Leitfaden zur Nachwuchsgewinnung in der Geodäsie

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1 Leitfaden zur Nachwuchsgewinnung in der Geodäsie

2 Vorwort Dieser Leitfaden ist im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Nachwuchsgewinnung entstanden. Es soll Vermessungsstellen innerhalb und außerhalb von NRW helfen, mit wenig Einsatz für die Nachwuchsgewinnung aktiv zu werden. An der Erstellung dieses Leitfadens haben mitgewirkt: Deutscher Verein für Vermessungswesen e.v. Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement Landesverein Nordrhein-Westfalen. Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure Landesgruppe Nordrhein Westfalen Verband Deutscher Vermessungsingenieure Landesverband Nordrhein- Westfalen Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen Hochschule Bochum - Bochum University of Applied Sciences Technische Fachhochschule Georg Agricola für Rohstoff, Energie und Umwelt zu Bochum Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn Landkreistag Nordrhein-Westfalen Städtetag Nordrhein-Westfalen Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen Die einzelnen Kapitel innerhalb dieses Leitfaden können selbstverständlich auch in anderen Kapiteln verwendet werden. Elemente des Girls'Day können beispielsweise auch im Schulpraktikum verwendet werden. Weiterhin können auf Grundlage dieser Elemente auch Projekttage und -wochen an Schulen zusammengestellt werden. Dieser Leitfaden lebt vom Mitmachen. Bitte teilen Sie Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder weitere Ideen dem Redaktionsteam mit. 2

3 Inhaltsverzeichnis Inhalt Vorwort... 2 Inhaltsverzeichnis... 3 geeignete Kurzfilme über die Geodäsie... 4 Girls'Day... 5 Anmeldung zum Girls Day... 5 Geocaching: Moderne Schatzsuche... 6 Was haben Vermesser mit den olympischen Spielen zu tun?... 7 Schulweg Geländeprofil im TOP50 Viewer... 8 Visualisierung des Schulweges im Luftbild... 9 Mein Zuhause in der Liegenschaftskarte...10 Nivellieren um ein Haus...11 Absteckung von Strecken...12 Teilnahme am Außendienst...13 Kombination Vermessung und digitale Aufbereitung...14 Technikpädagogische Arbeitsmappe für Schulen...15 Schulpraktikum...46 Allgemeines...46 mögliche Bausteine eines Praktikums...47 Fragebogen Schulpraktikum

4 geeignete Kurzfilme über die Geodäsie Vermessungstechniker beim Arbeitsamt Film "Maßarbeit bei YouTube" Film-"Maßarbeit bei der AdV" ffe608a438ad&ucon=5f a21-09bd-ffe608a438ad&utem=b8e20d40-6bd7-2a21-43dc-feb508a438ad Geodäsie Podcast der Uni Bonn Einführungsfilme der FH Mainz Film "Quarks & Co: Was Karten verraten und wie sie lügen" (Mehrere Videos) Film "Triangulation ohne mathematische Formeln" Film "Koordinaten, Pläne und Messgeräte" Film "Einsatz in der Südwand - Die neue Dimension der Bergrettung" Erklärung zu dieser Dokumentation Die Dokumentation selbst findet man unter nachfolgenden Link (ca. 30 Minuten) Geodäsie Werbefilm der NASA (auf Englisch) 4

