Vor der ersten Bankbesprechung ist die Erarbeitung von seriösen und dokumentierten

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1 Ausgabe Nr. 1/2002 Die zehnte Ausgabe von allen. Infoplattform für Klein- und Mittelbetriebe, herausgegeben von: Alltax AG Treuhandgesellschaft, Allschwil und Basel; Alltax AG Region Zürich Treuhandgesellschaft, Meilen, Zug, Freienbach; Hersberger Revisionsgesellschaft AG, Seltisberg; Leimen Treuhand Starck, Wettstein & Partner AG, Basel; Treuhandgesellschaft Bont & Co., Reinach. Kreditwesen: Die Geschichte vom Regenschirm Sie kennen sicher den Spruch, mit einem Bankkredit sei es wie mit einem Regenschirm: Bei schönem Wetter, wenn es dem Kreditnehmer gut geht, leiht ihm die Bank grosszügig einen Regenschirm, Entschuldigung, ich meine einen Kredit. Wehe aber, wenn Regen droht, das heisst, wenn der Kreditnehmer in einer misslichen Lage steckt, dann verlangt die Bank ihren Regenschirm zurück. So ist es im realen Geschäftsleben natürlich nicht. Aber wie meistens steckt auch in dieser Volksweisheit ein Körnchen Wahrheit. Wir als Treuhänder und Berater stehen bei derartigen Diskussionen immer irgendwo zwischen den beiden Parteien. In erster Linie und vor allem haben wir die Interessen unserer Klienten und Auftraggeber zu vertreten. Anderseits wissen wir aber auch, welche Anforderungen die Bank im heutigen wirtschaftlichen Umfeld an ihre Kreditnehmer stellt und stellen muss. Selbstverständlich genügt es heute nicht mehr, den zuständigen Instanzen der Bank mit leuchtenden Augen und voller Begeisterung von einer geplanten Geschäftsübernahme oder einer interessanten Expansion zu erzählen, um alsdann unbesehen die nötigen finanziellen Mittel zu erhalten. Vor der ersten Bankbesprechung ist die Erarbeitung von seriösen und dokumentierten Unterlagen, Budgets und Planungsrechnungen unerlässlich. Das Ganze soll zum Schluss in einem aussagekräftigen Businessplan zusammengefasst sein. Damit heben Sie die Verhandlungen mit Ihrer Bank auf eine emotionslose und geschäftliche Ebene und vermeiden einen Negativentscheid wegen ungenügender Unterlagen. Die verschiedenen Artikel im vorliegenden KMUinfo wollen Ihnen dazu einige Tipps und Anregungen liefern. Ich freue mich, wenn wir dadurch mithelfen können, dass Ihre Bank den ausgeliehenen Regenschirm nicht schon bei den ersten Tropfen zurückverlangt. Heinz Kohler Kommentar: Zusatznutzen für unsere Kunden Die moderne Marketinglehre verlangt, zusätzlichen Kundennutzen zu schaffen. Diesem Wunsch wollen wir vier Partnerfirmen uns nicht verschliessen. Sie finden uns deshalb neu auch unter im Internet. Auf unserer Homepage finden Sie monatlich interessante News und Informationen. Seit Anfang Jahr ist die Alltax- Gruppe Mitglied von Jeffreys Henry International (jhi), einem weltweiten Verbund von unabhängigen mittelgrossen Wirtschaftsprüfungsund Steuerberatungsgesellschaften. Dank dieser Mitgliedschaft können wir unseren Kunden auch im internationalen Bereich eine rasche und kompetente Beratung garantieren oder entsprechende Kontakte vermitteln. Die Kontrollstelle für die Bekämpfung der Geldwäscherei in Bern hat eine Liste derjenigen Treuhandgesellschaften, die von ihr als Kontrollstelle akkreditiert sind, veröffentlicht. Nebst den grossen, international tätigen Gesellschaften, haben auch einige wenige kleinere und mittlere die recht hohe Hürde geschafft. Wir sind ein klein bisschen stolz darüber, dass darunter auch die Alltax AG figuriert. Damit können alle diejenigen Finanzintermediäre, welche direkt der Kontrollstelle für die Bekämpfung der Geldwäscherei unterstellt sind, die Alltax AG als Kontrollstelle für diesen speziellen Sektor wählen. Wir freuen uns, wenn wir mit diesen Angeboten einen Zusatznutzen für die Kunden unserer vier Partnerfirmen schaffen können. Alltax AG Treuhandgesellschaft, Allschwil und Basel; Alltax AG Region Zürich Treuhandgesellschaft, Meilen; Hersberger Revisionsgesellschaft AG, Seltisberg; Leimen Treuhand Starck, Wettstein & Partner AG, Basel; Treuhandgesellschaft Bont & Co., Reinach

