Soziokultur und Qualifikation. Ergebnisse der Befragung ausgewählter soziokultureller Einrichtungen

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1 Soziokultur und Qualifikation Ergebnisse der Befragung ausgewählter soziokultureller Einrichtungen

2 38 befragte Einrichtungen davon 1 bis 3 MitarbeiterInnen 4 bis 10 MitarbeierInnen 11 bis 25 MitarbeiterInnen 14 Einrichtungen 18 Einrichtungen 6 Einrichtungen

3 Berufliche Qualifikation Franz Kröger

4 Berufliche Qualifikation der MitarbeiterInnen

5 Universitäre Berufsfelder

6 Außeruniversitäre Berufsfelder

7 Berufliche Qualifikation der MitarbeiterInnen (Ost)

8 Unbesetzte Stellen Margret Staal

9 Nicht besetzte Stellen Kulturelle Bildung, Mitgliederverwaltung, Weiterbildungsangebote, Personalmanagement, kulturelle Bildung, Finanzcontrolling, Assistenzen für Geschäftsführung oder Programmplanung, interkulturelle Arbeit, Sozialpädagoge: je 1 Nennung

10 Arbeitsbereiche, die in Personalunion abgedeckt werden In großen Einrichtungen: Geschäftsführung + Öffentlichkeitsarbeit + PR und/oder Verwaltung In mittleren Einrichtungen: Geschäftsführung + ÖA + PR + Verwaltung + entweder/oder: Programmplanung/Kneipenorganisation/sonstige Angebotsplanung In kleinen Einrichtungen: Geschäftsführung + ÖA + PR + Verwaltung + Programmplanung/Kneipenorganisation/sonstige Angebotsplanung: ( Allrounder, unterstützt von Teilzeitkräften und Ehrenamtlichen) Häufige Kombination: Hausmeister/Veranstaltungstechniker

11

12 Erfahrungen mit Kulturstudiengängen Torsten Nagel

13 Erfahrungen mit der Arbeit von PraktikantInnen/AbsolventInnen aus Kulturstudiengängen Anzahl der Zentren mit Erfahrung

14 Von welchen Bildungseinrichtungen kamen die PraktikantInnen und AbsolventInnen? Uni, FH, Berufsakademien, Weiterbildungseinrichtungen, Gymnasien, FSJ Von Uni und FH aus den Studiengängen: Kulturwissenschaften Medienwissenschaften Kulturmanagement Kulturanthropologie Kulturpädagogik Eventmanagement Angewandte Wissenschaften und Kunst Jugend und Erwachsenenpädagogik Sozialpädagogik Sozialwesen

15 Sind Eurer Erfahrung / Kenntnis / Meinung nach die AbsolventInnen kultureller Studiengänge fachlich gut für die Lösung von Aufgaben in Soziokulturellen Zentren gerüstet? Zukünftige SozialpädagogInnen sind besser gerüstet (6 Zentren)

16 Notwendige inhaltliche Veränderungen in kulturellen Studiengängen zur besseren Vorbereitung auf die soziokulturelle Praxis Soziokultur im Curriculum: 20 Zentren Praxisbezug: 16 Zentren Kulturelles Wertesystem: 5 Zentren Andere Qualifikationen: 5 Zentren Keine Angabe: 5 Zentren

17

18 Kompetenzen und Anforderungen Cornelia Iber Rebentisch

19 Erforderliche Fachkompetenzen

20 Erforderliche personale Kompetenzen: Selbstkompetenz

21 Erforderliche personale Kompetenzen: Sozialkompetenz

22 Positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit von Haupt(HA) und Ehrenamtlichen (EA) allgemeine Einschätzung: gute, konstante Zusammenarbeit, gute Einbindung, stressfrei, konfliktfrei, gute Kommunikation spezielle Aspekte hohe Arbeitsbereitschaft, großes Engagement Vielfalt an Fähigkeiten, Fertigkeiten, Tätigkeiten, viele Spezialisierungen große Zuverlässigkeit große Außenwirkung gegenseitige Hochachtung, Spiegeln der Arbeitsqualität, Rückhalt für die HA hohe Identifikation mit der Einrichtung bringen frischen Wind, Anregungen

