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1 Anhang Übersicht über die Methoden zur Website» zuerst einmal bin ich Mensch Her şeyden önce insanım «www.annefrank.de/mensch/material/

2 Johann Meyer Modul»Kennenlernen der Biografie«Das Leben ist ein Fluss Darstellung der Biografie über die Zeichnung eines Flussverlaufs 1. Kennenlernen der Biografie von Johann Meyer und Auseinandersetzung mit der Darstellbarkeit dieser Geschichte 2. Reflexion darüber, dass Lebensgeschichten mit unterschiedlichen Schwerpunkten erzählt werden können 3. Reflexion über die Eigenschaften von Selbstzeugnissen 60 Minuten (Fiktives) Interview Rollenspiel, in dem die Lehrkraft als Johann Meyer Fragen der Lernenden beantwortet 1. Auseinandersetzung mit der Person Johann Meyer im historischen Kontext 2. Entwicklung eigener Fragen an Johann Meyer 3. Diskursive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, Normen und Handlungsweisen Minuten Mehrsprachigkeit in der Familie Meyer Die Lernenden reflektieren die Bedeutung von Sprachen und Mehrsprachigkeit für ihr eigenes Leben und setzen ihre Erkenntnisse zu verschiedenen Aussagen über die Sprachfertigkeiten von Isolde Feiland und zur Mehrsprachigkeit ihres Enkels Christian Feiland in Beziehung. 1. Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang von Sprachen, Zugehörigkeiten und Selbstverortung 2. Reflexion der Komplexität der Bedeutungen und Funktionen von Sprachen für das eigene Leben im Vergleich zur Familie Meyer 3. Kritische Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang zwischen Sprache und Diskriminierung und Reflexion über die Rolle von Sprache im Kontext gesellschaftlicher Machtverhältnisse 2

3 Johann Meyer Modul»Methoden zu den Schwerpunktthemen«Parallelwelten? Arbeitsmigration am Beispiel der Familie Meyer Auseinandersetzung mit dem Begriff»Parallelwelt«mit Blick auf die Gründe der Migration der Familie Meyer 1. Am Beispiel der Familie Meyer erfassen, dass sich die»deutsche community«von Istanbul in deutschen»parallelwelten«bewegt 2. Nachvollziehen, warum Handwerker wie Johann Meyer in das Osmanische Reich immigrierten 3. Kritische Auseinandersetzung mit den negativen Konnotation der Wörter»Parallelwelt«und»Parallelgesellschaft« Minuten Die Veränderung der Zeit. Vom Osmanischen Reich zur Türkischen Republik Folgen des Systemwechsels vom Osmanischen Reich zur Türkischen Republik für den Alltag der betroffenen Menschen anhand des Aspekts Zeit 1. Vergleichen der eigenen Auffassungen von Zeit mit den Auffassungen von Johann, Emil und Wolfgang Meyer 2. Erfassen, dass ein politischer Systemwechsel vom Osmanischen Reich zur laizistischen Republik Türkei stattgefunden hat 3. Vermittlung von Kenntnissen über Praxen des Betens im Islam 60 Minuten 3

4 Leon Veissid Modul»Kennenlernen der Biografie«Bilder der Türkei Bilder über die Türkei Assoziationsübung zu Vorstellungen über die Türkei 1. Kennenlernen der Biografien der Website» zuerst einmal bin ich Mensch Her şeyden önce insanım «, Lernen von Fakten zur Geschichte des Landes Türkei 2. Bewusstwerdung und Reflexion von bestehenden Vorstellungen/ Vorurteilen/Stereotypen Geschichte meines Namens. Kennenlernen und Biografiearbeit Kennenlernenübung zu Bedeutungen von Namen und erste Annäherung an die Biografie 1. Die Lernenden lernen sich gegenseitig besser kennen und erzählen über sich selbst 2. Reflexion von Familiengeschichte(n) und Erkennen des Zusammenhangs zwischen Namen und Identitätsprozessen 3. Nachvollziehen von gesellschaftlichen, politischen und historischen Kontexte und von Veränderungsprozessen, denen auch Namensgebungen unterliegen Minuten»Eisberg der Vielfalt«. Identität(en) Arbeit zum Kurzfilm über Leon Veissid und Übertragung des Themas Identität in das Bild eines Eisbergs 1. Kennenlernen der Biografie von Leon Veissid, Konfrontation mit der Vielfalt menschlicher Identitäten und Auseinandersetzung mit Identitäts- und Diskriminierungsmerkmalen 2. Sensibilisierung für Vorurteile 60-1 Phase 4

