Sonderbeilage. Investor Relations

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1 Börsen-Zeitung Nr. 112 B1 IM INTERVIEW: BERNHARD GÜNTHER, FINANZVORSTAND DER RWE AG Konstruktiver Austausch mit dem Kapitalmarkt wichtig IR ist ein bedeutender Input-Geber und Meinungsbildner RWE hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Weichen richtig gestellt Herr Dr. Günther, Sie haben als Finanzvorstand von RWE einen großen Zuständigkeitsbereich: Finanzen, Accounting, Controlling, Desinvestitionen, Kostensenkungen. Welchen Stellenwert hat da der Bereich, für den Sie ja auch noch verantwortlich sind? Einen hohen Stellenwert. Investor Relations gibt unserem Management wichtigen Input für die Entscheidung, welche Prioritäten zu setzen sind. Finanzmarktkommunikati- Bernhard Günther on geht immer in zwei Richtungen. Wenn sie richtig funktioniert, werden auch Meinungen und Sichtweisen von außen in das Unternehmen zurückgespiegelt. Dies ist uns sehr wichtig. Und durch den permanenten Austausch mit dem Kapitalmarkt bekommt IR daher eine unabhängigere Sicht auf das Unternehmen. Was macht für Sie als Finanzvorstand eines großen Dax-Unternehmens gute IR-Arbeit aus? Was ist unabdingbar? Letztendlich gilt als Qualitätskriterium, wie gut ein Unternehmen auf der einen Seite versteht, wie der Kapitalmarkt tickt und wie es dort gesehen wird, und wie reibungslos auf der anderen Seite die Kommunikation mit dem Kapitalmarkt funktioniert. Das heißt nicht, dass es nicht auch Themen geben kann, wo man unterschiedlicher Meinung ist. Gute IR-Arbeit schafft es aber, den Austausch zwischen Unternehmen und dem Kapitalmarkt so zu orchestrieren, dass er auf beiden Seiten frei von Irritationen oder negativen Überraschungen ist. Es geht um Vorhersehbarkeit? Ich würde sagen, es geht um mehr als das, um eine Mittlerrolle. IR ist eine Informationsschnittstelle, über die in beide Richtungen gesendet und empfangen wird. Nutzen die Vorstände der großen börsennotierten Aktiengesellschaften in Deutschland eigentlich ausreichend das Wissen ihrer Investor-Relations-Manager? Oder gibt es hier noch Potenzial? Soweit ich das außerhalb von RWE mitbekomme, ist heute allen börsennotierten Unternehmen ein konstruktiver Austausch mit dem Kapitalmarkt wichtig. Die Bedeutung dieser Kommunikation hat in den vergange- nen zehn bis 15 Jahren deutlich zugenommen. Heute gibt es nicht mehr viele Unternehmen, in denen nicht als Aufgabe des Top-Managements wahrgenommen wird. Ein Unternehmen hat immer viele Stakeholder. Wie groß ist Ihrer Ansicht nach die Gefahr, dass sich Unternehmen zu sehr an den Interessen des Kapitalmarkts ausrichten? Bei RWE sehe ich diese Gefahr nicht. Die Anforderungen, die der Kapitalmarkt an uns formuliert, werden von unserer Investor-Relations-Abteilung immer analysiert und ausgewertet. Wir bilden uns aber auch unsere eigene Meinung dazu. Zudem gibt es grundsätzlich für alle Stakeholder guten Zugang zum Unternehmen, zum Beispiel über den Bereich Corporate Responsibility oder über die Arbeitnehmervertretungen. Ich würde daher sagen: Über IR gibt es gerade die Möglichkeit, dass auch die Sicht des Kapitalmarktes neben der Sicht der anderen Stakeholder Berücksichtigung findet. Schauen wir einmal etwas genauer auf RWE: Das Unternehmen steckt im Umbruch. Die Krise in der konventionellen Erzeugung hat den Konzern wie viele andere Versorger ins Mark getroffen. Was bedeutet das ganz konkret für die IR-Arbeit? Welche Herausforderungen bringt diese spezielle Situation mit sich? In solchen Krisensituationen ist die Kommunikation noch viel wichtiger als in Zeiten, in denen es gut läuft. In Krisensituationen steht man unter besonderer Beobachtung der Öffentlichkeit, aber vor allem natürlich auch der Investoren. Für den Kapitalmarkt steigt in solchen Zeiten die Gefahr, dass Unternehmen schwerer vorhersagbar reagieren. Das Management kann daher sehr schnell auch Vertrauen verspielen. Sicherlich, der IR ist eine Informationsschnittstelle, über die in beide Richtungen gesendet und empfangen wird. Kapitalmarkt kann auch mit schlechten Botschaften umgehen. Aber niemand schätzt böse Überraschungen. Was bedeutet das für das Handeln des Managements? Bei RWE holen wir im Vorstand zu wichtigen Themen immer auch die Einschätzung unserer IR-Abteilung ein und diskutieren, wie der Kapitalmarkt auf bestimmte Weichenstellungen reagieren könnte. Das ist sehr wichtig für uns. IR ist hier wie schon gesagt ein bedeutender Input-Geber und Meinungsbildner. Was bekommen Sie denn aktuell von Investoren zu hören, wenn AUS DEM INHALT Konstruktiver Austausch mit dem Kapitalmarkt wichtig Interview mit Dr. Bernhard Günther Nachhaltigkeit ein Thema der Josko Radeljic Online-Plattformen für Aktionäre Pflicht oder Kür? Prof. Dr. Christian P. Hoffmann Banger Blick nach Großbritannien Jörg Hoffmann und Kay Bommer IR-Organisation muss sich rasantem Wandel anpassen Dr. Martin Steinbach Quartalsberichte sind doch gar nicht das Problem B1 Ralf Frank B4 B2 Katalysator einer fehlgeleiteten Entwicklung Otmar F. Winzig B4 Anleiheinvestoren sind an der Schifffahrt interessiert B2 Henrik Schilling B5 IR ist schon lange kein rechtsfreier Raum mehr B3 Peter Staab B5 B4 Welche Trends prägen die Zukunft der? Nadja Schliebener B6 Sie sie von einem Engagement in der Energiewirtschaft im Allgemeinen und in RWE-Aktien im Speziellen überzeugen wollen? Das Feedback, das wir aus dem Kapitalmarkt bekommen, ist die Einschätzung, dass das RWE-Management die Zeichen der Zeit erkannt hat und die Weichen richtig stellt. Die große Frage der Investoren ist aber weiterhin, wie sich das politische und regulatorische Umfeld für unsere Branche künftig entwickeln wird. Die vergangenen Jahre haben ja gezeigt, welche dramatischen Auswirkungen ein sich ändernder Rahmen haben kann. Hier setzt zurzeit auch der Kapitalmarkt noch einige Fragezeichen. Früher hatten die Versorger-Aktien am Kapitalmarkt ja den Stempel des sicheren Hafens. Damit können Sie heute kaum noch werben. Ein Witwen-und-Waisen-Papier, wie es früher hieß, ist die RWE-Aktie wohl nicht mehr. Aber wir können weiter damit werben, dass ein Teil unseres Geschäfts sehr stabil ist. Ich meine das Downstream-Geschäft rund um die Verteilnetze und den Vertrieb. Das macht einen immer größeren Anteil unseres Ertrages aus, und wir glauben, daraus auch eine gewisse Vorhersagbarkeit unserer weiteren Entwicklung ableiten zu können. Aber Unsicherheiten kommen natürlich weiterhin aus der Stromerzeugung. Hier brauchen wir stabile Rahmenbedingungen. Ein,Witwen-undWaisen-Papier, wie es früher hieß, ist die RWE-Aktie wohl nicht mehr. Ihr Unternehmen hat mit institutionellen Investoren wie BlackRock auf der einen Seite und einem hohen Anteil an kommunalen Aktionären auf der anderen Seite Aktionäre mit sehr unterschiedlichen Interessen. Wie gelingt die IR-Arbeit bei einer so heterogenen Aktionärsstruktur? Grundsätzlich wird der Unterschied zwischen den beiden großen Aktionärsgruppen überbetont. Am Ende haben doch beide ein Interesse an einer stabilen Wertentwicklung des Unternehmens. Der einzige Unterschied ist vielleicht, dass einige unserer kommunalen Aktionäre aus ihren Stakeholder-Perspektiven zusätzliche Interessen haben, wie etwa Standortinteressen. Die Kommunikation mit den Kommunen geht daher manchmal über die klassische Investor-Relations-Arbeit hinaus. Wir senden deshalb aber nicht unterschiedliche Botschaften und Informationen aus. RWE muss sparen und baut überall im Unternehmen Personal ab. Ist der Bereich hiervon eigentlich auch betroffen? Es stehen grundsätzlich alle unsere Aktivitäten auf dem Prüfstand. Überall müssen wir neu überlegen, welcher Nutzen den jeweiligen Kosten gegenübersteht. Bei unserer IR-Abteilung haben wir allerdings heute schon ein so ausgeprägtes Kostenbewusstsein, dass ich mir wünschen würde, dass die Abteilung noch stärker als ein leuchtendes Beispiel in den Konzern hineinstrahlt. Wenn man überlegt, wo RWE noch schlan- ker werden kann, wäre die IR-Abteilung sicherlich nicht der erste Bereich, wo ich einen Rotstift ansetzen würde. Schauen wir einmal auf die anstehende 17. Jahreskonferenz des DIRK, also des Deutschen Investor Relations Verbandes. Sie werden dort zu den Teilnehmern sprechen. Was schätzen Sie an der Arbeit des DIRK? Der DIRK gibt dem Thema Investor Relations eine Stimme in Deutschland. Er ermöglicht zum einen den professionellen Austausch zwischen IR-Experten und das in einem erfreulichen Maße selbst organisiert und mit sehr schlankem Ressourceneinsatz. Die Arbeit basiert stark auf dem freiwilligen Engagement der Mitglieder. Und zweitens investiert der DIRK intensiv in die Aus- und Weiterbildung im Bereich Investor Relations. Das ist am Ende eine Winwin-Situation. Hier können alle Unternehmen voneinander profitieren. Gibt es eine zentrale Botschaft, die Sie den Teilnehmern der Konferenz auf den Weg geben wollen? Fortsetzung Seite B 3

