NEWSMITTEILUNGEN DES BERLINER KREISES

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1 Ausgabe 1/2010 BerlinerKreis WISSENSCHAFTLICHES FORUM FÜR PRODUKTENTWICKLUNG E.V. NEWSMITTEILUNGEN DES BERLINER KREISES Sehr geehrte Leserinnen und Leser, unsere Produkte sind heute weitgehend durch Technologien der Mechatronik geprägt und in Verbindung mit Dienstleistungen erschließen sich neue Potenziale. Die Verknüpfungen mit dem Umfeld werden dafür im Produktlebenszyklus zunehmend intensiver. Der Kenntnis und dem Verstehen der A b h ä n g i g k e i t s g e f l e c h t e k o m m t eine immer höhere Bedeutung zu. Als Resultat wird der Ruf nach m e h r S y s t e m v e r s t ä n d n i s i m m e r häufiger adressiert. Master- Studiengänge zu Systems Engineering belegen dabei nur Teilgebiete, was bei der Breite und Tiefe des Themengebiets nicht verwunderlich ist. Die Praxis benötigt aber neben Spezialisten in Mechanik, Thermodynamik, Werkstoffkunde etc. auch Mitarbeiter, die etwas von Systemarchitekturen, -integration, -analyse, -verhalten etc. verstehen. Viele Berliner Kreis Mitglieder befassen sich mit diesen Themen, auch wenn nicht immer das Label Systemtechnik/Systems Engineering benutzt wird. In Kooperationsprojekten wird dieses Wissen an Studierende wie auch Industriepartner gleichermaßen vermittelt und gemeinsam weiterentwickelt. Prof. Dr.-Ing. Udo Lindemann Berichte der Jahrestagung 2009 in Ulm Am 13. November 2009 fand die diesjährige Jahrestagung des Berliner Kreises Wissenschaftliches Forum für Produktentwicklung e.v. statt. In das Forschungszentrum der Daimler AG in Ulm hatten Herr Prof. Binz sowie die Industrikreismitglieder Prof. Alfred Katzenbach und Ralf Lamberti von der Daimler AG und Klaus Schäfer von IBM Deutschland, eingeladen. Zu der diesjährigen Jahrestagung, die Zeichen für den intensiven Dialog zwischen Führungspersönlichkeiten aus der Industrie, Universitätsprofessoren und Nachwuchswissenschaftlern ist, waren rund 100 geladene Gäste erschienen. Die Jahrestagung im Forschungszentrum der Daimler AG in Ulm stand unter dem Leitsatz Zukunft der globalen Produktentwicklung. Sie wurde von Herrn Prof. Binz eröffnet, der im Anschluss auch durch das Programm der Jahrestagung führte. Der Tagungsband der diesjährigen Jahrestagung steht unter zum Download bereit. Als Einstieg gab der Vorsitzende des Berliner Kreises, Herr Prof. Abramovici, einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Um den Wissenstransfer und die Zusammenarbeit zwischen den Berliner Kreis-Instituten zu forcieren, wurde eine Broschüre zur Ausgestaltung konkreter Kooperationsprojekte mit der Industrie erstellt. Der Schulterschluss des Berliner Kreises mit der WGMK (Wissenschaftliche Gesellschaft für Maschinenelemente, Konstruktionstecknik und Produktentwicklung e.v.), der WGP (Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik) und dem acatech-themennetzwerk Produktentstehung soll die Aktivitäten der wissenschaftlichen Gesellschaften künftig noch besser aufeinander abstimmen. FAHRZEUGKONZEPTE DER ZUKUNFT Im ersten Plenarvortrag der Jahrestagung stellte Herr Prof. Bharat Balasubramanian, Vice President Group Research & Advanced Engineering der Daimler AG, die Fahrzeugkonzepte der Zukunft vor. Neben dem

2 Newsletter Berliner Kr e i s A u s g a b e 1 4 A p r i l anspruchsvollen Ziel der CO2-Reduzierung rücken die Themen Leichtbau, Sicherheit, Komfort und Telematik in den Fokus der Innovationsbestrebungen. Im Rahmen des Vortrags ging Prof. Balasubramanian insbesondere auf die Philosophie der Integralen Sicherheit ein; Verbesserung der Fahrsicherheit, frühzeitige Gefahrenerkennung und -vorbeugung, optimaler Schutz beim Unfall sowie die bestmögliche Versorgung nach einem Unfall sind einhergehende Zielsetzungen. Fahrerassistenzssysteme zur Wahrnehmung des Umfelds und vorausschauende Sicherheitssysteme seien nicht mehr nur futuristische Ansatzpunkte. THE SMARTER PLANET AUFBRUCH IN DIE QUARTÄRE WISSENSGESELLSCHAFT Im zweiten Plenarvortrag The Smarter Planet stellt Herr Prof. Gunter Dueck, Chief Technologist von IBM, den Wandel von der Dienstleistungsgesellschaft zur Informationsgesellschaft in den Mittelpunkt. Das Internet sei das wichtigste Leitmedium des angehenden Jahrhunderts; es schaffe die Infrastruktur für eine Ökonomie des Wissens. Die Strukturen der virtuellen und der physikalischen Welt würden zunehmend zusammenwachsen; Infrastrukturen der Energieversorgung, des Verkehrs und der Gesundheit seien Beispiele dafür. Damit sehe sich die Arbeitswelt vor einer neuen Herausforderung, denn einen Großteil der Tätigkeiten würden künftig durch Informationstechnologien abgelöst. Deutschland müsse es daher nun ernst sein mit dem Bild 1: Eindrücke von der Jahrestagung des Berliner Kreises Eintritt in den quartären Sektor in die Informationsgesellschaft. Prof. Dueck beschrieb den Ausweg in einer breiten Hochbildungskultur in Deutschland: nicht mehr Leute mit Abitur, sondern die Bildung (in seiner Gesamtheit) eine ganze Stufe höher heben. ERFAHRUNGSAUSTAUSCH IN WORKSHOPS Im zweiten Teil der Jahrestagung wurde im Rahmen von Workshops der Handlungsbedarf in Bezug auf aktuelle Themen besprochen. Die Workshopthemen wurden im Rahmen einer Abfrage unter den Industrie- kreisvertretern identifiziert. In diesem Jahr wurden Workshops zu den Themen Wissensmanagement und Wissensverbreitung in der Produktentwicklung, Globale Kooperation in der Produktentstehung sowie Konstruktionsmethodik 2.0 angeboten. Die Resultate aus den Workshops, werden auf den folgenden Seiten dargestellt. Ansprechpartner: Dipl.-Wirt.-Ing. Christoph Peitz, Geschäftsstelle des Berliner Kreises, Lehrstuhl für Produktentstehung, Heinz Nixdorf Institut, W orkshop 1 W i ssensmanagement u n d W i s s e n s v e rarbeitung in der Z u k u n f t d e r g l o b a l e n P r oduktentwicklung GEGENSTAND Besonders in wettbewerbsintensiven Industrien wird der Produktentstehungsprozess als einer der wichtigsten Geschäftsprozesse wahrgenommen, da er den Unternehmenserfolg entscheidend beeinflusst. Im Zuge der Globalisierung hat besonders in den Industrienationen eine Verschiebung hin zu wissensintensiveren Produktentste02 hungsprozessen stattgefunden. Um diese wissensintensive Prozesse besser beherrschen zu können, muss einerseits aufgeklärt werden, welche Informationen im globalen Entwicklungskontext von wem und für welche Aufgabe benötigt werden und wo die Informationen in welcher Form zu finden sind (digitale Ingenieurwerkzeuge, Collaboration-Aspekte, Datenbanken). Ande- rerseits muss auch aufgeklärt werden, wer in Problemfällen zusätzliches Wissen haben könnte (Einzelteilentwickler, Team, Führung, Gesamtorganisation). Das Wissensmanagement unterliegt dabei besonderen Schwierigkeiten und muss sich unter anderem folgenden Herausforderungen stellen: l die ständige Veränderung durch Innovationsprozesse und Erkenntniszuwachs,

