Vorsorge mit Testament und Vollmachten Einfach mehr Sicherheit: Was Sie schon heute für morgen tun können.

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1 Vorsorge mit Testament und Vollmachten Einfach mehr Sicherheit: Was Sie schon heute für morgen tun können. Vorsorge mit Vollmachten Mit der richtigen Vorsorge für den Fall, dass man seine Geldgeschäfte nicht mehr selbst erledigen kann, oder mit der frühzeitigen Regelung seines Nachlasses gibt man sich nicht nur selbst ein gutes Gefühl für die Zukunft, sondern entlastet auch seine Nachkommen. Für uns als Genossenschaftsbank ist es selbstverständlich, unsere Mitglieder auch rund um Vollmachten und das Thema Erben und Vererben mit kompetenter Beratung und passenden Lösungen zu unterstützen. Wer kümmert sich zum Beispiel um meine Belange, wenn eigenverantwortliches Handeln nicht (mehr) möglich ist? Das lässt sich zweifelsfrei mit einer oder auch mehreren Vorsorgevollmachten regeln. Wem und für welche Bereiche Sie diese Vollmacht(en) ausstellen, entscheiden Sie selbst. Im Einzelnen kann das beispielsweise die umfassende Verfügungsgewalt über Bankkonten im Rahmen einer Kontovollmacht sein. Vor allem für Ehe- oder Lebenspartner, die kein Gemeinschaftskonto führen, ist das besonders empfehlenswert, denn andernfalls hat der eine Partner im Notfall keinen Zugriff auf das Konto des anderen. Das gilt auch für den Todesfall, und zwar solange, bis der Erbschein erstellt ist und das kann im schlechtesten Fall sogar Monate dauern. Ist man dann auf Zahlungen vom Konto des Partners angewiesen, etwa für die Miete, kann das zu erheblichen finanziellen Engpässen führen. Und es gibt noch weitere Vollmachten: Mit einer Betreuungsverfügung regeln Sie, wen das Gericht als Betreuer bestellen soll, falls es ohne nicht mehr geht, zum Beispiel bei Demenz. Sie können darin aber auch festlegen, wer das auf keinen Fall sein soll. Mit einer

2 Patientenverfügung wiederum legen Sie fest, welche medizinischen Maßnahmen von Ihnen bei bestimmten Krankheitszuständen gewünscht oder abgelehnt werden. Formulare für Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen können Sie unter (Unter dem Thema Gesellschaft ) herunterladen. Für die Erteilung von Kontovollmachten kommen Sie bitte einfach in Ihre Sparda-Filiale! Das Testament ist Pflicht So wie man vorsorglich bei klarem Verstand Vollmachten für die wichtigsten Lebensbereiche erteilen sollte, gilt es auch, den Nachlass zu regeln und auch das nicht erst im hohen Alter. Versäumen Sie es, zu Lebzeiten eine letztwillige Verfügung in einem Testament oder einem notariellen Erbvertrag festzulegen (wie das genau funktioniert, lesen Sie im nächsten Sondernewsletter), tritt gegebenenfalls automatisch die sogenannte gesetzliche Erbfolge ein (siehe Grafik unten). In erster Linie erben dann je zur Hälfte der Ehe- bzw. Lebenspartner und die Kinder. Letzteres kann aber zum Beispiel dann unerwünscht sein, wenn die Kinder noch minderjährig sind. Was viele nicht wissen: Gibt es keine Kinder, aber noch Eltern des Verstorbenen, so ist die Witwe oder der Witwer keinesfalls Alleinerbe, sondern muss sich den Nachlass mit den Schwiegereltern teilen. Eine klare letztwillige Verfügung nach vorheriger Beratung durch einen Fachanwalt kann also selbst dann ratsam sein, wenn man denkt, dass die gesetzliche Erbfolge eigentlich dem eigenen Willen entspricht. Grundsätzlich berücksichtigt das deutsche Erbrecht nur Personen, die gemeinsame Vorfahren haben. Schwiegereltern und -kinder, Stiefeltern und -kinder, angeheiratete Tanten oder Onkel sind somit von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen. Adoptivkinder sind leiblichen Kindern aber in der Regel gleichgestellt sowie auch eine eingetragene Lebenspartnerschaft der Ehe. Die gesetzliche Erbfolge Bei der gesetzlichen Erbfolge sind nicht alle Verwandten in gleicher Weise erbberechtigt. Das Gesetz teilt sie in Erben verschiedener Ordnungen ein. Ein Verwandter ist nicht zur Erbfolge berufen, solange ein Verwandter einer vorhergehenden Ordnung vorhanden ist. Der Ehegatte ist nur dann Alleinerbe, wenn weder Verwandte der ersten und zweiten Ordnung noch Großeltern des Erblassers vorhanden sind.

