Chan Ho Park. Wer sein Selbst verliert, wird es gewinnen VERLAG KARL ALBER

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1 Chan Ho Park Wer sein Selbst verliert, wird es gewinnen VERLAG KARL ALBER A

2 SCIENTIA RELIGIO Band 9 Herausgegeben von Markus Enders und Bernhard Uhde Wissenschaftlicher Beirat Peter Antes, Reinhold Bernhardt, Hermann Deuser, Burkhard Gladigow, Klaus Otte, Hubert Seiwert und Reiner Wimmer

3 Chan Ho Park Wer sein Selbst verliert, wird es gewinnen Romano Guardinis Verständnis der Person und seine Auseinandersetzung mit dem Buddhismus Verlag Karl Alber Freiburg/München

4 Diese Arbeit wurde unterstützt durch die Diözese Suwon sowie durch einen Druckkostenzuschuss der Erzdiözese Freiburg. D25 Originalausgabe VERLAG KARL ALBER in der Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau 2010 Alle Rechte vorbehalten Satz: SatzWeise Föhren Druck und Bindung: AZ Druck und Datentechnik, Kempten Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier (säurefrei) Printed on acid-free paper Printed in Germany ISBN

5 Inhaltsverzeichnis Vorwort des Autors Vorwort des Reihenherausgebers Einleitung Der Anlass und das Thema der Untersuchung (Allgemeine Einführung) Fragestellungen Der Aufbau und die Vorgehensweise Teil I: Der Mensch als Person bei Romano Guardini Die philosophische Grundposition Guardinis im Hinblick auf die geschichtliche Entwicklung des Personbegriffs Guardinis philosophischer Standpunkt Zum geschichtlichen Bedeutungswandel des Personbegriffs von der Antike bis ins 19. Jahrhundert Die wichtigsten Ansätze der Zeitgenossen Guardinis im deutschsprachigen Raum Max Scheler Helmut Plessner Ferdinand Ebner Martin Buber Martin Heidegger Zwischenfazit Welt und Person Welt als das Ganze des Daseins Natur und Kultur Welt und Ganzheit Wer sein Selbst verliert, wird es gewinnen A 5

6 Inhaltsverzeichnis Welt als Schöpfung Biblisch-theologisches Weltbild Das Paradies und dessen Zerstörung Die Welt aus der Begegnung von Ich und Nicht-Ich Person als Daseinsweise Philosophische Analyse der Person Ontologische Dimension der Person Gestalt Individualität Persönlichkeit Person als Selbstgehörigkeit und Selbstzweck Die dialogische Dimension der Person (Un-)Bedingtheit der Person? Aktuierung der Person durch Ich-Du- Beziehung Sprache Exkurs: Die Worthaftigkeit der Dinge Ein Übergang Theologische Analyse der Person Eigentliche Ich-Du-Beziehung Anruf der Person Person und die christliche Existenz Das christliche Ich Grundvollzüge der christlichen Existenz Freiheit in Christus Die christliche Liebe Ethische Konsequenzen Person und Wahrheit Person und das Gute Das Gewissen Die Tugend der Selbstlosigkeit und die Annahme seiner selbst Ein Widerspruch? Die Tugend der Selbstlosigkeit bzw. das Gesetz der Liebe Die Annahme seiner selbst Der Begriff Askese Zwischenfazit SCIENTIA RELIGIO Chan Ho Park

7 Inhaltsverzeichnis Teil II: Daseinsverständnis im Buddhismus Zur Person Buddha Die Lehre des Buddha Die religiös-philosophische Vorgeschichte Die Weltanschauung der vedischen Religion und des Brahmanismus Das philosophische Weltbild der Upanishaden Die Weltanschauung des Buddha Die Lehre von den Vier edlen Wahrheiten Die Wahrheit vom Leiden Die Wahrheit von der Entstehung des Leidens Die Wahrheit von der Aufhebung des Leidens das nirvāna Die Wahrheit vom Pfad, der zur Aufhebung des Leidens führt Die Lehre von der Wiedergeburt (Samsāra) und das Kamma-Gesetz Der Lehrsatz vom abhängigen Entstehen paticcasamuppāda Zwischenfazit Der Mensch und die Erlösung Die anthropologische Interpretation der Vier edlen Wahrheiten Die Lehre vom Nicht-Selbst (anattā) Der Weg zur Erlösung Der mittlere Weg (majjhimā patipadā) Die Erkenntnis (prajñā) Sittliche Zucht (sīla) Meditation (samādhi) Zwischenfazit Teil III: Ergebnis und Ausblick Woher stammt das Interesse am Buddha? Der Ausgangspunkt Sorge um den Menschen Die Gegensatzphilosophie Der mittlere Weg Askese als Ganzheitsakt Die paradoxe Logik des Selbst Dennoch : Unterscheidung des Christlichen Wer sein Selbst verliert, wird es gewinnen A 7

