At work. Gemeinsam lernen individuell fördern. Didaktik. Praxis. Im Fokus. Nr. 16 Frühjahr/Sommer Das Englisch-Magazin von Diesterweg

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1 Nr. 16 Frühjahr/Sommer 2009 At work Das Englisch-Magazin von Diesterweg Didaktik Heterogene Lerngruppen brauchen Mut zu anderen Unterrichtsformen Praxis Tipps für einen binnendifferenzierenden Unterricht Im Fokus Gemeinsam lernen individuell fördern

2 Editorial Liebe Leserin, lieber Leser Individualität hat einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft: Wir finden Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten sympathisch, viele Menschen pflegen gar ein besonderes Berufsprofil, ein spezielles Äußeres oder außergewöhnliche Hobbys, um sich von der grauen Masse abzuheben. Auch in der Schule fordert Individualität heute mehr Raum als noch vor einigen Jahren. Was das bedeutet, wird durch einen Blick auf die eigentliche Bedeutung von Individualität klar: Ein Individuum ist ein ungeteiltes Wesen. Die Schüler bringen ihre ungeteilte, gesamte Persönlichkeit mit in den Klassenraum: eigene Lernvoraussetzungen, individuelles Vorwissen, eine persönliche Arbeitseinstellung und vieles mehr. Es ist eine schöne, wichtige Errungenschaft der Gesellschaft, dass wir heute toleranter und offener damit umgehen, dass jeder Mensch anders ist. Doch auch wenn Heterogenität an allen Schulformen fest zum Alltag gehört, ist es nicht immer einfach, im Unterricht jedem Schüler gerecht zu werden. Immerhin gibt es inzwischen viele erprobte Methoden, Instrumente und Ansätze, um eine erfolgreiche Binnendifferenzierung zu leisten und alle Schüler zu fördern ohne den Überblick zu verlieren oder unzumutbare Mehrarbeit hinnehmen zu müssen. In dieser Ausgabe von At work verraten Fachleute ihre besten Tipps, Tricks und Übungen, um die Vielfalt in der Klasse als Bereicherung zu nutzen. Ihr Redaktionsteam Englisch PS: Zum neuen Jahr haben wir unser Experten- Netzwerk The English Academy erweitert. Die neuen Mitglieder stellen wir Ihnen auf S. 12 vor. Inhaltsverzeichnis Im Fokus 3 Individuelle Förderung: Lernen nach Wahl Didaktik 6 Nichts ist so beständig wie der Wandel Praxis 8 Walk the walk to talk the talk Mit kooperativen Unterrichtsformen Sprechaktivitäten fördern 11 Praxistipps für die Binnendifferenzierung 13 Das Ziel: alle ins Boot holen! The English Academy 12 DESI: Heterogen ist ganz normal 12 Neue Mitglieder bei The English Academy Trends 15 Musik ist eine Sprache, die jeder versteht. Impressum ISSN Herausgeber und Redaktionsanschrift: Bildungshaus Schulbuchverlage Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH Georg-Westermann-Allee Braunschweig Redaktion: Nicole Sienkamp (V. i. S. d. P.) Alexandra Mankarios Annika Noffke Redaktionelle Beratung: Dr. h. c. Christoph Edelhoff (TEA) Konzeptberatung: Mann beißt Hund Agentur für Kommunikation GmbH Gestaltung: blum Design & Kommunikation GmbH Titelbild: mauritius images GmbH Druck: Westermann Druck GmbH Georg-Westermann-Allee Braunschweig Um eine bessere Lesbarkeit des Textes zu gewährleisten, ist bei der Bezeichnung von Berufs- und sonstigen Gruppen auf eine Differenzierung in eine weibliche und männliche Schreibweise verzichtet worden. Die nächste At work erscheint im Herbst 2009.

3 Im Fokus Heterogenität 3 Individuelle Förderung: Lernen nach Wahl Alternative Lernangebote und viel Wahlfreiheit helfen dabei, allen Schülern gerecht zu werden Der Lehrer setzt einen Trichter am Kopf des Schülers an und gießt aus Dosen Wissen ins Gehirn seines Schützlings Jahrhunderte lang kursierte der berühmte Nürnberger Trichter als Sinnbild für das Lernen. Er suggeriert: Lernen ist ein passiver Vorgang. Und: Lernen funktioniert für jeden Menschen gleich. Auch wenn der Vergleich schon zu Entstehungszeiten nicht ganz ernst gemeint war, gibt er doch eine langjährige Auffassung vom Lernen wieder, nämlich dass dieselben Methoden und Angebote bei allen Schülern dieselben Lernerfolge hervorrufen müssten. In der Realität stellt sich der Lernerfolg aber nicht immer bei allen Kindern gleichermaßen ein, eine oft enttäuschende Erfahrung: Es scheint so wenig einleuchtend, wieso ein und dasselbe Material, ein und dieselbe Aufgabe, bei zwölf Schülern wirkt, bei sieben anderen jedoch kaum Lernprozesse in Gang setzt. Abschied vom Patentrezept Auch wenn intuitiv nicht leicht zu verstehen ist, wieso manches oft bewährte Lehrmittel gelegentlich zu versagen scheint, liefert heute die Forschung Hinweise, wodurch solche ungleichen Entwicklungen entstehen. In Kürze: Menschen unterscheiden sich durch zahlreiche Eigenschaften, die auch die Art und Weise, in der sie sich durch Lernangebote angesprochen fühlen und ihre Kompetenzen erweitern, beeinflussen. Für das Unterrichten bedeutet das: Die eine optimale Methode und das eine perfekte Arbeitsmaterial für alle Schüler kann es nicht geben. Aufgrund des aktuellen Forschungsstandes und der gesellschaftlichen Entwicklung hin zu mehr persönlichem Freiraum ist der Ruf nach individueller Förderung heute sowohl in der pädagogischen Fachdiskussion als auch in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Aber auch wenn die Notwendigkeit, individuell zu fördern, unbestritten ist, herrscht oft Unsicherheit bei der Umsetzung. Große Schulklassen und Anforderungen wie die Vergleichsarbeiten oder das achtjährige Abitur lassen wenig Raum, Neues auszuprobieren keine einfache Situation für die Lehrenden. Trotzdem sind der Wunsch und das Interesse, mehr individuelle Förderung zu leisten, bei vielen Lehrern groß, berichtet Dr. Michael Klein-Landeck. Als Englischlehrer an der Hamburger Gesamtschule Bergstedt sammelt er seit über zehn Jahren Erfahrungen mit Freiarbeit im Englischunterricht und differenzierenden Materialien, die sich an die Montessori-Pädagogik anlehnen. Häufig wird er von anderen Schulen eingeladen, um seine Erfahrungen weiterzugeben. Im Dezember 2008 hat er sein Wissen und seine Tipps in Buchform zusammengefasst (s. Lektüre-Empfehlungen S. 5).