5 Leon Veissid Modul»Methoden zu den Schwerpunktthemen«Zeitstrahl. Geschichte der türkischen Jüdinnen und Juden in Deutschland Rekonstruktion der Geschichte türkischer Jüdinnen und Juden in Deutschland, indem die Lernenden gemeinsam einen Zeitstrahl erstellen und sich dann Kontextinformationen zu den hier kennengelernten Ereigissen aneignen 1. Kennenlernen der unbekannten Geschichte türkisch-jüdisch-deutscher Beziehungen 2. Wissen über die Gemeindestrukturen türkischer Jüdinnen und Juden in Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg erwerben sowie über die besondere Situation türkischer Jüdinnen und Juden zur Zeit des Nationalsozialismus 3. Lernen, historische Fakten und Ereignisse in Beziehung zueinander zu setzen (Un-) Erwünscht!? Die Konferenz von Evian und die Fahrt der St. Louis Textarbeit zu Geschichten der Konferenz von Evian und des Flüchtlingsschiffs St. Louis, sammeln von häufigen Argumenten aus der Gegenwart gegen das Aufnehmen von Flüchtlingen, Arbeit in Kleingruppen zur Widerlegung der zuvor gesammelten Argumente und abschließende Plenumsdiskussion über die Ergebnisse 1. Kennenlernen eines Ausschnitts der Fluchtgeschichte von Jüdinnen und Juden aus dem Dritten Reich (Konferenz von Evian, Fahrt der St. Louis) und Diskussion der gegenwärtigen Situation für von Flucht und Asyl betroffenen Menschen 2. Kennenlernen von nationalen und internationalen Menschenrechten 3. Hinterfragen von nationalen oder internationalen Migrationspolitiken und kritische Auseinandersetzung mit innenpolitischen Praxen Minuten 5 Phasen 5

6 Achmed Talib Modul»Kennenlernen der BiografieBilder der Türkei Bilder über die Türkei«Assoziationsübung zu Vorstellungen über die Türkei 1. Kennenlernen der Biografien der Website» zuerst einmal bin ich Mensch Her şeyden önce insanım «, Lernen von Fakten zur Geschichte des Landes Türkei 2. Bewusstwerdung und Reflexion von bestehenden Vorstellungen/ Vorurteilen/Stereotypen Geschichte meines Namens. Kennenlernen und Biografiearbeit Kennenlernenübung zu Bedeutungen von Namen und erste Annäherung an die Biografie 1. Die Lernenden lernen sich gegenseitig besser kennen und erzählen über sich selbst 2. Reflexion von Familiengeschichte(n) und Erkennen des Zusammenhangs zwischen Namen und Identitätsprozessen 3. Nachvollziehen von gesellschaftlichen, politischen und historischen Kontexten und von Veränderungsprozessen, denen auch Namensgebungen unterliegen Minuten Diaspora leben. Migration und Identität. Nachvollziehen eigener Migrationsgeschichten in der Gruppe durch Positionierung im Raum und Kleingruppenarbeit zum Leben von Achmed Talib in der Diaspora 1. Austausch über Familienmigrationen in der Gruppe und Kennenlernen von Achmed Talibs Strategien, in der Diaspora zu überleben 2. Reflexion von Familiengeschichten und Herstellen eigener Bezüge zum Thema 3. Reflexion von Bedingungen für Migrierte im Aufnahmeland und unterschiedlichen Möglichkeiten, Diaspora zu leben sowie Auseinandersetzung mit Rassismus und Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe für Migrierte und People of Color Minuten 6

