Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Module. Thema Mensch sein

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Module. Thema Mensch sein"

Transkript

1 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 1 Thema Mensch sein Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Lernangebot zur Förderung sprachlicher und fachlicher Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern Erarbeitet von Axel Görlach und Angelika Schaumann

2

3 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Inhalt 3 Inhalt 1. Überblick über das Lernangebot Allgemeine Betrachtungen Didaktisch-methodische Bemerkungen Modul A: Who is Who? Übersicht Inhalte und Aktivitäten Projektbeispiel Inhalte und Aktivitäten Modul B: Mein Weg in die Berufswelt Übersicht Inhalte und Aktivitäten Projektbeispiel Inhalte und Aktivitäten Modul C: Gleiches Recht für alle? Übersicht Inhalte und Aktivitäten Projektbeispiel Anhang Literaturhinweise Glossar

4 4 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Überblick über das Lernangebot 1 Überblick über das Lernangebot Modul A Who is Who? Modul B Mein Weg in die Berufswelt Thema: Mensch sein Modul C Gleiches Recht für alle? Vorschläge für weitere : Wie entsteht ein Mensch? (Schwerpunkt Ontogenese), Die Entwicklung zum Menschen (Schwerpunkt Evolution/Phylogenese), Verschiedene Menschen verschiedene Religionen (Schöpfungsgeschichten, grundlegende Schriften, religiöse Feste, die Frage nach dem Sinn von Leben und Tod), Mensch plus Mensch ist gleich (Geschlechtlichkeit, Liebe, Freundschaft, Feindschaft, ), Was braucht der Mensch und was braucht er nicht? (Schwerpunkt: Primär- und Sekundärbedürfnisse), An welche Grenzen stößt der Mensch? (Schwerpunkte: Krankheiten physische und psychische Behinderungen, Tod, Krieg, Naturkatastrophen), Der Mensch und seine Sprachen, andere

5 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Allgemeine Betrachtungen 5 2 Allgemeine Betrachtungen Das Phänomen Mensch sein ist das zentrale Thema, das den Menschen seit jeher beschäftigt hat und beschäftigt. Es ist zudem äußerst komplex, und es gibt sehr unterschiedliche Wege, sich diesem Phänomen zu nähern. Die Philosophie zum Beispiel versucht, den Menschen mit bestimmten klassischen Fragestellungen zu erfassen. Sie fragt in der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie nach den Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns im Allgemeinen und den Erkenntnisweisen in den unterschiedlichen Einzelwissenschaften im Speziellen (Was können wir wissen?). Die Ethik fragt nach dem rechten Handeln (Was sollen wir tun?), und Metaphysik sowie Religions- und Geschichtsphilosophie beschäftigen sich mit den ersten Gründen allen Seins und der Wirklichkeit (Was dürfen wir hoffen?). Was ist der Mensch? Was sind wir für Wesen? In welchem Verhältnis stehen wir zur Welt, die wir vorfinden, verändern und gestalten? Diese Fragen, die sich die Philosophische Anthropologie, die Kultur- und Sozialphilosophie und die Ästhetik stellen, beschäftigen uns auch im Alltag immer wieder, sobald wir Zeit zum Innehalten und Nachdenken haben. Dabei ist es ein interessanter Aspekt, dass alle diese Fragen vom Menschen ausgehen, aber gleichzeitig doch wiederum den Menschen zum Ziel haben. Wie wir den Begriff Mensch auch gebrauchen sei es als Gattungsbegriff, mit dem wir den Menschen z. B. vom Tier unterscheiden, sei es dass wir mit diesem Begriff das Individuum meinen, das sich in seinen speziellen Ausprägungen der Person und ihrer Persönlichkeit von anderen ndividuen unterscheidet bedeutet Mensch sein immer, in einem bestimmten kulturellen und historischen Kontext zu stehen. In diesem Kontext mit seinen spezifischen gesellschaftlichen Umgangsformen und Gepflogenheiten, den vorherrschenden sinnstiftenden Erklärungsund Deutungsmodellen, aber auch mit seinen weltlichen und religiösen Festen macht der Mensch als Kind erste Erfahrungen mit der Welt und mit sich selbst. Diese ersten Erfahrungen sind von prägender Qualität und bilden den Hintergrund, vor dem der Mensch seine weiteren Erfahrungen mit anderen Kulturen einordnet und beurteilt. Dabei kommt es immer wieder zu Konflikten, besonders dann, wenn sich sein Lebensmittelpunkt plötzlich in eine fremde Gesellschaft verschiebt. Das Gewohnte wird in Frage gestellt, die verinnerlichten Weltanschauungen und gesellschaftlichen Konventionen werden von heute auf morgen vom Umfeld nicht mehr mehrheitlich und unkritisch geteilt. Es ist dies eine tief greifende existenzielle Verunsicherung, mit der gerade Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund zu kämpfen haben. Ein multikulturelles Zusammenleben, in dem sich der Einzelne nicht nur als Mensch toleriert, sondern auch als Individuum mit eigener kultureller Identität wertgeschätzt fühlt, ist nur dann möglich, wenn es von gegenseitigem Verständnis für den jeweils anderen geprägt ist. Erst in diesem Verständnisprozess, bei dem selbstverständlich die Sprache mit ihrer Ausdruckskraft und Differenziertheit eine wesentliche Rolle spielt, kann klar werden, dass es bei allen Unterschiedlichkeiten und Besonderheiten eine tragfähige Basis an Übereinstimmungen und Gemeinsamkeiten gibt, die allen Menschen aufgrund ihres bloßen Menschseins zukommt. Damit sind nicht nur die universellen, unveräußerbaren und unteilbaren Menschenrechte gemeint, die sich aus der prinzipiellen Gleichheit der physisch-psychischen Grundstruktur des Menschen, seiner primären und sekundären Bedürfnisse und den eingangs erwähnten allgemeingültigen Fragen, die der Mensch an sich selbst und seine Umwelt stellt, begründen lassen. Im Lernangebot zum Thema Mensch sein stehen die Erfahrungen, Fragen, Probleme und Perspektiven im Vordergrund, die alle Kinder und Jugendlichen im Alter von etwa elf bis sechzehn Jahren bewegen: die Vereinzelung und die Gemeinschaft, die Geschlechtlichkeit, die Rolle von Liebe und Tod, die Zeit, in der gearbeitet wird und

6 6 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Allgemeine Betrachtungen die Freizeit, die Entscheidung, in absehbarer Zeit einen Beruf wählen zu müssen, die allgemeinen Bedürfnisse und besonderen Fähigkeiten des Einzelnen, die persönlichen Interessen, Gefühle und Stimmungen, die Neugier auf Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und kreativen Auseinandersetzung mit der Welt und der Sprachwelt. Je nachdem für welches Modul sich der Unterrichtende entscheidet ergeben sich fruchtbare Querverbindungen zu den anderen Unterrichtsfächern (z. B. Deutsch, Religion, Ethik, Biologie, Sozialkunde, AWT, Kunst etc.), in denen das vertiefte sprachliche und inhaltliche Wissen von den Schülern effektiv ein- und umgesetzt werden kann.

7 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Didaktisch-methodische Bemerkungen 7 3 Didaktisch-methodische Bemerkungen Die im vorherigen Abschnitt angesprochenen Erfahrungen, Fragen, Probleme und Perspektiven überhaupt auszudrücken und verständlich formulieren zu können, ist selbst in der Herkunfts- und Muttersprache keine leichte Aufgabe. Denn dabei geht es um die Innensicht des Menschen, seine Weltanschauungen und Werteinstellungen, seine Gefühlsund Stimmungswelt, die in ihrer Breite und Tiefe nur sehr schwer auf den Begriff zu bringen sind. Dazu kommt eine natürliche Scheu, vor anderen über sich selbst zu sprechen, beziehungsweise auf Fragen zu antworten, die die eigene Privatsphäre betreffen. Vom Unterrichtenden wird daher ein hohes Maß an Takt und pädagogischem Fingerspitzengefühl gefordert, um eine vorurteilsfreie, für verschiedene Meinungen offene Atmosphäre zu schaffen, die Gespräche über derart sensible Themen begünstigt. Im Modul A Who is Who? geht es in erster Linie um die Erarbeitung von Begriffen, idiomatischen Wendungen und Stilmitteln zur differenzierten Beschreibung des Menschen. Dabei wird der Fokus auf die wesentliche Unterscheidung von Person und Persönlichkeit gelegt, also dem Teil des Menschen, zu dem wir aufgrund der äußerlichen Merkmale (Alter, Geschlecht, Größe, Haar- und Augenfarbe etc.) einen direkten Zugang haben, und den inneren Merkmalen, die unserem Anschauen und direkten Ablesen zunächst verborgen sind (Charakter, Werteinstellungen, Gefühle etc.). Diese letzteren, die Persönlichkeit ausmachenden Wesenszüge können nur indirekt ermittelt werden, z. B. durch Befragung der Person oder durch Rückschlüsse aus ihrem beobachtbaren Verhalten und Handeln. Deshalb sind zur Erstellung eines aussagekräftigen Profils einer Person (der besten Freundin, des Klassenkameraden ) das Planen und Durchführen von Interviews, informellen Personenbefragungen und Persönlichkeitstests von großer Bedeutung. So genannte Persönlichkeitstests (siehe S. 14, oder andere aus Zeitschriften) geben den Schülern eine erste sprachliche (z. B. das Planen und richtige Anwenden von Entscheidungsfragen) und inhaltliche (z. B. möglicher Wortschatz zur Beschreibung innerer Werte und Einstellungen) Orientierung. Solche Persönlichkeitstests sollten jedoch auch immer wieder in das Licht der kritischen Diskussion gestellt werden, um ihre unvermeidlichen Simplifizierungen und klischeehaften Schubladeneinteilungen zu thematisieren und aufzubrechen. Selbstbeschreibungen und Selbstdarstellungen der eigenen Person sollten möglichst viele kreative Elemente mit einbeziehen. Kreativität hinsichtlich der Sprache (z. B. das Parodieren der eigenen Person oder der Perspektivenwechsel, der die Selbstbeschreibung aus der Sicht des Vaters, des Haustiers etc. vornimmt) und Kreativität im Sinne von künstlerischer Ausgestaltung (als Collage, Fotostory etc.) geben den Schülern einerseits Entfaltungsmöglichkeiten und andererseits die Gelegenheit, sich hinter selbst gewählten Masken gleichzeitig zu offenbaren und zu verbergen. Schließlich kann die Werbung, die in der Regel ein sehr eindimensionales Bild des Menschen zeichnet sowohl hinsichtlich der verwendeten (oft stereotypen) Sprache als auch hinsichtlich der Darstellung der handelnden Personen dazu benutzt werden, einen sehr lebendigen Kontrast zu dem Menschen, seinem komplexen Handeln und seinem differenzierten, situationsabhängigen Sprachgebrauch in der tatsächlichen Alltagswelt zu erzeugen. Werden im handelnden Umgang von den Schülern Werbespots, Werbeplakate und Werbeanzeigen bezüglich ihrer funktionalen Struktur (z. B. das AIDA-Konzept, s. Glossar S.38), der visuellen und sprachlichen Inhalte und Mittel (z. B. typische Stilmittel) analysiert, dekonstruiert und durchschaut, sollten diese Erkenntnisse wiederum kreativ dazu benutzt werden, eigene Spots (Anti-Spots, Parodien etc.) und eigene Werbeplakate zu erzeugen. Auch sollten immer wieder schwer fassbare Begriffe unter verschiedenen Fragestellungen Was ist Glück?, Wie erreiche ich Zufriedenheit?, Was wünsche ich mir für mein eigenes Leben? diskutiert werden. Fragen, die die Werbung nur scheinbar und oberflächlich mit dem Erwerb bestimmter Produkte beantwortet. Das Modul B Mein Weg in die Berufswelt greift das Problem der richtigen Berufswahl auf. Es soll nicht nur einen inhaltlichen und begrifflichen Überblick

8 8 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Didaktisch-methodische Bemerkungen über die Vielfalt der Berufe vermitteln, sondern ganz gezielt, ausgehend von den individuellen Vorlieben, Interessen und Stärken der Schüler, die unüberschaubare Vielfalt auf eine kleinere Zahl zur Auswahl stehender Berufe reduzieren. Das Erklären und Be- und Umschreiben von allgemeinen und berufsspezifischen Schlüsselqualifikationen stehen ebenso im Mittelpunkt wie die Auseinandersetzung mit Zeitungsanzeigen und Infotexten aus Broschüren, Büchern und aus dem Internet. Am schwierigsten dürfte dabei die realistische Selbsteinschätzung der Schüler sein. Neben Gesprächen über die eigenen Stärken und Schwächen, ebenfalls wieder ein sehr sensibles Thema, sollten den Schülern Instrumente zur Selbsteinschätzung an die Hand gegeben werden. Hervorragend hierfür geeignet erscheint die Webseite der Bundesagentur für Arbeit. Die Schüler können sich in dem Berufe-Universum nach dem Einloggen, bei dem zunächst Daten zum Geschlecht, zum Alter und dem Bundesland, in dem man lebt, abgefragt werden, relativ frei bewegen. Eine Vielzahl von Begriffserklärungen, die auf Mausklick zur Verfügung stehen, erleichtern die Orientierung und das Verständnis. Eine große Palette an angebotenen Hilfsmitteln zur Selbsteinschätzung (z. B. spezielle Fragen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden und dadurch bestimmte Berufe ausfiltern oder mehrstufige Skalen, auf denen sich die Schüler selbst verorten können) werden angeboten, und Schritt für Schritt erfolgt im Programm eine Engführung auf eine immer kleiner werdende Auswahl der in Frage kommenden Berufsfelder und Berufe. Der individuellen Bewertung von Berufen (z. B. nach Vorund Nachteilen) und ihrer Präsentation sollte ebenso genügend Raum gegeben werden wie der Diskussion des grundsätzlichen Wertes der Arbeit und des Berufs als sinnstiftender Bestandteil der Lebens- und Zukunftsplanung. Hier ist auch immer wieder darauf zu achten, die verschiedenen Herkunftssprachen als bereicherndes Element im Unterricht zu Wort kommen zu lassen. Indem den Schülern wiederholt Gelegenheit geboten wird, die Arbeitswelt in Deutschland mit der in ihren Heimatländern zu kontrastieren (hinsichtlich der Arbeitszeiten, Urlaubstage, Arbeits- und Produktionsbedingungen, der Rolle von Handarbeit, spezieller Berufe, die typisch für ein Land sind etc.), können die individuellen Vorerfahrungen für fruchtbare und interessante Gespräche genutzt werden. Die Schüler erfahren dadurch wiederum, dass sie selbst und ihr kultureller Hintergrund ernst genommen und wertgeschätzt werden. Weitere interessante Fragen, aus denen sich der Unterricht in diesem Modul entwickeln könnte wären folgende: Was sind die Bedingungen für ein glückliches und zufriedenes Leben? In welchen Ländern gibt es Kinderarbeit? Wie wird diese dort und wie hier in Deutschland bewertet? Welche Behinderungen können Menschen haben? Wie wirken sich diese auf den Alltag im Allgemeinen und auf die Möglichkeiten der Berufswahl im Speziellen aus? Wie sieht ein Arbeitstag in einer Behindertenwerkstatt aus? Modul C Gleiches Recht für alle? Aus allen Zeiten ist überliefert, dass sich die Menschen mit angeborenen, unabänderlichen Rechten befassen, die allen gleichermaßen zustehen. Konkrete Beispiele können aus der Antike aufgelistet werden. Seit dem 18. Jhdt. ist dann der Begriff Menschenrechte überliefert. Hierbei geht es um unveräußerliche, natürliche Rechte aller Menschen. Bis zur allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948, die heute als grundlegend gilt, gab es auch früher immer wieder Formulierungsansätze. Menschenrechte gehören jedem, also steht es auch jedem zu, sich in verschiedener Hinsicht, etwa in folgender Art damit zu befassen: Wissen über die Entwicklung und den jetzigen Stand der Menschenrechte zu erwerben. Fähigkeit erlangen, das eigene persönliche und soziale Handeln und Denken vor dem Hintergrund der Menschenrechte zu reflektieren. Üben, Zwischenmenschliches vor dem Hintergrund der Menschenrechte zu durchdenken, durchschauen und Problemlösungen danach auszurichten. Auch in der Schule / Ausbildung demokratische Arbeitsmethoden, menschenrechtliche Werteerziehung und gegenseitige Achtung (hier von Lehrenden und Lernenden) zu üben. Die hier erläuterten A, B und C zeigen beispielhaft drei thematische Möglichkeiten auf, aus denen der Unterricht zum Thema Mensch sein entwickelt werden kann. Je nach Interessenslage in der Lerngruppe oder Präferenzen des Unterrichtenden können auch andere Themenschwerpunkte gesetzt werden. Weitere Vorschläge dazu befinden sich auf der Übersichtsseite zum Thema Mensch sein (S. 4).

