EINIGKEIT ERZIELT: Dienstsport jetzt wieder landesweit geregelt TITELTHEMA. SPORT Die Besten: Küsschen für Dt. Meister im Crosslauf

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1 Ministerium des Innern und für Sport Mai 07 TITELTHEMA EINIGKEIT ERZIELT: Dienstsport jetzt wieder landesweit geregelt SPORT Die Besten: Küsschen für Dt. Meister im Crosslauf FACHHOCHSCHULE Der Beste: PK Florian Reinert erhielt Diplom mit 14 von 15 Punkten

2 02 VORWORT INHALT Liebe Leserinnen und Leser, es ist soweit. Die Dienstsport-Richtlinie genauer: der Landesteil Rheinland-Pfalz zum bundeseinheitlichen Leitfaden 290 tritt am 1. Juni in Kraft. Nun beginnt der einjährige Probelauf, dann wird evaluiert. Wie angekündigt, berichtet der Polizeikurier über alle wesentlichen Aspekte der Dienstsport-Richtlinie und ihrer Anwendung. Dazu haben gleich zwei Karikaturisten aus den Reihen der Polizei die Feder gespitzt. Auch das Interview widmet sich der neuen Regelung und hakt nach. Die Redaktion hat dem Thema breiten Raum eingeräumt. Denn Dienstsport betrifft ausnahmslos alle Polizistinnen und Polizisten oder sollte es zumindest. Ohne Frage spielt Sportlichkeit im Polizeiberuf eine besondere Rolle. Aber auch für jene, die nicht im Einsatzdienst stehen, sollte Sport kein Fremdwort Horst Schaefer sein, sondern als der Königsweg zu Gesunderhaltung und Wohlbefi nden erkannt werden. Für die Redaktion des Polizeikurier steht unverändert fest: keine Ausgabe ohne Sportthemen! Das gilt für Landes- und Deutschen Polizeimeisterschaften sowie für individuelle Spitzenleistungen ebenso wie für Turniere auf Präsidial- und Direktionsebene. Sie alle fördern nicht allein die Fitness, sondern auch das soziale Miteinander in der Organisation. So gibt es allein in diesem Heft Meistertitel im Hallenfußball Ü 45 und im Crosslauf sowie einen deutschen Mannschaftssportler des Jahres zu verkünden. Aber auch dem Dienstsport wird sich der Polizeikurier erneut widmen, sobald der Wirkbetrieb der neuen Richtlinie ein erstes Resümee zulässt. Auf Neuland begibt sich die Redaktion mit einem ganz anderen Beitrag: Auf vier Seiten in der Heftmitte informiert die Projektgruppe POLADIS betont praxisorientiert über Eigenschaften und Möglichkeiten der neuen Bürosoftware Offi ce Sie wird fl ächendeckend eingeführt, um das Fundament zu legen für eine Vielzahl künftiger Anwendungen. Das vierseitige Sonderprodukt Offi ce 2007 der PG POLADIS soll für Sie, unsere Leserinnen und Leser, einen praktischen Zusatznutzen darstellen. Durch vorsichtiges Zupfen oder Aufbiegen der Heftklammern kann der Bogen heil entnommen und als Einführung in die neue Software aufbewahrt werden. Das übrige Heft bleibt unbeschadet sofern die Heftklammern wieder geschlossen werden... Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr Horst Schaefer NACHRICHTEN AG Vorgangsbearbeitung prüft rund 200 Vorschläge... Seite 05 Aufklärung betreiben gegen Rechtsextremismus... Seite 06 Zwei neue Schießzentren verbessern die Ausbildung... Seite 07 TITELTHEMA Neue Dienstsportrichtlinie belohnt auch Eigeninitiative...Seite 08 INTERVIEW LKD Kunz und POR Durben: Dienstsport als Ergänzung... Seite 12 EUROPA Hilfe für Bulgarien: Kriminalitätsbekämpfung... Seite 14 VERKEHRSEINSATZ Drogenerkennung: Berliner schauten zu... Seite 19 Impressum Polizeikurier, Zeitschrift für die Polizei des Landes Rheinland-Pfalz (Aufl age: 5.100) Herausgeber: Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz, Wallstraße 3, Mainz Redaktion: Leitung: Horst Schaefer/hos Tel. (06131) Chef vom Dienst: Bruno Vohs/voh Tel. (06131) Sabine Aschaber/sas Tel. (06131) Roland Becker/rbe Tel. (06131) Friedel Durben/fdu Tel. (06131) Thomas Ebling/eb Tel. (06131) Christina Hahn/ch Tel. (06131) Heinz Mertesacker/mer Tel. (06131) HISTORISCHES Deeskalationsprogramm statt Wasserwerfern... Seite 21 SPORT PLM Hallenfußball Ü 45: Trierer setzten sich durch... Seite Int. Polizeimarsch: Schweich erwartet Gäste... Seite 23 KRIMINALITÄTS- BEKÄMPFUNG Der Korruption begegnen durch mehr Transparenz... Seite 24 FACHHOCHSCHULE 230 Diplome verliehen: Ein guter Jahrgang... Seite 28 PERSONALIEN... Seite 31 IT-HINWEISE... Seite 32 Anton Merz/ame Tel. (06131) Philipp Römer/pro Tel. (06131) Jürgen Scholz/js Tel. (06131) Hans-Dieter Weickert/hdw Tel. (06131) Zuschriften bitte an: Redaktion Polizeikurier, Ministerium des Innern und für Sport, Wallstraße 3, Mainz, Fax (06131) , Herstellung: Verlag Matthias Ess, Bleichstraße 25, Bad Kreuznach, Tel. (0671) , Fax (0671) Mit Namen versehene Artikel müssen nicht immer mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Bildnachweis: Soweit nicht anders angegeben, sind sämtliche Abbildungen Autoren- und Polizeifotos. Mai 07 POLIZEIKURIER RLP

3 NACHRICHTEN 03 CeBIT: Software zur Übermittlung von DNA-Daten überzeugte LKA-Experte präsentierte Entwicklung auf der Basis von DOMEA Bruch: Das Image des Landes gestärkt Mit einem gemeinschaftlichen Auftritt von dynamischen Wirtschaftsunternehmen, herausragenden Forschungseinrichtungen, Hochschulen und besonders innovativen Verwaltungen hat Rheinland-Pfalz auf der CeBIT 2007 in Hannover starke Beachtung gefunden. Gemeinsam präsentierten heimische Entwickler und Anwender zukunftsweisende IT-Produkte im Public Sector Park unter dem Motto Rheinland-Pfalz Wir machen s einfach Erfolg durch starke Netzwerke. Die Polizei leistete ihren Beitrag mit einer Power-Point-Präsentation von Gunnar Koll, Wirtschaftsinformatiker beim LKA. Länder übergreifende Prozessoptimierung in der Kriminaltechnik und -wissenschaft hieß sein Vortrag, der nicht nur beim polizeilichen Publikum auf Interesse stieß. Der Untertitel präzisiert worum es geht und macht die Aktualität des Themas deutlich: Standardisierung der DNA-Datenerfassung und -übermittlung auf Basis von DOMEA. (Die Abkürzung steht für Dokumenten-Management und elektronische Archivierung.) Eingangs verdeutlichte der LKA-Datenexperte die zunehmende Relevanz der DNA-Auswertung für die Strafverfolgung. Mehr als Personen und annähernd Spurendatensätze sind erfasst, monatlich kommen 6000 bis 7000 Spuren hinzu. Die Tataufklärungsquote durch DNA-Treffer liegt bei 27 Prozent, Tendenz steigend. Der Vertrag von Prüm stellt die zwischenstaatliche Vernetzung der Datenbanken zur DNA und Daktyloskopie in den Vordergrund. Den sich daraus ergebenden Erfordernissen widmet sich das Vorgangsbearbeitungs- und Verwaltungsprogramm DOMEA. Um den Handlungsbedarf zu verdeutlichen, verglich Koll die Stärken und Schwächen des Altsystems (die bisherigen, teils handschriftlichen und per Fax gesteuerten Abläufe zwischen ermittelnder Polizeidienststelle, DNA-Labor beim LKA und Zentraldatei Drückten in Hannover symbolisch auf den Knopf für das neue RLP-Datennetz: Minister Karl Peter Bruch, Geschäftsführer Bernhard Bresonik von T-Systems und LDI-Geschäftsführer Matthias Bongarth (rechts). beim BKA) mit den Chancen und Risiken des Neusystems. Es soll die Vorgänge vor allem durch das Prinzip Einmalerfasung und Mehrfachnutzung sowie den Einsatz von Barcodes für die Asservate vereinfachen, beschleunigen, fehlersicherer und zugleich wirtschaftlicher machen. Dabei liegen die Chancen von DOMEA vor allem in der Vermeidung von Medienbrüchen bei der Datenübertragung, in der schnellen und sicheren Kommunikation über leistungsstarke Zwei-Richtungs-Schnittstellen zwischen den Polizeibehörden und später auch zur Justiz, in der jederzeitigen Transparenz des Workfl ows und der gerichtsfesten Abbildung der Abläufe, der Kostensenkung durch einheitliche Technik und eine effi zientere Vorgangsbearbeitung und vor allem in der Qualitätssicherung und Beschleunigung. Zusätzlich bewältigt das System zeitintensive Serviceleistungen wie etwa die Protokollierung der Arbeitsabläufe, die Überwachung von Löschfristen oder die Asservatenlogistik. Vom Untersuchungsauftrag für die DNA-Spur bis zur Treffermitteilung begleitet DOMEA den Vorgang in einem Guss. Mit Interesse hörten die CeBIT-Besucher, dass Rheinland-Pfalz das System Anfang 2008 in Betrieb nimmt. Bis dahin werden die Schnittstellen zu den DNA-Analysegeräten, die XML-Schnittstelle zum BKA und die Barcode-Module installiert folgen wie im Prümer Vertrag vorgesehen die Anbindung der Daktyloskopie sowie der medienbruchfreie Datenaustausch mit POLADIS zentral. Die Umstellung auf Offi ce 2007 ist Bedingung und hat bereits begonnen. Innenminister Karl Peter Bruch und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen zeigten sich beeindruckt und zogen nach ihrem Messebesuch eine positive Bilanz des rheinland-pfälzischen Auftritts. Die Resonanz war überwältigend, freute sich Bruch. Die CeBIT hat sich zu einer Plattform entwickelt, die weit mehr bietet als die reine Präsentation. Hier geht es nicht zuletzt um das Image des Landes als innovativer Standort. Rheinland- Pfalz wird als Impulsgeber wahrgenommen. Dank sagte der Minister den Mitgliedern der Projektgruppe DOMEA für ihre erfolgreiche und zukunftsweisende Arbeit. Horst Schaefer, ISM Gewaltprävention auch im Lernort Kino 900 Kinder sahen preisgekrönten Film und diskutierten lebhaft Zur Gewaltprävention bei Kindern setzen die Polizei und das städtische Jugendamt Neuwied gemeinsam mit den Schulen der Deichstadt auch auf das Medium Kino. Der Taschendieb heißt der preisgekrönte niederländische Kinderfi lm von 1996, der im Projekt Lernort Kino für Kinder der 4. und 5. Klassen gezeigt wurde. Während zwei Wochen lief der Film in elf Vorführungen für 42 Schulklassen mit annähernd 900 Schülern und Lehrern. Diese Nachfrage überstieg selbst optimistische Erwartungen, freute sich KHK Rolf Niemeyer vom Sachgebiet Jugend der PD Neuwied. Der einfühlsame Film handelt vom 10-jährigen Alex, der von Jugendlichen über längere Zeit erpresst und bedroht wird, ohne dass die Eltern sein Problem bemerken. Schließlich wird er zum Mittäter wider Willen. Die Lehrer hatten den Stoff mit den Kindern vorbesprochen. Nach den Vorführungen gab es im Lernort Kino eine Nachbereitung und Aussprache, moderiert von einem Vertreter des Kölner Instituts für Kino und Filmkultur. Das Projekt im Rahmen von Wer nichts tut, macht mit wurde unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Leitstelle Kriminalprävention im ISM. Es soll Kinder nachdenklich machen und Ideen anregen, welche Auswege es aus Gewalt und Erpressung geben könnte. Bei gründlicher Vor- und Nachbereitung eigne sich das Medium Kino hervorragend für die Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen, urteilte Rolf Niemeyer. Gesponsert wurden die Kinokarten vom Jugendamt und der Polizei. Erfolg verpfl ichtet: In zwei Jahren soll es erneut einen Lernort Kino in Neuwied geben. POLIZEIKURIER RLP Mai 07

