S7 für Windows. Einführung in S7 für Windows

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1 S7 für Windows

2 Seite 2 S7 für Windows Grundlagen Kapitel 1 Die in diesem Handbuch enthaltene Information kann ohne Vorankündigung geändert werden und stellt keine Verpflichtung seitens der IBH softec GmbH dar. Die Software, die in diesem Handbuch beschrieben ist, wird unter einer Lizenzvereinbarung und einer Geheimhaltungsvereinbarung zur Verfügung gestellt. Die Software darf nur nach Maßgabe der Bedingungen der Vereinbarung benutzt und kopiert werden. Es ist rechtswidrig, die Software auf ein anderes Medium zu kopieren, soweit das nicht ausdrücklich in der Lizenzvereinbarung und Geheimhaltungsvereinbarung erlaubt wird. Der Käufer darf eine Kopie zu Sicherungszwecken machen. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis von IBH softec GmbH dürfen für andere Zwecke als dem persönlichen Gebrauch durch den Käufer dieses Handbuchs nicht in irgendeiner Form mit irgendwelchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, mittels Fotokopie, durch Aufzeichnung oder mit Informationsspeicherungsgeräten reproduziert und übertragen werden. Gesellschaft für Automatisierungstechnik mbh Turmstraße 77 D Beerfelden / Odw. Germany Telefon / Telefax / Internet: Simatic S5, Step 5 Graph 5 Step 7, S7-300 und S7-400 sind eingetragene Warenzeichen der Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München. Windows ist eine eingetragene Marke der Microsoft Corporation. Excel und Visual Basic sind eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation.

3 Kapitel 1 S7 für Windows Grundlagen Seite 3 Inhalt 1 S7 für Windows Grundlagen S7 für Windows Grundbildschirm... 5 Titelleiste... 6 Menüleiste... 7 Symbolleiste I... 7 Symbolleiste II Rechner Bausteinverzeichnis... 9 Anzeigespalten im Rechner Bausteinverzeichnis Arbeitsfeld Rechner Bausteinverzeichnis Arbeitsfeld Statuszeile Bausteine markieren Einen einzelnen Baustein markieren: Mehrere hintereinander aufgelistete Bausteine markieren: Bausteinmarkierungen rückgängig machen Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Neuen Baustein eingeben Dialogfeld - Neuen Baustein eingeben Baustein : Netzwerk: Format : Darstellungsart wählen Symbolleiste Baustein Editor Funktionsplan Darstellung (FUP) Netzwerk eines Programmbausteins erstellen (FUP) Netzwerk Eingänge und Ausgänge belegen (FUP) Eingabe eines weiteren Netzwerkes (FUP) Projekt speichern Organisationsbaustein eingeben Absoluter Sprung Bedingter Sprung OB1 in der Darstellungsart Anweisungsliste (AWL) erstellen Symbolleiste Baustein Editor Darstellung Anweisungsliste (AWL). 26 Funktionen in OB1 eingeben (AWL) Anweisungsliste formatieren Organisationsbaustein speichern Baustein Editor beenden Programmtest mit der S7-SoftSPS...28

4 Seite 4 S7 für Windows Grundlagen Kapitel S7 SoftSPS starten Bedienfeld der SoftSPS SPS-Programm-Anzeigefeld Bausteine zur SPS übertragen Alle Bausteine zur SPS übertragen SPS Bausteinverzeichnis...31 Aufruf SPS Bausteinverzeichnis Menüleiste SPS Bausteinverzeichnis Symbolleiste II SPS Bausteinverzeichnis SPS Bausteinverzeichnis Arbeitsfeld SPS-Status...34 SPS Status Fenster Aufruf Signalzustand Anzeige Symbolleiste II - SPS-Status Arbeitsfeld - SPS-Status Statusanzeige Menü - SPS-Status Setze Operand Setze Operand zurück Wert (Variable) ändern Dialogfeld Wert ändern: Programmierbeispiele Sieben-Segment-Anzeige Segment-- Dekodierung Schalter-Dekodierung Fußgängerampel... 42

5 Kapitel 1 S7 für Windows Grundlagen Seite 5 1 S7 für Windows Grundlagen Um mit S7 für Windows zu arbeiten, sollten Sie die Grundbegriffe kennen lernen. Sie arbeiten mit S7 für Windows in rechteckigen Bildschirmbereichen, den Fenstern. Von dem S7 für Windows Grundbildschirm aus starten Sie alle weiteren Operationen. 1.1 S7 für Windows Grundbildschirm Grundbildschirm mit geöffnetem Rechner Bausteinverzeichnis Fenster. Beim Starten von S7 für Windows füllt das Rechner Bausteinverzeichnis Fenster das gesamte Arbeitsfeld des Grundbildschirms aus. Abbildung 1-1 Grundbildschirm

6 Seite 6 S7 für Windows Grundlagen Kapitel 1 Titelleiste Die Titelleiste hat den Namen S7 für Windows (S5 / S7 für Windows ). Füllt ein Fenster das gesamte Arbeitsfeld aus, wird der Name dieses Fensters mit angezeigt. Die in der Titelleiste angezeigten Schaltflächen sind Windows 98 typisch und haben folgende Funktionen: Systemmenü öffnen. Diese Schaltfläche öffnet das Systemmenü mit den Befehlen Wiederherstellen, Verschieben, Größe ändern, Minimieren, Maximieren und Schließen. Tastenkombination ALT + LEER Verkleinern des Fensters auf Symbolgröße. Auf der Task-Leiste wird S5 für Windows als Schaltfläche angezeigt (gleiche Funktion wie der Befehl Minimieren aus dem Symbolmenü). Mit einem Mausklick auf die Schaltfläche wird das S5 für Windows Fenster wieder geöffnet. Fenster Maximieren. Ist ein Fenster mit normaler Größe dargestellt (füllt nicht den gesamten Bildschirm bzw. das gesamte Arbeitsfeld aus), wird diese Schaltfläche angezeigt. Mit einem Mausklick wird das Fenster auf eine maximale Größe verändert (gleiche Funktion wie der Befehl Maximieren aus dem Symbolmenü). Fenster in normaler Größe darstellen. Ist ein Fenster in seiner maximalen Größe dargestellt, kann durch Betätigung dieser Schaltfläche das Fenster auf seine normale Größe gebracht werden. Fenster schließen. Durch einen Mausklick wird das aktuelle Fenster geschlossen (gleiche Funktion wie der Befehl Schließen aus dem Symbolmenü).

