Tapetenwechsel. Die Uni hat einen neuen Internetauftritt. Seite AUS DEM INHALT

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1 13 2 Tapetenwechsel Die Uni hat einen neuen Internetauftritt Seite AUS DEM INHALT Forschungsneubau: An der Uni entsteht ein einmaliges interdisziplinäres Zentrum für zelluläre Nanoanalytik. SEITE 7 Frische Daten: Die 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zeichnet ein umfassendes Bild des Studierendenlebens. SEITE 20 Alles andere als staubtrocken: Der Historiker Dr. Thorsten Unger ist der neue Universitäts- und Hochschularchivar. SEITE 23

2 2 Inhalt Impressum Editorial unizeit Universität Osnabrück Inhalt Editorial Hochschulpolitik 3 Forschung Lehre Studium 3 Uni intern 12 Schwerpunktthema 14 Studentisches 18 Studentenwerk aktuell 20 V&R unipress 22 uni-spiegel 23 Impressum ISSN Herausgeber: Der Präsident der Universität Osnabrück Redaktion: Oliver Schmidt (os) Redaktionsteam: Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger Dr. Utz Lederbogen (ul) Dr. Jürgen Wermser Prof. Dr. Thomas Gruber Prof. Dr. Beate Wischer Ann-Christine Wöhler Prof. Dr. Frank Ollermann Marlene Schön Mitarbeit: Elena Scholz (Fotografie) Dr. Gerhart Becker (gb) Redaktionsanschrift: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Neuer Graben/Schloss, Osnabrück Tel.: (0541) , Fax: (0541) Fotos Titel: Gisbert Gramberg, superingo fotolia.com Collage: Rothe Grafik Druck: Steinbacher Druck GmbH, Osnabrück Auflage: Exemplare Nächste Ausgabe: 15. Oktober 2013 Redaktionsschluss: 1. September 2013 Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die des Herausgebers oder die der Redaktion. Liebe Leserinnen und Leser, seit wenigen Tagen ist der gänzlich neue zentrale Internetauftritt unserer Universität frei geschaltet zunächst einmal noch als sogenannte Preview und parallel zum bisherigen Auftritt. Rund ein Jahr haben viele Akteure zusammen mit einer Berliner Agentur an dem neuen Erscheinungsbild gearbeitet. Leitend war dabei der Grundgedanke, eine verbesserte und komfortablere Navigation mit einem modernen, zeitgemäßen und frischen Erscheinungsbild zu kombinieren. Auch wenn noch nicht alle Seiten perfekt sind und es noch einiges zu verbessern gibt, können wir, so glaube ich, mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Ich möchte Sie herzlich einladen, sich selbst ein Bild zu machen und Anregungen, Kritik oder Wünsche nachdem Sie sich auf der Seite https://preview.uni-osnabrueck.de/ de/startseite.html mit Ihrer Rechenzentrumskennung angemeldet haben an die Online-Redaktion weiter zu geben, damit wir uns alle als Mitglieder dieser Universität in dem neuen Auftritt auch wiederfinden. Neben dem Schwerpunktthema»Internetrelaunch«haben wir erneut viele interessante Informationen in dieser Unizeit für Sie aufbereitet. So berichten wir auf Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger der Seite 7 über das einmalige interdisziplinäres Zentrum für zelluläre Nanoanalytik, das am Westerberg entstehen wird. Der»national bedeutsame Forschungsbau«für 20 Millionen Euro soll zu 50 Prozent vom Bund mitfinanziert werden. Das hat der Wissenschaftsrat auf seiner Frühjahrssitzung in Würzburg empfohlen und damit dem Antrag Niedersachsens auf Mitfinanzierung zugestimmt. Die Empfehlung honoriert einerseits die erfolgreiche Forschungshistorie der Osnabrücker Biologie und steigert andererseits das Renommee der Universität Osnabrück insgesamt, ist es doch nach dem ELSI der zweite Forschungsbau, den die Universität einwerben konnte. Wie unsere Studierenden leben, darüber gibt die 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks Auskunft. Alle drei Jahre erscheint diese umfassende Studie, die ein eindrückliches Bild über die sozialen Lebensverhältnisse der Studentinnen und Studenten in Deutschland widerspiegelt. Auf den Seiten 20 und 21 erklärt die Geschäftsführerin des Osnabrücker Studentenwerks, Birgit Bornemann, die einzelnen Ergebnisse der soeben erschienen Ausgabe aus regionaler Perspektive. Sicherlich nicht nur für unsere Verwaltungsmitarbeiter interessant ist das Portrait unseres neuen Archivars Dr. Thorsten Unger, den wir Ihnen auf Seite 23 vorstellen. Seine Aufgabe ist es, die Geschichte von Universität und Hochschule zu bewahren und die Quellen Interessierten zur Verfügung zu stellen. Es geht aber auch darum, unsere Vergangenheit lebendig zu erhalten. So gesehen ist die Überschrift»Arbeiten im Gedächtnis der Universität«gut gewählt. Ich wünsche Ihnen eine vergnügliche Lektüre der neuen Unizeit sowie eine schöne und auch erholsame Sommerzeit. Ihr Claus Rollinger Präsident Foto: Manfred Pollert Anzeige

3 Universität Osnabrück unizeit Hochschulpolitik / Forschung Lehre Studium 3 Prof. Lücke soll neuer Präsident werden Eindeutiges Votum des Senats Amtsübergabe am 1. Oktober vorgesehen (ul) Neuer Präsident der Universität Osnabrück soll der derzeitige Vizepräsident der Universität Göttingen, Prof. Dr. Wolfgang Lücke, werden. Dafür hatte sich der Senat der Universität Osnabrück am 24. April ausgesprochen. 18 der insgesamt 19 Senatsmitglieder stimmten für den 57-jährigen Wissenschaftler. Der Hochschulrat hat der Wahl bereits zugestimmt. Als Universitätspräsident soll Lücke zum 1. Oktober die Nachfolge von Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger antreten. Die Ernennung erfolgt durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur für eine Amtszeit von sechs Jahren.»Ich danke der Universität sehr für das in mich gesetzte Vertrauen und freue mich darauf, den Wissenschaftsstandort Osnabrück gemeinsam mit allen Mitgliedern der Universität und allen Partnern vor Ort weiter zu entwickeln und seine Stärken auszubauen«, so Prof. Lücke in einer Stellungnahme.»Ganz besonders liegt mir das Wohl der Studierenden am Herzen: Darum ist es für mich wichtig, schnell eventuelle Probleme in Studium und Lehre zu identifizieren und diese gemeinsam mit gige Studienverläufe und qualitativ hochwertige Abschlüsse unterstreichen. Die Studierenden wählten die Nominierten nach folgenden Kriterien aus: die Strukturierung der Lehrveranstaltungen, gelungene Darstellung komplizierter Sachverhalte, die Verbindung von Forschung und Lehre sowie die Herstellung fachübergreifender Zusammenhänge. Roswitha Papenhausen ist seit 2005 an der Universität tätig. Die Studierenden hoben hervor, wie sehr sie es»auf lebhafte und abwechslungsreiche Weise«gelinge, ihnen den»trockenen und komplizierten Stoff bildlich und einprägsam näherzubringen«. Die Dozentin hat Latein und Englisch zunächst in Osnabrück, dann in Marburg studiert und absolvierte dort ihr Erstes Staatsexamen in den beiden Fächern. Ihr Zweites Staatsexamen folgte Prof. Dr. Wolfgang Lücke soll zum 1. Oktober 2013 neuer Präsident der Universität Osnabrück werden. den Studierenden im Rahmen unserer Möglichkeiten abzustellen.«prof. Dr. Wolfgang Lücke, geboren 1956, ist seit Oktober 2008 Vizepräsident für Lehre und Studium der Universität Göttingen. Er studierte Agrarwissenschaften an der Universität Göttingen, an der er auch promoviert wurde und wo er sich 1993 mit einer Arbeit zum Thema»Mikrowellenbehandlung pflanzlicher Produkte«im Fach Agrartechnik habilitierte. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Regenerative Energien, thermische Solarenergienutzung, Mikrowellen- und Hochfrequenztechnik sowie Qualitätssicherung und Nacherntetechnologie. Zum Wintersemester 1993/94 wurde er auf eine Professur an die Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften berufen. In der Hochschulleitung betreut er die Fakultäten für Forstwissenschaften und Waldökologie sowie die Fakultät für Geowissenschaften und Geographie. Er ist außerdem zuständig für die Zentrale Einrichtung für Sprachen und Schlüsselqualifikationen, die Zentrale Einrichtung für Lehrerbildung, das Netzwerk Lehrerfortbildung und das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Prüfungsamt. Vor seiner Wahl zum Vizepräsidenten der Universität Göttingen engagierte er sich unter anderem als Dekan und als Studiendekan. Er war beteiligt am Programm»Modularisierung«der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung sowie an der Entwicklung des internationalen Promotionsprogramms Agrarwissenschaften in Göttingen.»Es lebe Latein!«Roswitha Papenhausen mit Hans Mühlenhoff-Preis für gute Lehre 2013 ausgezeichnet (me) Die Sprach- und Literaturwissenschaftlerin Roswitha Papenhausen erweckt Latein zum Leben, meinen die Studierenden der Universität. Nun erhielt die Lehrkraft am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft, die sowohl für die sprachpraktischen Übungen als auch für die Fachstudienberatung Latein zuständig ist, den Hans Mühlenhoff- Preis für gute Lehre Eine Jury, bestehend aus sieben Studierenden mit Tutorenerfahrung unter dem Vorsitz der Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung, wählte Roswitha Papenhausen zur diesjährigen Trägerin des mit Euro dotierten Preises. Mit dieser alljährlich vergebenen Ehrung wollen die Universität sowie die Hans Mühlenhoff-Stiftung die Bedeutung guter Lehre besonders für zü- Foto: Elema Scholz Foto: Universität Göttingen Ausgezeichnet: Matthias Baethge, 1. Vorsitzender der Hans-Mühlenhoff-Stiftung, und die Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung, May-Britt Kallenrode, gratulieren Roswitha Papenhausen (Bildmitte) zu dem Preis. Nominiert waren: Jens Bonk, Eva Dankenbring, Prof. Dr. Robert Gillenkirch, Dr. Birgit Hegewald, Dr. Antonio Man - rique de Luna Barrios, Robert Murphy, Dr. Dominique Remy, Julia Rummel und Timo Schmidt, Prof. Dr. Renate Schei be, Prof. Dr. Bärbel Schmidt, Prof. Dr. Thomas Staufenbiel, Dr. Caroline Teschmer, Prof. Dr. Oliver Vornberger und Prof. Dr. Joachim Wollschläger.