4 4 Im Fokus Heterogenität Dr. Michael Klein-Landeck ist Gesamtschullehrer und Tutor einer integrativen Montessori-Klasse an der Hamburger Gesamtschule Bergstedt. Zudem nimmt er an den Universitäten Oldenburg und Hamburg Lehraufträge wahr. Als Autor hat er zahlreiche Beiträge zur Reformpädagogik und Fremdsprachendidaktik veröffentlicht. Als Mitherausgeber mehrerer Bücher zur Montessori-Pädagogik sowie als Vorsitzender und Dozent der Montessori-Vereinigung e. V. hat er sich intensiv mit den Lernkonzepten dieses Ansatzes beschäftigt. Es kommt selten vor, dass Kinder sich unterschätzen oder unterfordern. Wenn die Schüler sehen, was alles möglich ist, strecken sich viele nach oben. Nicht zuletzt Klein-Landecks Engagement für die Freiarbeit ist es zu verdanken, dass seine Schule heute in Sachen individuelle Förderung viele Erfahrungen vorweisen kann. Auch in den Integrationsklassen, in denen behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam lernen, gelingt die Förderung aller Schüler so besser. Die Arbeitsform ist fest im Schulkonzept verankert: In den Klassenstufen 5 bis 7 können die Schüler in mehreren Stunden pro Woche selbst entscheiden, welche Themen und Aufgaben sie bearbeiten, mit wem sie sich dabei zusammentun und wo das Lernen stattfinden soll. Mindestens eine der vier für Englisch angesetzten Stunden fließt pro Woche in die fächerübergreifende Freiarbeitszeit. Auch in Klasse 8 steht oft noch Freiarbeit auf dem Stundenplan, allerdings nicht mehr fächerübergreifend. Das Aufgabenangebot orientiert sich an den Themen, die auch im Fachunterricht behandelt werden, folgt aber zum Beispiel dem Montessori-Prinzip, dass viele Schüler durch das Hantieren mit den Lern-Gegenständen auch leichter begreifen. So lernen die Schüler zum Beispiel die Regeln für die progressive form, indem sie Karten mit Verbstamm und Endung zusammenfügen. Bei Verben, deren Schlusskonsonant sich verdoppelt wie put, müssen sie ein zusätzliches Kärtchen einfügen. Fällt das e am Ende des Stamms weg wie bei make, weist eine kleine Linie darauf hin, dass es abgedeckt werden muss. Die Aufgabe dazu: Finde die Regel heraus! Ein anderes Freiarbeitsangebot, bei dem das Prinzip des Lernens mit allen Sinnen zum Tragen kommt, bereitet Wortfelder für den Fachunterricht vor: Geht es etwa um verschiedene Sportarten, so können die Schüler mit Karten arbeiten, die ein Foto der Sportart samt Bezeichnung zeigen. Die Aufgabe besteht darin, aus weiteren Karten, diesmal nur mit Fotos, die passenden auszuwählen und mit einer Wortkarte eines dritten Kartensatzes zusammenzubringen. Die Aufgabe lässt sich am besten auf dem Fußboden bearbeiten freie Bewegung im Raum gehört zum Konzept. Die Methode ist äußerst erfolgreich: Meistens lernen die Schüler mehr Vokabeln als gefordert, berichtet Klein-Landeck. Einmal hergestellt und laminiert lassen sich die Karten immer wieder verwenden. Ein weiterer Vorteil bei der Arbeit mit Karten: In immer mehr Prüfungen kommen prompt cards zum Einsatz, etwa in der neuen Hauptschulabschlussprüfung (Bezugsquellen für fertige Karten mit Kommunikationsanlässen: s. S. 5). Einen großen Vorteil dieser Form der individuellen Arbeit sieht Klein-Landeck darin, dass die Notwendigkeit einer Ad-Hoc-Individualisierung geringer geworden ist. Vielmehr können Materialien und Aufgaben für die Freiarbeit bereits mehrere Wochen im Voraus erstellt werden. Für viele Kollegen ist diese Möglichkeit der langfristigen Planung eine große Hilfe, und der Aufwand hält sich in Grenzen. Angebote machen In einem sind sich alle Experten einig: Im klassischen Frontalunterricht muss der Anspruch, jeden Schüler individuell zu fördern, über kurz oder lang zur Überlastung führen. Erfolgreicher ist es, wenn die Lehrenden sich darauf beschränken, den Schülern Angebote zur Auswahl zu stellen. Lehrwerke wie Portobello Road oder Notting Hill Gate fördern diese Herangehensweise, indem sie zu vielen Themen mehrere Aufgaben und Materialien zur Auswahl stellen unterschiedlich etwa in Bezug auf den Schwierigkeitsgrad oder die Arbeitsmethode. Wenn die Schüler sich selbst für eine bestimmte Aufgabenstellung oder Arbeitsweise entscheiden, liegen sie damit meistens richtig, hat Klein-Landeck beobachtet: Es kommt eher selten vor, dass Kinder sich unterschätzen oder unterfordern. In leistungsheterogenen Gruppen geschieht oft das Gegenteil: Die Schüler sehen, was alles möglich ist, und viele strecken sich dann nach oben. Diese Erfahrung hat ihn in den vergangenen Jahren mehrfach dazu bewogen, auf die an Gesamtschulen übliche Äußere Fachleistungsdifferenzierung zu verzichten. Seine Schüler wurden also nicht auf zwei Niveaukurse verteilt, sondern weiter als Klasse unterrichtet nach dem Motto So viel gemeinsam wie möglich, so viel Differenzierung wie nötig. Immer wieder hatte er zuvor nämlich die Erfahrung gemacht, dass die Grundkurs-Schüler sich zwar nach der Trennung kurz darüber gefreut haben, dass die Leistungsstärkeren raus seien, aber schon wenige Wochen später seien die Stimmung und die Lernatmosphäre deutlich gefallen und auf eher niedrigem Niveau verblieben. Wissen, wer wo steht Auch Dr. Matthias Trautmann von der Universität Bielefeld hält es für angemessen, die Schüler mit dem Leistungsvergleich innerhalb der Lerngruppe und über die Lerngruppe hinweg zu konfrontieren schließlich sei damit ja auch Orientierung verbunden. Damit sich niemand ausgegrenzt fühlt, muss allerdings der Rahmen stimmen. Wichtig ist, dass das Klassenklima gut ist und alle Schüler wissen, dass Fehler nun einmal dazugehören. Außerdem rät er dazu, Lernen und Messen zu trennen: Wenn gelernt wird, gibt es keine Noten, die Schüler sollen wissen, dass sie sich ausprobieren dürfen. In anderen Situationen wissen alle, dass ihre Leistungen bewertet werden. Wenn diese Trennung von Lernen und Bewerten allen klar ist, haben die Schüler weniger Leistungsängste eine wichtige Voraussetzung, damit Lernen überhaupt stattfinden kann, so Trautmann. Darüber hinaus rät er dazu, Leistungen stärker prozessorien