9 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Didaktisch-methodische Bemerkungen 9

10 10 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 4 Modul A: Who is Who? Übersicht Lernorte: Schule, Computerraum, Schülertreff, Schülercafé, Familie, Wohnort von Freunden und Bekannten 1. Informationen zu einem Lieblingsstar recherchieren, zusammentragen und präsentieren Projektbeispiel zu den Abschnitten 2 und Begriffe sammeln zur Beschreibung einer Person oder einer Persönlichkeit Frage- und Antwortspiele zur Erstellung eines Profils eines Menschen durchführen Ein Profil eines interessanten Menschen aus dem Bekanntenkreis erstellen und das Ergebnis präsentieren Eine Selbstbeschreibung der eigenen Person gestalten und präsentieren Aufgrund von Beschreibungen eine Person erraten TV-Werbespots / Werbefotos / Werbeplakate analysieren und produzieren

11 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Informationen zu einem Lieblingsstar recherchieren, zusammentragen und präsentieren Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Biografische Angaben (Lebenslauf) eines Stars (Musiker, Schauspieler, Sportler) sammeln Angaben zur Person (äußere Eigenschaften) herausarbeiten Angaben zur Persönlichkeit (innere Eigenschaften) herausarbeiten Angaben zu den Projekten, in denen sich der Star engagiert (z. B. Hilfe für krebskranke Kinder ) herausarbeiten Die Message eines persönlichen Lieblingsliedes herausarbeiten und zur Charakterisierung des Stars heranziehen Begründen, warum einem dieser Star besonders wichtig ist Ein umfassendes Portrait des Stars erstellen, gestalten und präsentieren Aus Texten relevante Informatio nen selektieren (unterstreichen, mit Textmarker markieren, Exzerpte, Stichpunkte, Quellenangaben) Inhaltliche Verständnisprobleme klären (Wörterbücher, Partnergespräch) Verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten (Tabellen, Collagen, Übersichten ) für einen mediengestützten Vortrag einsetzen Verschiedene Mnemotechniken für einen Vortrag anwenden Ein Kurzreferat über eine Person halten Auf Rückfragen antworten Relevante Informationen eines Vortrages in Stichpunkten protokollieren Präteritum 1. Adjektive zur Beschreibung einer Person Gegensatzpaare (alt-jung, groß-klein, dick-dünn ) auch differenzierter: hager, korpulent, schlaksig auch detailliert: kurze, mittellange, lange Haare Unterscheidung der Begriffe Person Persönlichkeit mittels differenzierender spezifischer Begriffe 2. Wortartübergreifende Begriffe zur Beschreibung der Persönlichkeit Charakter, Egoismus, Hilfsbereitschaft, Selbstvertrauen sensibel, ernst, unpünktlich, vorsichtig, praktisch, mutig, einfühlsam, verantwortungslos Biografien, Beschreibungen und Berichte über Stars Blogs Songs und Songtexte Kommentare Aktuelle Jugendzeitschriften, Internetseiten von Stars Berichte über Stars in verschiedenen Medien Rückfragen zu einem Vortrag stellen Einen kritischen Kommentar zu einem Vortrag schreiben Formulierungen: z. B. X ist sensibel, weil / sensibel sein bedeutet, heißt

12 12 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Modul A: Who is Who? Projektbeispiel: Was für eine Person bist du? Teil 1 Unterrichtsverlauf Hinweise 1. Einstieg Was für eine Person bist du? Freie TN-Äußerungen, versch. Meinungen/Perspektiven andiskutieren 2. Durchführen des Persönlichkeitstests (Anlage S. 14/15) a) Testanleitung lesen, besprechen, sich absprechen (wer beginnt ) b) Durchführen des Persönlichkeitstests fragen, antworten c) Auswertung gegenseitiges Vorlesen der Ergebnisse Klären problematischer / nicht bekannter Begriffe Diskussion (zutreffend/ nicht zutreffend) 3. Diskussion des Persönlichkeitstests Mögliche Impulse: Was ist deine Meinung zu dem Test? Ist das Ergebnis zutreffend / nicht zutreffend? Warum? Welche Fragen würdest du ergänzen? Was würdest du unbedingt wissen wollen? schriftliche Handlungsanweisungen verstehen und umsetzen Fragen vorlesen, klären von Verständnisproblemen argumentativ die eigene Meinung über die eigene / die andere Person mit den Testergebnissen kontrastieren mit dem Partner kooperieren (Selbst-) Reflexion inhaltliche Schwierigkeiten klären Ergebnisse nach schriftlicher Vorgabe auswerten die eigene Meinung im Plenum äußern, begründen, vertreten und gegebenenfalls modifizieren einen Runden Tisch bilden, Diskussionsrunde Diskussionskultur einüben Stichpunktsammlung an der Tafel Imperativ, Inversion (Fragesatz) Verben: 2. Person Singular Präsens Aktiv Begriffe für Emotionen (wortartübergreifend) Frage-Antwort- Persönlichkeitstest, Anleitung zur Durchführung (s. S. 15) Wörterbuch Ergebnisstreifen (s. S. 15, rechte Spalte) Ich bin der Meinung, meine, denke, finde, dass / Meiner Meinung nach / ist mir wichtig, weil Sammlung von relevanten Aussagen: Tafel / Folie / Plakat

13 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 13 Teil 2 Unterrichtsverlauf Hinweise 4. Erarbeitung der Unterscheidung von Person und Persönlichkeit analysieren der Testfragen, Testergebnisse und Texte über Stars aus Jugendzeitschriften / aus Werbetexten und -materialien hinsichtlich der Begriffe, die geeignet sind, Menschen differenziert zu beschreiben ordnen der gefundenen Begriffe in Begriffe, die äußere Merkmale beschreiben (Größe, Beruf, Haarfarbe ) und in die, die innere Qualitäten beschreiben (Charakter, Einstellungen, Haltungen) besonders die Begriffe zur Beschreibung der Persönlichkeit mit eigenen Worten erklären, umschreiben, anhand beispielhafter Handlungen exemplifizieren weitere Begriffe sammeln, die die Person / die Persönlichkeit beschreiben 5. Szenarienarbeit an versch. Aspekten zum Persönlichkeitstest (ergeben sich z. T. aus Punkt 3) und zur Beschreibung von Personen/Persönlichkeiten mögliche Themen/Angebote: 1) Was fehlt? sammeln, präzisieren, formulieren und aufschreiben fehlender, wichtiger Fragen zum Persönlichkeitstest 2) Wie sollte dein Freund / deine Freundin sein / nicht sein? 3) Schreibe einen Steckbrief von deinem idealen Freund! 4) Was erfährst du über die Personen in dem TV-Werbespot X? bzw. was erfährst du nicht, wie werden sie dargestellt, wie realistisch sind sie? analysieren, charakterisieren, nachspielen und aufzeichnen, einen Anti-Spot, eine Parodie drehen und vorführen 5) Wie sprechen die Personen auf Werbeplakaten, Werbefotos? analysieren der Sprache, ihre Wirkung ermitteln, in einen Zusammenhang mit dem Produkt und der Verkaufsabsicht stellen eigene Slogans, Plakate usw. kreieren 6) Ein Mensch ist mir sympathisch/unsympathisch, wenn 7) Sammle Wörter zur Beschreibung der Persönlichkeit, ordne sie nach verschiedenen Kriterien (z. B. wünschenswert / nicht wünschenswert) 8) Erstelle mehrsprachige Übersichten von Eigenschaften von Personen und deren Persönlichkeit! 9) andere wichtige Begriffe im Persönlichkeitstest markieren, aufschreiben ins Vokabelheft, im Wörterbuch nachschlagen sich für eine Arbeitsgruppe entscheiden, im Team arbeiten die eigene Meinung im Team äußern, begründen, vertreten und gegebenenfalls modifizieren Aufbereitung der Ergebnisse zur Präsentation auf z. B. DIN A2 Papier Flipchart Folie Packpapier Datei (Ausdruck oder Beamer) Video Planung einer Teampräsentation Mehrsprachigkeit nutzen, Herkunftssprachen mit einbeziehen individuelle Wörterlisten und Vokabelhefteinträge erstellen intensive, differenzierte Verwendung des Wortschatzes zur Beschreibung von Personen und Persönlichkeiten Foto- und Bildmaterial auch aus Zeitschriften/Medien aus den Herkunftsländern benutzen

14 14 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Modul A: Who is Who? Projektbeispiel: Was für eine Person bist du? Anlage: Persönlichkeitstest Was für eine Person bist du? 0 START Bist du eine ernste Person? 6 Bist du eine gefühlvolle Person? 12 Kannst du gut mit Geld umgehen? 18 Bist du eine umgängliche Person? 24 Fragst du oft andere um Rat? 30 Fällt es dir leicht, deine Meinung zu sagen? Ja - 3 Nein - 5 Ja - 7 Nein - 11 Ja - 16 Nein - 13 Ja - 19 Nein - 21 Ja - 26 Nein - 28 Ja E Nein C 1 Weinst du bei einem traurigen Film? 7 Bist du im Großen und Ganzen zufrieden mit deinem Leben? 13 Magst du Überraschungen? 19 Glaubst du an Wahrsager? 25 Hast du schon einmal etwas vor Wut zerstört? 31 Bist du lieber allein als mit anderen zusammen? Ja - 6 Nein - 2 Ja - 13 Nein - 15 Ja - 17 Nein - 15 Ja - 21 Nein - 23 Ja - 27 Nein - 31 Ja - 30 Nein Magst du in einem Film lieber die Guten als die Bösen? 8 Triffst du schnell Entscheidungen? 14 Kannst du dich gut konzentrieren? 20 Kannst du gut deine Gefühle ausdrücken? 26 Siehst du lieber romantische Filme als Komödien? 32 Schließt du leicht neue Freundschaften? Ja - 7 Nein - 11 Ja - 10 Nein - 9 Ja - 16 Nein - 23 Ja - 22 Nein - 18 Ja - 25 Nein - 29 Ja F Nein A 3 Siehst du mehr als 20 Stunden fern pro Woche? 9 Wärst du ein guter Verkäufer? 15 Bist du eher ein praktischer Mensch? 21 Würdest du ein fremdes Tagebuch lesen? 27 Zappst du beim Fernsehen durch die Kanäle? 33 Wenn du frei hast, bist du dann meistens zu Hause? Ja - 1 Nein - 4 Ja - 7 Nein - 11 Ja - 20 Nein - 19 Ja - 24 Nein - 26 Ja - 25 Nein - 31 Ja - 32 Nein Gibt es etwas, was du jeden Tag versuchst zu tun? 10 Sprichst du lieber als zuzuhören? 16 Ärgerst du dich leicht? 22 Halten deine Freunde dich für selbstbewusst? 28 Hast du viele Freunde? 34 Interessierst du dich dafür, was andere über dich denken? Ja - 6 Nein - 8 Ja - 11 Nein - 9 Ja - 18 Nein - 23 Ja - 28 Nein - 25 Ja - 29 Nein - 25 Ja - 35 Nein Bist du normalerweise pünktlich? 11 Lernst du gern neue Leute kennen? 17 Kaufst du dir lieber Markenware als No-Name-Produkte? 23 Kannst du gut Pläne machen? 29 Telefonierst du gern? 35 Würdest du deinem besten Freund ein Geheimnis anvertrauen? Ja - 9 Nein - 8 Ja - 12 Nein - 14 Ja - 18 Nein - 21 Ja - 29 Nein - 25 Ja - 34 Nein - 33 Ja B Nein D

15 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 15 Anleitung zum Durchführen des Persönlichkeitstests 1. Arbeitet zu zweit! Einigt euch wer zuerst fragt! Schüler 1 fragt, Schüler 2 antwortet 2. Lies die START-Frage deinem Partner laut vor! Dein Partner darf nur mit Ja oder Nein antworten. 3. Hinter dem Wort Ja/Nein findest du eine Zahl (z. B. Ja-3 / Nein-5). Antwortet dein Partner mit Ja, gehe zu Feld 3 und lies die Frage vor! Antwortet dein Partner mit Nein, gehe zu Feld 5 und lies diese Frage vor! 4. Frage so lange weiter, bis du in ein Feld (30/32 oder 35) kommst, in dem hinter Ja oder Nein ein Buchstabe (A/B/C/D/E/oder F) steht! 5. A/B/C/D/E/oder F sind das Ergebnis des Persönlichkeitstests. Schreibe den Buchstaben auf! Schüler 2 fragt, Schüler 1 antwortet 6. Jetzt ist dein Partner dran. Er fragt dich so lange, bis auch du zu einem Ergebnisbuchstaben A/B/C/D/oder E kommst. Schreibe den Buchstaben auf! Ergebnisse 7. Hole das Blatt mit den Ergebnissen vom Lehrerpult! Die Ergebnisse des Persönlichkeitstests findest du in je einem Text unter den Kennbuchstaben A/B/C/D/E/F. 8. Lies deinem Partner sein Ergebnis vor! Dein Partner liest dir dein Ergebnis vor. Kurze Diskussion 9. Sprich mit deinem Partner über das Ergebnis! Stimmt es? Stimmt es nicht? Hat dein Partner eine andere Meinung über dich? Hast du eine andere Meinung über deinen Partner? Ergebnis A Du möchtest, dass andere dich mögen, aber du bist etwas schüchtern. Familie und Freunde sind wichtiger als Geld und Karriere. Du bist ein Friedensstifter und wirst selten böse. Du bist abhängig von anderen. B Du hast nicht genug Selbstvertrauen. Du bist sehr schüchtern und lässt gern andere für dich entscheiden. Du grübelst leicht und bist treu zu deiner Familie und zu deinen Freunden. Hab keine Angst vor neuen Dingen! C Du bist mit dir im Reinen und siehst das Leben positiv. Die Leute halten dich leicht für eine Führungspersönlichkeit. Du bringst zuerst etwas zu Ende bevor du etwas Neues anfängst. Du zeigst selten deine Gefühle. D Du bist ein Romantiker. Du lebst in einer Traumwelt. Du magst keine Pläne und Alltäglichkeiten. Du kannst schlecht mit Geld umgehen und bist kein Freund von Geschäften. Du bist oft zu eifersüchtig. E Du hast eine starke Persönlichkeit. Du hast gern alles unter Kontrolle und bist diszipliniert. Du bist sehr selbstbewusst und eine Führungspersönlichkeit. Du bist ein Optimist. Manchmal bist du zu egoistisch. F Du bist vorsichtig, aber freundlich und offen. Du das keine Angst vor neuen Dingen. Du fühlst dich wohl, egal ob du allein bist oder mit anderen zusammen. Du triffst nicht gern Entscheidungen. Du denkst viel über Unwichtiges nach.