2 B2 Börsen-Zeitung Nr. 112 Nachhaltigkeit ein Thema der Bei der BayWa unter einem Dach Zunehmende Konvergenz von Zielen, Inhalten und Instrumenten Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie gewinnt als Leitidee zunehmend an Bedeutung, nachdem der Shareholder Value infolge von Finanz- und Wirtschaftskrisen, Bilanz- und Vergütungsskandalen an Einfluss verloren Josko Radeljic Head of Investor Relations der BayWa AG hat. Strategien, die langfristigen Unternehmenserfolg durch die kontinuierliche Verbesserung sowohl von finanziellen als auch nicht finanziellen Kennziffern nachweisen können, treffen am Kapitalmarkt auf positive Resonanz. Damit wird Nachhaltigkeit zu einem Thema der (IR). Dies umso mehr, da sich Investoren und Finanzanalysten darauf einstellen müssen, dass die Attraktivität eines Investments nicht nur von der erzielbaren Rendite des eingesetzten Kapitals, sondern auch von den mit der unternehmerischen Tätigkeit einhergehenden finanziellen und nicht finanziellen Risiken bestimmt wird. Vor diesem Hintergrund erklärt sich, dass vor allem große international tätige Unternehmen hinsichtlich Transparenz und Kommunikationsbereitschaft auf dem Feld der Nachhaltigkeit führend sind. Zudem sind bestimmte Branchen wie die chemische Industrie, Energieversorger oder die Bekleidungsindustrie in puncto Nachhaltigkeit besonders exponiert. Und auch die Unternehmen, die ihre Produkte an Endverbraucher vertreiben und daher auf Image, Reputation und Konsumentenvertrauen großen Wert legen, engagieren sich häufig mit erheblichem Aufwand für Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft. Diese Entwicklung wirft Fragen auf: Wird Nachhaltigkeit zunehmend eine Teildisziplin der? Müssen Investor-Relations-Manager künftig den GRI-Standard G4 und die Leitlinien des UN Global Compact ebenso beherrschen wie Gewinnund-Verlust- sowie Cash-flow-Rechnung? Welche organisatorische Aufstellung macht Sinn, um die Finanzund die Nachhaltigkeitskommunikation am effizientesten und wirksamsten zu gestalten? Ähnliche langfristige Ziele und Nachhaltigkeitskommunikation verfolgen gleiche oder ähnliche langfristige Ziele: Es soll Vertrauen in das Unternehmen, seine Führung und Strategie geschaffen werden. Transparenz dient dem Abbau von Informationsasymmetrien. Eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens und eine Imageverbesserung unterstützen die Positionierung am Kapitalmarkt, auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten und bilden die Grundlage für die notwendige gesellschaftliche Akzeptanz der unternehmerischen Aktivitäten. Unternehmen wollen verdeutlichen, dass sie Werte schaffen und Risiken reduzieren: für Kunden, Aktionäre und Investoren, Mitarbeiter, Umwelt und Gesellschaft. Ein praktisches Beispiel für das Zusammenwachsen von Inhalten und Kommunikationsinstrumenten ist der Geschäftsbericht, ein klassisches Instrument der und Vehikel für die Veröffentlichung des Jahresabschlusses. Viele Finanzberichte enthalten bereits Nachhaltigkeitsinformationen. Der 2010 gegründete International Integrated Reporting Council (IIRC) propagiert das Integrated Reporting als Zusammenführung und Verknüpfung von finanziellen und nicht finanziellen Informationen, um eine holistische Sicht auf die Unternehmensleistung zu erreichen. In Deutschland folgen bislang beispielsweise BASF, Bayer, EnBW und SAP dieser Zielsetzung, im Ausland veröffentlichen zahlreiche vor allem international tätige Konzerne integrierte Berichte. Der seit 2013 verpflichtend anzuwendende Deutsche Rechnungslegungs-Standard DRS 20 fordert die Darstellung nicht finanzieller Leistungsindikatoren, die EU verfolgt noch weiterreichende Vorstellungen. Die Richtung ist also vorgegeben. Wesentliche Botschaften und Informationen aus den Feldern der Nachhaltigkeit sind zudem dazu geeignet, die in Richtung Kapitalmarkt kommunizierte Equity Story zu ergänzen und anzureichern. Ein Schulterschluss zwischen und Nachhaltigkeit dürfte auch bei der Vorbereitung und Durchführung der Hauptversammlung sinnvoll sein, da zunehmend Redebeiträge und Fragen zu nicht finanziellen Aspekten der Unternehmenstätigkeit von Aktionären vorgetragen werden. Schließlich kann die Einbindung und intensive Bearbeitung des Themas Nachhaltigkeit dazu dienen, neue Anlegerkreise die beispielsweise das Sustainable-Responsible- Investing-Modell anwenden für das Unternehmen zu gewinnen. Finanz- und Gutmensch Viele Investor-Relations-Manager sehen die Nachhaltigkeitskommunikation skeptisch bis kritisch. Eine Ursache ist, dass viele in diesem Bereich gewonnene Informationen nicht quantifizierbar sind beziehungsweise die Datenqualität nicht hieb- und stichfest ist. Das beginnt sich zu ändern. Reiner Marketing Talk in Nachhaltigkeitsberichten erweist sich zunehmend als nicht zielführend. Heute unterhalten sich Finanz- und Nachhaltigkeitsmanager mehr und mehr über einen einheitlichen Konsolidierungskreis für ihre Daten, über Risikobewertung und Eintrittswahrscheinlichkeiten. Und es greift ein Effekt, der im Investor-Relations-Bereich seit jeher wirkt: der Wettbewerb der Unternehmen untereinander hinsichtlich der Transparenz, Belastbarkeit und Wesentlichkeit der Informationen. Nachhaltigkeitsmanager, die vor allem die Welt retten wollen, sind mittlerweile eine Minderheit. Es geht vielmehr darum, Unternehmenswachstum und finanziellen Erfolg auf eine möglichst smarte Weise zu erreichen, die Auswirkungen auf die Umwelt minimiert, soziale Belange berücksichtigt und Risiken begrenzt. Nachhaltigkeitsaktivitäten und -berichterstattung eines Unternehmens können den Unternehmenserfolg steigern und das Chancen-Risiko-Profil günstiger gestalten. Salopp formuliert könnte man sagen: Hier treffen sich dann Finanz- und Gutmensch. Der Hebel von Nachhaltigkeitsaktivitäten und der Berichterstattung darüber auf die Unternehmensbewertung ist nur schwer zu greifen. Andererseits: Welche Versicherungsprämien wären zu zahlen und welche Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten zu bilden, wenn eine Unternehmensführung sämtliche Aspekte links und rechts der Gewinnmaximierung außer Acht ließe? Diese Sichtweise gewinnt auch bei Investoren an Boden. Die Summe nachhaltig verwalteter Kapitalanlagen wächst stark, allerdings von niedrigem Niveau aus. Noch untergeordnete Rolle Nachhaltigkeitsthemen spielen in der Praxis bei Roadshows oder Investorengesprächen immer noch eine untergeordnete Rolle. Trotz der bisher überschaubaren Nachfrage seitens des Kapitalmarktes werden die Anforderungen für IR-Manager an Spezialwissen im Themenfeld Nachhaltigkeit steigen. Mit den beschriebenen Trends dürfte sich das Berufsbild des IR-Managers bzw. die dazugehörige Kapitalmarktkommunikation aber weiterentwickeln. Vorgehen der BayWa Die BayWa hat sich dafür entschieden, das Thema Nachhaltigkeit im Bereich anzusiedeln. Leitgedanke waren dabei die zahlreichen Schnittstellen und (potenziellen) Synergien. Eine Mitarbeiterin des Bereichs ist zuständig für die Thematik Nachhaltigkeit. Zudem besteht im Unternehmen ein Lenkungskreis Nachhaltigkeit aus Vertretern der verschiedenen Sparten und Konzerneinheiten. Es ist eine Grundüberzeugung der BayWa, dass wirtschaftlicher Erfolg dauerhaft nur möglich ist, wenn er für die Gesellschaft insgesamt einen Mehrwert schafft und negative Auswirkungen auf die Umwelt minimiert werden. Die Zuständigkeit für Nachhaltigkeit ermöglicht es, ein gesamthaftes Konzept bei der Datenerhebung im Konzern sowie Transparenz und Wesentlichkeit als Grundlinien der Finanz- und Nachhaltigkeitskommunikation zu verfolgen. Häufig ergeben sich aus der Beschäftigung mit Daten zum operativen Geschäft auch wertvolle Zusatzinformationen für die Finanzkommunikation, die die BayWa für Investoren und Analysten noch greifbarer und das Geschäftsmodell noch plastischer machen. Der Bereich Investor Relations der BayWa sieht es auch als seine Aufgabe an, aus dem Dialog mit dem Kapitalmarkt und anderen Stakeholdern heraus Zukunftsthemen für das Unternehmen zu identifizieren und voranzutreiben. Begründete Alternative Die organisatorische Zuordnung des Nachhaltigkeitsmanagements hängt letztendlich von Unternehmensgröße, Branchenzugehörigkeit, Geschäftsmodell, Budget für Nachhaltigkeitsaktivitäten und von den handelnden Personen ab. Für börsennotierte Unternehmen mit bestehender Investor-Relations-Abteilung ist die Eingliederung des Themas Nachhaltigkeit an dieser Stelle wie das Beispiel BayWa zeigt eine begründete Alternative. Online-Plattformen für Aktionäre Pflicht oder Kür? Die Abzocker-Initiative der Schweiz liefert einen klaren Anreiz, mögliche Vorteile elektronischer Aktionärsplattformen zu erkunden Die direkte Demokratie der Schweiz führt gelegentlich zu überraschenden Ergebnissen. Und manchmal betreffen diese Ergebnisse sogar die Investor Relations (IR). So im Fall der sogenannten Abzocker-Initiative, 2005 durch den Schaffhauser Kleinunternehmer und heutigen Ständerat Thomas Minder angestoßen und nach langwierigen parlamentarischen Debatten schließlich Anfang 2013 mit knapp 68 % durch das Volk gutgeheißen. Die Initiative umfasst ein ganzes Bündel an Forderungen etwa die obligatorische Abstimmung über die Vorstandsvergütungen im Rahmen der Generalversammlung (GV), eine Pflicht für Pensionskassen, an Generalversammlungen ihre Stimmen abzugeben, ein Verbot goldener Fallschirme und schließlich auch die Pflicht für Unternehmen, den Aktionären im Rahmen der GV eine elektronische Abstimmung zu ermöglichen. Tatsächlich