8 Inhaltsverzeichnis Literaturverzeichnis Schriften Romano Guardinis Literatur zum Werk Guardinis Literatur zum Buddhismus Übersetzungendes buddhistischen Pāli-Kanons Literatur zum Thema Buddha bzw. Buddhismus Literatur zum Thema Christentum und Buddhismus Sonstige Literatur Lexika Personenregister SCIENTIA RELIGIO Chan Ho Park

9 Vorwort des Autors Die vorliegende Studie wurde im Sommersemester 2009 von der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg i. Br. als Dissertation angenommen. Dafür möchte ich mich bei der Fakultät bedanken. Mein besonderer Dank gilt vor allem meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff, der mich mit wertvollen Anregungen und Ermunterungen begleitet hat. Ich danke auch Herrn Prof. Dr. Dr. Markus Enders, der die vorliegende Dissertation in die wissenschaftliche Reihe Scientia & Religio aufgenommen hat und mir bis zur Publikation hilfreich und freundlich zu Seite gestanden hat. Auch denjenigen, die meine Arbeit korrigiert und mir mit Anregungen und kritischen Fragen weitergeholfen haben, möchte ich danken. An dieser Stelle möchte ich dem Korrektur-Service der Internationalen Graduiertenakademie der Universität Freiburg, vor allem Hannah Belecki meinen Dank aussprechen. Die Franziskaner-Schwestern von Erlenbad haben sich während meines Studienaufhaltes um mein geistiges und leibliches Wohl gesorgt und es mir ermöglicht, die Arbeit ohne äußere Ablenkungen zu Papier zu bringen; dafür gilt ihnen mein herzlicher Dank. Die Drucklegung wurde durch die Diözese Suwon, meine Heimatdiözese, meinen Heimatbischof Mathias Lee sowie die Erzdiözese Freiburg in großzügiger Weise unterstützt. Ganz herzlich danke ich dafür. Natürlich denke ich nun an die Amtskollegen meiner Heimatdiözese, mit denen ich während der Zeit der Promotion geistig verbunden blieb. Schließlich danke ich meinen Eltern für alles, was sie für mich getan und auch geopfert haben. Mit folgenden zwei knappen Sätzen, die mich durch meinen Studienaufenthalt hindurch begleitet haben, möchte ich meine Danksagungen schließen. Jeder ist geführt. Nur muss man versuchen, sich zu halten an die geleitende Hand. Romano Guardini Freiburg i. Br., August 2009 Chan Ho Park Wer sein Selbst verliert, wird es gewinnen A 9

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11 Vorwort des Reihenherausgebers Die vorliegende Dissertation von Herrn Chan Ho Park setzt sich selbst ausdrücklich zwei Ziele: Sie macht es sich erstens zur Aufgabe, die Besonderheit der philosophisch-theologischen Anthropologie Guardinis, in deren Mittelpunkt der Mensch als Person steht, nachzuzeichnen und auf ethische Konsequenzen hin zu untersuchen. Zweitens versucht sie zu klären, wie man das Interesse Guardinis am Buddhismus und seine Hochschätzung der Person Buddhas richtig verstehen kann. Diese beiden Ausgangsfragen werden von dieser Arbeit in drei Teilen entfaltet: Im ersten, umfangreichsten Teil rekonstruiert der Verfasser die philosophisch-theologische Analyse des Personbegriffs bei Guardini und würdigt dessen Personkonzept in ethischer Hinsicht. Im zweiten Teil stellt er die religiöse Gestalt Buddhas und dessen besondere Weltanschauung sowie die urbuddhistische Anthropologie und Soteriologie aus den geschichtlichen Quellen bzw. Ursprungstexten des Buddhismus dar. Im dritten und letzten Teil sucht er den Grund für Guardinis Interesse an der religiösen Gestalt des Buddha zu bestimmen und Guardinis Unterscheidung des genuin Christlichen von allem Nichtchristlichen, insbesondere vom Buddhistischen, sichtbar zu machen. Der weite geistesgeschichtliche und systematische Horizont der vorliegenden Interpretation des Person-Verständnisses Guardinis wird vor allem an den folgenden drei Punkten deutlich: Erstens zeigt der Verfasser vorgängig den systematischen Ort auf, den Guardinis Person-Begriff in dessen philosophischem Denken im Ganzen besitzt; zweitens betrachtet er das Person-Verständnis Guardinis auf dem Hintergrund einer von ihm kenntnisreich skizzierten Begriffsgeschichte des Person-Verständnisses im abendländischen Denken von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert; und drittens geht er auch auf die unmittelbaren geistesgeschichtlichen Quellen für wesentliche Elemente des Person-Verständnisses Guardinis ein, das seine Eigenständigkeit und seine besondere Gestalt diesen seinen Inspirationsquellen gegenüber gleichwohl wahrt. In Bezug auf den ersten Punkt deutet der Verfasser die von Max Wer sein Selbst verliert, wird es gewinnen A 11