16 16 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein

17 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Begriffe sammeln zur Beschreibung einer Person oder einer Persönlichkeit siehe Projektbeispiel S. 12 ff Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Listen, Tabellen nach verschiedenen Ordnungskriterien erstellen (z. B. Positiv-Negativ- Listen) Personen/Persönlichkeiten mittels treffender Adjektive differenziert beschreiben Qualitäten einer Person/Persönlichkeit mit eigenen Worten umschreiben bzw. anhand beispielhafter Handlungen erklären Unterscheidung der Begriffe Person Persönlichkeit mittels differenzierender spezifischer Begriffe Hinweise und Anregungen zur Beschreibung einer Person sowie der Persönlichkeit s. Tabelle S.11 Personenbeschreibungen aller Art 3. Frage- und Antwortspiele zur Erstellung eines Profils eines Menschen durchführen siehe Projektbeispiel Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Durchführen und Auswerten der Spiele nach Anleitung Ergebnisse nach schriftlichen Vorgaben / nach selbst vereinbarten Vorgaben auswerten Präsentieren der Ergebnisse Die Aussagekraft der Ergebnisse diskutieren und kritisch bewerten Die Fragenkataloge den eigenen Prioritäten gemäß modifizieren und ergänzen (z. B. wichtige Fragen ergänzen ) Erstellen, Vorstellen und Durchführen eigener Persönlichkeits tests Einen Frage- und Antwort- Dialog durchführen Schriftliche Handlungsanweisungen (Testanleitungen, Testauswertungen) lesen und umsetzen Fragen mündlich und schriftlich verständlich formulieren Argumentativ die eigene Meinung über die eigene /eine andere Person mit vorgegebenen Testergebnissen kontrastieren Kritisch die eigene Person reflektieren sowie angebotene und selbst recherchierte Test- und Ergebnismaterialien reflektieren Entscheidungsfragen Erststellung des Finitums in Fragesätzen (Inversion) Ergänzungsfragen Fragepronomen + Finitum an zweiter Stelle (s. auch Glossar S. 38) Imperativ (Testanleitung) Verben: 2. Person Singular Präsens Aktiv Lexikalisches Umfeld Begriffe zum Ausdruck von Emotionen (wortartübergreifend) Hilfsmittel zur Meinungsbildung Ich bin der Meinung, dass Verschiedene Persönlichkeits tests mit Anleitungen und Auswertungen (aus verschiedenen Zeitschriften, auch zu bestimmten Themen, z. B. Bist du ein Romantiker? siehe Projektbeispiel)

18 18 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 4. Ein Profil eines interessanten Menschen aus dem Bekanntenkreis erstellen und das Ergebnis präsentieren Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen a) Erstellen eines eigenen Fragenkatalogs, um Personen zu beschreiben äußere Eckdaten (Name, Geschlecht, Herkunftsland, Beruf, Alter, Größe, Körperbau, Farbe der Haut / Augen /Haare ) b) Erstellen eines eigenen Fragenkatalogs, um Informationen zur Persönlichkeit eines Menschen zu erhalten Eine Personenbefragung planen (Anliegen vorbringen, Ablauf, Form der Fragen, Dauer) Auf eventuelle Zurückweisungen bei der Befragung verbal und nonverbal angemessen und höflich reagieren Idiomatische Wendungen persönlich werden/etwas persönlich nehmen stille Wasser sind tief ein treuer Freund Differenzierter Wortschatz Selbst erstellte Fragenkataloge Charakter, Gemüt, Tugenden, Haltungen, Einstellungen 5. Eine Selbstbeschreibung der eigenen Person gestalten und präsentieren Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Ernst oder auch nicht ernst gemeinte Beschreibungen erstellen (z. B. auch aus der Sicht des Vaters / der Mutter / des Haustieres) Über die eigene Person differenziert Auskunft geben (Stärken, Schwächen, Charakteristika, Besonderheiten, Vorlieben) sehr sensibles Thema! Aussagen über die eigene Person im Präsens u. Präteritum, Zeitangaben Stilmittel Ironie, Parodie, Litotes, Hyperbel, Metapher Steckbriefe, tabellarische Lebensläufe, Kurzbiografien, Erzählungen, Satire, Collagen, Selbstportraits, Fotostorys Sich für eine Darstellungsart entscheiden und diese ausgestalten 6. Aufgrund von Beschreibungen eine Person erraten (z. B. in der Klasse, im schulischen Umfeld) Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Beschreibung von Personen Informationen über eine zu erratende Person raffiniert geben bzw. erfragen Fragen und Begriffe (siehe Projektbeispiel S. 12 ff), Vorgeben von Schlüsselwörtern Selbst erstellte Schlüsselfragenkataloge, Lückentexte, Personencharakteristiken Fragestrategien entwerfen und anwenden, um möglichst schnell ans Ziel zu kommen

19 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein TV-Werbespots/Werbefotos/Werbeplakate analysieren und produzieren Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Analysieren der dargestellten Personen, der transportierten Emotionen und deren Verbindung mit dem Produkt Analysieren der verbalen und nonverbalen Kommunikation in der Werbung Analysieren der Werbesprache (versus Alltagssprache), verschiedene Eigenschaften der Werbesprache anhand von Beispielen listen Analysieren des schematischen Aufbaus von Werbespots (z. B. mittels des AIDA-Konzepts) Einen eigenen Werbespot drehen, einen bekannten Werbespot nachdrehen, modifizieren, parodieren, einen Anti-Spot drehen Eigene Werbeplakate entwerfen und anfertigen Die Ergebnisse präsentieren und kritisch diskutieren Sammeln und Listen von Sprachmaterial aus der Werbesprache Die Darstellung von Menschen in der Werbung (TV, Internet, Foto, Plakat...) beschreiben, hinsichtlich ihrer Wirkung reflektieren und kritisch bewerten Stilmittellisten anfertigen Schlagzeilen und Slogans ent werfen, aufschreiben (auf Plakate, Karteikärtchen, in eine SMS oder MMS) und vortragen Eine Team-Präsentation durchführen Die eigene Meinung / eigene Ideen im Team / im Plenum äußern, begründen, vertreten und gegebenenfalls modifizieren Diskussionskultur einüben Sich beim Planen von Werbespots/Plakaten des AIDA- Konzepts bedienen Werbesprache Schlagzeile, Slogan, Deonym, Neologismus, Metapher, Klimax, Hyperbel, Antitheton Auswahl zu den in der Werbesprache verwendeten Stilmitteln Emphase, rhetorische Frage, Personifikation, Anakoluth, Asyndeton, Reim (End-, Binnen-, Stabreim ), andere AIDA-Konzept (Glossar) Wortschatz Emotionen (siehe Projektbeispiel, S. 12 ff) Hilfsmittel zur Formulierung der eigenen Meinung (siehe Projektbeispiel, S. 12 ff) Selbst erstellte Drehbücher (für kurze Szenen) Extrem kurze Werbetexte, z. B. Werbeslogan, SMS, MMS TV-Werbespots, Werbefotos, Werbeplakate, Werbetexte (aus den Medien oder selbst produziert) Kurze Szenen, einzelne Rollen für einen Werbespot entwerfen, aufschreiben und spielen

20 20 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Modul B: Mein Weg in die Berufswelt Übersicht Lernorte: Schule, Computerraum, Betrieb, Elternhaus 1. Einen interessanten Beruf auswählen, Informationen recherchieren, zusammenstellen und präsentieren Ein berufliches Selbsterkundungsprogramm im Internet durchführen Projektbeispiel zu den Abschnitten 1 und Was ist ein glückliches Leben? Über Arbeit/Beruf, Hobby/Freizeit, Liebe/Freundschaft grundsätzlich diskutieren Berufswahlmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen untersuchen Informationen über Kinderarbeit recherchieren, aufbereiten und präsentieren Anhang: Links zur Spalte Textsorten/Materialien/Quellen

21 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Einen interessanten Beruf auswählen, Informationen recherchieren, zusammenstellen und präsentieren siehe auch Projektbeispiel S. 23 Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Sammeln von verschiedenen Berufen und Traumberufen Sammeln von berufsspezifischen Informationen aus Berufelexika, Informationsbroschüre oder aus dem Internet Sammeln von Schlüsselqualifikationen, Voraussetzungen, berufsspezifischen Kompetenzen aus Stellenanzeigen, Berufelexika oder aus dem Internet Ein Interview mit einem Lehrling/Meister im Betrieb führen Einen typischen Arbeitstag beschreiben (z. B. des Bäckers) Eine Fotostory über die Arbeit / einen Arbeitstag / eine Arbeitswoche verfassen (z. B. des Kfz-Mechanikers) Stellenanzeigen schreiben, auch mit wechselnder Perspektive (z. B. aus der Sicht des Arbeitgebers) Vor- und Nachteile von bestimmten Berufen sammeln, abwägen, darstellen, persönlich bewerten und diskutieren Ein umfassendes Profil zu einem Beruf erstellen und präsentieren Lesen von Informationsmaterial, inhaltliche Verständnisprobleme klären (Wörterbuch, Partnergespräch) Aus Texten relevante Informationen selektieren (unterstreichen, Exzerpt markieren, Stichpunkte, Quellenangaben ), schriftlich aufbereiten und für einen Vortrag zusammenstellen Tabellen, Übersichten und Diagramme interpretieren und erstellen Allgemeine und berufsspezifische Schlüsselqualifikationen benennen, umschreiben und erklären Eigene Vorlieben für bestimmte Tätigkeiten äußern, erläutern und anhand von Beispielen begründen Interview organisieren (Planen der Fragen, Anfrage, Terminvereinbarung, Planen der Durchführung und Auswertung) Ein mediengestütztes Kurzreferat über einen Beruf vor dem Plenum halten, dabei verschiedene Gestaltungstechniken (Tabellen, Übersichten, Collagen etc.) einsetzen Mnemotechniken anwenden Berufsbezeichnung, Branchenbezeichnungen, Bezeichnungen für Tätigkeitsfelder z. B. Material verarbeiten Verben für berufsspezifische Tätigkeiten anbauen, kochen, messen Begriffe für spezifische, berufsrelevante Schlüsselqualifikationen Teamfähigkeit, Organisations fähigkeit Idiomatische Wendungen etwas liegt einem, zwei linke Hände haben, das Zeug zu etwas haben, stille Wasser sind tief Modalverben können, wollen kann ich gut/kann ich nicht so gut, ich will, möchte gerne Konditionalsätze im Konjunktiv II Irrealis, Potentialis: Wenn ich wäre, Konditionalsätze im Indikativ Wenn ich Beruf X ergreife, dann werde ich... Infotexte zu Berufen aus z. B. Stellenanzeigen in Tageszeitungen und im Internet (Gesuche und Angebote) sowie selbst verfasste Selbst verfasste Profile (Berichte und Infotexte) zu bestimmten Berufen Zeitschrift job start, AOK- Verlag, Remagen 2006 Beruf Aktuell Broschüren der Bundesagentur für Arbeit

22 22 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 2. Ein berufliches Selbsterkundungsprogramm im Internet durchführen siehe Projektbeispiel S. 23 Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Über die Voraussetzungen sprechen, die für eine erfolgreiche Selbsterkundung mit dem Programm notwendig sind (Ehrlichkeit, realistische Selbsteinschätzung, Ernsthaftigkeit ) Die eigenen persönlichen und beruflichen Interessen, Stärken und Verhaltensweisen mit Programmunterstützung selbst ermitteln Zusätzliche Angaben zu den eigenen Schulleistungen und dem angestrebten Schulabschluss machen Den/die persönlichen Berufe- Favoriten präsentieren Begründen, warum ein bestimmter Beruf / ein bestimmtes Berufsfeld für die eigene Person am ehesten in Frage kommt Das Selbsterkundungsprogramm, seine Teile und Hilfsmittel zur Begriffserklärung und Selbsteinschätzung kritisch reflektieren und persönlich bewerten Texte zur Programmdurchführung, Berufslisten, Begriffserklärungen, Situationsbeispiele und Selbsteinschätzungsskalen lesen Angaben zur eigenen Person machen (Geschlecht, Alter, Bundesland, geplanter Schulabschluss) Ehrlich und realistisch Auskunft geben über persönliche Interessen, Stärken, Verhaltensweisen, Schulleistungen und den beabsichtigten Schulabschluss Instrumente zur Selbsteinschätzung mündlich beschreiben und bewerten Hilfestellungen und Instrumente zur ehrlichen Selbsteinschätzung nutzen Dem Plenum einen persönlich favorisierten Beruf in einem Kurzreferat präsentieren Die Auswahl eines favorisierten Berufs selbstkritisch mit den eigenen Interessen, Stärken, Schulleistungen etc. begründen ( sehr sensibles Thema!) Eigene Instrumente (z. B. einfache Skalen) zur Selbsteinschätzung entwickeln und darstellen Begriffe zur erfolgreichen Durchführung des Programms Selbsteinschätzung, Ehrlichkeit, Ernst, realistisch sein, sich selbst bewerten Begriffe für persönliche und berufliche Interessen dolmetschen, transportieren, kalkulieren, tanzen Begriffe für persönliche Stärken, Neigungen Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt, Selbstständigkeit Eigenschaften und Verhaltensweisen, die zum Anforderungsprofil eines Berufs gehören auch zu ungewöhnlichen Zeiten arbeiten, anderen gut und geduldig zuhören können Kausalsätze (dabei auf die Endstellung des Finitums im Nebensatz achten) zur Begründung der Berufswahl zur Bewertung des Programms und seiner Teile Programmerklärende Texte und spezifische Begriffserklärungen Mehrstufige Skalen zur Selbsteinschätzung Frage- und Antwort-Dialoge Berufe-Kurzbeschreibungen Selbst erstellte Berufsprofile Selbst erstellte Instrumente zur Selbsteinschätzung (einfache Skalen) Computerprogramm: Check deine Talente Ausgewählte allgemeine Berufelisten und solche, die a) mit den Stärken b) mit den Interessen korrelieren Auszüge aus BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

23 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 23 Modul B: Mein Weg in die Berufswelt Projektbeispiel: Check deine Talente! Teil 1 Unterrichtsverlauf Hinweise 1. Einstieg Freies Gespräch über persönliche Stärken, Talente, Fähigkeiten, Berufsinteressen der eigenen Person (bei Freunden, in der Familie, über Berufe allgemein, Ausbildungen, Qualifikationen etc.) 2. Welcher Beruf passt zu dir? Check deine Talente! S. führen das Selbsterkundungsprogramm individuell durch. 2.1 Einloggen auswählen eines virtuellen Tutors, der durchs Programm führt / Angaben zur eigenen Person/Schule/Abschluss machen 2.2 Welche beruflichen Interessen hast du? eine persönliche Auswahl hinsichtlich bevorzugter Tätigkeiten treffen, diese nach Präferenzen gewichten und in drei Prioritätengruppen ordnen 2.3 Was sind deine persönlichen Stärken? sich selbst hinsichtlich der eigenen Stärken und Schwächen einschätzen, die Selbsteinschätzung überprüfen und auf einer dreistufigen Skala markieren 2.4. Was bringst du mit? sich selbst hinsichtlich der Schulleistungen (Deutsch, Mathematik, Englisch) und des Schulabschlusses einschätzen und die Einschätzungen auf einer dreistufigen Skala markieren 2.5. Dein Ergebnis S. tauschen sich informell aus über Unterschiede / Gemeinsamkeiten bei den Ergebnissen der Selbsterkundung, den gefundenen Berufen etc. zielgerichtetes, interaktives Benutzen des Computers bei Problemen selbstständig und effektiv die Hilfefunktion benutzen umgehen mit verschiedenen Bewertungsskalen schriftliche Handlungsanweisungen verstehen und umsetzen informationsentnehmendes Lesen (exemplifizierende Worterklärungstexte) informationsentnehmendes Lesen (exemplifizierende Worterklärungstexte) schriftliche Fragen beantworten Diese UE sollte nach der UE Was für eine Person bist du? erfolgen. Computerraum, ein S. pro Computer, Internetanschluss notwendig grobe Stoffsammlung an der Tafel und Interesse: Beruf anklicken oder direkt auf folgende Seite gehen: Bei Bedarf sollte ein Wörterbuch zu Hilfe genommen werden. 2. Person Singular Präsens Aktiv lexikal. Bereich: spezifische berufsrelevante Tätigkeiten (Verben) Konditionalsätze (Realis) Modalverb können + Infinitiv (mehrteiliges Prädikat) lexikal. Bereich: spezifische berufsrelevante Schlüsselqualifikationen (Substantive) Inversion bei Fragesätzen Ergebnisliste mit den gefundenen passenden Berufen; 1. Liste korreliert mit den Interessen, 2. Liste korreliert mit den Stärken

