PROGRAMM FÜR LEBENSLANGES LERNEN ALLGEMEINE AUFFORDERUNG ZUR EINREICHUNG VON VORSCHLÄGEN STRATEGISCHE PRIORITÄTEN 2013

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1 PROGRAMM FÜR LEBENSLANGES LERNEN ALLGEMEINE AUFFORDERUNG ZUR EINREICHUNG VON VORSCHLÄGEN STRATEGISCHE PRIORITÄTEN 2013 EINLEITUNG Allgemeine und spezifische Ziele des Programms für lebenslanges Lernen Allgemeiner politischer Hintergrund Allgemeine Prioritäten Für alle Teile des Programms geltende Bedingungen Verwendung dieses Dokuments...12 KAPITEL 1 SEKTORALE PROGRAMME Comenius Schulbildung Mobilität und Partnerschaften Multilaterale Projekte Die Schulen des 21. Jahrhunderts: Offenheit, Innovation und Relevanz Kompetenzen von Schulleitung und Lehrkräften Grundkompetenzen und bereichsübergreifende Schlüsselkompetenzen Verringerung des Schulabbruchs, Verbesserung der Lernerfolge von Schülern mit Migrationshintergrund und aus der Gemeinschaft der Roma und Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und integrativer Konzepte des Lernens Netze Unternehmerische Kompetenz und Verbindungen zur Arbeitswelt Förderung der Attraktivität der Naturwissenschaften Entwicklung des Angebots der vorschulischen und frühkindlichen Bildung und Betreuung Entwicklung der sonderpädagogischen Förderung hin zur Integration aller jungen Menschen, insbesondere jener mit Behinderungen Erasmus Hochschulbildung einschliesslich fortgeschrittene berufliche Bildung Mobilität Multilaterale Projekte Verbesserung des Bildungsniveaus und Stärkung der sozialen Dimension der Hochschulbildung Verbesserung der Qualität und der Relevanz der Hochschulbildung, auch durch Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und dem Arbeitsmarkt

2 2.2.3 Verbesserung der Qualität durch Mobilität und grenzüberschreitende Zusammenarbeit Wissensallianzen Verbesserung von Verwaltung und Finanzierung Akademische Netze Leonardo da Vinci Berufliche Aus- und Weiterbildung Mobilität und Partnerschaften Multilaterale Projekte Innovationstransfer Förderung der Zusammenarbeit zwischen beruflicher Aus- und Weiterbildung und Arbeitswelt Unterstützung der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, Ausbildenden und Betreuungspersonal in der Berufsbildung sowie von Leiterinnen und Leitern von Berufsbildungseinrichtungen Förderung des Erwerbs von Schlüsselkompetenzen in der beruflichen Ausund Weiterbildung ECVET für Transparenz und Anerkennung von Lernergebnissen und Qualifikationen Verbesserung der Qualitätssicherungssysteme in der beruflichen Aus- und Weiterbildung Strategien zur Senkung der Abbrecherquoten in der beruflichen Erstausbildung Multilaterale Projekte - Innovationsentwicklung Umsetzung von ECVET für Transparenz und Anerkennung von Lernergebnissen und Qualifikationen Verbesserung der Qualitätssicherungssysteme in der beruflichen Aus- und Weiterbildung Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten Netze Entwicklung und Transfer von Mobilitätsstrategien in der beruflichen Ausund Weiterbildung Grundtvig Erwachsenenbildung Mobilität und Partnerschaften Multilaterale Projekte Erwerb von Schlüsselkompetenzen durch Erwachsenenbildung Die Rolle der Erwachsenenbildung für die Stärkung der sozialen Eingliederung und die Gleichstellung der Geschlechter Kreativität und Innovation, einschließlich generationenübergreifendes Lernen, Lernen für ältere Bürgerinnen und Bürger, Lernen in der Familie Qualitätssicherung der Erwachsenenbildung, einschließlich der Weiterbildung des Personals Netze Förderung des sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalts durch verbesserte Angebote der Erwachsenenbildung KAPITEL 2 QUERSCHNITTSPROGRAMM Schwerpunktaktivität 1 Politische Zusammenarbeit und Innovation Studienbesuche für Fachkräfte und Entscheidungsträger im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung (Mobilität) Multilaterale Projekte

3 1.2.1 Unterstützung länderübergreifender Kooperationsprojekte zur Entwicklung von Maßnahmen für lebenslanges Lernen zur Integration von Roma Netze Förderung von Strategien des lebenslangen Lernens, einschließlich Wegen zwischen den verschiedenen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung Unterstützung von Vernetzungsaktivitäten zur Bekanntmachung der erfolgreichsten Beispiele für die soziale Integration von Roma unter Berücksichtigung kultureller, sprachlicher und sozialer Aspekte Schwerpunktaktivität 2 Sprachen Multilaterale Projekte Zusammenarbeit zwischen allgemeiner und beruflicher Bildung und Arbeitswelt Förderung und Stärkung des Erwerbs von Kenntnissen in weniger verbreiteten europäischen Sprachen Förderung des Erwerbs von Sprachkompetenzen im gesamten System der allgemeinen und beruflichen Bildung Förderung des teilweise oder vollständig zweisprachigen Unterrichts Förderung des Erwerbs von Sprachen der Nachbarländern Netze Förderung der sozialen Eingliederung, der Chancengleichheit und der Gerechtigkeit im Bildungsbereich, einschließlich der Integration von Migranten und Roma Verbreitung der Ergebnisse von Initiativen wie dem Europäischen Sprachsiegel und Förderung ihrer Vernetzung Förderung des Erwerbs und der Verwendung wenig verbreiteter europäischer Sprachen Förderung des teilweise oder vollständig zweisprachigen Unterrichts Schwerpunktaktivität 3 IKT Multilaterale Projekte Stärkung von Schlüsselkompetenzen, wie z. B. der digitalen Kompetenz, als Brückenschlag zwischen Bildungsbereich und Arbeitswelt Innovative pädagogische und Bewertungsmethoden für unterschiedliche Lernwege Netze Europaweite Stakeholdergemeinschaften zur Förderung der Übernahme neuer Technologien in die allgemeine und berufliche Bildung Europaweite Stakeholdergemeinschaften zur Verbreitung der Ergebnisse von Pilotversuchen und Projekten Europaweite Stakeholdergemeinschaften zur Überwindung der sozioökonomischen und digitalen Kluft Schwerpunktaktivität 4 Verbreitung und Nutzung der Ergebnisse Multilaterale Projekte Praxisbezogene Gemeinschaften Themenbasierte, gezielte Verbreitung und Bewertung von Aktionen der Valorisierung KAPITEL 3 PROGRAMM JEAN MONNET Unterrichtsprojekte (Lehrmodule, Lehrstühle und Ad-personam-Lehrstühle im Rahmen des Programms Jean Monnet)