5 Im Fokus Heterogenität 5 tiert zu evaluieren. Portfolios, Lerntagebücher, Kompetenzraster und Self-Assessment-Aktivitäten helfen Lehrenden und Lernenden dabei, den Leistungsstand einzuschätzen und die nächsten Lernschritte und Zwischenziele festzulegen. Zugänge zum Lernstoff Auch wenn jeder Schüler einen eigenen Weg geht, ist die Richtung für alle gleich: Man braucht sich aber nicht von einem gemeinsamen Lernziel zu verabschieden, beruhigt Klein-Landeck. Im Fachunterricht führt er die Pfade, denen die Schüler während der Freiarbeit gefolgt sind, zusammen: Einige Ziele gelten für alle Schüler, manche lernen mehr: Nehmen Sie das Thema At the doctor s: Da gibt es Basis-Dialoge, die jeder beherrschen sollte, aber auch Variationsmöglichkeiten durch zusätzliche Texte oder erschwerte Aufgabenstellungen, etwa Zwei Fragen helfen bei der Planung: Wie stelle ich fest, was die Schüler können? Wie kann ich sicherstellen, dass sie den Mindeststandard erreichen? Darüber hinaus sollten den Schülern Wahlmöglichkeiten zur Spezialisierung und Interessensbildung zur Verfügung stehen. Lehrer sollten sich fragen, was alle Schüler am Ende mitnehmen müssen. So kommt auch in den Blick, an welchen Stellen eine noch bessere Förderung einsetzen muss. Dr. Matthias Trautmann ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld, 2007/08 Vertretung einer Professur für Didaktik der englischen Sprache und Literatur an der Universität Frankfurt/Main. Praktische Erfahrung hat er als Lehrer am Gymnasium Wolmirstedt bei Magdeburg gesammelt. Seine Forschungsschwerpunkte: Fremdsprachen- und Schülerbiographieforschung, Lehrerprofessionalisierung im Umgang mit Heterogenität, Innere Differenzierung. trägt dazu bei, dass Englisch bei vielen Schülern ein richtig beliebtes Fach ist, berichtet Klein-Landeck. Bei den schulübergreifenden Lernstandserhebungen schließen seine Schüler regelmäßig überdurchschnittlich gut ab. An einen ganz besonderen Erfolg denkt er heute noch gern zurück: In meiner Integrationsklasse gab es ein stark sprachbehindertes Mädchen, das sich im Fachunterricht überhaupt nicht beteiligte. Aber in der Freiarbeit arbeitete sie sehr engagiert und selbstständig. Später, in Klasse 10, hat das Mädchen eine sehr gute mündliche und die zweitbeste schriftliche Prüfung des gesamten Jahrgangs abgelegt und ist anschließend für ein Jahr nach Amerika gegangen. Keine Frage, dass Erfolge wie dieser nicht nur die Schüler motivieren. Als Lehrer kann man bei dieser Art der Arbeit zu Hochtouren auflaufen und seiner Kreativität freien Lauf lassen eine echte Bereicherung!, schwärmt Klein-Landeck. weitere Krankheiten. Die Bandbreite ist groß, das Thema lässt sich beliebig ausbauen oder reduzieren. Wie Klein-Landeck sieht auch Trautmann das Bindeglied zwischen allen Schülern im Erreichen von Mindeststandards: Lehrer sollten sich fragen, was alle Schüler am Ende mitnehmen müssen. So kommt auch in den Blick, an welchen Stellen eine noch bessere Förderung einsetzen muss. Wenn es etwa um die Auseinandersetzung mit Literatur geht, hält es Trautmann nicht unbedingt für nötig, dass alle Schüler dieselbe Lektüre bearbeiten. Es sei auch durchaus möglich, dass jeder selbst ein Buch wählt. Das Aufgabenspektrum ist breit: Die Schüler können etwa eine Hauptfigur charakterisieren, einen Brief schreiben, einen Podcast erstellen, ein Rollenspiel entwickeln oder eine Rezension für ein Online-Buchportal schreiben. Allen Aufgaben ist gemeinsam, dass sich die Schüler mit dem Buch auseinandersetzen und eigenständig lesen und reflektieren. Wahlfreiheit beim Lernen ein Erfolgsmodell Die Auswahl aus verschiedenen Lernangeboten kommt gut an. Die Freiarbeit Lektüre-Empfehlungen: Klein-Landeck, Michael (2008): Fundgrube für die Freiarbeit. Praxismaterialien zum selbsttätigen Lernen nach Montessori. Donauwörth: Auer. Kunze, Ingrid/Solzbacher, Claudia (Hg., 2008): Individuelle Förderung in der Sekundarstufe I und II, Hohengehren: Schneider. Karten mit Kommunikationsanlässen: Gratis-Download: Prompt Cards zur Vorbereitung auf die mündliche Hauptschulabschlussprüfung: Gratis-Download: Copymaster EUROKOM für den mittleren Schulabschluss in At work 13: Talking Time Kopiervorlagen (2008). Materialien für die EuroKom-Prüfung und verwandte mündliche Prüfungsformate für Englisch in Klasse 10. Braunschweig: Diesterweg

6 6 Didaktik Nichts ist so beständig wie der Wandel Heterogene Lerngruppen und Schulklassen brauchen eine andere Didaktik und Mut zu anderen Unterrichtsformen Von Karlheinz Rebel Der Umgang mit Heterogenität gehört heute zu den zentralen Herausforderungen des Unterrichtens. Heterogenität ist gegeben und grundsätzlich nicht verhandelbar mit dem Ziel ihrer Abschaffung. Unsere Frage lautet: Nutze ich als Lehrender die Vielfalt meiner Schüler als Chance zu deren individueller Förderung oder gehe ich im pädagogisch nicht mehr gestaltbaren heterogenen Chaos unter? Wir ziehen die erste Option vor und haben gute Gründe, an ihre Realisierbarkeit zu glauben. Über Jahrhunderte galten die Bildungsbemühungen der meisten Pädagogen vor allem der Modellierung eines Mittelwertschülers mit homogen gebildeter Persönlichkeit. Die Verfechter dieser Bestrebungen etablierten die Übergangsregelungen zwischen den Schularten, die Notengebung, das Sitzenbleiben und für hoffnungslose Fälle die Herunterschulung. Doch ihre Mittel führten oft nicht zum Erfolg: Bei vielen Schülern und Erwachsenen geriet die Schule ihretwegen in Verruf, zumindest nahm die für das Lernen unverzichtbare Motivation ab: Freude am Lernen, gesunder Ehrgeiz, Neugier, Einsicht in künftige Anforderungen und Herausforderungen als Erwachsene verschwanden. Solch eine Schule führte häufig zum Kleinkrieg zwischen Lehrenden und Lernenden. Ihrem gesellschaftlichen Auftrag kann diese Art von Schule kaum nachkommen. Wie sieht ein Unterricht aus, der sich der Heterogenität stellt, in ihr Chancen für Lehrende und Lernende sieht? Differenzierung als Lösung Diskutiert man pädagogisch und didaktisch Erfolg versprechende Konsequenzen aus der Heterogenitätsproblematik, so werden schnell die Sieger unter den diskutierten Stichworten erkennbar: Differenzierung und individuelle Förderung. Die Gründe für diese Entscheidung sind leicht zu finden: Wenn es darum geht, die Verschiedenheit der Individuen beim schulischen Lernen zu berücksichtigen Heterogenität als Chance auch für die Schule zu nutzen, benötigt man einen positiv ausgewiesenen Begriff, und dies gilt auf jeden Fall für Differenzierung, die in der pädagogischen wie psychologischen Tradition ihren festen Platz hat. Wikipedia fasst das Wesentliche des Schlüsselbegriffs Differenzierung so zusammen: Differenzierung in der Didaktik geht davon aus, dass die Lerner unterschiedliche Lernvoraussetzungen haben (Heterogenität). Differenzierung hat zum Ziel, möglichst vielen Schülern bestmögliche Rahmenbedingungen für ihr Lernen anzubieten. Dabei unterscheidet man zwischen Formen der inneren Differenzierung (v. a. Maßnahmen zur Differenzierung im Unterricht) und äußeren Differenzierung (v. a. Maßnahmen zur Einteilung der Schüler in möglichst homogene Gruppen, z. B. Jahrgangsklassen, Förderkurse, aber auch in verschiedene Schularten). Differenzierung kann im Extremfall zur Individualisierung führen. Als didaktischer Handlungsvollzug ausgedrückt: Differenzierung ist eine methodische, didaktische oder organisatorische Maßnahme, durch die der Unterricht dem Schüler in Bezug auf Lernfähigkeit, Motivierbarkeit, Interessen und Neigungen individuell oder gruppenweise angepasst wird. Ergänzend muss gesagt werden: Differenzierungs- und Fördermaßnahmen sind nur dann wirkungsvoll, wenn der Lehrende mit Hilfe der diagnostischen Kompetenz gezielte, auf das Individuum abgestellte Handlungsempfehlungen geben kann. Dabei stehen Lehrenden neue Hilfen zur Verfügung, etwa zu finden im Internet unter Unterrichtsplanung Grundlage jeder didaktisch sinnvollen Arbeit in heterogenen Lernumgebungen ist ein reflektiertes Verständnis des Kontextes, in dem Lehr-Lernprozesse geplant und durchgeführt werden. Eine Reflexion dieser vier Punkte hilft, die Planung systematisch anzugehen: 1. Unerlässlich ist eine klare, kompetenzorientierte Zielbestimmung. Dazu gehört auch eine Einschätzung des eigenen Weiterentwicklungsbedarfs. Die Bedeutung dieser übergeordneten Fähigkeit, die eigenen Kompetenzen bedarfsgerecht und selbstorganisiert auszubauen, ist nicht zu unterschätzen: Ihr Einfluss auf den Berufserfolg und die selbstgesteuerte Personalentwicklung ist wissenschaftlich nachgewiesen. 2. Welche Einsichten der Sprachentwicklungs- und Hirnforschung können genutzt werden? Die aktuelle Forschung auf diesem Gebiet liefert viele Erkenntnisse dazu, unter welchen Bedingungen das Lernen der einzelnen Schüler individuell und in der Gruppe optimal stattfinden kann. 3. Erprobte methodische Hilfen unterstützen die Grundlagen eines professionellen Lehrens und Lernens welche Mittel stehen zur Verfügung? (Anregungen vermittelt auch diese At work-ausgabe.) 4. Einige allgemeine Metakompetenzen sind für das Unterrichten in heterogenen Lerngruppen besonders hilfreich, so zum