2 Interview: Eugen Haltiner nimmt Stellung zur KMU-Betreuung bei einer Grossbank KMUinfo: In Ihrer Bank sind sind Sie verantwortlich für jedwelche Firmenkundenbeziehung. Können Sie da die Bedeutung der KMUs im Vergleich zu Grossunternehmen in ein Verhältnis setzen? Dr. Eugen Haltiner: Die KMUs haben in der schweizerischen Unternehmenslandschaft eine dominierende Rolle. Dies trifft auch auf ihre Stellung bei UBS zu. Es ist ein erklärtes Ziel von UBS, die KMUs über die verschiedenen Phasen ihres Wachstums partnerschaftlich begleiten zu können. Wir betreuen die KMUs in allen finanziellen Belangen des Tagesgeschäfts, verstehen uns aber auch als Sparringpartner bei wichtigen strategischen Schritten in der Unternehmensentwicklung. KMUinfo: Wir gehen davon aus, dass das ähnlich auch für andere Banken gilt und Regionalbanken noch verstärkt KMU-lastig sind. Wie gehen Sie als Grossbank auf den KMU-Unternehmer zu? Dr. Eugen Haltiner: Es ist uns ein grosses Anliegen, den KMU-Kunden lokal aus einer Hand zu betreuen. Zudem legen wir Wert auf Kontinuität in der Kundenbetreuung. Denn nur dadurch kann die notwendige Vertrauensbasis zwischen Bank und Kunde geschaffen werden. KMUinfo: Wie läuft derzeit in Ihrer Bank die KMU-Kreditbeurteilung ab? Dr. Eugen Haltiner: Bei der Kreditprüfung stützen wir uns sowohl auf quantitative als auch auf qualitative Aspekte ab. Im Zentrum steht klar die Fähigkeit des Managements, seine Unternehmung über die kommenden Jahre erfolgreich zu führen. Anhand eines Businessplans sollte das Management in der Lage sein, uns die Chancen/Risiken und Stärken/Schwächen seines Unternehmens aufzuzeigen. Mittels Berechnung des Finanzierungspotenzials wird der angemessene Spielraum, in welchem sich die Nettoverschuldung eines Unternehmens bewegen sollte, ermittelt. Die Basis dazu bildet der nachhaltige betriebliche Free Cash Flow. Das betriebliche Finanzierungspotenzial einer Unternehmung beurteilen wir somit ausschliesslich aufgrund von deren Ertragskraft! Zusätzliches Finanzierungspotenzial kann sich durch nachhaltige Cashflows aus nichtbetrieblichen Aktiven, z.b. Rendite-Immobilien, ergeben. Die Nettoverschuldung sollte sich mittelfristig im Rahmen des Finanzierungspotenzials bewegen. Wenn die Nettoverschuldung über eine längere Frist bedeutend grösser ist als das Finanzierungspotenzial, bedeutet dies, dass ein Teil der Schulden Unternehmerrisiken mitträgt. Dies bedingt seitens der Kreditgeber entsprechende Renditeerwartungen zur Abgeltung dieses Risikos. Wir stützen uns hierbei auf das Rating der Unternehmung ab, welches die Ausgangslage für eine risikogerechte Preisfestlegung bildet. Wir beurteilen jeden Kunden individuell, was uns eine lösungsorientierte Beratung ermöglicht. Unser Interviewgast Dr. Eugen Haltiner, Generaldirektor, Leiter Firmen- und Geschäftskunden Schweiz, UBS AG. KMUinfo: Nebst den finanziellen, betriebswirtschaftlichen sind da ja sicher auch die «weichen» Faktoren Unternehmerqualität und Management wichtig? Dr. Eugen Haltiner: Diese Faktoren sind für uns von zentraler Bedeutung. Nur ein erstklassiges Management ist Garant für die nachhaltig profitable Entwicklung eines Unternehmens. Basis einer Zusammenarbeit sind das gegenseitige Vertrauen und die offene Kommunikation. Nur so kann eine für beide Seiten erfolgreiche Zusammenarbeit erreicht werden. Wir versuchen, durch regelmässige Kontakte und partnerschaftliche Beratung eine Vertrauensbasis für eine langjährige Beziehung zu schaffen. KMUinfo: Finden Sie im KMU-Unternehmen nebst dem Inhaber die Finanzfachleute als Gesprächspartner? Was halten Sie von «Finanzierungscoaching» also der Begleitung der KMU durch einen externen Berater? Dr. Eugen Haltiner: Grundsätzlich ist der Unternehmer als Branchenfachmann und Verantwortungsträger unser erster Ansprechpartner. Die Unterstützung der KMU durch einen unabhängigen Finanzierungscoach ist sinnvoll, wenn Controlling und Planung verbessert werden können und strategische Überlegungen durch Monitoring überprüft werden. Durch die erhöhte Transparenz wird die Bonitätsprüfung erleichtert. Der Finanzierungscoach kennt die Bewertungsmethodik