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1 pflege erkennen informieren

2 Inhalt Stellen Sie sich einmal vor... Seite 3 Die gesetzliche Pflegeversicherung: Wer sich darauf verlässt, ist verlassen. Seite 4 Die Versorgungslücke bei Pflegebedürftigkeit: Reicht das Geld nicht aus, gehts an das Ersparte Seite 5 Demenz: Ein häufiger Pflegegrund, bei dem kein Rollator hilft Seite 6 Kinder haften für ihre Eltern Seite 7 Unsere Lösungsvorschläge Seite 8 Ihre Kontaktdaten Seite 9 2

3 Stellen Sie sich einmal vor... Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten eine Krankenversicherung, die immer nur die Hälfte zahlt: Nur die Hälfte bei einem Krankenhausaufenthalt Nur die Hälfte bei einem Arztbesuch Nur die Hälfte in der Apotheke Eine schlechte Versicherung, sagen Sie, denn bei diesem hohen Risiko wären Sie ja bald arm. Stimmt! Aber eine Frage: Warum leben Sie dann mit diesem Risiko bei Ihrer Pflegeversicherung? 3

4 Die gesetzliche Pflegeversicherung: Wer sich darauf verlässt, ist verlassen. Begriff der Pflegebedürftigkeit ( 14 Sozialgesetzbuch XI)* (1) Pflegebedürftig im Sinne dieses Buches sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate, in erheblichem oder höherem Maße ( 15) der Hilfe bedürfen. (2) Krankheiten oder Behinderungen im Sinne des Absatzes 1 sind: 1. Verluste, Lähmungen oder andere Funktionsstörungen am Stütz- und Bewegungsapparat, 2. Funktionsstörungen der inneren Organe oder der Sinnesorgane, 3. Störungen des Zentralnervensystems wie Antriebs-, Gedächtnis- oder Orientierungsstörungen sowie endogene Psychosen, Neurosen oder geistige Behinderungen. * Im Rahmen des derzeit noch in Planung stehenden Pflegestärkungsgesetz 2 wird es eine Neudefinition des Pflegebedürftigkeitsbegriffes geben. Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung ab 2015 Pflegegeld bei häuslicher Pflege Pflegesachleistungen bei häuslicher Pflege vollstationäre Pflege Härtefall Schwerstpflegebedürftigkeit (Härtefall) - außergewöhnlich hoher und intensiver Pflegeaufwand, der 728, , ,00 das übliche Maß der Pflegestufe 3 weit übersteigt (regelmäßig Härtefall mit Demenz mehrfach Hilfeleistungen, auch in der Nacht) 728, , ,00 Pflegestufe 3 Pflegestufe 3 mit Demenz Pflegestufe 2 Pflegestufe 2 mit Demenz Pflegestufe 1 Pflegestufe 1 mit Demenz Pflegestufe 0 Demenz Schwerstpflegebedürftigkeit - Hilfebedarf bei der Grundpflege rund um die Uhr, auch nachts Schwerpflegebedürftigkeit - Hilfebedarf bei der Grundpflege mindestens 3 x täglich zu verschiedenen Tageszeiten Erhebliche Pflegebedürftigkeit - Hilfebedarf bei der Grundpflege mindestens 1 x täglich Erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz ohne Pflegestufe , , ,00 728, , ,00 458, , ,00 545, , ,00 244,00 468, ,00 316,00 689, ,00 123,00 231,00 0,00 ggf. zusätzliche Betreuungsleistungen + Grundbetrag oder 104,00 + erhöhter Betrag 208,00 Quelle: Bundesministerium für Gesundheit,

