2 Wettbewerbstheoretische, -politische und methodische Grundlagen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "2 Wettbewerbstheoretische, -politische und methodische Grundlagen"

Transkript

1 Sebastian Krispin Übungsaufgaben SS 01 Wettbewerbstheoretische, -politische und methodische Grundlagen.1 Wettbewerb und Leitbilder der Wettbewerbspolitik.1.1 Übungsaufgabe (Leitbilder allgemein) Ein paar (beispielhafte) Fragen zu den Leitbildern: a) Das neoklassische Leitbild wurde lange Zeit als anzustrebendes Ideal angesehen. Worauf beruht diese Einschätzung und was würden Sie insbesondere im Hinblick auf die Funktionen, die Wettbewerb erfüllen soll, daran kritisieren? Gibt es noch andere Gründe, warum das neoklassische Leitbild ungeeignet zur Ableitung wettbewerbspolitischer Handlungsempfehlungen sein könnte? b) Vergleichen Sie das Verständnis von Marktunvollkommenheiten im Leitbild des funktionsfähigen und wirksamen Wettbewerbs. c) Nehmen sie zu Hoppmanns Aussage Stellung, Wettbewerbsfreiheit und ökonomische Vorteilhaftigkeit stünden nicht im Konflikt zueinander. d) Vergleichen Sie die Harvard und Chicago School in Bezug auf die Rolle des Staates..1. Übungsaufgabe (Leitbild Kantzenbach) a) Erläutern Sie die Grundidee von Kantzenbachs Wettbewerbskonzept anhand eines geeigneten Schaubilds (Hinweis: Beschränken Sie sich bei der Zeichnung auf das Marktstrukturmerkmal Anzahl der Wettbewerber!). Der Zusammenhang zwischen Marktstruktur und Marktergebnis spielt nicht nur bei Kantzenbach eine wichtige Rolle. Auch im Cournot-Oligopol lässt sich ein solcher Zusammenhang herstellen. Gehen Sie von einer Situation mit Marktnachfrage X 15 1 p und konstanten Durchschnittskosten DK 6 aus. b) Bestimmen Sie den Gesamtabsatz ( ) im Oligopolgleichgewicht allgemein für n gleiche Unternehmen, sowie den entsprechenden Absatz für die Situation bei vollkommenem Wettbewerb ( p GK). Berechnen Sie den Wohlfahrtsverlust im Oligopol und zeigen Sie, dass dieser mit steigender Anzahl an Unternehmen im Markt abnimmt..1.3 Übungsaufgabe: Chicago vs. Harvard Auf dem Fakultätsfest geraten Sie mit zwei Kommilitonen in eine Diskussion über dieses Fusionsvorhaben. Während der Erste ein überzeugter Vertreter der Chicago-School ist, bezeichnet sich der Zweite als Anhänger der Harvard-School. a) Erläutern Sie die Grundidee beider Leitbilder. Haben beide Kommilitonen die gleiche Meinung zu dem zuvor dargelegten Fusionsvorhaben? 1

2 Sebastian Krispin Übungsaufgaben SS 01 b) Welche Kritik an den Konzepten würden Sie Ihren Diskussionspartnern gegenüber äußern?. Wohlfahrtsanalyse bei Marktmacht eines Unternehmens..1 Übungsaufgabe: Dominante Unternehmung mit Wettbewerbsrand Der Markt für Computerprozessoren wird von einer einzigen Unternehmung beherrscht. Neben diesem Unternehmen existiert noch ein weiteres, kleines Unternehmen. Dieses kann aber im Gegensatz zum großen Unternehmen keine Marktmacht ausüben. Das dominante Unternehmen produziere seinen Output Q zu Kosten von 1 c( Q) 300Q Q. 4 Das kleine Unternehmen produziert die Menge q zu 1 c( q) 500q q. Die Nachfrage in diesem Markt wird durch die inverse Nachfragefunktion p beschrieben. 900 q Q a) Welches Marktergebnis (Preis, Menge, Gewinne) resultiert, wenn das dominante Unternehmen ein Monopolist ist? b) Wieviel muss das dominante Unternehmen anbieten, um das kleine Unternehmen aus dem Markt zu drängen? c) Welches Ergebnis beobachten wir, wenn beide Unternehmen im Markt aktiv sind? Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit den Resultaten aus a) c( Q) Q. Welche Er- 1 d) Das dominante Unternehmen habe nun Kosten in Höhe von 16 gebnisse erwarten Sie nun? Ist das kleine Unternehmen noch im Markt?.. Übungsaufgabe: Dominate Unternehmung II Eine Notlandung verschlägt Sie auf eine einsame Insel im Atlantik, und nachdem sich herausstellt, dass Sie VWL studiert haben, werden Sie zum Manager des dominanten Salzproduzenten (D) der Insel ernannt. D gewinnt das weiße Gold aus den Tiefen des eigenen Bergwerks. Ihre Aufgabe ist es, die Fördermenge X festzulegen; die Förderkosten Ihres Unternehmens lassen sich durch die Funktion C( X ) 9X 1 X beschreiben. Sie wissen auch, dass ein 4 kleines Unternehmen (F) an der Südküste ihrer neuen Heimat Salz aus dem Meerwasser gewinnt. Aufgrund der andersartigen Produktionstechnologie sind F s Kosten deutlich höher und belaufen sich auf C( y) 15y 1 y, wobei y die Ausbringungsmenge des Produzenten F ist. Gehen Sie davon aus, dass sich F als Preisnehmer verhält. Die inverse Salznachfrage sei durch die Funktion p 7 X y gegeben.

3 Sebastian Krispin Übungsaufgaben SS 01 a) Leiten Sie die Angebotsfunktion y ( p) Ihres Konkurrenten F aus seinem Optimalverhalten her. b) Sie überlegen sich, ob Sie F aus dem Markt drängen sollten. Erläutern Sie, welche Auswirkung eine Ausweitung von X auf den Output von F hat. Welche Menge X muss D mindestens fördern, damit F den Markt verlässt? c) Berechnen Sie die Ausbringungsmenge X, die Sie als dominantes Unternehmen festsetzen sollten. Berücksichtigen Sie dabei, dass F den Preis aus dem Markt nimmt. Ermitteln Sie auch F s Produktionsmenge y und zeigen Sie, dass beide Unternehmen im Markt bleiben. Welcher Salzpreis stellt sich ein, und wie hoch sind die Gewinne der beiden Unternehmen? Warum wird das kleine Unternehmen nicht vollständig vom Markt verdrängt?.3 Wohlfahrtsanalyse im Oligopol.3.1 Übungsaufgabe: Oligopol mit differenzierten Gütern Zwei Unternehmen mit konstanten und identischen Grenzkosten c 0 stehen auf einem Duopolmarkt mit differenzierten Produkten miteinander im Wettbewerb. Sie sehen sich dabei Nachfragefunktionen der Form 1 p 1 p gegenüber. yi i a) Bestimmen Sie die Reaktionskurven und das Nash-Gleichgewicht des Simultanspiels für den Fall von Mengenwettbewerb. Ermitteln Sie zunächst die inversen Nachfragefunktionen und bestimmen Sie auf dieser Grundlage die Gleichgewichte das Cournot-Spiels und des Stackelberg-Spiels. Stellen Sie die Ergebnisse auch im Reaktionskurvendiagramm dar. b) Welche Ergebnisse würden sich demgegenüber einstellen, wenn die Unternehmen statt der Mengen die Preise festlegen? Ermitteln Sie auch das Stackelberg-Gleichgewicht (rechnerische und graphische Lösung!). c) Vergleichen Sie Preise, Absatzmengen, Gewinne und Marktanteile in den vier Situationen! Wie lassen sich diese unterschiedlichen Ergebnisse ökonomisch interpretieren? j.3. Übungsaufgabe: Conjectual Variation Zwei Unternehmen mit konstanten und identischen Grenzkosten c stehen auf einem Duopolmarkt miteinander im Wettbewerb (Mengenwettbewerb). Sie sehen sich dabei einer Nachfragefunktion der Form P a bx gegenüber. a) Bestimmen Sie die Mengen und den Preis in den beiden Referenzsituationen Monopolmarkt und vollkommene Konkurrenz. b) Berechnen Sie allgemein, ohne Verwendung der Cournotannahme, die Reaktionsfunktionen der beiden Duopolisten ( ) dx dx1 dx dx 1 Setzen Sie für die weiteren Berechnungen folgende Werte ein: a 100, b 1 und c 10 c) Berechnen Sie nun die Mengen und Preise für die drei Fälle 1;0;1 und Vergleichen Sie diese mit den Ergebnissen aus Teilaufgabe a). 3

