Mikrokredite: Potenziale und Chancen für die Jugendlichen in den Slums von Nairobi

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Mikrokredite: Potenziale und Chancen für die Jugendlichen in den Slums von Nairobi"

Transkript

1 Fachbereich VI Geographie/Geowissenschaften Erstkorrektor: Prof. Dr. Heiner Monheim Raumentwicklung und Landesplanung Zweitkorrektor: Prof. Dr. Reinhard Hoffmann Geographie und ihre Didaktik Wissenschaftliche Prüfungsarbeit zur Prüfung für das erste Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien Mikrokredite: Potenziale und Chancen für die Jugendlichen in den Slums von Nairobi vorgelegt von: Andreas Eberth Am Weidengraben Trier Matrikelnummer:

2 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" 79:;9:< Im Laufe meines fünfjährigen Geographie-Studiums an der Universität Trier haben sich die Themenbereiche Stadt- und Wirtschaftsgeographie sowie Entwicklungspolitik/geographische Entwicklungsländerforschung als Studienschwerpunkte entwickelt. Vor diesem Hintergrund, insbesondere aber durch einen dreimonatigen Aufenthalt in Kenia, Tansania und Uganda, ist die Wahl des Themas dieser Arbeit entstanden. Dass ich ein derartiges Interesse für entwicklungspolitische Themen und insbesondere für Afrika entwickelte, verdanke ich Herrn Dr. Johannes Michael Nebe, mit dem ich sechs spannende Wochen in Afrika verbringen durfte. Nach einer vierwöchigen geographischen Großexkursion durch Kenia und Tansania konnte ich an einer von ihm geleiteten zweiwöchigen Projektstudie in den Slums von Nairobi teilnehmen. Mein ganz besonderer Dank geht an Dr. Johannes Michael Nebe, dass er es mir ermöglicht hat, diese in vielfacher Hinsicht prägende Zeit zu erleben. Ein weiterer sehr herzlicher Dank geht an Herrn Prof. Dr. Heiner Monheim für die intensive Betreuung dieser Arbeit, die stets gute Unterstützung und für die zahlreichen wichtigen Anregungen, Hinweise und Ratschläge. Ebenso danke ich Herrn Prof. Dr. Reinhard Hoffmann, der die Zweitbetreuung dieser Arbeit übernommen hat und mit dem ich ebenfalls vier Wochen in Afrika verbringen durfte. Weiterhin danke ich Herrn StD. Armin Huber, Leiter der Modell-AG Rheinland-Pfalz, für die finanzielle Unterstützung und die Möglichkeit, im Rahmen einer Mitarbeit in jener Arbeitsgruppe an vielen interessanten Veranstaltungen teilnehmen zu dürfen. Meinem Kommilitonen und Freund Marcel Petri, der parallel eine fachdidaktische Arbeit über den Themenbereich Mikrokredite verfasst hat, danke ich für die gute Zusammenarbeit und die fruchtbaren Diskussionen! Ein ganz besonderer Dank geht an meine Eltern und Geschwister für das Korrekturlesen dieser Arbeit und die Unterstützung, die mir stets im Laufe meines Studiums zuteil wurde! Dem Leser wünsche ich eine interessante Lektüre dieser Arbeit. Trier, im September 2010 Andreas Eberth I

3 .!/01/023! !9:2 ;73 <=97<27 >?0 327 B:;.B C17 79!01D!!"#$%&'()*+),-#",' Vorwort I Inhaltsverzeichnis...II Abkürzungsverzeichnis.IV Abbildungsverzeichnis..VI Tabellenverzeichnis VIII Kartenverzeichnis...VIII 1. Einleitung Hintergrund Zum Aufbau der Arbeit Experteninterviews Sekundärliteratur Geberinteressen und Nehmerbedürfnisse eine Diskrepanz? Entwicklungszusammenarbeit in der Kritik Bedürfnisse der Empfängerländer Wirtschaftsstruktur und informeller Sektor Rolle und Bedeutung von Kleinbetrieben im informellen Sektor Beispiele aus den Slums von Nairobi für income-generating-activities Mikrofinanzierung Eckpunkte eines Erfolgskonzepts Finanzsysteme in Afrika Überblick der historischen Entwicklung der Idee der Mikrofinanzierung Angebote im Bereich Mikrofinanzierung Mikrokredite Mikroversicherungen Spareinlagen Systeme zum leistungsfähigen Zahlungsverkehr und zur Kapitaltransaktion Zwischenfazit Trägerorganisationen Mikrofinanz-Institutionen (MFIs) Mikrofinanz-Investmentfonds (MFIFs) 52 II

4 .!/01/023! !9:2 ;73 <=97<27 >?0 327 B:;.B C17 79!01D! Internetportale Zwischenfazit Mikrofinanz-Kunden Zukunft der Mikrofinanz Zur Wirkung von Mikrokrediten und Mikrofinanzierung Erfolgreiche Beispiele für eine Förderung durch Mikrokredite im ländlichen Raum in urbanen Agglomerationen Zur Wirkung von Mikrokrediten in Kenia Mikrofinanzierung in Kenia In den Slums von Nairobi tätige MFIs K-Rep-Bank Equity-Bank Jamii Bora Mikrofinanzierung und Bildung Der informelle Sektor in Kenia unter Berücksichtigung der Rolle Jugendlicher und der Bildungssituation Berufsbezogene Bildung und Mikrokredite ein Modell für die Zukunft der Jugendlichen in den Slums von Nairobi? Zur Bedeutung beruflicher Bildung Mikrokredite und Bildung Sozio-ökonomische Folgen einer Förderung junger Generationen durch Mikrofinanzierung Der Einfluss von Mikrokrediten auf die Erreichung der Millennium Development Goals Schluss 103 Literaturverzeichnis 108 Internetquellen 117 Anhang Experteninterviews.119 III

5 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" AMFI ATM BMZ CBO CGAP DED DSW ebd. EH/EZ FAZ GFEP GTZ HIV/AIDS Hrsg. ILO IRPUD KCB KCPE KfW KPOSB K-Rep LKW MDG MFI MFIF MIX-Market NESC NGO Assoziation of Microfinance Institutions in Kenya Automated Teller Machine Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Community-Based-Organization Consultative Group to assist the Poor Deutscher Entwicklungsdienst ggmbh Deutsche Stiftung Weltbevölkerung ebenda Entwicklungshilfe bzw. Entwicklungszusammenarbeit Frankfurter Allgemeine Zeitung Global Financial Education Programme Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH Human Immunodeficiency Virus/ Acquired Immune Deficiency Syndrome Herausgeber International Labour Organization Institut für Raumplanung an der Fakultät für Raumplanung der Technischen Universität Dortmund Kenya Commercial Bank Kenya Certificate for Primary Education Kreditanstalt für Wiederaufbau Kenya Post Office Savings Bank Kenya Rural Entrepreneurs Programme Lastkraftwagen Millennium Development Goal Mikrofinanz-Institution Mikrofinanz-Investment-Fonds Mikrofinance Information Exchange National Economic and Social Council of Kenya Non-Governmental Organization IV

6 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" SMS USAID UNEP UN-Habitat UNICEF USD vgl. Short Message Service United States Agency for International Development United Nations Environment Programme United Nations Human Settlements Programme United Nations International Children s Emergency Fund US-Dollar vergleiche V

7 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" Seite Titelbild Alltag in Kibera, dem größten Slum Nairobis Abb. 1 Entwicklung der Stadt- und Landbevölkerung Afrikas Abb. 2 Gründe für die Entstehung von Slums und Folgen für die Stadtentwicklung 2 Abb. 3 Rasantes Wachstum: Entwicklung des Slums Kibera in Nairobi Abb. 4 Die verschiedenen Branchen der informellen Ökonomie 20 Abb. 5 Deutsche Studenten in Jacobs Art Shop im Slum Mathare 25 Abb. 6 Robuste Sandalen aus alten Autoreifen. Hergestellt vom Wikyo Akala Project im Slum Kariobangi 25 Abb. 7 Die Tischlerei von Rafael und John im Slums Mathare 27 Abb. 8 Mwalo, einer der Mitglieder der Gruppe Extreme Impact 28 Abb. 9 Lydia verkauft Sukuma Wiki, typisches kenianisches Gemüse 29 Abb. 10 Problembereiche afrikanischer Finanzsysteme 31 Abb. 11 Friedrich Wilhelm Raiffaisen/Hermann Schulze-Delitzsch 32 Abb. 12 Die diversifizierte Angebotspalette der Mikrofinanzierung 36 Abb. 13 Basisdaten Mikrofinanzierung 37 Abb. 14 Indikatoren kundengerechter Mikroversicherungen 41 Abb. 15 m-pesa-logo 43 Abb. 16 Hütte eines m-pesa-agents in Silanga 44 Abb. 17 Strukturen und Akteure im Mikrofinanzwesen 46 Abb. 18 Kreditvolumen der MFIs weltweit in USD Abb. 19 Verschiedene Arten von Mikrofinanzinvestment-Vehikeln 52 Abb. 20 Mikrofinanzierung Kernkompetenz der KfW 53 Abb. 21 Anlagevolumen von privaten und institutionellen Anlegern in Mikrofinanz-Investments in Milliarden-USD (Prognose) 55 Abb. 22 Zur Funktionsweise von KIVA 56 Abb. 23 Logo der dänischen Organisation MyC4 57 Abb. 24 Werbeanzeige von Microplace 57 Abb. 25 Potenzielle Mikrofinanzkunden in Entwicklungsländern 60 VI