12 Vorwort des Reihenherausgebers Schelers phänomenologischem Denken (insbesondere religiöser Gehalte) sowie der Lebensphilosophie zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwar inspirierte, von Guardini aber dennoch eigenständig entwickelte Methode einer Phänomenologie des Konkret-Lebendigen an, für welche die unter dem mißverständlichen Etikett einer Gegensatzlehre firmierende Hervorhebung der polaren Grundstruktur alles Lebendigen von maßgeblicher Bedeutung ist. Mittels dieser Denkform hat Guardini sein Verständnis der menschlichen Person entwickelt. Es sind neben Platons apriorischer Wesenserkenntnis in der Schau der Ideen als normativer (Wert-)Größen vor allem christliche Denker, die für Guardinis eigenes, nicht zuletzt für sein anthropologisches Denken Vorbildcharakter gewannen: Dabei weist der Verfasser kenntnisreich auf jene methodischen und besonders inhaltlichen Vorgaben und Anregungen hin, die Guardini Augustinus, Anselm, Bonaventura, Pascal und Kierkegaard als seinen großen christlichen Gewährsleuten verdankt. Seine profunde Gelehrsamkeit dokumentiert der Verfasser zweitens auch in seinem Abriß einer Begriffsgeschichte des abendländischen Person-Begriffs, innerhalb dessen vor allem Kierkegaards Verständnis des Selbst als eines im Vollzug befindlichen und sich zugleich als von Gott gesetzt wissenden, jeweiligen, d. h. je einzelnen, Selbstverhältnisses in seinen Bestimmungselementen der Existenzialität, der Relationalität bzw. seines Selbst- und Fremdbezugs und der Inkommunikabilität für Guardinis Person-Begriff höchst bedeutsam geworden ist. Sehr instruktiv ist auch die Darstellung der zeitgenössischen anthropologischen Quellen für Guardinis Verständnis der (insbesondere menschlichen) Person: Denn Max Schelers Deutung des Menschen als eines Vollziehers von Akten (der aber im Unterschied zu Guardinis Person-Verständnis kein identisches Aktzentrum in sich besitzen soll) und als eines weltoffenen Wesens sowie Helmut Plessners anthropologisches Theorem einer exzentrischen Positionalität der menschlichen Person, die eine geistige Innen-, eine raum-zeitliche Außen- und eine soziale Mit-Welt besitzt, ferner Ferdinand Ebners dialogisches Verständnis der menschlichen Person als einer Existenz aus dem schaffenden Anruf des göttlichen Wortes und Martin Bubers dialogphilosophisches Theorem einer interpersonalen Existenz der menschlichen Person im Begegnungsverhältnis von (menschlichem) Ich und (menschlichem) Du aus einem ihm ermöglichend zugrundeliegenden ewigen bzw. göttlichen Du, welches Buber auch das Zwischen nennt, und schließlich 12 SCIENTIA RELIGIO Chan Ho Park

