Wege aus der Krise AG A Eu E r u okr o ise i, se De D ze e m ze be b r e

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wege aus der Krise AG A Eu E r u okr o ise i, se De D ze e m ze be b r e 20 2 1 0 1 1"

Transkript

1 Wege aus der Krise AG Eurokrise, Dezember 2011

2 Was will der Vortrag zeigen? Ursachen: Teufelskreis der Krise und Konstruktionsfehler der Eurozone Falsche Rettungspolitik Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept von DIE LINKE 2

3 Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise und Konstruktionsfehler der Eurozone

4 Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise, Eurokrise Die Krise mutiert zur Dauerschleife. Wieso ist das so? 4

5 Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise 1 Ungleichheit Vermögen und Einkommen immer ungleicher verteilt Massenkaufkraft leidet Falsche Sparpolitik Teufelskreis 5 Deregulierung, der Sozialabbau und Lohnsenkungen Krise 2 Wenig Wachstum - viele Schulden Kredite werden vermehrt zur Zockerei auf den Finanzmärkten benutzt 4 Staatsschulden steigen Bankenrettung und Konjunktureinbruch belasten Haushalte 5 3 Finanz- und Bankenkrise Nach übermäßigem Preisanstieg brechen die Kurse ein

6 Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise Steuern für Konzerne und 1 Reiche werden gesenkt und gleichzeitig mit der Agenda 2010 Billiglöhne installiert 5 1 Falsche Sparpolitik Deregulierung, Sozialabbau und Lohnsenkungen Hinter dem stagnierenden Masseneinkommen verbirgt sich eine starke Polarisierung: die unteren Einkommensgruppen verloren sogar Prozent. Die Reichen profitierten Teufelskreis doppelt: Durch Steigende Einkommen und rapide wachsendes Vermögen. Es stieg um 1,2 Billionen = 100 der Krise + 53 % Geldvermögen Masseneinkommen + 0 % 2 Wenig Wachstum - viele Schulden Kredite werden vermehrt zur Zockerei auf den Finanzmärkten benutzt 4 Staatsschulden steigen Bankenrettung und Konjunktureinbruch belasten Haushalte 6 Quelle: Deutsche Bundesbank und eigene Berechnungen Finanz- und Bankenkrise Nach übermäßigem Preisanstieg brechen die Kurse ein

7 Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise 1 Ungleichheit Vermögen und Einkommen immer ungleicher verteilt Massenkaufkraft leidet Falsche Sparpolitik Teufelskreis 5 Deregulierung, der Sozialabbau und Lohnsenkungen Krise 2 Wenig Wachstum - viele Schulden Kredite werden vermehrt zur Zockerei auf den Finanzmärkten benutzt 4 Staatsschulden steigen Bankenrettung und Konjunktureinbruch belasten Haushalte 7 3 Finanz- und Bankenkrise Nach übermäßigem Preisanstieg brechen die Kurse ein

8 Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise 1 Ungleichheit Vermögen und Einkommen immer ungleicher verteilt Massenkaufkraft sinkt 5 Falsche Sparpolitik Deregulierung, Sozialabbau und Lohnsenkungen Durch sinkende Massenkaufkraft werden Kredite Teufelskreis immer weniger für Investitionen in der "Realwirtschaft", dafür immer mehr für Finanzmarktspekulationen vergeben. Staatsschulden steigen Bankenrettung und Konjunktureinbruch belasten Haushalte der Krise Unternehmen. Finanz- und Bankenkrise 3 Nach übermäßigem Preisanstieg brechen die Kurse ein 2 Beispiel Deutsche Bank: Ihre Bilanzsumme hat sich zwischen 2002 und 2008 auf 2,2 Billionen Euro verdreifacht. Lediglich nur ca. 5 Prozent davon waren Kredite für reale Investitionen in

9 Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise 1 Ungleichheit Vermögen und Einkommen immer ungleicher verteilt Massenkaufkraft leidet Falsche Sparpolitik Teufelskreis 5 Deregulierung, der Sozialabbau und Lohnsenkungen Krise 2 Wenig Wachstum - viele Schulden Kredite werden vermehrt zur Zockerei auf den Finanzmärkten benutzt 4 Staatsschulden steigen Bankenrettung und Konjunktureinbruch belasten Haushalte 9 3 Finanz- und Bankenkrise Nach übermäßigem Preisanstieg brechen die Kurse ein

10 Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise 1 Ungleichheit Vermögen und Einkommen immer ungleicher verteilt Massenkaufkraft sinkt Beispiel Immobilienboom in Irland: Teufelskreis Falsche In Irland hat sich zwischen 2004 und 2007Wenig Wachstum Sparpolitikdas Kreditvolumen für den Hausbau - viele Schulden 5 Deregulierung, der 2 verdoppelt. Die Preise stiegen und die Sozialabbau und Banken machten riesige Profite. 3 Lohnsenkungen 4 Bankenrettung und Konjunktureinbruch belasten Haushalte 10 Krise Seit dem Platzen der Blase Mitte 2007 sind die Immobilienpreise in kurzer Zeit um die Hälfte eingebrochen. Kredite wurden faul. Der Staat musste Banken stützen. Staatsschulden Profite werden privatisiert und steigen Verluste sozialisiert 3 Kredite werden vermehrt zur Zockerei auf den Finanzmärkten benutzt

11 Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise 1 Ungleichheit Vermögen und Einkommen immer ungleicher verteilt Massenkaufkraft leidet Falsche Sparpolitik Teufelskreis 5 Deregulierung, der Sozialabbau und Lohnsenkungen Krise 2 Wenig Wachstum - viele Schulden Kredite werden vermehrt zur Zockerei auf den Finanzmärkten benutzt 4 Staatsschulden steigen Bankenrettung und Konjunktureinbruch belasten Haushalte Finanz- und Bankenkrise Nach übermäßigem Preisanstieg brechen die Kurse ein

12 5 Falsche Sparpolitik 4 Staatschuldenquote in % des BIP Deregulierung, Sozialabbau und Lohnsenkungen 4 1 Ungleichheit Vermögen und Einkommen immer ungleicher verteilt Massenkaufkraft leidet Seit dem Beginn der Finanzkrise ist die Staatsverschuldung in Deutschland durch die Bankenrettung um 300 Mrd. Euro angestiegen Teufelskreis Staatsschulden in der gesamten Eurozone der Finanzkrise eskaliert mit der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers Krise 3 2 Quelle: EZB Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise Wenig Wachstum - viele Schulden Kredite werden vermehrt zur Zockerei auf den Finanzmärkten benutzt Finanz- und Bankenkrise Nach übermäßigem Preisanstieg brechen die Kurse ein

13 Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise 1 Ungleichheit Vermögen und Einkommen immer ungleicher verteilt Massenkaufkraft leidet Falsche Sparpolitik Teufelskreis 5 Deregulierung, der Sozialabbau und Lohnsenkungen Krise 2 Wenig Wachstum - viele Schulden Kredite werden vermehrt zur Zockerei auf den Finanzmärkten benutzt 4 Staatsschulden steigen Bankenrettung und Konjunktureinbruch belasten Haushalte Finanz- und Bankenkrise Nach übermäßigem Preisanstieg brechen die Kurse ein

14 5 5 1 Ungleichheit Vermögen und Einkommen immer ungleicher verteilt Massenkaufkraft sinkt der 2 Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise Beispiel: Letztes Kürzungsprogramm 2010 im Volumen Teufelskreis von 80 Milliarden Euro war das größte in der Geschichte der Wenig Wachstum Bundesrepublik Deutschland - viele Schulden Davon: Krise 30 Milliarden wurden im Sozialbereich gestrichen. Betroffen waren Hartz- Bezieher, Arbeitslose und Familien. Kredite werden vermehrt zur Zockerei auf den Finanzmärkten benutzt Staatsschulden 22 Milliarden wurden im öffentlichen steigen Bereich gekürzt, z.b. durch Bankenrettung Stellenstreichungen und Konjunktureinbruch belasten Haushalte 3 Finanz- und Bankenkrise Nach übermäßigem Preisanstieg brechen die Kurse ein