23 Negative Erfahrungen in der Zusammenarbeit von Haupt(HA) und Ehrenamtlichen (EA) allgemeine Einschätzung: Differenzen zwischen EA Vorstand und HA MitarbeiterInnen spezielle Aspekte Unprofessionalität der EA: mangelnde Selbstorganisation EA Vorstand arbeitet ohne Strukturen, ist nicht genügend auf seine Arbeitgeber rolle vorbereitet, hat keine kulturelle Kompetenz hoher Zeitaufwand für HA, EA zu langsam Unverbindlichkeit der EA Kommunikationsstörungen zwischen HA und EA, mangelhafter Informationsstand mangelnde Aufgabenverteilung, Kompetenzwirrwarr: alle machen alles EA entwickeln wirtschaftliche Eigeninteressen, fragen nach gerechter Bezahlung, erwarten Bezahlung bei öffentlichem Träger EA sind sozial oder persönlich schwierig, wollen zu viel Nähe, Selbstverwirklicher EA verfolgen nicht die Entwicklung der Einrichtung, sind uninformiert, bremsen bei EA häufiger Wechsel, ständig neue Anleitung notwendig

24 Erforderliche Fähigkeiten und Kompetenzen der Hauptamtlichen für die Verknüpfung mit ehrenamtlicher Arbeit Kommunikationskompetenz Organisations und Zeitmanagement Teamfähigkeit Flexibilität Vermittlungskompetenz, pädagogische Qualifikation Sensibilität, emotionale Kompetenz, Empathie Fachwissen Kritikfähigkeit, Konfliktfähigkeit Führungskompetenz Interkulturelle Kompetenz Geduld, Menschenkenntnis, Lebenserfahrung, Respekt, Wertschätzung, Anerkennung, Frustrationstoleranz/Stresstoleranz, Belastbarkeit ( dickes Fell ), Offenheit,

25 Ideale Ausbildung für MitarbeiterInnen

26

27 Konsequenzen für Aus und Weiterbildung Dr. Thomas Strittmatter

28 Bestehen Eurer Meinung nach Weiterbildungsbedarfe bei den MitarbeiterInnen Eurer Einrichtung? Wenn ja, worin bestehen diese? Weiterbildungsbedarfe Anzahl der Nennungen Buchhaltung / Abrechnung, Fördermittelabrechnung / Steuerrecht / Recht / KSK / GEMA 14 Personalmanagement / Coaching / Supervision / Teamarbeit / Konfliktmanagement 11 Marketing / Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit 8 Fördertöpfe / Fundraising / Sponsoring 8 Kulturmanagement / Veranstaltungsmanagement 7 in allen Hinsichten / individuell u. bereichsbezogen 7 Allgem. Kompetenzen / soziale Kompetenzen / Soft Skills 5 Computerkenntnisse / Grafiklayout 5 Auffrischung der Allgemeinbildung / up to date sein / Input holen / über Tellerrand schauen 5 interkulturelle Fortbildung 4 Veranstaltungstechnik 3 Fremdsprachen 3 Arbeitssicherheit 2 Organisationsstruktur 2 Kulturpolitische Weiterbildung 2 Best Practice/andere Festivals kennen lernen 2

29 Institutionen, die Weiterbildungsmaßnahmen anbieten

30 Organisations und Teamentwicklung als Bestandteil des Leitbildes/Selbstverständnisses Häufigkeit von Weiterbildungsmaßnahmen

31 Warum finden keine Weiterbildungsmaßnahmen statt?

32 Inhaltliche Kriterien der Weiterbildung

33 Formale Kriterien für Weiterbildung

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