4 2. Sonstige akademische und Forschungsprojekte (Exzellenzzentren, Informationsund Forschungstätigkeiten sowie multilaterale Forschungsgruppen im Rahmen des Programms Jean Monnet)...55 EINLEITUNG 1. ALLGEMEINE UND SPEZIFISCHE ZIELE DES PROGRAMMS FÜR LEBENSLANGES LERNEN Die Ziele des Programms für lebenslanges Lernen sind in Artikel 1 des Beschlusses Nr. 1720/2006/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. November 2006 über ein Aktionsprogramm im Bereich des lebenslangen Lernens 1 (nachfolgend Beschluss über das Programm ) dargelegt. Sie gelten entsprechend für alle Programmteile und werden durch spezifische und operative Ziele für die Einzelprogramme ergänzt (siehe die betreffenden Kapitel dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen). Das allgemeine Ziel des Programms gemäß Artikel 1 Absatz 2 des Beschlusses über das Programm besteht darin, durch lebenslanges Lernen dazu beizutragen, dass sich die Europäische Union zu einer fortschrittlichen wissensbasierten Gesellschaft mit nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, mehr und besseren Arbeitsplätzen und größerem sozialen Zusammenhalt entwickelt, in der zugleich ein guter Schutz der Umwelt für künftige Generationen gewährleistet ist. Insbesondere soll das Programm den Austausch, die Zusammenarbeit und die Mobilität zwischen den Systemen der allgemeinen und beruflichen Bildung in der Europäischen Union fördern, so dass sich diese zu einer weltweiten Qualitätsreferenz entwickeln. Die spezifischen Ziele gemäß Artikel 1 Absatz 3 des Beschlusses über das Programm sind: a) Beitrag zur Entwicklung eines hochwertigen lebenslangen Lernens und Förderung von hohen Leistungsstandards, Innovation sowie einer europäischen Dimension innerhalb der einschlägigen Systeme und Verfahren; b) Unterstützung der Verwirklichung eines europäischen Raums des lebenslangen Lernens; c) Unterstützung der Verbesserung der Qualität, Attraktivität und Zugänglichkeit der in den Mitgliedstaaten verfügbaren Angeboten für lebenslanges Lernen; d) Stärkung des Beitrags des lebenslangen Lernens zum sozialen Zusammenhalt, zur aktiven Bürgerschaft, zum interkulturellen Dialog, zur Gleichstellung der Geschlechter und zur persönlichen Entfaltung; e) Unterstützung der Förderung von Kreativität, Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigungsfähigkeit und Entwicklung von Unternehmergeist; 1 Beschluss Nr. 1720/2006/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. November 2006 über ein Aktionsprogramm im Bereich des lebenslangen Lernens: (geändert durch den Beschluss Nr. 1357/2008/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008). 4

5 f) Beitrag zur Steigerung der Beteiligung von Menschen aller Altersgruppen am lebenslangen Lernen, einschließlich Menschen mit besonderen Bedürfnissen und benachteiligte Gruppen, ungeachtet ihres sozioökonomischen Hintergrunds; g) Förderung des Sprachenlernens und der sprachlichen Vielfalt; h) Förderung der Entwicklung von innovativen, IKT-gestützten Inhalten, Diensten, pädagogischen Ansätzen und Verfahren für das lebenslange Lernen; i) Stärkung der Rolle des lebenslangen Lernens bei der Entwicklung eines europäischen Bürgersinns auf der Grundlage der Sensibilisierung für Menschenrechte und Demokratie und deren Achtung sowie bei der Förderung von Toleranz und Respekt für andere Menschen und Kulturen; j) Förderung der Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung in allen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung in Europa; k) Förderung des bestmöglichen Einsatzes von Ergebnissen, innovativen Produkten und Prozessen sowie Austausch vorbildlicher Verfahren in den vom Programm für lebenslanges Lernen abgedeckten Bereichen zur Verbesserung der Qualität der allgemeinen und beruflichen Bildung. 2. ALLGEMEINER POLITISCHER HINTERGRUND Im November 2011 schlug die Kommission das neue Programm Erasmus für Alle, für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport für den Zeitraum vor 2. Da 2013 das letzte Jahr des Programms für lebenslanges Lernen (PLL) ist, greifen manche Prioritäten (z.b. Wissensallianzen und Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten) die durchaus im PLL verankert sind - bereits Ideen des zukünftigen Programms auf, um den erfolgreichen Abschluss des PLL und den Übergang zum neuen Programm zu erlauben. In der gegenwärtigen Wirtschaftslage ist die Europäische Union mit zwei Herausforderungen konfrontiert: der Konsolidierung der Staatsfinanzen in einem Umfeld fehlenden oder sehr schwachen Wachstums und gleichzeitig der Förderung exzellenter Bildungs- und Ausbildungssysteme, um den Menschen ein möglichst breites Spektrum an Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln, die sie brauchen, um sich kurz- und längerfristig ständig an einen sich rasant wandelnden und immer anspruchsvolleren Arbeitsmarkt anzupassen. Es ist von größter Bedeutung, dass die Mitgliedstaaten die wirtschaftliche Erholung nicht gefährden und ihre Ausgaben zugunsten wachstumsfördernder Investitionen korrigieren, einschließlich Investitionen in die allgemeine und berufliche Bildung. Angesichts der beschränkten verfügbaren Ressourcen muss sich die Politik stärker auf effiziente und wirksame Investitionen konzentrieren. Das Potenzial des lebenslangen Lernens muss in vollem Umfang ausgeschöpft werden, um bewährte Verfahren zu ermitteln und Reformen der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung zu fördern, so dass das Niveau und die Relevanz der Kompetenzen in Europa steigen. Die allgemeine Priorität für das Programm für lebenslanges Lernen (PLL) besteht darin, den Beitrag der allgemeinen und beruflichen Bildung zu den Prioritäten und vorrangigen Zielen 2 KOM (2011) 788 endgültig vom (keine Seitenangabe): 5