4 Sebastian Krispin Übungsaufgaben SS 01 3 Horizontale und vertikale Wettbewerbsbeschränkungen 3.1 Horizontale Wettbewerbsbeschränkungen Übungsaufgabe: Kollusion Die Unternehmen A und B sind die beiden einzigen Anbieter für die Vermietung von Plakatwänden in Deutschland. Analysieren Sie diesen Markt. a) Gehen Sie von homogenen Gütern, einer Marktnachfrage p 1 y (mit p als Preis und y als Gesamtmenge) und konstanten, in beiden Unternehmen identischen Grenzkosten c 3 aus. Begründen Sie, warum diese Situation als Mengenwettbewerb modelliert werden kann. Berechnen Sie das Marktergebnis. Die Unternehmen sind mit diesem Marktergebnis unzufrieden. A schlägt B vor, dass durch Kooperation die Preise erhöht werden können. B zeigt sich verständnisvoll. b) Erläutern Sie anhand eines Reaktionskurvendiagramms für das Modell aus a) den Hintergrund dieses Vorschlags. Wie beurteilen Sie die Umsetzbarkeit aus Anreizsicht, wie aus rechtlicher Sicht? Beeinflusst die zusätzliche Information, dass durch die Kooperation Kosten eingespart werden können, die rechtliche Bewertung der Preisabsprache? Unternehmen A droht: Falls sich B nicht an die Absprachen hält, fühle ich mich an die Zusage in Zukunft auch nicht mehr gebunden, eine weitere Kooperation ist für mich dann ausgeschlossen. c) Zeigen Sie, dass diese Bestrafungsandrohung das Kartell stabilisieren kann. Gehen Sie dabei von einem unendlich oft wiederholten Spiel aus, in dem die Unternehmen jeweils vor der Wahl stehen, zu kooperieren oder abzuweichen. Unter welchen Umständen stabilisiert die angedrohte Trigger-Strategie das Kartell? 3. Vertikale Wettbewerbsbeschränkungen 3..1 Übungsaufgabe: Doppelte Marginalisierung (Monopol-Monopol) Die Firma Coke und die CBG (Coke bottling group) sind jeweils Monopolisten auf ihrer Produktionsstufe. Coke stellt das Konzentrat her und verkauft diesen an die CBG. Diese wiederum verarbeitet den Sirup zu Coca Cola und verkauft ihn im Endverbrauchermarkt mit der inversen Preisabsatzfunktion P a bx. Die Grenzkosten der Coke-Company belaufen sich auf MC C c, die der CBG nur auf den Preis p c den sie für das Konzentrat an Coke zahlen muss ( MC p ). [ PBG CBG CBG C P, P sind die Preise im Endverbrauchermarkt; p p C, P sind die Preise für das Konzentrat] 4

5 Sebastian Krispin Übungsaufgaben SS 01 a) Berechnen Sie den Monopolpreis und die Monopolmenge im Mengenwettbewerb für die Situation eines vertikal integrierten Unternehmens. (Referenzsituation) b) Berechnen Sie Menge und Preise bei vertikal desintegrierten Unternehmen, die auf Ihrer Produktionsstufe über Marktmacht verfügen (Mengenwettbewerb) und vergleichen sie das Ergebnis mit Teilaufgabe a). c) Skizzieren Sie das Problem der doppelten Marginalisierung für zwei Unternehmen und erklären Sie dieses Schaubild kurz. 3.. Übungsaufgabe: Doppelte Marginalisierung (Coke-Pepsi) Erinnern Sie sich an das Beispiel Coke vs. Pepsi zu Beginn Ihrer Veranstaltung. Vor 1999 war Coke ein vertikal desintegriertes, und Pepsi ein vertikal integriertes Unternehmen. Nach 1999 hat auch Pepsi seine Abfüller in der PBG (Pepsi bottling group) ausgegliedert. Die Preisabsatzfunktion im Endverbrauchermarkt sei xi a bpi dpj. Die Grenzkosten auf Herstellerebene (Coke, Pepsi) liegen bei MC MC c, auf der Ebene der Abfüller (PBG, CBG) C kommen zu den Kosten für den Sirup ( MCC pc und MCP pp ) keine weiteren hinzu. a) Berechnen Sie im Preiswettbewerb die Reaktionsfunktionen ( P c, P ;, in der Situation vor 1999 P P CBG P p P ) CBG C P b) Berechnen Sie nun im Preiswettbewerb die Reaktionsfunktionen ( PBG pp PCBG P p, P ) in der Situation nach 1999 CBG C PBG P, ; c) Erklären Sie sowohl anhand der Ergebnisse aus den Teilaufgaben e) und f) als auch anhand einer Skizze, warum der Preis nach 1999 gestiegen ist. 4 Missbrauchskontrolle 4.1 Ökonomische Analyse der Missbrauchskontrolle Übungsaufgabe: Raising Rivals Costs Zwei Unternehmen sehen sich im Mengenwettbewerb einer (inversen) Marktnachfrage von P 100 X gegenüber. Die Grenzkosen beider Unternehmen sind identisch ( MC 10 ). a) Berechnen Sie die Mengen, den Preis und die Gewinne der Unternehmen. Unternehmen 1 hat nun die Möglichkeit die Kosten von Unternehmen zu steigern, ohne dabei selbst Kosten zu tragen. b) Skizzieren Sie eine solche Steigerung der Grenzkosten in einem Reaktionskurvendiagramm und interpretieren Sie diese kurz. neu Unternehmen 1 kann zwar die Grenzkosten von Unternehmen steigern ( MC 10 i ), muss dazu aber Kosten in Höhe von C i tragen. Zunächst trifft Unternehmen 1 die Entscheidung über diese kostensteigernde Investition i, anschließend stehen beide Unternehmen im Mengenwettbewerb. c) Ist ein solches Verhalten profitabel für Unternehmen 1? Berechnen Sie hierzu den Gewinn und vergleichen Sie diesen mit dem Ergebnis aus Teilaufgabe a). 5

