CASESTUDY. Supply Chain Risk Management

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1 CASESTUDY Supply Chain Risk Management

2 HERAUSFORDERUNGEN Hottinger Baldwin Messtechnik (HBM) stand vor der Herausforderung, Transparenz entlang der weltweiten Lieferketten zu schaffen um die Risiken in der Lieferkette zu minimieren, die Produktion sicherzustellen und die Profitabilität zu sichern. Unter dieser Prämisse hat sich HBM drei Fragen gestellt anhand derer ein ganzheitliches Konzept zu einem erfolgreichen Supply Chain Risikomanagement erstellt werden sollte: Welches Risiko geht von jedem einzelnen Lieferanten aus? Welchen Einfluss hat jeder Lieferant auf die Profitabilität? Wie kann Transparenz geschaffen werden, um zu verhindern, dass der Ausfall eines Lieferanten im Pfennigartikelbereich die komplette Produktion lahm legt? LÖSUNG In einem ganzheitlichen Ansatz überwacht HBM seine wichtigsten Lieferanten. Ganzheitlich zum einen weil HBM mit dem riskmethods Supply Risk Network Lieferanten, Lokationen, Länder und Knotenpunkte nach allen Arten von Risiken (Naturkatastrophen, Streiks, Complianceverstöße, ) überwacht. Und ganzheitlich auch, da HBM im Supply Risk Network seinen umfassenden Risikomanagement Prozesskreislauf abbilden kann. Risiken werden entlang der gesamten Lieferkette überwacht, das Schadensausmaß anhand einer Bewertungsmatrix ermittelt um im Risikofall sofort die Auswirkungen transparent vorliegen zu haben. Dies ermöglicht eine professionelle Maßnahmenplanung um geeignete Maßnahmen und Aktivitäten im Ernstfall schnell aktivieren zu können. VORTEILE Das riskmethods Supply Risk Network kann mit einfachen Handgriffen aktiviert werden und bietet HBM eine cloud-basierte Softwarelösung mit tagesaktuellen Daten zu sämtlichen Risiken für alle Lieferanten, Produktionsstandorte und Länder. Gerade für mittelständische Unternehmen, die das Supply Risk Network in Ihrer Organisation integriert haben, erweist sich dies als gewinnbringender Vorteil. Kontinuierliche Risikoüberwachung, Frühwarnsystematik, Bewertung des Schadensausmaßes und Maßnahmenplanung sorgen dafür, dass Gefahren leichter erkannt und Auswirkungen minimiert werden. HBM sichert auf diese Weise die eigene Profitabilität und steigert die Wettbewerbsfähigkeit

3 Profitabilität durch transparente Lieferketten sichern HBM hat früh die Bedeutung des Risikomanagements in globalen Lieferketten erkannt und daher bereits vor vier Jahren angefangen die Herausforderung proaktiv anzunehmen. In Zusammenarbeit mit Universitäten wurde ein Konzept definiert, dass die Risiken in der Beschaffung ermitteln und minimieren, sowie Transparenz in den globalen Lieferketten schaffen sollte. Die Etablierung des HBM Supply Chain Risk Management Konzepts in der gesamten Organisation ist in drei Schritten definiert: 1. Welches Risiko geht von einem Lieferanten aus? 2. Wie ist das Schadensausmaß zu bewerten? 3. Welche Maßnahmen können eingeleitet werden um das Risiko zu minimieren? Ursprünglich wurden sämtliche Risiko- und Lieferantendaten in umfangreichen Excelllisten gesammelt und aufbereitet. Mit dem Hinzukommen immer weiterer Risiken und Datenmengen genügte diese Vorgehensweise allerdings nicht lange den Anforderungen. Die Aufbereitung via Excel erwies sich zusehends als unübersichtlich, schwer zu verarbeiten und letztlich antiquiert. Ein neuer innovativer Lösungsansatz musste her, der sicherstellen konnte, dass die Daten nicht nur in der gesamten Organisation eingebunden werden, sondern auch eine bestmögliche Verwertung der Risikoinformationen in Form von geeigneten Präventivmaßnahmen garantierte. 1. Welches Risiko geht von einem Lieferanten aus? Mit dem Ansatz der riskmethods cloud-basierten SaaS-Lösung konnte dieses Problem umfänglich gelöst werden. HBM überwacht inzwischen mit Hilfe des Supply Risk Networks 120 weltweite Lieferanten Die Lösung von riskmethods bettet sich nahtlos in unsere Prozesse ein und liefert alle relevanten Risikodaten. Wir verfolgen keine Vogel- Strauß-Politik. Wir möchten die Risiken in der Lieferkette wissen und bauen ein ganzheitliches SCRM-Konzept auf um Risiken zu minimieren und unsere Produktion und Profitabilität zu sichern! und Sublieferanten, deren Standorte und Länder, sowie zusätzlich wichtige logistische Knotenpunkte. Im Supply Risk Network werden sämtliche dieser Risiko- Objekte sowie der gesamte Warenfluss entlang der Lieferkette über eine Weltkarte einfach visualisiert, egal wie komplex sich die Lieferstruktur darstellt. Dabei werden sämtliche Risiken wie z.b. Naturkatastrophen, Compliance, Streiks, Finanzkennzahlen oder politische Risiken zur schnellen Identifizierung abgebildet. HBM verfolgt einen umfassenden Ansatz um Transparenz in der gesamten Lieferkette zu schaffen und benötigt hierfür eine Vielzahl an Daten. Diese Informationen generiert das Supply Risk Network über zahlreiche angebundene Datenbanken, wie z.b., MunichRE NATHAN Risk Suite, Weltbank, United Nations Data, oder CIA, sowie der riskmethods Risk Intelligence, die mehr als Online- Quellen in nahezu Echtzeit überwacht und zudem 100% voll automatisiert Informationen einspeist. Als weitere wichtige Informationsquelle setzt HBM auf die eigenen Mitarbeiter. Diese sind im Supply Risk Network in der Lage eigene Risikomeldungen selbst anzulegen. Das Supply Risk Network stellt HBM die latenten Basisrisiken für alle Risiko-Objekte zur Verfügung. Diese werden genutzt um bereits Gefährdungspotentiale, wie z.b. Streiks oder Naturkatastrophen, im bestehenden Lieferantenstamm erkennen zu können. Die gewonnen Risikoinformationen ermöglichen somit bereits in der Geschäftsanbahnung die Bewertung, - 2 -