6 der Strategie Europa der EU-Wachstumsstrategie für das nächste Jahrzehnt zu stärken. Das Programm soll einen Mehrwert schaffen, indem es Wachstum auf Wissen stützt, den Menschen in integrativen Gesellschaften neue Möglichkeiten eröffnet und den Bürgerinnen und Bürger zeitlebens Zugang zum lebenslangen Lernen und zur Weiterqualifikation gewährleistet. Die allgemeine und berufliche Bildung spielt eine Schlüsselrolle für die Umsetzung der in der Strategie Europa 2020 festgelegten Prioritäten. So besteht eines der fünf vorrangigen Ziele der Strategie darin, die Schulabbrecherquote unter 10 % zu senken und den Anteil der 30- bis 34-Jährigen mit Hochschulabschluss (oder einem gleichwertigen Abschluss) auf mindestens 40 % zu steigern. Zur Umsetzung der Vorhaben in den prioritären Bereichen der Strategie Europa 2020 wurden sieben Leitinitiativen mit Maßnahmen auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene entwickelt. Vier dieser Initiativen sind für die allgemeine und berufliche Bildung besonders relevant: Jugend in Bewegung 4 : Ziel ist es, die Chancen junger Menschen auf einen Arbeitsplatz dadurch zu steigern, dass die Mobilität von Studierenden und Auszubildenden verstärkt sowie die Qualität und Attraktivität der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung in Europa verbessert werden. Agenda für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten 5 : Ziel ist es, den Erwerb der richtigen Fertigkeiten und Kompetenzen und deren Anwendung in entsprechenden Beschäftigungen zu erleichtern. Dazu müssen die künftigen Kompetenzanforderungen möglichst genau prognostiziert werden, und die Entwicklung dieser Kompetenzen durch die allgemeine und berufliche Bildung muss unterstützt werden. Innovationsunion 6 : Ziel ist es, die Bedingungen und den Zugang zu Finanzierungsmitteln für Forschung und Innovation in Europa zu verbessern und sicherzustellen, dass innovative Ideen in wachstums- und beschäftigungswirksame Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden können. Digitale Agenda für Europa: Ziel ist es insgesamt, nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Nutzen aus einem digitalen Binnenmarkt zu ziehen, der auf schnellem bis ultraschnellem Internet und interoperablen Anwendungen beruht. Dazu bedarf es einer Verbesserung der digitalen Kompetenzen, Fertigkeiten und Integration Mitteilung der Kommission: Europa Eine Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. KOM(2010) 2020 (http://eurlex.europa.eu/lexuriserv/lexuriserv.do?uri=com:2010:2020:fin:de:pdf) und Europäischer Rat, 25./26. März 2010, EUCO 7/10: Schlussfolgerungen, I. Europa 2020: Eine neue europäische Strategie für Beschäftigung und Wachstum: Siehe auch: Mitteilung der Kommission: Eine Agenda für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten: Europas Beitrag zur Vollbeschäftigung: Siehe auch: 6

7 Mit dem ersten Europäischen Semester, das mit der Vorlage des Jahreswachstumsberichts 2011 anlief, hat die Kommission eine neue Phase in der Umsetzung der Europa 2020-Strategie eingeläutet. Am Ende des Europäischen Semesters 2011 wurden länderspezifische Empfehlungen abgegeben, um die Mitgliedstaaten in ihren Reformbemühungen zu unterstützen. Sechzehn dieser länderspezifischen Empfehlungen betreffen den Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, d. h. Schulabbruch, Schulund Vorschulbildung, Hochschulbildung, lebenslanges Lernen, berufliche Aus- und Weiterbildung. Sie sollen sicherstellen, dass die Bildungsergebnisse dem Qualifikationsbedarf auf dem Arbeitsmarkt entsprechen. Das Programm für lebenslanges Lernen unterstützt insbesondere die Umsetzung der EU- Politik im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung gemäß dem Strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung ( ET 2020 ), der im Mai 2009 angenommen wurde 7. Über die offene Methode der Koordinierung streben die Mitgliedstaaten vor allem Folgendes an: Verwirklichung von lebenslangem Lernen und Mobilität, indem Strategien für lebenslanges Lernen umgesetzt, Qualifikationsrahmen und Maßnahmen für flexiblere Bildungswege entwickelt und die Lernmobilität aller Lernenden, Lehrkräfte und Ausbildenden in ganz Europa gefördert werden; Verbesserung der Qualität und Effizienz der allgemeinen und beruflichen Bildung, indem alle Lernenden dazu befähigt werden, die für ihre Beschäftigungsfähigkeit erforderlichen Grundfertigkeiten und -kompetenzen zu erwerben, und indem auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung eine hohe Qualität des Unterrichts und der Lehrkräfteausbildung sichergestellt sowie deren Attraktivität und Effizienz gesteigert werden; Förderung von Gerechtigkeit, sozialem Zusammenhalt und aktivem Bürgersinn, indem Bildungsnachteile durch eine qualitativ hochwertige frühe Bildung, gezielte Unterstützungsmaßnahmen und inklusive Bildung angegangen werden; Förderung von Innovation und Kreativität auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung, indem der Erwerb bereichsübergreifender Schlüsselkompetenzen gefördert und Partnerschaften mit dem weiteren Umfeld, insbesondere mit Unternehmen, aufgebaut werden, um die Einrichtungen der allgemeinen und beruflichen Bildung im Hinblick auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts und der Gesellschaft insgesamt zu öffnen und relevanter zu machen. Im Februar 2012 nahm der Rat den ersten Gemeinsamen Bericht des Rates und der Kommission im Rahmen von ET 2020 an. Entsprechend den Schlussfolgerungen des Rates aus dem Jahr 2009 bewertet der Gemeinsame Bericht die während des ersten Arbeitszyklus erzielten Fortschritte und schlägt davon ausgehend neue Prioritäten für den zweiten Arbeitszyklus vor. Besonders unterstrichen wird der Beitrag des Strategischen Rahmens ET 2020 zur Umsetzung der Strategie Europa Der Bericht zeigt, dass die Mitgliedstaaten langsam Fortschritte bei der Verwirklichung des Europa 2020-Ziels 7 Schlussfolgerungen des Rates vom 12. Mai 2009 zu einem strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung ( ET 2020 ) (2009/C 119/02): 7

8 machen, die Schulabbrecherquote auf unter 10 % zu senken, dass das Erreichen des Ziels in Bezug auf Hochschul- oder gleichwertige Abschlüsse (40 % bis 2020) jedoch nicht selbstverständlich ist. Zudem geht aus dem Bericht hervor, dass es für die Förderung des Wachstums und die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit notwendig ist, vornehmlich in Bildung und Ausbildung zu investieren sowie sicherzustellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger die notwendigen Kompetenzen erwerben. Alle relevanten Bezugsdokumente zu den genannten Themen sind auf der Website der Generaldirektion Bildung und Kultur zu finden 8. Der spezifische politische Hintergrund für Schulbildung, Hochschulbildung, berufliche Bildung und Erwachsenenbildung wird in den Kapiteln zu den sektoralen Programmen dargelegt. 3. ALLGEMEINE PRIORITÄTEN Auf der Grundlage des oben beschriebenen strategischen Hintergrunds wurden für diese Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen folgende allgemeine Prioritäten festgelegt: 1. Entwicklung von Strategien für lebenslanges Lernen und Mobilität Diese Priorität steht im Einklang mit den Schlussfolgerungen des Rates zur Mobilität junger Menschen 9, dem Grünbuch zur Mobilität junger Menschen zu Lernzwecken 10 und der Europa 2020-Leitinitiative Jugend in Bewegung 11. Um eine Ausweitung der Lernmobilität zu fördern, werden vorrangig Initiativen zur Entwicklung von Mobilitätsstrategien und zur Beseitigung von Mobilitätshindernissen unterstützt. Initiativen von Regionen aus verschiedenen Mitgliedstaaten werden in diesem Zusammenhang besonders begrüßt. Mobilitätsstrategien können aber auch auf Branchenebene (z. B. in einem Industriezweig) oder zwischen Bildungseinrichtungen entwickelt werden. Auch die Verlagerung auf Lernergebnisse, effektive lebenslange Beratung, die Umsetzung von Instrumenten wie dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) und den Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR), dem Europass, sowie dem lernergebnisbasierten Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) bzw. dem Europäischen Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (ECVET), die lebenslanges Lernen und Mobilität stärken und die Validierung und Anerkennung nicht formalen und informellen Lernens fördern, sollten weiter erkundet und entwickelt werden Schlussfolgerungen des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten vom 21. November 2008 zur Mobilität junger Menschen (2008/C 320/03): KOM(2009) 329 endg.: siehe Fußnote 4. 8