13 Vorwort des Reihenherausgebers Martin Heideggers existenzanalytisch bzw. daseinshermeneutisch begründete Fundamentalstruktur des alltäglichen (menschlichen) Daseins als In-der-Welt-Sein genau diese anthropologischen Positionen sind zu zeitgenössischen Inspirationsquellen für Guardinis gleichwohl eigenständiges Person-Verständnis geworden, wie der Verfasser deutlich herausstellt. Im zweiten Kapitel des ersten Hauptteils seiner Untersuchung entfaltet der Verfasser Guardinis Ausführungen in seinem anthropologischen Hauptwerk Welt und Person zur Weltnatur der menschlichen Person als deren existenzieller Situiertheit. Zur Welt als dem Daseinsraum des Menschen gehören nach Guardini sowohl die Natur in der Zweideutigkeit dieses Ausdrucks (im Sinne sowohl des unkultivierten Bereichs der Gesamtwirklichkeit als auch einer für das menschliche Denken und Tun vorgegebenen, gültigen Norm) als auch die (menschliche) Kultur, deren Selbstverständnis als Schöpfung, mithin als Gotteswerk, mit der Durchsetzung des Autonomiegedankens seit Beginn der Neuzeit eine von Guardini besonders eindringlich beschriebene substantielle Veränderung erfuhr: Durch die rigorose Verdinglichung und Unterwerfung alles Natürlichen unter die Kulturziele des Menschen verlor und verliert die Natur für den Menschen zusehends ihren unberührten, geheimnisvollen und normgebenden Anfangscharakter und wird nur noch zum Werkstoff und zur Materie für ihre technische Kultivierung und inzwischen sogar künstliche Neuschaffung durch den Menschen. Das von Guardini angenommene polare, lebendige Gegensatzverhältnis zwischen Natur und Kultur ist seit Beginn der Neuzeit mit zunehmender Geschwindigkeit außer Balance geraten und bedroht als Umweltzerstörung und neuerdings auch in Gestalt des Klimawandels die natürlichen Existenzgrundlagen der Menschheit. Zum Ganzheitscharakter der Welt als einer fundamentalen Daseinsweise des Menschen gehören nach Guardini genau drei Erscheinungsformen: Die Welt an sich als die Gesamtordnung der vorhandenen Dinge, die unabhängig von dem Wissen und Tun des Einzelnen, ihm vorgängig, bereits besteht; zweitens die sog. Erfahrungswelt, die als erfahrene Welt aus der Begegnung des Menschen mit der Welt an sich hervorgeht; drittens die Existenzwelt des Menschen, in deren Mittelpunkt der jeweilige Mensch als Person steht. Diese drei grundlegenden und von ihm philosophisch erhobenen Erscheinungsweisen von Welt deutet Guardini in seiner Auslegung der biblischen Schöpfungs- Wer sein Selbst verliert, wird es gewinnen A 13

14 Vorwort des Reihenherausgebers geschichte zugleich theologisch: Die Welt als ganze ist Schöpfung, d. h. Werk und Erzeugnis, des freien Schöpfergottes, der sie aus dem Nichts ins Sein setzt. Zugleich betont Guardini den anthropomorphen Charakter der geschaffenen Welt, d. h. den Umstand, dass sie von Gott auf die Entstehung und Entfaltung der menschlichen Person hin geschaffen worden ist. Diese hat Gott im Unterschied zu allen nichtpersonalen Entitäten in ihr Dasein gerufen, d. h. als sein Abbild geschaffen, mit dem er in einer persönlichen Beziehung stehen will und die sein Schöpfungswerk nicht nur bewahren, sondern auch vollenden soll. Doch durch den Ungehorsam des Menschen gegenüber seinem Schöpfer verlor der Mensch das Paradies, d. h. die erfahrene Unmittelbarkeit zu Gott und zu seinen Mitmenschen. Die existenziell einschneidendsten Folgen des verlorenen Paradieses sind nach Guardini die Schwermut, die Scham der Geschlechter voreinander und der Tod als Ausdruck der widernatürlichen Unordnung und Verstörung der menschlichen Existenz. Aus dieser Unordnung resultiert wiederum eine geistige Blindheit des Menschen, die die Welt nicht mehr als Schöpfung Gottes, sondern nur noch als zu beherrschende Natur sehen kann. Schließlich leitet Guardini aus der biblischen Paradiesesgeschichte auch das Fundament für die Konstituierung der Existenzwelt des Menschen ab, welches er in der Begegnung von Ich und Du sieht. Ein Wesensmoment echter Begegnung aber ist die Freiheit, als deren materiale Seite Guardini die Möglichkeit zu universeller Beziehung, als deren formale Seite er die Anfangskraft bzw. Fähigkeit zur Urheberschaft bestimmt. Der Gravitationspunkt von Guardinis existenziellem Weltbegriff aber liegt in der Begegnungswelt, welche die beiden polaren Seiten von Verwandtschaft und Fremdheit umfaßt und damit ein lebendiges Gegensatzverhältnis darstellt. Im zweiten Abschnitt des ersten Haupteils der vorliegenden Untersuchung stellt der Verfasser die Grundzüge von Guardinis philosophischer Analyse der Person mit bemerkenswerter Klarheit dar. Dabei zeigt er, dass Guardini ein Schichtenmodell der menschlichen Person vertritt, welches von den drei Grundschichten der Gestalt, der Individualität und der Persönlichkeit ausgeht. Unter der konkreten, lebendigen Gestalt versteht er eine lebendige Einheit von Gegensätzen. Eine solche ist der Mensch in zweifacher Hinsicht: Als Wesensgestalt, d. h. als Bau- und Werdegestalt, die verschiedene körperliche, psychische und geistige Phasen zielgerichtet durchläuft, und als Schicksalsgestalt. 14 SCIENTIA RELIGIO Chan Ho Park