15 Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise 1 Ungleichheit Vermögen und Einkommen immer ungleicher verteilt Massenkaufkraft leidet Falsche Sparpolitik Teufelskreis 5 Deregulierung, der Sozialabbau und Lohnsenkungen Krise 2 Wenig Wachstum - viele Schulden Kredite werden vermehrt zur Zockerei auf den Finanzmärkten benutzt 4 Staatsschulden steigen Bankenrettung und Konjunktureinbruch belasten Haushalte Finanz- und Bankenkrise Nach übermäßigem Preisanstieg brechen die Kurse ein

16 Konstruktionsfehler der Eurozone Teil 1: Ursachen Konstruktionsfehler der Eurozone gemeinsamer Binnenmarkt gemeinsame Währung aber keine gemeinsame Lohn-, Steuer- und Sozialpolitik 16

17 Deutschland ist Weltmeister - beim Lohndumping! Deutschland Japan USA Österreich Italien Niederlande Belgien Spanien Frankreich Luxemburg Schweiz Portugal Dänemark UK Schweden Irland Griechenland Finnland Norwegen -4,5% -1,8% 17 2,2% 2,7% 3,8% 4,8% Teil 1: Ursachen Konstruktionsfehler der Eurozone Zwischen 2000 und 2010 sind die Reallöhne in Deutschland um 4,5 Prozent gesunken! Beschäftigte mit einem durchschnittlichen Verdienst haben in zehn Jahren real, also preisbereinigt, weniger in der Tasche gehabt. Und das in einem Land, das weltweit zu denen mit der modernsten Industrie und produktivsten Wirtschaft 7,4% gehört. 7,5% 8,6% 9,3% 9,3% 9,4% 10,7% 14,0% 14,4% 15,2% 16,0% Quelle: Global Wage Report, Internationale Arbeitsorganisation Genf, Griechenland und Portugal Ameco-Datenbank 22,0% 25,1

18 Lohndumping produziert hohe Ungleichgewichte Aufaddierte Überschüsse der Leistungsbilanzen in Prozent des BIP und Mrd. Euro Teil 1: Ursachen Konstruktionsfehler der Eurozone Deutschland +41 Prozent ( Mrd.) Leistungsbilanz: Die wichtigsten Teile der Leistungsbilanz sind der Warenhandel und die Dienstleistungen. Ein Land mit Überschüssen in der Leistungsbilanz baut Forderungen gegenüber dem Ausland auf. Ein Land mit Defiziten verschuldet sich. Das geht nicht auf Dauer gut. Quelle: eurostat und eigene Berechnung Irland -26 Prozent (-41 Mrd.) Spanien -58 Prozent (-615 Mrd.) Griechenland -91 Prozent (-209 Mrd.) Portugal -98 Prozent (-168 Mrd.)

19 Konstruktionsfehler der Eurozone Teil 1: Ursachen Konstruktionsfehler der Eurozone Gemeinsamer Markt Gemeinsame Währung ABER: keine wirksamen Mechanismen gegen Lohn- und Sozialdumping Konsequenz: deutsches Lohndumping führt zu regelmäßigen Überschüssen in der deutschen Leistungsbilanz. Möglich ist das nur durch steigende Schulden bei den Handelspartnern. Staaten konkurrieren sich in die Pleite 19

20 Teil 2: Falsche Rettungspolitik

21 Herrschende Politik behauptet: Teil 2: Falsche Rettungspolitik Die Schuldenkrise ist das Ergebnis zu hoher Staatsausgaben.

22 Herrschende Politik behauptet: Teil 2: Falsche Rettungspolitik Schuldenkrise ist das Ergebnis zu hoher Staatsausgaben. Das stimmt nicht! In Griechenland war der schlechte Zustand der Staatsfinanzen in erster Linie ein Einnahmeproblem. Der Steuersatz auf Kapitaleinkünfte sank zwischen 2000 und 2006 von 20 auf 16 Prozent (Durchschnitt der Eurozone: 27 Prozent)! Trotzdem werden die Krisenländer zu einer brutalen Kürzungspolitik gezwungen.

23 Kürzungspolitik am Beispiel Griechenlands: Löhne im öffentlichen Sektor um 15 % und in der Privatwirtschaft um 8 % reduziert Teil 2: Falsche Rettungspolitik Auf Deutschland übertragen entspräche das einer Kürzung des durchschnittlichen Gehalts im öffentlichen Dienst um monatlich 490 Euro! 23

24 Kürzungspolitik am Beispiel Griechenlands: Löhne im öffentlichen Sektor um 15 % und in der Privatwirtschaft um 8 % reduziert Rentenkürzung um 20 % Teil 2: Falsche Rettungspolitik Auf Deutschland übertragen bedeutet das eine Kürzung der Rente im Schnitt um Euro im Jahr. 24

25 Kürzungspolitik am Beispiel Griechenlands: Löhne im öffentlichen Sektor um 15 % und in der Privatwirtschaft um 8 % reduziert Rentenkürzung um 20 % Teil 2: Falsche Rettungspolitik Kürzung der Sozialausgaben 2010 um 1,5 % des BIP Entspräche in Deutschland 37 Mrd. Euro. Das ist mehr als der gesamte Bundeshaushalt für Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Gesundheit. 25

26 Kürzungspolitik am Beispiel Griechenlands: Löhne im öffentlichen Sektor um 15 % und in der Privatwirtschaft um 8 % reduziert Rentenkürzung um 20 % Kürzung der Sozialausgaben 2010 um 1,5 % des BIP Teil 2: Falsche Rettungspolitik Streichung von Stellen im Öffentlichen Dienst bis Ende 2011 Entspräche für Deutschland der Streichung von 1,2 Millionen Arbeitsplätzen! 26

27 Kürzungspolitik am Beispiel Griechenlands: Löhne im öffentlichen Sektor um 15 % und in der Privatwirtschaft um 8 % reduziert Rentenkürzung um 20 % Kürzung der Sozialausgaben 2010 um 1,5 % des BIP Teil 2: Falsche Rettungspolitik Streichung von Stellen im Öffentlichen Dienst bis Ende 2011 Starke Anhebung der Verbrauchs- und Mehrwertsteuersätze Entspräche in Deutschland der Anhebung der Mehrwertsteuer auf 22% und der Erhöhung der Steuer auf Zigaretten, Benzin und Alkohol um 33%. 27

28 Kürzungspolitik am Beispiel Griechenlands: Löhne im öffentlichen Sektor um 15 % und in der Privatwirtschaft um 8 % reduziert Rentenkürzung um 20 % Kürzung der Sozialausgaben 2010 um 1,5 % des BIP Teil 2: Falsche Rettungspolitik Streichung von Stellen im Öffentlichen Dienst bis Ende 2011 Starke Anhebung der Verbrauchs- und Mehrwertsteuersätze Die griechische Wirtschaft wird in die Rezession getrieben. 28

29 Griechische Tragödie: Teil 2: Falsche Rettungspolitik Falsche Hilfe erhöht die Verschuldung und stranguliert die Wirtschaft 417 Kredithilfen gab es nur, wenn gigantische Ausgabenkürzungen umgesetzt wurden. Das Land geriet in eine Rezession. Ausgaben steigen wegen zunehmender Arbeitslosigkeit, Steuereinnahmen sinken wegen der Rezession. Schulden steigen trotz sogenannter Hilfskredite. Quellen: IMF, eurostat und eigene Berechnungen; nominale Werte Staatsverschuldung in Mrd. Euro Bruttoinlandsprodukt in Mrd. Euro 354 Beginn der "Kredithilfen" und der Kürzungsorgien

30 Teil 2: Falsche Rettungspolitik Wenn die herrschende Politik die Krise in den betroffenen Ländern verschlimmert, wer profitiert von dieser Politik?