4 04 NACHRICHTEN ku ri os es Geöffnete Hose in Brand gesetzt Mit einem denkwürdigen Fall von Körperverletzung und Sachbeschädigung musste sich die Polizei in Mainz beschäftigen: Ein 32- Jähriger hatte ein öffentliches Pissoir in der Mainzer Altstadt aufgesucht. Während er dort sein Geschäft verrichtete, trat von hinten ein Unbekannter an ihn heran und zündete ihm ohne ein Wort zu sagen die Hose an. Danach verließ der Fremde die Toilette als sei nichts geschehen. Dem Angesteckten gelang es, die Flammen auszuklopfen. Dennoch erlitt er Verbrennungen zweiten Grades und musste im Krankenhaus behandelt werden. Zum Täter konnte er keine Angaben machen. Aus reißendem Bach gerettet Aus dem Hochwasser führenden Schwarzbach hat der stellv. Leiter der PI Zweibrücken, EKHK Manfred Bernhardt, eine 80-jährige Altenheimbewohnerin gerettet. Als die Beamten eintrafen, stand die Frau bis zur Brust in der starken Strömung des Baches und hielt sich am Uferbewuchs fest. Der Polizeibeamte arbeitete sich auf dem rutschigen Ufer bis an die Frau heran. Nach längerem Zureden konnte er die lebensmüde Frau von ihrem Vorhaben abbringen und ihr schließlich auch ans Ufer helfen. Der Rettungsdienst brachte die Seniorin ins Krankenhaus. KD Dieter Welter, Leiter der PD Pirmasens, sprach Manfred Bernhardt für sein beherztes und professionelles Vorgehen ein besonderes Lob und Anerkennung aus. Ein junger Mann mit viel Erfahrung Eine aufmerksame Nachbarin hatte nachts verdächtige Geräusche aus einer Gaststätte in Neustadt a.d.w. gehört und die Polizei gerufen. Als die Streifenwagen und der Diensthundführer eintrafen, fl üchtete eine Person. Auch der deutliche Zuruf, dass der Diensthund zum Einsatz kommen werde, konnte ihn nicht stoppen. Das tat dann aber Diensthund Ass. Der Tatverdächtige wurde dabei leicht am Arm verletzt. Wenig später wurde ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen, ein dritter wurde namentlich ermittelt. Gemeinsam waren sie beim Einbruch in die Gaststätte gestört worden. Einer der jungen Männer ist laut Polis bereits wegen Hausfriedensbruch, Diebstahl, Sachbeschädigung, Raub, Nötigung, gefährlicher Körperverletzung und Sexualdelikten in Erscheinung getreten. Er gilt als gewalttätig. Sein Alter: 16 Jahre. Dank an Markus Schmidt und Volker Junk Die Zeit war denkbar knapp für die beiden Beamten, die im kleinen Ort Kommen in der VG Bernkastel-Kues einen Mann aus einem brennenden Haus holten und dabei die eigene Gesundheit riskierten. Polizeipräsident Dr. Manfred Bitter lud die beiden Lebensretter nach Trier ein, um Ihnen für ihr vorbildliches und mutiges Verhalten zu danken. Im persönlichen Gespräch schilderten POK Markus Schmidt (48, rechts im Bild) von der PI Bernkastel-Kues und PK Volker Junk (32) von der Bereitschaftspolizei Wittlich-Wengerohr dem Präsidenten das dramaitische Geschehen an jenem Vormittag: Schon fünf Minuten nach Eingang des Notrufs waren die beiden Beamten noch vor allen anderen Rettungskräften an dem brennenden Haus in der Kommener Hauptstraße eingetroffen. Ohne Zögern betraten sie das Gebäude, obwohl schon dicker Rauch aus Türen und Fenstern quoll. Schnell hatten sie das Feuer im verqualmten Erdgeschoss lokalisiert und mit dem Feuer löscher aus dem Streifenwagen auch erfolgreich bekämpft. Danach gelang es ihnen, den bereits völlig orientierungslosen 68-jährigen Bewohner ins Freie zu bringen buchstäblich in letzter Minute, sonst wäre er mit hoher Wahrscheinlichkeit der Rauchgasintoxikation zum Opfer gefallen. Durch ihr beherztes Handeln haben die beiden Beamten ein Menschenleben gerettet und gößeren Sachschaden verhindert. Dr. Bitter dankte Markus Schmidt und Volker Junk für ihren vorbildlichen Einsatz, bei dem sie für das Leben anderer ein hohes Risiko eingegangen sind. Monika Peters, PP Trier Schiffsschraube strandete bei der PASt Da staunten die Kollegen vom Schwerverkehrs- Kontrolltrupp der VD Koblenz nicht schlecht, als sie diese riesige Schiffsschraube auf der A 61 entdeckten. Bei Plaidt zogen sie den niederländischen Tiefl ader zwecks Kontrolle auf den Parkplatz. Der Verdacht bestätigte sich: Für den Transport von Holland nach Kroatien konnte der Fahrer keinerlei Genehmigung vorweisen. Die hätte er aber gebraucht: Allein der Aufl ieger war mit 2,75 Meter schon zu breit. Mit der seitlich überragenden Schiffsschraube ergab sich gar eine Gesamtbreite von 3,60 Meter. Die Länge des Gespanns betrug 16,80 Meter (statt 15,50 Meter), die größte Höhe 4,08 Meter. Da nur eine zweiachsige Zugmaschine vorgespannt war, wurde die zulässige Last auf der Antriebsachse um 10 Prozent überschritten, was nachteilig auf die Fahr- und Bremseigenschaften wirkte. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Angesichts des hohen Wertes der Ladung (zirka Euro) durfte das Gefährt für einige Tage auf dem Gelände der PASt Mendig parken, bevor die Reise mit Sondergenehmigung und einer dreiachsigen Zugmaschine fortgesetzt werden konnte. Gegen den Fahrer erging ein Bußgeldbescheid, gegen den niederländischen Spediteur verhängte die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz eine Gewinnabschöpfung von 1901 Euro (Verfallsgeld gemäß 29a OwiG). Von nachhaltiger Wirkung scheint jedoch selbst diese Maßnahme nicht gewesen zu sein. Denn genau einen Monat später sichteten Beamte der PASt Mendig erneut einen Tiefl ader der niederländischen Firma mit einer 20 Tonnen schweren Schiffsschraube auf dem Weg an die Adria. Diesmal war die gelenkte Hinterachse des Aufl iegers ausgeschlagen. Abermals wurde die Weiterfahrt untersagt. Erst nach 28 Stunden Aufenthalt zwecks Reparatur konnte der Schwertransport weiterfahren. Auch in Zukunft werden die Beamten entlang der Balkanrouten wohl ein besonderes Augenmerk auf Schiffsschrauben legen. (hos) Mai 07 POLIZEIKURIER RLP

5 NACHRICHTEN 05 ku ri os es Schwarzes Trio raubt eine Katze Von einem mysteriösen Raub im pfälzischen Dahn berichtet die Polizei Pirmasens: Drei schwarz gekleidete und maskierte Personen drangen abends in eine Wohnung ein, drängten den Bewohner in eine Ecke und hielten ihm die Augen zu. Kurz darauf waren sie wieder verschwunden. Anschließend fehlte nur die etwa sieben Monate alte Katze des Opfers. Möglicherweise steht der Überfall im Zusammenhang mit einem Vorfall wenige Tage zuvor an der Burg Altendahn. Dort hatte eine Spaziergängerin einen Mann angesprochen, der eine Katze an der Leine hatte und mit dem Tier nicht artgerecht umgegangen sei. Was hilft Technik ohne Menschenverstand? Auf einen vom Regen durchweichten Acker hat sich ein Autofahrer bei Höheischweiler in der Südwestpfalz leiten lassen von seinem Navigationsgerät. Der Mann hatte einen Bauern besuchen wollen. Dabei schlitterte er mit seinem Wagen etwa 150 Meter über das nasse Feld, bis er von einer Bodenwelle gestoppt wurde und sich fest fuhr. Nur ein Abschleppwagen konnte ihm noch helfen. Kommentar der Polizei: Hätte der Mann weniger auf sein Navigationsgerät und statt dessen mehr auf seinen gesunden Menschenverstand gehört, wäre ihm viel Ärger erspart geblieben. Eigensicherung: Vorsicht Etching! Ein Eigensicherungshinweis kommt aus dem Polizeipräsidium Südhessen: In Frankfurt mussten zwei Beamte in der Uni-Klinik behandelt werden und sich dort eine Entgiftungsspritze verabreichen lassen. Danach konnten sie den Dienst nicht fortsetzen. In einer U-Bahn-Station hatten sie sich zuvor mit einem Fall von Graffi ti beschäftigen müssen. Dabei handelte es sich offenbar um Etching. Die aufgetragenen Buchstaben und Zahlen (eine chemische Formel) waren milchig trüb und zeigten Laufspuren der verwendeten Flüssigkeit. Beim so genannten Etching werden Säuren mittels Faserschreiber auf glatte Oberfl ächen aufgetragen und fressen diese an. Die Analyse ergab, dass es sich in jenem Fall um die hoch gefährliche Flusssäure handelte. Die Beamten des 2. Reviers waren mit der (bereits gereinigten) Fläche in Kontakt gekommen. Angestrebte Verbesserungen in der Vorgangsbearbeitung werden bald real AG Prozessanalyse Vorgangsbearbeitung geht 200 Hinweisen nach Die Mitglieder der AG Prozessanalyse Vorgangsbearbeitung und die Leiter der UAG bei ihrer gemeinsamen Zwischenbilanz auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei in Mainz. Mit viel Engagement haben die Unterarbeitsgruppen Verbesserungsmöglichkeiten für die Sachbearbeitung erhoben, betonte KOR Wendelin Schmidt, Leiter der Arbeitsgruppe Prozessanalyse Vorgangsbearbeitung, bei einem weiteren Treffen der AG mit den Leitern der Unterarbeitsgruppen (UAG) auf dem BePo-Gelände in Mainz-Hechtsheim und dankte den Leitern der UAG für die bisher geleistete Arbeit. Bis zu dieser Sitzung hatten die Sachbearbeiter der rheinland-pfälzischen Polizei den Mitgliedern der UAG nicht weniger als 228 Hinweise, Themen und Verbesserungsvorschläge mitgeteilt. Mehrfachnennungen abgezogen, blieben 192 konkrete Themenfelder übrig, zu denen die AG konkrete Verbesserungsmöglichkeiten prüft. Erwartungsgemäß nimmt dabei die Vorgangsbearbeitung in POLADIS mit 139 Meldungen den weitaus größten Raum ein. 34 Themen betreffen die PKS, KPS oder FGD, neun Meldungen Hardund Software sowie weitere Ausrüstung, acht Erhebungen die Zusammenarbeit mit anderen Behörden sowie die gleiche Anzahl Fragen zur Aus- und Fortbildung. Sieben Fälle beschäftigen sich mit allgemeinen Verbesserungsmöglichkeiten in den Arbeitsabläufen. Der aktuelle Sachstand und die weitere Umsetzung des AG-Auftrags waren Gesprächsgegenstand zwischen AG-Leiter Wendelin Schmidt und IdP Werner Blatt. Dabei betonte der Inspekteur noch einmal, dass ausnahmslos alle Vorlagen aufgegriffen und geprüft werden, selbst wenn sie nicht unmittelbar zum Gegenstand des Auftrages der Arbeitsgruppe zählen und deshalb dort auch nicht abschließend behandelt werden können. Die UAG analysieren derzeit systematisch die einzelnen Vorgangsschritte in der Sachbearbeitung der Präsidien. Diese Behörden übergreifenden Erhebungen sollen feststellen, wo und welche Unterschiede in der Sachbearbeitung bestehen und ob unsachgemäße oder überfl üssige Vorgangsschritte angetroffen werden. Ziel ist letztlich die Harmonisierung und Optimierung im Sinne einer effi zienten Sachbearbeitung. Ergebnisse sollen Anfang Juni vorliegen. Weitere Infos im Intranet unter Projekte > AG Prozessanalyse. ku ri os es Wildwest in Osann mit Lasso-Einsatz Ein kohlpechrabenschwarzes Pferd in dunkler Nacht fangen zu müssen, das kommt in etwa der Suche nach einem Eisbär im Schneesturm gleich: In beiden Fällen sind die Kontraste eher spärlich. Das mussten auch die Kollegen der PI Wittlich erleben, als sie kürzlich in die kleine Gemeinde Osann gerufen wurden. Dort galt es, um drei Uhr in der Nacht ein unfügsames Pony einzufangen, da es sich und andere im Straßenverkehr zu gefährden drohte. Doch der kleinwüchsige Finsterling, tief schwarz und kaum höher als ein großer Hund, war in der Dunkelheit schwer auszumachen. Nur sein Hufgetrappel verriet das fl üchtige Wesen. Einfangversuchen wich es aus und zog sich in die nahen Weinberge zurück. Doch die beamteten Cowboys stiegen dem Tier nach und setzten einen geliehenen Spanngurt als Lasso ein mit Erfolg. Sie konnten das Pony dingfest machen. Weil der Besitzer unbekannt war, wurde in einem nahen Gestüt Tierasyl beantragt. Vom Beifahrersitz des Streifenwagens aus an der Leine geführt, erreichte das inzwischen beruhigte Tier im leichten Trab die sichere Unterkunft, und das Kapitel Wildwest in Osann war erfolgreich abgeschlossen. POLIZEIKURIER RLP Mai 07