3 Sonderfall Immobilienerbschaft Insbesondere, wenn mangels Testament die gesetzliche Erbfolge greift, entsteht beim Immobilienerbe häufig eine Erbengemeinschaft. Jeder Erbe besitzt dann ein Stimmrecht, mit dem er bis zur Teilung zum Beispiel wichtige Renovierungsarbeiten blockieren kann. Gehört ein Einfamilienhaus zu gleichen Teilen einem Ehepaar mit zwei erwachsenen Kindern, so erben beim Tod des Mannes im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge die Witwe die Hälfte und die beiden Kinder je ein Viertel des Hauses. Im schlimmsten Fall können die Kinder dann von ihrer Mutter die Zahlung der ortsüblichen Miete für die Nutzung ihrer Haushälfte verlangen. Will der Erblasser das verhindern, sollte er im Testament seine Ehefrau als Alleinerbin für das Haus einsetzen. Bestehen die Kinder dann auf ihrem Pflichtteil, braucht sie das Haus nicht zu verkaufen, sondern kann ihre Zahlungen stunden. Bei einer Erbengemeinschaft ist es in der Regel sinnvoll, möglichst schnell eine einvernehmliche Teilung bzw. den Verkauf der Immobilie vorzunehmen. Gibt es keine Einigung, bleibt als letzte Instanz eine Auseinandersetzungsklage und die Versteigerung der Immobilie. Der erzielte Preis bleibt dabei oft hinter dem Marktwert zurück. Will einer der Erben die Immobilie selbst nutzen, so kann er seine Miterben auszahlen. Das nötige Kapital erhalten unsere Mitglieder zum Beispiel über eine Baufinanzierung der Sparda-Bank (siehe Konditionen unten). Möchten Sie die Immobilie nicht selbst bewohnen, können Sie den Miterben auch ein Wohnungsrecht oder einen Nießbrauch einräumen. Der Nießbrauch schließt, anders als das Wohnungsrecht, das Recht auf Weiter- oder Untervermietung ein. Unser Tipp: Wenn Sie die Immobilie vor dem Verkauf oder der Vermietung renovieren möchten, haben wir für Sie passende Finanzierungsmöglichkeiten zu Top-Konditionen (siehe unten).

4 Verkaufen, vermieten, renovieren Für hinterbliebene Ehe- oder Lebenspartner stellt sich oft die Frage, ob das ehemals gemeinsam bewohnte Zuhause weiterhin das Richtige ist, oder ob ein Umzug in eine andere (kleinere) Immobilie die bessere Alternative ist. Als alleiniger Erbe haben Sie dabei freie Hand: Sie können das geerbte Eigentum sowohl verkaufen als auch (teil-)vermieten. Die damit erzielten Einnahmen lassen sich dann zum Beispiel in eine renditestarke Geldanlage investieren. Andersherum können Sie auch geerbtes Geldvermögen zinsbringend anlegen und in eine Immobilie investieren oder in die Tilgung eines bereits bestehenden Baufinanzierungsdarlehen stecken, sobald die Zinsbindung ausläuft. Ihre individuellen Möglichkeiten erläutern wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch. Immobilien erben, Eigenheim finanzieren Was mit einem Geld- oder Immobilienerbe passieren soll, hängt von verschiedenen Faktoren und Ihren Wünschen ab. Grundsätzlich benötigen Sie aber einen Erbschein oder ein eröffnetes notarielles Testament. Damit weisen Sie sich als Erbe aus und können z.b. als Eigentümer im Grundbuch eingetragen werden. Wir beraten Sie gern über Ihre Möglichkeiten:

5 Baufinanzierung für alle Fälle Die Sparda-Bank bietet Ihnen sichere Finanzierungsmodelle, um im Fall eines Immobilienerbes anfallende Renovierungskosten oder Auszahlungen von Miterben problemlos begleichen zu können. Und natürlich unterstützen wir Sie auch, wenn Sie geerbtes Vermögen in eine neue Immobilie investieren möchten. Ihre Vorteile auf einen Blick: Kompetente Beratung entsprechend den Gegebenheiten in Ihrer Region Attraktive Konditionen mit bis zu 30 Jahren Zinssicherheit Erhöhung des Tilgungsanteils bis zu 5% jederzeit kostenlos möglich Schnelle Kreditzusage, in der Regel binnen 48 Stunden Die Familie absichern Ergänzend zu einer juristisch zweifelsfreien letztwilligen Verfügung haben Sie als Mitglied der Sparda-Bank noch weitere Möglichkeiten, Ihre Angehörigen für den Fall der Fälle finanziell abzusichern. Dazu gehören zum Beispiel die Restschuldversicherung SpardaBaufiProtect für alle Baufinanzierungen (siehe Konditionen unten) und die Risikolebensversicherung unseres starken Partners DEVK (siehe Konditionen unten). Die im Vertrag begünstigte Person erhält dabei übrigens die Versicherungssumme in der Regel nicht als Erbschaft, sondern als Schenkung. Nur wenn kein Begünstigter im Versicherungsvertrag benannt ist, fällt die Versicherungssumme automatisch in die Erbmasse. Im Gegensatz zur Restschuldversicherung ist die Risikolebensversicherung übrigens nicht an einen bestimmten Verwendungszweck gebunden, so dass die Erben frei walten können. Natürlich stehen wir Ihnen auch jederzeit persönlich für alle Fragen rund um Ihr Vermögen und die Geldanlage zur Verfügung. Vereinbaren Sie dafür gerne einen persönlichen Beratungstermin in Ihrer Filiale. Denn wir möchten, dass Sie und Ihre Lieben sorgenfrei in die Zukunft blicken können. Risikolebensversicherung (RLV) die beste Vorsorge für Ihre Familie Egal ob Sie Alleinverdiener sind oder nur den Hauptteil der Finanzierung Ihres Eigenheims tragen fallen Sie durch einen Unglücksfall aus, drohen Ihrer Familie möglicherweise dramatische Versorgungslücken. Mit der Risikolebensversicherung der DEVK, Versicherungspartner der Sparda-Bank, sind Ihre Lieben vom ersten Versicherungstag an vor finanziellen Risiken geschützt. Die Vorteile auf einen Blick: Günstige Beiträge Sofortiger Versicherungsschutz mit garantierten Leistungen Flexibilität durch Umtauschrecht der RLV in eine kapitalbildende Lebensversicherung innerhalb der ersten zehn Versicherungsjahre Die Beiträge für Ihre RLV sind von der Steuer absetzbar. Im Versicherungsfall ist auch die ausgezahlte Versicherungssumme einkommensteuerfrei

6 SpardaBaufiProtect der beste Schutz für Ihr Eigenheim Die Restschuldversicherung der Sparda-Bank Südwest schützt Bauherren und ihre Angehörigen dreifach: Bei anhaltender Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit zahlt die Versicherung die Darlehensraten in Höhe des versicherten Betrages für die Immobilie bis zum Ende der abgesicherten Laufzeit weiter Bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit erfolgt eine zweijährige Ratenzahlung in Höhe des versicherten Betrages Im Todesfall erhalten die Hinterbliebenen eine vorher vereinbarte Versicherungssumme. Die Versicherungsbeträge können im Rahmen des Baufinanzierungsdarlehens gleich mitfinanziert werden

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