8 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" Abb. 26 Mikrokreditnehmer nach Ländern 61 Abb. 27 Die K-Rep-Bank kündigt die Eröffnung einer neuen Filiale an 68 Abb. 28 Vereinfachte Struktur des kenianischen Finanzwesens 71 Abb. 29 Zugang der kenianischen Bevölkerung zum Finanzwesen Abb. 30 Anstieg der Mikrofinanz-Kunden in Kenia 2006 bis Abb. 31 Verwendung der Darlehen kenianischer Kreditnehmer 73 Abb. 32 Hauptsitz und Logo der K-Rep-Bank 75 Abb. 33 Logo der Equity-Bank 76 Abb. 33a Logo der Organisation Jamii-Bora 77 Abb. 35 Das erste Mal in ihrem Leben sehen diese Kinder das Stadtzentrum Nairobis 79 Abb. 36 Organisation 204 untersuchter informeller Schulen in den Slums von Nairobi 80 Abb. 37 Einfluss der sozialen Umfeldes auf Jugendliche in den Slums von Nairobi 81 Abb. 38 Dichtes Gedränge vor dem Eingang einer informellen Schule 82 Abb. 39 Zahl der Primarschulen in Kenia Abb. 40 Grundlagen des Capacity Developments im Bildungsbereich 84 Abb. 41 Schlüsselkompetenzen für berufliche Tätigkeiten im Bereich Informeller Ökonomie 86 Abb. 42 Anteil der 15- bis 19-Jähreigen in Kenia, die zumindest jede Klasse abgeschlossen haben 90 Abb. 43 Beiträge verschiedener Teilbereiche zur Sicherung eines adäquaten Bildungsangebots 92 Abb. 44 Mögliche Gründe für MFIs, spezielle Mikrofinanz-Programme für Jugendliche zu entwickeln 93 Abb. 45 Herausforderungen für MFIs, welche Mikrofinanz-Programme Für Jugendliche entwickeln wollen 94 Abb. 46 Folgen qualitativ und quantitativ hochwertiger Bildung für Gesellschaften in Entwicklungsländern 97 Abb. 47 Die Millennium Development Goals der Vereinten Nationen 99 VII

9 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" Tabelle 1 TOP 20 Mikrofinanz-Institutionen nach Kundenzahl 48 Tabelle 2 Die sieben I s der Mikrofinanzierung 58 Karte 1 Bevölkerungsstruktur weltweit nach Regionen 95 <BC ">IJ9JKB> Infobox 1 Diskurs über Dambisa Moyos Dead Aid 14 Infobox 2 Eine andere Entwicklungspolitik! Der Bonner Aufruf 16 Infobox 3 Armut in Afrika 17 Infobox4 Zweifelhafte Entwicklungsprojekte: Flower Farms in Kenia 22f. Infobox 5 Vom Außenseiter zur Lichtgestalt: Muhammad Yunus 33 Infobox 6 Banking to the Poor : Die Grameen-Bank 34 Infobox 7 Zur Bedeutung von Genossenschaften 64 VIII

10 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" 9: 1.1 Hintergrund 85 Prozent 1,9 Milliarden der 2,2 Milliarden Jugendlichen weltweit leben in Entwicklungsländern. Es sind rund 200 Millionen Jugendliche weltweit, die in Armut leben (vgl. UN-HABITAT 2010, S. 3). In Kenia sind heute mehr als 50 Prozent der Einwohner unter 20 Jahre alt, die Hälfte davon ist sozial und sozioökonomisch ausgegrenzt (vgl. BINSACK/HEINE 2006, S. 38f.). Gerade diese jungen Menschen sind es, die vom Land in die Stadt migrieren. Weil sie aufgrund zunehmend ungünstiger werdender klimatischer und naturräumlicher Bedingungen durch Subsistenzlandwirtschaft kaum genug Ertrag erzielen, um ihre Familien ernähren zu können, und es im ländlichen Raum der Entwicklungsländer kaum andere Arbeitsplätze als im primären Sektor gibt sehen viele junge Menschen in der Umsiedlung in die Stadt die Chance auf eine Arbeit im sekundären oder tertiären Sektor. Dies sind Gründe, warum Afrika weltweit die höchste Urbanisierungsrate aufweist. Im Jahre 2025 wird etwa die Hälfte der afrikanischen Bevölkerung in Städten leben (siehe Abb. 1). Die große Zahl der Migranten hat verheerende Folgen für die Entwicklung der Städte in Abb. 1: Entwicklung der Stadt- und Landbevölkerung in Afrika 2000 bis Quelle: UNEP 2008, S

11 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" Abb. 2: Gründe für die Entstehung von Slums und Folgen für die Stadtentwicklung. Quelle: eigene Darstellung nach KRAAS 2007, S Entwicklungsländern (siehe Abb. 2). Weil sich die Hoffnungen auf Arbeit und das schnelle Geld vielfach nicht erfüllen, bleibt den Arbeitsuchenden oft keine andere Wahl, als sich in informellen Siedlungen, in so genannten Slums, niederzulassen. Diese Siedlungen sind meist im Selbstbau, durch nachbarschaftliche Netzwerke oder private Kleinfirmen illegal errichtet, ohne Baurecht oder -vorschriften zu beachten (vgl. FASSMANN 2009, S. 169). Slums konkret zu definieren ist nicht ganz einfach, dennoch gibt es Charakteristika, welche viele informelle Siedlungen gemeinsam haben. So kann ein Slum angesehen werden als ein räumlich segregiertes Wohngebiet in städtischen Agglomerationen, das bauliche Verfallserscheinungen, einen hohen Anteil an Arbeitslosen, unvollständigen Familien und im informellen Sektor Tätigen aufweist, vorwiegend von unteren und untersten Einkommensgruppen bewohnt wird und sozial stigmatisiert wird (BRUNOTTE 2002, S. 231). In Kenia leben 70,7 Prozent der Stadtbevölkerung in ca. 200 solcher Slums (vgl. UNEP 2008, S. 198; die rasante Entwicklung der Slums von Nairobi wird exemplarisch an der Ausdehnung des Slums Kibera deutlich, siehe Abb. 3), wo 250 Hütten auf der Fläche eines Hektars dicht an dicht lokalisiert sind und 2000 Menschen auf einem Hektar leben, es kaum Zugang zu Wasser und Strom gibt und es an Bildungseinrichtungen und dem Zugang zu medizinischer Versorgung mangelt (vgl. UN-HABITAT 2003, S. 70). Über die Hälfte der Slumbewohner Nairobis sind Kinder und Jugendliche (vgl. WEHRMANN 2008, S. 25). 2

12 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" 3

13 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" Diese vielen Kinder sind gleichsam ihrer Kindheit beraubt. Sie leben in absoluter Armut ohne ausreichende Ernährung, ohne Zugang zu Bildung und sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen oder gar einer adäquaten Wohnung: Kindheit ist für diese jungen Menschen nichts weiter als ein leeres Wort ein gesprochenes Versprechen (UNICEF 2005, S. 11). Diese Kindheit in Armut bildet den Beginn eines Teufelskreises: Arme Kinder wachsen heran zu armen Erwachsenen, welche ihre eigenen Kinder wiederum in Armut aufziehen. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, sollten Jugendliche ins Zentrum entwicklungspolitischen Interesses gerückt werden und sollte die Notwendigkeit erkannt werden, that youth-specific programmes must be designed, combining training in business skills with intensive mentoring and access to financial services (KALLA/SILBERNAGEL 2010, S. 10). Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, ob eine berufsbezogene Grundbildung im Rahmen der Primarschulausbildung Jugendliche befähigen kann, mit Hilfe eines Mikrokredits den Weg in die Selbstständigkeit im informellen Sektor zu gehen. Es werden mögliche Optionen vorgestellt, wie die Lebensbedingungen der Jugendlichen in den Slums von Nairobi durch Zugang zu Mikrofinanzdienstleistungen und Bildungsangeboten verbessert werden könnten. Dabei handelt es sich um eine Überblicksarbeit, nicht um eine detaillierte empirische Untersuchung. Die einzelnen Kapitel können also jeweils Anregungen geben, zu den jeweiligen Themenbereichen weitere Hintergründe zu erforschen. Da die vorliegende Arbeit von der Modell-AG Rheinland-Pfalz, einer von inwent unterstützen Arbeitsgruppe zum Globalen Lernen (siehe dazu auch PETRI 2010), weiter verwendet werden wird, ist das Ziel der Arbeit, insbesondere (Erdkunde-)Lehrern einen unkomplizierten aber fundierten Einblick ins Themenfeld Mikrofinanzierung zu geben. Die Bezüge zur Situation in Nairobi dienen zur konkreteren Veranschaulichung und bildet ein Novum insofern, als ein Großteil der Sekundärliteratur zum Thema ausschließlich theoretischer Natur ist und in den seltensten Fällen auf konkrete Raumbeispiele bezogen ist. Konzipiert ist diese Arbeit als Tandem-Arbeit. Während der vorliegende Teil die theoretischen, fachwissenschaftlichen Hintergründe zum Themenfeld Mikrofinanzierung aufbereitet, stellt der Teil von Marcel Petri einen fachdidaktischen Bezug dar und erörtert das Potenzial von Mikrokrediten als entwicklungspolitisches Thema im Erdkundeunterricht der Sekundarstufe II im Kontext des Globalen Lernens (siehe PETRI 2010).!"# $%&&'( %)*%+, -./)0 (1# 2.(.3# 2'3 '.3 +'.(14 -.( *# $%& -./)0 (1# +'.(1 2'3 (1# 2.(.3#56!"#$%&'$ () *++,-.-&/ 01'/'-"/ $# : ;) <=) 4