9 2. Förderung der Zusammenarbeit zwischen der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Arbeitswelt In Übereinstimmung mit der 2009 verabschiedeten Mitteilung über die Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaft 12 soll die Zusammenarbeit zwischen allen Sektoren von Bildung, Ausbildung und Arbeitswelt gefördert werden. Der Beitrag der Sozialpartner zu einer größeren Relevanz der allgemeinen und beruflichen Bildung für die Arbeitswelt ist für den Arbeitsmarkt, die Beschäftigungsfähigkeit der Menschen und das unternehmerische Potenzial unerlässlich. Die Zusammenarbeit zwischen Bildungswesen und Arbeitswelt kann auch zur Verbesserung der Ausbildungs- und Laufbahnberatung beitragen. 3. Unterstützung der Erstausbildung und Weiterbildung von Lehrkräften, Ausbildern und Leitern von Einrichtungen der allgemeinen und beruflichen Bildung Wie auf dem Informellen Ministertreffen vom September 2009 erörtert, besteht zwischen der Qualität der Bildung und der Qualität der Lehrkräfte und der Leiter von Bildungseinrichten ein enger Zusammenhang. In den Schlussfolgerungen des Rates vom November 2009 zu diesem Thema 13 wurde die Kommission ersucht, die Zusammenarbeit und den Austausch bewährter Verfahren in den entsprechenden Bereichen zu fördern 14. Qualitätssicherungsmechanismen auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung unterstützen diese Entwicklungen. 4. Förderung des Erwerbs von Schlüsselkompetenzen im gesamten System der allgemeinen und beruflichen Bildung Wie im Gemeinsamen Fortschrittsbericht über die allgemeine und berufliche Bildung von 2010 festgestellt, ist die Einführung des Referenzrahmens für Schlüsselkompetenzen 15 im Bereich der allgemeinen Bildung schon relativ weit fortgeschritten, während die Einleitung von Reformen im Bereich der beruflichen Bildung, der Hochschulbildung und der Erwachsenenbildung bislang weniger erfolgreich war. Der Zweck dieser Priorität ist es daher, alle Sektoren, begonnen bei der frühkindlichen Bildung, dazu zu ermutigen, dass sie jeweils spezifische Projekte entwickeln, in deren Mittelpunkt die folgenden Schlüsselkompetenzen stehen: 1. Muttersprachliche Kompetenz; Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen: Eine neue Partnerschaft zur Modernisierung der Hochschulen: EU-Forum für den Dialog zwischen Hochschule und Wirtschaft. KOM(2009) 158 endg.: Als Folgemaßnahme fand im März 2010 ein Kommissionsforum zur Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen statt: Schlussfolgerungen des Rates vom 26. November 2009 zur beruflichen Entwicklung von Lehrkräften und Schulleitern/-leiterinnen (2009/C 302/04): Ein Handbuch für politische Entscheidungsträger zu Einführungsprogrammen für junge Lehrkräfte wurde im April 2010 veröffentlicht: Entwicklung kohärenter und systemweiter Einführungsprogramme für Junglehrer: ein Handbuch für politische Entscheidungsträger (SEK(2010) 538 endgültig): Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen ein europäischer Referenzrahmen: Siehe auch: 9

10 2. Fremdsprachliche Kompetenz; 3. Mathematische Kompetenz und grundlegende naturwissenschaftlich-technische Kompetenz; 4. Computerkompetenz; 5. Lernkompetenz; 6. Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz; 7. Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenz; 8. Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit. In diesem Zusammenhang soll die Mehrsprachigkeit besonders gefördert werden. 5. Förderung der sozialen Eingliederung und der Gleichstellung der Geschlechter in der allgemeinen und beruflichen Bildung, einschließlich der Integration von Migranten und Roma Entsprechend den Ergebnissen des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung (2010), dem vorrangigen Ziel zur Verringerung des Anteils der Schulabbrecher im Rahmen der Strategie Europa und den Schlussfolgerungen des Rates zur Bildung von Kindern mit Migrationshintergrund sowie zur sozialen Dimension der allgemeinen und beruflichen Bildung 17 sollten die Projekte auf die Förderung der sozialen Eingliederung durch Bildung abzielen. Im schulischen Bereich sind die Themen Schulabbruch und Personen mit sonderpädagogischen Bedürfnissen besonders wichtig. Im Hochschulbereich liegt der Schwerpunkt darauf, den Zugang auf neue Typen von Lernenden zu erweitern. Themen im Zusammenhang mit der Beteiligung von Migranten, benachteiligten Gruppen (einschließlich Roma) und sozial schwächeren Gruppen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen werden für die Schule, die berufliche Aus- und Weiterbildung und die Erwachsenenbildung besonders wichtig sein. Der Zugang zu angemessener Beratung ist für diese Lernenden ein entscheidender Punkt. Der Aspekt der Gleichstellung der Geschlechter ist in der Bildung von erheblicher Bedeutung, vor allem im Hinblick darauf, dass Jungen häufiger die Schule abbrechen als Mädchen und dass die Wahl der Ausbildung in hohem Maße geschlechtsspezifischen Mustern folgt. Der Aspekt der Gleichstellung der Geschlechter ist für das Programm insgesamt relevant, doch unter dieser Priorität können sich Projekte ganz speziell damit befassen. Zudem werden Projekte begrüßt, die Mädchen und Frauen beim Erlernen eines Berufs unterstützen, in denen Arbeitnehmerinnen unterrepräsentiert sind. Außerdem ist zu beachten, dass die Förderung des Zugangs zu Lernangeboten (einschließlich E-Learning) für Menschen mit Behinderungen eine strategische Priorität ist, die für das gesamte Programm gilt. In den Lehrplänen der allgemeinen und beruflichen Bildung sollten die besonderen Bedürfnisse berücksichtigt werden, die Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder einer anderen Behinderung haben, u. a. durch Berücksichtigung von Standards für die virtuelle oder reale Barrierefreiheit siehe Fußnote 3. Schlussfolgerungen des Rates vom Mai Tagung des Rates Bildung, Jugend und Kultur, Brüssel, 11. Mai 2010: 10