15 Vorwort des Reihenherausgebers So ist der Mensch sowohl eine Gestalt des Seins als auch eine Figur des Geschehens und damit eine lebendige Einheit von Gegensätzen. Mit der Individualität der menschlichen Person meint Guardini nicht nur ihre Individuiertheit, sondern auch ihre Lebendigkeit, mit der sie sich von der Gesamtwelt wie auch von der Gattung aktiv abgrenzt und selbst behauptet, sich eine eigene Umwelt schafft. Genauer versteht Guardini diese Individualität als ein In-sich-Zentriert-Sein bzw. als Innerlichkeit, die die menschliche Person als eine lebendige Mitte auszeichnet. Diese allem Lebendigen eigene Innerlichkeit gewinnt allerdings bei der menschlichen Person durch deren Geistbesitz eine ganz neue Qualität, welche Guardini die Persönlichkeit nennt. Diese umfaßt die drei Grundvollzüge menschlichen Daseins: die Erkenntnis, den Willen und das Tun. Die Person ist daher nach Guardini die lebendige, konkrete Ganzheit der drei ontologisch unterscheidbaren Bereiche oder Schichten des Menschen, nämlich der Gestalt, der Individualität und der Persönlichkeit. Darüber hinaus ist nach Guardini die Person durch die Eigenschaften des Selbststandes bzw. der Selbstzugehörigkeit und Selbstzwecklichkeit grundlegend und wesensmäßig bestimmt. Mit anderen Worten: Dem Wesen jeder Person kommt die Fähigkeit und damit zugleich das unbedingt schutzwürdige Grundrecht der Selbstverfügung bzw. Autonomie zu: Sie darf auf Grund ihrer unverfügbaren und folglich unantastbaren Selbstzugehörigkeit nicht instrumentalisiert, d. h. als bloßes Mittel zu anderen Zwecken betrachtet und behandelt werden. Die luziden Ausführungen des Verfassers zu Guardinis philosophischer Ontologie der Person finden im Aufweis der dialogischen Dimension der Person ihren Abschluß: Die menschliche Person bedarf zu ihrer Entfaltung und Aktuierung anderer menschlicher Personen, d. h. der Ich-Du-Beziehung, sie bedarf der interpersonalen Begegnung, auch wenn sie von dieser im Unterschied zu Bubers dialogphilosophischem und Schelers akttheoretischem Konzept der menschlichen Person bei Guardini nicht überhaupt erst hervorgebracht wird. Die dialogische Dimension der menschlichen Person manifestiert sich am deutlichsten in der menschlichen Sprache, in der sich die Person selbst und nicht nur Informationsgehalte in funktionaler Hinsicht mitteilt und darin anderen Personen begegnet. Doch nicht nur das gesprochene Wort bzw. der mitgeteilte Satz, sondern auch das Schweigen als Ausdruck eines tiefen, inneren Einverständnisses und einer wechselseitigen Zugehörigkeit konstituieren die Ganzheit der menschlichen Sprache. Deren Wer sein Selbst verliert, wird es gewinnen A 15

