INTELLIGENTE NOTFALL- WIEDERHERSTELL UNG DELL POWERVAULT DL2000 POWERED BY SYMANTEC

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1 INTELLIGENTE NOTFALL- WIEDERHERSTELL UNG DELL POWERVAULT DL2000 POWERED BY SYMANTEC

2 Der PowerVault DL2000 mit Symantec Backup Exec ist die branchenweit einzige vollständig integrierte Lösung für die Sicherung auf Festplatte mit werkseitig installierter Software. Dell und Symantec haben diese Lösung gemeinsam entwickelt, um die Verwaltungsfunktionen der Umgebung zur Festplattensicherung zu vereinfachen. Damit können IT-Abteilungen schnellere und zuverlässigere Sicherungen und Wiederherstellungen durchführen. Darüber hinaus beinhaltet die Lösung Funktionen für die Notfall-Wiederherstellung auf Systemebene für schadhafte Systeme - ganz gleich, was die Ursache des Störfalls ist. Wenn ein Netzwerkserver durch einen Bedien- oder Hardwarefehler oder ein anderes schwerwiegendes Problem ausfällt, muss eine sorgfältige Systemwiederherstellung erfolgen, bevor Anwendungen und gesicherte Daten wiederhergestellt werden können. Technologien zur Notfall-Wiederherstellung stellen eine strategische Ergänzung zu Lösungen für die Sicherung und Wiederherstellung dar. Der Hauptzweck der Sicherung und Wiederherstellung ist die Wiederherstellung von Anwendungen und Daten, während bei der Notfall-Wiederherstellung die eigentliche Rechnerumgebung wiederhergestellt wird. Bei der Sicherung und Wiederherstellung wird davon ausgegangen, dass eine funktionsfähige Rechnerumgebung zur Datenwiederherstellung vorhanden ist. Die Notfall-Wiederherstellung sorgt dafür, dass eben diese Umgebung verfügbar ist, und minimiert zudem den Zeitaufwand für die vollständige Wiederherstellung von Netzwerksystemen in einen funktionsfähigen Zustand. Bevor es automatisierte Technologien zur Notfall-Wiederherstellung gab, erfolgte dieser Prozess manuell mit großem Zeitaufwand, einer großen Anfälligkeit für Bedienfehler, aufwändigen Verfahren und hohen Kosten durch Produktivitätsund Umsatzverluste. Zudem schlägt die manuelle Notfall-Wiederherstellung oft fehl, z. B. durch mangelhafte Vorbereitung, unzureichend dokumentierte Konfigurationsdaten und fehlende formale Prozesse zur Durchführung dieser Aufgabe. In modernen Umgebungen sind durch Änderungen von Betriebssystemen zunehmend einheitliche, automatisierte Prozesse erforderlich, um die Betriebsumgebung und die Wiederherstellung geschäftskritischer Daten sicherzustellen. Die PowerVault DL Backup to Disk Appliance beinhaltet Funktionen für die Notfall-Wiederherstellung der Symantec Backup Exec Intelligent Disaster Recovery Option (IDR). Dank der Intelligent Disaster Recovery Option ist keine manuelle Neuinstallation des Betriebssystems nach dem Systemausfall mehr notwendig. Mit den erstellten startfähigen Medien ermöglicht die Intelligent Disaster Recovery Option dem Administrator die schnelle Online-Wiederherstellung eines Windows-basierten Systems, indem Daten der letzten vollständigen Sicherung zurückgespielt werden, darunter vollständige, differentielle, inkrementelle, Working Set- und Sicherungen geänderter Dateien. 2

3 Die Intelligent Disaster Recovery Option spart Zeit bei der Wiederherstellung, indem herkömmliche manuelle und fehleranfällige Prozesse automatisiert werden. Diese Option automatisiert die Serverwiederherstellung und minimiert den Zeitaufwand für die Wiederherstellung, damit Ihr Unternehmen wieder schnell produktiv arbeiten kann. Mithilfe von CD-R/CD-RW-Medien oder einem startfähigen Band stellt die Intelligent Disaster Recovery Option ausgefallene Server rasch wieder her. Dabei ist auch die Wiederherstellung aktueller vollständiger, differentieller, inkrementeller und Working Set-Sicherungen möglich. Funktionsweise der intelligenten Notfall-Wiederherstellung Die Intelligent Disaster Recovery Option wurde speziell für den Schutz von Microsoft Windows- Betriebssystemen entwickelt. Beim Schutz