7 Kapitel 1 S7 für Windows Grundlagen Seite 7 Menüleiste Die Menüleiste wird durch Anklicken mit der Maus oder mit der Taste ALT angewählt. Öffnen Sie die Menüs in der Menüleiste, um die S5 / S7 für Windows Befehle anzuzeigen. Die Menüs in der Menüleiste wechseln mit dem geöffneten Fenster. Symbolleiste I Mit diesen Symbolen können Sie schnell die wichtigen Fenster (Funktionen) von S5 / S7 für Windows anwählen. Diese Symbolleiste ist für alle S5 / S7 für Windows Fenster gleich. Nächstes Fenster öffnen Mit einem Mausklick kann mit diesem Symbol schnell zum vorherigen Fenster gewechselt werden. Tastenkombination STRG + F6 hat die gleiche Funktion. Rechner Bausteinverzeichnis In diesem Verzeichnis werden die Bausteine mit Erstellungsdatum bzw. letztem Änderungsdatum aufgelistet. Zusätzlich wird eine Bausteinbeschreibung angezeigt. Zum Bearbeiten können einer oder mehrere Bausteine angewählt werden. SPS-Bausteinverzeichnis In diesem Verzeichnis werden die Bausteine der SPS aufgelistet. Zum Bearbeiten können einer oder mehrere Bausteine angewählt werden. EPROM / Flash-EPROM Programmiergerät Mit Mausklick auf dieses Symbol wird der angeschlossene EPROMMER / Flash PROMMER initialisiert und das Fenster EPROM-Bausteinverzeichnis geöffnet.

8 Seite 8 S7 für Windows Grundlagen Kapitel 1 Querverweis anzeigen Um schnell die Verwendung einzelner Adressen, symbolisch oder absolut, herauszufinden, ist dieses Symbol vorgesehen. Diese Funktion kann aus jedem Fenster aufgerufen werden. Die Taste F4 hat die gleiche Funktion. Baustein ändern Der im Bausteinverzeichnis angewählte Baustein wird im Bausteineditor angezeigt und kann editiert werden. Die Taste F10 hat die gleiche Funktion. Baustein-Statusanzeige Die Funktionszustände innerhalb der Bausteine werden hier angezeigt. Die Statusanzeige ist sowohl in der externen als auch in der Software SPS möglich. Tastenkombination Strg+F10 hat die gleiche Funktion. Symboltabelle ändern Ein komfortabler Editor zur Bearbeitung von Symboltabellen steht zur Verfügung. Die Symboldatei kann auf Doppelbelegung überprüft werden und nach Symbolen oder Operanden sortiert werden. Die Taste F6 hat die gleiche Funktion. Fehler der SPS anzeigen (U-Stack, B-Stack, Diagnosepuffer ) Sollte die SPS ungewollt auf HALT gehen, werden mit Anwahl dieses Symbols die SPS-Register (U-Stack, B-Stack) und die fehlerhafte Stelle im Programm angezeigt. Zustand externe SPS Die Zustände von Merkern, Ein- / Ausgängen und Werte können beobachtet und manipuliert werden. Integrierte S5 Simulations-SPS Anwahl der integrierten Simulations-SPS zum Testen von eigenen S5 SPS-Programmen.

9 Kapitel 1 S7 für Windows Grundlagen Seite 9 Einstellungen In diesem Dialogfeld werden die Voreinstellungen für S5 / S7 für Windows festgelegt. Die Einstellungen der Schnittstelle, der Editoren, der Verzeichnisse, der Anzeigeschriften und weitere Einstellungen (Verschiedenes) werden gespeichert und stehen somit beim nächsten Öffnen des SPS Projekts wieder zur Verfügung. Fenster schließen Durch Mausklick wird das unter S7 für Windows geöffnete Fenster geschlossen. Tastenkombination STRG+F4 hat die gleiche Funktion. Bedienerunterstützung (Hilfe ) Aufruf der Bedienerunterstützung (Hilfe) in Abhängigkeit vom momentan geöffneten Fenster. Die Taste F1 hat die gleiche Funktion. Symbolleiste II Rechner Bausteinverzeichnis Die angebotenen Funktionen der Symbolleiste II sind abhängig von dem momentan aktiven Fenster. Bei aktivem Rechner Bausteinfenster wird in dieser Leiste die Länge der markierten Bausteine und die gesamte Länge aller Bausteine angezeigt Projekt öffnen Taste F11. Projekt speichern Taste F12. Namen der projektinternen Dateien Anzeige der Dateinamen, die zu dem geöffneten Projekt gehören (Projektdatei [.S7P], Programmdatei [.S7] Symboldatei [.SEQ] ) Tasten UMSCHALTEN + F11.

10 Seite 10 S7 für Windows Grundlagen Kapitel 1 Baustein drucken Tasten ALT + B und D. Baustein zur SPS übertragen Tasten ALT + D und Ü. Baustein löschen Dabei wird der Baustein in die Windows Zwischenablage gebracht (Windows Funktion Ausschneiden). Tasten STRG + X. Baustein kopieren Der Baustein wird in die Windows Zwischenablage kopiert. Tasten STRG + EINF. Baustein einfügen Der Baustein wird von der Windows Zwischenablage in das Rechner Bausteinverzeichnis kopiert. Tasten UMSCHALTEN + EINF. Anzeigespalten im Rechner Bausteinverzeichnis Arbeitsfeld Im Dialogfeld Datei, Einstellungen Verzeichnis werden die Informationen, die im Arbeitsfeld des Rechner Bausteinverzeichnisses angezeigt werden, festgelegt. Anmerkung: Durch Doppelklicken auf die Überschrift einer Anzeigespalte werden die Informationen im Rechner Bausteinverzeichnis in aufsteigender Reihenfolge sortiert. Wird dieselbe Überschrift erneut durch Doppelklick angewählt, erfolgt die Sortierung in absteigender Reihenfolge. Die Spaltenbreite kann durch Ziehen (linke Maustaste gedrückt halten) mit der Maus verändert werden.