der Banken und kann so einen wichtigen Beitrag zur Optimierung der Zusammenarbeit mit der Bank leisten. KMUinfo: Offene Kommunikation schafft Vertrauen, vor allem, wenn man die gleiche Sprache spricht. Wie stark gewichten Sie Managementqualität und ein rund laufendes Finanzcontrolling bei KMUs im Rahmen des UBS-Ratings bei der Festsetzung der Kreditkonditionen? Dr. Eugen Haltiner: Wie ich oben bereits erwähnte, ist die Managementqualität absolut zentral und beeinflusst das Firmenrating. Mit den Finanzinformationen und den Informationen zur Branche und zu den Märkten (SWOT-Analysen) können wir uns ein Bild der Unternehmung machen, was schliesslich zu einem Rating führt. Das Rating ist neben den Refinanzierungs- und Betriebskosten sowie der Verzinsung des wirtschaftlichen Eigenkapitals ein Faktor, der den risikogerechten Preis bestimmt. Grundsätzlich gilt: je höher das Risiko, desto höher ist die Risikoprämie. Wir sind überzeugt, dass dieses moderne System mit individueller Preisfestlegung dem alten Schema mit Bonität gut/schlecht überlegen ist. KMUinfo: Sicher interessiert den KMU- Unternehmer an dieser Stelle, wie viel Kreditzins-Prozente (!) er da herausholen kann, wenn er in eine optimale Bankbeziehung investiert in Form von

3 Finanzcontrolling intern oder auch mit externem Finanzierungscoach verstärkt. Dr. Eugen Haltiner: Das ermittelte Kreditrating, das mindestens jährlich einer Überprüfung unterzogen wird, hat einen zentralen Einfluss auf den Kreditzins. Dabei beeinflussen aber auch andere Faktoren wie Betragshöhe und Laufzeit, aktuelle Refinanzierungskosten sowie allfällige Kreditsicherheiten den Preis. Ich bin überzeugt, dass mit der Unterstützung eines Finanzierungscoach bestimmende finanzielle Faktoren des Ratings zielgerichteter verbessert werden können. KMUinfo: Oder sehen Sie vor allem Nutzen und Konditionen-Spielraum bei Sondersituationen? Wenn ja, welche? Dr. Eugen Haltiner: Sondersituationen müssen immer fallweise beurteilt werden. Wir verfügen über Spezialisten, die auf entsprechende Sondersituation eintreten können. Ich denke hier z.b. an ausgewählte Venture-Capital-Finanzierungen, Eigentümerwechsel/Nachfolgeregelungen oder Turn-around-Situationen (Recovery). KMUinfo: Werden KMUs und Grossfirmen eigentlich nach den gleichen Kriterien beurteilt? Dr. Eugen Haltiner: Ob kleine, mittlere oder grosse Unternehmung, ist im Grundsatz gleich. Es sind vergleichbare Faktoren, welche das Rating bestimmen. Bei Grossunternehmen sind die Prüfungen allerdings umfassender. So lassen sich solide Kleinfirmen in den besseren und schwache Grossfirmen in den schlechteren Ratingklassen finden natürlich gilt dies auch umgekehrt. Alltax AG Treuhandgesellschaft Baslerstrasse 354, 4123 Allschwil T , F Steinengraben 79, 4051 Basel T , F KMUinfo: Noch ein paar ganz grundlegende Fragen: Wie definieren Sie die notwendige Eigenkapitalfinanzierung bei KMUs? Und wie ist die tägliche Realität? Dr. Eugen Haltiner: Das von der Bank zur Verfügung gestellte Fremdkapital darf nicht Risikokapitalcharakter erhalten. Risikokapital muss durch den Unternehmer in Form von Eigenmitteln bereitgestellt werden. Die Höhe der Eigenmittel ist abhängig vom Risikoprofil in der jeweiligen Branche. Das oben erwähnte Finanzierungspotential zeigt den Spielraum für eine Fremdverschuldung auf. Darüber hinausgehende Finanzierungen müssen mit einem entsprechenden Risikozuschlag verzinst werden. KMUinfo: Welche Kreditzinsentwicklung erwarten Sie auf zwei, drei Jahre hinaus? Dr. Eugen Haltiner: Gegenwärtig reflektieren die historisch gesehen tiefen Zinsen die schwache konjunkturelle Lage und die geringen Inflationsrisiken. Wir rechnen mittelfristig sowohl mit einer Erholung der Konjunktur als auch mit steigenden Inflationserwartungen. Somit dürfte das Zinsniveau in den nächsten 2 3 Jahren leicht ansteigen. KMUinfo: Was wünschen Sie einer KMU im Hinblick auf ihre Bankbeziehung und wie werden Sie die KMUs in die (zurzeit etwas ungewisse) Zukunft begleiten? Dr. Eugen Haltiner: Ich wünsche der KMU, dass es gelingt, die Banken als echten Partner wahrzunehmen, und