11 Diese übergeordneten strategischen Prioritäten spiegeln sich in unterschiedlicher Weise in den verschiedenen durch das PLL unterstützten Einzelprogrammen wider. Gegebenenfalls werden weitere, spezifischere Prioritäten pro Einzelprogramm oder Schwerpunktaktivität festgelegt. 4. FÜR ALLE TEILE DES PROGRAMMS GELTENDE BEDINGUNGEN Gemäß Artikel 14 Absatz 2 des Beschlusses über das Programm stehen multilaterale Projekte und Netze im Rahmen von Comenius, Erasmus, Leonardo da Vinci, Grundtvig sowie die Schwerpunktaktivitäten des Querschnittsprogramms auch Partnern aus Drittländern offen, die nicht nach Artikel 7 des Beschlusses am Programm für lebenslanges Lernen teilnehmen. Nähere Informationen darüber, für welche Aktionen dies gilt und welche Teilnahmebedingungen zu beachten sind, finden Sie im Leitfaden zum Programm für lebenslanges Lernen. Flankierende Maßnahmen werden für alle sektoralen Programme und für die Schwerpunktaktivität 2 (Sprachenlernen) gefördert. Für alle Programme gilt, dass insbesondere auf die systematische Verbreitung und Nutzung der Ergebnisse auf Projekt-, Programm- und Politikebene geachtet wird. Daher müssen alle Projektanträge einen genauen Plan für die Verbreitung und Nutzung der Ergebnisse umfassen. Die Kommission wird Anträge zur Kofinanzierung neuer Arbeitsprogramme von Netzen berücksichtigen, die in vorangegangenen Jahren gefördert wurden, sofern die betreffenden Netze nachweislich gute Leistungen erzielt haben und die neuen Anträge einen zusätzlichen Nutzen nachweisen. 5. VERWENDUNG DIESES DOKUMENTS In diesem Dokument sind die verschiedenen Arten von Maßnahmen beschrieben, für die im Rahmen des Programms für lebenslanges Lernen Anträge eingereicht werden können, sowie gegebenenfalls die entsprechenden politischen Prioritäten. Wo für bestimmte Maßnahmentypen Prioritäten festgelegt wurden, entsprechen sie Themen, die für die Politikentwicklung im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung auf europäischer Ebene von zentraler Bedeutung sind, und die Anträge müssen mindestens eine dieser Prioritäten abdecken, um für eine Auswahl in Frage zu kommen. Um wirklich alle Prioritäten zu erfassen, stützt sich die Auswahl der Finanzierungsanträge auf die Qualität der Anträge und die Notwendigkeit einer ausgewogenen Abdeckung der Prioritäten 18. Neben der allgemeinen Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen sind folgende Dokumente heranzuziehen: 18 Einzelheiten zu den Vorschriften über die Auswahl der Anträge werden im Leitfaden zum Programm für lebenslanges Lernen veröffentlicht siehe: (unter How to participate ). 11

12 der Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates über ein Aktionsprogramm im Bereich des lebenslangen Lernens ; der Leitfaden für das Programm für lebenslanges Lernen, der eine Beschreibung der Maßnahmen sowie die Finanz- und Verwaltungsbestimmungen enthält 20. KAPITEL 1 SEKTORALE PROGRAMME 1. COMENIUS SCHULBILDUNG Politischer Hintergrund Im November 2008 kam der Rat überein, die europäische Zusammenarbeit im Bereich der Schulpolitik zu verbessern 21. Allen jungen Menschen soll ein hochwertiges Bildungsangebot zur Verfügung stehen, das sie befähigt, ihren Platz in globalisierten Gesellschaften und einer sich rasch wandelnden Arbeitswelt zu finden, und das ihnen hilft, ihr Potenzial unter anderem für Innovation, Kreativität und aktive Bürgerschaft, voll zu entfalten. In den Jahren und erstellte der Rat eine Agenda für die Zusammenarbeit mit dem Ziel, die Ausbildung und berufliche Entwicklung von Lehrkräften und Schulleiterinnen und Schulleitern zu verbessern 24. Der Schwerpunkt liegt auf der Notwendigkeit, die Qualität und Relevanz der gesamten Lehrerausbildung zu verbessern, von der Erstausbildung über die Einführung neuer Lehrkräfte bis zur laufenden beruflichen Weiterbildung. Ebenfalls 2009 befasste sich der Rat mit der Bildung von Kindern mit Migrationshintergrund und forderte die Mitgliedstaaten unter anderem auf, das Programm für lebenslanges Lernen gezielt zu nutzen, um herauszufinden, wie die Lernerfolge dieser Zielgruppe besser unterstützt werden kann 25. Diese Prioritäten spiegeln sich im strategischen Rahmen ET 2020 wider 26. Im Bereich der Schulbildung erfordern diese Prioritäten Maßnahmen, mit denen der Erwerb von Schlüsselkompetenzen durch alle Schüler unabhängig von ihrem persönlichen, sozialen oder wirtschaftlichen Hintergrund sichergestellt wird. Insbesondere bedarf es weiterer siehe Fußnote 1. Schlussfolgerungen des Rates vom 21. November 2008 und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten Junge Menschen auf das 21. Jahrhundert vorbereiten: eine Agenda für die europäische Zusammenarbeit im Schulwesen (2008/C 319/04): Schlussfolgerungen des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten vom 15. November 2007 zur Verbesserung der Qualität der Lehrerausbildung (2007/C 300/07): siehe Fußnote 13. Schlussfolgerungen des Rates vom 26. November 2009 zur Bildung von Kindern mit Migrationshintergrund (2009/C 301/07): siehe Fußnote 7. 12