dieser Umgebungen gibt es spezielle Herausforderungen, die im Abschnitt "Intelligente Notfall-Wiederherstellung für verschiedene Plattformen und Windows- Betriebssysteme" näher beschrieben werden. Der Intelligent Disaster Recovery Configuration Wizard wird beim erstmaligen Ausführen von Backup Exec über die Verwaltungskonsole von Dell gestartet. Dieser Assistent führt den Anwender systematisch durch alle notwendigen Schritte, die zur Vorbereitung auf eine Notfall-Wiederherstellung und zur Wiederherstellung eines lokalen oder Remote- Windows-Systems auf den vorherigen Zustand notwendig sind. Die vollständige Intelligent Disaster Recovery Operation umfasst die drei folgenden Schritte: 1. Erstellen einer Datei zur Notfall-Wiederherstellung, die spezielle Informationen über den zu schützenden Rechner enthält. 2. Erstellen einer vollständigen Sicherung des zu schützenden Systems. 3. Erstellen eines startfähigen Mediums zur Notfall-Wiederherstellung für das zu schützende System. Schritt 1: Erstellen einer Datei zur Notfall-Wiederherstellung Die Datei zur Notfall-Wiederherstellung enthält spezielle Informationen über das individuelle System, das geschützt wird. Zu diesen Informationen zählen: Hardware-spezifische Informationen für jedes System mit Informationen zur Festplattenpartitionierung, Informationen zu Massenspeicher-Controllern und Informationen zu Netzwerkkarten. Eine Liste mit Katalogeinträgen, anhand derer die Sicherungsmedien erkannt werden können, sowie erforderliche Sets für die Notfall-Wiederherstellung des Systems. Eine Windows Automated System Restore (ASR)-Konfiguration für Windows XP- und Windows Server 2003-Systeme. 1. Wählen Sie im Startfenster von Backup Exec Configure Intelligent Disaster Recovery (Intelligente Notfall-Wiederherstellung konfigurieren) aus, um den Assistenten zu starten. Klicken Sie im Begrüßungsfenster auf Next (Weiter), um fortzufahren. Backup Exec erstellt bei der Sicherung automatisch eine *.dr-datei für den IDR-geschützten Rechner. Sie wird am voreingestellten Speicherort der Festplatte des Medienservers abgelegt: C:\Programme\Symantec\Backup Exec\idr\Data\<Computername>.dr. Im Fenster Enter an Alternate Data Path (Alternativen Speicherort bestimmen) können Sie einen anderen Speicherort für die *.dr-datei festlegen. So ist die *.dr-datei auch dann noch verfügbar, wenn der Medienserver beschädigt ist. 3

4 2. Geben Sie den alternativen Pfad zum Speicherort der *.dr-datei ein, und klicken Sie auf Next (Weiter). Optimale Vorgehensweise: Symantec empfiehlt einen alternativen Speicherort auf einem anderen Computer oder auf einem anderen physischen Laufwerk. 3. Die IDR-Konfiguration ist nun abgeschlossen. Sie können jetzt Sicherungen durchführen und startfähige Medien erstellen. Klicken Sie auf Finish (Fertig stellen). Schritt 2: Erstellen einer vollständigen Sicherung Nach dem Erstellen der Datei zur Notfall-Wiederherstellung muss eine vollständige Sicherung der Festplatten des geschützten Systems durchgeführt werden. Stellen Sie sicher, dass komplette Laufwerke für die Sicherung ausgewählt sind (C, D usw.). Durch Auswählen kompletter Laufwerke wird die Datei für die Notfall-Wiederherstellung für den bestimmten Computer mit den aktuellen Systeminformationen aktualisiert. Zusätzlich zur Auswahl kompletter Laufwerke sollten Sie die folgenden optimalen Vorgehensweisen beachten: Wählen Sie, falls vorhanden, die Dienstprogramm-Partitionen für die Sicherungen auf dem geschützten System aus. Verwenden Sie nicht die Funktion include or exclude files (Dateien ein- oder ausschließen). Sie befindet sich unter "Advanced File Selection" (Erweiterte Dateiauswahl) in den Sicherungseigenschaften. Wenn ein Remote-System geschützt werden soll, stellen Sie sicher, dass der Agent für Windows-Systeme auf dem Remote-System installiert ist. 1. Wählen Sie im Backup Exec-Fenster das Drop-Down-Menü in der Registerkarte Backup (Sicherung) aus, und