11 Kapitel 1 S7 für Windows Grundlagen Seite 11 Rechner Bausteinverzeichnis Arbeitsfeld Es werden die Bausteine, die sich im Arbeitsspeicher des Rechners befinden, aufgelistet. Welche Informationen zu den einzelnen Bausteinen angezeigt werden ist abhängig von der Festlegung im Dialogfeld Einstellungen Verzeichnis. Statuszeile In der Statuszeile können ein oder mehrere der folgenden Informationen angezeigt werden: Pfad und Name der aktiven Programmdatei bzw. des aktiven Projekts. Name und Firma des registrierten S5 / S7 für Windows Benutzers. Status des Projektes (geändert) Informationen über die Ausführung eines angewählten Befehls. Beschreibung des Symbols, auf das der Cursor zeigt. Anmerkung: Im Rechner Bausteinverzeichnis Arbeitsfeld kann die rechte Maustaste verwendet werden. Wird die rechte Maustaste betätigt, wird ein Menü mit Befehlen zur Manipulation der markierten Bausteine geöffnet.

12 Seite 12 S7 für Windows Grundlagen Kapitel Bausteine markieren Einen einzelnen Baustein markieren: Baustein anklicken. Baustein mit der Taste oder markieren. Mehrere hintereinander aufgelistete Bausteine markieren: Mehrere Bausteine können Sie durch Festhalten der linken Maustaste bei gleichzeitiger Mausbewegung nach unten oder oben markieren. Mehrere Bausteine können Sie durch Festhalten der Taste STRG, bei gleichzeitiger Betätigung der Taste oder markieren. Anmerkung: Markierte Bausteine können umbenannt, umkopiert, geändert, gedruckt, übertragen, kopiert, eingefügt oder gelöscht werden. Außerdem können die Eigenschaften und der Status des markierten Bausteins angezeigt werden. Ein markierter Baustein (Zeile) wird mit weißer Schrift auf blauen Hintergrund dargestellt. Wird ein Befehl aufgerufen, der eine Bausteinmanipulation beinhaltet, wird der markierte Baustein für die Manipulation vorgeschlagen. Wird das Symbol Baustein drucken, Baustein übertragen, Baustein in die Zwischenablage und löschen, Baustein in die Zwischenablage kopieren oder Baustein aus der Zwischenablage holen, angeklickt, werden alle markierten Bausteine gedruckt, übertragen oder gelöscht. Bausteinmarkierungen rückgängig machen Soll eine einzelne Bausteinmarkierung aus einer "Liste" von markierten Bausteinen rückgängig gemacht werden, klicken Sie diesen Baustein bei betätigter STRG Taste an. Die Markierung aller Bausteine einer "Liste" können Sie durch erneutes Anklicken eines Bausteins rückgängig machen (der dabei angeklickte Baustein bleibt markiert).

13 Kapitel 2 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Seite 13 2 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Als Übung soll eine Blinkschaltung, 2 sec. EIN und 0,5 sec. AUS erstellt werden. Die EIN-Zeit und die AUS-Zeit sind getrennt einstellbar. 2.1 Neuen Baustein eingeben Um einen Baustein (OB, FC, FB oder DB) neu einzugeben oder zu ändern, ist der Baustein Editor aufzurufen. Der Aufruf kann mit der Maus oder mit der Tastatur durchgeführt werden. Auch eine "gemischte" Bedienung ist möglich. Abbildung 2-1 Menü "Baustein" im Rechner Bausteinverzeichnis

14 Seite 14 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Kapitel Dialogfeld - Neuen Baustein eingeben Für das Programmbeispiel soll ein Programmbaustein (FB) und später ein Organisationsbaustein (OB) erstellt werden. Baustein, Neuen Baustein eingeben... anklicken. Tasten ALT + B, T betätigen. Das Dialogfeld Neuen Baustein eingeben wird geöffnet. Abbildung 2-2 Dialogfeld Neuen Baustein eingeben Baustein : Geben Sie die gewünschte Bausteinbezeichnung mit der Zählnummer "n" in das Textfeld Baustein ein. Netzwerk: Da es sich um die Anwahl eines neuen Bausteins handelt, wird immer Netzwerk 1 angewählt, unabhängig von der eingegebenen Netzwerknummer. Format : Für einen neuen Baustein kann das Format, in dem der neue Baustein programmiert werden soll, ausgewählt werden. Anmerkung: Als Format kann die S7 (Step 7) oder die S5 (Step 5) Syntax gewählt werden. Welche Syntax beim Öffnen des Dialogfelds Neuen Baustein eingeben als Voreinstellung angezeigt wird, ist abhängig von der Auswahl in der Karteikarte Verschiedenes. Ist nur S7 für Windows installiert, so ist S7 voreingestellt und kann nicht verändert werden.

15 Kapitel 2 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Seite 15 Anmerkung: Die Anzeige *** in der Titelleiste besagt, dass dieser Baustein bzw. die Änderung noch nicht abgespeichert wurde. In der Statusleiste wird außerdem Geändert angezeigt. Die Funktionsleiste zeigt jetzt die Symbole für das Erstellen oder Ändern eines Bausteins bzw. eines Netzwerkes an. Der Name des momentan angezeigten Netzwerkes wird in derselben Zeile angezeigt. 2.3 Darstellungsart wählen Die Darstellungsart wird aus dem Menü Darstellung gewählt. Abbildung 2-3 Menü "Darstellung" im S7-Editor

16 Seite 16 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Kapitel Symbolleiste Baustein Editor Funktionsplan Darstellung (FUP) Die Symbolleiste stellt jetzt die Werkzeuge für die Erstellung eines Netzwerks in der Darstellung FUP zur Verfügung. Anwählen des nächsten Netzwerkes. Taste F8 betätigen. Anwählen des vorhergehenden Netzwerkes. Taste F7 betätigen. Mit Betätigung dieses Symbols wird das Netzwerk vergrößert dargestellt. Die angewählte Schriftart muss skalierbar (True Type) sein. Taste STRG + G betätigen. Mit Betätigung dieses Symbols wird das Netzwerk verkleinert dargestellt. Die angewählte Schriftart muss skalierbar (True Type) sein. Taste STRG + S betätigen. Zusätzlichen Eingang eines Funktionssymbols einfügen. Tastenkombination UMSCHALTEN + F3. Eingang eines Funktionssymbols löschen. Tastenkombination STRG + F3. Eingang eines Funktionssymbols negieren. Tastenkombination UMSCHALTEN + F4. Aufruf einer UND Funktion. Tastenkombination UMSCHALTEN + F1.