7 Prof. em. Dr. Karlheinz Rebel leitete das Deutsche Institut für Fernstudien (DIFF) an der Universität Tübingen und ist Mitglied von The English Academy (TEA). Didaktik 7 Beispiel eine hohe kommunikative Kompetenz, die es Lehrenden ermöglicht, in Feedback- und Beratungssituationen empathisch und unterstützend auf die Schüler einzugehen. Damit sind wir mitten im Problemfeld der individuellen Förderung der Lernenden entsprechend ihren Lernbedürfnissen und Lernproblemen. Wie kann das vom Lehrenden, womöglich in großen Klassen mit hohen Heterogenitätsgraden und vielen Problemschülern, geleistet werden? Wesentliches lässt sich durch diese für das Unterrichten relevanten Faktoren erreichen: eine anregungsreiche Lernumgebung mit dem Lernenden im Mittelpunkt der didaktisch erlernte Umgang mit komplexen Themen im Englischunterricht, die viele Aspekte aufweisen. Dabei sollte der jeweilige Kompetenzlevel beachtet werden (s. auch Ziener, 2006) die Beherrschung eines fachmethodischen Geländers für den Englischunterricht einer bestimmten Stufe (bewährte Routinen) ein motivierender Fachunterricht im Sinne eines themenbezogenen Ansatzes denn ohne solides Fachwissen geht gar nichts! Einfache, planvoll eingesetzte Hilfsmittel erleichtern das Unterrichten in heterogenen Lerngruppen. Einige Beispiele: Gruppenunterrichtliche Verfahren: von der Partnerarbeit über arbeitsteilige und arbeitsgleiche Aufgaben bis hin zu projektorientierten Vorhaben in heterogenen Kleingruppen. Stationen-Lernen: Die Schüler arbeiten selbstgesteuert, unterstützt von einem Laufzettel, verschiedene Lernstationen nach und nach ab. Der Lehrer hält sich stark zurück und kontrolliert nur, ob die Abläufe stimmen. Alle Sinne der Schüler sind aktiviert, alle Lernarten kommen zum Zuge. Self-Assessment: Sind die Schüler in der Lage, ihren Lernstand selbst einzuschätzen, können sie auch ihr individuelles Lernen besser in die Hand nehmen. Ein Portfolio als Dokumentation des eigenen Lernwegs macht den Lernenden in seiner ganzen Persönlichkeit sichtbar ein höchst individuelles Instrument. Wirkungsvoll ist die thematische Selbstwahl der Schüler. Wichtig: Die Aspekte Vertrautheit Fremdheit und persönliche Orientierung sowie das Ansprechen von Kopf, Herz und Hand sollten hier beachtet werden. Was zu lernen ist, sollte authentic, meaningful and challenging sein ein Hauptanliegen jeder kommunikativen Fachdidaktik für den Englischunterricht. Lektüre-Empfehlungen: Rebel, Karlheinz unter Mitarbeit von Wendelgard Saßnick-Lotsch (2008): Lernkompetenz entwickeln modular und selbstgesteuert. Braunschweig: Diesterweg/Schroedel/Klinkhardt (insbesondere S. 164ff.). Ziener, Gerhard (2006): Bildungsstandards in der Praxis. Kompetenzorientierter Unterricht. Seelze-Velber: Kallmeyer.

8 8 Praxis Walk the walk to talk the talk Mit kooperativen Unterrichtsformen Sprechaktivitäten fördern Von Michael Biermann Formen kooperativen Lernens sind in der Primar- wie Sekundarstufe sehr nützlich, um die Sprechaktivitäten von Schülern zu fördern. Die im Folgenden vorgeschlagenen Wege ermöglichen gestufte Herausforderungen und vielfältige Übungsmöglichkeiten. Sie sind zum Teil angeregt durch Werner Kieweg und insbesondere durch Manfred Ahrendt (s. S. 10). Die Übungen verlaufen vom Leichten zum Schwierigen, vom Einfachen zum Komplexen. Es gibt mediengestützte Verfahren und ungestützte, die Schüler bewegen sich in geschützten Bereichen und in weniger geschützten. Wir arbeiten mit Dialogen und Multilogen, mit zentralen und dezentralen Formen des Unterrichts. Ein zeitgemäßer Englischunterricht benötigt dazu verschiedene Sozialformen: Für zentrales Arbeiten eignet sich der Kreis, das Hufeisen oder die Theatersitzordnung vor der Tafel. Für dezentrales Üben steht der Innenraum zur Verfügung, Partnerarbeit kann an den Tischen oder auch im Kreis stattfinden. Die Sitzordnung muss sich an das jeweilige didaktische Ziel anpassen. Hilfreich ist eine Standardsitzordnung, die zügige Wechsel in einen Sitzkreis ohne großes Verrücken der Tische zulässt. So lassen sich schnell schülerorientierte Aktivitäten in den Unterricht integrieren. Durch Bewegung und vielfältige Kontakte untereinander werden die Schüler freier, ungehemmter und flexibler. Wirkliche Kommunikation gelingt allerdings nur, wenn es dabei um Themen geht, die die Schüler auch interessieren. In einer neu zusammengesetzten Gruppe macht es Sinn, persönliche Informationen zu erfragen. In Jahrgang 6 unterhalten sich die Kinder über ihre Zukunft, in Jahrgang 8 setzen sie sich über best friends auseinander, in höheren Jahrgängen folgt discussing oder debating zu unterschiedlichen Themen. Mein Tipp: Neue Arbeitsformen übt man am besten mit bekannten Themen ein. Bei neuen Themen empfiehlt es sich hingegen, zunächst mit eingespielten Arbeitsformen zu arbeiten. Schüler erwerben im Umgang mit kooperativen Lernformen soziale Kompetenzen. Das klappt jedoch nicht immer beim ersten Mal ein wenig Geduld ist schon gefordert. Vor allem müssen die Schüler die Ziele zuvor kennen: beispielsweise, dass in den dezentralisierten Phasen Disziplin gefordert ist, dass Jungen und Mädchen miteinander in Kontakt treten sollen und dass sie möglichst nur Englisch sprechen sollen. Hinterher sollten die Schüler Gelegenheit zur Reflexion in einem geordneten Feedback haben. Unterstützt wird dies durch griffige Bezeichnungen und entsprechende icons an der Tafel, die den Unterrichtsverlauf transparent machen. Die folgenden Verfahren für dialogisches Sprechen beruhen auf Unterrichtserfahrungen in der Grundschule, den Klassen 5 bis 10 der Gesamtschule sowie in der Haupt- und Realschule. Sie sind in Varianten und mit unterschiedlicher Themenorientierung in allen Stufen einsetzbar. Stop and swap Grundschulkinder kennen meist den so genannten Stopptanz: Während Musik läuft, bewegen sie sich frei (tanzend) im Raum. Stoppt die Musik, folgt eine Aktivität. Dann setzt die Musik wieder ein. Diese Methode lässt sich leicht auf die Sekundarstufe übertragen. Medien in der Hand bieten dabei den Schülern Hilfe und haben einen starken Aufforderungscharakter. Am besten übt die Gruppe diese Lernform an bereits bekannten Strukturen. How are you? What s your name? in Jahrgang 5 beispielsweise erhält jedes Kind eine solche Karte mit den aus der Grundschule bekannten Fragestrukturen. Diese Frage stellt es einem Gegenüber, sobald die Musik stoppt, der andere antwortet. Dann kommt die Gegenfrage, auch sie wird beantwortet. Im Anschluss tauschen beide die Fragekarten (swap cards). Die Musik setzt wieder ein. Durch