31 Gerettet wurden bisher Banken und private Gläubiger Beispiel Griechenland: Bisher hat Griechenland 53 Mrd. Euro aus dem Hilfsprogramm ausgezahlt bekommen. Teil 2: Falsche Rettungspolitik Allein die Banken haben im gleichen Zeitraum ihre gefährdeten Forderungen um 40 Mrd. Euro reduziert. Deutsche Bank und Commerzbank verringerten ihre Kredite im ersten Dreivierteljahr 2012 um 1,5 Mrd. Euro. Obwohl Griechenland Pleite war bekamen die Banken ihre Kredite durch die Hilfskredite zurück Das ist fatal, denn die Krise ist durch die herrschende Politik nicht einzudämmen!

32 Teil 2: Falsche Rettungspolitik Finanzmärkte treiben immer mehr Länder unter den Rettungsschirm Ratingagenturen und Finanzmärkte treiben die Zinsen durch schlechte Noten für die Kreditwürdigkeit von immer mehr Staaten in die Höhe Im November stiegen die Zinsen für Italien zeitweise auf kritische 7,5 Prozent Zinsen für 10jährige öffentliche Anleihen und der Zeitpunkt der beantragten Finanzhilfen Quelle: ECB 8 Prozent Griechenland Irland Portugal Das zeigt... Griechenland Irland Portugal Italien 32

33 Teil 2: Falsche Rettungspolitik Die beschlossenen Maßnahmen werden die Krise nicht beenden Die bisherige Rettungspolitik führt zu mehr Schulden und weniger Wachstum. Deshalb haben alle sogenannten Hilfspakete nichts bewirkt egal in welche astronomische Höhe sie innerhalb von anderthalb Jahren gestiegen sind. Weil diese Politik falsch ist und eine alternative Krisenbekämpfung möglich ist, hat DIE LINKE im Bundestag gegen die Rettungspakete gestimmt. 33

34 Teil 3: Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept von DIE LINKE

35 DIE LINKE fordert: Teil 3: Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept von DIE LINKE 1. Ein sofortiges Ende der diktierten Sparprogramme. Schluss damit, dass über die Politik in den Krisenländern nicht mehr die dortigen gewählten Parlamente entscheiden, sondern die Regierungschefs anderer Länder und demokratisch nicht legitimierte Institutionen (wie die Europäische Zentralbank und der Internationale Währungsfond). Ein sofortiges Ende der Renten-, Lohn- und Sozialkürzungen sowie der Privatisierungen. Statt kaputtsparen: sinnvolle Investitionen in die Zukunft. 35

36 DIE LINKE fordert: Teil 3: Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept von DIE LINKE 1. Sofortiges Ende der diktierten Sparprogramme und undemokratischer Einflussnahme 2. Finanzierung der öffentlichen Haushalte von den Finanzmärkten abkoppeln Die Staaten erhalten die Möglichkeit, sich über eine europäische Bank für öffentliche Anleihen Geld zu niedrigen Zinsen bei der Zentralbank zu besorgen. Gemeinsame Anleihen der Eurostaaten sind eine praktische Möglichkeit, die Zinsbelastungen für die in die Krise getriebenen Mitgliedstaaten so zu gestalten, das diese von denen auch beglichen und Schulden abgebaut werden können. Dadurch werden die Staatsfinanzen aus der Geiselhaft der Finanzmärkte befreit. 36

37 DIE LINKE fordert: Teil 3: Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept von DIE LINKE 1. Sofortiges Ende der diktierten Sparprogramme und undemokratischer Einflussnahme 2. Finanzierung der öffentlichen Haushalte von den Finanzmärkten abkoppeln 3. Schuldenschnitt und Vermögensabgabe Die Staatsschulden werden durch einen Schuldenschnitt für überschuldete Staaten und eine europaweite Vermögensabgabe für Millionäre auf ein tragfähiges Niveau gebracht. 37

38 DIE LINKE fordert: Teil 3: Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept von DIE LINKE 1. Sofortiges Ende der diktierten Sparprogramme und undemokratischer Einflussnahme 2. Finanzierung der öffentlichen Haushalte von den Finanzmärkten abkoppeln 3. Schuldenschnitt und Vermögensabgabe 4. Der Bankensektor ist zu vergesellschaften und streng zu regulieren. Banken müssen gezwungen werden sich auf ihre dienende Funktion für die Realwirtschaft zu beschränken. Das Geschäftsmodell sollte sich an den Sparkassen sowie den Volks- und Raiffeisenbanken orientieren. 38

39 DIE LINKE fordert: Teil 3: Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept von DIE LINKE 1. Sofortiges Ende der diktierten Sparprogramme und undemokratischer Einflussnahme 2. Finanzierung der öffentlichen Haushalte von den Finanzmärkten abkoppeln 3. Schuldenschnitt und Vermögensabgabe 4. Bankensektor öffentlich-rechtlich gestalten und streng regulieren 5. Beseitigung der Außenhandelsungleichgewichte Überschussländer müssen zur Steigerung ihrer Binnennachfrage verpflichtet werden, damit die Defizitländer mehr exportieren können. Für Deutschland bedeutet das: sofortiger Mindestlohn von 10 Euro, Hartz IV überwinden und ein Zukunftsinvestitionsprogramm finanziert durch Millionärssteuer, höhere Körperschaftssteuer etc. Defizitländer durch einen Marshallplan fördern 39

40 DIE LINKE fordert: Teil 3: Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept von DIE LINKE 1. Sofortiges Ende der diktierten Sparprogramme und undemokratischer Einflussnahme 2. Finanzierung der öffentlichen Haushalte von den Finanzmärkten abkoppeln 3. Schuldenschnitt und Vermögensabgabe 4. Bankensektor vergesellschaften und streng regulieren 5. Beseitigung der Außenhandelsungleichgewichte 6. Profiteure zur Kasse Finanztransaktionssteuer Bankenabgabe 40

41 DIE LINKE fordert: Teil 3: Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept von DIE LINKE 1. Sofortiges Ende der diktierten Sparprogramme und der undemokratischer Einflussnahme 2. Finanzierung der öffentlichen Haushalte von den Finanzmärkten abkoppeln 3. Schuldenschnitt und Vermögensabgabe 4. Bankensektor vergesellschaften und streng regulieren 5. Beseitigung der Außenhandelsungleichgewichte 6. Profiteure zur Kasse 41

42 Teil 3: Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept von DIE LINKE 1 Ungleichheit Vermögen und Einkommen immer ungleicher verteilt Massenkaufkraft leidet 5 Falsche Sparpolitik Deregulierung, Sozialabbau und Lohnsenkungen Auswege aus der Krise 2 Wenig Wachstum - viele Schulden Kredite werden vermehrt zur Zockerei auf den Finanzmärkten benutzt 4 Staatsschulden steigen Bankenrettung und Konjunktureinbruch belasten Haushalte Finanz- und Bankenkrise Kreditexpansion führt zum Platzen von Preisblasen