6 Sebastian Krispin Übungsaufgaben SS Übungsaufgabe Auf der Luftverkehrsstrecke von Frankfurt nach Berlin/Tegel gibt es zwei Anbieter für Flüge. Teutonia (T) ist vor kurzem neu in den Markt eingetreten. Luftkranich (L) ist hingegen schon seit Jahren auf dieser Strecke etabliert und hat daher eine dominante Stellung im Markt. Beide Fluggesellschaften sehen sich einer Marktnachfrage von gegenüber, wobei die gesamte Anzahl an Flügen darstellt. Teutonia ist ein junges Unternehmen mit Kosten von, die Kostenstruktur der Luftkranich ist. a) Begründen Sie kurz, warum diese Situation als Mengenwettbewerb modelliert werden kann. Berechnen Sie in diesem Markt die optimalen Mengen. Gehen Sie im Weiteren von, und aus. b) Berechnen Sie den Preis sowie die Mengen und Gewinne der beiden Fluggesellschaften. Geben Sie auch die Gesamtwohlfahrt im Markt an. Zur Luftkranich gehört ebenfalls die einzige an beiden Flughäfen tätige Cateringeinheit LFK Himmelsköche. Diese beliefert sowohl die Luftkranich als auch die Teutonia mit Getränken und Snacks. Luftkranich versucht nun Teutonia aus dem Markt zu drängen und erhöht die Preise dieser Dienstleistung für die Teutonia, so dass sich deren Kosten auf erhöhen. c) Lösen Sie grafisch (nur Skizze erforderlich) in einem -Diagramm die Situation sowohl vor als auch nach der Kostenänderung. d) Berechnen Sie wieder den Preis, die Mengen und Gewinne, sowie die Wohlfahrt in der neuen Situation. Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit denen aus Aufgabe b). e) Die Wettbewerbsbehörde hat nun ein Auge auf diese Preiserhöhung geworfen. Erläutern Sie die Prüfung der Behörde anhand der entsprechenden Normen im GWB. 4. Rechtliche Normen der Missbrauchskontrolle 4..1 Augsburger Energieversorger Sie beginnen nach Ihrem Studium beim Augsburger Energieversorger (AEV), dem alleinigen Stromnetzbetreiber der Region Augsburg. Seit der Liberalisierung des Strommarktes versorgen neben dem AEV auch Schwabenpower und Lech-Energie die Region mit Strom, die hierzu ihren Strom durch das AEV-Netz leiten. Ab dem erhöht AEV die Durchleitungspreise für konkurrierende Stromanbieter von 15 pro MWh auf 150 pro MWh. Begründet wird die Erhöhung mit erforderlichen Netzinvestitionen. Die Konkurrenten sehen sich zu diesem Preis jedoch nicht mehr in der Lage, auf dem nachgelagerten Strommarkt kostendeckend anzubieten. Könnte diese Preiserhöhung wettbewerbspolitisch bedenklich sein? Stellen Sie das mögliche Vorgehen des Bundeskartellamtes dar. 6

7 Sebastian Krispin Übungsaufgaben SS 01 5 Fusionskontrolle 5.1 Ökonomische Analyse der Fusionskontrolle Übungsaufgabe: Fusion bei gleichen Unternehmen Im Markt produzieren Oligopolisten ein homogenes Gut. Alle Produzenten arbeiten mit der gleichen Technologie und haben daher identische Grenzkosten in Höhe von. Die (inverse) Preisabsatzfunktion in diesem Mengenwettbewerb sei durch gegeben. a) Berechnen Sie die zunächst die von jedem Unternehmen produzierte Menge, den Preis und die erwirtschafteten Gewinne. Gehen sie im Weiteren von,, und aus. b) Berechnen Sie mit den nun gegebenen Werten die in Teilaufgabe b) gefundenen Ergebnisse. c) Welche Ergebnisse würden sich nach einer Fusion von Unternehmen, bei gleichbleibender Kostensituation, am Markt ergeben (sowohl für ein exemplarisches nicht an der Fusion beteiligtes als auch für ein exemplarisches an der Fusion beteiligtes Unternehmen). Würde eine solche Fusion stattfinden? d) Berechnen Sie nun eine Fusion von 5 der 6 Unternehmen. Würde eine solche Fusion stattfinden? e) Nehmen Sie an, das fusionierte Unternehmen kann seine Grenzkosten aus Synergieeffekten halbieren. Ändert sich bei einer Fusion von Unternehmen Ihre Aussage aus 1d? Gehen Sie im Weiteren von Fixkosten aus f) Welche Synergieeffekte (Reduktion der Fixkosten) müssten auftreten, damit eine Fusion von Unternehmen durchgeführt wird (ohne Änderung der Grenzkosten) Übungsaufgabe: Fusion mit Synergien in den variablen Kosten Neben der universitären Vorlesung bieten 3 ehemalige Mitarbeiter der Universität Augsburg Repetitorien zur Vorlesung Wirtschaftspolitik an. Diese 3 Anbieter stehen im Cournot- Wettbewerb um Nachhilfestunden für Studierende. Da alle dieselbe Ausbildung an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erhalten haben, sind die Kostenfunktionen identisch und durch ( ) gegeben. Die (inverse) Nachfragefunktion sei ( ). a) Wie hoch sind die Mengen und Gewinne der Anbieter, der Gesamtabsatz und der Preis im (Cournot-)Gleichgewicht? Wie hoch ist die Wohlfahrt? Zwei der Anbieter wollen fusionieren. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Stärken und Schwächen rechnen sie dabei mit eine Reduktion der Grenzkosten auf. b) Wie hoch ist die Absatzmenge und der Gewinn des nicht fusionierenden Anbieters nach der Fusion? Reicht die Grenzkosteneinsparung aus, damit sich die Fusion für die beiden 7

8 Sebastian Krispin Übungsaufgaben SS 01 Fusionspartner lohnt? Wie hoch ist die Wohlfahrt nach der Fusion? Sollte eine solche Fusion aus gesamtwirtschaftlicher Sicht zugelassen werden. 8

2 Wettbewerbstheoretische, -politische und methodische Grundlagen

2 Wettbewerbstheoretische, -politische und methodische Grundlagen Sebastian Krispin Übungsaufgaben SS 01 Wettbewerbstheoretische, -politische und methodische Grundlagen.1 Wettbewerb und Leitbilder der Wettbewerbspolitik.1.1 Übungsaufgabe (Leitbild Kantzenbach) a) Erläutern

Mehr

Mikroökonomik I Aufgaben Dozentin: Michelle von Gunten,

Mikroökonomik I Aufgaben Dozentin: Michelle von Gunten, LionsExchange End-Term Repetitorium (HS15) Mikroökonomik I Aufgaben Dozentin: Michelle von Gunten, michelle.vongunten@uzh.ch LionsExchange (LEX) Mikroökonomik I Aufgaben Repetitorium (HS15) - Michelle

Mehr

Allgemeine Volkswirtschaftslehre I für WiMA und andere (AVWL I)

Allgemeine Volkswirtschaftslehre I für WiMA und andere (AVWL I) I WiMA und andere Institut Wirtschaftswissenschaften www.mathematik.uni-ulm.de/wiwi/ 2. Grundzüge der Mikroökonomik 2.8 Marktgleichgewicht beim Monopol Institut Wirtschafts- 2.8 Marktgleichgewicht beim

Mehr

Monopolistische Konkurrenz und Oligopol

Monopolistische Konkurrenz und Oligopol IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte Monopolistische Konkurrenz und Oligopol (Kapitel 12) Nicole Schneeweis (JKU Linz) IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte 1 / 26 Verschiedene Marktformen Anzahl der

Mehr

Preisbildung im Monopol

Preisbildung im Monopol Preisbildung im Monopol 0 Durchschnittskosten Durchschnittskosten Produktmenge Zunehmende Skalenerträge als Ursache für die Bildung natürlicher Monopole 184 Monopole haben Marktmacht und folglich Einfluss

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA LVA-Leiter: Michael Noldi Einheit 11: Monopolistische Konkurrenz und Oligopol (Kap. 12) Monopolistische Konkurrenz und Oligopol IK WS 2014/15 1 Verschiedene