9 Praxis 9 die Bewegung finden die Kinder zu einem anderen Partner. Sprechhemmungen werden so leichter abgebaut. Vorteile: Die Kinder agieren und sprechen in einem geschützten Rahmen. Sie arbeiten mit ständig wechselnden Partnern. Die Musik sorgt für eine entspannte Atmosphäre. Tipp: Zu Beginn solcher Übungen ist es hilfreich, Fragen und mögliche Antworten an der Tafel einander zuzuordnen und dort während des stop and swap zu belassen. Snowball Mit dem Schneeballsystem gelingt ein kontrollierter Übergang von zentralen in dezentrale Aktivitäten. Die Lehrkraft lässt Fragen und Antworten zunächst in der Hufeisensitzordnung mit Karten an der Tafel üben. Ein Kind stellt eine Frage, ein anderes antwortet bis die Fragen einigermaßen sicher gestellt und beantwortet werden. Dann teilt die Lehrkraft die Fragekarten an jedes Kind aus. Ein Kind oder die Lehrkraft steht auf, stellt sich vor ein anderes Kind, stellt seine Frage, lässt sich die Antwort geben und tauscht die Karte. Dann gehen diese zwei zu zwei weiteren Kindern und stellen ihre Fragen. So sind dann schnell vier, acht, sechzehn Kinder unterwegs und im Nu die ganze Klasse. Vorteil: Disziplin und Einsprachigkeit sind in den ersten Schritten besser kontrollierbar. Walk and talk Bei walk and talk handelt es sich um eine Variante von stop and swap. Allerdings mit weniger Unterstützung: keine Medien in der Hand der Schüler, keine Musik, die den Frage-Antwort- Rhythmus vorgibt. Die Schüler bewegen sich frei im Raum und treten untereinander in Kontakt. Vorgaben wie Talk to three boys and three girls sorgen für eine bessere Durchmischung und eine breitere Kontaktaufnahme. Vorteil: Die Schüler lösen sich vom Lesen und üben das freie Sprechen. Auch hier gilt: Eine vorgeschaltete zentrale Übungsphase mit den Medien an der Tafel wirkt unterstützend, wenn die Medien dort sichtbar bleiben und Schüler sie bei Bedarf abrufen können. Give me five Give me five eine gängige Begrüßung unter Jugendlichen lässt sich als Variante von walk and talk gut für Sprechaktivitäten im Unterricht nutzen. Give me five erhöht den sprachlichen Anspruch und führt zu einem kleinen Gespräch: Nach dem Abklatschen gehen (mindestens) fünf Fragen und fünf Antworten hin und her, bevor man sich neuen Gesprächspartnern zuwendet. Vorteil: Der Körperkontakt baut Distanzen ab und sorgt für Konversation in einer lockeren Atmosphäre.

10 10 Praxis Die folgenden Verfahren sind etwas komplizierter. Ihr Vorteil ist aber, dass sie alle Schüler miteinander ins Gespräch bringen und die Gruppe für Kontakte untereinander öffnen. Sie lockern die enge Bindung einzelner Mitschüler und integrieren Schüchterne und Außenseiter. Antwort (Yes, you will; No, you won t; Well, I think so;...) stellt der Partner seine Frage und erhält eine Antwort. Daraufhin tauschen die Schüler ihre Fragekarten, drehen sich um (turn) und wenden sich dem anderen Nachbarn zu. Das Frageritual beginnt von neuem (talk) mit der neuen Frage. Michael Biermann ist seit August 2006 Didaktischer Leiter an der Gesamtschule Mümmelmannsberg in Hamburg. Von 1999 bis 2006 war er als Fachseminarleiter Englisch in der Lehrerausbildung am Landesinstitut Hamburg tätig. Biermann ist Mitautor der Neuausgabe von Notting Hill Gate. Diagon Alley Der Titel dieser Übung ist ein Wortspiel aus Harry Potter and the Philosopher s Stone. Die Schüler ordnen sich in der Diagonale des Raums an, stehen sich in zwei Reihen gegenüber, stellen sich Fragen und antworten darauf. Nach jeder Frage rückt eine Reihe weiter nach rechts. Der jeweils heraustretende Schüler schließt sich links wieder an. Wenn sich beide Reihen gegenläufig bewegen, sprechen die Schüler immer nur mit jedem zweiten Gegenüber. Da dieser Ablauf recht kompliziert ist, empfiehlt sich eine Vorübung mit einer Teilgruppe von beispielsweise sechs Schülern pro Reihe. Inner circle outer circle Die Schüler können auch in zwei konzentrischen Kreisen einander gegenüberstehen. Dabei sollte man wiederum auf die jeweils gleiche Anzahl von Schülern achten. Jeder hat ein Gegenüber. Nach einer Frage und der dazugehörigen Antwort dreht sich einer der Kreise im Uhrzeigersinn (clockwise) weiter. Die Schüler kommen mit dem nächsten Partner ins Gespräch. Varianten sind leicht möglich: Man kann versuchen, ohne Medienunterstützung zu arbeiten. Dauern die Gespräche unterschiedlich lange, kann der Partnerwechsel auf ein Zeichen hin (Gong, Regenstab, usw.) erfolgen. Für eine spielerische Durchmischung der Gruppe stehen alle Einsen auf, gehen in die Mitte des Kreises und suchen sich auf ein Kommando einen anderen Gesprächspartner. Feedback Alle vorgeschlagenen Verfahren erhöhen die Sprechzeiten der Schüler um ein Vielfaches. Die Lehrkraft kann sich zurückziehen, beobachten und falls nötig eingreifen vieles entzieht sich aber ihrer Kontrolle. Mit dem Rückzug der Lehrkraft übernehmen die Schüler mehr Verantwortung für ihren Lernprozess. Sie selbst steuern, mit wem und wie viel sie reden, ob sie nur Englisch sprechen oder doch wieder aufs Deutsche ausweichen. Darum ist im Zusammenhang mit kooperativen Lernformen immer ein geregeltes Feedback notwendig und förderlich. Für den Anfang genügt eine simple Daumenprobe (Daumen nach oben, nach unten oder waagerecht gehalten). Vor den jeweiligen Verfahren sollte man konkrete Kriterien nennen, diese sich normalerweise an bisher festgestellten Defiziten orientieren (Einsprachigkeit, Lautstärke, Disziplin). Für ein differenziertes Feedback muss man mit den Kindern nach und nach die dazu erforderlichen Redemittel einüben. Talk turn talk Die Variante talk turn talk lässt sich leicht im Kreis organisieren. Die Schüler zählen ab: one, two, one, two. Dann heben alle Zweien die Hand, um die Verteilung zu kontrollieren. Für mediengestütztes Arbeiten erhalten alle Schüler eine Fragekarte, beispielsweise zum Thema future: Will I be rich? Will I get married? Will I be a popstar? Alle mit der Nummer zwei sprechen (talk) zunächst mit ihrem rechten Partner. Nach der Lektüre-Empfehlungen: Kieweg, Werner (2005): Überlegungen zur Erhöhung der Mündlichkeit. Undatiertes Handout anlässlich eines Vortrags in Hamburg. Hamburg: o. V. Ahrendt, Manfred (2003): Das bewegte Klassenzimmer: Unterrichtsformen nicht nur für den Fremdsprachenunterricht. Hameln: are-all.