dass sie ihre Bankbeziehungen festigt und vertieft. Wir setzen alles daran, unser Bekenntnis zu den KMUs am Markt umzusetzen und die Stellung von UBS als «KMU-Bank» in der Schweiz zu festigen. Unser Ziel bleibt es, ein verlässlicher Partner zu sein und Kontinuität in der Betreuung sicherzustellen. Gemeinsam mit den KMUs wollen wir die Zukunft gestalten. Bedürfnisgerechte Produkte und Dienstleistungen zu angemessenen Konditionen anzubieten, ist dabei selbstverständlich. KMUinfo: Herr Dr. Haltiner, wir danken Ihnen bestens für Ihre Antworten, die dem Leser bestimmt einige wichtige Anhaltspunkte geben. Interview: Rudolf Brauchli Conto GmbH stösst zur Alltax-Gruppe Seit Anfang Jahr ist neu auch die Conto GmbH zur Alltax-Gruppe gestossen. Die Conto GmbH, eine kleinere Treuhandfirma in Basel, ist vor allem in den Bereichen Buchführung und Steuerdeklarationen für KMUs tätig. Der Geschäftsführer, Robert Richner, ist eidg. dipl. Steuerexperte und im Nebenamt Mitglied des Steuergerichts Basel-Landschaft. Durch diese personelle Verstärkung können wir unseren Kunden zusätzliches Steuerberatungspotenzial zur Verfügung stellen. Umgekehrt profitieren die Kunden der Conto GmbH vom umfassenden Dienstleistungsangebot der Alltax-Gruppe. Die Conto GmbH wird weiterhin unter eigenem Namen auftreten und ihre bisherigen Kunden in gewohnter Art und Weise mit dem gleichen Personal weiter betreuen. Conto GmbH, Salinenstrasse 9, 4052 Basel, T , F Besuchen Sie die Alltax-Gruppe im Internet Keine Angst, KMUinfo wird es weiter auf Papier geben. Aber wer will, kann neben der aktuellen auch frühere Ausgaben auf der Website digital abrufen. Auch das ganze Alltax-Angebot wird ausführlich dargestellt. Surfen Sie doch mal rein und sagen Sie uns Ihre Meinung. Danke.

4 Finanzierungscoaching: Das kluge Vorgehen im Spannungsfeld zwischen KMU und Banken Problemstellung Die Banken sind nach wie vor die wichtigsten Partner der KMU bei der Fremdkapitalbeschaffung. KMUs und Banken haben jedoch unterschiedliche Risikoeinschätzungen. Dies hat sich in den letzten drei bis vier Jahren mit der Ausrichtung der neuen Kreditpolitik der Banken noch akzentuiert. Die Anforderungen an die unternehmerischen Fähigkeiten der Inhaber bzw. Geschäftsführer der KMU sind weiter gestiegen. In diesem Zusammenhang steht deshalb insbesondere die Fragestellung, wie Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen KMU und Banken verbessert werden können. Finanzierungscoaching Finanzierungscoaching ist Management-Begleitung und Beratung von KMUs. Gemeint sind bei der Verwendung der Begriffe Finanzierungscoach, Coach, Berater und Treuhänder immer Personen mit ausgewiesenen Fähigkeiten und Erfahrungen in Finanzfragen. Ziel des Finanzierungscoachings ist es, KMUs darin zu unterstützen, sich bei Banken optimal zu präsentieren. Tipp Verlangen Sie unsere Checkliste für die «Auswahl von Finanzierungscoaches». Senden Sie Ihr Mail an: fizienz und die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Der Coach kann mit auf die Grösse und die Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmten finanziellen Führungsmitteln die Geschäftsleiter für diese Arbeiten motivieren oder entlastend mitwirken. Das Beiziehen eines Coach schafft Goodwill in der Beziehung KMU Bank, indem sich eine aussen stehende Fachperson mit den Anliegen beider Parteien auseinander setzt. Nutzen für Banken Der Einsatz eines Beraters gewährleistet die Qualitätssicherung und den erforderlichen Know-how-Transfer bei der Erarbeitung von Planungs- und Controllinginstrumenten. Die Erhöhung der Transparenz vereinfacht die Bonitätsbeurteilung und minimiert die Kreditausfallrisiken. Die Bank kann sich bei erfolgreich geführten KMUs auf ihre Finanzierungsrolle beschränken und muss sich in unternehmerischen Fragen und Entscheidungen nicht exponieren. Ein Finanzierungscoach ist aufgrund seiner Fachkompetenz in der Lage, eine mögliche Betriebsblindheit und vorgefasste Meinungen mit neuen Anregungen, Erfahrungswerten und Strategien zu überwinden. Ein Berater im Betrieb kann mehr bewirken als ein Bankbetreuer. Der