43 Vielen Dank!

44 Anhang

45 Verschuldung wächst stärker als die Wirtschaft Anhang Durch Kredit wird Geld zur Verfügung gestellt. Das Geld kann entweder für Investitionen oder Konsum verwendet werden. Dann steigt die Summe der hergestellten Güter und Dienstleistungen (das sogenannte BIP)! Oder es wird dazu benutzt an den Finanzmärkten zu zocken. Das heißt, dass Geld zum Kauf von Finanzprodukten eingesetzt wird. Dann steigt die Summe der hergestellten Güter und Dienstleistungen (das sogenannte BIP) nicht! Die Grafik zeigt die Entwicklung für die Eurozone: Quartal 1998 = 100 Quellen: DBB, eurostat. Hergestellte Güter und Dienstleistungen (BIP) Schulden der Unternehmen, Haushalte und des Staates

46 Rasanter Anstieg und Verfall der Rohstoffpreise in kurzer Zeit Anhang HWWI-Index in Euro mit 2010 = 100 Pleite von Lehman erfolgt, als Rohstoff- und Immobilienpreise einbrechen Rohstoffe ohne Energie Energierohstoffe

47 Auf Deutschland übertragen: Teil 2: Falsche Rettungspolitik 47

Wege aus der Krise. AG Eurokrise, März 2012

Wege aus der Krise. AG Eurokrise, März 2012 Wege aus der Krise AG Eurokrise, März 2012 Was will der Vortrag zeigen? Ursachen: Teufelskreis der Krise und Konstruktionsfehler der Eurozone Falsche Rettungspolitik Ein Ende der Dauerkrise ist möglich

Mehr

Wege aus der Krise. AG Eurokrise, Dezember 2011

Wege aus der Krise. AG Eurokrise, Dezember 2011 Wege aus der Krise AG Eurokrise, Dezember 2011 Teil 1: Finanzkrise, Bankenkrise, Die Krise mutiert zur Dauerschleife. Wieso ist das so? Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise 1 Ungleichheit Vermögen und

Mehr

Wege aus der Krise. Auf Grundlage der Präsentation der AG Eurokrise Mai 2012

Wege aus der Krise. Auf Grundlage der Präsentation der AG Eurokrise Mai 2012 Wege aus der Krise Auf Grundlage der Präsentation der AG Eurokrise Mai 2012 Was will der Vortrag zeigen? Ursachen: Teufelskreis der Krise und Konstruktionsfehler der Eurozone Falsche Rettungspolitik Ein

Mehr

Euro-Krise und kein Ende

Euro-Krise und kein Ende Euro-Krise und kein Ende Wege aus der Krise Axel Troost, 12. Juli 2012, RLS Halle Was will der Vortrag zeigen? Ursachen Falsche Rettungspolitik Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept der Fraktion

Mehr

Euro-Krise und kein Ende Wege aus der Krise

Euro-Krise und kein Ende Wege aus der Krise Euro-Krise und kein Ende Wege aus der Krise Axel Troost Berlin 17. Oktober 2012 Was will der Vortrag zeigen? Ursachen Falsche Rettungspolitik Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept der Fraktion

Mehr

Krise in Europa Position Deutschlands in der Krise

Krise in Europa Position Deutschlands in der Krise Krise in Europa Position Deutschlands in der Krise Dr. Axel Troost Nürnberg, 4. Mai 2013 1 Was will der Vortrag zeigen? Ursachen Falsche Rettungspolitik Ein Ende der Dauerkrise ist möglich das Konzept

Mehr

Austerität ist Ursache und nicht Lösung der europäischen Wirtschaftskrise

Austerität ist Ursache und nicht Lösung der europäischen Wirtschaftskrise Austerität ist Ursache und nicht Lösung der europäischen Wirtschaftskrise Axel Troost 1. Ursachen der Eurokrise A.) Hausgemachte Probleme (Korruption, Steuerhinterziehung, manipulierte Haushaltszahlen

Mehr

Euro-Krise und kein Ende

Euro-Krise und kein Ende Euro-Krise und kein Ende Wege aus der Krise Axel Troost, 4. September 2012, Fraktionsklausur der Bundestagsfraktion Was will der Vortrag zeigen? Ursachen Falsche Rettungspolitik Ein Ende der Dauerkrise

Mehr

Europäischer Fiskalpakt ohne

Europäischer Fiskalpakt ohne Europäischer Fiskalpakt ohne Alternative? MdB BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Wirkungen des Europäischen Fiskalpaktes MdB Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Überblick

Mehr

Schwelbrand im Euroraum. Axel Troost

Schwelbrand im Euroraum. Axel Troost Schwelbrand im Euroraum Axel Troost Gliederung Eurokrise Ursachen Falsche Politik Staatsverschuldung in Deutschland Entwicklung und Ursachen Klassische Argumente gegen Staatsverschuldung Neue Schuldenbremse

Mehr

Schwelbrand im Euroraum

Schwelbrand im Euroraum Schwelbrand im Euroraum Wie weiter mit der europäischen Währungsunion? Memo-Sommerschule, September 2015 Axel Troost Ursachen der Eurokrise Hausgemachte Probleme (Korruption, Steuerhinterziehung, manipulierte

Mehr

Staatsschulden in der Eurozone

Staatsschulden in der Eurozone Staatsschulden in Prozent des Bruttoinlandsprodukts 95 Staatsschulden in der Eurozone 90 85 Beginn der Wirtschaftsund Finanzkrise 80 75 70 65 60 1997 2008 2012 Quelle: Ameco-Datenbank Grafik: Andrej Hunko,

Mehr

Staatsverschuldung in Europa Mythen und Realitäten

Staatsverschuldung in Europa Mythen und Realitäten 11.12.2014 Jürgen Leibiger, 11.12.2014 Staatsverschuldung in Europa Mythen und Realitäten 1. Die schwäbischen Hausfrau und das Schuldenmanagement des Staates 2. Ursachen der Staatsverschuldung und Euro-Krise

Mehr

www.geld-ist-genug-da.eu

www.geld-ist-genug-da.eu www.geld-ist-genug-da.eu - Geld ist genug da. Zeit für Steuergerechtigkeit Wir wollen ein Europa, in dem jeder Mensch Arbeit findet und davon in Würde leben kann. Wir wollen ein Europa, in dem erwerbslose,

Mehr

Entwicklung des realen BIP im Krisenjahr 2009

Entwicklung des realen BIP im Krisenjahr 2009 Entwicklung des realen BIP im Krisenjahr 2009 Entwicklung des realen BIP im Krisenjahr 2009 Ausgewählte europäische Staaten, prozentuale Veränderung des des BIP BIP* * im Jahr im Jahr 2009 2009 im Vergleich

Mehr

Wege aus der Krise: Raus aus der neoliberalen Sackgasse Wachstum statt Sparen

Wege aus der Krise: Raus aus der neoliberalen Sackgasse Wachstum statt Sparen Wege aus der Krise: Raus aus der neoliberalen Sackgasse Wachstum statt Sparen Wolfgang Greif Leiter der Abt. Europa, Konzerne, Internationale Beziehungen Mitglied im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss

Mehr

Öffentlicher Schuldenstand*

Öffentlicher Schuldenstand* Öffentlicher Schuldenstand* Öffentlicher Schuldenstand* In Prozent In Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Bruttoinlandsprodukts (BIP), (BIP), ausgewählte ausgewählte europäische europäische Staaten,

Mehr

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Seminar: Geld ist genug da? Möglichkeiten zur Finanzierung einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik 17.9.211, DGB Region Niedersachsen-Mitte, Celle Florian

Mehr

Die Eurokrise. Herausforderung für Deutschland. Februar 2012. Georg Milbradt, TUD

Die Eurokrise. Herausforderung für Deutschland. Februar 2012. Georg Milbradt, TUD Die Eurokrise Herausforderung für Deutschland Februar 2012 Georg Milbradt, TUD 1 Währungsunion Vorteile Geringere Transaktionskosten Keine Wechselkurssicherung, keine Kosten für Kurssicherung besonders

Mehr

Staatsfinanzierung und Verschuldung: ein Fass ohne Boden? Dr. Marcel Bühler

Staatsfinanzierung und Verschuldung: ein Fass ohne Boden? Dr. Marcel Bühler Staatsfinanzierung und Verschuldung: ein Fass ohne Boden? Dr. Marcel Bühler 1 Agenda Überblick Finanz- und Schuldenkrise Euro-Schuldenkrise Wie Staatsschulden entstehen Vor- & Nachteile der Staatsverschuldung

Mehr

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise?