24 24 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Teil 2 Unterrichtsverlauf Hinweise 3. Planung einer Berufspräsentation mögliche Inhalte der Präsentation: 1) Aufgaben und Tätigkeiten 2) Ausbildung 3) Zugangsvoraussetzungen 4) andere (Aufstiegsmöglichkeiten, Verdienst ) wichtig: persönliche Wertung einzelner Aspekte des Berufsbildes möglich: 1) Text zum Ablesen mit Hervorhebungen 2) teilweise freier Vortrag mit Karteikärtchen mit je einem Leitgedanken und einigen Unterpunkten 3) ein einzelner Stichwortzettel oder eine Übersichts-Mindmap 4. Durchführung der Präsentation und Diskussion S. wählen einen, für sie in Frage kommenden Beruf für ihre Präsentation aus sammeln, präzisieren, formulieren, strukturieren und aufschreiben von Informationen Anordnung, Beziehung und Reihenfolge der Gedanken schriftlich festlegen aufbereiten der Informationen in Tabellen, Diagrammen, Übersichten etc. sich für das Medium / die Medien der Präsentation entscheiden einige wichtige Kriterien: Leserlichkeit, Übersichtlichkeit; grafische Mittel (z. B. Pfeile), die den Gedankenablauf nachvollziehbar machen, Farben Aufbereitung der Ergebnisse zur Präsentation auf z. B. DIN A2 Papier/ Folien/Packpapier/Datei (Ausdruck oder Beamer) möglich: Einzelarbeit, aber auch bilden von Zweiergruppen, größeren Teams, die an der Präsentation des gleichen Berufs arbeiten Medien: Weiterverfolgen der Links am Ende des Selbsterkundungsprogramms im Internet Beruf aktuell, Bundesanstalt für Arbeit, Nürnberg Berufskatalog, Berufskunde Verlag der Alfred Amacher GmbH, Hohentengen/ Bergöschingen

25 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Was ist ein glückliches Leben? Über die Bedeutung von Arbeit / Beruf, Hobby / Freizeit, Liebe / Freundschaft diskutieren Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Menschliche Bedürfnisse sammeln, zusammenstellen und klassifizieren (z. B. primäresekundäre, körperliche-geistige, individuelle-soziale etc.) Über Möglichkeiten und Hindernisse bezüglich der Bedürfnisbefriedigung sprechen (z. B. Armut, Krankheit, Behinderungen, Arbeitslosigkeit etc.), diese klassifizieren und schriftlich darstellen Individuelle Wünsche, Erwartungen und persönliche Träume formulieren und mittels selbst gewählter Textgattungen und künstlerischer Ausdrucksmittel darstellen und vortragen Mein Lebenstraum, Meine Zukunft, Mein ultimativer Traumberuf, Meine Hobbys, Mein idealer Partner, Meine größten Sorgen, Was wäre, wenn ich arbeitslos wäre?, Andere Über die eigene Lebensplanung (Familie, Beruf, Freundschaft, Hobby etc.) sprechen und diese schriftlich formulieren Funktionales und sachliches Schreiben zu menschlichen Bedürfnissen Vorlesen, Vortragen und Diskutieren von selbst erstellten Texten Kreatives und poetisches Schrei ben über persönliche Träume, Wünsche und Erwartungen Sich über die Vorstellung der eigenen Zukunft mündlich und schriftlich detailliert äußern Brainstorming zu einem Thema durchführen und per Mindmap strukturieren Cluster-Verfahren anwenden Begriffe subsumieren Schaubilder, Tabellen, Statistiken lesen und interpretieren Aus Texten Sachinformationen ausfiltern, zusammenfassen, schriftlich aufbereiten und zu Informationstexten verarbeiten Wörter hinsichtlich ihrer Funktion als Reimwörter oder zur Bildung von Alliterationen untersuchen und zusammenstellen (auch Beispiele aus der Herkunftssprache) Substantive für die Bedürfnisse und Überbegriffe zu ihrer Subsumtion Verben brauchen, benötigen Idiomatische Redewendungen von seiner Hände Arbeit leben, die Früchte der Arbeit, Arbeit ist das halbe Leben, das Hobby zum Beruf machen, Gedicht Endreim, einige Klangfiguren, z. B. Alliteration (Glossar) Konditionalsätze Realis / beide Teilsätze im Indikativ Wenn ich den Quali schaffe, arbeite ich als Irrealis der Gegenwart / beide Teilsätze im Konjunktiv II Wenn ich arbeitslos wäre, könnte ich nicht Aussagen über die eigene Lebensplanung: Futur I / Modalverben (wollen, mögen, müssen, kön nen, dürfen) / Zeitausdrücke / Jahreszahlen Mindmap, Cluster Akrostichon zu selbst gewählten Begriffen (z. B. Leben: Liebe, Essen, Beruf, Entertainment, Naschen) Selbst verfasste Übersichten (Bedürfnisse) Selbst verfasste Erzählungen und Gedichte, dazu künstlerische Ausgestaltung (gemalte Bilder, Fotos etc.) Selbst erstellte Listen von Hobbys und Freizeitaktivitäten Maslow sche Bedürfnispyramide (s. Glossar S. 38) Texte zu den menschlichen Grundbedürfnissen Statistiken und Schaubilder zum Arbeitsmarkt in Deutschland (www.pub.arbeitsamt.de)

26 26 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 4. Berufswahlmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen untersuchen Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Über Behinderungen im Allgemeinen sprechen, sie erläutern, klassifizieren und schriftlich darstellen (z. B. angeborene-erworbene, physische-psychische, Sprachbehinderungen, geistige Behinderungen) Kommunikationsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen recherchieren, untersuchen, beschreiben und darstellen Sich in die Situation von Menschen mit Behinderungen hineinversetzen und dazu Texte verfassen Was wäre, wenn ich nicht sprechen könnte? Was wäre, wenn ich im Rollstuhl sitzen würde? Ausbildungsmöglichkeiten und Berufe recherchieren und darstellen, die sich durch Barrierefreiheit auszeichnen Eine Werkstätte für Menschen mit Behinderungen aufsuchen, Interviews führen, Reportagen schreiben Ein städtisches Behindertenzentrum aufsuchen und sich informieren Ein Brainstorming zu einem bestimmten Thema durchführen und per Mindmap strukturieren, Cluster-Verfahren anwenden, Begriffe subsumieren Informationen im Netz recherchieren Aus Texten Sachinformationen ausfiltern, zusammenfassen, schriftlich aufbereiten und zu Informationstexten verarbeiten Funktionales Schreiben zu möglichen menschlichen Behinderungen, Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen, Reportagen (z. B. über einen Tag in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen) Kreatives Schreiben Vortragen und Diskutieren von selbst erstellten Sachtexten und Erzählungen Begriff Barrierefreiheit erklären (per Definition und mit eigenen Worten) Möglichkeiten und Grenzen von Barrierefreiheit benennen und diskutieren Substantive für Behinderungen und Überbegriffe zu ihrer Subsumtion Modalverb können in der Verneinung Begriffe Barrierefreiheit barrierefreies Internet, Barrierefreiheit in Gebäuden, im Verkehr Ausdrücken von Bedürfnissen brauchen, benötigen, nötig sein, notwendig sein Sensibler Umgang mit Sprache durch den Gebrauch anderer (deskriptiver) Ausdrücke Mensch mit Behinderung (statt Behinderter), barrierefrei (statt behindertengerecht), gehörlos (statt taubstumm), pflegebedürftige Person (statt Pflegefall), einen Rollstuhl benutzen (statt an den Rollstuhl gefesselt sein) Mindmap, Cluster Blindenschrift, Gebärdensprache(n) Selbst verfasste Erzählungen dazu künstlerische Ausgestaltung (gemalte Bilder, Fotos etc.) Reportagen, Interviews Broschüre: Chancen für Menschen mit Behinderung, Arbeits agentur, Ausgabe 2007/2008 Artikel Barrierefreiheit auf wikipedia.de Ein Interview planen und durchführen (Anfrage, Durchführung, Auswertung) Diskussionskultur einüben und pflegen

27 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 27

28 28 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 5. Informationen über Kinderarbeit recherchieren, aufbereiten und präsentieren Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Länder recherchieren, in denen es Kinderarbeit gibt Tätigkeiten von arbeitenden Kindern aus verschiedenen Ländern sammeln, listen und beschreiben Diese mit den gesetzlichen Vorgaben in Deutschland (Jugendarbeitsschutzgesetz) und den Kinderrechten (Kinderrechtskonvention von 1989) kontrastieren Gründe sammeln, beschreiben, ordnen und auflisten, warum Kinder arbeiten, arbeiten müssen (Armut der Eltern, Analphabetismus ) In Deutschland legale, klassische Schülerjobs sammeln und beschreiben Sich mit ausgewählten Paragrafen des Jugendarbeitsschutzgesetzes auseinandersetzen (Arbeitszeit, Urlaub, Berufsschule, Art der Beschäftigung etc.) Die 10 Grundrechte für Kinder kennenlernen Verschiedene Aspekte zum Thema Kinderarbeit in einem Kurzvortrag vorstellen und diskutieren Lesen von Texten zu einem bestimmten Thema und anschließend einen Kurzvortrag dazu halten Aus Texten relevante Informationen selektieren (unterstreichen, mit Textmarker markieren, Exzerpte, Stichpunkte, Quellenangaben), schriftlich aufbereiten und zu einem Vortrag zusammenstellen Die zehn Grundrechte von Kindern benennen, mit eigenen Worten beschreiben und darüber diskutieren Listen, Schaubilder, Statistiken lesen beschreiben und interpretieren Die zehn Grundrechte für Kinder illustrieren, mit künstlerischen Ausdrucksmitteln darstellen und präsentieren Diskussionskultur einüben und pflegen Begriffe für legale, klassische Schülerjobs als freiwillige Tätigkeiten in Deutschland Zeitung austragen, Babysitten, Hunde ausführen, Nachhilfe, Hilfe im landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern Modalverben dürfen / dürfen nicht und müssen Illegale Kinderarbeit (in vielen Ländern) Straßenverkäufer, Schuhputzer, Arbeiter in Fabriken und auf dem Bau, Saisonarbeiter (z. B. als Erntehelfer), Kindersoldaten, Prostitution, etc. Begriffe zur Beschreibung der Gründe / des Lebensumfelds von Kinderarbeit Straßenkinder, Analphabetismus, Obdachlosigkeit, Armut, Drogenmissbrauch, Kinderhandel etc. Sprachstrukturen Recht auf (Ernährung, Bil dung etc.) Schutz vor (Gewalt, Ausbeutung etc.) Erzählungen von Mitschülern, Eltern, Verwandten Länderlisten zur Kinderarbeit; dazu Berichte, Erzählungen und Fallbeispiele für Kinderarbeit (www.aktiv-gegen-kinderarbeit. de) Liste der Regeln für Schülerjobs (z.b. unter Liste der 10 Grundrechte für Kinder (http://www.fr.ch/de/ data/pdf/sej/10_kinderrechte_ tdh.pdf) Selbst gemalte Bilder, selbst erstellte Collagen und Texte zu den 10 Grundrechten für Kinder Auszüge aus dem Jugendarbeitsschutzgesetz Texte, Schaubilder und Statistiken zu den Kinderrechten und der Kinderrechtskonvention (s. auch Artikel Kinderrechte bzw. UN-Kinderrechtskonvention auf wikipedia)

29 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 29 Modul C: Gleiches Recht für alle? Übersicht Lernorte: Computerraum; Interview evtl. in der Familie/Lerngruppe durchführen Menschenrechte kennen lernen und das erworbene Wissen mit dem Lebensumfeld in Bezug bringen Projektbeispiel Anhang Literaturhinweise Menschenrechte kennenlernen und das erworbene Wissen mit dem Lebensumfeld in Bezug bringen siehe Projektbeispiel Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Bilder (siehe Material) von Flücht lingsbooten, Kriegsopfern, misshandelten Kindern, Ungleichbehandlung etc. als Rechtsverletzungen erkennen und darüber ins Gespräch kommen, was man dagegen unternehmen kann. Die jeweiligen Menschenrechtsverletzungen den passenden Artikeln der Menschenrechte zuordnen. Lebensgeschichten (Die eigene Migrationsgeschichte, jemand aus der Lerngruppe, aus den Medien,...) werden untersucht, Migrationsgründe überlegt, Möglichkeiten der Unterstützung überlegt. Aus der Fantasie Gesetze für die Besiedelung eines bisher unbewohnten Planeten finden und formulieren. Werbung für diesen neuen Staat machen Mit den Ideen Mitlernender vergleichen, sich einigen. Ergebnisse der Schule/Firma u. a. vorstellen Kurze Inhaltsangaben verfassen, Informationstexte verstehen und selbst erstellen Texte auf Schlagwörter reduzieren Genau zuhören und nachfragen, auf Äußerungen Mitlernender eingehen Medienberichte zu einem Thema ausfindig machen und den Mitlernenden darüber berichten (Perspektivwechsel) Mündliche und schriftliche Arbeitsanweisungen verstehen und umsetzen Stichwörter aus einem Text suchen, Informationen aus Gelesenem und Gehörtem entnehmen Modalsätze formulieren Wünsche/Forderungen frei formulieren Nominalstil im Fachwortschatz Recht auf, Anspruch auf, Verbot von, Pflicht zu, Umformulieren Pflicht zu = jeder muss Verbot von = niemand darf Imperativ Beschreibe in eigenen Worten, Erkläre Meinungsäußerungen Ich finde, denke, Meiner Meinung nach, Dazu möchte ich sagen, dass Sätze mit Modalverben Kinder dürfen nicht, Niemand muss, Niemand darf, Wie kann jemand Konjunktiv II Mir wäre wichtig, dass Ich würde Autos verbieten. Zeit- und Personalformen der Verben Fachwortschatz Gerichtshof, Menschenrechtskonvention etc. Gesetztexte im Original und in der vereinfachten Formulierung; Collage, Plakat Informationstexte über die Entstehung der Menschenrechte; (siehe Anhang S. 33 und Literaturhinweise) (Die 30 Artikel der Menschenrechte) Arbeitsblätter (von der Lehrkraft selbst zu erstellen) Präambel, Artikel, Gesetze, Menschenrechtsverletzung, Einhaltung der Menschenrechte, europäische Menschenrechtskonvention

30 30 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen Textsorten / Materialien / Quellen Die Tagespresse auf das Thema Menschenrechte hin untersuchen. Das eigene Umfeld (Schule, Arbeitsplatz, Familie, Stadt/ Dorf ) auf Menschenrechtsverletzungen hin untersuchen, sie dokumentieren und evtl. kommentieren. Ergebnisse präsentieren, Konsequenzen erörtern. Selbst weitere Recherchen zu Thema Menschenrechte durchführen, z. B. die Frage nach der Judikative verfolgen Informationen über Menschen in Politik, Gesellschaft und Geschichte verarbeiten Achtsamkeit gegenüber den Menschenrechten üben Genau beobachten und hin sehen, Gesprächsregeln einhalten, beim Thema bleiben, Meinungen anderer einbeziehen Mit Wörterbüchern und Lexika arbeiten Empathie üben; Umgangsformen adressatengerecht einsetzen Im Internet recherchieren s. o. Tagespresse oder Materialien aus dem Internet Kommentar Häufig gibt es Schreib- oder Fotowettbewerbe zu den Themen Menschenrechte, Kinderrechte und auch Gewaltprävention, im Internet unter den genannten Suchwörtern zu recherchieren! Möglicher Exkurs: A) Die Einhaltung der Menschen- und Kinderrechte als eine der Voraussetzungen für ein Leben in Frieden und Freiheit erkennbar werden lassen. B) Evtl. auftretende Probleme innerhalb der Lerngruppe zum Anlass nehmen, Gewaltprävention im Umgang miteinander zu pflegen (siehe Vorbemerkungen).