6 06 NACHRICHTEN Noch intensivere Aufklärung betreiben und die Chancen auf Arbeit verbessern Roger Lewentz: Maßnahmen gegen Rechtsextremismus vernetzen Dem Rechtsextremismus entschlossen entgegen zu treten, das hat für die Landesregierung weiterhin Priorität, sagte Staatssekretär Roger Lewentz zur Mainzer Kabinettsentscheidung, das Maßnahmenpaket der Landesregierung gegen den Rechtsextremismus fortzusetzen. Das Aussteigerprogramm (R)AUSwege aus dem Extremismus wird fortgesetzt. Seit sechs Jahres bietet es Aussteigewilligen die Chance, sich aus dem extremistischen Milieu zu lösen. Mehr als Anrufe sind bei der Hotline des Aussteigerprogramms schon eingegangen. Neben dem Angebot für einen betreuten Ausstieg aus der rechten Szene müsse die Prävention intensiv weiter betrieben werden, sagte Lewentz. Es gehe darum, junge Menschen vor dem Abgleiten in den Rechtsextremismus zu bewahren. Dazu werde die Präventionsarbeit in den Schulen verstärkt. Erstmals sind Schülerkongresse zum Thema Rechtsextremismus geplant. Auch die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen werden fortgesetzt. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind. Vor allem die Jugendarbeitslosigkeit gilt es zu bekämpfen. Um Jugendlichen ohne Schulabschluss eine Chance zu geben, fördert die Landesregierung Kurse zum Nachholen des Hauptschulabschlusses sowie praxisnahe Qualifi zierungsangebote. Für Polizei und Verfassungsschutz habe die Bekämpfung des Rechtsextremismus einen hohen Stellenwert, sagte Lewentz. Ziel der Behörden sei es, Skinhead-Konzerte und das Verteilen von Schulhof-CDs mit rechtsradikalen Texten möglichst zu verhindern. In den Schulen werden deshalb Info-Veranstaltungen zu den Themen Rechtsextremismus und Musik sowie Rechtsextremismus im Internet angeboten. Aufklärung ist von zentraler Bedeutung. Die Broschüre Gemeinsam stark gegen Rechtsextremismus des ISM ist dafür ein Beispiel. Nun gibt es eine Neuaufl age der Publikation Nicht wegschauen eingreifen!. Auch die Broschüre Argumente am Stammtisch Erfolgreich gegen Parolen, Palaver und Populismus ist wieder erhältlich. Zum Titel Küsschen von Miss Germany Deutscher Polizei-Mannschaftsmeister im Crosslauf auf der Mittelstrecke (3450 Meter) ist das Team aus Rheinland-Pfalz! Vier Läufer waren zu melden, drei kamen in die Wertung: Simon Engelfried (FHöV), Klaus Klein (PI Kaiserslautern 1) und Andreas Sarter (PI Pirmasens, im Bild von links) belegten im Gesamteinlauf die Plätze sechs bis acht und holten damit in der Teamwertung drei Punkte mehr als Thüringen. Rainer Schneider (PI Cochem, rechts im Bild) kam als vierter Läufer im RLP-Team nicht mehr in die Mannschaftswertung. Zur Deutschen Meisterschaft gratulierte unseren Spitzenläufern dann auch die amtierende Miss Germany, Nelly Marie Bojahr aus Kleinmachnow/Brandenburg. Fast 300 Polizeisportlerinnen und -sportler hatten rund um Schloss Liebenberg bei Berlin um die Titel der DPM im Crosslauf gekämpft. Ein ausführlicher Bericht mit weiteren Ergebnissen folgt in der Juni-Ausgabe des Polizeikurier. ku ri os es Makaberer Fund in der Schokolade Mit einer Fundsache der besonderen Art musste sich die Polizei in Mainz beschäftigen. Bei ihr meldete sich ein 28-Jähriger aus (dem hessischen) Mainz-Bischofsheim. In einer Tafel Schokolade hatte er neben ganzen Nüssen auch noch eine offenbar menschliche Fingerkuppe (samt Fingernagel) gefunden. Nachdem sein Hausarzt ihm bestätigt hatte, dass es sich um menschliches Gewebe handeln könnte, brachte der Mann seinen makaberen Fund auf der gegenüber liegenden (rheinland-pfälzischen) Rheinseite zur Polizei. Die Mainzer Gerichtsmedizin wird das Gewebe untersuchen. Die Schokolade hatte der Mann geschenkt bekommen. Sie stammte aus Italien. Landeskontrolltag: Quote 5,5 Prozent Etwas mehr als Fahrzeuge hat die Polizei Rheinland-Pfalz beim Landeskontrolltag Geschwindigkeit am 24. April gemessen. Dabei wurden 2747 Geschwindigkeitsüberschreitungen, 575 Mal unzureichender Sicherheitsabstand und 314 sonstige Verstöße festgestellt. Die Beanstandungsquote betrug trotz vorheriger Ankündigung in den Medien und fortlaufender Rundfunk-Berichterstattung während des Kontrolltages 5,47 Prozent und lag damit auf dem Niveau der Vorjahre. Zum Einsatz kamen 560 Beamtinnen und Beamte der Schutz- und der Bereitschaftspolizei. An 99 Messstellen mit 62 Anhaltekontrollen setzten sie annähernd alle zur Verfügung stehenden Messeinrichtungen ein, einschließlich der Laser-Pistolen. Ausgefertigt wurden 1935 Verwarnungen, 1275 Ordnungswidrigkeits-Anzeigen und sieben Strafanzeigen. Hinzu kommen voraussichtlich 94 Fahrverbote. Innenminister Karl Peter Bruch bezeichnete den Kontrolltag als ein notwendiges und wirksames Instrument, um über repressive Maßnahmen langfristig eine präventive Wirkung im Sinne einer verbesserten Verkehrsmoral zu erzielen. Bruch fügte hinzu, es sei an der Zeit, darüber nachzudenken, ob die Sanktionen im Bußgeldkatalog an das deutlich höhere Niveau unserer europäischen Nachbarstaaten angepasst werden müssen. Deutschland dürfe in Europa nicht bekannt werden als das Land, in dem schwerwiegende Verkehrsverstöße mit vergleichsweise harmlosen Sanktionen geahndet werden. (hos) Mai 07 POLIZEIKURIER RLP

7 NACHRICHTEN 07 Zwei hochmoderne Schießzentren eröffnen neue Möglichkeiten Neubauten in Enkenbach und Wittlich beseitigen Engpass Landesteil zur PDV 211 regelt das Training Zwei zentrale Schießzentren, die höchsten technischen Standards entsprechen, werden in Enkenbach-Alsenborn und Wittlich-Wengerohr entstehen. Das ISM hat eine Projektgruppe eingerichtet, die die Neubauten vorbereitet und begleitet. Darüber hinaus wird ein Landesteil zur neuen PDV 211 entwickelt, der die Schießaus- und -weiterbildung im Land vereinheitlichen soll. Nachdem in einigen angemieteten Schießständen Grenzwertüberschreitungen für Blei festgestellt worden waren, prüfte die Unfallkasse Rheinland- Pfalz im Auftrag des ISM sämtliche von der Polizei genutzten Anlagen. Schnell wurde klar, dass die überhöhte Bleibelastung in den Geschossfängen kein Einzelfall war. Nur wenige der überwiegend polizeifremden Schießstände im Land waren nach der Überprüfung noch uneingeschränkt nutzbar. Um die notwendigen Trainingskapazitäten zu sichern, wurde der Neubau zweier Schießzentren in Wittlich und Enkenbach beschlossen. In Enkenbach-Alsenborn wird bereits gebaut, im 2. Quartal 2008 soll die dortige Anlage in Betrieb gehen. In Wittlich-Wengerohr soll der Umbau des alten Hallenbades zum Schieß- und Einsatztrainingszentrum noch in diesem Jahr beginnen. Beide Zentren erhalten neben mehreren Schießbahnen auch eine moderne 180-Grad-Anlage, in der nicht nur nach vorne, sondern auch zur Seite geschossen werden kann und muss. In Wittlich entstehen im Obergeschoss zusätzlich Räume für die unterschiedlichsten Szenarien des Einsatztrainings. Die Projektgruppe Planung und Inbetriebnahme zentraler Schießanlagen sowie Neukonzipierung des Schieß- und Einsatztrainings unter der Leitung von POR Friedel Durben soll beide Anlagen mit einer zukunftsweisenden Technik ausstatten und ein Behörden übergreifendes Nutzungskonzept entwickeln. Dafür gibt es drei Teilprojekte: Planung und Baubetreuung, Nutzungskonzeption sowie Schieß- und IT-Technik. Die Nutzungskonzeption wird auf der neuen PDV 211 Schießtraining in der Aus- und Fortbildung aufbauen. Diese PDV aus dem August 2005 regelt die Bereiche Grundlagentraining, schulmäßiges Schießtraining, einsatzmäßiges Schießen und Einsatztraining. In Rheinland-Pfalz gehören diese Trainingsinhalte seit Jahren zum Standard der Schieß- und Einsatztrainer. Neu sind die jährlich zu erbringenden Kontrollübungen für die Pistole und die Maschinenpistole. Ein Landesteil zur PDV 211 soll gewährleisten, dass das Schießtraining in den Behörden und Einrichtungen künftig den gleichen Standards entspricht. Bei der praktischen Umsetzung der PDV 211 kann die Projektgruppe auf den Ergebnissen der Verantwortlichenrunde der Schieß- und Einsatztrainer sowie einer landesweiten AG unter Leitung von POR Thomas Fischbach aufbauen. Die modernen und leistungsstarken Anlagen in Enkenbach und Wittlich werden allen Behörden und Einrichtungen der Polizei zur Verfügung stehen. Sie werden die Möglichkeiten im Schieß- und Einsatztraining deutlich erweitern und allen Polizeibeamtinnen und -beamten interessante Trainings bieten. Über die weitere Entwicklung wird der Polizeikurier berichten. Christian Kirchner, Projektgruppe Schießanlagen, ISM Ev. Kirchentag: Die Polizei ist dabei Lebendig und kräftig und schärfer (Hebr. 4,12) lautet das Motto des 31. Deutschen Evangelischen Kirchentages vom 6. bis 10. Juni in Köln. Auch wenn sich diese Aussage natürlich auf das Wort Gottes bezieht Polizisten kennen die Macht des Wortes nur zu gut und wissen was geschieht, wenn Worte versagen. Schärfer als scharf geschossen Einsatzmittel Wort, so hat die Evangelische Polizeiseelsorge das Kölner Kirchentagsmotto modifi ziert. Zahlreiche (selbstverständlich ökumenische) Veranstaltungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei bietet die Polizeiseelsorge in der Domstadt und auf dem Messegelände, vor allem am Abend der Begegnung und auf dem Markt der Möglichkeiten mit seinen 750 Ausstellern. Am Freitag, 8. Juni, 16 Uhr, wird ein Gottesdienst im Foyer des Polizeipräsidiums in Köln-Kalk gefeiert, den das Landespolizeiorchester NRW und der Frauenchor des PP Köln mitgestalten. Alle zwei Jahre kommen beim Evangelischen Kirchentag an die Christen aus ganz Deutschland und allen Teilen der Welt mit Politikern, Literaten, Philosophen, Künstlern und ganz normalen Menschen ins Gespräch. Dazu werden mehr als 3000 Einzelveranstaltungen angeboten ist der Evangelische Kirchentag dann in Bremen. Info unter PK Steffen Göbel in Berlin ausgezeichnet Polizeikommissar Steffen Göbel von der PI Mainz 1 gehört zur Mannschaft des Jahres 2006 des Deutschen Polizeisportkuratoriums. Bei der Sportlerehrung des DPSK verlieh der amtierende Vorsitzende der IMK, Berlins Innensenator Dr. Erhart Körting, im Alten Stadthaus in Berlin den Titel an die deutsche Polizei-Fußballnationalmannschaft, zu deren Stammspielern Steffen Göbel gehört. Im August 2006 hatte das Team bei der 14. Europäischen Polizeimeisterschaft in Dortmund seinen Titel als Europameister mit Erfolg verteidigt und damit zum dritten Mal in Folge den Europapokal nach Deutschland geholt (der Polizeikurier berichtete in seiner September-Ausgabe). Als Stammspieler der Nationalelf hatte Göbel an sämtlichen Spielen der EPM teilgenommen und war somit am Titel maßgeblich beteiligt. In Berlin freuten sich mit der Mannschaft des Jahres auch die Sportler des Jahres, Eisschnellläuferin Claudia Pechstein sowie die Biathleten Michael Rösch und Uschi Diesl von der Bundespolizei. Zu den ersten Gratulanten zählte der Fachwart Fußball der rheinland-pfälzischen Polizei, Jörg Groß (rechts). Foto: Rudolf Arndt, DPSK POLIZEIKURIER RLP Mai 07

8 08 TITELTHEMA Einigkeit erzielt: Dienstsport jetzt wieder landesweit geregelt Es ist geschafft: Der Landesteil zum bundesweiten Leitfaden 290 Dienstsport der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in Rheinland Pfalz tritt am 1. Juni in Kraft. Dem neuen Leitfaden ist ein umfangreiches Abstimmungsverfahren vorausgegangen, um für die landesweite Regelung des wichtigen Themas einen möglichst breiten Konsens zu finden war sie durch Zeitablauf außer Kraft getreten die bei vielen noch bekannte Dienstsportrichtlinie der Polizei Rheinland-Pfalz. Aus vielerlei Gründen wurde sie damals nicht verlängert. Unter anderem berücksichtigte die Richtlinie aus dem Jahr 1981 nicht mehr die damaligen Gegebenheiten in der 1993 und 1997 reformierten und umstrukturierten rheinland-pfälzischen Polizei. Darüber hinaus ließ das sehr detaillierte Regelwerk die erforderliche Flexibilität für die Polizeibehörden und -einrichtungen vermissen. Dienstsport erfolgte fortan auf freiwilliger Basis unter weitgehend analoger Anwendung der außer Kraft getretenen Dienstsportrichtlinie. Etwa die Hälfte aller Polizeibeamtinnen und -beamten nahm bis zu vier Stunden monatlich am Dienstsport teil. Darüber hinaus fanden auch weiterhin jedes Jahr nationale und internationale Wettkämpfe statt. Die Polizeibehörden und -einrichtungen erließen zum Teil interne, jedoch voneinander abweichende Regelungen für den Dienstsport. Dennoch es war ein Vakuum entstanden. War der Dienstsport in der Ausbildung noch klar geregelt und mit Leistungsnachweisen beschrieben, führte die Flexibilität in den Polizeibehörden und -einrichtungen indes eher zu einer mangelnden Orientierung und gänzlich unterschiedlichen Verfahrensweisen. Je nach Interessenslage und persönlicher Wertigkeit wurde der Dienstsport gefördert oder eben nicht. Letztendlich entstanden bei den Kollegen auch Rechtsunsicherheiten: Wie viel Dienstsport darf oder soll ich im Monat betreiben? Unter welchen Bedingungen und in welchem Umfang wird Dienstsport als Arbeitszeit berücksichtigt? Und ganz wichtig: Bei welchen Sportarten genieße ich Dienstunfallschutz? Vordringliches Ziel des Ministeriums war eine auf einer aktuellen Analyse beruhende, fl exible, ausgewogene und zukunftsfähige Regelung des Dienst- und Wettkampfsports. Sie sollte sich am polizeilichen Bedarf orientieren und Mai 07 POLIZEIKURIER RLP