17 Kapitel 2 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Seite 17 Aufruf einer ODER Funktion. Tastenkombination UMSCHALTEN + F2. Aufruf eines Speicherglieds mit vorrangigem Rücksetzen. Tastenkombination UMSCHALTEN + F5. Aufruf eines Speicherglieds mit vorrangigem Setzen. Tastenkombination ALT + F5. Aufruf des Menüs zur Auswahl der Zeitfunktionen. Tastenkombination UMSCHALTEN + F6. Aufruf des Menüs zur Auswahl der Zählfunktionen. Tastenkombination UMSCHALTEN + F7. Aufruf des Menüs zur Auswahl der Vergleichsfunktionen. Tastenkombination STRG + F9. Funktionsbaustein einfügen. Tastenkombination UMSCHALTEN + F10. Zuweisung. Zusätzlichen Ausgang hinzufügen bzw. Zwischenmerker setzen. Tastenkombination UMSCHALTEN + F9. XOR. Exklusiv ODER einfügen. Tastenkombination ALT + E, X. Flankenauswertung positiv. Tastenkombination ALT + E, I.

18 Seite 18 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Kapitel 2 Flankenauswertung negativ. Tastenkombination ALT + E, N. Anmerkung: Sollte die Funktionsleiste Baustein Editor in der beschriebenen Form nicht angezeigt werden, ist eine andere Darstellung (AWL, KOP, Schrittketten) aktiv. Um die Darstellungsart Funktionsplan zu erhalten, aktivieren Sie Darstellung in der Menüleiste. Wählen Sie Funktionsplan (FUP) und bestätigen Sie dies mit der EINGABE Taste. 2.5 Netzwerk eines Programmbausteins erstellen (FUP) Der Netzwerkaufbau kann durch Anklicken der entsprechenden Symbole oder durch Betätigung der entsprechenden Funktionstaste allein oder in Verbindung mit den Tasten ALT, STRG oder UMSCHALTEN, erfolgen. Das Baustein-Editor-Fenster sollte jetzt aktiv sein und die Eingabemarke sollte in der rechten oberen Ecke des Arbeitsfeldes blinken. Sollte dies nicht der Fall sein, ist durch Weiterblättern (Nächstes Fenster öffnen Symbol in der Funktionsleiste I) das Arbeitsfeld [Baustein Editor: FC1 ***] anzuwählen. Geben Sie an der blinkenden Eingabemarke die Beschreibung des Netzwerkes ein. Ein Textfenster von maximal 60 Zeichen steht zur Verfügung. Geben Sie als Beschreibung z.b. den Text "Blinker Ausgang und Aus - Zeit Blinker" ein.

19 Kapitel 2 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Seite 19 Abbildung 2-4 Beispiel Netzwerk1 Symbol Zeitfunktionen anklicken. Abbildung 2-5 Dialogfeld "Zeit"

20 Seite 20 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Kapitel 2 SE Einschaltverzögerung anklicken. Das Symbol wird in das Arbeitsfeld eingefügt Den Platzhalter des Eingangs der Zeitverzögerung anklicken (????????- oben links). Abbildung 2-6 Netzwerk mit dem Symbol der Einschaltverzögerung Das Symbol UND anklicken, um ein zusätzliches Gatter einzufügen. Den Ausgang Q der Zeitfunktion anklicken. Das Netzwerk ändert seine Farbe, um anzudeuten, dass an der angewählten Position ein Löschen bzw. das Hinzufügen einer weiteren Funktion möglich ist. Durch Anklicken des Symbols Zusätzlichen Ausgang hinzufügen den Ausgang aktivieren. Abbildung 2-7 Einschaltverzögerung und zusätzliche Gatter

21 Kapitel 2 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Seite Netzwerk Eingänge und Ausgänge belegen (FUP) Die Positionen zur Eingabe der Operanden können mit der Maus oder mit der Tastatur angewählt werden. Eingang 1 des UND Gatters anklicken. Mit der Tastatur z.b. E0.0 (Eingang Byte 0, Bit 0) eingeben und mit der Taste EINGABE bestätigen. Anmerkung: Werden die Operanden absolut eingegeben, ist bei der Eingabe nicht auf Großschreibung zu achten. Die Bezeichner der Operanden werden automatisch mit der Eingabebestätigung in Großbuchstaben umgewandelt. Sollten Sie einen Platzhalter mit einem unzulässigen Namen (z.b. keine absolute Adresse) ersetzt haben, zeigt S7 für Windows eine Warnung an. Eingang 2 des UND Gatters anklicken. Wenn keine zusätzliche Mausbewegung mit Anklicken durchgeführt wurde, ist der zweite Eingang (durch Betätigen der Taste EINGABE) des UND Gatters bereits aktiv. Mit der Tastatur z.b. T2 (Zeitfunktion 2) eingeben. Da dieser Eingang negiert werden soll, muss das Symbol Negieren angeklickt werden. Die Eingabe wird damit bestätigt. Gleichzeitig wird das nächste Eingabefenster, das Namensfeld der Zeitfunktion, zur Eingabe vorbereitet. Mit der Tastatur z.b. T1 (Zeitfunktion 1) eingeben und mit der Taste EINGABE bestätigen. Den Zeitfunktionseingang TW ("????????") anklicken. Der Wert dieses Eingangs bestimmt die Zeitverzögerung. Geben Sie bitte S5T#500MS ein und bestätigen Sie dies mit der Taste EINGABE. Der Wert S5T#500MS gibt eine Zeit von 0,5 Sekunden an. Anmerkung: Die Eingabe der S5TIME (S5T) erfolgt in der Darstellung S5T#0MS (min) S5T#2H_46M_30S (max). Durch die interne Darstellungsart ist es nur möglich, Zeiten mit bestimmten Genauigkeiten vorzugeben. Die Auflösung beträgt 10ms, 100ms, 1s oder 10s.