4 4 Forschung Lehre Studium unizeit Universität Osnabrück Boden, Gewässer, Altlasten Bundesweit einmaliger Masterstudiengang startet zum Wintersemester (ul) Wie lassen sich die Schadstoffbelastungen norddeutscher Gewässer nachhaltig reduzieren? Welche Möglichkeiten bieten sich, die bundesweit ca Altlaststandorte zu sanieren? Wie kann ein umfassender Bodenschutz in der Landwirtschaft auch für künftige Generationen gelingen? Antworten auf diese Fragen werden die zukünftigen Absolventen des neuen Masterstudiengangs»Boden, Gewässer, Altlasten«geben können. Die Universität und die Hochschule Osnabrück bieten den deutschlandweit einzigartigen Studiengang mit besten Berufsaussichten erstmalig zum Wintersemester 2013/14 an.»hauptziel des ersten gemeinsamen Studiengangs ist es, Studierende in den Bereichen Boden, Gewässer und Altlasten sowohl für einen wissenschaftlichen Werdegang als auch für einen anderen beruflichen Einstieg flexibel, individuell und erfolgreich vorzubereiten«, so Dr. Joachim Härtling, Professor für Physische Geographie und Vizepräsident für Studium und Lehre an der Universität Osnabrück. Der im April akkreditierte Masterstudiengang richtet sich an Bachelorabsolventen aus umweltund geowissenschaftlichen Studiengängen, wie zum Beispiel Geographie, Geoökologie, Landschaftsökologie, Limnologie, Landschaftsplanung und -architektur, Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft oder Bauingenieurwesen. Die Universität Osnabrück und die Hochschule Osnabrück bieten den deutschlandweit einzigartigen Studiengang»Boden, Gewässer, Altlasten«mit besten Berufsaussichten erstmalig zum Wintersemester 2013/14 an. Im Bild die Initiatoren Prof. Dr. Helmut Meuser und Prof. Dr. Joachim Härtling. sonderem.»der Masterstudiengang schließt innerhalb der Umweltwissenschaften die Lücke zwischen den sehr breit angelegten Studiengängen, wie z.b. Geographie oder Umweltwissenschaften, und den hoch spezialisierten, meist technisch orientierten Studiengängen. In Deutschland gibt es kein ver- Erich-Maria Remarque als Kunstsammler (os) Ein voluminöser Bildband und eine Ausstellung im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum beleuchten Erich Maria Remarque als Kunstsammler. Ein zentraler Aspekt in Leben und Werk des weltberühmten Autors ist in der Öffentlichkeit bislang nahezu unbekannt. Remarque war auch ein seinerzeit bedeutender Kunstsammler und Kunstexperte. Er sammelte Antiquitäten, Teppiche, alte Kunstgegenstände aus dem Vorderen Orient und China und Gemälde aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Liste der in seiner Gemälde-Sammlung vertretenen Künstler liest sich wie ein Who s Who des französischen Impressionismus und der klassischen Moderne: Van Gogh, Cézanne, Daumier, Degas, Renoir, Monet, Modigliani, Picasso, Toulouse-Lautrec, de Chirico, Frida Kahlo oder Diego Rivera. Nach Remarques Tod 1970 wurde die Sammlung veräußert und in alle Welt verstreut. Ein großer, reich illustrierter Bildband arbeitet nun erstmals diese Aspekte in Leben und Werk Remarques detailliert auf. Der von Thomas F. Schneider und Inge Jaehner in Zusammenarbeit mit Walter M. Feilchenfeldt und Suzanne Zuber herausgegebene Band beschäftigt sich im Schwerpunkt mit der Gemäldesammlung Remarques. In Aufsätzen namhafter Experten werden sowohl die anderen Teile der Sammlung als auch die Bedeutung der Kunst in Leben und Werk Remarques aufgearbeitet. Das Publikationsprojekt ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Felix-Nussbaum-Haus/Stadt Osnabrück und dem Erich Maria Remarque Friedenszentrum/Universität Osnabrück in Zusammenarbeit mit Walter Feilchenfeldt, Zürich, und Suzanne Schwarz-Zuber. Seit 15. Mai ist das im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erschienene Buch im Felix-Nussbaum- Haus und im Erich Maria Remarque Friedenszentrum zum Vorzugspreis von 49,99 Euro sowie im Buchhandel zum Preis von 69,99 Euro erhältlich. Begleitet wird die Präsentation des Bandes bis 4. August 2013 durch die Ausstellung»Remarque und die Kunst«im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. Foto: Elena Scholz info Die Studierenden können wählen, ob sie sich auf den Bereich Boden, Gewässer oder Altlasten spezialisieren möchten.»die Umweltmedien Boden und Gewässer hängen eng zusammen, so dass der Gewässerschwerpunkt eine sinnvolle Ergänzung zu unserem bisherigen Studienangebot mit den Schwerpunkten Boden und Altlasten darstellt«, erläutert Dr. Helmut Meuser, Professor für Bodenschutz und Bodensanierung an der Hochschule Osnabrück. Ein weiterer Vorteil der Kooperation zwischen der Hochschule und der Universität: Er ermöglicht forschungsstarken Absolventen die Promotion. Nicht nur die Kooperation beider Hochschulen, auch die inhaltliche Ausrichtung macht den Studiengang zu etwas ganz Begleichbares Angebot«, berichtet Härtling. Nur in Wien und Kopenhagen existieren ähnlich strukturierte, sehr erfolgreiche Studiengänge. Herausragende Merkmale des Studiums sind praxis- und projektorientierte Veranstaltungen, die Gelände- und Laborpraktika sowie Exkursionen zu nationalen und internationalen Zielen. Außerdem bekommt jeder Studierende über die gesamte Studiendauer Unterstützung durch einen eigenen Mentor. Dieser berät den Studierenden zum Beispiel bei der Auswahl der Wahlpflichtmodule sowie des Schwerpunktes.»Der Bedarf an Fachkräften in den Bereichen Boden, Gewässer, Altlasten wird in den nächsten Jahren anhaltend hoch sein und das nicht nur in Deutschland. Dies ist zum einen dem demografischen Wandel geschuldet. Zum anderen tragen nicht zuletzt europäische Gesetzesinitiativen, wie Agrarstrukturreformen, die geplante Bodenrahmenrichtlinie und die Wasserrahmenrichtlinie dazu bei, dass Umweltschutzmaßnahmen in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen werden«, erläutert Meuser, Mitinitiator des neuen Studiengangs. Weitere Informationen:

5 Universität Osnabrück unizeit Forschung Lehre Studium 5 Mehr als nur innovativ Mit dem ICO entsteht ein neues Technologie- und Gründerzentrum für die Region (os) Ab 2014 heißt es»innovative Nachbarn für den Campus Westerberg gesucht!«, denn in direkter Nachbarschaft zum Campus Westerberg der Hochschule und der Universität Osnabrück entsteht das neue Technologie- und Gründerzentrum für die Region Osnabrück. Seit November 2012 ist das Gebäude auf der ehemaligen Scharnhorstkaserne im Bau. Anfang 2014 wird das ICO dann seine Pforten für junge, innovative und technologieorientierte Unternehmen und Start-ups öffnen. Gar nicht weit von den universitären Einrichtungen entfernt, finden Absolventen und Absolventinnen hier den idealen Übergang von der Uni ins Berufsleben. Ob das eigene Unternehmen gerade erst als Idee im Kopf herumschwirrt oder schon offiziell gegründet wurde, das Anzeige Foto: ICO Auch architektonisch eine Augenweide: das neue Technologie- und Gründerzentrum. ICO bietet für alle Start-ups passende Angebote egal in welchem Stadium sie sich befinden. Das ICO ist nämlich keine gewöhnliche Gewerbeimmobilie. Alles ist auf die Bedürfnisse junger Gründer und Gründerinnen ausgerichtet. Durch die Unterstützung des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) profitieren Start-ups von einem Staffelmietenkonzept ab 6 Euro pro Quadratmeter und flexiblen Mietbedingungen. Verteilt auf ins- gesamt drei Etagen stehen ICO- Offices Büroräume ab 23 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Das Besondere dabei ist, dass die Unternehmen nur ihre eigenen vier Wände und nicht die gemeinschaftlich genutzten Räume, wie z.b. die Gemeinschaftsküchen, bezahlen müssen. Für die ganz Spontanen und Kurzentschlossenen gibt es im Erdgeschoss den ICO-Cowork - ing Bereich. Ob für einen Tag, eine Woche oder einen Monat hier findet jeder seinen passenden Arbeitsplatz. Im zweiten Obergeschoss, mit Blick auf den neuen Wissenschaftspark, befindet sich der ICO-Conference Bereich mit verschieden großen Seminar- und Tagungsräumen. Hier können die ICO-Unternehmen Teamsitzungen, Meetings und größere Veranstaltungen ausrichten und zwar zu günstigen Preisen. Das IT-Konzept des Innovations - Centrum Osnabrück ist auf volle Flexibilität ausgelegt. Im ICO besteht die volle Angebotsbreite vom einfachen Standard-DSL- Anschluss über VDSL bis hin zur Glasfaserfestanbindung. Die ICO GmbH hilft darüber hinaus bei Förderanträgen, Projektentwicklungen und nimmt auf Wunsch Pakete und Telefongespräche entgegen. Damit sich die Mieter auf das Wesentliche konzentrieren können, bekommt jeder ein»rundum-sorglos- Paket«.

6 6 Forschung Lehre Studium unizeit Universität Osnabrück Mentoring als Karrierehelfer Programm geht in die dritte Runde Bewerbungen bis 24. August möglich (os) Die Universität Osnabrück startet im Januar 2014 mit dem dritten Durchlauf des Mentoring-Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen. Angesprochen sind Postdoktorandinnen und Juniorprofessorinnen, die Führungspositionen in der Wissenschaft und Forschung anstreben. Mit dem Programm bietet die Universität ihnen ein Instrument zur Unterstützung der individuellen Karriereentwicklung. Ziel ist die Stärkung von Potenzialen und überfachlichen Kompetenzen sowie die Ausweitung interdisziplinärer Netzwerke. Bewerbungen sind bis zum 24. August unter oder postalisch unter Mentoring für Nachwuchswissenschaftlerinnen, Gleichstellungsbüro der Universität Osnabrück, Neuer Graben 19/21, Osnabrück möglich. Weitere Details zum Bewerbungsverfahren: Zentraler Kern des 18-monatigen Programms ist das One-toone Mentoring zwischen einer Mentee und einer Mentorin bzw. einem Mentor. In dieser berufsbezogenen, vertrauensvollen Beratungsbeziehung geht es um die Weitergabe von Erfahrungswissen von einer Führungskraft an eine Nachwuchskraft. In regelmäßigen Gesprächen unterstützt sie diese bei der Planung ihrer individuellen Karrierestra- tegien sowie bei beruflichen und persönlichen Entscheidungsprozessen. Hierbei spielen auch der Austausch über die ungeschriebenen Spielregeln und das informelle Wissen innerhalb des Wissenschaftssystems eine wichtige Rolle.»Der Gewinn einer solchen Mentoring-Beziehung ist jedoch keineswegs einseitig. Beide Seiten profitieren«, so Prof. Dr. May-Britt Kallenrode, Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität und Mentorin im Programm:»Insbesondere die Umfassende Möser-Ausstellung wird in Göttingen gezeigt (os) Die unter anderem im Gleimhaus Halberstadt, im Staatsarchiv Oldenburg und im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück präsentierte Wanderausstellung»Aufklärung & Tradition Justus Möser ( ): Politiker und Publizist«wird aktuell im Kulturwissenschaftlichen Zentrum der Universität Göttingen gezeigt. Möseriana aus der Handschriftenabteilung und dem Rara-Bestand der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen ergänzen im Faksimile anschaulich die auf 30 Tafeln im Format 70 x 100 cm realisierte Dokumentation von Mösers Leben, literarischem Werk, amtlicher Tätigkeit und Wirkung. Bei der Ausstellungseröffnung am 7. Juni sprachen zur Begrüßung der Altdekan der Philosophischen Fakultät Prof. Dr. Heinz-Günter Nesselrath und der Stellv. Direktor der Staats- und Universitätsbibliothek Dr. Armin Müller-Dreier. Betonte Prof. Nesselrath insbesondere die engen Beziehungen des Osnabrücker Staatsmanns und Schriftstellers zu der Universitätsstadt, in der Möser 1742/43 studiert hatte und 200 Jahre später die Göttinger Akademie der Wissenschaften die 14bändige historisch-kritische Ausgabe»Justus Mösers Sämtliche Werke«zu realisieren begann, so erinnerte Dr. Müller-Dreier an Mösers vielfältige Kontakte zu Göttinger Professoren wie G. C. Lichtenberg oder J. C. Gatterer. Eine inhaltliche Einführung in Mösers Leben und Werk bot anschließend Martin Siemsen M.A. als Kurator der Ausstellung und Vorsitzender der Justus-Möser- Gesellschaft. info Reflexion über die eigene Karriere sowie das Wissen über die Sichtweise und Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses sind für mich eine wichtige Bereicherung, ebenso wie der Austausch mit den anderen Mentorinnen.«Das Programm umfasst neben dem One-to-one-Mentoring Seminare und Gruppencoaching, Netzwerkaktivitäten und ein Rahmenprogramm. Der Schwerpunkt des Seminar- und Coaching-Programms liegt im Bereich der im Wissenschaftskontext relevanten Schlüsselkompetenzen. Hinzu kommen themenbezogene Diskussionsabende für Mentees und Mentorinnen sowie durch informelle Treffen der Mentees. Das Rahmenprogramm beinhaltet einen feierlichen Auftakt im März und die Strategieworkshops zur Vorbereitung der Mentoring-Beziehung, zur gemeinsamen Programmgestaltung und -reflexion. Aktuell werden zwei Programme durchgeführt, einer für Postdoktorandinnen und Juniorprofessorinnen und einer für Doktorandinnen.»24 Mentoren und Mentorinnen der Universität und anderer Hochschulen sowie außeruniversitärer Einrichtungen unterstützen das Programm mit ihrem ehrenamtlichen Engagement«, erläutert Dr. Sabine Jösting, die das Projekt als Gleichstellungsbeauftragte 2012 initiierte. Auch der nächste Durchlauf für Doktorandinnen ist in Planung. Start wird im Juni 2014 sein. Das Mentoring- Projekt wird über das Professorinnen-Programm des Bundes und der Länder finanziert.

