Politische Bildung 2.0 Gesellschaftliche Beteiligung im Internet Herausforderungen für Bildungsinstitutionen

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1 Politische Bildung 2.0 Gesellschaftliche Beteiligung im Internet Herausforderungen für Bildungsinstitutionen Sebastian Kauer Bundeszentrale für politische Bildung 30. Januar 2012

2 Die Themen Hintergrund: Warum ist das Social Web relevant für politische Bildung? Jugendliche als Zielgruppe: Was macht die Generation Internet im Netz? Praxiserfahrungen der bpb Ansätze für Bildungsangebote im Social Web

3 Warum ist das Social Web relevant? Das Umfeld verändert sich: Zielgruppen: Neue Kultur der Mediennutzung Es gibt neue Möglichkeiten für Bildungsangebote Es gibt neue Inhalte für politische Bildung!

4 Eine neue Kultur der Mediennutzung (1/3)

5 Eine neue Kultur der Mediennutzung (2/3)

6 Eine neue Kultur der Mediennutzung (3/3) Prosumenten-Kultur im Social Web: User gestalten das Web selbst Partizipation: aktive Beteiligung an der Gesellschaft Politische Bildung und die Netzwelt können viel voneinander lernen (Thomas Krüger)

7 Neue Möglichkeiten für Bildungsangebote (1/2)

8 Neue Möglichkeiten für Bildungsangebote (2/2)

9 Neue Inhalte für politische Bildung (1/2) Wie wollen wir die Kommunikationsräume unserer Gesellschaft gestalten? (J.-H. Schmidt)

10 Neue Inhalte für politische Bildung (2/2) Was sollten Bürger/-innen im Netz können und wissen?

11 Jugendliche als Zielgruppe Was macht die Generation Internet im Netz und wie kann man sie erreichen?

12 Was macht die Generation Internet im Netz? JIM-Studie 2011

13 Was macht die Generation Internet im Netz? JIM-Studie 2011

14 Wer nutzt Social Networks?

15 Wann werden Inhalte viral? bpb- Posting bpb- Fan : Kommentar oder gefällt mir! Freunde des Fans

16 Welche Rolle spielt Politik im Social Web?

17 Warum trotzdem ins Social Web? Der Kulturwandel wird sich nicht umkehren. Social Networks werden auch im wahren Leben immer wichtiger (Job!) Smartphones und das Social Web könnten herkömmliche Bildungsangebote sabotieren. Die anderen sind auch im Social Web (Unternehmen, Parteien, Nazis...).

18 Praxiserfahrungen Projekte der bpb

19 Die bpb-seite bei Facebook: So sieht sie aus... 3 bis 5 Postings pro Tag gefällt das Stand

20 Die bpb-seite bei Facebook: Reichweite Reichweite/Tag über User direkt, viral virale Verbreitung: gefällt mir oder teilen Stand

21 Was wird gepostet? Aktuelle Politik

22 Was wird gepostet? bpb-projekte

23 Was wird gepostet? Neuerscheinungen

24 Wozu dient die Facebook-Seite? - sehr aktuelles, kleinteiliges Format - präsentiert vorhandene bpb-inhalte neu - verbindet Publikationen mit Veranstaltungen - bietet Rückkanal = ergänzt vorhandene Kommunikationskanäle

25 Herausforderung: Wer pflegt die Seite? FB Veranstaltungen Kommunikation Politikferne ZG Moderationsteam FB Print FB Multimedia

26 Herausforderung: Trolle (1/2)

27 Herausforderung: Trolle (2/2) "Demokratie ist grundsätzlich schlecht. In der Demokratie werden sich immer A und B zusammen(-tun, sic) um C auszubeuten. Was ist mit der Selbstbestimmung und Freiheit?

28 Leitlinien: Entwickelt aus der Praxis Welche Antwort ist im Sinne der politischen Bildung? Was würde man sagen, wenn die Behauptung in einem Seminar geäußert wird? Wir beachten im öffentlichen Dialog mit einzelnen Nutzern immer auch die Wirkung auf die anderen. Nicht treiben lassen, Dialog ggf. nach 1-2 Runden abbrechen.

29 Grundlage für Moderation: Öffentliche Regeln

30 Die bpb bei Facebook: Was gibt s noch? Gender- Kongress Team Global Modellseminar Stuttgart 21 (LJP)

31 Twitter: Frag die bpb! Deine Frage an die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Unsere Antwort: Politische Sachverhalte verständlich erklärt, in 140 Zeichen.

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33

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35 Konzepte fürs Social Web Ansätze für Bildungsinstitutionen

36 Wo ansetzen? (1/3) Ganz altmodisch Ziele definieren: Was wollen wir erreichen? Wen wollen wir erreichen? = Welche Werkzeuge sind sinnvoll? = alte Fragen, neue Antworten!

37 Wo ansetzen? (2/3) Auf Kompetenzen der politischen Bildung aufbauen: Diskussion und Moderation Umgang mit kontroversen Meinungen Reflexion = gezielt ins Social Web bringen

38 Wo ansetzen? (3/3) Kommunikationsverhalten im Social Web aufgreifen, Mut zum Edutainment Peer Group einbeziehen = Brücken schlagen: Von Alibi-Beteiligung zu Partizipation

39 Offene Fragen Wohin entwickelt sich das Internet? (Smartphones & Co...) Wie viel Dialog wollen und können wir? (Was gehört ins Social Web, was nicht?) Welche Kompetenzen brauchen Netzbürger/-innen?

40 Vielen Dank! Join the conversation: twitter.com/sebastiankauer

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