14 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" 1.2 Zum Aufbau der Arbeit Die vorliegende Arbeit ist in sechs wesentliche Abschnitte gegliedert. Nach der Einleitung thematisiert Kapitel zwei unter dem Titel Geberinteressen und Nehmerbedürfnisse eine Diskrepanz? die Zusammenhänge von Gebern und Nehmern im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Dabei wird sowohl auf die in jüngerer Zeit immer immenser werdende Kritik an der Entwicklungshilfe bzw. Entwicklungszusammenarbeit (EH/EZ) eingegangen, als auch auf den Unterschied zwischen Großprojekten, Budgethilfe und kleinteiliger Hilfe. Als konkretes Beispiel des Lebensumfeldes der Nehmer, sozusagen also die Bedarfsseite, werden verschiedene Kleinbetriebe im informellen Sektor Nairobis vorgestellt. Das folgende dritte Kapitel mit dem Titel Mikrofinanzierung Eckpunkte eines Erfolgskonzepts zeigt Möglichkeiten auf, wie diese Kleinbetriebe mit wenig finanziellem Aufwand adäquat gefördert werden können. In diesem Zusammenhang wird nach einem kurzen Exkurs zu Finanzsystemen in Afrika auf das Konzept der Mikrofinanzierung eingegangen. Dabei wird zunächst die historische Entwicklung der Idee der Mikrofinanzierung dargestellt, bevor detailliert Angebote und Akteure, aber auch die Zielgruppe für diese Produkte und Programme beschrieben werden. Das letzte Unterkapitel des dritten Kapitels geht auf die Zukunft der Mikrofinanzierung ein und thematisiert den Forschungsstand bzw. -bedarf. Das mit Zur Wirkung von Mikrokrediten und Mikrofinanzierung überschriebene Kapitel vier untersucht vertiefend die Wirkungen, welche von Mikrofinanzierung ausgehen können. Dabei werden einerseits erfolgreiche Beispiele gegeben, welche die Wirkungsweise von Mikrofinanzierung näher verdeutlichen sollen, andererseits wird das kenianische Mikrofinanzsystem näher dargestellt. Im fünften Kapitel mit dem Titel Mikrofinanzierung und Bildung wird das Thema Mikrofinanzierung eingebettet in den für nachhaltige Entwicklung so bedeutsamen Bereich der Bildung. Dabei wird die Dringlichkeit einer Kooperation von Akteuren im Mikrofinanzbereich mit Akteuren des Bildungsbereichs herausgestellt. Ein kurzes sechstes Kapitel unter dem Titel Der Einfluss von Mikrofinanzierung auf die Erreichung der MDGs ergreift nach der Betrachtung der konkreten Situation in Nairobi nochmals eine breitere Ebene und bildet den Übergang zu einer kritischen Evaluation des Mikrofinanzkonzepts im finalen siebten Kapitel, dem Schluss. 5

15 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" Aus Gründen der Praktikabilität werden stets nur die Formen des Maskulinums genutzt. Selbstverständlich sind auch die jeweiligen Feminina hinzu zu assoziieren. Abkürzungen werden lediglich sehr dezent eingesetzt, die entsprechenden Bedeutungen sind dem Abkürzungsverzeichnis auf Seite IV zu entnehmen. Vereinzelt eingebaute Infoboxen geben Hintergrundinformationen zu Themengebieten, die nicht zum engeren Kreis Thema der vorliegenden Arbeit gehören. Methodisch ist diese Arbeit das Ergebnis eines intensiven Literaturstudiums (siehe Kapitel 1.4) und der Resultate einiger Experteninterviews (siehe Kapitel 1.3), aber auch eigener Erfahrungen, welche im Rahmen eines dreimonatigen Aufenthaltes in Kenia, Tansania und Uganda im Frühjahr 2009 gesammelt werden konnten Experteninterviews Ergänzend zum intensiven Studium der Sekundärliteratur und verschiedener Internetquellen wurden im Rahmen der vorliegenden Arbeit verschiedene Experteninterviews geführt. Diese Methode zu wählen bot sich insofern an, da der Zugang zum sozialen Feld schwierig ist (BOGNER/MENZ 2009, S. 8), das heißt, dass empirische Erhebungen oder Interviews vor Ort in Nairobi aus Zeitgründen für das Verfassen von Staatsexamensarbeiten sind lediglich vier Monate vorgesehen nicht möglich waren. Das Ziel lag dabei darin, einen intensiveren Einblick in das Mikrofinanz-Geschäft zu erhalten und die in der Sekundärliteratur dargebotenen Sichtweisen mit den Ergebnissen der Expertengespräche zu verifizieren. Dabei wurde die Auswahl der Interviewpartner ganz bewusst so getroffen, dass Vertreter von im Mikrofinanzwesen tätigen Akteuren aus ganz verschiedenen Richtungen zu Wort kommen, damit ein möglichst objektives Bild entstehen kann. So war es möglich, die Aussagen von Vertretern der deutschen staatlichen Entwicklungszusammenarbeit in Person von Mitarbeitern des BMZ bzw. der GTZ als Durchführungsorganisation mit den Auffassungen von Vertretern führender NGOs wie WorldVision zu vergleichen. Komplettiert wird der Kreis der interviewten Akteure im Bereich Mikrofinanz durch die Meinungen eines Vertreters des EZ/EH-kritischen Bonner Aufrufs und eines Mitarbeiters der Europäischen Investitionsbank, welche im Bereich MFIF tätig ist. Zudem konnte es gelingen, zwei Mitarbeiter von in Nairobi tätigen MFIs via zu kontaktieren und zu interviewen, was einen konkreten Blick auf die Situation vor Ort erlaubt. Die Interviewpartner mit einer Kurzfassung des Interviews und ihrer Organisationen werden im Folgenden vorgestellt, während die ausführlichen Interviews im Anhang einzusehen sind 6

16 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" ab Seite 199ff.). Stellenweise wird im Verlauf der Arbeit auf im Anhang nachzulesende Interviewauszüge hingewiesen. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Elf Jahre von der Sozialdemokratin Heidemarie Wieczorek-Zeul geleitet, übernahm 2009 der FDP-Politiker Dirk Niebel die Leitung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Bonn. Das Ministerium ist der Ort, wo die Grundlagen der deutschen Entwicklungspolitik erarbeitet werden. Im Sinne des Ministeriums wird Entwicklungszusammenarbeit heute als globale Struktur- und Friedenspolitik verstanden. Sie soll helfen, Krisen und Konflikte friedlich zu bewältigen. Knappe Ressourcen sollen gerechter verteilt und die Umwelt auch für die nächsten Generationen bewahrt werden. Zudem soll die Entwicklungszusammenarbeit einen wichtigen Beitrag leisten, die weltweite Armut zu verringern. In der Abteilung 1 Zentrale Dienste, Zivilgesellschaft, Wirtschaft ist Kim Nguyen Van der stellvertretende Leiter des Referats Wirtschaftspolitik; Finanzsektor, welches Mikrofinanzierung als einen Schwerpunktbereich seiner Arbeit benannt hat. Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH mit Sitz in Eschborn unterstützt die Bundesregierung bei der Durchführung ihrer entwicklungspolitischen Zielsetzungen und setzt sich international für eine nachhaltige Entwicklung ein. Dem obersten Ziel verpflichtet, die Lebensbedingungen der Menschen weltweit zu verbessern, arbeitet die GTZ in 128 Ländern an zukunftsfähigen Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen, insbesondere in Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsländern. Drei der knapp Mitarbeiter sind Imke Gilmer, Stephanie Hartmann und Achim Deuchert, welche sich mit den Bereichen Mikrofinanzierung/informeller Sektor/Afrika befassen. 7

17 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" Imke Gilmer, Diplom-Politologin mit Bachelor in International Business Administration, arbeitet bei der GTZ im Sektorvorhaben Finanzsystementwicklung in der Abteilung Wirtschaft und Beschäftigung. Stephanie Hartmann studierte Philosophy and Economics und arbeitet bei der GTZ in der Abteilung Wirtschaft und Beschäftigung im Sektorvorhaben Innovative Ansätze der Privatwirtschaft. Achim Deuchert arbeitet für das Programm Making Finance Work for Africa im Sektorvorhaben Finanzsystementwicklung. Detailliert wird in diesem Interview auf die unterschiedlichen Entwicklungen im Bereich Mikrofinanzierung eingegangen und werden mögliche Folgen und Auswirkungen dieser Entwicklungen diskutiert. Auch die Frage, wie der informelle Sektor und dessen Bedeutung bewertet werden sollen, wird angesprochen. Der Bonner Aufruf Kurt Gerhardt ist Mitinitiator des Bonner Aufrufs, der für eine grundlegende Änderung der Entwicklungspolitik eintritt. Er arbeitete von 1968 bis Ende 2007 als Journalist im WDR- Hörfunk, zuletzt in Brüssel als Korrespondent für EU-Politik war er Landesbeauftragter des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) im westafrikanischen Niger. Er gehört zu den Mitbegründern der politischen Initiative Grundbildung in der Dritten Welt und des Vereins Makaranta e.v. zur Förderung der Grundbildung in Afrika. Kurt Gerhardt vertritt die Überzeugung, dass innerhalb von zehn Jahren der Übergang zur ausschließlichen Vergabe von Krediten geschehen muss. Hilfe müsste sozusagen verkauft werden. Gratishilfe, Geschenke soll es nicht mehr geben (vgl. Seite 133). Er plädiert also für eine radikale Änderung der derzeitigen Ausrichtung der EZ/EH. Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft der Entwicklungsländer ist für ihn eine adäquate und qualitativ hochwertige Bildung, welche Kinder und Jugendliche durchaus aus befähigen könne, nach Absolvieren der Schule Mikrofinanz-Dienstleitungen in Anspruch zu nehmen. Eine drohende Gefahr im Mikrofinanzwesen sieht er in der zunehmenden Überfinanzierung dieses Sektors: Es ist in der Geschichte der Entwicklungshilfe überall zu sehen, dass wenn etwas gut zu laufen schien, dass dann von allen Seiten Geber kamen, die Kapital reinpulverten. Weil ja alle Geber die Erfahrung haben, dass es enorm schwierig ist, in rentable und sich selbst tragende Projekte zu investieren. Die wenigen wirklichen Blüten werden überdüngt. Dies ist auch bei den Mikrokrediten so. Ich habe nie wirklich verstanden, warum man da von außen so viel reininvestiert (vgl. Seite 133). 8