7 Universität Osnabrück unizeit Forschung Lehre Studium 7 Wissenschaftsrat für Forschungsbau Bund und Land sollen Zentrum für zelluläre Nanoanalytik mit 20 Millionen Euro fördern (ul) An der Universität Osnabrück entsteht ein einmaliges interdisziplinäres Zentrum für zelluläre Nanoanalytik. Der»national bedeutsame Forschungsbau«für 20 Millionen Euro auf dem Campus Westerberg soll zu 50 Prozent vom Bund mitfinanziert werden. Das hat der Wissenschaftsrat auf seiner Frühjahrssitzung in Würzburg empfohlen und damit dem Antrag Niedersachsens auf Mitfinanzierung zugestimmt.»die Empfehlung honoriert einerseits die erfolgreiche Forschungshistorie der Osnabrücker Biologie und steigert andererseits das Renommee der Universität Osnabrück insgesamt«, so Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger. Die Universität Osnabrück verfolgt mit dem Center of Cellular Nanoanalytics Osnabrück (Cell- NanOs) die bundesweit einmalige Strategie, biologische Grundlagenforschung und interdisziplinäre Methodenentwicklung in einem Zentrum zusammen zu fassen, um so innovative Foto: privat Prof. Dr. Jacob Piehler: Sprecher der Antragssteller. Zwei nationale Forschungsbauten in Osnabrück Ansätze der molekularen Zellbiologie zu realisieren.»in diesem Zentrum werden mittelfristig ca. 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Biologie, Chemie und Physik gemeinsam mit Mathematikern und Kognitionswissenschaftlern neue Verfahren etablieren, mit denen die dynamische Wechselwirkung von Molekülen in kleinsten zellulären Funktionsverbänden aufgeklärt werden kann«, so Prof. Dr. Jacob Piehler, Sprecher der Antragsteller.»Mittelfristig kann damit der Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung und Anwendungen in der Medizin gelingen.wir freuen uns über das Votum des Wissenschaftsrates und hoffen, dass mit dem Forschungsbau 2014 begonnen werden kann«, so Universitätspräsident Rollinger.»Das Forschungszentrum bietet die einmalige Möglichkeit, an der Universität Osnabrück die gesamten info (ul) Mit der Föderalismusreform wurde die Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen einschließlich Großgeräten eingeführt. Damit sollen die investiven Voraussetzungen der deutschen Hochschulen für eine erfolgreiche Teilnahme am nationalen und internationalen Wettbewerb in der Forschung verbessert werden. Die Fördermittel werden je zur Hälfte von Bund und Ländern getragen. Die Länder hatten zum Stichtag 14. September 2012 Antragsskizzen für insgesamt 15 Vorhaben im zweiphasigen Verfahren vorgelegt. Davon waren acht zur Antragstellung aufgefordert worden. Die Universität Osnabrück hat es als einige der wenigen deutschen Hochschulen geschafft, gleich zwei nationale Forschungsbauten in den letzten Jahren gefördert zu bekommen erhielt das renommierte European Legal Studies Institute (ELSI) 6.9 Millionen Euro aus dem Fördertopf, 2014 wird nun das Zentrum für zelluläre Nanoanalytik mit 20 Millionen Euro gefördert. Große Pläne: Im Osnabrücker Zentrum für zelluläre Nanoanalytik werden etwa 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Verfahren etablieren, mit denen die dynamische Wechselwirkung von Molekülen in kleinsten zellulären Funktionsverbänden aufgeklärt werden kann. Naturwissenschaften auszubauen und die außerordentlich wichtige interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken.ein zentrales Anliegen der modernen Zellbiologie zielt auf das Verständnis der Funktionen von Proteinen im zellulären Zusammenhang. Auf der Basis quantitativer Analysen können dann komplexe zelluläre Abläufe besser verstanden werden«, erläutert der Osnabrücker Biophysiker Piehler. Krankheiten wie Krebs oder Autoimmunerkrankungen gehen immer auf Störungen des Geschehens in einer Zelle zurück.»die pharmakologische Behandlung dieser Krankheiten ist noch immer außerordentlich unbefriedigend.«in dem Zentrum sollen 24 Arbeitsgruppen interdisziplinär forschen.»dafür wird den verschiedenen Forschungsgruppen eine Foto: Universität Osnabrück Infrastruktur modernster mikroskopischer Techniken bereitgestellt«, so Piehler. Das CellNan - Os wird zudem in vielfältiger Weise der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen. Der dreistöckige Forschungsbau soll in direkter Anbindung an das Hauptgebäude der Biologie auf dem Campus Westerberg errichtet werden und 2016 bezugsfertig sein. Auf Basis der Empfehlung des Wissenschaftsrats entscheidet in Kürze noch abschließend die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern über die Vorhaben. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung.

8 8 Forschung Lehre Studium unizeit Universität Osnabrück Die Überreste der Varusschlacht Neue Erkenntnisse zum Umgang der Germanen mit der Kriegsbeute in Kalkriese (ul) In die Annalen der Geschichtsschreibung ging sie als Schlacht im Teutoburger Wald ein, die sogenannte Varusschlacht, in der im Jahre 9 n.chr. ein römisches Heer einem Bündnis germanischer Stämme unterlag. Seit 25 Jahren wird in Kalkriese nördlich von Osnabrück ein ausgedehntes Kampfareal archäologisch erforscht, das sehr wahrscheinlich als Ort dieser militärischen Auseinandersetzung identifiziert werden kann. Erstmals bietet sich hier die Chance, eine antike Feldschlacht mit modernen Methoden zu untersuchen und damit Grundlagen für die neue archäologische Forschungsrichtung der Schlachtfeld- bzw. Konfliktarchäologie zu erarbeiten. Die Universität Osnabrück und die Varusschlacht im Osnabrücker Land GmbH legten nun erstmals eine Gesamtbewertung des Kalkrieser Fundmaterials unter diesen Gesichtspunkten vor. Neue Erkenntnisse zum Umgang mit der Kriegsbeute der Varusschlacht in Kalkriese präsentierte das Fachgebiet Archäologie der Römischen Provinzen an der Universität Osnabrück. Mit finanzieller Unterstützung des Landes Niedersachsen (VW- Vorab) konnten die römischen Funde und die Befunde am Oberesch in den vergangenen Jahren detailliert analysiert werden.»durch das archäologische Fundmaterial zeichnet sich eine überraschende Vielfalt von Ereignissen ab, die sich während und unmittelbar nach der Schlacht zugetragen haben«, erklärt Dr. Susanne Wilbers-Rost, Leiterin der Archäologie von der Varusschlacht im Osnabrücker Land GmbH. Aufschlussreich ist insbesondere die sehr unterschiedliche Verteilung der verschiedenen Arten römischer Militaria. So lässt beispielsweise die Konzentration von Bruchstücken römischer Wurflanzen verstärkte Angriffe der Römer mit Fernwaffen gegen den östlichen Abschnitt der germanischen Wallanlage vermuten. Fragmente von Schienen- und Kettenpanzern kennzeichnen Plätze, an denen Gefallene nach den Kämpfen ihrer Ausrüstung beraubt wurden. Auffällig ist die Verteilung von Resten bronzener Schildrandbeschläge, die ausschließlich am Wall beobachtet wurden. Sie sind wohl auf die Zerlegung römischer Schilde zurückzuführen, die von den Germanen nicht als Waffen weiterverwendet wurden und bei denen deshalb nur die Metallteile als Rohmaterial interessant waren.»die Analyse weiterer Objekte legt nunmehr auch den Schluss nahe, dass die Germanen vor der Verschrottung und der Aufteilung des Beutegutes unter den beteiligten Stämmen die Waffen der unterlegenen Römer zu einer Beuteschau am Wall zusammengetragen haben«, führt Dr. Achim Rost vom Fachgebiet Archäologie der Römischen Provinzen an der Universität Osnabrück aus:»mit solchen Ergebnissen haben wir bisher nicht gerechnet.die Gesamtbewertung des Kalkrieser Fundmaterials macht deutlich, wie sehr die Fundüber- lieferung auf einem antiken Schlachtfeld geprägt ist von den auf die Kämpfe folgenden Prozessen des Bergens und Plünderns. Zugleich ergeben sich damit Einblicke in spannende, archäologisch bisher kaum erforschte kulturgeschichtliche Phänomene im Kontext militärischer Konflikte«, erläutert Professor Dr. Günther Moosbauer, Wissenschaftlicher Leiter des Projektes Kalkriese an der Universität Osnabrück, die Schlacht - feldarchäologie.»es ist immer wieder erstaunlich, wie viele neue Facetten die detaillierte Auswertung der Ausgrabungen von Kalkriese nach vielen Jahren noch erbringen. Und auch in der Zukunft werden weitere Erkenntnisse zur Varusschlacht ans Licht kommen es bleibt also spannend«, ergänzt Dr. Joseph Rottmann, Geschäftsführer der Varusschlacht im Osnabrücker Land GmbH. Foto: Pressestelle Universität Osnabrück Die für die internationale Schlachtfeldarchäologie richtungsweisenden neuen Forschungsansätze werden von den Archäologen Dr. Achim Rost (Universität Osnabrück) und Dr. Susanne Wilbers-Rost (Museum und Park Kalkriese) in der jetzt erschienen Publikation»Kalkriese 6. Die Verteilung der Kleinfunde auf dem Oberesch in Kalkriese Kartierung und Interpretation der römischen Militaria unter Einbeziehung der Befunde. Römisch Germanische Forschungen Band 70. Verlag Philipp von Zabern (Darmstadt/Mainz 2012)«der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Band vermittelt auf überaus lesenswerte Art und Weise neben der kritischen Bewertung der auf dem Schlachtfeld erhaltenen archäologischen Quellen auch neue vertiefende Erkenntnisse zur Zerstörung der germanischen Wallanlage während und nach der Schlacht.

9 Universität Osnabrück unizeit Forschung Lehre Studium 9 Prüfungsanmeldung bald reibungsloser QISPOS-Technologie ist bereits an verschiedenen Universitäten im Einsatz (ul) Die Bewerbungs-, Studierenden- und Prüfungsverwaltung soll mittelfristig auf die neue moderne Software HISinOne umgestellt werden. Daran wird seit zwei Jahren gearbeitet. Während die Bewerbungsverwaltung inzwischen einwandfrei läuft, sind die HIS-Entwickler bei den anderen Produkten im Zeitplan zurück. Als Zwischenlösung für die Prüfungsanmeldung soll nun zur Umgehung der bekannten OPIUM-Engpässe auf das bereits erfolgreich eingeführte HIS-Produkt»QIS- POS«zurückgegriffen werden. Die QISPOS-Technologie ist bereits seit vielen Jahren an verschiedenen Universitäten im Einsatz.»Studierende finden in der Anwendung eine übersichtliche und strukturierte Form für Anmeldungen und Darstellungen der Leistungen vor«, erläutert Vizepräsidentin Prof. Dr. May- Britt Kallenrode.»Dozenten und Prüfer sowie Sekretariate können über die Funktionen Bewertungen erfassen und Anmeldeinformationen zu Prüfungen einsehen sowie Modulbeschreibungen erfassen.«bezüglich der noch über OPIUM erfolgenden Anmeldungen zum Sommersemester 2013 sind bereits mit einzelnen Fächern Absprachen zur Entkoppelung der Prüfungsanmeldezeiträume getroffen worden. Somit wird die Last zur Anmeldezeit besser verteilt. Schulungen für QISPOS werden zeitnah von virtuos angeboten. Warum ist eine Zwischenlösung beim Softwareeinsatz nötig? Bei dem mittelfristig einzuführenden Campusmanagementsystem handelt es sich um ein Produkt der HIS GmbH mit dem Namen HISinOne. Mit HISinOne strebt die HIS eine Softwarelösung über den gesamten»student-life-cycle«(bewerbung, Zulassung, Immatrikulation, Studium, Prüfung, Zeugnis, Exmatrikulation, Alumni) an. HISinOne ist noch kein umfassend fertiges Produkt. In einigen Bereichen sind noch Entwicklungsschritte zu bewerkstelligen.»dieser Sachverhalt ist von der Universität auch als Chance gesehen worden, gemeinsam mit anderen Hochschulen bei der Entwicklung beziehungsweise Prozessunterstützung von HIS - in One mitzuwirken«, so Thomas Haarmann, Leiter des Geschäftsbereiches Informationsmanagement am Zentrum virtuos.»diese Chance beinhaltet allerdings auch ein Risiko, und zwar das Risiko, dass nicht alle Planungs- und Fertigstellungstermine eingehalten werden können. Das ist jetzt die Situation.«So wird mit der Bewerbungssoftware im Studierendensekretariat bereits erfolgreich gearbeitet. Die nächsten Schritte wären nun die Einführung der neuen Funktionen für die Studierendenverwaltung und darauf aufbauend die Funktionen für die Prüfungsverwaltung. Geplant war, diese Schritte bis Wintersemester 2014/15 abzuschließen. Insbesondere die Prüfungsverwaltung ist ein zeitkritischer Punkt: die nun anstehenden Akkreditierungen und der damit einhergehende Aufwand für die Erfassung der neuen Prüfungsordnungen kann entgegen ursprünglicher Planung noch nicht in der neuen Software erfolgen. Daher verschiebt sich die sukzessive Einführung der Prüfungsverwaltungsfunktionen ebenso wie die Ablösung von OPIUM- Funktionalitäten durch HIS - inone. Um für alle Mitglieder der Universität die Auswirkungen so erträglich wie möglich zu machen, wird im Bereich der Prüfungsanmeldung zum Wintersemester mit der Einführung des Moduls QISPOS eine Zwischenlösung geschaffen. QISPOS, Prüfungen gehören zum Uni-Alltag. Die Anmeldung soll bald reibungsloser funktionieren. Foto: Manfred Pollert Prof. Dr. May-Britt Kallenrode ebenfalls eine Softwarekomponente der Firma HIS, baut auf das aktuell an der Universität eingesetzte Prüfungsverwaltungssystem HISPOS auf und bietet bereits Onlinefunktionalitäten an. Foto: Gisbert Gramberg