wählen Sie choose New Backup Job (Neue Sicherungskopie) aus. 2. Die Seite "Backup Job Properties" (Sicherungseigenschaften) wird angezeigt. Prüfen Sie durch einen Rechtsklick auf den Systemnamen in der Registerkarte "View by Resource" (Nach Ressourcen anzeigen) und durch Klicken auf Properties (Eigenschaften), ob der Remote-Agent installiert ist. Der Status des Remote-Systems wird angezeigt. Prüfen Sie, ob die folgenden Eigenschaften für den Remote-Agent-Status angezeigt werden: Installed: Yes (Installiert: Ja) Status: Running (Status: Läuft) Version: 12.5.x.x Ist der Remote-Agent nicht installiert oder wird er nicht ausgeführt, lesen Sie im Backup Exec-Administratorhandbuch nach, wie Sie den Remote-Agent für Windows-Systeme installieren. 3. Nachdem Sie geprüft haben, ob der Remote-Agent installiert ist und ausgeführt wird, wählen Sie das Remote-System für die Sicherung im Knoten des Systemnamens aus. Zusätzlich können Sie einen Namen und eine Beschreibung für die Auswahlliste angeben, damit die Auswahlliste für weitere Sicherungskopien wiederverwendet werden kann. 4. Wählen Sie den Zielordner für die Sicherungskopie in der Registerkarte "Device and Media" (Geräte und Medien) aus. Das voreingestellte Gerät lautet "All Virtual Disk" (Alle virtuellen Laufwerke). Die Sicherungskopie wird auf einem verfügbaren virtuellen Laufwerk als Zielspeicherort abgelegt. 5. Benennen Sie die Sicherungskopie in der Registerkarte "General" (Allgemein). Durch Benennen der Sicherungskopie steigt der Wiedererkennungswert des Zwecks der Sicherung für die künftige Verwendung. 6. Des Weiteren können Sie einen Zeitplan erstellen, damit Sicherungen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. So wird sichergestellt, dass ein System mit den aktuellen Informationen geschützt ist. Im Rahmen dieses Artikels wird die Sicherung unmittelbar ohne festen Zeitplan ausgeführt. Wählen Sie Run Now (Jetzt ausführen) aus, und wählen Sie Ok(OK) in der Zusammenfassung aus, um die Sicherung zu starten. 4

5 Der Status der Sicherung lässt sich anhand der Registerkarte Job Monitor (Überwachung) im Backup Exec-Fenster überprüfen. Die Sicherung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn sie unter "Job History" (Verlauf) angezeigt wird und als "Successful" (Erfolgreich) gekennzeichnet ist. Schritt 3: Vorbereiten der Medien für die Notfall-Wiederherstellung 1. Wählen Sie im Menü "Tools" (Extras) die Option Wizards (Assistenten) und anschließend Intelligent Disaster Recovery Preparation Wizard (Vorbereitungsassistent für die intelligente Notfall-Wiederherstellung) aus. 2. Wählen Sie Next (Weiter) aus, um mit dem Assistenten fortzufahren. 3. Wählen Sie den Medientyp aus, der für die Erstellung des DR-Medium verwendet werden soll: Startfähiges CD-Image zur Verwendung mit CD-Brennern (ISO 9660) Startfähiges Band-Image zur Verwendung mit startfähigen Bandlaufwerken Nicht startfähiges CD-Image zur Notfall-Wiederherstellung Oder Kopie: Dateien zur Notfall-Wiederherstellung (.dr-dateien) OPTIMALE VORGEHENSWEISE: Das Erstellen eines startfähigen CD-Image stellt die schnellste Methode zum Durchführen der Wiederherstellung eines defekten Systems dar. Backup Exec erstellt ein Image, das mithilfe von Software von Drittanbietern auf CD gebrannt werden muss. Dazu benötigen Sie einen CD-Rohling, entsprechende Software von Drittanbietern und einen CD-Brenner. In diesem Fall wird ein startfähiges CD-Image verwendet. 4. Wählen Sie Bootable CD Image (Startfähiges CD-Image) zur Verwendung mit einem CD-Brenner (ISO 9660) aus, und wählen Sie dann "Next" (Weiter) aus. 5. Wählen Sie Next (Weiter) aus, um mit dem Assistenten für die Erstellung von CD-Images fortzufahren. 6. SWählen Sie die Systeme aus, die Sie zur Wiederherstellung mit dem startfähigen CD-Image verwenden möchten. Verschieben Sie alle Systeme aus der Liste "Available Computers" (Verfügbare Computer) in die Liste "Selected Computers" (Ausgewählte Computer). HINWEIS: Alle ausgewählten Computer müssen über dieselbe Version des Windows- Betriebssystems verfügen. Wählen Sie Next (Weiter) aus, um fortzufahren. 