16 Vorwort des Reihenherausgebers wie überhaupt aller zwischenmenschlichen Ich-Du-Beziehung göttliches Urbild und Ermöglichungsgrund aber ist nach Guardini das Selbstgespräch als der Wesensvollzug der göttlichen Trinität, aus dem das göttliche Schöpfungssprechen und die Worthaftigkeit der von ihm gesprochenen Kreaturen allererst hervorgehen. Grundlegend für Guardinis theologische Analyse der menschlichen Person ist deren Annahme, dass die eigentliche und für die menschliche Person ursprünglichste und höchste, sie fundamental bestimmende Ich-Du-Beziehung die zwischen ihr und dem göttlichen Du ist. Denn die menschliche Person existiert von Gott her und auf ihn hin. Dieses elementare Existenzial menschlichen Personseins bringt Guardini mit der theo-anthropologischen Grundbestimmung des Anrufs zum Ausdruck: Weil menschliches Personsein von seinem Wesensursprung her Angerufensein von Gott bedeutet, weil also jede menschliche Person wesensursprünglich aus dem Anruf ihres Namens, d. h. aus dem bejahenden, liebenden Willen ihres göttlichen Schöpfers, heraus existiert, ist ihre Sinnbestimmung die der existenziellen Antwort auf bzw. genauer die des hörenden Gehorsams gegenüber diesem Anruf. Und weil die Inkarnation Gottes für Guardini die Qualität einer Neuschöpfung des Menschen, einer gnadenhaften Verwandlung der menschlichen Natur besitzt, liegt die von Guardini insbesondere an der paulinischen Theologie erhobene Sinnbestimmung der christlichen Existenz der menschlichen Person in der doppelten Inexistenz Christi im gläubigen Menschen: Wie Christus in dem an ihn glaubenden Menschen durch die Einwohnung des Heiligen Geistes existiert, so existiert dieser in der allumfassenden Sohnesbeziehung Christi zum göttlichen Vater. Diese doppelte Inexistenz als Grundverfassung christlichen personalen Menschseins schließt einige Grundvollzüge ein, die der Verfasser im Folgenden darstellt: Unter dem Stichwort der Freiheit in Christus entwickelt der Verfasser Guardinis inhaltlich qualifiziertes Verständnis christlicher Freiheit, die im Unterschied zu dessen philosophisch-ontologischem Freiheitsbegriff als der Urheberschaft und Anfangskraft des Menschen unter Freiheit die von Gott geschenkte Befreiung des Menschen von seiner Selbstversklavung durch die Sünde sowie das neue, gnadenhaft gewirkte Leben in und durch Christus versteht. Der zentrale Grundzug christlicher Existenz aber ist die christliche Liebe, die nach der von Guardini auch hier aufgegriffenen paulinischen Lehre mit der Liebe des göttlichen Schöpfers zum einzelnen 16 SCIENTIA RELIGIO Chan Ho Park

17 Vorwort des Reihenherausgebers Menschen ihren sachlichen Anfang nimmt und in der Erlösung des Menschen durch und in Jesus Christus ihre Vollendung findet. Aus dieser Kraft der göttlichen Liebe, welche der Heilige Geist in Person ist, und damit aus innerster Zugehörigkeit zu Christus lebt jede genuin christliche Existenz. Im nächsten Schritt zeigt der Verfasser die sich bei Guardini ergebenden ethischen Konsequenzen dieses Grundverständnisses christlicher Existenz auf: Die wesenhafte Bezogenheit der menschlichen Person auf die absoluten Werte muss in einer christlichen Existenz aktualisiert, d. h. bejaht und realisiert werden. Dies gilt für die Wahrheit, deren praktische Aufgabe und Ablehnung zur Erkrankung der menschlichen Person führt, nicht weniger als für die Gerechtigkeit und das Gute, für dessen absolute Geltungsansprüche das menschliche Gewissen empfänglich ist. Das zentrale Organ der menschlichen Liebe zum Guten wie überhaupt allen menschlichen Wertfühlens und -antwortens aber ist in Guardinis Anthropologie im Anschluß an die abendländische Tradition der philosophia und theologia cordis das Herz. Einen herausragenden Platz in Guardinis Ethik der christlichen Existenz nimmt das dialektische Verhältnis zwischen der Annahme seiner selbst und der christlich geforderten Selbstlosigkeit ein. Zwischen der Selbstannahme und der Selbstlosigkeit besteht nur scheinbar ein Widerspruch: Denn während erstere als Selbstbejahung und Selbstliebe die ethische Grundlage der menschlichen Existenz überhaupt darstellt, führt die christlich verstandene Selbstlosigkeit, deren Vorbild in der Menschwerdung Christi liegt, als Selbsthingabe an Christus zu dessen Inexistenz im Menschen und damit zum Finden des eigenen Selbst. Dies ist daher das paradoxe Gesetz der christlich geglaubten Liebe, dass, wer an seinem eigenen Selbst hängt, d. h. wer es für sich behalten will, dieses verlieren und wer es freiwillig an Christus hingibt, es gewinnen wird. Am Ende seines dem Person-Verständnis Romano Guardinis gewidmeten Teils zeigt der Verfasser schließlich, dass diese beiden Grundtugenden der Annahme und der Hingabe seiner selbst den Kern dessen ausmachen, was Guardini unter der christlichen Askese versteht. Im zweiten Hauptteil seiner Untersuchung entwickelt der Verfasser, der als koreanischer Priester mit dem in seinem Heimatland quantitativ gesehen überwiegenden Buddhismus bestens vertraut ist, unter dem Titel Daseinsverständnis im Buddhismus die Grundzüge Wer sein Selbst verliert, wird es gewinnen A 17