Finanzierungscoach kennt die Denkweise der Kundenbetreuer der Banken und kann damit Vorurteile der KMU, z.b. restriktive Kreditvergabe, abbauen. Der Coach wird das Finanzierungsinstitut, welches solche Anstrengungen der KMU mittels günstiger Konditionen honoriert, weiterempfehlen. Grenzen des Finanzierungscoachings Ein aktives und von Fachspezialisten angewandtes Finanzierungscoaching bringt den KMUs und den Banken viele Vorteile. Es wäre jedoch vermessen, alle Aufgaben einem Coach zuzuweisen, wie die folgenden Aspekte aufzeigen: Der Berater arbeitet im Auftragsverhältnis. Letztlich ist es aber der KMU- Unternehmer, der die Motivation und die Mitwirkung aufbringen muss. Das- Nutzen für KMU Der Coach handelt im Auftrag der KMU. Er ist die Vertrauensperson der Unternehmer und vertritt ihre Interessen. Er schätzt die Möglichkeiten für eine Kreditfinanzierung unabhängig und realistisch ein. Der Berater erkennt Mängel bei den Controlling- und Planungsinstrumenten und kann diese eliminieren. Der Finanzierungscoach kann der Unternehmensleitung, die vielfach bereits mit dem operativen Tagesgeschäft voll ausgelastet ist, wichtige Unterstützung in strategischen Fragestellungen bieten und damit die Efselbe gilt auch für neue Visionen und Strategien, für die der Unternehmer als Branchenfachmann primär Verantwortung trägt. Die Erfahrung zeigt, dass KMUs vielfach die Anforderungen und den Nutzen des Controllings unterschätzen. Entsprechend klein ist die Bereitschaft, Finanzen für Coaching und Beratung auszugeben. Auch Finanzierungscoaches können Situationen und Entwicklungen falsch einschätzen. Ein konstruktiver Dialog zwischen KMU, Bank und Berater ist darum stets wach zu halten. Fazit Die Erfolgschancen des Finanzierungscoaching sind zweifellos gut. Bei den KMUs kommen Finanzbelange und auch strategische Planungen oft zu kurz. Komplexer werdende Zusammenhänge in unserem schnelllebigen Wirtschaftsumfeld erhöhen dieses Bedürfnis zusätzlich. Der geeignete Berater ist dabei individuell auf die spezifischen Bedürfnisse der KMU bzw. der Bank hin auszuwählen. Die möglichen Aufgaben sind vielfältig und im Einzelfall sehr verschieden. In meiner Diplomarbeit habe ich mich auf die wichtigsten Aspekte konzentriert und die Erkenntnisse daraus in einer Checkliste zusammengefasst. Sie soll den verantwortlichen Personen bei der Beraterauswahl als Gedankenstütze und Entscheidungshilfe dienen. Christian Meier* *Gastautor Christian Meier arbeitet im Kreditmanagement für Spezialfinanzierungen bei der Zürcher Kantonalbank. Treuhandgesellschaft Bont & Co. Talackerstrasse Reinach Telefon Fax

5 Bilanzanalyse: Wie können Liquidität und Finanzierung beurteilt werden? Definition Die Bilanz zeigt die Vermögens-, Liquiditäts- und Kapitalverhältnisse eines Unternehmens auf einen bestimmten Stichtag. Die Erfolgsrechnung gibt für eine Periode die Erträge und Aufwendungen wieder mit dem Gewinn oder Verlust als Saldo und stellt damit die Ertragslage eines Unternehmens für eine bestimmte Periode dar. Unter Bilanzanalyse versteht man die Untersuchung der finanziellen Lage und der Entwicklung in einem Unternehmen. Dabei sollen sowohl der Zustand als auch die Entwicklungstendenzen herauskristallisiert werden. Nebst den Vergangenheitszahlen können selbstverständlich auch die Planzahlen analysiert werden, was wir sehr empfehlen, da diese dadurch auf ihre Plausibilität beurteilt werden können. Kritische Bereiche Die finanzielle Stabilität des Unternehmens widerspiegelt sich in der Höhe des Eigenkapitals. In zeitlicher Hinsicht hat kurzfristig die Liquiditätssicherung vorrangige Bedeutung; längerfristig müssen aber auch der Gewinn und die Rendite stimmen, damit das Unternehmen überleben kann. Mit den nachfolgend aufgeführten Kennzahlen können diese drei finanziellen Schlüsselbereiche analysiert und beurteilt werden. Dabei ist zu beachten, dass eine aussagefähige Bilanzanalyse nur anhand einer gut gegliederten und bereinigten Bilanz erfolgen kann. Liquidität Mit der Liquiditätsanalyse soll die Zahlungsbereitschaft und deren Angemessenheit beurteilt werden. Zu unterscheiden