10 10 Forschung Lehre Studium unizeit Universität Osnabrück Neue Publikationen Osnabrücker Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Lothar Knapp: Paolo Volponi Literatur als Spiegel der Geschichte. Italien von der nationalen Einigung bis zum Ende der Ersten Republik, transcript Verlag 2010 Dieses Buch stellt erstmalig das Werk des italienischen Schriftstellers Paolo Volponi in seinem gesamten Umfang auf dem deutschen Buchmarkt vor. Damit wird ein Autor in Deutsch - land bekannt gemacht, dessen Literatur die politisch motivierte kritische Darstellung des Geschichtsverlaufs in Italien definiert: vom Prozess der Einigung bis zum Ende der Ersten Republik und dem Übergang in die Ära Berlusconi in den 1990er-Jahren. Lebensgeschichte der Figuren, Geschichte der italienischen Gesellschaft und erzählte Geschichte bedingen und ergänzen sich bei Volponi. Ihr Zusammenspiel lässt eine Art allegorische Spiegelung der jeweiligen Epoche entstehen. Volponi steht der italienischen»neoavanguardia«nahe, womit sein Werk einen politischen Zugang erhält, wie vergleichsweise bei Enzensberger, an dessen prosaischen Begriff des Lyrischen Volponi erinnert. Wolfgang Lenzen: Sex, Leben, Tod und Gewalt. Eine Einführung in die angewandte Ethik/ Bioethik, Lit Verlag, 2013 Auf der Basis einer unkontroversen»minimalethik«, dem Wolfgang Lenzen Nichtschädigungsprinzip»Neminem laede«, setzt sich das Buch mit einem weiten Spektrum aktueller moralischer Fragen auseinander. Diskutiert werden zentrale Probleme des Alltags, speziell der Sexualmoral, wie Homosexualität,»Unzucht«, Ehebruch, Pornographie und Prostitution. Darüber hinaus liegt der Fokus auf der Bioethik, wie Abtreibung, Sterbehilfe, Organhandel, Klonen, Prä-Implantationsdiagnostik und Embryonenforschung. Weiterhin werden die Tierethik sowie die ethische Zulässigkeit staatlicher Gewalt im Kontext»humanitärer Interventionen«und die Anwendung von»folter«beispielsweise zur Abwehr terroristischer Bedrohungen thematisiert. Insofern bietet der Band des bekannten emeritieren Philosophieprofessors und Ethik-Experten Wolfgang Lenzen, der viele Jahre an der Universität Osnabrück forschte und lehrte, ein breites Themenfeld, deren unterschiedliche Bereiche zur weiteren wissenschaftlichen Diskussion einladen. Roland Czada / Thomas Held / Markus Weingardt (Hrsg.): Religions and World Peace. Religious Capacities for Conflict Resolution and Peacebuilding. Roland Czada Baden-Baden (Nomos) 2012 Wie verhalten sich Religionen und religionsbasierte Akteure in Gewaltkonflikten und Friedensprozessen? Ausgehend von der Ambivalenz von Religion als Zündstoff für Konfrontation und zugleich als Träger einer Friedensbotschaft geht der Band in 15 Beiträgen der Frage nach, welche friedenstiftende Rolle Glaube und Religion übernehmen können und in konkreten Friedensprozessen bereits übernommen haben. Dabei wird die Friedensressource Religion aus historischer und praktischer Sicht betrachtet, vor allem aber aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen. Die Analyse offenbart beträchtliche Potenziale von Religionsgemeinschaften, zur De-Eskalation und nachhaltigen Befriedung von Gewaltkonflikten beizutragen. Das Buch geht auf die Osnabrücker Tagung»Religionen und Weltfrieden«zurück und versammelt den im engeren Sinne wissenschaftlichen Ertrag des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Konferenzprojektes. György Széll / Roland Czada (Hrsg.): Fukushima. Die Katastrophe und ihre Folgen. Frankfurt am Main u. a., Peter Lang Verlag 2013 György Széll Die von Erdbeben und Tsunamis ausgelöste Reaktorkatastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Dai Ichi beeinflusste die Energiepolitik weltweit. Die von japanischen und deutschen Experten verfassten Beiträge des Buches gehen auf eine von den Herausgebern mit der Forschungsstelle Japan der Universität Osnabrück organisierte internationale Fachtagung zurück. Sie befassen sich mit den Auswirkungen der Reaktorkatastrophe auf Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt und Politik in Japan. Im Mittelpunkt stehen die Chancen einer Energiewende, die Neubewertung des Restrisikos ziviler Kernkraftnutzung, Probleme bei der Herausbildung einer japanischen Zivilgesellschaft, neuere Entwicklungen im japanischen Parteiensystem sowie der Zusammenhang von Antikernkraftprotest und politischen Ausstiegszenarien. Rasiner Eisfeld: Ausgebürgert und doch angebräunt. Deutsche Politikwissenschaft Mit einer Würdigung des Autors von Hubertus Buchstein, Rasiner Eisfeld 2. überarbeitete Auflage, Nomos Verlag 2013 Bereits die erste Auflage dieser wegweisenden Studie räumte vor 20 Jahren auf mit einer Legende der deutschen Politikwissenschaft: Keineswegs war die Deutsche Hochschule für Politik (Berlin) während der Weimarer Republik ein ausschließlich republikanisches Unternehmen, noch war Politologie eine reine Demokratiewissenschaft. So wenig wie die Soziologie, die Psychologie oder die Geschichtswissenschaft blieb das Fach vor und nach 1933 immun gegen die antidemokratische Versuchung. Neben erzwungene Gleichschaltung traten Ansätze einer Selbstgleichschaltung, am deutlichsten in Form einer Beschränkung der Disziplin auf»auslandskunde«. Zwischen bloßen Handlangerdiensten für das NS-Regime und geringen Resten professioneller Distanz überlebte das reduzierte Fach bis Eingehender als die 1. Auflage geht die überarbeitete und erweiterte Neuausgabe der Frage nach: Was bedeuten diese Feststellungen für die (west)deutsche Nachkriegspolitologie? Offenkundig schöpfte sie nicht nur aus demokratisch unanfechtbaren Quellen des Exils und der»inneren Emigration«. Arnold Bergstraesser, Theodor Eschenburg, Michael Freund, Adolf Grabowsky, Ernst Jäckh die Namen mehrerer ihrer»gründerväter«stehen für unterschiedliche Arrangementversuche mit dem Nationalsozialismus. Politologen und Historikern mit ideen- und fachgeschichtlichen Interessen bietet das Werk des emeritierten Professors für Politikwissenschaft an der Universität Osnabrück reiches Material zum Thema»NS-Kontinuität«. Neue Publikationen? An dieser Stelle veröffentlichen wir Neuerscheinungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unserer Universität. Bitte senden Sie bibliografische Angaben sowie eine kurze Inhaltsangabe zu Ihrer Publikation an:

11 Universität Osnabrück unizeit Forschung Lehre Studium 11 Bildung für nachhaltige Entwicklung Arbeitskreis Umweltbildung und Verein für Ökologie erneut ausgezeichnet (ul/gb) Der Arbeitskreis»Umweltbildung der Lokalen Agenda 21«der Stadt Osnabrück wurde zum fünften Mal in Folge von der Deutschen UNESCO-Kommission als Projekt der UN-Weltdekade»Bildung für nachhaltige Entwicklung ( )«ausgezeichnet. Er gehört damit zu den wenigen Organisationen bundesweit, die dies geschafft haben. Der eng mit dem Arbeitskreis verbundene Verein für Ökologie und Umweltbildung Osnabrück erhielt diese Auszeichnung zum dritten Mal. Beide Organisationen arbeiten in enger Kooperation mit der Universität Osnabrück. Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade in Deutschland, begründete die abermalige Auszeichnung der beiden Osnabrücker Organisationen mit der»langjährigen und systemischen Verankerung einer zukunftsfähigen Bildung in den Organisationen sowie in der Stadt und Region Osnabrück, die in zahlreichen Initiativen und Projekten, Serviceangeboten insbesondere für die Schulen, aber auch durch die Vernetzung der Akteure und die intensive Öffentlichkeitsarbeit zum Ausdruck kommt«. Zu den wichtigsten Aktivitäten des AK Umweltbildung gehören die in zweijährigem Abstand seit 2002 stattfindenden themenorientierten Agenda- Wettbewerbe, die zusammen mit Veranstaltungen und Aktionen vorbereitet und organisiert werden. 2012/13 lautete das Thema»Osnabrück nachhaltig mobil«. Der Wettbewerb wurde wieder unter der Schirmherrschaft des Universitätspräsidenten Prof. Dr. Ing. Claus Rollinger sowie mit finanzieller Unterstützung der Stadtwerke, der Bürgerstiftung und des DGB durchgeführt. Wichtig für die UNESCO- Auszeichnung beider Organisationen war außerdem die zehnjährige deutsch-russische Kooperation mit dem universitätsnahen»baikal Informationszen- Umweltbildung: Für dieses Ziel setzt sich auch Dr. Gerhard Becker (rechts) besonders ein. trum GRAN«in Ulan-Ude (Ostsibirien) und der dortigen Universität sowie vielen Schulen und Bildungseinrichtungen. Im Mittelpunkt stehen der jährliche Jugendaustausch und wissenschaftliche Publikationen und 2013 wurden zwei Fachkonferenzen in Osnabrück und Ulan-Ude durchgeführt. Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren in zahlreichen Projekten. Zu nennen ist das Umweltgeschichtliche Online-Archiv zur Stadt Osnabrück mit über Zeitungsartikeln. Hinzu kommen die langjährigen Projekte»Pädagogische Umweltberatung in Schulen«sowie die»pädagogische Energieberatung in Schulen«mit Unterstützung der Stadt Osnabrück. Weiterhin das»bildungsnetzwerk Lebendige Hase«, das in Zukunft in enger inhaltlicher Kooperation mit der Universität ausgebaut werden soll. UBINOS ist aus dem Fachgebiet Umweltbildung der Universität hervorgegangen (Dr. Gerhard Becker). Es geht in diesem Projekt um die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dazu gehört eine Online-Literaturdatendank mit über Titeln (www.bne-literatur.de).»für den Erfolg aller Aktivitäten und Projekte von Arbeitskreis und Verein kommt der vertraglichen Kooperation mit der Universität Osnabrück eine große Bedeutung zu«, betont Dr. Gerhard Becker, Vorsitzender des Vereins und Sprecher des Arbeitskreises.»Die zahlreichen Projekte bieten gute und weiter ausbaufähige Kooperationsmöglichkeiten mit vielen Fächern und der Lehrerausbildung der Universität Osnabrück. Darüber hinaus bieten die Praxisfelder zahlreiche Möglichkeiten für verschiedene studentische Studien- und Abschluss - arbeiten.«europa entdecken: Wissenschaftler führten Schülerakademie durch (os) Was steckt überhaupt hinter dem Begriff Europa? Und wie soll sich die weitere europäische Integration in den nächsten Jahren gestalten? Mit diesen und ähnlichen Fragen setzten sich 65 Schüler und Schülerinnen der Klassen 7 und 8 von neun Gymnasien aus Stadt und Landkreis Osnabrück vor Kurzem auseinander. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beschäftigten sie sich drei Wochen in einer Schülerakademie des Jean Monnet Centre of Excellence in European Studies an der Universität Osnabrück (JMCE) mit Themen rund um Europa. Unter der Federführung von Christoph Affeld, M.A. und Jenna Schulte, B.A. wurde ein vielfältiges Kursprogramm entwickelt, an dem Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verschiedener Fachbereiche der Universität als Lehrende beteiligt waren. Kursleiterinnen und Kursleiter sowie Koordinatoren der beteiligten Schulen zeigten sich begeistert, sowohl vom Programm als auch von der Leistungsbereitschaft und Motivation der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Dies ist wohl auch der Grund, warum die Schülerakademie jährlich auf wachsenden Zuspruch unter den Gymnasien in und um Osnabrück stößt. Den feierlichen Höhepunkt bildete die Abschlussveranstaltung, bei der alle Schüler, die erfolgreich zwei Kurse besucht hatten, mit einem Zertifikat ausgezeichnet wurden. Abschließend bemerkte die Direktorin des JMCE, Prof. Dr. Andrea Lenschow:»Die Schülerakademie war ein voller Erfolg, den wir gerne im nächsten Jahr wiederholen möchten«. Foto: privat info

