Materialien. Thema: Smartphones im Unterricht und in der Schule: Nicht ohne mein Handy

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1 KOOPERATIVES LERNEN ALEV-Schule und MARMARA Universität Istanbul Europäischer Tag des Kooperativen Lernens / Workshop: Alev Lassmann &Peter Lassmann Studienseminar für Gymnasien Marburg Kooperative Lernarrangements in der Sek II Thema: Smartphones im Unterricht und in der Schule: Nicht ohne mein Handy Materialien zusammengestellt von Alev Lassmann & Peter Lassmann

2 Alev & Peter Lassmann Studienseminar für Gymnasien Marburg Workshop: Kooperative Lernarrangements in der Sekundarstufe II Thema: Smartphones im Unterricht und in der Schule: Nicht ohne mein Handy Begrüßung und gegenseitiges Kennenlernen: Das Angelspiel PPT TPS und Grundzüge des KL (bei Bedarf) PLACEMAT Regeln- Durchführung- Auswertung PLACEMAT: EA / PA/ Plenum (Think-Pair-Share) Galeriegang: Notizen/ Fragen/Einschätzungen Auswertung der Methode * Pause 10 Min * Die Strukturierte Kontroverse Pro & Con Durchführung Reflexion und Auswertung der Methode Das Lerntempoduett (bei Bedarf) Aufgabenstellung: Sorge um Gesundheit: Frankreich will Handys an Schulen verbieten Auswertung: Methode Erstellen von Postern für die Präsentation zu den einzelnen Methoden Evaluation der Arbeit// Zielscheibe

3 Sollte die Nutzung des Handys / Smartphones in der Schule verboten werden? PRO-Position: (Handys sollte verboten werden, weil ) Für viele Schülerinnen und Schüler (SuS) ist das Handy, bzw. das Smartphone ein Statussymbol. Nur wer das neueste und teuerste Modell hat, kann mitreden und ist anerkannt. Wer nicht mithalten kann, wird schnell ausgegrenzt. Außerdem kann es passieren, dass man sich mit dem Handyvertrag verschuldet. Vor allem, wenn man immer wieder neue, eventuelle auch teure Apps, Klingeltöne oder Spiele herunter lädt. Mit der Kamera werden immer wieder heimlich Aufnahmen gemacht oder Videos gedreht von Mitschülerinnen und Mitschülern. Diese Bilder werden dann ungefragt ins Netz gestellt. Mobbing und Austausch von Videos und Bildern mit pornographischen oder gewalttätigen Inhalten wird erleichtert. Einige nutzen ihre Handys auch, um gewalttätige oder gemeine Aufnahmen zu machen und stellen diese dann ins Netz. Manche naiven SuS stellen aber auch von sich selbst Bilder ins Netz, die sie in kompromittierende Posen oder nackt zeigen. Sogenanntes Sexting verbreitet sich sehr schnell. Wenn SuS Handys oder Smartphones mit in die Schule bringen und diese in den Pausen benutzte, unterhalten sie sich weniger mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, die persönlichen Kontakte nehmen ab, Kommunikation findet primär nur noch über die Handys statt, Freundschaften leiden darunter. Wenn das Handy zum Spielen genutzt wird, kann dies zur Sucht werden. Außerdem werden die SuS dadurch immer fauler und bewegen sich kaum noch in den Pausen. Handys können den Unterricht massiv stören, wenn sie im Unterricht klingeln oder der Eingang einer SMS angezeigt wird. Die SuS vergessen nämlich sehr oft, das Handy auf stumm zu stellen oder tun dies bewusst nicht. Für Lehrerinnen und Lehrer, aber natürlich auch für SuS wird es dann schwierig, gedanklich am Ball zu bleiben. Manchmal schreiben SuS aber auch während des Unterrichts heimlich SMS oder Whats-Apps und können deshalb nicht dem Unterricht folgen, sind abgelenkt. Es ist überhaupt sehr nervig, wenn jemand, mit dem man gerade redet, oder wenn es leise sein soll, ans Handy geht und ein Gespräch entgegen nimmt. Schließlich ist es manchmal auch für die Jugendlichen lästig, wenn die Eltern ständig hinter ihnen hinterher telefonieren, manchmal auch während der Unterrichtszeit Arbeitsaufträge: 1. Lesen Sie den Text in Einzelarbeit durch und markieren Sie die wichtigsten PRO- Argumente (10 ) 2. Vergleichen Sie mit Ihrer Nachbarin/Ihrem Nachbarn die herausgearbeiteten Argumente und ergänzen Sie Ihre evtl. (5 ) 3. Diskutieren Sie nun mit einem Partner mit einem andersfarbigen AB ihre Argumente und verteidigen Sie ihre Position (10 )