18 Vorwort des Reihenherausgebers buddhistischer Anthropologie. Seiner ausführlichen, aus den Quellen geschöpften und unter ständigem Bezug auf Standardwerke der Sekundärliteratur entwickelten Rekonstruktion der Weltanschauung des geschichtlichen Buddha stellt er eine instruktive Darstellung der geschichtlichen Person Buddhas und seiner religiös-philosophischen Vorgeschichte in der vedischen Religion sowie im Brahmanismus insbesondere der sog. Upanischaden voran. Ist für die vedische Religion ein magisches Verständnis des Opferkultes sowie ein Polytheismus kennzeichnend, so lehrt das philosophische Weltbild der Upanischaden mit der Identität zwischen dem Brahman genannten absoluten Einen und dem Atman genannten unsterblichen Selbst des Menschen einerseits einen Monismus, sucht aber andererseits zugleich auch mit der Seelenwanderungs- bzw. Wiedergeburtslehre (Yājñavalkyas) das charakteristisch indische Gesellschaftssystem der Kastenordnung sowie die objektive, universale Gültigkeit eines weltlichen Tun-Ergehen-Zusammenhangs und damit die Wirklichkeit der Freiheit und sittlichen Verantwortlichkeit des Menschen zu begründen. Als Kerninhalt der Weltanschauung des Buddha stellt der Verfasser zu Recht die Lehre von den sog. vier edlen Wahrheiten vor: Die erste Wahrheit vom Leiden geht von der Gleichsetzung zwischen Vergänglichkeit und Leidverfaßtheit aus. Weil das irdische Leben mit all seinen, auch den schönen, Inhalten vergänglich ist, gilt alles in diesem Leben als leidvoll. Dieses Theorem der universellen Übergänglichkeit und folglich Leidverfaßtheit alles Erscheinenden wendet der Buddhismus konsequent auch auf den Menschen selbst an. Daher wird dem Menschen nur ein empirisches Ich zugesprochen, das sich aus fünf Gruppen von sog. Daseinsfaktoren (die körperliche Form, die Empfindung, die Wahrnehmung, die Gemütsregung und das Bewusstsein) zusammensetzt, welche die Kontaktnahme des Ich mit der Erscheinungswelt und dessen Bindung an diese erklären sollen. Die (zweite) Wahrheit von der Entstehung des Leidens besteht in dem Lehrsatz des abhängigen Entstehens bzw. genauer der Wechselwirkung zwischen den zwölf Gliedern eines Konditionalgefüges, mit dem das Zustandekommen einer Wiedergeburt ohne eine wiedergeborene Seele höchst wahrscheinlich nicht vom geschichtlichen Buddha selbst, sondern von einer späteren buddhistischen Begründung und Weiterführung seiner Lehre erklärt wird: Diese zwölfgliedrige Kette der Entstehung des Leidens beginnt mit dem Nichtwissen seines hier gelehrten Entstehungsgrundes und umfaßt die sog. Gestaltungen, d. h. Willensstrebun- 18 SCIENTIA RELIGIO Chan Ho Park

19 Vorwort des Reihenherausgebers gen, die sich auf Sinnesobjekte bzw. äußere Erscheinungen richten; ferner das Bewusstsein oder Erkennen als den wandelbaren Träger der empirischen Persönlichkeit, viertens Name und Form als den physischen und psychischen Organismus, der sich nach dem Eingehen des Bewusstseins in einen neuen Mutterschoß bildet; daraus gehen als fünftes Glied des konditionalen Entstehens die sechs Sinnesorgane hervor, welche die sechs Sinnesbereiche der Außenwelt erfassen; dieses Erfassen aber geschieht sechstens durch Berührung, aus der als siebtes Glied des Entstehungszusammenhangs in Abhängigkeit die Empfindung hervorgeht; die, sei es angenehme, sei es unangenehme, Empfindung aber gebiert achtens den Durst, d. h. das Streben nach Begierden, nach dem Werden und dem Entwerden, welches für den geschichtlichen Buddha und damit vor der Entwicklung der Theorie von der zwölfgliedrigen Kette des abhängigen Entstehens der unmittelbare Entstehungsgrund allen Leidens war. Dem Durst aber folgt neuntens das Ergreifen oder Anhaften, d. h. das Inbesitznehmen und Sichfestklammern an vergänglichen Dingen, das insofern unweigerlich zu Leiderfahrungen führt, weil alles Vergängliche früher oder später ohnehin losgelassen werden muss. Das Ergreifen aber führt zehntens zur Ausbildung neuen Kammas als der Tatfolgen, d. h. zu einem Werden, und dieses elftens wiederum zu einer Geburt, die zwölftens Alter und Tod, Schmerz, Kummer, mithin Leid bedingt. Denn nach buddhistischer Lehre sind alle Wesen an den Kreislauf der Wiedergeburt (Samsara) und das Kamma-Gesetz gebunden, nach dem gute Taten eine Wiedergeburt in eine qualitativ bessere, schlechte Taten eine Wiedergeburt in eine qualitativ schlechtere Daseinsform zur Folge haben. Die dritte edle Wahrheit aber ist die von der Aufhebung des Leidens und damit der unaufhörlichen Wiedergeburt, die für den mit der ersten Lehrrede des Siddartha Gautama, d. h. des geschichtlichen Buddha, beginnenden ursprünglichen Buddhismus das vollkommene Verlöschen des Durstes, d. h. die gänzliche Aufhebung der Tätigkeit des eigenen Willens, ist. Diesen Zustand vollkommener Willens- und Wunschlosigkeit aber nennt der Buddhismus das Nirvana (Sanskrit) oder Nibbana (Pāli), welches wörtlich nur das Verlöschen (der positiven wie negativen Begierde) bedeutet, wobei noch zwischen dem Nirvana als einem irdisch erreichbaren Zustand und dem sog. Parinirvana als dem vollkommenen Erlöschen allen Werdens unterschieden wird, das der Erlöste erst nach seinem Tod erfährt. Dieser Heilszustand des höchsten Glücks in vollkommener Ruhe und gänzlichem Wer sein Selbst verliert, wird es gewinnen A 19