war das e-voting bis anhin mehr Ausnahme als Regel. Mit der aktuell laufenden GV-Saison unternehmen daher zahlreiche Schweizer Aktiengesellschaften erste Gehversuche mit der Einladung zur Generalversammlung erhalten die Aktionäre nun auch die Möglichkeit, sich im Vorfeld bei einer elektronischen Plattform anzumelden und ihre Stimmen abzugeben. Wie das so bei ersten Gehversuchen ist, revolutionäre Veränderungen sind bisher nicht zu vermelden. Ziel der Abzocker-Initiative war es, die Aktionärsdemokratie zu stärken und die aktive Beteiligung der Aktionäre an der Governance ihrer Unternehmen zu fördern. Andernfalls drohe das Management außer Rand und Band zu geraten und sich schamlos in Form exzessiver Boni und weiterer Ausschüttungen zu bereichern. Dieser Impuls erscheint auf den ersten Blick sympathisch. Aktiengesellschaften sind mächtige Akteure Christian P. Hoffmann in unserer Gesellschaft, sie sollten einer strengen Kontrolle durch ihre Eigentümer unterworfen werden. Gleichzeitig ist die Initiative jedoch zweifellos naiv, denn es besteht kein empirischer Zusammenhang zwischen dem Grad der Beteiligung der Aktionäre an Generalversammlungen und der Höhe der Managementvergütung. Die Erfahrung lehrt, dass Investoren kein Problem mit hohen Managerlöhnen haben, solange sie Assistenzprofessor am Institut für Medienund Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen vom Erfolg ebenfalls profitieren. Und überhaupt: Was heißt bei einer modernen Aktiengesellschaft schon Aktionärsdemokratie? Wenn ein institutioneller Investor 5 % der Anteile auf sich vereinigen kann, ist das schon viel. Meist handelt es sich dabei um Fonds, die ihren Sitz im Ausland haben. Tausende von Kleinaktionären bringen es hingegen gemeinsam auf vielleicht 10 % des Kapitals. Ohne starke Eigentümerfamilie im Rücken ist das Aktionariat heutiger AGs also fast unvermeidlich zersplittert und schlecht koordiniert. Kann eine elektronische Abstimmung im Rahmen der General- beziehungsweise Hauptversammlung (HV) hieran etwas ändern? Auf den ersten Blick kaum. Das e-voting der Aktiengesellschaften richtet sich heute vor allem an Privataktionäre. Diese sind tatsächlich bei Hauptversammlungen notorisch abstinent wenn sie nicht gerade in der Nähe des Veranstaltungsorts wohnen, viel Zeit haben und sich von einem Mittagessen sowie einigen Mitbringseln anlocken lassen. Selbst wenn sie jedoch allesamt abstimmen würden, wäre ihr Stimmgewicht überschaubar. Elektronisch stimmen heute nur wenige Privataktionäre ab nicht zuletzt auch, weil sich unter ihnen viele Pensionäre finden, die neuen Medien eher skeptisch gegenüberstehen. Dies zumindest kann sich in absehbarer Zeit ändern. Für die U30- Generationen ist das Internet bekanntlich das mit Abstand wichtigste Medium, sie nutzen es viele Stunden am Tag nicht wenige sind durch mobile Geräte praktisch ständig im Netz. Persönlicherer Austausch Diese Erkenntnis lässt vermuten, dass der elektronische Austausch mit den Aktionären in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird. Vielleicht auch im Rahmen der Hauptversammlung. Denn den Unternehmen bieten elektronische Plattformen zur Beteiligung an der HV einen Vorzug: Die Aktionäre müssen sich dort anmelden, sie sind also identifizier- und gezielt ansprechbar. Damit ermöglichen elektronische Aktionärsplattformen einen direkteren und persönlicheren Austausch, als das bei der Unternehmenswebseite der Fall ist. Kein schlechtes Geschäft Die Abzocker-Initiative der Schweiz liefert nun einen handfesten Anreiz, mögliche Vorteile elektronischer Aktionärsplattformen zu erkunden. Unternehmen sind gezwungen, ihren Aktionären eine Plattform anzubieten. Diese kann minimalistisch gehalten sein, sie kann aber auch großen Wert auf Austausch und Nutzerfreundlichkeit legen. Eine ganze Reihe neuer und auch etablierter Dienstleister bemühen sich, attraktive Angebote zu schnüren. Mit den Funktionalitäten der Plattformen schwanken ihre Preise zwischen und sfr pro Jahr. Kein schlechtes Geschäft also. Eine Herausforderung für die Anbieter ist jedoch die komplexe Marktstruktur. Denn die Aktionärsplattformen müssen auf einem doppelten Markt bestehen sie müssen Unternehmen ebenso wie Aktionäre überzeugen. Sinnvoll sind zudem Schnittstellen zu weiteren Akteuren, wie den Finanzdienstleistern, Informationsdiensten und natürlich den Abstimmungsberatern oder Proxy Advisors. Erleichterte Abstimmung Mögliche Vorteile für Unternehmen hatten wir bereits skizziert: Eine Identifikation der Aktionäre, die Beobachtung ihres Informationsverhaltens, möglicherweise auch ihrer Diskussionen auf der Plattform, die gezielte Ansprache und Verteilung von Information. Elektronische Abstimmungen senken die Transaktionskosten einer HV-Teilnahme, was die internationale Beteiligung erhöhen könnte. Nicht zuletzt könnte durch eine erleichterte Abstimmung, welche sich in die gewohnten Prozesse der Privataktionäre einfügt, doch auch deren Beteiligung gefördert werden. In der Regel sind die Kleinaktionäre schließlich treue Gefolgsleute und eine relativ sichere Bank für die Unternehmensführung. Doch wie können die Aktionäre auf eine elektronische Plattform gelockt werden? Heute lassen sich zwei Plattform-Philosophien unterscheiden: Proprietäre Systeme sind ganz auf das einzelne Unternehmen zugeschnitten, die AG ist also klar Herr im Haus. Plattform-Systeme versammeln dagegen mehrere AGs auf einer Webseite. Mit einem Login kann der Aktionär hier gleich mehrere Beteiligungen abarbeiten. Die Plattform-Lösung hat offenkundige Vorteile für den Aktionär sie macht die Teilnahme einfach und unkompliziert. Sie verhindert, dass der Aktionär von Anbieter zu Anbieter springen und zahlreiche Login- Daten jonglieren muss. Für das Unternehmen bietet sich der Vorteil, dass hier auch Aktionäre angesprochen werden können, die heute noch nicht bei ihm investiert sind. Plattform-Lösungen sind lebendiger, weil vielfältiger. Es besteht die Möglichkeit für Aktionäre, sich untereinander auszutauschen. Ob das wiederum den Unternehmen gefällt, kann im Einzelfall durchaus hinterfragt werden. Vor einem Henne-Ei-Problem Wie so oft bei neuen Kommunikationssystemen stehen die elektronischen Aktionärsplattformen heute vor einem Henne-Ei-Problem: Wird die Plattform von vielen Unternehmen genutzt, macht sie das für Aktionäre interessant. Befinden sich viele Aktionäre auf der Plattform, wollen auch viele Unternehmen sie nutzen. Doch wer macht den ersten Schritt? Der Wettbewerb ist intensiv, denn Plattformen haben stets Netzwerkeffekte: Nur wenige Anbieter setzen sich durch. Erinnern Sie sich zum Beispiel noch an StudiVZ? Kaum, denn der Gewinner in dieser Nische heißt Facebook. Am Ende wird auch die Frage entscheidend sein, ob die Aktiengesellschaften Online-Plattformen wirklich als strategisches Kommunikationsinstrument einsetzen wollen. Sprich: Wollen sie nur das e-voting möglichst effizient und kostengünstig abwickeln? Oder wollen sie einen neuen Kanal eröffnen, der einen gezielteren Austausch und eine genauere Beobachtung der Aktionäre ermöglicht? Pflicht oder Kür das ist die Frage. Natürlich ist die Schweiz ein zu kleiner Markt, um sie abschließend klären zu können. Doch was, wenn die EU dereinst die elektronische HV-Abstimmung zur Pflicht erklärt? Dann wird sich zeigen, ob die ihren eigenen Mark Zuckerberg hervorbringt.

3 Börsen-Zeitung Nr. 112 B3 Banger Blick nach Großbritannien Eine gesetzliche Neuregelung des Corporate Access könnte die Arbeit in IR-Abteilungen schon bald nachhaltig verändern gene Roadshows organisieren. Einige Riesen der Branche wie der norwegische Pensionsfonds Norges oder Fidelity und Aberdeen verrichten typische Broker-Services bereits In-House. Und viele Unternehmen in Deutschland erleben bereits einen Anstieg der sogenannten Reverse Roadshows, bei denen die Anleger die Unternehmen besuchen und nicht umgekehrt. Andererseits kümmern sich auch Unternehmen hierzulande immer aktiver um die Suche nach Investoren und deren Ansprache. Welche Folgen die Auflösung des derzeitigen Corporate-Access-Systems für das IR-Management hat, hängt unter anderem von der Größe, Bekanntheit und Attraktivität seines Unternehmens für den Kapitalmarkt ab. Vor allem für kleine Unternehmen könnte es aufwendiger werden, den Investorenkontakt aufzubauen und zu pflegen. Zum einen sind sie bei Investoren nicht unbedingt bekannt genug, um von diesen als Anlagemöglichkeit wahrgenommen zu werden. Zum anderen haben sie in der Regel nicht die (personellen) Ressourcen in der IR-Abteilung, um eine größere Zahl von potenziellen Investoren zu identifizieren und den Kontakt zu diesen dauerhaft zu pflegen. Vor allem IR-Manager in Unternehmen außerhalb des Dax sind daher beunruhigt. Andererseits hätten eine Neustrukturierung des Corporate Access und ein damit verbundener kürzerer Draht vom Emittenten zum Investor durchaus Vorteile. So dürfte sich die Markttransparenz deutlich verbessern. Schließlich könnten IR-Manager, die die Suche und Ansprache potenzieller Investoren selbst übernehmen, ein (noch) besseres Gespür für die Wahrnehmung ihres Unternehmens am Kapitalmarkt entwickeln. Neue technische Entwicklungen können Unternehmen dabei helfen, das Investor Targeting selbst in die Hand zu nehmen. So setzen viele Unternehmen schon jetzt systematisch Investor-Targeting-Datenbanken ein. Sofern der Investor die Organisation und Finanzierung einer Roadshow übernimmt, erkennen IR-Manager auch hier, wie es um die Nach- Konstruktiver Austausch mit Kapitalmarkt Fortsetzung von Seite B 1 Die Qualität der Finanzmarktkommunikation ist in den vergangenen zehn bis 15 Jahren deutlich besser geworden. Aber trotzdem ist noch kein Stadium erreicht, in dem man sich nicht noch weiter verbessern kann. Wie in vielen anderen Bereichen des beruflichen und privaten Lebens so gilt auch hier: Das Bessere ist der Feind des Guten. Der DIRK kann sicherlich auch dazu beitragen, dass noch weitere Qualitätsstandards im IR-Bereich etabliert werden. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, was auch von den Kongressteilnehmern zurückkommt. Ich gehe ja auch zur Jahreskonferenz, um zu hören, was aus Sicht des DIRK beim Management der Dax-Unternehmen noch verbessert werden kann. Das Motto der diesjährigen Konfe- renz ist sehr weit gefasst: Wo spielt künftig die Musik? Kapitalmärkte am Scheideweg. Welcher Aspekt steht für Sie hierbei im Vordergrund? Das ist durchaus ein zweischneidiges Thema. Die Kapitalmärkte sind zurzeit nicht in einer Situation, die man langfristig als normal bezeichnen würde. Ein solches Niedrigzinsumfeld hat ja wohl kaum jemand in seiner aktuellen beruflichen Laufbahn schon einmal erlebt. Das hat für ein Unternehmen wie RWE gute und schlechte Seiten. Auf der einen Seite erhalten wir im Moment sehr günstige Refinanzierungskonditionen. Obwohl sich unser Rating verschlechtert hat, können wir uns günstig refinanzieren. Auf der anderen Seite treffen die Niedrigzinsen unsere langfristigen Rückstellungen, die mit ihren abgezinsten Barwerten in der Bilanz stehen. Hier wirken die Zinsen erhöhend auf Nettoschulden. Wie stehen Sie in diesem Zusammenhang zu einer stärkeren Regulierung, um die Kapitalmärkte weiter in die Schranken zu weisen? Un- oder unterregulierte Kapitalmärkte können Exzessen sicherlich Vorschub leisten. Das haben wir in der Zeit vor der Lehman-Krise ja auch erlebt. Wenn durch eine solche Situation eine Kontaminierung des gesamten Wirtschaftssystems ausgelöst werden kann, ist eine Regulierung sicherlich sinnvoll. Ein Modell der Privatisierung von Gewinnen und der Sozialisierung von Verlusten darf es nicht geben. Andererseits hat jeder regulatorische Eingriff natürlich auch seine volkswirtschaftlichen Kosten. Die Kunst ist hier sicherlich wie so oft im Leben, die richtige Balance zu finden. Das Interview führte Andreas Heitker. Impressum Börsen-Zeitung Am 14. Juni 2014 Redaktion: Claudia Weippert-Stemmer Anzeigen: Dr. Jens Zinke (verantwortlich) Technik: Tom Maier Typografische Umsetzung: Klaus Jung Verlag der Börsen-Zeitung in der Herausgebergemeinschaft WERTPAPIER-MITTEILUNGEN Keppler, Lehmann GmbH & Co. KG, Düsseldorfer Straße 16, Frankfurt am Main, Tel.: 069/2732-0, (Anzeigen) Tel.: 069/ , Fax: 069/233702, (Vertrieb) 069/ Geschäftsführung: Ernst Padberg, Markus Heer (stv.) Druck: Westdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH; Kurhessenstraße 4 6, Mörfelden-Walldorf... und Kay Bommer Foto: DIRK papiertransaktionen durchführt. Er entlohnt ihn dafür mit einer Handelskommission, deren Höhe sich nach dem gehandelten Volumen bemisst. In der Regel nehmen Investoren zudem der Transaktion vorausgehende Services in Anspruch. Dazu gehören Beratung und Research, also die Erstellung von (Sell-Side-)Analysen und Marktberichten, wie auch das Zusammenbringen der Investoren und Unternehmen im Rahmen von Non-Deal-Roadshows. Die Kosten für diese Dienstleistungen reichen Investoren bislang an ihre Kunden weiter. Die FCA lehnt das ab. Lediglich Research-Leistungen, so die FCA, dürften den Kunden in Rechnung gestellt werden. Diese zunächst banal klingende Forde rung hat für Emittenten Jörg Hoffmann... weitreichende Folgen. Wenn Investoren künftig eigene Gelder, sogenannte Hard Dollars, in die Hand nehmen müssen, um für Corporate-Access-DiensCFA, Senior Vice te zu bezahlen, so werpresident bei der den sie diese vorauswacker Chemie AG sichtlich selektiver in Anspruch nehmen. Das für schen Regulierungsbehörden, wie in- den Broker lukrative Geschäftsmostitutionelle Investoren die Gebüh- dell der Roadshows würde sich verren ihrer Kunden die sogenannten ändern: Denn ein Investor, der dafür Client Commissions verwenden. zahlen muss, ein Unternehmen zu sesie stießen dabei auf große Intrans- hen, wird nur noch die Emittenten parenz und forderten die Investoren sehen wollen, deren Aktien er wirkzu mehr Nachvollziehbarkeit und Zu- lich kaufen will. Die Zahl der Roadrückhaltung beim Umgang mit den shows dürfte deutlich abnehmen. Client Commissions auf. In einem Für IR-Manager stellt sich damit die umfassenden Consultation Paper kri- Frage, wie sie den Kontakt zu Investisierte die Financial Conduct Autho- toren herstellen. rity (FCA) zudem die bei Investoren gängige Praxis, Corporate-AccessEs tut sich etwas Dienstleistungen aus den Client Commissions zu bezahlen. Kosten Möglicherweise springen neue Indes Corporate Access, so die FCA, sei- termediäre in die Bresche. Der Unteren Betriebskosten, die der Investor nehmer Michael Hufton etwa ist aus eigenen Mitteln zu tragen habe. überzeugt, dass es möglich ist, UnterDie UK Investment Management nehmen und Investoren auf der BaAssociation empfahl ihren Mitglie- sis anderer Vergütungsmodelle kosdern zu prüfen, ob die eigenen Pro- tengünstiger zusammenzubringen. zesse die Ansprüche der FCA erfül- Mit Ingage hat er eine Online-Plattlen. Die Forderungen des Regulie- form entwickelt, die den Broker rers sind damit praktisch umgesetzt, überflüssig machen soll. eine Änderung der Gesetzeslage in Denkbar wäre auch, dass UnterSicht mit vermutlich weitreichen- nehmen und Investoren direkt mitden Folgen. Das Geschäftsmodell einander in Kontakt treten entweder Broker als Vermittler zwischen der auf Initiative des Investors oder Emittent und Investor im Corporate auf Initiative des Unternehmens. InAccess steht auf dem Prüfstand. vestoren können Broker-DienstleisEin Investor engagiert den Broker, tungen internalisieren, etwa ihre damit dieser in seinem Namen Wert- Buy-Side-Analysen ausweiten und ei Mit einem Gefühl der Unsicherheit schauen viele Investor-Relations(IR)-Manager momentan über den Ärmelkanal. Sie beobachten, wie sich das etablierte System des Corporate Access in Großbritannien neu strukturiert. Auch hierzulande müssen Unternehmen mit Veränderungen rechnen. Bis Mitte 2015 dürfte die EU mit der Neuformulierung ihrer Richtlinien für die Markets in Financial Instruments (Mifid II) die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür schaffen. Es gärt schon länger: Bereits vor zwei Jahren untersuchten die briti- Geschäftsführer des DIRK, Deutscher Verband frage nach Anteilen an ihrem Unternehmen bestellt ist. Die Effizienz der Roadshows dürfte sich aus Unternehmenssicht verbessern. Die Fehlallokationen der Vorstandszeit auf unergiebige Investorentermine würden sinken. IR-Manager sollten es zudem leichter haben, auch Buy-andHold-Investoren zu sehen eine für Emittenten wichtige Zielgruppe, die im derzeitigen System für den Broker eher uninteressant ist, da er selbst an der Transaktion verdient. Kleine Unternehmen stellt die Orga- nisation von persönlichen Zusammentreffen mit Investoren allerdings vor große Herausforderungen. Für sie wird es wichtig sein, dass sie neue Dienstleister finden, die sie sowohl bei der Identifikation von Investoren und der Kontaktpflege als auch bei der Organisation von Roadshows unterstützen. Online-Targeting im Fokus Die hohen Kosten für Roadshows könnten sich durch das Ausweichen auf Online-Targeting in Zukunft reduzieren lassen. In den USA etabliert sich aktuell ein neuer Marktstandard für Videokonferenzen. Diese haben den Vorteil, dass sich das Top-Management des Unternehmens relativ leicht integrieren lässt. Terminprobleme werden gemindert, lange Reisezeiten entfallen. Die gefürchtete Meilen pro Meeting -Ratio sinkt dramatisch. Online-Targeting ersetzt sicher nicht die persönliche Begegnung, hilft aber den Erstkontakt herzustellen und auch den Kontakt zu pflegen. Aus Unternehmenssicht ist Corporate Access ohne Broker nicht unbedingt erstrebenswert. Allerdings sollte eine zunehmende Transparenz über die Kosten des Prozesses einerseits den Zugang zu den Unternehmen für alle Investoren unabhängig vom Handelsvolumen öffnen und andererseits den Unternehmen mehr Hoheit über Struktur und Inhalt von Roadshows bringen. IR-Manager verantworten die Auswahl der Investoren. Sie sollten sich aktiv in den Veränderungsprozess einbringen, um ihre künftige Rolle zu stärken. Hier gilt es in Einklang mit möglichst schriftlich formulierten Roadshowzielen eine optimale Reichweite mit vertretbarem Ressourceneinsatz (Vorstandszeit) zu erreichen. Das bedeutet: Nicht nur die üblichen Verdächtigen bedienen, sondern aktiv die Eignerstruktur festigen und diversifizieren. Die Relations -Arbeit, also der persönliche Beziehungsaufbau und die Beziehungspflege werden für IRManager in Zukunft an Bedeutung gewinnen.