3 eine sinnvolle Bereitstellung (Nutzbarkeit und Effektivität) im Produktentstehungsprozess, unterschiedliche kulturelle Erwartungen an den Wissensaustausch und veränderte Vorgehensweisen der Generationen bei der Erfahrungskommunikation. Ein geeignetes Wissensmanagement, das diese Herausforderungen aufgreift und umsetzt, erscheint für den Unternehmenserfolg als unumgänglich. ZIELSETZUNG Vor dem Hintergrund einer zunehmend global verteilten Produktentwicklung adressierte der Workshop insbesondere die vielfach und teils kontrovers diskutierte Thematik des Wissensmanagements in Produktentwicklungsprozessen. Zielstellung war es, das Thema Wissensmanagement für die Zukunft der industriellen Praxis zu positionieren, indem ein Problembild und eine Lösungseinschätzung für das Potential von Web 2.0 Technologien erarbeitet wurden. Darüber hinaus sollte der Workshop den Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft fördern und dazu anregen, Kontakte, die während der Diskussion geknüpft werden, zukünftig weiterzuführen. DISKUSSIONSSCHWERPUNKTE Grundgedanke der Diskussion war, welche Informationsbausteine und welche kollaborativen Prozesselemente den globalen Entwicklungsprozess unterstützen. Besonders das Thema der Wissensteilung im Unternehmen wurde kontrovers diskutiert. Während bei älteren Mitarbeitern die Motivation zum mitmachen angeregt werden muss, bringen neue Generationen eine gewisse Kultur der gemeinsamen Informationsbereitstellung und Nutzung mit sich. Darüber hinaus galt es zu klären, welche Technologien des zukünftigen Wissensmanagements die Informationsbausteine und Prozesselemente bereitstellen können. Aus Sicht der organisationalen Produktentstehung sind damit folgende Diskussionsschwerpunkte unmittelbar verknüpft: Wie können moderne Web-2.0-Werkzeuge die Entwicklungsprozesse gezielt unterstützen? Welche Prozesse und Aktivitäten profitieren von deren Einsatz; welche weniger? Wie sieht der Unterschied zwischen Technologieangebot und dessen Nutzung Bild 2: Diskussion der Zukunft des Wissensmanagements in der globalen Produktentwicklung im Unternehmen aus? In Übereinstimmung mit den Fragestellungen wurde als Diskussionsansatz für den Workshop folgende Problemstellung aufgeworfen: Wissensmanagement im globalen Spannungsfeld zwischen Macht und Last. Als mögliche Lösungsthese wurde die Aussage Web 2.0 Lösungen können bei der Bereitstellung von informellem Wissen in der globalen Produktentstehung helfen vorgestellt. RESULTATE UND HANDLUNGSBEDARFE Im Fokus der Diskussion stand nicht nur die heutige unternehmerische Herausforderung, sondern auch, was zukünftige Technologien leisten müssen. Die Workshopteilnehmer erzielten Einigkeit darüber, dass intelligente Informationstechnologien die Entwickler im Produktentstehungsprozess unterstützen müssen. Darauf aufbauend wurden folgende Lösungsansätze erarbeitet: Die Motivation zum Mitmachen wecken und nicht unterdrücken. Eine Methodische und informationstechnische Unterstützung im Unternehmen ist zwingend notwendig. Einzel- oder Insellösungen vermeiden. Informationen und Wissen muss strukturiert und organisiert werden. Unter diesen Aspekten wurde Forschungsbedarf für die folgenden zwei Themen abgeleitet: Informeller Wissensaustausch (z.b. Blogs als virtuelle Kaffeecken) und Nutzen des fachlichen Wissens in der industriellen Praxis über Web 2.0 Technologien. UMSETZUNGSEMPFEHLUNGEN UND AUSBLICK Der Workshop hat gezeigt, dass Partner aus Forschung und Industrie vertieft auf dem Gebiet zusammenarbeiten und den wissenschaftlichen Austausch fördern müssen. Nur so kann der derzeit herrschende Unterschied zwischen dem wissenschaftlich identifizierten Potential von Wissensmanagement und dessen erfolgreicher Realisierung in der unternehmerischen Praxis bewältigt werden. In Hinblick auf die persönliche Motivation jedes Einzelnen und dem kollaborativen Zusammenspiel von Experten, gilt es, die vorhandenen Web 2.0 Technologien für den industriellen Einsatz bedarfsgerecht aufzuarbeiten und weiterzuentwickeln. Prof. Dr.-Ing. Rainer Stark, Dipl.-Ing. Kai Lindow, Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik Berlin; Klaus Schäfer, Global Business Services, Dr. Peter Schütt, Knowledge Management and Social Networking Solutions IBM Deutschland 03

4 Workshop 2 Konstruktionsmethodik 2.0 Durchgängig rechnerunterstützte Methoden und Prozesse 04 Heutige Produkte des Maschinenbaus und Erzeugnisse verwandter Branchen wie der Automobilindustrie beruhen vielfach auf dem engen Zusammenwirken von Mechanik, Elektrik, Elektronik, Regelungstechnik und Softwaretechnik, wie es auch der Begriff der Mechatronik zum Ausdruck bringt. Doch trotz vorhandener Werkzeuge stellt die Entwicklung solcher Systeme nach wie vor eine Herausforderung dar. Im Workshop Konstruktionsmethodik 2.0 Durchgängig rechnerunterstützte Methoden und Prozesse wurde unter Leitung von Prof. A. Albers (Karlsruher Institut für Technologie - KIT) und Prof. A Katzenbach (Daimler AG) die Fragestellung diskutiert, wie ein einfaches methodisches Grundmodell für die mechatronische Produktentwicklung unter Berücksichtigung der digitalen Erprobung aussehen kann? Durch die Vorstellung zweier Entwicklungsbeispiele aus dem Hause Daimler sollte zunächst das Problembewusstsein für die bestehenden Herausforderungen bei der Entwicklung mechatronischer Systeme bei den Workshopteilnehmern geschärft und darauf aufbauend die wesentlichen Handlungsfelder für die Erarbeitung neuer Methoden und Werkzeuge identifiziert werden. Prof. Dr.-Ing. Dietmar Göhlich, Leiter der Gesamtfahrzeugkonstruktion S- Klasse der Mercedes Car Group, konnte die Schwierigkeiten bei der Anwendung unterschiedlichster Modelle bei der Entwicklung der S-Klasse darstellen. Herr Nauerz, Leiter Diagnose Service, konnte die gleiche Problematik anhand der Entwicklung eines Siebengang-Automatikgetriebes für Personenwagen zeigen. Bei der Diskussion haben sich drei zentrale Aspekte herauskristallisiert, die dann auf Grund der hohen Besucherzahl des Workshops in drei kleineren Gruppen weiterdiskutiert wurden. (A) Interoperabilität: mit der Fähigkeit zur Zusammenarbeit von verschiedenen Disziplinen (Mechanik, Software, Elektrik, ) hat sich die erste Gruppe beschäftigt. Schnell war klar, dass ein gemeinsames bzw. gegenseitiges Verständnis notwendig ist. Doch ein gemeinsames Verständnis beruht vor allem auf gemeinsamen Sprachen (Parameter, Eigenschaften, Geometrie, ) und Modellen (Vorgehens-, Bild 3: Gruppenarbeit zu dem Thema Interoperabilität in der Konstruktionsmethodik Bild 4: Prof. Alfred Katzenbach stellt die Workshopergebnisse vor Produkt-, Kommunikationsmodell, etc.). Gemeinsame Modelle in der mechatronischen Produktentwicklung würden nicht nur das gemeinsame Verständnis fördern, sie dienen auch der Absicherung, Modellierung und Optimierung von Produkten. Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine interdisziplinäre Interessengemeinschaft Entwicklungsmethodik die Idee der Interoperabilität in der multidisziplinären Produktentwicklung vorantreiben kann. (B) Verfügbarkeit: die zweite Gruppe kam zu dem Schluss, dass eine durchgängige Entwicklungsmethodik für mechatronische Systeme vor allem zur Unterstützung domänenübergreifender Änderungsprozesse, zur Verbesserung übergreifender Kommunikation und zur Absicherung der Kundenfunktionen notwendig ist. Trotz positiver Ansätze wie z.b. die Kopplung von M-CAD und E-CAD oder die RFLD-Ansätze fehlen etablierte Tools für durchgängige Produktentwicklungsmethoden und Prozesse. Ein möglicher Lösungsansatz ist, den Ingenieurstudenten sowohl ganzheitliches Systemdenken als auch spezialisierte Ausbildung anzubieten. Dies würde in einer späteren Phase das Systemdenken im Unternehmen fördern. Ein Promoter für eine durchgängige mechatronische Entwicklungsmethodik innerhalb eines Unternehmens könnte auch diesen Gedanken vorantreiben. Es ist wichtig keine neuen Tools zu erfinden sondern bei vorhandenen Tools Schlüsselparameter zu identifizieren und über Schnittstellen oder Service auszutauschen. (C) Realisierbarkeit: dieser Gruppe war die Komplexität vorhandener IT-Systemen insbesondere wichtig. Die Teilnehmer waren der Meinung, dass die IT-Komplexität vor dem Anwender verborgen bleiben muss. Dies dürfe aber die Sicherheit und die Robustheit dieser Systeme nicht beeinträchtigen. Eine Standardisierung der Austauschformaten, Schnittstellen etc. ist aus Sicht der Teilnehmer sehr wünschenswert. Alle Teilnehmer konnten bestätigen, dass heutzutage durchgängige Methoden und Prozesse für die effiziente Produktentwicklung fehlen. Die Rechnerunterstützung spielt hierbei eine wichtige Rolle, die die grundlegenden ingenieurmäßigen Vorgehensweisen, die heute gelehrt und erweitert werden, sinnvoll ergänzen muss. Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. A. Albers, Dipl.-Ing. T. Deigendesch, Dipl.-Ing. T. Turki Karlsruher Institut für Technologie (KIT), IPEK Institut für Produktentwicklung Prof. A. Katzenbach Daimler AG