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Prof. Dr. Kai Carstensen ifo Institut und LMU München 17. August 2011 Europäische Schuldenkrise und Euro Krisenmechanismus - Agenda 1. Warum werden Eurobonds gefordert?

Mehr

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 014, Berlin Der Weg ins Niedrigzinsumfeld Auswirkungen auf die Volkswirtschaft Der Ausweg aus dem

Mehr

Kommentartext Staatsverschuldung

Kommentartext Staatsverschuldung Kommentartext Staatsverschuldung 1. Kapitel: Wie kann ein Staat Schulden machen? Wenn du mehr ausgibst, als du einnimmst, dann haushaltest du schlecht mit deinem Geld. Wenn du mehr ausgibst, als du einnimmst,

Mehr

Strategie zum Kurswechsel in Europa

Strategie zum Kurswechsel in Europa Strategie zum Kurswechsel in Europa - Wachstum fördern, Beschäftigung sichern, Europe stabilisieren- Tagung der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik Ver.di Bildungsstätte Das Bunte Haus, Bielefeld-Sennestadt,

Mehr

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Spiegel-Online

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

DAI Deutsches Aktieninstitut e.v.

DAI Deutsches Aktieninstitut e.v. Anteil der Aktionäre an der Gesamtbevölkerung in ausgewählten Industrieländern in Prozent 1965 1980 1981 1983 1984 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1994 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006

Mehr

Ursachen und Konsequenzen der Euro- Krise:

Ursachen und Konsequenzen der Euro- Krise: Ursachen und Konsequenzen der Euro- Krise: Gustav A. Horn Vorlesung SS 2012 06.05.2012 www.boeckler.de Überblick 1. Einleitung 2. Ursachen der Krisen 3. Irrwege 4. Auswege 5. Die Zukunft des Euroraums

Mehr

Staatsschuldenkrise in der EU. Vortrag von Dr. Richard Böger. 8. November 2011

Staatsschuldenkrise in der EU. Vortrag von Dr. Richard Böger. 8. November 2011 Staatsschuldenkrise in der EU Wie geht es weiter mit dem Euro? Vortrag von Dr. Richard Böger Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg 8. November 2011 1 Agenda 0. Die größte Krise der Europäischen

Mehr

Geld, Banken und Staat. Mechthild Schrooten Mai 2015

Geld, Banken und Staat. Mechthild Schrooten Mai 2015 Geld, Banken und Staat Mechthild Schrooten Mai 2015 Überblick 1. Theoretische Vorüberlegungen 2. So viel Krise - schon so lange 3. Allheilmittel: Schuldenbremse? 4. Anwendungsfall: Deutschland 5. Ausblick

Mehr

Ist Europa noch zu retten?

Ist Europa noch zu retten? Ist Europa noch zu retten? Gustav A. Horn Vortrag an der RWTH Aachen 12.06.2012 www.boeckler.de Überblick 1. Einleitung 2. Ursachen der Krisen 3. Irrwege 4. Auswege 5. Die Zukunft des Euroraums 2 Ursachen

Mehr

Öffentlicher Schuldenstand*

Öffentlicher Schuldenstand* Öffentlicher Schuldenstand* In Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), ausgewählte europäische Staaten, 1997 bis 2011 Prozent 165 Griechenland 160 * Bruttoschuld des Staates (konsolidiert) 150 140 145

Mehr

(Wie) Raus aus der Krise?!

(Wie) Raus aus der Krise?! (Wie) Raus aus der Krise?! Basisvortrag für Betriebs- und Dienststellenversammlungen 1 (Wie) Raus der Krise?! Ziele: Aufklärung Motivierung Position beziehen =>In BV/DV erreichen wir Menschen, die sonst

Mehr

Kinder haften. für ihre Eltern! www.unsere-kinder-haften.de

Kinder haften. für ihre Eltern! www.unsere-kinder-haften.de Kinder haften Stoppen Sie die Staatsverschuldung! Geben Sie Ihre Unterschrift für einen Schuldenstopp in der Landesverfassung! Die Schulden und Haftungen von heute sind die Steuern von morgen. Wir wollen

Mehr

Schuldenkrise in Europa Auswirkungen auf die Finanz- und Realwirtschaft

Schuldenkrise in Europa Auswirkungen auf die Finanz- und Realwirtschaft Schuldenkrise in Europa Auswirkungen auf die Finanz- und Realwirtschaft Prof. Dr. Clemens Fuest Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim Braunkohletag, Köln, 16. Mai 2013 I. Ursachen

Mehr

Wege aus der Europäischen Schuldenkrise

Wege aus der Europäischen Schuldenkrise Wege aus der Europäischen Schuldenkrise Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Universität Hamburg Vortrag bei der Klausurtagung der Senatskanzlei am 15. Januar 2013 Prof. Dr. K.- W. Hansmann 1 1. Alle Graphiken

Mehr

Außenhandel der der EU-27

Außenhandel der der EU-27 Außenhandel der der EU-27 Import, Export und Handelsbilanzdefizit der der Europäischen Union Union (EU) (EU) in absoluten in absoluten Zahlen, Zahlen, 1999 bis 1999 2010 bis 2010 in Mrd. Euro 1.500 1.435

Mehr

Krise des Fordismus Trendbruch der 70er-Jahre

Krise des Fordismus Trendbruch der 70er-Jahre Krise des Fordismus Trendbruch der 70er-Jahre Gründe: Verlagerung der gesellschaftlichen Bedürfnisse in Bereiche mit geringeren Rationalisierungsmöglichkeiten bezüglich Zeitökonomie wie Bildung und Gesundheitswesen

Mehr

Zum eigentlichen trivialen Zusammenhang von Finanzmarkt-, Konjunktur- und Schuldenkrise

Zum eigentlichen trivialen Zusammenhang von Finanzmarkt-, Konjunktur- und Schuldenkrise Von Krise zu Krise Zum eigentlichen trivialen Zusammenhang von Finanzmarkt-, Konjunktur- und Schuldenkrise Von Kai Eicker-Wolf Im Herbst 2008 bricht die internationale Finanzkrise offen aus mit verheerenden

Mehr

Europäische Wirtschaftspolitik: Was läuft falsch?