22 Seite 22 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Kapitel 2 Platzhalter (????????) des Ausgangsoperanden anklicken und mit der Tastatur (z.b. A1.0) eingeben und mit der Taste EINGABE bestätigen. Das Netzwerk sollte jetzt wie folgt aussehen: Abbildung 2-8 Netzwerk 1 (vollständig) 2.7 Eingabe eines weiteren Netzwerkes (FUP) Das Netzwerk 1 wurde, wie im vorhergehenden Abschnitt beschrieben, mit Hilfe der Maus oder der Tastatur erstellt. Die Vorgehensweise zur Erstellung des zweiten Netzwerkes wird nur in den abweichenden Schritten ausführlich beschrieben. Bearbeiten aus der Menüleiste anklicken. Anmerkung: Sollten nicht alle Platzhalter des Netzwerkes ausgefüllt sein, wird von S7 für Windows eine Warnung ausgegeben. Bestätigen Sie die Warnung und korrigieren Sie die fehlende Eingabe. Bei einem Zeitglied müssen nur die für den logischen Ablauf benötigten Eingänge bzw. Ausgänge belegt werden Das Menü Bearbeiten wird geöffnet.

23 Kapitel 2 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Seite 23 Abbildung 2-9 Menü "Bearbeiten" im S7-Editor Neues Netzwerk anwählen ( F2 Taste). Das Arbeitsfeld des Editorfensters ist gelöscht. In der Funktionsleiste wird Netzwerk 2 angezeigt. Das Netzwerk 2 kann jetzt erstellt werden. Geben Sie als Beschreibung von Netzwerk 2 den Text Ein - Zeit Blinker ein. Zeitfunktionen anwählen. SE Einschaltverzögerung auswählen. T2 als Name der Zeitfunktion eingeben. Eingang der Zeitfunktion mit T1 belegen. Als Zeitkonstante den Wert S5T#2S vorgeben. Das Netzwerk 2 ist fertiggestellt.

24 Seite 24 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Kapitel 2 Abbildung 2-10 Netzwerk 2 in der Darstellung FUP 2.8 Projekt speichern Die mit der Maus oder mit der Tastatur erstellten beiden Netzwerke sollen für die Weiterverarbeitung gespeichert werden. Die Demoversion von S7 für Windows lässt das Speichern auf der Festplatte nicht zu. Die Funktion "Speichern" muss jedoch aufgerufen werden, damit das Programm in die SoftSPS übertragen werden kann (das Projekt wird in einen Zwischenspeicher abgelegt). Der Befehl zum Speichern befindet sich im Menü Baustein. Abbildung 2-11 Menü "Baustein" im S7-Editor

25 Kapitel 2 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Seite Organisationsbaustein eingeben Damit ein SPS Programm abgearbeitet werden kann, muss der Organisationsbaustein OB1 vorhanden sein. OB1 wird von dem SPS Betriebssystem aufgerufen. OB1 wiederum wird zum Aufrufen weiterer Bausteine genutzt. Wenn das SPS Programm mit mehreren Bausteinen aufgebaut ist, muss im OB1 hinterlegt sein, welche Bausteine und in welcher Reihenfolge diese abgearbeitet werden sollen. Ein Organisationsbaustein kann grundsätzlich mit den gleichen Funktionen, die ein Programmbaustein haben kann, aufgebaut sein. Die Anwahl der Funktion (FCn) erfolgt mit Sprungbefehlen. Folgende Sprungbefehle stehen zur Verfügung: Absoluter Sprung UC FCn Springe absolut (Unconditional Call) nach FCn. Das Betriebssystem der SPS führt einen Sprung in die Funktion aus. Bedingter Sprung CC FCn Springe bedingt (Conditional Call)nach FCn. Das Betriebssystem der SPS führt einen Sprung aus, wenn die Bedingung erfüllt ist (z.b. eine Zeit ist abgelaufen) in den Programmbaustein aus. Nachdem die Funktion FC1 des Projekts "Blinker" gespeichert wurde, soll jetzt der Organisationsbaustein OB1 erstellt werden. Da der OB1 Sprunganweisungen beinhaltet, muss der Baustein in der Darstellungsart Anweisungsliste (AWL) erstellt werden. OB1 in der Darstellungsart Anweisungsliste (AWL) erstellen Wurde das Projekt gespeichert, ist die Funktion FC1 im geöffneten Rechner Bausteinverzeichnis aufgelistet. Um den Organisationsbaustein zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor: Baustein aus der Menüleiste anklicken. Sollte der Befehl Baustein nicht angezeigt werden, ist durch Weiterblättern (Nächstes Fenster öffnen Symbol in der Funktionsleiste) das Arbeitsfeld [Rechner Bausteinverzeichnis] anzuwählen. Neuen Baustein eingeben... aus dem geöffneten Menü anklicken. OB1 Als Baustein im Dialogfeld Neuen Baustein eingeben anwählen.

26 Seite 26 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Kapitel 2 OK anklicken. Wenn sie bei der Erstellung des Beispiels dem Vorschlag gefolgt sind, wird folgendes in der Titelleiste angezeigt: S5 / S7 für Windows blinker [S7-Editor : OB1 ***] Darstellung aus der Menüleiste anklicken. Anweisungsliste (AWL) anklicken. Symbolleiste Baustein Editor Darstellung Anweisungsliste (AWL) In der Symbolleiste des geöffneten Fensters werden die Netzwerknummer (Variablentabelle / Netzwerk 1), die Schaltflächen Plus und Minus für das Anwählen des nächsten bzw. des vorhergehenden Netzwerkes angezeigt. Als erstes wird die automatisch erstellte Variablentabelle gezeigt. In diesem Beispiel wird die Variablentabelle nicht genutzt. Die Symbole zur Vergrößerung und Verkleinerung des angezeigten Netzwerks sind ebenfalls vorhanden Funktionen in OB1 eingeben (AWL) Das Arbeitsfeld des Editors ist vollständig gelöscht. Anmerkung: In der Darstellung AWL kann in der erste Zeile ein Kommentar eingegeben werde. Die Kommentarzeile beginnt mit zweimal den Zeichen //. Das Ende des Netzwerks ist nicht besonders gekennzeichnet, es wird automatisch vom Editor verwaltet. Bewegen Sie die Eingabemarke an den Anfang der ersten Zeile. Geben Sie als Kommentar den Text // Organisationsbaustein zum Aufruf von FB1 ein. Mit EINGABE die Zeile beenden und eine neue Zeile für die Eingabe einfügen. In der nächsten Zeile den absoluten Sprungbefehl UC FC1 eingeben und mit EINGABE bestätigen. Der OB1 ist damit erstellt. Um die Syntax der eingegebenen Befehle zu überprüfen und die Anweisungen in die vorgesehenen Spalten zu bringen, muss die AWL formatiert werden