5 Workshop 3 Sichere globale Kooperation in der P r o d u k t e n t s t e h u n g: Herr Prof. Dr.-Ing. R. Anderl vom Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion (DiK) der TU Darmstadt und Dr.-Ing. A. Hilliger von Thile aus der Abteilung Engineering Backbone der Daimler AG moderierten den Workshop zum Thema Sichere globale Kooperation in der Produktentstehung. Professor Anderl stellte in einem Impulsvortrag zunächst aktuelle Entwicklungen im Umfeld der kooperativen Produktentwicklung vor. Er ging dabei auf Concurrent Design und Simultaneous Engineering ein und beschrieb anschließend die Herausforderungen des Global Engineering, welche sich beispielsweise in einer Änderung der Arbeitskultur, neuen Web 2.0-basierten IT- Plattformen und neuen Anforderungen an den Wissensschutz widerspiegeln. Kern der unter Web 2.0 zusammengefassten Technologien ist eine veränderte Rolle des Endnutzers. Während bei traditionellen Medien eine zentrale Organisation kontrolliert Inhalte bereit stellt, werden diese in den 2.0 Medien vorwiegend dezentral durch den Endnutzer selbst erstellt. Kritisch hinterfragt wurde auch die Rolle der Computer unterstützten Kommunikation. Die Beteiligten waren sich einig darüber, dass Kommunikation über oder Chat nur begrenzt das Telefon oder das persönliche Gespräch ersetzen kann und oft nur in Kombination mit diesen sinnvoll ist. Im Bereich des Wissensschutzes im kooperativen Umfeld wurden zwei Grundansätze identifiziert; zum einen besteht die Möglichkeit, relevantes Wissen schon vor einem Transfer der betreffenden Modelle zu entfernen, zum anderen können die eingebetteten Informationen durch kryptografische Verfahren (Digital Rights Management) geschützt werden. Es bestand Konsens darüber, dass grundsätzlich jedes Verschlüsselungsverfahren früher oder später gebrochen wird. Hieraus ergab sich die Fragestellung, was mit in Umlauf befindlichen Daten passiert, welche mit einem mittlerweile gebrochenen Verfahren gesichert wurden. Aufgrund der global angespannten wirtschaftlichen Lage wurde die Fragestellung des Workshops zu Mit kreativen Kooperationen aus der Krise Zukunftsperspektive oder Sackgasse? konkretisiert und mit den Teilnehmern diskutiert. Bei den Teilnehmern herrschte Einigkeit, dass sich die Globalisierung stark auf die Mitarbeiter auswirken wird; so sind Teams nicht mehr nur interdisziplinär, sie sind in Zukunft möglicherweise auch firmenübergreifend tätig. Misstrauen aus Angst vor Datenmissbrauch aufgrund der oben genannten Risiken schwächt dabei die Potentiale der Kooperation. Als weiterer Punkt wurde diskutiert, wie der Know-How-Verlust durch zunehmende Fluktuationen von Projektmitgliedern vermindert werden kann. Dies ist heute durch die starke Spezialisierung der Ingenieure jedoch eine Herausforderung. Teambuilding wurde als sehr wichtiges Erfolgskriterium eingestuft, wobei festgestellt wurde, dass viele jüngere Mitarbeiter auch ohne den direkten persönlichen Kontakt offen zusammenarbeiten können. Web 2.0-Technologien spielen hierbei eine entscheidende Rolle und werden zunehmend in den Entwicklungsprozess Einzug halten. Die Teilnehmer waren sich einig, dass der Ingenieurmangel von 2007 noch nicht überwunden sein kann, dieser wird gegenwärtig nur von der Krise überlagert. Eine Herausforderung ist daher jetzt die Vorteile des Standorts Deutschland, bspw. den hohen Bildungsstandard, in internationale Kooperationen einzubringen. Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl, Dipl.-Wirt.-Ing. Thomas Rollmann, Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion, Technische Universität Darmstadt 7. Paderborner Workshop Entwurf mechatronischer Systeme Am 18. und 19. März 2010 wurde der Workshop Entwurf mechatronischer Systeme bereits zum siebten Mal erfolgreich durchgeführt. Rund 130 Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft nutzten die Veranstaltung, um sich über die neuesten Entwicklungen und aktuelle Trends in der Mechatronik zu informieren. Themenschwerpunkte der Veranstaltung waren Entwicklungsprozesse, Fertigungs- und Montagetechniken, Regelungstechnik sowie Methoden und Software-Werkzeuge. Ergänzend dazu wurde die Integration von Produktentwicklung und Fertigungssystementwicklung thematisiert. Pünktlich wie immer erschien zum Workshop die Buchpublikation der HNI-Verlagsschriftenreihe (Band 272), die die Vorträge enthält. Aus der Fülle der eigentlichen Beiträge wurden nach einem Review durch die Mitglieder des Programmkomitees 27 Beiträge ausgewählt. Wie in den vergangenen Jahren wurde die Veranstaltung von einer Fachausstellung begleitet, um den Teilnehmern ein weiteres Forum zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch zu bieten. Die erfolgreiche Workshop-Reihe wird mit dem 8. Paderborner Workshop Entwurf mechatronischer Systeme im März 2011 fortgesetzt. Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier, M.Sc. Lydia Kaiser, Fachgebiet Produktentstehung, Heinz Nixdorf Institut 05

6 INNO5 Innovation in einer Woche Neue Lösungen für technische Federn: Die systematische Suche nach neuen Lösungen durch eine Kreativität fördernde Umgebung und neue Methoden für technologisch führende Unternehmen Innovation in einer Woche (INNO5) ist eine vom IPEK Institut für Produktentwicklung des KIT Karlsruher Institut für Technologie angebotene Dienstleistung, bei dem für Industriepartner innovationsträchtige Ideen entwickelt werden. Ergebnis von 5 Tagen intensiver Auseinandersetzung mit der Themenstellung sind im Markt begründete Produktkonzepte, sowie ein Maßnahmenplan für die weitere Umsetzung in reale Produkte. Zu Projektbeginn wird ein Problemlösungsteam aus Instituts- und Firmenmitarbeitern zusammengestellt. Ist die Zielsetzung festgelegt, werden in einem kreativsystematischen Prozess Produktpotentiale aus Kunden-, Markt-, und Wettbewerbersicht identifiziert, bewertet und für die Generierung neuer Ideen aufbereitet. 06 Das INNO5-Konzept ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Kreativitätsförderung. Im Kreativitätslabor des IPEK können sich die Projektbeteiligten abseits vom Arbeitsalltag voll auf das Projekt konzentrieren. Fünf Tage lang beschäftigen sich die Teilnehmer mit einem einzigen Thema. Methodisch begleitet und gecoacht durch die Mitarbeiter des IPEK, unter zu Hilfenahme modernster Einrichtung im Kreativitätslabor, Einsatz hochwertiger Medientechnik (z.b. 3D- Scanner und Visualisierung) und Kreativität fördernder Modelle, verlassen die Teilnehmer ihre Denkrillen und generieren neue innovative Ideen. Zuletzt wurde INNO5 mit der Brand Group durchgeführt. Brand ist ein führender Hersteller von Federn und Drahtformteilen in Europa. Zu den Hauptkunden zählen die Automobilzulieferindustrie und Hersteller aus Tür- und Tortechnik. Die Firma verfügt über tiefgehendes Know-how in der Federntechnik und strebte mit der Buchung von INNO5 auch das Erlernen von Kenntnissen über Innovationsprozesse und Produktstrategien an. Dr.-Ing. Ottmar Müller, Geschäftsführer der Firma in Anröchte hat sich hauptsächlich aus zwei Gründen für ein INNO5-Projekt mit dem IPEK entschieden. Zum einen wollte er Mitarbeitern aus dem Vertrieb und der Entwicklung die Gelegenheit geben Bild 1: Prof. Albers (links) und Dr. Müller (mitte) während des INNO5-Projekts im neuen Kreativitätslabor am IPER als eine Art Weiterbildung den aktuellsten Stand der Innovationsforschung kennen zu lernen und andererseits sollten on-the-job neue Ideen gefunden, bewertet und zu einer gewissen Reife durchdacht werden. Das INNO5-Team wurde so zusammengestellt, dass entscheidende Träger von Fachwissen involviert waren, um damit gezielt die Kreativitätspotentiale des Teams zu steigern. Resultat der strukturierten, tiefgehenden und fruchtbaren Diskussionen sind die mit nach Hause genommenen Produktkonzepte. Das Tagesgeschäft zu verlassen und sich 5 Tage lang einem einzigen Thema zu widmen war laut Dr. Müller für einige Projektteilnehmer schwierig. Nicht ans Telefon zu gehen wäre z.b. für viele Mitarbeiter in der Firma nicht möglich. Auf die Frage nach der Stimmung der eigenen Mitarbeiter während dieser Woche antwortete Dr. Müller: Am Abend des zweiten Tages war das gar nicht positiv. Dies lag hauptsächlich daran, dass nach dem zweiten Tag nur Rechercheergebnisse und Produktprofile, also wenig direkt Greifbares entstanden war. Dieses bewusste Zurückhalten neuer Ideen und das tiefgreifende Hinterfragen von Altem schmerzt Umsetzung orientierten Entwicklern. Es entsteht das Gefühl nicht vorwärts zu kommen und nie eine Lösung zu finden. Der Nutzen der strukturierten, methodischen Vorgehensweise wurde am dritten Tag sichtbar, als auf Basis der Vorarbeiten viele neue Ideen geradezu heraussprudelten. Wir versprechen Ihnen, am Freitagabend fahren Sie mit vielen innovativen Ideen nach Hause. Und das, obwohl wir Euch nicht kennen, und Ihr uns nicht kennt und wir von Euren Problemen momentan auch nichts wissen. Dies versprach Prof. Albers Dr. Müller vor Beginn des INNO5-Projekts. Dieses Versprechen wurde auch eingehalten. Nach 5 Arbeitstagen stand eine umfassende Projektdokumentation. Zu Beginn der Woche wurden mittels Szenariotechnik Zukunftsszenarien entwickelt, auf deren Basis unter Einbeziehung der Recherche und der Analyse des aktuellen Portfolios Produktprofile entstanden. Aus diese Produktprofilen wurden am dritten Tag über 80 Ideen entwickelt. Nach mehreren Iterationsschleifen und Bewertungsphasen wurden die vielversprechendsten 12 Ideen ausgewählt. Diese wurden vertieft, weiterentwickelt weiter verdichtet. Nach dieser Machbarkeitsanalyse standen zwei Produktkonzepte, die zukünftig in der Firma intern weiter verfolgt werden können. o. Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Albert Albers, Dipl.-Ing. Tarak Turki, Karlsruher Institute für Technologie (KIT), IPEK Institut für Produktentwicklung