Europäische Wirtschaftspolitik: Was läuft falsch? Europäische Wirtschaftspolitik: Was läuft falsch? Prof. Dr. Sebastian Dullien Konferenz Neue Wirtschaftspolitik in der EU: Wohlstand für Wen? 28. Juni 2011, Wien Programm 1. Die Euro-Krise: Mehr als eine

Mehr

des Titels»Die Krise ist vorbei«von Daniel Stelter (978-3-89879-875-4) 2014 by FinanzBuch Verlag, Münchner Verlagsgruppe GmbH, München Nähere

des Titels»Die Krise ist vorbei«von Daniel Stelter (978-3-89879-875-4) 2014 by FinanzBuch Verlag, Münchner Verlagsgruppe GmbH, München Nähere des Titels»ie Krise ist vorbei«von aniel Stelter (978-3-89879-875-4) des Titels»ie Krise ist vorbei«von aniel Stelter (978-3-89879-875-4) So nutzen Sie das Buch Ohne große Worte zeigen Abbildungen die

Mehr

Vortrag Geld ist genug da - Schuldenkrise in Europa. Drei-Länder-Wochen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Vortrag Geld ist genug da - Schuldenkrise in Europa. Drei-Länder-Wochen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Vortrag Geld ist genug da - Schuldenkrise in Europa Drei-Länder-Wochen in Deutschland, Österreich und der Schweiz 1 von 35 I. Begrüßung Dauer: max. 2 Minuten Dank fürʻs Kommen und Interesse ggf. Vorstellung

Mehr

Wege aus der Eurokrise

Wege aus der Eurokrise Wege aus der Eurokrise Professor Dr. Heiner Flassbeck Direktor der Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien UNCTAD Krisenphänomen hohe Zinsen Zinssätze in % 18 16 14 12 10 8 6 4 Griechenland

Mehr

Die Zukunft des Euro Europäische Integration in der Sackgasse?

Die Zukunft des Euro Europäische Integration in der Sackgasse? Die Zukunft des Euro Europäische Integration in der Sackgasse? Schülerforum Wirtschaft am 12. Oktober 2011 der Raiffeisenbank Roth-Schwabach eg Prof. Dr. Karl Heinz Hausner (Fachhochschule des Bundes für

Mehr

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen Janne Jörg Kipp Rolf Morrien Staatsbankrott voraus! Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen 1. DIE GRUNDANNAHMEN Es gibt einige Grundannahmen, von denen wir in diesem Buch ausgehen.

Mehr

Die EU-Schuldenkrise eine Gefahr für den Euro?

Die EU-Schuldenkrise eine Gefahr für den Euro? Die EU-Schuldenkrise eine Gefahr für den Euro? Prof. Dr. Rolf J. Daxhammer ESB Business School, Reutlingen University Vortrag Juni 2012 Update Mai 2015 Inhaltsübersicht Profitiert Deutschland vom Euro?

Mehr

Europa am Abgrund der Fehler liegt im System

Europa am Abgrund der Fehler liegt im System Europa am Abgrund der Fehler liegt im System es spricht: Prof. Dr. Heiner Flassbeck Chef-Volkswirt Director Division on Globalization and Development Strategies UNCTAD, Genf Veranstaltungsträger: Rosa

Mehr

Die Krise des Euroraumes

Die Krise des Euroraumes Die Krise des Euroraumes Juniorprofessor Dr. Philipp Engler Freie Universität Berlin Vortrag am Gymnasium Wiesentheid, 21.12.2011 Die Krise des Euroraumes Was ist in den letzten zwei Jahren passiert? Manche

Mehr

Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise- Hat Europa dazugelernt?

Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise- Hat Europa dazugelernt? Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise- Hat Europa dazugelernt? Mag. Alois Steinbichler Vorstandsvorsitzender, Kommunalkredit Austria 26.4.2012 Financial Times, 05.07.2011 Financial Times, 07.07.2011

Mehr

Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012. Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08.

Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012. Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08. Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012 Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08. November 2011 1 Agenda 1. Rückblick auf die Prognosen vom Oktober

Mehr

Auch Österreich ist pleite! Platzt jetzt auch noch die Bondblase und damit der Euro?

Auch Österreich ist pleite! Platzt jetzt auch noch die Bondblase und damit der Euro? Auch Österreich ist pleite! Platzt jetzt auch noch die Bondblase und damit der Euro? Griechenland ist quasi zahlungsunfähig! Italien, Spanien, Portugal, England, Irland und Osteuropa sind krank und leiden

Mehr

Vorlesung SS 2012: Sichtbare und verdeckte Schulden in Deutschland-programmierte Last für nächste Generationen (Klausur: 03.07.

Vorlesung SS 2012: Sichtbare und verdeckte Schulden in Deutschland-programmierte Last für nächste Generationen (Klausur: 03.07. Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Vorlesung SS 2012: Sichtbare und verdeckte Schulden in Deutschland-programmierte Last für nächste

Mehr

Gunther Tichy. Referat vor dem "Economics Club" des Absolventenvereins Volkswirtschaftslehre der KF-Universität Graz am 19.

Gunther Tichy. Referat vor dem Economics Club des Absolventenvereins Volkswirtschaftslehre der KF-Universität Graz am 19. Die Schuldenkrise: Ursachen und Folgen Gunther Tichy Referat vor dem "Economics Club" des Absolventenvereins Volkswirtschaftslehre der KF-Universität Graz am 19.November 2011 Die gängige Erklärung Die

Mehr

W i e d e r h o l u n g s f r a g e n z u K a p i t e l 1 1

W i e d e r h o l u n g s f r a g e n z u K a p i t e l 1 1 W i e d e r h o l u n g s f r a g e n z u K a p i t e l 1 1 D i e E u r o k r i s e U r s a c h e n u n d H e r a u s f o r d e r u n g e n Hinweis: Jeweils eine der genannten Antwortalternativen ist korrekt.

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2017

Wirtschaftsaussichten 2017 Wirtschaftsaussichten 2017 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Universität Hamburg Vortrag beim RC Hamburg-Wandsbek am 9. Januar 2017 Prof. Dr. K.- W. Hansmann 1 Fazit des Vortrags Es ging uns noch nie so gut

Mehr

Die Staatsverschuldung und das Sparpaket der Bundesregierung

Die Staatsverschuldung und das Sparpaket der Bundesregierung Die Staatsverschuldung und das Sparpaket der Bundesregierung 1. Was beeinflusst unseren Staatshaushalt? Ausgaben/ Einnahmen Staatshaushalt/ Etat Schuldenabbau Verschuldung 2. Ausgaben und Einnahmen des

Mehr

Wirtschaftsentwicklung. Daniel Lampart, SGB 16. September 2011

Wirtschaftsentwicklung. Daniel Lampart, SGB 16. September 2011 Nationale und internationale Wirtschaftsentwicklung Daniel Lampart, SGB 16. September 2011 Stark gestiegene Arbeitslosigkeit weltweit Arbeitslosenquote OECD-Länder 90 9.0 8.5 8.0 7.5 7.0 6.5 6.0 55 5.5

Mehr

Warum Deutschland eine Alternative braucht

Warum Deutschland eine Alternative braucht Roland Klaus Warum Deutschland eine Alternative braucht Die drei Phrasen der Volksverdummung Deutschland ist der größte Profiteur des Euro Das Ende des Euro ist das Ende Europas Deutschland ist finanziell

Mehr

77/2012-21. Mai 2012

77/2012-21. Mai 2012 77/2012-21. Mai 2012 Steuerentwicklungen in der Europäischen Union Mehrwertsteuersätze steigen im Jahr 2012 weiter an Nach anhaltendem Rückgang steigen Körperschaft- und Spitzeneinkommensteuersätze langsam

Mehr

Ungleichheit und Staatsverschuldung

Ungleichheit und Staatsverschuldung Ungleichheit und Staatsverschuldung von Michael Dauderstädt Die Staatsverschuldung vieler Demokratien hat im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise neue, für viele beunruhigende, Höhen erreicht. Dahinter

Mehr

Die Euro Krise. Ursachen, Folgen und Lösungsmöglichkeiten Prof. Dr. Kathrin Johansen (Juniorprofessur Empirische Wirtschaftsforschung) Vortrag im Rahmen des 5. Jahreskongress der Landeszentrale für politische

Mehr

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Lagebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft hat 2010 nach dem globalen Konjunktureinbruch im Zuge der internationalen Krise auf den Finanzmärkten wieder deutlich an Fahrt gewonnen.