7. Geben Sie den Speicherort der Installationsdateien des Windows-Betriebssystems an, und wählen Sie Next (Weiter) aus, um fortzufahren. 8. Backup Exec nutzt die Installationsdateien des Windows-Betriebssystems zur Erstellung der IDR-Wiederherstellungsmedien. Die verfügbaren Windows-Betriebssystemdateien müssen in Version und Sprache mit den zu schützenden Systemen übereinstimmen. Geben Sie den Speicherort der Installationsdateien des Windows-Betriebssystems an, und wählen Sie Next (Weiter) aus, um fortzufahren. 9. TDer Intelligent Disaster Recovery Wizard erstellt das startfähige CD-Image. Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern. Nach Abschluss des Vorgangs wird das ISO-Image am in Schritt 7 angegebenen Speicherort abgelegt. Wählen Sie Next (Weiter) aus, um fortzufahren. 10. TDas ISO-Image muss mithilfe entsprechender Software von Drittanbietern auf CD gebrannt werden, damit es im Notfall-Wiederherstellungsprozess verwendet werden kann. Wählen Sie "Finish" (Fertig stellen) aus, um den IDR Preparation Wizard zu beenden. Wiederherstellung eines Systems Treten bei einem geschützten System Probleme auf oder fällt es aus, lässt es sich mithilfe der beiden folgenden Schritte wiederherstellen: Starten Sie das fehlerhafte System mit der Notfall-Wiederherstellungs-CD, die mithilfe des IDR Preparation Wizard erstellt wurde. Stellen Sie System und Daten für die Verwendung des Disaster Recovery Wizard wieder her. 5

6 Schritt 1: Starten des fehlerhaften Systems 1. Starten Sie das fehlerhafte System mit dem startfähigen CD-Image, das mit dem Assistenten zur Notfall-Wiederherstellung erstellt wurde. 2. Wenn das System gestartet wird, wählen Sie die auszuführende Notfall-Wiederherstellung aus: Wählen Sie Automated Recovery (Automatische Wiederherstellung) aus, wenn die Notfall-Wiederherstellungsdatei (.dr-datei) aus Schritt 1 des Notfall- Wiederherstellungsprozesses verfügbar ist. Wählen Sie Manual Recovery (Manuelle Wiederherstellung) aus, wenn die Notfall-Wiederherstellungsdatei (.dr-datei) aus Schritt 1 des Notfall- Wiederherstellungsprozesses nicht verfügbar ist. HINWEIS:For the purpose of this article, the Automated Recovery Process will be used. 3. Der Disaster Recovery Wizard erkennt die SCSI-, RAID- und USB-Bandgeräte-Controller, die an das System angeschlossen sind. Die Treiber für alle Controller sollten installiert sein. Sind die Treiber nicht vorhanden, klicken Sie auf "Have Disk" (Datenträger), um die erforderlichen Treiber zu installieren, und klicken Sie auf "Ok" (OK). Klicken Sie auf Next (Weiter), um fortzufahren. 4. Wählen Sie die Notfall-Wiederherstellungsdatei (.dr-datei) für dieses System aus, die für die Wiederherstellung verwendet werden soll. Ist die Datei lokal gespeichert, wählen Sie Browse for Disaster Recovery files (Nach Notfall-Wiederherstellungsdateien suchen) aus, und geben Sie den Speicherort der Datei an. Ist die Datei im Netzwerk gespeichert, wählen Sie Install Network (Netzwerk einrichten) aus, um die erforderlichen Netzwerkdienste zu installieren. Sie müssen dem Speicherort der Notfall-Wiederherstellungsdatei (.dr-datei) wahrscheinlich ein Netzlaufwerk zuordnen. 5. Once the disaster recovery (.dr) file has been specified, select Next to continue. 6. The Disaster Recovery Wizard will perform the following operations: Repartition the Hard Drives Mount the drives Format the local drives Note: You will need to acknowledge the format operation for the hard drives by selecting Ok. 7. Wenn Sie die Notfall-Wiederherstellungsdatei (.dr-datei) angegeben haben, wählen Sie Next (Weiter) aus, um fortzufahren. 8. TDie Festplattenpartitionierung kann geändert werden, falls gewünscht. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor, und wählen Sie Next (Weiter) aus, um fortzufahren. 