9 Ob Leichtathletik, Schwimmen, Triathlon oder Langstrecke beim Dienstsport gibt es eigentlich nur Gewinner. TITELTHEMA 09 dabei im Auge behalten, dass der Dienstsport für die Organisation auch leistbar bleibt. Möglichkeit genutzt, per Fragen zu stellen oder auch Anregungen zu geben. AUF EIN WORT Wie entstand die Dienstsportrichtlinie? Ausgehend von zahlreichen Anregungen aus der polizeilichen Praxis wurden bereits 2005 die Vorarbeiten aufgenommen. Wesentliche Schritte waren zunächst eine Analyse der aktuellen Situation des Dienstsports durch den Polizeisportbeauftragten, PD Helmut Stüber (FHöV/LPS), dann die Erarbeitung eines Referentenentwurfs und dessen Erörterung mit den zuständigen Abteilungen und Referaten im Innenministerium, mit allen Berufsverbänden, mit den Beauftragten für schwerbehinderte Menschen und den Gleichstellungsbeauftragten sowie von Beginn an mit allen Polizeibehörden und -einrichtungen. Die Behörden- und Einrichtungsleiter haben konstruktiv an der Neuregelung mitgewirkt und sehen die Kernpunkte der Vorschrift als stabile Eckpfeiler für das künftige Haus Dienstsport. In den Ausführungen, die wir in einem umfassenden Diskussionsprozess in unserer Behörde erörtert haben, werden Ziele und Inhalte des Dienstsports sowie die Führungsverantwortung der Vorgesetzten überzeugend vermittelt. Dr. Manfred Bitter, PP Trier Der Referentenentwurf wurde allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Intrapol zur Kenntnis gegeben. Viele Kolleginnen und Kollegen haben die 10 Schlagzeilen zur neuen Sportrichtlinie: Die Erhaltung der erforderlichen körperlichen Fitness ist in erster Linie Pfl icht eines jeden Polizeibeamten ( 64, 210, 214 LBG). Die Polizeibehörden und -einrichtungen unterbreiten möglichst vielseitige Angebote zum Dienstsport, die die eigenständige sportliche Betätigung fördern sollen und darüber hinaus zur Gesundheitsfürsorge beitragen. Polizeiförderliche Sportarten sind der Gesundheits- und Präventionssport, die Regelsportarten des Deutschen Sportabzeichens, die Disziplinen des Schwimmens und Rettens, der Mannschaftssport (Fußball, Handball, Volleyball), Schießen sowie Sportarten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Dienstverrichtung stehen. Dienstsport fi ndet nur während des Dienstes und im Grundsatz unter Aufsicht statt. Die Angebote des Dienstsports können zukünftig unabhängig vom Dienstort in Anspruch genommen werden. Meiner Meinung nach ist dies der richtige Weg. Die Sache fi ndet von mir vollste Unterstützung. Werner Koller, SET, PP Koblenz Mit der Zustimmung des Hauptpersonalrats der Polizei in seiner Sitzung am 3. April steht der Dienstsport ab 1. Juni auf neuen Füßen Füße, die jetzt natürlich erst mal wieder laufen lernen müssen. Deshalb ist vorgesehen, zum Ende des Jahres 2008 genau zu prüfen, was sich bis dahin gut entwickelt hat und wo noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Wie machen es die anderen Bundesländer? Trotz des bundesweiten Leitfadens 290 Sport in der Polizei, der für Sport während der Berufszeit mindestens vier Stunden pro Monat vorsieht, ist der Dienstsport bei den Polizeien der Länder sehr unterschiedlich geregelt. Vielerorts befi nden sich die Regelwerke in einer Reform. Die Aussagen reichen von Sport liegt im dienstlichen Interesse mit nicht näher konkretisierter Teilnahmemöglichkeit bis hin zu einer inner- und außerdienstlichen Teilnahmeverpfl ichtung mit Nachweispfl ichten, Teilnahmeüberprüfung und sogar dienstlichen Sportleistungstests. Oft stehen hinter verpfl ichtenden Angeboten und dienstlichen Leistungstests viele besonders Individualsport kann nur in zu begründenden Einzelfällen vom Dienststellenleiter zugelassen werden. Zur Sicherung des notwendigen Dienstunfallschutzes beginnt und endet der Individualsport stets auf einer Dienststelle. Für die Teilnahme am Dienstsport können maximal 4 Stunden von der monatlichen Regeldienstzeit in Anspruch genommen werden. Der Erwerb eines Sportabzeichens oder Rettungsschwimmabzeichens zeugt von körperlicher Fitness und sportlicher Aktivität. Der Nachweis wird in der Beurteilung vermerkt und kann mit bis zu 24 Stunden Arbeitszeit im Jahr anerkannt werden. Wettkampfsport bleibt im bisherigen Umfang erhalten. Die Veranstaltungen werden in das jährliche Wettkampfprogramm aufgenommen. Vorbereitungs- und Trainingstage sind auf den zwingend notwendigen Umfang zu beschränken; sie werden wie Wettkampftage mit bis zu 8 Stunden/Tag zusätzlich berücksichtigt. Einheitlich geregelt sind der Dienstunfallschutz und die Aufgaben der Polizeibehörden und -einrichtungen, der Führungskräfte und sonstiger Verantwortlicher. Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Sportlichkeit zählt ohne Zweifel zu jenen Qualitäten, die die Bürgerinnen und Bürger von ihrer Polizei erwarten und das zu Recht. Es gibt wenig Berufe, in denen der Erfolg so stark auch von der körperlichen Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abhängt wie im Polizeiberuf. Deshalb liegen Fitness und Gesundheitsmanagement gleichermaßen im Interesse des Dienstherrn wie im Interesse jeder Polizeibeamtin und jedes Polizeibeamten nicht zuletzt aus Gründen der Eigensicherung. Damit sich fachliche Qualifi kation und Fitness optimal ergänzen, muss jeder seinen Beitrag leisten. Von den Behörden und Einrichtungen wünsche ich mir, dass sie ihren Mitarbeitern ein fl ächendeckendes und vielseitiges Sportangebot unterbreiten. Von Ihnen, den Polizistinnen und Polizisten, erwarte ich, dass sie diese Angebote nutzen. Dabei sind Sie künftig nicht mehr an Ihren Dienstort gebunden und können aus einer größeren Vielfalt von Sportarten auswählen. In jedem Fall sollte der Dienstsport als ein Zusatzangebot und Anreiz verstanden werden, sich auch darüber hinaus sportlich zu betätigen. Denn der Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit liegt im Interesse eines jeden von uns, zählt aber auch zu den beamtenrechtlichen Pfl ichten. Die neue Dienstsportrichtlinie verfolgt ihr Ziel, ohne jedes Detail zu regeln. Sie gibt allen Beteiligten den nötigen Spielraum, um zu praxistauglichen Regelungen zu fi nden. Eigeninitiative und Leistung werden belohnt und sportliche Vorbilder gefördert. Damit entspricht die Richtlinie den Anforderungen einer modernen Personalführung. Ich danke jenen, die an der Dienstsportrichtlinie mitgewirkt haben und wünsche Ihnen allen Freude und Erfolg beim gemeinsamen Dienstsport. Mit freundlichen Grüßen Karl Peter Bruch, Innenminister POLIZEIKURIER RLP Mai 07

10 10 TITELTHEMA Auch der Radsport zählt zu den anerkannt polizeiförderlichen Sportarten, nicht nur beim Triathlon. zu qualifi zierende und ständig fortzubildende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für andere Aufgaben damit nicht mehr oder kaum noch zur Verfügung stehen. Eine Konsequenz, die aus rheinland-pfälzischer Sicht in dieser Form einer wirkungsvollen, aber auch ausgewogenen und zukunftsfähigen Regelung entgegensteht. Das Konzept, die Teilnahme am Dienstsport durch Leistungsanreize zu fördern, halte ich für schlüssig und zeitgemäß. Horst Eckhardt, PP Koblenz Wie wird der Dienst- und Wettkampfsport wahrgenommen? Der erste Schritt die Analyse gestaltete sich äußert schwierig: Eine Dokumentation nach einheitlichen Standards fand schon lange nicht mehr statt. So beruhten die Erhebungen des Sportbeauftragten fast ausschließlich auf Befragungen und Schätzungen in den Behörden und Einrichtungen. Je nach Dienststelle betreiben demnach zwischen 30 und 70 Prozent der Polizeibeamtinnen und -beamten regelmäßig Dienstsport, meist zwischen zwei und vier Stunden pro Monat. Häufi g wird in Kleingruppen, teilweise aber auch allein trainiert; gegenüber früher erfolgt der Sport in größeren Gruppen eher selten. Aus Sicht des Dienstunfallschutzes war kritisch festzustellen, dass der Dienstsport überwiegend ohne Aufsicht betrieben wurde. Die häufi gsten Disziplinen sind heute Laufen, Radfahren und Schwimmen. Bei den Mannschaftssportarten überwiegt eindeutig der Fußball. Ganz entscheidend für das Engagement im Dienstsport sind offensichtlich der Altersdurchschnitt der Dienststellen sowie die tatsächlichen Möglichkeiten in den Organisationseinheiten. Die wichtigsten Fragen dabei lauten: Stehen geeignete Sportstätten und Sportangebote zur Verfügung? Gibt es Betreuer? Finden sich ausreichend Gleichgesinnte? Auch die Teilnahme am Gesundheits- und Präventionssport ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Während in manchen Behörden und Einrichtungen von den bei der Bereitschaftspolizei speziell ausgebildeten Übungsleitern bereits intensiv gesundheitsfördernde Sport- und Bewegungsaktivitäten angeboten werden, fi ndet der Gesundheits- und Präventionssport in anderen Behörden bisher wenig bis gar keinen Anklang. Ist Dienstsport überhaupt (noch) erforderlich in der Polizei? Schon in den ersten Gesprächen ließ Minister Karl Peter Bruch keine Zweifel aufkommen: Der Polizeiberuf stellt hohe Anforderungen an die körperliche Leistungsfähigkeit. Gleichermaßen müssen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte den besonderen Belastungen ihres Berufes jederzeit gewachsen sein. Die Bürgerinnen und Bürger (dürfen) erwarten, dass die Polizei jederzeit in der Lage ist, fl üchtende Straftäter zu verfolgen, Dienstsport (k)ein Spiel ohne Grenzen! zu überwältigen und entstehenden Konfl ikten auch körperlich gewachsen zu sein. Aus Sicht des Dienstherrn verlangen schon allein die Eigensicherung und der effektive Einsatz von Eingriffs- und Festnahmetechniken ein Grundmaß an körperlicher Fitness. Diese zu erhalten, ist die Pfl icht jeder Polizeibeamtin und jedes Polizeibeamten. Das Land fördert im Rahmen seiner Fürsorgepfl icht durch ein geeignetes Dienstsportangebot die eigenständige sportliche Betätigung und unterstützt damit auch die aktive Gesundheitsfürsorge seiner Polizeibeamtinnen und -beamten. Die Regelsportarten des Deutschen Sportabzeichens entsprechen den Anforderungen im Polizeiberuf besonders. Die Disziplinen im Schwimmen ergänzen diese sinnvoll. Mannschaftssportarten tragen darüber hinaus zur Teambildung und Stärkung des Gemeinschaftsbewusstseins bei. Das ist ein wichtiger Faktor, wenn man bedenkt, dass Polizeibeamtinnen und -beamten im täglichen Dienst sowie bei Großveranstaltungen regelmäßig gemeinsam agieren und dabei so wie im Mannschaftssport aufeinander angewiesen sind. Was kennzeichnet den zukünftigen Dienstsport? Der Landesteil zum bundesweiten Leitfaden 290 stellt die Pfl icht jeder Polizeibeamtin und jedes Polizeibeamten zum Erhalt seiner körperlichen Leistungsfähigkeit an den Anfang. Auf der anderen Seite haben die Polizeibehörden und -einrichtungen die Pfl icht, möglichst vielseitige Angebote zur sportlichen Betätigung im Dienst zu unterbreiten und diese sogar Dienststellen und Behörden übergreifend abzustimmen und zu organisieren. Dienstsport kann und wird aber immer nur ein unterstützendes und förderndes Angebot des Dienstherrn sein. Zeichnung: Hannes Dietze Mai 07 POLIZEIKURIER RLP