7 Konstruktionsregeln für den Entwurf leichter, hochintegrierter Bauteile Das Institut für Konstruktionstechnik stellt Konstruktionsregeln vor, um vorhandene Leichtbaupotentiale in innovativen Fertigungsketten zu nutzen. Das Institut für Konstruktionstechnik ist am Verbundprojekt Entwicklung einer hoch integrierten Profilbaukastenfamilie für den Automotive- und Transportsektor aus höher- und höchstfesten Mehrphasenstählen mit belastungsangepassten Blechdickenverläufen (HI-PAT) beteiligt. Ziel des Projektes ist es, die Entwicklung und Markteinführung neuartiger Leichtbau-Stahl-Rollprofile zu beschleunigen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Leichtbau und Funktionsintegration unter Verwendung von flexibel gewalzten Rollprofilen aus hochfesten Dualphasenstählen. Projektpartner sind die Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH, die Muhr und Bender KG, die Welser Profile GmbH, die Schmitz Cargobull AG und das Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen der TU Darmstadt. In der Praxis stehen der Verwendung solcher innovativer Halbzeuge oft folgende Hindernisse entgegen: Sind die Fertigungsverfahren dem Konstrukteur noch unbekannt, erschwert die notwendige Informationsbeschaffung z.b. über verfahrensseitige geometrische Einschränkungen den Einsatz. Dies führt zu unvorteilhaften Konstruktionen, die die Potenziale der Fertigung nicht ausnutzen oder zu unnötigen Korrekturen hinsichtlich der Fertigbarkeit. Für die Bereiche Leichtbau und Funktionsintegration liegen in vielen Betrieben bereits Informationen vor. Diese sind aber nicht in einer schnell zugreifbaren und übersichtlichen Form, was die Konstruktionsarbeit behindert und verlangsamt. In frühen Phasen der Konstruktion fehlen wichtige Produktinformationen, welche z.b. für eine Finite-Elemente-Analyse und Optimierung hinsichtlich Materialeinsparung benötigt werden. Hier sind Werkzeuge notwendig, die bereits im Konzeptstadium oder früher anwendbar sind. Vom Institut für Konstruktionstechnik wurden zur Lösung dieser Schwierigkeiten ein spezieller Konstruktionskatalog mit HI-PAT Bauteilen und Konstruktionsregeln zu den Bild 1: Ausschnitt aus den Konstruktions- und Gestaltungsregeln Themen Leichtbau und Funktionsintegration erstellt, (Bild 1). Diese Konstruktionsregeln zeichnen sich vor allem durch ihre Anwendbarkeit auch in frühen Konstruktionsphasen aus. Um das Wissen um die fertigungstechnischen Randbedingungen praxisgerecht aufzubereiten, wurden außerdem Gestaltungsregeln für das Rollprofilieren, das flexible Walzen und den Einsatz des hochfesten Dualphasenstahls erarbeitet. Jede Konstruktionsregel ist in Form einer klaren Anweisung, z.b. Stützwirkung durch Krümmung ausnutzen formuliert und um ein entsprechendes Bild sowie Quellenangaben ergänzt. Alle Regeln liegen digital vor und sind nach Themengebieten gegliedert. Die Regeln wurden speziell auf die auftretenden Probleme in der Konstruktionspraxis zugeschnitten. Die bewusst einfach formulierten Anweisungen ermöglichen einen schnellen Zugriff auf das Wissen, woraus sich in Kombination mit dem strukturierten Aufbau eine erhebliche Zeitersparnis ergibt. Die Bilder der Gestaltungsregeln ermöglichen es, komplexe Sachverhalte schnell zu erfassen. Unnötige Iterationen mit der Halbzeugfertigung werden vermieden, sodass Entwicklungskosten und -zeiten reduziert werden. Die Darstellungen der Konstruktionsregeln zum Thema Funktionsintegration dienen hauptsächlich der Inspiration des Konstrukteurs zu leichten, innovativen Konstruktionen. Die Regeln zu den Themen Leichtbau und Funktionsintegration wurden auf frühe Phasen des Konstruktionsprozesses zugeschnitten, in denen noch wenige Kenntnisse über die Bauteilgestalt vorliegen. Daher wurden hier allgemeingültige Aussagen erarbeitet, die z.b. die Auswahl optimaler Lösungsprinzipe unterstützen. Hier unterscheidet sich der dargestellte Ansatz wesentlich von anderen Vorgehensweisen zum Leichtbau, welche im Wesentlichen bereits festgelegte Geometrien hinsichtlich der Dimensionierung optimieren. Leichtbaupotenziale, welche sich aus anderen Lösungsprinzipen ergäben, gehen dabei verloren. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden die Konstruktionsregeln bereits eingesetzt und sind auch für interessierte Unternehmen auf Anfrage erhältlich. HI-PAT wird mit den Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenprogramms Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft (WING) gefördert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) betreut. Prof. Dr.-Ing. Thomas Vietor, Dipl.-Ing. Jan R. Ziebart, Dipl.-Ing. Frank Nehuis, Institut für Konstruktionstechnik, (ehemals Prof. Dr.-Ing. H.-J. Franke) Technische Universität Braunschweig 07

8 ULV-Segment-Rotationszerstäuber als Umwelttechnologie Konstruktionsmethodische und experimentelle Ansätze zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Umweltgerechte Technologien wettbewerbsfähig im Markt zu etablieren ist für mittelständische Unternehmen eine Herausforderung, die an Priorität gewinnt. Die Flüssigkeitszerstäubung durch Ultra-Low-Volume (ULV) Segment-Rotationsdüsen positioniert sich durch die Erzeugung feinster Sprühbilder als ökologische und ökonomische Lösung im Pflanzenschutz. Durch konstruktionsmethodische Optimierung der Variantenerzeugung im Produktprogramm soll die Technologie Marktanteile im Pflanzenschutz gewinnen. Um eine breitere Anwendung auch in anderen Branchen zu ermöglichen, sind technologische Potenziale zu erschließen. Zu diesem Zweck werden Sprüheigenschaften und Betriebsparameter experimentell exakt analysiert. ÖKOLOGISCHE PRODUKTE IM PFLANZENSCHUTZ Der Bedarf an technischen Lösungen, die ökologische mit ökonomischen Vorteilen vereinen, steigt mit dem Umweltbewusstsein der Kunden sowie mit zunehmender umweltpolitischer Regulierung durch den Gesetzgeber. Im Pflanzenschutz bedeutet letzteres für die Herbizidausbringung gesonderte Zertifizierung und in einigen Ländern und Anwendungen sogar ausschließliche Zulassung für Herbizidsprühgeräte, die den Schadstoffeintrag in die Umwelt maßgeblich reduzieren. Die Geräte der Firma Mantis ULV-Sprühgeräte GmbH ermöglichen den Einsatz von unverdünnten Herbiziden. Durch ihr feines Sprühbild kann bis zu 80% weniger Herbizid im Vergleich zu herkömmlichen Sprühgeräten eingesetzt werden. Beispielsweise reichen bei einem typischen Herbizid ca. 2 Bild 1: Familienkonzept zur Beherrschung der Produktvielfalt Bild 2: Verfahrensablauf zur Sprühbildanalyse l/ha auf Kulturflächen mit normalem Unkrautbewuchs aus (Empfehlung des Herbizidherstellers für herkömmliche Geräte: ca. 2,4-8 l/ha auf l/ha Wasser). Diese Vorteile gegenüber der herkömmlichen Technologie der Flachstrahldüse werden durch die patentierte Technologie der ULV- Segment-Rotationsdüse ermöglicht, durch die ohne Druck besonders fein und abdriftarm zerstäubt wird. EFFIZIENTE ERZEUGUNG VON PRO- DUKTVARIANTEN Das Projekt AUXESIA Entwicklung eines Universal-ULV-Düsenmoduls zur Steigerung von Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit zielt auf die Beherrschung der durch das Kundenspektrum geforderten Produktvielfalt. Dies erfordert in diesem Fall die Steigerung der Kommunalität und die Vereinfachung von Konfiguration und Montage. Die am Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik (PKT) der TU Hamburg-Harburg entwickelten Methoden zur modularen Produktstrukturierung und variantengerechten Produktgestaltung führten zu einem komplett neuen Familienkonzept, in dem die Anzahl der zum Erzeugen aller Varianten benötigten Komponentenbausteine mehr als halbiert werden konnte. Statt bisher durch 46 einzelne Komponenten können nun auf Basis von 11 Variantenmodulen die bestehenden 32 Varianten sowie weitere 40 Produktvarianten frei nach Bedarf konfiguriert werden (Bild1). EXPERIMENTELLES ER- SCHLIESSEN TECHNISCHER POTENZIALE Das zweite Projektziel in AUXESIA ist die Erweiterung des Einsatzgebietes der ULV-Segment-Rotationsdüse sowohl auf andere Branchen (z.b. Siliermittel, Aromastoffe, Schalöle oder Trennwachse) als auch auf weitere Bereiche des Pflanzenschutzes (z.b. biologische Präparate). Zu diesem Zweck wird die Funktionsweise der Düse mit dem Ziel untersucht, die Tröpfchengröße und -verteilung in Abhängigkeit einer bestimmten Viskosität, Düsendrehzahl 08