Mehr

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg 1 Die Welt http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article136849514/hilfen-fuer-griechenland.html 28.01.2015 Hilfen für Griechenland Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige

Mehr

Geld, Banken und Staat Mechthild Schrooten Juni 2015

Geld, Banken und Staat Mechthild Schrooten Juni 2015 Geld, Banken und Staat Mechthild Schrooten Juni 2015 Geld Funk1onierendes Geld ist ein umfassendes Kommunika1onsmi9el (Luhmann) Es verbindet über na1onalstaatliche Grenzen hinweg Geld erleichtert die Vermögensbildung

Mehr

Europäischer Fiskalpakt Auswirkungen

Europäischer Fiskalpakt Auswirkungen Europäischer Fiskalpakt Auswirkungen Mitgliederversammlung SPD Friedenau am 29.5.2012 Mechthild Rawert, MdB EU in der Krise Mechthild Rawert, MdB 04.06.2012 2 derzeitige Krise ist Folge der Finanzmarktkrise

Mehr

Rohstoff. Fiskalquote Datum:

Rohstoff. Fiskalquote Datum: Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Finanzverwaltung EFV Rohstoff Datum: 24.10.2012 Fiskalquote 2011 Die Fiskalquote ist die Summe aller Steuern und Sozialversicherungsabgaben im Verhältnis

Mehr

Ablauf der Finanzmarktkrise

Ablauf der Finanzmarktkrise Ablauf der Finanzmarktkrise Münster, 04. Mai 2010 04.05.2010; Chart 1 Ausgangslage im Vorfeld der internationalen Finanzkrise Zusammenbruch der New Economy 2001 / Anschlag am 09.11.2001. Anstieg der Wohnimmobilienpreise

Mehr

Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro. Zeittafel der Maßnahmen (mit Links zu weiterführender Information): Zusatzthema zu Modul 6 Währungsunion

Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro. Zeittafel der Maßnahmen (mit Links zu weiterführender Information): Zusatzthema zu Modul 6 Währungsunion Zusatzthema zu Modul 6 Währungsunion Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro Die Schuldenkrise Griechenlands und anderer Euro-Staaten seit 2010 hat zu Reformen geführt, die den Euro und die Wirtschafts-

Mehr

EU und Euro am Abgrund Teil 8

EU und Euro am Abgrund Teil 8 EU und Euro am Abgrund Teil 8 Die Übernahme der griechischen Staatsschulden (Euro-Rettungspaket 1) und die Bürgschaft für die anderen PIIGS 1 -Staaten (Rettungspaket 2) werden den Euro nicht retten, sie

Mehr

Soziale Sicherung auf dem Prüfstand Stimmt die Balance zwischen Fördern F Fordern?

Soziale Sicherung auf dem Prüfstand Stimmt die Balance zwischen Fördern F Fordern? Soziale Sicherung auf dem Prüfstand Stimmt die Balance zwischen Fördern F und Fordern? Hans-Werner Sinn 9. Oktober 2008 Armut und Armutsgefährdung Der Einfluss der Arbeitslosigkeit Das deutsche Jobwunder

Mehr

Finanzkrise: Ursachen, Folgen, Politik

Finanzkrise: Ursachen, Folgen, Politik Finanzkrise: Ursachen, Folgen, Politik Krise macht Schule Markus Marterbauer Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik 3. Oktober 2013 irland Belgien Spanien Niederlande Finnland Italien Österreich

Mehr

Finanzmarktkapitalismus

Finanzmarktkapitalismus Finanzmarktkapitalismus Berliner MieterGemeinschaft 16.4 2011 1 Themen 1. Realökonomie und Finanzüberbau 2. Finanzgetriebene Kapitalakkumulation Herrschaft des Finanzkapitals 3. Blasenökonomie - Schuldenkrise

Mehr

Bankenkonzentration. Schweiz 54. Frankreich. Japan ** 42. Spanien 38. Großbritannien. Italien 24 USA ** 13. Deutschland 17

Bankenkonzentration. Schweiz 54. Frankreich. Japan ** 42. Spanien 38. Großbritannien. Italien 24 USA ** 13. Deutschland 17 Anteil der jeweils fünf fünf größten Banken Banken der an gesamten der gesamten Bilanzsumme Bilanzsumme (CR5)*, (CR5)*, 1990 und 1990 2007 und 2007 Schweiz 54 80 Frankreich 52 52 2007 1990 Japan ** 42

Mehr

DEUTSCHE BANKEN IN DER KRISE VERZEICHNIS DER TABELLEN... 13 ZUM THEMA... 15

DEUTSCHE BANKEN IN DER KRISE VERZEICHNIS DER TABELLEN... 13 ZUM THEMA... 15 DEUTSCHE BANKEN IN DER KRISE INHALT VERZEICHNIS DER TABELLEN... 13 ZUM THEMA... 15 TEIL I. DAS EINMALEINS DES BANKWESENS... 19 I. Kapitel: Das Geld der Banken... 19 A) Eigenkapital... 19 B) Hebel... 21

Mehr

Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM

Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM Nach einer Rettungsaktion im Jahre 2010 wurde im Februar 2012 ein weiteres Griechenlandpaket beschlossen. Die Euro-Staaten erklärten sich bereit, Griechenland

Mehr

Die Schuldenlawine stoppen

Die Schuldenlawine stoppen Pressekonferenz, 26. März 2007, Berlin Die Schuldenlawine stoppen Statement Prof. Dr. Michael Hüther Direktor Institut der deutschen Wirtschaft Köln Es gilt das gesprochene Wort. 1. Die Schuldenlawine

Mehr

«Wenn das Thema Griechenland durch ist, kommt das nächste Land an die Reihe»

«Wenn das Thema Griechenland durch ist, kommt das nächste Land an die Reihe» Schweiz am Sonntag / MLZ; 12.07.2015; Seite 2 Sonntags-Thema «Wenn das Thema Griechenland durch ist, kommt das nächste Land an die Reihe» Der deutsche Starökonom Heiner Flassbeck, ehemals Chefökonom der

Mehr

Von der Finanzkrise zur Staatsschulden- und Demokratiekrise

Von der Finanzkrise zur Staatsschulden- und Demokratiekrise Von der Finanzkrise zur Staatsschulden- und Demokratiekrise Ursachen Kritik der EU-Krisenpolitik Vorschläge zur solidarischen Krisenbewältigung Karin Küblböck, ÖFSE 24.10.2012 Vorgeschichte der Finanzkrise

Mehr

Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik Memorandum 29 Von der Krise in den Absturz? Stabilisierung, Umbau, Demokratisierung Grafiken Gestaltung: SAFRAN WORKS, Frankfurt Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

Mehr

Überlegungen zu einer neuen gerechten Finanzordnung

Überlegungen zu einer neuen gerechten Finanzordnung Überlegungen zu einer neuen gerechten Finanzordnung Alternativen zur gegenwärtigen Krisenpolitik der EU Welche kontrollierenden und regulierenden Maßnahmen sind erforderlich? Berlin, 11.08.2012 Gliederung

Mehr

Internationale Wettbewerbsfähigkeit

Internationale Wettbewerbsfähigkeit Internationale Wettbewerbsfähigkeit Vorzieheffekte beenden verhaltene Entwicklung der Investitionen der letzten Jahre, positive Stabilisierung bis 18. Investitionswachstum 16,9 % 3,7 %,6 % 9 IE, CY, SE

Mehr

EUROKRISE: URSACHEN AUSWIRKUNGEN FÜR DEUTSCHLAND LÖSUNGSANSÄTZE. Professor Dr. Peter Bofinger

EUROKRISE: URSACHEN AUSWIRKUNGEN FÜR DEUTSCHLAND LÖSUNGSANSÄTZE. Professor Dr. Peter Bofinger EUROKRISE: URSACHEN AUSWIRKUNGEN FÜR DEUTSCHLAND LÖSUNGSANSÄTZE Professor Dr. Peter Bofinger Der Euro ist eine stabile Währung 12 1 8 6 4 2 Inflation (212) % 15 1 5-5 Langfristige Inflationstrends Deutschland

Mehr

Schuldenkrise und Euro - Was ist zu tun?