18 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" Die Europäische Investitionsbank (EIB) Die Europäische Investitionsbank mit Sitz in Luxembourg erhält ihr Kapital von den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und hat die Aufgabe, die Ziele der Europäischen Union durch die langfristige Finanzierung tragfähiger Investitionen zu fördern. Im Jahre 2009 wurden Projekte mittels Darlehen, technische Hilfe, Garantien oder Mikrofinanzierung unterstützt. Der Großteil der Projekte liegt im Bereich Umwelt- und Naturschutz, Nachhaltige Entwicklung, Energieversorgung, soziale Entwicklung und zukunftsfähiger Wirtschaftsentwicklung. Im Africa, Caribbean and Pacific Department der EIB arbeitet der Ökonom Edvardas Bumsteinas als Investment Officer und betreut den Bereich Mikrofinanzierung. Er hebt besonders das enorme Zukunftspotenzial der Mikrofinanzierung hervor, sofern ein ganzheitlicher und nachhaltig ausgerichteter Ansatz seitens der MFIs verfolgt werde. In diesem Zusammenhang geht er auf die verschiedenen, seitens des EIB entwickelten und finanzierten Fonds zur Unterstützung von MFIs ein. WorldVision Institut/Deutscher Verband für angewandte Geographie e.v. Dr. Andreas Spaeth arbeitet in der Abteilung Mikrofinanzierung des WorldVision Instituts in Friedrichsdorf. WorldVision ist eine weltweit tätige, christlich geprägte NGO, welche sich insbesondere um die Zukunft von Kindern und Jugendlichen in Entwicklungsländern bemüht. Bevor er zu WorldVision kam, arbeitete Dr. Andreas Spaeth knapp zehn Jahre bei der GTZ in Nairobi in den Bereichen Mikrofinanzierung und Nahrungsmittelversorgung. Von 2001 bis 2003 war er erster Vorsitzender des Deutschen Verbands für angewandte Geographie e.v. Seit 2003 ist er Sprecher des Arbeitskreises Entwicklungszusammenarbeit in diesem Verband. 9

19 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" Riverbank Savings and Credit SACCO, Kenya Eine in Nairobi tätige MFI ist Riverbank Savings and Credit, welche 2008 aus einer 2005 gegründeten Selbsthilfegruppe entstanden ist und derzeit einen Formalisierungsprozess beschreitet, sich also in einem Zwischenstadium befindet. Ziel von Riverbank Savings and Credit ist es, arme Menschen zu befähigen, wirtschaftlich tätig zu werden und somit ein investitionsfreundliches Umfeld zu schaffen. Das Gros der 5200 Kunden und Kreditnehmer sind im informellen Sektor tätige Bewohner der Slums von Nairobi. Die durchschnittliche Kredithöhe liegt bei umgerechnet 25,00 US-Dollar. Fabrizio Cavalazzi ist ein ehrenamtlicher Mitarbeiter von Riverbank Savings and Credit. Er gibt insbesondere darüber Auskunft, dass ein enormer Bedarf an Konsumkrediten besteht, da viele Menschen zwar ihren täglichen Lebensunterhalt dank kleiner (Gelegenheits-)Jobs bestreiten können, sie aber nicht über ausreichend Kapital verfügen, um notwendige Einmalausgaben oder -anschaffungen zu tätigen. In diesen Fällen sei dann die Hilfe durch einen Mikrokredit oder die Inanspruchnahme von Spareinlagen sehr sinnvoll. Ein notwendiger Schritt sei mittelfristig die Senkung der hohen Zinsen von bis zu 36 Prozent, allerdings fehle es dafür derzeit an Kapital. DISC Donyo Integrated Sports Center, Kenya Charlie Ochieng ist der Leiter des DISC Donyo Integrated Sports Center, welches vornehmlich im Slum Korogocho im Osten Nairobis arbeitet mit finanzieller und ideeller Hilfe von Freunden in den USA und von der Universität Trier gegründet, ist das ursprüngliche Ziel dieser Organisation, junge Menschen mittels sportlicher und künstlerischer Aktivitäten wie Fußball, Theater, usw. ihre Talente und Begabungen entdecken zu lassen und ihnen Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu vermitteln. Der große Erfolg und Zuspruch innerhalb nur eines Jahres ermutigte den Gründer und Leiter des Zentrums, Charlie Ochieng, im Sommer 2010 ein eigenes Mikrofinanz-Programm zu starten. Zwei Gruppen junger Frauen leiht das DISC-Zentrum das notwendige Startkapital, um eine kleine Bäckerei (Gruppe eins) bzw. einen Obst- und Gemüsestand (Gruppe zwei) zu errichten. 10

20 !"#$%#$&'"(&) *%(&+,"-.& /+' 01-+0&+ 23$ '"& 4/5&+'."01&+ "+ '&+ 6./!6 7%+ +-"$%8" 1.4 Sekundärliteratur Dem Verfassen der vorliegenden Arbeit ging ein ausführliches Studium der Sekundärliteratur voraus. Dabei ist anzumerken, dass sich die Literatur zum Themenfeld Mikrofinanzierung durch Quantität auszeichnet, in vielen Fällen allerdings nicht durch Qualität. Aus einer Fülle vornehmlich englischsprachiger Monographien, Sammelbände und Zeitschriftenaufsätze galt es daher, zutreffende und für die inhaltliche Ausrichtung dieser Arbeit förderliche Publikationen zu filtern. Insbesondere sind in diesem Zusammenhang die Sammelbände Microfinance. A Reader, 2009 herausgegeben von David Hulme und Thankom Arun sowie Microfinance Investment Funds. Leveraging Private Capital for Economic Growth and Poverty Reduction, 2006 herausgegeben von Ingrid Matthäus-Maier und J. D. von Pischke zu nennen, welche in von international renommierten Experten verfassten Beiträgen einen breiten Überblick zum Thema bieten. Im Bereich der Monographien ist die Publikation Mikrofinanz in Entwicklungsländern Hilfe für die Armen? Eine normative Betrachtung. von Nike Lohmann aus dem Jahre 2009 zu nennen, welche das Themengebiet sehr ausführlich behandelt. Fachaufsätze unterschieden sich zwischen rein finanzwissenschaftlich ausgerichteten Abhandlungen, etwa im Journal of Microfinance und einer Fülle eher populärwissenschaftlicher Beiträge. Während erstere aufgrund ihrer zu stark ins finanzwissenschaftliche Detail gehenden Ausrichtung für die vorliegende Arbeit eher unbrauchbar erschienen, lag bei letzteren der Schwerpunkt häufig auf zu wenig fundierten Erzählungen scheinbarer Erfolgsbeispiele aus dem Bereich Mikrokreditförderung. Es kommt hinzu, dass in den wenigsten Fällen seriöse kritische Abhandlungen publiziert wurden. In diesem Bereich sind aber die Aufsätze Cent für Cent gegen die Armut. Das Geschäft auf Kredit. von Roman Pletter, 2010 im Magazin enorm erschienen und Microfinance of Housing in African Cities. A critical Review of Potential Risks and Side Effects. der Bayreuther Geographin Beate Lohnert, 2008 erschienen Trialog Journal for Planning and Building in the Third World. zu nennen. Leider gibt es mit Ausnahme des genannten Fachaufsatzes zum Thema Mikrofinanz kaum Publikationen aus dem geographischen Bereich, obwohl der Bedarf geographischer Forschungen dringend besteht (siehe Kapitel 3.6.7). An verschiedenen Stellen der vorliegenden Arbeit wurde dennoch versucht, geographische Bezüge herzustellen. Publikationen aus dem stadt- und wirtschaftsgeographischen Bereich, aber auch aus dem Bereich der geographischen Entwicklungsforschung der bekannten Geographen Frauke Kraas, 11

MIKROKREDITE: Potenziale und Chancen für Jugendliche in den Slums von Nairobi

MIKROKREDITE: Potenziale und Chancen für Jugendliche in den Slums von Nairobi MIKROKREDITE: Potenziale und Chancen für Jugendliche in den Slums von Nairobi Boppard, 6. Oktober 2010 Andreas Eberth, Universität Trier, FB VI Geographie/Geowissenschaften ENTWICKLUNGSHILFE IN DER KRITIK:

Mehr

ARMUTSBEKÄMPFUNG DURCH MIKROKREDITE als entwicklungspolitisches Thema im Kontext des

ARMUTSBEKÄMPFUNG DURCH MIKROKREDITE als entwicklungspolitisches Thema im Kontext des ARMUTSBEKÄMPFUNG DURCH MIKROKREDITE als entwicklungspolitisches Thema im Kontext des Globalen Lernens Armin Huber, StD, Fachleiter für Erdkunde Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien,

Mehr

GLOBAL DENKEN GLOBAL HANDELN Unterrichtsmaterialien zum Globalen Lernen ARBEITSBLATT 1: OGWE UND DAS MOTORRAD-TAXI

GLOBAL DENKEN GLOBAL HANDELN Unterrichtsmaterialien zum Globalen Lernen ARBEITSBLATT 1: OGWE UND DAS MOTORRAD-TAXI ARBEITSBLATT 1: OGWE UND DAS MOTORRAD-TAXI Ogwe ist 36 Jahre alt und Vater von drei Kindern. Ein guter Freund von ihm arbeitet als Fahrlehrer und hat es ihm ermöglicht, kostenlos einen Motorrad-Führerschein

Mehr

Mit Mikrofinanzierung aus der Armut

Mit Mikrofinanzierung aus der Armut Mit Mikrofinanzierung aus der Armut Imke Gilmer Sektorvorhaben Finanzsystementwicklung Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) 20.05.2010 Seite 1 Agenda Mit Mikrofinanzierung aus der

Mehr

Andreas Korth und das GOOD GROWTH INSTITUT: Zwei Kompetenzführer für ethische Investments und Mikrokredite!