4 Analyse und den Vergleich von Lieferanten oder Lokationen. 2. Wie ist das Schadensausmaß zu bewerten? HBM entwickelte eine Bewertungsmatrix um das Schadensausmaß jedes einzelnen Lieferanten zu bewerten: So erhält HBM eine genaue Prognose, welcher Schaden bei Lieferantenausfall eintritt und wie sich dieser Ausfall auf die Profitabilität auswirkt. Durch das riskmethods Modul Impact Validator bringt nun HBM die eigene Bewertungsmatrix mit dem innovativen und technologisch fortschrittlichen Ansatz in perfekten Einklang. Die Kombination von Risiko-Information und Kritikalitätsdaten zeigt auf, wo akuter Handlungsbedarf besteht um Risiken mit geeigneten Maßnahmen proaktiv zu adressieren. Darüber hinaus liefert der Impact Validator umfangreiche Analysemöglichkeiten über die Kritikalität und Abhängigkeit von Lieferanten. Auf diese Weise wird HBM ermöglicht zu identifizieren, bei welchen Lieferanten Maßnahmen zur Risikoprävention bzw. -vermeidung zu treffen sind. 3. Welche Maßnahmen können eingeleitet werden um das Risiko zu minimieren? Um im Ernstfall schnell handlungsfähig zu sein, hat HBM hat ein Maßnahmenkonzept für Lieferanten eingeführt, von denen man in hohem Maße abhängig ist und einen Ausfall anderweitig nicht abfangen könnte. Aus diesem Grund erstellte HBM nicht nur eine Watch List der Top 5 (teilweise Top 10) Lieferanten in den neun strategischen Warengruppen, sondern auch einen zugehörigen Maßnahmenkatalog, der festlegt, welche Schritte im Falle eines Lieferantenausfalls ergriffen werden müssen. Geeignete Maßnahmen sind zum Beispiel der Aufbau von Mit veralteten Exceltabellen können wir nicht leben! riskmethods liefert nearrealtime Risikodaten und ein Frühwarnsystem um unsere Lieferkette zu sichern! Alternativlieferanten aber auch die Bevorratung von Produkten über den Zeitraum in dem ein Alternativlieferant aufgebaut wird. Ausgehend dieses umfassenden Maßnahmenkonzepts wird sich HBM aktiv an der Entwicklung des riskmethods Modul Action Planner beteiligen. Das bereits in Planung befindliche Modul unterbreitet Unternehmen Lösungsvorschläge und Präventivmaßnahmen, die der jeweils aktuellen Situation und dem entsprechenden Risiko angepasst sind. Somit knüpft der Action Planner direkt an dem von HBM bereits durchgeführten Konzept an und verbindet diesen Ansatz mit modernster Technologie. Für die Zukunft plant HBM zudem eine Ausweitung des Nutzerkreises. Aktuell arbeiten Einkauf und Lieferantenentwicklung mit dem riskmethods Supply Risk Network, doch bestehen bereits Pläne weitere Abteilungen in die SaaS-Lösung einzuführen und die Lösung noch weiter in die Organisation zu implementieren. Final möchte HBM das riskmethods Supply Risk Network als Standardsoftware für alle Abteilungen mit Kontakt zu Lieferanten etablieren. Über HBM Seit 1950 steht Hottinger Baldwin Messtechnik (HBM) für Spitzenleistungen in der Messtechnik und ist weltweit ein Synonym für Zuverlässigkeit, Präzision und Sicherheit. Die Produkte von HBM decken die komplette Messkette ab und bieten Lösungen sowohl für das Messen elektrischer als auch mechanischer Größen. HBM beschäftigt an den vier Fertigungsstandorten Darmstadt (Zentrale), Porto, Marlborough (Massachusetts) (USA) und Suzhou (Jiansu, China) sowie 31 weiteren Vertriebs- und Entwicklungszentren insgesamt Mitarbeiter (Stand 2015) und ist in den Bereichen Messverstärker für die forschende Industrie, Dehnungsmessstreifen, Sensoren und Aufnehmer, Wägezellen sowie Auswertungs- und Analysesoftware tätig

5 KONTAKT riskmethods GmbH Orleansstraße München Germany Phone +49 (0) Fax +49 (0) Mail Web

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