12 12 Namen Nachrichten unizeit Universität Osnabrück Viel Neues und Wissenswertes erleben Dies Academicus 2013 zum Thema Krieg und Frieden war ein Erfolg (os)»kämpfe um lebenswichtige Ressourcen, Auseinandersetzungen zwischen den Generationen, Aufeinanderprallen von Wertvorstellungen, Szenarien von Kriegen, Deeskalationsstrategien, Präventionsmaßnahmen, Politik der kleinen Schritte, große Friedensverhandlungen, globale Verteilungsprogramme: In 20 spannenden und lebendigen Vorträgen, Gesprächsrunden und interaktiven Veranstaltungen beschäftigten sich Studierende, Lehrende, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen während des Dies Academicus am 20. Juni gemeinsam mit dem Thema Konflikt und Frieden. Fotos: Elena Scholz Diskussionsstoff: Auf der Podiumsdiskussion zum Auftakt des Dies Academicus ging es unter anderem um die Frage, was überhaupt unter Frieden zu verstehen sei. Über 200 Mitglieder der Universität aus allen Fachbereichen fanden sich zur Auftaktveranstaltung in der Schlossaula ein. Universitätspräsident Prof. Dr. Claus Rollinger sprach sich in seiner Begrüßung für die Institutionalisierung dieses akademischen Tages aus, an dem die Universität wissenschaftliche und gesellschaftliche Anstöße zu einem aktuellen Thema geben kann und der inneruniversitäre Austausch gefördert wird. Wo ist der Schatz? Im Schlosspark konnten Interessierte mit Detektoren den Boden nach verborgenen antiken Funden absuchen. Was ist überhaupt Frieden? Ist es nur das Gegenteil von Krieg? Welche friedensethischen Aspekte sind mit Wissenschaft verbunden? Welche Rolle spielen die Religionen bzgl. Krieg und Frieden? Was könnte eine Zivilklausel leisten? Dies und weitere Fragen wurden kontrovers und differenziert im Panel mit Prof. Dr. Schneckener vom Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung, Prof. Dr. Blasberg- Kuhnke (katholische Theologie), Prof. Dr. Pott (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien) und Patrick Seele (AstA Referent) diskutiert. In den sich anschließenden interaktiven Einzelveranstaltungen tummelten sich insgesamt mehrere Hundert Teilnehmer. Rund 40 Interessierte spürten im Schlossgarten mit unterschiedlichen geowissenschaftlichen und archäologischen Methoden einem Schlachtfeld nach. Andere beschäftigten sich mit den Biographien von Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, dis- kutierten verfassungsrechtliche Aspekte von Bundeswehreinsätzen im Ausland oder befassten sich in»star Wars«mit der militärischen Nutzung ziviler Forschung. Abgerundet wurde der Dies Academicus durch einen Rückblick auf die Aktivitäten des Tages. Der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Joachim Härtling, führte als»tagesschausprecher«durch die Höhepunkte, unterstützt durch Aufnahmen aus den Veranstaltungen und Interviews mit einigen Teilnehmern.»Das hat uns allen viel Spaß gemacht, es war schön zu sehen, mit welchen Engagement, aber auch mit welcher wissenschaftlichen Distanz die Teilnehmer das Thema Konflikt und Zur Musterung: Studierende der Geschichte zeigten den Besuchern des Dies, wie eine Musterung für die Reichswehr zu Beginn des Ersten Weltkriegs ablief und zwar in originalgetreuen Uniformen. Frieden aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet haben«, so Prof. Härtling. Apl. Prof. Dr. Gudrun Gleba, die den Dies zusammen mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorbereitet hatte, zeichnete drei Studierende aus dem Fach Kunst aus, die kreative Plakatentwürfe zum Dies Academicus geschaffen hatten.

13 Universität Osnabrück unizeit uni intern 13 Gelungene Saiten-Sprünge Universitätsgesellschaft lud ein zu einem außergewöhnlichen Konzert Von Prof. Dr. Meinhardt Volkamer Die Universitäts-Gesellschaft lädt zu einer musikalischen Matinée ein, und was wird geboten? Eine Liebeserklärung in abwechselnden Texten an ein kleines Holzkistchen mit 4 Drähten und ein Artist, der mit diesem kleinen Ding zaubert und die Zuhörer verzaubert. Das Ergebnis? Ein Publikum, das die Aula glücklicher verläßt, als es sie betreten hat. So ist das, wenn sich sprachliche und musikalische Intelligenz treffen und gemeinsam etwas Interessantes und zugleich begeisternd Schönes schaffen. Pech für den, der derlei zu schätzen weiß und das Konzert verpaßt hat. Ein Schmuckstück Texte und Gedanken rund um die Geige (zusammengestellt und gesprochen vom Ehepaar Banse/Schmidt-Banse) wechseln ab mit Musikbeispielen aus verschiedenen Epochen, von Bach bis Ysaye, gespielt von Michal Majersky, 1. Konzertmeister des Osnabrücker Symphonieorchesters, begleitet vom Hannoveraner Pianisten Volker Link. Die Texte sind abwechslungsreich, informativ, sachlich und persönlich zugleich, amüsant... ein intellektuelles Vergnügen, und die Musik reicht von lyrischem Schubert bis zur halsbrecherischen Hochseilakrobatik Paganinis. Obwohl Idee, Regie, Text- und Musikauswahl vom Autorenteam Banse/Schmidt- Banse stammen, hat der Zuhörer den Eindruck, daß die Musiker vollständig mit dem Konzept übereinstimmen, so selbstverständlich gehen Text und Musik nahtlos ineinander über, als könnte es gar nicht anders sein. Der Hörer bekommt ein Programm von 1 1/2 Stunden, das keine Lücken, Brüche oder»toten Ecken«hat, dafür aber viele Höhepunkte, wie man es von diesem Ehepaar schon seit Jahren in den»concerts remarquables«gewohnt ist. Michal Majersky spielt hinreißend. Er spielt auf einem Niveau, auf dem nur noch Spezialisten Qualitätsunterschiede feststellen können, ich nicht. Der Hörer hört alles, was dieses Uni historisch Die Zeit, sie stehet nimmer still. Was gestern modern war, ist heute bereits antiquiert. Seit im Mittelalter die ersten mechanischen Uhren auf - kamen, hat sich in Europa das Leben verändert, alles stand plötzlich im Zeichen der Stunden- und Minutenzeiger. Ein Zeichen dieser Vergangenheit ist seit Kurzem im Treppenaufgang des Ostflügels im Osnabrücker Schloss zu bewundern. In einer schützenden Glasvitrine ausgestellt ist das alte Werk, das die Uhr im vorderen Flügel des Schlosses antrieb. Nach dem Krieg wurde ein neues Werk eingebaut, das alte blieb einfach neben der Uhr stehen. Bislang kann niemand sagen, wie alt dieses Wunderwerk früher Uhrmacherkunst ist. Zur Zeit bemühen sich Experten darum, Genaueres herauszufinden. Solange umgibt das Werk, bestehend aus geschmiedeten Zahnrädern und einer kunstvollen verschnörkelten Aufhängung, ein Geheimnis... Virtuos: Michal Majersky berherrscht sein Instrument und spielte hinreißend in der Aula des Osnabrücker Schlosses. kleine Holzkistchen an technischer Raffinesse möglich macht, und sieht einen Geiger, der so ruhig und uneitel dasteht, als sei eine derartige Virtuosität etwas Selbstverständliches. Das Publikum bedankt sich mit begeistertem Zwischenapplaus. Und dazu spielt er auf einer Geige originale Guaneri oder geniale Kopie? mit einem so wunderschönen Ton, daß sich schon deshalb der Besuch des Konzertes lohnt. Und immer wieder wird der Zuhörer darauf gestoßen, daß der Musiker das alles aus einem Holzkästchen mit 4 Saiten hervorzaubert, aber gerade die raffinierte Reduktion des Instruments auf das Notwendigste läßt dem Spieler alle Freiheit und eröffnet ein Universum an musikalischen Möglichkeiten. Majersky demonstriert es. Nicht zufällig wird die Geige in der Kunst und Literatur dämonisiert, (am bekanntesten in der Person Paganinis, des»teufelsgeigers«), wird Attribut von Tod und Teufel aber wenn Majersky Schubert oder Mozart spielt, fragt man sich, weshalb nicht ebenso gut Amor mit einer Geige in der Hand dargestellt wird. Zum Abschluss des Konzerts spielen Majersky und Link eine Sonate für Violine und Klavier von César Franck, in der nochmal bei einer souveränen Gestaltung des Klavierparts, der mindestens so viel Könnerschaft verlangt wie die Geigenstimme alle musikalischen Möglichkeiten der Geige aufleuchten. Souveräner Abschluß einer in jeder Hinsicht intelligenten, vergnüglichen, einer»eleganten«veranstaltung. In der Aula waren noch viele Plätze frei; Osnabrück hat dem Musikliebhaber viel zu bieten, die Konkurrenz ist groß aber ist das eine Erklärung dafür, daß offenbar kein Musikstudent den Weg in die Aula findet? Der Autor war Dozent an der Universität Osnabrück. Foto: privat