Andreas Korth und das GOOD GROWTH INSTITUT: Zwei Kompetenzführer für ethische Investments und Mikrokredite! Andreas Korth und das GOOD GROWTH INSTITUT: Zwei Kompetenzführer für ethische Investments und Mikrokredite! Titel des Interviews Name: Funktion/Bereich: Organisation: Homepage Unternehmen Andreas Korth

Mehr

Sie war noch nie in Afrika. hat dort aber schon 7 Unternehmen gegründet!

Sie war noch nie in Afrika. hat dort aber schon 7 Unternehmen gegründet! Sie war noch nie in Afrika hat dort aber schon 7 Unternehmen gegründet! Hunger Nahrung zu Müll machen Nahrung im Müll suchen Auf unserer Welt sind die Dinge sehr ungleich verteilt. Während die westliche

Mehr

Die Zukunft des Wachstums Wirtschaft, Werte und die Medien. 17. 19. Juni 2013 Bonn. www.dw-gmf.de

Die Zukunft des Wachstums Wirtschaft, Werte und die Medien. 17. 19. Juni 2013 Bonn. www.dw-gmf.de Die Zukunft des Wachstums Wirtschaft, Werte und die Medien 17. 19. Juni 2013 Bonn www.dw-gmf.de Das Profil Das Deutsche Welle Global Media Forum ist ein Medienkongress mit internationaler Ausrichtung.

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

Dr. Anita Idel, Wirtschaftsmediatorin (MAB) Projektmanagement Tiergesundheit & Agrobiodiversität, Berlin

Dr. Anita Idel, Wirtschaftsmediatorin (MAB) Projektmanagement Tiergesundheit & Agrobiodiversität, Berlin Klimawandel, Welternährung, Rohstoffkrise: Reichen die Konzepte der Nachhaltigkeitspolitik? BMU, UBA, DNR, BUND, NABU, Berlin, 3.12.2008 Der Weltagrarbericht IAASTD: Herausforderungen und Perspektiven

Mehr

Globaler Tourismus. Was ist ein Tourist? grenzüberschreitende Reisen (in Mio.) 1950 25 1970 159 1980 285 1996 592 2000 702 2020 1.600.

Globaler Tourismus. Was ist ein Tourist? grenzüberschreitende Reisen (in Mio.) 1950 25 1970 159 1980 285 1996 592 2000 702 2020 1.600. Was ist ein Tourist? Globaler Tourismus Das Wort Tourist" ist seit etwa 1800 bekannt. Heute geht man für Statistiken meist von der Definition der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und

Mehr

Chancen des nachhaltigen Investierens. - Tipps aus der Beratungspraxis -

Chancen des nachhaltigen Investierens. - Tipps aus der Beratungspraxis - Chancen des nachhaltigen Investierens - Tipps aus der Beratungspraxis - Unsere Dienstleistungen Nachhaltigkeit, Risiko und Rendite in Balance Fachbeiträge für soziale Nachhaltigkeit und Mikrofinanz. Institutionelle

Mehr

«Gründung einer Frauenkooperative für die langfristige Verbesserung des Lebensstandards von benachteiligten Frauen und ihren Familien in Antananarivo»

«Gründung einer Frauenkooperative für die langfristige Verbesserung des Lebensstandards von benachteiligten Frauen und ihren Familien in Antananarivo» Projektreport vom 5. Juli 2011 des Projekts: «Gründung einer Frauenkooperative für die langfristige Verbesserung des Lebensstandards von benachteiligten Frauen und ihren Familien in Antananarivo» Land:

Mehr

Methoden der Bewertung und Messung der Nachhaltigkeit von ethischen, sozialen und ökologischen Kapitalanlagen

Methoden der Bewertung und Messung der Nachhaltigkeit von ethischen, sozialen und ökologischen Kapitalanlagen Oliver Foltin Methoden der Bewertung und Messung der Nachhaltigkeit von ethischen, sozialen und ökologischen Kapitalanlagen Am Beispiel des Anlageverhaltens der Kirchen in Deutschland Metropolis-Verlag

Mehr

Das Mulanje-Projekt: Hilfe für Kleinunternehmer und Kleinbauern in den ländlichen Gebieten Malawis

Das Mulanje-Projekt: Hilfe für Kleinunternehmer und Kleinbauern in den ländlichen Gebieten Malawis Das Mulanje-Projekt: Hilfe für Kleinunternehmer und Kleinbauern in den ländlichen Gebieten Malawis Abschlussbericht März 2011 Projekthintergund: Das südafrikanische Malawi ist ein ausgeprägtes Agrarland

Mehr

Empowering Youth 4 Business - Jungunternehmer- und Kleingewerbeförderung in Myanmar

Empowering Youth 4 Business - Jungunternehmer- und Kleingewerbeförderung in Myanmar Empowering Youth 4 Business - Jungunternehmer- und Kleingewerbeförderung in Myanmar Ausgangslage Trotz ersten ermutigenden Wirtschaftsreformen, ausländischen Investitionen nach Aussetzung der internationalen

Mehr

Soziale Sicherung als Aufgabe der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Soziale Sicherung als Aufgabe der deutschen Entwicklungszusammenarbeit Soziale Sicherung als Aufgabe der deutschen Entwicklungszusammenarbeit Johanna Knoess, Leiterin GIZ Sektorvorhaben Aufbau und Integration von Systemen der Sozialen Sicherheit Seite 1 Inhalte des Vortrags

Mehr

POLICY BRIEF ZU DEN NORRAG NEWS 40 BILDUNG FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG? ODER, DIE NACHHALTIGKEIT VON BILDUNGSINVESTITIONEN?

POLICY BRIEF ZU DEN NORRAG NEWS 40 BILDUNG FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG? ODER, DIE NACHHALTIGKEIT VON BILDUNGSINVESTITIONEN? POLICY BRIEF ZU DEN NORRAG NEWS 40 BILDUNG FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG? ODER, DIE NACHHALTIGKEIT VON BILDUNGSINVESTITIONEN? Diese Spezialausgabe behandelt viele verschiedene Dimensionen von Bildung

Mehr

Damit Würde Wirklichkeit wird

Damit Würde Wirklichkeit wird Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen Stiftung privaten Rechts Georg-Haccius-Straße 9 29320 Hermannsburg Postfach 1109 29314 Hermannsburg Damit Würde Wirklichkeit wird Grundsätze der Entwicklungsarbeit

Mehr

1 Extreme Armut. 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut?

1 Extreme Armut. 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut? 1 Extreme Armut 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut? A. Hauptsächlich in Afrika und Asien. B. Hauptsächlich in

Mehr

Eine Einführung in die inklusive Entwicklungszusammenarbeit

Eine Einführung in die inklusive Entwicklungszusammenarbeit Eine Einführung in die inklusive Entwicklungszusammenarbeit Inklusive Entwicklungszusammenarbeit für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien Die Europäische Kommission hat dieses Projekt mit

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

BNE -Fairer Handel, Faire Welt

BNE -Fairer Handel, Faire Welt BNE -Fairer Handel, Faire Welt Bildungsangebote Themen zu Fairem Handel, Konsum, BNE und Ökologie 1. Das Bildungsangebot Mit der Bildungsinitiative BNE Fairer Handel, Faire Welt unterstützt das Forum Eine

Mehr

Die Rolle der Agrarpolitik zwischen Welternährungssicherung und Förderung der heimischen Landwirtschaft

Die Rolle der Agrarpolitik zwischen Welternährungssicherung und Förderung der heimischen Landwirtschaft Hohebucher Agrargespräch 2009: Bauern zwischen Hunger und Überfluss - Die Rolle der heimischen Landwirtschaft im Weltagrarhandel Die Rolle der Agrarpolitik zwischen Welternährungssicherung und Förderung

Mehr

Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen

Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen Die EU und die einzelnen Mitglieds-Staaten bezahlen viel für die Unterstützung von ärmeren Ländern. Sie bezahlen mehr als die Hälfte des Geldes, das alle

Mehr

MIT EINER GELDANLAGE ARMUT ersparen

MIT EINER GELDANLAGE ARMUT ersparen MIT EINER GELDANLAGE ARMUT ersparen Formen der Armut Medizinische Versorgung Diversifiziertes Nahrungsangebot Reines Wasser Toiletten Bildung Soziale Absicherung Wohnung Energie Armut weltweit UN Millenium

Mehr

Johannes Förster johannes.foerster@ufz.de Helmholtz Zentrum für Umweltforschung UFZ

Johannes Förster johannes.foerster@ufz.de Helmholtz Zentrum für Umweltforschung UFZ Johannes Förster johannes.foerster@ufz.de Helmholtz Zentrum für Umweltforschung UFZ Workshop oikos international Leipzig, 29. November 2012 Was ist Green Economy? Eine Grüne Ökonomie/Wirtschaft menschliches