4 B4 Börsen-Zeitung Nr. 112 IR-Organisation muss sich rasantem Wandel anpassen Studie gibt erstmals einen Einblick, wie Unternehmen ihre Finanzkommunikation intern aufgestellt haben Gute Anleitung für Börsenkandidaten Wer kennt das sich schnell wandelnde neue Umfeld der (IR) nicht? Das Internet macht Finanzinformationen so umfassend und schnell verfügbar wie noch nie, stellt durch Meinungen und Analysen in Echtzeit eine weltweite Öffentlichkeit her und macht dadurch börsennotierte Unternehmen quasi auf Mausklick vergleichbar. Investoren können auf hoch vernetzten Plattformen weltweit in Hochgeschwindigkeit fast rund um die Uhr handeln. Diese durch die neuen Technologien getriebene Entwicklung hat Auswirkungen auf die Finanzkommunikation und die IR-Organisation in Unternehmen und deren Organen. Die neuen Medien und eine veränderte Kommunikation internationaler Investoren fordern etablierte Governance-Strukturen und nationale gesetzliche Grundlagen heraus. Doch wie können sich Vorstand und Aufsichtsrat, die sich im globalen Wettbewerb um Kapital befinden, mit ihrer IR-Organisation auf den rasanten Wandel einstellen? Kommunikation zählt Martin Steinbach Head of IPO and Listing Services bei EY Organisatorisch steigen die Anforderungen im Unternehmen an die Reaktionszeit von internen Strukturen und Prozessen, an die Schnelligkeit der Berichterstattung und die Verfügbarkeit des Vorstands. Deren zeitliches Engagement in der IR geht dabei weit über öffentliche Pflichtveranstaltungen hinaus und macht auch an den Landesgrenzen nicht halt. Bei zunehmender internationaler Aktionärsschaft erwarten Investoren weltweite Standards. Einen repräsentativen Einblick in die Best Practices der IR-Organisation gibt eine federführend vom DIRK Deutscher Verband durchgeführte und von EY initiierte Befragung zur internen Organisation der IR-Funktion von 125 Unternehmen aus der DACH-Region (Quelle: Studie zur internen Organisation der IR in börsennotierten Unternehmen, DIRK und EY, Mai 2014). So zeichnen im Vorstand sowohl Chief Executive Officers (CEOs) als auch Chief Financial Officers (CFOs) für die Effektivität der IR- Funktion verantwortlich. Mit rund 62 % sind mehrheitlich CFOs zuständig, besonders bei Unternehmen der Auswahlindizes. Vorstand und Aufsichtsrat werden durch IR-Verantwortliche unterstützt. So haben 66 % der befragten Unternehmen ein bis zwei IR-Officer. Unternehmen der Auswahlindizes wie Dax, SMI, ATX verfügen über die größten IR-Abteilungen. Die Lebensläufe der IR-Officer der befragten Unternehmen zeigen primär einen finanziellen Background gefolgt von einer Ausbildung im Bereich Kommunikation. Dabei hat die Größe des Unternehmens Einfluss auf die Zusammensetzung des Skill Set des IR-Teams. Je kleiner das Unternehmen, desto eher sind IR-Verantwortliche mit Know-how im Bereich Kommunikation an Bord. In größeren Unternehmen dominieren IR-Officer mit Finanzhintergrund und einem Background aus dem operativen Geschäft. Über ein Ausbildungszertifikat des jeweiligen IR- Verbandes verfügen 37 IR-Teams, darunter primär von Unternehmen in Auswahlindizes. Zu den wichtigsten drei Aufgaben in der Finanzkommunikation zählen die Pflege, Ansprache und Nachverfolgung von Investoren, Aufgaben als zentrale Schnittstelle für Aktionäre und die Einhaltung der Kapitalmarktregularien und deren Reporting. Das CSR/ESG-Reporting steht dabei noch im Ranking auf dem 8. und somit letzten Platz. IR-Officer sind heute mehrheitlich auch für die Corporate Governance verantwortlich. So gaben 68 % der Befragten an, dass die IR in Unternehmen auch für die Hauptversammlung (HV) Verantwortung trägt. 83 % der für die HV verantwortlichen IR-Abteilungen leiten, 17 % unterstützen die Vorbereitung der HV. Tendenziell hat die IR in kleineren Unternehmen häufiger lediglich unterstützende Funktion bei der Vorbereitung der HV. Strategie und Dokumentation DIRK-Stimmungsbarometer Die Finanzkommunikation erfolgt über mehrere Kanäle nach klaren gesetzlichen und unternehmensspezifischen Regeln der IR-Strategie. Dazu zählen insbesondere die Grundsätze der One Voice Policy und der Gleichbehandlung aller Aktionäre. 66% der befragten Unternehmen haben jedoch keine schriftlich niedergelegte IR-Strategie. Ein Drittel der eher größeren Unternehmen hat eine IR-Strategie schriftlich fixiert und aktualisiert diese in der Regel jährlich. Investoren schätzen die zentrale Anlaufstelle IR, die auch die Einhaltung von Berichterstattungspflichten koordiniert, überwacht und sicherstellt. Man nutzt dafür ein formelles IR-Manual, über das 22 % der Befragten verfügen. Es regelt und dokumentiert IR-relevante Prozesse, Strukturen, Kompetenzen und hält Lieferfristen des IR-Kalenders fest. Denn Letzterer ist eng verzahnt mit den kapitalmarktrechtlichen Vorgaben insbesondere im Hinblick auf alle Prozesse, die eine Einbeziehung des Vorstands und Aufsichtsrats beinhalten. Dazu zählen die externe Finanzberichterstattung, die HV und vieles mehr. Deshalb bestehen wichtige IR-Berichts- und Informationslinien zu Abteilungen wie beispielsweise Rechnungswesen, Planung und Strategie. Zu diesen Abteilungen erfolgt der Dialog mehrheitlich in monatlichem Rhythmus. Mit dem Rechnungswesen sind naturgemäß wichtige Inhalte verbunden, wie der Jahresbericht, der Quartals- und der Halbjahresbericht. Tendenziell nimmt die Bedeutung des Quartalsberichts mit der Größe des Unternehmens für die IR zu. Mit der Planungsabteilung bespricht die IR die Analysten-Guidance auf zwölf Monate und den mittelfristigen Rolling Forecast. Gegenstand von Diskussionen mit der Strategieabteilung ist die Unternehmensstrategie, eng gefolgt von Mergers & Acquisitions(M & A)-Opportunitäten und der Wettbewerbspositionierung, die einen wichtigen Beitrag für die Equity Story und in Sondersituationen zeitnah wichtige Informationen liefert. Weitere Informationslinien Im Auftrag des Deutschen Verbands (DIRK) befragt die GfK zweimal im Jahr mehr als 400 Investor-Relations-Manager börsennotierter Unternehmen in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz zu deren Einschätzung über die aktuelle und zukünftige Lage ihrer Unternehmen. Das Stimmungsbarometer besteht aus zwei Teil-Indikatoren, die sich auf die aktuelle und die künftige Lage der Unternehmen beziehen. Das DIRK-Stimmungsbarometer setzt im Frühjahr, nach seiner positiven Wende im Herbst letzten Jahres, seine erfreuliche Entwicklung im Geschäftsklima in Deutschland weiter fort. Mit Blick auf die derzeitige wirtschaftliche Lage geht der DIRK-Stimmungsindikator erneut nach oben. Er steigt um plus 3 Punkte auf insgesamt 35 Punkte. Dies ist vor allem auf eine Verringerung der negativen Einschätzungen zurückzuführen. Die überwiegende Anzahl der Teilnehmer sieht die gegenwärtige Lage ihres Unternehmens als unverändert im Vergleich zu der vor einem halben Jahr. Der zweite Indikator zur Einschätzung der Zukunftsaussichten für das eigene Unternehmen ist dagegen leicht rückläufig. War der Wert im Herbst noch um 29 Punkte auf 46 gestiegen, ist er im Rahmen der aktuellen Umfrage um 4 Punkte auf 42 gesunken. Damit ist der Aufwärtstrend aus dem Vorjahr vorerst gestoppt, und der Indikator geht in eine Seitwärtsbewegung über. Diese Entwicklung ist auch rückblickend betrachtet zu erkennen, da der Aufschwung des Index zur gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage ebenfalls an Dynamik verloren hat. Die IR hält über weitere Berichtsund Informationslinien Verbindung zu folgenden Abteilungen: Zum Risiko- und Compliance Management, um aktuelle und erwartete Risiken abzuklären, zur Rechtsabteilung bei der Vorbereitung der HV, zu Kollegen im Bereich PR rund um Presseaktivitäten, zu Vertrieb und Produktion, um sich über aktuelle Produktstrategien zu informieren, und zur Personalabteilung, um sich über Management- und Mitarbeiterbeteiligungsprogramme auf dem Laufenden zu halten. Die Mehrheit der IR-Abteilungen ist in Vorstandssitzungen regelmäßig oder bei Bedarf aktiv eingebunden, besonders bei kleineren Unternehmen. Inhaltlich wird über das Markt- und Investorensentiment, über Bewegungen in der Aktionärsstruktur und über aktuelle Fragen von Investoren informiert und diskutiert. Zudem pflegen 34 % der Unternehmen eine organisierte monatliche Kommunikation mit dem Aufsichtsrat. Im Vergleich zum Vorstandsbriefing rückt auf Rang 3 die Diskussion über die Liquidität der Aktie auf, gerade bei Unternehmen unterhalb der großen Auswahlindizes. Das häufigste Kommunikationsformat ist die Schriftform (65 %), gefolgt von Besprechungen und Telefonaten. Mehr Prüfungen In 34 % der befragten Unternehmen wird die IR sogar von der internen Revision überprüft. Seit zehn Jahren steigt die Anzahl der IR-Abteilungen, die geprüft wurden, kontinuierlich. Die Mehrheit wird mindestens alle zwei Jahre geprüft. Gegenstand sind primär ad hoc Disclosure- Prozesse, Berichterstattungspflichten, die IR-Strategie und Prozesse rund um Lieferfristen des Unternehmenskalenders. Dies verdeutlicht auch den gestiegenen internen Stellenwert der IR als zentrale Schnittstelle zu Investoren in der Finanzkommunikation. Die ausgewählten Ergebnisse der Studie geben erstmals einen Einblick, wie Unternehmen ihre Finanzkommunikation derzeit intern aufgestellt und organisiert haben. Für Börsenkandidaten sind sie eine gute Anleitung beim erstmaligen Aufbau der IR. Für Vorstände, Aufsichtsräte und IR-Verantwortliche bereits gelisteter Unternehmen sind sie Ausgangspunkt und Maßstab zur Beurteilung der internen Organisation im Bereich der Finanzkommunikation. Quartalsberichte sind doch gar nicht das Problem Im Jahre acht der Finanzkrise wird immer noch darüber räsoniert, wie man der vermeintlichen Casino-Mentalität, vulgo: dem Zocken, in einigen Bereichen der Finanzmärkte Einhalt gebieten kann. In den USA haben sich kürzlich einige große institutionelle Investoren und Pensionskassen vehement für langfristig orientiertes Anlegen ausgesprochen und als ein Grundübel und einen Verstärker der Finanzkrise kurzfristiges Spekulieren mit Wertpapieren ausgemacht (Focusing Capital on the Long Term Langfristig ist gut, kurzfristig ist schlecht. Ist das so? Das kommt aus einem Land, das in einigen Bundesstaaten sexuelle Praktiken verbietet, das aber die größte Pornografie-Industrie beherbergt. Dass Raucher wie psychisch Kranke stigmatisiert, aber in dem praktisch alle Tabakkonzerne dieser Welt domizilieren. Ich finde die gerade in den USA geführte Langfristigkeitsdebatte scheinheilig. Nach mir die Sintflut Ralf Frank Geschäftsführer der DVFA Es geht um Erwartungsmanagement