27 Kapitel 2 Erste praktische Schritte mit S7 für Windows Seite 27 Anweisungsliste formatieren Die Funktion Formatieren (Taste F9) aus dem Menü Bearbeiten aufrufen. Anmerkung: Das Formatieren kann auch automatisch erfolgen, wenn die entsprechende Einstellung im Dialogfeld "Einstellungen" markiert ist. Anmerkung: Bei der Eingabe von Anweisungen in der Darstellung AWL braucht weder auf Großschreibung noch auf die Position der Anweisung innerhalb einer Zeile geachtet zu werden. Die Funktion Formatieren (Taste F9) aus dem Menü Bearbeiten macht das für Sie. Soll ein Kommentar in eine Zeile eingeben werden, muss dieser Text mit zwei Schrägstrichen ( // ) von der Anweisung getrennt sein. Organisationsbaustein speichern Der Organisationsbaustein OB1 wird mit dem Befehl Speichern aus dem Menü Baustein gespeichert. Baustein aus der Menüleiste anklicken. Speichern anklicken. Baustein Editor beenden Das Baustein Editor Fenster wird mit dem Befehl "Beenden" aus dem Menü Baustein geschlossen. Das Rechner Bausteinverzeichnis zeigt Ihnen jetzt an, dass die Bausteine OB 1 und FC 1 vorhanden sind. Im nächsten Kapitel wird gezeigt, wie das SPS Programm mit der SoftSPS direkt auf dem Rechner ausgetestet werden kann. Selbstverständlich kann das Beispielprogramm auch in der Darstellung Kontaktplan (KOP) oder gänzlich als Anweisungsliste (AWL) erstellt werden.

28 Seite 28 Programmtest mit der S7-SoftSPS Kapitel 3 3 Programmtest mit der S7- SoftSPS Zum Austesten der selbsterstellten SPS Programme kann die auf der Demo-CD vorhandene S7 Software SPS, SoftSPS genutzt werden. Die Software SPS hat den gleichen Befehlsumfang wie die S7 CPU 416. Auch der interne Aufbau ist dieser CPU nachempfunden. Ein Bedienfeld mit RUN und STOP Schalter (den Schaltern einer Hardware CPU nachempfunden) zur Bedienung der CPU sind vorhanden. Für den Test ist keine zusätzliche Hardware nötig. Der Programmtest erfolgt direkt auf Ihrem Rechner. Das Setzen von Eingängen und die Anzeige von Ausgängen erfolgt direkt aus der Statusanzeige heraus. 3.1 S7 SoftSPS starten Der Start der SoftSPS erfolgt direkt von dem Start-Dialogfeld der Demo-CD aus. Mit dem Start wird in der rechten unteren Ecke des Bildschirms (Statuszeile neben der Uhrzeit) das Symbol der SoftSPS angezeigt. Die Farbe der Umrandung des SoftSPS Symbols zeigt den Status der Software SPS an. Rot Grün Die S7 Test-SPS ist in der Betriebsart STOP Die S7 Test-SPS ist in der Betriebsart RUN 3.2 Bedienfeld der SoftSPS Durch Anklicken des S7 Test-SPS Symbols in der rechten unteren Ecke des Bildschirms wird das Bedienfeld der SoftSPS geöffnet.

29 Kapitel 3 Programmtest mit der S7-SoftSPS Seite 29 Abbildung 3-1 SoftSPS Bedienfeld SPS-Programm-Anzeigefeld Im Anzeigefeld "SPS Programm" wird die Betriebsart der CPU angezeigt: Das SPS-Programm wird abgearbeitet. Anzeige der Betriebsart RUN. Der zyklische SPS-Programmablauf ist unterbrochen. Anzeige der Betriebsart STOP.

30 Seite 30 Programmtest mit der S7-SoftSPS Kapitel 3 Mit Betätigen der Schaltfläche wird die SoftSPS in die Betriebsart RUN gesetzt. Als erstes wird der Organisationsbaustein OB 100 für den Neustart aufgerufen. Danach läuft die zyklische Programmbearbeitung mit OB1an. Mit Betätigen der Schaltfläche wird die SoftSPS in die Betriebsart RUN gesetzt. Als erstes wird der Organisationsbaustein OB 101 für den Wiederanlauf aufgerufen. Danach läuft die zyklische Programmbearbeitung mit OB1an. Mit Betätigen der Schaltfläche wird die SoftSPS in die Betriebsart STOP gesetzt. Der zyklische SPS-Programmablauf ist unterbrochen und das SPS-Programm wird nicht mehr abgearbeitet. 3.3 Bausteine zur SPS übertragen Mit dem Befehl zur SPS übertragen können vorhandene Bausteine zur S7 Test-SPS übertragen werden. Die Übertragung erfolgt direkt. Die entsprechenden Einstellungen sind in der Karteikarte Schnittstelle (Dialogbox "Einstellungen"). Falls ein Baustein bereits in der SPS vorhanden ist, wird vor dem Überschreiben eine Warnung ausgegeben. Bitte beachten Sie diese. Baustein, zur SPS übertragen oder Symbol Übertragen anklicken (Rechner- Bausteinverzeichnis) Tasten STRG+F5 betätigen