14 14 Forschung Lehre Studium unizeit Universität Osnabrück Lernen, lehren und werben im World Wide Web Universitäten von heute sind undenkbar ohne das Internet TITELTHEMA (os) Es ist ein recht stiller Geburtstag, dabei wird der Jubilar doch rund 30 Jahre alt, doch irgendwie wirkt er selbst verhalten ging das Internet an den Start und es hat die Welt verändert. Auch Hochschulen lassen sich heute nicht mehr denken ohne das World Wide Web. Gemeinhin spricht man von einer Visitenkarte, wenn von dem Internetauftritt einer Institution die Rede ist. Doch anders als ihr Namensvetter aus Pappe, sind die Anforderungen an einen virtuellen Auftritt ungleich vielfältiger und mitunter nur schwer unter einen Hut zu bekommen: Aufmerksamkeit erregen soll es. Neugierig machen. Informativ sein. Einfach zu bedienen. Wie für jedes Unternehmen, das sich im Netz präsentiert, gelten diese Anforderungen auch für Universitäten. Künftige Studierende und Mitarbeiter wollen sie von ihrem Angebot überzeugen, die besten für sich gewinnen. Damit ist das Ziel benannt, doch die Wege zu einer überzeugenden virtuellen Eigenwerbung sind verschieden, davon kann sich jeder überzeugen, der die verschiedenen Auftritte der Universitäten einmal näher betrachtet. Die Gretchenfrage lautet: Wie sieht er aus, der perfekte Auftritt einer Hochschule? Eher bunt und lockend oder doch lieber bewusst neutral und seriös? Poppig oder vielmehr nüchtern, wie es einer öffentlichen Einrichtung, die ja nun mal aus Steuergeldern finanziert wird und einen staatlichen Bildungsauftrag ausführt, gebührt? Hier die richtige Antwort zu finden, erscheint beinahe unmöglich. Dass jedoch die Universitäten ohne eine passende Internetpräsenz nicht mehr auskommen, hat Dr. Utz Lederbogen bereits vor knapp zehn Jahren in einer breit angelegten Untersuchung herausgefunden.»wollen die Hochschulen sich im internationalen Wettbewerb positionieren, Imagepolitik betreiben und auch die Meinungsbildung hinsichtlich kritischer Themen beeinflussen, brauchen sie einen zeitgemäßen Internetauftritt, der die wichtigen Zielgruppen wie Studieninteressierte, Studierende und Wissenschaftler, Medien aber auch die breite Öffentlichkeit anspricht. Das Internet und die sozialen Netzwerke bieten eine durch Dialog und Interaktion erweiterte Kommunikation. Diese Chance müssen die Hochschulen nutzen!«, so der Pressesprecher der Universität Osnabrück heute. Sicher ist: In Zukunft wird die Vermarktung einer Hochschule immer stärker über das Internet ablaufen. Studienprogramme und -angebote werden zwar auch heute noch von fast allen Hochschulen durch die Druckerpressen gejagt, doch welchen Wert sie noch haben bei Schülerinnen und Schülern, die nach dem für sie passenden Studienplatz fahnden, lässt sich nur schwer ermessen. Das Geburtstagskind, das nun seinen besten Jahren entgegenschauen mag, hat hier viel verändert. Denn um wie vieles leichter und bequemer ist es, zuhause vor dem Bildschirm von Seite zu Seite zu surfen und sich beeindrucken zu lassen von preisenden Bildungsangeboten, garniert mit Bildern von lachenden jungen Studierenden, die mitunter so wirken, als habe man das Abschlusszeugnis schon fast in den Händen, wenn man sich nur für eben ihr Angebot entscheiden würde. Dass diese virtuelle Welt ein immenses Potential birgt, haben die Hochschulen längst erkannt.»studierende weltweit finden heutzutage Informationen über Studienmöglichkeiten per Smartphone, hören Vorlesungen im Internet und tauschen sich in sozialen Netzwerken aus. Dieses Potenzial müssen Hochschulen berücksichtigen, wenn sie die besten Köpfe für den Hochschulstandort Deutschland gewinnen und halten möchten«, so Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Und Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz ergänzt:»der Großteil der internationalen Studierenden und Wissenschaftler orientiert sich online. Wer als Hochschule hier keine adäquaten Angebote macht, gerät leicht von vornherein aus dem Fokus. Mit den sozialen Netzwerken und den neuen Formen des E-Learning sind zusätzliche Herausforderungen entstanden.«sich diesen Herausforderungen zu stellen, fällt indes nicht jeder Hochschule leicht. Zu schnell wandeln sich die Zeiten und damit auch die Vorlieben der Schüler und Studierenden, die man ja letztendlich erreichen will. Und wie rasant entwickelt sich die Technik, so dass es vielen Universitätsleitungen schwer fällt, hier überhaupt noch Schritt zu halten. Ein Beispiel dafür: soziale Netzwerke wie facebook oder Kurznachrichtendienste wie twitter, die Schüler, Schülerinnen und Studierende so alltäglich und selbstverständlich nutzen wie ihre Eltern seinerzeit das Festnetztelefon im Wohnzimmer. So zeigte eine Auswertung unlängst, dass von rund Studenten der Ludwig-Maximilians Universität München mehr als in ihrem facebook-profil angegeben, dort zu studieren. Wer sich ausrechnet, wie viele Freunde jeder dieser Nutzer hat, die vielleicht selbst gerade auf der Suche nach der passenden Hochschule sind, und die wiederum ihrerseits Freunde haben, kommt angesichts der exponentiell anwachsenden Zahlen rasch ins Schwimmen. Ein weitverzweigter Baum mit tausenden von Verästelungen, von denen jeder für einen potentiellen Studierenden steht. Dabei ist der Marketing- Aspekt nur ein Bereich. Hinzu kommen die Möglichkeiten, Lehrinhalte über das Netz anzubieten, die Studierenden möglichst komfortabel mit Skripten sonstigem zu versorgen. Und es geht auch um die Organisation Universität als Ganzes. Sollen sich doch auch die Wissenschaftler und die Verwaltungsangestellten im Büro oder in den universitätseigenen verschiedenen Werkstätten in dem Auftritt wiederfinden. Was lässt sich aus all dem lernen für die Zukunft? In erster Linie vor allem, dass es sich keine Universität leisten kann, vor diesen neuen Entwicklungen die Augen zu verschließen. Gefragt dabei sind der Mut und die Bereitschaft, Neues entdecken zu wollen. Nur dann werden die Universitäten beim nächsten runden Geburtstag des Netzes auch noch mit auf der Gästeliste stehen.

15 Universität Osnabrück unizeit Forschung Lehre Studium 15 Tapetenwechsel Ein Großprojekt: Die Uni präsentiert ihren neuen Internetauftritt Von Jürgen Wermser Auch für die Universität Osnabrück ist das Internet von zentraler Bedeutung für die Binnenkommunikation und Außenwahrnehmung. Zudem ist ein moderner und zukunftsorientierter Auftritt im Netz unabdingbar, um im zunehmenden Wettbewerb um gute Studieninteressierte, Studierende und Wissenschaftler zu bestehen. Vor diesem Hintergrund beschloss das Präsidium im Herbst 2011, das bisherige, optisch und technisch in die Jahre gekommene Portal der Universität gründlich überarbeiten zu lassen. Design und Navigationskonzept des zentralen Auftritts sollten modernisiert, der Servicecharakter erhöht und das Content Management System (CMS) auf der Basis von Open Source (TYPO3) zukunftssicher gemacht werden. Es wurde ein Uni-internes Projektteam unter Leitung der Stabsstelle Kommunikation und Marketing (KM) gebildet. Zeitgleich begann die Suche nach einer erfahrenen externen Agentur, die ein Vorhaben solcher preisgekrönte Berliner Agentur begann daraufhin ab Mai 2012 gemeinsam mit Projektteam und vielen anderen Experten aus der Universität den bisherigen zentralen Web-Auftritt von Grund auf zu überarbeiten. Zunächst galt es, ein modernes digitales Design zu entwikkeln, das mit dem klassischen Corporate Design der Universität harmoniert. Ergebnis ist ein Gestaltungsraster, das gemäß dem Grundsatz»weniger ist mehr«dem zeitgemäßen Flat- Design-Ansatz folgt. Dabei wird bewusst auf»verzierungen«wie Schatten oder Farbverläufe verzichtet. Dies soll den Eindruck von Geschlossenheit und Klarheit vermitteln und zu einer visuellen Fokussierung auf das Wesentliche führen: die Inhalte. Klickbare und nicht klickbare Elemente werden im neuen Design durch Position und Kontraste deutlich voneinander abgegrenzt. Auf der Startseite erleichtern klare visuelle Informationshierarchien dem Benutzer die Orientierung. Dieser Pyramidenansatz verfährt nach der Devise: Das Wichtigste kommt Der Fachbereich 6 und das Institut für Mathematik warten seit über einem Jahr auf ein neues, strah-» lendes Web-Gesicht und ein komfortableres Content-Management-System. Als im letzten Jahr zur Mitsprache an einem neuen System eingeladen wurde, haben sich sofort zwei Mitarbeiter (techn. und wiss.) an den vorbereitenden Sitzungen beteiligt und organisatorische wie auch Fragen des Layouts diskutiert. Damit die neue Website kompetent betreut werden kann, haben zusätzlich noch zwei Mitarbeiterinnen an einer Autorenschulung teilgenommen. Alle Beteiligten sind begeistert von der frischen Optik des Layouts und der klar strukturierten Bedienungsoberflä- «che für die Autoren.»Wann gehen wir live? Wir sind bereit! Prof. Dr. Norbert de Lange Dekan des Fachbereichs Mathematik/Informatik Foto: Komplexität souverän und sicher unterstützen kann. Die Wahl fiel am Ende auf A & B One Digital (siehe Info-Box). Die mehrfach Die Agentur info Für die Umsetzung des Relaunch vom Layout über die Sitemap-Erstellung bis zu Template-Programmierung stand der Universität die Agentur A&B One Digital zur Seite. Das Berliner Unternehmen hatte in der Projekt-Ausschreibung durch sein klares Design- und Navigations - konzept sowie durch seine Erfahrung überzeugt. Das vor 13 Jahren gegründet Unternehmen zählt zu den führenden Agenturen für digitale Kommunikation in Deutschland. Weitere Infos: auch optisch konzentriert nach oben. Der neue Designansatz wird durch großflächige Bilder und moderne Elemente wie Slider und Bildergalerien unterstützt. Künftig soll»ff Meta«als Webfont die Klarheit und die Übersichtlichkeit des neuen Layouts verstärken. Auch gibt es für alle Seiten Konstanten in der Gestaltung. Damit fällt die Orientierung leichter, als wenn jede Unterseite mit einer Neuerung in der Anordnung der Elemente aufwartet. Parallel zum Design erstellte das Projektteam eine neue Sitemap mit thematischen Zugängen (Hauptrubriken). Dies erfolgte in enger Abstimmung mit den Experten für die jeweiligen Themen wie zum Beispiel Forschung, Studieninteressierte/Studium oder Presse und Öffentlichkeit. Deren bisherigen Inhalte wurden von den betroffenen Autoren überprüft, ggf. angepasst oder ganz neu geschrieben. Neu sind ferner das erweiterte Presseportal sowie ein Intranet, das gemeinsam mit den Stabsstellen und Dezernaten entwikkelt wurde (siehe den weiteren Artikel in dieser unizeit-ausgabe). Im Laufe des Sommers wird zudem unter maßgeblicher Beteiligung des Akademischen Auslandsamts und des Sprachenzentrums eine eigene englische Website freigeschaltet werden. Auch technisch wird in vielerlei Hinsicht Neuland betreten. Die Agentur entwickelte diverse spezielle Templates, das Rechenzentrum der Universität schaffte weitere Server an und implementierte eine neue Serverstruk- Fortsetzung nächste Seite TITELTHEMA