Mehr

Mikroökonomie Oligopol und Monopolistischer Wettbewerb

Mikroökonomie Oligopol und Monopolistischer Wettbewerb Mikroökonomie Oligopol und Monopolistischer Wettbewerb Universität Erfurt Wintersemester 08/09 Dittrich (Universität Erfurt) Preisbildung bei Marktmacht Winter 1 / 35 Übersicht Oligopol Mengenwettbewerb

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte LVA-Leiter: Martin Halla Einheit 11: Monopolistischer Wettbewerb & Oligopol. (Kapitel 12, S. 571-586) Einheit 11-1 - Monopolistischer Wettbewerb I Diese Marktform hat sowohl Elemente des Wettbewerbsmarktes

Mehr

AVWL I (Mikro) - Prof. Sven Rady Ph.D. - Klausur am 12.02.2007. Abschlussklausur AVWLI

AVWL I (Mikro) - Prof. Sven Rady Ph.D. - Klausur am 12.02.2007. Abschlussklausur AVWLI AVWL I (Mikro) - Prof. Sven Rady Ph.D. - Klausur am.0.007 Name: Matr. Nr.: Studienfach: Abschlussklausur AVWLI Bitte bearbeiten Sie die folgenden drei Aufgaben mit allen Teilaufgaben. Benutzen Sie für

Mehr

Mikroökonomik 11. Vorlesungswoche

Mikroökonomik 11. Vorlesungswoche Mikroökonomik 11. Vorlesungswoche Tone Arnold Universität des Saarlandes 6. Januar 2008 Tone Arnold (Universität des Saarlandes) Mikroökonomik 11. Vorlesungswoche 6. Januar 2008 1 / 67 Oligopoltheorie

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA-Leiterin: Ana-Maria Vasilache Einheit 7: Monopolistische Konkurrenz und Oligopol (Kapitel ) Zwischen Monopol und vollkommene Konkurrenz I Monopolistische Konkurrenz

Mehr

Zusätzliche Übungsaufgaben

Zusätzliche Übungsaufgaben Zusätzliche Übungsaufgaben Diese zusätzlichen Aufgaben werden in der Übung nicht besprochen. Sie bieten Ihnen ergänzendes Übungsmaterial, das beispielsweise zur Vertiefung von Konzepten mit denen Sie eher

Mehr

Monopol, Kartell und Oligopol

Monopol, Kartell und Oligopol Monopol, Kartell und Oligopol Vorlesung Mikroökonomik 17. Und 24. Januar 25 Ehemaliges natürliches Monopol: Die Rolle der Nachfrage Preis 5 4 3 Nachfrage 23 2 Grenzkosten 1 Nachfrage 192 5 1 15 2 Menge

Mehr

Skript zur Vorlesung Mikroökonomik II (WS 2009) Teil 3

Skript zur Vorlesung Mikroökonomik II (WS 2009) Teil 3 Skript zur Vorlesung Mikroökonomik II (WS 2009) Teil 3 PR 11.3.1: Intertemporale Preisdiskriminierung Def.: unterschiedliche Preise zu unterschiedlichen Zeitpunkten Entspricht PD 3. Grades Nur sinnvoll

Mehr

Mikroökonomie Oligopol und Monopolistischer Wettbewerb

Mikroökonomie Oligopol und Monopolistischer Wettbewerb Mikroökonomie Oligopol und Universität Erfurt Wintersemester 08/09 Dittrich (Universität Erfurt) Preisbildung bei Marktmacht Winter 1 / 39 Übersicht Preiswettbewerb Wettbewerb versus Kollusion: Das Gefangenendilemma

Mehr

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 1 Die Beseitigung der nach allgemeiner Ansicht zu hohen Arbeitslosigkeit ist heute das wirtschaftspolitische Problem Nummer eins. Um dieses Problem

Mehr

Industrieökonomik II Wintersemester 2007/08 1

Industrieökonomik II Wintersemester 2007/08 1 Industrieökonomik II Wintersemester 2007/08 1 In dem in der letzten Vorlesung betrachteten Beispiel gibt es einen trade off zwischen dem Gewinn an Produktionseffizienz einerseits und den Kosten der Monopolbildung

Mehr

Übung 5: Marktmacht und Marktstruktur

Übung 5: Marktmacht und Marktstruktur Übung 5: Marktmacht und Marktstruktur Georg Nöldeke Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Basel Intermediate Microeconomics (HS 10) Marktmacht und Marktstruktur 1 / 30 2. Monopol Lösung des

Mehr

7 Kartelle und Fusionen. 7.1 Kartellabsprachen

7 Kartelle und Fusionen. 7.1 Kartellabsprachen Wettbewerbstheorie und -politik 7-1 Dr. Florian Englmaier 7 Kartelle und Fusionen 7.1 Kartellabsprachen Da sich im (Mengen- und Preis-)Wettbewerb niedrigere Preise und geringere Gesamtgewinne als beim

Mehr

Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3)

Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3) Zwischenstand Mikroökonomik (Part 1, 2) Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3) Unvollständiger Wettbewerb Externalitäten Informationsökonomik

Mehr

Industrieökonomik Übungsblatt 2: Lösungen

Industrieökonomik Übungsblatt 2: Lösungen Industrieökonomik Übungsblatt 2: Lösungen Tone Arnold Universität des Saarlandes 4. Juni 2008 Tone Arnold (Universität des Saarlandes) Industrieökonomik Übungsblatt 2 4. Juni 2008 1 / 28 Aufgabe 1 Betrachten

Mehr

Industrieökonomik Sommersemester Vorlesung,

Industrieökonomik Sommersemester Vorlesung, Industrieökonomik Sommersemester 2007 12. Vorlesung, 06.07.2007 PD Dr. Jörg Naeve Universität des Saarlandes Lehrstuhl für Nationalökonomie insbes. Wirtschaftstheorie mailto:j.naeve@mx.uni-saarland.de

Mehr

IÖ Übungsaufgaben: Lösungen

IÖ Übungsaufgaben: Lösungen IÖ Übungsaufgaben: Lösungen Tone Arnold Universität des Saarlandes 21. Juli 2008 Tone Arnold (Universität des Saarlandes) IÖ Übungsaufgaben: Lösungen 21. Juli 2008 1 / 111 Aufgabe 1 Betrachten Sie einen

Mehr

Übungen zu Kapitel 5: Oligopol und monopolistischer Wettbewerb

Übungen zu Kapitel 5: Oligopol und monopolistischer Wettbewerb Universität Erfurt Lehrstuhl für Mikroökonomie Prof. Dr. Bettina ockenbach Übungen zu Kaitel 5: Oligool und monoolistischer Wettbewerb Aufgabe 5. Betrachten ie ein Cournot-Duool mit der Marktnachfrage

Mehr

VO Grundlagen der Mikroökonomie

VO Grundlagen der Mikroökonomie Institut für Wirtschaftsmathematik Ökonomie VO 105.620 Grundlagen der Mikroökonomie Monopolistische Konkurrenz und Oligopol (Kapitel 12) ZIEL: Monopolistische Konkurrenz Oligopol Preiswettbewerb Wettbewerb

Mehr

Tutorium zur Mikroökonomie II WS 02/03 Universität Mannheim Tri Vi Dang. Aufgabenblatt 3 (KW 44) (30.10.02)

Tutorium zur Mikroökonomie II WS 02/03 Universität Mannheim Tri Vi Dang. Aufgabenblatt 3 (KW 44) (30.10.02) Tutorium zur Mikroökonomie II WS 02/03 Universität Mannheim Tri Vi Dang Aufgabenblatt 3 (KW 44) (30.10.02) Aufgabe 1: Preisdiskriminierung dritten Grades (20 Punkte) Ein innovativer Uni-Absolvent plant,