20 Vorwort des Reihenherausgebers Frieden aber wird von einigen Textpassagen in der kanonischen buddhistischen Literatur auch als friedvolle Stätte und darüber hinaus sogar als das Ungewordene und Ungeborene, mithin als das Absolute, bezeichnet. Die vierte und letzte, die existenziell wichtigste Wahrheit aber ist die vom Weg, der zur Aufhebung des Leidens führt. Sie vermittelt mit dem achtteiligen oder achtgliedrigen Pfad die ethisch-lebenspraktischen Anweisungen, die der Mensch befolgen muß, um zum Nirvana zu gelangen. Deren einzelne Glieder werden üblicherweise in drei Gruppen unterteilt: Es ist dies die rechte Erkenntnis, die die rechte Anschauung, d. h. das Wissen von den vier edlen Wahrheiten, und die rechte Gesinnung als den Verzicht auf jegliches Übelwollen; ferner die sittliche Zucht, welche das rechte Reden ohne Lüge und eitles Geschwätz, das rechte Handeln (nach den sittlichen Vorschriften der Mönchsethik, d. h. kein Leben zu beschädigen, keusch zu leben und auf Gewalt zu verzichten) und die rechte Lebensführung (mit dem rechtmäßigen Erwerb des eigenen Unterhalts) umfaßt; und schließlich die rechte Meditation, welche die rechte Anstrengung (um Vermeidung von Gier, Haß und Verblendung), das rechte Gedenken bzw. die rechte Wachsamkeit, d. h. die sorgfältige Beobachtung von Körper, Gefühlen, Gedanken und Erscheinungen, und schließlich die rechte Konzentration einschließt. An diesem Weg zur Aufhebung des Leidens und seinem Heilsziel des Nirvana macht der Verfasser überzeugend deutlich, dass es dem Buddhismus, um mit Guardini zu sprechen, nur um die Existenzwelt des Menschen geht, dass er als keine Metaphysik, keine Wirklichkeitserklärung aus ersten Prinzipien, sondern ausschließlich eine Heilslehre sein will, deren einziges Ziel die Erlösung des Menschen von dieser irdischen Welt unaufhörlichen Leidens ist. Daher rückt der Verfasser völlig zu Recht das buddhistische Verständnis des erlösungsbedürftigen Menschen und der Wege zu seiner Erlösung in das Zentrum seiner kenntnisreichen Ausführungen zum Buddhismus: Nach gemeinbuddhistischer Lehre sind alle weltlichen Dinge, Realitäten und Prozesse erstens vergänglich, zweitens leiderzeugend und drittens selbstlos, gemeint ist: identitäts- und substanzlos. Die fünf bereits erläuterten Daseinsfaktoren erklären das In-Beziehung-Treten des Menschen mit der Erscheinungswelt. Der Durst als der Wille zum Sein (O. Franke), den Arthur Schopenhauer als einen blinden, irrationalen Drang des Willens zum Leben gedeutet und im Rahmen 20 SCIENTIA RELIGIO Chan Ho Park

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