11 TITELTHEMA 11 Die Inhalte des Dienstsports haben sich vor allem an den Anforderungen der polizeilichen Tätigkeiten im Alltag auszurichten, so dass grundsätzlich nur polizeiförderliche Sportarten angeboten werden. Dazu zählen natürlich die Regelsportarten des Deutschen Sportabzeichens und die Disziplinen des Schwimmens und Rettens. Auch der Mannschaftssport fi ndet seine Berücksichtigung genauso wie jene Sportarten, die anerkanntermaßen im unmittelbaren Zusammenhang mit der Dienstverrichtung stehen. Einen besonderen Stellenwert hat seit Jahren der Gesundheits- und Präventionssport in Rheinland- Pfalz. Seine gesundheitsfördernde Wirkung wird im neuen Erlass ausdrücklich betont. Angebote im Gesundheits- und Präventionssport sind daher fl ächendeckend auszubauen, um den besonderen Belastungen im Polizeidienst durch gezielte Sport- und Bewegungsangebote im Sinne der Dienstsport offensive des Deutschen Polizeisportkuratoriums entgegen zu treten. Nach Erkenntnissen von Ärzten und Sportwissenschaftlern ist ein Mehr an Bewegung das Medikament des Jahrhunderts. Gerade vor dem Hintergrund der besonderen Belastungen des Polizeidienstes können regelmäßige Sport- und Bewegungsangebote die Risikofaktoren der häufi gsten Zivilisationskrankheiten mindern, die körpereigenen Abwehrkräfte stärken und Stress abbauen. Somit ist der Gesundheits- und Präventionssport als polizeiförderliche Sportart aufgenommen. Der polizeiliche Wettkampfsport übt intern eine wichtige Vorbildfunktion auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Zudem kann sich die rheinland-pfälzische Polizei bei Wettkämpfen auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich präsentieren. Wettkampfsport leistet somit auch einen wertvollen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit. Dennoch belasten neben den reinen Wettkämpfen gerade die erforderlichen Trainings- und Vorbereitungstage die Organisation erheblich und müssen daher auf den unbedingt nötigen Umfang begrenzt bleiben. Wie wird der neu definierte Dienstsport organisiert? Grundsätzlich gilt: Dienstsport wird während des Dienstes unter Aufsicht durchgeführt. Jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamte kann bis zu vier Stunden pro Monat am Dienstsport teilnehmen. Für die Aufsicht kommen regelmäßig die ausgebildeten Übungsleiterinnen und Übungsleiter der Polizei in Betracht; sie kann aber auch anderen geeigneten Personen übertragen werden. Individualsport bleibt die Ausnahme und ist an enge Voraussetzungen geknüpft. Nur so kann der notwendige Dienstunfallschutz gewährt werden. Wofür Dienstsport? Unsere Beamten sind durchtrainiert und topfit. Wird sportliche Fitness auch entsprechend anerkannt? Natürlich reichen vier Stunden Sport im Monat nicht aus, um der besonderen beamtenrechtlichen Verpfl ichtung als Polizist oder Polizistin zur Erhaltung und Förderung der körperlichen Leistungsfähigkeit gerecht zu werden. Wer seine sportliche Fitness durch die Vorlage des Deutschen Sportabzeichens oder des Europäischen Polizei leistungsabzeichens nachweist, dem werden als Anerkennung und Ausgleich für die dafür aufgewendeten Trainingszeiten 16 Stunden Arbeitszeit angerechnet. Der Erwerb des Rettungsschwimmabzeichens wird zusätzlich mit 8 Stunden anerkannt. Die Leistungsnachweise werden zudem in der dienstlichen Beurteilung vermerkt. Als besonders positiv erscheinen die Aufnahme des Gesundheits- und Präventionssports und die Schaffung eines Bonussystems zur Motivation und zum Anreiz für sportliche Betätigung. Wolfgang Erfurt, PP Westpfalz Ich begrüße die Möglichkeit, leistungswillige Polizeibeamte und -beamtinnen zu belohnen. Hans-Heinrich Preußinger, LKA Wer ist mit der Organisation des Dienstsports betraut? Die Planung, Organisation und Durchführung sportlicher Veranstaltungen liegt in der Verantwortung der Polizeibehörden und -einrichtungen. Sie bestellen die erforderliche Anzahl von Übungslei- Zeichnung: Joachim Lauer tern und Sportbeauftragten und stellen Sporteinrichtungen und -geräte im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten zur Verfügung. Darüber hinaus wird die Funktion des Polizeisportbeauftragten zur Beratung und Unterstützung des Ministeriums des Innern und für Sport beibehalten. Der Polizeisportausschuss tagt einmal jährlich und setzt sich aus Vertretern aller Polizeibehörden und -einrichtungen zusammen. Für die verschiedenen Sportarten werden Fachwarte bestellt. Wir unterstützen und begrüßen die Regelung. Helmut Oberle, Wasserschutzpolizei Wie geht es jetzt weiter? Die formale Grundlage ist geschaffen und der Rahmen für den künftigen Dienstsport abgesteckt. Jetzt gilt es die administrativen und organisatorischen Vorkehrungen zu treffen. Der Polizeisportbeauftragte Helmut Stüber wird zusammen mit den Polizeibehörden und -einrichtungen die Regelungen zur Dokumentation sowie zur Ausgestaltung und Transparenz des künftigen Dienstsportangebotes konkretisieren. Ende 2008 soll eine erste Bilanz gezogen werden. Mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Bein kann es gemeinsam gelingen, die neuen Regeln schon bald mit Leben und Sportsgeist zu erfüllen. In diesem Sinne gilt der Appell an alle Kollegen: Helfen Sie mit, dass der Dienstsport in Rheinland-Pfalz wieder zu einem Erfolgsmodell wird nicht nur für die Organisation, sondern auch für Sie selbst! Friedel Durben, ISM POLIZEIKURIER RLP Mai 07

12 12 INTERVIEW Dienstsport ist eine Ergänzung und soll Eigeninitiative fördern Nach fast zehn Jahren ohne eine landesweite Regelung zum Dienstsport hat der Landesteil Rheinland-Pfalz zum bundesweiten Leitfaden 290 Anfang April im Hauptpersonalrat die letzte Hürde genommen. Damit wird es ab 1. Juni wieder einheitliche, für alle verbindliche Regeln zum Dienstsport geben. Der Polizeikurier sprach darüber mit LKD Johannes Kunz und POR Friedel Durben vom Referat Aus- und Fortbildung in der Polizeiabteilung des ISM. Polizeikurier: Warum brauchen wir eine landesweite Regelung zum Dienstsport? Kunz: Nach nahezu zehn Jahren war die Zeit reif für einen neuen Anlauf. Alle Polizeibehörden und -einrichtungen waren sich einig: Wir brauchen eine Regelung, die ohne Anordnungen bis ins Detail einen Rahmen festschreibt. Auch die breite Zustimmung im Beteiligungsverfahren zeigt: Es ist der richtige Zeitpunkt. Polizeikurier: Wer profi tiert von der Regelung? Durben: Während die sportlichen Voraussetzungen für das Einstellungsverfahren und die Fachhochschule genau geregelt sind, beschreibt die neue Vorschrift den Rahmen für den Dienstsport im weiteren Berufsleben aller Polizeibeamtinnen und -beamten. Für die Spezialeinheiten gelten natürlich besondere Regelungen. Polizeikurier: Wieso werden Beschäftigte und Verwaltungsbeamte in der Polizei nicht erfasst? Wir bauen auf ein doppelt freiwilliges Modell mit Anreizen Durben: Dienstsport ist ein unterstützender Beitrag des Dienstherrn zur Förderung der körperlichen Leistungsfähigkeit, die von den Polizeibeamtinnen und -beamten verlangt wird. Es gibt wenig Berufe, in denen die körperliche Fitness eine derart große Rolle spielt und unmittelbar über Erfolg oder Misserfolg mit entscheidet. Wenn man sich die möglichen Folgen einer gescheiterten polizeilichen Intervention vor Augen führt, wird doch klar: Dieses Angebot ist Teil der Fürsorgepfl icht. Deshalb hat es sich eng an den polizeilichen Anforderungen auszurichten; eine unmittelbare Verknüpfung mit anderen Berufsgruppen ist daher nicht zulässig. Dennoch prüfen wir zurzeit, welche Angebote im Rahmen des Gesundheitsmanagements der Landesverwaltung auch für die übrigen Berufsgruppen in der Polizei gemacht werden können. Polizeikurier: Was ist das Besondere und Zukunftsweisende an der neuen Regelung? Kunz: Da gibt es mehrere Aspekte. Wir bauen künftig auf ein doppelt freiwilliges Modell. Jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamte kann im Dienst bis zu vier Stunden monatlich Dienstsport in Anspruch nehmen. Zudem wird außerdienstliches sportliches Engagement belohnt: Der Nachweis des Deutschen Sportabzeichens wird mit 16 Stunden im Jahr und das Rettungsschwimmabzeichen zusätzlich mit 8 Stunden Zeitguthaben honoriert. Dabei ist es egal, ob der Nachweis inner- oder außerdienstlich erworben wurde. Das schafft Flexibilität und belohnt persönliche Leistung. Zudem kann dieses Konzept ohne weit reichende Freistellungen von Übungsleitern dazu beitragen, dass die physische und psychische Leistungsfähigkeit der Kolleginnen und Kollegen erhalten bleibt. Also ein Plus für die Organisation und damit für alle Bürgerinnen und Bürger. Ein gelungener Wurf. Durben: Ein Wurf, an dem viele mitgewirkt haben. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken und alle bitten, jetzt auch in der Umsetzung ihren Beitrag zu leisten. Dazu sind vor Monatliches Kontingent, Gutschriften für Abzeichen und Vorbilder im Wettkampf allem die Führungskräfte aufgerufen: Unterstützen Sie den regelmäßigen Dienstsport in ihrem Verantwortungsbereich, am besten durch Ihre eigene Teilnahme! Polizeikurier: Kann denn ein Angebot von vier Stunden im Monat überhaupt die erwartete Wirkung bringen? Kunz: Nein! Wer seine sportlichen Aktivitäten ausschließlich auf das dienstliche Angebot beschränkt, wird seine Leistungsfähigkeit nicht nachhaltig steigern. Dienstsport ist eine Ergänzung. Mit seinen drei Komponenten monatliches Stundenkontingent, Anreizmodell für die Sportabzeichen sowie dem Wettkampfsport als Vorbildfunktion - sollen sportliche Aktivitäten insgesamt angeregt und eine aktive Gesundheitsvorsorge unterstützt werden. Polizeikurier: Der Gesundheits- und Präventionssport erfährt durch die Anerkennung als polizeiförderliche Sportart einen besonderen Stellenwert. Kann er dieser Bedeutung denn überhaupt gerecht werden? Kunz: Zunächst mal ist wichtig, dass die Vorschrift den Schwerpunkt auf die Förderung der Leistungsfähigkeit setzt. Damit stehen nicht etwa sportliche Höchstleistungen im Mittelpunkt, sondern eine nachhaltige, eigenmotivierte sportliche Betätigung mit dem Hauptziel der Gesundheitsvorsorge. Deshalb steht der Gesundheits- und Präventionssport gleichberechtigt neben den anderen polizeiförderlichen Sportarten. Wir wollen ein möglichst breites Spektrum von Sportund Bewegungsangeboten für mehr Lebensund Arbeitsqualität anbieten. Dazu sind die Polizeibehörden und -einrichtungen ausdrücklich aufgerufen. Das bedeutet gegenüber der bisherigen Situation also kein Mehr an Dienstsport, sondern vor allem eine qualifi zierte Veränderung des Dienstsports. Das oberste Ziel heißt Gesundheitsvorsorge. Nun zu Ihrer Frage: Wir haben derzeit fast 60 Übungsleiterinnen und Übungsleiter speziell für diese Sportart ausgebildet und auch einen engagierten Fachwart dafür bestellt. Ich bin sehr optimistisch, dass uns auch mit Hilfe von externen Stellen wie etwa den Krankenkassen schon Mai 07 POLIZEIKURIER RLP