nichts anderes Worum geht es wirklich? Schädlich ist es, wenn Manager auf Biegen und Brechen versuchen, Erwartungen des Kapitalmarktes zu treffen oder zu übertreffen. In der für die Betriebswirtschaft typischen Blutleere spricht man vom Principal-Agent- Problem und meint damit, dass angestellte Manager (Agents) Entscheidungen treffen, die ihnen nutzen (an Ziele gekoppelte Boni oder Aktienoptionen), die allerdings den Eigentümern (Principals) schaden, weil sie Wert vernichten. Klassiker dieses Phänomens sind unter anderem die Reduzierung von CapEx oder Forschung & Entwicklung oder der Verkauf von ganzen Sparten, wodurch sich kurzfristig die Rendite erhöhen lässt. Gefährdet wird allerdings dabei das langfristige Überleben des Unternehmens, wenn siehe BP der Mangel an rechtzeitig durchgeführten Ersatzinvestitionen in technische Infrastruktur zu massiven Betriebsunfällen führt oder wenn nach dem Tod sogenannter Cashcows keine neuen Produkte mehr in der Pipeline sind. Törichtes Handeln Nicht von der Hand zu weisen ist auch, dass ständiges Handeln und Umschichten des Portfolios Rendite frisst und sich daraus das Gebot ableiten lässt, mit Augenmaß und Konzentration das Portfolio zu ändern, und nicht bei jeder schlechten Nachricht eines Unternehmens, oder Aber sie setzen am falschen Ende an. wenn der Quartalsbericht nicht den Erwartungen entspricht, sofort zu verkaufen. Wer aber nur langfristiges Investieren als gutes Investieren durchsetzen will, verkennt, dass Aktieninvestments sich immer darum drehen, bei einem Tief, einer Unterbewertung einzusteigen und quasi auf dem erahnten Zenit des Aktienpreises auszusteigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Arbitrage drei Monate oder drei Jahre braucht. Unternehmerisch kurzfristig Handeln, um Kapitalmarkterwartungen zu treffen, wie auch hektisches Kaufen und Verkaufen von Aktien aufgrund vereinzelter Signale ist töricht. Ich bin davon überzeugt, dass es vielen Kritikern von Quartalsberichten um diese Art Verhalten geht, und sie haben Recht damit, es zu kritisieren. Aber sie setzen am falschen Ende an. Was hat das mit Quartalsberichten zu tun? Würde unternehmerische Anorexie aufhören, wenn es keine Quartalsberichte mehr gäbe? Wäre hyperaktives Investieren ein Phänomen der Vergangenheit? Ich glaube nicht. Der Kern von (IR) ist das Management von Erwartungen. Wenn die Ergebnisse im Quartalsbericht schlechter sind, als die Märkte erwarten, dann zeigt sich die Qualität der IR. Ich mag mir kein Unternehmen vorstellen, das nicht über einen Zeithorizont von mehreren Monaten, wenn nicht gar Jahren plant und in der Lage ist, unterjährig darüber zu berichten. Aber ich verstehe, dass der in den vergangenen Jahren gestiegene Reporting-Aufwand gerade für kleinere Unternehmen eine Belastung darstellt, der man sich gerne entledigen würde. Insbesondere dann, wenn sich für die Aktie kaum noch Käufer finden lassen. Katalysator einer fehlgeleiteten Entwicklung Quartalsberichte erhöhen die Vola, nicht die Transparenz Als vertrauensbildende Maßnahme setzte die EU-Transparenzrichtlinie 2003 also schon vor Lehman Regeln, von denen die Quartalsberichtspflicht neben der Ad-hoc-Publizität die auffälligste ist. Wo die Richtlinie zur Mitte des Halbjahres mit einem qualitativen Statement zum Geschäftsverlauf zufrieden gewesen wäre, fordern deutsche Vorschriften Minigeschäftsberichte, am besten WP-testiert. Wer nicht mitmacht, wird von den Börsenindizes ausgeschlossen und als intransparent gebrandmarkt. Deshalb werden Quartalsberichte inzwischen so routiniert veröffentlicht, dass Politik und Öffentlichkeit glauben, das sei doch alles kein Problem. Selbstgefälligkeit hinterfragen Wem nutzt diese Berichterstattung, bzw. wer nutzt sie? Finanzanalysten geben hinter vorgehaltener Hand zu, dass sie nicht die Zeit haben, Quartalsberichte zu lesen. Ihnen genügen die vorläufigen Ergebniseckdaten (möglichst vorab) und die Telco des Vorstands. Manche Flashnotes in fünf Absätzen warten nicht mal den Call ab die Ersten und Lautesten am Markt machen das Geschäft mit den Profis. Der Privatanleger muss auf die Medien hoffen. Die haben aber für Quartalszahlen keinen Raum im Blatt und keine Ressourcen in der Redaktion. Wenn nicht eine saftige Neuigkeit drangehängt wird, bleibt es still um die kleineren Börsenwerte. Vielleicht nutzt ihn der Anleger selbst? Geschäftsberichte werden gelegentlich angefordert, Zwischenberichte aber kaum. Auch Anfragen zu den Bilanzerläuterungen haben Seltenheitswert. Fondsmanager scheinen ein oder zwei Meetings im Jahr dem Aktenstudium im Dreimonatsrhythmus vorzuziehen. Letzteres wäre auch nicht zu leisten bei 50 oder 100 Aktien pro Portfolio. Wenn nicht dem Empfänger, dann nützt der Bericht vielleicht dem Sender? Vielleicht zum Steuern der Markterwartung? Natürlich nicht, das besorgt die Prognose. Nur was tun, wenn ein Geschäftsmodell keine genaue Prognose auf drei Monate zulässt? Auch ein Prognosekorridor ist keine Lösung, denn die Markterwartung orientiert sich dann am arithmetischen Mittel. Ohne Quartalsprognose wird der Durchschnitt der Analystenschätzungen zur Markterwartung, die es zu treffen gilt. Gelingt das nicht, hätte man im Quartalsbericht wenigstens eine letzte Chance, die Abweichung zu erklären. Ja, wenn er denn gelesen würde und wenn die BaFin in der Abweichung nicht eine Pflicht zur Ad-hoc-Vorabveröffentlichung sehen würde zu einem Zeitpunkt, wo das Unternehmen selbst noch nach Erklärungen für die Ergebniszahlen sucht. Nicht das Grundübel Während der Quartalsbericht also nutzlos ist, sind dies die Quartalsergebnisse aber nicht. Die eignen sich trefflich, um Arbitragegeschäfte zu treiben, wo es allein auf das Delta zur Markterwartung ankommt. Fällt das nicht sonderlich groß aus, kann man durch Überinterpretation einzelner Kennziffern der Volatilität etwas nachhelfen. Gut eignen sich dafür auch Gerüchte vor dem Berichtstermin, wenn (IR) den Maulkorb der Quiet Period tragen (muss). Ohne die Otmar F. Winzig Senior Vice President, Head of Investor Relations & Compliance der Software AG Zwischenberichtspflicht hätte Investor Relations Monate mehr Zeit, die Markterwartung anzupassen. Der Aktienkurs würde deutlich weniger fremdgesteuerte Ausschläge erleiden. Die Allianz der Arbitrageure verteidigt ihr Geschäft (Banken und Börse verdienen mit Derivaten ein Vielfaches vom Xetra-Handel) mit der Berichtspflicht und opfert dabei die Aktie als langfristige Unternehmensbeteiligung. Nein, der Quartalsbericht ist nicht das Grundübel, er ist Katalysator einer fehlgeleiteten Entwicklung und wird der ursprünglichen Intention schon lange nicht mehr gerecht. Es ist deshalb zu begrüßen, dass die neue EU-Transparenzrichtlinie (2013) die Quartalsberichtspflicht wieder zurückschrauben will. Bleibt zu hoffen, dass diese Chance bei der Umsetzung in nationales Recht zugunsten der Aktie, der langfristigen Kapitalgeber und der Emittenten genutzt wird. Die mit dem Quartalsberichtswesen vergeudeten Ressourcen lassen sich im Dialog mit dem Anleger wahrlich produktiver einsetzen.

5 Börsen-Zeitung Nr. 112 B5 Anleiheinvestoren sind an der Schifffahrt interessiert Hapag-Lloyd nutzt dies aktiv Kapitalmarkt soll ein essenzielles Finanzierungsinstrument bleiben rung hat das Unternehmen seit 2010 sein Finanzprofil auch auf den Fremdkapitalmarkt diversifiziert und seitdem drei Anleihen emittiert (EUR-Anleihe 2015, USD-Anleihe 2017 und EUR-Anleihe 2018). Im Oktober 2010 betrat Hapag-Lloyd erstmalig den Fremdkapitalmarkt und emittierte ei ne EUR-Anleihe über Henrik Schilling 480 Mill. Euro mit fünfjähriger Laufzeit (EURAnleihe 2015) sowie eine USD-Anleihe über 250 Mill. US-Dollar mit siebenjähriger Laufzeit Director Capital (USD-Anleihe 2017). BeMarkets, reits vor der Emission Treasury & Finance bei der Hapag-Lloyd AG hat die Linienreederei die notwendigen Voraussetzungen geschaffinanzierungsquelle für eine zuneh- fen und baut seitdem kontinuierlich mende Anzahl von Unternehmen ge- die Strukturen einer professionellen Kapitalmarktkommunikation weiter worden. Als Linienreederei ist Hapag- aus. Eine zentrale Voraussetzung für Lloyd ein Katalysator der Globalisierung und partizipiert am Wachstum die Erlangung der Kapitalmarktfähigder weltweiten Handelsströme. Für keit ist ein externes Rating durch andie kommenden Jahre werden jährli- erkannte internationale Ratingagenche Wachstumsraten von rund 5 % tur. Im September 2010 erhielt für die globalen Containertransport- Hapag-Lloyd die initialen Credit volumina erwartet. Dieses globale Ratings von Standard & Poor s (S & P) Wachstum der Containertransporte und Moody s. Seitdem wurde ein ist die Basis für den geplanten An- proaktives Rating Agency Managestieg der Transportmenge von Ha- ment betrieben, um die Ratingagenpag-Lloyd. Vorrangiges strategisches turen fortlaufend zu begleiten und Ziel ist eine langfristig profitable Ex- proaktiv zu informieren. S & P stuft pansion mit dem Markt basierend das Unternehmen aktuell mit der Noauf einer soliden Finanzstruktur. Ne- te B+ und einem stabilen Ausblick ben der klassischen Bankenfinanzie- ein. Moody s bewertet das Unterneh Das Emissionsvolumen an den Anleihemärkten ist über die letzten Jahre kontinuierlich gestiegen. High Yield Bonds, also hochrentierliche Anleihen, sind damit zu einer wichtigen mensrating mit der Note B2 und einem gegenwärtig negativen Ausblick aufgrund des herausfordernden Marktumfelds im Schifffahrtsektor. Des Weiteren wurde ein Team aufgebaut. Die finanz- und kommunikationspolitischen Ziele des Unternehmens sind dabei klar definiert (siehe Grafik 1). Seit der Erstemission werden die Kapitalmarktentwicklungen kontinuierlich beobachtet, um bei attraktiven Marktfenstern flexibel und opportunistisch handeln zu können. Finanzprofil optimiert Im Herbst 2013 bot sich für HapagLloyd die Möglichkeit für eine Folgeemission zu attraktiven Konditionen. Zum einen befanden sich die Zinssätze für hochrentierliche Anleihen ab Mitte September auf sehr günstigen Niveaus. Zum anderen bestand ab Oktober die erste frühzeitige Rückzahlungsmöglichkeit der EUR-Anleihe 2015 zu einem fixierten Preis von 104,50 %. Am 20. September 2013 begab Hapag-Lloyd eine festverzinsliche EUR-Anleihe mit einem Volumen von 250 Mill. Euro und einer Verzinsung von 7,75 % pro Jahr. Die Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren wurde bei institutionellen Investoren und qualifizierten Privatkunden platziert und war mehrfach überzeichnet. Der Ausgabekurs lag bei 100,00 %. Wie die im Oktober 2010 begebenen Anleihen wurde auch die neue