Media&sierung als neue Herausforderung der Kinder- und Jugendhilfe Die Bedeutung der neuen Medien im Kontext der Hilfen zur Erziehung

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1 Media&sierung als neue Herausforderung der Kinder- und Jugendhilfe Die Bedeutung der neuen Medien im Kontext der Hilfen zur Erziehung

2 Themenbereiche!!!! Handy! Chat! Soziale Netzwerke! Onlinespiele! FaszinaFon! Wo finde ich Hilfe

3 VollausstaJung mit Medien

4 Jim Studie 2013

5

6 Medien - ein wesentlicher Bestandteil des Alltags noch nie so billig wie heute ständig in Kontakt zu bleiben Besitz, Image und Anerkennung Unterhaltung und Spaß Spielen Mobilität und Erreichbarkeit Zugehörigkeit Gestaltung sozialer Beziehungen

7 Das Handy Die Iden&tätsmaschine Handy unverzichtbares Medium Statussymbol ständiger Begleiter muss immer im Auge behalten werden Es ist immer etwas los Alle Möglichkeiten in einem Gerät Telefon Internet Kamera Musik Spiele Mikrofon

8

9

10

11

12 Nachrichten Häppchenweise Weltweite Verbraucherstudie von HTC Studie zum Thema Nachrichten mit Befragten aus 10 Ländern 42% checken in der 1 Std nach dem Aufwachen ihre Nachrichten 38% checken in der letzten Stunde vor dem Schlafen gehen ihre Nachrichten 45% der unter 25 jrg unterscheiden nicht zwischen News Story und Social Media Beiträgen

13 ! GechaJet wird! in Chaträumen im Internet Chat über Messenger- Programme (ICQ, Skype,...) währen Computerspielen (integrierter Chat oder externes Programm) In Communitys (integrierte Chat- Programme)

14 Reiz & Gefahren beim textbasierten Chat Ungestört (von Eltern) plaudern Flirten Ausprobieren von Rollen Teil der Gemeinschah sein Anonymität verführt zu Grenzüberschreitungen Beschimpfungen und Beleidigungen Treffen (- Vereinbarung) mit unbekannten Personen KonfrontaFon mit nicht altersgemäßer Sexualität und Gewalt Pädophile ChaJer

15 Moderierte Chats Freie Chats

16 Jan ,38 Mio

17 Soziale Netzwerke Bedürfnisse, die befriedigt werden:! Peergroup ist überall verfügbar Zugehörigkeit Ausdrucksformen (SFl, Kleidung, Musik) Anerkennung gesehen werden Selbstdarstellung Status Rolle innerhalb der Peergroup Sozialer Vergleich Wissen wie die anderen denken, Meinungen veröffentlichen und teilen Beziehungspflege in Kontakt bleiben und verbunden sein Mitmachen und Dabeisein Themen werden in andere Räume verlagert Agieren in Sozialen Netzwerken ist für Jugendliche Beziehungsmanagement

18 Die SchaMenseiten! Peergroup ist überall verfügbar Zugehörigkeit Ausdrucksformen (SFl, Kleidung, Musik) Anerkennung gesehen werden Selbstdarstellung Status Rolle innerhalb der Peergroup ausgeschlossen werden gedisst werden lächerlich gemacht werden Sozialer Vergleich Wissen wie die anderen denken, Meinungen veröffentlichen und teilen Loser sein Beziehungspflege in Kontakt bleiben und verbunden sein Mitmachen und Dabeisein nicht eingeweiht werden

19 Das Internet vergisst nichts!

20 Was ändert sich in der Kommunika&on? Es geht weniger um die Gefahr, dass Jugendliche wegen vieler Facebook Kontakte vereinsamen, sondern darum dass möglicherweise echte Beziehungen verlernt werden. Per SMS die Beziehung auqündigen oder ein posten ist leichter, als sich in die direkte Diskussion zu stellen Die Plätze des Agierens haben sich verändert vom Pausenhof in die sozialen Netzwerke DefiniFon von Freunden

21 Onlinespiele

22 Risikofaktoren Ungleichgewicht im Leben Misserfolge Mangelnde Kontrolle im realen Leben Unzufriedenheit Abgelehnt werden PerspekFvlosigkeit

23 Häufige Erscheinungsbilder in den Familien Inkonsequenter ErziehungssFl Kein konstantes Beziehungsverhalten der Eltern Rollenunsicherheit bei Vätern Langeweile wird mit Medien kombiniert wenig Kontakt in Familien

24 Kontrolle aber wie? GPS Ortung Hardwareschutz Zeitabsprachen Browserkontrolle Handyfreie Zone Jugendschutz Strafmündigkeit

25 Was tun? Sensibilisierung für die Gefahren Auqlärung der Eltern Infos zu Wirkung und FunkFonsweisen der Medien ReflekFon des eigenen Verhaltens KreaFve Medienarbeit - Filme drehen - GPS Tour (acfonbound) - Hörspiele - Videoclip Abend

26 In die Welt der Spiele mit den Jugendlichen einsteigen FaszinaFon Genre Onlinespiel/fest installiertes Spiel Avatare Klare Regeln kein totales Verbot AlternaFve Freizeitangebote Freunde akfvieren Gemeinsam wieder akfv werden LebensperspekFve

27 Links ohne- risiko.net beratung.de

28 Literaturliste Handyknatsch, InterneSieber, Medienflut: Umgang mit dem Medienmix im Familienalltag ISBN- 13: Orte der Wirklichkeit: ISBN- 13: Im Netz: Tatort Internet - Kinder vor sexueller Gewalt schützen ISBN- 13: Web 2.0: Jugend online als pädagogische Herausforderung: Naviga&on durch die digitale Jugendkultur ISBN- 13: Zwischen Kompetenzerwerb und Mediensucht ISBN- 13: Verloren im Netz: Macht das Internet unsere Kinder süch&g? ISBN- 13:

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