5 Die Versorgungslücke bei Pflegebedürftigkeit: Reicht das Geld nicht aus, gehts an das Ersparte. Die Versorgungslücke im Pflegefall ist erheblich Finanzielle Lücke pro Monat bei Pflege zuhause bei Pflege im Heim Pflegestufe Pflegestufe Pflegestufe Quelle: Stiftung Warentest Finanztest 5/2013 Der Eigenteil, den Pflegebedürftige leisten müssen, ist immens gerade, wenn Sie sich individuell im gewohnten Umfeld zuhause pflegen lassen wollen. Dieser Eigenanteil muss durch die laufende Rente oder zulasten des Vermögens, das ein Leben lang mühsam aufgebaut wurde, finanziert werden. Beispiel: Kosten eines durchschnittlichen Pflegedienstes in Frankfurt Pflegestufe II II Pflegedienst für 3 Stunden täglich 2.475,00./. Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung ,00 = monatlicher Eigenanteil 1.331,00 + Essen, Kleidung und sonstige Ausgaben +500,00 + Miete, Energie, Telefon +750,00./. monatliches Einkommen (z. B. Rente)./.1.250,00 = monatliche Versorgungslücke 1.331,00 Gesamtkosten bei einer durchschnittlichen Pflegedauer von 8,2 Jahren ,40 Bei der Pflege zuhause fallen geringere Kosten an. Aber es bleiben die Kosten für Miete, Strom, Essen und Kleidung. Beispiel: Kosten eines durchschnittlichen Pflegeheimes in Frankfurt Pflegestufe IIII Pflegeplatz (inklusive Nebenkosten) 3.280,49./. Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung ,00 = monatlicher Eigenanteil 1.950,49 + Kleidung und sonstige Ausgaben 200,00./. monatliches Einkommen (z. B. Rente) 1.250,00 = monatliche Versorgungslücke 900,49 Gesamtkosten bei einer durchschnittlichen Pflegedauer von 8,2 Jahren ,22 Quelle für die dargestellten Kosten: Pflegelotse des Verbandes der Ersatzkassen. Stand 10/2014 Im Pflegeheim zahlt man die Kosten für Pflege, Unterbringung und Verpflegung. Aber auch Investitionskosten für Reparaturen oder Umbauten sind monatlich zu zahlen. 5

6 Demenz Ein häufiger Pflegegrund, bei dem kein Rollator hilft. Demenzerkrankungen nehmen zu 30 % der Antragssteller für häusliche Pflegeleistungen und 57 % der Antragssteller für stationäre Pflegeleistungen sind aufgrund von Demenz in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt. Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, sind bereits 1,4 Mio. Menschen in Deutschland an Demenz erkrankt. Bis 2030 erwartet das Bundesgesundheitsministerium einen Anstieg auf ca. 2,2 Mio Demenzerkrankte. Prominente Beispiele wie Rudi Assauer oder Margaret Thatcher haben diese Krankheit stärker im öffentlichen Bewusstsein verankert. Jede zweite Frau wird dement ( , Spiegel Online) Margaret Thatcher leidet unter Demenz ( , Spiegel Online) Leitartikel: Danke, Rudi Assauer In einigen Jahren betrifft diese Krankheit mehr als zwei Millionen Bürger ( , Badische Zeitung) Demenzkranke werden durch die gesetzliche Pflegeversicherung schlecht versorgt Maximal 123 pro Monat als Pflegegeld oder höchstens 231 pro Monat als Sachleistung erhalten Demenzkranke ab 2015 aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Darüber hinaus können bis zu 208 pro Monat als zusätzliche Betreuungsleistungen gewährt werden. Viele Menschen sind an Demenz erkrankt, ohne dass sie eine Pflegestufe erreicht haben. Mit den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung ist es nicht möglich, die Betreuung dieser Menschen zu finanzieren. Wichtiges Merkmal der asano pflege sind Leistungen in der so genannten Pflegestufe 0, also für demenzerkrankte Menschen ohne Pflegestufe. Kommen Pflegestufe und Demenz zusammen, erhöhen sich die Betreuungskosten erheblich deshalb bietet die asano pflege (optional) die Leistungsverdopplung an, wenn Pflegestufe und Demenz zusammenkommen. 6