16 16 Forschung Lehre Studium unizeit Universität Osnabrück»» Fortsetzung:»Tapetenwechsel«tur für den zentralen Auftritt Ein zeitgemäßer Internetauftritt Fachgebiet Kunst unter Betreuung von Professor Wunschik alle schon überfälligen Relaunch des Wir freuen uns sehr auf den sowie für die Instanzen der verschiedenen Fachbereiche und bezichtbar. Wir freuen uns, für Universitäten ist heute unverteiligten Institute. Durch den Wechsel des CMS von RedDot zum lizenzfreien TYPO3 (Open Source) wird zudem die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern und Dienstleistern verringert. Erfreulich ist die positive Resonanz aus den Fachbereichen, selbstständigen Einrichtungen «dass Icons, die am Fuß jeder Seite des neuen Internetauftritts der Universität Osnabrück. Eine Universi- dem USF zusammen mit den neuen Auftritts stehen. Studierende eines Seminars bei Prof. tät mit Qualität in Forschung und Fachbereichen und anderen interdisziplinären Instituten frühzeitig Brenne, ebenfalls Kunst, steuerten eine Fotoserie für die Startlitative und ästhetische Home- Lehre hat auch genauso eine qua- die Gelegenheit gegeben wurde, sich im neuen einheitlichen Lookand-Feel zu präsentieren. Wir sehen ihre Stadt. Auch wurden gie verdient. Aufgrund der Tatsaseite bei, Thema: Studierende page mit der neuesten Technolo- sind sicher, dass es mit dem Relaunch gelingt, das Bild einer mo- Workshops (Kickoff, Design, Sistitut für Islamische Studierende zu allen größeren che, dass das neu gegründete In- «Theologie dernen Universität nach außen zu temap) mit der Agentur hinzugezogen. Insgesamt fanden siekeit genießt und wir durch unsere stets die öffentliche Aufmerksam- und Instituten. Denn ein möglichst einheitliches Erschei- der Universität für Studieninteresben Workshops der Agentur mit Präsenz in erster Linie die Univer- vermitteln und die Aktraktivität nungsbild im Corporate Design sierte weiter zu erhöhen. den jeweils Hauptbeteiligten auf sität Osnabrück vertreten, können ist für die gesamte Universität Uni-Seite statt. wir es kaum erwarten, der Öffentlichkeit die Institutsseiten im wichtig. Es erleichtert die Orientierung, vermittelt einen positi- Institut für Umweltsystemfor- erstellte die Stabsstelle Kommu- neuen Glanz zu präsentieren. Dr. Jürgen Berlekamp Nach der Konzeptionsphase ven ersten Eindruck und wird schung nikation und Marketing (Onlineredaktion und Webadmini- Prof. Dr. Bülent Uçar, mittlerweile auch in der Öffentlichkeit von einer großen Universität stration) eine komplett neue Seiten- Geschäftsführender Direktor generell erwartet. Daher wurden die Fachbereiche, selbstständigen Einrichtungen und Institute auch von Anfang an in die Überlegungen zum zentralen Relaunch einbezogen und ständig auf dem Laufenden gehalten. Mittlerweile steht fest: Alle zehn und Datenstruktur im neuen CMS, richtete ein neues Rollen- und Rechtesystem für Benutzer ein, kümmerte sich um des Instituts für Islamische Theologie (IIT) den Aufbau von über 1000 neuen Inhaltsseiten und schulte an mehreren Tagen Autoren am neuen CMS. Hinzu kamen unzählige» Mails und Telefonate mit» der Agentur in Berlin, um das System lauffähig zu machen und die Arbeitsabläufe miteinander TITELTHEMA Der Fachbereich Biologie/Chemie hat als forschungsorientierte Wissenschaftsdisziplin eine Bringschuld gegenüber der Öffentlichkeit, die die Forschung am Fachbereich letztlich finanziert. Ungeachtet der mancherorts prognostizierten kulturellen Digitalfahrt führt im naturwissenschaftlichen Kontext kein Weg an den digitalen Medien vorbei, weder im Rahmen der alltäglichen Arbeit noch hinsichtlich der Außendarstellung. Der Fachbereich begrüßt daher die Initiative der Universität vorbehaltlos, den Internetauftritt heutigen Ansprüchen anzupassen. Wir sehen die Anforderungen, denen wir uns stellen müssen, aber ebenso die Möglichkeiten, die sich nunmehr in vereinheitlichtem, gelungenem Corporate Design bieten. apl. Prof. Dr. Siegfried Engelbrecht-Vandré, Fachbereich Biologie/Chemie «Fachbereiche und die Unibibliothek wollen ihr Design anpassen und zukünftig die Templates des zentralen Auftritts nutzen über die Hälfte mit dem kompletten Fachbereich, aus den anderen sind es einzelne Institute. Weitere könnten und sollen folgen. Generell wurden Diskussion und Transparenz während des Projekts jederzeit groß geschrieben, um eine möglichst breite Akzeptanz innerhalb der Universität für das neue Portal zu erzielen. So hatten beispielsweise alle Hochschulangehörigen von Anfang an die Möglichkeit, sich auf einer eigenen Seite im Netz eingehend über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren, Dokumente einzusehen, Kritik und eigene Ideen einzubringen. Dieser Bereich kann über einen Link auf der (alten) Startseite erreicht werden. Auch Studierende wurden einbezogen. So entwarfen Teilnehmerinnen eines Seminars im Internetauftritte sind Schaufenster zur Welt. Darum freut sich das IMIS als national und international vernetztes Institut über die Überarbeitung des Online-Auftrittes der Universität Osnabrück und nutzt ihn auch für die Neugestaltung seiner eigenen Onlinepräsenz. Anfängliche Bedenken, ob denn eine vereinheitlichte Form den unterschiedlichen Anforderungen der universitären Einrichtungen gerecht werde, konnten schnell widerlegt werden. Das neue System verspricht Flexibilität und eine weniger komplexe Handhabung. Damit ermöglicht uns der neue und klare Aufbau der Seiten, sowohl Forschung als auch Lehre angemessen und in moderner Form zu präsentieren. «Dr. Frank Wolff Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) zu koordinieren. VirtUOS realisierte die Einbindung von Daten aus Stud.IP wie z.b. das Veranstaltungs- und Personalverzeichnis. Das Rechenzentrum bereitete die Installationen technisch und organisatorisch vor, kümmerte sich um Extensions und implementierte zusammen mit der Agentur das Login des neuen Intranets. Ferner stellte das Rechenzentrum TYPO3- Instanzen auf einem Testsystem zur Ver - fügung, um die Daten dann später auf das TYPO3-Produktiv - system des Rechenzentrums zu übertragen. Das Ergebnis all dieser Bemühungen ist nun zunächst als Preview unter https://preview.uniosnabrueck.de/ de/startseite.html im Netz zu sehen. Jedes Hochschulmitglied kann sich in Ruhe sein eigenes Urteil bilden und ggf. gerne konkrete Verbesserungsvorschläge an die Onlineredaktion machen Viele Ergänzungen und Änderungen im Detail sind bereits in der Vorbereitung. Sie werden in den kommenden Wochen und Monaten folgen. Denn allen Beteiligten ist klar: Dieser Relaunch ist ein Prozess, kein Endpunkt. Der Autor ist Projektleiter des Internet-Relaunches.

17 Universität Osnabrück unizeit Forschung Lehre Studium 17 Ein Netz für Mitarbeiter, Studierende und Lehrende Mit dem Relaunch des Webauftritts sind auch die internen Informationen»umgezogen«Von Anke Westerkamp Anzeige Es ist ein Novum an der Universität Osnabrück: erstmals gibt es ein zentrales Intranet für alle Hochschulangehörigen. Das zukünftige interne Portal bietet Informationen und Service auf einen Blick. Auf den bisherigen Internetseiten gab es zwar auch schon einzelne verschlüsselte Seiten und Dokumente, die nur für einen eingeschränkten Benutzerkreis zugänglich waren. Diese waren jedoch im zentralen Internetauftritt integriert, sodass die Nutzer sich auf einer Plattform zwischen internen und externen Informationen hin- und herbewegen mussten. Jetzt genügt es, sich einmalig mit der LDAP- Kennung im Intranet anzumelden.»die Vorteile liegen auf der Hand«, so Projektleiter Dr. Jürgen Wermser,»die klare Trennung von Internet und Intranet erleichtert das Auffinden von Informationen und führt insgesamt zu einer erhöhten usability für alle Nutzergruppen.«Für die technische Umsetzung sind das Rechenzentrum und Webadministrator Jesko Dycker zuständig.»einerseits war uns wichtig, die internen Daten sicher abzulegen, andererseits sollte das Anmelden mit der LDAP-Kennung so komfortabel wie möglich sein«, sagt Jesko Dycker. Mit der technischen Umstellung ist auch eine Ausweitung des internen Informationsangebotes verbunden. Neben der Abbildung sämtlicher Dezernate, Stabsstellen und Organisationseinheiten aus der Verwaltung mit ihren Kontaktdaten und Dokumenten zum Download werden Inhalte auch thematisch gebündelt präsentiert. So finden zum Beispiel neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Rubrik»Neu an der Uni«alle Antragsformulare und Hinweise auf einen Blick. Bisher war es nötig, sich für den Dienstbeginn durch diverse Seiten einzelner Dezernate zu klicken. Vorgesehen ist auch eine»a- Z-Liste«, in der Unterseiten und Dateien nach Schlagworten sortiert sind. Diese Serviceseiten befinden sich noch im Aufbau.»Es ist sinnvoll, eine solche A-Z- Liste im Intranet abzubilden«, ist Annemarie Peters, die Leiterin des Finanzdezernats, überzeugt,»in der täglichen Praxis ist es unbedingt erforderlich, dass benötigte Dokumente und Informationen schnell zu finden sind.«das Design des Intranets ist identisch mit dem des zentralen Web-Auftritts, die Redakteurinnen und Redakteure verwenden dafür dieselben templates. Allerdings steht im Intranet zunächst die Funktionalität im Vordergrund, auf Schmuckbilder etc. wurde verzichtet. Das bedeutet aber nicht, dass in Zukunft nicht noch weiteres Bildmaterial eingestellt werden kann. Dies gelte auch für alle Texte und Dokumente, sagt Jutta Schulke aus der Onlineredaktion:»Das Intranet wird sukzessive weiter ausgebaut. Es wird von Mitarbeitern für Mitarbeiter und Studierende gestaltet und soll eine lebendige Kommunikationsplattform sein.«wie gefallen Ihnen die neuen Intranet- Seiten der Universität Osnabrück? Die Onlineredaktion freut sich auf Ihre Kommentare, Anregungen, Kritik und Vorschläge: Schicken Sie einfach eine mit Stichwort»Intranet«im Betreff an Die Autorin ist Online-Redakteurin der Universität. TITELTHEMA

18 18 Studentisches unizeit Universität Osnabrück Alles erleben im Ausland AEGEE bietet den Studierenden viel: Wir entdecken eine besondere Initiative Von Lisa Müller Feiern in Spanien, Sightseeing in Griechenland und Espresso trinken in Italien. Wäre es nicht toll, wenn man so einfach in ganz Europa herumreisen könnte, um mit anderen Studenten in Kontakt treten zu können? Sprachkenntnisse verbessern, neue Kulturen kennen lernen und Freundschaften bilden. Mit der»association des Etats Généraux des Etudiants de l Europe«, kurz»aegee«, ist all das möglich. Lernen, Entdecken und Spaß haben auf europäischer Basis. Die Studenteninitiative, die sogar von der EU gefördert wird und eine Beraterfunktion innerhalb der Vereinten Nationen innehat, unterstützt ein Vereintes Europa. Neben Mitgliedern europaweit gibt es auch an der Universität Osnabrück eine Antenne. So nennen sich die Ortsgruppen von»aegee«, die von der multinationalen Administration in Brüssel geleitet werden. Das hört sich jetzt alles sehr politisch an, doch es geht hauptsächlich um die Förderung vorurteilsfreier Kommunikation zwischen Studierenden innerhalb Europas. Die Antenne Osnabrück organisiert in regelmäßigen Abständen kleine und große Events für Mitglieder und Interessierte. Dieses Semester wurden unter anderem Nachtwächtertouren durch Osnabrück gemacht und Geocaching getestet. Außer der Organisation von Veranstaltungen in Osnabrück fahren Mitglieder der Antenne auch regelmäßig zu internationalen Seminaren, Workshops oder der jährlichen»agora«. Das ist die Versammlung von Teilnehmern aller Antennen weltweit. Letztes Jahr fand die»agora«in Budapest statt. Esther Hillmer, eines der Vorstandsmitglieder der Antenne Osnabrück, war dabei und Foto: Lisa Müller Europa entdecken: Die Studentinnen und Studenten, die sich bei AEGEE engagieren, sind dafür die richtigen Ansprechpartner an der Uni. würde die Teilnahme jedem weiterempfehlen:»da die Vollversammlung nur vier Tage dauert, ist man von morgens bis nachts wach und nimmt neue Erlebnisse in sich auf. Es war zwar sehr anstrengend, doch das war es auf jeden Fall wert«. Esther ist seit ungefähr zwei Jahren Mitglied bei»aegee«und im Moment zuständig für den Bereich Human Resources. Präsentation und Verbreitung der Studenteninitiative in Form von Infoständen am Hochschulinformationstag (HIT) oder in der Erstiwoche gehört zu ihrem Aufgabenbereich.»Jeder kann sich lokal so viel engagieren, wie er will und wenn man mal durch Klausuren nicht so viel Zeit hat, ist das auch kein Problem«, erklärt sie. Ein weiteres beliebtes Event der Initiative sind die jährlichen Summer Universities (SU). Letztes Jahr sind Mitglieder von AEGEE Osnabrück zu Summer Universities nach Sardinien und in die Türkei gereist. Die circa 14-tägigen Aufenthalte waren ein Erlebnis pur. Neue Menschen, Traditionen, Essen und natürlich Partys! Die SU's werden allein von Studierenden der jeweiligen Antennen organisiert. Interkultureller Austausch und Kommunikation haben da erste Priorität. Ungefähr alle zwei Jahre findet auch in Osnabrück eine SU statt, dieses Jahr unter dem Motto»Pushing your limits in a creative way«. Vom 26. Juli bis 11. August findet in Kooperation mit der Antenne Aachen ein Deutschsprachkurs für internationale Studierende statt. In der ersten Woche gibt es ein Programm in Osnabrück inklusive Führungen, Partys und anderen Events. Am 2. August geht es dann weiter nach Aachen. Im Moment laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren: Schlafplätze organisieren, ein Programm zusammenstellen und Sponsoren anwerben.»helfer sind da natürlich immer willkommen!«, betont Esther.»AEGEE ist einfach eine super Möglichkeit, um Erfahrungen zu sammeln und neue Leute kennen zu lernen. Ob durch Erasmus-Studenten in Osnabrück oder durch einen Workshop im europäischen Ausland. Und wenn ich dann mal Urlaub im Ausland mache, kenne ich vielleicht schon jemanden, der dort lebt und der mir die Stadt zeigen kann. Oder ich frage einfach in der dortigen Antenne nach. AEGEE ist wie eine große Familie, wo jeder jedem hilft«, so Esther Hillmer. Wer jetzt also Lust bekommen hat, vorbeizuschauen oder mitzumachen: Die Studenteninitiative trifft sich jeden Dienstag um Uhr im Kolpinggebäude in Raum 01/114. Interessierte sind immer willkommen, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann. Weitere Informationen zu Events und Veranstaltungen gibt es unter: und bei Facebook. Die Autorin war Praktikantin der Pressestelle der Uni.