13 Bemühungen um die Grundkompetenzen 27, um die Vermittlung und den Erwerb bereichsübergreifender Schlüsselkompetenzen zu verbessern, die Initiativgeist, unternehmerisches Denken, Kreativität, Innovation und die Anpassung an die sich rasch wandelnde Arbeitswelt fördern. Ebenfalls gefördert werden sollten die Umwelterziehung 28 sowie interkulturelle Kompetenzen. Der strategische Rahmen ET bekräftigt die Notwendigkeit gezielter Anstrengungen zur Verbesserung der Qualität des Lernens von Schülern mit Migrationshintergrund 30 und anerkennt die in dieser Hinsicht zentrale Rolle der Bildung und Betreuung im frühen Kindesalter. Die Verringerung der Schulabbrecherquote auf unter 10 % ist eines der vorrangigen Ziele der Strategie Europa Im Jahr 2011 stellte der Rat einen Rahmen für wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung des Schulabbruchs 32 auf, ausgehend von Informationen über die Ursachen, die junge Menschen zum Abbruch ihrer Schul- oder Berufsausbildung veranlassen. Er schlägt eine Reihe von Maßnahmen vor, um das Entstehen der Umstände zu verhindern, die zum Schulabbruch führen, bei Anzeichen eines erhöhten Abbruchrisikos zu intervenieren und Schulabbrecher zurück auf den Weg der Bildung zu bringen. Die europäischen Benchmarks im strategischen Rahmen ET umfassen neben den Zielen zum Schulabbruch und zur Lesekompetenz auch quantitative Ziele zur Verringerung des Anteils der Schüler mit schlechten Leistungen in Mathematik und Naturwissenschaften (auf unter 15 % bis 2020) sowie zur Steigerung des Anteils der Kinder im Alter zwischen vier Jahren und dem gesetzlichen Einschulungsalter, die in den Genuss einer Vorschulbildung kommen (auf 95 % bis 2020). Im Juni 2011 nahmen die Bildungsminister Schlussfolgerungen des Rates zur frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung 34 an, in denen eine Reihe von Prioritäten zur Entwicklung des Sektors festgelegt werden, u. a. ein breiterer Zugang zur Vorschulerziehung und verbesserte Personalausstattung, Lehrpläne und Verwaltung. Neuere Schätzungen des künftigen Kompetenzbedarfs, z. B. im Kontext der Agenda für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten 35, lassen eine Zunahme der Stellen vorhersehen, die eine hohe oder mittlere Qualifikation erfordern. Solche Qualifikationen müssen jedoch mit Schlüsselkompetenzen einhergehen, die junge Menschen befähigen, in interkulturellen, mehrsprachigen und sich rasch wandelnden Verhältnissen zu arbeiten und zu Kreativität und Innovation beizutragen. Daher erfordern die beschriebenen politischen Entwicklungen und Herausforderungen eine europäische Zusammenarbeit, die auf folgende Ziele ausgerichtet ist: Schlussfolgerungen des Rates vom 19. November 2010 zur Anhebung des Niveaus der Grundkompetenzen im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit Schulen für das 21. Jahrhundert : Schlussfolgerungen des Rates vom 19. November 2010 zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung : siehe Fußnote 7. Schlussfolgerungen des Rates vom 26. November 2009 zur Bildung von Kindern mit Migrationshintergrund: siehe Fußnote 3. Empfehlung des Rates vom 28. Juni 2011 für politische Strategien zur Senkung der Schulabbrecherquote: siehe Fußnote 7, Anhang I. Schlussfolgerungen des Rates zur frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung: der bestmögliche Start für alle unsere Kinder in die Welt von morgen: siehe Fußnote 5. 13

14 Fortsetzung und weitere Verbesserung der Arbeit zu Schlüsselkompetenzen für das lebenslange Lernen 36. Hierzu gehört, dass allen Lernenden schon in frühem Alter und unabhängig von ihrem Hintergrund, ihrer Situation, ihrem Geschlecht oder besonderen Bedürfnissen die Möglichkeit gegeben wird, die gesamte Bandbreite an Schlüsselkompetenzen zu erwerben. Die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen sollte auf soliden Grundkenntnissen in den Bereichen Lese- und Schreibkompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften aufbauen und sowohl sachfachbezogene als auch bereichsübergreifende Kompetenzen umfassen, die die Lernenden motivieren und auf weiteres Lernen vorbereiten. Unterstützung der Schulen im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Arbeitswelt und anderen Schlüsselakteuren außerhalb der Schule, Aufbau von Partnerschaften und Verbesserung der unternehmerischen Fähigkeiten von Lehrkräften und Schülern. Weitere Unterstützung von Lehrkräften, leitendem Personal, Lehrerausbildenden und anderem Schulpersonal, um die Lernumgebung in den Schulen noch wirksamer zu gestalten. Dies erfordert eine hochwertigere berufsbegleitende Weiterbildung der Lehrkräfte, eine wirksamere Rekrutierung und Bindung von Lehrkräften sowie die Unterstützung der Schulleitern dabei, sich auf ihre Kernaufgabe, nämlich die Verbesserung der Lernumstände für Lernende und Lehrkräfte, zu konzentrieren. Spezifische und operative Ziele von Comenius Die spezifischen Ziele des Programms Comenius gemäß Artikel 17 Absatz 1 des Beschlusses über das Programm sind: a) Entwicklung von Kenntnis und Verständnis der Vielfalt der europäischen Kulturen und Sprachen und von deren Wert bei jungen Menschen und Bildungspersonal; b) Unterstützung junger Menschen beim Erwerb der lebensnotwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen für ihre persönliche Entfaltung, künftige Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft auf nationaler und europäischer Ebene. Die operativen Ziele des Programms Comenius gemäß Artikel 17 Absatz 2 des Beschlusses über das Programm sind: a) Verbesserung der Qualität und Ausweitung des Umfangs der Mobilität von Schülern und Bildungspersonal in verschiedenen Mitgliedstaaten; b) Verbesserung der Qualität und Ausweitung des Umfangs von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass während der Laufzeit des Programms mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen; c) Förderung des Erlernens moderner Fremdsprachen; d) Förderung der Entwicklung von innovativen, IKT-gestützten Inhalten, Diensten, pädagogischen Ansätzen und Verfahren für das lebenslange Lernen; e) Verbesserung der Qualität der Lehrerausbildung und Ausbau ihrer europäischen Dimension; f) Förderung der Verbesserung der pädagogischen Konzepte und des Schulmanagements. 36 Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zu Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen (2006/962/EG): 14

15 Prioritäten von Comenius-Maßnahmen 1.1 Mobilität und Partnerschaften Die Comenius-Maßnahmen im Bereich der Mobilität von Einzelpersonen in ein anderes europäisches Land sowie die Partnerschaftsaktivitäten umfassen: individuelle Schülermobilität im Zusammenhang mit einer bestehenden oder früheren Schulpartnerschaft; Teilnahme von Lehrkräften und anderem Schulpersonal an Schulungen (berufsbegleitende Weiterbildung); vorbereitende Besuche für Schulpartnerschaften, Regio-Partnerschaften, individuelle Schülermobilität, Netze und multilaterale Projekte; Assistentenstellen für zukünftige Lehrkräfte; multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften, die Mobilitätsmaßnahmen für Schüler und Personal im Rahmen der Partnerschaftsaktivitäten umfassen; Comenius-Regio-Partnerschaften; etwinning. Für diese Aktionen, deren Modalitäten im Leitfaden zum Programm für lebenslanges Lernen 37 festgelegt sind, gibt es keine europäischen Prioritäten. 1.2 Multilaterale Projekte Die Schulen des 21. Jahrhunderts: Offenheit, Innovation und Relevanz Die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen 38 und die fortlaufende Lernbereitschaft hängen in hohem Maße von der Relevanz der Lehre und der Lerninhalte in einer sich rasch wandelnden Welt ab, in der die Beherrschung von Technologien und Medien, Kreativität und eine Kultur der Innovation immer wichtiger werden. Partnerschaften mit der Arbeitswelt und der Welt der Kultur können die Motivation junger Menschen stärken, ihnen bei der Studienbzw. Berufswahl helfen und ihre Kreativität und ihren unternehmerischen Geist anregen. In den Projekten sollten Partner aus der Schule und aus der Außenwelt vertreten sein. Sie sollten Methoden, Strategien, Lehr- und/oder andere Materialen entwickeln, um: neue Formen des Lehrens und Lernens zu unterstützen, die die Lernumgebung in den Schulen verbessern und sie besser in Einklang mit den Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts bringen; Partnerschafts- und Vernetzungsmodelle zwischen Schulen, der Arbeitswelt und der Welt der Kultur aufzubauen; Überlegungen zum Thema Wohlbefinden in der Schule mit allen Stakeholdern anzuregen; die Kreativität der Schülerinnen und Schüler anzuregen und zu fördern; junge Menschen zur Eigeninitiative zu ermutigen und ihre unternehmerischen Fähigkeiten zu fördern siehe Fußnote 20. siehe Fußnote