Mehr

Marktversagen II - Monopol

Marktversagen II - Monopol Marktversagen II - Monopol Dr. Alexander Westkamp Marktversagen II - Monopol 1/ 25 Einleitung Perfekter Wettbewerb unrealistisch, wenn einige Firmen signifikante Marktanteile haben Viele Märkte mit einigen

Mehr

Oligopol und Kartell

Oligopol und Kartell Oligopol und Kartell Vorlesung Mikroökonomik 23.1.26 Wieso ist die vollständige Konkurrenz die ideale Marktform? Paretooptimalität Maximierung der Produzenten- und Konsumentenrenten Im Marktgleichgewicht

Mehr

Periode nicht (R, R) spielen. (40 Punkte)... (26 Punkte) (23 Punkte) 16a: (R; L) 16b: (L; R) 16d: (R; L, L) 16e: (L; R, L)

Periode nicht (R, R) spielen. (40 Punkte)... (26 Punkte) (23 Punkte) 16a: (R; L) 16b: (L; R) 16d: (R; L, L) 16e: (L; R, L) Version Aufgabe: In einem Markt sei die inverse Nachfragefunktion P = 60 Q. Die Kostenfunktion eines Monopolisten in diesem Markt ist C = 4Q. Bei welcher der folgenden Mengen erziehlt der Monopolist den

Mehr

Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1

Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1 Seite 1 Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs 42110 Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1 Die folgende Lösungsskizze soll Ihnen einen Anhaltspunkt geben,

Mehr

Klausur - Lösungen Wettbewerbspolitik SS ; Uhr

Klausur - Lösungen Wettbewerbspolitik SS ; Uhr Professor Dr. Christian Wey Technische Universität Berlin Fakultät VIII Wirtschaft und Management FG Netzwerke und Iuk-Ökonomie Klausur - Lösungen Wettbewerbspolitik SS 2006 25.07.06; 0- Uhr (korrigierte

Mehr

effektweit VertriebsKlima Energie 3/2015

effektweit VertriebsKlima Energie 3/2015 effektweit VertriebsKlima Energie 3/2015 Das effektweit VertriebsKlima befragt quartalsweise Experten aus Marketing und Vertrieb in der Energiewirtschaft zu ihrer Einschätzung des Energiemarktes in den

Mehr

Klausur Industrieökonomik Ausgewählte Lösungen skizziert (Angaben ohne Gewähr!)

Klausur Industrieökonomik Ausgewählte Lösungen skizziert (Angaben ohne Gewähr!) Ausgewählte Lösungen skizziert (Angaben ohne Gewähr!) Aufgabe 1: (Cournot-Duopol) Zwei Firmen befinden sich im Wettbewerb um die Nachfrage x(p) =8p. Sie produzieren mit der Kostenfunktion C i (x i )= 3

Mehr

Übung zu Mikroökonomik II

Übung zu Mikroökonomik II Prof. Dr. G. Rübel SS 2005 Dr. H. Möller-de Beer Dipl.-Vw. E. Söbbeke Übung zu Mikroökonomik II Aufgabe 1: Eine gewinnmaximierende Unternehmung produziere ein Gut mit zwei kontinuierlich substituierbaren

Mehr

Supply Chains. Monopol. Duopol. Supply Chains. Strategische Lagerhaltung. Anreize für Manager. Terminmärkte. Hotelling

Supply Chains. Monopol. Duopol. Supply Chains. Strategische Lagerhaltung. Anreize für Manager. Terminmärkte. Hotelling E Abdolkarim Sadrieh Unternehmensinteraktion 106 Annahmen 2 Stufen Ein homogenes Gut, ein Produzent Stufe 1 (Produktion): Ein Produkt wird produziert und an den/die zum Preis w verkauft. Der Produzent

Mehr

Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht. Prof. Dr. A. Endres

Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht. Prof. Dr. A. Endres FERNUNIVERSITÄT IN HAGEN FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT Matrikelnummer Name: Vorname: Unterschrift: Klausur: Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht Prüfer: Prof. Dr.

Mehr

Klausur im SS Bitte sofort deutlich lesbar eintragen!

Klausur im SS Bitte sofort deutlich lesbar eintragen! Klausur im SS 2008 Bitte sofort deutlich lesbar eintragen! Klausur (bitte ankreuzen): Preis und Wettbewerb Markt- und Preistheorie Wettbewerbstheorie und -politik Prüfer: Prof. Dr. G. Götz Datum: Montag,

Mehr

Lösungshinweise zu Übungsblatt 1

Lösungshinweise zu Übungsblatt 1 PD Dr. Holger Graf Mikroökonomik II Sommer 01) Lösungshinweise zu Übungsblatt 1 Aufgabe 1: Duopol mit linearen Kostenfunktionen Gegeben ist eine Industrie, die aus zwei Unternehmen 1 und besteht, deren

Mehr

Musterlösung zur Einsendearbeit zur Erlangung der Teilnahmeberechtigung an der Abschlussklausur

Musterlösung zur Einsendearbeit zur Erlangung der Teilnahmeberechtigung an der Abschlussklausur Musterlösung zur Einsendearbeit zur Erlangung der Teilnahmeberechtigung an der Abschlussklausur Modul 31 71 Markt und Staat, Kurse 41 71 und 41 7 Preistheorie und Wettbewerbspolitik, Wintersemester 007/08

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4 Aufgabe 1: IS-Kurve Leiten Sie graphisch mit Hilfe

Mehr

Übung 5: Marktmacht und Marktstruktur

Übung 5: Marktmacht und Marktstruktur Übung 5: Marktmacht und Marktstruktur Georg Nöldeke Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Basel Intermediate Microeconomics HS 12 Marktmacht und Marktstruktur 1 / 29 2 / 29 Hinweise zum Monopolproblem

Mehr

Tutorium Mikroökonomik II für Klausur(wiederholer) Sitzung 1

Tutorium Mikroökonomik II für Klausur(wiederholer) Sitzung 1 Anton Parlow, Montag (9.7.), 8-20 Uhr, 4.8.009 Isabel Pesch,, Montag (9.7.), 4-6 Uhr, 4.8.009 Tutorium Mikroökonomik II für Klausur(wiederholer) Sitzung Aufgabenkomplex: Totales Gleichgewicht / Edgeworth

Mehr

Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Eine Einführung in die Wissenschaft von Märkten

Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Eine Einführung in die Wissenschaft von Märkten Peter Bofinger Eric Mayer Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Eine Einführung in die Wissenschaft von Märkten Das Übungsbuch 2., aktualisierte Auflage ein Imprint von Pearson Education München Boston San

Mehr

4.1 Wettbewerbspolitik und Marktregulierung. 4.1 Wettbewerbspolitik und Marktregulierungen

4.1 Wettbewerbspolitik und Marktregulierung. 4.1 Wettbewerbspolitik und Marktregulierungen 4 Anwendungen en Monopolistische Preisbildung Preis hängt vom Absatz des Monopolisten ab: p=p(q), mit p,q > 0 und p (q)

Mehr

Prof. Dr. Ulrich Schwalbe Wintersemester 2006/07. Klausur Mikroökonomik. Matrikelnummer: Studiengang:

Prof. Dr. Ulrich Schwalbe Wintersemester 2006/07. Klausur Mikroökonomik. Matrikelnummer: Studiengang: Prof. Dr. Ulrich Schwalbe Wintersemester 2006/07 Klausur Mikroökonomik Matrikelnummer: Studiengang: Prof. Dr. Ulrich Schwalbe Wintersemester 2006/07 Klausur Mikroökonomik Bitte bearbeiten Sie alle acht