13 INTERVIEW 13 LKD Johannes Kunz und POR Friedel Durben im Gespräch mit PK-Redaktionsleiter Horst Schaefer. bald ein Dienststellen und Behörden übergreifendes Angebot zur Verfügung stehen wird. Polizeikurier: Welche Angebote umfasst denn der Gesundheits- und Präventionssport konkret? Durben: Dazu zählen ein alters- und gesundheitsorientiertes Herz-Kreislauf-Training, spezielles Dehn-, Kräftigungs- und Koordinationstraining, Rückentraining, Walking und Bewegungsangebote am Arbeitsplatz. Diese Angebote bilden die Nahtstelle zu einem umfassenden Gesundheitsmanagement. In dem angekündigten Konzept für alle Berufsgruppen könnten sie künftig durch Angebote der Ernährungsberatung, Entspannungstraining und auch die Aufklärung über Risikofaktoren ergänzt werden. Polizeikurier: Die neue Vorschrift schränkt den Individualsport im Dienst stark ein. Warum die Strenge an dieser Stelle? Kunz: Der polizeiliche Dienstsport hat nicht das Ziel, den Individualsport zu fördern. Vorrang hat wie schon gesagt das ergänzende Angebot zur Förderung der polizeiorientierten Leistungsfähigkeit und des Gemeinschaftsbewusstseins eng orientiert an den Anforderungen des Alltags. Diese Aktivitäten stehen unter dem besonderen Dienstunfallschutz. Deshalb ist Dienstsport während der Immer eng orientiert an polizeilichen Anforderungen und stets mit Unfallschutz Dienstzeit und unter Aufsicht auszuüben. Individualsport bleibt die Ausnahme. Der Dienststellenleiter kann jedoch im begründeten Einzelfall Individualsport zulassen, wenn z.b. vorübergehend kein dienstliches Angebot besteht. Wegen des Dienstunfallschutzes beginnt und endet der Individualsport also der Dienstsport allein und ohne Aufsicht stets auf einer Dienststelle. Polizeikurier: Erkennt die Regelung einen Besuch im Fitnessstudio an etwa zum fachlich betreuten Rückentraining? Durben: Im Grundsatz: nein! Rückentraining und andere Bewegungsangebote sind ja als Dienstsport anerkannt. Die Polizeibehörden und -einrichtungen sind gehalten, derartige Angebote zu machen. Individualsport bleibt die Ausnahme. Inwieweit die künftigen Regelungen für ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement weitergehende Möglichkeiten bieten werden, kann ich heute noch nicht sagen. Polizeikurier: Herr Kunz, Herr Durben, ich bitte um eine möglichst kurze Aussage zu den folgenden Stichworten: Leistungsabnahme... Kunz:...kann im Rahmen von dienstlichen Möglichkeiten oder auch außerhalb des Dienstes durch Übungsleiter mit Prüfausweis für die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens oder Rettungsschwimmabzeichens erfolgen. Polizeikurier: Basketball... Kunz:...wird in der rheinland-pfälzischen Polizei nicht fl ächendeckend betrieben. Kann aber mit Zustimmung des Polizeisportbeauftragten als Mannschaftssportart vom jeweiligen Behörden- oder Einrichtungsleiter zugelassen werden. Polizeikurier: Radfahren... Durben:...ist eine Regelsportart des Deutschen Sportabzeichens und schon deshalb als polizeiförderlicher Sport anerkannt. Zudem steht Radfahren bei einigen Kolleginnen und Kollegen unmittelbar im Zusammenhang mit der Dienstverrichtung. Natürlich gilt auch hier: während des Dienstes und unter Aufsicht. Polizeikurier: Vorgesetzte beim Sport... Kunz:...spielen eine entscheidende Rolle in der künftigen Umsetzung. Aufgeschlossenheit für den Dienstsport und eigene Beteiligung dürften für alle die meisten Zinsen bringen. Polizeikurier: Ihre eigene Fitness... Durben: Da gibt es noch einiges zu tun. Kunz: Wir packen es an! Die Fragen stellte Horst Schaefer. POLIZEIKURIER RLP Mai 07

14 14 EUROPA ku ri os es 13. Tag: Kein Glück für den Unbelehrbaren Weil der Wagen vor ihnen auf der L 509 zwischen dem pfälzischen Ottersheim und Offenbach starke Schlangenlinien fuhr und sogar eine Verkehrsinsel überrollte, verständigten Zeugen die Polizei Landau. In Offenbach konnten die Zeugen den Wagen zunächst stoppen und mit dem stark alkoholisierten Fahrer sprechen, doch dann fuhr er weiter. Kurz darauf versuchte dann die Streife ihn anzuhalten. Doch selbst Blaulicht und Signalgeber Stopp Polizei führten nicht zum Erfolg. In Schlangenlinien ging es weiter Richtung Landau. Als der Streifenwagen schließlich überholte und sich quer stellte, rollte ihm der Pkw des Unbelehrbaren in die Seite, Der Alco-Test ergab 2,37 Promille. Der Führerschein des 25-Jährigen wurde sichergestellt. Nach sechsjährigem (!) Entzug der Fahrerlaubnis wegen Fahrens unter Drogen und einem langwierigen Verfahren einschließlich MPU hatte der Mann den Führerschein erst 13 Tage zuvor wieder erhalten. Gemeinsam zu mehr Sicherheit Bruch und sein bulgarischer Kollege Petkov vereinbaren Kooperation Innenminister Karl Peter Bruch und sein bulgarischer Amtskollege Rumen Petkov haben in Sofi a ein Anwendungsprogramm über die weitere Zusammenarbeit zwischen den Innenministerien des Landes Rheinland-Pfalz und der Republik Bulgarien unterzeichnet. Damit setzen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit nicht nur fort, sondern intensivieren die Kooperation, sagte Bruch. Grundlage der Zusammenarbeit auf den Gebieten der Kriminalitätsbekämpfung sowie des Brandund Katastrophenschutzes ist die 2001 unterzeichnete Gemeinsame Erklärung. Rheinland- Pfalz pfl egt seit Jahren ähnliche Kooperationen auch mit anderen mittel- und osteuropäischen Staaten und verfügt daher über weitreichende Erfahrungen darin, den jeweiligen Partner auf seinem Weg zu den EU-Standards kollegial zu begleiten. Erst vor wenigen Wochen hatten Minister Bruch und sein rumänischer Kollege Vasile Blaga in Bukarest ein ähnliches Abkommen unterzeichnet (der PK berichtete). Vertragsunterzeichnung in Sofia. Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit mit Bulgarien liegen in diesem Jahr auf den Gebieten Kriminalprävention, Wasserschutzpolizei und Bekämpfung der Internetkriminalität. Zu diesen Themen hatten das LKA, die Polizeipräsidien und die Landespolizeischule während der vergangenen Jahre bereits umfangreiche Unterstützungsleistungen erbracht, vor allem durch Seminare in Bulgarien und in Rheinland-Pfalz. Die Fortbildung ist auch zentraler Bestandteil des neuen Programms. Im vergangenen Jahr gab es dann auch erste Kontakte zwischen dem bulgarischen Nationaldienst Grenzpolizei und der rheinland-pfälzischen Wasserschutzpolizei. Diese Zusammenarbeit soll nun ausgebaut werden. Bruch machte deutlich, dass die Sicherheit der Grenzen im gemeinsamen Interesse aller in Europa liege. Für den Katastrophenschutz ermöglicht das Programm u.a. die Teilnahme bulgarischer Einsatzkräfte an Lehrveranstaltungen der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule auf dem Koblenzer Asterstein. Seit vielen Jahren leistet das Ministerium des Innern und für Sport durch Kooperationen mit neuen EU-Mitgliedsstaaten einen wertvollen Beitrag zur europäischen Integration und unterstützt die jungen Demokratien beim Aufbau rechtsstaatlicher Verwaltungsstrukturen. Vor allem in den Bereichen Polizei und Katastrophenschutz arbeiten wir erfolgreich zusammen, betonte Bruch. Austausch: Baltikum und Balkan stehen im Fokus Mit einer Auftaktkonferenz in Nikosia startete das Austauschprogramm der Europäischen Polizeiakademie Die Europäische Polizeiakademie CEPOL (Collège Européen de Police) engagiert sich vor allem für die Harmonisierung der Aus- und Weiterbildung von polizeilichen Führungskräften in Europa sowie für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Seit diesem Jahr gehört dazu das Austauschprogramm für polizeiliche Führungs- und Lehrkräfte, das CEPOL Exchange Programme for Senior Police Offi cers and Police Training Staff. Die Aufgaben der Koordinierungsstelle für die Bundesrepublik Deutschland hat das Mainzer Innenministerium übernommen, vertreten durch das Referat 347 Internationale polizeiliche Zusammenarbeit. Beim Auftakt in Nikosia mit dabei waren KOR Stefan Heinz und KHK Lothar Wecker vom Polizeipräsidium Koblenz. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Europa beleuchteten sie neue Entwicklungen in ihren jeweiligen Arbeitsgebieten und verständigten sich mit ihren künftigen Gästen und Tutoren, was genau sie von dem Austausch erwarten und was sie selbst anbieten können. Stefan Heinz wird im Frühjahr Litauen und im Spätsommer Rumänien besuchen und dort von Fachkollegen betreut werden. Im Gegenzug empfangen er und Lothar Wecker zunächst Kollegen aus Lettland und Rumänien und später eine Kollegin und zwei Kollegen aus Bulgarien, Litauen und Slowenien, die die Arbeit der rheinland-pfälzischen Polizei kennen lernen und mit den Fachleuten vor Ort Erfahrungen austauschen wollen. Begleitet von ihren Tutoren, werden die Gäste das Polizeipräsidium und die Kriminaldirektion Koblenz besuchen, Gespräche beim Landeskriminalamt führen, sie werden sich über die Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und auch über mögliche Kooperationen mit Nichtregierungsorganisationen informieren. Aspekte der Aus- und Weiterbildung sollen bei einem Besuch der Fachhochschule/Landespolizeischule auf dem Hahn erörtert werden. Außerdem ist ein Einblick in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei einem Besuch des Gemeinsamen Zentrums der Polizei- und Zollzusammenarbeit in Luxemburg vorgesehen. Selbstverständlich werden die Kollegin und die Kollegen auch im Mainzer Innenministerium begrüßt. Nicht nur über die polizeiliche Arbeit, auch über unser Land und seine Geschichte sollen die Gäste etwas erfahren: Gemeinsam mit ihren Tutoren werden sie die Sehenswürdigkeiten der Stadt und der Region Koblenz, die Landschaften an Rhein und Mosel und den Nürburgring besuchen. Mit der Teilnahme an diesem europäischen Austauschprogramm bestärkt die rheinland-pfälzische Polizei ihre intensiven internationalen Kooperationen und knüpft neue fachliche und persönliche Kontakte zwischen Dienststellen und Führungskräften. Dr. Rita Wirrer, ISM Mai 07 POLIZEIKURIER RLP

15 TECHNIK 15 Software: Polizei stellt um auf Microsoft Office 2007 Mit der Umstellung der Version Office 2000 auf Office 2007 erhält die Polizei eine zukunftsweisende Bürosoftware. Auf den folgenden vier Seiten beschreibt diese Sonderveröffentlichung der Projektgruppe POLADIS-neu im Polizeikurier die wesentlichen Veränderungen. Nach sieben Jahren mit Office 2000, im EDV-Bereich eine kleine Ewigkeit, und zwei übersprungenen Programmversionen kommt nun die notwendige Umstellung auf die Version Office Weshalb erfolgt die Umstellung? Wesentliche Gründe für die Umstellung sind zum einen, dass Microsoft mit Ablauf dieses Jahres die technische Unterstützung für Offi ce 2000 einstellen wird und zum anderen, dass damit schon jetzt die Version Offi ce 2007 in die neueste zukünftige Version von POLADIS (POLADIS-zentral) integriert werden kann, wodurch dessen Einführung bedeutend erleichtert wird. Offi ce 2007 wird aber auch schon mit der Einführung als Textverarbeitung mittels der aktuellen POLADIS-Version zur Verfügung stehen. Der technische Anpassungsbedarf ist gering. So ist auch keine andere Hardware erforderlich; Offi ce 2007 läuft auf unseren aktuellen Geräten. Was ist neu in Office 2007? Wenn Sie die letzte Offi ce-versionsumstellung unspektakulär fanden, werden Sie diesmal überrascht sein. Die Version 2007 zeigt sich in einem völlig neuen Gewand. Dafür wurden die Rückmeldungen von Microsoft- Kunden aus aller Welt ausgewertet und umgesetzt. Mit einer neuen, intuitiven Benutzeroberfl ä- che und verbesserten Werkzeugen soll es künftig leichter fallen, Informationen zu strukturieren und zu analysieren sowie überzeugend gestaltete Dokumente zu erstellen. Erreicht werden soll das durch die augenscheinlichste Neuerung von Offi ce 2007, die neue Oberfl äche, die allerdings nur in Word, Excel, Powerpoint, Access und Teilen von Outlook zum Einsatz kommt (nicht in Project, Visio, Publisher usw.). Die aus zahllosen Applikationen bekannte Kom- bination aus Menüs und Menüleisten wird durch ein neues Konstrukt ersetzt, das Microsoft als Multifunktionsleiste bezeichnet. Offi ce hat sich von einer Suite mit Anwendungen zu einem umfassenderen und integrierten System entwickelt. Was bedeutet das für den Anwender bei der Polizei? Grundsätzlich für alle gilt: die Benutzeroberfl äche hat sich stark verändert, nicht aber die Funktionsweise der Programme. Das bedeutet dennoch einigen Umstellungsaufwand und Einarbeitungszeit für Anwender, Support und Administratoren. Wir haben ein breites Spektrum von Anwendern bei der Polizei. Deshalb ist es schwierig zu defi - nieren, was und wie viel sich für den Einzelnen ändert. Die weitaus meisten Anwender werden wohl nur mit den Büroprogrammen wie Word, Excel, Outlook oder Powerpoint in Berührung kommen. Von dieser Gruppe arbeitet wiederum die Mehrzahl fast nur mit Word aus POLADIS heraus. Hier ändert sich an der Arbeitsweise, nach kurzer Gewöhnungszeit an die neue Positionierung der Befehle, gar nichts. Das Gleiche gilt für die Gruppe derer, die Offi ce intensiver nutzen. Nach kurzer Eingewöhnung bedient man grundlegende Funktionen der Anwendungen ganz selbstverständlich. Gibt es Schulungsbedarf? Die Schulungskonzeption sieht gegenwärtig vor, dass der Schulungsbedarf nach der Auswertung der an der Landespolizeischule stattgefundenen Tests mit diversen unterschiedlichen Benutzergruppen festgestellt wird. Fest steht aber bereits, dass alle System- und Anwenderbetreuer intensiv geschult werden, um den Anwendern sofort nach der Umstellung auf die neue Version unterstützend zur Seite stehen zu können. Für alle Anwender besteht zudem die Möglichkeit, Online-Lernunterlagen und allgemeine Lernunterlagen abzurufen. In Info-Veranstaltungen für Führungskräfte wird über die Neuerungen und die damit verbundenen Umstände näher unterrichtet werden. Was bietet Office 2007? Überfüllte Desktops, (zu) viele Aufgaben und zuweilen widersprüchliche Anforderungen machen es schwierig, effektiv und präzise zu arbeiten. Und wenn die persönliche Produktivität eingeschränkt ist, gilt das natürlich für die dienstliche erst recht. Mit Offi ce 2007 sollen Arbeitsbereiche optimiert werden. Dafür wird eine Vielzahl innovativer Funktionen angeboten, die helfen sollen, die persönliche Produktivität zu steigern und damit schließlich auch die Arbeitsresultate zu verbessern. Was ist die Strategie von Office 2007? Offi ce 2007 ist Bestandteil einer umfassenden Microsoft-Initiative, die die Kommunikation und Zusammenarbeit dank überall vorhandener, Kontext abhängiger Funktionen einfach gestalten soll. Auf den folgenden drei Gebieten hat Microsoft investiert, um die Kommunikation und Zusammenarbeit zu unterstützen: Bereitstellen vereinheitlichter Kommunikation. Unterstützen von Teams mit kooperativen Arbeitsbereichen. Verbinden von Personen, Prozessen und Informationen POLIZEIKURIER RLP Mai 07