31 Kapitel 4 SPS Bausteinverzeichnis Seite 31 Sind einer oder mehrere Bausteine im Rechner Bausteinverzeichnis markiert, werden diese Bausteine zur SPS übertragen. Wurde kein Baustein im Rechner Bausteinverzeichnis markiert, zeigt der Befehl keine Wirkung. Anmerkung: Wollen Sie mehrere Bausteine zur SPS übertragen, markieren Sie diese im Rechner Bausteinverzeichnis und betätigen Sie dann den Befehl Baustein übertragen. Alle Bausteine zur SPS übertragen Mit diesem Befehl werden alle im Rechner Bausteinverzeichnis vorhandenen Bausteine zur S7-300/400 bzw. S5 SPS übertragen (Übertragen eines gesamten SPS Programms). Baustein, Alle Bausteine zur SPS übertragen anklicken Tasten ALT+B, A betätigen. Falls die SoftSPS nicht auf STOP geschaltet wurde, startet die Abarbeitung des Programms direkt nach der Übertragung. 4 SPS Bausteinverzeichnis Mit den Befehlen des Menüs SPS Bausteinverzeichnis werden On-Line-Funktionen durchgeführt. Diese Funktionen können Sie nur in Verbindung mit einer S7-300/400 nutzen. Die SPS kann dabei über die serielle Schnittstelle mit Ihrem Rechner verbunden sein oder es handelt sich um die S7 Test-SPS. Der Datenaustausch kann mit der S7 Test-SPS direkt erfolgen (S7 für Windows und S7 Test-SPS sind auf dem gleichen Rechner installiert) oder über eine serielle Schnittstelle. Der Datenaustausch mit der S7 Test-SPS erfolgt in beiden Fällen sehr viel schneller als mit einer Hardware SPS. Aufruf SPS Bausteinverzeichnis Symbol SPS Bausteinverzeichnis anklicken. Tasten ALT+ F, V betätigen.

32 Seite 32 SPS Bausteinverzeichnis Kapitel 4 Abbildung 4-1 Fenster SPS Bausteinverzeichnis Menüleiste SPS Bausteinverzeichnis Symbolleiste II SPS Bausteinverzeichnis In Verbindung mit der Maus erfolgt der sofortige Zugriff auf die wichtigsten Befehle, die im SPS Bausteinverzeichnis zur Verfügung stehen. Diese Befehle können mit der Tastatur über das Menü Baustein erreicht werden. Zusätzlich wird der CPU Typ der externen SPS angezeigt. Bei dem gezeigten Beispiel besteht eine On-Line Verbindung mit einer S7 SoftSPS. Da sich die SoftSPS wie eine tatsächliche S7-416 verhält, meldet sich die SoftSPS in der gleichen Meldung wie die entsprechende Hardware CPU. Dadurch ist sichergestellt, dass auch mit einem SIEMENS S7 Programmiergerät auf die SoftSPS zugegriffen werden kann (nicht bei der Demo-Version).

33 Kapitel 4 SPS Bausteinverzeichnis Seite 33 Zum Rechner übertragen. Die im SPS Bausteinverzeichnis markierten Bausteine werden zum Rechner übertragen. Tasten STRG + F5 Löschen. Die im SPS Bausteinverzeichnis markierten Bausteine werden in der SPS gelöscht. Tasten SHIFT + ENTF Baustein Vergleichen. Die im SPS Bausteinverzeichnis markierten Bausteine (in der SPS gespeicherten Bausteine) werden mit den gleichnamigen Bausteinen im Rechner Bausteinverzeichnis verglichen. SPS Bausteinverzeichnis Arbeitsfeld Es werden die Bausteine, die in der SPS gespeichert sind, aufgelistet. Folgende Informationen über die einzelnen Bausteine werden angezeigt : Bausteinname Länge des Bausteins in der SPS Weitere Informationen können angezeigt werden. Die Auswahl der Anzeige erfolgt in der Dialogbox "Einstellungen". Die Dialogbox kann jeder jederzeit durch Anklicken des Symbols "Einstellungen" geöffnet werden.

34 Seite 34 SPS-Status Kapitel 5 5 SPS-Status Mit den Befehlen des Fensters können On-Line-Funktionen durchgeführt werden. Die Status Anzeige kann nicht nur mit einer externen SPS, die über die serielle Schnittstelle mit Ihrem Rechner verbunden ist, genutzt werden, sondern auch mit der SoftSPS. SPS Status Fenster Aufruf Baustein in dem SPS Bausteinverzeichnis markieren (Anklicken) und das Symbol Baustein- Statusanzeige anklicken. Baustein (mit den PFEILTASTEN) markieren und Tasten STRG + F10 betätigen Abbildung 5-1 SPS-Status Fenster (Beispiel) Signalzustand Anzeige In den Darstellungsarten FUP und KOP werden die Signalzustände durch unterschiedliche Linien dargestellt. Eine breite rote Linie verdeutlicht den Signalzustand 1 (Verknüpfung erfüllt). Eine unterbrochene, dünne, schwarze Linie zeigt den Signalzustand 0 (Verknüpfung nicht erfüllt) an. Wird in der Darstellungsart FUP keine Verbindungslinie gezeigt, wird dieser Programmteil nicht abgearbeitet.

35 Kapitel 5 SPS-Status Seite 35 In der Darstellungsart KOP wird der Name eins aktivierten Elements (Kontakt) rot und unterstrichen dargestellt. Ist die linke senkrechte Linie als schwarze, dünne, unterbrochene Linie dargestellt, wird dieser Programmteil nicht abgearbeitet. In der Anweisungsliste (AWL) werden die Signalzustände in Tabellenform (VKE, Inhalt Akku1, Akku2 und Zustand) dargestellt. Symbolleiste II - SPS-Status Die Netzwerknummer und die Anzahl der Netzwerke im Baustein wird in dieser Leiste angezeigt. Das nächste Netzwerk anwählen. Taste F8 Das vorige Netzwerk anwählen. Tastn F7 Mit Betätigung dieses Symbols wird das dargestellte Netzwerk vergrößert dargestellt. Die angewählte Schriftart muss skalierbar (True Type) sein. Tasten STRG + G betätigen. Mit Betätigung dieses Symbols wird das dargestellte Netzwerk verkleinert dargestellt. Die angewählte Schriftart muss skalierbar (True Type) sein. Tasten STRG + S betätigen. Ist ein Operand markiert, kann durch Anklicken dieses Symbols der Operand gesetzt werden (Bit setzen). Tasten ALT + F8 betätigen.

