Tarifvertrag für Studierende im Praxisverbund bei Sartorius. Betriebsrat

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2 Sartorius bietet folgende duale Studiengänge an: Bachelor of Science Biotechnologie Bachelor of Engineering Elektrotechnik/Informationstechnik Bachelor of Science Physikalische Technologien Bachelor of Engineering Präzisionsmaschinenbau Bachelor of Engineering Produktionstechnik Bachelor of Science Technische Informatik Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik Bachelor of Arts Wirtschaft Pro Jahr werden bei Sartorius 4 6 Studenten im Praxisverbund eingestellt.

3 Historie: Bei Sartorius gibt es seit 1995 Studenten im Praxisverbund Frage der Entlohnung etc. war ab dem Zeitpunkt der IHK-Prüfung ungeklärt unterschiedliche Rahmenbedingungen Anfang 2001: Unternehmensleitung beklagte öffentlich einen Ingenieurmangel Die mangelnde Nachwuchsförderung wurden offensiv von und IGM thematisiert mit dem Ziel, attraktivere und tarifvertraglich geregelte Konditionen zu schaffen Bereitschaft der Unternehmensleitung zur Einigung war vorhanden, nach 6 Monaten wurde Verhandlungsergebnis erzielt.

4 Unsere Ziele tarifvertragliche Regelung Übernahme der Studiengebühren durch das Unternehmen unbefristete, mindestens aber 12monatige Übernahme tarifvertragliche Absicherung von Urlaub, zusätzlichem Urlaubsentgelt, VWL, Sonderurlaub Ein Gewinn für alle Beteiligten: höhere Vergütung und geregelte Übernahme für die Studenten das Unternehmen wird attraktiv für angehende Ingenieure IGM stellt Regelungskompetenz bei dieser Berufsgruppe unter Beweis = Eintritte von den FH-Studenten in die IG Metall

5 Weitere Entwicklung: 2003: Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Sozialplan/Interessenausgleich); Übernahmeschwierigkeiten Veränderung des Studienablaufs an der FH: geringere Anwesenheitszeiten der FH-Studenten im Betrieb Studiengebühren wurden z. T. erheblich erhöht seit Wintersemester 2005/2006 Bachelor-Studiengänge Geltung des Tarifvertrages wurde vom Unternehmen bestritten (Vorstandswechsel, andere politische Orientierung) Einstellungen von FH-Studis in 2006 unter schlechteren Konditionen widerspricht der Eingruppierung, kann aber ein Zustimmungsersetzungsverfahren nicht erzwingen Unternehmen kündigt Tarifvertrag zum

6 Weitere Entwicklung: seit 2007 Verhandlungen Januar 2008: Unternehmen bietet freiwillige Rahmenbetriebsvereinbarung an Bedeutung des Themas wird von IGM-Betriebsbetreuer, BR und JAV öffentlich hervorgehoben Frühjahr 2008: Unternehmen erklärt sich dazu bereit, tarifvertragliche Regelungen anzuwenden Mehrere Studenten treten in die IGM ein Mitte 2009: Tarifvertrag ist verhandelt, wird am 1. Oktober 2009 unterschrieben

7 Mitteilung an die Studenten Juni 2008

8 Sonderregelungen: Vergütung: 1. und 2. Semester: 2. Ausbildungsjahr 3. und 4. Semester 3. Ausbildungsjahr ab 5. Semester 4. Ausbildungsjahr Jahresurlaub 20 Tage, 2 Tage Sonderurlaub zur Prüfungsvorbereitung Volle Übernahme der Studiengebühren Übernahme der Pendler-Fahrtkosten

9 Tarifvertragliche Regelungen der niedersächsischen Metallindustrie finden in der jeweils gültigen Fassung Anwendung, das heißt z. B. Tarifliche Übernahmegarantie zusätzliches Urlaubsgeld Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) Vermögenswirksame Leistungen

10 Übernahme für Studenten im Praxisverbund in der Regel gem. TV befristet für ein Jahr, danach Entfristung Eingruppierung erfolgt entsprechend betrieblichen ERa-Richtbeispielen (Arbeitsplatzbeschreibungen) geschlechtergerecht...! in der Regel in die Entgeltgruppe 11 (11 A = 3.718,- bzw. 11 B = 3.893,- ) bei dem betriebswirtschaftlichen Studiengang Bachelor of Arts oft geringere Eingruppierung, je nach angebotenen Einsatzmöglichkeiten

11

12 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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