Mehr

Helfen Sie mit! Für Unternehmen

Helfen Sie mit! Für Unternehmen Helfen Sie mit! Für Unternehmen Corporate Social Responsibility eine Erfolgsstrategie Corporate Social Responsability ist ein Begriff, der zunehmend an Gewicht gewinnt, sei es bei den Unternehmen und ihren

Mehr

Ringvorlesung Entwicklungspolitik XVI 18.06.2009 - TU. Internationale Weiterbildung und Entwicklung gemeinnützige GmbH

Ringvorlesung Entwicklungspolitik XVI 18.06.2009 - TU. Internationale Weiterbildung und Entwicklung gemeinnützige GmbH Ringvorlesung Entwicklungspolitik XVI 18.06.2009 - TU Internationale Weiterbildung und Entwicklung gemeinnützige GmbH InWEnt Kompetent für die Zukunft Ursula Nix Leiterin Regionales Zentrum Berlin / Brandenburg

Mehr

Soziale Sicherheit Programme in der Praxis

Soziale Sicherheit Programme in der Praxis I n h a l t s v e r z e i c h n i s Soziale Sicherheit Programme in der Praxis 1. Einführung 1.1 Vorwort SID, Chapter Bonn 1.2 Soziale Sicherheit und soziale Sicherung Mögliche Wege für Entwicklungs- und

Mehr

Für eine nachhaltige Zukunft

Für eine nachhaltige Zukunft Für eine nachhaltige Zukunft Corporate Responsibility Übersicht 2014 Wir sind stolz auf die Rolle, die wir im weltweiten Finanzsystem spielen und wir haben uns dazu verpflichtet, unsere Geschäfte so verantwortungsvoll

Mehr

M I C R O F I N A N C E

M I C R O F I N A N C E M I C R O F I N A N C E Seminararbeit an der Universität Zürich Prof. Dr. Urs Birchler Autor: Patrick Kolb Seestrasse 211 8802 Kilchberg/ZH Tel.: 01 715 18 76 E-Mail: kolbp@isb.unizh.ch Einleitung Inhaltsübersicht:

Mehr

Forum 1: Wirtschaftswissenschaften Management des Wandels. Lernen vom strukturellen, ökonomischen und institutionellen Wandel in Afrika

Forum 1: Wirtschaftswissenschaften Management des Wandels. Lernen vom strukturellen, ökonomischen und institutionellen Wandel in Afrika Afrikatag am 21./22. 11. 2008, Universität Köln Forum 1: Wirtschaftswissenschaften Management des Wandels. Lernen vom strukturellen, ökonomischen und institutionellen Wandel in Afrika 1 Prof. Dr. Karl

Mehr

Gendermanagement im internationalen Vergleich

Gendermanagement im internationalen Vergleich Julia Schmitt-Thiel Gendermanagement im internationalen Vergleich Ziele, Methoden, Umsetzung LIT III Inhaltsverzeichnis Vorwort und Danksagung I Inhaltsverzeichnis III Abbildungsverzeichnis VII Tabellenverzeichnis

Mehr

MicroEnergy International

MicroEnergy International MicroEnergy International End-Nutzer Finanzierung REPIC Workshop Bern, 29. Oktober 2012 Willkommen & Vorstellung Noara Kebir Geschäftsführung 2-29 1 Unsere Rolle Unterstützung von Mikrofinanzinstitutionen

Mehr

II. Die Rede im Internet: Seite 1 von 5. Bundespräsidialamt 11010 Berlin 030 2000-2021/-1926 presse@bpra.bund.de. www.bundespraesident.

II. Die Rede im Internet: Seite 1 von 5. Bundespräsidialamt 11010 Berlin 030 2000-2021/-1926 presse@bpra.bund.de. www.bundespraesident. Die Rede im Internet: www.bundespraesident.de Seite 1 von 5 Grußwort von Bundespräsident Horst Köhler bei der Verleihung des Afrikapreises der Deutschen Afrika-Stiftung an Dr. Paul Fokam und John Githongo

Mehr

Weltweite Wanderschaft

Weltweite Wanderschaft Endversion nach dem capito Qualitäts-Standard für Leicht Lesen Weltweite Wanderschaft Migration bedeutet Wanderung über große Entfernungen hinweg, vor allem von einem Wohnort zum anderen. Sehr oft ist

Mehr

Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften

Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften Konferenz Entwicklung findet Stadt Wien, 19. Mai 2009 Claudia Knobloch, Emergia Institute (Berlin) Markt erkennen - Perspektivwechsel:

Mehr

Wie kann die Welt im Jahr 2050 nachhaltig ernährt werden?

Wie kann die Welt im Jahr 2050 nachhaltig ernährt werden? Wie kann die Welt im Jahr 2050 nachhaltig ernährt werden? Studium Generale 2012 Universität Hohenheim 10. Mai 2012 Regina Birner Lehrstuhl Sozialer und institutioneller Wandel in der landwirtschaftlichen

Mehr

Fossile Brennstoffe, Erneuerbare Energien, Wohlstand - ein Problem der Bevölkerungsexplosion

Fossile Brennstoffe, Erneuerbare Energien, Wohlstand - ein Problem der Bevölkerungsexplosion Fossile Brennstoffe, Erneuerbare Energien, Wohlstand - ein Problem der Bevölkerungsexplosion Das wichtigste und dringendste Problem der Menschheit ist die Bevölkerungsexplosion. Die heutigen kontroversen

Mehr

Dieser Fragebogen dient lediglich der Information, welche Fragen in der Umfrage gestellt werden. Ausfüllen kann man den Fragebogen unter:

Dieser Fragebogen dient lediglich der Information, welche Fragen in der Umfrage gestellt werden. Ausfüllen kann man den Fragebogen unter: Dieser Fragebogen dient lediglich der Information, welche Fragen in der Umfrage gestellt werden. Ausfüllen kann man den Fragebogen unter: https://www.soscisurvey.de/anlegerpraeferenzen Die Studie "Ermittlung

Mehr

Schlussfolgerungen Seminar des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux Gent (Belgien) vom 7. 9.

Schlussfolgerungen Seminar des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux Gent (Belgien) vom 7. 9. Schlussfolgerungen Seminar des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux Gent (Belgien) vom 7. 9. September 2009 Seminar des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux

Mehr

Wasser, Saatgut, Bildung:

Wasser, Saatgut, Bildung: Wasser, Saatgut, Bildung: Wir geben Menschen mehr als Kredit. KfW Entwicklungsbank - kurz vorgestellt. IR AN WIRKUNGEN ORIENTIERT. DIE MESSLATTE FÜR ERFOLG HEISST NACHHALTIGE ENTWICKLUNG. Zur Erreichung

Mehr

Thema? You-Tube Video. http://www.youtube.com/watch?v=zl8f0t9veve

Thema? You-Tube Video. http://www.youtube.com/watch?v=zl8f0t9veve Thema? You-Tube Video http://www.youtube.com/watch?v=zl8f0t9veve 1 TV-Werbung zu AMA Wofür steht AMA? 2 Quelle: AMA Marketing Agrarmarkt Austria Agrarmarkt? Agrarmarkt besteht

Mehr

Regionale Entwicklungsbanken. Bora Imeri und Marc Hansmeier

Regionale Entwicklungsbanken. Bora Imeri und Marc Hansmeier Regionale Entwicklungsbanken Regionale Entwicklungsbanken Inhalt : 1. Überblick über Entwicklungsbanken 2. Afrikanische Entwicklungsbank ( AfDB ) 3. Entwicklungsbanken in der Kritik 4. Fazit 5. Quellen

Mehr

Geleitwort: Social Entrepreneurship - Innovationen, die sich rechnen

Geleitwort: Social Entrepreneurship - Innovationen, die sich rechnen Geleitwort: Social Entrepreneurship - Innovationen, die sich rechnen Bernhard Lorentz/Felix Streiter Die Strategie der Stiftung Mercator sieht unter anderem vor, eigeninitiativ sogenannte "explorative"

Mehr

Sparkassen als regionale Partner für Nachhaltigkeit Markus Bischoff-Wittrock und die Kreissparkasse Steinfurt

Sparkassen als regionale Partner für Nachhaltigkeit Markus Bischoff-Wittrock und die Kreissparkasse Steinfurt Sparkassen als regionale Partner für Nachhaltigkeit Markus Bischoff-Wittrock und die Kreissparkasse Steinfurt Name: Markus Bischoff-Wittrock Funktion/Bereich: Leiter Marketingkommunikation Organisation:

Mehr

Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung?

Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung? Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung? Dr. Christian Biener Institut für Versicherungswirtschaft (I.VW) Universität St. Gallen Ablauf des Workshops

Mehr

Partizipation in Mikrokrankenversicherungen

Partizipation in Mikrokrankenversicherungen UNIVERSITÄT ZU KÖLN Seminar für Genossenschaftswesen Philipp Degens, Gerald Leppert, Verena Müller Partizipation in Mikrokrankenversicherungen Komparative Vorteile für Genossenschaften? Pro MHI Africa

Mehr

Von Menschen für Menschen in Schleswig-

Von Menschen für Menschen in Schleswig- Von Menschen für Menschen in Schleswig- Holstein Strategiepapier 2020 der Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein e.v. Visionen und Ziele Wir haben Überzeugungen! Wir

Mehr

Ihr Kompass durch die Welt der Schreibberufe

Ihr Kompass durch die Welt der Schreibberufe Ihr Kompass durch die Welt der Schreibberufe Liebe Leserin und lieber Leser, wir wollen mit Ihnen auf Entdeckungsreise gehen. Wir möchten Ihr Kompass sein, und Ihnen einige neue Facetten aus der Welt des

Mehr

Land grabbing. Flächenkonkurrenz: Wer will Land zu welchem Zweck nutzen?