7 Achmed Talib Modul»Methoden zu den Schwerpunktthemen«Meine Sprache: Verdrängungen und Veränderungen im Zuge der Nationalisierung in der Türkei Kleingruppenarbeit zu Texten zum Thema Schrift- und Sprachrevolution in der Türkei mit anschließendem Positionierungsspiel 1. Auseinandersetzung mit Sprache und dem gesellschaftlichen Umgang damit und Kennenlernen von Achmed Talib im Kontext der eigenen subjektiven Bedeutung von Sprache und Schrift 2. Nachdenken über eigene Bezüge zu Sprache 3. Reflexion des Konstruktgehalts von Sprache und der Gewaltförmigkeit von Sprachpolitiken Keine Show. Staatsbürgerschaft. Assoziationsübung zum Begriff Staatsbürgerschaft mit anschließender Kleingruppenarbeit zum Themenkomplex Staatsangehörigkeit, Integration und Rassismus und Auswertung in Form einer Talkshow 1. Kennenlernen von Achmed Talib im Kontext seiner Staatsangehörigkeiten und Beschäftigung mit Praktiken zum Thema Staatsangehörigkeit aus der Zeit des Nationalsozialismus und der Gegenwart 2. Entwicklung von Empathie für Achmed Talibs Situation und für die Situation von Menschen, die sich aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit heute in einer prekären Situation befinden 3. Nachdenken über Privilegien und Entwicklung kritischer Positionen zu den Themen Integration und Asylpolitik 60-7

8 Dorothea Brander Modul»Kennenlernen der Biografie«Das Leben ist ein Fluss Darstellung der Biografie über die Zeichnung eines Flussverlaufs 1. Kennenlernen der Biografie von Dorothea Brandner und Auseinandersetzung mit der Darstellbarkeit dieser Geschichte 2. Reflexion darüber, dass Lebensgeschichten mit unterschiedlichen Schwerpunkten erzählt werden können 3. Reflexion über die Eigenschaften von Selbstzeugnissen 60 Minuten (Fiktives) Interview Rollenspiel, in dem die Lehrkraft als Dorothea Brander Fragen der Lernenden beantwortet 1. Auseinandersetzung mit der Person Dorothea Brandner im historischen Kontext 2. Entwicklung eigener Fragen an Dorothea Brandner 3. Diskursive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, Normen und Handlungsweisen Minuten Was bedeutet»heimat«? Individuelle Auseinandersetzung mit eigenen Vorstellungen zu»heimat anhand eines Fragebogens und anschließender Kleingruppenarbeit, in der dieses Wissen auf Aussagen von Dorothea Brander angewandt wird 1. Auseinandersetzung mit dem Begriff»Heimat«in Hinblick auf dessen Vielschichtigkeit und Ambivalenz 2. Vergleichen eigener Konzepte und Bilder von»heimat«mit denen Dorothea Branders 3. Reflexion des Zusammenhangs zwischen den Erfahrungen, die Dorothea Brander gemacht hat und ihrem Selbstbild 60-8

9 Dorothea Brander Modul»Methoden zu den Schwerpunktthemen«Exil in der Türkei Erschließen des Kontexts der Auswanderungsentscheidung der Familie durch Kleingruppenarbeit zur Situation der Jüdinnen und Juden in Deutschland 1935 und den möglichen Positionen innerhalb von Dorotheas Familie; anschließend erarbeiten die Lernenden die Situation der Familie Merzbacher im Exil anhand des Schwerpunkttexts 1. Kennenlernen der politischen und gesellschaftlichen Gründe für die Auswanderung von Dorotheas Familie in die Türkei sowie der Besonderheiten der Türkei als Exilland im Zweiten Weltkrieg 2. Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven innerhalb der Famile auf den Auswanderungsprozess 3. Reflexion der unterschiedlichen Entscheidungsebenen, die für die Familie eine Rolle gespielt haben könnten 60- Bildungskurve Erstellen einer Bildungskurve über den eigenen Bildungsweg, dann Kleingruppenarbeit zu Zitaten von Dorothea Brander und anderen Kindern, die mit ihr in der Türkei im Exil waren, anschließend Reflexion des Erarbeiten mit Hilfe des Artikels 26 der Erklärung der Menschenrechte 1. Auseinandersetzung mit eigenen Bildungswegen und denen von Dorothea Brander und anderen Kindern im Exil in der Türkei und Kennenlernen des Artikels 26 der Erklärung der Menschenrechte 2. Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Bedingungen für Bildungswege zu verschiedenen Zeiten und Erkennen von Mechanismen, die Bildung verhindern oder erschweren 3. Reflexion des eigenen Bildungswegs vor dem Hintergrund der erarbeiteten Bildungswege und des Artikels 26, Reflexion und Analyse von Problemen der Zugänglichkeit von Bildung im eigenen Umfeld und Auseinandersetzung mit Entscheidungs- und Einflussmöglichkeiten, die hinsichtlich des eigenen Bildungswegs bestehen 60-5 Phasen 9