31 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 31 Projektbeispiel: Wir besiedeln Atlantis (6-9 UE) Zielsetzung Die Lerngruppe soll versuchen, sich selbst Regeln des Zusammenlebens und -lernens zu geben. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrung lernt die Gruppe die gültigen Formulierungen der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und ihre Entstehung als hohes Gut für die Menschheit kennen. Die Lernenden erfahren im Laufe der Arbeit, dass die Menschenrechte für jeden (also auch sie selbst) zu jeder Zeit (also auch jetzt) in jeder Situation (in der Lerngruppe, am Ausbildungsplatz, zu Hause...) Gültigkeit haben. Die Lerngruppe betreibt während der inhaltlichen Arbeit intensive Spracharbeit und trainiert gleichzeitig ihre persönlichen sozialen und kognitiven Kompetenzen: siehe Tabelle zum Modul. Möglicher Exkurs zum Thema Gewaltprävention : siehe Kommentar am Ende der Tabelle S. 30. Erforderliches Material (für Lehrer und Lerner) Grundriss von z. B. Atlantis (im Internet zu finden) (Plakatgröße oder OHP-Folie); Notizpapier; Informationsmaterial zur Entstehungsgeschichte der allg. Erklärung der Menschenrechte (Literaturliste zum Modul); Großformatiges Papier, Kleber, Magnete o.ä., um Erarbeitetes präsentieren zu können; Vervielfältigte Kurzfassungen und Originaltexte der allg. Erklärung der Menschenrechte (im Internet auf den Seiten der UN zu finden oder in den in der Literaturliste zum Modul angegebenen Materialien, die bestellt werden können); Einsprachige deutsche Wörterbücher und/oder Wörterbücher Deutsch-Herkunftssprachen der Lerner; Übungshefte oder dergl., um geübte Satzmuster festhalten zu können. (oder Lerntagebuch etc.); Möglichst zahlreiche Artikel und Bilder zu Menschenrechtsverletzungen aus der Tagespresse der letzten Wochen Hinführung Schritt 1 (sinnvoll im Plenum, Diskussionsrunde) Der Lerngruppe wird die wieder aufgetauchte Stadt Atlantis als zukünftiger Wohn- und Lernort für die Gruppe vorgestellt. (Allgemeine Aussprache zu diesem Ansinnen) Arbeitsauftrag: (sinnvoll in Partnerarbeit) Bitte überlegt und schreibt Regeln und Gesetze auf, wie unser zukünftiges Zusammenleben dort funktionieren soll. Alle dürfen ihre Formulierungen der Gruppe vorstellen, die Gruppe kann jeweils Stellung nehmen. ( dürfen können müssen sollen wollen werden häufig vorkommen!) Schritt 2 Der/Die Unterrichtende nimmt die in der Gruppe aufgetretenen Schwierigkeiten, solche Regeln für alle gültig zu formulieren, auf und informiert die Lerngruppe darüber, dass Menschen bereits zu allen Zeiten genau diese Schwierigkeiten erlebten und nach Regelungen suchten. Spracharbeit Arbeitsauftrag zur Textarbeit auf einem Textblatt: (Einzelarbeit sinnvoll) Aus dem Informationstext zur Entstehung der Menschenrechte sollen die Lerner herausarbeiten (Arbeit mit den Wörterbüchern!): Mindestens drei Entwicklungsstufen, zu denen Menschen versuchten Rechte für alle Menschen zu formulieren. Den Anlass zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte mit Ort und Datum. Die Anzahl der dort formulierten Artikel/Gesetze. (gemeinsame Überprüfung der Ergebnisse am Ende sinnvoll) bis hierher 2 bis 3 UE (in Kleingruppen sinnvoll) Die (sprachlich einfachere) Kurzfassung der 30 Artikel der Menschenrechtserklärung und die Originalfassung (evtl. in den Herkunftssprachen der Lerner) sollen den Lernern vorliegen. Arbeitsauftrag: Die eigenen eingangs gefundenen Regeln und Gesetze sollen mit den 30 Artikeln verglichen, ihnen zugeordnet, zu thematischen Gruppen zusammengefasst und in ihrer Existenz begründet werden! Fixierte Ergebnisse werden dem Plenum vorgestellt. (2UE) Hier kann sich eine Diskussion zum Thema Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die der Anderen beginnt! anschließen!!!

32 32 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Ausgehend von der Lernsituation der Gruppe bestehen verschiedene Möglichkeiten der Weiterarbeit auf der Grundlage des bisher Geleisteten und Gelernten. Die Auswahl können, je nach der angestrebten Lernsituation und den in der Gruppe vorherrschenden Sprachlernerfordernissen, Lehrer oder Lerner treffen! Überarbeitung der selbst gefundenen Regelungen zu Modalsätzen allgemeiner Gültigkeit. Die jetzt erarbeiteten Sätze beginnen z. B.: Jeder Mensch darf... Alle sollen... Niemand muss.... Und ebenso werden die Sätze der vereinfachten Formulierung der Artikel der Menschenrechte aus den Satzkonstruktionen Pflicht zu... Anrecht auf... in Modalsätze umformuliert. Die Formulierungen werden nochmals gemeinsam überprüft und die Satzmuster einander zugeordnet: z. B.: Anrecht auf heißt Alle dürfen Pflicht zu heißt Alle müssen " Zu möglichst vielen Berichten und Bildern aus der Tagespresse schafft die Gruppe Zuordnungen, welche(r) der Artikel der Menschenrechte hier verletzt werden. Zu ausgewählten Berichten und Bildern verfasst die Gruppe / verfassen Teile der Gruppe Aufforderungsbriefe an zuständige offizielle Stellen oder Privatpersonen, derartige Zustände und Vorfälle zu verhindern. Die Gruppe / Teile der Gruppe stellt Plakate her, um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und für die Einhaltung zu werben. Die Gruppe erstellt eine konkrete Sammlung von 30 Gesetzen für die Gruppe, um in der Lerngruppe, am Arbeitsplatz, zu Hause möglichst gut leben und lernen zu können. (Hier bietet sich eine möglichst ansprechende Gestaltung als Aufgabe, etwa 30 Säulen wie im Way of Human Rights oder eine kleine Überarbeitung der Gesetzestafeln Mose) Die Gruppe / Teile der Gruppe überlegt und entwirft Situationen, was in der Lerngruppe (in Atlantis) ohne Regelungen passieren würde. Im Rückblick auf das Erarbeitete und das Eingangsbild der menschenleeren Stadt diskutiert die Gruppe abschließend, ob und wie das Zusammenleben und gemeinsam Lernen der Gruppe in der neuen Stadt funktionieren wird. Weitere mögliche Projekte Kommentar zu Medienberichten/Bildern über Men- schenrechtsverletzungen verfassen. Entwicklung der Formulierung der Menschenrechte von den Anfängen bis zur allg. Erklärung 1948 aus Texten herausarbeiten. Aus den (vereinfachten) Artikeln der Menschenrechte fünf heraussuchen, die besonders Kinder/Jugendliche betreffen. Auswahl begründen! Artikel heraussuchen, die evtl. Mitglieder der Lerngrup- pe betreffen. Auswahl begründen! Die einzelnen Artikel der Menschenrechte auf ein (bis zwei) Schlüsselworte / Stichworte reduzieren; (Material: Volltext der Allg. Erklärung der Menschenrechte aus den Internetseiten der UN) Die Kurzform der Artikel umarbeiten in Sätze mit Mo- dalverb: z. B. wird aus Recht auf dann Jeder Mensch soll darf ; (Material: Kurzform der 30 Artikel der Menschenrechte aus: Barbara Rothe, 2000 Hörverstehen (schwierig, verlangt viel Konzentration): Hörbuch: Die Menschenrechte Human Rights parlando Verlag 2006 Texte für eine bessere Welt schreiben. Medienberichte auf die Einhaltung der Menschenrechte hin überprüfen, mit den Artikeln vergleichen. Internetrecherche, wer in welcher Form mit den Men- schenrechten zu tun hat, über deren Einhaltung wacht, sie weiter publiziert, usw.; Internetrecherche über Personen, die sich besonders um die Menschenrechte verdient gemacht haben, diese der Gruppe vorstellen; Appell an zuständige Stellen schreiben, die auf die Ein- haltung der Menschenrechte wachen sollten; Gemeinschaftsarbeit: Eigene Rechte und Pflichten (evtl. auch Wünsche) für alle Menschen formulieren, korrigieren, auf Säulen (Küchenrollenpappe, Kacheln o.ä.) sauber schreiben und zu einer eigenen Ausstellung über Menschenrechte arrangieren.

33 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 33 Anhang 1 Barbara Rothe Handreichung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu den 30 Artikeln der Menschenrechte Einführung Aus dem 18. Jahrhundert ist der Begriff der Menschenrechte überliefert. Er besagt, dass es Rechte gibt, die dem Menschen angeboren sind und ihm seiner Natur nach zugehören. Die natürlichen Rechte sind unveräußerlich und unabdingbar, sie bezeichnen die Würde und den Wert des Menschen. Die Auffassung von der Aufgabe und Bestimmung des Menschen, seiner Stellung in der Natur, der menschlichen Gemeinschaft und dem Staat bestimmt die Gestaltung und Formulierung der Menschenrechte. Sie ist trotz der Veränderungen im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben dem Ideengut der Menschenrechte fest verbunden. Bereits im frühen indischen Denken wurden menschliche Freiheiten und Tugenden genannt, deren grundlegende Ideen die natürlichen Ansprüche des Menschen an die Gestalt der Gemeinschaft enthielten: Freiheit von Gewalt, von Not, von Ausbeutung und Entehrung, verfrühtem Tod und Krankheit als soziale Freiheiten, Toleranz, Gemeinschaftsgefühl, Wissen, Freiheit des Gewissens und der Gedanken, Freiheit von Furcht als Tugenden. Seneca schrieb ca. 500 Jahre später: Bringe ich alle menschlichen Pflichten auf eine kurze Formel, dann kann ich sagen: Alles, was Du vor Augen hast, was göttliche und menschliche Züge in sich vereint, bildet eine große Einheit; wir sind alle Glieder eines einzigen großen Körpers. Die Natur hat uns als Blutsverwandte geschaffen, als sie uns aus demselben Samen zu gleicher Bestimmung erzeugte. Sie pflanzte uns gegenseitig Liebe ins Blut und machte uns zu Wesen einer Gemeinschaft. Sie, die Natur, hat Recht und Billigkeit in die Welt gebracht; nach ihren Gesetzen ist es erbärmlicher, anderen zu schaden, als Schaden zu leiden, nach ihrem Gebot sollen unsere Hände zur Hilfe bereit sein für die, die sie brauchen...wir sind für die Gemeinschaft geboren. Unsere menschliche Gemeinschaft gleicht einem Tonnengewölbe, es würde einstürzen, wenn nicht die einzelnen Steine sich gegenseitig stützten und das Gewölbe hielten. (Briefe an Lucilius, XV, 3,96) Die christliche Lehre stand in ihrer religiös-sittlichen Überzeugung von der Lehre menschlicher Gleichheit den Stoikern nicht fern. Thomas von Aquin ( ) sah das Naturrecht als Abglanz des ewigen Rechtes der göttlichen Vernunft im Widerspruch zum positiven Recht menschlicher Gesetze. Aus der natürlichen Vernunft des Menschen fließt die natürliche Gerechtigkeit. Laotse (ca. 604 v. Chr.) gibt den kritischen Hinweis: Viel Gesetz gibt man, um so mehr Diebe und Räuber gibt es (Spruch 57). Die mittelalterliche Staatsgewalt des Personenverbandes enthielt in sich eine rechtliche Ordnung, die, den Verhältnissen der Zeit angemessen, im Wesen des ständischen Verbandes lag, die Sicherheit des Bürgers und Untertans zu gewährleisten, doch blieben die außerweltlichen Normen sichtbar. Die großen Rechtsdenker des 16. und 17. Jahrhunderts waren sich einig, dass der Verstoß gegen das sogenannte Naturrecht schließlich nichts anderes als Tyrannei meinte. So wurde das alte Prinzip wirksam, indem man das Gesetzesrecht (positives Recht) dem natürlichen Recht gegenüberstellte. Schon vor der ersten Freiheitsurkunde 1215, war es in Spanien zu einer Aufzeichnung von Grundrechten gekommen. Im Jahr 1188 ließ sich die ständische Versammlung der Bischöfe, Magnaten und Bürger des spanischen Teilkönigreichs von König Alfons IX. Rechte bestätigen, die unter anderem das Recht auf Wahrung des anerkannten Gewohnheitsrechtes betrafen, das Recht des Angeklagten auf ein ordnungsgemäßes Verfahren auch gegenüber dem König, das Recht der drei Stände auf Mitsprache in Fragen wie Krieg, Frieden, Verträge sowie die Unverletzlichkeit des Lebens und der Ehre, des Hauses und des Eigentums.

34 34 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein In der politischen Entwicklung Englands wird 1215 die Magna Charta Libertatum (Großes Gesetz der Freiheiten) zum wichtigsten Verfassungsdokument des Mittelalters, und sie wird Grundlage der späteren Freiheiten. Auf der Grundlage der Magna Charta Libertatum wurde vom König zugestanden, daß ungesetzliche Verhaftungen oder Bestrafung eines freien Mannes nicht stattfinden dürfen. Der Schutz gegen willkürliche Gewalt verdichtete sich in England im Kampf zwischen König und Parlament um 1679 zur berühmten Habeas-Corpus-Akte. Diese Akte war ein Gesetz zur besseren Sicherung der Freiheit der Untertanen und zur Vorbeugung gegen Gefängnishaft in Übersee. Die richterliche Gewalt war nun natürliches Gegengewicht zur Gewalt der Krone geworden. 1698, in der Bill of Rights fand die Anerkennung der grundlegenden Rechte des souveränen Parlaments schließlich ihre Vervollständigung. Verfolgt man von hier aus die weitere Entwicklung, finden sich in amerikanischen Texten die Elemente der freiheitlichen Tradition, verbunden mit den philosophischen, moralischen und juristischen Grundüberzeugungen der vorausgegangenen Jahrhunderte wieder. Der gleiche Atem trägt die Große Französische Revolution. Montesquieu legte 1748 mit seinem berühmten Werk Geist der Gesetze (Esprit des Lois) den Grund für den modernen Verfassungsstaat und die Gewaltenteilung. Rousseau entwickelte die Idee der natürlichen Freiheiten, der Mensch in seinem natürlichen Urzustand sei gut und tugendhaft, die sozialen Mächte untergraben seine Tugend. Die Nationalversammlung sah sich im Juli 1789 vor der Aufgabe, eine neue politische wie soziale Ordnung zu schaffen. Ihre Erklärung beruhte auf mehreren Entwürfen und Formulierungen u. a. Lafayettes und auch Th. Jeffersons, dem damaligen amerikanischen Gesandten in Paris. Lafayette unterschied schon damals Menschenrechte, die der Einzelne in die Gesellschaft mitbringt, von Bürgerrechten, die er im Staatsganzen erwirbt und innehat. Die Erklärung der Rechte des Menschen 1789/1791 beginnt: Die Menschen werden frei und gleich an Rechten geboren und bleiben es. Die Verfassung der Jakobiner 1793 gestaltete die Erklärung von 1789 in einer knapperen Form, vermehrte sie aber auf 35 Artikel. Unter der höchstmöglichen Verbürgerung der Freiheit des Einzelnen und strenger Beschränkung der Staatsgewalt vollzog sich dann der Terreur. Bereits die nächste Verfassung 1795 trägt der einsetzenden restaurativen Entwicklung Rechnung, sie schwächt die überstei- gerten Ideen zur Natur der persönlichen Freiheiten deutlich ab. Die Verfassung der Französischen Republik 1848 benennt nur Bürgerrechte, lässt aber bereits aufscheinende soziale Ansprüche in Form grundlegender Gesellschaftspflichten dazutreten: Die Verfassung garantiert den Bürgern die Freiheit der Arbeit und des Gewerbes. Die Gesellschaft begünstigt und ermutigt die Entwicklung der Arbeit durch freien Elementarunterricht, Berufserziehung, Gleichheit der Beziehungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sie gewährt verlassenen Kindern sowie Kranken und mittellosen Alten, die die Familie nicht unterhalten können, Unterstützung und formuliert das Recht auf Bildung, Arbeit, Freiheit von Not. Die Menschenrechte fanden in unterschiedlicher Gestalt Eingang in die verschiedenen Staatsverfassungen. Das erste deutsche Parlament erarbeitete ein Werk von 59 Paragraphen, das die Grundrechte des deutschen Volkes umfaßte. Am 27. Dezember 1848 wurden sie als selbstständiges Gesetz verkündet und dann in die Verfassung des Deutschen Reiches übernommen. Diese Regelungen betrafen neben dem bereits klassischen Rechtekatalog unter anderem das Gebot einer Verfassung mit Volksvertretung für jeden deutschen Staat sowie Grundsätze der Gemeindeverfassung. Sie gaben den fremdnationalen Minderheiten in Deutschland das Recht auf eigene Entwicklung, stellten die Deutschen in verschiedenen deutschen Staaten einander gleich, schafften Privilegien ab und garantierten diplomatischen Schutz im Ausland. Das Beispiel von 1848 wirkte ein auf die preußische Verfassungsurkunde von Ein Katalog von Grundrechten fand 1867 in das österreichische Staatsgrundgesetz Eingang, ähnliches vollzog sich in den Verfassungen Griechenlands (1864), Rumäniens (1866), Serbiens (1888), der Türkei (1876), Japans (1889) und Russlands (1906). Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland kommt dem Grundrechtekatalog eine besondere Bedeutung zu. Als unmittelbar geltendes Recht binden sie Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung. Er nimmt dabei im wesentlichen Bezug auf die klassischen Menschenrechte, während Formulierungen zur sozialen Sicherheit im Sozialstaatsgebot verfassungsmäßig verankert sind. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Kunst-und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ), Nürnberg