Mehr

Fallstudie 4: Natürliche Monopole

Fallstudie 4: Natürliche Monopole FRIEDRICH-ALEXANDER-UNIVERSITÄT ERLANGEN-NÜRNBERG VOLKSWIRTSCHAFTLICHES INSTITUT Fallstudie 4: Natürliche Monopole Fallstudienseminar Natürliche Monopole 1 Ausgangssituation und Szenario Nach dem erfolgreichen

Mehr

Mikroökonomik 9. Vorlesungswoche

Mikroökonomik 9. Vorlesungswoche Mikroökonomik 9. Vorlesungswoche Tone Arnold Universität des Saarlandes 18. Dezember 2007 Tone Arnold (Universität des Saarlandes) 9. Vorlesungswoche 18. Dezember 2007 1 / 31 Volkswirtschaftliche Rente

Mehr

Vorlesung Industrieökonomik Teil 4

Vorlesung Industrieökonomik Teil 4 Vorlesung Industrieökonomik Teil 4 Tone Arnold Universität des Saarlandes 2. Juli 2008 Tone Arnold (Universität des Saarlandes) Vorlesung Industrieökonomik Teil 4 2. Juli 2008 1 / 110 Vertikale Restriktionen

Mehr

Monopol. Entstehung von Monopolen

Monopol. Entstehung von Monopolen Entstehung von Monopolen Monopol Alleineigentum an Produktionsfaktoren Staatlich legitimierte Monopole Natürliche Monopole Produktions-und Preisentscheidungen der Monopole Monopol und Konkurrenz (Nachfrage)

Mehr

Grenzkosten und Durchschnittskosten

Grenzkosten und Durchschnittskosten Grenzkosten und Durchschnittskosten Grenzkosten Durchschnittskosten Durchschnittliche variable Kosten Durchschnittliche fixe Kosten Wo liegt die optimale Produktionsmenge? Kosten ( ) 3.5 3.25 3. 2.75 2.5

Mehr

Lösungsskizze zur 5. Übung zur Markt und Preistheorie

Lösungsskizze zur 5. Übung zur Markt und Preistheorie Lösungsskizze zur 5. Übung zur Markt und reistheorie Allgemeines: Alte Klausuren sind unter http://www.wiwi.unimuenster.de/vwt/studieren/pruefungen_avwl.htm abrufbar. Der letzte Termin der Übung findet

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte LVA-Leiter: Martin Halla Einheit 8: Gewinnmaximierung und Wettbewerbsangebot (Kapitel 8.) Einheit 8-1 - Die Kosten der Produktion Kapitel 7: Kostenfunktion: Kostenkurve beschreibt die minimalen Kosten

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA LVA-Leiter: Michael Noldi Einheit 10: Marktmacht: Monopol (und Monopson) (Kap. 10.1.-10.4.) Monopol IK WS 2014/15 1 Marktstruktur Die Marktform beeinusst das

Mehr

Arbeitsmarkt. Einführung in die Makroökonomie. 10. Mai 2012 SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Arbeitsmarkt 10.

Arbeitsmarkt. Einführung in die Makroökonomie. 10. Mai 2012 SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Arbeitsmarkt 10. Arbeitsmarkt Einführung in die Makroökonomie SS 2012 10. Mai 2012 Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Arbeitsmarkt 10. Mai 2012 1 / 31 Was bisher geschah Im IS-LM haben wir eine Volkswirtschaft in

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA-Leiterin: Ana-Maria Vasilache Einheit 6/II: Monopol (Kapitel 10) Marktformen Die Marktform beeinflusst das Verhalten und die Angebotsentscheidung der Unternehmung:

Mehr

Strategische Asymmetrien Stackelberg-Modelle und Markteintritt

Strategische Asymmetrien Stackelberg-Modelle und Markteintritt Strategische Asymmetrien Stackelberg-Modelle und Markteintritt Stackelberg-Modelle In den Cournot- bzw. Bertrand-Modellen agieren die Firmen gleichzeitig. Diese Annahme ist nicht immer gerechtfertigt.

Mehr

Übungen zu Kapitel 1: Vollkommener Wettbewerb und Monopol

Übungen zu Kapitel 1: Vollkommener Wettbewerb und Monopol Übungen zu Kapitel 1: Vollkommener Wettbewerb und Monopol Aufgabe 1.1 Angenommen die Nachfragefunktion lautet D(p) = 300 5p, die Angebotsfunktion lautet S(p) = 10p. 1) Bestimmen Sie den Gleichgewichtspreis!

Mehr

Tutorium zur Mikroökonomie II WS 02/03 Universität Mannheim Tri Vi Dang. Aufgabenblatt 5 (KW 46)

Tutorium zur Mikroökonomie II WS 02/03 Universität Mannheim Tri Vi Dang. Aufgabenblatt 5 (KW 46) Tutorium zur Mikroökonomie II WS 02/03 Universität Mannheim Tri Vi Dang Aufgabenblatt 5 (KW 46) Aufgabe 1: Cournot Wettbewerb (32 Punkte) Man betrachtet einen Markt, auf dem Cournot Wettbewerb stattfindet.

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte LVA-Leiter: Martin Halla Einheit 10: Marktmacht, Monopol (und Monopson). (Kapitel 10.1-10.4) Einheit 10-1 - Die Marktstruktur Kapitel 8: Wettbewerbsmarkt mit vielen Anbietern und Nachfragern ohne Marktmacht

Mehr

VWL 3: Mikroökonomie Lösungshinweise zu Aufgabenblatt 5

VWL 3: Mikroökonomie Lösungshinweise zu Aufgabenblatt 5 Georg Nöldeke Frühjahrssemester 010 VWL 3: Mikroökonomie Lösungshinweise zu Aufgabenblatt 5 1. Zur Erinnerung: Der gewinnmaximierende Preis ist im Fall konstanter Grenzkosten in der Höhe von c durch die

Mehr

bx = a p p(x) = a bx.

bx = a p p(x) = a bx. Aufgabe 7 (a) Das Gleichgewicht liegt im Schnittpunkt von Angebot und Nachfrage. Da im Gleichgewicht x N = x A = x gelten muss, erhalten wir 10 + x = 50 10x 1x = 40 x = 0. Einsetzen der GG - Menge liefert

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA LVA-Leiter: Michael Noldi Einheit 8: Gewinnmaximierung und Wettbewerbsangebot (Kap. 8) Gewinnmaximierung und Wettbewerbsmarkt IK WS 2014/15 1 Die Kosten der

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte M. Lackner (JKU Linz) IK ÖE&M E8, WS 2014/15 1 / 24 IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte Mario Lackner JKU Linz Einheit 8, WS 2014/15 Gewinnmaximierung und Wettbewerbsangebot (Kap. 8) M. Lackner (JKU

Mehr

Aufgabenblatt 4: Der Trade-off zwischen Bankenwettbewerb und Bankenstabilität

Aufgabenblatt 4: Der Trade-off zwischen Bankenwettbewerb und Bankenstabilität Aufgabenblatt 4: Der Trade-off zwischen Bankenwettbewerb und Bankenstabilität Prof. Dr. Isabel Schnabel The Economics of Banking Johannes Gutenberg-Universität Mainz Wintersemester 2009/2010 1 Aufgabe

Mehr

FernUniversität in Hagen September 2014 Fakultät für Wirtschaftswissenschaft

FernUniversität in Hagen September 2014 Fakultät für Wirtschaftswissenschaft FernUniversität in Hagen September 2014 Fakultät für Wirtschaftswissenschaft Bitte beachten Sie, dass auf den Notenbescheiden des Prüfungsamtes nicht die in der Klausur erreichte Punktzahl, sondern die