7 Kinder haften für Ihre Eltern 40 % der Leistungsempfänger der gesetzlichen Pflegeversicherung in Pflegestufe 3 werden zum Sozialfall. Sozialhilfe erhält nicht, wer sich vor allem durch Einsatz seiner Arbeitskraft, seines Einkommens und seines Vermögens selbst helfen kann oder wer die erforderliche Leistung von anderen, insbesondere von Angehörigen oder von Trägern anderer Sozialleistungen, erhält. Quelle: 2 Abs. 1 SGB XII (Nachrang der Sozialhilfe) Reicht das laufende Einkommen oder das aufgebaute Vermögen nicht aus, sind die Kinder zum Unterhalt verpflichtet, d. h., der Eigenanteil der Pflegekosten ist durch die Kinder zu zahlen. Nur wenn dies nicht möglich ist, übernehmen die Sozialämter die notwendigen Kosten eine Hilfe, auf die ein großer Teil der Leistungsempfänger der gesetzlichen Pflegeversicherung angewiesen ist. Ich will meinen Kindern nicht zur Last fallen Eine typische und häufig gehörte Motivation für den Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung. Wenn klar wird, welche Kosten im Pflegefall die Familie treffen können, welcher organisatorische und auch emotionale Aufwand auf alle Beteiligten zukommt, dann fühlt sich fast jeder in der oben stehenden Motivation bestätigt. Ich hätte nie daran gedacht, einmal ein Sozialfall zu werden Wenn Sie es nicht für sich tun tun Sie es für Ihre Kinder! Ein Ehepaar im Ruhestand verfügt über netto im Monat, für Wohnen und normalen Lebensunterhalt werden rund aufgewendet. Wo ist das Problem, werden viele fragen? So viel Geld hat nicht jeder im Alter. Beide werden in Pflegestufe I pflegebedürftig. Nach einem Dreivierteljahr verschlechtert sich der Zustand des Mannes, er wird dement und erhält die Pflegestufe II. Die Pflege zuhause schafft die Ehefrau nicht mehr. Die notwendige Heimunterbringung erfordert eine Eigenbeteiligung in Höhe von monatlich. Die Ehefrau muss monatlich rd. 600 zusätzlich aus eigener Tasche bezahlen. Wir können sicher sein, dass dieses Ehepaar in seinem Leben nie daran gedacht hat, ein Sozialfall zu werden. Der Urgedanke der Versicherung: die Absicherung existenzieller Risiken Der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung gibt Ihnen die Möglichkeit, durch bequeme Monatsbeiträge die existenziellen Folgen des Pflegefalls abzusichern. So vermeiden Sie, dass pflegebedingte Kosten die Lebensqualität und finanzielle Spielräume im Alter einschränken oder zulasten des Vermögens finanziert werden. 7

8 Unsere Lösungsvorschläge pflege pflege pflege staatliche Förderung ergänzende Pflege Verdopplung bzw. Verdreifachung optional Tägliche Kündigungsmöglichkeit Nachversicherungsgarantie ohne Gesundheitsprüfung Pflegeleistung weltweit max. 10% alle drei Jahre Nur eine Gesundheitsfrage Staatliche Förderung Leistungen bei Demenz (Pflegestufe 0) und in den Pflegestufen I, II, III sowie im Härtefall Verdoppelung der Pflegeleistung bei Demenz und gleichzeitiger Pflegestufe Vereinbarung unterschiedlicher Leistungshöhe bei ambulanter und stationärer Pflege möglich Beitragsbefreiuung bei Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit und im Pflegefall Versicherungsdynamik (Anpassung der Leistung vor Eintritt des Pflegefalls) Gesundheitsprüfung max. 5% alle drei Jahre ohne Gesundheitsprüfung Nur eine Gesundheitfrage Unsere Tarife wurden ausgezeichnet Mit den zugrunde liegenden Pflegeversicherungen der DFV Deutsche Familienversicherung AG wird die marktführende Position der Tarife pflege«, pflege««sowie pflege«««durch unabhängige Testergebnisse belegt. 8

9 Ihre Kontaktdaten asano AG Brunnenstr Böblingen Service-Hotline Pflege: (kostenfrei) Service-Fax: (übliche Faxgebühren ins deutsche Festnetz) Internet: Stand Informationen Die gesetzliche Pflegeversicherung Stand: 10/2014 Die Versorgungslücke bei Pflegebedürftigkeit Stand: 10/2014 Demenz Stand: 10/2014 Kinder haften für Ihre Eltern Stand: 10/2014 Unser Lösungsvorschlag Stand: 06/2015 9

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