9 und Durchflussmenge zu bestimmen. Mit der Kenntnis der Wirkung verschiedener Funktionsparameter auf das Sprühergebnis können konstruktive Maßnahmen entwickelt werden, die den universellen Einsatz in unterschiedlichen Anwendungsgebieten ermöglichen und die Funktionsweise im Pflanzenschutz optimieren. VERSUCHSTECHNIK ZUR SPRÜHANALYSE Bisher verwendete Messverfahren, wie sie z.b. bei der Prüfung von Geräten durch die Landwirtschaftkammer Anwendung finden, arbeiten mit der Aufnahme versprühter Präparatvolumina. Die Untersuchung der Sprayeigenschaften ist auf Basis dieser Verfahren nicht möglich. Um tiefergehende Untersuchungen zu ermöglichen, wurde daher am PKT ein neues Verfahren an einem eigenen Prüfstand entwickelt (Bild 2). Zur Erfassung der Sprüheigenschaften wird eine Papierbahn auf einem Schlitten unter der Düse durchgeführt, auf der die Tröpfchen ein Sprühbild erzeugen. Zur Auswertung des Sprühbilds werden verschiedene Verfahren benutzt. Die Methode, die Sprühbilder zu scannen und über eine Softwareanwendung auszuwerten, bietet den Vorteil reproduzierbarer Erfassung und befindet sich derzeit in der Optimierung hinsichtlich der Tröpfchenerkennung. Alternativ bietet die aufwendigere Auswertung über das Mikroskop zuverlässige Aussagen und Vergleichswerte. Bild 3: Düsenkennfeld der bestehenden ULV-Düse für drei Präparate mit unterschiedlichen Viskositäten Zusätzliche Untersuchungen der Tröpfchen im Flug mit Hilfe einer Hochgeschwindigkeitskamera sind unabdingbar, um vom zweidimensionalen Tröpfchendurchmesser auf dem Papier auf das Tröpfchenvolumen zu schließen und konstruk-tive Verbesserungen abzuleiten. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK Zur Steigerung von Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit von ULV-Segment- Rotationsdüsen wurden im Projekt AUXE- SIA sowohl konstruktionsmethodische als auch experimentelle Lösungsansätze gewählt. Mögliche Lösungen für eine durch Modularität und Variantengerechtheit wirtschaftlich optimierte Produktstruktur wurden entwickelt und werden in nächsten Schritten im Design nach ästhetischen, funktionalen und ergonomischen Gesichtspunkten optimiert. Zur tiefergehenden Untersuchung der Funktionsweise der ULV-Segment-Rotationsdüse wurde ein Prüfstand entwickelt. Das Verfahren liefert bisher Ergebnisse in Form von Düsenkennfeldern (Bild 3) und Tröpfchengrößenverteilungen. Im Versuch werden künftig konstruktive Verbesserungspotenziale der Düse ermittelt, die zu einem erweiterten Funktions- und somit Einsatzbereich führen können. AUXESIA ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Mantis ULV-Sprühgeräte GmbH und dem Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik der TU Hamburg-Harburg gefördert von 11/2008 bis 02/2011 im Rahmen von PRO INNO II durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Prof. Dr.-Ing. Dieter Krause, Dipl.-Ing. Sandra Eilmus, Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik, Technische Universität Hamburg-Harburg Festkolloquium zu Ehren von Prof. Dr.-Ing. em. Klaus Ehrlenspiel Der Emeritus des Lehrstuhls für Produktentwicklung Prof. Ehrlenspiel feierte am 7. März dieses Jahres seinen 80. Geburtstag. Anlässlich dieses besonderen Ereignisses veranstaltet der Lehrstuhl für Produktentwicklung an der TU München am 25. Juni ein Festkolloquium zu Ehren von Prof. Ehrlenspiel, an dem zahlreiche Gäste aus Forschung und Industrie teilnehmen werden. Schwerpunkt der Veranstaltung wird das Thema Konstruktionsmethodik Quo Vadis - Wandel der Konstruktionsmethodik in Deutschland sein, zu dem zahlreiche Vorträge und Diskussionsrunden geplant sind. Der Werdegang von Prof. Ehrlenspiel startet im Jahr 1950 mit seinem Studium des allgemeinen Maschinenbaus an der TH München. Nach seinem Abschluss 1955 beginnt seine Tätigkeit als Assistent am Lehrstuhl für Maschinenelemente unter Prof. Niemann, die er 1962 mit der Promotion über das Thema Die Festkörperreibung von geschmierten und ungeschmierten Metallpaarungen mit Linienberührung erfolgreich abschließt. Nach seiner Promotion übernimmt Prof. Ehrlenspiel die Stelle als Konstruktionsleiter bei BSH Sonthofen, wo er 1969 zum Technischen Werksleiter ernannt wird wird Prof. Ehrlenspiel die Leitung des Instituts für Maschinenelemente A und Konstruktionstechnik der TU Hannover zugeteilt. Nach dreijähriger Tätigkeit übernimmt Prof. Ehrlenspiel schließlich im Jahr 1976 die Leitung des Lehrstuhls für Konstruktionstechnik an der TU München, heute allgemein bekannt unter dem Namen Lehrstuhl für Produktentwicklung. Seine Arbeitsbereiche umfassen hierbei die 09

10 Themengebiete allgemeine Konstruktionsmethodik, kostengünstiges Konstruieren, rechnergestützte integrierte Produktentwicklung und denkpsychologische Analyse der Konstruktionstätigkeit. Aus seiner Tätigkeit in der Forschung und Industrie sind zwei maßgebende Bücher entstanden: Integrierte Produktentwicklung Denkabläufe, Methodeneinsatz, Zusammenarbeit sowie Kostengünstig Entwickeln und Konstruieren Kostenmanagement bei der integrierten Produktentwicklung. Parallel zur Leitung des Lehrstuhls übernimmt Prof. Ehrlenspiel weitere Positionen im nationalen und internationalen Umfeld. So betreut er als Ehrenprofessor Vorlesungen in China an der Universität Tsing Hua in Peking und an der Hochschule für Chemie in Tsingtau. Zudem engagiert sich Prof. Ehrlenspiel als Fachgutachter der DFG, als Gründungsmitglied der FVA und als Mitglied von Ausschüssen des VDI und des VDMA. Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit als Professor erhält er zudem eine Reihe wichtiger Auszeichnungen: 1983 wird Prof. Ehrlenspiel die Kesselring Medaille, 1994 das VDI-Ehrenabzeichen und 2002 der IED-Hills-Millenium-Award des Institution of Engineering Design überreicht wirkt Prof. Ehrlenspiel zudem bei der Gründung des Berliner Kreises mit und engagiert sich auch in den nachfolgenden Jahren bei der Festigung und Ausgestaltung des Kompetenznetzwerks. Prof. Ehrlenspiel hat einen außergewöhnlichen Beitrag zur Förderung von Produktinnovationen im Maschinenbau und in verwandten Branchen geleistet und wird somit immer ein wichtiger Teil des Berliner Kreises sein. Wir gratulieren Prof. Ehrlenspiel sehr herzlich zu seinem Geburtstag und wünschen ihm für die Zukunft auch weiterhin alles Gute! Prof. Dr.-Ing. Udo Lindemann, Dipl.-Ing. Manuela Parvan, Lehrstuhl für Produktentwicklung, TU München Prof. Dr.-Ing. em. Klaus Ehrlenspiel ConImit Contra Imitatio Produktpiraterie ist eine Bedrohung für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Investitionsgüterindustrie. Technische Schutzmaßnahmen können das Kopieren von Produkten erschweren und deren Originalität nachweisen. ConImit informiert über Maßnahmen zum präventiven Produktschutz und bietet Unterstützung bei der Erstellung einer spezifischen Abwehrstrategie. 10 Nach wie vor werden produzierende Unternehmen von Produktpiraten um die Rendite ihrer F&E-Investitionen gebracht. Maschinen sind dabei mittlerweile die am häufigsten gefälschten Produkte. Die zehn Verbundprojekte der Forschungsoffensive des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Innovationen gegen Produktpiraterie dämmen diese Gefahr mit innovativen, technischen Schutzmaßnahmen ein. Die im Projekt ConImit Contra Imitatio ( entwickelte Bedarfsanalyse Produktschutz hilft betroffenen und bedrohten Unternehmen, der Produktpiraterie mit unternehmensspezifischen Schutzkonzeptionen wirkungsvoll zu begegnen. Erste Ergebnisse der Forschungsoffensive werden auf der Hannover Messe 2010 präsentiert. Die deutsche Investitionsgüterindustrie differenziert sich im internationalen Wettbewerb durch ihre hohe Produktqualität und Innovationskraft. Beide Faktoren sind durch Produktpiraterie bedroht: 68% der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer sind laut VDMA-Befragung bereits Opfer von Produkt- und Markenpiraterie gewesen. Die am häufigsten gefälschten Produkte sind ganze Maschinen (52%), Komponenten (50%) und Ersatzteile (32%). Der sich daraus ableitende Handlungsbedarf ist offenkundig: Es bedarf der Präzisierung existierender, aber auch der Entwicklung innovativer Schutzmaßnahmen um einen effektiven und kostengünstigen Schutz vor Produktpiraterie zu ermöglichen. Die Forschungsoffensive Innovationen gegen Produktpiraterie hat diesen Handlungsbedarf Anfang 2008 aufgegriffen. In zehn Verbundprojekten werden Maßnahmen zum Schutz vor Produktpiraterie entwickelt und erprobt. Die Schwerpunkte liegen dabei auf drei Ansätzen: der pirateriesicheren Gestaltung von Produkten und Prozessen, der Kennzeichnung von Produkten und Systemen sowie der Verknüpfung einzelner technischer, organisatorischer und rechtlicher Maßnahmen zu umfassenden Schutzkonzeptionen. Als Ergänzung zu den Verbundprojekten wurde das Querschnittsprojekt ConImit Contra Imitatio gestartet. Ziel ist, die Stoßkraft und die Breitenwirkung der vorgestellten Projekte zu erhöhen und die Prozesse und Maßnahmen gegen Produktpiraterie in der betrachteten Industrie zu fördern. Auf der Hannover Messe 2010 präsentieren alle Projekte erste Ergebnisse (Gemeinschaftsstand Produktschutz: Halle 17, Stände C14 bis D17). Im Mittelpunkt steht dabei eine durch technische Maßnahmen abgesicherte Werkzeugmaschine. In täglichen Führungen über den Gemeinschafts-