9. TDer Disaster Recovery Wizard ist nun für die automatische Wiederherstellung der Daten vorbereitet. Sie müssen eine Methode zum Zugriff auf den DL2000 auswählen, der die Daten enthält. Folgende Methoden stehen zur Wahl: Verwenden des lokal angeschlossenen Medienlaufwerks Verwenden des Netzwerks und Wiederherstellung von Remote-Ordnern zur Sicherung auf Festplatten Verwenden des Netzwerks zur Wiederherstellung von einem Remote-Medienserver Hinweis: Da es sich um ein geschütztes Remote-System handelt, wird der PowerVault DL2000 mit den Daten für die Wiederherstellung verwendet. 10. Wählen Sie Use the network (Netzwerk verwenden) aus, um die Wiederherstellung von einem Remote-Medienserver durchzuführen, und wählen Sie dann Next (Weiter) aus, um fortzufahren. 11. TFür die vollständige Wiederherstellung muss der Medienserver mit den Daten angegeben werden. Geben Sie die erforderlichen Informationen für den Medienserver ein, und wählen Sie Next (Weiter) aus, um fortzufahren: SServername: 6

7 Domänenname: Benutzername: Kennwort: 12. Eine Zusammenfassung der Datensets und Medien wird angezeigt. Wählen Sie Next (Weiter) aus, um mit der Wiederherstellung fortzufahren. 13. OWenn die Daten erfolgreich wiederhergestellt wurden, wird der Notfall- Wiederherstellungsprozess abgeschlossen. Erfolgte die Wiederherstellung auf ein anderes System, muss möglicherweise die richtige Festplatte zum Starten des Betriebssystems angegeben werden. Dazu müssen Sie die Datei BOOT.ini ändern. Sind keine Änderungen erforderlich, wählen Sie Finish (Fertig stellen) aus, um die Notfall-Wiederherstellung abzuschließen. Das System wird jetzt neu gestartet. 14. Die Notfall-Wiederherstellung ist damit abgeschlossen. Wichtige Faktoren Intelligente Notfall-Wiederherstellung für verschiedene Plattformen und Windows- Betriebssysteme Bei einigen Windows-Betriebssystemen gibt es bestimmte Faktoren, die Sie vor der Implementierung einer Lösung für die intelligente Notfall-Wiederherstellung kennen sollten. Windows 2000 Windows 2000 beinhaltet mehrere Komponenten, die zusammen den Systemzustand bilden. Diese Komponenten müssen gemeinsam gesichert werden. Besonders wichtig für die Systemwiederherstellung ist die Wiederherstellung des Systemzustands: Zunächst werden die Startdateien und als letzter Schritt des Prozesses das übrige System der Registrierung ersetzt. Backup Exec bietet vollen Schutz für den Windows 2000-Systemzustand, der Folgendes beinhaltet: Registrierung COM+ Class Registration-Datenbank Start- und Systemdateien Zertifikatsdienst-Datenbank für Systeme, die als Zertifikatserver agieren Active Directory für Domänen-Controller SYSVOL System-Volume für Domänen-Controller Cluster-Quorum für Cluster-Server Die korrekte Handhabung von Sicherung und Wiederherstellung des Systemzustands ist sehr wichtig für die erfolgreiche Wiederherstellung von Windows 2000-Systemen. Daher ist eine automatische Lösung für die Notfall-Wiederherstellung optimal für den komplexen Prozess der Wiederherstellung von Windows-Systemen geeignet Windows XP und Windows Server 2003 Windows XP- und Windows Server 2003-Systeme beinhalten die Windows Automated System Recovery (ASR)-Technologie. ASR wurde von Microsoft entwickelt und ermöglicht die Notfall- Wiederherstellung des Betriebssystems. Die Intelligent Disaster Recovery Option konfiguriert nach einem Systemausfall zusammen mit ASR den physikalischen Massenspeicher erneut in den ursprünglichen Zustand. Zu diesen Informationen zählen: Betriebssystemversion Zeitzone Busse MBR-Festplatten und -Partitionen GUID-Partitionstabellen-Festplatten und -Partitionen Wiederherstellungsbefehle Informationen zu Wechseldatenträgern Zustand des LDM-Volume Geräteinstanzen Klassenschlüssel Hash-Werte für Geräteinstanzen Backup Shadow Copy Components für Windows