11 Praxis 11 Praxistipps für die Binnendifferenzierung In leistungsheterogenen Klassen ist es schwer, dem Einzelnen gerecht zu werden. Hilfreich sind wechselnde Sozialformen und Methoden. Von Sylvia Wauer Studiendirektorin Sylvia Wauer unterrichtet am Heinrich-Mann- Gymnasium in Köln die Fächer Englisch und Erdkunde bilingual. Seit 10 Jahren ist sie Mitautorin von Camden Town Gymnasium. Kooperatives Lernen Auf die Individualität der Schüler können Sie am besten durch Gruppen- oder Partnerarbeit eingehen beispielsweise durch ein Lernduett : Wer eine Aufgabe schneller beendet, sucht sich einen ebenso schnellen Partner zum Vergleich der Ergebnisse; langsame Schüler kooperieren mit langsamen. So arbeitet jeder seinem Tempo entsprechend. Wichtig ist aber auch der Austausch von schwächeren und stärkeren Schülern: Beim peer editing überarbeiten sie Texte gemeinsam nach vorher erarbeiteten Kriterien. Hörverstehen Helfen Sie Ihren Schülern, auch vor komplexeren Hörtexten nicht zurückzuschrecken etwa durch gezielte Höraufgaben mit grids zum Sammeln von Informationen. Dadurch schulen Sie sie, schwierige Dialoge nicht in aller Differenziertheit, aber in ihrer Grundaussage zu erfassen. Viele Beispiele hierfür finden Sie in Camden Town. Hör-Sehverstehen Das Medium Film bietet neben dem oft überfordernden sprachlichen input auch vielschichtige visuelle Informationen. Das lässt sich für Binnendifferenzierung nutzen, etwa durch ein worksheet, in dem zu setting, mood oder characters arbeitsteilig Informationen notiert werden, um später gemeinsam die Handlung zu erschließen. Geben Sie Leistungsschwächeren einzelne Filmsequenzen als Lückentext vor. Oder lassen Sie sie beim Hören keywords oder Gesprächsfetzen notieren, die sie verstehen, und anhand derer sie dann in Partner- oder Gruppenarbeit den Text rekonstruieren. Lesen Leselust lässt sich durch ein reader s diary mit unterschiedlich komplexen Aufgaben fördern: Manche beschränken sich auf die Erschließung der Inhaltsebene, andere fordern das Detailverständnis, etwa bei der Beschreibung von Charakteren. Auch kreative Aufgaben sind im Niveau staffelbar wie bei den Aufgaben zu Florence Nightingale in Camden Town. Presentation skills Machen Sie zu Beginn der Erarbeitung einer Gruppenpräsentation allen Schülern klar, dass jeder Einzelne präsentieren muss. Introvertierte Schüler sollen ihren Beitrag nicht nur inhaltlich vorbereiten, sondern auch die sprachliche Umsetzung erproben. Unterstützende Medien wie Bilder oder Statistiken sind eine effektive Hilfe. Camden Town gibt dazu in den skills pages viele Tipps. Discussion Bereiten Sie introvertierte Schüler auf die Teilnahme an Diskussionen vor. Für eine panel discussion erarbeiten sie Argumente und Gegenargumente zunächst in Kleingruppen auf Kärtchen oder im stummen Schreibgespräch. Unverzichtbar sind dabei die Erarbeitung und Wiederholung der sprachlichen Mittel. Grundschulenglisch In der ersten Gymnasialklasse sollte man den Fokus des Grundschulenglisch auf rezeptive Fertigkeiten berücksichtigen. In Camden Town 1 sind Rückgriffe auf bekanntes Grundschulwissen durchgängig als pick up gekennzeichnet. Um Unterschiede im Wortschatz aufzufangen, kann man gemeinsam ein Bildlexikon erstellen so vermitteln Leistungsstärkere anderen ihr Wissen. Der autonome Schüler Ermöglichen Sie Schülern die Selbstüberprüfung ihrer Kompetenzen das motiviert sie. Hilfe bieten die Diesterweg- Lehrwerke mit integrierten Portfolios und den check your progress-seiten. Hier finden Schüler heraus, was sie bereits können, und was sie intensiver bearbeiten müssen so haben Sie eine Gesprächsgrundlage für die gezielte Förderung individueller Schwächen, für die Sie Material auf den Lehrer- und Schüler- CDs finden. Zeitfenster Individuelle Beratung benötigt Zeit. Abhilfe schaffen die Optionals: Während Leistungsstarke an interessanten Aufgaben eigenständig weiterarbeiten, widmet sich die Lehrkraft schwächeren Schülern. Copymaster zum Download unter: von links nach rechts: Copymaster Florence Nightingale Copymaster Optional Copymaster pick up

12 12 TEA DESI: Heterogen ist ganz normal Wie heterogen sind Deutschlands Schulklassen im Fach Englisch? Die DESI-Studie liefert Antworten. An Gesamtschulen gehört die Arbeit mit leistungsheterogenen Lerngruppen zum Konzept. Ganz anders im dreigliedrigen System: Es geht davon aus, dass äußere Differenzierung homogene Gruppen bildet und nur so maximale Leistungszuwächse möglich sind. Für den Englischunterricht hat die DESI-Studie 2006 erstmals Zahlen zur Heterogenität vorgelegt. Große Leistungsunterschiede an allen Schulen Sechs Niveaustufen A1 bis C2 sieht der Gemeinsame europäische Referenzrahmen (GeR) vor, um Sprachkompetenzen zu beschreiben. Das Spektrum reicht von Basiskenntnissen, etwa um sich selbst vorzustellen (A1), bis hin zu nahezu muttersprachlichen Kompetenzen, die ausreichen, um Fachvorträge souverän zu verfolgen. Die GeR-Niveaus dienten in der DESI-Studie zur Beschreibung der Englischkompetenzen von fast Schülern der neunten Klasse. Die Studie zeigt: In Englisch herrscht an allen Schulformen eine große Heterogenität. Etwa beim Hörverstehen oder der mündlichen Sprachproduktion fanden sich gleichermaßen an Gymnasien, Haupt-, Real- und Gesamtschulen Schüler, deren Kompetenz noch unter Nivaustufe A lag, als auch Schüler, die Niveau C erreichten. Auch wenn das Niveau am Gymnasium insgesamt wesentlich höher war, bedeutet das: Heterogene Kenntnisse gehören an allen Schulformen zum Alltag. Leistungszuwächse trotz Heterogenität Je heterogener die Gruppe, desto schwieriger die Förderung aller Schüler diese Befürchtung vieler Lehrer kann DESI entkräften. Da die globale Kompetenz zu Beginn und am Ende von Klasse 9 gemessen wurde, lässt die Studie Aussagen nicht nur zu der Heterogenität der Vorkenntnisse, sondern auch zu den Lernzuwächsen zu. Das Ergebnis macht Mut: Für die Tatsache, dass Lernzuwächse erreicht wurden, war es ohne Belang, wie unterschiedlich die Vorkenntnisse zu Beginn des Jahrgangs waren. Was bedeuten die DESI-Befunde für den Englischunterricht? Lesen Sie mehr auf: DESI-Homepage mit zentralen Befunden: Neue Gesichter bei The English Academy Carmen Becker Ich engagiere mich für die TEA, damit interkulturelle kommunikative Kompetenz nicht nur eine curriculare Vorgabe bleibt. Der Unterricht muss sich an den Bedürfnissen der Schüler orientieren und mit authentischen Aufgaben sprachliches Können vermitteln, so dass sie nach dem Motto Yes We Can (Talk) Zutrauen in die eigenen Fertigkeiten entwickeln. Dr. Torben Schmidt Als Mitglied der TEA gestaltet man Entwicklungsprozesse zukünftiger Lehr- und Lernmedien an der sehr spannenden Schnittstelle zwischen didaktischer Forschung und Unterrichtspraxis aktiv mit, gemeinsam mit Fremdsprachendidaktikern, Redaktionsleitungen, Autoren und Lehrkräften. Von der ersten Idee bis zur Erprobung im Schulalltag ist man hautnah dabei eine enorm reizvolle Aufgabe. Prof. Dr. Engelbert Thaler Die TEA ist ein sinnvolles Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis, Forschung und Unterrichtsrealität für die Umsetzung fremdsprachendidaktischer Erkenntnisse im Klassenzimmer. Der Kontakt mit Lehrkräften bei zahlreichen Veranstaltungen ist anregend für beide Seiten. Auch der interne Gedankenaustausch in diesem hochrangig besetzten Gremium ist sehr erfrischend. Prof. Dr. Karin Vogt Die Verzahnung von Theorie und Praxis in der Fachdidaktik ist mir ein Anliegen. Dies gilt nicht nur für die Lehrerausbildung, in der ich tätig bin, sondern auch für die Fort- und Weiterbildung. Mit meiner Mitarbeit bei der TEA möchte ich Akzente setzen, damit Theorie und Praxis voneinander profitieren und nicht als Einbahnstraße verstanden werden. Kurzporträts des TEA-Beirats unter Nach Redaktionsschluss Dr. Claudia Harsch (University of Warwick) tritt The English Academy bei Neues Mitglied des wissenschaftlichen Beirats + + +