5 Girls'Day Anmeldung zum Girls Day Unter finden sie alle Informationen rund um den Girls Day. Hier sind für die beteiligten Unternehmen, Organisationen und Behörden alle nötigen Informationen aufgeführt. Die Anmeldung für eine Teilnahme kann ebenfalls hier erfolgen. Aber auch Informationen über Schulfreistellung, Versicherungsschutz oder Vorlagen für Plakate, Flyer etc. (tlw. kann man diese auch analog bestellen), sowie Give-Aways sind hier zu erhalten. Die Anmeldung an sich ist selbsterklärend und erfolgt online. Interessierte Girls melden sich ebenfalls über diese Seite an, so dass der Veranstalter direkt alle benötigten Daten später abrufen kann. Mit der erstmaligen Anmeldung vergibt der Veranstalter ein Login und Kennwort, so dass auch nur er auf diese Informationen zugreifen kann. Falls vorhanden sollte unbedingt die Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragte in die Organisation, Vorbereitung und Durchführung integriert werden! Hinweise zum Ablauf Informationen könne sie dem Aktionsleitfaden Nachwuchs gewinnen mit dem Girls Day: Ein Leitfaden für Unternehmen und Organisationen entnehmen. Dieser steht unter zum Download zur Verfügung. Hier werden nützliche Anregungen und Tipps für zeitlichen Ablauf, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung zur Verfügung gestellt. Am Anfang sollte eine kurze Begrüßung und evtl. ein Rundgang durch die jeweiligen Büroräume erfolgen. Um das Berufsbild anschaulich vorzustellen, können verschiedenen Filme gezeigt werden Einen Girls Day sollte durch Fotos festgehalten werden. Zum einen für die Veranstalter selbst als Dokumentation, aber auch für die teilnehmenden Mädchen, um nachhaltig an diesen Tag zu erinnern. Dies kann z.b. durch Versand einer CD mit den digitalen Bildern im Nachgang zur Veranstaltung passieren. Nachfolgend sind Beispiele aufgezeigt, was an einem Girls'Day veranstaltet werden kann. 5

6 Geocaching: Moderne Schatzsuche Beschreibung: Die Mädchen sollen an Hand vorgegebener Koordinaten die entsprechenden Orte mit Hilfe eines GPS-Gerätes im Absteckmodus auffinden. Den Mädchen wird zunächst eine Anfangskoordinate vorgegeben. Mit dem GPS-Gerät versuchen sie diese zu finden. An diesem Ort gibt es einen Hinweis (ggf. vergraben oder einen Stein darüber platzieren) auf den nächsten zu suchenden Punkt. Als Abschlusspunkt kann eine etwas größere Kiste/Truhe vergraben werden. Hierin kann dann ein Schatz versteckt werden (z.b.: Give-Aways wie Blöcke, Kugelschreiber, Maßstäbe, Geodreiecke oder Informationsmaterial zum Berufsbild) Die Dauer hängt stark von der Anzahl der zu suchenden Punkte und der Entfernung zwischen den Punkten ab. Vorbereitung: Es müssen geeignete Punkte vorher festgelegt werden, die sich einfach auffinden lassen und auch ein Vergraben von Schätzen ermöglichen. Diese müssen koordinatenmäßig bestimmt werden. Anschließend sind Hinweise auf die nächsten Punkte geeignet zu platzieren. 6

7 Was haben Vermesser mit den olympischen Spielen zu tun? Beschreibung: Hinter diesem Titel verbirgt sich nichts anderes, als darauf aufmerksam zu machen, dass gerade im Sport, insbesondere der Leichtathletik, ohne Streckenmessung keine Medaillen gewonnen werden können. Von einem Punkt aus werfen die Mädchen einen Ball (als Beispiel). Die Entfernung zwischen diesem Punkt und der Landung soll nun bestimmt werden. Dies soll zunächst mit dem Messbad erfolgen. Der Landungspunkt wird markiert (Pflock, Plastikkegel etc.), das entsprechende Maß gemessen. Nachdem alle Mädchen geworfen und gemessen haben, werden die Strecken mit einem Tachymeter (inklusive Aufbau und Funktionserklärung) aufgemessen. Dabei soll jedes Mädchen die Distanz seiner Messung selbst messen. Anschließend werden die Maße miteinander verglichen. Vorbereitung: Besorgung eines Wurfgeschosses (z. B: Ball), Auswahl eines geeigneten Geländes. 7