ist die statische von der dynamischen Liquiditätsanalyse. Drei Stufen Die drei Stufen der statischen Analyse: 1. Cash Ratio Flüssige Mittel im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital. 2. Quick Ratio Flüssige Mittel und Forderungen im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital. 3. Current Ratio Umlaufvermögen im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital. Die Quick Ratio sollte rund 100% betragen; d.h., die flüssigen Mittel sowie die Forderungen sollten so hoch sein, dass sämtliche kurzfristigen Verbindlichkeiten gedeckt sind. Liquiditätsanalyse Diese drei vorher genannten Kennzahlen beziehen sich auf einen Stichtag. Für die Liquiditätsanalyse ist aber auch die Entwicklung der Liquidität von wesentlicher Bedeutung: Mittelflussrechnung und Liquiditätsplan Die Mittelflussrechnung zeigt die Gründe für die Liquiditätsveränderung. Anhand von Planerfolgsrechnungen, Investitions- und Finanzierungsplänen können der Liquiditätsplan und damit die Auswirkungen der geplanten Unternehmensentwicklung auf die Liquidität dargestellt und beurteilt werden. Finanzierung Die Kapitalstruktur und deren Angemessenheit für das betreffende Unternehmen wird mit der Analyse der Finanzierung beurteilt. Hier können folgende Kennzahlen ermittelt werden: Eigenfinanzierungsgrad Effektivverschuldung (Die Effektivverschuldung entspricht den Schulden nach Abzug der flüssigen Mittel und der kurzfristigen Forderungen.) Verschuldungsfaktor (Effektivverschuldung dividiert durch Cashflow.) Der Verschuldungsfaktor ist eine gute Kennzahl, um das relative Ausmass der Verschuldung festzustellen. Massgeschneidertes Kennzahlen-Set Nebst den hier erwähnten Kennzahlen können selbstverständlich weitere Bereiche analysiert werden, wie z.b. die Debitorenzahlungsfristen, der Lagerumschlag etc. Bilanz- und Erfolgskennzahlen sowie Mittelflussrechnungen liefern vor allem in kombinierter Anwendung wertvolle Informationen zum finanzwirtschaftlichen Geschehen in einem Unternehmen. Beim Erstellen eines Kennzahlen-Sets sollte man sich vom Grundsatz leiten lassen, dass weniger oft mehr ist. Wir empfehlen daher, nur eine begrenzte Anzahl von Kennzahlen zu ermitteln, diese aber für mehrere aufeinander folgende Perioden zu berechnen und zu interpretieren. Kurt Rau Tipp Wir sagen Ihnen gerne, welche Bilanzkennzahlen speziell für Ihren Betrieb wichtig sind und wie Sie diese interpretieren sollen. Verlangen Sie Ihre Kennzahlen nach Mass. Wir beraten Sie eingehend und geben Ihnen Tipps. Rufen Sie uns an. Ertragslage/Rendite Ausgehend von der Erfolgsrechnung, wird hiermit die Geschäftstätigkeit einer Periode beurteilt. Als Beispiele seien folgende Kennzahlen aufgeführt: Analyse der Umsatzveränderung (Preis- und Mengenentwicklung) Umsatz und Kosten pro Mitarbeiter Bruttogewinnmarge Umsatzrendite Eigen- und Gesamtkapitalrendite Alltax AG Region Zürich Treuhandgesellschaft Dorfstrasse 38, 8706 Meilen T , F Baarerstrasse 8, 6300 Zug T , F Gartenstrasse 7, 8807 Freienbach T , F Neu im Internet:

6 Finanz- und Liquiditätsplanung: Anleitung Finanz- und Liquiditätsplan Dieses Kapitel des Businessplans bereitet meistens die grösste Mühe. Oft fehlt die Zeit für die Erstellung detaillierter Pläne; manchmal liegt es an den fehlenden betriebswirtschaftlichen Kenntnissen oder ganz einfach am Willen, sich in Rechnereien zu stürzen. Ohne detaillierte Angaben zur finanziellen Vergangenheit und Zukunft kann Ihr Projekt unmöglich beurteilt werden. Für Projekte ohne saubere Finanzplanung werden sich aber kaum seriöse Kapitalgeber finden. Falls Sie noch nie eine Finanzplanung erstellt haben, lohnt sich die Zusammenarbeit mit Ihrem Treuhänder. Der Finanzteil drückt die im Businessplan gemachten Aussagen in Zahlen aus. Beide Teile müssen deshalb aufeinander abgestimmt sein. Im Finanzteil sollten die folgenden Schlüsselelemente enthalten sein: Zahlen der Vergangenheit Zeigen Sie die Entwicklung der effektiven Werte der Bilanzen und Erfolgsrechnungen der letzten zwei bis drei Jahre. Ergänzen Sie die Zahlen mit Prozentzahlen und erläutern Sie die wichtigsten