13 Praxisinterview 13 Das Ziel: alle ins Boot holen! Iris Jansohn, Lehrerin an der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule in Hannover und Multiplikatorin für Englisch im Land Niedersachsen, über die Bedeutung der Binnendifferenzierung und Sozialformen im Unterricht At work: Frau Jansohn, wie heterogen sind Ihre Klassen? Iris Jansohn: Der Wissensstand, aber auch Sozialkompetenz und Arbeitseinstellung sind bei den Schülern sehr verschieden. Die Kinder kommen aus ganz unterschiedlichen sozialen Verhältnissen, teilweise mit Migrationshintergrund. Einige sind noch sehr kindlich und eher unselbstständig. Da fehlt oft die Einsicht, etwas zu lernen. Andere Kinder dagegen kommen aus einem Elternhaus mit hohem Bildungsstand. Sie haben gelernt, dass Fleiß und Verantwortung wichtig im Leben sind. Diese Kinder haben eine ganz andere Arbeitseinstellung, wenn sie an die weiterführende Schule kommen. At work: Sind also die Unterschiede bei den jüngeren Schülern, die den Schritt von der Grundschule in die Realschule gehen, besonders groß? Iris Jansohn: Ja, die Heterogenität ist in den unteren Klassenstufen am größten. Insbesondere das Fachliche und die Methodenkompetenzen variieren hier sehr. So legen zum Beispiel Grundschulen in sozialen Brennpunkt-Gegenden viel Wert auf soziales Engagement. Da bleibt das Fachliche manchmal auf der Strecke. Oder anders herum: Schüler kommen mit einem hohen Wissensstand, sind aber im sozialen Umgang noch nicht so fit. An der Realschule interessieren natürlich auch Sozialkompetenzen, aber am Ende geht es um Leistungen. Meine Aufgabe ist es, die Schüler am Ende der Klassenstufe auf das Niveau geführt zu haben, das im Kerncurriculum gefordert wird. Auf dem Weg dorthin muss man als Lehrer auch zulassen, dass einige langsamer als andere sind. Das Ziel lautet: alle mit ins Boot zu holen! Gleichmacherei kann kontraproduktiv sein. At work: Erkennen Sie immer sofort, wer zu den Leistungsschwächeren und wer zu den Leistungsstärkeren gehört? Iris Jansohn: Als Lehrerin kann man seine Schüler gut einschätzen. Ich sehe, wer als erster fertig ist, wer auch schwierige Arbeiten meistert oder wer schnell überfordert ist und sich nicht konzentrieren kann. Außerdem tausche ich mich viel mit Kollegen aus, die die Schüler in anderen Fächern unterrichten, und führe Gespräche mit den Eltern, um die Hintergründe der Kinder besser zu verstehen. At work: Kennen auch die Schüler ihre Stärken und Schwächen? Iris Jansohn: Ja, denn die Lernleistungen werden individuell dokumentiert und damit den Schülern vor Augen geführt. Das Prinzip der Selbsteinschätzung kennen die Kinder teilweise bereits aus der Grundschule. In den 5. und 6. Klassen arbeiten wir mit dem Lehrbuch Camden Town von Diesterweg das finde ich ganz hervorragend. Es eignet sich gut, um differenzierten Unterricht zu betreiben. Mit der Portfolio-Methode im Workbook wird den Kindern bewusst, was sie bereits können. Sie erleben Anerkennung, sind besonders motiviert und ehrgeizig. Das Prinzip lautet: Das kann ich schon! Natürlich werden mittels dieser Methode auch die Schwächen erkennbar, und die Kinder lernen, wie sie diese zu Stärken machen können. At work: Sind den Schülern die unterschiedlichen Leistungsstände innerhalb der Klasse bewusst?

14 14 Praxisinterview Bei der Partnerarbeit werden nicht nur die fachlichen, sondern auch die sozialen Kompetenzen der Schüler gefördert. (Foto: Iris Jansohn) Iris Jansohn: Die Kinder merken sehr schnell, wer zu den Besseren und wer zu den Schlechteren gehört, und gehen damit toll um: Wenn zum Beispiel die Besseren mit ihren Aufgaben fertig sind, dann gehen sie durch die Klasse und helfen den anderen. Dieses Paar- Prinzip fördert nicht nur die fachlichen, sondern auch die sozialen Kompetenzen aller Schüler. Sie lernen, sich gegenseitig zu helfen und Hilfe anzunehmen. Die Schüler nehmen eigenständig eine Differenzierung vor ohne dass es ihnen bewusst ist. Im Unterricht hat sich die Methode bewährt. At work: Gibt es weitere Methoden, wie Sie mit Heterogenität umgehen? Iris Jansohn: Vor allem geht es darum, dass die Kinder Spaß am Lernen haben. Sind sie motiviert, ist das die halbe Miete. Dazu muss jeder Schüler individuell gefördert und gefordert werden. Binnendifferenzierung gehört für mich also zum Alltagsgeschäft. Für die stärkeren Schüler habe ich immer zusätzliches Material und Extra-Arbeitsblätter in der Tasche. Zudem lege ich viel Wert auf Partner- und Gruppenarbeit. Hier können ähnlich wie bei dem Paar-Prinzip alle voneinander lernen. Stationenlernen wende ich zurzeit in einer besonders schwachen Klasse an. Während es im Unterricht somit um die Ausdifferenzierung durch die Aufgaben geht, werden die Leistungsstärkeren an unserer Schule durch Englisch-Bilingual-Kurse gefördert. Hier kann man freier und themenorientierter arbeiten, ohne Noten- und Leistungsdruck. Intrinsische Motivation führt hier zu erstaunlichen Leistungen bei den Schülern. At work: Wie motivieren Sie eigentlich die stärkeren Schüler, Mehrarbeit zu leisten? Und anders herum: Wie werden die schwächeren Schüler bestärkt, dass sie trotz leichteren Aufgaben ebenfalls gute Arbeit leisten? Iris Jansohn: Die Leistungsstärkeren sind leicht zu begeistern. Sie sind richtig wissbegierig, wollen mehr lernen und werden durch Anerkennung und Lob immer wieder angespornt. Ich arbeite auch gern mit Literatur: In einer 9. Klasse lesen wir zurzeit eine Compilation of Gothic stories da sind auch die scheinbar schwächeren Schüler plötzlich Feuer und Flamme. Aber auch aus der Portfolio-Arbeit ziehen insbesondere die schwächeren Schüler Anerkennung. Bei lauter grünen Punkten und Häkchen haben sie auch schon mal eine stolzgeschwellte Brust. Es geht also darum, was jeder Einzelne kann und wie er sich verbessert. Für mich ist es auf jeden Fall ein Vorteil, dass es in den Camden Town- Lehrbüchern vorrangig um Kompetenzen und Fertigkeiten geht. In der Themenwahl kann ich somit auch frei sein und für die unterschiedlichen Klassen jeweils passende und schülernahe Inhalte einbringen. At work: Wenn die Schüler im Unterricht Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad bearbeiten auf welche Weise wird dann eine faire Vergleichbarkeit und Bewertung gewährleistet? Iris Jansohn: Alle Einzelleistungen sind immer im Gesamtzusammenhang zu sehen. Auch Vokabeltests beispielsweise dürfen nicht mehr isoliert bewertet werden. Am Ende ergibt sich ein rundes Bild von jedem einzelnen Schüler. Dabei wird natürlich die individuelle Dokumentation der Lernentwicklung berücksichtigt, die jeder Klassenlehrer in Niedersachsen vornimmt. Mit meinen eigenen Englischklassen bin ich immer besonders kritisch und habe eine hohe Erwartungshaltung. Für mich ist es daher wichtig, Klassenarbeiten im Tandem mit anderen Lehrern zu evaluieren. Es gibt Schulen, an denen das Prinzip Unterricht mit offenen Türen vorherrscht. Wichtig ist jedenfalls der Austausch mit Kollegen, Eltern und auch den Schülern, wenn es um die faire Beurteilung geht.