11 stand wird ConImit einen kompakten Überblick über die Forschungsprojekte geben. In einer begleitenden Vortragsveranstaltung am Messedienstag werden Lösungen aus Forschung und Praxis gezeigt. Bild 2: Schützenswerte Originaltechnologie: der HAVER ROTO CLASSIC (Quelle: HAVER & BOECKER OHG) AKTUELLE INFORMATION RUND UM DAS THEMA PRODUKTSCHUTZ Mit Hilfe der Online-Plattform conimit.de wird die breite Öffentlichkeit für das Thema Produktpiraterie sensibilisiert und auch darüber informiert, was gegen Produktpiraterie getan werden kann. Registrierte Nutzer werden beispielsweise in regelmäßigen Newslettern über die aktuellen Entwicklungen im Themenfeld und anstehende Veranstaltungen informiert. ConImit.de bietet Informationen, wie zum Beispiel aktuelle Studien, Ratgeber und Veranstaltungshinweise und informiert übersichtlich über die zehn Verbundprojekte der Forschungsoffensive. Ein Schutzmaßnahmenkatalog, der derzeit rund 80 Einzelmaßnahmen enthält, bietet eine kompakte Darstellung von präventiven Möglichkeiten zum Schutz vor Produktpiraterie. Jede Schutzmaßnahme wird durch eine Kurzbeschreibung und Hinweise zu ihrer Anwendung dargestellt. Über eine Expertendatenbank können Unternehmen die Liste der Schutzmaßnahmen nach unterschiedlichen Kriterien durchsuchen und die Maßnahmen zusammenstellen. Jeder Schutzmaßnahme sind Experten zugeordnet, die im Bedarfsfall Informationen liefern und fachkundige Unterstützung bei der Erstellung einer spezifischen Abwehrstrategie anbieten. Bild 1 zeigt das Beispiel eines Expertenprofils. Durch die vorgestellten Funktionalitäten wird die Internetplattform zu einer zentralen Anlaufstelle für Unternehmen im Kampf gegen Produktpiraterie.Bereits 700 Personen haben sich der Community seit dem Start der Plattform Anfang 2008 angeschlossen. Die Registrierung ist kostenlos. Bild 1: Beispiel eines Expertensteckbriefes aus der Expertendatenbank F I R M E N S P E Z I F I S C H E SCHUTZKONZEPTIONEN ERSTELLEN: DIE BEDARFSANALYSE PRODUKTSCHUTZ Im Rahmen von ConImit entwickelten die Projektpartner Technische Universität München und Heinz Nixdorf Institut die Bedarfsanalyse Produktschutz. Diese Methodik unterstützt Unternehmen bei der Identifizierung des individuellen Bedrohungspotentials und der Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen. Ein zentrales Element ist die Kombination von existierenden und innovativen Schutzmaßnahmen zu firmenspezifischen Schutzkonzeptionen. Die Bedarfsanalyse wurde bereits in sechs deutschen Unternehmen der Größenordnung von 100 bis 2500 Mitarbeitern durchgeführt. Das Spektrum der plagiierten Produkte umfasste Antriebssysteme, Bahnübergangssysteme, Verpackungsmaschinen, Textilmaschinen, Holzbearbeitungsmaschinen sowie Schaltelemente. Die untersuchten Unternehmen waren von Plagiaten aus der ganzen Welt betroffen. Die durchgeführten Analysen haben gezeigt, dass eine Bedrohungssituation immer unternehmensspezifisch und nicht vergleichbar ist. Dementsprechend unterscheiden sich auch die mit technischen Schutzmaßnahmen verfolgten Zielsetzungen von Fall zu Fall. Während für ein Unternehmen die Minimierung externer Kosten und internen Aufwands entscheidend sind, sind es für ein anderes Unternehmen die Maximierung der potentiell zu erzielenden Schutzeffekte einer Maßnahme. Das bedeutet, dass die Auswahl von Schutzmaßnahmen immer unternehmensspezifisch anzupassen ist. Gemeinsam war allen Bedarfsanalysen jedoch, dass bei deren abteilungsübergreifender Durchführung die Mitarbeiter in den teilnehmenden Unternehmen stark für die Problematik der Produktpiraterie sensibilisiert wurden, was die beteiligten Unternehmen als großen Mehrwert wahrnahmen. Die Verbundforschungsprojekte schließen im Laufe des Jahres ihre Arbeiten ab. Am 16. November 2010 werden alle Projekte im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung ihre Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit vorstellen. Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier, Dipl.-Wirt.-Ing. Oliver Köster, Dipl.-Wirt.-Ing. Martin Kokoschka, Heinz Nixdorf Institut, Lehrstuhl für Produktentstehung, Universität Paderborn Prof. Dr.-Ing. Udo Lindemann, Dipl.-Ing. Markus Petermann, Dipl.-Ing. Sebastian Schenkl, Lehrstuhl für Produktentwicklung, TU München 11

12 ISO ein funktionales Produktmodell für die G e t r i e b e e n t w i c k l u n g Die interdisziplinäre Getriebeentwicklung über die verschiedenen Phasen der Entwicklung erfordert eine intensive Zusammenarbeit der beteiligten Disziplinen wie Auslegung, Berechnung, 3D-Konstruktion, Produktion, Prototypenbau und dem späteren Wirksamkeitsnachweis. Eine Effizienzsteigerung ist insbesondere über Prozessoptimierungen erzielbar. Durch eine Verknüpfung der Systeme kann ein stabiler durchgängiger Entwicklungsprozess erreicht werden. Die Wirkung ist eine schnellere Getriebeentwicklung durch eine deutliche Stärkung der Schnittstellen der verschiedenen Bereiche, das letztendlich in kürzeren Entwicklungsschleifen resultiert. Grundlage für diese Zielerreichung ist die Umsetzung eines ein-heitlichen funktionalen Produktmodells. In der Entwicklung von Getrieben werden leistungsfähige Programme zur Auslegung, Gestaltung, Nachrechnung und Simulation verwendet. Unter den eingesetzten Systemen befinden sich zahlreiche Expertenprogramme, die teilweise isoliert voneinander betrieben werden. Da viele Programme auf gemeinsame Datenschnittmengen des zu entwickelnden Getriebes als Grundinformation und teilweise auf Ergebnisse anderer Programme zurückgreifen, werden die Daten zwischen den Programmen häufig ausgetauscht. Dies geschieht auch heute noch in vielen Bereichen manuell. Mit dem Vorstoß der Forschungs- Bild 1: Datenaustausch über ein systemneutrales zentrales Produktmodell für Getriebe vereinigung Antriebstechnik e.v. (FVA) ein einheitliches Produktmodell für Getriebe festzuschreiben, wurde die Basis geschaffen, während allen Konstruktionsphasen funktionsorientiert und integriert zu entwickeln. Der Produktentwicklungsprozess von Getrieben kann dabei durch eine konsistente und systemneutrale Datenhaltung deutlich verbessert werden (Bild 1). Ausgangsbasis für die Realisierung eines systemneutralen Produktmodells für Getriebe ist der internationale Standard ISO STEP (STandard for the Exchange of Product model data). STEP wird heute in zahlreichen Unternehmen für den Austausch von 3D-CAD-Daten eingesetzt. Über die CAD-relevanten Geometriedaten hinaus stellt STEP auch Methoden für andere Produktdaten, die beispielsweise zur Nachrechnung benötigt werden, zur Verfügung. Diese Möglichkeit des STEP Anwendungsprotokolls 214 wurde genutzt, um ein funktionales Produktmodell für Getriebe umzusetzen. Bereits im Jahr 2003 wurde das Produktmodell für Getriebe erstmals als VDMA- Einheitsblatt Empfehlung eines Produktmodells für Getriebe erstellt und veröffentlicht. Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, auch Programme außerhalb der FVA in die durchgängig rechnerbasierte Produktentwicklung unter Verwendung eines offenen und neutralen Datenmodells zu integrieren. Inzwischen befindet sich das Produktmodell als erste anwenderbezogene technische Spezifikation ISO/TS Usage guide for ISO for gear units in der Endphase der internationalen Normung innerhalb der STEP-Reihe. Nach Abschluss der Normungsarbeiten in der ISO wird eine weitere industrielle Ausbreitung der prinzipiellen Methodik und auch der konkreten Anwendung im Getriebebereich angestrebt. Gerade die gemeinsame Verwaltung von parametrischen und geometrischen Daten stellt dabei ein großes Potenzial dar (Bild 2). Ein international genormtes Produktmodell für Getriebe bildet die Basis für vielversprechende Entwicklungen wie eine weitere Verkürzung der Entwicklungszeiten, eine verbesserte Zulieferintegration, genauere und frühzeitige Kostentransparenz und eine gesteigerte Produktqualität. Bild 2: Einsatzpotenzial in den angewendeten Systemen Prof. Dr.-Ing. Bernd-Robert Höhn, Dipl.-Ing. Gero Bansemir, Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau, Technische Universität München 12

13 Neuer Sonderforschungsbereich/ Transregio Blechmassivumformung e r f o l g r e i c h a n g e l a u f e n 52 Wissenschaftler der Universitäten Erlangen-Nürnberg, Dortmund und Hannover forschen im Verbund Ziel des DFG SFB/TR 73 ist es, die Fertigungsverfahren Blech- und Massivumformung in einem neuen, flexiblen Fertigungsprozess Blechmassivumformung zu vereinen. Durch Überwindung bestehender Verfahrensgrenzen soll die umformtechnische Herstellung geometrisch komplexer, hoch integrierter und hoch genauer Struktur- und Funktionsbauteile aus Blechhalbzeugen erhöhter Festigkeit möglich werden. Innerhalb der drei Projektbereiche Prozesse, Systeme und Werkstoffe arbeiten Institute und Lehrstühle der Universität Erlangen-Nürnberg, der TU Dortmund und der Universität Hannover in insgesamt 19 Teilprojekten zusammen. Der Lehrstuhl für Konstruktionstechnik der Universität Erlangen-Nürnberg ist dabei mit den beiden Teilprojekten B1 Selbstlernendes Assistenzsystem und B4 DLC-Werkzeugbeschichtung vertreten. Eine Kurzbeschreibung aller Teilprojekte findet sich auf der Homepage des SFB/TR 73 unter B1 SELBSTLERNENDES ASSISTENZSY- STEM Für den produkt- und prozessanforderungsgerechten Einsatz der Blechmassivumformung sowie für deren schnelle Umsetzung ist eine enge und frühzeitige Verzahnung der Bereiche Konstruktion, Werkzeugbau und Fertigung bereits im Forschungsstadium unabdingbar. Zu dieser Verflechtung wird das im Teilprojekt B1 zu entwickelnde selbstlernende Assistenzsystem (Bild 1) beitragen, da dieses den Produktenwickler bei der fertigungsgerechten Gestaltung unterstützt und dem Fertigungsentwickler Potentiale aufzeigt, die sich durch eine zielgerichtete Erweiterung von Prozessgrenzen aus Sicht der Produktentwicklung ergeben. Das hierfür erforderliche Wissen wird mit Hilfe von Data-Mining-Methoden infolge einer Analyse von experimentellen sowie numerischen Prozessdaten akquiriert und bereitgestellt. Unter Data Mining wird in dem Teilprojekt B1 ein Prozess verstanden, Bild 1: Konzept des selbstlernenden Assistenzsystems der automatisch unbekannte und nicht-triviale Informationen bzw. Wissen aufgrund einer Analyse von Datenbeständen extrahiert. Die bei diesem Prozess eingesetzten Methoden gehen aus der Statistik und der künstlichen Intelligenz hervor. Im Allgemeinen werden diese verschiedenen Verfahren entweder für die Identifikation von Mustern innerhalb eines Datenbestandes oder für die Prognose von Ergebnisvariablen herangezogen. Beide Verfahrensarten werden im selbstlernenden Assistenzsystem ihren Einsatz finden. Der Vorteil der Anwendung von Data Mining gegenüber bestehenden Ansätzen liegt, neben der selbstständigen Wissensakquisition, in der Möglichkeit der automatischen Wissensaktualisierung. Weiterhin ist das Einsatzgebiet des Assistenzsystems durch die Verwendung dieses Ansatzes nicht nur auf die Umformtechnik beschränkt, sondern grundsätzlich auch auf andere Fertigungsverfahren erweiterbar. Darüber hinaus wird die Nutzung des selbstlernenden Assistenzsystems in Konstruktion, Werkzeugbau und Fertigung eine produktgetriebene Weiterentwicklung von Fertigungsprozessen ermöglichen. B4 DLC-WERKZEUGBESCHICHTUNG Umformwerkzeuge werden schon heute tribologisch, mechanisch und thermisch hoch beansprucht. Durch die Tendenz zu immer hochfesteren Werkstoffen und komplexer geformten Bauteilen, die sich auch im SFB/TR 73 widerspiegelt, nehmen diese Beanspruchungen noch erheblich zu. Um dennoch die Standzeit der Werkzeuge zu erhöhen und die Prozessqualität zu verbessern, werden im Teilprojekt B4 zwei grundsätzlich vielversprechende Oberflächenmodifikationen, nämlich kohlenstoffbasierte PVD-/PACVD-Beschichtungen (wegen ihrer enormen Variantenvielfalt auch bekannt als Tailored Coatings ) und Laserstrukturierung, synergetisch miteinander zu Engineered Surfaces kombiniert. Hierdurch wird es möglich, die Reibbedingungen im Umformprozess nicht nur global, sondern auch gezielt lokal einzustellen. Flankiert wird die systematische Entwicklung der Schichtsysteme und Oberflächenstrukturen durch rechnerunterstützte Simulationen des jeweiligen tribologischen Kontakts unter Belastung sowie Modellversuche. 13