Schuldenkrise und Euro - Was ist zu tun? Schuldenkrise und Euro - Was ist zu tun? Hans Fehr, Universität Würzburg Lehrstuhl für Finanzwissenschaft Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 1 / 13 "Der Euro wird zusammenbrechen" Hans Fehr - Schuldenkrise

Mehr

So wird Frau Merkel die Geisterfahrt ungebremst fortsetzen und zu Recht wurde schon vor dem letzten EURO-Gipfel diagnostiziert:

So wird Frau Merkel die Geisterfahrt ungebremst fortsetzen und zu Recht wurde schon vor dem letzten EURO-Gipfel diagnostiziert: Zum Verlauf der EURO-Krise Merkels Geisterfahrt an den Abgrund Europas (Stand: 03.11.2011) Als die Finanzkrise die Staatsschulden der Mitgliedstaaten in die Höhe schießen ließ und als der erste EURO-Staat,

Mehr

Staatsfinanzierung und Verschuldung: ein Fass ohne Boden? VWL-Workshop Marcel Bühler

Staatsfinanzierung und Verschuldung: ein Fass ohne Boden? VWL-Workshop Marcel Bühler Staatsfinanzierung und Verschuldung: ein Fass ohne Boden? VWL-Workshop Marcel Bühler 1 Agenda Überblick Finanz- und Schuldenkrise I Wie Staatsschulden entstehen Vor- & Nachteile der Staatsverschuldung

Mehr

Ein Marshallplan für Europa Konjunktur-, Investitions- und Aufbauprogramm

Ein Marshallplan für Europa Konjunktur-, Investitions- und Aufbauprogramm Ein Marshallplan für Europa Konjunktur-, Investitions- und Aufbauprogramm [November 14] Dr. Patrick Schreiner, Abteilung Wirtschaft Umwelt Europa, DGB Bezirk Niedersachsen Bremen Sachsen-Anhalt, Mail:

Mehr

Globale Finanz- und und Wirtschaftskrise

Globale Finanz- und und Wirtschaftskrise Globale Finanz- und und Wirtschaftskrise Prozentuale Veränderung des des BIP* BIP* im Jahr im Jahr 2009 2009 im Vergleich im Vergleich zum Vorjahr, zum Vorjahr, Stand: Stand: April 2010 April 2010 * Bruttoinlandsprodukt,

Mehr

Bankenrettung Ist das nötig, und wenn ja, wie am Besten?

Bankenrettung Ist das nötig, und wenn ja, wie am Besten? Bankenrettung Ist das nötig, und wenn ja, wie am Besten? Prof. Richard A. Werner, D.Phil. (Oxon) Centre for Banking, Finance University of Southampton Management School werner@soton.ac.uk 18. Juni 2012

Mehr

Krise in den Kommunen

Krise in den Kommunen Krise in den Kommunen ver.di Jugend Göttingen 3. November 2010 Sabine Reiner www.wipo.verdi.de 1. Ohne Moos nichts los Einnahmeentwicklung, sprudelnde Steuern, Schuldenbremse, Schulden und künftige Generationen

Mehr

1 Euro-Crash: Die Nebelschleier lichten sich, Teil 1

1 Euro-Crash: Die Nebelschleier lichten sich, Teil 1 1 Euro-Crash: Die Nebelschleier lichten sich, Teil 1 Die Wahlen in Frankreich und Griechenland öffnen den Vorhang zum letzten Akt für den Euro. Von Hermann Patzak 1.1 Der Euro und seine Rettungsversuche

Mehr

Deutschland und die Euro-Krise Entwurf, Rede, Manfred Grund. Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Deutschland und die Euro-Krise Entwurf, Rede, Manfred Grund. Meine sehr geehrten Damen und Herren, 1 Deutschland und die Euro-Krise Entwurf, Rede, Manfred Grund Meine sehr geehrten Damen und Herren, die Euro-Krise ist einerseits eine unmittelbare Folge der Finanzkrise seit 2008. Andererseits und mittelbar

Mehr

Niedrigzinsen auf Dauer? Professor Peter Bofinger Universität Würzburg

Niedrigzinsen auf Dauer? Professor Peter Bofinger Universität Würzburg Niedrigzinsen auf Dauer? Professor Peter Bofinger Universität Würzburg Der globale Rahmen: Säkulare Stagnation? 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Mehr

Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen. downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de

Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen. downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Vorlesung WS 2012/13: Wachsende Funktionsschwächen: Finanzausgleich und Aufbau-Ost in Deutschland

Mehr

Euroland: Von der Geldwertstabilität zur Deflation

Euroland: Von der Geldwertstabilität zur Deflation Euroland: Von der Geldwertstabilität zur Deflation Ein kurzer Beitrag zum langen Abschied Vortrag beim Kocheler Kreis für Wirtschaftspolitik der Friedrich Ebert Stiftung auf der Tagung Euroland in der

Mehr

Werkstattbericht Nr. 10/2001. Werkstattbericht. Werkstattbericht

Werkstattbericht Nr. 10/2001. Werkstattbericht. Werkstattbericht Werkstattbericht Nr. 10/2001 Werkstattbericht Werkstattbericht Werkstattbericht Nr. 10/2001 Werkstattbericht Nr. 10/2001 Werkstattbericht Nr. 10/2001 Ausländische Beschäftigte in den EU-Staaten nach Nationalität

Mehr

Der Euro brennt. Wirtschaftspolitik, Michael Schlecht, MdB, Chefvolkswirt, Mai 2010

Der Euro brennt. Wirtschaftspolitik, Michael Schlecht, MdB, Chefvolkswirt, Mai 2010 Der Euro brennt Wirtschaftspolitik, Michael Schlecht, MdB, Chefvolkswirt, Mai 2010 Kaum hatte der Deutsche Bundestag am Freitag, dem 7. Mai Kredite für Griechenland bewilligt, nahmen die Spekulanten den

Mehr

Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen

Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen 08. November 2011, Frankfurt a.m. Volkswirtschaft, Makroökonomie Der Eurogipfel: die wichtigsten Resultate Wichtige Fortschritte, aber Herausforderungen bleiben groß:

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle ernannt wurde, erhöhte die US-Notenbank die Leitzinsen auf bis zu 20 Prozent, um die Inflation einzudämmen. Die Verzinsung 10-jährger US-Staatsanleihen erreichte in diesem Umfeld

Mehr

Unternehmensbesteuerung

Unternehmensbesteuerung Unternehmensbesteuerung Unternehmensbesteuerung Steuersätze in in Prozent, EU-Durchschnitt und und ausgewählte europäische Staaten, Staaten, 1996 1996 bis 2010 bis 2010* * Prozent 59 56,6 55 53,2 51,6

Mehr

Länder-Bonität 7/14. PK Assets AG Egglirain 22, Postfach 251, 8832 Wilen +41 (0)44 787 80 20 www.pkassets.ch

Länder-Bonität 7/14. PK Assets AG Egglirain 22, Postfach 251, 8832 Wilen +41 (0)44 787 80 20 www.pkassets.ch Länder-Bonität 7/14 PK Assets AG Egglirain 22, Postfach 251, 8832 Wilen +41 (0)44 787 80 20 www.pkassets.ch 1 1. Rangierung Rangliste der Länder nach Bonität 2 Die grossen Währungsblöcke 3 Währung, Volkswirtschaft

Mehr