8 Schulweg Geländeprofil im TOP50 Viewer Beschreibung: Im TOP50 Viewer sollen die Mädchen ihren Schulweg aufzeichnen. Durch Anklicken der Funktion nächst größerer Maßstab gelangt man auf die größte Kartendarstellung. Unter Höhendaten kann mit der Auswahl Geländeschnitt die Funktion gestartet werden. Mit der Maus wird nun jeder Punkt in der Karte markiert. Am letzten Punkt wird mit der rechten Maustaste die Erfassung abgeschlossen und das Höhenprofil angezeigt. Mit der Druckfunktion unten rechts kann das Profil direkt ausgedruckt werden. Vorbereitung: Es wird die DVD TOP 50 NRW (ISBN ) benötigt. Diese ist kostenpflichtig. Weiterhin wird ein PC benötigt. 8

9 Visualisierung des Schulweges im Luftbild Beschreibung: Mit Tim-Online (www.tim-online.nrw.de) können die Mädchen ihr Zuhause und ihre Schule von Oben suchen. Mit den Funktionen Zeichen und Messen können die Wege direkt im Luftbild markiert werden und die Länge des Schulweges ermittelt werden. Über die Druckfunktion kann ein Ausdruck zum Mitnehmen erstellt werden. Vorbereitung: Benötigt wird ein PC mit Internetanschluss. 9

10 Mein Zuhause in der Liegenschaftskarte Beschreibung: Die Mädchen sollen ihr Zuhause in der Liegenschaftskarte suchen und den Inhalt der Liegenschaftskarte mit dem vergleichen, was vor Ort tatsächlich steht. Dadurch kann auf einfache Weise über die Inhalte des Liegenschaftskatasters informiert werden. Durch Hinterlegung eines Luftbildes wirkt dies noch um einiges verständlicher für die Mädchen. Diese Aufgabe kann vollständig mit Tim-Online (www.tim-online.nrw.de) durchgeführt werden. Vorbereitung: Benötigt wird ein PC mit Internetanschluss. 10

11 Nivellieren um ein Haus Beschreibung: Mit dieser Übung können die Mädchen den Umgang mit einem Nivelliergerät erproben. Dabei kann ihnen auch die Grundlagen des geometrischen Nivellements kurz erklärt werden. Mit dem Nivellement um ein Haus sollen sie zum einen das Instrument kennen lernen, zum anderen aber auch einfach an die Berechnung von Höhenunterschieden herangeführt werden. Durch die kurze Nivellementstrecke können die Mädchen das Ablesen üben, den Umgang mit Nivellierlatten betrachten und Berechnungen (einfache Addition bzw. Subtraktion) zum Höhenunterschied durchführen. Es muss nicht zwingend um ein Haus nivelliert werden. Es sollte sich jedoch um ein Schleifennivellement handeln, damit im Ergebnis eine Null als Höhenunterschied gemessen bzw. errechnet wird. Die Anzahl der Instrumentenstandpunkt sollte nicht groß sein. Vorbereitung: Eine geeignete Strecke in kurzer Entfernung zum Veranstaltungsort muss erkundet werden. Der Anfangspunkt muss ggf. gekennzeichnet werden. 11

12 Absteckung von Strecken Beschreibung: Von einem festgelegten Punkt aus sollen die Mädchen verschiedene Maße (z.b. 10 Meter) abstecken. Dabei sollen sie zunächst die Entfernung schätzen und ihren geschätzten Wert markieren. Als nächstes Erfolgt die Absteckung mit Hilfe des Maßbandes. Auch diese Entfernung wird markiert. Die Differenz zwischen geschätzten und abgesetzten Maß wird gemessen. Abschließend erfolgt die Absteckung mit dem Tachymeter. Auch hier werden alle Maße nochmals gemessen und verglichen. Die Ergebnisse werden anschließend diskutiert. Vorbereitung: Eine geeignete Fläche ist zu erkunden, auf der diese Übung durchgeführt werden kann. 12

13 Teilnahme am Außendienst Beschreibung: Je nach Auftragslage bietet es sich auch an, die Mädchen mit in den Außendienst zu nehmen und ihnen vor Ort das alltägliche Geschäft der (Liegenschafts-) Vermessung zu erklären. Vorbereitung: Bei der Auswahl der Messung sollte darauf geachtet werden, dass den Mädchen möglichst breit das Berufsbild des Vermessungstechnikers oder des Vermessungsingenieurs dargestellt wird. Auch die Interessen und Belange der Eigentümer bzw. Antragssteller sind zu berücksichtigen. 13

