Kindertagespflege XXXXXXX Über mich

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1 Kindertagespflege XXXXXXX Über mich Ich heiße XXXXXXXX, bin 1983 geboren und lebe mit meinem Mann und unseren zwei Söhnen (geboren Mai 2009 und Oktober 2010) in Augsburg, Stadtteil Göggingen. Ich habe Soziologie, Psychologie und Pädagogik studiert und bereits in verschiedenen pädagogischen Bereichen gearbeitet, unter anderem in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung und als Leitung eines Elterncafes. Durch die positiven Erfahrungen mit der Tagesmutter unseres großen Sohnes habe ich mich selbst mit diesem Beruf auseinandergesetzt und mich für die Qualifikation zur Tagespflegeperson entschieden. Im Frühjahr 2011 habe ich den Grundkurs bei der agita besucht. Durch mein Studium wurde ich vom Jugendamt als pädagogische Fachkraft anerkannt. Eine Pflegeerlaubnis für bis zu 5 Kinder liegt vor. Seit Mai 2011 betreue ich zwei Tageskinder.

2 Unser Zuhause Wir leben in einer geräumigen Erdgeschosswohnung mit großem Garten. Die Einrichtung ist kindgerecht und kindersicher. Es steht ein großes Kinderzimmer zur Verfügung, ausgestattet mit Spielzeug für verschiedene Altersgruppen. Im Garten stehen eine Schaukel, ein Sandkasten sowie verschiedene Fahrzeuge für die Kinder bereit. Es wird selbstverständlich auf einen sauberen und hygienischen Zustand der Wohnung geachtet. Die Kinder dürfen die gesamte Wohnung (bis auf das Elternschlafzimmer, das nur zu den Schlafenszeiten geöffnet ) nützen. Sie werden auch bei Haus- und Gartenarbeiten je nach Alter und Interesse mit einbezogen, sodass sie am ganz normalen Familienalltag teilhaben und sich integriert fühlen. Bald werden wir umziehen, unsere Doppelhaushälfte in Inningen wird in den nächsten Monaten fertig gestellt. Auch hier wird ein großer Garten zur Verfügung stehen, außerdem wird im Erdgeschoss ein extra Spielzimmer für die Kinder eingerichtet. Für Ausflüge in die nähere Umgebung steht uns außerdem noch ein Transportrad zur Verfügung. Hier können bis zu vier Kinder mitfahren und sie genießen diese Kutschfahrten immer sehr. Mein Angebot Ich biete eine flexible Betreuung für Kinder unter drei Jahren an. Die Betreuungszeiten werden individuell mit den Eltern vereinbart. Es wäre wünschenswert, wenn die Kinder bis spätestens 9 Uhr gebracht und bis spätestens 17 Uhr abgeholt werden. Die Grundlagen meiner Arbeit bilden der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan sowie die Leitgedanken der Stadt Augsburg zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Ich arbeite eng mit der agita ( Agentur für Kindertagespflege) des deutschen Kinderschutzbundes zusammen.

3 Eingewöhnung und Zusammenarbeit mit den Eltern Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (Hermann Hesse)...und dieser Zauber ist entscheidend für das Gelingen der Kindertagespflege. Wenn ein Kind in unsere Gruppe dazu kommt, bedeutet das für alle Veränderung und es ist für alle Beteiligten wichtig, die richtigen Grundlagen zu legen. Deshalb ist mir die Eingwöhnungsphase sehr wichtig, ich orientiere mich hierbei am Berliner Modell. Konkret wird der Ablauf ungefähr folgendermaßen sein: Zunächst finden ein oder auch mehrere Kennenlerntreffen statt, indem Eltern und Kind sich hier alles in Ruhe anschauen können und wir die grundlegenden Fragen klären können. Es ist mir ein Anliegen, dass die Eltern mir alle Fragen stellen, die ihnen am Herzen liegen, damit sie sich mit einem guten und beruhigten Gefühl für die richtige Betreuungsperson entscheiden können. Wenn beide Seiten dann die Entscheidung füreinander getroffen haben, beginnt die Eingewöhnung. Zunächst werden wir mehrere kürzere Termine einplanen (ca. 1-2 Stunden), die eine feste Bezugsperson gemeinsam mit dem Kind hier bei uns verbringt. Das Kind kann so mit einer vertrauten Person als sicherem Anker die Umgebung und auch die anderen Kinder und mich näher kennenlernen und die Eltern können mir wichtige Informationen zum Beispiel zu den Themen Schlafen oder Mahlzeiten geben. Sie kennen ihr Kind am besten und je mehr wir uns austauschen, umso individueller kann ich gleich zu Beginn auf das Kind eingehen. Ich werde nach und nach versuchen, das Kind mit ins Spiel und unseren Alltag einzubeziehen, ohne es dabei zu drängen. Die Bezugsperson kann sich nach und nach aus der Situation nehmen, beispielsweise zeitweise in einen anderen Raum gehen, aber trotzdem für das Kind erreichbar sein, wenn es sie braucht. Im nächsten Schritt wird zum einen die Zeit verlängert, die das Kind hier verbringt, zum anderen fangen wir nun mit kurzen Abschieden an. Am Anfang geht die Bezugsperson vielleicht nur eine kleine Runde vor dem Haus spazieren, das nächste Mal zum Einkaufen oder ähnliches. Das Kind gibt hierbei das Tempo vor. Wenn das alles gut gelungen ist, kann der normale Betreuungszeitraum beginnen, wobei wünschenswert wäre, dass ein Elternteil in den ersten Tagen noch zur Verfügung stehen kann, falls das Kind doch noch nicht so weit ist. Es muss also genügend Zeit für die Eingewöhnung eingeplant werden. Nur wenn das Kind in dieser Phase eine gute Bindung zu mir aufbauen kann, wird es sich in seiner Zeit hier wohl fühlen und entfalten können. Und dann können auch die Eltern ihr Kind beruhigt abgeben.