35 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 35 Methoden der Annäherung an das Thema Menschenrechte Entlang der oben eingeführten Kategorien wollen wir exemplarisch einige Methoden aufzählen, die den Zugang zum Thema Menschenrechte erleichtern können: Wahrnehmen: In diesen Bereich gehören Verfahren der Beobachtung, Beschreibung und der Recherche: In Büchern nachlesen, Zeitzeugen befragen, Fotoreportagen durchführen, Archive aufsuchen, Interviews führen, Gespräche inszenieren, Beobachtungen miteinander konfrontieren, Filmdokumentationen ansehen oder herstellen, Erinnerungen aufarbeiten, eigene Erfahrungen thematisieren, persönlich erlebte Geschichten zum Thema erzählen etc. Verstehen: In diesen Bereich gehören Methoden des Analysierens und Systematisierens, des Herstellens von Beziehungen zwischen verschiedenen Informationen, des Sammelns von Daten, des Interpretierens und Diskutierens. In diesem Zusammenhang können Podiums diskussionen hilfreich sein, Gruppendiskussionen, Referate von Sachverständigen und das Studium einschlägiger Literatur (zum Beispiel Assoziationen zu einzelnen Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in einem Brainstorming sammeln). Handeln: Zu diesem Bereich gehören Methoden des Vorbereitens auf Handlungen, des Erprobens und Simulierens von Handlungen, des in die Öffentlichkeit- Gehens und des ernsthaften Eingreifens. Wir zählen dazu Methoden des Rollenspiels (Rollen tauschen, Rollen verkehren) und des Planspiels, Lernmethoden, die außerschulische Wirklichkeit einbeziehen ( Öffnung der Schule, Exkursion, Feste, Informationsveranstaltung), öffentliche Darstellungen von den Ergebnissen eigener Arbeit (Vorführungen, Ausstellungen, Konzerte, Basare), Spendensammlungen, Solidaritätsaktionen und die Versuche, als Jugendliche und Kinder selbst einzugreifen, also z. B. Kinder- und Jugendpolitik zu gestalten. Kraft schöpfen: Zu diesem Bereich gehören Methoden des Feed-back ( Was haben wir erreicht? ), der Selbstvergewisserung sowie der Kommunikation, Interaktion und Kooperation mit anderen Menschen, Schulen und Initiativen in der eigenen Region, im eigenen Land oder auch in anderen Nationen: Briefe schreiben und Wanderausstellungen in Bewegung setzen, einen Staffellauf organisieren, die Stärken anderer honorieren und unterstützen, sich mit bereits arbeitenden Initiativen zusammentun, mit den benachbarten Schulen oder den ausländischen Partnerschulen eine gemeinsame Aktion planen. [alle vier Abschnitte entnommen aus: 50 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, 2. Weltweiter Projekttag der Solidarität", Aktionsmappe 98, Projektbüro Minden] lehrerteil.htm Seitenanfang Bildungsserver Menschenrechte Lehrerseite Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Aktionsgemeinschaft Friedenswoche Minden e.v., Minden

36 36 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein Modul C: Gleiches Recht für alle? Literaturhinweise (= Onlineausgabe der Zeitschrift Politik und Unterricht 2/2005) Materialsammlung für Lehrer, dieser sucht Material für die Schüler heraus. Menschenrechte Materialsammlung für Lehrer Menschenrechte, Flüchtlinge und UNHCR Anleitung für Lehrerinnen und Lehrer (ohne Datumsangabe) Die Arbeitsmappe in dieser Form ist vergriffen, ähnliches Material (z. B. CD Flüchtlinge schützen, UNHCR-Filme für Schule und Weiterbildung, 2007) ist zu finden und zu beziehen über Hörbuch: Die Menschenrechte Human Rights parlando Verlag 2006 Medium im Unterricht 30 Rechte für Menschen Bilder und Texte. Herausgeber: KPZ Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg Nürnberg, ISBN: Kay Castelle: Zum Wohle des Kindes. Ein Leitfaden zu der U.N. Konvention über die Rechte des Kindes, Hrsg: Plan International 1989 (vergriffen) Lehrplan Deutsch als Zweitsprache. Lehrerinfo mit vielen unterrichtspraktischen Tipps Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, München, April 2002 Die Europäische Menschenrechtskonvention Einstiegshilfen für den Unterricht. Eine Publikation der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Hauptabteilung Forschung und Kommunikation, Europarat November 2000 Lehrerinfo und Unterrichtsmaterial (Kostenlos zu beziehen über: Ariel Klieber, Direction de la Communication, Conseil de L Europe, F Strasbourg Cedex) Franz Eppert: Für die Hand des Lehrers. Grammatik lernen und verstehen. Ein Grundkurs für Lerner der deutschen Sprache, Ernst Klett Verlage, Stuttgart 1993 Zum Thema Gewaltprävention: Infoseiten für Lehrer und Schüler, z.t. online bearbeitbar gewaltpraevention/

37 Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Thema Mensch sein 37

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: In der Werbung, in der Politik, im Verkaufsgespräch - rhetorische Figuren erkennen und anwenden Das komplette Material finden Sie

Mehr

Berufsorientierung: Schüler/innen - Elternabend Eine Möglichkeit. Die Fähigkeiten und Stärken meines Kindes

Berufsorientierung: Schüler/innen - Elternabend Eine Möglichkeit. Die Fähigkeiten und Stärken meines Kindes Berufsorientierung: Schüler/innen - Elternabend Eine Möglichkeit 1 7. Schulstufe Die Fähigkeiten und Stärken meines Kindes Durchführung: Begrüßung Vorstellung der Berufsorientierungsinhalte durch 2 Schüler/innen

Mehr

Aufgabenkarten für ein Schönheitsszenarium

Aufgabenkarten für ein Schönheitsszenarium Aufgabenkarten für ein Schönheitsszenarium Dieses Unterrichtsmaterial ist im ProLesen-Pilotprojekt in einer Berliner Projektschule im Zusammenhang mit dem Sinus-Transfer-Projekt Naturwissenschaften im

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Was kann ich? Wie bin ich? Das Praktikum. Sport macht Spaß. Die Gestaltung von Sitzmöbeln

Inhaltsverzeichnis. Was kann ich? Wie bin ich? Das Praktikum. Sport macht Spaß. Die Gestaltung von Sitzmöbeln Inhaltsverzeichnis Was kann ich? Wie bin ich? 8 15 Stärken erkennen - das kann Oskar Die Berufsanforderungen - das muss Oskar können Die eigenen Stärken erkennen - das kann ich Die Berufsanforderungen

Mehr

Berufssprache Deutsch für den Unterricht mit heterogenen Leistungsgruppen und für Jugendliche mit besonderem Sprachförderbedarf

Berufssprache Deutsch für den Unterricht mit heterogenen Leistungsgruppen und für Jugendliche mit besonderem Sprachförderbedarf Berufssprache Deutsch für den Unterricht mit heterogenen Leistungsgruppen und für Jugendliche mit besonderem Sprachförderbedarf Grundlegende Informationen zur Unterrichtseinheit: Sprachlicher Schwerpunkt

Mehr

Methoden- und Kompetenz- Portfolio für das 5. und 6. Schuljahr

Methoden- und Kompetenz- Portfolio für das 5. und 6. Schuljahr Methoden- und Kompetenz- Portfolio für das 5. und 6. Schuljahr Dieses Portfolio gehört..., Klasse:... Schuljahr:... Fürstenbergerschule Frankfurt am Main Methoden- und Kompetenz-Portfolio für die Jahrgangsstufen

Mehr

ZUM LESEN VERLOCKEN. Brigitte Blobel. Eine Erarbeitung von Grit Richter

ZUM LESEN VERLOCKEN. Brigitte Blobel. Eine Erarbeitung von Grit Richter ZUM LESEN VERLOCKEN ZUM LESEN VERLOCKEN ARENA Neue Materialien für den Unterricht Klassen 4 bis 6 Brigitte Blobel Falsche Freundschaft Gefahr aus dem Internet Arena-Taschenbuch ISBN 978-3-401-02962-7 167

Mehr

2. Schreiben. z. B. Vortrag in Projekten

2. Schreiben. z. B. Vortrag in Projekten Kerncurriculum Deutsch 7 und 8 ( mit Hinweisen auf das Schulcurriculum ) Bildungsstandards KLASSE 7 Vorwiegend in Klasse 7 KLASSE 8 Dazu vorwiegend in Klasse 8 1. Sprechen Informieren Die Schüler können

Mehr

Kommunikations- und Informationstechnologien

Kommunikations- und Informationstechnologien Kommunikations- und Informationstechnologien 3. Kl. MS Gestalten mit digitalen Medien Den Computer und andere digitale Medien als Lern- und Arbeitsinstrument nutzen 1./2. Kl. MS 4./5. Kl. GS 1./2./3. Kl.

Mehr

20. Berufsfindungsbörse Spandau 11. Mai 2016

20. Berufsfindungsbörse Spandau 11. Mai 2016 20. Berufsfindungsbörse Spandau 11. Mai 2016 Mit diesen beispielhaften Anregungen für den Unterricht möchten wir Sie als Lehrkräfte gerne unterstützen, den Besuch der Berufsfindungsbörse Spandau für Ihre

Mehr

Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten

Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten Seite 1 von 5 Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten 1 INTERNAT a) Was fällt dir zum Thema Internat ein? Schreibe möglichst viele Begriffe

Mehr

JOBINTERIEW, BEWERBUNGSSCHREIBEN UND LEBENSLAUF

JOBINTERIEW, BEWERBUNGSSCHREIBEN UND LEBENSLAUF JOBINTERIEW, BEWERBUNGSSCHREIBEN UND LEBENSLAUF ZIELE Erste Erfahrungen sammeln mit den verschiedenen Phasen der Arbeitsplatzsuche. Simulation eines Jobinterviews. Identifizieren der einzelnen Phasen der

Mehr

Schullehrplan IDAF. BM I Typ Wirtschaft. 1. Allgemeines. 2. Richtlinien zum interdisziplinären Arbeiten

Schullehrplan IDAF. BM I Typ Wirtschaft. 1. Allgemeines. 2. Richtlinien zum interdisziplinären Arbeiten 1. Allgemeines Grundlagen - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) 2009 - Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität 2012 - Kant. Verordnung zum Einführungsgesetz

Mehr

In diesem Themenbereich geht es darum, die eigenen Erwartungen zu klären, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können.

In diesem Themenbereich geht es darum, die eigenen Erwartungen zu klären, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können. Meine berufliche Zukunft In diesem Themenbereich geht es darum, die eigenen Erwartungen zu klären, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können. Wie stellst du dir deine Zukunft vor? Welche

Mehr

Kulturen verstehen. Europäisches Zertifikat zur Berufsqualifikation. Modul: Interkulturelle Kompetenz. Kulturen verstehen

Kulturen verstehen. Europäisches Zertifikat zur Berufsqualifikation. Modul: Interkulturelle Kompetenz. Kulturen verstehen Europäisches Zertifikat zur Berufsqualifikation Modul: Interkulturelle Kompetenz Xpert Basiszertifikat Interkulturelle Kompetenz Kulturen verstehen YU-EUZBQ-IKK_LB IN 978-3-941132-37-5 Autorin: Anita Saathoff

Mehr

Einstieg Dortmund. Messe-Navi

Einstieg Dortmund. Messe-Navi Einstieg Dortmund -Navi Vor der Vor der 1. Dieses -Navi lesen Du erfährst, wie du dich auf den besuch vorbereiten kannst 2. Interessencheck machen Teste dich und finde heraus, welche Berufsfelder und Aussteller

Mehr

(4./5./6. Klasse) Erarbeitung von Kriterien für eine Präsentation. Was ist Präsentieren? Themen für eine Präsentation:

(4./5./6. Klasse) Erarbeitung von Kriterien für eine Präsentation. Was ist Präsentieren? Themen für eine Präsentation: (4./5./6. Klasse) Was ist Präsentieren? Präsentationen sind vielgestaltig: Eine Kirchengemeinde präsentiert sich mit einem Internet-Auftritt, ein neues Produkt wird auf einer Messe präsentiert, eine Aktiengesellschaft

Mehr

Selbsteinschätzungsbogen. Datum:

Selbsteinschätzungsbogen. Datum: Arbeitsverhalten Leistungsbereitschaft Ich arbeite interessiert und konzentriert, auch über einen längeren Zeitraum. Ich beginne meine Arbeit zügig. Ich strenge mich auch bei unbeliebten Aufgaben an. Ich

Mehr

Didaktisierungsvorschläge zum Kalender. Jugend in Deutschland 2013 UNTERRICHTSENTWURF. November. Wenn es mal nicht so gut klappt: SORGEN UND NÖTE

Didaktisierungsvorschläge zum Kalender. Jugend in Deutschland 2013 UNTERRICHTSENTWURF. November. Wenn es mal nicht so gut klappt: SORGEN UND NÖTE Seite 1 von 8 Didaktisierungsvorschläge zum Kalender Jugend in Deutschland 2013 UNTERRICHTSENTWURF November Wenn es mal nicht so gut klappt: SORGEN UND NÖTE - Unterrichtsvorschläge und Arbeitsblätter -

Mehr

Stoffverteilungsplan Deutsch Unterrichtsthemen Kompetenzen Aufgabentypen

Stoffverteilungsplan Deutsch Unterrichtsthemen Kompetenzen Aufgabentypen Stoffverteilungsplan Deutsch Unterrichtsthemen Kompetenzen Aufgabentypen Seite 1 von 6 Deutsch Klasse 7 Unterrichtsvorhaben Themen/ Inhalte [ Konkretisierung durch das Lehrbuch ] Sprechen und Zuhören Kompetenzen

Mehr

S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: ... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN

S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: ... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: Umfrage S-15155 / SA-Kinder April 2010 1-4 Fnr/5-8 Unr/9 Vers... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN Seite 1 S-15155 / - 2 -

Mehr

Didaktisierungsvorschläge zum Kalender. Jugend in Deutschland 2013. UNTERRICHTSENTWURF Juni. Liebe: GROSSE GEFÜHLE

Didaktisierungsvorschläge zum Kalender. Jugend in Deutschland 2013. UNTERRICHTSENTWURF Juni. Liebe: GROSSE GEFÜHLE Seite 1 von 8 Didaktisierungsvorschläge zum Kalender Jugend in Deutschland 2013 UNTERRICHTSENTWURF Juni Liebe: GROSSE GEFÜHLE - Unterrichtsvorschläge und Arbeitsblätter Abkürzungen LK: Lehrkraft L: Lernende

Mehr

CURRICULUM AUS ENGLISCH 1. Biennium FOWI/SOGYM/SPORT

CURRICULUM AUS ENGLISCH 1. Biennium FOWI/SOGYM/SPORT 1. Klasse Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums Die Schülerin, der Schüler kann wesentliche Hauptaussagen verstehen, Hauptinformationen entnehmen wenn relativ langsam gesprochen wird und klare Standardsprache

Mehr

Making Your Translation Sound Natural Wie schaffst Du es, dass Deine Übersetzung natürlich klingt?