Unternehmensanleihe an der Grafik 1 IR ist schon lange kein rechtsfreier Raum mehr Tätigkeit mit viel Zukunft und einem hohen Gestaltungspotenzial Die Bezeichnung (IR) sucht man im Aktiengesetz (AktG), dem Wertpapierhandelsgesetz (WphG) oder auch dem Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) unverändert vergeblich. Kein Hinweis findet sich dort auf spezielle Vorschriften, die bei der täglichen Arbeit stützend und hilfreich sein können. Dennoch hat die Zahl der relevanten Vorschriften und auch der möglichen Bußgeldtatbestände, mit denen sich Investor-Relations-Verantwortliche im Unternehmen unter Umständen beschäftigen müssen, in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Die Tätigkeit in der Finanzkommunikation ist in den letzten Jahren nicht nur aufgrund der gestiegenen Anforderungen des Kapitalmarktes anspruchsvoller geworden. Auch das rechtliche Rahmengerüst hat sich verändert und wird zunehmend von europäischen Initiativen und Inhalten bestimmt. Unverändert gibt es keinerlei Normen oder Definitionen, die der täglichen Investor-Relations-Arbeit ein stabiles und verlässliches Gerüst geben. DCGK definiert IR (noch) nicht Der DCGK enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Er soll das Vertrauen der internationalen und nationalen Anleger, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften fördern. Doch wie sollen Werte für drohen Geldstrafen oder bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe. Die vom DIRK, dem Peter Staab Deutschen Verband, seit Jahren geforderte neue ZifDirector Corporate fer 6.9 im DCGK: Der Affairs & Investor ReVorstand legt die Grundlations der Medion AG züge und Ziele der Komund Co-Leiter des munikation mit den AkThink Tank im Deuttionären (Investor Relaschen Investor tions) unter BerücksichRelations Verband tigung der finanzwirtschaftlichen Belange alle Stakeholder geschaffen werden, der Gesellschaft fest und soll darwenn nicht Mindeststandards der Fi- über einmal jährlich im Geschäftsbenanzkommunikation etabliert und richt informieren, (vgl. BZ vom ) hat bisher noch keinen definiert sind? In Ziffer 6.3 fordert der DCGK, Eingang in den Kodex gefunden. Gedass die Gesellschaft alle Aktionäre rade eine solche neue Ziffer im Kobei Informationen gleich behandelt dex würde die kapitalmarktorientierund ihnen unverzüglich sämtliche ten Gesellschaften bewegen, sich neue Tatsachen, die Finanzanalys- den Anforderungen moderner IR-Arten und vergleichbaren Adressaten beit offensiver zu stellen, und hätte mitgeteilt worden sind, zur Verfü- darüber hinaus den Vorteil, dass die gung stellt. Dieses Gleichbehand- Stakeholder einer solchen Geselllungsgebot findet sich auch im Akti- schaft nachlesen können, welche engesetz im 53a, der verlangt, dass kommunikativen und finanzwirtaktionäre unter gleichen Vorausset- schaftlichen Ziele mit welcher Inveszungen gleich zu behandeln sind. tor-relations-strategie erreicht und Die Frage der Zulässigkeit und Aus- verfolgt werden sollen. gestaltung einer Unternehmens-Finanzkommunikation ist jedoch im Hohe Bußgelder Aktiengesetz nur mittelbar geregelt. 400 AktG verpflichtet den VorDafür wurden jedoch die Bußgeldstand, die Verhältnisse der Gesell- vorschriften bei Verstößen gegen die schaft vor allem in der Hauptver- Publikationspflichten börsennotiersammlung, aber auch in Darstellun- ter Unternehmen erfreulich deutlich gen oder Übersichten und in Vorträ- und umfassend konkretisiert. So gelgen ordnungsgemäß und richtig zu ten seit Ende 2013 die erstmals festvermitteln. Wann und wie das zu er- geschriebenen Bußgeldleitlinien der folgen hat, wird nicht gesagt. Wenn BaFin zu bestimmten Verfehlungen es jedoch nicht korrekt erfolgt, dann Fortsetzung Seite B 6 Luxemburger Börse gelistet. Am 9. Oktober 2013 wurde diese in 2018 fällig werdende EUR-Anleihe um weitere 150 Mill. Euro zu einem Ausgabekurs von 101,75 % aufgestockt. Die zugeflossenen Erlöse in Höhe von 200 Mill. Euro wurden im Oktober und November 2013 zur frühzeitigen Rückführung der in 2015 fälligen EUR-Anleihe verwendet. Somit wurde das ausstehende Volumen der EUR-Anleihe 2015 um 200 Mill. Euro auf 280 Mill. Euro reduziert. Der Rückkauf der bestehenden EUR-Anleihe 2015 fand in einem dreistufigen Prozess statt, bestehend aus zwei Teilkündigungen und einem freiwilligen Kaufangebot. Diese Prozessschritte sollen näher vorgestellt werden. Aus den Erlösen der ersten Emission wurde zunächst eine vorzeitige Teilkündigung in Höhe von 50 Mill. Euro durchgeführt, die am 20. September angekündigt wurde. dem ursprünglich ausstehenden Volumen von 480 Mill. Euro wurden somit 10,42 % zurückgeführt, wodurch sich ein Poolfaktor von 89,58 % ergab (= 100 % 50 Mill. Euro/480 Mill. Euro). Dieser Poolfaktor war notwendig, da der Wert der Mindestorder von Euro je Anleger aufgrund von Börsenregularien nicht unterschritten werden durfte. Mit Hilfe des Poolfaktors bleibt der Nominalbetrag im Depot erhalten. Nach der erfolgreichen Aufstockung der EUR-Anleihe 2018 im Oktober 2013 wurden die Erlöse in Höhe von 150 Mill. Euro vollständig zu einer weiteren Rückführung der EUR-Anleihe 2015 genutzt. Dies geschah im Rahmen eines freiwilligen Kaufangebots und einer zweiten Teilkündigung. Das freiwillige Kaufangebot wurde von der Deutschen Bank am 9. Oktober veröffentlicht und maximal auf die Höhe der Emissionserlöse aus der Aufstockung festgelegt. Darüber hinaus wurde eine zweite Teilkündigung in Höhe der Differenz zwischen den zusätzlichen Emissionserlösen und der Annahme des freiwilligen Kaufangebots angekündigt. Nach Ablauf der Angebotsfrist konnten nominal insgesamt 127 Mill. Euro über das Instrument des Kaufangebots zurückgeführt werden. Zeitgleich wurde die Höhe der zweiten Teilkündigung von 36 Mill. Euro (= 150 Mill. Euro 127 Mill. Euro x 89,58 %) bekanntgegeben. Die Abrechnung dieser zweiten Teilkündigung fand am 9. November 2013 statt. Damit beträgt der neue Poolfaktor der EUR-Anleihe 2015 nunmehr 79,41 % und das verbleibende Volumen nach Abschluss des Rückkaufprogramms liegt bei 280 Mill. Euro (480 Mill. Euro 127 Mill. Euro = 353 Mill. Euro x 79,41 % Poolfaktor). Erfolgreiche Umsetzung Fazit Durch den erfolgreichen Abschluss der Folgeemission in Höhe von 400 Mill. Euro sowie des Rückkaufprogramms über 200 Mill. Euro konnte Hapag-Lloyd die defi- nierten Kapitalmarktziele erfolgreich umsetzen: 䡲 Liquiditätsvorsorge: Die Erlöse von 200 Mill. Euro dienen der nachhaltigen Stärkung der Liquiditätsreserve sowie der Refinanzierung existierender Bankverbindlichkeiten. 䡲 Das Fälligkeitsprofil des Unternehmens konnte durch die vorzeitigen Teilkündigungen und das freiwillige Kaufangebot der EUR-Anleihe 2015 in Höhe von 200 Mill. Euro optimiert werden. 䡲 Durch das attraktive Marktumfeld konnte ein geringerer Kupon von 7,75 % (gegenüber 9,00 % bei der EUR-Anleihe 2015) und somit eine Reduzierung der Finanzierungskosten erzielt werden. Die hohe Nachfrage beide Emissionen waren mehrfach überzeichnet sowie der anhaltend gute Sekundärmarkthandel aller drei HapagLloyd-Anleihen zeigen unter anderem das große Interesse der Anleiheinvestoren an der Schifffahrt. Dieses Interesse aktiv zu nutzen, bietet für Hapag-Lloyd auch weiterhin große Chancen, indem der Kapitalmarkt ein wichtiges Finanzierungsinstrument bleiben soll.

6 B 6 Börsen-Zeitung Nr. 112 Welche Trends prägen die Zukunft der? Deutsche und westeuropäische Unternehmen sind Vorreiter bei dem Einsatz von Social Media und bei der Kommunikation von Themen aus den ESG-Bereichen Die wirtschaftliche Situation in der Eurozone verbessert sich. Die Arbeitslosenzahlen sind im März gesunken, die Geschäftstätigkeit ist auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren gestiegen und sowohl Portugal als auch Griechenland haben in den vergangenen Monaten erfolgreiche BondAuktionen platziert. Die Eurozone ist weit entfernt von der schwierigen wirtschaftlichen Lage, die sie noch vor ein paar Jahren erfasst hatte. Bei ihren Ausblicken sind die Unternehmen jedoch weiterhin zurückhaltend. Für westeuropäische Unternehmen hatte im vergangenen Jahr die Stabilität der Eurozone den größten Einfluss auf das allgemeine Marktvertrauen. Das ist das Ergebnis der aktuellen InvestorRelations-Studie Global Trends in von BNY Mellon. Im Gegensatz zu den westeuropäischen Unternehmen sorgten sich Unternehmen in anderen Regionen vor allem um Marktrisiken, politische Risiken und Unsicherheiten im Zusammenhang mit neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Beziehungen zu Anlegern aufzubauen und zu verbessern hat der Studie zufolge die oberste Priorität. Weltweit legen die Unternehmen ihr Augenmerk vor allem auf die Pflege ihrer bestehenden Aktionärsbasis, dicht gefolgt von der Diversifizierung ihrer internationalen Aktionärsstruktur. Bei den untersuchten Unternehmen in deutschsprachigen Ländern (Deutschland, Österreich und Schweiz) ist es genau umgekehrt. Weltweit richten sich Energieunternehmen am aktivsten auf Anleger außerhalb ihres heimischen Nadja Schliebener Relationship Manager Deutschland, BNY Mellon Depositary Receipts Marktes aus (58 %), gefolgt von Unternehmen aus der Finanzindustrie und aus dem Gesundheitssektor. Cash for Access -Debatte Die Cash for Access -Debatte steht im Bereich nach wie vor ganz oben auf der Tagesordnung. Im Mai dieses Jahres hat die britische Regulierungsbehörde Financial Conduct Authority angekündigt, gegen Asset Manager vorzugehen, die sich mit Hilfe von Händlerprovisionen Zugang zu Topmanagern von Firmen verschaffen, in die sie investieren. Der Auslöser war ein Zeitungsbericht, wonach einige Asset Manager bis zu britische Pfund pro Stunde an Broker zahlen, um Vorstände treffen zu können. Dies warf die Frage auf, warum man für Treffen, die kostenfrei blei- ben könnten, Geld bezahlen sollte und ob Asset Manager, die für diese Treffen bezahlen, einen unlauteren Vorteil gegenüber jenen haben, die dies nicht tun. Auch erschien fraglich, ob Vorstände sich überhaupt darüber im Klaren sind, dass ihre Zeit für Geld angeboten wird. In der Investor-Relations-Studie von BNY Mellon antworteten mehr als 60 % der deutschsprachigen Unternehmen auf die Frage, ob die Sell Side für den Zugang zu Topmanagern vergütet werden sollte, mit einem Nein. Das sind mehr als in Westeuropa und auch in Nordamerika, wo nur 50 beziehungsweise 40 % der gleichen Ansicht waren. Gleichwohl glauben rund ein Fünftel der befragten Unternehmen in deutschsprachigen Ländern, dass die Sell Side eine Vergütung dafür erhalten sollte, wenn sie Anlegern Zugang zu Führungskräften eines Unternehmens