Mehr

Kapitel 13 Oligopoltheorie

Kapitel 13 Oligopoltheorie Kapitel 13 Oligopoltheorie Vor- und Nachbereitung: Varian, Chapter 7 Frank, Chapter 13 Übungsblatt 13 Klaus M. Schmidt, 008 13.1 Einleitung Oligopol: Auf der Angebotsseite gibt es mehrere Anbieter, von

Mehr

Aufgabenblatt 3: Rechenbeispiel zu Stiglitz/Weiss (AER 1981)

Aufgabenblatt 3: Rechenbeispiel zu Stiglitz/Weiss (AER 1981) Aufgabenblatt 3: Rechenbeispiel zu Stiglitz/Weiss (AER 1981) Prof. Dr. Isabel Schnabel The Economics of Banking Johannes Gutenberg-Universität Mainz Wintersemester 2009/2010 1 Aufgabe 100 identische Unternehmer

Mehr

Oligopol. Mankiw Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Kapitel 16. Autor: Stefan Furer. phw / Stefan Furer 1

Oligopol. Mankiw Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Kapitel 16. Autor: Stefan Furer. phw / Stefan Furer 1 Oligopol Mankiw Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Kapitel 16 Autor: Stefan Furer phw / Stefan Furer 1 In In diesem diesem Kapitel Kapitel wirst wirst Du: Du: erfahren, welche welche Marktstrukturen zwischen

Mehr

Übungsbeispiele für die Klausur Teil II

Übungsbeispiele für die Klausur Teil II Übungsbeispiele für die Klausur Teil II Beispiel 15: Die Produktionstechnologie eines Digitalkameraherstellers sei durch die folgende Tabelle charakterisiert. K bezeichnet den Kapitaleinsatz, L den Arbeitskräfteeinsatz,

Mehr

Primzahlen und RSA-Verschlüsselung

Primzahlen und RSA-Verschlüsselung Primzahlen und RSA-Verschlüsselung Michael Fütterer und Jonathan Zachhuber 1 Einiges zu Primzahlen Ein paar Definitionen: Wir bezeichnen mit Z die Menge der positiven und negativen ganzen Zahlen, also

Mehr

Prof. Dr. Ulrich Schwalbe Wintersemester 2004/05. Klausur Mikroökonomik. Matrikelnummer: Studiengang:

Prof. Dr. Ulrich Schwalbe Wintersemester 2004/05. Klausur Mikroökonomik. Matrikelnummer: Studiengang: Prof. Dr. Ulrich Schwalbe Wintersemester 2004/05 Klausur Mikroökonomik Matrikelnummer: Studiengang: Prof. Dr. Ulrich Schwalbe Wintersemester 2004/05 Klausur Mikroökonomik Bitte bearbeiten Sie alle zehn

Mehr

F E R N U N I V E R S I T Ä T

F E R N U N I V E R S I T Ä T Matrikelnummer Name: Vorname: F E R N U N I V E R S I T Ä T Fakultät für Wirtschaftswissenschaft Klausur: Modul 31721 Markt und Staat (6 SWS) Termin: 21.09.2016, 9.00 11.00 Uhr Aufgabe 1 2 3 Summe Max.

Mehr

Lösung für die Aufgaben 30 und 31

Lösung für die Aufgaben 30 und 31 Lösung für die Aufgaben 30 und 31 Aufgabe 30 (a) Das Gleichgewicht kann man durch Gleichsetzen der inversen Nachfrage und des inversen Angebots berechnen. Da im Gleichgewicht x N = x A = x gilt, erhalten

Mehr

Klausur zur Veranstaltung Industrieökonomiee

Klausur zur Veranstaltung Industrieökonomiee Klausur zur Veranstaltung Industrieökonomiee Sommersemester 2011 Prüfer: Prof. Dr. G. Götz Datum: 1. August 2011 Zeit: 16:00-17:30 Hilfsmittel: nichtprogr. Taschenrechner 1. Allgemeine Hinweise: a. Überprüfen

Mehr

Das Angebot im Wettbewerbsmarkt

Das Angebot im Wettbewerbsmarkt IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte Das Angebot im Wettbewerbsmarkt (Kapitel 8) Nicole Schneeweis (JKU Linz) IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte 1 / 27 Produktionstheorie und Gewinnmaximierung Gewinnfunktion

Mehr

Mikroökonomik 9. Ann. Gewinnmaximierung. Ziel: Gewinnmaximierung. Erlös. Inhalt. Kostenfunktion und Angebotsfunktion II

Mikroökonomik 9. Ann. Gewinnmaximierung. Ziel: Gewinnmaximierung. Erlös. Inhalt. Kostenfunktion und Angebotsfunktion II Mikroökonomik 9 Kostenfunktion und Angebotsfunktion II Kosten und Angebot Kapitel 13 Allgemein: Bedingung der Gewinnmaximierung Monopol / Monopson Kapitel 14 Mikro 9 1 / 42 Mikro 9 4 / 42 Ziel: Gewinnmaximierung

Mehr

Klausur: Mikroökonomik A Wintersemester 2010/ Termin

Klausur: Mikroökonomik A Wintersemester 2010/ Termin Mikroökonomik A, Wintersemester 2010/2011 Dr. Stefan Behringer/Dr. Alexander Westkamp Klausur 2. Termin 29.03.2011 Klausur: Mikroökonomik A Wintersemester 2010/2011 2. Termin In dieser Klausur können insgesamt

Mehr

Wiederholungsklausur zur Vorlesung Preis und Wettbewerb im SS 2011

Wiederholungsklausur zur Vorlesung Preis und Wettbewerb im SS 2011 Wiederholungsklausur zur Vorlesung Preis und Wettbewerb im SS 2011 Bitte sofort deutlich lesbar eintragen! Prüfer: Prof. Dr. G. Götz Datum: Montag, 19. September 2011 Zeit: 16:00 bis 16:45 / 17:30 Uhr

Mehr

Industrieökonomik II Wintersemester 2007/08 1. Industrieökonomik II. Prof. Dr. Ulrich Schwalbe. Wintersemester 2007/ 2008

Industrieökonomik II Wintersemester 2007/08 1. Industrieökonomik II. Prof. Dr. Ulrich Schwalbe. Wintersemester 2007/ 2008 Industrieökonomik II Wintersemester 2007/08 1 Industrieökonomik II Prof. Dr. Ulrich Schwalbe Wintersemester 2007/ 2008 Industrieökonomik II Wintersemester 2007/08 2 Gliederung 1. Wettbewerbsbeschränkungen

Mehr

Einführung in die Energie- und Umweltökonomik

Einführung in die Energie- und Umweltökonomik Otto-Friedrich-Universität Bamberg Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre insb. Wirtschaftspolitik Dr. Felix Stübben Klausur Einführung in die Energie- und Umweltökonomik im WS 2013/14 HINWEIS: Es sind sämtliche

Mehr

010 03 Marketing WS 2014/2015

010 03 Marketing WS 2014/2015 Prüfungsnummer: (für Studierende der WiSo-Fakultät) Matrikel-Nummer: (für Studierende anderer Fakultäten) Vorname und Name (nur Initial): 010 03 Marketing WS 2014/2015 24.03.2015 (2. Termin) Prüfer: Prof.

