Das ideale Ausbildungsunternehmen

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1 IHK-Schülerumfrage 2011 Yuri Arcurs - Fotolia.com Das ideale Ausbildungsunternehmen oder... wie sieht aus Sicht der Nachfrager ein attraktives Ausbildungsunternehmen aus? 1

2 Eckdaten der Befragung und Notwendigkeit/Historie: PILOT Stade Korrektiv und große Zahlen aus Oldenburg 8. Juni bis 15. Juli Schüler nahmen teil Studie wird NIHK-weit veröffentlicht Frage der zukünftigen Entwicklung von Ausbildung für Unternehmen und Jugendliche 2

3 Das Design der Schülerbefragung Gruppendiskussionen mit Schulklassen Pretest Online-Befragung über 4 Wochen 64 Fragen in 7 Kategorien Wichtigkeit von 1 bis 5 Schüler/innen im IHK-Bezirk ab Klasse 5 Mad Max/Pixelio 3

4 Rahmendaten Teilnehmer: 471 Mädchen, 488 Jungen (vollständig ausgefüllt Bögen) Schulformen: HS 267, RS 355, HS/RS 157, GY/IGS 27 4

5 Die Kategorien Vor der Ausbildung Organisation der Ausbildung Unternehmenskultur und soziale Beziehungen Materielle Bedingungen und Sozialleistungen Informationsquellen Unternehmensimage Nach der Ausbildung Sebastian Staendecke/Pixelio.de 5

6 Vor der Ausbildung Gerd Altmann/ Pixelio frühe Bindung zahlt sich aus Zeitinvestition muss etwas bringen Unsicherheit durch Test vermeiden 6

7 Vor der Ausbildung Wenn ich vor der Ausbildung ein Praktikum mache, lerne ich da was. Ich kann in dem Betrieb ein Praktikum machen, bevor ich mich entscheide Wenn ich vorher ein Praktikum mache, will ich ernst genommen werden In der Zeit zwischen der Vertragsunterschrift und dem Ausbildungsbeginn hält der Betrieb Kontakt zu mir 7

8 Organisation der Ausbildung Mikael Damkier - Fotolia.com wenn schon - denn schon Verantwortung - her damit klare Regeln - Verlässlichkeit 8

9 Organisation der Ausbildung Während der Ausbildung gibt es zusätzliche Projekte für die Auszubildenden. Mein Vorgesetzter gibt mir regelmäßige Rückmeldungen über meinen Leistungsstand. 9

10 Organisation der Ausbildung Die Ausbildung verläuft nach einem verbindlichen Zeitplan. Ich lerne alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte. Das Unternehmen bereitet mich gut auf die Prüfungen vor. 10

11 Unternehmenskultur und soziale Beziehungen bitter... - Fotolia.com Wertschätzung ist angesagt Betriebsklima ist wichtig Ausbilder als Bezugsperson 11

12 Unternehmenskultur und soziale Beziehungen Von den Kollegen fühle ich mich Ernst genommen. Das Betriebsklima ist gut 12

13 Informationsquellen Pixel - Fotolia.com Webseite - Kleider machen Leute Praktikum - Visitenkarte des Unternehmens der erste Eindruck 13

14 Informationsquellen Die Homepage des Unternehmens als Informationsquelle über mögliche Ausbildungsbetriebe ist für mich.... Praktika als Informationsquelle über mögliche Ausbildungsbetriebe sind für mich

15 Was ist mit Facebook und Schüler-VZ (Social-Network)? Informationsquellen: klassisch Social Media spielt derzeit für 73% der Schüler kaum eine Rolle % 21% Werte % sehr wichtig (1) wichtig (2) weder noch (3) eher unwichtig (4) völlig unwichtig (5)

16 Fazit der Schülerbefragung und Ansatz für Ausbildungsunternehmen gutes Betriebsklima, familiärer Umgang, Auszubildende ernst nehmen hohe soziale Ausbildungskompetenz beim Ausbilder erwartet gute, vollständige und systematisch organisierte Ausbildung Verantwortung sukzessive übertragen realistische Perspektive aufzeigen Fairness im Umgang Vergütungssystem wird wahrgenommen Praktika anbieten - dann aber richtig! Mykola Velychko - Fotolia.com 16

17 MINT - Tecnopedia Wie schätzt du Dein eigenes Technikverständnis ein? Mittel: 6,41 (kumuliert)/ RWTH 6,5 Mittel: 7,71 (kumuliert)/ RWTH 7,9 Die Ergebnisse der Oldenburger Umfrage sind in diesem Punkt deckungsgleich mit den Umfrageergebnissen der acatech-studie der RWTH Aachen. Mädchen beurteilen Ihr persönliches Technikverständnis signifikant schlechter als Jungen.

18 MINT - Tecnopedia Hast Du Interesse am Nachmittag in freiwilligen AG s an Angeboten gemeinsam mit Unternehmensvertretern oder Auszubilden teilzunehmen? Das Interesse im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften von Unternehmensvertretern teilzunehmen ist bei Mädchen und Jungen annähernd gleich groß. Hier wäre ein Ansatz für die BO in der MINT-Berufen, wenn diese entsprechend früh beginnt.

19 Berufswahl - Einflußfaktoren MINT - Tecnopedia Wenn ich technische Berufe, die mich interessieren in der Praxis kennen lernen kann, kann ich mir die Ausbildung oder das Studium in einem technischen Beruf vorstellen. 28,24 % 47,94 % 35,88 % 37,24 % Wenn Jugendliche die Möglichkeit haben, technische Berufe und deren Inhalte im Vorfeld kennen zu lernen, dann steigt die Bereitschaft deutlich an, technische Berufe in die Berufswahl mit einzubeziehen. Bei den weiblichen Befragten noch deutlicher als bei den männlichen Befragten. Hier ist sicherlich ein weiterer Ansatz der BO in den MINT-Berufen gegeben.

20 MINT - Tecnopedia Große IHK-Schülerumfrage 2011 Die Ergebnisse der Oldenburger Schülerumfrage zum Bereich Technik decken sich in den Ergebnissen mit den Studien der RWTH Aachen und der Universität Stuttgart, die im Auftrag der acatech (Dt. Akademie der Technikwissenschaften) durchgeführt wurden. Das Fazit verknüpft die Oldenburger Ergebnisse mit den Aussagen der o.g. Studien. Die Evaluationsergebnisse des Lernortes Technik und Natur der Universität Oldenburg kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Techniksozialisation hängt von versch. Bedingungen ab. Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für das Verstehen und den Umgang mit Technik benötigt werden, Einstellungen, die die Sicht auf Technik und den Umgang mit ihr beeinflussen Sozialisationsfaktoren, die das Interesse für Technik fördern 20

21 Große IHK-Schülerumfrage 2011 Fazit: MINT - Tecnopedia Der Aufbau von Leistungsmotivation und einer positiven Haltung gegenüber Technik kann durch eine kontinuierliche und profunde Förderung von Kindern und Jugendlichen wesentlich beeinflusst werden. Sie haben nur dann einen Einfluss auf das Berufswahlverhalten, wenn die Aktivitäten die Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder mit einbeziehen und sie in den Aktivitäten aktiv und forschend tätig sein dürfen. Das Wecken von Technikinteresse ist durch punktuelle Interventionen nicht möglich! Jugendliche haben den Computer, Kommunikationstechnologien und technische Geräte in ihre Lebenswelten integriert; sie spielen, arbeiten und kommunizieren mit diesen technischen Geräten. Sie lösen aber nicht ein verstärktes technisches Interesse oder eine Motivation zur Auseinandersetzung mit technischen Berufen aus. 21

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