Land grabbing. Flächenkonkurrenz: Wer will Land zu welchem Zweck nutzen? Land grabbing Flächenkonkurrenz: Wer will Land zu welchem Zweck nutzen? Überblick 1. Was versteht man unter Land grabbing 2. Wer ist betroffen? 3. Wer betreibt warum Land grabbing? 4. Was sind die Folgen

Mehr

Helfen Sie mit! Für Unternehmen

Helfen Sie mit! Für Unternehmen Helfen Sie mit! Für Unternehmen Corporate Social Responsibility eine Erfolgsstrategie Corporate Social Responsability ist ein Begriff, der zunehmend an Gewicht gewinnt, sei es bei den Unternehmen und ihren

Mehr

Das Krankenversicherungswesen der Schweiz Entwicklung, Herausforderungen und Lösungsansätze

Das Krankenversicherungswesen der Schweiz Entwicklung, Herausforderungen und Lösungsansätze Institut für Banking & Finance Prof. Dr. Alexander F. Wagner Das Krankenversicherungswesen der Schweiz Entwicklung, Herausforderungen und Lösungsansätze Bachelorarbeit Erstellt von: Rafael Amrein Matrikelnummer:

Mehr

Sparkassen als regionale Partner für Nachhaltigkeit Frank Oberle und die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau

Sparkassen als regionale Partner für Nachhaltigkeit Frank Oberle und die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau Sparkassen als regionale Partner für Nachhaltigkeit Frank Oberle und die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau Name: Frank Oberle Funktion/Bereich: Leiter Unternehmenssteuerung Organisation: Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau

Mehr

Florian Roßwog. Finanzintermediation durch Spar- und Kreditgenossenschaften in Mexiko:

Florian Roßwog. Finanzintermediation durch Spar- und Kreditgenossenschaften in Mexiko: Florian Roßwog Finanzintermediation durch Spar- und Kreditgenossenschaften in Mexiko: Eine Analyse der Auswirkungen der Integration in die Bankenaufsicht und behördliche Regulierung INHALTSÜBERSICHT DANKSAGUNG

Mehr

Unvermögen in Österreich Social Banking: Der Armut entgegenwirken

Unvermögen in Österreich Social Banking: Der Armut entgegenwirken Unvermögen in Österreich Social Banking: Der Armut entgegenwirken Eine Studie im Auftrag der Erste Bank Pressekonferenz 23.April 2012, 10.00Uhr Agnes Streissler Studienautorin Social Banking aus volkswirtschaftlicher

Mehr

Anhang A Fragebogen. Mapping Science Center Aktivitäten in Österreich BMBWK GZ 3.010/0027-VI/3/2006

Anhang A Fragebogen. Mapping Science Center Aktivitäten in Österreich BMBWK GZ 3.010/0027-VI/3/2006 Landstraßer Hauptstraße 71/1/205 A 1030 Wien T +43/(1)7101981 F +43(1)7101985 E office@science-center-net.at www.science-center-net.at ZVR-613537414 Anhang A Fragebogen Mapping Science Center Aktivitäten

Mehr

Selbständig macht man sich nicht einfach so. Sondern so.

Selbständig macht man sich nicht einfach so. Sondern so. Selbständig macht man sich nicht einfach so. Sondern so. IoE Willkommen Verschaffen Sie sich gute Aussichten. Ihre Selbständigkeit. Wir machen aus motivierten Menschen Unternehmer. Das Institute of Entrepreneurship

Mehr

Der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria

Der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria Christoph Benn, Dr. med., DTM & H, MPH, Gèneva, Schweiz Direktor für Außenbeziehungen zu Regierungen und Nichtregierungsorganisationen beim Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria,

Mehr

P r o j e k t b e s c h r e i b u n g

P r o j e k t b e s c h r e i b u n g P r o j e k t b e s c h r e i b u n g Bau einer Secondary School * Installation einer Waterbox in New White House Academy, Voi, Kenia Ausgangslage New White House Academy ist eine Internatsschule für rund

Mehr

Auch sollen weitere aktuelle Entwicklungen beleuchtet werden, wie beispielsweise der Wegfall von Anstaltslast und Gewährträgerhaftung in diesem

Auch sollen weitere aktuelle Entwicklungen beleuchtet werden, wie beispielsweise der Wegfall von Anstaltslast und Gewährträgerhaftung in diesem I. Einleitung Zu Beginn der Arbeit an dieser Untersuchung im Jahr 2007 lag das öffentlich-rechtliche Bankensystem, hiermit ist die Sparkassengruppe gemeint, insbesondere die Sparkassen und Landesbanken,

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 54-2 vom 15. Juni 2005 Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, zum Bundesausbildungsförderungsgesetz vor dem Deutschen Bundestag am 15. Juni

Mehr

lohnt sich Namensstiftung. mit Ihrer eigenen Stiftung vision teilen

lohnt sich Namensstiftung. mit Ihrer eigenen Stiftung vision teilen Stiften lohnt sich mit Ihrer eigenen Namensstiftung. Information zur Gründung einer Namensstiftung in Treuhandschaft unter vision : teilen, eine franziskanische Initiative gegen Armut und Not e. V. Ihr

Mehr

Vorwort. Vorwort zur 1. Auflage

Vorwort. Vorwort zur 1. Auflage Vorwort V Vorwort zur 1. Auflage Wenn Sie bei Amazon das Stichwort Präsentation eingeben, dann listet Ihnen der weltgrößte Online-Buchhandel etwa 600 Treffer auf. Wozu also das 601. Buch über Präsentation?

Mehr

Das Projekt netzwerk biz Bildung ist Zukunft wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds

Das Projekt netzwerk biz Bildung ist Zukunft wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds Türkische Medienlandschaft in Deutschland Entwicklung der türkischen Medien in Deutschland 1960er Jahre: 1970er Jahre: 1980er Jahre: 1990er Jahre: 2000er Jahre: WDR Köln Radyosu Europa-Seiten neue Akteure

Mehr

Zukunft Selbständigkeit

Zukunft Selbständigkeit Zukunft Selbständigkeit Eine europäische Studie der Amway GmbH und des LMU Entrepreneurship Center November 2010 Initiative Zukunft Selbständigkeit Das Thema Selbständigkeit ist derzeit so präsent wie

Mehr

Das Handbuch Pioniere der Gemeinschaft bietet Familienbetreuern (angestellte und ehrenamtliche) PowerPoint Präsentationen, Beispiele, Vorlagen und

Das Handbuch Pioniere der Gemeinschaft bietet Familienbetreuern (angestellte und ehrenamtliche) PowerPoint Präsentationen, Beispiele, Vorlagen und Das Handbuch Pioniere der Gemeinschaft bietet Familienbetreuern (angestellte und ehrenamtliche) PowerPoint Präsentationen, Beispiele, Vorlagen und Ratschläge, die sie für ihre Arbeit nutzen können. Es

Mehr

Vorwort zur 3. Auflage

Vorwort zur 3. Auflage Vorwort zur 3. Auflage Auch die 3. Auflage dieses Lehrbuches ist in erster Linie für einführende Veranstaltungen in die monetäre Ökonomie gedacht. Diese Veranstaltungen werden typischerweise unter Titeln

Mehr

Armut. Armut 57,1 61,6 64,3. Personen in Mio. 69,4. Anteil an der Bevölkerung, in Prozent 47,0 2.875 813 2.828 744 2.800 2.646 719 2.

Armut. Armut 57,1 61,6 64,3. Personen in Mio. 69,4. Anteil an der Bevölkerung, in Prozent 47,0 2.875 813 2.828 744 2.800 2.646 719 2. Armut Personen Personen mit mit weniger weniger als als 1,25 1,25 bzw. bzw. 2 US-Dollar 2 US-Dollar pro Tag, pro in Tag, absoluten in absoluten Zahlen und Zahlen in Prozent, und in 1981 Prozent, bis 2005

Mehr

Besonderes begrüße ich natürlich unsere Referenten und die Teilnehmer/innen an unserer Gesprächsrunde.

Besonderes begrüße ich natürlich unsere Referenten und die Teilnehmer/innen an unserer Gesprächsrunde. Begrüßung Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich begrüße Sie sehr herzlich zum Symposium "Gemeinsame Bildung für alle Kinder" des Vereins Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach. Gemeinsam mit

Mehr

Herausforderung Afrika

Herausforderung Afrika Nebe (Hrsg.) Johannes Michael Nebe (Hrsg.) Herausforderung Afrika Herausforderung Afrika Die Autorinnen und Autoren, die sowohl aus Europa als auch aus Afrika selbst kommen, zeichnen anhand von 26 Beiträgen

Mehr

Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich

Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich Konrad-Adenauer-Stiftung Washington Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich Susanne Granold Washington, D.C. März 2005 Konrad-Adenauer-Stiftung Washington 20005 Massachussetts Avenue,

Mehr

Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2007 Integration und Teilhabe

Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2007 Integration und Teilhabe Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2007 Integration und Teilhabe In der Zeit vom 14. bis 23.September findet in diesem Jahr die dritte Woche des bürgerschaftlichen Engagement statt. Die bundesweite

Mehr

Universität Passau. Masterarbeit

Universität Passau. Masterarbeit Universität Passau Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Is there a venture capital bias? Linking private equity investment decisions to the economy

Mehr

Vorwort von Bodo Schäfer

Vorwort von Bodo Schäfer Vorwort von Bodo Schäfer Vorwort von Bodo Schäfer Was muss ich tun, um erfolgreich zu werden? Diese Frage stellte ich meinem Coach, als ich mit 26 Jahren pleite war. Seine Antwort überraschte mich: Lernen

Mehr

Themenpatenschaft. Eine Zukunft

Themenpatenschaft. Eine Zukunft Themenpatenschaft BILDUNG + EINKOMMEN Eine Zukunft mit Perspektiven. Der Weg in ein selbstbestimmtes Leben 126 Mio. Jugendliche weltweit können weder lesen noch schreiben. Mehr als 60 % davon sind Mädchen.