14 Kombination Vermessung und digitale Aufbereitung Virtuelles Modell der Schule mit Trimble SketchUp Beschreibung: Durch das Erstellen eines virtuellen Modells der eigenen Schule können Schülerinnen (und Schüler) verschiedene Arbeitsabläufe beim Entstehen digitaler Stadtmodelle kennenlernen. Zugleich vermittelt die Aufgabe Einblicke in die Tätigkeiten des vermessungstechnischen Außen- und Innendienstes. Das untenstehende Beispiel zeigt das Ergebnis einer Schülergruppe (drei Schülerinnen bzw. Schüler), das innerhalb eines Projekttages entstanden ist. Ein weiteres Modell, das später von einzelnen Schülern in Eigeninitiative weitergeführt wurde, ist unter -> Maria num 3D veröffentlicht. Voraussetzungen/Vorbereitung: Arbeitsplatzrechner mit den installierten Programmsystemen Google Earth, Trimble SketchUp (ehem. Google SketchUp - kostenfreier Download für den privaten Gebrauch möglich) und ggf. mit einem Internetanschluss. Messinstrumentarium zur Ermittlung von Gebäudegrundrissen und zur Bestimmung von Gebäudehöhen (je nach freier Wahl bzw. Verfügbarkeit) Arbeitsschritte 1. Erfassung der Gebäudegrundrisse und der Gebäudehöhen mit Messverfahren nach eigener Wahl bzw. je nach verfügbarem Instrumentarium (zu Mess- und Auswerteverfahren s. Abschnitt Technikpädagogische Arbeitsmappe für Schulen). Alternativ dazu können die Grundrissmaße auch aus dem Layer Liegenschaftskarte des Geoportals Tim-Online NRW abgegriffen werden. 2. Konstruktion der Gebäudegrundrisse in Trimble SketchUp mit den ermittelten Daten. Das Programmsystem bietet einen intuitiven Zugang zur Konstruktion geometrischer Figuren. Anschließend erfolgt die Konstruktion der Körper durch Extrusion der Grundrisse; Dachformen entstehen auf ähnliche Weise. Je nach verfügbarer Zeit können die Oberflächentexturen aufgebracht und weitere Details ergänzt werden. Mehrere Online- Tutorials zu SketchUp sind verfügbar; ersten Eindruck vermittelt z.b.: 3. Das entstandene Modell lässt sich später auch in Google Earth darstellen, wenn der passende Geländeausschnitt (2,5D-Modell) vorab von dort importiert, und die Lage des Modells auf dem Ausschnitt fixiert wurde. 14

15 Technikpädagogische Arbeitsmappe für Schulen Die Abteilung 7 der Bezirksregierung Köln/ GEObasis.nrw hat eine Arbeitsmappe für Schulen entwickelt. 15