36 Seite 36 SPS-Status Kapitel 5 Ist ein Operand markiert, kann durch Anklicken dieses Symbols der Operand zurückgesetzt werden (Bit zurücksetzen). Tasten ALT + F7 betätigen. Mit Betätigung dieses Symbols wird ein Dialogfeld zur Veränderung von Werten (Variablen) aufgerufen. Tasten ALT+F6 betätigen. Mit Betätigung dieses Symbols wird das momentan dargestellte Netzwerk ausgedruckt. Arbeitsfeld - SPS-Status Anmerkung: In den dargestellten Netzwerken werden die aktuellen Signalzustände der Operanden (Eingänge, Ausgänge, Merker, Zähler usw.) mit Hilfe des Prozessabbildes angezeigt. Signalzustände der Operatoren können manuell verändert werden (Bit - Operationen). Werte von Operanden (Prozessvariablen) werden angezeigt und können verändert werden. Ein Netzwerk kann in der Darstellungsart Anweisungsliste (AWL; Baustein AWL), Funktionsplan (FUP) oder Kontaktplan (KOP) angezeigt werden. Prozessvariable: Ein Operand, dem ein prozessabhängiger Wert zugewiesen wird, ist eine Prozessvariable (auch als Variable bezeichnet). Der Wert einer Prozessvariablen kann konstant oder variabel sein. Diese Operanden haben einen Signalzustand, den man als Status bezeichnet. Prozessabbild: In einer SPS werden im allgemeinen Eingänge und Ausgänge nicht direkt angesprochen. Es wird ein Abbild aller Eingänge bzw. Ausgänge auf einmal erzeugt. Dieses Abbild wird als Prozessabbild bezeichnet. Dieses Prozessabbild wird von dem Betriebssystem der SPS zyklisch bearbeitet.

37 Kapitel 5 SPS-Status Seite Statusanzeige Menü - SPS-Status Die Befehle des Menüs Statusanzeige sind für das Setzen von Signalzuständen der Operanden und das Verändern der Werte von Variablen zuständig. Setze Operand Mit dem Befehl Setze Operand wird der zuvor markierte Operand gesetzt. Statusanzeige, Setze Operand oder Symbol anklicken. Tasten ALT + F8 betätigen. Setze Operand zurück Mit dem Befehl Setze Operand zurück wird der zuvor markierte Operand zurückgesetzt. Statusanzeige, Setze Operand zurück oder Symbol anklicken. Tasten ALT + F7 betätigen. Anmerkung: In der SPS werden Eingänge, die mit den Funktionen Setze Operand oder Setze Operand zurück geändert wurden im nächsten Zyklus vom Eingangsabbild überschrieben. Alle anderen Prozessvariablen werden nur vom Programm überschrieben. Bei der S7 Test-SPS werden die Eingänge nicht überschrieben, da keine physikalischen Eingänge vorhanden sind.

38 Seite 38 SPS-Status Kapitel 5 Wert (Variable) ändern Baustein Statusanzeige, Wert ändern oder Symbol anklicken. Tasten ALT+F6 betätigen. Mit dem Befehl Wert (Variable) ändern wird ein Dialogfeld geöffnet, in dem eine Variable eingegeben werden kann. Der Wert dieser Variablen wird angezeigt und kann geändert werden. Wurde ein Operand markiert, wird der dazugehörige Wert angezeigt. Neben den Operanden können auch Zeiten, Zähler, eine ASCII Zeichenfolge und Gleitpunktwerte dargestellt werden. Die Anzeige und Eingabe kann als dezimale Zahl (Dec), hexadezimale Zahl (Hex) oder binäre Zahl (Bin) erfolgen. Dialogfeld Wert ändern: Abbildung 5-2 Wert einer Variablen ändern (Datum)

39 Kapitel 6 Programmierbeispiele Seite 39 6 Programmierbeispiele 6.1 Sieben-Segment-Anzeige Mit den Schaltern S0, S1, S2 und S3 (BCD) soll eine 7-Segment- Anzeige angesteuert werden. Es soll ein Funktionsbaustein (FB10) programmiert werden, der es ermöglicht, eine mehrstellige Anzeige ohne FB Änderung aufzubauen. Ziffern über 9 (A, B, C, D, E, F) sollen die Anzeige dunkel schalten. Die Schalter haben folgende Wertigkeit (Eingänge): S0 2 0 S1 2 1 S2 2 2 S3 2 3 Als Ausgänge werden A, B, C, D, E, F und G benutzt. Merker sollen als temporäre Zwischenspeicher dienen.

40 Seite 40 Programmierbeispiele Kapitel 6 7- Segment-- Dekodierung A B C D E F G 0 X X X X X X 1 X X 2 X X X X X 3 X X X X X 4 X X X X 5 X X X X X 6 X X X X X 7 X X X 8 X X X X X X X 9 X X X X X

41 Kapitel 6 Programmierbeispiele Seite 41 Schalter-Dekodierung S3 S2 S1 S A B C D E F

42 Seite 42 Programmierbeispiele Kapitel Fußgängerampel Eine Fußgängerampel soll gesteuert werden. Wenn ein Fußgänger den "Gehen" Taster drückt, soll die Ampel für die Fahrzeuge auf "Rot" und die Fußgängerampel auf "Grün" geschaltet werden. Die Gelbphase für die Autos soll 3s und die Rotphase 16s betragen. Die Fußgänger haben eine Grünphase von 10s. Betriebsmittel SPS-Operand Taster "Gehen" E1.0 Rot Fußgänger A0.3 Grün Fußgänger A0.4 Rot Auto A0.0 Gelb Auto A0.1 Grün Auto A0.2 Hilfsmerker M1.0 Zeitfunktion Zeitfunktion Zeitfunktion Zeitfunktion T1 T2 T3 T4 Gehen Taster Auto gelb Auto rot Auto grün Fussg. rot T1 T3 Fussg. grün T2 Hilfsmerker Impulsmerker Hilfs- Timer T4

43 Kapitel 6 Programmierbeispiele Seite 43

44

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