Mehr

WEGE AUS DER ARMUT. "Dein Hunger wird nie gestillt, dein Durst nie gelöscht, du kannst nie schlafen, bis du irgendwann nicht mehr müde bist"

WEGE AUS DER ARMUT. Dein Hunger wird nie gestillt, dein Durst nie gelöscht, du kannst nie schlafen, bis du irgendwann nicht mehr müde bist WEGE AUS DER ARMUT "Dein Hunger wird nie gestillt, dein Durst nie gelöscht, du kannst nie schlafen, bis du irgendwann nicht mehr müde bist" Wer hungern muss, wer kein Geld für die nötigsten Dinge hat,

Mehr

Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland

Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) setzte am 9. Oktober 2013 den ersten Schritt in Richtung neuer Förderperiode.

Mehr

BRICS - die neuen Akteure der Entwicklungspolitik. SÜDWIND Dr. Pedro Morazán

BRICS - die neuen Akteure der Entwicklungspolitik. SÜDWIND Dr. Pedro Morazán BRICS - die neuen Akteure der Entwicklungspolitik SÜDWIND Dr. Pedro Morazán BRICS - die neuen Akteure der Entwicklungspolitik Analyse der Stellung der BRICS in der Weltwirtschaft Süd-Süd-Kooperation vs.

Mehr

In Menschen investieren.

In Menschen investieren. In Menschen investieren. Deutsche Bildung Pia Egner Alle reden immer davon, dass Bildung so wichtig ist, aber leider tut kaum einer was für uns. Deutsche Bildung investiert in uns und unsere Bildung. Das

Mehr

Perspektivenpapier Neue MedieN für innovative der Wert gemeinsamen HaNdelNs formate NutzeN WisseNscHaft im ÖffeNtlicHeN raum

Perspektivenpapier Neue MedieN für innovative der Wert gemeinsamen HaNdelNs formate NutzeN WisseNscHaft im ÖffeNtlicHeN raum Perspektivenpapier Wissenschaft im Öffentlichen Raum Zwischenbilanz und Perspektiven für das nächste Jahrzehnt November 2009 Wissenschaft im Öffentlichen Raum Zwischenbilanz und Perspektiven für das nächste

Mehr

ONE PERSON CAN MAKE A DIFFERENCE

ONE PERSON CAN MAKE A DIFFERENCE CIM. WER WIR SIND. WAS WIR MACHEN. UNSER ANGEBOT. UNSERE PROGRAMME. UNSERE FACHKRÄFTE. UNSERE PARTNER. CIM. ZAHLEN, DATEN, FAKTEN. ONE PERSON CAN MAKE A DIFFERENCE CENTRUM FÜR INTERNATIONALE MIGRATION

Mehr

I Vorwort. FH-Proj. Ing. Mag. Dr. Peter Granig, Dipl.-Ing. Dr. Erich Hart/ieb. Die Kunst der Innovation

I Vorwort. FH-Proj. Ing. Mag. Dr. Peter Granig, Dipl.-Ing. Dr. Erich Hart/ieb. Die Kunst der Innovation I Vorwort Die Kunst der Innovation FH-Proj. Ing. Mag. Dr. Peter Granig, Dipl.-Ing. Dr. Erich Hart/ieb Der Innovationskongress 2011 stand unter dem Generalthema "Die Kunst der Innovation - von der Idee

Mehr

Gesellschaft und Konsumgewohnheiten

Gesellschaft und Konsumgewohnheiten Gesellschaft und Konsumgewohnheiten April 2007 Institut für interdisziplinäre Nonprofit Forschung an der Wirtschaftsuniversität Wien 1 Ausgangssituation - Methodik Problematik: zwei sehr heterogene Themenbereiche

Mehr

FAIRTRADE project Exchange 2012 Scotland 2 nd 10 th of May

FAIRTRADE project Exchange 2012 Scotland 2 nd 10 th of May FAIRTRADE project Exchange 2012 Scotland 2 nd 10 th of May FAIRTRADE project evaluation: Pupils 1. Have you ever seen the FAIRTRADE logo on a Scottish product? 1. Hast du das FAIRTRADE Logo bereits einmal

Mehr

Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen.

Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen. Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes einzelne Unternehmen ist einzigartig. Ob Gesundheitswesen oder Einzelhandel, Produktion oder Finanzwesen keine zwei Unternehmen

Mehr

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Inhalt 1. Historischer Überblick 2. Traditionelle Argumente für Wachstum 3. Wie kommt es zu einem Wachstumszwang? 4.

Mehr

Wie nachhaltig sind Green Jobs?

Wie nachhaltig sind Green Jobs? Wie nachhaltig sind Green Jobs? Kammer für Arbeiter und Angestellte Wien, 02.10.2012 Franziska Mohaupt IÖW Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Berlin Gliederung 1. Was sind Green Jobs? 2. Wie

Mehr

In meiner täglichen Arbeit komme ich häufig ins Staunen:

In meiner täglichen Arbeit komme ich häufig ins Staunen: Über dieses Buch In meiner täglichen Arbeit komme ich häufig ins Staunen: Wenn es um Geldanlage geht, entwickeln sich sogenannte Experten in den Medien zu wahren Märchenerzählern. Die gleichen Zahlen werden

Mehr

Das will ich: einen zweiten Kiosk. Das brauch ich: Das schaff ich: 10.000 für die Einrichtung. zwei neue Arbeitsplätze

Das will ich: einen zweiten Kiosk. Das brauch ich: Das schaff ich: 10.000 für die Einrichtung. zwei neue Arbeitsplätze Das will ich: einen zweiten Kiosk Das brauch ich: 10.000 für die Einrichtung Das schaff ich: zwei neue Arbeitsplätze Ali Kayvar, Kiosk-Besitzer Bringen Sie Ihre Geschäftsidee voran. Erfahren Sie mehr über

Mehr

Kinder: Grafiken und Karten zu den Lebensverhältnissen weltweit. Wo die meisten Kinder leben Anzahl der unter 15-Jährigen in absoluten Zahlen, 2010

Kinder: Grafiken und Karten zu den Lebensverhältnissen weltweit. Wo die meisten Kinder leben Anzahl der unter 15-Jährigen in absoluten Zahlen, 2010 Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Kinder: Grafiken und Karten zu den Lebensverhältnissen weltweit Wo die

Mehr

Günstiger Wohnraum ist knapp Wie kann man die Not lindern?

Günstiger Wohnraum ist knapp Wie kann man die Not lindern? Montag, 28. Dezember 2015 BZ-Interview Günstiger Wohnraum ist knapp Wie kann man die Not lindern? Studenten, Niedriglöhner, Flüchtlinge sie alle brauchen günstigen Wohnraum. Klar ist: In Deutschland muss

Mehr

Rio+20 Jugendliche ziehen Bilanz

Rio+20 Jugendliche ziehen Bilanz Rio+20 Jugendliche ziehen Bilanz Untersuchung der Verankerung von Nachhaltigkeit am Management Center Innsbruck, insbesondere im Department für Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmanagement Eva Golas Einhornweg

Mehr

Zusammenfassung. Berlin, März 2011. fokus:unternehmen. Eine Information der privaten Banken

Zusammenfassung. Berlin, März 2011. fokus:unternehmen. Eine Information der privaten Banken 1 Öffentliche Förderung Zusammenfassung Berlin, März 2011 fokus:unternehmen Eine Information der privaten Banken Öffentliche Förderung Inhalt I. Was sind öffentliche Fördermittel? Unternehmen stehen immer

Mehr

Nachhaltiges Investment als Lösung des Wachstumsproblems?

Nachhaltiges Investment als Lösung des Wachstumsproblems? Nachhaltiges Investment als Lösung des Wachstumsproblems? Markus Henn Mitglied AG Finanzmärkte und Steuern von Attac Deutschland Projektreferent Finanzmärkte, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung WEED

Mehr

Generationengerechtigkeit oder: Konflikte zwischen Jung und Alt?

Generationengerechtigkeit oder: Konflikte zwischen Jung und Alt? Generationengerechtigkeit oder: Konflikte zwischen Jung und Alt? Eine Untersuchung der psychonomics AG im Auftrag der Allianz Lebensversicherungs-AG Lebensversicherung Methodik 2 Lebensversicherung Methodik

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Deutschland-Check Nr. 35

Deutschland-Check Nr. 35 Beschäftigung älterer Arbeitnehmer Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 13. Dezember 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668

Mehr

Strategische Umsetzung von Corporate. Mittelständigen Unternehmen in Bayern. unter besonderer Berücksichtigung der

Strategische Umsetzung von Corporate. Mittelständigen Unternehmen in Bayern. unter besonderer Berücksichtigung der Strategische Umsetzung von Corporate Social Responsibility in Klein- und Mittelständigen Unternehmen in Bayern unter besonderer Berücksichtigung der Herausforderungen der Internationalisierung Erik Lindner

Mehr

Gesunde und nachhaltige Stadtentwicklung - Blick auf aktuelle Entwicklungen und beteiligte Disziplinen

Gesunde und nachhaltige Stadtentwicklung - Blick auf aktuelle Entwicklungen und beteiligte Disziplinen Stadt der Zukunft: grün, gesund, lebenswert La città del futuro: verde, sana, a misura d uomo Freie Universität Bozen / Libera Università di Bolzano 25.10.12 Gesunde und nachhaltige Stadtentwicklung -

Mehr