8 SCHUTZ IHRES POWERVAULT DL2000 MIT INTELLIGENTER NOTFALL- WIEDERHERSTELLUNG Sie können die intelligente Notfall-Wiederherstellung zum Schutz Ihres PowerVault DL2000 nutzen und zudem den Zeitaufwand für die Wiederherstellung des Geräts nach einem Systemausfall minimieren. Vollständige Systemsicherungen sind Teil des IDR-Prozesses und schützen alle Softwarekomponenten des Geräts einschließlich des Windows-Betriebssystems, Backup Exec und sämtlicher Konfigurationsdaten. Stellen Sie sicher, dass bei einer vollständigen Systemsicherung komplette Laufwerke für die Sicherung ausgewählt sind (Laufwerk C). Durch Auswählen kompletter Laufwerke wird die Datei für die Notfall-Wiederherstellung für den bestimmten Computer mit den aktuellen Systeminformationen aktualisiert. Zusätzlich zur Auswahl kompletter Laufwerke sollten Sie die folgenden optimalen Vorgehensweisen beachten: Wählen Sie die Dienstprogrammpartitionen zur Sicherung auf dem Gerät aus. DVerwenden Sie nicht die Funktion include or exclude files (Dateien ein- oder ausschließen). Sie befindet sich unter "Advanced File Selection" (Erweiterte Dateiauswahl) in den Sicherungseigenschaften. 12. OWählen Sie im Backup Exec-Fenster das Drop-Down-Menü in der Registerkarte Backup (Sicherung) aus, und wählen Sie New Backup Job (Neue Sicherungskopie) aus 13. Wählen Sie im Knoten des Systemnamens Ihr Gerät zur Sicherung auf Festplatte aus. Zusätzlich können Sie einen Namen und eine Beschreibung für die Auswahlliste angeben, damit die Auswahlliste für weitere Sicherungskopien wiederverwendet werden kann. 14. TWählen Sie den Zielordner für die Sicherungskopie in der Registerkarte "Device and Media" (Geräte und Medien) aus. Das voreingestellte Gerät lautet "All Virtual Disk" (Alle virtuellen Laufwerke). Die Sicherungskopie wird auf einem verfügbaren virtuellen Laufwerk als Zielspeicherort abgelegt. 15. Benennen Sie die Sicherungskopie in der Registerkarte "General" (Allgemein). Durch Benennen der Sicherungskopie steigt der Wiedererkennungswert des Zwecks der Sicherung für die künftige Verwendung. 16. ADes Weiteren können Sie einen Zeitplan erstellen, damit Sicherungen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. So wird sichergestellt, dass ein System mit den aktuellen Informationen geschützt ist. Es wird empfohlen, mindestens einmal monatlich eine vollständige Systemsicherung des Geräts durchzuführen. Legen Sie den gewünschten Zeitplan für die vollständige Systemsicherung fest. Im vorliegenden Fall wird die Sicherung unmittelbar ohne festen Zeitplan ausgeführt. Wählen Sie Submit a(senden) aus, und wählen Sie Ok (OK) in der Zusammenfassung aus, um die Sicherung zu starten. 17. Der Status der Sicherung lässt sich anhand der Registerkarte Job Monitor (Überwachung) im Backup Exec-Fenster überprüfen. Die Sicherung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn sie unter "Job History" (Verlauf) angezeigt wird und als "Successful" (Erfolgreich) gekennzeichnet ist. 8

9 ZUSAMMENFASSUNG Die Intelligent Disaster Recovery Option ist von großem Vorteil für routinemäßige Sicherungsprozesse. Die IDR schützt vor Systemausfällen und verringert den Zeitaufwand für die Wiederherstellung kritischer Netzwerksysteme durch die Automatisierung und Integration der Notfall-Wiederherstellung mit Technologien für die Sicherung und Wiederherstellung. Wichtige Vorteile von IDR sind: Minimierung des Wiederherstellungsprozesses dank zeitnaher Wiederherstellung AAssistenten führen automatisch und auf einfache Weise Schritt für Schritt durch den Wiederherstellungsprozess Vollständige Wiederherstellung aller Windows-Systeme einschließlich aller Partitionen, der Registrierung und Konfigurationsdaten. DIESES WHITE PAPER DIENT NUR INFORMATIONSZWECKEN UND KANN DRUCKFEHLER UND TECHNISCHE UN- GENAUIGKEITEN ENTHALTEN. DIE ANGABEN WURDEN SORGFÄLTIG ZUSAMMENGESTELLT; DENNOCH KANN KEINE AUSDRÜCKLICHE ODER STILLSCHWEIGENDE HAFTUNG JEGLICHER ART ÜBERNOMMEN WERDEN. 9

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