15 Copyright: Fabian Maerz Musik ist eine Sprache, die jeder versteht. Heterogenität spielt im Klassenzimmer eine große Rolle jeder Schüler hat besondere Begabungen, Stärken, Schwächen und will individuell gefördert werden. Auch auf der Bühne treffen die unterschiedlichsten Charaktere und Rollen aufeinander. Diesterwegs You can talk!-botschafterin Gayle Tufts berichtet von ihren Erfahrungen. At work: Für jede Performance trommelst du ganz unterschiedliche Künstler zusammen. Wie kommt diese heterogene Gruppe miteinander aus? Gayle Tufts: Sehr gut! Wir sind alle Theaterleute, in dieser Branche arbeiten Menschen aus der ganzen Welt, das ist ganz normal. Man kommt in eine neue Gruppe, man arbeitet im Team, das ist eigentlich nie eine Frage. Wir bringen unsere Stärken und Schwächen zusammen und gemeinsam sind wir stärker. Außerdem arbeite ich mit Musikern Musik ist eine Sprache, die jeder versteht. Sie ist universeller als alle anderen Sprachen. At work: Wie schaffst du es, aus so vielen Menschen ein gemeinsames Ganzes, ein Bühnenstück oder ein Show zu formen? Wie motivierst du sie? Gayle Tufts: Ich glaube, ich muss das nicht machen: Die Leute sind total motiviert, das ist Teil des Theaterlebens. Wichtig ist, die Individualität der einzelnen Künstler zu respektieren. Ich möchte kein Stück, in dem alle gleich sind wie bei einer Boyband, alle jung und hübsch. Im Gegenteil: Ich liebe es, wenn Leute mit unterschiedlicher Lebenserfahrung zusammenarbeiten. At work: Worin siehst du den Vorteil solch heterogener Gruppen? Gayle Tufts: Als Amerikanerin bin ich damit groß geworden: Ich komme aus einem Immigrantenland. Wenn so viele Temperamente, Kulturen und Hautfarben aufeinandertreffen und alle bereit sind, zusammenzuarbeiten, dann kann man viel voneinander lernen. At work: Du hast in deinem Leben als Entertainerin selbst viele Rollen eingenommen und Einblick in verschiedene Sichtweisen gehabt. Wie empfindest du das? Gayle Tufts: Es ist nie langweilig, manchmal anstrengend aber ich würde es nie anders haben wollen. Ich komme aus der amerikanischen Theatertradition. In New York, wo ich studiert habe, gibt es wahnsinnig viel Konkurrenz: So viele Menschen, die auf der Bühne stehen wollen und so wenig Stücke! Man muss deshalb in allen Bereichen gut sein: Die Ausbildung für normale Schauspieler in den USA umfasst Singen, Tanzen und Schauspielern. Erst als ich nach Deutschland kam, merkte ich, dass das ungewöhnlich ist für mich war es normal. Viele Leute denken, wenn man etwas gut machen will, muss man sich auf eine Sache konzentrieren. Ich finde das nicht: du kannst viele Dinge tun und du kannst sie alle gut machen! Wir sind für Sie da! Unsere Schulbuchzentren kompetente Beratung direkt vor Ort: Schulbuchzentrum Berlin Bayreuther Straße Berlin Telefon: (030) (erreichbar ab 9.30 Uhr) Telefax: (030) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag bis Uhr Schulbuchzentrum Braunschweig Georg-Westermann-Allee Braunschweig Telefon: (0531) Telefax: (0531) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag bis Uhr, Samstag bis Uhr Schulbuchzentrum Dortmund Westenhellweg Dortmund Telefon: (0231) Telefax: (0231) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.30 bis Uhr Schulbuchzentrum Düsseldorf Graf-Adolf-Platz Düsseldorf Telefon: (0211) Telefax: (0211) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.30 bis Uhr Schulbuchzentrum Frankfurt Zeil Frankfurt Telefon: (069) Telefax: (069) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag bis Uhr Schulbuchzentrum Hamburg Schauenburger Straße Hamburg Telefon: (040) Telefax: (040) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag bis Uhr Schulbuchzentrum Hannover Hildesheimer Straße Hannover Telefon: (0511) Telefax: (0511) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag bis Uhr Schulbuchzentrum Köln Neumarkt 1B Köln Telefon: (0221) Telefax: (0221) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag bis Uhr Schulbuchzentrum Leipzig Richard-Wagner-Straße 1 Ritterpassage Leipzig Telefon: (0341) Telefax: (0341) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag bis Uhr Samstag bis Uhr Schulbuchzentrum Mannheim Q 7, 17 a (Ecke Fressgasse /Friedrichsring) Mannheim Telefon: (0621) Telefax: (0621) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag bis Uhr, Schulbuchzentrum München Elisenstraße München Telefon: (089) Telefax: (089) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.30 Uhr bis Uhr Schulbuchzentrum Stuttgart Eberhardstraße Stuttgart Telefon: (0711) Telefax: (0711) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.30 bis Uhr In den Schulferien sind Sonderöffnungszeiten möglich. Informieren Sie sich auf: Bei Fragen und Bestellungen steht Ihnen unser Serviceteam gerne zur Verfügung: Bildungsmedien Service GmbH Diesterweg Postfach Braunschweig Telefon: (01805) (14 ct/minute aus dem dt. Festnetz, abweichende Preise aus den Mobilnetzen) Telefax: (0531) Wir sind montags bis donnerstags von 8.00 bis Uhr und freitags von 8.00 bis Uhr für Sie da. Zu den übrigen Zeiten zeichnet ein Anrufbeantworter Ihre Wünsche auf.

16 Mit Diesterweg Englisch individuell fördern Testen und Fördern Stellen Sie den aktuellen Kompetenzstand Ihrer Schülerinnen und Schüler fest. Die Online-Diagnose erkennt Stärken und gleicht Defizite durch individuelle Fördermaterialien aus. Fördermaterial inklusive Auf Basis der Diagnose wird ein entsprechender Förderplan erstellt. Die passenden Fördermaterialien können einfach heruntergeladen und ausgedruckt werden. Für Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie für Gymnasien zum Einstieg in die Klassenstufe 5/6 jetzt neu mit schulformspezifischen Aufgaben für die Klassenstufe 7/8 Fördert individuell passt zum Schulbuch. Abgestimmt auf die Lehrpläne der jeweiligen Bundesländer, passend zu Ihrem Diesterweg-Lehrwerk. Testen Sie kostenlos die Online-Diagnose:

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