16 16 TECHNIK Welche grundsätzlichen Veränderungen gibt es? Die neue Benutzeroberfl äche von Microsoft Offi ce 2007 mit Befehlsgruppen für spezielle Szenarios vereinfacht die Arbeitsweise, weil die Programmfunktionen entsprechend der als nächstes geplanten Aktivitäten angeordnet sind. Viele Funktionen sind jetzt nicht mehr in den Tiefen langer Menüs oder überfrachteter Symbolleisten versteckt, sondern sind näher am Nutzer. Zusätzliche Funktionen werden angezeigt, sobald sie benötigt werden. Bevor tatsächlich irgendwelche Änderungen an Dokumenten vorgenommen werden, kann man deren Bearbeitung und Formatierung in einer Vorschau, der so genannten Live-Vorschau, erst einmal ansehen und bewerten, ob sie dem gewünschten Ergebnis überhaupt entsprechen. Die Offi ce-anwendungen Word, Excel, PowerPoint und Outlook (teilweise) haben folgenden grundsätzlichen Aufbau gemeinsam: Allgemeine Befehle fi ndet man durch Klick auf die Offi ce-schaltfl äche (siehe Abbildung 2) Die Multifunktionsleiste hat die Menüleiste abgelöst. Hierauf befi nden sich Registerkarten, die zu den entsprechenden Befehlen führen. Das Einblenden von zusätzlichen Symbolleisten ist dafür nicht mehr erforderlich (siehe Abbildung 5). In der Symbolleiste für den Schnellzugriff kann man individuell seine Befehle ablegen (siehe Abbildung 9). Wie sieht die Office Schaltfläche aus? Alles was früher unter dem Menü Datei zu fi n- den war, ist jetzt durch diesen Button aufrufbar. Aber nicht nur das, sondern auch viele Neuerungen, die interessant sind. Das Optionen-Menü für eine Anwendung ist hier zu fi nden. Zeigt man mit der Maus auf den Button, verändert sich dessen Farbe leicht und es erscheint nach kurzer Zeit die Information, was sich dahinter verbirgt. Diese Funktion, Super Tooltips genannt, zeigt auch bei anderen Objekten neben der Funktionsbezeichnung einen kurzen erläuternden Text an sowie bei einigen Objekten zusätzlich eine kleine Grafi k des Menüs, das sich dahinter verbirgt. Klickt man die Offi ce-schaltfl äche an, wird sie noch ein bisschen dunkler, und es erscheint ein Menü. Word, Excel und PowerPoint haben auf Abbildung 2: Das Menü der Office Schaltfläche den ersten Blick identische Menüs, das Menü von Access ist anwendungsbedingt in einigen Punkten anders. Die Inhalte haben sich gegenüber der Version 2003 und früher leicht verändert. Die Befehle sind jetzt verständlicher aufgebaut. Hier als Beispiel der Befehl Drucken Abbildung 3: Das Untermenü zum Befehl Drucken Zeigt man auf den Pfeil, öffnet sich ein Untermenü mit einigen Auswahlmöglichkeiten. Drucken...: Hier wird das Druckmenü aufgerufen. Schnelldruck: Der Schnelldruck ist nichts anderes als der ehemalige Druckbefehl in der Symbolleiste der früheren Versionen. Er sendet das Dokument direkt zum Standard-Drucker, eine Einstellmöglichkeit gibt es da nicht. Seitenansicht: Hier versteckt sich die Druckvorschau für das Dokument. Abbildung 5: Die Gruppierung Absatz Wie sieht die Multifunktionsleiste aus? Die meisten Änderungen fi nden sich auf der Multifunktionsleiste, die sich über den oberen Bereich der Anwendungen (Word, Excel, Power- Point) erstreckt. Jede Multifunktionsleiste ist durch Klick auf das entsprechende Register aufrufbar. Im Beispiel (siehe Abbildung 4) ist das Register Start angezeigt, was durch die hervorhebende hellere Farbe verdeutlicht wird. Die Funktionen der jeweiligen Applikation sind dabei in bestimmte Gruppen zusammengefasst, die jeweils durch ein Register repräsentiert werden. In Word 2007 sind dies Start, Einfügen, Seitenlayout, Verweise, Sendungen, Überprüfen und Ansicht. Wählt man eines dieser Register aus, kommen die Funktionen zum Vorschein, die in Form unterschiedlich großer Symbole mit und ohne Beschriftung dargestellt werden. Die Leiste selbst ist in Gruppen unterteilt, in denen diese inhaltlich zusammen gehörenden Befehle untergebracht sind. Das erinnert an die früheren Menüs. Dort waren die inhaltlich zusammen gehörenden Befehle durch Linien optisch gruppiert. Wenn für diese Gruppe ein Dialogfenster existiert, dann wird das durch einen kleinen Pfeil rechts unten angezeigt. Klickt man auf diesen Pfeil, dann öffnet sich das entsprechende Dialogfeld. Und noch etwas kann man an der Multifunktionsleiste ablesen: alle aktivierten Optionen sind farbig dargestellt, wenn der Cursor in einem Text steht. Was sind Kontext sensitive Multifunktionsleisten? Um Offi ce 2007 übersichtlicher zu gestalten, werden bei Bedarf Registerkarten für Aktivitätsbereiche wie Bilder, Grafi ken, Tabellen, Zeichnungen Abbildung 4: Die Multifunktionsleiste von Word Mai 07 POLIZEIKURIER RLP

17 TECHNIK 17 und Diagramme angezeigt, d.h. nur wenn Sie auch benötigt werden. Ein Teil der benötigten Befehle befand sich früher im Kontextmenü. Dies ist hierdurch für diese Aktivitäten nicht mehr erforderlich und erscheint daher nicht mehr mitten auf dem Bildschirm über wichtigen Inhalten, sondern die Kontext sensitiven Multifunktionsleisten fügen sich Kontext abhängig in die Multifunktionsleise ein Beispiel Bilder : Nehmen wir an, dass Sie ein Bild eingefügt haben und es weiter bearbeiten wollen. Vielleicht möchten Sie den umgebenden Text ändern oder das Bild zurechtschneiden. 1. Wählen Sie das Bild durch anklicken aus. Die Registerkarte Bildtools wird nun angezeigt. 2. Klicken Sie auf die Registerkarte. 3. Für die Arbeit mit Bildern werden zusätzliche Gruppen und Befehle, z. B. die Gruppen Anpassen, Schatteneffekte, Rahmen usw. angezeigt. Wenn Sie wieder außerhalb des Bilds klicken, wird die Registerkarte Bildtools nicht mehr angezeigt, und die anderen Gruppen sind wieder zu sehen. Was ist eine Minisymbolleiste? Einige Formatierungsbefehle sind so nützlich, dass sie bei allen Arbeitsschritten angezeigt werden sollen. Angenommen Sie möchten einige Textabschnitte schnell formatieren, aber Sie arbeiten gegenwärtig mit der Registerkarte Seitenlayout. Zwar könnten Sie auf die Registerkarte Start klicken, um die Formatierungsoptionen anzuzeigen, es existiert aber eine schnellere Möglichkeit: Markieren Sie eine Textstelle, indem Sie mit Ihrer Maus darüber ziehen, und zeigen Sie dann auf Abbildung 7: die Minisymbolleiste die Markierung (1). Die Minisymbolleiste wird zunächst blass angezeigt (2). Wenn Sie nun auf die Minisymbolleiste zeigen, wird sie farbig und Sie können dort auf eine Formatierungsoption klicken. Klicken sie mit der rechten Maustaste auf den markierten Bereich, wird neben der Minisymbolleiste auch noch das altbekannte Kontextmenü angezeigt. Die Minisymbolleiste eignet sich hervorragend für Formatierungsoptionen. Was aber tun Sie, wenn andere Befehlstypen immer verfügbar sein sollen? Verwenden Sie hierzu die Symbolleiste für den Schnellzugriff. Was ist die Schnellzugriffsleiste? Mit der Symbolleiste für den Schnellzugriff wird dem Anwender die Möglichkeit gegeben, sich individuell seine wichtigsten Befehle zusammen zu stellen. Sie ist die einzige, die von den Symbolleisten früherer Versionen übrig geblieben ist. Es gibt sicher einige Befehle, die man sich ständig griffbereit wünscht. Das können sowohl solche Abbildung 8: die Schnellzugriffsleiste Befehle sein, die ein ständiges Klicken zwischen den Multifunktionsleisten nötig machen, als auch Befehle, die in Offi ce 2007 zwar noch vorhanden, aber nicht mehr in die Multifunktionsleisten integriert sind. Die Multifunktionsleiste wurde als einzige Leiste in Offi ce 2007 so konstruiert, dass sie solche Veränderungen zulässt und vom Nutzer selbst angepasst werden kann. Anfänglich wird sie mit drei integrierten Symbolen für schnelle Befehle dargestellt. Es gibt drei Möglichkeiten für die Benutzer, die Schnellzugriffsleiste individuell anzupassen. 1. ein beliebiges Symbol auf der Multifunktionsleiste mit der rechten Maustaste anklicken Befehl Zur Symbolleiste für den Schnellzugriff hinzufügen anklicken 2. Offi ce-button Optionen Anpassung 3. Menü der Schnellzugriffsleiste Symbolleiste für den Schnellzugriff anpassen... Abbildung 6: die kontextsensitive Multifunktionsleiste Bildtools Was ist die Live-Vorschau? Die Offi ce-anwendungen bieten jetzt eine Live- Vorschau auf geplante Änderungen der Formatierung. Hat ein Anwender beispielsweise mehrere Textzeilen markiert, um die Schriftart zu ändern, ist es ausreichend, die Maus über die entsprechenden Schriftart zu bewegen. Dann wird im Dokument die gewünschte Formatierung angezeigt, POLIZEIKURIER RLP Mai 07

18 18 TECHNIK Abbildung 9: die Live-Vorschau am Beispiel Schriftart in einer Outlook-Mail aber erst übernommen, wenn die Auswahl mit einem Klick auf die gewünschte Schriftart bestätigt wurde. In Powerpoint funktioniert dies auch mit Foliendesigns. Welche Grafikfunktionen sind neu? Die verbesserten Grafi k-funktionen von Offi ce 2007 ziehen sich quer durch alle Anwendungen. Neben der verbesserten Darstellungsqualität wurde auch die Auswahl der zur Verfügung stehenden Designs erhöht. Was ist neu in Outlook? Outlook verfügt nicht über die neue Oberfl äche, es bleibt bei den klassischen Menüs und Symbolleisten. Lediglich die Fenster zum Bearbeiten von s, Terminen und Kontakten kommen mit der neuen, veränderten Oberfl äche. Das Layout von Outlook 2007 ist jetzt vierspaltig: Am rechten Rand neben dem Content-Fenster zeigt sich die To-do-Leiste, die einen Kalender, anstehende Termine und noch zu erledigende Aufgaben darstellt. Durch einen Klick können in jeder Ansicht auch neue angelegt werden. Outlook 2007 verfügt nun über eine Suchfunktion, die den Namen wirklich verdient und funktionell zu Lösungen wie Google-Desktop oder MSN Desktop Search aufschließt. s, Termine und Aufgaben werden während der Eingabe des Begriffs gefi ltert und sofort angezeigt. Über ein Drop-Down-Menü lassen sich die Parameter verfeinern. Der Kalender ist optisch attraktiver gestaltet und zeigt in der Spalte der Wochenansicht tageweise die fälligen Aufgaben an. Termine oder freie Zeiten lassen sich per versenden. Outlook 2007 integriert einen RSS-Reader und greift dazu auf die mit dem Internet Explorer 7 eingeführte Plattform zurück. Die Feeds lassen sich aber nicht mit einem Windows-Mobile-5-Gerät synchronisieren. Was hat es mit dem neuen Dateiformat auf sich? Microsoft führt in Offi ce 2007 das neue XML-basierte Dateiformat Offi ce XML ein. Die bekannten Endungen werden durch ein nachgestelltes x ergänzt und heißen damit.docx,.xlsx und.pptx. Bei Offi ce XML handelt es sich um einen Zip-Ordner, in dem die Content- und Format-Dateien separat gespeichert sind. Durch die Nutzung von Zip sind Offi ce-2007-dokumente kleiner als ihre Vorgänger. Braucht ein vierseitiger Text mit Grafi k im Offi ce-2003-format zum Beispiel 176 KByte auf der Festplatte, begnügt sich der Nachfolger mit 139 KByte. Im Einzelfall soll eine Komprimierung auf 35 Prozent der vorherigen Dateigröße möglich sein. XML ermöglicht zudem eine einfachere Nutzung der in Offi ce-dokumenten gespeicherten Informationen durch andere Anwendungen. Der Weg zu den alten Dateiformaten wird dabei nicht verschlossen: Wie bei vergangenen Versionswechseln werden wieder Konverter mitgeliefert, die auch noch für frühere Offi ce-versionen zur Verfügung stehen sollen. Fazit Mit Offi ce 2007 erhält die Polizei die modernste Bürosoftware von Microsoft. Die Multifunktionsleiste arrangiert und präsentiert die Funktionen der Anwendungen, die genauer als bisher der Art und Weise entsprechen sollen, wie die Benutzer arbeiten. Optimiertes Bildschirmlayout und dynamische, ergebnisorientierte Kataloge erleichtern den Nutzern die Arbeit und führen schneller und einfacher zu sauber gestalteten Dokumenten in Word, guten Präsentationen mit PowerPoint, effektiven Tabellen in Excel und leistungsfähigen Datenbankanwendungen in Access. Heinz Meurer, PG POLADIS-neu, Teilprojekt Aus- und Fortbildung, LPS Weitere Informationen dazu: Abbildung 10: Ansicht von Outlook Mehr Übersicht durch vierspaltige Gliederung und Aufgabenleiste. Falls Ihnen dieser Artikel hilfreich erscheint, können Sie ihn einfach aus dem Polizeikurier herausnehmen. Ferner wird das Dokument Effektiver Umstieg auf Offi ce 2007 in elektronischer Form (PDF- Format) jedem Nutzer zur Verfügung gestellt. Es wird durch eine Verknüpfung auf dem Desktop einfach aufrufbar sein. Zusätzliche Informationen (z.b. Lernunterlagen) für Interessierte sind in Intrapol abrufbar unter Technik/Ausstattung --> IUK --> Software/Anwendungen. Mai 07 POLIZEIKURIER RLP

