promotion Sprache Deutsch x x x Französisch 2 3a) 4 4 x x x Englisch 2 3a) 3 3 x x x Latein 4 4) x Italienisch 4 5) x Mathematik Mathematik x x x Geometrisches Zeichnen 2 2 x x Anwendungen der Mathematik 2 6), 7) x Mensch und Umwelt Biologie mit Chemie x x x Physik x x x Chemie 2 6) x Hauswirtschaft 4 4 x x Wirtschaftskunde 2 7) x Gestalten und Musik Bildnerisches Gestalten x x x Textiles Gestalten 2 2 x x Werken 2 2 x x Musik 2 1 x x S p o r t ) ) P r o m o t i o n s f r e i e r B e r e i c h Individuum und Gemeinschaft Klassenstunde Berufs und Schulwahlvorbereitung lektionen 1 28 bis E r g ä n z e n d e s A n g e b o t d e r e i n z e l n e n S c h u l e Zusätzliche Bildungsangebote Italienisch Musik Nachhilfe 2 ) Nachhilfe Basis Berufs und Schulwahlplanung im Einzelfall lektionen stundenzahl 28 bis Höchststundenzahl R e l i g i o n s u n t e r r i c h t M u s i k s c h u l e 0 1 9)

7 7 c. Erläuterungen zur Stundentafel Sekundarschule Die Stundentafel kann unter Einhaltung der Lektionenzahl für die einzelnen Bildungs und Teilbildungsbereiche als Jahresstundentafel gehandhabt werden. 1) Schulwochen: 1. Klasse: 39 Schulwochen: 40 Wochen für Blockveranstaltungen Individuum und Gemeinschaft ( Blockveranstaltungen = 31 Schülerinnen und Schülerlektionen, verteilt über das Schuljahr). 2. Klasse: 39 Schulwochen: 40 Wochen für Blockveranstaltungen Individuum und Gemeinschaft; beim Niveau P: spezielle Veranstaltungen für gymnasiale Schullaufbahnberatung zusammen mit Informationen über weitere Ausbildungswege ( Blockveranstaltungen = 31 Schülerinnen und Schülerlektionen, verteilt über das Schuljahr). 3. Klasse; Niveaus A und E: 38 Wochen: 40 Wochen 2 Wochen für Blockveranstaltungen Individuum und Gemeinschaft; : spezielle Veranstaltungen für Berufswahlvorbereitung (2 Wochen Blockveranstaltungen = 64 Schülerinnen und Schülerlektionen, verteilt über das Schuljahr). 3. Klasse; Niveau P: 39 Wochen: 40 Wochen für Blockveranstaltungen Individuum und Gemeinschaft ( Blockveranstaltungen = 32 Schülerinnen und Schülerlektionen, verteilt über das Schuljahr). 4. Klasse: 39 Wochen: 40 Wochen für Blockveranstaltungen Individuum und Gemeinschaft ( Blockveranstaltungen = 32 Schülerinnen und Schülerlektionen, verteilt über das Schuljahr). Wie bereits in den gegenwärtig gültigen Stundentafeln werden Sporttage, Exkursionen oder Lager nicht speziell ausgewiesen. 2) Die Nachhilfe Basis hilft den Schülerinnen und Schülern, Lernrückstände vorab in den Fächern Mathematik und Deutsch aufzuholen und das Erreichen des Abschlusses A abzusichern. Für Schülerinnen und Schüler des Niveaus E wird Nachhilfe Basis für die Aufarbeitung von Lernrückständen nur in der 1. Klasse angeboten. Die Nachhilfe Plus wird in der 2. Klasse während eines ganzen Jahres für Schülerinnen und Schüler des Niveaus A angeboten, welche sich einen Wechsel in das Niveau E ohne Repetition offen halten wollen und insbesondere in Französisch und Englisch zusätzlich gefördert werden müssen. Nachhilfe Plus wird in den Fächern Deutsch, Mathematik und Französisch für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler des Niveau E in der 2. Klasse, 2. Semester, angeboten, um ihnen den Übertritt in die 3. Klasse des Niveaus P zu erleichtern. Angebot verbindlich, Umfang und Form im Rahmen der verfügbaren Mittel frei. Bei den Angeboten gemäss Schulprogramm bestimmen die einzelnen Schulen auch die Inhalte. 3) Definitive für drei Schuljahre beim Niveau A von Französisch oder Englisch (7. bis 9. Klasse), Besuch von beiden Fremdsprachen, Französisch und Englisch, möglich. 3a) Für fremdsprachige Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten oder Lernbeeinträchtigungen ist statt Französisch oder Englisch ein dreijähriger Unterricht in der Herkunftssprache (7. bis 9. Klasse) als Promotionsfach anrechenbar. Voraussetzung dafür ist eine fachliche Abklärung und Bewilligung im Einzelfall sowie das Vorhandensein eines entsprechenden Unterrichtsangebots in der Herkunftssprache. 4) Niveau P: Latein als Vorbereitung auf gymnasiale Schwerpunkte alte und neue Sprachen mit Ausnahme des gymnasialen Schwerpunktes Italienisch. 5) Niveau P: Italienisch als Vorbereitung auf gymnasiale Schwerpunkte neue Sprachen. 6) Niveau P: Anwendungen der Mathematik in Verbindung mit Chemie als Vorbereitung auf gymnasiale Schwerpunkte Anwendungen der Mathematik/Physik und Biologie/Chemie. 7) Niveau P: Anwendungen der Mathematik in Verbindung mit Wirtschaftskunde als Vorbereitung auf den gymnasialen Schwerpunkt Wirtschaft und Recht. 8) Niveau P: Zugangsberechtigung zu gymnasialen Schwerpunkten Musik oder Bildnerisches Gestalten: beim Niveau P gemäss 4), 5), 6) oder 7) sowie Eignungsabklärung durch die aufnehmende Schule in Musik oder Bildnerischem Gestalten. 9) Beim Besuch des Religionsunterrichts erhöht sich die wöchentliche Stundenzahl der Schülerinnen und Schüler um eine Lektion.

Pflichtlektionen Pflichtlektionen

Pflichtlektionen Pflichtlektionen 5 B. Stundentafel Sekundarschule Erläuterungen zur Stundentafel 1. Spezielle Förderung Gemäss 54 der Verordnung für die Sekundarschule werden bis auf Weiteres Kleinklassen im 6. bis 8. Schuljahr und das

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