Veränderungen. Legen Sie den Erläuterungsbericht Ihrer Revisionsstelle bei. Geben Sie wichtige Kennzahlen aus der Vergangenheit an wie Cashflow, Eigen- und Gesamtkapitalrentabilität, Liquidität, Finanzierungsverhältnisse, Lager- und Debitorenumschlagshäufigkeit oder den Umsatz und den Reingewinn pro Mitarbeiter. Planerfolgsrechnung Raster 1 Erfolgsrechnung Ertrag Warenverkauf Ertrag Dienstleistungen Total Umsatz Warenaufwand Aufwand Dienstleistungen Total Waren- und DL-Aufwand Bruttogewinn Personalaufwand Raumaufwand Unterhalt und Reparaturen Versicherungsaufwand Büro- und Verwaltungsaufwand Werbeaufwand Total Betriebsaufwand Betriebserfolg (vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern) Finanzertrag Finanzaufwand Abschreibungen Steuern Betriebserfolg Jahr 1 Jahr 2 Jahr Plankapitalflussrechnung Raster 2 Jahr 1 Jahr 2 Jahr Aktuelle Prognosen der finanziellen Entwicklung Erstellen Sie: Planerfolgsrechnungen (s. Raster 1), Plankapitalflussrechnungen (s. Raster 2), Planbilanzen der nächsten 3 5 Jahre (s. Raster 3). Die Zahlen sollten für das erste Jahr quartalsweise (in grösseren Verhältnissen monatlich) und anschliessend jährlich dargestellt werden. Geben Sie an, auf welchen Annahmen und Buchhaltungspraktiken (Abschreibungssätze, Zahlungsziele) Ihre Zahlen basieren und welchen Einfluss Investitionen, Forschung und Entwicklung und die Fixkosten auf den Cashflow haben. Zeigen Sie eventuell Varianten auf (Best-Case-/Worst-Case-Szenario). Finanzierungskonzept Ermitteln Sie aus der Kapitalflussrechnung den Finanzbedarf der nächsten drei bis fünf Jahre. Zur Absicherung des Risikos ist eine genügende Finanzre- Hersberger Revisionsgesellschaft AG Jurastrasse Seltisberg Telefon Fax serve einzuplanen. Zeigen Sie auf, wie Sie diesen Mittelbedarf abdecken möchten. Geben Sie Angaben über Ihre eigenen Finanzie- Mittelherkunft Jahresergebnis Abschreibungen Veränderung Rückstellungen Cashflow Desinvestitionen Abnahme Debitoren Abnahme Warenvorräte Zunahme kurzfristiges Fremdkapital Aufnahme von langfr. Fremdkapital Beschaffung Eigenmittel Total Mittelherkunft Mittelverwendung Investitionen Zunahme Debitoren Zunahme Warenvorräte Abnahme kurzfristiges Fremdkapital Rückzahlung von langfr. Fremdkapital Gewährung langfr. Darlehen an Dritte Gewinnausschüttungen Total Mittelverwendung Überschuss/Fehlbetrag Überschuss/Fehlbetrag kumulativ rungsmöglichkeiten (Eigenkapital, Darlehen nahe stehender Personen etc.) und welche Sicherheiten Sie bieten können (z.b. Schuldbriefe, Garantien etc.). Machen Sie Angaben, wie die benötigten Fremdmittel zurückgeführt werden (Tragbarkeitsrechnung). Geben Sie auch an, welche Alternativen zu Ihrem Finanzierungskonzept bestehen (was geschieht, wenn ). Erstellen Sie schliesslich einen Liquiditätsplan für die ersten 12 Monate (siehe Raster 4). Stephan Bannwart

7 Planbilanz Raster 3 Liquiditätsplan Raster 4 Bilanz Flüssige Mittel Debitoren Warenvorräte Total Umlaufvermögen Mobiliar und Einrichtungen Büromaschinen und EDV Fahrzeuge Liegenschaften Total Anlagevermögen Total Aktiven Kreditoren Kurzfristige Bankdarlehen Langfristige Darlehen Hypotheken Total Fremdkapital Aktienkapital Reserven Gewinn-/Verlustvortrag Jahreserfolg Total Eigenkapital Total Passiven Jahr 1 Jahr 2 Jahr Quartal 1 Quartal 2 Quartal Debitorenzahlungen Finanzerträge./. Erlösminderungen (MWST u.a.)./. Kreditorenzahlungen Waren Total Mittelzufluss (operativ) Personalaufwand Raumaufwand Unterhalt und Reparaturen Versicherungsaufwand Büro- und Verwaltungsaufwand Werbeaufwand Finanzaufwand Steuern Total Mittelabfluss (operativ) Investitionen/Verkauf Anlagegüter Gewährung/Rückführung lfr. Fremdmit. Veränderung Eigenmittel (Kapital/Darl.) Gewinnausschüttungen Saldo aus Investitionen/ Finanzoperationen Überschuss/Fehlbetrag Liquidität Anfang Quartal (Monat) Liquidität Ende Quartal (Monat) Banklimite Kontokorrente Kreditreserve Tipps aus der Praxis Keine Zahlenfriedhöfe! Ergänzen Sie Ihre Zahlen mit attraktiven Grafiken. Klären Sie die steuerlichen Konsequenzen vorher ab. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung.