14 LOAD SCANNER Als zentraler Modellversuch kommt der sog. Load Scanner zum Einsatz, der, in der deutschen Hochschullandschaft einmalig, am Lehrstuhl für Konstruktionstechnik zur Verfügung steht. Die Besonderheit dieser tribologischen Prüfeinrichtung ist, dass für eine Gleitpaarung ein gesamter Last- oder Geschwindigkeitsbereich in nur einem einzigen Versuchsdurchgang untersucht werden kann. Auf dem Prüfstand werden zwei zylindrische Proben (beschichteter Werkzeugwerkstoff und Werkstück- bzw. Vergleichswerkstoff) in einer sich kreuzenden Anordnung aufgespannt, so dass sie sich nur in einem punktförmigen Kontakt berühren (Bild 2, links). In einem Versuchszyklus werden die Proben, wie in (Bild 2, rechts) gezeigt, gegeneinander verfahren und gleichzeitig Last oder Geschwindigkeit Bild 2: Prinzipielle Funktionsweise des Load Scanners linear erhöht. Nach Erreichen der gewünschten Zyklenzahl wird der auf den Stäben zurückbleibende linienförmige Kontaktbereich hinsichtlich der aufgetretenen Schädigungsmechanismen untersucht. Anhand der Position auf der Kontaktlinie kann die jeweils vorherrschende Last bzw. Geschwindigkeit zugeordnet werden. Zusätzlich können bei der Auswertung die aufgezeichneten Verläufe von Normal- und Tangentialkraft herangezogen werden (Bild 3). Durch eine Kontaktspannungssimulationen mittels Finite-Elemente-Methode in Verbindung mit mikrostrukturellen Untersuchungen werden die kritischen Beanspruchungen identifiziert und in geeigneter Weise aufbereitet, um sie zukünftig bei Schicht- und Werkzeugauslegungen nutzen zu können. Bild 3: Direkte Auswertung eines mittels Load Scanner durchgeführten Versuchs Prof. Dr.-Ing. Sandro Wartzack Dipl.-Ing. Harald Hetzner Dipl.-Ing. Sebastian Röhner Lehrstuhl für Konstruktionstechnik (Ehemals Prof. Dr.-Ing. Harald Meerkamm) Universität Erlangen-Nürnberg Variantenreduzierung durch Nutzung von Normteile-Assistenzen Norm- und Wiederholteile stellen wichtige Elemente einer Konstruktion dar. Ca. 10% der Bauteile eines Automobils sind Normund Wiederholteile. Sie tragen zum wirtschaftlichen Konstruieren bei, ermöglichen eine rationelle Ersatzteilwirtschaft und führen zur Vereinheitlichung. In der Entwicklung sind die Hautpanforderungen an diese Bauteile niedrige Kosten und Funktionsgerechtigkeit. Bezüglich des IT-Systems stehen schnelles Finden und Verwenden im CAD-System im Vordergrund. Aber Norm- und Wiederholteile stellen nicht nur Anforderungen an die Konstruktion. Sie stellen auch viele Ansprüche an die Produktion, wie notwendiger Einbauraum, Vorrätigkeit, Vorhandensein des Werkzeugs etc. Diese Anforderungen werden derzeit im Produktentwicklungsprozess entweder gar nicht oder erst sehr spät berücksichtigt, was zu kostenintensiven Iterationsschleifen führt. Darüber hinaus führen die schlechte 14 Vernetzung der Abteilungen innerhalb der Entwicklung und der stark eingeschränkte Informationsrückfluss aus der Produktion zu einer Verwendung vieler verschiedener Norm- und Wiederholteile, was zu einer großen Anzahl von Varianten in der Produktion und somit hohen Kosten führt. Der Standardisierungsgedanke greift nur, wenn er ganzheitlich umgesetzt wird. Dazu bedarf es eines besseren Informationsaustausches zwischen der Entwicklung und der Produktion. Der Fachbereich für Maschinenelemente und Rechnergestützte Produktentwicklung (MRP) an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg beschäftigt sich zusammen mit einem Automobilhersteller mit der Problematik und der Fragestellung, wie Produktionsanforderungen dem Konstrukteur übergeben werden können, damit das Produkt frühzeitig beeinflusst und abgesichert werden kann und eine ansteigende Anzahl von Varianten vermieden bzw. eingeschränkt werden kann. Das MRP setzt dabei auf Assistenzen als Hilfsmittel zur frühzeitigen Produktbeeinflussung und absicherung, um so ein echtes Frontloading zu forcieren. AUFBAU UND ENTWICKLUNG VON NORMTEILE-ASSISTENZEN Assistenzen sind dadurch charakterisiert, dass Arbeitsprozesse angeleitet werden, indem Schritt für Schritt durch einen Handlungsprozess geführt wird. Jeder Handlungsschritt unterliegt dabei vorgefertigten Arbeitshilfen und Arbeitsinstrumenten. Für den betreffenden Handlungsprozess muss das notwendige Fachwissen zur Verfügung gestellt werden. Die selektierten, aufbereiteten Informationen und weitere Arbeitshilfen, die den Handlungsprozess jeweils unterstützen, werden in Datenbanken und Checksystemen bereitgestellt. Die Assistenz ist somit dafür verantwortlich, Informationen logisch zu verwerten. Eine weitere wichtige Voraussetzung ist eine

15 einfache Bedienbarkeit und das Erreichen einer Komfortsteigerung. Bezogen auf den Produktentwicklungsprozess sollten Assistenzen im CAD-Umfeld als erweiterte Features wirken. Wie können Assistenzen nun im Bereich der Norm- und Wiederholteile unterstützen? Ziel ist, die Anzahl der Varianten in der Produktion zu begrenzen. Eine Verringerung der Varianz hat die Vorteile, dass die Fertigungszeit z.b. durch Wegfall von Werkzeugwechseln reduziert wird, die bessere Beherrschung der Qualität bei Verwendung bewährter Bauteile, Vorteile in Logistik und Disposition sowie Skaleneffekte. Derzeit beschränkt sich die Variantenreduzierung der Norm- und Wiederholteile, größtenteils auf den Bereich Entwicklung. Es werden favorisierte Größen festgelegt und diese dem Entwickler in einer Bibliothek zur Verfügung gestellt. Zur besseren Handhabbarkeit der Bibliothek sind kommerzielle sowie auch hauseigene Verwaltungssysteme im Einsatz, die bei der Organisation und Klassifizierung der Teile helfen, aber oft nur rudimentär an das CAD-System angeknüpft sind. Diese Systeme helfen primär bei der Suche nach existierenden Bauteilen mit den Eigenschaften, die der Entwickler benötigt. Allerdings konzentrieren sich die Systeme derzeit fast ausschließlich auf Anforderungen der Entwicklung sowie der Beschaffung. Wird der Weg des Normteils durch den Produktentstehungsprozess über die Entwicklung hinaus betrachtet, lässt sich feststellen, dass ebenso auf der Produktionsseite viele Anforderungen, die Normteile betreffen, vorhanden sind (Bild 1). Diese Anforderungen werden entweder gar nicht oder erst sehr spät nach Übergabe der Daten aus der Entwicklung an die Produktionsplanung berücksichtigt. Dies führt zu Iterationsschleifen innerhalb der Entwicklung sowie zwischen Entwicklung und Produktion. Hier können Normteile- Assistenzen zum Einsatz kommen, die den Entwickler unterstützen, alle Anforderungen entweder manuell oder aber auch teilautomatisiert zu berücksichtigen, indem wie bei einer Checkliste Punkt für Punkt die Anforderungen abgeprüft werden und dem Entwickler Hinweise gegeben werden. Die Einteilung der Produktionsanforderung erfolgt nach geometrischen und Metamerkmalen. Die Sammlung der beschreibenden Informationen des Normteils allein führen nicht unmittelbar zum Erfolg. Dies betrifft vor allem die Metainformationen, die auch aufgrund der Beschreibung in Textform selten standardisiert und automatisch ausgewertet werden können. Regeln für eine Interpretation der Informationen sind deshalb sehr aufwändig zu definieren. Das Regelwerk, was dazu aufgestellt werden muss, ist in den Normteile-Assistenzen zu verankern. Demzufolge können sinnvolle Normteile-Assistenzen nur aufgebaut wenn, wenn die identifizierten Anforderungen in einem weiteren Schritt spezifiziert und priorisiert werden. Die Normteile-Assistenz muss eine Hilfestellung bieten, indem sie den Entwickler bei einer schnellen Suche des richtigen Bauteils unterstützt, eine komfortable Verbauung in der Baugruppe des CAD-Systems bietet und ein sinnvolles Checksystem enthält, welches abprüft, ob Anforderungen der Produktion verletzt werden. Ein Beispiel für die Integration der Normteile-Assistenz in CATIA V5 ist in Bild 2 zu sehen. FAZIT Automobilhersteller müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben, den Standardisierungsgedanken in Zukunft intensiver leben. Dies ist nur möglich, wenn die Bereiche Entwicklung und Produktion weiter vernetzt werden. Die Prozesse zwischen Entwicklung und Produktion sind zu komplex und die Anzahl der Bild 1: Anforderungen an Normteile Anforderungen zu zahlreich, so dass sie nicht ohne unterstützende Mechanismen berücksichtigt werden können. Eine Hilfestellung, um diese Anforderungen dennoch zu erfüllen, bieten Assistenzen, die in die Arbeitsumgebung des Entwicklers integriert sind. Dabei geht die Umsetzung der Assistenzen weit über eine reine programmiertechnische Umsetzung hinaus. Vielmehr sind zunächst alle Anforderungen zu identifizieren, spe- Bild 2: Normteile-Assistenz zur Berücksichtigung von Anforderungen in CATIA V5 zifizieren und priorisieren, um sie letztlich in der Sprache des Entwicklers der Karosserieentwicklung zugänglich zu machen und über Assistenzen zu berücksichtigen. Gerade im Bereich der Norm- und Wiederholteile gibt es große Rationalisierungspotentiale durch die Bestrebung der Variantenreduzierung. Normteile-Assistenzen können an dieser Stelle helfen, die Potentiale auszuschöpfen. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Mantwill, Dipl.-Ing. Robert Schulte, Maschinenelemente und Rechnergestützte Produktentwicklung, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg 15