16 1.2.2 Kompetenzen von Schulleitung und Lehrkräften Als Reaktion auf die Anforderungen einer sich rasch wandelnden Arbeitswelt und immer vielfältigerer Gesellschaften müssen die Schulen jungen Menschen helfen, ein breites Spektrum an Schlüsselkompetenzen zu entwickeln. Dies erfordert eine solide Erstausbildung für Lehrkräfte und Schulleiter/-leiterinnen und eine hochwertige berufliche Weiterbildung während ihrer gesamten Laufbahn. In diesem Zusammenhang sind Einführungsprogramme für alle neuen Lehrkräfte von entscheidender Bedeutung. Die Projekte sollen: sich mit den Kompetenzen befassen, die Schulleiter heutzutage brauchen, und wirksame Formen der Unterstützung der beruflichen Entwicklung von Schulleitern entwickeln, erproben und umsetzen. die Kompetenzen der Lehrkräfte in Bezug auf die Zusammenarbeit untereinander, mit den Familien der Schülerinnen und Schüler sowie mit der Außenwelt entwickeln; wirksame einrichtungsübergreifende Konzepte zur Unterstützung neuer Lehrkräfte zu Beginn ihrer Laufbahn (Einführung) entwickeln, erproben und umsetzen Grundkompetenzen 40 und bereichsübergreifende Schlüsselkompetenzen In der Schule müssen junge Menschen nicht nur solide Grundkompetenzen (Lesen, Schreiben, Mathematik und Naturwissenschaften) entwickeln, sondern auch bereichsübergreifende Schlüsselkompetenzen (Lernkompetenz, Initiativ- und Unternehmergeist, soziale und kulturelle Kompetenzen, Bürgerkompetenz) und Medienkompetenzen. Die Vermittlung und der Erwerb dieser bereichsübergreifenden Schlüsselkompetenzen erfordern oft einen Ansatz, der über die Fächergrenzen hinausreicht und eine ganzheitliche Sicht der Lernprozesse und der persönlichen und sozialen Entwicklung der Schüler voraussetzt. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Art und Weise der Beurteilung und Bewertung des Lernens in hohem Maße auf die Entwicklung dieser Schlüsselkompetenzen auswirkt. Die Projekte sollen: Wege finden, um den Erwerb von Grundkompetenzen zu stärken, die wirksame Ermittlung von Schwierigkeiten in diesen Bereichen zu organisieren und Schüler, die sich damit schwer tun, über das gesamte Schulsystem hinweg zu unterstützen; Lehr- und Lernmethoden oder -ansätze ermitteln und entwickeln, die den Erwerb von bereichsübergreifenden Schlüsselkompetenzen wirksam unterstützen; Beurteilungs- und Bewertungsmethoden und -praktiken entwickeln, die die Qualität des Lernens von Grundkenntnissen verbessern und die Entwicklung bereichsübergreifender Schlüsselkompetenzen (s. o.) fördern; die Integration der europäischen Dimension in das Lehren und Lernen ermitteln und entwickeln siehe Fußnote 14. Der Rat legte im Mai 2009 eine europäische Benchmark zur Verringerung des Anteils der Schülerinnen und Schüler mit schlechten Leistungen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften auf unter 15 % fest: 16

17 1.2.4 Verringerung des Schulabbruchs, Verbesserung der Lernerfolge von Schülern mit Migrationshintergrund und aus der Gemeinschaft der Roma und Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und integrativer Konzepte des Lernens Der vorzeitige Schulabbruch ist in der EU nach wie vor ein großes Problem. Die Mitgliedstaaten kämpfen mit unterschiedlichen Schwierigkeiten im Hinblick auf dieses Thema. In einigen Ländern handelt es sich vorrangig um ein Problem im ländlichen Raum, in anderen betrifft es vor allem benachteiligte Viertel in Großstädten. Einige regionale und saisonale Arbeitsmärkte (z.b. Tourismus, Baugewerbe) können junge Menschen dazu bewegen, die Schule für Arbeitsstellen mit schlechten Zukunftsperspektiven zu verlassen, die keine Qualifizierung erfordern. In einigen Ländern gibt es in bestimmten beruflichen Kontexten eine hohe Schulabbrecherquote, während diese in anderen Ländern z. B. in berufsbildenden Schulzweigen geringer ausfällt 41. Obwohl viele junge Menschen mit Migrationshintergrund in der Schule erfolgreich sind, ist die durchschnittliche Leistung von Schülern mit Migrationshintergrund im Vergleich zur Leistung einheimischer Gleichaltriger geringer. Bei Schülern aus der Gemeinschaft der Roma verlässt ein hoher Anteil der jungen Menschen die Schule ohne Abschluss. Was das Interesse an bestimmten Fächern und die Leistungen in diesen Fächern betrifft, gibt es zudem nach wie vor Unterschiede zwischen Schülern und Schülerinnen. All diese Umstände sind bei der Unterstützung von Schulabbrechern oder von Schülerinnen und Schülern, bei denen das Risiko eines Schulabbruchs besteht, zu berücksichtigen. Die Schulen können daher gemeinsam mit anderen Akteuren eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung des Schulabbruchs und der Verbesserung des Lernens von Schülern mit Migrationshintergrund oder aus der Gemeinschaft der Roma übernehmen. Die Projekte sollen: Lernstrategien und -methoden ermitteln und erarbeiten, die vom Schulabbruch gefährdeten Schülern helfen, ihre Motivation zu bewahren und ihren Bildungsgang abzuschließen, und sie auf eine weitere allgemeine und berufliche Bildung vorbereiten; Möglichkeiten ermitteln und erarbeiten, um Schüler mit Migrationshintergrund und aus der Gemeinschaft der Roma dabei zu unterstützen und zu motivieren, ihr Bildungspotenzial auszuschöpfen; Strategien ermitteln und erarbeiten, mit denen Geschlechterstereotypen in den Bereichen Lehren, Lernen und Berufswahl überwunden werden können; die Entwicklung integrativer Konzepte des Lehrens und Lernens unterstützen, die den Bedürfnissen aller Lernenden, d. h. auch aus benachteiligten Verhältnissen, gerecht werden. 1.3 Netze Unternehmerische Kompetenz und Verbindungen zur Arbeitswelt Zur Entwicklung von Eigeninitiative und unternehmerischer Kompetenz als Schlüsselkompetenz 42 gehören auch die Fähigkeit, Ideen in die Tat umzusetzen, das Arbeiten Verringerung der Zahl der Schulabbrecher: ein wichtiger Beitrag zur Agenda Europa KOM(2011) 18 endg.: Schlüsselkompetenz Nr. 7 in: Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen Ein europäischer Referenzrahmen: Siehe auch: 17