8 Businessplan: Was gehört da denn hinein? Sinn und Zweck Der Businessplan gibt Auskunft über die bisherige und die geplante Entwicklung eines Unternehmens. Er ist ein Führungsmittel und gibt Aufschluss über die strategische und operative Marschrichtung eines Unternehmens. Je nach Lebensphase einer Firma kann der Businessplan zur Gründung, Geschäftserweiterung, Kapitalbeschaffung etc. dienen. Der Businessplan dient aber auch als Rückblick auf die Vergangenheit und zur Zielüberprüfung. Wer soll einen Businessplan erarbeiten? Trotzdem sich in der KMU das Management stark mit dem Tagesgeschäft befasst und kaum Zeit für «administrative Arbeiten» findet, ist die Erstellung des Businessplans Chefsache. Es ist von enormer Wichtigkeit, dass sich die Visionen und Ideen der Eigentümer bzw. der Geschäftsleitung im Plan widerspiegeln. Die Identifikation mit dem Unternehmen oder dem geplanten Projekt durch das Management muss man förmlich spüren können. Dies ist von entscheidender Bedeutung für einen potenziellen Geldgeber. Zur Erarbeitung von Teilbereichen des Businessplans können auch externe Spezialisten und Berater eingesetzt werden. Der Businessplan dient folgenden Zwecken Das Management ist gezwungen, seine Ideen und Vorstellungen klar zu formulieren und präzise darzulegen. Daraus abgeleitet werden die Tätigkeiten des Managements und die Geschäftsziele. Der Businessplan dient dem Kapitalgeber als Entscheidungsgrundlage. Besondere Merkpunkte bei der Erarbeitung des Businessplans Der Businessplan muss den Investor überzeugen, weshalb er gerade in diese Firma oder in dieses Projekt investieren soll. Die Erfolgsträchtigkeit (Kundennutzen, Wettbewerbsvorteil) muss ersichtlich sein. Es ist eine vollständige Risikoanalyse vorzunehmen, welche darüber Aufschluss gibt, dass das Projekt durchdacht ist und die Abhängigkeiten von Kunden, Lieferanten, Geldgebern etc. bekannt sind. Der Zeithorizont eines Businessplanes umfasst die nächsten 3 5 Jahre. Mögliche Gliederung eines Businessplans 0. Zusammenfassung Geschäftsidee, Vorhaben, Umsatz- und Gewinnerwartungen, Finanzbedarf, Risiken. 1. Unternehmung Gründungsdatum, Gründer, Entwicklung, Erfolge, Stärken und Schwächen, Rechtsform, Beteiligungsstruktur, Organisation, Anzahl Mitarbeitende, Schlüsselkennzahlen. 2. Produkte, Dienstleistung Marktleistung (Vorteile gegenüber den Konkurrenzprodukten), Lebenszyklus, Produkteschutz, Abhängigkeiten. 3. Märkte Marktanalyse, eigene Marktstellung, Marktbeurteilung. 4. Konkurrenz Wichtigste Konkurrenten, potenzielle Konkurrenten, Konkurrenzprodukte, erkennbare Strategien und mögliche Konkurrenzreaktionen. 5. Marketing Beschreibung, wie das Produkt abgesetzt werden soll. 6. Herstellung und Betrieb Produktionsanlagen und Infrastruktur, Kapazitäten, Beschaffungsmärkte und Lager, wichtigste Lieferanten. 7. Organisation und Management Organigramm, Vorstellung Management-Team, Verantwortlichkeiten, Vakanzen, Weiterbildungsmassnahmen, Verwaltungsrat, externe Berater. 8. Risikoanalyse Interne Risiken (Management, Personal, Produktion, Vertrieb, Administration und Finanzen); externe Risiken (Umwelt, Gesetze, Gesellschaft); Absicherung der Risiken. 9. Finanzen Vergangenheit, Zukunft, Finanzierungskonzept, Steuern. 10. Beteiligung Eckdaten für die Beteiligung (Betrag, Art, Konditionen, Sicherheiten etc.); Liste der bereits vorhandenen Investoren. 11. Beilagen Offen und ehrlich Ein guter Businessplan soll die Stärken des Vorhabens klar hervorheben, zugleich aber auch auf alle Schwächen und Risiken hinweisen. Es lohnt sich nicht, die Schwachpunkte zu ver- schweigen. Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und gegenüber den möglichen Partnern zahlt sich sicherlich aus. Thomas Starck Dank diesen Tipps wird Ihr Businessplan ein Erfolg 1. Weniger ist mehr! Halten Sie Ihren Businessplan kurz und übersichtlich (10 bis max. 25 Seiten). 2. Die Absicht des Unternehmers bzw. die Geschäftsidee muss klar zum Empfänger des Plans herübergebracht werden. 3. Achten Sie auf eine klare Darstellung und eine gut lesbare, empfängerorientierte Formulierung des Businessplans. 4. Halten Sie sich ans Inhaltsverzeichnis, lassen Sie kein Gebiet weg und verstricken Sie sich nicht in Widersprüchen. Impressum KMUinfo erscheint zweimal pro Jahr. Nachdruck unter Quellenangabe erlaubt. Konzept: E. + D. Tschopp, Basel Fotos: Pino Covino Cartoon: Rolf Meier (Roloff) Filme: Oberli, Basel Druck: Express Druck, Basel Leimen Treuhand Starck, Wettstein & Partner AG Leimenstrasse Basel Telefon Fax

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