bietet. Das ist noch immer eine beachtliche Zahl. In den zurückliegenden Jahren war der weltweite Trend zu beobachten, dass immer weniger Unternehmen Broker einsetzen, um Non-DealRoadshows zu organisieren. Der Anteil sank von 91 % im Jahr 2011 auf 71 % im Jahr In deutschsprachigen Ländern blieb er mit 91 % 2013 hingegen weiterhin hoch. Weltweit wird bei der Auswahl der Broker die geografische Präsenz sowie die Kompetenz im Bereich Corporate Access und Aktienverkauf als weniger wichtig angesehen. Für westeuropäische Gesellschaften sind dies jedoch weiterhin wichtige Erwägungen. Aufsichtsräte westeuropäischer Unternehmen pflegen einen aktive- ren Kontakt mit Anlegern als ihre Kollegen in anderen Regionen. Fast ein Drittel der westeuropäischen Aufsichtsräte hat sich 2013 mit Anlegern getroffen. In Nordamerika waren dies nur 23 %. Deutschsprachige Unternehmen redeten bei diesen Treffen vor allem über das Thema Unternehmensstrategie, gefolgt von Themen aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Corporate Governance (ESG). Es wird deutlich, dass sich immer mehr Unternehmen vor allem in Westeuropa der potenziellen Risiken und Chancen für ihr InvestmentPortfolio im Zusammenhang mit Umwelt, Sozialem und Corporate Governance bewusst sind. Thema Unternehmensführung Unter den deutschsprachigen Fachleuten für spricht ein höherer Anteil mit ihren Aufgrund des Ausmaßes der online geführten Diskussionen ist es für Unternehmen schwerer denn je, ihr Image zu steuern und zu überwachen. Anlegern über Fragen der Unternehmensführung als in Nordamerika und in ganz Westeuropa. Weltweit variiert das Engagement je nach Sek- tor und Größe des Unternehmens. So sprechen mehr als 35 % der Unternehmen des Gesundheits-, Technologie- und Telekommunikationssektors mit ihren Anlegern nicht über Fragen der Unternehmensführung während annähernd 90 % der Energieunternehmen dies tun. Beim Vergleich der Marktkapitalisierung besteht auch ein auffälliger Unterschied: 88 % der Mega Caps sprechen in Unterredungen mit Anlegern Fragen der Unternehmensführung an, bei den Small Caps sind es 53 % und bei den Micro Caps nur 41 %. Die Ausbreitung von Social Media birgt sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Aufgrund des Ausmaßes der online geführten Diskussionen ist es für Unternehmen schwerer denn je, ihr Image zu steuern und zu überwachen. Auch müssen beim Kontakt mit Anlegern über Social-Media-Kanäle Compliance-Regeln beachtet werden. Aber der Einsatz von Medien wie Twitter, Youtube und Linkedin kann Unternehmen auch eine effizientere und direktere Kommunikation mit Anlegern ermöglichen. Viele Unternehmen nutzen Social Media zur Kommunikation mit Anlegern jedoch nur zögerlich. Nur 27 % der befragten Unternehmen berichten, dass sie Social-Media-Kanäle im Umgang mit Anlegern nutzen. Westeuropäische Unternehmen stehen dieser Idee offener gegenüber. 45 % der Unternehmen nutzen derzeit Social Media im Vergleich zu nur 32 % im vergangenen Jahr. In den deutschsprachigen Ländern treten Unternehmen über Twitter und Stock Twits (28 %) sowie InvestorRelations-Apps auf Mobiltelefonen und Tablets (28 %) mit Anlegern in Kontakt. Nicht so wichtig sind Linkedin (6 %) und Facebook (3 %). Hauptgründe für die geringe Nutzung von Social Media sind die fehlende Nachfrage seitens der Anleger, gefolgt von einem Mangel an Res- gelt: Als eigenständiges Börsenorgan überwacht sie Börsenhandel und -geschäftsabwicklung und führt bei Verstößen die notwendigen Ermittlungen durch. Dies gilt bei einem Verdacht auf Unregelmäßigkeiten bei der Preisfeststellung und beim Börsenhandel. Dazu gehört dann im Zweifel auch einmal die Rückfrage in der Investor-Relations-Abteilung des notierten Unternehmens. Gut, wenn man dann die wesentlichen Vorschriften kennt, den Vertrag mit dem Market Maker/Designated Sponsor griffbereit hat oder weiß, wie Hochfrequenzhandel und eventuelle Kurspflegemaßnahmen organisiert und geregelt sind. die am 26. November 2013 in Kraft getretene Transparenzrichtlinie, die innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden muss, dafür sorgen, dass die sogenannten Zwischenmitteilungen wieder abgeschafft werden. Dies soll so formuliert es Brüssel in erster Linie das kurzfristige Spekulationsinteresse an den Finanzmärkten eindämmen. Der nationale Investor-RelationsVerantwortliche fragt sich erschrocken, ob er bisher die langfristigen Spekulanten mit seinen Zwischenmitteilungen nicht erreicht hat und ob das früher geltende Ziel der Minimalharmonisierung nicht zulasten einer Maximalregulierung aufgegeben wurde. Am Ende muss nach innen und außen wirken und weiterhin mit allen Aktionären kommunizieren und neue Investoren ansprechen. Dabei den rechtlichen Rahmen nicht aus den Augen zu verlieren ist eine Sache. Aber die Freude an guter IR-Arbeit darf auch nicht zu kurz kommen. ist schon lange kein rechtsfreier Raum mehr aber immer noch ein Job mit viel Zukunft, hohem Gestaltungspotenzial und geprägt von der Kommunikationsfähigkeit, Persönlichkeit und Integrität des Einzelnen. Die Notwendigkeit für Unternehmen, aktive und engagierte Investor-Relations-Programme zu betreiben, war nie so groß. sourcen und der Tatsache, dass das Management den Wert, den Social Media für darstellt, noch nicht erkannt hat. Social Media ist eines von vielen Beispielen, wie deutsche, österreichische und Schweizer Unternehmen versuchen, frühzeitig oder schnell effektive Methoden einzuführen, um bestehende oder potenzielle Anleger anzusprechen und mit ihnen kontinuierlich zu kommunizieren. Es ist auch offensichtlich, dass die Sorge über die Stabilität in der Eurozone und Marktrisiken diese Unternehmen dazu treibt, verstärkt internationale Anleger zu suchen und ihren Anlegerstamm zu diversifizieren. Die Notwendigkeit für Unternehmen, aktive und engagierte Investor-Relations-Programme zu betreiben, war nie so groß. IR ist schon lange kein rechtsfreier Raum mehr Fortsetzung von Seite B 5 bei Nichtbeachtung von WpHG-Vorschriften. Die WpHG-Bußgeldleitlinien dienen der Zumessung der Bußgelder für Verstöße in den Bereichen Ad-hoc-Publizitätspflicht, Stimmrechte und Finanzberichterstattung. Verstöße gegen 15 WpHG (Ad-hoc-Publizität), gegen die 21, 25, 25a, 26 und 26a WpHG (Mitteilungspflichten in Bezug auf Stimmrechte) sowie gegen die 37v, 37w und 37x WpHG (Veröffentlichung von Finanzberichten) können zu Bußgeldern im sechsstelligen Bereich führen. Dass es diese Leitlinien gibt, ist gut und richtig und hilft allen Beteiligten am Kapitalmarkt. Denn die BaFin-Leitlinien dienen der Transparenz und damit der Nachvollziehbarkeit der Bußgeldentscheidungen der Wertpapieraufsicht sowie der Rechtssicherheit und der Gleichbehandlung. Mitten im Beziehungsgeflecht Die WpHG-Bußgeldleitlinien gelten jedoch unter anderem auch für die Festsetzung von Geldbußen nach 39 Abs. 4 WpHG gegen natürliche Personen und juristische Per- sonen (unternehmensbezogene Bußgeldzumessung nach 30 OWiG), deren Verantwortliche in leitender Stellung gegen die bußgeldbewehrten Pflichten des WpHG verstoßen haben. Und plötzlich ist der Leiter ungefragt und in den seltensten Fällen auch voller Begeisterung mittendrin im rechtlich klar und sauber geregelten Beziehungsgeflecht zwischen Aufsichtsrecht, Öffentlichkeitsarbeit, Aktienmarketing und Investorenansprache. Große Aktiengesellschaften bieten dazu in leitender Position den General Counsel (Leiter Rechtsabteilung) und den Chief Compliance Officer auf, wenn es um die Einhaltung von Vorschriften und die Beachtung von Verfahrensregeln am Kapitalmarkt geht. Aber in vielen börsennotierten Aktiengesellschaften unterhalb der DaxSchwergewichte entscheidet der Investor-Relations-Verantwortliche allein über den richtigen Zeitpunkt einer Ad-hoc-Mitteilung oder kann nur mit Hilfe darauf spezialisierter Rechtsanwaltskanzleien den Gehalt von spät abends eingetroffenen zwanzig verschiedenen miteinander verflochtenen Mitteilungen von Fondsgesellschaften über die mittelbar gehaltenen Stimmrechtsanteile und Optionen an seiner Aktiengesellschaft entschlüsseln. Das Ausmaß der Fehlerhaftigkeit der zu korrigierenden Veröffentlichung und die Auswirkung von Fehlern auf den Informationsgehalt der Stimmrechtsmitteilung (unter anderem Fehler beim Datum der Schwellenberührung, fehlerhafte Angaben zum Namen des Meldepflichtigen oder zum Emittenten, zur Höhe des Stimmrechtsanteils und zu Zurechnungstatbeständen) sind alles spezifische Tatumstände, die von der BaFin bei der Höhe des zu verhängenden Bußgeldes berücksichtigt werden müssen. Wertpapierübernahmegesetz Ähnlich kompliziert geht es im Übernahmerecht vor. Das Vorgehen, aber auch die Verhaltens- und Offenlegungspflichten bei Unternehmensübernahmen sind im Wertpapierübernahmegesetz (WpÜG) geregelt. Bei der Verpflichtung, im Interesse der Gesellschaft und aller Aktionäre zu handeln, und dem darauf fußenden Verbot von bestimmten sogenannten Abwehrmaßnahmen ist auch der Investor-Relations-Verantwortliche mit seiner Abteilung schnell involviert. Denn wiederum drohen bei Nichtbeachtung der Vorschriften und Leitlinien sehr schnell Sanktionen und Bußgelder und in bestimmten Konstellationen sogar Schadenersatzansprüche. Daher muss man sich fragen: Wie ist das Gespräch mit nicht in den Übernahmeprozess involvierten Aktionären zu organisieren, welche Bewertung eines Angebots ist überhaupt im Gespräch mit Investoren noch zulässig und wie verhindert man, dass Kaufoder Verkaufsentscheidungen der Aktionäre plötzlich justiziabel gemacht werden? Hier gilt eindeutig der Rat, dass in einem laufenden Übernahmeprozess ohne enge Abstimmung mit der Rechtsabteilung oder externen Rechtsanwälten am besten und sichersten gar keine Kommunikation mit dem Kapitalmarkt gepflegt werden sollte. Die Marktaufsicht der Frankfurter Wertpapierbörse sorgt für einen ordnungsgemäßen Handel. Die Handelsüberwachungsstelle (HÜSt) hat den direkten Kontakt zum Markt, überwacht die Preisfeststellungen der Wertpapiere. Die Börsenaufsichtsbehörde untersucht Verstöße gegen das Börsenrecht. Der gesetzliche Auftrag der Handelsüberwachungsstelle ist in 7 Abs. 1 Börsengesetz gere- Europa spielt auch mit Und auch die europäischen Behörden fühlen sich berufen, den Kapitalmarkt in Deutschland von Brüssel aus zu regulieren und neue Standards einzuführen. So gibt es dort die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) und ständig neue Ideen zur Marktregulierung, zu diversen Transparenzstandards oder zur Verhinderung von Marktmissbrauch. Immerhin kann

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