19 VERKEHRSEINSATZ 19 Drogenerkennung: Berliner Polizei schaute in Mainzer Töpfe Zehn Drogenunfälle pro Jahr auf Einwohner damit liegt Rheinland-Pfalz an der Spitze der Bundesländer. Kiffen Autofahrer hierzulande mehr als anderswo in der Republik? Gewiss nicht. Der Unterschied liegt vielmehr in der Erkennung des Phänomens durch die Polizei. Darüber informierten sich Berliner Kollegen in Mainz. Seit 2001 greift das Konzept der Polizei zur Ausund Fortbildung in Sachen Drogenerkennung. Berufsanfänger wie erfahrene Kollegen werden für das Thema sensibilisiert und geschult. In jeder Dienststelle gibt es dafür Tutoren. Unterschiedliche Seminare werden angeboten und ständig aktualisiert. Die Aufgabe lautet: das Dunkelfeld aufhellen, Drogen am Steuer zuverlässig erkennen bei Kontrollen ebenso wie bei der Unfallaufnahme und die beweissichere Verfolgung der Verstöße sicherstellen. Das Konzept zeigt Wirkung: Wurden beim Start 2001 landesweit gerade mal 343 Drogenfahrten ohne Unfallfolge registriert (davon 246 im Owi- Bereich nach 24a StVG und 97 Straftaten nach dem StGB), waren es nur fünf Jahre später (2006) schon mehr als zehn Mal so viel: Verstöße insgesamt, davon im Owi-Bereich und 929 Strafanzeigen. Im Jahr zuvor ohne die Sonderbelastung der Fußball-Weltmeisterschaft hatten die Zahlen sogar noch etwas höher gelegen. Inzwischen zeigt die hohe Trefferquote bei der verkehrspolizeilichen Drogenerkennung auch die erhoffte Präventivwirkung. Es spricht sich offenbar herum, dass man bei Kontrollen nicht mehr unerkannt durchschlüpfen kann. Bei der Erkennung folgenloser Drogenfahrten im Straßenverkehr belegte Rheinland-Pfalz im Bundeslagebild 2005 mit der Häufi gkeitszahl 110 (Delikte je Einwohner) Platz drei hinter Schleswig-Holstein (HZ 113) und Hamburg (HZ 151). Diese Trefferquote ist mit ihren jeweils weit- Pupillentest im Zuge der Verkehrskontrolle: Die träge schließende Pupille ist ein erster Hinweis auf BTM-Konsum. reichenden Konsequenzen nicht allein für die Verkehrssicherheit von Belang. Häufi g gibt eine bei Verkehrskontrollen erlangte Erkenntnis den Anlass für weiterführende Ermittlungen im BTM-Bereich oder führt auch zu anderen Deliktfeldern. Auf Platz eins unter den 16 Bundesländern rangiert Rheinland-Pfalz bei der Erkennung von Drogen als Unfallursache. Häufi gkeitszahl hier: 10,2 festgestellte Drogenunfälle je Einwohner. Auf den Plätzen zwei und drei folgen das Saarland (HZ 6,4) und wiederum Hamburg (HZ 6,0). Im vergangenen Jahr hat unsere Polizei 339 Drogen bedingte Unfälle aufgenommen, im Vorjahr sogar 414. Das waren zwar nur 0,3 Prozent des gesamten Unfallaufkommens, bei den Unfällen mit Personenschaden machte das jedoch schon fast 1 Prozent, bei den Schwerverletzten 1,3 Prozent und bei den (elf) Getöteten sogar 4,1 Prozent aus. In sechs Jahren hat sich die polizeilich festgestellte Zahl der Drogen bedingten Unfälle mit Personenschaden mehr als verdoppelt. Darauf dürfen wir stolz sein, so der Verkehrsreferent im ISM, PD Thomas Ebling. Der Spitzenplatz zeigt, dass es uns gelungen ist, das Knowhow in die Fläche zu bringen. Folgenlose Drogenfahrten könnte man auch mit spezialisierten Fahndungsgruppen aufdecken. Wir haben stattdessen in alle Polizistinnen und Polizisten investiert und das zahlt sich jetzt aus. Zum Unfall nachts um 3 fährt nämlich kein Drogenfahnder sondern der Schichtkollege, der gerade im Dienst ist. Das Erkennen Drogen beeinfl usster Fahrer muss heute zum Standard-Repertoire gehören. Das muss jeder drauf haben. Der hohe Aufwand durch die breite Beschulung lohnt sich, wie die Zahlen zeigen. Fünf Kollegen und eine Kollegin der Berliner Polizei wollten während ihrer zweitägigen Hospitanz in Mainz erfahren, wie die rheinland-pfälzischen Erfolge zustande kommen. Während die Bundeshauptstadt bei der allgemeinen Drogendelinquenz im Bundeslagebild 2005 auf Platz vier rangiert (HZ 369), trägt sie wenig plausibel bei Drogen im Straßenverkehr das Schlusslicht (HZ 4,2). Das wollen die Berliner Kollegen jetzt ändern. Die sechsköpfi ge Delegation unter der Leitung von POR Uwe Ulbricht hatte eine Fülle von Fragen mitgebracht. Dabei ging es um die Beschulung und das Einsatzkonzept, um Drogenvortests und die Kosten, Arbeits-, Zeit- und Personalaufwand vor, während und nach den Kontrollen, die Zusammenarbeit mit den Führerscheinstellen, die Erfahrungen mit der Justiz und manches mehr. Die theoretischen Grundlagen vermittelten Thomas Ebling (ISM), Karl-Heinz Reichert (LPS Wittlich) und Ralfpeter Beitz (VD Mainz). In der Nacht erlebten die Berliner dann an Kontrollstellen vor und auf der Theodor-Heuss-Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden die Praxis. Dabei zeigten sie sich vom Ergebnis überrascht: Obwohl an diesem Dienstagabend keinerlei besondere Veranstaltungen in der Region bekannt waren, wurden unter 325 überprüften Personen neun angetroffen, die unter Drogeneinfl uss fuhren. Im Einsatz unter der Leitung von Günter Schneider (PI Mainz 3) waren 37 Kräfte der Inspektionen Mainz 1, 2 und 3, Ingelheim und Oppenheim, der PD Worms, PD Bad Kreuznach, VD Mainz, KD Mainz und der BePo sowie eine Ärztin zur Blutentnahme. Ein Kollege mit RG-Suchhund stand auf Abruf bereit. Horst Schaefer, ISM POLIZEIKURIER RLP Mai 07

20 20 HISTORISCHES Mai 07 POLIZEIKURIER RLP

21 60 Jahre erlebte Geschichte: Auf dem Weg zur Bürgerpolizei HISTORISCHES Wanderausstellung des ISM startet am 4. Juni Teil 5 unserer kleinen Vorschau: die 80er Jahre Rheinland-Pfalz wird 60. Mit dem Mainzer Landesfest zum Verfassungstag am 18. Mai und den Tagen der offenen Tür in den Landesbehörden haben die Feiern im Jubiläumsjahr begonnen. Auch die Polizei feiert Geburtstag. Ab 4. Juni zeigt sie im Mainzer Rathaus am Rheinufer die Ausstellung 60 Jahre Polizei Rheinland-Pfalz auf dem Weg zur Bürgerpolizei. In sieben Zeitabschnitte gegliedert, bietet die Ausstellung des ISM auf Texttafeln, mit historischen Fotos und zahlreichen Exponaten sehenswerte Eindrücke aus sechs Jahrzehnten Polizeigeschichte. Bis zum 20. Juni ist sie in Mainz zu sehen, danach geht sie bis Mitte Juli nach Kaiserslautern. Dort wird sie im Präsidium gezeigt mit einer kurzen Unterbrechung Ende Juni. Dann nämlich steht die Polizeiausstelung beim Rheinland-Pfalz-Tag in Baumholder (in der Realschule). Zwei Jahre lang soll die Ausstellung durchs Land wandern und dabei möglichst in jedem Landkreis zu sehen sein. Der Polizeikurier präsentiert in jeder Ausgabe dieses Jahres eine kleine Kostprobe. Hier nun Teil 5: Wasserwerfer eingesetzt. 316 Personen werden vorläufi g festgenommen. Eine Wende in der Vorbereitung der Polizei auf Großdemonstrationen leitet das Bundesverfassungsgericht 1985 mit seinem Brokdorf-Urteil ein, das der Polizei aufgibt, alle sinnvoll anwendbaren Mittel auszuschöpfen, um friedlichen Demonstranten die Verwirklichung ihres Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit zu ermöglichen. In Rheinland-Pfalz wird dieses Urteil konsequent und sehr erfolgreich bei der Friedenskundgebung vor dem US-Depot in Hasselbach im Hunsrück am 11. Oktober 1986 umgesetzt: Schon im Vorfeld arbeitet die Polizei mit den Veranstaltern zusammen und informiert über ihre geplanten Maßnahmen in einem eigens dafür eingerichteten Pressezentrum. Für die Großveranstaltung wird ein Logo entworfen, das die Informationsschriften und Pressemitteilungen der Polizei schmückt und auch als werbeträchtiger Aufkleber massenhaft verteilt wird. Das Logo im Polizeistern zeigt eine Blume, die sich um Zwille und Schlagstock rankt und macht mit dem Schriftband das polizeiliche Ziel für diese Veranstaltung deutlich: Gewaltfrei im Hunsrück. An der Kundgebung in Hasselbach nehmen mehr als Menschen teil. Sie bleibt friedlich und gilt bis heute als Beispiel dafür, wie die Polizei schon im Vorfeld einer solchen Großveranstaltung ihren Beitrag dazu leisten kann, dass Staatsbürger ihrem Recht auf eine friedliche und störungsfreie Demonstration nachkommen können. Gewaltfrei im Hunsrück : Dieses Logo für die Friedenskundgebung in Hasselbach 1986 verwendete die Polizei auf ihren Publikationen und als Aufkleber. Quelle: Archiv Landespolizeischule Diese und andere Veränderungen in der polizeilichen Vorgehensweise während der vergangenen 60 Jahre dokumentiert die Wanderausstellung unserer Polizei ab 4. Juni im Foyer des Mainzer Rathauses am Rheinufer. Ansprechpartner im ISM ist Tobias Burkey, Tel Umdenken bei Demonstrationen: Bewegte 80er Jahre Die frühen 80er Jahre waren aus polizeilicher Sicht geprägt durch eine Reihe von teils unfriedlich verlaufenden Großdemonstrationen der Umweltund Friedensbewegung gegen Atomkraft- und Flugplatzneubauten: das Atommülllager Brokdorf, die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf und die Startbahn 18 West am Frankfurter Flughafen. In Rheinland-Pfalz konzentrierte sich der Protest vor allem auf Liegenschaften der US-Streitkräfte, wo im Rahmen des so genannten Nato-Doppelbeschlusses nuklear bestückte Marschfl ugkörper und Pershing-II-Raketen stationiert werden sollten. Höhepunkt der Demonstrationen war die Blockade der Airbase Bitburg am 2. und 3. September 1983 durch etwa 800 Personen. Bei der Räumung der Verbindungsstraße zwischen dem Flugplatz und den Wohnquartieren der Soldaten und ihrer Familien wurden erstmals in Rheinland-Pfalz Wasserwerfer-Einsatz bei der Blockade der US-Airbase Bitburg im September Quelle: Archiv der Bereitschaftspolizei POLIZEIKURIER RLP Mai 07

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