Mehr

IWW Studienprogramm. Vertiefungsstudium. Strategische Marketingplanung. Lösungshinweise zur 3. Musterklausur

IWW Studienprogramm. Vertiefungsstudium. Strategische Marketingplanung. Lösungshinweise zur 3. Musterklausur Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen IWW Studienrogramm Vertiefungsstudium Strategische Marketinglanung Lösungshinweise zur

Mehr

Mikroökonomik 10. Vorlesungswoche

Mikroökonomik 10. Vorlesungswoche Mikroökonomik 10. Vorlesungswoche Tone Arnold Universität des Saarlandes 9. Januar 2008 Tone Arnold (Universität des Saarlandes) Mikroökonomik 10. Vorlesungswoche 9. Januar 2008 1 / 63 Märkte und Marktformen

Mehr

Die Theorie des Monopols

Die Theorie des Monopols Die Theorie des Monopols Schülerseminar anlässlich des Wissenschaftsjahrs 2008 Mathematik 17. September 2008 von Jr.-Prof. Dr. Ingrid Ott Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) Agenda Hintergründe

Mehr

Unterschied zwischen Stackelberg Führern und den Folgern: jeder Stackelberg Führer weiß, dass der Output der Stackelberg Folger durch Y F = n

Unterschied zwischen Stackelberg Führern und den Folgern: jeder Stackelberg Führer weiß, dass der Output der Stackelberg Folger durch Y F = n Industrieökonomik II Wintersemester 2007/08 1 Unterschied zwischen Stackelberg Führern und den Folgern: jeder Stackelberg Führer weiß, dass der Output der Stackelberg Folger durch Y F = n j=l+1 yf j gegeben

Mehr

Kostenfunktionen. Der Stückpreis (Preis pro Einheit) beträgt 4 Geldeinheiten. Die durch Verkauf zu erzielenden Gesamteinnahmen heißen Umsatz.

Kostenfunktionen. Der Stückpreis (Preis pro Einheit) beträgt 4 Geldeinheiten. Die durch Verkauf zu erzielenden Gesamteinnahmen heißen Umsatz. Kostenfunktionen 1. Ein Unternehmen stellt ein Produkt her. Die Produktion eines Wirtschaftsgutes verursacht Kosten. Die Gesamtkostenfunktion lautet: K(x) = 512+0,44x+0,005x 2. Um x Einheiten des Produkts

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre ( )

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre ( ) Institut für Wirtschaftsmathematik Ökonomie Grundlagen der Volkswirtschaftslehre (175.067) Wiederholung Vollständige Konkurrenz (Ch.11) Definition von vollständiger Konkurrenz Marktnachfragekurve vs. Nachfragekurve

Mehr

4 Mengenwettbewerb und Kapazitätsschranken. 4.1 Simultaner Mengenwettbewerb. Augustin Cournot (1838)

4 Mengenwettbewerb und Kapazitätsschranken. 4.1 Simultaner Mengenwettbewerb. Augustin Cournot (1838) Wettbewerbstheorie und -politik 4-1 Dr. Florian Englmaier 4 Mengenwettbewerb und Kapazitätsschranken bei Preiswettbewerb 4.1 Simultaner Mengenwettbewerb Augustin Cournot (188) Spieler: zwei Anbieter, i

Mehr

Mikroökonomik. Monopol und Monopson. Harald Wiese. Universität Leipzig. Harald Wiese (Universität Leipzig) Monopol und Monopson 1 / 53

Mikroökonomik. Monopol und Monopson. Harald Wiese. Universität Leipzig. Harald Wiese (Universität Leipzig) Monopol und Monopson 1 / 53 Mikroökonomik Monool und Monoson Harald Wiese Universität Leizig Harald Wiese (Universität Leizig) Monool und Monoson 1 / 53 Gliederung Einführung Haushaltstheorie Unternehmenstheorie Vollkommene Konkurrenz

Mehr

Duopol. Monopol. Duopol. Supply Chains. Strategische Lagerhaltung. Anreize für Manager. Terminmärkte. Hotelling

Duopol. Monopol. Duopol. Supply Chains. Strategische Lagerhaltung. Anreize für Manager. Terminmärkte. Hotelling Abdolkarim Sadrieh Unternehmensinteraktion 40 Annahmen Zwei Firmen (i = 1,2) Unterscheidung zwischen Produkten Unterscheidung der ssituation g Unterscheidung der svariable Preiswahl Mengenwahl Abdolkarim

Mehr

Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1

Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1 Seite 1 Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs 42110 Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1 Die folgende Lösungsskizze soll Ihnen einen Anhaltspunkt geben,

Mehr

Nachschreibeklausur im SS 2008

Nachschreibeklausur im SS 2008 Nachschreibeklausur im SS 2008 Bitte sofort deutlich lesbar eintragen! Klausur (bitte ankreuzen): Preis und Wettbewerb Markt- und Preistheorie Wettbewerbstheorie und -politik Prüfer: Prof. Dr. G. Götz

Mehr

effektweit VertriebsKlima

effektweit VertriebsKlima effektweit VertriebsKlima Energie 2/2015 ZusammenFassend - Gas ist deutlich stärker umkämpft als Strom Rahmenbedingungen Im Wesentlichen bleiben die Erwartungen bezüglich der Rahmenbedingungen im Vergleich

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre ( )

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre ( ) Institut für Wirtschaftsmathematik Ökonomie Grundlagen der Volkswirtschaftslehre (175.067) Wiederholung Vollständige Konkurrenz (Ch.11) Definition von vollständiger Konkurrenz Marktnachfragekurve vs. Nachfragekurve

Mehr

Fachhochschule Bochum Fachhochschule Südwestfalen

Fachhochschule Bochum Fachhochschule Südwestfalen Fachhochschule Bochum Fachhochschule Südwestfalen Verbundstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen Prof. Dr. rer. nat. habil. J. Resch Prüfung: Mathematik Termin: August 2008 Bearbeitungszeit: 180 Minuten

Mehr

Modellierung des Oligopolwettbewerbs

Modellierung des Oligopolwettbewerbs Modellierung des Oligopolwettbewerbs Mengenwettbewerb bei homogenen Gütern: Cournot-Duopol Preiswettbewerb: Bertrand-Paradox und Preiswettbewerb bei heterogenen Produkten Strategische Selbstbindung und

Mehr

Modellierung des Oligopolwettbewerbs

Modellierung des Oligopolwettbewerbs Modellierung des Oligopolwettbewerbs Mengenwettbewerb bei homogenen Gütern: Cournot-Duopol Preiswettbewerb: Bertrand-Paradox und Preiswettbewerb bei heterogenen Produkten Strategische Selbstbindung und

Mehr

320.237 Wirtschaft 1

320.237 Wirtschaft 1 320.237 Wirtschaft 1 Michael Weichselbaumer Sommersemester 2010 1 Produktion 1. Eine Produktionsfunktion hat folgendes Aussehen: x = 0, 5 r 2 + 2 (r 1 r 2 ) 0,5 1. Es sollen x = 5 Einheiten produziert

Mehr

Mikroökonomie I (Märkte und Unternehmen)

Mikroökonomie I (Märkte und Unternehmen) 1 Mikroökonomie I (Märkte und Unternehmen) I. Einführung: Märkte (Varian, Ch. 1, Ch. 15, Ch. 16) Was ist Mikroökonomie? Nachfrage, Angebot und Marktgleichgewicht. II. Die Unternehmung im Wettbewerb (Varian,

Mehr

5 Strategische Interaktion auf Oligopolmärkten

5 Strategische Interaktion auf Oligopolmärkten AVWL I Mikro (Sommer 2008) 5-1 Prof. Dr. M. Kocher 5 Strategische Interaktion auf Oligopolmärkten Ein Oligopol liegt vor, wenn vielen Nachfragern einige wenige Anbieter gegenüberstehen so wenige, dass

Mehr