4 Diese gute Kooperation mit den Eltern ist mir dann natürlich auch weiterhin wichtig, es sollte ein reger gegenseitiger Austausch stattfinden. Gerne berichte ich vom Tag des Kindes, was es zur Zeit besonders fasziniert, wie es im sozialen Miteinander der Kinder klar kommt, aber auch, wenn es mal irgendwo Schwierigkeiten gibt. Genauso hoffe ich, entscheidende Informationen von den Eltern zu bekommen, die den Alltag des Kindes bei mir beeinflussen können, positiver wie negativer Art. ch unterliege der Schweigepflicht, somit sind alle Informationen natürlich vertraulich. Schwerpunkte meiner pädagogischen Arbeit Das Kind steht bei mir im Mittelpunkt. Dank der kleinen Gruppen in der Kindertagespflege ist es möglich, jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung zu begleiten. Genau als das sehe ich mich auch: Als erfahrende Begleiterin des Kindes, die es liebevoll unterstützt, ein anregendes Umfeld bereitstellt, Angebote macht und auch Grenzen setzt, wo es sein muss. Den Weg gibt aber das Kind vor, auch wenn es natürlich Kreuzungen mit den Wegen der anderen Kinder geben muss. Es ist mir wichtig, die Kinder selbständig sein und werden zu lassen. Sie werden an Entscheidungen beteiligt, bekommen Aufgaben übertragen, an denen sie Freude haben, wie beispielsweise das Tisch decken, dürfen entscheiden, wann sie lieber alleine spielen oder sich zurück ziehen wollen und frei spielen. Außerdem ermuntere ich sie, Aufgaben alleine zu bewältigen oder es zumindest zu versuchen. Zentrale Punkte sind hierbei das sich An- und Ausziehen, die Kommunikation mit den anderen, aber auch im Spiel und in der Bewegung fnden sich immer wieder Gelegenheiten. Zur Selbständigkeit gehört es auch, seine Bedürfnisse und Gefühle äußern und sich gegen andere durchsetzen zu können. Zu beidem ermuntere ich die Kinder und bringe es ihnen spielerisch näher.

5 Spielen wird oft als die Arbeit des Kindes bezeichnet. Denn Spielen bedeutet nicht Zeitvertreib gegen Langeweile, sondern es bildet die Basis für alles Lernen des Kindes. Bindung und Spielen sind somit die Grundbausteine der Bildung, also dem Erwerb wichtiger Kompetenzen, der Entwicklung von Persönlichkeitsmerkmalen, sowie später der Entwicklung schulischer und beruflicher Fähigkeiten. Kinder sollten möglichst frei spielen, also selbst bestimmen womit sie was spielen, ohne dass ein bestimmter Zweck vorgeschrieben ist. Außerdem lernen Kinder am besten mit allen Sinnen. Was bedeutet das konkret für den Spielalltag hier? Es gibt hier verschiedenste Arten von Spielzeug, wobei mir solche am liebsten sind, die möglichst frei durch die Kinder interpretiert werden können: Alltagsutensilien wie Töpfe oder Kissen, Bausteine in verschiedenen Formen und Farben, unser Spielbogen, der mal Räuberhöhle, mal Kaufladen oder Küche ist, Tücher und andere Materialien zum Verkleiden, sowie Naturmaterialien, die wir gerne gemeinsam sammeln. Die Natur nimmt deshalb auch einen entscheidenden Stellenwert ein, wir gehen jeden Tag mindestens einmal nach draußen, Spazieren, mit den Lauf- und Dreirädern, auf die Spielplätze in der Umgebung, in den Wald oder auch mal in den Zoo. Draußen haben Kinder ganz andere Möglichkeiten, die Welt zu entdecken und sie können sich freier bewegen. Balancieren, Schaukeln, Hüpfen, im Sand buddeln, Käfer beobachten, Hügel hoch und runter rennen, Bäume riechen, Schnee schmecken - all das sind Lernerfahrungen mit allen Sinnen. Natürlich mache ich auch gezielte Angebote, zum Basteln, Malen, Schneiden, Kleistern, Kneten. Die Kreativität der Kinder hat hier aber Vorrang vor dem, was am Schluss als Endprodukt heraus kommen soll.