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46 Schulpraktikum Allgemeines Ein Schulpraktikum ist ein bewährtes Instrument, um Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten und sie bei der Berufswahl zu unterstützen. Um ein Praktikum sowohl für den Schüler, als auch für die Vermessungsstelle erfolgreich zu gestalten, sollten zunächst einige grundsätzliche Aspekte bedacht werden. Rahmenbedingung: Ein Schulpraktikum dauert in der Regel zwischen 2 bis 3 Wochen. Die tägliche Arbeitszeit ist abhängig vom Alter der Schüler bzw. abhängig von den verschiedenen Aktivitäten während des Praktikums. Sie sollte durchschnittlich etwa bei sechs Stunden liegen. Dies kann im Vorfeld mit der jeweiligen Schule abgestimmt werden. Die Schüler werden innerhalb des Praktikums schulisch betreut, in der Regel besucht der Lehrer in Absprache mit der Vermessungsstelle den Schüler einmal. Schulpraktikanten erhalten keine Vergütung. Die Schüler unterliegen dem Weisungsrecht des Personals. Die Vermessungsstelle ist für die organisatorische Durchführung des Praktikums sowie für die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und des Gesundheitsschutz verantwortlich. Zielsetzungen: Das Praktikum soll der Schüler in einem Ausbildungsberuf absolvieren. Er soll hier die Berufs- und Arbeitswelt unmittelbar kennenlernen. Der Praktikant soll im Laufe des Praktikums Berichte und Dokumentationen anfertigen, die von der Praktikumsstelle begleitet werden sollen. Hierfür werden die Praktikanten in der Regel von der Schule mit einem entsprechenden Praktikumsmappe ausgestattet. Das Praktikum soll einen sehr vielfältigen Einblick in das Berufsbild der Geodäsie geben und den Praktikanten die gesamte Bandbreite unseres Berufes zeigen. Dem Praktikanten ist ein fester Ansprechpartner innerhalb der Vermessungsstelle zuzuweisen. Die Einbeziehung von Auszubildenden in die Praktikumsgestaltung und Praktikantenbetreuung Durch die Teilnahme an Schulpraktika wirbt jede Vermessungsstelle nicht nur für sich selbst, sondern gleichzeitig auch für das Berufsbild. Die Vermessungsstelle erhält frühzeitig Kontakt zu Schulen und kann durch Praktikanten frühzeitig mögliche Auszubildende akquirieren. Durch Schulpraktikanten bzw. deren positive Berichte innerhalb der Schule wird für die Vermessungsstelle als Praktikumsbetrieb geworben, was Quantität und Qualität von Bewerbern fördert. In diesem Kapitel sollen verschiedene Bausteine für ein Schulpraktikum vorgestellt werden. Da in NRW allerdings die Voraussetzungen innerhalb der Vermessungsstellen unterschiedlich sind, wird nur stichwortartig der Baustein genannt. Die Bausteine sollen von der Vermessungsstelle zu einem Praktikumsplan kombiniert werden, indem auch Ansprechpartner, Raumnummern und Uhrzeiten mit eingeplant werden. 46

47 mögliche Bausteine eines Praktikums Begrüßung, Vorstellung, Rundgang durch das Gebäude Empfang des Praktikanten durch den Betreuer Rundgang durch die Vermessungsstelle Vorstellung der Mitarbeiter Zuweisen eines Arbeitsplatzes Aufbau und Organisationsstruktur der Vermessungsstelle sowie der Vermessungsverwaltung in Nordrhein-Westfalen Katasterbehröde ÖbVI kommunale Vermessungsstellen Bezirksregierungen Ministerium Flurbereinigung Vorstellung des Berufsbildes und der Ausbildungsinhalte durch geeignetes Infomaterial Film "Maßarbeit" zur Veranschaulichung des amtlichen Vermessungswesens Film "Koordinaten, Pläne, Messgeräte" Dieser Film beschreibt das Berufsbild des Vermessungstechnikers in Bayern und liefert einen breiten Einblick in unterschiedliche praktische Messsituationen. Flyer "Ausbildungsberufe in der Geoinformationstechnologie" Weiterbildungsmöglichkeiten, Studium, Einsatzmöglichkeiten Vorstellung Hochschulbereich Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten Ingenieurbereich Möglichkeiten der Laufbahnausbildungen Geschichte des Katasters, Katasterarchiv geschichtliche Entstehung des Katasters Mehrzweckkatasters ALB und ALK bzw. automatisiertes Kataster Bedeutung des Katasters für die Gesellschaft Zusammenhang mit Grundbuch ALKIS Erstellen von Auszügen Vorbereiten von Vermessungsunterlagen Fortführen des Liegenschaftskatasters Einfache Übungen im CAD-System, evtl. auch einfache Kartierungen Einweisung in das jeweilige CAD-Programm Einfache Übungen im CAD-Programm Einweisung in das Kartieren von Hand Anfertigen einer einfachen Kartierung 47