Making Your Translation Sound Natural Wie schaffst Du es, dass Deine Übersetzung natürlich klingt? Making Your Translation Sound Natural Wie schaffst Du es, dass Deine Übersetzung natürlich klingt? Was ist der Zweck einer Übersetzung? Eine Übersetzung soll einen Text für eine andere Sprache und Kultur

Mehr

1 / 12. Ich und die modernen Fremdsprachen. Fragebogen für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse Februar-März 2007

1 / 12. Ich und die modernen Fremdsprachen. Fragebogen für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse Februar-März 2007 1 / 12 Fachbereich 05 : Sprache Literatur - KulturInstitut für Romanistik Abt. Didaktik der romanischen Sprachen Prof. Dr. Franz-Joseph Meißner Karl-Glöckner-Str. 21 G 35394 Gießen Projet soutenu par la

Mehr

Freundschaft und Liebe

Freundschaft und Liebe UE LK Freundschaft und Liebe_v2.doc 13.02.2005 Freundschaft und Liebe Unterrichtsideen Themenschwerpunkte 1. Traumvorstellungen von Freundschaft mit der Wirklichkeit verglichen 2. Gute Beziehungen aufbauen

Mehr

Studio d A2. http://www.cornelsen.de/bgd/97/83/46/42/07/67/3/9783464207673_x1in.pdf

Studio d A2. http://www.cornelsen.de/bgd/97/83/46/42/07/67/3/9783464207673_x1in.pdf Studio d A2 http://www.cornelsen.de/bgd/97/83/46/42/07/67/3/9783464207673_x1in.pdf Inhalt Themen und Texte Sprachhandlungen 8 Sprachen und Biografien Lernerfahrungen /Mehrsprachigkeit Landeskundequiz Texte:

Mehr

Sprechen Lesen Schreiben

Sprechen Lesen Schreiben Sprechen Lesen Schreiben Herausgegeben Heide Luckfiel von Erarbeitet von Margret Angel, Nina Bähnk, Michaela Greisbach, Bianca Hämel, Isabel Heine, Martina Henke, August-Bernhard Jacobs, Wolfgang Kallis,

Mehr

Verbale Beschreibung Vorschläge zur Formulierung

Verbale Beschreibung Vorschläge zur Formulierung Verbale Beschreibung Vorschläge zur Formulierung Verhalten Nun hast du das. Schuljahr mit Erfolg abgeschlossen. Dein Verhalten den anderen Kindern gegenüber war sehr rücksichtsvoll und kameradschaftlich.

Mehr

Ran an die Bücher Lesen bringt was! Kurzreferat zur Buchvorstellung. Hinweise zum Unterricht Ergänzende Materialien Ressourcen

Ran an die Bücher Lesen bringt was! Kurzreferat zur Buchvorstellung. Hinweise zum Unterricht Ergänzende Materialien Ressourcen Arbeitsplan Deutsch Thema der UE Problembereich und Themenschwerpunkt Schülerbezug Ran an die Bücher Lesen bringt was! Kurzreferat zur Buchvorstellung Hinweise zum Unterricht Ergänzende Materialien Ressourcen

Mehr

Datenschutz Das virtuelle Tattoo

Datenschutz Das virtuelle Tattoo MS, Sek I/II: Medienbildung/ICT + Medien, Individuum + Gemeinschaft, Recht, Ethik Datenschutz 14:09 Minuten Zusammenfassung Didaktik Als sensibel, persönlich und schützenswert werden insbesondere jene

Mehr

Liebe/r Nutzer/in der Erkundungsbögen!

Liebe/r Nutzer/in der Erkundungsbögen! Liebe/r Nutzer/in der Erkundungsbögen! Für die Ausstellung Kinder haben Rechte bieten wir Ihnen 3 Erkundungsbögen (mit Lösungsbögen), die die Ausstellung begleiten können. Sinn dieser Bögen ist es, dass

Mehr

Kompetenzübersicht zu deutsch.kombi plus Band 3 für Klasse 7. Nordrhein-Westfalen

Kompetenzübersicht zu deutsch.kombi plus Band 3 für Klasse 7. Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen 1 Immer diese Vorwürfe! S. 6 17 Erlebnisse und Situationen szenisch darstellen; im Spiel (zu Konfliktsituationen) Rollen übernehmen und gestalten verschiedene Gesprächsrollen erkennen

Mehr

Didaktisierungsvorschläge zum Kalender. Jugend in Deutschland 2013. UNTERRICHTSENTWURF Juli. Alles, was Spaß macht: HOBBY UND FREIZEIT

Didaktisierungsvorschläge zum Kalender. Jugend in Deutschland 2013. UNTERRICHTSENTWURF Juli. Alles, was Spaß macht: HOBBY UND FREIZEIT Seite 1 von 8 Didaktisierungsvorschläge zum Kalender Jugend in Deutschland 2013 UNTERRICHTSENTWURF Juli Alles, was Spaß macht: HOBBY UND FREIZEIT - Unterrichtsvorschläge und Arbeitsblätter - Abkürzungen

Mehr

Berufsprofiling im berufskundlichen Unterricht. Für Lehrer: Was macht das Berufsprofiling?

Berufsprofiling im berufskundlichen Unterricht. Für Lehrer: Was macht das Berufsprofiling? Berufsprofiling im berufskundlichen Unterricht Für Lehrer: Was macht das Berufsprofiling? Die meisten Schüler wissen nicht, wie es nach der Schule weitergehen soll. Die Wahl des passenden Ausbildungsberufs

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

XII XXX. Methodenordner. und Methodencurriculum

XII XXX. Methodenordner. und Methodencurriculum XII Methodenordner und Methodencurriculum Methodenordner und Methodencurriculum Zum Umgang mit dem Methodenordner Alle Schülerinnen und Schüler erhalten zu Beginn ihrer Schulzeit am HvGG einen Methodenordner,

Mehr

Fazit. Was hat mich weitergebracht?

Fazit. Was hat mich weitergebracht? Fazit Auf diesem Arbeitsblatt werden der Ablauf des Projekts und die Aufgabenstellungen festgehalten. Es soll herausgefunden werden, mit welchen Bausteinen die Studierenden engagiert arbeiten konnten und

Mehr

Deutsch Grundlagenfach

Deutsch Grundlagenfach Deutsch Grundlagenfach A. Stundendotation Klasse 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse Wochenlektion 4 3 3 4 B. Didaktische Konzeption Überfachliche Kompetenzen Das Grundlagenfach Deutsch fördert besonders

Mehr

Lernen zu lernen. Sekundarstufe I

Lernen zu lernen. Sekundarstufe I Lernen zu lernen Sekundarstufe I EINFÜHRUNG Dort wo Menschen sind, gibt es immer etwas zu tun, gibt es immer etwas zu lehren, gibt es immer etwas zu lernen. Paulo Freire TIPPS FÜR DEN UNTERRICHT Pflege

Mehr

Methodentraining in der Klasse 5 am Erich Kästner-Gymnasium

Methodentraining in der Klasse 5 am Erich Kästner-Gymnasium Methodentraining in der Klasse 5 am Erich Kästner-Gymnasium Inhalte des Methodentrainings Elternbrief... Seite 3 Ranzen packen... Seite 4 Arbeitsplatz gestalten... Seite 5 Hausaufgaben... Seiten 6 7 Heftführung...

Mehr

Meine Stärken und Fähigkeiten

Meine Stärken und Fähigkeiten Meine Stärken und Fähigkeiten Zielsetzung der Methode: Die Jugendlichen benennen Eigenschaften und Fähigkeiten, in denen sie sich stark fühlen. Dabei benennen sie auch Bereiche, in denen sie sich noch

Mehr

Kommunikations- und Informationstechnologien

Kommunikations- und Informationstechnologien Kommunikations- und Informationstechnologien Gestaltung Digitale Medien in verschiedenen Fächern selbstständig für das eigene Lernen nutzen. 3. Kl. MS 1./2. Kl. MS 4./5. Kl. GS 2./3. Kl. GS 1. Kl. GS Gestaltung

Mehr

Zentrale Mittelstufenprüfung

Zentrale Mittelstufenprüfung SCHRIFTLICHER AUSDRUCK Zentrale Mittelstufenprüfung Schriftlicher Ausdruck 90 Minuten Dieser Prüfungsteil besteht aus zwei Aufgaben: Aufgabe 1: Freier schriftlicher Ausdruck. Sie können aus 3 Themen auswählen

Mehr

Mit dem. zum Traumjob

Mit dem. zum Traumjob Mit dem zum Traumjob Die passende Ausbildung finden. Aber wie? Bevor du dir Gedanken zu einem speziellen Ausbildungsberuf oder einer Studienrichtung macht, ist es wichtig dich mit deiner eigenen Person

Mehr

Schullehrplan IDAF. MMK BM I, Wirtschaft. 1. Allgemeines. 2. Richtlinien zum interdisziplinären Arbeiten

Schullehrplan IDAF. MMK BM I, Wirtschaft. 1. Allgemeines. 2. Richtlinien zum interdisziplinären Arbeiten 1. Allgemeines Grundlagen - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) 2009 - Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität 2012 - Kant. Verordnung zum Einführungsgesetz

Mehr

Klassenarbeit (6 Klassenarbeiten, in der Regel eine Unterrichtsstunde)

Klassenarbeit (6 Klassenarbeiten, in der Regel eine Unterrichtsstunde) Schulinternes Curriculum der Ursulinenschule Hersel im Fach Deutsch Jahrgang 6 Übersicht über Unterrichtsvorhaben, Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit und Klassenarbeiten Unterrichtsvorhaben Sprechen

Mehr

Der Lehrplan Deutsch für das Gymnasium in Rheinland-Pfalz. und seine Umsetzung mit. Kombi-Buch Deutsch 6, Ausgabe N (BN 3606)

Der Lehrplan Deutsch für das Gymnasium in Rheinland-Pfalz. und seine Umsetzung mit. Kombi-Buch Deutsch 6, Ausgabe N (BN 3606) Der Lehrplan Deutsch für das Gymnasium in Rheinland-Pfalz und seine Umsetzung mit Kombi-Buch Deutsch 6, Ausgabe N (BN 3606) Gymnasium Rheinland-Pfalz, 6. Schuljahr Buchkapitel Kompetenzbereiche Rheinland-Pfalz

Mehr

Einführungsworkshop Kooperatives Lernen SUMMERSCHOOL. 27./28.September 2012. Herzlich willkommen. Kooperatives Lernen - 1

Einführungsworkshop Kooperatives Lernen SUMMERSCHOOL. 27./28.September 2012. Herzlich willkommen. Kooperatives Lernen - 1 Einführungsworkshop Kooperatives Lernen SUMMERSCHOOL 27./28.September 2012 Herzlich willkommen Kooperatives Lernen - 1 Ziele dieser Fortbildung Kooperatives Lernen - 2 Miteinander arbeitsfähig werden 1.

Mehr

PIRLS & TIMSS 2011. Schülerfragebogen. Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens Alpenstraße 121 A-5020 Salzburg

PIRLS & TIMSS 2011. Schülerfragebogen. Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens Alpenstraße 121 A-5020 Salzburg PIRLS & TIMSS 2011 Schülerfragebogen Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens Alpenstraße 121 A-5020 Salzburg IEA, 2011 Im Auftrag des BMUKK Anleitung In diesem Heft

Mehr

Militzke Verlag. Muster / Nicht als Kopiervorlage freigegeben. 1. Ich entdecke mich. Was ich im Spiegel sehe

Militzke Verlag. Muster / Nicht als Kopiervorlage freigegeben. 1. Ich entdecke mich. Was ich im Spiegel sehe 1. Ich entdecke mich Was ich im Spiegel sehe Wieder einmal betrachtet sich Pauline im Spiegel. Ist mein Bauch nicht zu dick? Sind meine Arme zu lang? Sehe ich besser aus als Klara? Soll ich vielleicht

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Sprichwörter, Redewendungen, geflügelte Worte - spielerische Übungen

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Sprichwörter, Redewendungen, geflügelte Worte - spielerische Übungen Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Sprichwörter, Redewendungen, geflügelte Worte - spielerische Übungen Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de 2 von

Mehr

Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium Europaschule Meuselwitz. Lernen lernen Hilfe und Lerntipps für Schüler

Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium Europaschule Meuselwitz. Lernen lernen Hilfe und Lerntipps für Schüler Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium Europaschule Meuselwitz Lernen lernen Hilfe und Lerntipps für Schüler Inhaltsverzeichnis Lernen lernen...1 Die Farben der Fächer...2 Die Federmappe...2 Das Hausaufgabenheft...3

Mehr

Lektion 4: Wie wohnst du?

Lektion 4: Wie wohnst du? Überblick: In dieser Lektion werden die Lerner detaillierter mit verschiedenen Wohnformen in Deutschland (am Beispiel Bayerns) vertraut gemacht. Die Lektion behandelt Vor- und Nachteile verschiedener Wohnformen,

Mehr

Optimal A1/Kapitel 4 Tagesablauf-Arbeit-Freizeit Wortschatz

Optimal A1/Kapitel 4 Tagesablauf-Arbeit-Freizeit Wortschatz Wortschatz Was ist Arbeit? Was ist Freizeit? Ordnen Sie zu. Konzerte geben nach Amerika gehen in die Stadt gehen arbeiten auf Tour sein Musik machen Musik hören zum Theater gehen Ballettmusik komponieren

Mehr

Methodenkompetenz. Arbeitstechniken und Methoden einführen und trainieren. Methoden der Unterrichtspraxis. Wochenplan.

Methodenkompetenz. Arbeitstechniken und Methoden einführen und trainieren. Methoden der Unterrichtspraxis. Wochenplan. Methodenkompetenz Arbeitstechniken und Methoden einführen und trainieren = Ab diesem Zeitpunkt wird diese Kompetenz eingeführt und trainiert 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse Methoden der Unterrichtspraxis

Mehr

THEATERCAMP 2010 CAFÉ GOETHE. Wer hat Lust zu singen, zu tanzen, zu sprechen, zu performen? Wer hat Lust an einer kleinen Bühnenshow mitzuwirken?

THEATERCAMP 2010 CAFÉ GOETHE. Wer hat Lust zu singen, zu tanzen, zu sprechen, zu performen? Wer hat Lust an einer kleinen Bühnenshow mitzuwirken? THEATERCAMP 2010 CAFÉ GOETHE Wer hat Lust zu singen, zu tanzen, zu sprechen, zu performen? Wer hat Lust an einer kleinen Bühnenshow mitzuwirken? Wer hat Lust etwas über Theaterarbeit zu erfahren? Zwei

Mehr

FREIHERR-VOM-STEIN-GYMNASIUM: SCHULINTERNES CURRICULUM FÜR DAS ZWEITE LERNJAHR MIT VIVA (KLASSE 7)

FREIHERR-VOM-STEIN-GYMNASIUM: SCHULINTERNES CURRICULUM FÜR DAS ZWEITE LERNJAHR MIT VIVA (KLASSE 7) FREIHERR-VOM-STEIN-GYMNASIUM: SCHULINTERNES CURRICULUM FÜR DAS ZWEITE LERNJAHR MIT VIVA (KLASSE 7) Sprache Text Kultur Methoden Wortschatz Der Schüler / Die Schülerin - beherrscht einen Wortschatz von

Mehr

Präsentationsordner-Info

Präsentationsordner-Info Soziales Engagement Präsentationsordner-Info Du hast in diesem Jahr die Aufgabe einen Präsentationsordner zu erstellen. Dieser Ordner soll die Erfahrungen, die du während deines SE -Praktikums gemacht

Mehr

Unterrichtsplanung - UE Cyber-Mobbing - UE: 50 Min

Unterrichtsplanung - UE Cyber-Mobbing - UE: 50 Min Unterrichtsplanung - UE Cyber-Mobbing - UE: 50 Min Lernziele: - S verstehen einen Film zum Thema Cyber-Mobbing und können Fragen dazu beantworten - S kennen neue Wörter zum Thema - S erweitern ihr Wissen

Mehr

1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung

1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung 1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 1. Neid A ich ärgere mich über jemanden 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung 3. Trauer C etwas ist einem

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: These, Begründung, Beispiel - überzeugend argumentieren. Sprache zielgerichtet einsetzen (Klasse 5/6) Das komplette Material finden

Mehr

Bildungsstandards für Fremdsprachen (Englisch)

Bildungsstandards für Fremdsprachen (Englisch) , 8. Schulstufe 1 Hinweise zum Verständnis der Deskriptoren Die in den Deskriptoren immer wieder angesprochenen vertrauten Themenbereiche sind identisch mit den im Lehrplan angeführten Themen. Eine Liste

Mehr

Didaktisierungsvorschläge zum Kalender. Jugend in Deutschland 2013 UNTERRICHTSENTWURF. Oktober. Das Wichtigste im Leben: FREUNDSCHAFT

Didaktisierungsvorschläge zum Kalender. Jugend in Deutschland 2013 UNTERRICHTSENTWURF. Oktober. Das Wichtigste im Leben: FREUNDSCHAFT Seite 1 von 6 Didaktisierungsvorschläge zum Kalender Jugend in Deutschland 2013 UNTERRICHTSENTWURF Oktober Das Wichtigste im Leben: FREUNDSCHAFT - Unterrichtsvorschläge und Arbeitsblätter - Abkürzungen

Mehr

ICH KANN... Grundlegende Übungen zu den Kompetenzbegriffen

ICH KANN... Grundlegende Übungen zu den Kompetenzbegriffen kapitel 1 ICH KANN... Grundlegende Übungen zu den Kompetenzbegriffen Übersicht: Die nachfolgenden Übungen helfen den Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Kompetenzbegriffe besser kennen und unterscheiden

Mehr

1 SCHÜLERFRAGEBOGEN Wir wollen kurz vorstellen, um was es geht: ist ein Projekt des Regionalverbands Saarbrücken. Das Ziel ist es, die Unterstützung für Schüler und Schülerinnen deutlich zu verbessern,

Mehr

Wie sollte ein Manager coachen?