6 Gerne verbringen wir auch Zeit mit dem gemeinsamen Bilderbücher anschauen und musizieren. Einmal in der Woche besuche ich mit den Kindern den Musikgarten in Inningen, ein Kurs in dem wir viele neue Lieder kennenlernen, Instrumente ausprobieren und Bewegungsspiele machen können. Ebenso wichtig wie diese offensichtlich als Spiel deklarierten Tätigkeiten ist es mir auch, die Kinder am Alltag teilhaben zu lassen. Wir waschen gemeinsam die Wäsche, sie helfen beim Abwasch, wir räumen gemeinsam auf. Alles natürlich spielerisch und mit genügend Zeit und Raum, um die Dinge kindgerecht erledigen zu können. Hierzu gehört auch die Zubereitung der gemeinsamen Mahlzeiten, was uns zum nächsten wichtigen Punkt bringt.

7 Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist mir sehr wichtig. Ich versuche die Kinder hierbei möglichst viel einzubeziehen: Wir backen oft gemeinsam Brot, schneiden zusammen Gemüse und Obst, backen Plätzchen oder gehen Erdbeeren sammeln. Bei den Mahlzeiten sitzen wir alle zusammen am Tisch und nehmen uns Zeit für das Essen. Wenn die Kinder alle angekommen sind, gibt es eine kleine Zwischenmahlzeit, meist Obst mit Getreide (zum Beispiel Reiswaffeln oder Dinkelstangen). Mittags machen wir eine gemeinsame Brotzeit, wozu es auch immer verschiedene Rohkost gibt. Nachmittags gibt es mal einen Joghurt mit Obst, oder frisches Obst und Vollkornkekse.. Andere Süßigkeiten gibt es an besonderen Tagen, wenn wir zum Beispiel ein Geburtstagskind haben oder eine Adventsfeier machen. Die Kinder dürfen innerhalb des Angebots und bestimmter Regeln möglichst viel selbst aussuchen und auch die Menge selbst bestimmenzu Trinken gibt es frisches Wasser oder ungesüßten Tee. Diese Getränke stehen den Kindern natürlich jederzeit zur Verfügung. Tagesablauf Zum Schluss möchte ich noch exemplarisch unseren Tagesablauf beschreiben. So laufen viele unserer Tage ab. Die Gestaltung ist aber immer flexibel und richtet sich auch spontan danach, wozu wir alle eben gerade Lust haben oder das Wetter einlädt. 8 9 Uhr: Die Kinder haben Zeit, um in Ruhe anzukommen. Sie dürfen frei spielen, oder auch Kuscheln, mit mir Bilderbücher anschauen, je nachdem was sie brauchen. 9 Uhr: Wir setzen uns alle am Esstisch zusammen, singen ein Begrüßungslied, bei dem jedes Kind namentlich genannt wird und essen eine kleine Zwischenmahlzeit 9.30 Uhr 11 Uhr: Entweder es gibt noch ein kleines Kreativangebot am Esstisch, oder wir gehen gleich nach draußen. Wir gehen hier im Park spazieren, auf den Spielplatz, in den Garten oder drehen eine Runde mit den Fahrzeugen

8 11 Uhr: Nachdem wir uns die Hände gewaschen haben, bereiten wir zusammen die Brotzeit vor. Alles wird auf einem großen Teller schön angerichtet, von dem sich die Kinder dann selbst nehmen können. Wir nehmen uns Zeit und reden darüber, was wir am Vormittag erlebt haben. Dann räumen wir gemeinsam den Tisch ab Uhr: Wir gehen alle gemeinsam ins Bad zum Händewaschen und Zähneputzen (begleitet von einem kleinen Lied). Spätestens jetzt wird jedes Kind gewickelt (vorher natürlich nach Bedarf) 12 Uhr bis ca Uhr: Mittagsschlaf bzw. -ruhe (individuelle Gestaltung) 14 Uhr: Wir holen meinen großen Sohn gemeinsam vom Kindergarten ab, wenn das Wetter es zulässt mit dem Fahrrad. Im Anschluss gehen wir entweder dann gleich noch spazieren, oder die Kinder haben die Möglichkeit zum freien Spiel 15 Uhr: Zwischenmahlzeit Uhr: Spielen, Rausgehen, Kreativangebote oder kleine Ausflüge

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