10 Saadet Ikesus Altan Modul»Kennenlernen der BiografieBilder der Türkei Bilder über die Türkei«Assoziationsübung zu Vorstellungen über die Türkei 1. Kennenlernen der Biografien der Website»Zuerst einmal bin ich Mensch«, Lernen von Fakten zur Geschichte des Landes Türkei 2. Bewusstwerdung und Reflexion von bestehenden Vorstellungen/ Vorurteilen/Stereotypen Das Leben ist schön mit guter Musik! Kennenlernspiel, in dem die Lernenden Musikstücke, die ihnen wichtig sind mitbringen und erraten, zu wem welches Musikstück gehört, eines der Musikstücke ist von Saadet Ikesus Altan, die so mit ihrer Geschichte als Opernsängerin eingeführt wird 1. Besseres Kennenlernen der Lernenden untereinander, die sich selbst in Beziehung zu Musik setzen 2. Kennenlernen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Gruppe 3. Spielerisches Fördern des Bewusstseins für eigene Bilder und Vorurteile 4. Kennenlernen der Lebensgeschichte von Saadet Ikesus Altan 60- Migrations- Stationen. Migration und Identität Austausch über die Migrationswege der eigenen Familie über die Positionierung auf einer imaginären Landkarte, dann Erarbeitung der Migrationsstationen von Saadet Ikesus Altan in Kleingruppen und abschließend Positionierungsspiel zum gesellschaftlichen Umgang mit Sprache in Deutschland 1. Austauschen über Familienmigrationen in der Gruppe und Kennenlernen von Saadet Ikesus Altan vor dem Hintergrund ihrer Migrationsstationen 2. Reflexion von Familiengeschichten in Bezug auf Migration und Einfühlen in die Bedeutung der Geschichte ihrer Migration für Saadet Ikesus Altan 3. Reflexion des Status Quo der deutschen Migrationsgesellschaft sowie der Möglichkeiten gesellschaftlicher Partizipation von Migrierten und People of Color Minuten 10

11 Saadet Ikesus Altan Modul»Methoden zu den Schwerpunktthemen«Ein Kapitel für sich. Die Situation türkischer Studierender im Deutschen Reich zwischen 1930 und 1945 Assoziationsübung zum Thema Studium allgemein, dann Kleingruppenarbeit zum Schwerpunkttext»Türkische Studenten im Deutschen Reich«1. Auseinandersetzung mit der Situation türkischer Studierender im Deutschen Reich zwischen 1930 und 1945, Kennenlernen von Saadet Ikesus Altan und ihrer Position innerhalb der deutschen Gesellschaft und Reflexion eigener Auseinandersetzungen zum Thema Studium 2. Reflexion eigener Bilder zur Situation von türkischen Studierenden und zu Migration aus der Türkei 3. Entwicklung eines tieferen Verständnisses für Mechanismen des»mitläufertums «(am Beispiel der»hofierung«türkischer Studierender) 70 Minuten Musikstile. Europäische und türkische Klassik Brainstorming zu türkischer Musik, dann Übung zur Wirkung, die Musik auf die Lernenden hat, anschließend Kleingruppenarbeit zu Musikinstrumenten und Komponisten klassischer türkischer Musik und Unterschiede zu klassischer europäischer Musik 1. Sich in Beziehung zu türkischer Musik setzen, Unterschiede und Zusammenhänge zwischen europäischer und türkischer Klassik erfahren, Musikinstrumente kennenlernen, die für die türkische Musik wichtig sind, einige Komponisten der türkischen Klassik kennenlernen 2. Differenzieren zwischen klassischer türkischer Musik und türkischer Volksmusik, einen ersten Eindruck unterschiedlicher Notationsarten von europäischer Klassik und türkischer Klassik bekommen, sich mit den Unterschieden zwischen den Tonsystemen (Dur/ Moll bzw. Makam) auseinander setzen Minuten 11