Wie sollte ein Manager coachen? COACHING Als Führungskraft sind Sie da um mit Menschen mit vielen verschiedenen Fähigkeiten zu arbeiten, und Ihre Rolle als Coach ist eine solche Funktion. Coaching ist eine Gelegenheit um zur Entwicklung

Mehr

BILDUNGSSTANDARDS PRIMARBEREICH DEUTSCH

BILDUNGSSTANDARDS PRIMARBEREICH DEUTSCH BILDUNGSSTANDARDS PRIMARBEREICH DEUTSCH 1. Kompetenzbereiche des Faches Deutsch In der Grundschule erweitern die Kinder ihre Sprachhandlungskompetenz in den Bereichen des Sprechens und Zuhörens, des Schreibens,

Mehr

Reporter-Buch. Eine didaktische Methode zur Untersuchung nachhaltiger Lebensstile. Name: Klasse: Datum: Fach: Looking for Likely Alternatives

Reporter-Buch. Eine didaktische Methode zur Untersuchung nachhaltiger Lebensstile. Name: Klasse: Datum: Fach: Looking for Likely Alternatives LOLA Looking for Likely Alternatives Reporter-Buch Eine didaktische Methode zur Untersuchung nachhaltiger Lebensstile Name: Klasse: Datum: Fach: Anmerkungen: Sie dürfen: Das Werk bzw. den Inhalt vervielfältigen,

Mehr

ANLEITUNG FÜR EINE GEHEIMSCHRIFT

ANLEITUNG FÜR EINE GEHEIMSCHRIFT NIVEAU G Thema: Geheimnisse ANLEITUNG FÜR EINE GEHEIMSCHRIFT Möglicher Ablauf Einstieg Bildimpuls: Folie Verschlüsselung in einer geheimen Botschaft präsentieren (vgl. Folie/Anhang) spontane Äußerungen

Mehr

Österreich. Schülerfragebogen. Projektzentrum für Vergleichende Bildungsforschung Universität Salzburg Akademiestr.

Österreich. Schülerfragebogen. Projektzentrum für Vergleichende Bildungsforschung Universität Salzburg Akademiestr. Österreich Schülerfragebogen International Association for the Evaluation of Educational Achievement Projektzentrum für Vergleichende Bildungsforschung Universität Salzburg Akademiestr. 26 5010 Salzburg

Mehr

Schüler/innen an reformpädagogischen Schulen

Schüler/innen an reformpädagogischen Schulen Prof. Dr. Heiner Barz Schüler/innen an reformpädagogischen Schulen Vertiefungsseminar Reformpädagogik Sommersemester 2015 1 Gliederung Forschungsdesign Ergebnisse Waldorf Übersicht Fokus: Nachhilfe, Lerntechniken,

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Berufsprüfung Detailhandelsspezialist/in Gruppendiskussion

Berufsprüfung Detailhandelsspezialist/in Gruppendiskussion Berufsprüfung Detailhandelsspezialist/in Gruppendiskussion Status: 0-Serie (Beispiel) Stand: 2015 Ausgangslage In der Gruppendiskussion haben Sie den Auftrag, über ein vorgegebenes Problem zu diskutieren

Mehr

Unterrichtsreihe für die Grundschule. Mädchen und Jungen. gleichberechtigt, nicht gleichgemacht. Band 5. www.muecke.de

Unterrichtsreihe für die Grundschule. Mädchen und Jungen. gleichberechtigt, nicht gleichgemacht. Band 5. www.muecke.de Unterrichtsreihe für die Grundschule Mädchen und Jungen gleichberechtigt, nicht gleichgemacht Band 5 www.muecke.de Mädchen und Jungen gleichberechtigt, nicht gleichgemacht Mädchen und Jungen kommen bereits

Mehr

Kurzbeschreibungen: Workshops für die Oberstufe

Kurzbeschreibungen: Workshops für die Oberstufe Kurzbeschreibungen: Workshops für die Oberstufe Inhalt Modul Präsentationstraining: Rhetorik & Argumentieren Innovativer Medieneinsatz Präsentieren am Smartboard Crashkurs Powerpoint Crashkurs zur Präsentationsprüfung

Mehr

Das Bandtagebuch mit EINSHOCH6 Intro: LASS UNS REDEN

Das Bandtagebuch mit EINSHOCH6 Intro: LASS UNS REDEN Übung 1: sprechen Löse diese Aufgabe, bevor du dir das Video anschaust. Die Verben reden, sagen und erzählen sind Synonyme für sprechen, die aber in unterschiedlichen Situationen und unterschiedlichen

Mehr

Julie - Geile Zeit. Wird alles anders? Wird alles anders? Wird alles anders?

Julie - Geile Zeit. Wird alles anders? Wird alles anders? Wird alles anders? Julie - Geile Zeit 1 Geile Zeit Juli: Didaktisierung von Heidemarie Floerke, Lexington HS, MA; Chris Gram, Carrabec HS, North Anson, ME; Colleen Moceri, Gloucester HS, MA; John Moody, Chelsea HS, MA; Erin

Mehr

Schulinternes Curriculum für das Fach Deutsch Sekundarstufe I Orientiert am Kernlehrplan G8, bezogen auf das Deutschbuch von Cornelsen, Neue Ausgabe

Schulinternes Curriculum für das Fach Deutsch Sekundarstufe I Orientiert am Kernlehrplan G8, bezogen auf das Deutschbuch von Cornelsen, Neue Ausgabe Schulinternes Curriculum für das Fach Deutsch Sekundarstufe I Orientiert am Kernlehrplan G8, bezogen auf das Deutschbuch von Cornelsen, Neue Ausgabe K l a s s e 8 UV Thema Teilkompetenzen (Auswahl) Kompetenzbereich(e)

Mehr

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab):

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): Portfolio/Angebote Familie Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): 1. Vom Paar zur Familie 2. Eltern = Führungskräfte 3. Angemessen Grenzen setzen Beziehung

Mehr

Gymnasium Kreuzau Fachschaft Deutsch Entwurf zum schulinternen Lehrplan bei G8 für die Jahrgangsstufe 9 im Fach Deutsch

Gymnasium Kreuzau Fachschaft Deutsch Entwurf zum schulinternen Lehrplan bei G8 für die Jahrgangsstufe 9 im Fach Deutsch Gymnasium Kreuzau Fachschaft Deutsch Entwurf zum schulinternen Lehrplan bei G8 für die Jahrgangsstufe 9 im Fach Deutsch Thema des Unterrichtsvorhabens & Lernbereich (Schwerpunkt) 1 Kurzprosa (kurze Erzählungen,

Mehr

Unterrichtsvorhaben für die Klasse 8 nach dem Kernlehrplan NRW Sek I: Schulinternes Curriculum

Unterrichtsvorhaben für die Klasse 8 nach dem Kernlehrplan NRW Sek I: Schulinternes Curriculum Unterrichtsvorhaben für die Klasse 8 nach dem Kernlehrplan NRW Sek I: Schulinternes Curriculum 1. Unterrichtsvorhaben: Wir recherchieren und informieren über ein Thema Referate zu fachübergreifenden Inhalten

Mehr

Thema: Schwerpunkt: Textgebundene Erörterung oder Problemerörterung

Thema: Schwerpunkt: Textgebundene Erörterung oder Problemerörterung Schwerpunkt: Textgebundene Erörterung oder Problemerörterung 15/45 9.1 a 1. Sprechen und 2. Schreiben 3. Lesen Umgang mit Texten / Über Sachverhalte informieren, berichten, beschreiben, erklären appellieren,

Mehr

Jungen in sozialen Berufen einen Leserbrief schreiben

Jungen in sozialen Berufen einen Leserbrief schreiben Arbeitsblatt 8.5 a 5 10 In einem Leserbrief der Zeitschrift Kids heute erläutert Tarek seinen Standpunkt zum Thema Jungen in sozialen Berufen. Jungs in sozialen Berufen das finde ich total unrealistisch!

Mehr

Füreinander ein «Gänsespiel» kreieren, in das die Schüler ihre Eindrücke und Erlebnisse der Begegnung integrieren.

Füreinander ein «Gänsespiel» kreieren, in das die Schüler ihre Eindrücke und Erlebnisse der Begegnung integrieren. E3: Aktivität 5: Gänsespiel erstellen (Schritte 1-4) Füreinander ein «Gänsespiel» kreieren, in das die Schüler ihre Eindrücke und Erlebnisse der Begegnung integrieren. Allgemeine Zielsetzung: Nachbereitung

Mehr

Stoffverteilungsplan Realisierung der Bildungsstandards in deutsch.kombi plus 4 Klasse 8. Werkrealschule Baden-Württemberg

Stoffverteilungsplan Realisierung der Bildungsstandards in deutsch.kombi plus 4 Klasse 8. Werkrealschule Baden-Württemberg Stoffverteilungsplan Realisierung der Bildungsstandards in Werkrealschule Baden-Württemberg Stoffverteilungsplan Realisierung der Bildungsstandards im Schülerbuch 1 Zivilcourage (S. 6 21) Meinung begründet

Mehr

Materialien für den Unterricht zum Kurzfilm Steffi gefällt das von Philipp Scholz Deutschland 2012, 5 Minuten, Spielfilm

Materialien für den Unterricht zum Kurzfilm Steffi gefällt das von Philipp Scholz Deutschland 2012, 5 Minuten, Spielfilm Seite 1 von 7 Materialien für den Unterricht zum Kurzfilm Steffi gefällt das von Philipp Scholz Deutschland 2012, 5 Minuten, Spielfilm AUFGABE 1: KLASSENSPAZIERGANG Mache einen Spaziergang durch die Klasse

Mehr

Ludwig-Maximilians-Universität München. Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung

Ludwig-Maximilians-Universität München. Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung Ludwig-Maximilians-Universität München Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für diese Befragung nehmen. In

Mehr

1.Gemeinschaftsschule Reinickendorf

1.Gemeinschaftsschule Reinickendorf Sozialverhalten Ich bin freundlich zu meinen Mitschülern. Ich bin hilfsbereit. Ich halte mich an festgelegte Regeln. Ich unterhalte mich in angemessenem Ton. Ich kann Streit mit Worten klären. Arbeitsverhalten

Mehr

ON! Reihe Medien und Gesellschaft Arbeitsmaterialien Seite 1 DVD Datenschutz

ON! Reihe Medien und Gesellschaft Arbeitsmaterialien Seite 1 DVD Datenschutz ON! Reihe Medien und Gesellschaft Arbeitsmaterialien Seite 1 Daten im Alltag Einstieg Als Einstieg in die Einheit dient die Übung Was gibst du preis?. Hierbei sollen die Schüler herausfinden, wie sie mit

Mehr

Optimal A1 / Kapitel 6 Sprachenlernen Über Lerntechniken sprechen

Optimal A1 / Kapitel 6 Sprachenlernen Über Lerntechniken sprechen Über Lerntechniken sprechen Sprechen Sie über Ihre Lerngewohnheiten. Was passt für Sie? Kreuzen Sie an, und sprechen Sie mit Ihrem /Ihrer Partner /(in). Fragen Sie auch Ihren /Ihre Partner /(in). allein

Mehr

Text a passt zu mir. Meine beste Freundin heißt. Freundschaft. Texte und Bilder Was passt zusammen? Lest und ordnet zu.

Text a passt zu mir. Meine beste Freundin heißt. Freundschaft. Texte und Bilder Was passt zusammen? Lest und ordnet zu. Freundschaft 1 a Die beste Freundin von Vera ist Nilgün. Leider gehen sie nicht in dieselbe Klasse, aber in der Freizeit sind sie immer zusammen. Am liebsten unterhalten sie sich über das Thema Jungen.

Mehr

2 Kompetenzen für das P-Seminar

2 Kompetenzen für das P-Seminar Nicht nur in der modernen Arbeitswelt und im Studium, sondern auch in der Schule finden durch offenere, kreative und innovative Unterrichtsformen notwendige und sinnvolle Veränderungen statt. Mit dem P-Seminar

Mehr

Präsentieren mit dem Computer. Eine Präsentation mit dem Computer erstellen

Präsentieren mit dem Computer. Eine Präsentation mit dem Computer erstellen Eine Präsentation mit dem Computer erstellen Es gibt unterschiedliche Präsentationssoftware für unterschiedliche Betriebssysteme. Auf der sicheren Seite bist du, wenn du das Programmpaket OpenOffice verwendest.

Mehr

Sprechen und Zuhören Schreiben Lesen Umgang mit Texten und Medien

Sprechen und Zuhören Schreiben Lesen Umgang mit Texten und Medien Arbeitsplan Deutsch Thema der UE Problembereich und Themenschwerpunkt Schülerbezug Hinweise zum Unterricht Ergänzende Materialien Ressourcen Jahrgangsstufe 7 H Unterrichtsinhalte Thematische und methodische

Mehr

CURRICULUM AUS DEUTSCH 2. Biennium SOGYM/FOWI/SPORT

CURRICULUM AUS DEUTSCH 2. Biennium SOGYM/FOWI/SPORT Kompetenzen am Ende des 2. Bienniums und der 5. Klasse Die Schülerin/ der Schüler kann in Diskussionen eigene Gedanken und Meinungen präzise und klar formulieren, überzeugend argumentieren und wirksam

Mehr

Hinweise und Vorgaben zur Erarbeitung und Durchführung eines Vortrages

Hinweise und Vorgaben zur Erarbeitung und Durchführung eines Vortrages Hinweise und Vorgaben zur Erarbeitung und Durchführung eines Vortrages Lies die Hinweise genau durch. Sie können dir bei der Vorbereitung des Vortrages helfen. Die Vorgaben bezüglich des Handouts bzw.

Mehr

3 5 Grundintentionen schriftlich festhalten Grundregeln. Aktivität zum Umgang mit Mehrsprachigkeit Sprichwörter aus aller Welt

3 5 Grundintentionen schriftlich festhalten Grundregeln. Aktivität zum Umgang mit Mehrsprachigkeit Sprichwörter aus aller Welt C 3.5 Ablaufplan zu Modul 3 Gemeinsam arbeiten gemeinsam leben Familie, und Integration Inhalte Ziele Aktivitäten und Methoden Texte, Übungen, Fallbeispiele, Fragestellungen 1. Tag Bedeutung von / Eigene

Mehr

9. Sozialwissenschaften

9. Sozialwissenschaften 9. Sozialwissenschaften 9.1 Allgemeines Die Lektionendotation im Fach Sozialwissenschaft beträgt 200 Lektionen. Davon sind 10% für den interdisziplinären Unterricht freizuhalten. (Stand April 2005) 9.2

Mehr