18 und Lernen in Projekten sowie das Verständnis der Funktionsweise der Wirtschaft. Schulen können die Entwicklung dieser Kompetenzen fördern, indem sie Eigeninitiative, Innovation und Kreativität unterstützen und Partnerschaften mit der Arbeitswelt eingehen. Unter dieser Priorität sollten die Partnerorganisationen ihre Ressourcen und ihr Fachwissen vernetzen, so dass wirksame Möglichkeiten ermittelt und verbreitet werden, um Schulen dabei zu unterstützen: Lernumgebungen zu entwickeln, die Eigeninitiative, Kreativität und Innovation unter Schülern und Personal fördern; in Partnerschaften mit der Arbeitswelt zusammenzuarbeiten; die Beratung der Schüler zu verbessern; die Erstausbildung und Weiterbildung von Lehrkräften, Ausbildern und Leitern von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu diesen Themen zu fördern Förderung der Attraktivität der Naturwissenschaften Will man auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel reagieren, indem man eine grünere und intelligentere Wirtschaft entwickelt, bedarf es zunächst eines Verständnisses der Veränderungen, die menschliche Aktivitäten in der Natur bewirken, und für die Verantwortung eines jeden Bürgers. Daher sind ein Verständnis der grundlegenden Konzepte der Naturwissenschaften und ein Interesse an nachhaltiger Entwicklung von zentraler Bedeutung für ein aktives und verantwortungsvolles Bürgerbewusstsein. Unter dieser Priorität sollen Netze: wirksame Lehrmethoden für Naturwissenschaften, z. B. forschendes Lernen, ermitteln und verbreiten, insbesondere im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung; Beratungs- und Informationsangebote für eine naturwissenschaftliche Laufbahn entwickeln; Methoden zum Ausgleich des unausgewogenen Verhältnisses zwischen den Geschlechtern in naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern und Laufbahnen entwickeln Entwicklung des Angebots der vorschulischen und frühkindlichen Bildung und Betreuung Der Zugang zu einer qualitativ hochwertigen frühkindlichen Bildung und Betreuung schafft die Voraussetzungen für wirksames künftiges Lernen, trägt zur sozialen Entwicklung von Kindern bei und dient der Förderung benachteiligter Kinder. Die Qualität hängt u. a. von den Kompetenzen des Personals, dem Lehrplan, der Zusammenarbeit mit den Eltern und der gesamten Lernumgebung ab. Die Netze sollen wirksame Vorgehensweisen ermitteln, austauschen und verbreiten, um: die Kompetenzen von Lehrkräften, Ausbildern und sonstigem Personal und die Qualität von Lehrplänen und Lernumgebungen für Kinder im Vorschulalter zu verbessern; Kinder mit Lernschwierigkeiten und sozioökonomisch benachteiligte Kinder zu ermitteln und zu unterstützen; die frühe Sprachentwicklung und die frühe Lesekompetenz zu fördern. 18

19 1.3.4 Entwicklung der sonderpädagogischen Förderung hin zur Integration aller jungen Menschen, insbesondere jener mit Behinderungen Die Vielfalt und die Umsetzung der Grundsätze der Integration in der allgemeinen und beruflichen Bildung erfordern eine Erneuerung der Lernumgebungen, der Ressourcen und der Kompetenzen von Lehrkräften und Schulleitern, sowie die Ermittlung von Hindernissen und Chancen. Die Netze sollen wirksame Konzepte ermitteln und verbreiten, um: einen integrierten Ansatz zu fördern und die Rolle von Sonderschulen dahingehend zu erweitern, dass sie zu Ressourcenzentren werden; Lehrkräfte, Schulleiter und sonstiges Schulpersonal für die Förderung der Integration zu schulen. 19

20 2. ERASMUS HOCHSCHULBILDUNG EINSCHLIESSLICH FORTGESCHRITTENE BERUFLICHE BILDUNG Politischer Hintergrund Die Politik der EU im Bereich der Hochschulbildung soll die Mitgliedstaaten bei den Reformen ihrer Hochschulsysteme unterstützen, um sicherzustellen, dass diese Systeme kohärent sind und den Erfordernissen der Wissensgesellschaft entsprechen. Weitere Reformen sind notwendig, um auf die Herausforderungen der Globalisierung zu reagieren und das Qualifikationsniveau der europäischen Erwerbstätigen zu heben. Hochschuleinrichtungen sollten darin bestärkt werden, eine entscheidende Rolle bei der Schaffung eines Europas des Wissens zu spielen. Dadurch werden sie zum Erreichen der Ziele des strategischen Rahmen ET und der Strategie Europa beitragen. Eines der Kernziele ist die Steigerung des Anteils der 30- bis 34-Jährigen mit abgeschlossener Hochschulbildung (oder einem gleichwertigen Abschluss) auf mindestens 40 %. Von den sieben Leitinitiativen, die zur Verwirklichung der Europa 2020-Ziele beitragen sollen, beinhalten drei spezielle Maßnahmen im Bereich der Hochschulbildung: Jugend in Bewegung 45, Agenda für neue Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten 46 sowie Innovationsunion 47. Wie es bei Jugend in Bewegung betont wird, hat die Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität, die die Kompetenzen des Einzelnen stärken und die Offenheit und das Lernen voneinander in den Hochschuleinrichtungen und -systemen begünstigen soll, hohe Priorität in der EU-Bildungspolitik. Zugleich ergänzt die Modernisierungsagenda die Ziele des Europäischen Hochschulraums (EHR), die 2009 auf der Ministerkonferenz in Leuven/Louvain-la-Neuve angenommen und später auf der Nachfolgekonferenz in Budapest und Wien im Jahr 2010 bestätigt wurde 48. Die Minister des Europäischen Hochschulraums vereinbarten insbesondere, dass bis % der europäischen Hochschulabsolventen einen Studienaufenthalt oder ein Praktikum im Ausland absolviert haben sollen. In der kürzlich veröffentlichten Mitteilung der Kommission zur Modernisierung von Europas Hochschulsystemen 49 wird ein detailliertes, auf zehn Jahre angelegtes Reformprogramm für den Bereich der Hochschulbildung aufgestellt. Die Mitteilung betont die Notwendigkeit, die Zahl der Hochschulabsolventen zu erhöhen, die Qualität und die Relevanz von Lehre und Ausbildung zu verbessern, die Mobilität und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern, die Beziehungen zwischen Hochschulbildung, Forschung und Innovation zu stärken und angemessene Finanzmittel und Verwaltungsmechanismen sicherzustellen. Im November 2011 nahm der Rat Schlussfolgerungen an, die die wichtigsten Punkte der Mitteilung bekräftigen siehe Fußnote 7. siehe Fußnote 3. siehe Fußnote 4. siehe Fußnote 5. siehe Fußnote 6. KOM(2011) 567 endg.: 20

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