19 Universität Osnabrück unizeit Studentisches 19 In die Rolle von Diplomaten geschlüpft Simulation der UN ist für Studierende sehr attraktiv Ein Erfahrungsbericht Von Annabel Tesch MUN das steht für Model United Nations, eine Simulation der Vereinten Nationen für Schüler und Studenten. Die Teilnehmer vertreten ein Land, dessen spezielle Interessen und schlüpfen in die Rolle von Diplomaten, die mit Geschick diskutieren und verhandeln. Am Schluss stehen dann oft mehrere Resolutionen zur Abstimmung. Sie enthalten Lösungsansätze für Probleme, die die Welt bewegen wie im richtigen Leben, bei den»echten«vereinten Nationen. Model-UN-Veranstaltungen und Klubs gibt es weltweit an vielen Universitäten, in einigen deutschen Städten... und nun auch hier! Foto: privat Bereit für die Diskussion: Die Osnabrücker Gruppe vor der UN-Sitzung. Seit etwa zwei Jahren richtet die Universität selbst solche Planspiele aus: die Osnabrück Model United Nations, kurz OsnaMUN. Entstanden und angesiedelt ist das Projekt am Lehrstuhl von Prof. Dr. Oliver Dörr im Fachbereich Rechtswissenschaften. Schüler und Studierende aus allen Fachbereichen können kostenlos teilnehmen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Originalgetreu finden die OsnaMUN- Veranstaltungen in englischer Sprache statt, schulen im diplomatischen Auftreten, Rhetorik und natürlich Diskussions- und Verhandlungsfähigkeit.»Osna- MUN ist ein Projekt, welches Studierenden die Möglichkeit bietet, neue Bereiche zu entdekken und diplomatisches Auftreten zu erlernen. Ich bin sehr froh, dass die Universität ihnen nun diese Erfahrung ermöglicht«, so Dörr. Die diesjährige OsnaMUN fand vom 31. Mai bis zum 2. Juni im European Legal Studies Institute der Universität statt und simulierte zwei Komitees: den Menschenrechtsrat (»Human Rights Council«) mit dem Thema»Defamation of Religion in the Context of Free Speech«und die Generalversammlung zum Thema»Revision of the Actions against Terrorism«. Vorab gab es einen Workshop, in dem Ablauf und Regeln von MUN-Simulationen erklärt wurden. Neben den Komiteesitzungen wurde auch Zeit zum Kennenlernen eingeplant. Bei einem gemeinsamen Filmabend und Grillfest konnten die Teilnehmer dann ganz ohne formelle Vorschriften ins Gespräch kommen. Nach anstrengenden Diskussionen und hitzigen Debatten verabschiedeten schließlich beide Komitees Resolutionen, die am Sonntag in der Abschlussfeier vorgestellt wurden. Mit fast 70 Teilnehmern aus verschiedenen Fachrichtungen von Hochschule, Universität und gymnasialen Oberstufen war die OsnaMUN 2013 ein voller Erfolg. Daneben entsendet die Universität jedes Jahr eine Delegation von Studierenden zur weltweit größten UN-Simulation, der National Model United Nations (NMUN) in New York City. Dort kommen jährlich etwa 5000 Studierende aus aller Welt zusammen, um sich eine Woche lang in verschiedenen Komitees mit aktuellen Problemen und Herausforderungen von internationaler Reichweite zu beschäftigten. Im vergangenen Jahr hat die Delegation der Uni Osnabrück bereits sehr erfolgreich Palästina repräsentiert stieg das neue Team für den Heiligen Stuhl ins Rennen. Im Vorfeld standen Probesimulationen, ein Besuch in der Apostolischen Nuntiatur in Berlin und die Teilnahme an der größten Model UN Deutschlands, der Hamburg Model United Nations (HamMUN) auf dem Programm. Die Vorbereitung und der Einsatz vor Ort haben sich gelohnt: Sarah Müller, Studentin der Rechtswissenschaften, wurde auf der HamMUN mit einem Preis für ihre herausragende Arbeit im Komitee ausgezeichnet und Alexander Schmidt (Europäische Studien) gewann in New Pressearbeit hautnah erleben York einen Preis für sein Position Paper, eine schriftliche Ausarbeitung über die Positionen des Heiligen Stuhles zu verschiedenen Themen, die im Vorfeld einzureichen war. Direkt im Anschluss an die OsnaMUN hatten Studierende die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an der National Model United Nations 2014 und das dazugehörige Osna- MUN-Planungsteam zu bewerben. Es wird also auch nächstes Jahr wieder eine Gruppe von Studierenden der Universität in New York dabei sein. Außerdem sind für das kommende Jahr erstmals zwei OsnaMUN-Veranstaltungen geplant: erneut eine für Studierende und Oberstufenschüler sowie eine Simulation, die sich speziell an Schülerinnen und Schüler der Mittelstufen aller Schulformen richtet.»die Teilnahme bietet auch jenen, die sich nicht allzu sehr mit Politik beschäftigt haben, die Gelegenheit, sich damit spielend vertraut zu machen«, so Kristina Dierkes, eine der Teilnehmerinnen der NMUN und OsnaMUN. Wen das MUN-Fieber nun gepackt hat hier gibt es mehr Informationen: Die Autorin studiert Sozialwissenschaften an der Uni Osnabrück. info (ul) Wie lassen sich die Erfolge der Universität möglichst medienwirksam und dennoch informativ in der Öffentlichkeit verbreiten? Durch eine zielgruppenorientierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Doch was verbirgt sich hinter diesen Schlagworten? Studierende, die an Antworten auf diese Frage interessiert sind, bietet die Stabsstelle Kommunikation und Marketing der Uni die Möglichkeit, ein sechswöchiges Prak tikum ab dem 25. November 2013 zu absolvieren. Neben den täglich anfallenden Aufgaben wie dem Verfassen von Pressemitteilungen und Artikeln, dem Erstellen eines Pressespiegels oder der Mitarbeit in der Online-Redaktion besteht die Möglichkeit, ein Projekt zum Bereich Pressearbeit zu bearbeiten. Für weitere Informationen: Tel. (0541)

20 20 Studentenwerk aktuell unizeit Universität Osnabrück Studieren heute Die Geschäftsführerin des Osnabrücker Studentenwerks über die 20. Sozialerhebung (os) Sie gilt als größte und wichtigste Studierendenbefragung Deutschlands: Ende Juni wurde die 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks vorgestellt. Sie zeichnet ein genaues Bild der sozialen und wirtschaftlichen Lage der 2,5 Millionen Studierenden. Birgit Bornemann, Geschäftsführerin des Osnabrücker Studentenwerks, nennt im Interview die wichtigsten Befunde. Frau Bornemann, was sind für Sie die wichtigsten Ergebnisse der 20. Sozialerhebung? In Deutschland entscheidet noch immer die soziale Herkunft über den Bildungsweg. Auch wenn das Bildungsniveau insgesamt gestiegen ist, auch wenn es immer mehr akademisch Qualifizierte gibt. Die Chancen der Kinder von Akademikern und der von Nicht-Akademikern driften nach wie vor auseinander. Von 100 Akademiker-Kindern studieren 77; von 100 Kindern aus Familien ohne akademischen Hintergrund schaffen nur 24 den Sprung an eine Hochschule. Diese Selektivität beim Hochschulzugang in Deutschland ist erschreckend Foto: Studentenwerk Osnabrück Steht Rede und Antwort: Birgit Bornemann stabil. Auch die neue Studienstruktur mit Bachelor/Master hat die sozialstrukturelle Bildungsbeteiligung nicht verändert. Nach wie vor sind der Elternunterhalt, der Nebenjob und Foto: Foto:Michael Münch Wie leben Studierende heute? Antworten darauf gibt die 20. Sozialerhebung des DSW. das BAföG die entscheidenden Einkommensquellen bei Studierenden. 87 Prozent der Studierenden werden von ihren Eltern unterstützt, knapp zwei Drittel jobben neben dem Studium, ein Viertel erhält BAföG. Stipendien und Studienkredite spielen nur eine untergeordnete Rolle im System der Studienfinanzierung in Deutschland. Vier Prozent erhalten ein Stipendium, sechs Prozent greifen auf einen Studienkredit zurück. Die durchschnittliche Höhe der Stipendien beträgt 336 Euro im Monat. Zum Vergleich: Das durchschnittliche studentische Budget beträgt 864 Euro im Monat.«Gibt es besondere Veränderungen im Vergleich zur letzten Erhebung von vor drei Jahren? Die Zahl der Studierenden, die einem Nebenjob nachgehen, ist leicht zurückgegangen, die durchschnittliche zeitliche Belastung hat etwas nachgelassen, die Zahl der Studienunterbrechungen hat ebenfalls leicht abgenommen. Und es gibt eine große Nachfrage nach den so genannten»mint«-fächern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Grundsätzlich gilt: Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden ist vielfältig, wie die Studierendenschaft insgesamt auch. Es gibt nicht den Durchschnittstudenten, sondern man muss differenzieren. Stichwort Diversity. Auch in den bisherigen Sozialerhebungen hat sich gezeigt, dass zwei Drittel aller Studierenden jobben, dass es Studierende mit Kind gibt, Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit, ausländische Studierende u. ä. Neu haben wir nun auch drei Prozent Studierende im Dualen Studium, ein Prozent Studierende in formalen Teilzeitstudiengängen und ein Prozent berufsbegleitend Studierende. Noch sind dies kleine Minderheiten, aber ich bin überzeugt, die Diversität der Studierendengruppen wird in Zukunft stark zunehmen, dies werden die künftigen Sozialerhebungen zeigen. Schlägt sich die Abschaffung von Studiengebühren nieder? Die Erwerbstätigenquote bei den Studierenden im Erststudium ist gegenüber der 19. Sozialerhebung von 2009 um fünf Prozentpunkte leicht zurückgegangen auf 61 Prozent. Dies kann auf die Abschaffung der Studiengebühren zurückgeführt werden gab es in sechs Ländern Studiengebühren, heute werden oder sind sie in allen Ländern abgeschafft. Stichwort BAföG. Da müsste sich wieder etwas tun, oder? Das stimmt. Der BAföG-Höchst - satz beträgt derzeit 670 Euro und liegt unter dem durchschnittlichen Budget von 864 Euro im Monat. Schon der offizielle Bericht des BAföG-Beirats der Bundesregierung hat im Januar 2012 einen Erhöhungsbedarf der Bedarfssätze um fünf Prozent und der Freibeträge um sechs Prozent formuliert. Bund und Länder waren aber vor der Bundestagswahl nicht zu einer Erhöhung zu bewegen. Nun muss rasch danach eine BAföG-Novelle auf den Weg gebracht werden. Das BAföG sollte am besten automatisch an die Preis- und Einkommensentwicklung angepasst werden, das wäre die beste, effizienteste, weil unbürokratische Lösung, weil sie einen Verzicht auf die umständlichen, zeitraubenden und meist zu spät erfolgenden Verhandlungen zwischen Bund und Ländern bringen würde. Mich erstaunt, wie viele Studierende noch immer nebenbei arbeiten Ja, der Nebenjob ist nach wie vor, nach dem Elternunterhalt, die zweitwichtigste Quelle der Studienfinanzierung in Deutschland; das Jobben gehört unabdingbar zu sozialen Realität der Studierenden. 61Prozent der Studierenden im Erststudium jobben neben dem Studium; 38 Prozent sind laufend erwerbstätig. Der durchschnittliche Zeitaufwand für den Nebenjob beträgt 7,4 Stunden in der Woche Fortsetzung nächste Seite

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