16 Veranstaltungskalender Broschüre 10. und 11. Juni 2010: 9. Workshop Augmented & Virtual Reality in der Produktentstehung Paderborn workshop-arvr 22. und 23. Juli 2010: 12th International Design Structure Matrix Conference Cambridge, UK und 24. September 2010: Design for X Symposium Hamburg 4. und 5. Oktober 2010: 13. Internationales Produktionstechnisches Kolloquium (PTK 2010) Berlin und 29. Oktober 2010: 6. Symposium für Vorausschau und Technologieplanung Berlin November 2010: Innovationen gegen Produktpiraterie 2. Aktionstag der deutschen Investitionsgüterindustrie Berlin und 20. November 2010: Jahrestagung für den Dialog zwischen führenden Repräsentanten aus Wirtschaft und Wissenschaft und 28. Mitgliederversammlung des Berliner Kreises Luxemburg Unser Leitfaden Kooperationsmodelle für Produkte von morgen Ein Schulterschluss von Industrie und Wissenschaft stellt vielfältige Kooperationsfor-men im Bereich der Produktentwicklung kurz und prägnant dar, um Unternehmen bei der Auswahl und Gestaltung besonders wirksamer Formen der Zusammenarbeit zu unterstützen. Anschaulich und prägnant wird der Leser über die Anbahnung, Durchführung und die Ergebnisse der Kooperationen informiert. Der Leitfaden kann bei unserer Geschäftsstelle bestellt werden. Eine digitale Version ist unter Kooperationsmodelle.pdf verfügbar. Vorstand / Anschriften: Prof. Dr.-Ing. M. Abramovici (Vorsitzender) Ruhr-Universität Bochum Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik Universitätsstraße Bochum Tel.: 0234/ Fax: 0234/ Prof. Dr.-Ing. U. Lindemann (stellv. Vorsitzender) Technische Universität München Lehrstuhl für Produktentwicklung Boltzmannstr Garching Tel.: 089/ Fax: 089/ Prof. Dr.-Ing. J. Gausemeier (Geschäftsführer) Heinz Nixdorf Institut Universität Paderborn, Produktentstehung Fürstenallee Paderborn Tel.: 05251/ Fax: 05251/ Mitglieder: Prof. Dr.-Ing. M. Abramovici (Ruhr-Universität Bochum); Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. A. Albers (Universität Karlsruhe); Prof. Dr.-Ing. R. Anderl (TU Darmstadt); Prof. Dr.-Ing. H. Binz (Universität Stuttgart); Prof. Dr. h.c. Dr.-Ing. H. Birkhofer (TU Darmstadt); Prof. Dr.-Ing. L. Blessing (Université du Luxembourg); Prof. Dr.-Ing. M. Eigner (TU Kaiserslautern); Prof. Dr. sc. techn. P. Ermanni (ETH Zürich); Prof. Dr.-Ing. J. Gausemeier (Universität Paderborn); Prof. Dr.-Ing. Detlef Gerhard (TU Wien); Prof. Dr.-Ing. K.-H. Grote (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg); Prof. Dr.-Ing. B. R. Höhn (TU München); Prof. Dr.-Ing. D. Krause (TU Hamburg-Harburg); Prof. Dr.-Ing. U. Lindemann (TU München); Prof. Dr.-Ing. F. Mantwill (Helmut-Schmidt-Universität); Prof. Dr. Dr.-Ing. J. Ovtcharova (Universität Karlsruhe); Prof. Dr.-Ing. G. Reinhart (TU München); Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing E.h. D. Spath (Universität Stuttgart); Prof. Dr.-Ing. Rainer Stark (TU Berlin); Prof. Dr.-Ing. habil. R. Stelzer (TU Dresden); Prof. Dr.-Ing. S. Vajna (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg); Prof. Dr.-Ing. J. Wallaschek (Leibniz Universität Hannover); Prof. Dr.-Ing. C. Weber (TU Ilmenau); Prof. Dr.-Ing. Detmar Zimmer (Universität Paderborn) Mitglieder im Ruhestand: Prof. em. Dr. rer. nat. C. Werner Dankwort (TU Kaiserslautern); Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. P. Dietz (TU Clausthal); Prof. em. Dr.-Ing. K. Ehrlenspiel (TU München); Prof. em. Dr.-Ing. D. G. Feldmann (TU Hamburg-Harburg); Prof. em. Dr.-Ing. E. h. Dr.-Ing. M. Flemming; Prof. Dr.-Ing. H.-J. Franke (TU Braunschweig); Prof. em. Dr.-Ing. habil. J. Klose; Prof. Dr.-Ing. F.-L. Krause (TU Berlin) ; Prof. Dr.-Ing. H. Meerkamm (Universität Erlangen-Nürnberg); Prof. Dr.-Ing. H. Mertens a.d. (TU Berlin); Prof. em. Dr.-Ing. h.c. mult. Dr.-Ing. E.h. mult. G. Spur (TU Berlin) Stand: 1. April 2010 Redaktion: Internet: Redaktionsleitung: Dipl.-Wirt.-Ing. Christoph Peitz Auflage: Exemplare Telefon: 05251/ ISSN Satz: Stefanie Noack Industriekreis: Dr. E. Bentz (U.I.Lapp GmbH); Dr.-Ing. T. Bertolini (Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG Antriebssysteme); Dr. Hugo Blaum (GEA Air Treatment Division, LuK Industriebeteiligungen GmbH); Prof. Dr.-Ing. H. Christ (Deutscher Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine DVT); Dipl.-Ing. E. Deegener (Keiper GmbH & Co KG); Dr. Gunnar Ebner (Capgemini Consulting, Central Europe); G. Engel (Hofmann & Engel Produktentwicklungs GmbH), Dr.-Ing. G. Fricke (Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG); Prof. Dr. rer. pol. H. Geschka (Geschka & Partner Unternehmensberatung); Dr.-Ing. W. Gründer (Tedata Gesellschaft für technische Informationssysteme); Dr. P. Gutzmer (SCHAEFFLER KG); Dr.-Ing. G. Hähn (Wirtgen GmbH); Dr. D. Kähny (LS Telcom AG); Dr.-Ing. B. Kandziora (STIHL AG); Prof. Dr.-Ing. A. Katzenbach (Daimler AG); Dipl.-Ing. T. Keidel (Carl Mahr Holding GmbH); Dipl.-Ing. F. Kilian (TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG); Prof. Dr. rer. nat. J. Kluge (McKinsey & Company); R. Lamberti (Daimler AG); Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. mult. Dr.-Ing. E. h. mult. J. Milberg (BMW AG); Dr.-Ing. S. Möhringer (Simon Möhringer Anlagenbau GmbH); Dr. H. Nasko (Heinz Nixdorf Stiftung); R. Olosu (Novero GmbH); Dr.-Ing. L. Ophey (Inno Tech GmbH); Dr. B. Pätzold (ProSTEP AG); Dipl.-Ing. Stephan Plenz (Heidelberger Druckmaschinen AG); Dr.-Ing. P. Post (Festo AG & Co. KG); Dipl.-Ing. H. Rauen (VDMA); Dr. J. Rautert (Heidelberger Druckmaschinen AG); Dr.-Ing. W. Reik (LuK GmbH & Co. OHG); Dr. J. Ruhwedel (ISD Software und Systeme GmbH); Dr.-Ing. S. Russwurm (Siemens Medical Solutions); Dr. E. Sailer (Miele & Cie. GmbH & Co.); M. Sauter (Parametric Technology GmbH); K. Schäfer (IBM Deutschland GmbH); Dr. J. Schneider (ABB AG); Dr.-Ing. W. Schreiber (Volkswagen Nutzfahrzeuge); Dr.-Ing. P. Schwibinger (Carcoustics International GmbH); Dr.-Ing. H.-P. Sollinger (Voith AG); Dr.- Ing. M. Stark (Freudenberg GmbH & Co. KG); Dr. J. Starke (RITZ Pumpenfabrik GmbH & Co KG); Dr. T. Sünner (Adam Opel GmbH); Dr.-Ing. F. Thielemann (UNITY AG); Dr. E. Veit (Festo AG & Co. KG); Dr. H.-J. Wessel (Krause-Biagosch GmbH); Dr. D. Wirths (Hettich Holding GmbH & Co. ohg); M. Wittenstein (WITTENSTEIN AG); Prof. Dr.-Ing. K. Wucherer (VDE); Prof. Dr. Carl-Dieter Wuppermann (Stahl-Zentrum) 16

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