12 Waltraud Hanopulos Modul»Kennenlernen der Biografie«Das Leben ist ein Fluss Darstellung der Biografie über die Zeichnung eines Flussverlaufs 1. Kennenlernen der Biografie von Waltraud Hanopulos und Auseinandersetzung mit der Darstellbarkeit dieser Geschichte 2. Reflexion darüber, dass Lebensgeschichten mit unterschiedlichen Schwerpunkten erzählt werden können 3. Reflexion über die Eigenschaften von Selbstzeugnissen 60 Minuten (Fiktives) Interview Rollenspiel, in dem die Lehrkraft als Waltraud Hanopulos Fragen der Lernenden beantwortet 1. Auseinandersetzung mit der Person Waltraud Hanopulos im historischen Kontext 2. Entwicklung eigener Fragen an Waltraud Hanopulos 3. Diskursive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, Normen und Handlungsweisen Minuten Wie funktionieren Erinnerungen? Übung zum eigenen Erinnern, dann Arbeit mit Videosequenzen zu den Erinnerungen von Waltraud Hanopulos mit Beobachtungsaufträgen, die anschließend in Kleingruppen ausgewertet werden und in einer Empfehlung zum Umgang mit Erinnerungen als Quelle münden 1. Entdecken von Eigenschaften von erzählten Erinnerungen als Zugang zu Geschichte 2. Auseinandersetzen mit der Subjektivität von Erinnerungen und Reflexion der damit verbundenen Grenzen in deren Anwendbarkeit als Quellen 3. Entwicklung von Methoden zur kritischen Reflexion der Perspektivität von erzählten Erinnerungen 6 Phasen 12

13 Waltraud Hanopulos Modul»Methoden zu den Schwerpunktthemen«Minderheiten in der Türkei Assoziationsübung zum Begriff Minderheit allgemein, dann Textarbeit in Kleingruppen zu Minderheiten in der Türkei und anschließendes Erarbeiten von fiktiven Stadtrundgängen zur Geschichte unterschiedlicher Minderheitengruppen in Istanbul 1. Erarbeiten der spezifischen Positionen von Minderheitengruppen in der Türkei unter dem Aspekt des historischen Wandels 2. Reflexion der Zusammenhänge zwischen Minderheitenpositionen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen 3. Kritische Auseinandersetzung mit eigenen Vorstellungen zur türkischen Geschichte Minuten 4 Phasen Mehrsprachigkeit Übung zur Auseinandersetzung mit den Sprachen der Lernenden, dann Kleingruppenarbeit zu Zitaten von Waltraud Hanopulos zum Umgang mit Mehrsprachigkeit in ihrer Familie und anschließendes Positionierungsspiel zum Umgang mit Mehrsprachigkeit in Deutschland 1. Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang von Sprachen, Zugehörigkeiten und Selbstverortung 2. Reflexion der Komplexität der Bedeutungen und Funktionen von Sprachen für das Leben der Lernenden im Vergleich zum Leben der Familie Hanopulos 3. Kritische Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang zwischen Sprache und Diskriminierung und Reflexion von Sprache im Kontext gesellschaftlicher Machtverhältnisse 13

14 Impressum Herausgeber: Anne Frank Zentrum Rosenthaler Str. 39, Berlin Telefon: 030/ Fax: 030/ Web: Anne Frank Zentrum, Dezember 2012 Das vollständige Impressum finden Sie auf der Website zum Projekt:

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