4 Sollte die Nutzung des Handys / Smartphones in der Schule verboten werden? PRO-Position: (Handys sollte verboten werden, weil ) Für viele Schülerinnen und Schüler (SuS) ist das Handy, bzw. das Smartphone ein Statussymbol. Nur wer das neueste und teuerste Modell hat, kann mitreden und ist anerkannt. Wer nicht mithalten kann, wird schnell ausgegrenzt. Außerdem kann es passieren, dass man sich mit dem Handyvertrag verschuldet. Vor allem, wenn man immer wieder neue, eventuelle auch teure Apps, Klingeltöne oder Spiele herunter lädt. Mit der Kamera werden immer wieder heimlich Aufnahmen gemacht oder Videos gedreht von Mitschülerinnen und Mitschülern. Diese Bilder werden dann ungefragt ins Netz gestellt. Mobbing und Austausch von Videos und Bildern mit pornographischen oder gewalttätigen Inhalten wird erleichtert. Einige nutzen ihre Handys auch, um gewalttätige oder gemeine Aufnahmen zu machen und stellen diese dann ins Netz. Manche naiven SuS stellen aber auch von sich selbst Bilder ins Netz, die sie in kompromittierende Posen oder nackt zeigen. Sogenanntes Sexting verbreitet sich sehr schnell. Wenn SuS Handys oder Smartphones mit in die Schule bringen und diese in den Pausen benutzte, unterhalten sie sich weniger mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, die persönlichen Kontakte nehmen ab, Kommunikation findet primär nur noch über die Handys statt, Freundschaften leiden darunter. Wenn das Handy zum Spielen genutzt wird, kann dies zur Sucht werden. Außerdem werden die SuS dadurch immer fauler und bewegen sich kaum noch in den Pausen. Handys können den Unterricht massiv stören, wenn sie im Unterricht klingeln oder der Eingang einer SMS angezeigt wird. Die SuS vergessen nämlich sehr oft, das Handy auf stumm zu stellen oder tun dies bewusst nicht. Für Lehrerinnen und Lehrer, aber natürlich auch für SuS wird es dann schwierig, gedanklich am Ball zu bleiben. Manchmal schreiben SuS aber auch während des Unterrichts heimlich SMS oder Whats-Apps und können deshalb nicht dem Unterricht folgen, sind abgelenkt. Es ist überhaupt sehr nervig, wenn jemand, mit dem man gerade redet, oder wenn es leise sein soll, ans Handy geht und ein Gespräch entgegen nimmt. Schließlich ist es manchmal auch für die Jugendlichen lästig, wenn die Eltern ständig hinter ihnen hinterher telefonieren, manchmal auch während der Unterrichtszeit Arbeitsaufträge: 1. Lesen Sie den Text in Einzelarbeit durch und markieren Sie die wichtigsten PRO- Argumente (10 ) 2. Vergleichen Sie mit Ihrer Nachbarin/Ihrem Nachbarn die herausgearbeiteten Argumente und ergänzen Sie Ihre evtl. (5 ) 3. Diskutieren Sie nun mit einem Partner mit einem andersfarbigen AB ihre Argumente und verteidigen Sie ihre Position (10 )

5 Alev Lassmann- Peter Lassmann LERNTEMPODUETT: SORGE UM GESUNDHEIT: FRANKREICH WILL HANDYS AN SCHULEN VERBIETEN SPIEGEL-online Einzelarbeit (Think!) : Lesen Sie den Text aufmerksam durch und bearbeiten Sie folgende Arbeitsaufträge zum Textverstehen: - Arbeiten Sie die Unterschiede in der Vorgehensweise von Deutschland und Frankreich zu Smartphones in der Schule heraus. - Welche Kritik gab es an der Studie ( Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)) und warum? - Welche scheinbaren Gefahren könnten durch Smartphone-Benutzung entstehen? Partnerarbeit (Pair!): Gehen Sie zu dem Bus Stop, wenn Sie fertig sind und treffen Sie dort eine/n Partner/in, der/die in der gleichen Zeit fertig ist. - Vergleichen Sie die Ergebnisse, korrigieren Sie, fügen Sie hinzu, - Bearbeiten Sie nun die nächste Aufgabe gemeinsam 1 / oder 2 mit einem /r anderen Partner/in: - Was beinhaltet die Gesamtaussage des vorliegenden Textes? (Stichworte) PARTNERARBEIT (PAIR!): bei Nr 1.PA mit den ersten Partner/innen Sie nun auf den/ die zweite/n Partner/in bei Nr.2 EA Gehen Sie zum Bus Stop und treffen

6 PLACEMAT- Methode 1) Entwerfen Sie für Ihre Gruppe ein Placemat-Format 2) THINK: Notieren Sie maximal 3 Sätze/ Stichworte zu dem Thema: Handys im Unterricht Sie können auch diese Satzanfänge benutzen: - Handy in der Schule sind - Handys in der Schule sollten - Handys in der Schule werden Unterschreiben Sie Ihr Feld, wenn Sie fertig sind. (fakultativ) 3) PAIR: Nach ca. 5 Min. tauschen Sie sich bitte mit einem/r Partner/in aus. Diskutieren Sie/ Strukturieren Sie/ Entwickeln Sie die Ideen weiter. Bereiten Sie sich auf das Gespräch zu viert vor. 4) SHARE: Teilen Sie sich gegenseitig Ihre Gedanken mit. (Talking chips benutzen) Einigen Sie sich nun gemeinsam auf max. 2 Aussagen und notieren Sie diese in die Mitte Ihrer Placemat. Besprechen Sie das gemeinsame Ergebnis und wenn Sie sich einig sind, unterzeichnen Sie alle das Gesamtprodukt. Auswahl der/s Präsentierenden (Numbered heads) Präsentation der Placemat an der Tafel (Alternative: Galeriegang)

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