48 Grundlagen GIS Vorstellen des vorhandenen GIS-Systems Was ist ein GIS? Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten Vorteile gegenüber CAD kleinere Arbeiten unter Aufsicht im GIS durchführen lassen Vorbereitung auf den Außendienst; Handhabung und Vorstellung der Arbeits- und Messgeräte, Arbeitssicherheit im Außendienst Vorstellen der Arbeitsgeräte, wie z.b. Messband, Fluchtstab, Winkelprisma, Schnurlot, Vermarkungsmaterial Vorstellen der Messinstrumente und deren Einsatzgebiete (Tachymeter, Nivellier, GPS) Arbeitssicherheit im Außendienst Teilnahme am Außendienst Erklären des Messauftrages Veranschaulichen der Messprinzipien Einbinden in das "Messen" Kartenkunde, Grundlage der Geodatenvisualisierung Topographische Karten Entstehung Inhalte Maßstäbe TK und DTK Druck und Herstellung Aktualisierung Gebäudeeinmessung, Teilungsvermessung Vorbereitung des Antrages Erhebung Bearbeitung im Innendienst Fortführung Lagepläne Bedeutung Unterschied amtlicher und nicht-amtlicher Lageplan Praktikant unter Anleitung einen LP erstellen lassen Ingenieurvermessung, Absteckung Erläutern weiterer Aufgabengebiete Teilnahme am Außendienst Auswertungen Erkenntnisse und Folgen aus den Messergebnissen 48

49 Einfache Rechenaufgaben, Streckenberechnung Streckenberechnung aus Koordinaten Abgreifen der Strecke mit Maßstab einfache Flächenberechnungen einfache geodätische Berechnungen Wertermittlung Gutachten Bodenrichtwerte Gutachterausschuss Bodenordnung (ländlich und/oder städtisch) Baulandumlegung Flurbereinigung o Ziele, Interessen, Teilnehmer o Aufgaben der Geodäten o verschiedene Verfahren Personalrat, Aufbau und Aufgaben der Jugend- und Auszubildendenvertretung Aufgaben des Personalrates Aufgaben der Jugend- und Auszubildendenvertretung Gespräch mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung Abschlussgespräch, Fragebogen Praktikum und Verabschiedung Ausfüllen des Fragebogens Feedback des Praktikanten evtl. Austausch der Mailadresse, um den Kontakt zu halten 49

50 Fragebogen Schulpraktikum Liebe Praktikantin/lieber Praktikant, wir möchten dich bitten, auf diesen Blättern von deinen Erfahrungen während des Praktikums zu berichten. Deine Angaben werden vertraulich behandelt und zum Zwecke der Auswertung anonymisiert weitergegeben. Geschlecht: weiblich männlich Alter: Welche Schulform besuchst du im Augenblick Hauptschule Realschule Gymnasium Sekundarschule Berufskolleg Durch wen bist du auf die Geodäsie aufmerksam geworden? durch die Eltern durch Freunde und Bekannte durch die Schule durch das Internet Wie bist du zu deinem Praktikumsplatz gekommen? Schule Eltern freunde und Bekannte Internet Eigeninitiative Welche Erwartungen hast du an dein Praktikum gehabt? Sind diese Erwartungen erfüllt worden? 50

51 Ja Nein Teilweise Hast du einen guten Einblick in diesen Beruf gewinnen können? Ja Nein nur zum Teil wenn nein, woran lag dies deiner Meinung nach? Was hat dir besonders gut gefallen? Worüber hättest du im Praktikum gerne mehr erfahren? Wie beurteilst du die Betreuung seitens des Praktikumsbetriebes? sehr gut gut befriedigend ausreichend nicht ausreichend Würdest du ein Praktikum im Bereich der Geodäsie weiterempfehlen? Ja Nein Würdest du nach deinem Praktikum einen Beruf im Bereich der Geodäsie in eine engere Berufswahl einbeziehen? 51

52 Ja Nein Vielleicht wenn ja, hast du mit deinem Praktikumsbetreib über die Möglichkeit einer Ausbildung gesprochen? Ja Nein Kennst du Ja Nein Soll dich dein Praktikumsbetreib über News, Besonderheiten, Ausbildungsstellen etc. nach deinem Praktikum informieren? Ja, Nein Vielen Dank für deine Unterstützung 52

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